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LehmbruckMuseum: "4 Künstler - 4 Räume": Arbeiten von
Feldmann, Götz, Piene und Ruthenbeck
Lesung aus dem Buch
„Ostjuden - Bürger, Kleinbürger, Proletarier“ |
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LehmbruckMuseum: "4 Künstler - 4 Räume": Arbeiten von
Feldmann, Götz, Piene und Ruthenbeck
Duisburg, 21. Februar 2012 - Hans-Peter Feldmann (*1941),
Karl Otto Götz (*1914), Otto Piene (*1928) und Reiner
Ruthenbeck (*1937) - vier Künstler, deren Namen für
eigenständige skulpturale Positionen stehen. Das
LehmbruckMuseum widmet nun jedem dieser Künstler einen
eigenen Raum und fasst diese unter dem Titel "4 Künstler - 4
Räume / Geschenkt - Geliehen" zusammen. Der Anlass: Von
jedem dieser Protagonisten ist dem Museum in den vergangenen
Jahren ein Konvolut von Werken geschenkt worden, das der
Öffentlichkeit nun in jeweils einer eigenen Präsentation
vorgestellt wird. Ergänzt werden die Räume durch Leihgaben
aus Privatbesitz. Eröffnet wird die Ausstellung am
Donnerstag, 23. Februar, im Rahmen der plastikBAR und in
Anwesenheit von Reiner Ruthenbeck und Hans-Peter Feldmann.
Feldmanns Arbeiten wie der überdimensionale David, der vor
dem LehmbruckMuseum im Kant-Park steht, und weitere bunt
gefasste Antikenkopien werden in der Präsentation ergänzt
durch seine seltenen Künstlerbücher, die der in Düsseldorf
geborene Künstler in den 1970er Jahren angefertigt hat. In
ihnen wird eine Karriere nachvollziehbar, die nach einer
Schaffenspause in den 1980er und 1990er Jahren erst in den
vergangenen 15 Jahren zum internationalen Durchbruch geführt
hat. So erhielt Feldmann seit 2001 Einzelausstellungen unter
anderem im Museum am Ostwall in Dortmund, der Pinakothek der
Moderne in München oder dem Guggenheim Museum in New York.
Im Zentrum der Präsentation von Otto Piene stehen seine
"Fleurs du Mal", die "Blumen des Bösen". Diese sich
aufplusternden und wieder in sich zusammenfallenden
skulpturalen Arbeiten des in Laasphe geborenen
ZERO-Künstlers ergänzen seine jüngsten Arbeiten - Keramiken
und Reliefs -, halbastrakte Werke, die an Pienes Œuvre der
1950er und 1960er Jahre erinnern.
Karl Otto Götz' Präsentation konzentriert sich neben der
Informel-Malerei des in Aachen geborenen Künstlers auf sein
Spätwerk. Ab 2004 nahezu erblindet, arbeitet Götz seit
dieser Zeit vermehrt mit Reliefs aus Ton, deren Strukturen
er mit Händen und Füßen in das feuchte Material gräbt. Und
auch die Keramikwürfel, in denen sich rundum Abdrücke von
Körperteilen finden, sind nicht nur künstlerischer Ausdruck,
sondern auch ein Weg des Malers, mit dem schwächer werdenden
Augenlicht umzugehen.
Reiner Ruthenbeck schließlich, der von Oktober 2008 bis
Januar 2009 eine große Retrospektive im LehmbruckMuseum
bekam, ist der vierte Künstler, dessen Werke in dieser
Präsentation gezeigt werden. Seine Schenkungen früher
Arbeiten, die hier erstmals zu sehen sind, ergänzen Werke,
die der Arte Povera zuzuschreiben sind wie etwa einer seiner
Aschehaufen aus den 1960er Jahren. Der von Kurator Michael
Krajewski und dem Künstler gemeinsam gestaltete Raum
verdeutlicht so die ganze künstlerische Bandbreite des in
Velbert geborenen Künstlers.
Die Ausstellungseröffnung am 23. Februar beginnt um 19 Uhr,
der Eintritt ist frei.
Lesung aus dem Buch
„Ostjuden - Bürger, Kleinbürger, Proletarier“
Sein Buch „Ostjuden - Bürger, Kleinbürger, Proletarier“
stellt der Historiker Dr. Ludger J. Heid am Dienstag, 28.
Februar, 19 Uhr, im Jüdischen Gemeindezentrum, Springwall
16, vor. Der Eintritt zu der von der VHS organisierten
Lesung beträgt 5 Euro.
In den 1920er Jahren waren über 40 Prozent der Duisburger
Juden sogenannte Ostjuden. Das Verhältnis zwischen ihnen und
der deutschen Umgebungsgesellschaft war schwierig, zum Teil
vergiftet. Im Oktober 1938 wurden Tausende Ostjuden in der
ersten Massendeportation Nazi-Deutschlands des Landes
verwiesen: Diese „Polenaktion“ war zugleich die unmittelbare
Vorgeschichte des Novemberpogroms, das unter dem Namen
Reichskristallnacht unrühmlich in die deutsche Geschichte
eingegangen ist.
Seit Ende der 1980er Jahre ist durch die Zuwanderung aus der
ehemaligen Sowjetunion in Deutschland ein neues Judentum
entstanden: Die neuen Ostjuden haben ein weiteres Kapitel
deutsch-jüdischer Geschichte aufgeschlagen, auch in
Duisburg.
Sonntagsführung im
LehmbruckMuseum: Glanz und Raum - Georg Hornemann und
Leunora Salihu (26. Februar)
Am Sonntag, 26. Februar 2012, lädt das LehmbruckMuseum zu
einer öffentlichen Führung durch die Wechselausstellungen
von Georg Hornemann und Leunora Salihu ein, zwei Positionen,
die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein
könnten: Auf der einen Seite der Düsseldorfer Goldschmied
und seine filigranen Arbeiten, auf der anderen Seite die
Lehmbruck-Stipendiatin und ihr raumgreifender Umgang mit der
Skulptur. Auf der einen Seite die eigens für das Museum
geschaffenen Raumarchitektur, die im Inneren an eine
Wunderkammer erinnert, auf der anderen Seite das komplexe
Gefüge von industriellen, architektonischen und organischen
Formen, das immer wieder neue Räume öffnet. Die
Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach führt
Besucher_innen im Rahmen der Sonntagsführung in diese beiden
Positionen ein und erläutert sie. Die Führung beginnt um
11.30 Uhr, Interessent_innen werden gebeten, sich an der
Kasse anzumelden. Die Teilnahme an der Sonntagsführung ist
kostenlos, lediglich der reguläre Eintrittspreis wird
erhoben.
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Plastik ertasten – Führung durch das LehmbruckMuseum für
Blinde, Sehbehinderte und Sehende |
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Duisburg, 17. Februar 2012 - Für Menschen, die von Blindheit
oder einer Sehbehinderung betroffen sind, treten an die
Stelle des Sehens andere Sinneserfahrungen, die gerade in
einem Skulpturenmuseum besonders zur Geltung kommen können.
Das Ertasten der Oberfläche beziehungsweise das Material
einer Skulptur werden am 19. Februar bei der Sonntagsführung
mit Sybille Kastner am Beispiel ausgewählter Werke der
Sammlung ins Zentrum der Wahrnehmung gerückt.
Eingeladen sind nicht nur Sehbehinderte, sondern auch
Sehende, die sich auf einen Erfahrungsaustausch mit Menschen
einlassen möchten, die ihre Umwelt mit anderen Sinnen
begreifen. Das Gespräch und die Vermittlung durch die
Museumspädagogin Sybille Kastner sollen anregen,
wechselseitig den Sinneshorizont zu erweitern. Auch wenn das
Berühren der Skulpturen aus konservatorischen Gründen
Menschen mit Sehbehinderungen vorbehalten ist, wird für
vielfältige Tasterlebnisse bei allen Teilnehmern gesorgt
sein.
Treffpunkt für die öffentlichen Führungen ist die
Kassenhalle des LehmbruckMuseums. Bei vorheriger Anmeldung
können sich die Teilnehmer_innen von der Bushaltestelle "LehmbruckMuseum"
abholen lassen. Blindenhunde können mitgenommen werden. Die
Führung beginnt um 11.30 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos,
erhoben wird lediglich der reguläre Eintrittspreis.

Steffi Neu liest in der
Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek Duisburg lädt am Dienstag, 28.
Februar, um 20 Uhr zu einer Lesung mit der bekannten
WDR-Moderatorin Steffi Neu ein. Sie wird ihr „Kleines Buch
vom Kindsein am Niederrhein“
vorstellen
und über die Herausforderung einer Kindheit und Jugend am
Niederrhein berichten. Dazu gehören neben „Karneval“,
„Schweine holen“, „Tritt-vorm-Ball“ oder „Ponyfreiheit“ auch
die „Kommion“ und die liebenswerten „Fissematenten“ der
Niederrheiner. Steffi Neu wurde 1971 in Uedem im Kreis Kleve
geboren und ist ein Kind des Niederrheins. Nach Studium und
Volontariat beim WDR Köln wurde sie zuerst Redakteurin bei
1LIVE, bevor sie im Jahr 2000 zu WDR 2 wechselte.
Die Lesung wird in Kooperation mit dem Duisburger
Mercator-Verlag angeboten. Der Vorverkauf hat begonnen.
