|
Dauerkartenverkauf startet um
10 Uhr |
|
Duisburg, 23. Mai 2007 -
Um 10
Uhr fällt am Donnerstagmorgen der Startschuss für den Verkauf
der Dauerkarten für die Bundesliga-Saison 07/08. Alle MSV-Fans
haben die Möglichkeit sich ihr Aboticket in den ZebraShops Arena
und Meiderich, über die Ticketline ODVS 01805-678007 oder direkt
im Internet über
www.msv-duisburg.de zu sichern. Das
Angebot für die Bundesliga-Heimspiele ist besonders attraktiv,
da alle Käufer gleich drei Spiele sparen (17 Spiele sehen – 14
bezahlen). Außerdem entfällt beim Kauf der Dauerkarte ein
Topspielzuschlag für die Heimspiele gegen Bayern München,
Schalke 04 und Borussia Dortmund.
Alle bisherigen
Dauerkartenkunden werden bis zum Wochenende durch den MSV
Duisburg angeschrieben und können sich ihren Stammplatz in der
MSV-Arena bis zum 7.Juli wieder sichern. Alle Mitglieder des MSV
erhalten beim Dauerkarten-Kauf einen Rabatt in Höhe von 10 % auf
die nicht ermäßigten Dauerkarten. Um lange Warteschlangen zu
vermeiden raten die Zebras auch das bequeme Angebot über die
Ticketline bzw. das Internet zu nutzen. Dauerkarten für die
Familienblöcke können allerdings nur in den ZebraShops gebucht
werden. |
|
Exklusiv bei McDonald’s: 5 x 2 VIP Tickets für ein
Bundesliga-Heimspiel der Zebras |
|
Duisburg, 22. Mai 2007 -
Nach dem erfolgreichen
Herzschlagfinale am vergangenen Wochenende bietet der MSV
Duisburg in seiner MSV-Arena ab der neuen Saison wieder
erstklassigen Fußball an.
Im Rahmen einer zweiwöchigen Promotion für die Dauerkarte
(Offizieller Verkaufsbeginn ab Donnerstag, 10 Uhr) verlosen der
MSV und McDonald’s für die bevorstehende Spielzeit 5 x 2
VIP-Tickets für Genießer in der Business-Lounge.
Diese exklusiven Tickets beinhalten neben den Sitzplätzen auf
der Haupttribüne auch ein Catering vor und nach dem Spiel.Die
Informationsbroschüren zur Dauerkarte und die Gewinnspiel-Flyer
liegen dabei in allen McDonald’s-Filialen in Duisburg, Mühlheim,
Ratingen und in der Region Niederrhein aus.Der MSV Duisburg und
sein Partner McDonald’s wünschen den Gewinnern schon jetzt viel
Glück bei der Verlosung und spannende Spiele in der MSV-Arena.
|
MSV verpflichtet
dritten Torhüter - Marcel
Herzog ist
Kapitän beim FC Schaffhausen in der Schweiz
Riesenparty für den MSV am und im
Rathaus
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos) |
Duisburg, 21. Mai
2007 - "Deutsch kann ich noch nicht so gut", begann
Fernando Santos - im Bild mit Walter Helmich - bei seinem Besuch
in der MSV Arena. Aber es ging doch schon ganz nett, da er in
der Saison 2004/05 als Rudi Bommer bei München
1860
Trainer war, ebenfalls in München erste Berührungen mit
Deutschland und der Bundesliga hatte. Leider keine ganz so
guten. "Ich war direkt beim ersten Spiel gegen
Kaiserslautern verletzt worden, fiel lange aus und als ich gegen
Mönchengladbach wieder spielen konnte erlitt ich einen
Fußbruch", erläuterte der Mann aus Rio seine Leidenszeit bei den
60ern. "Ich kenne ihn und als ich hörte dass er wieder auf dem
Markt ist, habe ich nachgehakt", erläuterte Rudi Bommer.
Beeindruckt war der Brasilianer vom Duisburger Publikum. So
große Begeisterung und Emotionen, dass hat den Mann aus
Südamerika tief bewegt, das lieben Brasilianer.
Er wird mit seiner Frau und der einjährigen Tochter Luisa hier
in Duisburg wohnen und will in der Bundesliga auch auf sich
aufmerksam machen. "Wer in der Bundesliga spielt kann sich für
die Nationalmannschaft empfehlen", so seine einfache Formel.
In der internen Meisterschaft seiner Heimatstadt Rio wurde er in
die Elf der besten Spieler gewählt, war
Fluminense Rio de Janeiro drauf
und dran ihn wieder zu kaufen.
Mit dem zweiten Neuzugang der Zebras
Maicon de Souza ist er
seit Jahren befreundet. "Er hat mich ständig angerufen,
was der MSV macht, ob tatsächlich der Aufstieg gelungen ist",
erzählte er. Seiner Meinung nach bekommt der MSV mit seinem
Landsmann einen technisch sehr starken und zudem robusten
Spieler, über den
der
ältere Santos sozusagen die Hand. Wie ein großer Bruder
sozusagen.
Auf ganz heißen Kohlen saß die
überraschende Vorstellung der Zebras heute. Marcel Herzog
(rechts) war gestern unter Hochspannung. Was macht der MSV?
Gelingt der Aufstieg?
Mit Marcel
Herzog
präsentierte der MSV Duisburg
seinen künftig dritten Torhüter. "Ich bin Kapitän beim FC
Schaffhausen", stellte sich der noch 26-jährige Torhüter
(28.06.1980 geboren) vor. Nett, offen und wie es scheint
angriffslustig dieser Junggeselle. "Man muss sich immer Ziele
setzen. Und ich komme nicht nach Duisburg um hier ein schönes
Leben zu haben. Ich habe größten Respekt vor den Leistungen von
Georg Koch, aber ich suche die Herausforderung." Seit fast
sieben Monaten läuft der Kontakt über Walter Hellmich, der ihn
in mindestens acht Spielen beobachten ließ. "In alle den Spielen
gab es einen ganz kleinen Fehler", schmunzelte Hellmich. Rudi
Bommer begründet die
Verpflichtung:
"Für mich ist ein dritter Torhüter in der Bundesliga einfach
wichtig. Wir haben gesehen, wie es ist, wenn Georg Koch verletzt
ist und wenn dann noch etwas mit Beuckert passiert, ist es nicht
gut, einen Oberligatorhüter ins kalte Wasser zu werfen." Für
Marcel Herzog ist klar, dass er mitten in der Stadt wohnen wird.
"So Ende Juni werde ich kommen und möchte hier mittendrin leben.
Ich will immer herausfinden, wie die Menschen in meinem Umfeld
so sind." Das ist für ihn seit seinem US-Aufenthalt in New York
als damals 13-Jähriger schon sehr wichtig geworden.
