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Mittwoch, 22. Februar 2012
- Historischer Kalender |
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251 Führerscheine bei
Alkoholkontrollen an Karneval beschlagnahmt
An Karneval setzten sich auch dieses Jahr wieder viele
Autofahrer ans Steuer, obwohl sie zuvor Alkohol getrunken
oder andere Rauschmittel genommen hatten.
„Die Polizei kennt kein Pardon für Alkoholsünder. Jeder, der
sich alkoholisiert ans Steuer setzt, handelt leichtfertig
und verantwortungslos. Er gefährdet sich, vor allem aber
andere Verkehrsteilnehmer“, sagte Innenminister Ralf Jäger
heute (22.02.) in Düsseldorf. Die Bilanz der
Karnevaltage: Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch
ereigneten sich 146 Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im
Spiel war. Dabei kam ein Mensch ums Leben, 10 Personen
wurden schwer und 45 leicht verletzt. Zudem kontrollierte
die Polizei auf Nordrhein-Westfalens Straßen 61.155
Fahrzeugführer, von denen sich
16.473 einem Alcotest stellen mussten. Bei den Überprüfungen
wurden 471
Alkohol- und 298 Drogenverstöße festgestellt, die 516
Blutproben nach sich zogen. 251 Führerscheine mussten an Ort
und Stelle abgegeben werden. Jäger: „Die Polizei zieht
Promillesünder konsequent aus dem Verkehr, nicht nur an den
närrischen Tagen.“
Trauerbeflaggung und
Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer
rechtsextremistischer Gewalt am 23. Februar 2012
„Wir möchten ein Zeichen gegen Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz setzen“, sagte
Innenminister Ralf Jäger heute in Düsseldorf. Aus Respekt
vor den Opfern rechtsextremistischer Gewalt hat er daher für
Donnerstag, den 23. Februar 2012, Trauerbeflaggung für alle
Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände
sowie der übrigen Körperschaften und Anstalten des
öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes
unterliegen, angeordnet.
Darüber hinaus bringen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in der Landesverwaltung durch eine Schweigeminute um 12.00
Uhr ihre Trauer und ihr Mitgefühl mit den Opfern
rechtsextremistischer Gewalt zum Ausdruck. Eine
entsprechende Vorgehensweise wurde den Gemeinden,
Gemeindeverbänden und übrigen Körperschaften und Anstalten
des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes
unterstehen, empfohlen.
An diesem Tag findet in Berlin die zentrale
Gedenkveranstaltung statt, an der Frau Ministerpräsidentin
Hannelore Kraft als amtierende Vizepräsidentin des
Bundesrates teilnimmt.“
Krebsberatung in Duisburg
Für eine medizinische Krebsberatung sind am Dienstag,
28. Februar, noch Termine frei. Ayla Bayrak, Gynäkologin und
Senologin, berät im Konferenz- und Beratungszentrum,
Schwanenstraße 5-7, 47051 Duisburg. Eine telefonische
Anmeldung ist in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter 0203 / 283
3938 möglich.
VHS: Crashkurse in Französisch, Italienisch, Spanisch und
Niederländisch
Die Volkshochschule bietet zwischen dem 3. und 25. März
Crashkurse für Anfängerinnen und Anfänger in den Sprachen
Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch an. In
59 Unterrichtsstunden wird vermittelt, was man braucht, um
in den wichtigsten alltäglichen Situationen angemessen
sprachlich zu kommunizieren und die wichtigsten Grundlagen
der Grammatik sicher zu beherrschen. Anmeldungen werden ab
sofort angenommen.
Sportveranstaltung am 25.
Februar:
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG leitet Buslinien um
Für den zweiten Lauf der „NIKE Winterlaufserie“ am
Samstag, 25. Februar, sind die Kruppstraße zwischen den
Einmündungen Kalkweg und Masurenallee und die Masurenallee
zwischen den Einmündungen Kruppstraße und Wedauer Straße
zeitweise für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Buslinien
923 und 942 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
müssen daher von ihrem normalen Linienweg abweichen und
können einige Haltestellen nicht anfahren.
Auf der Linie 923 entfallen in der Zeit von 13:30 bis 15:00
Uhr die Haltestellen „Bertaallee“, „Regattabahn“, und
zwischen 14:30 und 16:15 Uhr die Haltestellen
„Ausbesserungswerk“ und „Barbarasee“. Die DVG bittet die
Fahrgäste, die Haltestellen „Sportpark“, „MSV-Arena“ und „Wedau
Bahnhof.“ zu nutzen.
Die Linie 942 kann zwischen 14:30 und 16:15 Uhr die
Haltestellen „Kiesendahl“, „Elbinger Straße“ und
„Ausbesserungswerk“ nicht anfahren. Die Haltestelle „Kiesendahl“
wird für beide Fahrtrichtungen in den Kalkweg zur
Haltestelle der Linien 934 und 944 verlegt. Darüber hinaus
können die Fahrgäste die Haltestelle „Wedau Bahnhof.“
nutzen. Über die Umleitungen informiert die DVG mit
Aushängen an den betroffenen Haltestellen.
Neue Pendlerrechnung: Jeder
zweite Erwerbstätige pendelt zur Arbeit
Etwa die Hälfte der 8,3 Millionen Erwerbstätigen in
Nordrhein-Westfalen pendelte im Jahr 2010 jeden Tag über die
Grenzen ihrer Wohnsitzkommune hinweg zur Arbeit. So pendeln
täglich allein über eine halbe Millionen Erwerbstätige nach
Köln (290 000) und Düsseldorf (281 000). Die
Landeshauptstadt Düsseldorf deckt stärker als jede andere
kreisfreie Stadt des Landes ihren Bedarf an Arbeitskräften
aus dem Umland: 58,6 Prozent aller in Düsseldorf
beschäftigten Erwerbstätigen sind Einpendler.
Die Stadt Bonn weist mit 54,8 Prozent die zweithöchste
Einpendlerquote der kreisfreien Städte auf.
Beim Vergleich aller 396 Städte und Gemeinden haben die
Statistiker für Holzwickede (80,1 Prozent), Augustdorf (77,8
Prozent) und die Stadt Lohmar (76,7 Prozent) die höchsten
Einpendlerquoten ermittelt.
Schweigeminute für die
Opfer der rechtsextremistischen Mordserie
Der Integrationsrat der Stadt Duisburg ruft zu einer
Schweigeminute am 23. Februar auf.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der
Deutschen Arbeitgeberverbände haben die Menschen in
Deutschland zu einer Schweigeminute am Donnerstag, 23.
Februar 2012, um 12 Uhr aufgerufen.
Zeitgleich findet in Berlin der zentrale Staatsakt statt,
den die Verfassungsorgane des Bundes am 23. Februar in
Berlin zum Gedenken an die Opfer der fremdenfeindlichen
Mordserie begehen.
Der Integrationsrat der Stadt Duisburg schließt sich dem
Aufruf zu einer Schweigeminute an und bittet alle
Bürgerinnen und Bürger, sich an diesem stillen Gedenken zu
beteiligen.
Şevket Avcı, Vorsitzender des Integrationsrates: „Die
Stadtgesellschaft wird gebeten, sich an der Schweigeminute
zu beteiligen und innezuhalten, damit wir ein deutliches
Zeichen gegen Fremdenhass, Rassismus und Gewalt setzen. Die
Tatsache, dass eine Nazi-Terrorgruppe jahrelang ungehindert
Menschen ausländischer Herkunft ermorden konnte und in den
neunziger Jahren sogar von den Sicherheitsbehörden als
Informanten finanziell unterstützt wurde ist eine Schande
für dieses Land.“
Der Integrationsrat begrüßt die Entscheidung der Stadt, dass
alle öffentlichen Gebäude der Stadtverwaltung an diesem Tag
eine Trauerbeflaggung tragen werden um klar Stellung gegen
rechtsextremistischen Terror zu beziehen.

Stadt
Duisburg unterstützt den Aufruf zum Gedenken an die Opfer
rechtsextremistischer Gewalt
Die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeber und der
Deutsche Gewerkschaftsbund haben gemeinsam zum Gedenken an
die Opfer rechtsextremistischer Gewalt aufgerufen. Alle
Menschen in Deutschland sollen am Donnerstag, 23. Februar,
um 12 Uhr in ihrer Arbeit inne halten, um im stillen
Gedenken an die Opfer ein Zeichen zu setzen.
Die Stadt Duisburg unterstützt diesen Aufruf und bittet alle
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Donnerstag um 12 Uhr
durch eine Schweigeminute der Opfer zu gedenken.
Außerdem nimmt die Integrationsbeauftragte der Stadt
Duisburg, Leyla Özmal, an der Gedenkveranstaltung zu Ehren
der Opfer rechtsextremistischer Gewalt am 23. Februar in
Berlin teil. Der Staatsakt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt
in Berlin soll an die Opfer erinnern und ein Zeichen des
Zusammenhalts und des Einstehens gegen jede Form von
Fremdenfeindlichkeit und Gewalt setzen.
Logistik-Börse "In Bewegung
bleiben" im BiZ der Arbeitsagentur
Am Donnerstag, den 23. Februar 2012, von 15:00 bis 18:00
Uhr, findet im BiZ der Agentur für Arbeit die Logistik-Börse
„In Bewegung bleiben“ statt. Duisburg ist eine von der
Logistik stark geprägte Stadt. Dennoch sind die Berufe der
Logistik unter den beliebtesten Ausbildungsberufen kaum
vertreten. Gleichwohl suchen die Betriebe der Logistik
dringend guten Nachwuchs. Die Agentur für Arbeit sieht daher
in der Logistik-Börse den richtigen Weg, die Bekanntheit der
Logistik-Ausbildungsberufe zu verbessern. Logistikbetriebe
zeigen im BiZ, welche Ausbildungsberufe es in der Logistik
gibt und wie die Anforderungen in den Berufen aussehen.
Zudem finden Interessierte einen Überblick über die
aktuellen Beschäftigungsmöglichkeiten und das aktuelle
Angebot an Ausbildungs- und Arbeitsstellen.
Vortrag zum Thema „Mobbing“
in der VHS
Um das Thema „Mobbing" geht es in einem Vortrag am Dienstag,
28. Februar, 20 Uhr, in der Volkshochschule auf der
Königstraße 47.
Berichte über Mobbing an Schulen erschüttern regelmäßig die
Öffentlichkeit; Mobbing im Klassenzimmer ist zu einem
alltäglichen Problem geworden. Referentin Kerstin Klabuhn
wird ausführlich darauf eingehen, wie man betroffene Kinder
stärken kann und wie Eltern und Lehrer diesem Phänomen
erfolgreich entgegensteuern können. |
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Dienstag, 21. Februar 2012
- Historischer Kalender |
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Zwischenebene der
U-Bahnstation am Hauptbahnhof wird wieder geschlossen
Die anhaltende Wetterbesserung mit gestiegenen
Temperaturen in den Nachtstunden veranlasst die Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) dazu, die Zwischenebene der
U-Bahnstation am Duisburger Hauptbahnhof (Ostseite) ab dem
24. Februar wieder während der Betriebsruhe zu schließen.
Der Zugang zur Zwischenebene bleibt letztmalig geöffnet für
die Nacht vom 23. auf den 24. Februar.
Anlass der seit dem 1. Februar bestehenden vorübergehenden
Öffnung war die Einrichtung eines zusätzlichen Raumes für
obdachlose Mitbürger zum Schutz vor extremer Kälte. Sollte
der Winter sich noch einmal mit deutlichen Minustemperaturen
zurückmelden, informiert die DVG rechtzeitig über eine
Neuregelung.
Schaden an der Oberleitung
führte zu Störungen auf der Linie 901
Im Bereich er Haltestelle „Scharnhorststraße“ hat heute
gegen 12:25 Uhr ein LKW auf einer Länge von rund 100 Meter
einen Schaden an der Oberleitung verursacht.
Dies hatte zur Folge, dass die Linie 901 der Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zwischen den Haltestellen
„Duisburg Rathaus“ und „Scholtenhofstraße“ ab circa 12:30
Uhr bis 17:30 Uhr nicht mit Straßenbahnen befahren werden
konnte. Um die Verbindung nach Duisburg-Obermarxloh und
Mülheim Hauptbahnhof während dieser Zeit aufrecht zu
erhalten, setzte die DVG auf diesem Streckenabschnitt Busse
ein. Die Störung führte allerdings zeitweise zu
Verspätungen.
Technikexperten der DVG konnten mit Unterstützung ihrer
Kollegen aus Essen und Mülheim die Fahrleitung bis zum
Nachmittag reparieren, sodass ab 17:30 Uhr wieder
Straßenbahnen zwischen den Haltestellen „Duisburg Rathaus“
und „Scholtenhofstraße“ fahren konnten.

Ein Oberleitungsschaden
zwischen Scharnhorststraße und Schwanentorbrücke sorgte
dafür, dass die Technikexperten der DVG in luftiger Höhe
alle Hände voll zu tun hatten.
39 % der Einweisungen ins Krankenhaus sind Notfälle
39 % aller Krankenhauspatientinnen und -patienten in
Deutschland wurden im Jahr 2010 als Notfall eingewiesen (6,8
Millionen). Bei den übrigen vollstationären Aufnahmen
handelte es sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes
entweder um eine reguläre Einweisung durch einen Arzt (9,3
Millionen), um eine Geburt (0,6 Millionen) oder um eine
Verlegung aus einem anderen Krankenhaus (0,7 Millionen).
Am häufigsten wurden Notfallpatientinnen und -patienten
wegen Krankheiten des Kreislaufsystems behandelt, gefolgt
von Verletzungen und Vergiftungen. Unter den Krankheiten des
Kreislaufsystems waren Herzinsuffizienz und Hirninfarkt die
häufigste Diagnose, bei den Verletzungen und Vergiftungen
wurde die Schädel-/Hirnverletzung (intrakranielle
Verletzung) am häufigsten diagnostiziert.
Führung durch das mittelalterliche Duisburg abgesagt
„Mit nächtlichen Gestalten
durch das mittelalterliche Duisburg“, die am kommenden
Dienstag, den 28. März 2012 um 16 Uhr bzw. 19 Uhr
stattfinden sollte, ist leider abgesagt worden. Besucher,
die sich bereits angemeldet haben, werden gebeten sich im
RUHR.VISITORCENTER unter der Telefonnummer (0) 203 /
285.44.0 zu melden.
"Karrierechancen bei der Bundeswehr" für Schüler der
Oberstufe, Studierende und Absolventen im BiZ
Am Donnerstag, den 23. Februar 2012, von 16:00 bis 18:00
Uhr, informiert die Bundeswehr im BiZ der Arbeitsagentur
Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, Studierende und
Studienabsolventen über die Karrierechancen bei der
Bundeswehr. Als einer der größten Arbeitgeber Deutschlands
und bietet sie eine Vielzahl attraktiver beruflicher
Einstiegsmöglichkeiten. Neben den klassischen
Offiziersausbildungen können auch verschiedene Studiengänge
und berufliche Ausbildungen durchlaufen werden. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Stadtentwicklung im Dialog:
Ein Platz für alle!? – Neue Verkehrskonzepte für die Stadt
Das nächste Diskussionsforum „Stadtentwicklung im Dialog“
mit Bürgerinnen und Bürgern findet am Dienstag, 21. Februar,
um 19 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine
Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt.
