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Neudorfs Straßen
und die Geschichte
der Namensgebung
Straßen alphabetisch
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V-W-Z |
Stadtbezirk Innenstadt -
Neudorf gehört zum Stadtbezirk
Innenstadt
Kernstück
dieses Bezirks ist die City, hier stand das alte Duisburg. Teile der alten
Stadtmauer, die spätgotische Salvatorkirche und das im 16. Jahrhundert gebaute
Dreigiebelhaus erinnern an die Stadtgeschichte. Aus einem fränkischen Königshof,
der im 10. Jahrhundert Kaiserpfalz wurde, entwickelte sich eine Reichsstadt. Der
Geograph Gerhard Mercator (1512-1594) und die erste Universität (1655-1818)
prägten den Ruf des "gelehrten" Duisburgs. Zum Bezirk Innenstadt gehören die
Stadtteile Kaßlerfeld, Neuenkamp, Altstadt, Dellviertel, Neudorf, Duissern,
Hochfeld und Wanheimerort. Anziehungspunkt für alle Duisburger ist der
Wedau-Sportpark mit Fußballstadion, Eissporthalle, Schwimmstadion, der
Regattabahn und vielen weiteren Sportmöglichkeiten, der komplett zu Neudorf-Süd
gehört.
Der Duisburger Wald - als wohl
wichtigstes Naherholungsgebiet - grenzt unmittelbar an die Wohnbebauung in Duissern und Neudorf. Jedes Jahr lockt der Duisburger Zoo am Kaiserberg
Hunderttausende von Besuchern aus nah und fern an. In Neudorf ist in
architektonisch ansprechender Weise die Verknüpfung der Mercator-Universität mit
den High-Tech-Unternehmen gelungen. Der Innenstadtbereich ist mit 118.000
Einwohnern der größte Stadtbezirk.
Bezirksamt: Mercedeshaus, Sonnenwall 73, Telefon: 0203-283-2726
PLZ: 47056 47057 (Stadtteil: Neudorf Süd mit dem kompletten Sportpark)

