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Duisburger Schlagzeilen 2012
Duisburg 2011

 

Duisburg 2012: Das Mercatorjahr
500 Jahre Gerhard Mercator










 




Mittwoch, 22. Februar 2012  - Historischer Kalender

251 Führerscheine bei Alkoholkontrollen an Karneval beschlagnahmt
An Karneval setzten sich auch dieses Jahr wieder viele Autofahrer ans Steuer, obwohl sie zuvor Alkohol getrunken oder andere Rauschmittel genommen hatten.
„Die Polizei kennt kein Pardon für Alkoholsünder. Jeder, der sich alkoholisiert ans Steuer setzt, handelt leichtfertig und verantwortungslos. Er gefährdet sich, vor allem aber andere Verkehrsteilnehmer“, sagte Innenminister Ralf Jäger heute (22.02.) in Düsseldorf. Die Bilanz der
Karnevaltage: Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch ereigneten sich 146 Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im Spiel war. Dabei kam ein Mensch ums Leben, 10 Personen wurden schwer und 45 leicht verletzt. Zudem kontrollierte die Polizei auf Nordrhein-Westfalens Straßen 61.155 Fahrzeugführer, von denen sich
16.473 einem Alcotest stellen mussten. Bei den Überprüfungen wurden 471
Alkohol- und 298 Drogenverstöße festgestellt, die 516 Blutproben nach sich zogen. 251 Führerscheine mussten an Ort und Stelle abgegeben werden. Jäger: „Die Polizei zieht Promillesünder konsequent aus dem Verkehr, nicht nur an den närrischen Tagen.“
 

Trauerbeflaggung und Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt am 23. Februar 2012
„Wir möchten ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz setzen“, sagte Innenminister Ralf Jäger heute in Düsseldorf. Aus Respekt vor den Opfern rechtsextremistischer Gewalt hat er daher für Donnerstag, den 23. Februar 2012, Trauerbeflaggung für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen, angeordnet.
Darüber hinaus bringen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Landesverwaltung durch eine Schweigeminute um 12.00 Uhr ihre Trauer und ihr Mitgefühl mit den Opfern rechtsextremistischer Gewalt zum Ausdruck. Eine entsprechende Vorgehensweise wurde den Gemeinden, Gemeindeverbänden und übrigen Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterstehen, empfohlen.
An diesem Tag findet in Berlin die zentrale Gedenkveranstaltung statt, an der Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft als amtierende Vizepräsidentin des Bundesrates teilnimmt.“
 

Krebsberatung in Duisburg
Für eine medizinische Krebsberatung sind am Dienstag, 28. Februar, noch Termine frei. Ayla Bayrak, Gynäkologin und Senologin, berät im Konferenz- und Beratungszentrum, Schwanenstraße 5-7, 47051 Duisburg. Eine telefonische Anmeldung ist in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter 0203 / 283 3938 möglich.
VHS: Crashkurse in Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch

Die Volkshochschule bietet zwischen dem 3. und 25. März Crashkurse für Anfängerinnen und Anfänger in den Sprachen Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch an. In 59 Unterrichtsstunden wird vermittelt, was man braucht, um in den wichtigsten alltäglichen Situationen angemessen sprachlich zu kommunizieren und die wichtigsten Grundlagen der Grammatik sicher zu beherrschen. Anmeldungen werden ab sofort angenommen.
 

Sportveranstaltung am 25. Februar:
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG leitet Buslinien um
Für den zweiten Lauf der „NIKE Winterlaufserie“ am Samstag, 25. Februar, sind die Kruppstraße zwischen den Einmündungen Kalkweg und Masurenallee und die Masurenallee zwischen den Einmündungen Kruppstraße und Wedauer Straße zeitweise für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Buslinien 923 und 942 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) müssen daher von ihrem normalen Linienweg abweichen und können einige Haltestellen nicht anfahren.
Auf der Linie 923 entfallen in der Zeit von 13:30 bis 15:00 Uhr die Haltestellen „Bertaallee“, „Regattabahn“, und zwischen 14:30 und 16:15 Uhr die Haltestellen „Ausbesserungswerk“ und „Barbarasee“. Die DVG bittet die Fahrgäste, die Haltestellen „Sportpark“, „MSV-Arena“ und „Wedau Bahnhof.“ zu nutzen.
Die Linie 942 kann zwischen 14:30 und 16:15 Uhr die Haltestellen „Kiesendahl“, „Elbinger Straße“ und „Ausbesserungswerk“ nicht anfahren. Die Haltestelle „Kiesendahl“ wird für beide Fahrtrichtungen in den Kalkweg zur Haltestelle der Linien 934 und 944 verlegt. Darüber hinaus können die Fahrgäste die Haltestelle „Wedau Bahnhof.“ nutzen. Über die Umleitungen informiert die DVG mit Aushängen an den betroffenen Haltestellen.
 

Neue Pendlerrechnung: Jeder zweite Erwerbstätige pendelt zur Arbeit
Etwa die Hälfte der 8,3 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelte im Jahr 2010 jeden Tag über die Grenzen ihrer Wohnsitzkommune hinweg zur Arbeit. So pendeln täglich allein über eine halbe Millionen Erwerbstätige nach Köln (290 000) und Düsseldorf (281 000). Die Landeshauptstadt Düsseldorf deckt stärker als jede andere kreisfreie Stadt des Landes ihren Bedarf an Arbeitskräften aus dem Umland: 58,6 Prozent aller in Düsseldorf beschäftigten Erwerbstätigen sind Einpendler.
Die Stadt Bonn weist mit 54,8 Prozent die zweithöchste Einpendlerquote der kreisfreien Städte auf.
Beim Vergleich aller 396 Städte und Gemeinden haben die Statistiker für Holzwickede (80,1 Prozent), Augustdorf (77,8 Prozent) und die Stadt Lohmar (76,7 Prozent) die höchsten Einpendlerquoten ermittelt.
 

Schweigeminute für die Opfer der rechtsextremistischen Mordserie
Der Integrationsrat der Stadt Duisburg ruft zu einer Schweigeminute am 23. Februar auf.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände haben die Menschen in Deutschland zu einer Schweigeminute am Donnerstag, 23. Februar 2012, um 12 Uhr aufgerufen.
Zeitgleich findet in Berlin der zentrale Staatsakt statt, den die Verfassungsorgane des Bundes am 23. Februar in Berlin zum Gedenken an die Opfer der fremdenfeindlichen Mordserie begehen.
Der Integrationsrat der Stadt Duisburg schließt sich dem Aufruf zu einer Schweigeminute an und bittet alle Bürgerinnen und Bürger, sich an diesem stillen Gedenken zu beteiligen.
Şevket Avcı, Vorsitzender des Integrationsrates: „Die Stadtgesellschaft wird gebeten, sich an der Schweigeminute zu beteiligen und innezuhalten, damit wir ein deutliches Zeichen gegen Fremdenhass, Rassismus und Gewalt setzen. Die Tatsache, dass eine Nazi-Terrorgruppe jahrelang ungehindert Menschen ausländischer Herkunft ermorden konnte und in den neunziger Jahren sogar von den Sicherheitsbehörden als Informanten finanziell unterstützt wurde ist eine Schande für dieses Land.“
Der Integrationsrat begrüßt die Entscheidung der Stadt, dass alle öffentlichen Gebäude der Stadtverwaltung an diesem Tag eine Trauerbeflaggung tragen werden um klar Stellung gegen rechtsextremistischen Terror zu beziehen.


Stadt Duisburg unterstützt den Aufruf zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt

Die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeber und der Deutsche Gewerkschaftsbund haben gemeinsam zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt aufgerufen. Alle Menschen in Deutschland sollen am Donnerstag, 23. Februar, um 12 Uhr in ihrer Arbeit inne halten, um im stillen Gedenken an die Opfer ein Zeichen zu setzen.
Die Stadt Duisburg unterstützt diesen Aufruf und bittet alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Donnerstag um 12 Uhr durch eine Schweigeminute der Opfer zu gedenken.
Außerdem nimmt die Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg, Leyla Özmal, an der Gedenkveranstaltung zu Ehren der Opfer rechtsextremistischer Gewalt am 23. Februar in Berlin teil. Der Staatsakt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin soll an die Opfer erinnern und ein Zeichen des Zusammenhalts und des Einstehens gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit und Gewalt setzen.

 

Logistik-Börse "In Bewegung bleiben" im BiZ der Arbeitsagentur
Am Donnerstag, den 23. Februar 2012, von 15:00 bis 18:00 Uhr, findet im BiZ der Agentur für Arbeit die Logistik-Börse „In Bewegung bleiben“ statt. Duisburg ist eine von der Logistik stark geprägte Stadt. Dennoch sind die Berufe der Logistik unter den beliebtesten Ausbildungsberufen kaum vertreten. Gleichwohl suchen die Betriebe der Logistik dringend guten Nachwuchs. Die Agentur für Arbeit sieht daher in der Logistik-Börse den richtigen Weg, die Bekanntheit der Logistik-Ausbildungsberufe zu verbessern. Logistikbetriebe zeigen im BiZ, welche Ausbildungsberufe es in der Logistik gibt und wie die Anforderungen in den Berufen aussehen. Zudem finden Interessierte einen Überblick über die aktuellen Beschäftigungsmöglichkeiten und das aktuelle Angebot an Ausbildungs- und Arbeitsstellen.

 

Vortrag zum Thema „Mobbing“ in der VHS
Um das Thema „Mobbing" geht es in einem Vortrag am Dienstag, 28. Februar, 20 Uhr, in der Volkshochschule auf der Königstraße 47.
Berichte über Mobbing an Schulen erschüttern regelmäßig die Öffentlichkeit; Mobbing im Klassenzimmer ist zu einem alltäglichen Problem geworden. Referentin Kerstin Klabuhn wird ausführlich darauf eingehen, wie man betroffene Kinder stärken kann und wie Eltern und Lehrer diesem Phänomen erfolgreich entgegensteuern können.

Dienstag, 21. Februar 2012  - Historischer Kalender

Zwischenebene der U-Bahnstation am Hauptbahnhof wird wieder geschlossen
Die anhaltende Wetterbesserung mit gestiegenen Temperaturen in den Nachtstunden veranlasst die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) dazu, die Zwischenebene der U-Bahnstation am Duisburger Hauptbahnhof (Ostseite) ab dem 24. Februar wieder während der Betriebsruhe zu schließen. Der Zugang zur Zwischenebene bleibt letztmalig geöffnet für die Nacht vom 23. auf den 24. Februar.
Anlass der seit dem 1. Februar bestehenden vorübergehenden Öffnung war die Einrichtung eines zusätzlichen Raumes für obdachlose Mitbürger zum Schutz vor extremer Kälte. Sollte der Winter sich noch einmal mit deutlichen Minustemperaturen zurückmelden, informiert die DVG rechtzeitig über eine Neuregelung.

Schaden an der Oberleitung führte zu Störungen auf der Linie 901
Im Bereich er Haltestelle „Scharnhorststraße“ hat heute gegen 12:25 Uhr ein LKW auf einer Länge von rund 100 Meter einen Schaden an der Oberleitung verursacht.
Dies hatte zur Folge, dass die Linie 901 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zwischen den Haltestellen „Duisburg Rathaus“ und „Scholtenhofstraße“ ab circa 12:30 Uhr bis 17:30 Uhr nicht mit Straßenbahnen befahren werden konnte. Um die Verbindung nach Duisburg-Obermarxloh und Mülheim Hauptbahnhof während dieser Zeit aufrecht zu erhalten, setzte die DVG auf diesem Streckenabschnitt Busse ein. Die Störung führte allerdings zeitweise zu Verspätungen.
Technikexperten der DVG konnten mit Unterstützung ihrer Kollegen aus Essen und Mülheim die Fahrleitung bis zum Nachmittag reparieren, sodass ab 17:30 Uhr wieder Straßenbahnen zwischen den Haltestellen „Duisburg Rathaus“ und „Scholtenhofstraße“ fahren konnten.

Ein Oberleitungsschaden zwischen Scharnhorststraße und Schwanentorbrücke sorgte dafür, dass die Technikexperten der DVG in luftiger Höhe alle Hände voll zu tun hatten.


39 % der Einweisungen ins Krankenhaus sind Notfälle

39 % aller Krankenhauspatientinnen und -patienten in Deutschland wurden im Jahr 2010 als Notfall eingewiesen (6,8 Millionen). Bei den übrigen vollstationären Aufnahmen handelte es sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entweder um eine reguläre Einweisung durch einen Arzt (9,3 Millionen), um eine Geburt (0,6 Millionen) oder um eine Verlegung aus einem anderen Krankenhaus (0,7 Millionen).
Am häufigsten wurden Notfallpatientinnen und -patienten wegen Krankheiten des Kreislaufsystems behandelt, gefolgt von Verletzungen und Vergiftungen. Unter den Krankheiten des Kreislaufsystems waren Herzinsuffizienz und Hirninfarkt die häufigste Diagnose, bei den Verletzungen und Vergiftungen wurde die Schädel-/Hirnverletzung (intrakranielle Verletzung) am häufigsten diagnostiziert.


Führung durch das mittelalterliche Duisburg abgesagt

„Mit nächtlichen Gestalten durch das mittelalterliche Duisburg“, die am kommenden Dienstag, den 28. März 2012 um 16 Uhr bzw. 19 Uhr stattfinden sollte, ist leider abgesagt worden. Besucher, die sich bereits angemeldet haben, werden gebeten sich im RUHR.VISITORCENTER unter der Telefonnummer (0) 203 / 285.44.0 zu melden.
 