Duisburg setzt neue Verkehrskonzepte in der Stadt um. Der
Opernplatz zeigt die Richtung. 2007 wurde hier eine
vierspurige Straße, die die Innenstadt vom Theater trennte,
in eine Platzgestaltung integriert. Dieser Platz ist seitdem
als verkehrsberuhigter Platz ausgewiesen und hat das
städtebauliche Umfeld und das Verkehrsverhalten der Nutzer
deutlich gewandelt. Diesem Muster folgend wurden 2010
weitere fünf zentrale Straßenabschnitte in Stadtteilen zu
verkehrsberuhigten, barrierefreien Plätzen umgestaltet. Hier
entstanden in unterschiedlicher Ausprägung neue
Stadtteilmittelpunkte. Der Duisburger Weg zur
„Rückgewinnung“ neuer Stadträume für alle ist in der
Fachwelt interessiert aufgenommen worden. Viele
Fachbesuchergruppen haben sich die Ergebnisse angeschaut, in
Fachzeitschriften wurde über die Duisburger „Shared Spaces“
anerkennend berichtet. Und einen Preis gab es auch: Ende
2010 erhielt die Stadt hierfür den deutschen
Verkehrsplanerpreis.
In Duisburg sind weitere solcher Plätze geplant. Der
Masterplan für die Innenstadt sieht einen Rückbau von
Verkehrsflächen um 30 Prozent vor. Was bedeutet das für das
Leben und den Verkehr in der Stadt? Welche Erfahrungen
konnten mit der Umsetzung der bisherigen Plätze gemacht
werden? Wie funktionieren die Plätze und was kann man für
weitere Planungen aus dem ersten Erfahrungsbericht lernen?
Der Stadt- und Verkehrsplaner Marc-Lucas Schulten stellt
einen ersten Erfahrungsbericht mit den Duisburger Plätzen
vor. Danach diskutieren die Experten - Bürgermeister Manfred
Osenger, Dr. Ing. Michael Frehn, Planer des Innenstadt
Verkehrskonzeptes, Beatrice Kamper, Abteilungsleiterin
Stadtplanung, und Dr. Roman Suthold, Leiter des Bereichs
Verkehr und Umwelt beim ADAC - die Duisburger
Verkehrskonzepte für die Innenstadt. Alle Bürgerinnen und
Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Factory-Outlet-Center
Duisburg – Bezirksvertretung stellt Pläne vor
Die Bezirksvertretung Hamborn stellt am Freitag, 2. März, um
18 Uhr die Pläne für das Factory-Outlet-Center Duisburg vor.
Im Rahmen einer öffentlichen Sitzung erhalten interessierte
Bürgerinnen und Bürger Informationen zum Bebauungsplan 1179
Obermarxloh „Factory-Outlet-Center (FOC)“ sowie zu der
dazugehörigen Flächennutzungsplanänderung. Die Veranstaltung
findet in der Aula Kampstraße (ehemals Clauberghalle) auf
der Kampstraße 23 statt. Die Besucher haben anschließend die
Möglichkeit, sich zu den Plänen zu äußern.
Die Planentwürfe können vom 27. Februar bis zum 2. März im
Bezirksamt Hamborn, Zimmer 1-2, Duisburger Straße 213,
(jeweils 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung,
Rubrik „Planen“ Unterpunkt „Bauleitplanung“ oder eine Stunde
vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.
Der Duisburger
Seniorenbeirat informiert über das Thema Betreuungsrecht
Um „Betreuungsrecht“ geht es bei einer Veranstaltung des
Seniorenbeirates am Donnerstag, 8. März, im Ratssaal,
Rathaus Duisburg, Burgplatz 19.
Referent Klaus Jäger von der Betreuungsstelle des
Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg erläutert, welche
Aufgaben und Pflichten ein Betreuer hat und wie die
Betreuung für einen Familienangehörigen übernommen werden
kann. Nach dem Vortrag ist Zeit für eine Diskussion.
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Duisburg wird von einem Riesenaffen regiert Mercator übergab den Schlüssel an Prinz Günter II.

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Montag, 20. Februar 2012
- Historischer Kalender |
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Karnevalsveranstaltungen in
Duisburg: DVG passt Verkehrsangebot an
An den Karnevalstagen setzt die Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wegen der zu erwartenden hohen
Zahl an Fahrgästen zusätzliche Fahrzeuge ein.
Großveranstaltungen am Samstag, Sonntag und Rosenmontag
führen dazu, dass es dennoch auf einigen Linien zeitweise zu
Beeinträchtigungen kommt:

Montag, 20. Februar
Der Karnevalsumzuges in der Duisburger Innenstadt am
Rosenmontag wirkt sich zwischen 12:30 und circa 16 Uhr auf
den Fahrplan und den Linienweg der Buslinien 921, 923, 924,
926, 928, 929, 933, 934, 937, 939, 944, SB10, SB30, SB40,
SB42 und DB-Schenker aus. So enden die Linien 921, 928, 929,
SB10, SB30, SB40 und SB42 in dieser Zeit auf dem
Reisebusparkplatz Duisburg Hauptbahnhof. Der Einstieg
erfolgt an der Ersatzhaltestelle „Duisburg-Hauptbahnhof“
unmittelbar nach der Ausfahrt vom Reisebusparkplatz in der
Mercatorstraße. Die Linien 923, 924, 926, 933 und 944 folgen
jeweils ab Haltestelle „Tonhallenstraße“ und in
Gegenrichtung ab den Haltestellen „Koloniestraße“ (923),
„Uni Nord Lotharstraße“ (924, 926), „Kammerstraße“ (933) und
„Moltkestraße“ (944) einer Umleitung, um über die
Ersatzhaltestelle „Duisburg-Hauptbahnhof“ auf ihre normalen
Linienwege zurückzukehren. Die Linien 937 und 939 enden an
den Haltestellen „Königsberger Allee“ beziehungsweise
„U-Bahnhof Duissern“. Die Straßenbahnlinien U79 und 903
sowie ab Königsberger Allee die Buslinie 944 können für die
Weiterfahrt nach Duisburg-Stadtmitte und
Duisburg-Hauptbahnhof genutzt werden. In Fahrtrichtung
Großenbaum folgt die Linie 934 ab der Haltestelle „Am
Unkelstein“ einer Umleitung über Holzhafen, Schwanenstraße,
Steinsche Gasse, Friedrich-Wilhelm-Straße, Ersatzhaltestelle
„Duisburg-Hauptbahnhof“ in der Mercatorstraße und
Koloniestraße zur Neudorfer Straße zurück zum normalen
Linienweg. In Gegenrichtung gilt die Umleitung entsprechend.
Zusätzliche Fahrten bietet die DVG Rosenmontag auf den
Linien 901 und U79 an. Besonderheit: Die U79 fährt nach
einem Sonderfahrplan auf Grundlage des Samstagfahrplanes.
Dementsprechend fahren bis Betriebsende alle Kurse in
Traktion und verkehren die Bahnen in der Zeit von 9 bis 19
Uhr zwischen Duisburg-Duissern und Düsseldorf im
Zehn-Minuten-Takt.
Auch der Karnevalsumzug in Duisburg-Neumühl wirkt sich auf
den Öffentlichen Personennahverkehr aus. So müssen die
Linien 908, 910, 917 und 995 zwischen
9 und 12 Uhr von ihren normalen Linienwegen abweichen und
einer Umleitung folgen. Dies führt dazu, dass die
Haltestellen „Fiskusfriedhof“ und „Salzmannstraße“ (Linie
908), „Hohenzollernplatz“ und „Iltispark“ (Linie 910) nicht
angefahren werden können. Darüber hinaus müssen die
Haltestellen
„Albert-Einstein-Straße“ (Linien 908, 910, 995) und
„Max-Planck-Straße“ (Linie 910) in die Wiener Straße in Höhe
der Einmündung Albert-Einstein-Straße, die Haltestelle
„Ruprechtstraße“ (Linien 908, 910, 995) in die Wiener Straße
in Höhe des Hauses Nummer 1, die Haltestelle „Barbarastraße“
(Linie 908) in die Dörnberger Straße in Höhe der Einmündung
Felix-Dahn-Straße und die Haltestelle „Wolframstraße (Linie
908) in die Otto-Hahn-Straße zur Haltestelle
„Wolfram Straße“ der Linie 995 verlegt werden. Die
Haltestelle „Bennostraße“ der Linie 908 wird von der
umgeleiteten Linie 910 angefahren. Die Linie 917 befährt
während des Umzuges nur die Strecke zwischen den
Haltestellen „Beeck Denkmal“ und „Halfmannstraße“.
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Samstag, 18. Februar 2012
- Historischer Kalender |
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Karnevalsveranstaltungen in
Duisburg: DVG passt Verkehrsangebot an
An den Karnevalstagen setzt die Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wegen der zu erwartenden hohen
Zahl an Fahrgästen zusätzliche Fahrzeuge ein.
Großveranstaltungen am Samstag, Sonntag und Rosenmontag
führen dazu, dass es dennoch auf einigen Linien zeitweise zu
Beeinträchtigungen kommt:
Samstag, 18. Februar
Während des Nelkensamstagszuges von Homberg nach Moers
müssen die Busse der Linie 926 am Samstag in der Zeit von 12
bis voraussichtlich 14:30 Uhr zwischen den Haltestellen
„Hubertusplatz“ und „Südstraße“ von ihrem normalen Linienweg
abweichen. Dies hat zur Folge, dass die Haltestellen
„Prinzenstraße“, „Hochheide Markt“ und „Ottostraße“ nicht
angefahren werden können. Außerdem wird die Haltestelle
„Hubertusplatz“ in Fahrtrichtung Universität Nord verlegt in
die Friedhofsallee zur Haltestelle der Linie 912,
Fahrtrichtung Rheinhausen Markt.
Sonntag, 19. Februar
Wegen des Kinderkarnevalsumzuges am Sonntag in
Duisburg-Hamborn können die Straßenbahnlinien 901 und 903 in
der Zeit von 13:20 bis voraussichtlich
16:45 Uhr nicht durchgängig mit Straßenbahnen befahren
werden. So enden alle Kurse der Linie 901 zwischen 13:20 und
16:10 Uhr an den Haltestellen „Pollmann“ beziehungsweise
„Hermannstraße“. Zwischen den Haltestellen „Heckmann“ und „Meiderich
Bahnhof“ der Linie 903 setzt die DVG von 13:30 bis circa
16:30 Uhr Busse statt Bahnen ein. Weil die Busse dabei einer
Umleitung folgen, sind folgende Ersatzhaltestellen
eingerichtet: „Hamborn Rathaus“ vor der Einmündung
Schützenstraße, „Kurt-Spindler-Straße“ in Höhe der
Einmündung Körnerstraße, „Schulte-Marxloh-Straße“ in Höhe
Kaiser-Friedrich-Straße und „Heckmann“ in Höhe des
Gleiswechsels. Vor und nach dem Umzug verkehren zusätzliche
Straßenbahnen und Busse.
Die Buslinien 905, 908, 910, 917 und 935 müssen während des
Karnevalsumzuges von ihren normalen Linienwegen abweichen
und einer Umleitung folgen. Auf den Umleitungsstrecken
halten die Busse an den dort gelegenen Haltestellen sowie an
den Ersatzhaltestellen „Hamborn Rathaus“, „Amsterdamer
Straße“(Linien 910 und 917) und „St.-Johannes-Hospital“
(Linie 910).
Zu Beeinträchtigungen kommt es am Sonntag auch während des
Karnevalumzuges in Serm: Zwischen 12 und 17:30 Uhr wird die
Linie 946 zwischen den Haltestellen „Kesselsberg“ und
„Ehinger Berg“ über die Düsseldorfer Straße, Krefelder
Straße (B288 in Richtung Krefeld) und Uerdinger Straße
umgeleitet. Infolge dessen können die Haltestellen „Am
Heidberg“, „Am Ungelsheimer Graben“, „Serm Kirche“, „Am
Klapptor“, „Kapellchen“, „Am Hasselberg“, „Sermer Straße“
und „Zum Grind“ nicht angefahren werden. Die Haltestelle
„Breitenkamp“ wird zur Krefelder Straße in den Bereich
Breitenkamp/Am Heidberg verlegt.
Darüber hinaus setzt die DVG zwischen 10:30 und 14 Uhr
zusätzliche Busse auf der Linie 940 ein. Parallel dazu
verkehrt die Linie 946 zwischen 10:30 und 13:45 Uhr im
15-Minuten-Takt und auf der U79 wird das Fahrplanangebot bis
circa. 2:30 Uhr ausgeweitet.
Der Karnevalsumzug in Krefeld-Uerdingen wirkt sich am
Sonntag auf die Linie 941 aus. Zwischen 11 und
voraussichtlich 15:30 Uhr werden die Busse zwischen den
Haltestellen „Krefeld-Uerdingen Rheinbrücke“ und
„Krefeld-Uerdingen Bahnhof“ umgeleitet, so dass die
Haltestellen „Am Wallgarten“, „Am Obertor“, „Augustastraße“,
„Am Röttgen“ und „Krefeld-Uerdingen Bahnhof“ nicht
angefahren werden können.
Erneut über 400.000
Übernachtungen in Duisburg
Die Übernachtungsstatistik 2011 für das Land NRW weist
bezüglich der Duisburger Entwicklung mehr positive als
kritische Zahlen aus. Dies berichtet die Duisburg Marketing
Gesellschaft nach Auswertung der Übernachtungsstatistik.
Zum zweiten Mal nach dem Kulturhauptstadtjahr 2010 sei es
gelungen, mit 402.188 Übernachtungen die Grenze von 400.000
Übernachtungen zu überschreiten. Beigetragen dazu habe zum
Jahresende ein sehr positiv verlaufender Dezember, der
statistisch eine Steigerung der Gäste um 19.6% bei einer
Steigerung der Übernachtungen um 24,9% gegenüber dem Vorjahr
ausweist.
Uwe Gerste, Geschäftsführer der DMG: „Der Anstieg der
Übernachtungsgäste in Duisburg um 1,5% gegenüber dem
Boom-Jahr 2010 ist äußerst erfreulich für Duisburg und
bestätigt die nachhaltige Wirkung des
Kulturhauptstadtjahres. Auch die Steigerung der
ausländischen Übernachtungsgäste um 5,4% im Jahr 2011
gegenüber der Vergleichswahl 2010 zeigt deutlich das
Interesse auch ausländischer Besucher an der Stadt
Duisburg.“
Trotz der ausgewiesenen Steigerung der Übernachtungsgäste
ist die Anzahl der generierten Übernachtungen mit -1,6%
rückläufig. Grund ist die gegenüber dem Vorjahr verringerte
Übernachtungsdauer der anwesenden Gäste. Diese liege mit
durchschnittlich 1,9 Übernachtungen auch erkennbar niedriger
als im Landesdurchschnitt (durchschnittlich 2,1 Tage) des
Landes NRW.
Im Vergleich zum Land NRW sowie zu wichtigen Städten der
Region ergibt sich eine schlechtere Entwicklung von Duisburg
gegenüber dem Landesschnitt, jedoch ein deutlich besseres
Ergebnis im Vergleich der Ruhrgebietsstädte.
