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OB Sauerland und
Marianne Birthler eröffnen Ausstellung „Staatssicherheit-Garant der
SED-Diktatur“ Text und Fotos von Hans-Willi Bütefür |
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Duisburg, 27.
August 2008 - Die Ausstellung in der Liebfrauen Kirche wurde gestern
offiziell von Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Marianne
Birthler eröffnet. Marianne
Birthler ist seit 2000 Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen.
Der gesamte Bestand der Stasi-Unterlagen füllt insgesamt ca. 170
Kilometer Aktenregale und ein Großteil von der Stasi bereits „vor
vernichteter Akten“ müssen erst wieder restauriert werden. Diese
Arbeit wird derzeitig in Nürnberg mühsam durchgeführt, erklärte Frau
Birthler. Jeder Bürger hat das Recht, die Informationen einzusehen, die die Stasi über ihn gesammelt hat. Mehr als eineinhalb Millionen Menschen haben bereits seit 1992 hiervon Gebrauch gemacht. Was sind die Hintergründe für Zugänglichkeit der Stasi Unterlagen? - Die Auskünfte der BSTU helfen Opfern der SED-Diktatur, ihre straf- und verwaltungsrechtlichen Ansprüche auf Rehabilitierung und Wiedergutmachung geltend zu machen, z.B. auch für Rentenansprüche. - Die BSTU unterstützt öffentliche Stellen bei der Überprüfung von Mitarbeitern in gehobenen gesellschaftlichen und politischen Positionen auf frühere Zusammenarbeit mit der Stasi. Der betreffende Personenkreis betrifft z.B. Beamte, Politiker, Richter und Sportfunktionäre. - Des weiteren stellt die BSTU Medienvertretern und Forschern MfS-Unterlagen für politische und historische Aufarbeitung zur Verfügung. Frau Birthler stellte dem anwesenden Publikum die Frage, wie viel Prozent der Gesamtbevölkerung der damaligen DDR denn wohl schätzungsweise für die Stasi aktiv tätig gewesen seien. Im Schnitt lagen die Schätzungen des Publikums hier bei ca. 30%. Tatsächlich waren es jedoch „nur weniger als 2%“. Ferner erklärte Frau Birthler, dass der Osten die Öffnung der Stasi Akten wollte.
DDR und Staatssicherheit als Thema für den
Unterricht |
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„Staatssicherheit – Garant der SED-Diktatur“ Marianne Birthler eröffnet in Duisburg die Wanderausstellung der Bundesbehörde Von Manfred Schneider (Text und Fotos) |
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Duisburg, 26. August 2008 - Die Wanderausstellung „Staatssicherheit - Garant der SED-Diktatur“ in der Duisburger Liebfrauenkirche, am König-Heinrich-Platz, wird am 27. Aug. 2008 von Oberbürgermeister Adolf Sauerland und der Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, eröffnet. Vom 28. Aug. bis zum 21. Sept. 2008 ist die Ausstellung für Besucher geöffnet. Erarbeitet wurde sie 1996 von der Behörde der Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen (BStU), primär zur Information der alten Bundesländer, über die Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der ehemaligen DDR. Mehr als 270.000 Menschen haben die Ausstellung bisher in über 75 Städten, sowie Ländern des früheren Ostblocks besucht. Mittelpunkt der Dokumentation bilden die Struktur, die Methoden und die Wirkungsweise des MfS und seine Rolle als existenzielle Stütze des SED-Regimes. Das menschenrechtswidrige Vorgehen des MfS gegen Andersdenkende wurde an ausgewählten Beispielen nachgezeichnet. Die Ausstellung befasst sich auch mit dem Sturz der Diktatur durch die friedliche Revolution im Jahr 1989. Weiterhin finden die Besucher Erläuterungen über die rechtlichen Grundlagen und Arbeitsfelder der Behörde für Stasi-Unterlagen. Während der Ausstellungszeit, Montag bis Freitag, von 9:00 bis 18:00 Uhr und Samstag/Sonntag, von 11:00 bis 17:00 Uhr, stehen den Interessenten zwei fachkundige Mitarbeiter der Behörde, für Auskünfte und Informationen zur Verfügung. Auf Wunsch werden auch Führungen durch die Ausstellung angeboten. Außerdem können interessierte Besucher Anträge zur Akteneinsicht stellen. Unter Tel.-Nr.: 0203 / 283-4321 und Fax-Nr.: 0203 / 283-4101 besteht die Möglichkeit, Führungen für Besuchergruppen zu vereinbaren. Während der Ausstellung, am 04. September 2008 um 19:00 Uhr findet Vortrag zum Thema: „Die Entstehung des BStU und der Umgang mit den Akten“ statt. Referent bei dieser Veranstaltung ist Konrad Felber, BStU.
Plakat zur Ausstellung
Schreiben von Erich Mielke an Walter Ulbricht
Antragsformular auf Ausreise
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