Der Präsident war einen Tag
nach dem zweiten großen Erfolgserlebnis in den letzten beiden
Jahren sehr zufrieden. "Wir hatten heute morgen schon ein
Gespräch mit dem Berater von Grlic und ich denke, dass wir
schnell zu einem Ergebnis kommen. Mit Lanzaat werden der Trainer
und ich noch reden. Mal sehen, was es da für eine Lösung geben
könnte", so Walter Hellmich. Morgen steht für die Spieler nebst
Frauen eine Bootstour an, anschließend geht es direkt zum
Empfang ins Rathaus. "Es ist in Hinblick auf die kommende Saison
einfach wichtig auch die ganze Familie mit einzubeziehen",
erläuterte der MSV-Chef den Familientag mit anschließender
Feier.
Aber die Zufriedenheit hatte noch andere Gründe: "Wir sind der
einzige Verein der den direkten Wiederaufstieg geschafft hat.
Und das bei der Konkurrenz. Es ist einfach unglaublich, was
jetzt hier in Duisburg abgeht. Diese Begeisterung wollen wir
mitnehmen. Erstaunlich ist auch, dass wir im Merchandising in
der 2. Liga gegenüber der Bundesliga zuvor noch zulegen konnten.
Die MSV-Familie wird immer größer. Und das wir im ersten
Bundsligajahr Fehler gemacht haben bzw. nicht das großen Geld
hatten ist jedem klar. Jetzt aber ist vieles anders, eben
besser. Deshalb müssen wir uns aber immer noch im Vergleich zu
anderen etablierten Klubs mit kleinem Budget zur Decke strecken,
das ist klar. Aber es geht voran. Wir wollen mit der Mannschaft
die Stadt und de Region nach vorn bringen", spannte der Präses
den Bogen weit über die Stadtgrenze hinaus - womit er richtig
liegt.
Mit den etwas über 18 000 Fans im Schnitt in der 2. Liga war er
durchaus zufrieden. "Schließlich war es doch teilweise eine "Berg-und-Talfahrt",
wurden die Nerven ganz schön strapaziert. Aber wir haben uns
zusammengerauft und ich hoffe, dass wir die Fans noch mehr
motivieren können. Wir brauchen jetzt alle Unterstützung."
Für das Team ist ab Mittwoch
erst einmal Urlaub angesagt. Am 1. Juli (Sonntag) beginnt der
Bundesliga-Alltag. Zunächst mit Training, dann mit dem
Trainingslager. "Wo, das weiß ich noch nicht so genau", wiegelt
Rudi Bommer erst einmal ab. Er wird sich einige Plätze ansehen
und der Präsident mit entscheiden, gegen wen welche
Vorbereitungsspiele stattfinden. "Damit finanzieren wir das
Trainingslager." Der Dauerkartenverkauf wird aber schon
jetzt am Donnerstag gestartet.
Santos präsentiert das neue
Zebra-Trikot
Der Brasilianer Santos soll die
Zebras in der Verteidigung verstärken und erhielt einen Vertrag
bis 2011 beim MSV. Santos spielte 15 Jahre für
Fluminense,
absolvierte über 200 Ligaspiele als Kapitän für den Klub aus Rio
de Janeiro, mit dem er 2006 Pokalsieger wurde. Torhüter
Herzog kommt vom FC Schaffhausen aus der Schweizer Super League
ins Ruhrgebiet und erhält einen Kontrakt bis 2010. Der Keeper
absolvierte am letzten Sonntag sein 100.Spiel in der höchsten
Schweizer Liga. Mit Schaffhausen stieg er 2004 in die Super
League auf.
Damit haben die Zebras neben dem
21-jährigen brasilianischen Mittelfeldspieler Maicon Thiago
Pereira da Souza bereits drei Neuzugänge unter Vertrag.
MSV-Neuzugang Fernando Santos
präsentierte bei seiner Vorstellung am Montag das neue
MSV-Trikot für die Saison 07/08. Erhältlich ist es ab sofort in
den ZebraShops Arena und Meiderich zum Preis von 59,95 €.
Verkaufsstart der Dauerkarte ab
Donnerstag
17 Spiele sehen, 14 zahlen - Familienangebot wird erweitert
Ab Donnerstag, 24.Mai 07, können sich alle MSV-Fans ihren
Stammplatz in der MSV-Arena
für die spannende Bundesliga-Saison 07/08 sichern. Die Zebras
starten ab 10 Uhr mit dem Verkauf der Saisontickets in allen
bekannten Vorverkaufstellen, den ZebraShops Arena und Meiderich,
über die Ticketline ODVS
01805-678007 und im Internet
www.msv-duisburg.de. Aufgrund der
starken Nachfrage haben die Zebras dabei das attraktive Angebot
der Familienblöcke um den Oberrang der Klöckner & Co Ecke
(Süd-Westkurve) erweitert.
Dabei gilt auch in der Bundesliga das attraktive Angebot „17
Spiele sehen, nur 14 zahlen“. Außerdem erspart sich der
Dauerkarteninhaber die Topspielzuschläge zu den Spielen gegen
Borussia Dortmund, Schalke 04 und Bayern München. Ein
Dauerkarteninhaber für den Oberrang der Sparkassen-Tribüne spart
somit fast 25 Prozent gegenüber dem Einzelkauf, ein
Dauerkarteninhaber für den Stehplatz wird fast 22 Prozent
sparen.
Zusätzlich erhöht der MSV die Leistungen für seine Dauer- und
Tageskarteninhaber. Während bisher nur die Anreise mit dem VRR
und den Bussen aus dem VGN-Bereich möglich war, ist nun die
Anreise aus der Region Niederrhein auch inklusive der Deutschen
Bahn 2. Klasse möglich. Somit können Zuschauer aus Dinslaken,
Wesel, Goch, Kleve, Emmerich und dem holländischen Grenzgebiet
ohne zusätzliche Fahrkosten noch komfortabler und schneller zu
den Heimspielen des MSV anreisen.
Alle Dauerkarteninhaber haben
außerdem freien Eintritt zu den Spielen der
MSV-Oberligamannschaft und der U19-Junioren.
Dabei bleiben die Preise auch in der Bundesliga
weitgehend stabil. Aufgrund der Mehrwertssteuererhöhung und der
enorm gestiegenen Energiekosten für den Arenabetrieb
wurden die Preise für Dauer – und Tageskarten im Vergleich zur
Zweitliga-Saison nur leicht angehoben. Dabei liegen die Preise
in der MSV-Arena
im unteren Drittel der Bundesliga-Konkurrenten. |
|
MSV
Duisburg - Rot-Weiß Essen
3:0 (0:0) Um 15:49 waren die Zebras wieder
erstklassig
Freude hier, Leid dort - MSV Duisburg oben, RWE erneut
abgestiegen
Walter Hellmich: "Es kommen zwei Brasilianer!" |
|
Maicon und
Santos verstärken die Zebras
Duisburg, 20. Mai
2007 - Baden-Württembergs Ministerpräsident Öttinger wird
den Nicht-Aufstieg des SC Freiburg verschmerzen können, hat doch
immerhin der VfB Stuttgart den Titel ins "Ländle" geholt und
stieg der Karlsruher SC in die 1. Liga auf. Der MSV Duisburg
verdarb dem zuletzt politisch in die Kritik geratenen
Ministerpräsidenten den Dreifachtriumpf.