Haus Hartenfels, mit 81 m über nn höchster Punkt in
Duisburg - siehe
O
(Oberer Burgweg)
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Facettenreiches
Neudorf - entnommen aus der Neudorfer Chronik
"Op de Heid"
erschienen Oktober
2005 - Und: Neudorf Einst& Heute
erschienen Oktober 2008 - Herausgeber Bürgerverein Duisburg-Neudorf e.V. |
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Duisburg-Neudorf
ist einer der facettenreichsten Stadtteile Duisburgs. Mit 10,71
Quadratkilometern
Gesamtfläche und aktuell 27 000 Einwohnern ist der am
30. Mai 1770 gegründete Ortsteil zudem einer der größten in
Duisburg.
Was viele Duisburger und selbst einige alteingesessene Neudorfer
überrascht, ist die Tatsache, dass im Bereich Neudorf-Süd der Sportpark
Wedau komplett zum "Hoheitsgebiet" Neudorfs gehört. Im Süden grenzt
Neudorf an die Wedauer Straße bzw. ist auch an der Masurenallee im
Eingangsbereich zum Ausbesserungswerk Wedau der Bahn Grenzgebiet. Im
Westen ist der Kalkweg (gehört von der Jugendherberge bis Ecke Grunewald/Sternbuschweg
komplett zu Neudorf) die Grenze, wobei das Areal der Werkstatt für
Behinderte ebenfalls zu Neudorf gehört.
Im Nordwesten geht die Grenze über den
Hauptbahnhof hinweg, die Mülheimer Straße (Helweg der Römer) ist bis zur
Monning im Norden Grenze zum alten "Königreich" Duissern, im Osten ist
der Duisburger Stadtwald ein wesentlicher Flächenbestandteil Neudorfs.
Die östliche Grenze nach Mülheim a. d. Ruhr ist hier der vollständig zu
Neudorf gehörende Wolfsberg, im Südosten ist der Worringer Reitweg
"Grenzstraße" zum Ortsteil Duisburg-Bissingheim.
Die ortsteilinterne Grenzlinie zwischen den Bereichen Neudorf-Nord und
Neudorf-Süd ist die Kammerstraße bzw. der Kammerweg. Im kirchlichen
Bereich gibt es noch intern die Trennung zwischen Ost und West.
Der Begriff facettenreich leitet sich auch von den Bewohnern Neudorfs
ab.
Überregionale
Aushängeschilder sind zweifelsohne die Universität mit den
angeschlossenen Instituten bzw. Technologieparks. Ebenso
Aushängeschilder sind natürlich die zum Teil weltweit operierenden
Unternehmen in Neudorf wie Klöckner - die Demag AG entstand in Neudorf -
, aber selbstverständlich auch die Sportvereine wie der MSV Duisburg,
die Wassersport betreibenden Klubs, der Eishockeyverein EV Duisburg, die
Bundesliga-Trampolinspringer von TuRa 88, der mehr als 100-jährige
Traditionsverein im Bereich Tennis und Hockey der Club Raffelberg oder
Eintracht Duisburg usw.
Die Sportschule des Westdeutschen Fußballverbandes an der
Friedrich-Alfred-Straße und die in ihr angesiedelten Fachverbände wie
der Landessportbund, der Behindertensportverband oder die
Versehrtensport-Gemeinschaft sind ebensolche überregionalen
Aushängeschilder.
Vom landschaftlichen Aspekt her bietet der Ortsteil eine hervorragende
Mischung aus großen Wald- und Wasserflächen, Bereichen mit
Einfamilienhäusern sowie Mietwohnungsareale mit historischem Charakter.
Weiter zu erwähnen wäre die Staatsanwaltschaft Duisburg an der
Koloniestraße, in deren Reihen es übrigens Experten in Sachen Lärm- und
Umweltfragen gibt.
Hier sind auch die Namen der ersten Siedler von Neudorf zu lesen. Sie
hießen: Valentin Fischer, Philipp Langen, Niklas und Peter Kautzmann,
Hermann Friedrichs, Johann Müller, Johann Becker, Barthel Ochs, Peter
Träger (oder Dräger), Joh. Georg Tilemann (Tillmann?), Christoph
Schneider und Philipp Delp.
Neudorfer Chronologie
30. Mai 1770 - 1 hessen-darmstädtischen Familien mit 73 Personen
gründete Ortsteil
1789 – Die „Kolonie op der Heid“ Neudorf bürgert sich für den
ursprünglich vorgesehen Namen zu Ehren Friedrichs des Großen
„Friedruchsdorf“ ein.
1821 – Bau der letzten Mühle auf Disburger Stadtgebiet auf der Neudorfer
Heide
1869 – Am 19. Mai 1869 wird die erste Schule Neudorfs bezugsfertig Es
ist die katholische Volksschule „Schule am Bahnhof“.
Am 1. April 1937 weicht die als zuletzt „Katholische Schule am
Kammerberg“ bezeichnete Einrichtung der Erweiterung des Hauptbahnhofes.
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Wer hätte gedacht, dass
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der Kohleabbau in
Duisburg nicht im Norden der Stadt begonnen hat,
sondern Mitte des 19. Jahrhunderts im Tiefbauschacht
der "Zeche Neu-Duisburg" an der heutigen
Memelstraße/Ecke Kettenstraße. Sogar ein Foto der
Schachtanlage aus dem Jahre 1854 konnte gefunden
werden. Es handelt sich vermutlich um das älteste
erhaltene Foto aus Neudorf überhaupt.
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es ebenfalls Mitte des
19. Jahrhunderts in Neudorf ca. 1.500 Webstühle der
Firmen Otto Böninger, Kohlstedt & Krone sowie der
Gebrüder Schulz gab. Diese Webereien befanden sich
im Bereich Pappenstraße, Bismarck- und Grabenstraße.
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der Straßenname
Pappenstraße von der 1854 gegründeten
Dachpappenfabrik Julius Carstanjen herrührt, die
hier einst ansässig war. Hier wurden tropentaugliche
Dachpappen "Made in Neudorf" hergestellt.
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die größte Ankerkette