Gerste: „Nach dem überragenden Peak im Kulturhauptstadtjahr
hat niemand erwartet, dass das Ergebnis im Folgejahr
gleichlautend hoch ausfällt. Die Differenz zu dem
beachtlichen Gewinn im Gesamttrend des Landes (+ 5,1%
Übernachtungen) verwundert deshalb nicht. Relevanter ist im
Folgejahr der Kulturhauptstadt für uns der Vergleich
innerhalb des Ruhrgebiets. Mit Ausnahme von Oberhausen oder
Dortmund, stehen wir gerade im Vergleich zu benachbarten
Städten innerhalb der Metropole Ruhr wie Mülheim oder Essen
sehr gut da. Aber auch in diesem Vergleich muss
berücksichtigt werden, dass in Dortmund neue
Übernachtungskapazitäten eröffnet worden sind und ein Teil
der exorbitanten Übernachtungssteigerung in Oberhausen auch
einer Änderung der Übernachtungsstatistik geschuldet ist.“
Zu der immer wieder von Hoteliers-Kreisen sowie der Dehoga
angesprochenen Bedeutung der Übernachtungsabgabe auf die
Anzahl der generierten Übernachtungen bemerkt der
Geschäftsführer:
„Ein empirischer Nachweis zu den Auswirkungen der
Übernachtungsabgabe auf die Übernachtungsentwicklung kann
leider nicht geführt werden. Hilfreich wäre es jedoch für
alle Beteiligten, wenn eine einheitliche Systematik der
Erhebung der Übernachtungsabgabe, gerade im Bereich der
Metropole Ruhr, vorhanden wäre. Bisher agiert hier jeder
anders. Dortmund beispielsweise erhebt auf das wichtige
Segment Geschäftstourismus keine Übernachtungsabgabe,
Duisburg schon. Eine einheitliche Systematik würde den
Kunden innerhalb einer Region weniger verwirren, als die
jetzigen, völlig unterschiedlichen Modelle. Eine
Regionslösung wäre damit geeignet, denkbare
Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der Region
auszuschließen.“
20 neue Toleranz-Projekte -
Abstimmung war eine klare Angelegenheit
90.000 Euro stehen dem Jugendamt dieses Jahr für Projekte
aus dem Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ
STÄRKEN“ zur Verfügung. Am 10. Februar wurde im
Begleitausschuss über 54 Anträge entschieden. Die Abstimmung
verlief einstimmig. Projekte, die mit ihren Inhalten und/
oder der Kostenkalkulation nicht aussagekräftig oder
schlüssig genug waren, hatten keine Chance. Übrig geblieben
sind insgesamt 20 Ideen, die zum einen von
zivilgesellschaftlichen Akteuren stammen, die entweder ihr
Projekt von 2011 eindeutig ausweiten und nachhaltig
fortführen wollen, zum anderen von bisher nicht geförderten
Organisationen, die mit ganz neuen Vorschlägen die
stimmberechtigten Mitglieder überzeugen konnten.
Wie schon im
letzten Jahr waren die Projektanträge sehr vielseitig. Das
Hauptaugenmerk lag in Angeboten für Kinder und Jugendliche
zu Themen wie Demokratieverstärkung, Förderung der Toleranz
und Akzeptanz, Stärkung der sozialen und interkulturellen
Kompetenz, Bekämpfung von Rechtsextremismus und
Antisemitismus und vielem mehr.
Konkret gefördert wird in diesem Jahr zum Beispiel die
Ausbildung von Bildungslotsen und jugendlichen
Konfliktmanagern, ein Trainingsprogramm für ein besseres
interkulturelles Miteinander und Antiaggressionsworkshops
für Kinder.
„Es erstaunt mich nicht, dass die Antragsflut der freien
Träger der aus 2011 gleicht. Ideen zur Toleranz- und
Demokratieerziehung für Kinder und Jugendliche gibt es
reichlich. Das Einzige was den Akteuren oft fehlt, ist die
Finanzierung, die aber vor kurzem vom Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend für dieses zweite
Förderjahr zugesichert wurde“, erklärt Karl Janssen,
Beigeordnete für Familie, Bildung und Kultur.

„Bei der Abstimmung über die Projektanträge war
entscheidend, dass das Konzept zum Lokalen Aktionsplan passt
und dass die Kosten im Verhältnis zum Erfolg stehen. Auch
mit Nachhaltigkeitsargumenten konnte man punkten. Gerne
hätten wir noch mehr Projekte gefördert, hierfür reichen
aber die zur Verfügung stehenden Mittel nicht aus“, zieht
Thomas Krützberg (Vierter v.L.), Leiter des Jugendamtes, Bilanz.
Die Akteure können jetzt am 1. März mit ihren Projekten
starten. Alle Informationen zum Programm TOLERANZ FÖRDERN –
KOMPETENZ STÄRKEN in Duisburg gibt es unter
www.duisburg-toleranz-foerdern-kompetenz-staerken.de. Das
Bundesprogramm wird gefördert vom Bundesministerium für
Familien, Senioren, Frauen und Jugend.
Familienfest „Rund ums
Feuer“ auf dem Abenteuerspielplatz Tempoli
Der Abenteuerspielplatz Tempoli auf der Ehrenstraße in
Duisburg Homberg öffnet am Freitag, 24. Februar, 16 bis 20
Uhr sein weitläufiges Gelände zum alljährlichen Familienfest
„Homberg rund ums Feuer“. Verschiedene Kreativangebote für
Kinder laden zum mitmachen ein. Passend zum Namen der
Veranstaltung finden alle Angebote rund um ein großes
Lagerfeuer statt.
Internet-Schnupperkurs 50Plus in der Zentralbibliothek
Auch im März bietet die Zentralbibliothek an der
Düsseldorfer Straße wieder einen zweitägigen
Internet-Schnupperkurs für Menschen über 50 Jahre an. Am
Dienstag, 6. März, und Freitag, 9. März, jeweils von 10 bis
12 Uhr, wird dann in den Umgang mit dem „World Wide Web“
eingeführt. Ohne Leistungsdruck werden bei Bedarf zu Beginn
auch die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die
wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse
im Umgang mit der PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der
PC-Maus sollten aber vorhanden sein. In praktischen Übungen
werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann ausreichend
Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den
verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine vorherige
Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der
Zentralbibliothek erforderlich. Ebenso möglich ist auch eine
telefonische Anmeldung unter (0203) 283-4218. Die
Teilnahmegebühr beträgt für Inhaber eines gültigen
Bibliotheksausweises 10 Euro, Nicht-Bibliothekskunden zahlen
14 Euro . |
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Freitag, 17. Februar 2012
- Historischer Kalender |
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DVG setzt zusätzliche Busse
und Bahnen zum MSV-Spiel ein
Für die Zuschauer des Fußballspiels MSV Duisburg gegen
FC St. Pauli am Freitag, 17. Februar, 18 Uhr, setzt die
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinien 945
und 902 ein:
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV-Arena
• ab Meiderich (Salmstraße) um 16:06, 16:16 und 16:26 Uhr
• ab Bergstraße um 16:11, 16:21 und 16:31 Uhr
• ab Meiderich Bahnhof von 16:15 bis 16:40 Uhr alle fünf
Minuten
• ab Großenbaum Bahnhof Ost um 16:40 und um 17:05 Uhr
• ab Betriebshof Am Unkelstein von 15:58 bis 16:23 Uhr alle
fünf Minuten
• ab Duisburg Hauptbahnhof von 16:10 bis 17:35 Uhr alle fünf
Minuten
• ab Businesspark (Asterlagen) um 16:33 Uhr
Straßenbahnlinie 902 Richtung Grunewald
• ab Watereck um 16:07 und um 16:37 Uhr
• ab Meiderich Bahnhof um 16:26, 16:36, 16:56, 17:06, 17:16,
17:26 und 17:38 Uhr
Nach Spielende stehen am Stadion Busse und an der
Haltestelle Grunewald Straßenbahnen für die Rückfahrt
bereit. Besucher des Fußballspiels, die eine
Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine
Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen
Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für
Zuschauer, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte
kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Wohnraumfördermittel für
Duisburg
Es gibt für Duisburg wieder Wohnraumfördermittel. Zum einen
stehen Mittel für den Bereich der Eigentumsförderung in
Budgetform zur Verfügung, die vorrangig für Anträge aus
2011, aber auch in begrenztem Maße für Anträge aus 2012
eingesetzt werden können. Gefördert wird der Ersterwerb,
Neubau sowie der Erwerb gebrauchter Eigenheime und
Eigentumswohnungen.
Wesentliche Veränderungen zu dem Förderprogramm des
Vorjahres sind: Erhöhung der Grundpauschale um 10.000 Euro
bei Neubau, Anbau und Erweiterung eines Förderobjektes sowie
10.000 Euro Zusatzdarlehen zur Herstellung von
Barrierefreiheit im Neubaubereich.
Ein besonderes Anliegen des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW
) ist die Verbesserung der Energieeffizienz im bestehenden
Wohnungsbestand. Das Land NRW bietet hierfür auch im Jahr
2012 Förderungen nach den „Bestandsrichtlinien“ (RL
BestandsInvest) von investiven Maßnahmen an. Wesentliche
Änderungen sind dabei die Verlängerung des
Zinsverbilligungszeitraums von 10 bzw. 15 auf 20 Jahre.
Unter bestimmten Voraussetzungen können nunmehr auch im
Energieeffizienzbereich einzelne Maßnahmen gefördert werden.
Das Land NRW hat außerdem für das Förderjahr 2012 den
Kommunen einen Mittelrahmen für die Neuschaffung von
Mietwohnungen in Höhe von insgesamt 450 Mio. Euro zur
Verfügung gestellt. Davon erhält die Stadt Duisburg
Fördermittel im Rahmen einer budgetierten Zuteilung.
Investoren, die an einer ernsthaften Neubauförderung in
diesem Jahr interessiert sind, wenden sich bitte an das Amt
für Soziales und Wohnen.
Nähere Informationen gibt es beim Amt für Soziales und
Wohnen für Eigentumsmaßnahmen und BestandsInvest bei Achim
Kämpken unter Telefon 0203/283-2463 sowie für
Mietwohnraumförderung bei Helmut Bischof unter 0203/
283-2580.
Führung durch
Schauinsland-Reisen-Arena
Das Stadion im Sportpark Duisburg ist eine echte
Multifunktionsarena und Austragungsort sportlicher
Großveranstaltungen. Sie ist Heimat der „Zebras“ und
besticht durch ihre einzigartige Architektur. Bis zu 31.500
Fans können hier ihren Fußballhelden die Daumen drücken.
Zum „Stadionluft schnuppern“ außer der Reihe lädt eine
Führung hinter die Kulissen der Schauinsland-Reisen-Arena
ein. Dann heißt es: Eintauchen in die Welt, die bei einem
sonstigen Besuch versperrt bleibt. Wer möchte, versetzt sich
in die Rolle eines Spielers oder eines VIPs, beim Besuch der
Spielerkabinen oder bei der Besichtigung der Logen. Machen
Sie sich auf die Spuren der Profis und erleben das Stadion
aus anderen Blickwinkeln!Eine Anmeldung vorab ist notwendig!
Wann: 22.02.2012 (Anmeldung bis zum 20.02.2012) und
07.03.2012 (Anmeldung bis 05.03.2012), 15 Uhr, Treffen 14:45
Uhr. Wo: Treffpunkt Foyer der Schauinsland-Reisen-Arena
Dauer: ca. 1 Stunde. Kosten: Erwachsene 7,50 Euro | Kinder
(bis einschließlich 13 Jahre) 4,50 Euro
Info und Anmeldung: RUHR.VISITORCENTER Duisburg - Tourist
Information im CityPalais
Fon: 0203 28 54 40 Fax: 0203 28 54 44
Prozess gegen
Zwangsverwalter aus Dinslaken: Prozessauftakt
Am Freitag, 17.02.2012 beginnt vor der
Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Duisburg die
Hauptverhandlung in einem Strafverfahren gegen einen
Zwangsverwalter aus Dinslaken und dessen Sohn.
Der 59-jährige Dinslakener war Inhaber einer
Wirtschaftskanzlei in Dinslaken und wurde von zahlreichen
Amtsgerichten als Zwangsverwalter eingesetzt. Ihm wird
vorgeworfen, von ihm verwaltete Vermögen im Zeitraum
zwischen Mai 2005 und August 2008 durch Untreue und Betrug
geschädigt zu haben und unberechtigt einen Doktor-Titel
geführt zu haben.
Insgesamt werden ihm 67 Fälle der Untreue und 2 Fälle des
gewerbsmäßigen Betruges vorgeworfen. Die Straftaten sollen
einen Gesamtbetrag von etwa 760.000 Euro betreffen, wobei
ein tatsächlicher Schaden in Höhe von etwa 510.000 Euro
entstanden sein soll. Hiervon sollen 350.000 Euro dem
Angeklagten, 60.000 Euro seinem wegen Beihilfe in 16 Fällen
ebenfalls angeklagten Sohn und 100.000 Euro einem Dritten
zugeflossen sein.
Die Hauptverhandlung der 4. Großen Strafkammer als
Wirtschaftsstrafkammer beginnt um 9.30 Uhr im Gebäude des
Landgerichts, König-Heinrich-Platz 1, 47015 Duisburg, Saal
179. Weitere Hauptverhandlungstermine sind vorgesehen am
21., 22., 24., 27., 29.02., 19., 20. und 22.03.2012, jeweils
um 9.30 Uhr. |
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Donnerstag, 16. Februar 2012
- Historischer Kalender |
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Danke der Bürgerinitiative
„Neuanfang für Duisburg“
Der Dank gilt auch allen tatkräftigen Unterstützern, den
vielen privaten Sammlern von Unterschriften, den Personen,
die uns Räume für die Unterstellung unserer Materialen
bereitgestellt haben, den Bürgern, die uns mit Kaffee und
Kuchen versorgten und nicht zuletzt den vielen, die uns
während der ganzen Monate Mut zugesprochen haben. Ein
besonderer Dank gilt auch der Duisburger Freien Kunst- und
Kulturszene für ihre kreative und selbstlose Unterstützung.
Die Analyse des Wahlergebnisses belegt, dass es uns nicht
nur gelungen ist, Wähler aller Parteien zu einem Ja zu
bewegen, sondern dass auch viele Nichtwähler nach vielen
Jahren wieder aus Sorge um die Zukunft ihrer Stadt an der
Abstimmung teilgenommen haben. Duisburg hat sich bewegt und
wir haben den Bürgern der Stadt eine Stimme und ein
politisches Gewicht verliehen.
Wir begrüßen es ausdrücklich, dass unsere Anregung für einen
überparteilichen Kandidaten für die anstehende Wahl einer
neuen Oberbürgermeisterin/eines neuen Oberbürgermeisters der
Stadt Duisburg aufgegriffen wurde. Wir sind offen für
Gespräche über die Findung einer breit getragenen
Kandidatin/eines Kandidaten und werden aber im Zweifel eine
eigene Kandidatin bzw. einen Kandidaten aufstellen. Wir
scheuen einen effektiven und kreativen Straßenwahlkampf ohne
hohes Budget nicht.
Wir werden uns aktiv einbringen, um die entstandenen Gräben
in der Stadt wieder zuzuschütten und verschließen uns
ausdrücklich nicht einem politischen Konsens. Es muss aber
sichergestellt werden, dass die Bedürfnisse der Duisburger
Bürger wieder in den Vordergrund des politischen Handelns
rücken. Bürgerbeteiligung darf nicht eine Worthülse bleiben,
sondern muss mit Leben gefüllt werden. Das ist unser
Anspruch und wir sehen uns nach mehr als neun Monaten
engagierter Diskussionen mit den Duisburgern berechtigt,
diesen Anspruch zu stellen.
Medieninfo:
Aktion "defiDU" - Weitere Laiendefibrillatoren in der
Königsgalerie Duisburg installiert
Im November 2010 startete die Aktion "defiDU kannst retten"
der Stadtwerke Duisburg AG. Nun hängt auch in der
Königsgalerie Duisburg in der Stadtmitte ein Defibrillator.