Mit der Frankfurter Reserve stieg Rudi Bommer in die Reginalliga
Süd auf, mit Wacker Burghausen in die 2. Bundesliga und nun
setzte er sich die Trainerkrone mit dem Aufstieg des MSV
Duisburg in die Bundesliga auf. 377 Tage ist Rudi Bommer nun bei
den Zebras und hat es trotz erheblicher Probleme mit den zwölf
zu integrierenden Neuzugängen bei einer Reihe von "Häuptlingen"
doch noch gepackt. Glückwunsch!
Es war eine Punktlandung mit dem Aufstieg am letzten Spieltag.
Die Nerven der Verantwortlichen und der Fans waren schon arg
strapaziert worden. Aber es ist geschafft, also hat er wohl
nicht so viel falsch gemacht. "Wir sind gern hier in
Duisburg", sagt Familie Bommer. Ein weiterer Verbleib am
Kaiserberg ist also gesichert. Was
kommt
ist die große sportliche Herausforderung in der Eliteliga zu
bleiben. Der Präsident hat es angekündigt, dass man beim
Personal mit der Verpflichtung von gleich zwei Brasilianern
andere Wege gehen möchte, glaubt, aus der Bundesligaspielzeit
2005/06 gelernt zu haben. Ob nun Kölns Thomas Broich (Foto Rudi
Bommer mit dem Ex-Gladbacher) oder Münchens Stürmer Vucicevic,
Leverkusens Torhüter Butt oder auch Burghausens Manager Kurt
Gaugler tatsächlich hinzukommen werden wir sehen. Auch auf der
Torhüterposition und in der Innenverteidigung wird es eine
Veränderung geben. Diese Veränderungen soll bzw. muss es auch im
Besucherbereich geben. Kamen in den 17 Heimpartien durchaus
respektable 306 492 Zuschauer, die für einen Durchschnitt
von 18 029 Fans sorgten, muss dies allerdings besser werden in
Liga eins. In dieser verzeichnete der MSV in der Saison
2005/06 im Durchschnitt 25 179 Besucher.
Harald Jeschke
Maicon und
Santos verstärken die Zebras
Der MSV Duisburg hat die beiden Brasilianer Fernando Santos und
Maicon für die kommende Saison verpflichtet. Beide Spieler
erhalten Verträge bis 2011.
Fernando
Santos
Geb:
25.2.80 -
Position:
Verteidiger
- Letzter Verein:
Fluminense Rio de Janeiro
Maicon Thiago Pereira de Souza
Geb:
14.9.85
Position:
Mittelfeld -
Letzter
Verein:
Botafogo Rio de Janeiro
Beide
erhielten Verträge über vier Jahre. Santos war bereits einige
Tage beim MSV im Probetraining, soll die Abwehr verstärken. Der
21-jährige Maicon vom Club Botafogo ist für das offensive
Mittelfeld eingeplant. Beide Spieler wechseln ablösefrei zum
MSV.
|
|
Es gilt - für den MSV und RWE
- Arena ausverkauft |
Duisburg, 17./18. Mai 2007 - Der eine
(MSV Duisburg) will rauf, der andern (RW Essen) nicht runter. So
ein "finale furioso" hat es in Duisburg noch nicht gegeben.
Größtes Glanzlicht war das letzte Heimspiel im Aufstiegsjahr am
16. Juni 1991, als der MSV Konkurrent Blau-Weiß Berlin empfing
und die Zebras durch ein Tor des "Dicken" Michael Tönnies mit
1:0 siegten. Ein par Minuten vor dem Ende strömten schon die
Fans in den Innenraum und lösten damit Panik bei den
Verantwortlichen aus, ob des möglicherweise bei nicht korrektem
Ende zu befürchtenden Einspruchs. Es wurde zu Ende gespielt und
der MSV war als Zweiter drin in Liga eins.
Am
Sonntag ist es ein
ganz besonderer Saisonabschluss - für beide. Wobei sich keiner
der beiden Vereine beschweren kann, hatten sie doch in einigen Spielen davor Punkte
liegen gelassen, die jetzt ein
komfortables Saison-Auslaufen
ermöglicht hätten. Aber vom "Entspannungsspiel" st man jetzt
aufgrund der Vorgabe weit entfernt. Für beide geht es um alles,
die Umsetzung des Saisonzieles steht auf dem Spiel. Und wieder ist der oft
angesprochene Spruch von Rudi Bommer in Richtung
Zweitligakonkurrenz Rostock, Freiburg und Fürth aktuell. "Wer die
besten Nerven hat steigt auf!"
Weitere Gemeinsamkeiten? Die gibt es in punkto Sperren. RWE auf
den gesperrten Kapitän Kläsner, die Zebras auf Stürmer Lavric
(Gelbsperre) verzichte. Wie es aussieht wird auch auf Tobias
Willi, der zuletzt auf der Weber-Position in der Kette spielte,
aber in Paderborn verletzt wurde, fehlen. Georg Koch und
Freistoß-Spezialist Grlic werden ebenso mitwirken können,
wie der zuletzt fehlende Kapitän Schlicke (Foto) nach einem
Spiel Sperre.
"Es kribbelt
schon", gab Coach Rudi Bommer unumwunden zu. Aber schlafen würde
er noch sehr gut, was sich aber in de Nacht von Samstag auf
Sonntag durchaus ändern könne.
Zwei Aufstiege hat er schon selbst als Trainer miterlebt, noch
nie aber einen in die 1. Bundesliga. "Das wäre schon die
Krönung", meinte der sympathische Aschaffenburger. Die Arbeit
mit dem Team in dieser letzten Woche der Saison war sehr
positiv, er hatte aber auch viel Wert auf den Spaßcharakter
gelegt. "Dass muss sein. Über Essen reden wir kompakt am
Sonntag." Es sieht einen stark defensiv ausgerichteten Gegner
auf sein Team zukommen. "Essen wird abwarten und versuchen zu
Kontern. Das wird auch von den Ergebnissen auf den anderen
Plätzen abhängen", meinte der Trainer. Aber: "Wir sind gerüstet,
haben alles selbst in der hand und müssen nicht auf Freiburg
schauen und werden Druck machen."
So sieht es auch
Chef Walter Hellmich. "Wir sind bereit. Das konnte man deutlich
beim Training sehen, der Wille aufzusteigen ist da. Essen steht
mit dem Rücken zur Wand. Mir wäre am liebsten dass wir
aufsteigen und Essen in der 2. Liga bleibt, aber das ist nun
einmal kein Wunschkonzert. Wir müssen auf den Teppich bleiben,
aber mit Leidenschaft und spielerischem Vermögen dieses Spiel
angehen."
