TuRa 88 - Archiv Januar - Mai 2007

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Rote Teufel von 0:5-Packung gegen Kleve erholt

Fichte Lintfort

TuRa 88 Duisburg

1:3 (1:0)

Lintfort, 20. Mai 2007 - Es hätte das Spiel sein sollen, in dem TuRa 88 Duisburg den Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga perfekt macht. Es wurde ein besseres Freundschaftsspiel, weil sich die Roten Teufel nach der 0:5-Packung gegen Kleve bereits vor einer Woche aus dem Landesliga-Aufstiegsrennen verabschiedet hatten Immerhin beendeten die Neudorfer mit einem 3:1 (0:1)-Sieg bei Fichte Lintfort die Saison. Doch statt des Aufstiegs sprang am Ende nur der vierte Platz heraus.
 "Wir haben uns eine Halbzeit lang sehr schwer getan", berichtete Traienr Ralf Kessen. Denn bis auf die Chance für Dejan Lazovic in der fünften Minuten brachten die Gäste nicht viel zu Stande. So ging der Tabellendreizehnte in der zehnten Minute durch Ergül Tekin sogar in Führung. "Nach der Pause haben wir uns aber um 100 Prozent gesteigert", so Kessen. Marvin Ellmann (60., 86.) und Dejan Lazovic (86.) schossen den Sieg heraus.
 Nach dem Spiel gaben die Roten Teufel bekannt, dass sie mit Michael Baum und Michael Pomp verlängert haben. Am Mittwoch geht es im Pokalspiel um 19 Uhr zu Hause gegen TDF Tunaspor um die Qualifikation für den Verbandspokal 2007/08. (the)

Fichte Lintfort - TuRa 88 Duisburg 1:3 (1:0)

Tore: 1:0 Tekin (10.), 1:1 Ellmann (60.), 1:2 Lazovic (80.), 1:3 Ellmann (86.)

TuRa 88: Bächler - Tebeck, Baum, Sengül, Gebka, Luley, Raguz (30. Giesen-Tober), Schnecker, Ellmann, Lazovic, Cho.

Abgestürzt!: 0:5! TuRa in der Tabelle sogar nur noch Vierter

TuRa 88 Duisburg

1. FC Kleve II

0:5 (0:2)

Duisburg, 13. Mai 2007 -  Das ehrgeizige Saisonziel auf dem neuen Rasen auch eine neue (höhere) Liga anzugehen ist gescheitert. Nach der Schlappe beim bislang ärgsten Konkurrenten  Moers war diese
Heimschlappe das endgültige Aus aller Träume. 

Ralf Kessen saß auf der Bank. Er schaute nach vorne, der Blick ging ins Leere. Währenddessen winkte Co-Trainer Toto Pelzer einfach nur ab. "Was soll man dazu schon sagen?". Am besten: "Kein Kommentar", sagte Chefcoach Kessen. Eines immerhin hat TuRa 88 Duisburg richtig gemacht. Sie haben sich nicht "mal eben" aus dem Aufstiegsrennen in der Fußball-Landesliga verabschiedet - sondern gründlich. Mit 0:5 (0:2) wurden die Roten Teufel vom 1. FC Kleve II vermöbelt. Da Moers und Sonsbeck gleichzeitig gewannen, hat TuRa 88 den Aufstieg schon einen Spieltag vor Saisonende auch rechnerisch verspielt.
Schlimme Fehler
bei den Gegentoren
Wieder ging ein Spiel gegen ein Spitzenteam so richtig in die Hose. 0:4 hieß es in Moers. Jetzt 0:5 - und die Klever hatten noch etliche Chancen, die Neudorfer Blamage in ein Debakel zu verwandeln. Und es war wie so oft. Der Biss, das Engagement, der Einsatz, der einen Meisterschaftsanwärter ausmachen sollte, fehlte. Wie in den vergangenen Wochen. Dann die Fehler. Torhüter Markus auf der Heiden sah bereits beim 0:1 durch Simon Olfen (6.) nicht gut aus. Die Schuld am 0:2 (wieder Olfen; 36.) teilte er sich mit Abwehrspieler Daniel Dentgen. Der ließ Christian Offermanns ungehindert flanken. Der Abwehrversuch auf der Heidens hatte nur bedingt etwas mit Strafraumbeherrschung zu tun. Jeremias Geurtsen tickte den Ball zurück ins Feld, Olfen hämmerte den Ball rein. Und auch beim 0:3 (53.) durch Offermanns hatte die TuRa-Abwehr zwar die besten Plätze auf der Anlage, aber nicht die nötige Aggressivität, um das Gegentor zu verhindern. Die weiteren Treffer durch Dennis Hommers (83.) und Offermanns (85.) hatten etwas von Angriffen auf Wehrlose.
 Leistung brachten in den letzten Wochen vor allem die älteren Spieler wie Mucki Tebeck, Marcel Füten und Willi Anastassiadis. Aber der Rest? Der Frust entlud sich bei Tebeck in einem lauten Streit mit Geschäftsführer Karl Freitag.
 Eine Analyse wollte Kessen nach dem Spiel nicht wagen. Dennoch ist klar, dass sich einige Spieler für die angekündigte Verjüngung "aufdrängen". Torhüter Markus auf der Heiden machte zuletzt immer wieder Fehler, während Martin Bächler beim Pokalspiel gegen Preußen einen sicheren Auftritt hinlegte.Die Verteidigung wackelte häufig, gerade an den "Nahtstellen" Daniel Dentgen und Michael Baum. Von Hakan Sengül war nur selten zu sehen; Adam Gebka enttäuschte während der gesamten Saison. Und Torjäger Dejan Lazovic traf nach der Winterpause nur noch zweimal. Viel zu wenig.