Ziel der Aktion ist es, bis 2015 in Duisburg das
flächendeckendste Netz an Laiendefibrillatoren
deutschlandweit zu schaffen. Andreas Theurich, Centermanager
der Königsgalerie Duisburg, bekräftigt: "Vor allem in großen
Einkaufszentren ist das Besucheraufkommen sehr hoch, so dass
es schnell zu einem Notfall kommen kann. Hierfür ist es
wichtig, vorbereitet zu sein."

Von links: Kathrin Naß, PR-Referentin der Stadtwerke
Duisburg AG, und Andreas Theurich, Centermanager der
Königsgalerie Duisburg, bei der Montage des Defis.
Jüngster Gasballonfahrer
aus Duisburg bricht drei deutsche Höhenrekorde
Am vergangenen Samstag (11.02.2012) hat der Duisburger
Ballonpilot Benjamin Eimers, 26 Jahre, drei deutsche
Höhenrekorde mit seinem 500m³ kleinen Gasballon gebrochen.
Normale Sportgasballone haben eine Größe von 1000m³ und
können bis zu sechs Personen tragen. Dieser besonders kleine
Gasballon trägt weniger als die Hälfte.
Benjamin
Eimers, 26 Jahre, Informatikstudent aus Duisburg
Gestartet um 08:03 Uhr in auf dem Verbandsstartplatz in
Gladbeck ist Eimers innerhalb von 30 Minuten auf ca. 7.020
Meter aufgestiegen. Der 15 Jahre alte Rekord in diese
Größenklasse lag bei 4.600 Meter und wurde deutlich
überboten. Zudem stellte Eimers auch die Rekorde der beiden
größeren Ballonklassen ein, da er mit einem kleineren Ballon
die Bestmarken von zwei größeren Ballonklassen überbot.
Unter anderem brach er den 55 Jahren alten Rekord in der
höheren Klasse.
Der Rekordversuch wurde von einem neutralen Sportzeugen des
Deutschen Aero Clubs / Deutscher Freiballonsportverband
dokumentiert. Die Deutsche Flugsicherung half bei dem
Rekordversuch und hielt den Luftraum frei. Die
Abflugsektoren des Düsseldorfer Flughafens wurden extra für
diesen Rekordversuch freigehalten.

Gasballon- und Heißluftballonpilot seit 2008 längste Fahrt:
46 Stunden bis nach Polen
höchste Fahrt: 7.020 m. Deutscher Rekordinhaber in der
Ballonklasse AA-04, Dauer: 24:34 Stunden

Rolf Berg in der VHS: Hinter den Kulissen des Theaters
Der Schauspieler Rolf Berg, vielen noch bekannt als der
Bösewicht aus der TV-Serie „Die Anrheiner“, offeriert am
Mittwoch, 29. Februar, um 18 Uhr in der Volkshochschule auf
der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte einen vergnüglichen
Abend mit Anekdoten und Wahrheiten über die fraglos
interessanteste Sache der Welt: das Theater. Er plaudert aus
dem Nähkästchen und lässt außerdem eine Menge Kollegen und
Schriftsteller zu Wort kommen, die sich in diesem Beruf
auskennen. Der Eintritt kostet 5 Euro an der Abendkasse.
UMSATZPLUS AUF DEM
DUISBURGER GRUNDSTÜCKSMARKT - ANZAHL DER VERKÄUFE IN
DUISBURG GESTIEGEN
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt
Duisburg hat in seiner Jahressitzung am 15.02.2012 den
Grundstücksmarktbericht 2012 und die Boden¬richtwerte zum
Stichtag 01.01.2012 ermittelt. Grundlage bilden die
ausgewerteten Grundstückskaufverträge des Zeitraums 01.01.
bis 31.12.2011. Im Jahr 2011 wurde mit 3.520 Kaufverträgen
(+7,3%) mehr immobiles Vermögen umgesetzt als in den
vergangenen Jahren. Der Geldumsatz steigerte sich mit 624
Mio. Euro in 2011um rund 3,5% gegenüber dem Vorjahr.
Gefragt waren insbesondere gebrauchte Immobilien - gegenüber
den Bauträgerobjekten (Anteil 7,5%) machten weiterverkaufte
Ein- und Zweifamilienhäuser einen Anteil von 52,6% bei den
bebauten Grundstücken aus.
MARKT FÜR UNBEBAUTE GRUNDSTÜCKE HETEROGEN
Der Flächenumsatz gewerblich nutzbarer Grundstücke lag in
2011 mit rd. 7,4 ha nur noch bei rd. 40% des Vorjahres.
Unbebaute Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser waren
wie im Vorjahr mit Größen von rd. 400 m² gefragt, im Preis
wurde mit durchschnittlich 103.000 Euro je Grundstück tiefer
in die Tasche gegriffen. Dies entspricht mit
durchschnittlich 260 €/m² einem Plus von rd. 15% gegenüber
2010 und wird auf den Schwerpunkt der Verkäufe im
Stadtbezirk Duisburg-Süd zurückgeführt.
GRUNDERWERBSTEUERERHÖHUNG DURCH KÄUFE IM SEPTEMBER GEMIEDEN
Viele Grundstücksmarktteilnehmer sind der Erhöhung der
Grunderwerbsteuer von 3,5% auf 5,0% ausgewichen und haben
noch vor Oktober 2011 in eine Immobilie investiert.
Insbesondere für bebaute Grundstücke und Wohnungs- und
Teileigentum konnte der Gutachterausschuss einen deutlichen
Anstieg der Anzahl der Kaufverträge im September 2011
verzeichnen - ca. doppelt so viele Kaufverträge wie in den
Vormonaten wurden registriert.
NEUE EIGENHEIME WEITERHIN GRÖSSER UND TEURER
Gekaufte neuerstellte Ein- und Zweifamilienhäuser waren in
2011 primär Doppelhaushälften und Reihenhäuser, die auf
durchschnittlich 305 m² - gegenüber durchschnittlichen 295
m² in 2010 - großen Grundstücken stehen. Im Preis waren
diese gegenüber 2010 um fast 6% gestiegen und für ca.
263.000 Euro zu haben.
Die Zahl der in 2011 weiter verkauften Ein- und
Zweifamilienhäuser ist gegenüber 2010 um 10% weiter
gestiegen. Der Geldumsatz dieses Teilmarktes betrug rd. 161
Mio. Euro und machte einen Anteil von 35% des Gesamtumsatzes
der bebauten Grundstücke aus.
Die Anzahl der Verkaufsfälle bei Wohnungs- und
Teileigentumen sind im gesamten Stadtgebiet – außer in
Rheinhausen – von 1.172 Kaufverträgen in 2010 auf 1.337 in
2011 gestiegen. Die durchschnittlichen Kaufpreise für
Neubauwohnungen, die überwiegend in guten Wohnlagen gekauft
wurden, sind dabei um rd. 5,8% auf rd. 2.024
Euro/m²-Wohnfläche gestiegen.
STABILES NIVEAU BEI RENDITEOBJEKTEN
Das Kaufinteresse an Mehrfamilienhäusern war mit 440
Verkäufen im vergangenen Jahr nahezu unverändert gegenüber
2010. Die durchschnittlichen Kaufpreise betrugen hier ca.
597 €/m²-Wohnfläche.
Der Umsatz von sonstigen Renditeobjekten war in 2011
rückläufig; mit 252 Eigentümerwechseln wurden zwar 25
Verträge mehr abgeschlossen als in 2010, dafür wurde aber
mit 126 Mio. Euro deutlich weniger Geld für rd. 50 ha Fläche
umgesetzt.
BODENRICHTWERTE 2012
Für die in Duisburg gezahlten Durchschnittspreise für
unbebautes, baureifes Land wurden zum Stichtag 01.01.2012
die erstmals in 2011 ermittelten zonalen Bodenrichtwerte
fortgeschrieben. Diese Bodenrichtwerte sind entsprechend §
196 BauGB als Richt¬wert¬zonen zu bilden, die jeweils
Gebiete umfassen, die nach Art und Maß der Nutzung
weitgehend übereinstimmen.
Für die überwiegende Zahl der Bodenrichtwertzonen
bestätigten sich mit der Auswertung der Daten aus der
Kaufpreissammlung die Bodenrichtwerte. Gegenüber dem
01.01.2011 wurden aufgrund städtebaulicher Veränderungen
zwei Zonen neu gebildet und einige Zonenabgrenzungen
modifiziert, weitere Bodenrichtwerte wurden an die Art und
das Maß der Nutzung angepasst.
Eine analoge Bodenrichtwertkarte wird es für die 668
Bodenrichtwertzonen, die z. T. sehr kleinräumig sind, nicht
geben. Interessierte können ab sofort im Zimmer 101 des
Verwaltungsgebäudes Erftstraße 7 zu den Öffnungszeiten die
Bodenrichtwertzonen einsehen. Sie stehen ab Mitte März 2012
auch kostenfrei im Internet unter www.BORISplus.nrw.de zur
Verfügung.
VHS-Vortrag: „Das
Riesengebirge heute“
Der Berggeist Rübezahl ist legendär für das Riesengebirge,
eines der traditionsreichsten Touristengebiete in
Mitteleuropa. Inzwischen ist neues touristisches Interesse
erwacht. Dr. Stefan Roggenbuck stellt die Region in einem
VHS-Bilder-Vortrag am Donnerstag, 23. Februar, 19 Uhr, im
Internationalen Zentrum am Flachsmarkt 15, vor. Der Eintritt
beträgt 5 Euro.
Beginnend in Tschechien, nahe der 1.600 Meter hohen
Schneekoppe, mit dem Bergdorf Pec pod Snežkov (Petzer) und
dem einzigartigen Naturschauspiel der Adersbacher
Felsenstadt. Ebenfalls in Tschechien die Städte Broumov
(Braunau) und Trutnov (Trautenau), die restaurierte
Altstädte und reichlich bewegte europäische Geschichte
bieten. Dies gilt auch für Wroclaw (Breslau) auf der
polnischen Seite des Riesengebirges. Die niederschlesische
Metropole erstrahlt nach langer Lethargie in neuem Glanz.
VHS: Bevor gar nichts mehr
geht - Burnout-Prophylaxe
Die ersten Anzeichen von Überarbeitung und zuviel Stress
rechtzeitig erkennen - diese Themen behandelt der
Wochenendworkshop „Bevor gar nichts mehr geht –
Burnout-Prophylaxe“ der Volkshochschule. Interessierte
können am Samstag, 3. März, von 10 bis 17 Uhr und Sonntag,
4. März, von 10 bis 15 Uhr im Zentrum für
Personalentwicklung auf der Lüderitzallee 27 in
Duisburg-Buchholz mehr über das Phänomen Burnout erfahren
und sich professionell beraten lassen.
Unter der Leitung von Dipl.-Psych. Maren Walla-Kaufmann
können Teilnehmer herausfinden, ob sie aufgrund von
schlechtem Zeitmanagement und ihrem Umgang mit Stress
schnell zu Überforderung neigen. Mithilfe verschiedener
Mittel wie kleinen Vorträgen oder Entspannungstechniken
hilft sie den Teilnehmern gesunde Grenzen zu setzen und sich
vor dem Burnout zu schützen.
Der Zensus geht weiter -
und zu Ende
Im Rahmen der Haushaltebefragung des Zensus ist 500 Bürgern
die Festsetzung eines Zwangsgeld angedroht worden, die trotz
mehrfacher Mahnung ihre Fragebögen nicht an die Duisburger
Erhebungsstelle zurückgesandt haben. Inzwischen sind von
mehr als der Hälfte der angeschriebenen Personen Fragebögen
eingetroffen. Die verbleibenden Bürger werden hoffentlich
ihre Fragebögen ohne die Eintreibung der demnächst
festzusetzenden Zwangsgelder und die Androhung eines
weiteren Zwangs¬geldes übermitteln.
Damit ist die Arbeit der Duisburger Erhebungsstelle in
diesem Bereich weitgehend abgeschlossen. Für den Februar und
den März 2012 stehen dann die sogenannten
Inaugenscheinnahmen im Rahmen der Gebäude- und
Wohnungszählung (GWZ) an.
Ziel der GWZ ist es, einen bundesweiten Überblick über die
verfügbaren Wohngebäude und Wohnungen zu liefern. Hierzu
haben die Statistischen Landesämter (für Nordrhein-Westfalen
IT.NRW) die Eigentümer/-innen und Verwalter/-innen von
Wohngebäuden flächendeckend angeschrieben und mit Hilfe
eines mehrseitigen Fragebogens zu den Merkmalen ihrer
Gebäude und der darin liegenden Wohnungen befragt. Für einen
Teil der Gebäude (in Duisburg 20 Prozent; im
NRW-Durchschnitt 10 Prozent) hat IT.NRW keine Fragebogen
zurück erhalten – sei es, weil die Eigentümer nicht bekannt
waren oder im Ausland wohnen, aufgrund von
Eigentümerwech¬seln nicht zu ermitteln waren oder
schlichtweg trotz mehrfacher Erinnerung nicht geantwortet
haben.
Für diese Anschriften müssen die Kommunen die besagten
Inaugenscheinnahmen vornehmen. Zu diesem Zweck werden erneut
80 Interviewer der Duisburger Erhebungsstelle auf das
gesamte Stadtgebiet ausschwärmen
Ursprünglich war auch an eine Befragung der Bewohner der
Wohngebäude gedacht; unter anderem aus terminlichen Gründen
haben die Statistischen Landesämter und das Statistische
Bundesamt hierauf aber verzichtet. Stattdessen werden die
Interviewer ausschließlich die Aufgabe haben, aufgrund einer
Besichtigung des jeweiligen Gebäudes von außen einige wenige
Merkmale zu erheben: die Frage, ob es sich überhaupt um eine
Gebäude mit Wohnnutzung handelt, um welche Art von Gebäude
(reine Wohngebäude, Gebäude mit vorwiegender Wohnnutzung,
Wohnheime und sonstige bewohnte Unterkünfte wie
Campingplätze oder Schrebergartenhütten) und um welchen Typ
von Gebäude. Darüber hinaus sollen sie abschätzen, wie viele
Wohnungen sich im Gebäude befinden.
Die Interviewer dürfen hierfür ausschließlich die öffentlich
zugänglichen und nicht abgegrenzten Teile des zum Gebäude
gehörigen Grundstücks betreten und müssen auch diese
Grundstücksteile auf Aufforderung des Eigentümers oder der
Mieter hin verlassen. Von sich aus dürfen sie keine Fragen
an Eigentümer und Mieter stellen. Sie sind ebenfalls
angewiesen, von Eigentümern keine Fragebögen anzunehmen, die
diese im Rahmen der von IT.NRW durchgeführten Mahnverfahren
ausgefüllt haben.
Nach Abschluss dieser ergänzenden Erhebung Ende März werden
die Ergebnisse Anfang April an IT.NRW übermittelt und im
Verlaufe des Aprils die Arbeiten in der Erhebungsstelle
abgeschlossen. Zum 30. April schließt die Duisburger
Erhebungsstelle dann endgültig und die Erhebungsphase des
Zensus 2011 ist damit für Duisburg beendet.
Fragen beantwortet die Duisburger Erhebungsstelle unter 0203
/ 283 2183 und 283 2633. Ausführliche Informationen zum
Zensus sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter
www.stadt-duisburg.de/zensus2011 zu finden.
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Mittwoch, 15. Februar 2012
- Historischer Kalender |
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Duisburg-Kaßlerfeld:
Erneute Vollsperrung der Schifferstraße
Die Schifferstraße wird erneut von Freitag, 17. Februar,
um 5 Uhr bis Samstag, 18. Februar, für den gesamten
Fahrzeugverkehr gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt
zwischen Max-Peters-Straße und Ruhrorter Straße. Dort wird
mit Hilfe eines Autokrans ein weiterer Baukran demontiert
und abtransportiert. Eine Umleitungsempfehlung wird
ausgeschildert. Fußgänger können den Bereich passieren.