Keine
Tageskassen geöffnet
Der Revierschlager ist restlos ausverkauft. Alle 31.500 Plätze
in der MSV-Arena sind vergriffen. Es öffnen somit keine
Tageskassen am Spieltag. Die MSV-Arena
öffnet um 12 Uhr.
„Sponsor
of the day”: Xella schickt Fan auf Weltreise
MSV-Hauptsponsor Xella International ist zum Saisonfinale
„Sponsor of the day“.
Bereits ab 12 Uhr spielt die Band „Fullhouse“ auf der
Xella-Bühne hinter der MSV-Fankurve. Die Duisburger Band
präsentiert Hits aus den Top 40 und Rock-Covermusik. Als
Höhepunkt des Tages schickt Xella einen Besucher der MSV-Arena
mit Begleitung auf Weltreise. Dazu treten zwei Teilnehmer im
Torwandschießen auf dem Rasen in der Halbzeitpause gegeneinander
an.
Kircher pfeift
Knut Kircher aus Rottenburg leitet das Derby in der MSV-Arena.
Der 38-jährige Maschinenbauingenieur leitete in dieser Saison
bisher 21 Bundesligaspiele und fünf Partien in der 2.Liga. Ihm
assistieren Jan-Hendrik Salver (Stuttgart) und Florian Steinberg
(Korntal-Münchingen).
Aufstiegsjahr am
16. Juni 1991 -
38. Spieltag
MSV
Duisburg - Blau-Weiß 90 Berlin 1:0 (0:0) - Torschütze Michael
Tönnies 1 : 0 (86.) - Schiedsrichter: Wolfgang Mierswa
MSV Duisburg
Blau-Weiß 90 Berlin
Tw. Heribert Macherey
Tw. Holger Gehrke
Dirk Bremser
29. Thomas Adler 56.
Ewald
Lienen Christian Niebel
Patrick Notthoff
René Deffke
Toni Puszamszies
Alexander Kutschera
Franz-Josef
Steininger Helmut Rahner
Michael
Struckmann Thorsten
Schlumberger
Michael
Tarnat 75. Dietmar
Drabow
Michael Tönnies Thomas Motzke
Lothar Woelk Michael
Schmidt
Rachid Azzouzi Stanislav Levy
69.
Uwe Kober 75. Thomas Albrecht
69.
Massimo Mariotti 29.
Damir Bujan 56.
Tr. Willibert
Kremer
Tr. Wolfgang Metzler
Es gab auch schon das berühmte
Relegations-Hinspiel gegen Eintracht Frankfurt, da
aber lagen die Aussichten des nach oben wollenden
Zweitliga-Dritten bei Null.
Eintracht
Frankfurt blieb in der 1. Bundesliga durch:
1. Juni 1984:
MSV Duisburg - Eintracht Frankfurt
0:5 und: :5. Juni 1984:
Eintracht Frankfurt - MSV Duisburg
1:1
MSV Duisburg
Tw. Heribert Macherey
Kees Bregman
Herbert Büssers
Pascal Notthoff
Dietmar Schacht
Franz-Josef Steininger
Roland Wohlfarth
Udo Lay
Uwe Fecht
Heinz-Peter
Großmann
Ralf Heck
Günter Schlipper
Michael Struckmann
Tr. Luis Zacharias
Und wie war
das, als alles begann, also 1962/63? Da war es
der "Pitter" Danzberg, der mit seinem "Hammer" zum 2:1
im Oberligaspiel gegen Hamborn 07 traf. Es hatte ein
Foul vom Löwen Rolf Schafstall an Werner "Eia" Krämer
gegeben, ais dem sich heraus der Siegtreffer
entwickelte. Eine Woche nach dem 2:1-Sieg kam Post vom
DFB. Inhalt: Die Lizenz zum Kicken in der neuen
Bundesliga.
Das
Aufstiegsteam damals:
Jesse - Preuß, Sabath, Lotz, Danzberg, Nolden, Gecks,
Krämer, Versteeg, Walenciak, Kubek.
|
|
|
Oberliga West 1962/63 |
Sp. |
Tore |
Pte |
|
1. |
|
1. FC Köln |
30 |
65:37 |
42:18 |
|
2. |
|
Borussia Dortmund |
30 |
77:39 |
40:20 |
|
3. |
|
Meidericher SV |
30 |
47:43 |
38:22 |
|
4. |
|
Preußen Münster |
30 |
51:32 |
37:23 |
|
5. |
|
Alemannia Aachen |
30 |
58:42 |
37:23 |
|
6. |
|
Schalke 04 |
30 |
62:43 |
35:25 |
|
7. |
|
Schwarz:Weiß Essen |
30 |
44:37 |
33:27 |
|
8. |
|
Viktoria Köln |
30 |
81:69 |
30:30 |
|
9. |
|
Bayer Leverkusen |
30 |
50:54 |
30:30 |
|
10. |
|
Rot:Weiß Oberhausen |
30 |
49:58 |
29:31 |
|
11. |
|
Borussia M'gladbach |
30 |
44:60 |
24:36 |
|
12. |
|
SF Hamborn 07 |
30 |
34:50 |
24:36 |
|
13. |
|
Fortuna Düsseldorf |
30 |
43:64 |
22:38 |
|
14. |
|
Westfalia Herne |
30 |
43:65 |
21:39 |
|
15. |
|
Wuppertaler SV |
30 |
43:66 |
20:40 |
|
16. |
|
TSV Marl:Hüls |
30 |
37:69 |
18:42 |
|
Auf- und Abstieg der Zebras 1963 - 2007 |
|
Saison 1981/82 / - 1.
Abstieg der Zebras
Saison 1990/91 / - Zebras
in der 2. Liga (1. Aufstieg)
Saison 1992/93 / - Zebras in der 2. Liga (2.
Aufstieg)
|
Saison 1994/95 / Zebras in
der Bundesliga (3. Abstieg)
Saison 1995/96 / Zebras in
der 2. Liga (3. Aufstieg)
Bundesliga Saison 1999/00 /
Zebras in der Bundesliga (4. Abstieg)
Saison 2004/05 / Zebras (4. Aufstieg)
|
|
Jahre in der 1. Bundesliga |
Jahre in der 2. Bundesliga |
Jahre in der Oberliga Nordrhein |
|
26
1963/64-1981/82, 1991/92, 1993/94-1994/95, 1996/97-1999/2000 - 2005/06 |
13
1982/83-1985/86, 1989/90-1990/91, 1992/93, 1995/96, 2000/01-2004/05 -
2006/07 |
3
1986/87 - 1987/88 - 1988/89 |
Zebras binden starken Nachwuchs – Mölders und
Terodde nun Lizenzspieler
Die Zukunft heißt logischerweise Nachwuchs. Deshalb band der MSV
Duisburg die beiden erfolgreichen Torjäger Sascha Mölders aus
dem Amateur-Team von Horst Steffen und Simon Terodde aus der
Junioren-Bundesliga-Mannschaft von Trainer Uwe Schubert. Beide
erhielten Lizenzspielerverträge. Beide Verträge laufen bis zum
Ende der Saison 2008/2009.