TuRa 88: auf der Heiden - Füten, Baum, Dentgen, Tebeck, Sengül, Schnecker, Lazovic, Kaya (46. Anastassiadis), Luley (46. Raguz), Ellmann (46. Cho)
Tore: 0:1 Olfen (6.), 0:2 Olfen (36.), 0:3 Offermanns (53.), 0:4 Hommers (83.), 0:5 Offermanns (85.).

Das waren zwei typische Szenen des Spiels: TuRas-Angreifer kamen entweder nicht am Gegner vorbei (links scheiterte Ellmann) oder trafen nur den Torhüter (Kaya rechts)

 

 


Fotos Manfred Schneider)

Rote Teufel von 0:5-Packung gegen Kleve erholt

Fichte Lintfort

TuRa 88 Duisburg

1:3 (1:0)

Es hätte das Spiel sein sollen, in dem TuRa 88 Duisburg den Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga perfekt macht. Es wurde ein besseres Freundschaftsspiel, weil sich die Roten Teufel nach der 0:5-Packung gegen Kleve bereits vor einer Woche aus dem Landesliga-Aufstiegsrennen verabschiedet hatten Immerhin beendeten die Neudorfer mit einem 3:1 (0:1)-Sieg bei Fichte Lintfort die Saison. Doch statt des Aufstiegs sprang am Ende nur der vierte Platz heraus.
 "Wir haben uns eine Halbzeit lang sehr schwer getan", berichtete Traienr Ralf Kessen. Denn bis auf die Chance für Dejan Lazovic in der fünften Minuten brachten die Gäste nicht viel zu Stande. So ging der Tabellendreizehnte in der zehnten Minute durch Ergül Tekin sogar in Führung. "Nach der Pause haben wir uns aber um 100 Prozent gesteigert", so Kessen. Marvin Ellmann (60., 86.) und Dejan Lazovic (86.) schossen den Sieg heraus.
 Nach dem Spiel gaben die Roten Teufel bekannt, dass sie mit Michael Baum und Michael Pomp verlängert haben. Am Mittwoch geht es im Pokalspiel um 19 Uhr zu Hause gegen TDF Tunaspor um die Qualifikation für den Verbandspokal 2007/08. (the)

Fichte Lintfort - TuRa 88 Duisburg 1:3 (1:0)

Tore: 1:0 Tekin (10.), 1:1 Ellmann (60.), 1:2 Lazovic (80.), 1:3 Ellmann (86.)

TuRa 88: Bächler - Tebeck, Baum, Sengül, Gebka, Luley, Raguz (30. Giesen-Tober), Schnecker, Ellmann, Lazovic, Cho.

Abgestürzt!: 0:5! TuRa in der Tabelle sogar nur noch Vierter

TuRa 88 Duisburg

1. FC Kleve II

0:5 (0:2)

Duisburg, 13. Mai 2007 -  Das ehrgeizige Saisonziel auf dem neuen Rasen auch eine neue (höhere) Liga anzugehen ist gescheitert. Nach der Schlappe beim bislang ärgsten Konkurrenten  Moers war diese
Heimschlappe das endgültige Aus aller Träume. 