Karten sind an der Erstinformation der Zentralbibliothek
erhältlich und kosten im Vorverkauf vier Euro, an der
Abendkasse fünf Euro.
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34. Duisburger Akzente |
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Duisburg, 15. Februar 2012 - Duisburg setzte mit "Akzente"
seit über 30 Jahren Akzente auf ein eigenständiges
künstlerisches Profil. Ohne seine Tradition zu verleugnen
hat sich das Festival in den letzten Jahren deutlich
verjüngt.
Getragen werden die "Akzente" von zahlreichen städtischen
und nichtstädtischen Kultur-Einrichtungen wie dem Theater
Duisburg, der Stadtbibliothek, dem Kultur- und
Stadthistorischen Museum, dem Filmforum oder dem Wilhelm
Lehmbruck Museum. Darüberhinaus kreiert das Festivalbüro der
Duisburger Akzente eigene Produktionen mit Künstlerinnen und
Künstlern aller Sparten. Bespielt werden nicht nur die
herkömmlichen Theater- und Konzertbühnen, auch
Industrielandschaften, vergessene Hafenbecken und versteckte
Plätze werden durch künstlerische Aktivitäten neu erobert.
Die 34. Duisburger Akzente erinnern im Jahr 2012 an Gerhard
Mercator. Mercator, dessen Geburtstag sich am 5. März 2012
zum 500. Mal jährt, wurde in Rupelmonde bei Antwerpen
geboren. Von 1552 bis zu seinem Tod am 2. Dezember 1594
lebte er in Duisburg und entwickelte hier seine weltberühmte
"Mercator-Projektion". Bis heute wird die
"Mercator-Projektion" für See- und Landkarten, bei
Satelliten-Navigation, in GPS-Geräten und in der Raumfahrt
verwendet.
Mit Gerhard Mercator ehren die "Duisburger Akzente"
allerdings nicht nur einen bedeutenden Kartografen,
Mathematiker, Astronomen, Globenbauer und Kupferstecher. Sie
setzen sich vielmehr mit einem Universalgelehrten in einer
Zeit des Umbruchs auseinander, dessen Studien und Werke in
die Zukunft weisen.
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Kultur-Termine |
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Arthur Rubinstein
Zum 125. Geburtstag von Arthur Rubinstein wird die
Pianistin Marliese Reichardt Leben und Werk dieses
„begnadeten Menschen“ anhand von Texten und Musikbeispielen
in ihrem Vortrag am Donnerstag, 23. Februar, um 18 Uhr in
der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte
vorstellen. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro.
Blick hinter die Kulissen
bei der plastikBAR im LehmbruckMuseum (16. Februar)
Auch wenn mit Altweiber am 16. Februar der Karneval in
Duisburg einzieht, hat das LehmbruckMuseum an diesem
Donnerstag regulär von 12 bis 21 Uhr geöffnet. Und um 19 Uhr
lädt Restaurator André Schweers zu einer plastikBAR der
besonderen Art ein: einem Blick hinter die Kulissen - sehen
die Museums-Besucher_innen mit den vielen Ausstellungen doch
immer nur das fertige Produkt. Was jedoch davor und danach
passiert, welche Logistik hinter einem Projekt wie
beispielsweise der Ausstellung "100 Jahre Lehmbrucks Kniende
- Paris 1911" oder auch den aktuellen Ausstellungen von
Georg Hornemann, Nicola Schrudde und Kris Martin steckt,
welchen Aufgaben sich ein Restaurator Tag für Tag widmet und
wie viele Mitarbeiter in den Werkstätten und Büros des
Museums planen und arbeiten, all das erklärt Schweers in
einem unterhaltsamen, kurzweiligen Rundgang.
Hierzu hat auch die plastikBAR wieder geöffnet und lädt an
Altweiber beispielsweise zu einem guten Glas Wein ein. Für 8
Euro erhalten die Besucher_innen neben der Eintrittskarte
auch ein Begrüßungsgetränk sowie die Gelegenheit zum Besuch
der aktuellen Ausstellungen.
Am 20. Februar 2012, um 15 Uhr zeigt Dr. Heike Baare die
Highlights der Sammlung
Duisburg, 13. Februar 2012 - Wer dem bunten Karnevalstreiben
entfliehen möchte ist am Rosenmontag zu einer kostenlosen
Sonderführung im Museum DKM herzlich willkommen. Von 15 bis
16 Uhr zeigt die Kunsthistorikerin
Dr. Heike Baare die Highlights der Sammlung DKM und
unternimmt mit den Besuchern eine spannende
Reise durch 5.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte.
Zu entdecken sind u.a. zeitgenössische Installationen von
Song Dong und Ai Weiwei, der größte
Buddha-Kopf Europas aus der Nördlichen Qi-Dynastie (550–577)
und die außergewöhnliche Kunst
Gandhāras, in der bis in das 8. Jahrhundert hinein
verschiedene kulturelle und religiöse Einflüsse
verschmolzen sind. Anmeldung zu der Führung unter Tel.:
0203. 93 555 47 0 oder
mail@museum-dkm.de

Ai Weiwei, Coloured Vases, 2006 - Foto: Werner J. Hannappel;
© Stiftung DKM
Manfred Gliedt im Künstlergespräch
Das LiteraturBistro in der Zentralbibliothek auf der
Düsseldorfer Straße lädt am Mittwoch 15. Februar, um 16.30
Uhr zur Begegnung mit dem Künstler Manfred Gliedt ein. Noch
bis Ende Februar sind seine Zeichnungen in den Räumen des
Cafés ausgestellt. Im Gespräch mit Klaus Brüggenwerth wird
er über sein Werk und die Herangehensweise seines Schaffens
berichten. |
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„Deutsche Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis“ |
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Duisburg, 10. Februar 2012 - Gestern Abend wurde im Museum
Küppersmühle zum elften Mal der „Deutsche Bank Stiftung
Jugend-Kunst-Preis“ vergeben. In diesem Jahr gehen die
Preise nach Ansbach (BY), Troisdorf (NRW) und Sarstedt (NI).
Über die Preisträger entschieden hat eine hochkarätige
Fachjury, der die Künstler Tony Cragg und Abraham David
Christian, Agentur-Chef Coordt von Mannstein, MKM-Direktor
Walter Smerling und Sammlerin Sylvia Ströher angehören. Bis
zum 26. Februar ist die Ausstellung mit den
Wettbewerbsbeiträgen der Jugendlichen für alle
Interessierten im Museum Küppersmühle zu besichtigen.
20 Schulen aus ganz Deutschland, von Flensburg über Köln bis
Konstanz, hatten die Chance am 11. Wettbewerb „Jugend
interpretiert Kunst – Deutsche Bank Stiftung
Jugend-Kunst-Preis“ teilzunehmen. Sie haben die Werke im MKM
hautnah erlebt und sich mit eigenen Arbeiten ihren großen
Herausforderern gestellt: Georg Baselitz, Anselm Kiefer,
Gerhard Richter und weiteren Künstlern des MKM. „Gleich zu
Anfang wird vermittelt, dass ein ganzes Museum wirklich den
Schülern gehört. Und es können und dürfen Ideen entstehen,
die manche von ihnen vielleicht niemals für möglich gehalten
haben“, so Kunstpädagogin Sabine Falkenbach. Nicht nur der
spannende Besuchstag, sondern viele Wochen Diskussion,
Gestaltung, Organisation und persönlicher Einsatz von
Schülern und Lehrern liegen hinter den Teilnehmern. Die
Belohnung: Eine eigene Museumsausstellung, ein fester
Programmpunkt im Ausstellungsjahr des MKM und vor allem
viele neue Denkansätze für die eigene
Persönlichkeitsentwicklung. Und natürlich der begehrte
Deutsche Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis für die drei
Gewinner.
Die Jury lobte die intensive Auseinandersetzung der Schüler
mit der zeitgenössischen Kunst und die Qualität der
eingereichten Arbeiten. Ihr Urteil über die Vergabe der
Preise fällte sie wie folgt:
Der 1. Preis in Höhe von 5.000,- EUR geht an das
Platen-Gymnasium aus dem bayrischen Ansbach. Die Schüler
reagieren mit ihrer Arbeit auf unterschiedliche Impulse, die
sie während ihres Museumstages im MKM geprägt haben, von den
Skulpturen Tony Craggs bis hin zur Architektur des Hauses.
Das Ergebnis ist ein dreidimensionales Bild, das inhaltlich
wie formal sehr vielschichtig ist. Die traditionelle
Bildform des Triptychons und das einfache Material Pappe
werden auf ungewöhnliche und eigenständige Art eingesetzt.
Die Schüler greifen unterschiedliche künstlerische Techniken
wie Malerei, Collage, Relief und Skulptur gleichermaßen auf,
und auch die gelungene Verbindung zur Architektur
beeindruckt. Trotz dieser Komplexität gelingt der Klasse
eine ausgewogene Spannung der einzelnen Bildteile zwischen
Freiraum und Überlagerung, Ruhe und Bewegung.