Folgende Spieler aus dem aktuellen U19-Kader bleiben auch in der
kommenden Spielzeit als Vertragsspieler beim MSV:
Andreas Altenbeck, Czarner Schmidt, Tufan Tosunoglu, Tim
Weichelt, Sven Theißen, Marcel Löber und Serdar Demirel. Zudem
hat Georges N´doum seinen Vertrag in der zweiten Mannschaft der
Zebras um ein weiteres Jahr verlängert.
Verlassen werden die Zebras Benjamin und Nicola Koncic, Halil
Korkut, Jurek Rohrberg, Dennis Seeger, Volker Hansen, Hans-Josef
Peters, Marc Peters, Marc Melchert und Nicolas Karner. |
|
Duisburg, 16. Mai 2007 |
Bis Sonntag
Familienmitgliedschaft
Der MSV Duisburg bietet seinen Fans unter dem Motto „We are
ZebraFamily“ weiterhin eine Familienmitgliedschaft an. Noch bis
zum Sonntag gibt es diese Familienmitgliedschaft exklusiv bei
allen vier McDonald´s Filialen in Duisburg zum Preis von 100
Euro im ersten Mitgliedsjahr, inklusive zwei Spar-Menüs.
Anschließend beträgt der Preis für die Familienmitgliedschaft
120 Euro. Sie gilt für Eltern und alle Kinder bis zur Vollendung
des 18. Lebensjahres.
ZebraMagazine ab Freitag in den Shops
Die ZebraMagazine zum Spiel gegen RW Essen sind bereits ab
Freitag, 14 Uhr, in den ZebraShops Arena und Meiderich
erhältlich. Die wichtigsten Themen im Überblick:
- 18.Wahl zum Spieler der Saison: Zehn Fans freuen sich über
attraktive Preise
- Der Gegner: Jubilar mit Abstiegsangst
- Zebrastreifen: Mit Xella eine Weltreise gewinnen
- Unvergessene Zebras: Der brave Bulgare
- Historie: Meisterschaft vor 20 Jahren - Über Baesweiler und
Bayern zum Titel
Der Preis beträgt wie immer 1 €. |
|
MSV – RWE: Keine Tickets mehr
in Duisburg |
Duisburg, 15. Mai 2007 -
Für das Revierderby
gegen RW Essen sind am Dienstagmittag in den ZebraShops
Arena und Meiderich die letzten Tickets verkauft worden.
Lediglich für den Gästefanbereich gibt es ausschließlich
für RWE-Fans noch Restkarten in Essen. Die MSV-Arena
wird damit am Sonntag mit 31.500 Zuschauern
voraussichtlich ausverkauft sein.
|
|
MSV – RWE: Noch 600 Tickets |
|
Duisburg, 14. Mai 2007 - Bis
zum Montagnachmittag gab es in den ZebraShops Arena und
Meiderich noch 600 Tickets für das Revierderby am Sonntag in der
MSV-Arena gegen RW Essen. Dabei handelt es sich um Tickets für
die Südtribüne. Diese Tickets werden ausschließlich über die
ZebraShops Arena und Meiderich verkauft |
SC Paderborn
- MSV Duisburg 0:3
(0:2)
Zebras haben nun Aufstiegs-Matchball im Heimspiel gegen Essen
Ivica Grlic: "Wir haben heute alle Gras
gefressen!" -
Rudi Bommer: "Haben nun zuhause
Aufstiegs-Endspiel!" |
|
Nur ein Sieg zählt |
|
Duisburg, 11. Mai 2007 - 4000
Fans fahren mit dem MSV nach Paderborn, um ihn auf der Jagd nach
den drei wichtigen Punkten zu unterstützen. Drei Punkte müssen
her, so Trainer Rudi Bommer. Die Position des
Gelbgesperrten Björn Schlicke wird Quido Lanzaat übernehmen.
Christian Weber hat seine fünfte Karte abgesessen und ist in
Paderborn wieder dabei. Die Mannschaft hat fleißig trainiert,
intensiv gearbeitet und ist mental gut drauf.
"Vermutlich wird Paderborn sein Programm durchziehen und
defensiv spielen.", MSV-Trainer mutmaßt Rudi Bommer. Der MSV
will ähnlich wie in Kaiserslautern spielen. Eventuell wird
spielt Klemen Lavric, der schnell und kopfballstark ist, von
Beginn an dabei sein. "Die Jungs müssen sich darauf einstellen,
dass Paderborn trotz aller Defensive mit Volldampf spielt. Da
ich Trainer Holger Fach kenne, wird er die beste Mannschaft
aufstellen, um uns schlagen. Manfred Schneider |
|
MSV
Duisburg - 1. FC Köln 1:3
(0:1) Schwaches Nervenkostüm
Wieder große Chance vertan - Zebras stolpern über Geißböcke |
Duisburg, 7./8.
Mai 2007 - Von Träumer bis Versager oder "dümmer als die
Polizei erlaubt", gehen die Meinungen in den Medien und bei
den Fans nach der 1:3-Heimschlape und der Verweigerung der
Geschenkannahme der Zebras nach unglaublicher Vorlage
der Konkurrenz. Es trifft wohl alles ein wenig zu viel zu.
Tief sitzt die Enttäuschung beim Team, den Verantwortlichen
und den Fans. Nichts wurde es mit einer nach einem Dreier
breiteren Brust, mit der man nach Paderborn fährt um dort
den Zieleinlauf Aufstieg zu packen.
Jetzt stehen Selbstzweifel ganz oben an. Das
Herzlaker-Trainingslager war für die Katz, die Kölner um
Christoph Daum revanchierten sich für die schmachvolle
0:3-Hinspielschlappe beim Daum-Antritt.
Rudi Bommer muss jetzt widersprochen werden. Im ersten
Saisondrittel analysierte er eine wesentlich verbesserte
Ausgangslage bei der Konkurrenz aus Karlsruhe und Rostock.
Die hätten jeweils eine Mannschaft, die über Jahre gewachsen
ist und deshalb klar im Vorteil gegenüber den Zebras sind,
da sich nach einem Dutzend Neuzugängen das Duisburger Team
erst im Laufe der Spielzeit finden könne.
Das mit der verbesserten Harmonie bei den Zebras setzte mit
15 Spielen ohne Niederlagen in Folge recht schnell ein. Dann
aber kam der Knick, wurde der MSV Duisburg etwas
unberechenbarer was die Einschätzung der Erfolgserlebnisse
anging. Die Berg-und-Talfahrt in der Punkteausbeute -
kurioserweise nicht beim Tabellenplatz - war und ist
dauerhaft geworden. Genau das ist das Problem. In der Form
der Hinrunde - in der es Schwächen genug gab - wären
Paderborn oder Essen nicht das ganz große Problem. jetzt
vielleicht schon. Und das ist der Knackpunkt. Das Team zeigt
zu viel Nervenschwäche. Trotzdem ist das große Ziel immer
noch aus eigner Kraft zu bewältigen. Das ist letztendlich
die Überraschung schlechthin. Und wer weiß: Eventuell lässt
die Konkurrenz in Karlsruhe oder bei 1860 München erneut
Federn...