Ralf Kessen saß auf der Bank. Er schaute nach vorne, der Blick ging ins Leere. Währenddessen winkte Co-Trainer Toto Pelzer einfach nur ab. "Was soll man dazu schon sagen?". Am besten: "Kein Kommentar", sagte Chefcoach Kessen. Eines immerhin hat TuRa 88 Duisburg richtig gemacht. Sie haben sich nicht "mal eben" aus dem Aufstiegsrennen in der Fußball-Landesliga verabschiedet - sondern gründlich. Mit 0:5 (0:2) wurden die Roten Teufel vom 1. FC Kleve II vermöbelt. Da Moers und Sonsbeck gleichzeitig gewannen, hat TuRa 88 den Aufstieg schon einen Spieltag vor Saisonende auch rechnerisch verspielt.
Schlimme Fehler
bei den Gegentoren
Wieder ging ein Spiel gegen ein Spitzenteam so richtig in die Hose. 0:4 hieß es in Moers. Jetzt 0:5 - und die Klever hatten noch etliche Chancen, die Neudorfer Blamage in ein Debakel zu verwandeln. Und es war wie so oft. Der Biss, das Engagement, der Einsatz, der einen Meisterschaftsanwärter ausmachen sollte, fehlte. Wie in den vergangenen Wochen. Dann die Fehler. Torhüter Markus auf der Heiden sah bereits beim 0:1 durch Simon Olfen (6.) nicht gut aus. Die Schuld am 0:2 (wieder Olfen; 36.) teilte er sich mit Abwehrspieler Daniel Dentgen. Der ließ Christian Offermanns ungehindert flanken. Der Abwehrversuch auf der Heidens hatte nur bedingt etwas mit Strafraumbeherrschung zu tun. Jeremias Geurtsen tickte den Ball zurück ins Feld, Olfen hämmerte den Ball rein. Und auch beim 0:3 (53.) durch Offermanns hatte die TuRa-Abwehr zwar die besten Plätze auf der Anlage, aber nicht die nötige Aggressivität, um das Gegentor zu verhindern. Die weiteren Treffer durch Dennis Hommers (83.) und Offermanns (85.) hatten etwas von Angriffen auf Wehrlose.
 Leistung brachten in den letzten Wochen vor allem die älteren Spieler wie Mucki Tebeck, Marcel Füten und Willi Anastassiadis. Aber der Rest? Der Frust entlud sich bei Tebeck in einem lauten Streit mit Geschäftsführer Karl Freitag.
 Eine Analyse wollte Kessen nach dem Spiel nicht wagen. Dennoch ist klar, dass sich einige Spieler für die angekündigte Verjüngung "aufdrängen". Torhüter Markus auf der Heiden machte zuletzt immer wieder Fehler, während Martin Bächler beim Pokalspiel gegen Preußen einen sicheren Auftritt hinlegte.Die Verteidigung wackelte häufig, gerade an den "Nahtstellen" Daniel Dentgen und Michael Baum. Von Hakan Sengül war nur selten zu sehen; Adam Gebka enttäuschte während der gesamten Saison. Und Torjäger Dejan Lazovic traf nach der Winterpause nur noch zweimal. Viel zu wenig.

TuRa 88: auf der Heiden - Füten, Baum, Dentgen, Tebeck, Sengül, Schnecker, Lazovic, Kaya (46. Anastassiadis), Luley (46. Raguz), Ellmann (46. Cho)
Tore: 0:1 Olfen (6.), 0:2 Olfen (36.), 0:3 Offermanns (53.), 0:4 Hommers (83.), 0:5 Offermanns (85.).

Das waren zwei typische Szenen des Spiels: TuRas-Angreifer kamen entweder nicht am Gegner vorbei (links scheiterte Ellmann) oder trafen nur den Torhüter (Kaya rechts)

 

 


Fotos Manfred Schneider)

Endspiel des Kreispokals erreicht: TuRa 88 schlug Preußen Duisburg 3:1 (1:1)

Duisburg, 9. Mai 2007  - In der Schlussminute stellte TuRa-Angreifer Lazovic mit dem 3:1 endgültig alle Weichen auf Finale. Bis zur Halbzeit hatte nach dem Führungstor der Gäste (39.) durch Boahene  Raguz den 1:1-Ausgleich und nach dem Wechsel durch Schnecker (78.) zur ersten Führung für das Neudorfer Landesligateam die Tore erzielen können.

Auf dem Foto von Manfred Schneider erzielte Preußens Boahene die 1:0-Führung für den Bezirksligisten.