"Karrierechancen bei der Bundeswehr" für Schüler der Oberstufe, Studierende und Absolventen im BiZ
Am Donnerstag, den 23. Februar 2012, von 16:00 bis 18:00 Uhr, informiert die Bundeswehr im BiZ der Arbeitsagentur Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, Studierende und Studienabsolventen über die Karrierechancen bei der Bundeswehr. Als einer der größten Arbeitgeber Deutschlands und bietet sie eine Vielzahl attraktiver beruflicher Einstiegsmöglichkeiten. Neben den klassischen Offiziersausbildungen können auch verschiedene Studiengänge und berufliche Ausbildungen durchlaufen werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadtentwicklung im Dialog: Ein Platz für alle!? – Neue Verkehrskonzepte für die Stadt
Das nächste Diskussionsforum „Stadtentwicklung im Dialog“ mit Bürgerinnen und Bürgern findet am Dienstag, 21. Februar, um 19 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte statt.
Duisburg setzt neue Verkehrskonzepte in der Stadt um. Der Opernplatz zeigt die Richtung. 2007 wurde hier eine vierspurige Straße, die die Innenstadt vom Theater trennte, in eine Platzgestaltung integriert. Dieser Platz ist seitdem als verkehrsberuhigter Platz ausgewiesen und hat das städtebauliche Umfeld und das Verkehrsverhalten der Nutzer deutlich gewandelt. Diesem Muster folgend wurden 2010 weitere fünf zentrale Straßenabschnitte in Stadtteilen zu verkehrsberuhigten, barrierefreien Plätzen umgestaltet. Hier entstanden in unterschiedlicher Ausprägung neue Stadtteilmittelpunkte. Der Duisburger Weg zur „Rückgewinnung“ neuer Stadträume für alle ist in der Fachwelt interessiert aufgenommen worden. Viele Fachbesuchergruppen haben sich die Ergebnisse angeschaut, in Fachzeitschriften wurde über die Duisburger „Shared Spaces“ anerkennend berichtet. Und einen Preis gab es auch: Ende 2010 erhielt die Stadt hierfür den deutschen Verkehrsplanerpreis.
In Duisburg sind weitere solcher Plätze geplant. Der Masterplan für die Innenstadt sieht einen Rückbau von Verkehrsflächen um 30 Prozent vor. Was bedeutet das für das Leben und den Verkehr in der Stadt? Welche Erfahrungen konnten mit der Umsetzung der bisherigen Plätze gemacht werden? Wie funktionieren die Plätze und was kann man für weitere Planungen aus dem ersten Erfahrungsbericht lernen? Der Stadt- und Verkehrsplaner Marc-Lucas Schulten stellt einen ersten Erfahrungsbericht mit den Duisburger Plätzen vor. Danach diskutieren die Experten - Bürgermeister Manfred Osenger, Dr. Ing. Michael Frehn, Planer des Innenstadt Verkehrskonzeptes, Beatrice Kamper, Abteilungsleiterin Stadtplanung, und Dr. Roman Suthold, Leiter des Bereichs Verkehr und Umwelt beim ADAC - die Duisburger Verkehrskonzepte für die Innenstadt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Factory-Outlet-Center Duisburg – Bezirksvertretung stellt Pläne vor
Die Bezirksvertretung Hamborn stellt am Freitag, 2. März, um 18 Uhr die Pläne für das Factory-Outlet-Center Duisburg vor. Im Rahmen einer öffentlichen Sitzung erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger Informationen zum Bebauungsplan 1179 Obermarxloh „Factory-Outlet-Center (FOC)“ sowie zu der dazugehörigen Flächennutzungsplanänderung. Die Veranstaltung findet in der Aula Kampstraße (ehemals Clauberghalle) auf der Kampstraße 23 statt. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich zu den Plänen zu äußern.
Die Planentwürfe können vom 27. Februar bis zum 2. März im Bezirksamt Hamborn, Zimmer 1-2, Duisburger Straße 213, (jeweils 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Planen“ Unterpunkt „Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Der Duisburger Seniorenbeirat informiert über das Thema Betreuungsrecht
Um „Betreuungsrecht“ geht es bei einer Veranstaltung des Seniorenbeirates am Donnerstag, 8. März, im Ratssaal, Rathaus Duisburg, Burgplatz 19.
Referent Klaus Jäger von der Betreuungsstelle des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg erläutert, welche Aufgaben und Pflichten ein Betreuer hat und wie die Betreuung für einen Familienangehörigen übernommen werden kann. Nach dem Vortrag ist Zeit für eine Diskussion.

 

Duisburg wird von einem Riesenaffen regiert
Mercator übergab den Schlüssel an Prinz Günter II.

 
Montag, 20. Februar 2012  - Historischer Kalender

Karnevalsveranstaltungen in Duisburg: DVG passt Verkehrsangebot an
An den Karnevalstagen setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wegen der zu erwartenden hohen Zahl an Fahrgästen zusätzliche Fahrzeuge ein. Großveranstaltungen am Samstag, Sonntag und Rosenmontag führen dazu, dass es dennoch auf einigen Linien zeitweise zu Beeinträchtigungen kommt:

Montag, 20. Februar
Der Karnevalsumzuges in der Duisburger Innenstadt am Rosenmontag wirkt sich zwischen 12:30 und circa 16 Uhr auf den Fahrplan und den Linienweg der Buslinien 921, 923, 924, 926, 928, 929, 933, 934, 937, 939, 944, SB10, SB30, SB40, SB42 und DB-Schenker aus. So enden die Linien 921, 928, 929, SB10, SB30, SB40 und SB42 in dieser Zeit auf dem Reisebusparkplatz Duisburg Hauptbahnhof. Der Einstieg erfolgt an der Ersatzhaltestelle „Duisburg-Hauptbahnhof“ unmittelbar nach der Ausfahrt vom Reisebusparkplatz in der Mercatorstraße. Die Linien 923, 924, 926, 933 und 944 folgen jeweils ab Haltestelle „Tonhallenstraße“ und in Gegenrichtung ab den Haltestellen „Koloniestraße“ (923), „Uni Nord Lotharstraße“ (924, 926), „Kammerstraße“ (933) und „Moltkestraße“ (944) einer Umleitung, um über die Ersatzhaltestelle „Duisburg-Hauptbahnhof“ auf ihre normalen Linienwege zurückzukehren. Die Linien 937 und 939 enden an den Haltestellen „Königsberger Allee“ beziehungsweise „U-Bahnhof Duissern“. Die Straßenbahnlinien U79 und 903 sowie ab Königsberger Allee die Buslinie 944 können für die Weiterfahrt nach Duisburg-Stadtmitte und Duisburg-Hauptbahnhof genutzt werden. In Fahrtrichtung Großenbaum folgt die Linie 934 ab der Haltestelle „Am Unkelstein“ einer Umleitung über Holzhafen, Schwanenstraße, Steinsche Gasse, Friedrich-Wilhelm-Straße, Ersatzhaltestelle „Duisburg-Hauptbahnhof“ in der Mercatorstraße und Koloniestraße zur Neudorfer Straße zurück zum normalen Linienweg. In Gegenrichtung gilt die Umleitung entsprechend.

Zusätzliche Fahrten bietet die DVG Rosenmontag auf den Linien 901 und U79 an. Besonderheit: Die U79 fährt nach einem Sonderfahrplan auf Grundlage des Samstagfahrplanes. Dementsprechend fahren bis Betriebsende alle Kurse in Traktion und verkehren die Bahnen in der Zeit von 9 bis 19 Uhr zwischen Duisburg-Duissern und Düsseldorf im Zehn-Minuten-Takt.
Auch der Karnevalsumzug in Duisburg-Neumühl wirkt sich auf den Öffentlichen Personennahverkehr aus. So müssen die Linien 908, 910, 917 und 995 zwischen
9 und 12 Uhr von ihren normalen Linienwegen abweichen und einer Umleitung folgen. Dies führt dazu, dass die Haltestellen „Fiskusfriedhof“ und „Salzmannstraße“ (Linie 908), „Hohenzollernplatz“ und „Iltispark“ (Linie 910) nicht angefahren werden können. Darüber hinaus müssen die Haltestellen
„Albert-Einstein-Straße“ (Linien 908, 910, 995) und „Max-Planck-Straße“ (Linie 910) in die Wiener Straße in Höhe der Einmündung Albert-Einstein-Straße, die Haltestelle „Ruprechtstraße“ (Linien 908, 910, 995) in die Wiener Straße in Höhe des Hauses Nummer 1, die Haltestelle „Barbarastraße“ (Linie 908) in die Dörnberger Straße in Höhe der Einmündung Felix-Dahn-Straße und die Haltestelle „Wolframstraße (Linie 908) in die Otto-Hahn-Straße zur Haltestelle
„Wolfram Straße“ der Linie 995 verlegt werden. Die Haltestelle „Bennostraße“ der Linie 908 wird von der umgeleiteten Linie 910 angefahren. Die Linie 917 befährt während des Umzuges nur die Strecke zwischen den Haltestellen „Beeck Denkmal“ und „Halfmannstraße“.

Samstag, 18. Februar 2012  - Historischer Kalender

Karnevalsveranstaltungen in Duisburg: DVG passt Verkehrsangebot an
An den Karnevalstagen setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wegen der zu erwartenden hohen Zahl an Fahrgästen zusätzliche Fahrzeuge ein. Großveranstaltungen am Samstag, Sonntag und Rosenmontag führen dazu, dass es dennoch auf einigen Linien zeitweise zu Beeinträchtigungen kommt:
Samstag, 18. Februar
Während des Nelkensamstagszuges von Homberg nach Moers müssen die Busse der Linie 926 am Samstag in der Zeit von 12 bis voraussichtlich 14:30 Uhr zwischen den Haltestellen „Hubertusplatz“ und „Südstraße“ von ihrem normalen Linienweg abweichen. Dies hat zur Folge, dass die Haltestellen „Prinzenstraße“, „Hochheide Markt“ und „Ottostraße“ nicht angefahren werden können. Außerdem wird die Haltestelle „Hubertusplatz“ in Fahrtrichtung Universität Nord verlegt in die Friedhofsallee zur Haltestelle der Linie 912, Fahrtrichtung Rheinhausen Markt.

Sonntag, 19. Februar
Wegen des Kinderkarnevalsumzuges am Sonntag in Duisburg-Hamborn können die Straßenbahnlinien 901 und 903 in der Zeit von 13:20 bis voraussichtlich
16:45 Uhr nicht durchgängig mit Straßenbahnen befahren werden. So enden alle Kurse der Linie 901 zwischen 13:20 und 16:10 Uhr an den Haltestellen „Pollmann“ beziehungsweise „Hermannstraße“. Zwischen den Haltestellen „Heckmann“ und „Meiderich Bahnhof“ der Linie 903 setzt die DVG von 13:30 bis circa 16:30 Uhr Busse statt Bahnen ein. Weil die Busse dabei einer Umleitung folgen, sind folgende Ersatzhaltestellen eingerichtet: „Hamborn Rathaus“ vor der Einmündung Schützenstraße, „Kurt-Spindler-Straße“ in Höhe der Einmündung Körnerstraße, „Schulte-Marxloh-Straße“ in Höhe Kaiser-Friedrich-Straße und „Heckmann“ in Höhe des Gleiswechsels. Vor und nach dem Umzug verkehren zusätzliche Straßenbahnen und Busse.
Die Buslinien 905, 908, 910, 917 und 935 müssen während des Karnevalsumzuges von ihren normalen Linienwegen abweichen und einer Umleitung folgen. Auf den Umleitungsstrecken halten die Busse an den dort gelegenen Haltestellen sowie an den Ersatzhaltestellen „Hamborn Rathaus“, „Amsterdamer Straße“(Linien 910 und 917) und „St.-Johannes-Hospital“ (Linie 910).

Zu Beeinträchtigungen kommt es am Sonntag auch während des Karnevalumzuges in Serm: Zwischen 12 und 17:30 Uhr wird die Linie 946 zwischen den Haltestellen „Kesselsberg“ und „Ehinger Berg“ über die Düsseldorfer Straße, Krefelder Straße (B288 in Richtung Krefeld) und Uerdinger Straße umgeleitet. Infolge dessen können die Haltestellen „Am Heidberg“, „Am Ungelsheimer Graben“, „Serm Kirche“, „Am Klapptor“, „Kapellchen“, „Am Hasselberg“, „Sermer Straße“ und „Zum Grind“ nicht angefahren werden. Die Haltestelle „Breitenkamp“ wird zur Krefelder Straße in den Bereich Breitenkamp/Am Heidberg verlegt.
Darüber hinaus setzt die DVG zwischen 10:30 und 14 Uhr zusätzliche Busse auf der Linie 940 ein. Parallel dazu verkehrt die Linie 946 zwischen 10:30 und 13:45 Uhr im 15-Minuten-Takt und auf der U79 wird das Fahrplanangebot bis circa. 2:30 Uhr ausgeweitet.
Der Karnevalsumzug in Krefeld-Uerdingen wirkt sich am Sonntag auf die Linie 941 aus. Zwischen 11 und voraussichtlich 15:30 Uhr werden die Busse zwischen den Haltestellen „Krefeld-Uerdingen Rheinbrücke“ und „Krefeld-Uerdingen Bahnhof“ umgeleitet, so dass die Haltestellen „Am Wallgarten“, „Am Obertor“, „Augustastraße“, „Am Röttgen“ und „Krefeld-Uerdingen Bahnhof“ nicht angefahren werden können.

Erneut über 400.000 Übernachtungen in Duisburg
Die Übernachtungsstatistik 2011 für das Land NRW weist bezüglich der Duisburger Entwicklung mehr positive als kritische Zahlen aus. Dies berichtet die Duisburg Marketing Gesellschaft nach Auswertung der Übernachtungsstatistik.
Zum zweiten Mal nach dem Kulturhauptstadtjahr 2010 sei es gelungen, mit 402.188 Übernachtungen die Grenze von 400.000 Übernachtungen zu überschreiten. Beigetragen dazu habe zum Jahresende ein sehr positiv verlaufender Dezember, der statistisch eine Steigerung der Gäste um 19.6% bei einer Steigerung der Übernachtungen um 24,9% gegenüber dem Vorjahr ausweist.
Uwe Gerste, Geschäftsführer der DMG: „Der Anstieg der Übernachtungsgäste in Duisburg um 1,5% gegenüber dem Boom-Jahr 2010 ist äußerst erfreulich für Duisburg und bestätigt die nachhaltige Wirkung des Kulturhauptstadtjahres. Auch die Steigerung der ausländischen Übernachtungsgäste um 5,4% im Jahr 2011 gegenüber der Vergleichswahl 2010 zeigt deutlich das Interesse auch ausländischer Besucher an der Stadt Duisburg.“
Trotz der ausgewiesenen Steigerung der Übernachtungsgäste ist die Anzahl der generierten Übernachtungen mit -1,6% rückläufig. Grund ist die gegenüber dem Vorjahr verringerte Übernachtungsdauer der anwesenden Gäste. Diese liege mit durchschnittlich 1,9 Übernachtungen auch erkennbar niedriger als im Landesdurchschnitt (durchschnittlich 2,1 Tage) des Landes NRW.
Im Vergleich zum Land NRW sowie zu wichtigen Städten der Region ergibt sich eine schlechtere Entwicklung von Duisburg gegenüber dem Landesschnitt, jedoch ein deutlich besseres Ergebnis im Vergleich der Ruhrgebietsstädte.
Gerste: „Nach dem überragenden Peak im Kulturhauptstadtjahr hat niemand erwartet, dass das Ergebnis im Folgejahr gleichlautend hoch ausfällt. Die Differenz zu dem beachtlichen Gewinn im Gesamttrend des Landes (+ 5,1% Übernachtungen) verwundert deshalb nicht. Relevanter ist im Folgejahr der Kulturhauptstadt für uns der Vergleich innerhalb des Ruhrgebiets. Mit Ausnahme von Oberhausen oder Dortmund, stehen wir gerade im Vergleich zu benachbarten Städten innerhalb der Metropole Ruhr wie Mülheim oder Essen sehr gut da. Aber auch in diesem Vergleich muss berücksichtigt werden, dass in Dortmund neue Übernachtungskapazitäten eröffnet worden sind und ein Teil der exorbitanten Übernachtungssteigerung in Oberhausen auch einer Änderung der Übernachtungsstatistik geschuldet ist.“
Zu der immer wieder von Hoteliers-Kreisen sowie der Dehoga angesprochenen Bedeutung der Übernachtungsabgabe auf die Anzahl der generierten Übernachtungen bemerkt der Geschäftsführer:
„Ein empirischer Nachweis zu den Auswirkungen der Übernachtungsabgabe auf die Übernachtungsentwicklung kann leider nicht geführt werden. Hilfreich wäre es jedoch für alle Beteiligten, wenn eine einheitliche Systematik der Erhebung der Übernachtungsabgabe, gerade im Bereich der Metropole Ruhr, vorhanden wäre. Bisher agiert hier jeder anders. Dortmund beispielsweise erhebt auf das wichtige Segment Geschäftstourismus keine Übernachtungsabgabe, Duisburg schon. Eine einheitliche Systematik würde den Kunden innerhalb einer Region weniger verwirren, als die jetzigen, völlig unterschiedlichen Modelle. Eine Regionslösung wäre damit geeignet, denkbare Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der Region auszuschließen.“