Der Jubel der Sieger aus
Ansbach - Foto G. Lukas
Den 2. Preis in Höhe von 2.000,- EUR erhält die Realschule
Heimbachstraße aus Troisdorf in NRW. Die Jury überzeugte
insbesondere die ausgefeilte Konzeption der Schüler und die
Eigenständigkeit in der Umsetzung. Die Arbeit besteht aus
einem großen übergeordneten Bild, das als „Gruppenportrait“
zu verstehen ist. Inspiriert von A.R. Penck werden hier
Eigenschaften und Befindlichkeiten in abstrakte Malerei
übersetzt. Die zugeordneten kleinen Bilder sind
„Individualportraits“ und beeindrucken durch den Einsatz
unterschiedlichster Drucktechniken und feiner Details. Alle
Teile der Arbeit sind dabei inhaltlich wie formal
miteinander verbunden. Es wird erkennbar, dass ein
durchdachtes Konzept entwickelt und von der Gruppe als
einheitliche Gemeinschaftsarbeit ausgeführt wurde, die
zugleich die intensive Auseinandersetzung mit dem Museum
belegt.

Zweiter Platz wurde bejubeet -
Foto G. Lukas
Der 3. Preis in Höhe von 1.000,- EUR geht an das
niedersächsische Gymnasium Sarstedt. In dieser Arbeit wird
plastisch fassbar, wie wichtig der Museumsbesuch und die
intensive Auseinandersetzung mit den Werken für das
Kunstverständnis ist. Die Auseinandersetzung der Klasse mit
dem Werk Anselm Kiefers hat zu einem überraschenden Ergebnis
geführt: Die Schüler haben sich inhaltlich von Kiefer
beeinflussen lassen, und zwar von dessen Verknüpfung von
Architektur und Geschichte. Ästhetisch haben sie aber eine
völlig eigenständige Arbeit entwickelt, die gerade nicht auf
Kiefer als Vorbild zurückgreift. Sie haben allgemeine
Erfahrungen wie persönliche Gedanken in plastische
Formulierungen umgesetzt und präsentieren ihre gemeinsame
Geschichte in Form einer Kunstlandschaft. Die Arbeit ist
eine Projektionsfläche, die es dem Betrachter ermöglicht, in
aller Freiheit seine eigenen Gedanken zu entwickeln.
„Jugend interpretiert Kunst“ ist ein Projekt der Stiftung
für Kunst und Kultur e.V. Bonn. Unser herzlicher Dank geht
an die Deutsche Bank Stiftung, die durch ihr nachhaltiges
Engagement das Projekt seit vielen Jahren ermöglicht. „Wir
fördern den Jugend-Kunst-Preis“, so Vorstandsmitglied
Michael Münch, „ weil wir davon überzeugt sind, dass die
Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst einen
wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger
Menschen leistet. Der Jugend-Kunst-Preis eröffnet
Jugendlichen darüber hinaus die Möglichkeit, selbst kreativ
tätig zu werden und das eigene künstlerische Potential zu
entdecken und zu entfalten.“ Der Firma Hasenkamp danken wir
für ihre logistische Unterstützung. |
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Preisträgerkonzert des 49. Regionalwettbewerbs „Jugend
musiziert“ |
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Preisträgerkonzert des 49. Regionalwettbewerbs „Jugend
musiziert“Duisburg,
9. Februar 2012 - Die Niederrheinische Musik- und
Kunstschule lädt am Sonntag, 12. Februar, um 11 Uhr zum
Preisträgerkonzert „Jugend musiziert“ in den Vortragssaal
der Folkwang Universität der Künste auf der Düsseldorfer
Straße 19 ein.
Bürgermeister Erkan Kocalar überreicht 45 jungen Musikern
ihre Urkunden und Preise. Die Veranstaltung wird durch
musikalische Beiträge von den Teilnehmern gestaltet, die
einen ersten Preis mit der Weiterleitung zum
Landeswettbewerb erreichen konnten. Die Veranstaltung ist
öffentlich, Eintrittskarten gibt es direkt vor Konzertbeginn
für 5 Euro.
Kammerkonzert in der VHS:
TrioColore
Zu einem Kammerkonzert mit dem „TrioColore“ lädt die
Volkshochschule am Freitag, 24. Februar, um 19.30 Uhr auf
der Königstraße 47 in DU-Mitte ein. Eine außergewöhnlich
farbige Besetzung – dieser Vision folgten drei Musiker
(Ulrike Brochtrop, Flöte/Gesang, Thomas Käseberg, Tenor- und
Sopransaxophon, und Reinhard Kaisers, Gitarre) bei der
Gründung ihres Ensembles. Das Konzertprogramm beinhaltet
Werke von Georg Philipp Telemann, Wolfgang Amadeus Mozart,
Astor Piazolla, Manuel de Falla und Rabih Abou Khalil. Der
Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse.
Zentralbibliothek lädt zur
Valentinslesung ein
In Zusammenarbeit mit dem Verein für Literatur und Kunst
lädt die Stadtbibliothek am Dienstag, 14.
Februar,
20 Uhr, zu einer Autorenlesung am Valentinstag in die
Zentralbibliothek ein. Gast ist Paul-Henri Campbell, der aus
seinem Buch „meinwahnstraße“ liest.
Die Erzählungen handeln von der Liebe wie sie zwischen
Menschen gewonnen, verspielt, verdoppelt, verdreifacht,
erneuert oder zum ersten Mal entdeckt wird. Eindrucksvoll,
sensibel und poetisch erzählt Campbell Geschichten ganz
unterschiedlicher Menschen. Es sind Variationen auf eine
alte, allzu menschliche Sehnsucht, alle hinein erzählt in
die Schauplätze des modernen Lebens.
Der Abend wird in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen
Freundeskreis Niederrhein e.V. angeboten. Eintrittskarten
kosten vier Euro im Vorverkauf und fünf Euro an der
Abendkasse. |
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Markus Lüpertz spricht zur Ausstellungs-Eröffnung |
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Duisburg, 6. Februar 2012 - Markus Lüpertz spricht zur
Eröffnung der Ausstellungen von Georg Hornemann, Nicola
Schrudde und Kris Martin im LehmbruckMuseum (9. Februar).
Mit Georg Hornemann, Nicola Schrudde und Kris Martin stellen
ab Donnerstag gleich drei Künstler_innen im LehmbruckMuseum
Duisburg aus. Diese Ausstellungen werden am 9. Februar 2012
im Rahmen der plastikBAR gemeinsam eröffnet. Im Beisein der
Künstler_innen sprechen zur Eröffnung der Direktor des
LehmbruckMuseums, Raimund Stecker, und einer der
bekanntesten Künstler unserer Zeit: der Maler, Grafiker und
Bildhauer Markus Lüpertz. Die Veranstaltung beginnt um 19
Uhr, der Eintritt ist frei.
Georg Hornemanns Präsentation "Objets d'Art" (10. Februar
bis 11. März 2012) mit hochkarätigen Ringkreationen,
Objekten und Skulpturen wird in einer eigens für das Museum
geschaffenen Raumarchitektur zu sehen sein, die im Inneren
an eine Wunderkammer erinnert.
Im Souterrain, einem flachen, dunklen Raum, der oft für
Videoinstallationen oder Grafiken genutzt wird, zeigt Nicola
Schrudde mit "[Glanz der Nacht / INSTALLATION für das
LehmbruckMuseum]" (10. Februar bis 15. April 2012) Werke,
die Naturphänomene widerspiegeln - Abhandlungen über die
Dunkelheit, aber auch über die Veränderung ihrer Skulpturen
im Lichtschein der Videoprojektionen. Und in der Nordhalle
des Museums wird - parallel zu einer großen Retrospektive im
Kunstmuseum Bonn - der belgische Künstler Kris Martin seine
Version der weltberühmten Laokoon-Gruppe präsentieren:
"Mandi" (10. Februar bis 17. Juni 2012). |
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Kaas und Kappes 2012 |
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Kaas und Kappes 2012, 14. Niederländisch - Deutscher
Autorenpreis für Kinder und Jugendtheaterfestival - 23. bis
26.2.2012 im KOM ´MA / Duisburger Kinder- und Jugend-Theater
, Schwarzenberger Strasse 147, 47226 Duisburg - Rheinhausen
Duisburg, 2. Februar 2012 - Vier Stücke hat die
niederländisch / deutsche Jury aus ca. 130 Stücken
ausgewählt. Dabei hat die Jury sich die Regel auferlegt,
alle Stücke blind, also ohne den Autor zu kennen, zu
bewerten. Als Eröffnungsveranstaltung für das Festival am
23. 02. um 11.15 Uhr hat sie
für
dieses Jahr den Beitrag Nestel tmg LAP, (B) Hasselt, ab 7
Jahre ausgesucht. Hier handelt es sich um eine wunderschöne
Liebesgeschichte. In einem Haus in Belgien, nur sie und er.
Er ein ehemaliger Rennradfahrer, dessen Rad heute nur noch
auf Rollen steht. Niemals aufgeben, immer kämpfen. Die Liebe
der beiden zueinander bewirkt Wunder. Sie ist bei ihm,
hilft, wischt ihm den Schweiß ab, reicht die Trinkflasche
und lauscht dem Singen der Reifen. Ein ganz zartes Stück,
wunderschön. Ein Stück, das mit Sicherheit bei den kleinen
Zuhörern hoch geschätzt werden wird. Eintritt 2 Euro / 3,50
Euro.