NRW-Polizei verstärkt
Alkoholkontrollen an den "Tollen Tagen"
Zum Höhepunkt des Karnevals verstärkt die Polizei in
Nordrhein-Westfalen die Alkoholkontrollen. Innenminister
Ralf Jäger warnte alle Autofahrer davor, sich alkoholisiert
ans Steuer zu setzen: „Nach einer feucht-fröhlichen Feier
sollte jeder das Auto oder Zweirad stehen lassen und mit
Bus, Bahn oder Taxi nach Hause fahren“, sagte Jäger heute
(15. 02.) in Düsseldorf.
„Wer unter Alkoholeinfluss fährt, ist leichtfertig. Er
gefährdet sich selbst und das Leben und die Gesundheit
Anderer. Außerdem riskiert er den Führerschein und eine
kräftige Geldbuße.“Karneval 2011 ereigneten sich von
Weiberfastnacht bis Aschermittwoch 136 Verkehrsunfälle. In
51 Fällen war Alkohol im Spiel.
Hierbei kamen drei Menschen ums Leben, 22 Menschen wurden
schwer und 29 leicht verletzt. Die Polizei kontrollierte
während der Karnevalstage insgesamt 74.137 Autofahrer. Davon
mussten sich 18.011 wegen des Verdachts der Trunkenheit am
Steuer einem Alco-Test unterziehen. In 576 Fällen bestätigte
sich dieser Verdacht. Darüber hinaus wurden 244 Fälle von
Fahren unter Drogeneinfluss festgestellt.
„Ein paar Stunden Schlaf reichen nicht aus, um wieder
nüchtern zu werden“, gab Jäger zu bedenken. „Auch der
Restalkohol am nächsten Morgen kann Folgen haben.“ Schon bei
0,3 Promille könne der Führerschein entzogen werden, wenn
Anzeichen von Fahruntauglichkeit vorliegen oder man an einem
Verkehrsunfall beteiligt ist. Jeder habe es selbst in der
Hand, Alkoholunfälle und deren Folgen zu vermeiden, betonte
der Innenminister. „Wer noch immer denkt, dass Alkohol am
Steuer ein Kavaliersdelikt ist, kann nicht mit Nachsicht der
Polizei rechnen“.
Ordnungsamt kontrolliert
die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes bei den
Karnevalsumzügen
Das Ordnungsamt führt auch in diesem Jahr im Rahmen der
Duisburger Karnevalsumzüge sowie bei der
Altweiberveranstaltung auf dem Kometenplatz in Walsum
Jugendschutzkontrollen durch.
Kinder und Jugendliche sollen gemeinsam mit den Erwachsenen
ausgelassen Karneval feiern dürfen. Damit die heitere und
fröhliche Stimmung nicht getrübt wird, sollten die
Erwachsenen mit darauf achten, dass Kinder und Jugendliche
nüchtern bleiben.
Leider endet die Karnevalsparty jedes Jahr für einige Kinder
und Jugendliche beim Jugendamt, auf dem Polizeirevier oder
gar im Krankenhaus. In den vergangenen Jahren wurden bei den
Kontrollen schon Kinder im Alter ab 12 Jahren alkoholisiert
angetroffen.
Das Jugendschutzgesetz untersagt aber besonders den
Gewerbetreibenden die Abgabe alkoholischer Getränke an
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Wer für seine
Stimmung gar hochprozentige Begleiter - wie zum Beispiel
Whiskey, Wodka, Alkopops - beschaffen will, muss mindestens
das 18. Lebensjahr vollendet haben. Dabei ist zu beachten,
dass auch die Weitergabe von Alkohol durch Erwachsene an
Kinder oder Jugendliche einen Verstoß gegen diese Vorschrift
darstellt.
Die Einhaltung dieser Bestimmungen wird auch in diesem Jahr
durch gezielte Kontrollen überwacht. Für Gewerbetreibende
besteht in Zweifelsfällen die Verpflichtung, das Alter der
jungen Kunden durch deren Ausweispapiere zu überprüfen.
„Schwarze Schafe“ haben mit empfindlichen Strafen bis zu
50.000 Euro zu rechnen. Im Wiederholungsfall droht sogar
eine Gewerbeuntersagung.
Gästerekord im
NRW-Tourismus 2011
Im Jahr 2011 besuchten über 19,5 Millionen Gäste die
nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetriebe mit mindestens
neun Gästebetten und Campingplätze. Sie brachten es zusammen
auf 44,2 Millionen Übernachtungen. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, wurde damit das bisherige Rekordergebnis aus dem
Jahr 2010 übertroffen: Die Besucherzahl stieg gegenüber dem
Vorjahr um 5,0 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um
5,1 Prozent.
Eine überdurchschnittlich hohe Zunahme war bei den Gästen
aus dem Ausland (+7,8 Prozent auf 4,1 Millionen) und deren
Übernachtungen (+7,1 Prozent auf 8,8 Millionen) zu
verzeichnen.
Auch die Zahl von Gästen aus dem Inland (15,4 Millionen;
+4,2 Prozent) und deren Übernachtungen (35,4 Millionen; +4,6
Prozent) waren 2011 höher als ein Jahr zuvor.

Stadtverwaltung an Altweiber nur eingeschränkt erreichbar
Die Ämter und Institute der Stadtverwaltung sind an
Altweiber (Donnerstag, 16. Februar) ab 13 Uhr geschlossen.
Ein Notdienst ist eingerichtet. Die Bürgerservices in den
Bezirksämtern schließen ebenfalls um 13 Uhr, für Notfälle
ist der Bürgerservice Rheinhausen bis 18 Uhr geöffnet. Call
Duisburg ist unter (0203) 94000 bis 18 Uhr erreichbar. Ab
Freitag sind alle Dienststellen wie gewohnt geöffnet.
Vortrag im Stadtmuseum: „Erinnerungsort
Mercator“
Prof. Dr. Ute Schneider von der Universität Duisburg-Essen
stimmt am kommenden Donnerstag, 16. Februar, um 19 Uhr im
Kultur- und Stadthistorischen Museum am
Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen auf das
Mercatorjahr 2012 ein. In ihrem Vortrag „Erinnerungsort
Mercator“ untersucht sie den Stellenwert, den der Name des
berühmten Kartographen innerhalb und außerhalb Duisburgs
hat. Die Referentin beleuchtet den Umgang mit Gerhard
Mercator (1512 - 1594) und seinem Werk seit dem 17.
Jahrhundert. Dem öffentlichen Vortrag schließt sich die
Jahreshauptversammlung der Duisburger Mercator-Gesellschaft
an. Der Eintritt ist frei
Klischeefrei den Traumberuf
finden: Sonderheft „Typisch? Berufe für Sie & Ihn“
Im Maschinenbau sind neun von zehn Studierenden männlich,
„Soziale Arbeit“ studieren dagegen zu 76 Prozent Frauen. Die
neue Sonderausgabe des Infomagazins abi>> ermutigt
Abiturientinnen und Abiturienten, bei der Berufswahl
Geschlechterklischees hinter sich zu lassen.
Die Extra-Ausgabe „Typisch? Berufe für Sie & Ihn“ beschreibt
in lebendigen Beispielfällen aus der Realität, wie junge
Männer und Frauen nach dem Abitur erfolgreich ihren Weg ins
Arbeitsleben eingeschlagen haben. Die Porträts verdeutlichen
die guten Erfahrungen in Studiengängen, Ausbildungen und
Berufen, die eher untypisch für das jeweilige Geschlecht
sind: Ob junge Frau, die KFZ-Mechatronikerin wird, oder
junger Mann, der auf Grundschullehramt studiert – das von
der Bundesagentur für Arbeit herausgegebene Heft zeigt, dass
es sich lohnen kann, bei der Berufsorientierung Vorurteile
zu hinterfragen. Denn persönliche Interessen und Talente
sind wichtiger bei der Entscheidung, wie es nach dem Abitur
weitergeht.
Was soll ich werden?
Oft verbergen sich hinter Berufen auch andere Aufgaben, als
man vielleicht vermuten würde: Informatiker sitzen nicht nur
am Rechner, sondern arbeiten auch im Team und kommunizieren
mit Kunden. Und Pflegemanager beispielsweise brauchen auch
BWL und Organisationstalent, um ein Seniorenheim zu leiten.
Das Sonderheft bietet in Form von authentischen Reportagen,
kompakten Steckbriefen, weiterführenden Links und
übersichtlichen Fakten nützliche Infos für die Studien- und
Berufswahl. Zusätzlich zu den „Berufen für Sie & Ihn“
enthält es Tipps, wo Abiturientinnen und Abiturienten
Beratung zur Frage „Was soll ich werden?“ finden. Außerdem
finden sich Lösungsansätze für eine Herausforderung, vor der
Männer und Frauen stehen können: Wie bringe ich Familie und
Karriere unter einen Hut? Das Infomagazin abi>> extra
„Typisch? Berufe für Sie & Ihn“ liegt ab 15. Februar 2012 in
den Berufsinformationszentren der Agenturen für Arbeit
Duisburg aus
UDE: 11. Runde
des Schülerwettbewerbs freestyle-physics startet
Die Windmühle als Gewichtheber
Nicht nur schneller, höher, weiter, sondern auch origineller
– kurz gefasst sind das die Anforderungen des
Schülerwettbewerbs freestyle-physics der Universität
Duisburg-Essen (UDE), der in diesem Jahr in die 11. Runde
geht. Erfahrungsgemäß melden sich über 2.500 Schüler an, um
mit selbstkonstruierten Wasserraketen, ewigen Pendeln und
Kettenreaktionen in den Wettbewerb zu gehen. Anmeldeschluss
ist der 3. Juni, das Finale findet nach Aufgaben gestaffelt
vom 26. bis zum 28. Juni statt. Teilnehmen können Schüler
der Klassen 5 bis 13. Ermöglicht wird der erfolgreiche
Wettbewerb durch die Unterstützung der Stiftung Mercator.
„Die Jugendlichen lernen durch Tüfteln physikalische Gesetze
kennen – ganz ohne Pauken. Das ist wirklich motivierend. Und
das sage nicht ich, sondern meine Schüler,“ berichtet Lehrer
Alexander Lübeck aus Solingen, der im vergangenen Jahr mit
einer Gruppe teilgenommen hat. Das Beispiel macht deutlich,
dass die freestyle-physics längst weit über die Grenzen der
Universitätsstädte Duisburg und Essen hinaus bekannt und
beliebt sind. „Wir haben regelmäßig Teilnehmer aus
benachbarten Bundesländern, aber auch Bayern sind schon
dabei gewesen“, freut sich Organisator Dr. Andreas Reichert
von der Fakultät für Physik.
Wie in jedem Jahr können die Schüler aus sechs Aufgaben
wählen. Reicherts Lieblingsaufgabe für die jetzt startende
Runde sind die Windmühlen: Zwei selbst zu bauende Windmühlen
stehen sich gegenüber. Eine wird durch ein Gewicht in
Bewegung gesetzt, das an einem Faden von der Achse der
Mühlenflügel abgewickelt wird. Der erzeugte Luftstrom soll
die andere Windmühle antreiben und dafür sorgen, dass hier
ein anderes Gewicht hochgehoben wird. Wessen Mühle das
Gewicht am höchsten hebt, gewinnt.
Wem diese Aufgabe zu kompliziert ist, der kann zum Beispiel
auch eine Papierbrücke bauen, die 700 g tragen muss, aber
selbst möglichst wenig wiegen darf. Oder ein Pendel, das
nicht aufhört zu schwingen. Ob diese Aufgaben jedoch
einfacher zu lösen sind, hängt von der Raffinesse der
Tüftler ab. Die Siegergruppen in den einzelnen Kategorien
erhalten einen Mediengutschein über 300 Euro, für besonders
originelle Lösungen gibt es Sonderpreise. „Bei jeder neuen
Runde sind Ansätze dabei, die wir noch nie gesehen haben und
auf die auch gestandene Professoren noch nicht gekommen
sind“, erklärt Reichert.
Mehr als 16.000 Schüler haben seit 2002 bereits an den
freestyle-physics teilgenommen, etwa ein Drittel von ihnen
sind Mädchen. Den Wettbewerb vervollständigen Führungen
durch die Labore der Wissenschaftler und schülergerechte
Vorträge der Professoren.
Die Stiftung Mercator unterstützt freestyle-physics von 2008
bis 2012 mit insgesamt 250.000 Euro. „Wir möchten mit dem
Wettbewerb jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich
selbstständig mit neuen Inhalten auseinanderzusetzen, und
Schüler für naturwissenschaftlich-technische Fächer
begeistern“, so Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer
der Stiftung Mercator.
Vorlesewettbewerb 2011/ 2012: Stadtentscheid in der
Mayerschen Buchhandlung
Am Sonntag, 26.02.2012 ab 14.00 Uhr in derMayersche
Buchhandlung
Der Vorlesewettbewerb geht in die nächste Runde.
Hunderttausende lesebegeisterte Schüler der 6. Klassen haben
sich auch in diesem Schuljahr am größten bundesweiten
Lesewettstreit beteiligt, in über 7.500 Schulen wurden im
vergangenen Dezember die besten Vorleserinnen und Vorleser
gekürt. Jetzt gehen die Schulsieger in den regionalen
Entscheiden der Städte/Landkreise an den Start.
Zum Stadtentscheid in Duisburg treffen sich in der
Mayerschen Buchhandlung am Sonntag, 26.02.2012 die
Schulsieger der 6. Klassen aus Gymnasien, Haupt-, Gesamt-,
Förder- und Realschulen.
Der traditionsreiche Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom
Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und
steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu
erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von
Kindern zu stärken, sind dem Verband zentrale Anliegen.
Mehr als 700.000 Kinder aller Schularten beteiligen sich
jährlich am Wettbewerb. Die Etappen führen über
Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale
im Juni 2012. Die über 600 Regionalwettbewerbe werden von
Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen
kulturellen Einrichtungen organisiert.
Die erfolgreiche Leseförderungsaktion will Kinder ermuntern,
sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren
Lieblingsbüchern vorzulesen. Die eigenständige Buchauswahl
und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven
Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in
die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und
Jugendliteratur vermitteln und zum gegenseitigen Zuhören
sensibilisieren. Beim Vorlesewettbewerb machen Kinder die
Erfahrung, dass Bücher zwischen Spannung, Unterhaltung und
Information viele Facetten bieten und neue Horizonte
eröffnen.

Sitzung des Wahlausschusses heute
Der Wahlausschuss tritt am Mittwoch, 15. Februar 2012, um 13
Uhr, im Rathaus Duisburg, Zimmer 300, zusammen. Auf der
Tagesordnung steht die Feststellung des Ergebnisses der
Abstimmung über die Abwahl des Oberbürgermeister am 12.
Februar 2012. Die Sitzung ist öffentlich.
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Dienstag, 14. Februar 2012
- Historischer Kalender |
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Jeder Vierte in Deutschland
hat Abitur
26 % der Bevölkerung Deutschlands haben nach den
Ergebnissen des Mikrozensus 2011 die "Fachhochschul- oder
Hochschulreife" - und der Anteil dürfte in Zukunft noch
steigen. Wie das Statistische Bundesamt
anlässlich der am 14. Februar 2012 in Hannover beginnenden
Bildungsmesse Didacta weiter mitteilt, haben bereits 43 %
der 20- bis 29-Jährigen die (Fach-)Hochschulreife. Bei den
Frauen beträgt dieser Anteil 47 % und bei den Männern rund
40 %.