20 neue Toleranz-Projekte - Abstimmung war eine klare Angelegenheit
90.000 Euro stehen dem Jugendamt dieses Jahr für Projekte aus dem Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ zur Verfügung. Am 10. Februar wurde im Begleitausschuss über 54 Anträge entschieden. Die Abstimmung verlief einstimmig. Projekte, die mit ihren Inhalten und/ oder der Kostenkalkulation nicht aussagekräftig oder schlüssig genug waren, hatten keine Chance. Übrig geblieben sind insgesamt 20 Ideen, die zum einen von zivilgesellschaftlichen Akteuren stammen, die entweder ihr Projekt von 2011 eindeutig ausweiten und nachhaltig fortführen wollen, zum anderen von bisher nicht geförderten Organisationen, die mit ganz neuen Vorschlägen die stimmberechtigten Mitglieder überzeugen konnten.

Wie schon im letzten Jahr waren die Projektanträge sehr vielseitig. Das Hauptaugenmerk lag in Angeboten für Kinder und Jugendliche zu Themen wie Demokratieverstärkung, Förderung der Toleranz und Akzeptanz, Stärkung der sozialen und interkulturellen Kompetenz, Bekämpfung von Rechtsextremismus und Antisemitismus und vielem mehr.
Konkret gefördert wird in diesem Jahr zum Beispiel die Ausbildung von Bildungslotsen und jugendlichen Konfliktmanagern, ein Trainingsprogramm für ein besseres interkulturelles Miteinander und Antiaggressionsworkshops für Kinder.
„Es erstaunt mich nicht, dass die Antragsflut der freien Träger der aus 2011 gleicht. Ideen zur Toleranz- und Demokratieerziehung für Kinder und Jugendliche gibt es reichlich. Das Einzige was den Akteuren oft fehlt, ist die Finanzierung, die aber vor kurzem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für dieses zweite Förderjahr zugesichert wurde“, erklärt Karl Janssen, Beigeordnete für Familie, Bildung und Kultur.

„Bei der Abstimmung über die Projektanträge war entscheidend, dass das Konzept zum Lokalen Aktionsplan passt und dass die Kosten im Verhältnis zum Erfolg stehen. Auch mit Nachhaltigkeitsargumenten konnte man punkten. Gerne hätten wir noch mehr Projekte gefördert, hierfür reichen aber die zur Verfügung stehenden Mittel nicht aus“, zieht Thomas Krützberg (Vierter v.L.), Leiter des Jugendamtes, Bilanz.
Die Akteure können jetzt am 1. März mit ihren Projekten starten. Alle Informationen zum Programm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN in Duisburg gibt es unter www.duisburg-toleranz-foerdern-kompetenz-staerken.de. Das Bundesprogramm wird gefördert vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

Familienfest „Rund ums Feuer“ auf dem Abenteuerspielplatz Tempoli
Der Abenteuerspielplatz Tempoli auf der Ehrenstraße in Duisburg Homberg öffnet am Freitag, 24. Februar, 16 bis 20 Uhr sein weitläufiges Gelände zum alljährlichen Familienfest „Homberg rund ums Feuer“. Verschiedene Kreativangebote für Kinder laden zum mitmachen ein. Passend zum Namen der Veranstaltung finden alle Angebote rund um ein großes Lagerfeuer statt.

Internet-Schnupperkurs 50Plus in der Zentralbibliothek
Auch im März bietet die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße wieder einen zweitägigen Internet-Schnupperkurs für Menschen über 50 Jahre an. Am Dienstag, 6. März, und Freitag, 9. März, jeweils von 10 bis 12 Uhr, wird dann in den Umgang mit dem „World Wide Web“ eingeführt. Ohne Leistungsdruck werden bei Bedarf zu Beginn auch die Handhabung von Maus und Tastatur sowie die wichtigsten Funktionen des Browsers geübt. Grundkenntnisse im Umgang mit der PC-Tastatur und erste Erfahrungen mit der PC-Maus sollten aber vorhanden sein. In praktischen Übungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann ausreichend Gelegenheit haben, im Internet zu surfen und sich mit den verschiedenen Suchmaschinen vertraut zu machen.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung an der Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek erforderlich. Ebenso möglich ist auch eine telefonische Anmeldung unter (0203) 283-4218. Die Teilnahmegebühr beträgt für Inhaber eines gültigen Bibliotheksausweises 10 Euro, Nicht-Bibliothekskunden zahlen 14 Euro .

Freitag, 17. Februar 2012  - Historischer Kalender

DVG setzt zusätzliche Busse und Bahnen zum MSV-Spiel ein
Für die Zuschauer des Fußballspiels MSV Duisburg gegen FC St. Pauli am Freitag, 17. Februar, 18 Uhr, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinien 945 und 902 ein:
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV-Arena
• ab Meiderich (Salmstraße) um 16:06, 16:16 und 16:26 Uhr
• ab Bergstraße um 16:11, 16:21 und 16:31 Uhr
• ab Meiderich Bahnhof von 16:15 bis 16:40 Uhr alle fünf Minuten
• ab Großenbaum Bahnhof Ost um 16:40 und um 17:05 Uhr
• ab Betriebshof Am Unkelstein von 15:58 bis 16:23 Uhr alle fünf Minuten
• ab Duisburg Hauptbahnhof von 16:10 bis 17:35 Uhr alle fünf Minuten
• ab Businesspark (Asterlagen) um 16:33 Uhr
Straßenbahnlinie 902 Richtung Grunewald
• ab Watereck um 16:07 und um 16:37 Uhr
• ab Meiderich Bahnhof um 16:26, 16:36, 16:56, 17:06, 17:16, 17:26 und 17:38 Uhr
Nach Spielende stehen am Stadion Busse und an der Haltestelle Grunewald Straßenbahnen für die Rückfahrt bereit. Besucher des Fußballspiels, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für Zuschauer, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Wohnraumfördermittel für Duisburg
Es gibt für Duisburg wieder Wohnraumfördermittel. Zum einen stehen Mittel für den Bereich der Eigentumsförderung in Budgetform zur Verfügung, die vorrangig für Anträge aus 2011, aber auch in begrenztem Maße für Anträge aus 2012 eingesetzt werden können. Gefördert wird der Ersterwerb, Neubau sowie der Erwerb gebrauchter Eigenheime und Eigentumswohnungen.
Wesentliche Veränderungen zu dem Förderprogramm des Vorjahres sind: Erhöhung der Grundpauschale um 10.000 Euro bei Neubau, Anbau und Erweiterung eines Förderobjektes sowie 10.000 Euro Zusatzdarlehen zur Herstellung von Barrierefreiheit im Neubaubereich.
Ein besonderes Anliegen des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW ) ist die Verbesserung der Energieeffizienz im bestehenden Wohnungsbestand. Das Land NRW bietet hierfür auch im Jahr 2012 Förderungen nach den „Bestandsrichtlinien“ (RL BestandsInvest) von investiven Maßnahmen an. Wesentliche Änderungen sind dabei die Verlängerung des Zinsverbilligungszeitraums von 10 bzw. 15 auf 20 Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen können nunmehr auch im Energieeffizienzbereich einzelne Maßnahmen gefördert werden.
Das Land NRW hat außerdem für das Förderjahr 2012 den Kommunen einen Mittelrahmen für die Neuschaffung von Mietwohnungen in Höhe von insgesamt 450 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Davon erhält die Stadt Duisburg Fördermittel im Rahmen einer budgetierten Zuteilung. Investoren, die an einer ernsthaften Neubauförderung in diesem Jahr interessiert sind, wenden sich bitte an das Amt für Soziales und Wohnen.
Nähere Informationen gibt es beim Amt für Soziales und Wohnen für Eigentumsmaßnahmen und BestandsInvest bei Achim Kämpken unter Telefon 0203/283-2463 sowie für Mietwohnraumförderung bei Helmut Bischof unter 0203/ 283-2580.

Führung durch Schauinsland-Reisen-Arena
Das Stadion im Sportpark Duisburg ist eine echte Multifunktionsarena und Austragungsort sportlicher Großveranstaltungen. Sie ist Heimat der „Zebras“ und besticht durch ihre einzigartige Architektur. Bis zu 31.500 Fans können hier ihren Fußballhelden die Daumen drücken.
Zum „Stadionluft schnuppern“ außer der Reihe lädt eine Führung hinter die Kulissen der Schauinsland-Reisen-Arena ein. Dann heißt es: Eintauchen in die Welt, die bei einem sonstigen Besuch versperrt bleibt. Wer möchte, versetzt sich in die Rolle eines Spielers oder eines VIPs, beim Besuch der Spielerkabinen oder bei der Besichtigung der Logen. Machen Sie sich auf die Spuren der Profis und erleben das Stadion aus anderen Blickwinkeln!Eine Anmeldung vorab ist notwendig!
Wann: 22.02.2012 (Anmeldung bis zum 20.02.2012) und 07.03.2012 (Anmeldung bis 05.03.2012), 15 Uhr, Treffen 14:45 Uhr. Wo: Treffpunkt Foyer der Schauinsland-Reisen-Arena
Dauer: ca. 1 Stunde. Kosten: Erwachsene 7,50 Euro | Kinder (bis einschließlich 13 Jahre) 4,50 Euro
Info und Anmeldung: RUHR.VISITORCENTER Duisburg - Tourist Information im CityPalais
Fon: 0203 28 54 40 Fax: 0203 28 54 44

Prozess gegen Zwangsverwalter aus Dinslaken: Prozessauftakt
Am Freitag, 17.02.2012 beginnt vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Duisburg die Hauptverhandlung in einem Strafverfahren gegen einen Zwangsverwalter aus Dinslaken und dessen Sohn.
Der 59-jährige Dinslakener war Inhaber einer Wirtschaftskanzlei in Dinslaken und wurde von zahlreichen Amtsgerichten als Zwangsverwalter eingesetzt. Ihm wird vorgeworfen, von ihm verwaltete Vermögen im Zeitraum zwischen Mai 2005 und August 2008 durch Untreue und Betrug geschädigt zu haben und unberechtigt einen Doktor-Titel geführt zu haben.
Insgesamt werden ihm 67 Fälle der Untreue und 2 Fälle des gewerbsmäßigen Betruges vorgeworfen. Die Straftaten sollen einen Gesamtbetrag von etwa 760.000 Euro betreffen, wobei ein tatsächlicher Schaden in Höhe von etwa 510.000 Euro entstanden sein soll. Hiervon sollen 350.000 Euro dem Angeklagten, 60.000 Euro seinem wegen Beihilfe in 16 Fällen ebenfalls angeklagten Sohn und 100.000 Euro einem Dritten zugeflossen sein.
Die Hauptverhandlung der 4. Großen Strafkammer als Wirtschaftsstrafkammer beginnt um 9.30 Uhr im Gebäude des Landgerichts, König-Heinrich-Platz 1, 47015 Duisburg, Saal 179. Weitere Hauptverhandlungstermine sind vorgesehen am 21., 22., 24., 27., 29.02., 19., 20. und 22.03.2012, jeweils um 9.30 Uhr.

Donnerstag, 16. Februar 2012  - Historischer Kalender

Danke der Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“
Der Dank gilt auch allen tatkräftigen Unterstützern, den vielen privaten Sammlern von Unterschriften, den Personen, die uns Räume für die Unterstellung unserer Materialen bereitgestellt haben, den Bürgern, die uns mit Kaffee und Kuchen versorgten und nicht zuletzt den vielen, die uns während der ganzen Monate Mut zugesprochen haben. Ein besonderer Dank gilt auch der Duisburger Freien Kunst- und Kulturszene für ihre kreative und selbstlose Unterstützung.
Die Analyse des Wahlergebnisses belegt, dass es uns nicht nur gelungen ist, Wähler aller Parteien zu einem Ja zu bewegen, sondern dass auch viele Nichtwähler nach vielen Jahren wieder aus Sorge um die Zukunft ihrer Stadt an der Abstimmung teilgenommen haben. Duisburg hat sich bewegt und wir haben den Bürgern der Stadt eine Stimme und ein politisches Gewicht verliehen.
Wir begrüßen es ausdrücklich, dass unsere Anregung für einen überparteilichen Kandidaten für die anstehende Wahl einer neuen Oberbürgermeisterin/eines neuen Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg aufgegriffen wurde. Wir sind offen für Gespräche über die Findung einer breit getragenen Kandidatin/eines Kandidaten und werden aber im Zweifel eine eigene Kandidatin bzw. einen Kandidaten aufstellen. Wir scheuen einen effektiven und kreativen Straßenwahlkampf ohne hohes Budget nicht.
Wir werden uns aktiv einbringen, um die entstandenen Gräben in der Stadt wieder zuzuschütten und verschließen uns ausdrücklich nicht einem politischen Konsens. Es muss aber sichergestellt werden, dass die Bedürfnisse der Duisburger Bürger wieder in den Vordergrund des politischen Handelns rücken. Bürgerbeteiligung darf nicht eine Worthülse bleiben, sondern muss mit Leben gefüllt werden. Das ist unser Anspruch und wir sehen uns nach mehr als neun Monaten engagierter Diskussionen mit den Duisburgern berechtigt, diesen Anspruch zu stellen.