Fakt
ist, dass die Zebras sehr flott aus dem jetzigen Jammertal
raus müssen. Es hilft nur die psychologische Keule mit
absolut positivem Denken. Und Handeln natürlich.
Zitieren wird doch Christoph Daum: "Der MSV wird den
Aufstieg aus eigener Kraft schaffen. Wir hatten heute auch
das nötige Glück auf unserer Seite. Ohne Glück steigst Du nicht auf,
dass wünsche ich euch!"
Harald Jeschke
|
Verrückte 2. Bundesliga -
kollektives Patzen der Konkurrenz
Kann der MSV Duisburg daraus Kapital schlagen? |
|
Duisburg, 6. Mai 2007 - "Ich sage
es immer wieder", meinte Rudi Bommer noch vor der Abfahrt in
Trainingslager nach Herzlake, "wer die Nerven behält steigt auf.
Und ich sehe da noch ein Team vor uns, dass wir einholen
können." Die Konkurrenz zeigte heute komplett Nervenschwäche und
bestätigte eindrucksvoll die These des Zebra-Trainers. Aber: Was
nützt das Schwächeln der Konkurrenz, wenn daraus kein Kapital
geschlagen wird. Aber auch: Der MSV muss nicht zwingend der
Konkurrenz hinterhecheln, kann wieder aus eigener Kraft den
Blick nach vorn richten. Jetzt gilt es wirklich. Mit nun nur
noch sechs Punkten aus noch drei Spielen kann man theoretisch
den Aufstieg buchen. Das Restprogramm zeigt ein Liga-Szenario,
das auf ein Revierfinale in der MSV-Arena zwischen Duisburg und
Essen hinausläuft. "Ich freue mich auf ein Finale in Duisburg",
meinte RWE-Coach Lorenz Günter Köster zufrieden lächelnd nach
dem 2:0-Coup der in Blau-Gelb spielenden Rot-Weißen in Fürth.
Rein theoretisch kann am
Zweitliga-Finaltag die Ligazugehörigkeit für Essen schon
entspannt angesehen werden, rein theoretisch der MSV mit Siege
gegen Köln und Paderborn unbeschwert auftreten. Aber wie diese
Saison einrucksvoll zeigte, ist es so eine Sache mit der
Theorie, die immer wieder von der Realität überholt wurde. Dies
gilt für die Liga und ganz sicher auch für die Zebras. Harald Jeschke
|
Die Zebra-Formel: 3
- 9 = 3.
Vater starb - für Sven Beuckert kann Fußball im Moment nur
Nebensache sein
Von
Harald Jeschke |
Duisburg, 4. Mai
2007 - Die Formel für den MSV Duisburg ist schlicht: Aus den
drei restlichen Spielen neun Punkte einfahren ergibt den
sicheren dritten Rang und damit den Aufstieg. Jeder Zähler
weniger bedeutet zittern im Fernduell mit der Konkurrenz aus
Fürth und Freiburg. So einfach ist das.
Was nicht so einfach wie das simple Rechenbeispiel ist, liegt im
Nervenkostüm der Zebras und auch der Konkurrenz natürlich
- begründet. Wer sich von Abstiegskandidat Jena die Hälfte der
ersten Halbzeit vorführen ließ und erst spät den Willen zum
Kampf entwickelt, darf sich nicht wundern, wenn die Konkurrenz
aus dem Windschatten heraus vorbeizieht.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Das galt schon vor den
Heimspielen gegen Greuther Fürth, Burghausen und erst recht
gegen Braunschweig. Einen Nutzen daraus zu ziehen gelang dem MSV
Duisburg nicht. Ganz im Gegenteil. Nun ist der Druck enorm. Zwei
der drei letzten Gegner haben gutes Potenzial, dem MSV das Leben
sehr schwer machen zu können. Zeitliga-Diva FC Köln ist so
unberechenbar wie eine Sturmfront, Rot-Weiß Essen kämpft um den
Klassenerhalt und hat sich gegen Duisburg immer beweisen wollen.
Und Paderborn auf die leichte Schulter nehmen hieße sich selbst
für dumm zu verkaufen.
Was spricht nun
für die Zebras? Zum einen das Georg Koch wieder mitwirken kann.
Zum anderen. dass bei jedem im Team spürbar ist, alles zu geben.
Wer will nicht den sportlichen Erfolg und einige kämpfen noch um
eine mögliche Vertragsverlängerung. Weiterhin hat der MSV gegen
die Rot-Weißen Teams Heimrecht und sollte auf jeden Fall mit der
absoluten Unterstützung von den Rängen rechnen können. Wenn
nicht jetzt, wann dann? Es ist für einen Duisburger immer
wider erstaunlich zu beobachten, wenn in Dortmund im
Abstiegskampf 80 000 Fans ihren Lieblingen den Rücken stärken
und in Mönchengladbach trotz sicheren Abstiegs 50 000
kommen.
Was läuft hier in Duisburg anders? Sind Duisburger so genannte "Rosinenpicker",
die nur beim Erfolg mit auf den Zug springen oder nur bei ganz
besonderen Anlässen ihrem Team beistehen? Die Zahlen sprechen
für sich, auch wenn man nichts zu mäkeln hat, wenn gegen
Absteiger Braunschweig mehr als 16 000 Besucher kommen. Im
altehrwürdigen Wedau-Stadion wären es vielleicht 4000 gewesen,
bei ungünstiger Wetterlage wohl noch weniger. Aber wenn in den
Top-Partien gegen Karlsruhe und Rostock noch nicht einmal die 20
000er Marke geknackt werden kann, muss man schon nachdenklich
werden. Und wie oft war die MSV-Arena in der letzten
Erstligasaison tatsächlich ausverkauft? Ganz drei Partien. So am
28. August 2005 gegen Borussia Dortmund, am 25. März 2006 gegen
den FC Bayern München und am 9. April 2006 gegen den FC Schalke
04. Das war es auch schon.
Sterbefall
belastet Torhüter Beuckert
Drauf und dran angesagt - mit Koch und Willi gegen Köln
MSV-Trainer
Rudi Bommer hat Sven Beuckert nach Hause geschickt. "Für ihn ist
nach
dem plötzlichen Tod des Vaters Fußball nur Nebensache. Er muss
jetzt erst einmal seine Mutter unterstützen." Für Sven Beuckert
fährt Oberliga-Torhüter Sven Jürgens (re.)
mit ins Trainingslager ins
niedersächsische Herzlake.
Dort bleibt das Team bis Sonntag, bis auf die Trainer, die die
Freiburger beobachten und den Spieren Caligiuri und Aygün, die
nicht mitreisen. Dann wird Quartier im Steigenberger Hotel
bezogen.