Weitere Aufführungen:
Freitag, den 24.02.2012, 11.00 Uhr Für ewig und
hundertmillionen Tage , von Theo Fransz ab 6 Jahre, 2 Euro /
3,50 Euro
Samstag, den 25.02. 2012, 15.00 Uhr Zigeunerboxer, von Rilke
Reiniger, ab 14 Jahre, 3,50 Euro 7 Euro
Sonntag, den 26.02. 2012, 15.00 Uhr Circus Santa Sangre, von
Plan D (NL), ab 6 Jahre, 4 Euro / 8 Euro
Sonntag, den 26.02. 2012, ca. 17.00 Uhr Preisverleihung des
14. Niederländisch - Deutschen Autorenpreis für Kinder- und
Jugendtheater 2012 durch die Stadt Duisburg.
Finissage der
Taschenuhr-Ausstellung - Begutachtung alter Uhren im
Stadtmuseum
Am kommenden Sonntag (5. Februar) endet die Ausstellung „Die
Zeit in der Tasche“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum
am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen. Eine prächtige
Kollektion alter Taschenuhren aus der Sammlung Finkelberg
ist hier letztmalig zu sehen. Einige der historischen
Zeitmesser sind über 200 Jahre alt.
Als besondere Aktion begutachtet der Duisburger
Uhrenspezialist Bernhard Schmeltzer von 11 bis 13 Uhr die
historische Taschenuhr der Besucher. Da die Beratung sehr
beliebt ist, sollte man etwas Geduld mitbringen und bei
einem Gang durch die Ausstellung den Anblick der schönen
Stücke genießen.
Der Eintritt kostet 3 Euro. |
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Magische Familienführung im LehmbruckMuseum |
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Duisburg, 1. Februar 2012 - Kunstwerke fesseln unsere
Blicke und unsere Aufmerksamkeit. Sie entführen uns aus der
alltäglichen Welt und ebnen uns den Weg in eine andere - die
der Fantasie und der Vorstellungskraft. Bei der magischen
Familienführung am Sonntag, 5. Februar, verbindet die
Kunstvermittlerin Eva Henning die Kunst mit der Zauberei und
öffnet die Augen für das Wunderbare und Fantastische der
Sammlung des LehmbruckMuseums.
Die Führung beginnt um 11.30 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos, lediglich
der reguläre Eintrittspreis wird erhoben.

49.
Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ - Teamgeist und
Ausdauertraining
Wer bereit ist, sich mit einem erarbeiteten Vorspielprogramm
einer Fachjury zu stellen, lernt nicht nur was an Ausdauer,
Teamgeist und Konzentration ihn ihm steckt. Es ist einfach
ein gutes Gefühl, diese große Aufgabe bewältigt zu haben.
Dieses Fazit zogen nicht nur die rund 120 Teilnehmer des
diesjährigen Wettbewerbs „Jugend musiziert“, der am
Wochenende in den Räumen der Niederrheinischen Musik - und
Kunstschule stattgefunden hat.
Auch die Organisatoren waren sehr zufrieden und freuten sich
über die erfolgreiche Durchführung des größten deutschen
Musikwettbewerbs. Die Leiterin der NMKS und Vorsitzende des
Regionalausschusses „Jugend musiziert“, Johanna Schie,
unterstreicht vor allen Dingen die beachtlichen Leistungen
der Jugendlichen. Trotz schulischer Belastung und vielen
anderen zeitintensiven außerschulischen Angeboten, haben
diese jungen Musiker Ausdauer und hohes fachliches Können
bewiesen. Die gründliche und sorgfältige Vorbereitung hat
sich für alle gelohnt und die Juroren geizten nicht mit
Preisen und Punkten.
Ein besonderer Dank gilt der Sparkasse Duisburg, die den
Wettbewerb wesentlich finanziell unterstützt und auch in
diesem Jahr wieder den von ihr ausgelobten „Förderpreis
Jugend musiziert“ für herausragende Duisburger Talente
vergeben wird.
Duisburger Preisträger mit einer Weiterleitung zum
Landeswettbewerb sind:
Henrike Janissen (24), Querflöte, Danja Si-An Huang (23),
Klavierbegleitung, Sven Kandalowski (24), Klarinette,
Batuhan Aydin (23), Gitarre, Florian Gudd (23), Bass, Chiara
De Bellis (24), Klavierbegleitung, Miriam-Kathrin Schmitz
(24), Klavierbegleitung, Laura Richter und Aris Blettenberg
(beide 24) Duo-Klavier und ein Streichinstrument, Matthias
Schardt (24), Horn, und Philipp Nowicki (24), Musical.
Daten und Fakten des Wettbewerbs: 124 Teilnehmer, (75
weiblich, 49 männlich), 60 Solisten, 48 Gruppen, zehn
jugendliche Begleiter, 13 erwachsene Begleiter; Kategorien:
Solowertung: Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass(Pop),
Musical und Orgel Ensemblewertung: Duo Klavier und
Streichinstrument, Duo Kunstlied, Klavier vierhändig
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Uni-Chor gab
Festkonzert |
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Duisburg, 30. Januar 2012 - Nur
einige wenige Plätze im Theater der Stadt Duisburg waren
frei geblieben, als am Sonntag der Chor der Uni Essen und
das Orchester der Universität Duisburg Essen zum Festkonzert
gebeten hatten. Die Bühne war zum Bersten gefüllt mit weit
über 100 Personen die Musik, sei es im Chor (150 Mitglieder)
oder im Orchester.
Launig moderiert von Herbert Feuerstein wurde es sehr
britisch. Das Haus hatte man mit englischen und deutschen
Fahnen geschmückt. Die Begrüßung und Eröffnung durch die
Professoren Radtke und Passarge waren erquickend kurz und
von englischen Humor beeinflusst. Man sprach ohne Konzept.
Das Konzert begann etwas verhalten, jedoch war allen
Beteiligten anzusehen, mit welch großer Freude sie ihre
Aufgabe bewältigten.
Nach der
Pause wurden alle gefordert und das aufmerksame Publikum
belohnte die Mitwirkenden mit anhaltendem Applaus. Mit
Wagners Ouvertüre zu "Rienzi" ging es dann aber richtig zur
Sache und steigerte sich bis zum Traditionslied "Auld Lang
Syne". Fleißige Helfer hatten in der Pause englische und
deutsche Papierfähnchen und ein Textblatt verteilt. Die
Besucher folgten dem Dirigenten, standen alle auf,
schwenkten ihre Fähnchen, wippten und sangen lauthals mit
und erzwangen sich so eine Zugabe.
Ein
gelungener Vormittag. Ein Dank an den Universitätschor Essen
unter der Leitung von Prof. Kruse, das Universitätsorchester
Duisburg-Essen leitete Prof. Oliver Leo Schmidt. Am Klavier
Claudius Tanski. Moderiert von Herbert Feuerstein.
deJo |
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Die Duisburger Philharmoniker in der Rheinhausen Halle |
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Duisburg, 29. Januar 2012 - Der Erfolg war
überwältigend als die Philharmoniker in 2009 in Rheinhausen
zu einem Konzert gebeten hatten.
Der Intendant plante darauf hin ein weiteres Konzert für das
dankbare Rheinhauser Publikum.
Dies findet nun statt und zwar am 16. März um 20.00 in der
Rheinhausen Halle, Beethovenstrasse. Man kann gespannt sein
auf das Programm was die Musiker den Zuhörern ausgesucht
haben. Darunter "Slawische Tänze von Antonin Dvorak, Wiener
Blut und Tritsch - Tratsch Polka von Johann Strauß,
Polowetzer Tänze von Alexander Borodin sowie eine Suite aus
Carmen von Georges Bizet". Ein Programm, dass gut gemischt,
die Zuhörer sicherlich erfreuen wird. Der Dirigent ist den
Zuhören auch aus 2009 bekannt, als er das erste Konzert in
Rheinhausen leitete. Es ist Martin Frantz. Eine gute Idee,
das Orchester in Rheinhausen bekannt zu machen. Es bleibt zu
hoffen, dass dies ein feste Einrichtung in der Rheinhausen
Halle.
Tickets ( 14 und 18 Euro ) erhältlich in allen WAZ / NRZ
Vorverkaufsstellen und unter www.westticket.de sowie im
Opernshop 0203 / 5706850 |
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Kostenlose SONDERFÜHRUNG im Museum DKM zur neuen Ausstellung
“Gandhāra“ |
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Sonderführung am Freitag, 27. Januar 2012, um 16 Uhr mit
Prof. Dr. Gert Kreytenberg
Anmeldung zu der Führung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0
oder mail@museum-dkm.de
Es gelten lediglich die üblichen Eintrittspreise.
Duisburg, 26. Januar 2012 - Anlässlich der neuen
Ausstellung “Gandhāra. Die Kunst von Gandhāra in der
Sammlung DKM“, die vom 27.01. bis zum 30.07.2012 im Museum
DKM zu sehen ist, findet eine kostenlose, 60-minütige
Sonderführung statt.
Erstmals präsentiert das Museum DKM den Sammlungsbereich "Gandhāra"
vollständig der Öffentlichkeit. Zu sehen sind rund 100
Exponate, darunter Buddha-Figuren, Skulpturenfragmente,
Reliefs, Schminkpaletten und Gefäße.