Überwachung des
ruhenden Straßenverkehrs vor und während der Duisburger
Karnevalsumzüge
Anlässlich der diesjährigen Karnevalsumzüge in Duisburg
weist das Ordnungsamt darauf hin, dass in den
Aufstellungsgebieten der jeweiligen Umzüge sowie auf den
Zugstrecken umfangreiche Haltverbotsbereiche ausgewiesen
werden.
Diese Bereiche sind zwingend von parkenden Kraftfahrzeugen
freizuhalten. Daher werden die städtischen
Verkehrsüberwachungskräfte an den jeweiligen
Veranstaltungstagen die Haltverbotsbereiche ab den frühen
Morgenstunden kontrollieren und Abschleppmaßnahmen für
Fahrzeuge veranlassen, die dort verbotswidrig abgestellt
sind.
Zur Vermeidung dieser Unannehmlichkeiten bittet das
Ordnungsamt alle Anwohner und sonstigen Fahrzeugführer in
den betroffenen Stadtteilen auf die Haltverbote, die
mindestens 48 Stunden vor ihrer Gültigkeit aufgestellt
werden, zu achten und ihre Fahrzeuge rechtzeitig zu
entfernen.“
Als Besonderheit ist in diesem Jahr auch eine Änderung der
Zugstrecke des Rosenmontagszuges zu beachten. Dieser zieht
nicht – wie in den Vorjahren – von der Landfermannstraße
über die Saarstraße, Mercatorstraße,
Friedrich-Wilhelm-Straße, Friedrich-Wilhelm-Platz, Steinsche
Gasse in Richtung Poststraße. In diesem Jahr verläuft der
Zug über die komplette Landfermannstraße und weiter über den
Opernplatz (vorbei am Stadttheater) auf die Köhnenstraße und
Gutenbergstraße in Richtung Poststraße.
Geänderte
Servicezeiten an den Karnevalstagen
Zum Duisburger Karneval ändern die Kundencenter der
Stadtwerke Duisburg AG ihre Servicezeiten: An
Altweiberfastnacht, Donnerstag, 16. Februar, ist das
Kundenservicecenter an der Friedrich-Wilhelm-Straße von 8
bis 12 Uhr geöffnet. Von 7 bis 12 Uhr nehmen die Mitarbeiter
des Kundendialogcenters telefonische Anfragen unter der
Rufnummer 0203 39 39 39 entgegen.
Am Rosenmontag, 20. Februar, bleibt das Kundenservicecenter
des Energieversorgungsunternehmens ganztägig geschlossen. Nicht besetzt ist an diesem Tag auch das
Kundendialogcenter der Stadtwerke Duisburg AG. Im
Störungsfall ist das Unternehmen allerdings jederzeit unter
der Rufnummer 0203 604-0 zu erreichen.
VHS-Kurs: Frühkindliche Bildung
Interessierten Eltern bietet die Volkshochschule beginnend
ab Montag, 5. März, im Zentrum für Personalentwicklung auf
der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz einen Kurs zum
Thema „Mit einfachen Mitteln zur frühkindlichen Bildung“ an.
An acht Montagen, jeweils von 20 bis 21.30 Uhr, sollen die
Teilnehmer unter der Leitung von Norma Kohnert lernen mit
welchen Mitteln sie ihr Kind schon ab einem sehr jungen
Alter fördern können. Eine vorherige Anmeldung in der VHS
ist erforderlich.
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Montag, 13. Februar 2012
- Historischer Kalender |
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Bäderschließungen zu Karneval
Alle durch DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben
Rosenmontag, 20. Februar, geschlossen. Wegen des Hamborner
Kinderkarnevalszugs wird das Rhein-Ruhr-Bad darüber hinaus
auch am Karnevalssonntag (19. Februar) nicht geöffnet sein.
Ab Dienstag, 21. Februar, werden den Gästen wieder alle
Bäder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.
DuisburgSport bittet um Verständnis.
Stadtbibliotheken bleiben Karneval
geschlossen
Mit Einstieg in die heiße Phase der fünften Jahreszeit
bleiben einige Bibliotheken im Duisburger Stadtgebiet
geschlossen. Die Bezirksbibliothek Walsum schließt am 16.
Februar, dem Altweibertag. Die Bezirksbibliothek Homberg
bleibt am Nelkensamstag, 18. Februar, und die
Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße am Rosenmontag,
20. Februar, geschlossen.
Abwahlquorum bleibt falsch
Kritik und Lob für Äußerung von Grünen-Fraktionschef Priggen
Die Initiative „Mehr Demokratie“ kritisiert die
Rechtfertigung des Quorums bei Abwahlen durch den
Grünen-Fraktionschef Reiner Priggen. „Auch wenn die Abwahl
glücklicherweise nicht am Quorum gescheitert ist, hat sich
die überall zu beobachtende Negativwirkung von solchen
Hürden auch in Duisburg gezeigt“, sagte
Landesgeschäftsführer Alexander Slonka. Priggen hatte heute
in einer Pressemitteilung erklärt, dass Duisburg den Beweis
erbracht habe, dass das Quorum von 25 Prozent „richtig und
angemessen“ sei.
„ Die CDU hat in der Hoffnung auf ein Scheitern der Abwahl
am Quorum keinen Wahlkampf betrieben und ihre Unterstützer
damit kaum mobilisiert“, erläuterte Slonka eine der
Auswirkungen der Abwahlhürde. Ohne Quorum wäre die Abwahl
vermutlich knapper ausgegangen. „Vor der Abwahl haben
außerdem prominente CDU-Vertreter wie der
Kreisverbandsvorsitzende Thomas Mahlberg zum Wahlboykott
aufgerufen, das hätte es ohne das Quorum nicht gegeben“, so
der Geschäftsführer weiter. Auch der aufgrund des Quorums
geführte Streit über die Veröffentlichung von
Zwischenergebnissen zur Briefwahlbeteiligung sei ein Signal
dafür, dass solche Quoren Wahl- und Abstimmungsergebnisse
verzerren.
Die Gemeindeordnung schreibt vor, dass eine Abwahl nur dann
gültig ist, wenn eine Mehrheit hierfür mindestens 25 Prozent
aller Stimmberechtigten ausmacht. Diese Hürde von in
Duisburg 91.228 Stimmen wurde gestern deutlich übersprungen.
129.833 Duisburger hatten für die Abwahl von OB Sauerland
gestimmt. Mehr Demokratie fordert, dass wie bei normalen
Wahlen die Mehrheit derer entscheidet, die an der Wahl
teilnehmen.
Unterstützung findet bei Mehr Demokratie die Forderung von
Priggen, die Unterschriftenhürde für landesweite
Volksbegehren zu senken. Diese liegt derzeit bei rund einer
Million Unterschriften, die für einen Gesetzentwurf etwa zu
einem Ladenschlussgesetz beigebracht werden müssen. „Der
Landtag hat im Dezember die Spielregeln für Volksbegehren
durch die Einführung der freien Unterschriftensammlung und
die Verlängerung der Eintragungsfrist deutlich verbessert.
Durch das hohe Unterschriftenquorum bleibt die direkte
Demokratie auf Landesebene aber weiterhin praxisuntauglich“,
meint Mehr Demokratie- Geschäftsführer Slonka.
Zur Absenkung der Unterschriftenhürde bedarf es im Landtag
der Stimmen der CDU, um die Landesverfassung zu ändern. Die
Christdemokraten beraten derzeit über ihr Haltung zu dieser
und anderen Demokratiefragen. „Wir hoffen, dass sich die CDU
hier öffnet, damit der Bürgerwille in der Landespolitik
besser zur Geltung kommen kann“, so Slonka.
VHS Seminar: „Was Eltern über die
Pubertät wissen sollten“
„Was Eltern über die Pubertät wissen sollten“ klärt ein
Seminar der Volkshochschule am Samstag, 3. März, 14 bis 16
Uhr, auf der Königstraße 47.
Referentin Maren Tiedke erklärt unter anderem, wie Vorgänge
im Gehirn sich auf das Verhalten der Kinder auswirken und
gibt Ratschläge für den Umgang mit dieser schwierigen
Situation.
Amt für Umwelt und Grün informiert:
Heckenschnitt bis zum 1. März durchführen
Auch wenn die derzeitige Wetterlage noch tief winterlich
ist, sollten Gartenbesitzer schon an die nächste
Gartensaison denken. Das Amt für Umwelt und Grün weist
darauf hin, dass Schnittmaßnahmen nicht jederzeit erfolgen
dürfen, sondern im Landschaftsgesetz verbindlich geregelt
sind.
Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und
Schilfbestände dürfen nur von Anfang Oktober bis Ende
Februar gerodet oder geschnitten werden. Außerhalb dieser
Zeit ist dies verboten. Erlaubt sind dann lediglich
schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des
Zuwachses des Pflanzen. Alle umfangreicheren Arbeiten, die
nicht bis zum Oktober aufgeschoben werden können, müssen
daher noch im Februar durchgeführt werden. Dies gilt sowohl
für öffentliche Flächen als auch Privatgrundstücke.
Erlaubt sind Maßnahmen, die nicht aufgeschoben werden
können. Hierzu gehört
zum Beispiel die Beseitigung von Gehölzen, soweit dies zur
Durchführung einer genehmigten Baumaßnahme erforderlich ist.
Besonders das scheinbar „wilde“ Gewirr aus Ästen, Blättern
und Zweigen in dicht gewachsenen Gartenhecken, das manchen
Hobbygärtnern stört, bietet Vögeln und anderen Tieren
wichtige Deckung. Wenn alle Heckenbesitzer die
Schnittregelungen auch im eigenen Garten beherzigen, leisten
sie einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz.
Duisburger OB Sauerland abgewählt -
85,8 Prozent für Amtsaufgabe des Oberbürgermeisters
Die Mehrheit der Duisburger will Oberbürgermeister Adolf
Sauerland nicht mehr im Amt sehen. 85,8 Prozent der Wähler
unterstützten in einem Bürgerentscheid am Sonntag ein
Bürgerbegehren zur Abwahl des CDU-Politikers. Damit war das
erste Abwahlbegehren in der Geschichte des Landes
erfolgreich. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,6 Prozent.
„ Wir sind erleichtert, dass das Abwahlbegehren nicht durch
das hohe Zustimmungsquorum zu Fall gebracht wurde“, sagte
Alexander Slonka, Landesgeschäftsführer der Initiative „Mehr
Demokratie“. „Wäre das Bürgerbegehren trotz Mehrheit ins
Leere gelaufen, will ich mir nicht vorstellen, was jetzt in
Duisburg los wäre“, so Slonka weiter. Viele Bürger würden
dann wohl resignieren und sich aus der Politik zurück
ziehen. Die Gemeindeordnung schreibt vor, dass ein
Abwahlbegehren nur dann als erfolgreich gilt, wenn eine
Mehrheit dafür mindestens 25 Prozent aller Wahlberechtigten
ausmacht. Die Duisburger Abwahlinitiative hat diese Hürde
von 91.228 Stimmen übersprungen.
Mehr Demokratie ermutigt die Kommunalpolitiker in Duisburg
nun, den neuen Schwung bürgerschaftlichen Engagements
aufzugreifen und die Bürger dauerhaft mehr in die
Lokalpolitik miteinzubeziehen. „Es gibt viele Formen der
Bürgerbeteiligung, mit denen die Stadt das politische
Engagement ihrer Einwohner fördern kann“, meint
Geschäftsführer Slonka.
Abwahlbegehren sind in NRW seit Mai vergangenen Jahres
möglich. Damit ein Abwahlentscheid stattfindet, müssen je
nach Gemeindegröße binnen vier Monaten zwischen 15 und 20
Prozent aller Wahlberechtigten ein solches Begehren
unterschreiben.
In Nordrhein-Westfalen gab es vor der Abstimmung in Duisburg
drei Abwahlverfahren, von denen zwei erfolgreich waren. 2002
musste der Ennigerloher Bürgermeister Hans-Ulrich Brinkmann
(SPD) nach einem wegen umstrittener Kreditvergaben
angesetzten Bürgerentscheid seinen Hut nehmen. 2007 stimmten
die Bürger in Meckenheim für die Amtsenthebung von
Bürgermeisterin Yvonne Kempen (CDU), der in der
Zusammenarbeit mit dem Stadtrat unkooperatives Verhalten
vorgehalten worden war. In der Eifelgemeinde Nideggen
scheiterte 2006 hingegen ein wegen Korruptionsvorwürfen
gestellter Abwahlantrag gegen Bürgermeister Willi Hönscheid
(CDU). Der Abwahlentscheid in Duisburg war Folge massiver
Kritik an OB Sauerland bei der Planung und Bewältigung der
Loveparade 2010, die mit einem Unglück mit 21 Toten und
hunderten Verletzten endete.
Caritas-Angebot
„Hauskrankenpflegekurs“
So der selten verbalisierte Stoßseufzer von Menschen, die
einen Angehörigen pflegen und dabei nicht selten selbst auf
der Strecke bleiben:
Psychische und körperliche Überforderung, Familienkonflikte,
Isolation, Urlaubsverzicht, fehlende Freizeit,
Einschränkungen im finanziellen Bereich und in der
Wohnsituation – das sind nur einige „Nebenwirkungen“, die an
der eigenen Gesundheit zehren. Doch es gibt Unterstützung:
Ab dem 27.02.2012 bieten qualifizierte Mitarbeiter des
Caritascentrums Nord eine Schulung für pflegende Angehörige
an: An zehn Montagen, jeweils von 17:00 – 18:30 Uhr im
Kardinal von Galen Haus in der Elisabethstraße (Duisburg-Walsum).
Der Pflegekurs informiert umfassend zu den Themen
fachbezogene häusliche Pflege, Betreuung und Umgang mit
Demenzkranken. Außerdem können sich die Teilnehmer in einem
geschützten Rahmen austauschen, um so Entlastung von
vielfältigen Problemen zu finden.
Während der Schulungszeit besteht in den Räumen der
Caritas-Sozialstation Walsum, Josefstr. 10, eine
Betreuungsmöglichkeit für Menschen mit Demenz.
Die AOK Rheinland/Hamburg unterstützt diesen Pflegekurs, so
dass er für die Teilnehmenden kostenfrei ist. Dies gilt auch
für Interessenten, die nicht bei der AOK versichert sind.
Anmeldungen nimmt die Caritas-Sozialstation Walsum entgegen
(0203 – 47 48 48).
VHS Seminar: „Fit fürs Abi!“
Für Schüler der Sekundarstufe II bietet die Volkshochschule
jeweils Freitag, 2. und 9. März 18.30 bis 21.15 Uhr, die
Seminarreihe „Fit fürs Abi!“ an. Veranstaltungsort ist das
VHS-Gebäude auf der Königstraße 47.
Ziel des Seminars ist es, die Lernfähigkeit der Teilnehmer
mithilfe von Tipps und Tricks für eine überdurchschnittliche
Gedächtnisleistung zu steigern. Unter der Leitung von
Referent Dominik Moersen lernen interessierte Schüler
verschiedene Merktechniken anzuwenden und sich somit
Fachwissen, Prüfungsstoff und Vokabeln leichter zu merken.
Voranmeldung unter 0203/283-3240.
Arbeitsagentur und jobcenter an
Altweiber ab 12:30 Uhr geschlossen
Am Donnerstag, den 16. Februar 2012 (Altweiber), werden
die Hauptagentur und alle Geschäftsstellen von der Agentur
für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg ab 12:30 Uhr
für den Publikumsverkehr geschlossen. Am Montag, den 20.