Medieninfo: Aktion "defiDU" - Weitere Laiendefibrillatoren in der Königsgalerie Duisburg installiert
Im November 2010 startete die Aktion "defiDU kannst retten" der Stadtwerke Duisburg AG. Nun hängt auch in der Königsgalerie Duisburg in der Stadtmitte ein Defibrillator. Ziel der Aktion ist es, bis 2015 in Duisburg das flächendeckendste Netz an Laiendefibrillatoren deutschlandweit zu schaffen. Andreas Theurich, Centermanager der Königsgalerie Duisburg, bekräftigt: "Vor allem in großen Einkaufszentren ist das Besucheraufkommen sehr hoch, so dass es schnell zu einem Notfall kommen kann. Hierfür ist es wichtig, vorbereitet zu sein."

Von links: Kathrin Naß, PR-Referentin der Stadtwerke Duisburg AG, und Andreas Theurich, Centermanager der Königsgalerie Duisburg, bei der Montage des Defis.

Jüngster Gasballonfahrer aus Duisburg bricht drei deutsche Höhenrekorde
Am vergangenen Samstag (11.02.2012) hat der Duisburger Ballonpilot Benjamin Eimers, 26 Jahre, drei deutsche Höhenrekorde mit seinem 500m³ kleinen Gasballon gebrochen. Normale Sportgasballone haben eine Größe von 1000m³ und können bis zu sechs Personen tragen. Dieser besonders kleine Gasballon trägt weniger als die Hälfte.

Benjamin Eimers, 26 Jahre, Informatikstudent aus Duisburg

Gestartet um 08:03 Uhr in auf dem Verbandsstartplatz in Gladbeck ist Eimers innerhalb von 30 Minuten auf ca. 7.020 Meter aufgestiegen. Der 15 Jahre alte Rekord in diese Größenklasse lag bei 4.600 Meter und wurde deutlich überboten. Zudem stellte Eimers auch die Rekorde der beiden größeren Ballonklassen ein, da er mit einem kleineren Ballon die Bestmarken von zwei größeren Ballonklassen überbot. Unter anderem brach er den 55 Jahren alten Rekord in der höheren Klasse.
Der Rekordversuch wurde von einem neutralen Sportzeugen des Deutschen Aero Clubs / Deutscher Freiballonsportverband dokumentiert. Die Deutsche Flugsicherung half bei dem Rekordversuch und hielt den Luftraum frei. Die Abflugsektoren des Düsseldorfer Flughafens wurden extra für diesen Rekordversuch freigehalten.

Gasballon- und Heißluftballonpilot seit 2008 längste Fahrt: 46 Stunden bis nach Polen
höchste Fahrt: 7.020 m. Deutscher Rekordinhaber in der Ballonklasse AA-04, Dauer: 24:34 Stunden


Rolf Berg in der VHS: Hinter den Kulissen des Theaters
Der Schauspieler Rolf Berg, vielen noch bekannt als der Bösewicht aus der TV-Serie „Die Anrheiner“, offeriert am Mittwoch, 29. Februar, um 18 Uhr in der Volkshochschule auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte einen vergnüglichen Abend mit Anekdoten und Wahrheiten über die fraglos interessanteste Sache der Welt: das Theater. Er plaudert aus dem Nähkästchen und lässt außerdem eine Menge Kollegen und Schriftsteller zu Wort kommen, die sich in diesem Beruf auskennen. Der Eintritt kostet 5 Euro an der Abendkasse.

UMSATZPLUS AUF DEM DUISBURGER GRUNDSTÜCKSMARKT - ANZAHL DER VERKÄUFE IN DUISBURG GESTIEGEN
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Duisburg hat in seiner Jahressitzung am 15.02.2012 den Grundstücksmarktbericht 2012 und die Boden¬richtwerte zum Stichtag 01.01.2012 ermittelt. Grundlage bilden die ausgewerteten Grundstückskaufverträge des Zeitraums 01.01. bis 31.12.2011. Im Jahr 2011 wurde mit 3.520 Kaufverträgen (+7,3%) mehr immobiles Vermögen umgesetzt als in den vergangenen Jahren. Der Geldumsatz steigerte sich mit 624 Mio. Euro in 2011um rund 3,5% gegenüber dem Vorjahr.
Gefragt waren insbesondere gebrauchte Immobilien - gegenüber den Bauträgerobjekten (Anteil 7,5%) machten weiterverkaufte Ein- und Zweifamilienhäuser einen Anteil von 52,6% bei den bebauten Grundstücken aus.
MARKT FÜR UNBEBAUTE GRUNDSTÜCKE HETEROGEN
Der Flächenumsatz gewerblich nutzbarer Grundstücke lag in 2011 mit rd. 7,4 ha nur noch bei rd. 40% des Vorjahres. Unbebaute Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser waren wie im Vorjahr mit Größen von rd. 400 m² gefragt, im Preis wurde mit durchschnittlich 103.000 Euro je Grundstück tiefer in die Tasche gegriffen. Dies entspricht mit durchschnittlich 260 €/m² einem Plus von rd. 15% gegenüber 2010 und wird auf den Schwerpunkt der Verkäufe im Stadtbezirk Duisburg-Süd zurückgeführt.
GRUNDERWERBSTEUERERHÖHUNG DURCH KÄUFE IM SEPTEMBER GEMIEDEN
Viele Grundstücksmarktteilnehmer sind der Erhöhung der Grunderwerbsteuer von 3,5% auf 5,0% ausgewichen und haben noch vor Oktober 2011 in eine Immobilie investiert. Insbesondere für bebaute Grundstücke und Wohnungs- und Teileigentum konnte der Gutachterausschuss einen deutlichen Anstieg der Anzahl der Kaufverträge im September 2011 verzeichnen - ca. doppelt so viele Kaufverträge wie in den Vormonaten wurden registriert.
NEUE EIGENHEIME WEITERHIN GRÖSSER UND TEURER
Gekaufte neuerstellte Ein- und Zweifamilienhäuser waren in 2011 primär Doppelhaushälften und Reihenhäuser, die auf durchschnittlich 305 m² - gegenüber durchschnittlichen 295 m² in 2010 - großen Grundstücken stehen. Im Preis waren diese gegenüber 2010 um fast 6% gestiegen und für ca. 263.000 Euro zu haben.
Die Zahl der in 2011 weiter verkauften Ein- und Zweifamilienhäuser ist gegenüber 2010 um 10% weiter gestiegen. Der Geldumsatz dieses Teilmarktes betrug rd. 161 Mio. Euro und machte einen Anteil von 35% des Gesamtumsatzes der bebauten Grundstücke aus.
Die Anzahl der Verkaufsfälle bei Wohnungs- und Teileigentumen sind im gesamten Stadtgebiet – außer in Rheinhausen – von 1.172 Kaufverträgen in 2010 auf 1.337 in 2011 gestiegen. Die durchschnittlichen Kaufpreise für Neubauwohnungen, die überwiegend in guten Wohnlagen gekauft wurden, sind dabei um rd. 5,8% auf rd. 2.024 Euro/m²-Wohnfläche gestiegen.
STABILES NIVEAU BEI RENDITEOBJEKTEN
Das Kaufinteresse an Mehrfamilienhäusern war mit 440 Verkäufen im vergangenen Jahr nahezu unverändert gegenüber 2010. Die durchschnittlichen Kaufpreise betrugen hier ca. 597 €/m²-Wohnfläche.
Der Umsatz von sonstigen Renditeobjekten war in 2011 rückläufig; mit 252 Eigentümerwechseln wurden zwar 25 Verträge mehr abgeschlossen als in 2010, dafür wurde aber mit 126 Mio. Euro deutlich weniger Geld für rd. 50 ha Fläche umgesetzt.
BODENRICHTWERTE 2012
Für die in Duisburg gezahlten Durchschnittspreise für unbebautes, baureifes Land wurden zum Stichtag 01.01.2012 die erstmals in 2011 ermittelten zonalen Bodenrichtwerte fortgeschrieben. Diese Bodenrichtwerte sind entsprechend § 196 BauGB als Richt¬wert¬zonen zu bilden, die jeweils Gebiete umfassen, die nach Art und Maß der Nutzung weitgehend übereinstimmen.
Für die überwiegende Zahl der Bodenrichtwertzonen bestätigten sich mit der Auswertung der Daten aus der Kaufpreissammlung die Bodenrichtwerte. Gegenüber dem 01.01.2011 wurden aufgrund städtebaulicher Veränderungen zwei Zonen neu gebildet und einige Zonenabgrenzungen modifiziert, weitere Bodenrichtwerte wurden an die Art und das Maß der Nutzung angepasst.
Eine analoge Bodenrichtwertkarte wird es für die 668 Bodenrichtwertzonen, die z. T. sehr kleinräumig sind, nicht geben. Interessierte können ab sofort im Zimmer 101 des Verwaltungsgebäudes Erftstraße 7 zu den Öffnungszeiten die Bodenrichtwertzonen einsehen. Sie stehen ab Mitte März 2012 auch kostenfrei im Internet unter www.BORISplus.nrw.de zur Verfügung.

VHS-Vortrag: „Das Riesengebirge heute“
Der Berggeist Rübezahl ist legendär für das Riesengebirge, eines der traditionsreichsten Touristengebiete in Mitteleuropa. Inzwischen ist neues touristisches Interesse erwacht. Dr. Stefan Roggenbuck stellt die Region in einem VHS-Bilder-Vortrag am Donnerstag, 23. Februar, 19 Uhr, im Internationalen Zentrum am Flachsmarkt 15, vor. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Beginnend in Tschechien, nahe der 1.600 Meter hohen Schneekoppe, mit dem Bergdorf Pec pod Snežkov (Petzer) und dem einzigartigen Naturschauspiel der Adersbacher Felsenstadt. Ebenfalls in Tschechien die Städte Broumov (Braunau) und Trutnov (Trautenau), die restaurierte Altstädte und reichlich bewegte europäische Geschichte bieten. Dies gilt auch für Wroclaw (Breslau) auf der polnischen Seite des Riesengebirges. Die niederschlesische Metropole erstrahlt nach langer Lethargie in neuem Glanz.

VHS: Bevor gar nichts mehr geht - Burnout-Prophylaxe
Die ersten Anzeichen von Überarbeitung und zuviel Stress rechtzeitig erkennen - diese Themen behandelt der Wochenendworkshop „Bevor gar nichts mehr geht – Burnout-Prophylaxe“ der Volkshochschule. Interessierte können am Samstag, 3. März, von 10 bis 17 Uhr und Sonntag, 4. März, von 10 bis 15 Uhr im Zentrum für Personalentwicklung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz mehr über das Phänomen Burnout erfahren und sich professionell beraten lassen.
Unter der Leitung von Dipl.-Psych. Maren Walla-Kaufmann können Teilnehmer herausfinden, ob sie aufgrund von schlechtem Zeitmanagement und ihrem Umgang mit Stress schnell zu Überforderung neigen. Mithilfe verschiedener Mittel wie kleinen Vorträgen oder Entspannungstechniken hilft sie den Teilnehmern gesunde Grenzen zu setzen und sich vor dem Burnout zu schützen.

Der Zensus geht weiter - und zu Ende
Im Rahmen der Haushaltebefragung des Zensus ist 500 Bürgern die Festsetzung eines Zwangsgeld angedroht worden, die trotz mehrfacher Mahnung ihre Fragebögen nicht an die Duisburger Erhebungsstelle zurückgesandt haben. Inzwischen sind von mehr als der Hälfte der angeschriebenen Personen Fragebögen eingetroffen. Die verbleibenden Bürger werden hoffentlich ihre Fragebögen ohne die Eintreibung der demnächst festzusetzenden Zwangsgelder und die Androhung eines weiteren Zwangs¬geldes übermitteln.
Damit ist die Arbeit der Duisburger Erhebungsstelle in diesem Bereich weitgehend abgeschlossen. Für den Februar und den März 2012 stehen dann die sogenannten Inaugenscheinnahmen im Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) an.
Ziel der GWZ ist es, einen bundesweiten Überblick über die verfügbaren Wohngebäude und Wohnungen zu liefern. Hierzu haben die Statistischen Landesämter (für Nordrhein-Westfalen IT.NRW) die Eigentümer/-innen und Verwalter/-innen von Wohngebäuden flächendeckend angeschrieben und mit Hilfe eines mehrseitigen Fragebogens zu den Merkmalen ihrer Gebäude und der darin liegenden Wohnungen befragt. Für einen Teil der Gebäude (in Duisburg 20 Prozent; im NRW-Durchschnitt 10 Prozent) hat IT.NRW keine Fragebogen zurück erhalten – sei es, weil die Eigentümer nicht bekannt waren oder im Ausland wohnen, aufgrund von Eigentümerwech¬seln nicht zu ermitteln waren oder schlichtweg trotz mehrfacher Erinnerung nicht geantwortet haben.
Für diese Anschriften müssen die Kommunen die besagten Inaugenscheinnahmen vornehmen. Zu diesem Zweck werden erneut 80 Interviewer der Duisburger Erhebungsstelle auf das gesamte Stadtgebiet ausschwärmen
Ursprünglich war auch an eine Befragung der Bewohner der Wohngebäude gedacht; unter anderem aus terminlichen Gründen haben die Statistischen Landesämter und das Statistische Bundesamt hierauf aber verzichtet. Stattdessen werden die Interviewer ausschließlich die Aufgabe haben, aufgrund einer Besichtigung des jeweiligen Gebäudes von außen einige wenige Merkmale zu erheben: die Frage, ob es sich überhaupt um eine Gebäude mit Wohnnutzung handelt, um welche Art von Gebäude (reine Wohngebäude, Gebäude mit vorwiegender Wohnnutzung, Wohnheime und sonstige bewohnte Unterkünfte wie Campingplätze oder Schrebergartenhütten) und um welchen Typ von Gebäude. Darüber hinaus sollen sie abschätzen, wie viele Wohnungen sich im Gebäude befinden.
Die Interviewer dürfen hierfür ausschließlich die öffentlich zugänglichen und nicht abgegrenzten Teile des zum Gebäude gehörigen Grundstücks betreten und müssen auch diese Grundstücksteile auf Aufforderung des Eigentümers oder der Mieter hin verlassen. Von sich aus dürfen sie keine Fragen an Eigentümer und Mieter stellen. Sie sind ebenfalls angewiesen, von Eigentümern keine Fragebögen anzunehmen, die diese im Rahmen der von IT.NRW durchgeführten Mahnverfahren ausgefüllt haben.
Nach Abschluss dieser ergänzenden Erhebung Ende März werden die Ergebnisse Anfang April an IT.NRW übermittelt und im Verlaufe des Aprils die Arbeiten in der Erhebungsstelle abgeschlossen. Zum 30. April schließt die Duisburger Erhebungsstelle dann endgültig und die Erhebungsphase des Zensus 2011 ist damit für Duisburg beendet.
Fragen beantwortet die Duisburger Erhebungsstelle unter 0203 / 283 2183 und 283 2633. Ausführliche Informationen zum Zensus sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.stadt-duisburg.de/zensus2011 zu finden.