Tore: 0:1 (39.) Boahene, 1:1 (45.) Raguz, 2:1 (78.) chnecer, 3:1 (90.) Lazovic

TuRa 88: Bächler - Baum, Dentgen (46. Füten), Schnecker, Sengül, Pomp (66. Tebeck), Lazovic, Luley, Zimmrmann, Giesen-Tober (32. Ellmann), Raguz
Preußen Duisburg: Katerberg - Losekant, Plebuch, Benemann, Strube (81. Gasse), Guse, Steindor, Boahene (72. Chuppan), Lausberg, Bartels, Bähr.

Nach 3:2-Erfolg in Mülheim: Noch alles drin für TuRa 88 - Sonntagsschuss von Anastasiadis brachte Sieg

Galatasaray Mülheim

TuRa 88 Duisburg

2:3 (1:0)

Mülheim/Duisburg, 6. Mai 2007 - Ein so genannter Sonntagschuss von Anastasiadis  rettete alle Hoffnungen des Teams vom Kammerberg auf den noch möglichen Aufstieg. Er traf gefühlvoll per Lupfer über den weit vor dem Tor stehenden Torhüter der Mülheimer hinweg zum 3:2-Sieg. Dieser Erfolg der Gäste bedeutet den Abstieg für den Gastgeber und lässt TuRa 88 weiter im Titelrennen.

Tore: 1:0 86.) Aksoy, 1:1 (47.) Ellmann,  1:2 (58.) Füten,  2:2 (60.) Akbas, 2:3 (61.) Anastasiadis

TuRa 88: auf der Heiden - Füten, Baum, Dentgen, Tebeck - Schnecker, Kaya, Pomp (46 Lazovic), Luley, Ellmann (66. Gebka),  Raguz (46 Anastasiadis)

Gelb: Zimmermann (40.) auf der Bank)

TuRa im Derby wieder Tritt gefasst? Drei Tore durch Youngster Ellmann

TuRa 88 Duisburg

DSV 1900

 3:1 (1:0)

Duisburg, 29. April 2007 - Vor dem Spiel hatte Inge Kessen ihre beiden Jungs neutral an die Hand genommen, Ralf links und Jörg rechts, so frei nach dem Motto ein Unentschieden fände ich schön...

TuRa 88 zeigte sich im Derby von der Schlappe in Moers gut erholt. Bestens drauf war Youngster Marvin Ellmann. Ihm gelangen gleich alle Neudorfer Tore. Er traf zunächst in der ersten Hälfte (35.) und gleich zweimal in Halbzeit zwei (62./67). Zwischendurch direkt nach dem Wechsel ein fulminanter Schuss von Thomas Kersten aus der eigenen  Hälfte - geschätzt gut 50 Meter Distanz - und der war drin, da Markus auf der Heiden weit vor der Torlinie stand. 1:1 hieß es in der 46. Minute und nicht wenigen am Kammerberg wurde mulmig.
Aber das Gästeteam von Jörg Kessen war schon in der ersten Hälfte durch eine rote Karte gegen Ostojic (unspektakuläres Foul an Eilmann, eher als Scherz anzusehen) dezimiert worden. Die beiden schnellen Tore von Eilmann besorgten dann endgültig den Sieg für die Neudorfer. Kurz vor Ende des Spiels Feistoß für den DSV 1900. Thomas Kersten schoss in die Mauer, in der sich die Spieler dort, wo es dem Mann besonders weht tut, auch d
ie Hände hielten. Prompt landete der Ball dort auch. Folge: Zur Überraschung aller Pfiff des Schiedsrichters, was  natürlich auch gleichzeitig Elfmeter bedeutete. Diesmal aber war auf der Heiden Sieger, DSV Schütze Niemzcewski schaffte es nicht, ihn zu überwinden.

Tore: 1:0 (35) Ellmann, 1:1 (46) Kersten, 2:1, 3:1 (62, 67) Ellmann

TuRa 88: auf der Heiden, Füten, Baum, Dentgen, Tebeck, Sengül (78 Gebka), Schnecker, Kaya, Pomp (46 Ochwat), Ellmann, Zimmermann (46 Raguz)

DSV 1900: Adamietz (46 Zander), Kersten, Müller, Niemzcewski, Kuckelkorn (60 Kocao), Gralla, Ostojic, Dautaj (71 Schneider), Burek, Campanella, Siegmund

Michael Pomp rechts) schaffte es hier in dieser Szene, an seinem Gegner Stephan 
Kuckelkorn vorbei zu kommen.