"Wir wollen alles versuchen" erklärte der Coach die Maßnahme,
die schon einmal - in Kaiserslautern - für Erfolg gesorgt
hatten. Einzel- und Teambesprechungen sind in Herzlake angesagt.
Es wird derzeit so gut trainiert, dass es knistert, meinte Rudi
Bommer. Die Stimmung im Team wird vom Coach mit "Drauf und dran"
- "haben es noch selbst in der Hand und wollen die drei
restlichen Gegner weghauen" beschrieben.
Hört sich stark an, muss auch
stark sein. Rudi Bommer wird gegen den FC aus der Domstadt neben
dem
wieder
einsatzfähigen Georg Koch im Tor auf Tobias Willi für den für
dieses Spiel gesperrten Weber setzten. " Er
hat in Jena gute Szenen
und ich will auch mit ihm über Außen das Spiel schneller machen.
Wichtig sind aber die Zweikämpfe. Die müssen wir sofort - siehe
drauf und dran - annehmen. So wie beim Spiel in Köln." Der
Coach warnt vor Köln, da der FC im heimischen Stadion gehemmt
spielt, auswärts aber befreiter - Ausnahme Essen - aufspielt.
Aus Köln kam ein Großteil des Kartenkontingents zurück, hält
sich also das Interesse der Fans verständlicherweise bei dem
Tabellenstand in Grenzen. Höchsten 2500 Fans in Rot-Weiß werden
erwartet. Ein ausverkauftes Haus aber ach. Mal sehen ob
Christoph Daum oder die aktuelle Tabellenlage der Zebras doch
Zuschauer ziehen. Für die noch einzige Auswärtspartie rechnet
der MSV ebenfalls mit einem "Heimspiel". "Die Fans haben sich
schon gut für Paderborn eingedeckt. In dem nur 10 200 Plätze
bietenden Stadion wird wohl die Hälfte aus Duisburg sein",
mutmaßte MSV-Pressesprecher Tobias Günter.
Topspezialist operiert Blank – Trainingsauftakt im Visier
MSV-Profi Stefan Blank wird am kommenden Montag vom
Kniespezialisten Prof. Michael Strobel in Straubing operiert.
Der Mittelfeldspieler der Zebras hatte im Anschluss an die im
Oktober zugezogene Knieverletzung eine Thrombose erlitten und
musste seitdem spezielle Medikamente einnehmen. Nun kann seine
eigentliche Verletzung behandelt werden.
Für diesen Eingriff konnte MSV-Mannschaftsarzt Dr. Lothar
Roslawski den anerkannten Topspezialisten Prof. Michael Strobel
gewinnen. Dr. Roslawski, der heute seinen 47.Geburtstag feiert,
assistiert Strobel bei der Operation und wird bereits am Abend
wieder zur Mannschaft stoßen, die im vorletzten Heimspiel der
Saison auf den 1.FC Köln trifft. Schon wenige Tage nach der
Operation kann Blank zurück nach Duisburg kehren und seine Reha
beginnen. Ziel von Ärzten und Spieler ist es beim
Trainingsaufakt der Zebras Anfang Juli wieder dabei zu sein.
MSV-Eintrittskarten – Jetzt auch über www.duisburgticket.de
buchbar
Vor rund einem halben Jahr ging das neue Buchungsportal
www.duisburgticket.de
online und erfreut sich seitdem stetig steigender Nutzerzahlen.
Mit dem MSV-Duisburg konnte die Duisburg Marketing GmbH als
Betreiberin des Portals einen neuen Kooperationspartner
gewinnen. Ab sofort können die Eintrittskarten für die
Heimspiele der Zebras auch über
www.duisburgticket.de
gebucht werden.
Bereits buchbar über
www.duisburgticket.de
sind seit längerem im sportlichen Bereich unter anderem die
Karten für die Heimspiele des EVD sowie Karten für die Kanu WM
2007.
MSV-Köln: Tickets am Samstag ab 10 Uhr
Für das rheinische Derby gegen den 1.FC Köln gibt es am Samstag
ab
10 Uhr noch Tickets in den ZebraShops Arena und
Meiderich. Lediglich alle Tickets für die KönigPilsener-Fankurve
sind bereits vergriffen. Für alle übrigen Plätze sind Tickets
erhältlich. Der MSV empfiehlt ausdrücklich den Ticketerwerb im
Vorverkauf und die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln,
da die Parkplatzkapazität durch die umliegenden Baustellen stark
eingeschränkt ist. Inhaber eines gültigen Tickets haben am
Spieltag freie Fahrt im VRR.
Voerder Grand-Prix: MSV und Hellmich-Marketing geben Gas
In der Voerder Innenstadt wird am Sonntag Vollgas gegeben. 25
Teams mit je sechs Fahrern kämpfen in einem Kartrennen durch die
City um den Titel. Auch der MSV Duisburg und sein exklusiver
Vermarkter Hellmich-Marketing stellen jeweils ein Racing-Team.
Das Spektakel auf dem 750-Meter- Rundkurs beginnt mit Aufwärmen
und Qualifying-Runden bereits ab
8 Uhr.
Um
15 Uhr wird dann das dreistündige Hauptrennen
gestartet. Die Siegerehrung ist für
18:30 Uhr geplant. |
|
MSV – Köln: Bereits 24.000 Tickets verkauft |
|
MSV – Köln: Bereits 24.000 Tickets verkauft
Für das rheinische Derby gegen den 1.FC Köln hat der MSV
Duisburg bereits 24.000 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Da aus
Köln viele Tickets wieder zurückgeschickt wurden, bietet der MSV
seinen Fans weiterhin den Ticketerwerb im Vorkauf an. Diese
Tickets können in allen bekannten Vorverkaufstellen, über die
Ticketline 01805-678007, über
www.msv-duisburg.de und
in den ZebraShops Arena und Meiderich erworben werden. Alle
Inhaber eines gültigen Tickets können am Spieltag Bus und Bahn
im VRR kostenlos nutzen.
ZebraMagazine bereits am Freitag in den Shops
Die ZebraMagazine zum Spiel gegen den 1.FC Köln sind bereits ab
Freitag,
14 Uhr, in den ZebraShops Arena und Meiderich
erhältlich. Die wichtigsten Themen im Überblick:
- 18.Wahl zum Spieler der Saison: Noch bis zum
15.Mai 07 abstimmen und ein Abendessen mit dem Spieler
der Saison gewinnen
- Der Gegner: Trainer Christoph Daum kehrt nach Duisburg zurück
- Zebrastreifen: Mit Xella einen Städtetrip nach Dubrovnik
gewinnen
- Unvergessene Zebras: Vater Helmes hofft auf ein 5:4 gegen
seinen Sohn
- Historie: „Mach et, Otze“ – Erinnerung an das
Pokalhalbfinale 1991
Der Preis beträgt wie immer 1 €. |
|
MSV bezieht Trainingslager |
|
MSV bezieht Trainingslager
Duisburg, 2. Mai 2007 - Der MSV Duisburg bezieht am Wochenende
ein Trainingslager im niedersächsischen Herzlake. Dort wird sich
die Mannschaft von Trainer Rudi Bommer auf das Spiel gegen den
1.FC Köln vorbereiten. Die Zebras werden am Freitag um
10 Uhr in der MSV-Arena trainieren und anschließend
gemeinsam nach Herzlake fahren. Der MSV weist daraufhin, dass
die Arena zu diesem Training aus organisatorischen Gründen für
Zuschauer nicht geöffnet ist.