 

Mittwoch, 15. Februar 2012  - Historischer Kalender

Duisburg-Kaßlerfeld: Erneute Vollsperrung der Schifferstraße
Die Schifferstraße wird erneut von Freitag, 17. Februar, um 5 Uhr bis Samstag, 18. Februar, für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Max-Peters-Straße und Ruhrorter Straße. Dort wird mit Hilfe eines Autokrans ein weiterer Baukran demontiert und abtransportiert. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Fußgänger können den Bereich passieren.

NRW-Polizei verstärkt Alkoholkontrollen an den "Tollen Tagen"
Zum Höhepunkt des Karnevals verstärkt die Polizei in Nordrhein-Westfalen die Alkoholkontrollen. Innenminister Ralf Jäger warnte alle Autofahrer davor, sich alkoholisiert ans Steuer zu setzen: „Nach einer feucht-fröhlichen Feier sollte jeder das Auto oder Zweirad stehen lassen und mit Bus, Bahn oder Taxi nach Hause fahren“, sagte Jäger heute (15. 02.) in Düsseldorf.
„Wer unter Alkoholeinfluss fährt, ist leichtfertig. Er gefährdet sich selbst und das Leben und die Gesundheit Anderer. Außerdem riskiert er den Führerschein und eine kräftige Geldbuße.“Karneval 2011 ereigneten sich von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch 136 Verkehrsunfälle. In 51 Fällen war Alkohol im Spiel.
Hierbei kamen drei Menschen ums Leben, 22 Menschen wurden schwer und 29 leicht verletzt. Die Polizei kontrollierte während der Karnevalstage insgesamt 74.137 Autofahrer. Davon mussten sich 18.011 wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer einem Alco-Test unterziehen. In 576 Fällen bestätigte sich dieser Verdacht. Darüber hinaus wurden 244 Fälle von Fahren unter Drogeneinfluss festgestellt.
„Ein paar Stunden Schlaf reichen nicht aus, um wieder nüchtern zu werden“, gab Jäger zu bedenken. „Auch der Restalkohol am nächsten Morgen kann Folgen haben.“ Schon bei 0,3 Promille könne der Führerschein entzogen werden, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit vorliegen oder man an einem Verkehrsunfall beteiligt ist. Jeder habe es selbst in der Hand, Alkoholunfälle und deren Folgen zu vermeiden, betonte der Innenminister. „Wer noch immer denkt, dass Alkohol am Steuer ein Kavaliersdelikt ist, kann nicht mit Nachsicht der Polizei rechnen“.

Ordnungsamt kontrolliert die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes bei den Karnevalsumzügen
Das Ordnungsamt führt auch in diesem Jahr im Rahmen der Duisburger Karnevalsumzüge sowie bei der Altweiberveranstaltung auf dem Kometenplatz in Walsum Jugendschutzkontrollen durch.
Kinder und Jugendliche sollen gemeinsam mit den Erwachsenen ausgelassen Karneval feiern dürfen. Damit die heitere und fröhliche Stimmung nicht getrübt wird, sollten die Erwachsenen mit darauf achten, dass Kinder und Jugendliche nüchtern bleiben.
Leider endet die Karnevalsparty jedes Jahr für einige Kinder und Jugendliche beim Jugendamt, auf dem Polizeirevier oder gar im Krankenhaus. In den vergangenen Jahren wurden bei den Kontrollen schon Kinder im Alter ab 12 Jahren alkoholisiert angetroffen.
Das Jugendschutzgesetz untersagt aber besonders den Gewerbetreibenden die Abgabe alkoholischer Getränke an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Wer für seine Stimmung gar hochprozentige Begleiter - wie zum Beispiel Whiskey, Wodka, Alkopops - beschaffen will, muss mindestens das 18. Lebensjahr vollendet haben. Dabei ist zu beachten, dass auch die Weitergabe von Alkohol durch Erwachsene an Kinder oder Jugendliche einen Verstoß gegen diese Vorschrift darstellt.
Die Einhaltung dieser Bestimmungen wird auch in diesem Jahr durch gezielte Kontrollen überwacht. Für Gewerbetreibende besteht in Zweifelsfällen die Verpflichtung, das Alter der jungen Kunden durch deren Ausweispapiere zu überprüfen. „Schwarze Schafe“ haben mit empfindlichen Strafen bis zu 50.000 Euro zu rechnen. Im Wiederholungsfall droht sogar eine Gewerbeuntersagung.

Gästerekord im NRW-Tourismus 2011
Im Jahr 2011 besuchten über 19,5 Millionen Gäste die nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetriebe mit mindestens neun Gästebetten und Campingplätze. Sie brachten es zusammen auf 44,2 Millionen Übernachtungen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wurde damit das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2010 übertroffen: Die Besucherzahl stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,0 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 5,1 Prozent.
Eine überdurchschnittlich hohe Zunahme war bei den Gästen aus dem Ausland (+7,8 Prozent auf 4,1 Millionen) und deren Übernachtungen (+7,1 Prozent auf 8,8 Millionen) zu verzeichnen.
Auch die Zahl von Gästen aus dem Inland (15,4 Millionen; +4,2 Prozent) und deren Übernachtungen (35,4 Millionen; +4,6 Prozent) waren 2011 höher als ein Jahr zuvor.


Stadtverwaltung an Altweiber nur eingeschränkt erreichbar
Die Ämter und Institute der Stadtverwaltung sind an Altweiber (Donnerstag, 16. Februar) ab 13 Uhr geschlossen. Ein Notdienst ist eingerichtet. Die Bürgerservices in den Bezirksämtern schließen ebenfalls um 13 Uhr, für Notfälle ist der Bürgerservice Rheinhausen bis 18 Uhr geöffnet. Call Duisburg ist unter (0203) 94000 bis 18 Uhr erreichbar. Ab Freitag sind alle Dienststellen wie gewohnt geöffnet.

Vortrag im Stadtmuseum: „Erinnerungsort Mercator“
Prof. Dr. Ute Schneider von der Universität Duisburg-Essen stimmt am kommenden Donnerstag, 16. Februar, um 19 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen auf das Mercatorjahr 2012 ein. In ihrem Vortrag „Erinnerungsort Mercator“ untersucht sie den Stellenwert, den der Name des berühmten Kartographen innerhalb und außerhalb Duisburgs hat. Die Referentin beleuchtet den Umgang mit Gerhard Mercator (1512 - 1594) und seinem Werk seit dem 17. Jahrhundert. Dem öffentlichen Vortrag schließt sich die Jahreshauptversammlung der Duisburger Mercator-Gesellschaft an. Der Eintritt ist frei

Klischeefrei den Traumberuf finden: Sonderheft „Typisch? Berufe für Sie & Ihn“
Im Maschinenbau sind neun von zehn Studierenden männlich, „Soziale Arbeit“ studieren dagegen zu 76 Prozent Frauen. Die neue Sonderausgabe des Infomagazins abi>> ermutigt Abiturientinnen und Abiturienten, bei der Berufswahl Geschlechterklischees hinter sich zu lassen.
Die Extra-Ausgabe „Typisch? Berufe für Sie & Ihn“ beschreibt in lebendigen Beispielfällen aus der Realität, wie junge Männer und Frauen nach dem Abitur erfolgreich ihren Weg ins Arbeitsleben eingeschlagen haben. Die Porträts verdeutlichen die guten Erfahrungen in Studiengängen, Ausbildungen und Berufen, die eher untypisch für das jeweilige Geschlecht sind: Ob junge Frau, die KFZ-Mechatronikerin wird, oder junger Mann, der auf Grundschullehramt studiert – das von der Bundesagentur für Arbeit herausgegebene Heft zeigt, dass es sich lohnen kann, bei der Berufsorientierung Vorurteile zu hinterfragen. Denn persönliche Interessen und Talente sind wichtiger bei der Entscheidung, wie es nach dem Abitur weitergeht.
Was soll ich werden?
Oft verbergen sich hinter Berufen auch andere Aufgaben, als man vielleicht vermuten würde: Informatiker sitzen nicht nur am Rechner, sondern arbeiten auch im Team und kommunizieren mit Kunden. Und Pflegemanager beispielsweise brauchen auch BWL und Organisationstalent, um ein Seniorenheim zu leiten.
Das Sonderheft bietet in Form von authentischen Reportagen, kompakten Steckbriefen, weiterführenden Links und übersichtlichen Fakten nützliche Infos für die Studien- und Berufswahl. Zusätzlich zu den „Berufen für Sie & Ihn“ enthält es Tipps, wo Abiturientinnen und Abiturienten Beratung zur Frage „Was soll ich werden?“ finden. Außerdem finden sich Lösungsansätze für eine Herausforderung, vor der Männer und Frauen stehen können: Wie bringe ich Familie und Karriere unter einen Hut?  Das Infomagazin abi>> extra „Typisch? Berufe für Sie & Ihn“ liegt ab 15. Februar 2012 in den Berufsinformationszentren der Agenturen für Arbeit Duisburg aus

UDE: 11. Runde des Schülerwettbewerbs freestyle-physics startet
Die Windmühle als Gewichtheber

Nicht nur schneller, höher, weiter, sondern auch origineller – kurz gefasst sind das die Anforderungen des Schülerwettbewerbs freestyle-physics der Universität Duisburg-Essen (UDE), der in diesem Jahr in die 11. Runde geht. Erfahrungsgemäß melden sich über 2.500 Schüler an, um mit selbstkonstruierten Wasserraketen, ewigen Pendeln und Kettenreaktionen in den Wettbewerb zu gehen. Anmeldeschluss ist der 3. Juni, das Finale findet nach Aufgaben gestaffelt vom 26. bis zum 28. Juni statt. Teilnehmen können Schüler der Klassen 5 bis 13. Ermöglicht wird der erfolgreiche Wettbewerb durch die Unterstützung der Stiftung Mercator.
„Die Jugendlichen lernen durch Tüfteln physikalische Gesetze kennen – ganz ohne Pauken. Das ist wirklich motivierend. Und das sage nicht ich, sondern meine Schüler,“ berichtet Lehrer Alexander Lübeck aus Solingen, der im vergangenen Jahr mit einer Gruppe teilgenommen hat. Das Beispiel macht deutlich, dass die freestyle-physics längst weit über die Grenzen der Universitätsstädte Duisburg und Essen hinaus bekannt und beliebt sind. „Wir haben regelmäßig Teilnehmer aus benachbarten Bundesländern, aber auch Bayern sind schon dabei gewesen“, freut sich Organisator Dr. Andreas Reichert von der Fakultät für Physik.
Wie in jedem Jahr können die Schüler aus sechs Aufgaben wählen. Reicherts Lieblingsaufgabe für die jetzt startende Runde sind die Windmühlen: Zwei selbst zu bauende Windmühlen stehen sich gegenüber. Eine wird durch ein Gewicht in Bewegung gesetzt, das an einem Faden von der Achse der Mühlenflügel abgewickelt wird. Der erzeugte Luftstrom soll die andere Windmühle antreiben und dafür sorgen, dass hier ein anderes Gewicht hochgehoben wird. Wessen Mühle das Gewicht am höchsten hebt, gewinnt.
Wem diese Aufgabe zu kompliziert ist, der kann zum Beispiel auch eine Papierbrücke bauen, die 700 g tragen muss, aber selbst möglichst wenig wiegen darf. Oder ein Pendel, das nicht aufhört zu schwingen. Ob diese Aufgaben jedoch einfacher zu lösen sind, hängt von der Raffinesse der Tüftler ab. Die Siegergruppen in den einzelnen Kategorien erhalten einen Mediengutschein über 300 Euro, für besonders originelle Lösungen gibt es Sonderpreise. „Bei jeder neuen Runde sind Ansätze dabei, die wir noch nie gesehen haben und auf die auch gestandene Professoren noch nicht gekommen sind“, erklärt Reichert.
Mehr als 16.000 Schüler haben seit 2002 bereits an den freestyle-physics teilgenommen, etwa ein Drittel von ihnen sind Mädchen. Den Wettbewerb vervollständigen Führungen durch die Labore der Wissenschaftler und schülergerechte Vorträge der Professoren.
Die Stiftung Mercator unterstützt freestyle-physics von 2008 bis 2012 mit insgesamt 250.000 Euro. „Wir möchten mit dem Wettbewerb jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich selbstständig mit neuen Inhalten auseinanderzusetzen, und Schüler für naturwissenschaftlich-technische Fächer begeistern“, so Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator.

Vorlesewettbewerb 2011/ 2012: Stadtentscheid in der Mayerschen Buchhandlung
Am Sonntag, 26.02.2012 ab 14.00 Uhr in derMayersche Buchhandlung
Der Vorlesewettbewerb geht in die nächste Runde. Hunderttausende lesebegeisterte Schüler der 6. Klassen haben sich auch in diesem Schuljahr am größten bundesweiten Lesewettstreit beteiligt, in über 7.500 Schulen wurden im vergangenen Dezember die besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt. Jetzt gehen die Schulsieger in den regionalen Entscheiden der Städte/Landkreise an den Start.

Zum Stadtentscheid in Duisburg treffen sich in der Mayerschen Buchhandlung am Sonntag, 26.02.2012 die Schulsieger der 6. Klassen aus Gymnasien, Haupt-, Gesamt-, Förder- und Realschulen.
Der traditionsreiche Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, sind dem Verband zentrale Anliegen.
Mehr als 700.000 Kinder aller Schularten beteiligen sich jährlich am Wettbewerb. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale im Juni 2012. Die über 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert.
Die erfolgreiche Leseförderungsaktion will Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und zum gegenseitigen Zuhören sensibilisieren. Beim Vorlesewettbewerb machen Kinder die Erfahrung, dass Bücher zwischen Spannung, Unterhaltung und Information viele Facetten bieten und neue Horizonte eröffnen.

Sitzung des Wahlausschusses heute
Der Wahlausschuss tritt am Mittwoch, 15. Februar 2012, um 13 Uhr, im Rathaus Duisburg, Zimmer 300, zusammen. Auf der Tagesordnung steht die Feststellung des Ergebnisses der Abstimmung über die Abwahl des Oberbürgermeister am 12. Februar 2012. Die Sitzung ist öffentlich.

 

Dienstag, 14. Februar 2012  - Historischer Kalender

Jeder Vierte in Deutschland hat Abitur
26 % der Bevölkerung Deutschlands haben nach den Ergebnissen des Mikrozensus 2011 die "Fachhochschul- oder Hochschulreife" - und der Anteil dürfte in Zukunft noch steigen. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der am 14. Februar 2012 in Hannover beginnenden Bildungsmesse Didacta weiter mitteilt, haben bereits 43 % der 20- bis 29-Jährigen die (Fach-)Hochschulreife. Bei den Frauen beträgt dieser Anteil 47 % und bei den Männern rund 40 %.