Fotos Manfred Schneider

Stimmen zum Derby

TuRa-Trainer Ralf Kessen: „Ich bin mit der Aufstellung volles Risiko gegangen, weil ich Dejan Lazovic draußen gelassen und stattdessen mit Marvin Ellmann einen 19-Jährigen gebracht habe.“ 

Marvin Ellmann, der dreifache TuRa-Torschütze: „Ich bin froh, dass ich das Vertrauen so zurückzahlen konnte. Das wichtigste ist aber, dass wir aufsteigen.“ 

DSV-Trainer Jörg Kessen: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat mit zehn Mann gut gespielt. Allerdings bin ich mit der Schiedsrichter-Leistung von Volkan Alan nicht einverstanden. TuRa hat am Ende aber verdient gewonnen.“ 

DSV-Stürmer Miroslav Ostojic nach seiner Roten Karte: „Das war lächerlich. Ich dachte erst, er pfeift für mich. Und dann sagt der Schiri, ich hätte nachgetreten.“

Das war derbe TuRa - 0:4 beim Konkurrenten

GSV 1910 Moers

TuRa 88 Duisburg

4:0 (2:0

Moers/Duisburg, 22 April 2007 - Völlig von der Rolle war das Neudorfer Team beim schärfsten Konkurrenten in Moers. Beim mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen waren auch 600 Besucher gekommen, sofern sie (etwa 500) es mit dem Heimteam hielten waren sie am Ende völlig überrascht - vom schwachen Abschneiden des Gastes. Maßlos enttäuscht neben dem Vorstand und Trainer auch die rund 100 mitgereisten Neudorfer Fans. Vorsitzender Hans-Walter Gerlach sprach sogar von einer Katastrophe. Moers musste dabei noch nicht einmal voll aus sich heraus gehen - es ging erstaunlich leicht, dieser TuRa an diesem Sonntag den Zahn zu ziehen. Eine echte Gegenwehr gab es nicht.  Der Moerser Noch-Coach Siggi Sonntag konnte völlig zu Recht den Strahlemann auflegen. Sein Tea hatte alles richtig gemacht.
Mit solcher Einstellung wird es nichts mit dem Aufstieg und schon gar nichts mit einem Bestehen in der Verbandsliga.  Für TuRa 88 begann das Übel mit dem schnellen Aus für Cho schon nach elf Minuten. Muskelfaserriss.
Als ob das ein Signal für die Abwehr des Neudorfer Teams gewesen war. Sie ließ einfach zu, wie der Gegner seelenruhig durch die Abwehr spazierte und mit 2:0 zur Halbzeit schon fast alles klar war. Was folgte war ein fehlendes Aufbäumen des gesamten Teams.

Tore: 1:0 (28.) Habib Kaya, 2:0 (38.) Habib Kaya, 3:0 (60.) Petric, 4:0 (75.) Anil Sen

TuRa: auf der Heiden - Füten, Dentgen, Tebeck, Sengül, Anastassiadis, Schnecker, Lazovic, Cho (11. Ellmann),  Gebka (46. Hidir Kaya), Raguz (46. Baum).

TuRa im Derby wieder Tritt gefasst? Drei Tore durch Youngster Ellmann

TuRa 88 Duisburg

DSV 1900

 3:1 (1:0)

Vor dem Spiel hatte Inge Kessen ihre beiden Jungs neutral an die Hand genommen, Ralf links und Jörg rechts, so frei nach dem Motto ein Unentschieden fände ich schön...

TuRa 88 zeigte sich im Derby von der Schlappe in Moers gut erholt. Bestens drauf war Youngster Marvin Ellmann. Ihm gelangen gleich alle Neudorfer Tore. Er traf zunächst in der ersten Hälfte (35.) und gleich zweimal in Halbzeit zwei (62./67). Zwischendurch direkt nach dem Wechsel ein fulminanter Schuss von Thomas Kersten aus der eigenen  Hälfte - geschätzt gut 50 Meter Distanz - und der war drin, da Markus auf der Heiden weit vor der Torlinie stand. 1:1 hieß es in der 46. Minute und nicht wenigen am Kammerberg wurde mulmig.
Aber das Gästeteam von Jörg Kessen war schon in der ersten Hälfte durch eine rote Karte gegen Ostojic (unspektakuläres Foul an Eilmann, eher als Scherz anzusehen) dezimiert worden. Die beiden schnellen Tore von Eilmann besorgten dann endgültig den Sieg für die Neudorfer. Kurz vor Ende des Spiels Feistoß für den DSV 1900. Thomas Kersten schoss in die Mauer, in der sich die Spieler dort, wo es dem Mann besonders weht tut, auch d
ie Hände hielten. Prompt landete der Ball dort auch. Folge: Zur Überraschung aller Pfiff des Schiedsrichters, was  natürlich auch gleichzeitig Elfmeter bedeutete. Diesmal aber war auf der Heiden Sieger, DSV Schütze Niemzcewski schaffte es nicht, ihn zu überwinden.