Gandhāra benennt eine Region westlich des Flusses Indus, die
dem heutigen Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan
entspricht und ist zugleich die Bezeichnung einer wesentlich
buddhistischen Strömung in der figurativen Kunst, die
hellenistische Einflüsse vom griechischen Baktrien
aufgenommen hat. Zeitlich lässt sich die künstlerische
Entwicklung Gandhāras ungefähr von Beginn unserer
Zeitrechnung bis in das 8. und 9. Jahrhundert ansetzen.
Als man Gandhāra-Kunst im späten 19. Jahrhundert entdeckte,
wurde sie von westlichen Forschern wegen ihrer starken
klassischen Neigung mit Enthusiasmus begrüßt. Im Zentrum der
Ikonographie der Gandhāra-Kunst steht die Darstellung des
Buddha, der sowohl als unabhängige Skulptur als auch im
narrativen Kontext abgebildet wurde.

Buddha’s Footprint, 200 bis 400 n.u.Z.; Foto: Werner J.
Hannappel
Kostenlose SONDERFÜHRUNG im Museum DKM "Die Malerei in der
Sammlung DKM"
am Freitag, 3. Februar 2012, um 16 Uhr mit Klaudija
Kosanovic
Neben der Skulptur, Fotografie und Rauminstallation umfasst
die Sammlung DKM mit der Malerei
alle Gattungen der bildenden Kunst. Die nächste kostenlose
Sonderführung widmet sich den
malerischen Werken der Sammlung. Sie reichen von den
farbintensiven Werken Ulrich Erbens
über die monochromen Bilder des chinesischen Malers Qui
Shihua bis hin zu den schwarzen Bilder
Norbert Frenschs. Wer diese Werke entdecken und sich auf
Ihre Wirkung einlassen möchte,
ist zu dieser kostenlosen, 60-minütigen Führung herzlich
eingeladen.

Ulrich Erben, Farben der Erinnerung, Foto: Werner J.
Hannappel |
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49. Regionalwettbewerb
„Jugend musiziert“ in Duisburg
Verein für Literatur und Kunst veröffentlicht Lenz-Katalog
Sonntagsführung im LehmbruckMuseum: Highlights von Lehmbruck
bis heute
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Sonntagsführung im LehmbruckMuseum: Highlights von Lehmbruck
bis heute
Duisburg, 25. Januar 2012 - Nach der Ausstellung ist
vor der Ausstellung - und dazwischen wird umgebaut. Nach
vier Monaten mit der Knienden machen sich dieser Tage 175
Kunstwerke wieder auf den Weg vom LehmbruckMuseum in ihre
Heimat - von Paris über New York bis nach Tokyo. Das Museum
hat trotz dieser aufwändigen Umbauarbeiten in Teilen
geöffnet und präsentiert neben der Ausstellung "JUNCTION"
der Lehmbruck-Stipendiatin Leunora Salihu auch Arbeiten aus
seiner Sammlung im Lehmbruck-Trakt - Plastiken, Skulpturen
und Installation von Lehmbruck selbst, aber auch von Alberto
Giacometti, David Smith oder Duane Hanson.
Durch die Highlights dieser Präsentation führt am Sonntag,
29. Januar 2012, Barbara Wolf-Meyer.
Die erste öffentliche Führung nach der Ausstellung "100
Jahre Lehmbrucks Kniende - Paris 1911" findet wie gewohnt um
11.30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, nur das
Eintrittsgeld wird erhoben. Eine Anmeldung ist nicht
notwendig.
Verein für Literatur und Kunst veröffentlicht Lenz-Katalog
Der in diesen Tagen neu erschienene Literaturkatalog des
Vereins für Literatur und Kunst Duisburg widmet sich einem
der besten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur,
Siegfried Lenz. In sechzig Jahren hat er ein Werk von
erstaunlichem Umfang hervorgebracht: vierzehn Romane, gut
hundertfünfzig Erzählungen, zahlreiche Theaterstücke,
Essays, Reden und Rezensionen, daneben aber auch ein
ausgedehntes Radiowerk. Nicht nur als Wegbereiter der „short-storys“
in der Bundesrepublik zeichnet er in seinen Geschichten
präzise Zeit-, Milieu- und Figurenstudien. Der vorliegende
Katalog stellt den Träger des Friedenspreises des Deutschen
Buchhandels Siegfried Lenz mit all seinen Facetten vor.
Der Katalog ist gegen eine Schutzgebühr von zwei Euro ab
sofort an der Erstinformation der Zentralbibliothek
erhältlich.
49. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Duisburg
„Jugend musiziert“, der große bundesweite Musikwettbewerb,
hat mit fast 50 Jahren nichts von seiner Faszination für
junge Musiker eingebüßt. Etwa 140 jugendliche
Nachwuchskünstler aus den Städten Duisburg, Mülheim,
Oberhausen und Dinslaken erwartet die Niederrheinische
Musik- und Kunstschule am Samstag, 28.Januar, von 9 bis 13
Uhr in ihrem Hauptgebäude an der Duissernstraße 16.
Verschiedene Fachjuroren werden die Leistungen der jungen
Musiker bewerten und mit Preisen und Punkten auszeichnen.
Die aktuellen Wettbewerbskategorien Solowertung Blas- und
Zupfinstrumente sowie die Duowertungen Klavier und ein
Streichinstrument, bzw. Singstimme und Klavier versprechen
abwechslungsreiche und musikalisch anspruchsvolle Beiträge.
Die Türen stehen für jedermann offen und zahlreiche Zuhörer
sind herzlich willkommen, denn richtige Konzertatmosphäre
regt die kleinen und großen Künstler zu echten
Höchstleistungen an.
Ein besonderer Dank gilt der Sparkasse Duisburg, die den
Wettbewerb wesentlich finanziell unterstützt und auch in
diesem Jahr wieder den von ihr ausgelobten „Förderpreis
Jugend musiziert“ für herausragende Talente vergeben wird.
Letzte Chance: !SING - DAY OF SONG in Duisburg
Die
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, über 20.000 Menschen
haben sich schon angemeldet: !SING – DAY OF SONG am 2. Juni
verbindet alle Städte im Ruhrgebiet durch den Gesang. Im
Kulturhauptstadtjahr 2010 haben in Duisburg hunderte
Menschen gesungen.
Auch für 2012 ist Duisburg am 2. Juni wieder dabei. 300
Sänger und Sängerinnen aus Duisburg sind bereits angemeldet,
und noch kann man sich mit seiner Gruppe, Musikband oder
auch als Einzelsänger anmelden. Lust bekommen?
Die Anmeldung ist ganz unkompliziert unter www.dayofsong.de
möglich. Einsendeschluss für die Anmeldungen ist der 31.
Januar 2012.

Foto:
Sing day of song 2010 in Duisburg, Credit: Manfred Vollmer |
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Mercatorjahr: Großartige Führung im Stadthistorischen Museum
Ansturm auf die Finissage zur "Knienden" |
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Duisburg, 23. Januar 2012 - Am Sonntag um 15 Uhr hatte
Frau Dr. Sommer, Direktorin des Kultur und Stadthistorischen
Museum., zu einer Einführung in das Mercatorjahr in ihr Haus
geladen.
In der Mercator-Werkstatt erläuterte Dr. Sommer, unterstützt
von der Chefrestauratorin, Frau Stark und dem Leiter der
Abt. Öffentlichkeit, Herrn Pöhling, ihre Wunschvorstellung
für das Jubiläum. Diese gehen weit über das, was
letztendlich realisiert werden kann, hinaus. Aber man kann
ja mal träumen. In diese von finanziellen Schwierigkeiten
gebeutelten Stadt ist halt nicht viel möglich. Jedoch
stellte die Museumschefin an Hand von Bildern das Leben von
Mercator vor. Anschaulich wurde die Bedeutung des großen
Sohnes dieser Stadt für die Seefahrt und für die Navigation,
erklärt und mit Computeranimation anschaulich gemacht.
Auch präsentierte sie ein Modell der Mercator-Schatzkammer,
so wie sie sich hoffentlich bei der Eröffnung im März diesen
Jahres dem Besucher zeigt.
Ein wenig bescheiden, wie der interessierte Besucher des
Hauses feststellen wird. Aber manchmal ist weniger wirklich
mehr. Man darf gespannt sein. Am Rande sei bemerkt, dass das
Plakat, das auf das Jubiläumsjahr hinweist, sehr farblos
daherkommt. Das hätte Mercator sicherlich nicht gefallen,
dessen Atlanten nur so von Farbe leuchten.
Ansturm auf die Finissage zur "Knienden"
So gegen 17 Uhr hatte die Crew des Lehmbruck Museum zur
Finissage geladen. Es galt sich von der großartigen
Ausstellung "100 Jahre Kniende" zu verabschieden. Die
gesamte Mannschaft des Hauses wurde benötigt um den Ansturm
zu bewältigen. Lag es an dem Glas Sekt was gereicht wurde?!
Oder war es tatsächlich die Möglichkeit des Abschiednehmens
von den vielen Leihgaben, die ab heute nicht mehr in
Duisburg zu sehen sein werden. Selbst Besucher des Hauses
ließen sich einspannen. Gleich 4 (vier) Führer waren nötig
um den Ansturm der Besucher zu bewältigen.
Es war ein aufmerksames Gewusel in dem Haus. Erwähnenswert
ist, dass aber wirklich alle anwesenden Mitarbeiter/innen
eingespannt waren und die Arbeit mit viel Engagement
erledigten. Und mitten drin die Kniende, die, so scheint
mir, gelächelt hat. Dazu hatte Sie aber auch allen Grund.