Überwachung des ruhenden Straßenverkehrs vor und während der Duisburger Karnevalsumzüge
Anlässlich der diesjährigen Karnevalsumzüge in Duisburg weist das Ordnungsamt darauf hin, dass in den Aufstellungsgebieten der jeweiligen Umzüge sowie auf den Zugstrecken umfangreiche Haltverbotsbereiche ausgewiesen werden.
Diese Bereiche sind zwingend von parkenden Kraftfahrzeugen freizuhalten. Daher werden die städtischen Verkehrsüberwachungskräfte an den jeweiligen Veranstaltungstagen die Haltverbotsbereiche ab den frühen Morgenstunden kontrollieren und Abschleppmaßnahmen für Fahrzeuge veranlassen, die dort verbotswidrig abgestellt sind.
Zur Vermeidung dieser Unannehmlichkeiten bittet das Ordnungsamt alle Anwohner und sonstigen Fahrzeugführer in den betroffenen Stadtteilen auf die Haltverbote, die mindestens 48 Stunden vor ihrer Gültigkeit aufgestellt werden, zu achten und ihre Fahrzeuge rechtzeitig zu entfernen.“
Als Besonderheit ist in diesem Jahr auch eine Änderung der Zugstrecke des Rosenmontagszuges zu beachten. Dieser zieht nicht – wie in den Vorjahren – von der Landfermannstraße über die Saarstraße, Mercatorstraße, Friedrich-Wilhelm-Straße, Friedrich-Wilhelm-Platz, Steinsche Gasse in Richtung Poststraße. In diesem Jahr verläuft der Zug über die komplette Landfermannstraße und weiter über den Opernplatz (vorbei am Stadttheater) auf die Köhnenstraße und Gutenbergstraße in Richtung Poststraße.

Geänderte Servicezeiten an den Karnevalstagen
Zum Duisburger Karneval ändern die Kundencenter der Stadtwerke Duisburg AG ihre Servicezeiten: An Altweiberfastnacht, Donnerstag, 16. Februar, ist das Kundenservicecenter an der Friedrich-Wilhelm-Straße von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Von 7 bis 12 Uhr nehmen die Mitarbeiter des Kundendialogcenters telefonische Anfragen unter der Rufnummer 0203 39 39 39 entgegen.
Am Rosenmontag, 20. Februar, bleibt das Kundenservicecenter des Energieversorgungsunternehmens ganztägig geschlossen. Nicht besetzt ist an diesem Tag auch das Kundendialogcenter der Stadtwerke Duisburg AG. Im Störungsfall ist das Unternehmen allerdings jederzeit unter der Rufnummer 0203 604-0 zu erreichen.

VHS-Kurs: Frühkindliche Bildung
Interessierten Eltern bietet die Volkshochschule beginnend ab Montag, 5. März, im Zentrum für Personalentwicklung auf der Lüderitzallee 27 in Duisburg-Buchholz einen Kurs zum Thema „Mit einfachen Mitteln zur frühkindlichen Bildung“ an. An acht Montagen, jeweils von 20 bis 21.30 Uhr, sollen die Teilnehmer unter der Leitung von Norma Kohnert lernen mit welchen Mitteln sie ihr Kind schon ab einem sehr jungen Alter fördern können. Eine vorherige Anmeldung in der VHS ist erforderlich.
 

Montag, 13. Februar 2012  - Historischer Kalender

Bäderschließungen zu Karneval
Alle durch DuisburgSport betriebenen Bäder bleiben Rosenmontag, 20. Februar, geschlossen. Wegen des Hamborner Kinderkarnevalszugs wird das Rhein-Ruhr-Bad darüber hinaus auch am Karnevalssonntag (19. Februar) nicht geöffnet sein. Ab Dienstag, 21. Februar, werden den Gästen wieder alle Bäder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. DuisburgSport bittet um Verständnis.

Stadtbibliotheken bleiben Karneval geschlossen
Mit Einstieg in die heiße Phase der fünften Jahreszeit bleiben einige Bibliotheken im Duisburger Stadtgebiet geschlossen. Die Bezirksbibliothek Walsum schließt am 16. Februar, dem Altweibertag. Die Bezirksbibliothek Homberg bleibt am Nelkensamstag, 18. Februar, und die Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße am Rosenmontag, 20. Februar, geschlossen.

Abwahlquorum bleibt falsch
Kritik und Lob für Äußerung von Grünen-Fraktionschef Priggen

Die Initiative „Mehr Demokratie“ kritisiert die Rechtfertigung des Quorums bei Abwahlen durch den Grünen-Fraktionschef Reiner Priggen. „Auch wenn die Abwahl glücklicherweise nicht am Quorum gescheitert ist, hat sich die überall zu beobachtende Negativwirkung von solchen Hürden auch in Duisburg gezeigt“, sagte Landesgeschäftsführer Alexander Slonka. Priggen hatte heute in einer Pressemitteilung erklärt, dass Duisburg den Beweis erbracht habe, dass das Quorum von 25 Prozent „richtig und angemessen“ sei.
„ Die CDU hat in der Hoffnung auf ein Scheitern der Abwahl am Quorum keinen Wahlkampf betrieben und ihre Unterstützer damit kaum mobilisiert“, erläuterte Slonka eine der Auswirkungen der Abwahlhürde. Ohne Quorum wäre die Abwahl vermutlich knapper ausgegangen. „Vor der Abwahl haben außerdem prominente CDU-Vertreter wie der Kreisverbandsvorsitzende Thomas Mahlberg zum Wahlboykott aufgerufen, das hätte es ohne das Quorum nicht gegeben“, so der Geschäftsführer weiter. Auch der aufgrund des Quorums geführte Streit über die Veröffentlichung von Zwischenergebnissen zur Briefwahlbeteiligung sei ein Signal dafür, dass solche Quoren Wahl- und Abstimmungsergebnisse verzerren.
Die Gemeindeordnung schreibt vor, dass eine Abwahl nur dann gültig ist, wenn eine Mehrheit hierfür mindestens 25 Prozent aller Stimmberechtigten ausmacht. Diese Hürde von in Duisburg 91.228 Stimmen wurde gestern deutlich übersprungen. 129.833 Duisburger hatten für die Abwahl von OB Sauerland gestimmt. Mehr Demokratie fordert, dass wie bei normalen Wahlen die Mehrheit derer entscheidet, die an der Wahl teilnehmen.
Unterstützung findet bei Mehr Demokratie die Forderung von Priggen, die Unterschriftenhürde für landesweite Volksbegehren zu senken. Diese liegt derzeit bei rund einer Million Unterschriften, die für einen Gesetzentwurf etwa zu einem Ladenschlussgesetz beigebracht werden müssen. „Der Landtag hat im Dezember die Spielregeln für Volksbegehren durch die Einführung der freien Unterschriftensammlung und die Verlängerung der Eintragungsfrist deutlich verbessert. Durch das hohe Unterschriftenquorum bleibt die direkte Demokratie auf Landesebene aber weiterhin praxisuntauglich“, meint Mehr Demokratie- Geschäftsführer Slonka.
Zur Absenkung der Unterschriftenhürde bedarf es im Landtag der Stimmen der CDU, um die Landesverfassung zu ändern. Die Christdemokraten beraten derzeit über ihr Haltung zu dieser und anderen Demokratiefragen. „Wir hoffen, dass sich die CDU hier öffnet, damit der Bürgerwille in der Landespolitik besser zur Geltung kommen kann“, so Slonka.

VHS Seminar: „Was Eltern über die Pubertät wissen sollten“
„Was Eltern über die Pubertät wissen sollten“ klärt ein Seminar der Volkshochschule am Samstag, 3. März, 14 bis 16 Uhr, auf der Königstraße 47.
Referentin Maren Tiedke erklärt unter anderem, wie Vorgänge im Gehirn sich auf das Verhalten der Kinder auswirken und gibt Ratschläge für den Umgang mit dieser schwierigen Situation.

Amt für Umwelt und Grün informiert: Heckenschnitt bis zum 1. März durchführen
Auch wenn die derzeitige Wetterlage noch tief winterlich ist, sollten Gartenbesitzer schon an die nächste Gartensaison denken. Das Amt für Umwelt und Grün weist darauf hin, dass Schnittmaßnahmen nicht jederzeit erfolgen dürfen, sondern im Landschaftsgesetz verbindlich geregelt sind.
Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände dürfen nur von Anfang Oktober bis Ende Februar gerodet oder geschnitten werden. Außerhalb dieser Zeit ist dies verboten. Erlaubt sind dann lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses des Pflanzen. Alle umfangreicheren Arbeiten, die nicht bis zum Oktober aufgeschoben werden können, müssen daher noch im Februar durchgeführt werden. Dies gilt sowohl für öffentliche Flächen als auch Privatgrundstücke.
Erlaubt sind Maßnahmen, die nicht aufgeschoben werden können. Hierzu gehört
zum Beispiel die Beseitigung von Gehölzen, soweit dies zur Durchführung einer genehmigten Baumaßnahme erforderlich ist.
Besonders das scheinbar „wilde“ Gewirr aus Ästen, Blättern und Zweigen in dicht gewachsenen Gartenhecken, das manchen Hobbygärtnern stört, bietet Vögeln und anderen Tieren wichtige Deckung. Wenn alle Heckenbesitzer die Schnittregelungen auch im eigenen Garten beherzigen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz.

Duisburger OB Sauerland abgewählt - 85,8 Prozent für Amtsaufgabe des Oberbürgermeisters
Die Mehrheit der Duisburger will Oberbürgermeister Adolf Sauerland nicht mehr im Amt sehen. 85,8 Prozent der Wähler unterstützten in einem Bürgerentscheid am Sonntag ein Bürgerbegehren zur Abwahl des CDU-Politikers. Damit war das erste Abwahlbegehren in der Geschichte des Landes erfolgreich. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,6 Prozent.
„ Wir sind erleichtert, dass das Abwahlbegehren nicht durch das hohe Zustimmungsquorum zu Fall gebracht wurde“, sagte Alexander Slonka, Landesgeschäftsführer der Initiative „Mehr Demokratie“. „Wäre das Bürgerbegehren trotz Mehrheit ins Leere gelaufen, will ich mir nicht vorstellen, was jetzt in Duisburg los wäre“, so Slonka weiter. Viele Bürger würden dann wohl resignieren und sich aus der Politik zurück ziehen. Die Gemeindeordnung schreibt vor, dass ein Abwahlbegehren nur dann als erfolgreich gilt, wenn eine Mehrheit dafür mindestens 25 Prozent aller Wahlberechtigten ausmacht. Die Duisburger Abwahlinitiative hat diese Hürde von 91.228 Stimmen übersprungen.
Mehr Demokratie ermutigt die Kommunalpolitiker in Duisburg nun, den neuen Schwung bürgerschaftlichen Engagements aufzugreifen und die Bürger dauerhaft mehr in die Lokalpolitik miteinzubeziehen. „Es gibt viele Formen der Bürgerbeteiligung, mit denen die Stadt das politische Engagement ihrer Einwohner fördern kann“, meint Geschäftsführer Slonka.
Abwahlbegehren sind in NRW seit Mai vergangenen Jahres möglich. Damit ein Abwahlentscheid stattfindet, müssen je nach Gemeindegröße binnen vier Monaten zwischen 15 und 20 Prozent aller Wahlberechtigten ein solches Begehren unterschreiben.
In Nordrhein-Westfalen gab es vor der Abstimmung in Duisburg drei Abwahlverfahren, von denen zwei erfolgreich waren. 2002 musste der Ennigerloher Bürgermeister Hans-Ulrich Brinkmann (SPD) nach einem wegen umstrittener Kreditvergaben angesetzten Bürgerentscheid seinen Hut nehmen. 2007 stimmten die Bürger in Meckenheim für die Amtsenthebung von Bürgermeisterin Yvonne Kempen (CDU), der in der Zusammenarbeit mit dem Stadtrat unkooperatives Verhalten vorgehalten worden war. In der Eifelgemeinde Nideggen scheiterte 2006 hingegen ein wegen Korruptionsvorwürfen gestellter Abwahlantrag gegen Bürgermeister Willi Hönscheid (CDU). Der Abwahlentscheid in Duisburg war Folge massiver Kritik an OB Sauerland bei der Planung und Bewältigung der Loveparade 2010, die mit einem Unglück mit 21 Toten und hunderten Verletzten endete.

Caritas-Angebot „Hauskrankenpflegekurs“
So der selten verbalisierte Stoßseufzer von Menschen, die einen Angehörigen pflegen und dabei nicht selten selbst auf der Strecke bleiben:
Psychische und körperliche Überforderung, Familienkonflikte, Isolation, Urlaubsverzicht, fehlende Freizeit, Einschränkungen im finanziellen Bereich und in der Wohnsituation – das sind nur einige „Nebenwirkungen“, die an der eigenen Gesundheit zehren. Doch es gibt Unterstützung:
Ab dem 27.02.2012 bieten qualifizierte Mitarbeiter des Caritascentrums Nord eine Schulung für pflegende Angehörige an: An zehn Montagen, jeweils von 17:00 – 18:30 Uhr im Kardinal von Galen Haus in der Elisabethstraße (Duisburg-Walsum). Der Pflegekurs informiert umfassend zu den Themen fachbezogene häusliche Pflege, Betreuung und Umgang mit Demenzkranken. Außerdem können sich die Teilnehmer in einem geschützten Rahmen austauschen, um so Entlastung von vielfältigen Problemen zu finden.
Während der Schulungszeit besteht in den Räumen der Caritas-Sozialstation Walsum, Josefstr. 10, eine Betreuungsmöglichkeit für Menschen mit Demenz.
Die AOK Rheinland/Hamburg unterstützt diesen Pflegekurs, so dass er für die Teilnehmenden kostenfrei ist. Dies gilt auch für Interessenten, die nicht bei der AOK versichert sind. Anmeldungen nimmt die Caritas-Sozialstation Walsum entgegen (0203 – 47 48 48).

VHS Seminar: „Fit fürs Abi!“
Für Schüler der Sekundarstufe II bietet die Volkshochschule jeweils Freitag, 2. und 9. März 18.30 bis 21.15 Uhr, die Seminarreihe „Fit fürs Abi!“ an. Veranstaltungsort ist das VHS-Gebäude auf der Königstraße 47.
Ziel des Seminars ist es, die Lernfähigkeit der Teilnehmer mithilfe von Tipps und Tricks für eine überdurchschnittliche Gedächtnisleistung zu steigern. Unter der Leitung von Referent Dominik Moersen lernen interessierte Schüler verschiedene Merktechniken anzuwenden und sich somit Fachwissen, Prüfungsstoff und Vokabeln leichter zu merken. Voranmeldung unter 0203/283-3240.