Xella präsentiert: Autogrammstunde mit der MSV-Elf bei Bauhaus –
Trikots und Tickets zu gewinnen
Am Donnerstag, 3. Mai, sind die MSV-Profis dabei: Björn
Schlicke, Georg Koch, Mo Idrissou, Youssef Mokhtari, Mihai
Tararache, Klemen Lavric, Iulian Filipescu, Christian Weber,
Ivica Grlic, Marco Caligiuri, Adam Bodzek und Nils-Ole Book.
Das Baustoffunternehmen Xella International, Hauptsponsor des
MSV Duisburg, präsentiert die Autogrammstunde einer starken
Zebra-Elf. Von 16 bis
19 Uhr, geht’s im Baumarkt Bauhaus in
Duisburg-Großenbaum im Gewerbepark Keniastraße so richtig rund.
Spielstarke Aktionen machen die
2 x 90 Minuten bei Bauhaus vom Anpfiff an zu einem echten „Mailight“
für alle MSV-Fans. Attraktive Sachpreise belohnen die
treffsicheren Schützen beim Xella-Torwandschießen. Beim großen
Gewinnspiel können sich die Besucher auf fan-tastische Prämien
freuen. Zum Beispiel: 10 Originaltrikots des MSV oder 5 x 2
VIP-Karten zum Saisonfinale am 20. Mai gegen Rot-Weiß Essen. Die
MSV-Elf steht ab 17 Uhr zur Autogrammstunde bereit.
KönigPilsener präsentiert: Autogrammstunde bei Marktkauf
Voerde
Die MSV-Profis Sven Beuckert, Tobias Willi und Markus Daun geben
am Donnerstag von 15-16 Uhr eine Autogrammstunde bei Marktkauf
in Voerde (Friedrichsfelder Straße 30). Präsentiert wird die
Autogrammstunde von MSV-Partner König Pilsener. |
Glückwunsch Karlsruher SC:
Tabellenführer heute in der 1. Bundesliga angekommen
Wer folgt dem KSC in die Eliteliga? |
Duisburg, 29. April 2007 - Nicht
viel war es mit Schützenhilfe. Lediglich Augsburg konnte einen
der drei Konkurrenten der Zebras um einen der noch zwei zu
vergebenen Aufstiegsplätze auf Distanz halten. Souverän sicherte
sich die Spielvereinigung Greuther Fürth und der SC Freiburg die
drei Punkte auf des Gegners Platz - was dem MSV ja nicht
gelungen war. Der KSC machte mit dem heutigen Sieg auch in der
Theorie alles klar und ist in der Eliteliga angekommen.
Was nun beim Restprogramm auf die Zebras zukommt ist jedem klar.
Es geht tatsächlich um das bessere Nervenkostüm. Das sich die
Kölner in Duisburg noch einmal so richtig reinhängen ist klar.
Es geht um das Prestige. Und gegen Essen: Rot-Weiß will drin
bleiben, der MSV eine Etage höher ankommen. Damit sind auch hier
die Fronten geklärt.
Die 2. Bundesliga 2008/09 wird eine der stärksten und
spannendsten seit langen Jahren. Wie es derzeit aussieht wird
die komplette linke Rheinseite keinen Erstliga-Spielort mehr
haben - außer die Mainzer schaffen noch das immer wider zitierte
Wunder, was selten genug geschieht.
Mit dem in dieser Saison am Aufstieg gescheiterten Clubs, die
Erstliga-Ambitionen hatten, den Absteigern Mönchengladbach,
Aachen und Mainz wird es brummen in Liga zwei. Mit einem
Aufstieg können die Zebras diesem Szenario aus dem Weg gehen.
Noch haben sie es selbst in der Hand, im Windschattenrennen der
letzten drei Spiele mit neun Punkten geht das. Auf Ausrutscher
der Konkurrenz setzten wäre fatal. Von 31 bislang
absolvierten Spieltagen waren die Zebras ganze sechs nicht auf
einem Aufstiegsplatz.
|
Carl Zeiss Jena
- MSV Duisburg
3:3 (3:0) Nach 0:3 noch Remis erkämpft
Zebras in Hälfte eins mit Pech und desolatem Spiel, in Hälfte
zwei mit guten Freistößen Punkt gerettet
Grlic sorgte für die Wende - MSV kann Aufstieg immer noch aus
eigener Kraft packen |
|
Duisburg, 27. April
2007 - Was soll man dazu sagen? Was war los mit den Zebras?
Was geht noch in den drei letzten Spielen der Saison?
So ganz genau weiß
das wohl niemand beim MSV Duisburg. Maßlose Enttäuschung war
nach dem torlosen Remis im Heimspiel gegen destruktive
Braunschweiger angesagt, nach der ersten Hälfte in Jena war
dieses Gefühl schon wieder da. Und dann doch noch die Wende. Wie
in Karlsruhe, wie in Fürth.
Jena war anders. Jena bot mehr. Zum einen die erneute bittere
Erkenntnis, dass sich eben nichts in der Saison ausgleicht.
Nicht in dieser Spielzeit.
Zu oft haben die Zebras nun völlig zu Recht an den Unparteischen
zweifeln müssen. Wenn man dann noch die peinliche aber
unglaublich abgezockte Beinlich-Schau im Spiel gegen Rostock vor
Augen hat, die kein Tor dafür aber einen Platzverweis brachte,
dann rundet sich diese Spielzeit schon irgendwie ab. Aber hadern
schießt keine Tore. Die Minuten nach dem 2:0 für Jena sagten
einiges aus. Wer so noch das dritte Gegentor hinnimmt und sich
dann völlig orientierungslos darstellt, der muss sich Kritik
gefallen lassen. So ist das Ziel Aufstieg klar gefährdet. Das
doch noch ein Aufbäumen und der so wichtige eine Zähler
eingefahren wurde, spricht aber eindeutig für die Qualität der
Mannschaft.
Mit dem Zähler
haben es die Zebras immer noch selbst in der hand, können aus
eigner Kraft den Zieleinlauf packen. Aber: Mit Köln und Essen
stehen zwei Derbies mit ganz besondere Note an. Beim einen
(Köln) geht es klar um das Prestige, beim anderen (Essen) um die
Klasse. Und Paderborn weiß sich wieder seiner Haut zu wehren.
Mal sehen, wie die Konkurrenz Freiburg in Offenbach, Fürth beim
FC Köln sowie Kaiserslautern in Augsburg spielt. Und für Rostock
wird es in Essen auch ein heißes Tänzchen sein. Harald Jeschke |
|