Eine weit über die Grenzen der Stadt, ja des Landes
strahlende Ausstellung ging zu Ende.
100 Jahre "Die Kniende" und "500 Jahre Mercator" - da bleibt
nur zu hoffen, dass die Festwochen rund um Gerhard Mercator
einen ebenso großen Erfolg haben werden. Eine Stadt, die
solche herausragende Persönlichkeiten in den Stadtgrenzen
hatte, kann, muss sich glücklich schätzen. Schade nur, dass
die Führung im Stadthistorischen Museum nur eine geringe
Resonanz hatte. dejo
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Wettbewerb „Jugend interpretiert Kunst"
Mercator Gymnasium Duisburg unter 20 teilnehmenden
Schulen dabei |
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Duisburg, 20. Januar 2012 - Im MKM Museum Küppersmühle
wird am 9. Februar um 19.00 Uhr zum
elften Mal der Deutsche Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis für
den Wettbewerb „Jugend interpretiert Kunst" vergeben.
Schüler aus ganz Deutschland haben die Werke im MKM hautnah
erlebt und stellen sich mit einer eigenen Ausstellung ihren
großen Herausforderern: Georg Baselitz, Anselm Kiefer,
Gerhard Richter und weiteren Künstlern des MKM.
Der höchstdotierte deutsche Kunstpreis für Schulen mit
Preisgeldern von 5.000, 2.000 und 1.000 EUR für die drei
besten Werke ist mittlerweile eine feste Institution in der
Förderlandschaft der Bundesrepublik. Aus dem Jahresprogramm
des MKM ist das Projekt schon lange nicht mehr weg zu
denken.
Konzept
„Jugend interpretiert Kunst. Deutsche Bank Stiftung
Jugend-Kunst-Preis" ist ein ambitioniertes, intensives
Kunstvermittlungsprojekt. Mehrere Tausend Schulen aus ganz
Deutschland werden jährlich eingeladen, sich zu bewerben. 20
Teilnehmer werden per Los ermittelt und besuchen das Museum
Küppersmühle über das ganze Jahr hinweg. Dabei werden sie
kunstpädagogisch und organisatorisch betreut. Die Schüler
setzen sich mit den im MKM präsentierten Künstlern und ihren
Werken auseinander, können die Kunstwerke in aller Ruhe
betrachten und vergleichen, Fachleute mit Fragen bestürmen
und schließlich die eigene Kreativität unter Beweis stellen.
Jede Schule verbringt einen Tag im Museum Küppersmühle und
wird dort mit den verschiedenen
Richtungen und Entwicklungen der Kunst nach 1945
konfrontiert. Die erfahrene Kunstpädagogin vermittelt
Hintergrundkenntnisse und betreut die Jugendlichen zusammen
mit ihren Lehrern während des ganztägigen Aufenthalts im
Museum. Im Anschluss haben die Schülerinnen und Schüler
Gelegenheit, innerhalb eines Zeitraums von acht Wochen ihren
Tag im Museum zu diskutieren, zu bewerten und ihre eigene
Interpretation in einer frei gewählten Arbeit mit
künstlerischen Mitteln darzustellen.
Über die Auseinandersetzung innerhalb des Teams soll eine
spannende Idee eigenständig entwickelt, vorbereitet und
umgesetzt werden. Seinen Abschluss findet das Projekt in
einer gemeinsamen Ausstellung aller 20 teilnehmenden Schulen
im Museum Küppersmühle. Eine hochkarätige Fachjury (die
Künstler Abraham David Christian und Tony Cragg,
Werbeagentur-Chef Coordt von Mannstein, Direktor Walter
Smerling und Sammlerin Sylvia Ströher) prämiert die Gewinner
des Wettbewerbs, der während der feierlichen
Ausstellungseröffnung am 9. Februar um 19.00 Uhr bekannt
gegeben werden.
Die Schüler erhalten nicht nur die Gelegenheit,
zeitgenössische Kunst hautnah kennen zu lernen und neues
Wissen und Kreativität zu entfalten, sondern wir möchten
auch Teamwork, Organisationstalent und Verantwortlichkeit
für ein gemeinsames Projekt fördern. Ein intensiver Prozess
des Kennen- und Verstehenlernens von zeitgenössischer Kunst
zeichnet diesen umfangreichen nationalen
Jugendkunstwettbewerb aus. „Nah dran" heißt die Devise:
keine Scheu vor zeitgenössischer Kunst, vor neuen Themen,
vor unbekanntem Terrain. Kulturelle Bildung, so lautet das
Credo der Deutsche Bank Stiftung, die das Projekt
ermöglicht, ist keine Beigabe, sondern essentielle Grundlage
für die Entwicklung von Denkfähigkeit und Kreativität. Und
der Zugang hierzu eröffnet sich nun einmal besonders gut
über die unmittelbare und persönliche Begegnung mit der
Kunst.
Teilnehmende Schulen
1. Anna-Warburg-Schule, Hamburg (HH)
2. Berufskolleg Rheine (NRW)
3. Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium, Köln (NRW)
4. Ellenrieder-Gymnasium, Konstanz (BaWü)
5. Emil-von-Behring-Gymnasium, Großhansdorf (SH)
6. Goethe-Schule, Flensburg (SH)
7. Gymnasium Buckhorn, Hamburg (HH)
8. Gymnasium Sarstedt (NI)
9. Gymnasium Wilnsdorf (NRW)
10. Humboldt-Gymnasium, Köln (NRW)
11. IGS Querum, Braunschweig (NI)
12. Johannes-Kepler-Realschule, Wendlingen (BaWü)
13. Johan-Rist-Gymnasium, Wedel (SH)
14. Kurt-Huber-Gymnasium, Gräfelfing (BaWü)
15. Platen-Gymnasium, Ansbach (BY)
16. Rabanus-Maurus-Schule, Fulda (HE)
17. Realschule Heimbachstraße, Troisdorf (NRW)
18.R ealschule Pfalzgrafenweiler (BaWü)
19. Städtische Gesamtschule Solingen (NRW)
20.Städtisches Mercator Gymnasium, Duisburg (NRW) |
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Weltpremiere:
Jüdische Musik auf dem Xylophon |
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Duisburg, 19. Januar 2012 - Am Dienstag, 24. Januar 2012,
tritt ALEX JACOBOWITZ erstmalig in der Jüdischen Gemeinde
Duisburg auf und präsentiert – weltweit einmalig – jüdische
Musik auf dem Xylophon. Der Eintritt beträgt EUR 5,00.
Karten sind am Tag der Veranstaltung am Eingang des
Gemeindezentrums ab 19.00 Uhr erhältlich.
ALEX JACOBOWITZ
… wurde 1960 in New York geboren. Obwohl er während des
Studiums an der Ithaca School of Music (New York) alle
Schlaginstrumente spielen musste, verliebte er sich in den
besonderen Klang des Xylophons. Er fragte seinen Professor,
was nötig sei, ein Weltklasse- Xylophonsolist zu werden.
Dieser aber lachte nur und sagte:„So etwas gibt es nicht!“
Genau dann entschied sich Alex, so etwas zu werden! Er
studierte Xylophon mit Gordon Stout und Leigh Howard Stevens
und gewann 1981 den ersten Preis der DCI Individual Keyboard
Competition in Montreal. Nach einem Jahr mit dem Jerusalem
Symphony Orchestra ließ er das Leben als Orchestermusiker
jedoch hinter sich und ist seither auf der ganzen Welt als
Solist tätig.
Zahllose Zeitungsberichte, Radioportraits und Auftritte im
europäischen Fernsehen markieren seinen unermüdlichen
Einsatz für diese persönliche Form musikalischer
Völkerverständigung. Alex Jacobowitz wirkte inzwischen in
sieben Filmen mit, darunter Magic Marimbas (MDR & 3sat) und
der BBC/WDR Produktion Klezmer in Germany. Im Januar 2012
wird das Filmportrait “Married to the Marimba” des
britischen Filmemachers Alan Rosenthal erstmalig beim
Jüdischen Filmfestival in Düsseldorf uraufgeführt werden.
Durch einen Kibbuz-Aufenthalt in Israel 1982/83 entdeckte er
die eigenen Wurzeln aufs neue und fand seinen Weg zum
traditionellen Judentum. Seit 1989 hat er seinen ständigen
Wohnsitz in Jerusalem. Musik sei eine Sprache, die ihm dem
Schöpfer näher bringe, so Jacobowitz. Deshalb gilt sein
Streben nicht nur der Liebe zur Musik, sondern ebenso der
steten Suche nach Nähe zu seinem Schöpfer – und somit den
Dienst der Hände mit der
Ergebenheit des Herzens zu vereinen. Um seine Botschaft von
Menschlichkeit, Verständigung, Toleranz und die Schönheit
der Musik mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen, hat
er sich für den unmittelbaren Kontakt zu seinem Publikum
entschieden und reist jeden Sommer mit seinem Instrument
durch die Großstädte Europas. Dort begeistert er täglich
Tausende von Zuhörern mit seiner Mischung aus klassischem
Konzert und New Yorker Streetshow. In den Wintermonaten
bereitet er neue Aufnahmen vor, schreibt seine Geschichten
und verfolgt die weithin konventionellere Tätigkeit im
Konzertsaal. |
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Finisage für Die Kniende
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Ermäßigter Eintritt im LehmbruckMuseum ab dem 25. Januar
Duisburg, 18. Januar 2012 - Am Sonntag, 22. Januar, schließt
nach vier Monaten die Ausstellung "100 Jahre Lehmbrucks
Kniende - Paris 1911" im LehmbruckMuseum Duisburg. Aufgrund
des großen Besucher-Andrangs der vergangenen Wochen bietet
das Museum an diesem Wochenende noch einmal mehrere
öffentliche Führungen durch die Ausstellung an, zu festen
Terminen am Sonntag um 11.30 Uhr und um 15 Uhr. An beiden
Tagen jedoch werden je nach Interesse weitere Führungen
angeboten, Besucher werden gebeten, sich hierfür an der
Kasse zu melden.