Arbeitsagentur und jobcenter an Altweiber ab 12:30 Uhr geschlossen
Am Donnerstag, den 16. Februar 2012 (Altweiber), werden die Hauptagentur und alle Geschäftsstellen von der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg ab 12:30 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen. Am Montag, den 20. Februar 2012 (Rosenmontag), sind die Arbeitsagentur und das jobcenter Duisburg ganztägig geschlossen.

Überwachung des ruhenden Straßenverkehrs vor und während der Duisburger Karnevalsumzüge
Anlässlich der diesjährigen Karnevalsumzüge in Duisburg weist das Ordnungsamt darauf hin, dass in den Aufstellungsgebieten der jeweiligen Umzüge sowie auf den Zugstrecken umfangreiche Haltverbotsbereiche ausgewiesen werden.
Diese Bereiche sind zwingend von parkenden Kraftfahrzeugen freizuhalten. Daher werden die städtischen Verkehrsüberwachungskräfte an den jeweiligen Veranstaltungstagen die Haltverbotsbereiche ab den frühen Morgenstunden kontrollieren und Abschleppmaßnahmen für Fahrzeuge veranlassen, die dort verbotswidrig abgestellt sind.
Zur Vermeidung dieser Unannehmlichkeiten bittet das Ordnungsamt alle Anwohner und sonstigen Fahrzeugführer in den betroffenen Stadtteilen auf die Haltverbote, die mindestens 48 Stunden vor ihrer Gültigkeit aufgestellt werden, zu achten und ihre Fahrzeuge rechtzeitig zu entfernen.“
Als Besonderheit ist in diesem Jahr auch eine Änderung der Zugstrecke des Rosenmontagszuges zu beachten. Dieser zieht nicht – wie in den Vorjahren – von der Landfermannstraße über die Saarstraße, Mercatorstraße, Friedrich-Wilhelm-Straße, Friedrich-Wilhelm-Platz, Steinsche Gasse in Richtung Poststraße. In diesem Jahr verläuft der Zug über die komplette Landfermannstraße und weiter über den Opernplatz (vorbei am Stadttheater) auf die Köhnenstraße und Gutenbergstraße in Richtung Poststraße.

Dia-Vortrag im IZ: Englands Südwesten entdecken
Zwischen dem Ärmelkanal und der Bucht von Bristol Channel erstrecken sich die Ebenen und hügeligen Moorgebiete der Counties Devon und Somerset: Wunderschöne mittelalterliche Dörfer und historische Herrenhäuser mit weiträumigen Gartenanlagen, dramatische Klippenküsten, Dartmoor und Exmoor sowie geschäftige Städte wie Plymouth, Exeter, Bristol und das Weltkulturerbe Bath. In einem aufwändig bebilderten Dia-Vortrag am Donnerstag, 16. Februar, um 19 Uhr im Internationalen Zentrum der Volkshochschule, Flachsmarkt 15, macht Englandkenner Karl-Wilhelm Specht mit dieser sehr sehenswerten Region bekannt. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Karneval in Duisburg: DVG erweitert Angebot für Nachtschwärmer
Am verlängerten Karnevalswochenende, Donnerstag, 16. 2. bis Montag, 20. 2., setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zusätzliche Busse und Bahnen in den späten Abendstunden ein: In den Nächten von Altweiber-Donnerstag auf Freitag, von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag fährt die U79 ab der Haltestelle „Duissern“ in Richtung Düsseldorf Hauptbahnhof zusätzlich um 0:16, 0:46, 1:36 und 2:16 Uhr. In der Gegenrichtung werden Zusatzfahrten ab Haltestelle „Düsseldorf Hauptbahnhof“ um 0:32, 1:12, 1:42 und 2:02 Uhr angeboten.
Darüber hinaus setzt die DVG nicht nur am Freitag und Samstag, sondern auch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Nachtexpresslinien NE1 bis NE4 ein. Der Sonderfahrplan zu den Karnevalstagen, der auch Hinweise zum Verkehrsangebot der DVG zu den Karnevalsumzügen enthält, ist ab sofort in den Kundencentern der DVG und im Internet unter www.dvg-duisburg.de erhältlich.

Zentralbibliothek lädt zur Valentinslesung ein
In Zusammenarbeit mit dem Verein für Literatur und Kunst lädt die Stadtbibliothek am Dienstag, 14. Februar, 20 Uhr, zu einer Autorenlesung am Valentinstag in die Zentralbibliothek ein. Gast ist Paul-Henri Campbell, der aus seinem Buch „meinwahnstraße“ liest.
Die Erzählungen handeln von der Liebe wie sie zwischen Menschen gewonnen, verspielt, verdoppelt, verdreifacht, erneuert oder zum ersten Mal entdeckt wird. Eindrucksvoll, sensibel und poetisch erzählt Campbell Geschichten ganz unterschiedlicher Menschen. Es sind Variationen auf eine alte, allzu menschliche Sehnsucht, alle hinein erzählt in die Schauplätze des modernen Lebens.
Der Abend wird in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Freundeskreis Niederrhein e.V. angeboten. Eintrittskarten kosten vier Euro im Vorverkauf und fünf Euro an der Abendkasse.

VHS-Seminar: Selbsthilfe bei depressiven Verstimmungen
Allen, die täglich mit Stimmungsschwankungen und einem Wechselbad aus Gefühlen kämpfen müssen, bietet die Volkshochschule am Dienstag, 14. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr auf der Königstraße 47 in DU-Mitte einen Kurs zur Selbsthilfe bei depressiven Verstimmungen an.
Ziel des Seminars ist es den Unterschied zwischen einer behandlungsbedürftigen Depression und einer depressiven Verstimmung zu erkennen und eine Strategie für einen lebensfroheren Alltag zu entwickeln. Leiterin Dipl. Psych. Kerstin Klabuhn wird versuchen dieses Ziel mithilfe von Fragen zum Lebensrhythmus, der Freizeitgestaltung sowie der Ernährung der Teilnehmer zu erreichen, um somit einer depressiven Phase präventiv entgegenzuwirken.

Sonntag, 12. Februar 2012  - Historischer Kalender

OB-Abwahl: Wieder Skandal in Bissingheims Wahllokalen. Menschenrecht auf barrierefreie Erreichbarkeit des Wahlortes erneut mit Füßen getreten.
Dieter Lieske: Wahllokale müssen barrierefrei sein

Die Ergebnisse der Abstimmung über den Verbleib des Oberbürgermeisters im Amt waren in den letzten Wochen offensichtlich interessanter als die Frage, wie die Zugangswege zu den Wahllokalen angelegt sind. Und was sich anlässlich des Urnengangs am Wahlsonntag zum Thema: „Barrierefreier Zugang zum Wahllokal“ in Bissingheim wieder bot, ist „mittlerweile ein Skandal“, so der Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderungen, Bissingheims Ratsherr Dieter Lieske (SPD) .
„Für Menschen mit Behinderungen ist der Zugang zur Wahlurne in einem nicht-barrierefreien Wahllokal schlichtweg versperrt. Einer überwiegend älteren Wohnbevölkerung seitens der für die Planung verantwortlichen Verwaltung zuzumuten, zwei von drei Wahllokalen wieder nur über eine steile Treppe in der ersten Etage der Grundschule an der Herrmann-Grothe-Straße erreichen zu können, kann ich schlichtweg nicht mehr als Armutszeugnis, sondern nur noch als „gedankenlose Sauerei“ bezeichnen“.

„Insbesondere ältere Menschen wollen die Möglichkeit haben, vor Ort ihr Wahllokal selbstständig aufzusuchen und fühlen sich als Bittsteller stigmatisiert, wenn die Wahlvorstände, wie in Bissingheim praktiziert, ihnen die Wahlurne ihres Wahllokals zunächst die Treppe herunter tragen müssen. So unwürdig kann man ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen nicht behandeln“.

„Bereits zu den letzten Kommunal- und Landtagswahlen haben wir beantragt, alle Wahllokale barrierefrei zu gestalten. Das zur Verfügung stehende Schulgebäude, der direkt angrenzende Kindergarten sowie die Turnhalle bieten hierfür ausreichend geeignete Räumlichkeiten“, so Dieter
Lieske. „Auch der Hinweis auf die Möglichkeit der Briefwahl oder die Möglichkeit des Aufsuchens des nächstgelegenen barrierefreien Wahllokals im Stadtgebiet, kommt einer Ausgrenzung von Menschen mit Handicap gleich“, so der Sozialpolitiker weiter.
„Nur der barrierefreie Zugang zum Wahllokal sichert Menschen mit Behinderungen und anderen mobilitätseingeschränkten Menschen die Teilhabe an einem wichtigen Grundrecht: ihrem Wahlrecht. In diesem Sinne müssen zum Beispiel in allen Wahllokalen darüber hinaus Ausfüllhilfen für Sehbehinderte zur Verfügung stehen, die ihnen er-möglichen ihr Wahlrecht auszuüben“, ergänzt Lieske die Voraussetzungen an die Barrierefreiheit der Wahllokale.
Nach einer erneuten telefonischen Beschwerde am Sonntag Vormittag konnte sich der Leiter des Wahlamtes, Burkhard Beyersdorfer, gemeinsam mit Dieter Lieske vor Ort ein Bild von den unhaltbaren Zuständen machen. „Amtsleiter Beyersdorfer hat sich vor Ort für die Fehlplanungen entschuldigt und zugesagt, dass beim nächsten Mal alle Wahllokale barrerefrei sind“, so Dieter Lieske.

Anmerkung: Ebenfalls nicht barrierefrei - nur nicht so gravierend wie in Bissingheim - ist das Wahllokal der Mozartschule.

Karnevalsumzug in Duisburg-Meiderich: DVG Buslinien weichen aus
Mit dem „Blutwurstsonntagsumzug“ der 1. Großen Meidericher Carnevalsgesellschaft, Sonntag, 12. Februar, zieht es die Jecken erstmalig in dieser Session auf die Straßen. Dies hat Folgen für die Linien 906, 907, 910 und 925 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG). So können die Busse den Zentralomnibusbahnhof Meiderich zwischen 13:00 und 18:00 Uhr nicht anfahren. Als Ersatz hierfür richtet die DVG an der Reisebushaltestelle auf der Von-der-Mark-Straße in Höhe der Sparkasse zwei
Haltestellen ein.
Weil darüber hinaus zwischen 13:00 und 15:30 Uhr entlang des Zugweges zeitweise Straßen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden, müssen die Busse auch von ihren normalen Linienwegen abweichen. Dies führt dazu, dass verschiedene Haltestellen nicht angefahren werden können.
Linie 906
Die Haltestellen „Baustraße“, „Biesenstraße“ und „Auf dem Damm“ entfallen. Aushänge an diesen Haltestellen informieren über die Alternativen „Honigstraße“, „Kaiser-Wilhelm-Krankenhaus“ und „Reisebushaltestelle vor der Sparkasse“ in der Von-der-Mark-Straße.
Linie 907
Die Haltestellen „Unter den Ulmen“, „Lohengrinstraße“, „Meiderich Post“ und „Auf dem Damm“ entfallen. Aushänge an diesen Haltestellen informieren über die alternativ zu nutzenden Haltstellen „Tunnelstraße“, „Kaiser-Wilhelm-Krankenhaus“ und „Reisebushaltestelle vor der Sparkasse“ in der Von-der-Mark-Straße.
Linie 910
Die Haltestelle „Gerhardplatz“ entfällt. Ein Aushang an dieser Haltestelle informiert darüber, dass stattdessen die Haltestellen „Reinholdstraße“ und „Baustraße“ genutzt werden können.

 

Samstag, 11. Februar 2012  - Historischer Kalender

OB auf Abruf - Mehr Macht für die Bürger?


Die Duisburger entscheiden am 12. Februar 2012 über einen Antrag zur Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU). Rund 68.000 Bürger - eigentlich knapp 80 000 - der Stadt hatten ein entsprechendes als gültig bezeichnetes Bürgerbegehren der Initiative "Neuanfang für Duisburg" unterschrieben. In Moers läuft seit dem 26. Januar ein Bürgerbegehren zur Abwahl von Bürgermeister Norbert Ballhaus (SPD). Eine vom Landtag im Mai 2011 verabschiedete Änderung der Gemeindeordnung macht die Einleitung eines Abwahlverfahrens durch die Bürger möglich.
Julitta Münch diskutiert im Rahmen der WDR-Sendung "Hallo Ü-Wagen" einen Tag vor der Abstimmung in Duisburg mit Bürgern und Experten über Pro und Kontra von Abwahlverfahren.

Auf dem Podium: - Prof. Dr. Andreas Kost, Politikwissenschaftler
- Rita Molzberger, Bildungsphilosophin
- Alexander Slonka, Mehr Demokratie NRW
- Theo Steegmann, Bürgerinitiative "Neuanfang für Duisburg"


Musik: Trionova um Sänger Jupp Götz (Mitte) gut verpackt - haje

Neues Seminar: Was passiert nach dem Arbeitsleben?
Oft denken wir an die Zeit nach dem Berufsleben – trotzdem sind viele völlig unvorbereitet, wenn sie dann erreicht ist. Die Herausforderungen dieses Lebensabschnitts thematisiert ein neues Seminar der Ruhr Campus Academy (RCA) der Universität Duisburg-Essen. Denn mit dem Berufsausstieg endet eine wichtige Zeitspanne, die die Persönlichkeit, den sozialen Status und die Identität geprägt hat.