Februar 2012 (Rosenmontag), sind die Arbeitsagentur und das
jobcenter Duisburg ganztägig geschlossen.
Überwachung des ruhenden
Straßenverkehrs vor und während der Duisburger
Karnevalsumzüge
Anlässlich der diesjährigen Karnevalsumzüge in Duisburg
weist das Ordnungsamt darauf hin, dass in den
Aufstellungsgebieten der jeweiligen Umzüge sowie auf den
Zugstrecken umfangreiche Haltverbotsbereiche ausgewiesen
werden.
Diese Bereiche sind zwingend von parkenden Kraftfahrzeugen
freizuhalten. Daher werden die städtischen
Verkehrsüberwachungskräfte an den jeweiligen
Veranstaltungstagen die Haltverbotsbereiche ab den frühen
Morgenstunden kontrollieren und Abschleppmaßnahmen für
Fahrzeuge veranlassen, die dort verbotswidrig abgestellt
sind.
Zur Vermeidung dieser Unannehmlichkeiten bittet das
Ordnungsamt alle Anwohner und sonstigen Fahrzeugführer in
den betroffenen Stadtteilen auf die Haltverbote, die
mindestens 48 Stunden vor ihrer Gültigkeit aufgestellt
werden, zu achten und ihre Fahrzeuge rechtzeitig zu
entfernen.“
Als Besonderheit ist in diesem Jahr auch eine Änderung der
Zugstrecke des Rosenmontagszuges zu beachten. Dieser zieht
nicht – wie in den Vorjahren – von der Landfermannstraße
über die Saarstraße, Mercatorstraße,
Friedrich-Wilhelm-Straße, Friedrich-Wilhelm-Platz, Steinsche
Gasse in Richtung Poststraße. In diesem Jahr verläuft der
Zug über die komplette Landfermannstraße und weiter über den
Opernplatz (vorbei am Stadttheater) auf die Köhnenstraße und
Gutenbergstraße in Richtung Poststraße.
Dia-Vortrag im IZ: Englands
Südwesten entdecken
Zwischen dem Ärmelkanal und der Bucht von Bristol Channel
erstrecken sich die Ebenen und hügeligen Moorgebiete der
Counties Devon und Somerset: Wunderschöne mittelalterliche
Dörfer und historische Herrenhäuser mit weiträumigen
Gartenanlagen, dramatische Klippenküsten, Dartmoor und
Exmoor sowie geschäftige Städte wie Plymouth, Exeter,
Bristol und das Weltkulturerbe Bath. In einem aufwändig
bebilderten Dia-Vortrag am Donnerstag, 16. Februar, um 19
Uhr im Internationalen Zentrum der Volkshochschule,
Flachsmarkt 15, macht Englandkenner Karl-Wilhelm Specht mit
dieser sehr sehenswerten Region bekannt. Der Eintritt kostet
5 Euro.
Karneval in Duisburg: DVG erweitert
Angebot für Nachtschwärmer
Am verlängerten Karnevalswochenende, Donnerstag, 16. 2. bis
Montag, 20. 2., setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
(DVG) zusätzliche Busse und Bahnen in den späten
Abendstunden ein: In den Nächten von Altweiber-Donnerstag
auf Freitag, von Freitag auf Samstag und von Samstag auf
Sonntag fährt die U79 ab der Haltestelle „Duissern“ in
Richtung Düsseldorf Hauptbahnhof zusätzlich um 0:16, 0:46,
1:36 und 2:16 Uhr. In der Gegenrichtung werden Zusatzfahrten
ab Haltestelle „Düsseldorf Hauptbahnhof“ um 0:32, 1:12, 1:42
und 2:02 Uhr angeboten.
Darüber hinaus setzt die DVG nicht nur am Freitag und
Samstag, sondern auch in der Nacht von Donnerstag auf
Freitag die Nachtexpresslinien NE1 bis NE4 ein. Der
Sonderfahrplan zu den Karnevalstagen, der auch Hinweise zum
Verkehrsangebot der DVG zu den Karnevalsumzügen enthält, ist
ab sofort in den Kundencentern der DVG und im Internet unter
www.dvg-duisburg.de erhältlich.
Zentralbibliothek lädt zur
Valentinslesung ein
In Zusammenarbeit mit dem Verein für Literatur und Kunst
lädt die Stadtbibliothek am Dienstag, 14.
Februar,
20 Uhr, zu einer Autorenlesung am Valentinstag in die
Zentralbibliothek ein. Gast ist Paul-Henri Campbell, der aus
seinem Buch „meinwahnstraße“ liest.
Die Erzählungen handeln von der Liebe wie sie zwischen
Menschen gewonnen, verspielt, verdoppelt, verdreifacht,
erneuert oder zum ersten Mal entdeckt wird. Eindrucksvoll,
sensibel und poetisch erzählt Campbell Geschichten ganz
unterschiedlicher Menschen. Es sind Variationen auf eine
alte, allzu menschliche Sehnsucht, alle hinein erzählt in
die Schauplätze des modernen Lebens.
Der Abend wird in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen
Freundeskreis Niederrhein e.V. angeboten. Eintrittskarten
kosten vier Euro im Vorverkauf und fünf Euro an der
Abendkasse.
VHS-Seminar: Selbsthilfe bei
depressiven Verstimmungen
Allen, die täglich mit Stimmungsschwankungen und einem
Wechselbad aus Gefühlen kämpfen müssen, bietet die
Volkshochschule am Dienstag, 14. Februar, von 18 bis 19.30
Uhr auf der Königstraße 47 in DU-Mitte einen Kurs zur
Selbsthilfe bei depressiven Verstimmungen an.
Ziel des Seminars ist es den Unterschied zwischen einer
behandlungsbedürftigen Depression und einer depressiven
Verstimmung zu erkennen und eine Strategie für einen
lebensfroheren Alltag zu entwickeln. Leiterin Dipl. Psych.
Kerstin Klabuhn wird versuchen dieses Ziel mithilfe von
Fragen zum Lebensrhythmus, der Freizeitgestaltung sowie der
Ernährung der Teilnehmer zu erreichen, um somit einer
depressiven Phase präventiv entgegenzuwirken. |
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Sonntag, 12. Februar 2012
- Historischer Kalender |
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OB-Abwahl: Wieder Skandal in
Bissingheims Wahllokalen. Menschenrecht auf barrierefreie
Erreichbarkeit des Wahlortes erneut mit Füßen getreten.
Dieter Lieske: Wahllokale müssen barrierefrei sein
Die Ergebnisse der Abstimmung über den Verbleib des
Oberbürgermeisters im Amt waren in den letzten Wochen
offensichtlich interessanter als die Frage, wie die
Zugangswege zu den Wahllokalen angelegt sind. Und was sich
anlässlich des Urnengangs am Wahlsonntag zum Thema:
„Barrierefreier Zugang zum Wahllokal“ in Bissingheim wieder
bot, ist „mittlerweile ein Skandal“, so der Vorsitzende des
Beirats für Menschen mit Behinderungen, Bissingheims
Ratsherr Dieter Lieske (SPD) .
„Für Menschen mit Behinderungen ist der Zugang zur Wahlurne
in einem nicht-barrierefreien Wahllokal schlichtweg
versperrt. Einer überwiegend älteren Wohnbevölkerung seitens
der für die Planung verantwortlichen Verwaltung zuzumuten,
zwei von drei Wahllokalen wieder nur über eine steile Treppe
in der ersten Etage der Grundschule an der
Herrmann-Grothe-Straße erreichen zu können, kann ich
schlichtweg nicht mehr als Armutszeugnis, sondern nur noch
als „gedankenlose Sauerei“ bezeichnen“.
„Insbesondere ältere Menschen wollen die Möglichkeit haben,
vor Ort ihr Wahllokal selbstständig aufzusuchen und fühlen
sich als Bittsteller stigmatisiert, wenn die Wahlvorstände,
wie in Bissingheim praktiziert, ihnen die Wahlurne ihres
Wahllokals zunächst die Treppe herunter tragen müssen. So
unwürdig kann man ältere und mobilitätseingeschränkte
Menschen nicht behandeln“.

„Bereits zu den letzten Kommunal- und Landtagswahlen haben
wir beantragt, alle Wahllokale barrierefrei zu gestalten.
Das zur Verfügung stehende Schulgebäude, der direkt
angrenzende Kindergarten sowie die Turnhalle bieten hierfür
ausreichend geeignete Räumlichkeiten“, so Dieter
Lieske. „Auch der Hinweis auf die Möglichkeit der Briefwahl
oder die Möglichkeit des Aufsuchens des nächstgelegenen
barrierefreien Wahllokals im Stadtgebiet, kommt einer
Ausgrenzung von Menschen mit Handicap gleich“, so der
Sozialpolitiker weiter.
„Nur der barrierefreie Zugang zum Wahllokal sichert Menschen
mit Behinderungen und anderen mobilitätseingeschränkten
Menschen die Teilhabe an einem wichtigen Grundrecht: ihrem
Wahlrecht. In diesem Sinne müssen zum Beispiel in allen
Wahllokalen darüber hinaus Ausfüllhilfen für Sehbehinderte
zur Verfügung stehen, die ihnen er-möglichen ihr Wahlrecht
auszuüben“, ergänzt Lieske die Voraussetzungen an die
Barrierefreiheit der Wahllokale.
Nach einer erneuten telefonischen Beschwerde am Sonntag
Vormittag konnte sich der Leiter des Wahlamtes, Burkhard
Beyersdorfer, gemeinsam mit Dieter Lieske vor Ort ein Bild
von den unhaltbaren Zuständen machen. „Amtsleiter
Beyersdorfer hat sich vor Ort für die Fehlplanungen
entschuldigt und zugesagt, dass beim nächsten Mal alle
Wahllokale barrerefrei sind“, so Dieter Lieske.
Anmerkung: Ebenfalls nicht
barrierefrei - nur nicht so gravierend wie in Bissingheim -
ist das Wahllokal der Mozartschule.
Karnevalsumzug in
Duisburg-Meiderich: DVG Buslinien weichen aus
Mit dem „Blutwurstsonntagsumzug“ der 1. Großen Meidericher
Carnevalsgesellschaft, Sonntag, 12. Februar, zieht es die
Jecken erstmalig in dieser Session auf die Straßen. Dies hat
Folgen für die Linien 906, 907, 910 und 925 der Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG). So können die Busse den
Zentralomnibusbahnhof Meiderich zwischen 13:00 und 18:00 Uhr
nicht anfahren. Als Ersatz hierfür richtet die DVG an der
Reisebushaltestelle auf der Von-der-Mark-Straße in Höhe der
Sparkasse zwei
Haltestellen ein.
Weil darüber hinaus zwischen 13:00 und 15:30 Uhr entlang des
Zugweges zeitweise Straßen für den Durchgangsverkehr
gesperrt werden, müssen die Busse auch von ihren normalen
Linienwegen abweichen. Dies führt dazu, dass verschiedene
Haltestellen nicht angefahren werden können.
Linie 906
Die Haltestellen „Baustraße“, „Biesenstraße“ und „Auf dem
Damm“ entfallen. Aushänge an diesen Haltestellen informieren
über die Alternativen „Honigstraße“,
„Kaiser-Wilhelm-Krankenhaus“ und „Reisebushaltestelle vor
der Sparkasse“ in der Von-der-Mark-Straße.
Linie 907
Die Haltestellen „Unter den Ulmen“, „Lohengrinstraße“, „Meiderich
Post“ und „Auf dem Damm“ entfallen. Aushänge an diesen
Haltestellen informieren über die alternativ zu nutzenden
Haltstellen „Tunnelstraße“, „Kaiser-Wilhelm-Krankenhaus“ und
„Reisebushaltestelle vor der Sparkasse“ in der
Von-der-Mark-Straße.
Linie 910
Die Haltestelle „Gerhardplatz“ entfällt. Ein Aushang an
dieser Haltestelle informiert darüber, dass stattdessen die
Haltestellen „Reinholdstraße“ und „Baustraße“ genutzt werden
können.
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Samstag, 11. Februar 2012
- Historischer Kalender |
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OB auf Abruf - Mehr Macht für die
Bürger?

Die Duisburger entscheiden am 12. Februar 2012 über einen
Antrag zur Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland
(CDU). Rund 68.000 Bürger - eigentlich knapp 80 000 - der Stadt hatten ein
entsprechendes
als
gültig bezeichnetes Bürgerbegehren der Initiative "Neuanfang für
Duisburg" unterschrieben. In Moers läuft seit dem 26. Januar
ein Bürgerbegehren zur Abwahl von Bürgermeister Norbert
Ballhaus (SPD). Eine vom Landtag im Mai 2011 verabschiedete
Änderung der Gemeindeordnung macht die Einleitung eines Abwahlverfahrens durch die Bürger möglich.
Julitta Münch diskutiert im Rahmen der WDR-Sendung "Hallo
Ü-Wagen" einen Tag vor der Abstimmung in Duisburg mit
Bürgern und Experten über Pro und Kontra von
Abwahlverfahren.
Auf dem Podium:
- Prof. Dr. Andreas Kost, Politikwissenschaftler
- Rita Molzberger, Bildungsphilosophin
- Alexander Slonka, Mehr Demokratie NRW
- Theo Steegmann, Bürgerinitiative "Neuanfang für Duisburg"

Musik: Trionova um Sänger Jupp Götz (Mitte) gut
verpackt - haje
Neues
Seminar: Was passiert nach dem Arbeitsleben?
Oft denken wir an die Zeit nach dem Berufsleben – trotzdem
sind viele völlig unvorbereitet, wenn sie dann erreicht ist.
Die Herausforderungen dieses Lebensabschnitts thematisiert
ein neues Seminar der Ruhr Campus Academy (RCA) der
Universität Duisburg-Essen. Denn mit dem Berufsausstieg
endet eine wichtige Zeitspanne, die die Persönlichkeit, den
sozialen Status und die Identität geprägt hat.
Zum einen kann der Übergang ein Gefühl von Befreit-Sein und
Frei-Sein hervorrufen, aber er bedeutet auch den Verlust von
sozialen Bezügen, von Einfluss, Verantwortung und
Anerkennung, was teilweise verheerend auf das
Selbstwertgefühl wirkt. In dieser Phase können zudem der Tod
nahestehender Menschen und nachlassende Kräfte manchmal zu
Vereinsamung und Rückzug bis hin zu Depressionen führen, was
mit Ängsten und Verunsicherungen einhergehen kann.
Ab Mitte April behandelt das Seminar an drei Wochenenden die
Umbrüche, die mit dem Rentenbeginn verbunden sind. Es geht
um einen sensibleren und gelasseneren Umgang mit diesem
Abschnitt sowie um eine bewusste, aktive und kreative
Lebensgestaltung. Die Teilnehmer tauschen sich offen über
die neue Situation aus und sollten sich auf kreative Formen
des biographischen Erkenntnisgewinns einlassen können.
Ideen für den (Un-)Ruhestand: Das sechstägige,
kostenpflichtige Seminar vermittelt inhaltliche und
methodische Kompetenzen, die für ähnliche Angebote
qualifizieren. Reflektiert wird der Ausstieg aus dem
Berufsleben, um neue Perspektiven zu gewinnen. Anmeldungen
sind ab sofort möglich.