Zusätzlich zum regulären Eintritt wird für diese Führungen
ein Unkostenbeitrag von 2 Euro pro Person erhoben.
Zusätzlich zu diesen Terminen findet am Sonntag um 17 Uhr
eine Finissage zum Abschluss der Ausstellung statt. Nach
einem Sektempfang führen Marion Bornscheuer, leitende
Kuratorin der Ausstellung, Claudia Thümler, stellvertretende
Direktorin des LehmbruckMuseum und die Kunstvermittlerin
Sybille Kastner durch die mit 245 Exponaten umfangreichste
Ausstellung in der Geschichte des Hauses.
Noch einmal können Besucher dabei nicht nur erfahren, was es
mit der sonderbaren Haltung der 100-jährigen Plastik auf
sich hat, auch das Konzept der Ausstellung und spannende
Hintergrundgeschichten zu einzelnen Exponaten werden dabei
vermittelt. Die Teilnahme an der Finissage ist kostenlos.
Ab dem 25. Januar ist aufgrund der Ab- und Umbauarbeiten im
LehmbruckMuseum nur ein Teil des Hauses für Besucher
zugänglich. Bis zum 9. Februar können Interessierte jedoch
den Lehmbruck-Trakt mit Exponaten der Sammlung des Hauses
sowie die Ausstellung "JUNCTION" der Lehmbruck-Stipendiatin
Leunora Salihu in der Straßengalerie besuchen. In dieser
Zeit wird aufgrund der Einschränkungen nur der ermäßigte
Eintritt erhoben.
plastikBAR im LehmbruckMuseum: Café Philo zu Gast im Café du
Dôme (19. Januar)
Die letzte plastikBAR im Rahmen der Ausstellung "100 Jahre
Lehmbrucks Kniende - Paris 1911" wird noch einmal
philosophisch, noch einmal ist das Café Philo zu Gast im
Café du Dôme. Im dritten Teil der Reihe "Lehmbruck und die
Philosophie seiner Zeit" wird Georg Mallitz am Donnerstag,
19. Januar, um 19 Uhr den Philosophen Edmund Husserl
(1859-1938) vorstellen, der in seinen 1913 erschienenen
"Ideen zu einer reinen Phänomenologie und einer
phänomenologischen Philosophie" seine Methode der
"phänomenologischen Fundamentalbetrachtung" entwickelt hat.
Wie diese funktioniert und was die phänomenologische Methode
mit der Kunst Wilhelm Lehmbrucks zu tun hat, erfahren die
Besucher während eines etwa 30-minütigen Impulsvortrags mit
anschließender Kurzführung durch die Ausstellung.
Anschließend wird das Gesehene und Gehörte zum Gegenstand
philosophischer Reflexionen.
An diesem wie an jedem Abend des Café Philo gilt: Willkommen
sind am intellektuellen Austausch interessierte Menschen,
die nicht das professionelle Philosophiestudium im Sinn
haben, sondern das Philosophieren als gemeinsames Nachdenken
über Fragen des alltäglichen gesellschaftlichen und eigenen
Lebens verstehen. Im Café Philo haben Vernunft und
Phantasie, Begriffsschärfe und Genauigkeit, intellektuelle
Redlichkeit und vor allem Neugierde, sprich Lust auf
andere/neue Denkwege ihren Raum. Hier wird der Konsens
gesucht, gleichwohl der Dissens akzeptiert. Der Eintritt zur
plastikBAR kostet 8 Euro, ein Begrüßungsgetränk inklusive. |
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Sonderführungen durch die Ausstellung „Verwandlungen“ im
Binnenschifffahrtsmuseum |
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Sonderführungen durch die Ausstellung „Verwandlungen“ im
Binnenschifffahrtsmuseum
Duisburg, 18. Januar 2012 - Wegen der großen
Besuchernachfrage bietet die Duisburger Künstlerin Ulla
Handel am Sonntag, 22. Januar, und Sonntag, 29. Januar,
jeweils um 14 Uhr eine kostenlose Sonderführung durch ihre
Ausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt auf
der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort an. Die Ausstellung
mit dem Titel „Verwandlungen“ endet am 5. Februar. Dann wird
auch ihre elf Meter lange Installation eines
Phantasieschiffes „Auf verlorenem Posten“ wieder in
Einzelteile zerlegt. Öffnungszeiten des
Binnenschifffahrtsmuseums: Dienstag bis Sonntag von 10 bis
17 Uhr
Das Mercator-Jahr im Stadtmuseum
Die
Direktorin des Kultur- und Stadthistorischen Museums am
Johannes-Corputius-Platz 1 lädt am kommenden Sonntag, 22.
Januar, um 15 Uhr zu einem Gespräch über das Mercatorjahr
2012 ein. Dr. Susanne Sommer berichtet von den Plänen und
Vorbereitungen für ein ganz besonderes Museumsjahr.
Vor 500 Jahren, anno domini 1512, wurde der berühmte „Weltbeschreiber“
Gerhard Mercator geboren, dessen Globen und Atlanten den
Beginn eines modernen Weltbildes markierten. Die Duisburger
Mercatorsammlung des Museums gilt als eine der bedeutendsten
in Europa.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt kostet 3
Euro. |
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LehmbruckMuseum: zwei öffentliche Führungen durch "Paris
1911" |
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Duisburg, 13. Januar 2012 - Am vorletzten Sonntag der
Ausstellung "100 Jahre Lehmbrucks Kniende - Paris 1911" (15.
Januar) lädt das LehmbruckMuseum aufgrund des großen
Interesses wie in den vergangenen Wochen zu zwei
öffentlichen Führungen ein. Um 11.30 Uhr führt Madalina
Rotter durch die mit 245 Exponaten umfangreichste
Ausstellung in der Geschichte des Hauses, um 15 Uhr findet
eine zweite Führung mit Friederike Winkler-Rufenach statt.
Während der etwa eineinhalbstündigen Führung werden die
Kunstvermittlerinnen nicht nur erläutern, was es mit der
sonderbaren Haltung der 100-jährigen Plastik auf sich hat,
sie beleuchten auch das Konzept der Ausstellung und erzählen
spannende Hintergrundgeschichten zu einzelnen Arbeiten von
so berühmten Künstlern wie Auguste Rodin, Henri Matisse,
Constantin Brancusi, Maurice Denis, Marcel Duchamp, Robert
Delaunay, Amedeo Modigliani, Aristide Maillol, Fernand Léger
oder Bernhard Hoetger und aus so renommierten Museen wie dem
New Yorker MoMA, dem Pariser Louvre, dem Centre Georges
Pompidou, dem Musée d'Orsay, dem Guggenheim Museum, der
Berliner Nationalgalerie, den Staatlichen Kunstsammlungen
Dresden oder der Fondation Beyeler.
Darüber hinaus bietet das LehmbruckMuseum auch am kommenden
Dienstag (17. Januar) wieder eine öffentliche Führung
außerhalb der regulären Öffnungszeiten an. Obwohl das Museum
dienstags nur für angemeldete Gruppen geöffnet ist, können
Besucher sich an diesem Tag um 14 Uhr an der Kasse für
diesen Termin melden. Neben dem regulären Eintrittspreis
wird für diese Führung eine Teilnahmegebühr von 2 Euro pro
Person erhoben. |
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Galerie Rheinhausen: Franz Rudolf Knubel und 56
Pastellzeichnungen |
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Ausstellungsdauer: 21. Januar - 1.
März 2012
Ausstellungseröffnung: Samstag, 21. Januar 2012, 17.00 Uhr
Öffnungszeiten: Di - Fr 10 - 13 und 14 - 19 Uhr, Sa 10 - 13
Uhr
Duisburg, 11. Januar 2012 - Vom 21. Januar bis 1.
März 2012 zeigt die Galerie Rheinhausen in der
Bezirksbibliothek den jüngsten Werkzyklus des Essener
Künstlers Franz Rudolf Knubel. Mit 56 systematisch
angelegten Untersuchungen auf Papier kann Knubel die
Illusions- und Wirkungskraft der Farben Grün, Schwarz,
Goldocker, Rot, Grau, Purpur, Gelb und Blau vor Augen
führen. Dabei unterwirft er die Farben einem
ordnungsstiftenden Arbeitsprinzip, mit dem Ergebnis das
Irrationale und Relationale der Farben erlebbar zu machen.