Zum einen kann der Übergang ein Gefühl von Befreit-Sein und Frei-Sein hervorrufen, aber er bedeutet auch den Verlust von sozialen Bezügen, von Einfluss, Verantwortung und Anerkennung, was teilweise verheerend auf das Selbstwertgefühl wirkt. In dieser Phase können zudem der Tod nahestehender Menschen und nachlassende Kräfte manchmal zu Vereinsamung und Rückzug bis hin zu Depressionen führen, was mit Ängsten und Verunsicherungen einhergehen kann.
Ab Mitte April behandelt das Seminar an drei Wochenenden die Umbrüche, die mit dem Rentenbeginn verbunden sind. Es geht um einen sensibleren und gelasseneren Umgang mit diesem Abschnitt sowie um eine bewusste, aktive und kreative Lebensgestaltung. Die Teilnehmer tauschen sich offen über die neue Situation aus und sollten sich auf kreative Formen des biographischen Erkenntnisgewinns einlassen können.
Ideen für den (Un-)Ruhestand: Das sechstägige, kostenpflichtige Seminar vermittelt inhaltliche und methodische Kompetenzen, die für ähnliche Angebote qualifizieren. Reflektiert wird der Ausstieg aus dem Berufsleben, um neue Perspektiven zu gewinnen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Duisburger entscheiden über OB Sauerland: Abwahl-Bürgerentscheid am Sonntag
Erstmals können Bürger in Nordrhein-Westfalen aufgrund eines Bürgerbegehrens über das politische Schicksal ihres Oberbürgermeisters bestimmen. Am Sonntag sind die Duisburger aufgerufen, in einem Bürgerentscheid über einen Antrag auf Abwahl von OB Adolf Sauerland (CDU) zu entscheiden. Rund 68.000 Duisburger hatten ein Bürgerbegehren hierfür unterschrieben. Die Initiative „Neuanfang für Duisburg“ macht Sauerland für das Loveparade- Unglück 2009 verantwortlich. Der OB erklärt auf seiner Internetseite, dass „die Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit mir an der Spitze alles für einen sicheren Ablauf getan haben, soweit wir das beeinflussen konnten.“
Abwahlbegehren sind in NRW seit Mai vergangenen Jahres möglich. Vor einen Abwahlentscheid hat der Landtag aber hohe Hürden gesetzt. So müssen je nach Gemeindegröße binnen vier Monaten zwischen 15 und 20 Prozent aller Wahlberechtigten ein solches Begehren unterschreiben. Beim Bürgerentscheid selber reicht es nicht, die Mehrheit der Wähler hinter sich zu versammeln. Vielmehr benötigt ein Abwahlbegehren für einen Erfolg die Ja-Stimmen von mindestens 25 Prozent aller Wahlberechtigten. Das sind in Duisburg rund
91.250 Stimmen.
Neben NRW können die Bürger in drei weiteren Bundesländern Bürgermeister aus eigener Initiative abwählen, sonst nur auf Antrag der Räte. In Sachsen wird dabei im Bürgerentscheid die Zustimmung von mindestens 50 Prozent aller Stimmberechtigten gefordert. Schleswig- Holstein verlangt 20 Prozent, Brandenburg wie NRW 25 Prozent. Spitzenreiter bei den Abwahlverfahren ist laut der Initiative „Mehr Demokratie“ Brandenburg mit 36 Abwahlbegehren. Von den 17 statistisch erfassten erfolgreichen Abwahlverfahren wurden nur sieben von Bürgern und elf von Räten auf den Weg gebracht. Ein noch deutlicheres Bild ergibt sich in Sachsen, wo von 13 Verfahren nur drei durch ein Bürgerbegehren veranlasst wurden. Zwei Begehren unterlagen im Bürgerentscheid. In Schleswig-Holstein wurde seit 1997 noch kein einziges Abwahlbegehren von den Bürgern selbst eingereicht und lediglich drei Verfahren durch den Rat veranlasst, von denen zwei im Bürgerentscheid scheiterten.

In Nordrhein-Westfalen gab es seit 1994 drei Abwahlverfahren, von denen zwei erfolgreich waren. 2002 musste der Ennigerloher Bürgermeister Hans-Ulrich Brinkmann (SPD) nach einem wegen umstrittener Kreditvergaben angesetzten Bürgerentscheid seinen Hut nehmen. 2007 stimmten die Bürger in Meckenheim für die Amtsenthebung von Bürgermeisterin Yvonne Kempen (CDU), der in der Zusammenarbeit mit dem Stadtrat unkooperatives Verhalten vorgehalten worden war. In der Eifelgemeinde Nideggen scheiterte 2006 hingegen ein wegen Korruptionsvorwürfen gestellter Abwahlantrag gegen Bürgermeister Willi Hönscheid (CDU).

Altweiberfastnacht im Kombibad Homberg
Für Gäste des Kombibads Homberg gilt an Altweiberfastnacht, Donnerstag, 16. Februar: Jeder Jeck, der sich beim Eintritt mit Verkleidung als solcher zu erkennen gibt, zahlt anstelle des normalen Eintrittspreises nur 2 Euro. DuisburgSport bietet auch an diesem Tag im Kombibad Wassergymnastik unter Anleitung von 9.30 bis 10 Uhr an. Zur närrischen Jahreszeit warten ausnahmsweise Musik, Kaffee und Knabbereien auf die Teilnehmer. Andere Badegäste werden um Verständnis dafür gebeten, dass es diesmal während der Einheiten etwas lauter zugehen wird.
Im Kombibad Homberg werden wöchentliche Wassergymnastikübungen montags von 15.30 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9.30 bis 10 Uhr angeboten. Voranmeldungen sind für diese nicht erforderlich. Abgesehen vom Eintritt ins Bad entstehen für die Teilnehmer keine weiteren Kosten.

Freitag, 10. Februar 2012  - Historischer Kalender

A59: Sperrung eines Fahrstreifens bei Duisburg
Ab heute wird auf der A59 in Höhe des Autobahnkreuzes Duisburg in Fahrtrichtung Düsseldorf der rechte Fahrstreifen gesperrt. Auf einer Länge von 70 Metern muss die Fahrbahn repariert werden. Die Sperrung beginnt um 9 Uhr und dauert voraussichtlich bis 16 Uhr.

Landessozialgericht: Sozialgerichtsbarkeit in Nordrhein-Westfalen: Rückgang der Verfahren auf sehr hohem Niveau
Weniger Streitverfahren in der Grundsicherung für Arbeitsuchende („Hartz IV“) und der Arbeitslosenversicherung. Erstmals seit 2002 Abbau von Beständen. Klageflut hat Scheitelpunkt wohl überschritten.
Essen. Die Präsidentin des Landessozialgerichts, Dr. Ricarda Brandts, hat in der heutigen Jahrespressekonferenz eine Bilanz des Geschäftsjahres 2011 präsentiert. Bei den Sozialgerichten in Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr 86.749 Verfahren eingegangen. Dies sind zwar 4,8% weniger als im Vorjahr. Die Eingangsbelastung ist aber immer noch die dritthöchste der letzten 10 Jahre. Brandts hält es für gerechtfertigt, von einer „Trendwende“ zu sprechen. „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit und die zunehmende Klärung streitiger Rechtsfragen durch die Sozialgerichte dürften zu dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen haben“, so die Präsidentin. Dank personeller Verstärkung ist es den Sozialgerichten gelungen, erstmals seit 2002 Bestände – wenn auch nur geringfügig - abzubauen. Die Verfahrensdauer lag durchschnittlich etwa bei 12 Monaten und damit weiterhin in einem guten Bereich. Eilverfahren benötigen in der ersten Instanz nur wenig länger als einen Monat.
„Die Belastung der Sozialgerichtsbarkeit Nordrhein-Westfalen ist aber nach wie vor sehr hoch“ betont die Präsidentin. Jede Richterin und jeder Richter hatte 2011 im Durchschnitt fast 400 Verfahren zu bewältigen. Die für die Verwaltung der Gerichte erforderliche richterliche Arbeitskraft ist hierbei noch nicht berücksichtigt. Das Arbeitsergebnis liegt im Ländervergleich in der Spitzengruppe.
Auch im vergangenen Jahr hatten die Prozesse oft existentielle Bedeutung für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Es geht bei den Verfahren vor den Sozialgerichten beispielsweise um die Gewährleistung des wirtschaftlichen und sozialen Existenzminimums, die Zulassung medizinischer Behandlungen bei schweren Erkrankungen oder auch die wirtschaftliche Absicherung im Alter. Brandts: „Der soziale Rechtsstaat ist auf eine gut ausgestattete eigenständige Sozialgerichtsbarkeit angewiesen. Wir werden auch in Zukunft erfolgreich unseren Teil zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit beitragen.“

ThermoPlus baut Heizungsanlage für Schule in Schenefeld – Startschuss für bundesweites Wärme-Contracting
Die ThermoPlus WärmeDirektService GmbH, Tochter der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, hat ihren ersten Wärme-Contracting-Kunden außerhalb Duisburgs gewonnen. In einer deutschlandweiten Ausschreibung zum Bau und Unterhalt einer Heizungsanlage in der Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) Schenefeld setzte sich das Unternehmen aus Duisburg durch. Die Anlage ist nun in Betrieb und liefert pro Jahr 1.200 Megawattstunden Wärme für das Schulzentrum bei Hamburg.
Frank Jost, verantwortlich für den Vertrieb bei ThermoPlus, freut sich über diesen Auftrag: „Wir konnten uns gegen namhafte Mitbewerber durchsetzen und steigen damit aktiv in das bundesweite Wärmecontracting-Geschäft ein. Mit dieser neuen Referenz und der gewonnenen Erfahrung aus der erfolgreichen Ausschreibung wollen wir weitere Kunden außerhalb von Duisburg überzeugen.“

Der Auftrag umfasst die Planung, den Bau und den Unterhalt einer Heizungsanlage für zwei Schulgebäude, der Sporthalle inklusive Schwimmbad, des angrenzenden Kindergartens sowie der Hausmeisterwohnung – mit der Vorgabe möglichst wenig Kohlendioxid-Ausstoß zu produzieren. Dazu gehörte nicht nur die Demontage der alten mit Heizöl betriebenen Anlage inklusive Schornstein, sondern neben dem Einbau einer neuen 800 Kilowatt Wärmeleistung bringenden Brennwert-Kesselanlage beispielsweise auch der Aufbau einer 120 Meter langen Nahwärmeleitung. ThermoPlus konnte sich mit seinem Angebot und seinem Konzept durchsetzen, weil das Unternehmen neben dem günstigsten Preis auch eine moderne Wärmeerzeugung vorgeschlagen hatte, die für eine Reduzierung der Kohlendioxid-Menge von mehr als 30 Prozent sorgt. Argumente, die für die Gemeinde Schenefeld gleichermaßen wichtig waren.
Für die garantierte Bereitstellung von 1.200 Megawattstunden Wärme pro Jahr über eine Laufzeit von zehn Jahren zahlt die Gemeinde Schenefeld der ThermoPlus nun wie im Contracting üblich eine monatliche Rate, die die gesamten Projektkosten beinhaltet.
Beim Ab- und Aufbau der Anlage hat ThermoPlus mit örtlichen Handwerksbetrieben zusammengearbeitet; diese werden auch zukünftig Aufträge für sie übernehmen, die vor Ort erledigt werden müssen, beispielsweise die Wartung der Anlage. „Wir werden allerdings zeitweise auch persönlich in der Schule sein und uns überzeugen, dass die Anlage funktioniert. Schließlich wollen wir als Vertragspartner präsent sein und für eine Gewährleistung der Garantie sorgen“, betont Jost.

60 Jahre Offene Kinder- und Jugendarbeit in Duisburg
1952 wurden sowohl das Regionalzentrum Nord und als auch das Jugendzentrum „Die Mühle“ eröffnet – die Offene Kinder und Jugendarbeit der Stadt Duisburg begann. Um das Ereignis gebührend zu feiern und auch in der Öffentlichkeit darzustellen, wird die dazu entstandene Broschüre vorgestellt. Durch 60 über das ganze Jahr verteilte, exemplarisch aufgeführte Veranstaltungen, soll hier explizit die Arbeit aller 17 Einrichtungen vorgestellt werden.
Der diesjährige Kinderkarneval im „Haus der Jugend“ steht ebenfalls unter dem Motto dieses Jubiläums. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war es sehr spannend mitzuerleben, welche Einfälle die Kinder haben, auf welche Ideen sie kommen. Gerade diese Eigenschaft soll besonders gefördert werden. Es wird viele Spiele und jede Menge Preise zu gewinnen geben. Die kleinen Besucherinnen und Besucher werden selbst das beste und originellste Kostüm prämieren. Die Tanzmädchen der Tanzsportgemeinschaft Rheinhausen e.V. werden im Laufe dieses Nachmittags mit ihren Nicodamons, Zappelbabes sowie den Mariechen Sina und Jolina einige Tanzeinlagen zum Besten geben. Ebenso wird eine Abordnung des „Musikzugs Schönenbeckshof“ für hörbare Stimmung sorgen.

Bärbel Bas: "Kinderhospize leisten eine sehr wichtige Arbeit für schwerkranke Kinder und deren Familien."
Zum Tag der Kinderhospizarbeit am morgigen 10. Februar erklärt die Duisburger Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas als SPD-Berichterstatterin für das Thema Hospiz:
"Kinderhospize leisten eine sehr wichtige Arbeit für schwerkranke Kinder und deren Familien. Der Tag der Kinderhospizarbeit soll dazu dienen an die betroffenen Kinder zu denken und den engagierten vor allem auch ehrenamtlichen Helfern, für ihre großartige Arbeit zu danken.
Dabei muss der Fokus auch auf bestehende Problemfelder gelenkt werden, denn die Umsetzung der gesetzlichen Neuregelungen aus der vergangenen Legislaturperiode wird von der Bundesregierung immer noch nicht ausreichend vorangetrieben. So konnte die Versorgung schwerstkranker Kinder mit Hilfe der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) zwar verbessert werden, im Jahr 2011 waren aber gerade einmal bundesweit 11 SAPV-Verträge speziell für Kinder abgeschlossen.
Die Bundesregierung muss eine bedarfsgerechte Versorgung sicherstellen. Allen betroffenen Familien muss eine bestmögliche Unterstützung zuteilwerden, denn allein ist niemand einer solchen Belastung gewachsen."

NRW: Wirtschaftskraft steigt bei unveränderten regionalen Unterschieden
Die Wirtschaftskraft, also das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner, ist in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens von 1995 (22 919 Euro) bis 2009 (28 276 Euro) im Schnitt um 23,4 Prozent gestiegen. Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt anhand einer jetzt vorgelegten Studie mitteilt, blieben dabei die regionalen Unterschiede nahezu unverändert. Im Jahr 2009 war der Spitzenwert des Bruttoinlandsprodukts mit 72 425 Euro (Düsseldorf; s. Grafik) fast vier Mal so hoch wie der niedrigste Wert (Kreis Heinsberg, 18 311 Euro). Außerdem wiesen weitere fünfzehn kreisfreie Städte bzw. Kreise überdurchschnittlich hohe Werte auf. Bei der Mehrzahl der betrachteten Regionaleinheiten lag das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner aber unter dem Mittelwert aller 53 kreisfreien Städte und Kreise Nordrhein- Westfalens. Für das Jahr 1995 ergab sich eine ähnliche Verteilung.
Kreisfreie Städte bzw. Kreise mit unterdurchschnittlicher Wirtschaftskraft im Jahr 1995 wiesen in der Regel auch im Jahr 2009 einen Wert unter dem Durchschnitt auf. Umgekehrt konnten die kreisfreien Städte und Kreise mit einem überdurchschnittlichen Bruttoinlandsprodukt je Einwohner im Jahr 1995 ihre Position meist auch im Jahr 2009 aufrecht erhalten. Somit erweist sich die kleinräumige Verteilung der Wirtschaftskraft in Nordrhein-Westfalen als über die Zeit stabil.