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| Das Bahnareal in Wedau-Bissingheim und die unterschiedlichsten Nutzungsszenarien |
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WOHNBEBAUUNG ALS NEUER LEBENSSPENDER FÜR WEDAU UND BISSINGHEIM
Natürlich liegt der Kirchengemeinde aber auch den Geschäftsleuten in den anliegenden Stadtteilen daran, dass sich neue Menschen ansiedeln, damit „wieder Leben einkehrt!“ Vorgestellt wurde der erste Entwurf eines Bebauungsplans für das Gelände, wobei seitens der Bürger einer geplanten Wohnbebauung eine höhere Präferenz gegeben wird, als Logistik oder Gewerbeansiedlung. Nicht anfreunden wollte man sich mit Plänen von DUISPORT, auf dem Gelände ein 36 Hektar großes Container-Terminal zu errichten. „Wedau war schon immer ein Garten Stadtteil im Grünen und das soll auch so bleiben!“ so ein Bürger.
„Auch das
Schicksal der rund 300 Kleingärtner im Grenzbereich muss
dringend berücksichtigt werden!“ so ein weiterer Zuruf in die
Versammlung. „In den vergangenen Jahren haben die Bevölkerungszahlen in den Stadtteilen Bissingheim und Wedau im Rahmen der städtischen Bevölkerungsentwicklung kontinuierlich abgenommen. Mit der sinkenden Kaufkraft hat sich der Einzelhandel mehr und mehr aus den Stadtteilen zurückgezogen. Die Nahversorgung ist inzwischen gefährdet. Bis zum Jahr 2020 sei ein weiter Rückgang der Bevölkerung um nochmals 25 % zu erwarten!“ so die Befürchtungen. Dieses gefährde die Stadtteilstrukturen, das Leben der Vereine und auch der Kirchengemeinden.
Alles in
allem werden die Bürger aus Wedau und Bissingheim mit
Unterstützung der engagierten Presbyter auch in Zukunft intensiv
die Entwicklung im Bereich des alten Rangierbahnhofs
mitverfolgen.
Harald
Molder und Harald Jeschke
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Die Planungen des Planungsdezernates der Stadt Duisburg |
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Rund 450
Wohneinheiten (292 Reihen- 114 Doppelhäuser und 44 Appartements)
sollen auf dem ca. 60 ha großen Areal, über dass
Bahnliegenschaften-Vermarkter Aurelis verfügt und das das EBA
(Eisenbahnbundesamt als Bundesvermögensverwalter) erst als Bahnareal
entwidmen müsste. Zudem will die Bahn AG bzw. Railon und Duisport
etwa 36 ha der Gesamtfläche als logistischen Standort im
Rahmen des Bahn-Masterplans Logistic für sich beanspruchen. Die demografische Entwicklung in Duisburg führen dazu, dass die Bevölkerung in den Ortsteilen immer älter geworden ist, ein echter Ausgleich durch Geburten wie in den 1960er und 1970 Jahren dagegen nicht mehr verzeichnet wird. Das hat zur Folge, dass immer mehr Einzelhändler kein Auskommen mehr sehen und schließen. Das gefährdet die Nahversorgung vor allem der älteren und nicht mehr so mobilen Einwohner. Mit Bebauungsplänen und Investitionen in den bis zur Schließung des Ausbesserungswerkes Wedau 2004 klassischen Eisenbahnerwohnorten Wedau und Bissingheim versuchen die Deutsche Annington als Nachfolger der Wohnungsgesellschaft Ruhr-Niederrhein im Verbund mit der Stadt Neuansiedlung dem entgegen zu steuern. |
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