der "Fürst Bismarck", die vor dem 1. Weltkrieg
gefertigt wurde, aus dem Werk Neudorf der Firma
Bechem & Keetmann, gegründet 1861, kam. Das Werk
befand sich an der Mülheimer Straße/Ecke
Memelstraße. Die heutige DEMAG hat ihre Wurzeln in
Neudorf.
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große See- und
Binnenschiffe ihren Halt in den Häfen an
Schiffstrossen der Firma Schulz-Hohenstein fanden.
Die Trossen wurden in dem Werk ab Ende des 19.
Jahrhunderts an der Wildstraße hergestellt, das sich
bis zur Mozartstraße hinzog. Hier wurden
Schiffstrossen in der Länge von über 200 Metern
gefertigt.
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es schon 1894 hieß:
Sauer macht lustig. Die Essigfabrik von Herman
Fastrich befand sich an der Bismarckstraße/Ecke
Schemkesweg.
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nicht nur Saures in
Neudorf hergestellt wurde. Schokolade und Süßwaren
wurden von der Firma Gebrüder Heinze (gegründet erst
1934) an der Bismarckstraße produziert und von
Neudorf bis hin nach Skandinavien und in die USA
exportiert.
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es eine Tabakfabrik von
Arnold Friedrich Carstanjen ab 1879 in Neudorf an
der Grabenstraße/Ecke Kommandanten Straße gab.
Erstaunlich, Teile der Gebäude bestehen heute noch.
Nur werden hier heute modernste Kupplungsbeläge für
die Industrie hergestellt.
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Kurbelwellen für
Flugzeugantriebe und Automobile das Gussstahlwerk
von Felix Bischoff ab 1867 am damaligen
Bischoffsplatz, unmittelbar am heutigen Ludgeriplatz
hergestellt hat.
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von der Ölkanne bis zum
Blechsarg, die damals bekannten Produkte der Firma
Buller waren, die 1934 zur Koloniestraße umsiedelte.
Heute noch am Ort und Hersteller von Stanzteilen für
die Autoindustrie u. a. auch für Daimler Benz.
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Panzerknacker Ende des
19. Jahrhunderts keine Change bei den Tresoren der
Firma Verlohr hatten, die an der Kommandantenstraße
hergestellt wurden.
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Es unweit der Firma
Verlohr an der Koloniestrasse in den 1960er Jahren
sogar einmal Abfüllanlage für Coca-Cola der Firma
Getränke-Industrie Ruhr-West gegeben hat. In einer
Stunde konnten hier bis zu 12.000 Normalflaschen
abgefüllt werden. An der Stelle gibt es heute keine
Abfüllanlage mehr, sondern die Staatsanwaltschaft
Duisburg.
Dies sind - um einen
kleinen Eindruck zu vermitteln - nur einige Beispiele
aus dem Kapitel "Neudorf vom Industriegebiet zum
Wohngebiet", welche Großindustriebetriebe es in Neudorf
einst gab. Die Berichte zu den damals ansässigen Firmen
sind mit historischem Bildmaterial unterlegt, das in dem
neuen Buch des Neudorfer Bürgervereins teilweise
erstmals veröffentlicht wird.
Aber auch das Leid der Neudorfer Bürger während des
zweiten Weltkrieges findet in dem neuen Buch Beachtung,
mit Zeitzeugenberichten und ebenfalls zum Teil bisher
unveröffentlichten Fotos.
Schönere Erinnerungen hoffen die Autoren mit den
Kapiteln:
Karneval, Gaststätten, Kinos oder mit der Zeitreise
durch Neudorf beim Leser wecken zu können. Auch auf den
Artikel über den ersten Taxifahrer Neudorfs und der
weiteren Neudorfer Originale darf man gespannt sein.
Auch der Sportpark Wedau, der sich im Stadtteil Neudorf
befindet, mit seinen zahlreichen Vereinen bleibt nicht
unerwähnt.
Stadtwald - Was wäre unser Stadtteil ohne seine "grüne
Lunge". Zur Thematik findet man im Buch z. B. alte
Ansichten, vom heiligen Brunnen und vom Steinbruch mit
der damaligen Freilichtbühne. Das Theaterstück "Julchen
und Schinderhannes" wurde hier 1927 gerne gesehen. Nicht
verwunderlich, denn ein UCI gab es in Neudorf damals
noch nicht.
Der Neudorfer Bürgerverein und die Autoren hoffen, mit
diesem Buch den Erfolg der "Neudorfer Chronik"
fortsetzen zu können und weiteres Interesse für die
interessante Geschichte der ehemaligen Kolonie "op de
Heid" zu wecken und mit dieser Publikation eine breite -
nicht nur aus Neudorf stammende -, interessierte
Leserschaft ansprechen zu können.
Das Buch ist zum Preis von 21,90 Euro zu erwerben.
Mit dem Erlös aus diesem zweiten Werk wird der Neudorfer
Bürgerverein u. a. Bänke für die älteren Bürger,
Spielgeräte für die kleinen Neudorfer installieren
lassen und das Grundschulprojekt "Klasse 2000" einer
Neudorfer Grundschule finanzieren.
In diesem Sinne trägt der Käufer des Buches zur
Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil Neudorf
bei.
Harald Jeschke - Vorsitzender Bürgerverein
Duisburg-Neudorf e.V.
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 240-Jahr-Feier
Duisburg-Neudorf - Samstag,
29.
Mai 2010
Seehaus und Nordufer des Bertasees - Seehaus- und Sinalcotruck-Bühne
Was: Infostände von Neudorfer Vereinen. Institutionen
und Gewerbetreibenden (Brauchtum, Sport, Politik und
bürgerschaftliche Vereinigungen) Aktionsstände: Tanz- und Showdarbietungen,
Kinderspiele, Tanzdarbietungen und Bastelanleitungen.