Knubel lehrte von 1971 bis 2004 an der Folkwangschule für
Gestaltung in Essen. Ausstellungen im In- und Ausland
markieren seine künstlerische Vita. Er war Mitglied der im
Ruhrgebiet agierenden Künstlergruppe B1, deren Arbeiten im
Kulturhauptstadtjahr 2010 einem breiten Publikum neu
vorgestellt wurden. Seine Arbeiten befinden sich in
zahlreichen Sammlungen, darunter die Staatlichen Museen
Preußischer Kulturbesitz und The Metropolitan Museum of Art
in New York.
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Georg Stefan Troller zu Gast in der Zentralbibliothek |
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Duisburg, 10. Januar 2012 - Der
Duisburger Verein für Literatur und Kunst lädt am
Donnerstag, 26. Januar, um 20 Uhr zu einer Autorenlesung mit
Georg Stefan Troller in die Zentralbibliothek an der
Düsseldorfer Straße 5-7 ein. Der 1921 in Wien geborene
Troller wird aus seinem neuen Buch „Vogelzug zu anderen
Planeten“ lesen. 1962 begann er für den WDR mit seinem
„Pariser Journal“. 1971 wurde er Sonderkorrespondent des ZDF
in Paris. Dort begann er mit der siebzig Folgen umfassenden
Sendereihe „Personenbeschreibungen“.
Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Interviews mit
Prominenten. Heute ist Paris seine Heimat, auch die
französische Literatur. Zu ihr gehört „Le Petit Prince“ von
Antoine de Saint-Exupéry. In Trollers neuem Buch, das wie
sein Vorbild im Karl Rauch Verlag erschienen ist, begegnet
der Kleine Prinz prominenten Märchengestalten und
Hauptfiguren aus der Weltliteratur.
Der Literaturabend wird im Rahmen der Französischen Woche
und in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen
Gesellschaft Duisburg sowie dem Presseverein
Niederrhein/Ruhr angeboten. In die Lesung einführen wird Dr.
Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek.
Eintrittskarten zum Preis von vier Euro im Vorverkauf und
fünf Euro an der Abendkasse sind nur in der
Zentralbibliothek erhältlich. Mitglieder des Vereins für
Literatur und Kunst haben freien Eintritt. |
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Fragen
an die an die Kniende, die im Jahre 1911 in Paris geboren
wurde und der zur Zeit
eine
Ausstellung im LehmbruckMuseum gewidmet ist - gestellt von
einem Duisburger. |
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Wann wurden Sie geboren?
Geboren
wurde ich 1911. Ich habe es meinem Vater Wilhelm Lehmbruck
jedoch nicht gerade leicht gemacht, wie sich meine Mutter
Anita noch Jahrzehnte
später erinnern konnte. "Ungewöhnliche und schwere
Entscheidungen künstlerischer Art" habe ich ihm wohl
abverlangt, immer wieder sei er in dieser Zeit in den Wald
von Fontainebleau geflohen, um anschließend wie besessen
weiterzuarbeiten. Kurz vor der Geburt hätten seine
Selbstzweifel dann ihren Höhepunkt erreicht, sodass Anita
schließlich nicht nur den meine Geburt in die Wege geleitet,
sondern mich auch gleich zur Ausstellung im Salon d’Automne
hat anmelden müssen.
Wo wurden Sie geboren?
In der Avenue du Maine Nr. 127 im Pariser Quartier
Montparnasse, in einem wundervollen Hinterhofatelier.
Ist es richtig, dass Ihr Vater aus Duisburg, genau
genommen aus Meiderich stammt?
Das stimmt, dort wurde er als viertes Kind einer
Bergarbeiterfamilie geboren. Einige Zeit hat er dann in
Düsseldorf an der Kunstgewerbeschule und der Kunstakademie
verbracht, bevor er 1910 mit Anita nach Paris zog.
Wo verbrachten Sie Ihre Jugend?
Zunächst in Paris, eine wundervolle Zeit. Jedoch blieb ich
dort nur bis 1913.
Haben Sie Geschwister und wenn ja, nennen Sie uns die
Namen und die heutigen Wohnorte Ihrer Geschwister.
Geschwister? Oh ja, viele sogar. Sei es die "Große
Stehende", die ein Jahr vor mir zur Welt kam, die "Große
Sinnende", die zwei Jahre jünger ist als ich, oder auch der
"Emporsteigende Jüngling", der ebenfalls 1913 geboren wurde.
Sie alle sind heute über die ganze Welt verstreut, doch zum
Glück finden sich viele davon im LehmbruckMuseum in
Duisburg. Es ist, so könnte man sagen, so etwas wie unser
Familienmuseum.
Ihre Zwillingsschwester hat, so hört man, einen ganz
besonderen Aufenthaltsort.
Ich habe sogar mehrere Zwillingsschwestern. Eine von ihnen
können Sie im Museum of Modern Art in New York besuchen,
andere in der Metropolitan Opera oder den Staatlichen
Kunstsammlungen Dresden.
Erinnern Sie sich an herausragende Ereignisse in Ihrer
Jugend?
Nun, ab 1913 jedoch glich mein Leben eher einer Reise, unter
anderem habe ich einige Zeit in den USA verbracht, wo ich
mit der Armory Show in New York, Chicago und Boston war.
Eine Tournee, die ich nie vergessen werde!
Man sagt, dass Sie, bedingt durch Ihren Körperbau und
Ihre Größe, eine Tanzausbildung genossen haben. Ist das
richtig?
Wissen Sie, was der französische Schauspieler und Chansonier
Maurice Cheavelier, übrigens ein Zeitgenosse meines Vaters,
sagte? "Eine Frau ohne Geheimnisse ist wie eine Blume ohne
Duft."
Sie erinnern sich sicher an Ihre Ankunft in Duisburg.
Können Sie uns sagen, wann das war?
Aber sicher, das war 1925.
Dem Vernehmen nach war der Empfang nicht so sehr
freundlich durch die Duisburger Bevölkerung, besondern durch
eine bestimmte Gruppe. Erinnern Sie sich, worum es damals
ging?
Wie könnte ich das vergessen? Nach meiner Rückkehr nach
Duisburg gab es manch aufregendes Ereigniss. Viele
Duisburger wollten mich damals nicht in ihrer Stadt haben,
besonders der Hausfrauenbund fand mich wohl anstößig. Und
einmal wurde ich sogar vom Sockel gestürzt! Auch die
Nationalsozialisten haben später gegen mich gehetzt und mich
in der Ausstellung "Entartete"
Kunst gezeigt. Keine schönen Jahre.
Nun gibt es in Duisburg eine große Ausstellung mit vielen
Weggefährten anlässlich Ihres 100sten Geburtstages. Nenn Sie
uns bitte einige dieser Gefährten.
Wo soll ich da bloß anfangen? Allein die schiere Zahl mach
das schwierig.
Doch natürlich umgeben mich gerade Arbeiten von großen
Bildhauern wie Auguste Rodin und Henri Matisse, Aristide
Maillol und Constantin Brancusi, Amedeo Modiglian und
Bernhard Hoetger. Ganz besonders freue ich mich, dass auch
ein Werk von Karl Janssen gezeigt wird. Der war schließlich
der Lehrer Wilhelm Lehmbrucks.
Ist es richtig, dass ein Gefährte aus Japan angereist
ist, der sein Leben in einem Hotel dort verbringt?
Ja, das stimmt!
Worum handelt es sich und wie haben sie von seinem
Aufenthaltsort erfahren?
Ich kannte dieses Gemälde von Maurice Denis, "Rinaldo im
Garten der Armida"
von 1907, vorher auch nicht. Und wie ich hörte, scheint es
auch seit seiner Entstehung noch nie in Europa gezeigt
worden zu sein. Doch ich kann Ihnen
versichern: Sie werden es lieben! Und: Auch dieses Gemälde
zeigt eine kniende Dame. Aufgespürt hat es, nach langer
Recherche, die Kuratorin der Ausstellung, Marion
Bornscheuer. Ein unglaublicher Glücksgriff!
Wie viele Besucher haben bisher diese Ausstellung besucht?
Das kann ich Ihnen nicht sagen, ich habe sie nicht gezählt.
Doch bei dem Trubel, der hier vor allem am Wochenende
herrscht, würde ich sagen: Tausende!
Und wie lange wird es diese Ausstellung in Duisburg
geben?
Bis zum 22. Januar 2012. Doch ich und alle anderen, die hier
ins LehmbruckMuseum gehören, bleiben natürlich.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, diese
Ausstellung zu verlängern?
Ich persönlich nicht, aber wie ich höre, die
Verantwortlichen durchaus. Doch leider wird das nicht
möglich sein, im Januar müssen die meisten der Gefährten
schlicht wieder zurück in Ihre Heimat.
Nennen Sie unseren Lesern bitte ein Ereignis anlässlich
Ihres Geburtstages, das Sie berührt hat.
Da muss ich sofort an diesen Flashmob denken, der am 6.
November in Duisburg stattgefunden hat. Wissen Sie, was das
ist, ein Flashmob? An diesem Tag, es war ein Sonntag, haben
sich weit mehr als 150 Duisburger in der Innenstadt
getroffen und, wie auf ein geheimes Zeichen, gekniet, wie
ich das tue. Und das auch noch zur Musik von Claude Debussys
"Claire de lune". Gerade diesen Komponisten hat mein Vater
geliebt. Das war ein Zeichen der Duisburger, das mich
wirklich gerührt hat! Dejo
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