Duisburger entscheiden über OB Sauerland:
Abwahl-Bürgerentscheid am Sonntag
Erstmals können Bürger in Nordrhein-Westfalen aufgrund eines
Bürgerbegehrens über das politische Schicksal ihres
Oberbürgermeisters bestimmen. Am Sonntag sind die Duisburger
aufgerufen, in einem Bürgerentscheid über einen Antrag auf
Abwahl von OB Adolf Sauerland (CDU) zu entscheiden. Rund
68.000 Duisburger hatten ein Bürgerbegehren hierfür
unterschrieben. Die Initiative „Neuanfang für Duisburg“
macht Sauerland für das Loveparade- Unglück 2009
verantwortlich. Der OB erklärt auf seiner Internetseite,
dass „die Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit mir an der
Spitze alles für einen sicheren Ablauf getan haben, soweit
wir das beeinflussen konnten.“
Abwahlbegehren sind in NRW seit Mai vergangenen Jahres
möglich. Vor einen Abwahlentscheid hat der Landtag aber hohe
Hürden gesetzt. So müssen je nach Gemeindegröße binnen vier
Monaten zwischen 15 und 20 Prozent aller Wahlberechtigten
ein solches Begehren unterschreiben. Beim Bürgerentscheid
selber reicht es nicht, die Mehrheit der Wähler hinter sich
zu versammeln. Vielmehr benötigt ein Abwahlbegehren für
einen Erfolg die Ja-Stimmen von mindestens 25 Prozent aller
Wahlberechtigten. Das sind in Duisburg rund
91.250
Stimmen.
Neben NRW können die Bürger in drei weiteren Bundesländern
Bürgermeister aus eigener Initiative abwählen, sonst nur auf
Antrag der Räte. In Sachsen wird dabei im Bürgerentscheid
die Zustimmung von mindestens 50 Prozent aller
Stimmberechtigten gefordert. Schleswig- Holstein verlangt 20
Prozent, Brandenburg wie NRW 25 Prozent. Spitzenreiter bei
den Abwahlverfahren ist laut der Initiative „Mehr
Demokratie“ Brandenburg mit 36 Abwahlbegehren. Von den 17
statistisch erfassten erfolgreichen Abwahlverfahren wurden
nur sieben von Bürgern und elf von Räten auf den Weg
gebracht. Ein noch deutlicheres Bild ergibt sich in Sachsen,
wo von 13 Verfahren nur drei durch ein Bürgerbegehren
veranlasst wurden. Zwei Begehren unterlagen im
Bürgerentscheid. In Schleswig-Holstein wurde seit 1997 noch
kein einziges Abwahlbegehren von den Bürgern selbst
eingereicht und lediglich drei Verfahren durch den Rat
veranlasst, von denen zwei im Bürgerentscheid scheiterten.
In
Nordrhein-Westfalen gab es seit 1994 drei Abwahlverfahren,
von denen zwei erfolgreich waren. 2002 musste der
Ennigerloher Bürgermeister Hans-Ulrich Brinkmann (SPD) nach
einem wegen umstrittener Kreditvergaben angesetzten
Bürgerentscheid seinen Hut nehmen. 2007 stimmten die Bürger
in Meckenheim für die Amtsenthebung von Bürgermeisterin
Yvonne Kempen (CDU), der in der Zusammenarbeit mit dem
Stadtrat unkooperatives Verhalten vorgehalten worden war. In
der Eifelgemeinde Nideggen scheiterte 2006 hingegen ein
wegen Korruptionsvorwürfen gestellter Abwahlantrag gegen
Bürgermeister Willi Hönscheid (CDU).
Altweiberfastnacht im Kombibad Homberg
Für Gäste des Kombibads Homberg gilt an Altweiberfastnacht,
Donnerstag, 16. Februar: Jeder Jeck, der sich beim Eintritt
mit Verkleidung als solcher zu erkennen gibt, zahlt anstelle
des normalen Eintrittspreises nur 2 Euro. DuisburgSport
bietet auch an diesem Tag im Kombibad Wassergymnastik unter
Anleitung von 9.30 bis 10 Uhr an. Zur närrischen Jahreszeit
warten ausnahmsweise Musik, Kaffee und Knabbereien auf die
Teilnehmer. Andere Badegäste werden um Verständnis dafür
gebeten, dass es diesmal während der Einheiten etwas lauter
zugehen wird.
Im Kombibad Homberg werden wöchentliche
Wassergymnastikübungen montags von 15.30 bis 16 Uhr sowie
dienstags und donnerstags von 9.30 bis 10 Uhr angeboten.
Voranmeldungen sind für diese nicht erforderlich. Abgesehen
vom Eintritt ins Bad entstehen für die Teilnehmer keine
weiteren Kosten. |
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Freitag, 10. Februar 2012
-
Historischer Kalender |
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A59:
Sperrung eines Fahrstreifens bei Duisburg
Ab heute wird auf der A59 in Höhe des Autobahnkreuzes
Duisburg in Fahrtrichtung Düsseldorf der rechte Fahrstreifen
gesperrt. Auf einer Länge von 70 Metern muss die Fahrbahn
repariert werden. Die Sperrung beginnt um 9 Uhr und dauert
voraussichtlich bis 16 Uhr.
Landessozialgericht: Sozialgerichtsbarkeit in
Nordrhein-Westfalen: Rückgang der Verfahren auf sehr hohem
Niveau
Weniger Streitverfahren in der Grundsicherung für
Arbeitsuchende („Hartz IV“) und der
Arbeitslosenversicherung. Erstmals seit 2002 Abbau von
Beständen. Klageflut hat Scheitelpunkt wohl überschritten.
Essen. Die Präsidentin des Landessozialgerichts, Dr. Ricarda
Brandts, hat in der heutigen Jahrespressekonferenz eine
Bilanz des Geschäftsjahres 2011 präsentiert. Bei den
Sozialgerichten in Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen
Jahr 86.749 Verfahren eingegangen. Dies sind zwar 4,8%
weniger als im Vorjahr. Die Eingangsbelastung ist aber immer
noch die dritthöchste der letzten 10 Jahre. Brandts hält es
für gerechtfertigt, von einer „Trendwende“ zu sprechen. „Der
Rückgang der Arbeitslosigkeit und die zunehmende Klärung
streitiger Rechtsfragen durch die Sozialgerichte dürften zu
dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen haben“, so die
Präsidentin. Dank personeller Verstärkung ist es den
Sozialgerichten gelungen, erstmals seit 2002 Bestände – wenn
auch nur geringfügig - abzubauen. Die Verfahrensdauer lag
durchschnittlich etwa bei 12 Monaten und damit weiterhin in
einem guten Bereich. Eilverfahren benötigen in der ersten
Instanz nur wenig länger als einen Monat.
„Die Belastung der Sozialgerichtsbarkeit Nordrhein-Westfalen
ist aber nach wie vor sehr hoch“ betont die Präsidentin.
Jede Richterin und jeder Richter hatte 2011 im Durchschnitt
fast 400 Verfahren zu bewältigen. Die für die Verwaltung der
Gerichte erforderliche richterliche Arbeitskraft ist hierbei
noch nicht berücksichtigt. Das Arbeitsergebnis liegt im
Ländervergleich in der Spitzengruppe.
Auch im vergangenen Jahr hatten die Prozesse oft
existentielle Bedeutung für die betroffenen Bürgerinnen und
Bürger. Es geht bei den Verfahren vor den Sozialgerichten
beispielsweise um die Gewährleistung des wirtschaftlichen
und sozialen Existenzminimums, die Zulassung medizinischer
Behandlungen bei schweren Erkrankungen oder auch die
wirtschaftliche Absicherung im Alter. Brandts: „Der soziale
Rechtsstaat ist auf eine gut ausgestattete eigenständige
Sozialgerichtsbarkeit angewiesen. Wir werden auch in Zukunft
erfolgreich unseren Teil zur Verwirklichung sozialer
Gerechtigkeit beitragen.“
ThermoPlus baut Heizungsanlage für Schule in Schenefeld –
Startschuss für bundesweites Wärme-Contracting
Die ThermoPlus WärmeDirektService GmbH, Tochter der
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, hat
ihren ersten Wärme-Contracting-Kunden außerhalb Duisburgs
gewonnen. In einer deutschlandweiten Ausschreibung zum Bau
und Unterhalt einer Heizungsanlage in der Grund- und
Gemeinschaftsschule (GGS) Schenefeld setzte sich das
Unternehmen aus Duisburg durch. Die Anlage ist nun in
Betrieb und liefert pro Jahr 1.200 Megawattstunden Wärme für
das Schulzentrum bei Hamburg.
Frank Jost, verantwortlich für den Vertrieb bei ThermoPlus,
freut sich über diesen Auftrag: „Wir konnten uns gegen
namhafte Mitbewerber durchsetzen und steigen damit aktiv in
das bundesweite Wärmecontracting-Geschäft ein. Mit dieser
neuen Referenz und der gewonnenen Erfahrung aus der
erfolgreichen Ausschreibung wollen wir weitere Kunden
außerhalb von Duisburg überzeugen.“
Der Auftrag umfasst die Planung, den Bau und den Unterhalt
einer Heizungsanlage für zwei Schulgebäude, der Sporthalle
inklusive Schwimmbad, des angrenzenden Kindergartens sowie
der Hausmeisterwohnung – mit der Vorgabe möglichst wenig
Kohlendioxid-Ausstoß zu produzieren. Dazu gehörte nicht nur
die Demontage der alten mit Heizöl betriebenen Anlage
inklusive Schornstein, sondern neben dem Einbau einer neuen
800 Kilowatt Wärmeleistung bringenden Brennwert-Kesselanlage
beispielsweise auch der Aufbau einer 120 Meter langen
Nahwärmeleitung. ThermoPlus konnte sich mit seinem Angebot
und seinem Konzept durchsetzen, weil das Unternehmen neben
dem günstigsten Preis auch eine moderne Wärmeerzeugung
vorgeschlagen hatte, die für eine Reduzierung der
Kohlendioxid-Menge von mehr als 30 Prozent sorgt. Argumente,
die für die Gemeinde Schenefeld gleichermaßen wichtig waren.
Für die garantierte Bereitstellung von 1.200 Megawattstunden
Wärme pro Jahr über eine Laufzeit von zehn Jahren zahlt die
Gemeinde Schenefeld der ThermoPlus nun wie im Contracting
üblich eine monatliche Rate, die die gesamten Projektkosten
beinhaltet.
Beim Ab- und Aufbau der Anlage hat ThermoPlus mit örtlichen
Handwerksbetrieben zusammengearbeitet; diese werden auch
zukünftig Aufträge für sie übernehmen, die vor Ort erledigt
werden müssen, beispielsweise die Wartung der Anlage. „Wir
werden allerdings zeitweise auch persönlich in der Schule
sein und uns überzeugen, dass die Anlage funktioniert.
Schließlich wollen wir als Vertragspartner präsent sein und
für eine Gewährleistung der Garantie sorgen“, betont Jost.
60
Jahre Offene Kinder- und Jugendarbeit in Duisburg
1952 wurden sowohl das Regionalzentrum Nord und als auch
das Jugendzentrum „Die Mühle“ eröffnet – die Offene Kinder
und Jugendarbeit der Stadt Duisburg begann. Um das Ereignis
gebührend zu feiern und auch in der Öffentlichkeit
darzustellen, wird die dazu entstandene Broschüre
vorgestellt. Durch 60 über das ganze Jahr verteilte,
exemplarisch aufgeführte Veranstaltungen, soll hier explizit
die Arbeit aller 17 Einrichtungen vorgestellt werden.
Der diesjährige Kinderkarneval im „Haus der Jugend“ steht
ebenfalls unter dem Motto dieses Jubiläums. Für die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war es sehr spannend
mitzuerleben, welche Einfälle die Kinder haben, auf welche
Ideen sie kommen. Gerade diese Eigenschaft soll besonders
gefördert werden. Es wird viele Spiele und jede Menge Preise
zu gewinnen geben. Die kleinen Besucherinnen und Besucher
werden selbst das beste und originellste Kostüm prämieren.
Die Tanzmädchen der Tanzsportgemeinschaft Rheinhausen e.V.
werden im Laufe dieses Nachmittags mit ihren Nicodamons,
Zappelbabes sowie den Mariechen Sina und Jolina einige
Tanzeinlagen zum Besten geben. Ebenso wird eine Abordnung
des „Musikzugs Schönenbeckshof“ für hörbare Stimmung sorgen.
Bärbel
Bas: "Kinderhospize leisten eine sehr wichtige Arbeit für
schwerkranke Kinder und deren Familien."
Zum Tag der Kinderhospizarbeit am morgigen 10. Februar
erklärt die Duisburger Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas als
SPD-Berichterstatterin für das Thema Hospiz:
"Kinderhospize leisten eine sehr wichtige Arbeit für
schwerkranke Kinder und deren Familien. Der Tag der
Kinderhospizarbeit soll dazu dienen an die betroffenen
Kinder zu denken und den engagierten vor allem auch
ehrenamtlichen Helfern, für ihre großartige Arbeit zu
danken.
Dabei muss der Fokus auch auf bestehende Problemfelder
gelenkt werden, denn die Umsetzung der gesetzlichen
Neuregelungen aus der vergangenen Legislaturperiode wird von
der Bundesregierung immer noch nicht ausreichend
vorangetrieben. So konnte die Versorgung schwerstkranker
Kinder mit Hilfe der spezialisierten ambulanten
Palliativversorgung (SAPV) zwar verbessert werden, im Jahr
2011 waren aber gerade einmal bundesweit 11 SAPV-Verträge
speziell für Kinder abgeschlossen.
Die Bundesregierung muss eine bedarfsgerechte Versorgung
sicherstellen. Allen betroffenen Familien muss eine
bestmögliche Unterstützung zuteilwerden, denn allein ist
niemand einer solchen Belastung gewachsen."
NRW:
Wirtschaftskraft steigt bei unveränderten regionalen
Unterschieden
Die Wirtschaftskraft, also das Bruttoinlandsprodukt je
Einwohner, ist in den kreisfreien Städten und Kreisen
Nordrhein-Westfalens von 1995 (22 919 Euro) bis 2009 (28 276
Euro) im Schnitt um 23,4 Prozent gestiegen. Wie Information
und Technik als Statistisches Landesamt anhand einer jetzt
vorgelegten Studie mitteilt, blieben dabei die regionalen
Unterschiede nahezu unverändert. Im Jahr 2009 war der
Spitzenwert des Bruttoinlandsprodukts mit 72 425 Euro
(Düsseldorf; s. Grafik) fast vier Mal so hoch wie der
niedrigste Wert (Kreis Heinsberg, 18 311 Euro). Außerdem
wiesen weitere fünfzehn kreisfreie Städte bzw. Kreise
überdurchschnittlich hohe Werte auf. Bei der Mehrzahl der
betrachteten Regionaleinheiten lag das Bruttoinlandsprodukt
je Einwohner aber unter dem Mittelwert aller 53 kreisfreien
Städte und Kreise Nordrhein- Westfalens. Für das Jahr 1995
ergab sich eine ähnliche Verteilung.
Kreisfreie Städte bzw. Kreise mit unterdurchschnittlicher
Wirtschaftskraft im Jahr 1995 wiesen in der Regel auch im
Jahr 2009 einen Wert unter dem Durchschnitt auf. Umgekehrt
konnten die kreisfreien Städte und Kreise mit einem
überdurchschnittlichen Bruttoinlandsprodukt je Einwohner im
Jahr 1995 ihre Position meist auch im Jahr 2009 aufrecht
erhalten. Somit erweist sich die kleinräumige Verteilung der
Wirtschaftskraft in Nordrhein-Westfalen als über die Zeit
stabil. |
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