Die Eröffnung des Feststages durch
Harald Jeschke (Bürgervereinschef, Reinhard Meyer (stellv.
Bezirksbürgermeister und Wolfgang Komorowski (Bezirksamtsleiter
Duisburg-Mitte (v.l. - oben und unten)


Walter Hellmich beim Stand des
Bürgervereins

Die Neudorfer
SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas hier im Gespräch mit den
Funktionären von Bertasee Duisburg (Bildmitte Vize Günter Kuske

SSB-Chef Franz Hering,
Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke und Mitte-Amtsleiter
Wolfgang Komoworski strahlten mit dem Wetter

Volles Haus vor dem Sinalcotruck

Der Flötenchor
der Grundschule Mozartsstraße mit Chorleiterin Jacobs

Nette und vor
allem fröhliche Gäste

Das "Cowgirl"
solo vom Neudorfer show- und Tanzverein TC Little Devils

Blick vom
Truck

Das "Tierliedteam" der
evangelischen Kirchengemeinde Gustav-Adolf-Straße mit Frau
Thummes

Ganz viel Neudorf...

am Infostand des Bürgervereins

Reinhold Stausberg hatte es, das Modell des ersten Neudorfer
Kolonistenhauses

Die Zeitzeugen Reinhold Stausberg
und Harald Molder

Der Neudorf-Stand, der in
liebevoller und langwieriger Arbeit vom Neudorfer Dieter Wozny
erstellt wurde
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Die Freiwillige Feuerwehr machte ebenso mit
wie

die Neudorfer Bezirkspolizisten Bernd Holland
(links) und Gerd Kamps

Sie heizten mächtig ein, die "Crazy Devils" vom
Neudorfer Tanz- und
Showverein TC Little Devils

Die Johanniter aus Neudorf mit Stefanie Scheer

Präsenz des CAP-Marktes und der
Bürgerlich-Liberalen

Sanders Hüpfburg

Das popcorn der Neudorfer Sozialdemokraten kam
an

Spielstand der GGS Mozartschule

Viele spaßige Aktivitäten der Thomas Gemeinde
von der Bismarckstraße

Nistkastenbau mit der Duisburger Waldjugend

Das politisch junge Duisburg

Neudorfer Jugendband "Butchers Ballett"
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