Tore: 1:0 (35) Ellmann, 1:1 (46) Kersten, 2:1, 3:1 (62, 67) Ellmann

TuRa 88: auf der Heiden, Füten, Baum, Dentgen, Tebeck, Sengül (78 Gebka), Schnecker, Kaya, Pomp (46 Ochwat), Ellmann, Zimmermann (46 Raguz)

DSV 1900: Adamietz (46 Zander), Kersten, Müller, Niemzcewski, Kuckelkorn (60 Kocao), Gralla, Ostojic, Dautaj (71 Schneider), Burek, Campanella, Siegmund

Michael Pomp rechts) schaffte es hier in dieser Szene, an seinem Gegner Stephan 
Kuckelkorn vorbei zu kommen.

Fotos Manfred Schneider

Stimmen zum Derby

TuRa-Trainer Ralf Kessen: „Ich bin mit der Aufstellung volles Risiko gegangen, weil ich Dejan Lazovic draußen gelassen und stattdessen mit Marvin Ellmann einen 19-Jährigen gebracht habe.“ 

Marvin Ellmann, der dreifache TuRa-Torschütze: „Ich bin froh, dass ich das Vertrauen so zurückzahlen konnte. Das wichtigste ist aber, dass wir aufsteigen.“ 

DSV-Trainer Jörg Kessen: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat mit zehn Mann gut gespielt. Allerdings bin ich mit der Schiedsrichter-Leistung von Volkan Alan nicht einverstanden. TuRa hat am Ende aber verdient gewonnen.“ 

DSV-Stürmer Miroslav Ostojic nach seiner Roten Karte: „Das war lächerlich. Ich dachte erst, er pfeift für mich. Und dann sagt der Schiri, ich hätte nachgetreten.“

Das war derbe TuRa - 0:4 beim Konkurrenten

GSV 1910 Moers

TuRa 88 Duisburg

4:0 (2:0

Moers/Duisburg, 22 April 2007 - Völlig von der Rolle war das Neudorfer Team beim schärfsten Konkurrenten in Moers. Beim mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen waren auch 600 Besucher gekommen, sofern sie (etwa 500) es mit dem Heimteam hielten waren sie am Ende völlig überrascht - vom schwachen Abschneiden des Gastes. Maßlos enttäuscht neben dem Vorstand und Trainer auch die rund 100 mitgereisten Neudorfer Fans. Vorsitzender Hans-Walter Gerlach sprach sogar von einer Katastrophe. Moers musste dabei noch nicht einmal voll aus sich heraus gehen - es ging erstaunlich leicht, dieser TuRa an diesem Sonntag den Zahn zu ziehen. Eine echte Gegenwehr gab es nicht.  Der Moerser Noch-Coach Siggi Sonntag konnte völlig zu Recht den Strahlemann auflegen. Sein Tea hatte alles richtig gemacht.
Mit solcher Einstellung wird es nichts mit dem Aufstieg und schon gar nichts mit einem Bestehen in der Verbandsliga.  Für TuRa 88 begann das Übel mit dem schnellen Aus für Cho schon nach elf Minuten. Muskelfaserriss.
Als ob das ein Signal für die Abwehr des Neudorfer Teams gewesen war. Sie ließ einfach zu, wie der Gegner seelenruhig durch die Abwehr spazierte und mit 2:0 zur Halbzeit schon fast alles klar war. Was folgte war ein fehlendes Aufbäumen des gesamten Teams.

Tore: 1:0 (28.) Habib Kaya, 2:0 (38.) Habib Kaya, 3:0 (60.) Petric, 4:0 (75.) Anil Sen

TuRa: auf der Heiden - Füten, Dentgen, Tebeck, Sengül, Anastassiadis, Schnecker, Lazovic, Cho (11. Ellmann),  Gebka (46. Hidir Kaya), Raguz (46. Baum).

Aufatmen in Neudorf: TuRa 88 kann es doch noch und Moers patzte in Walbeck - Tabellenführung wieder erobert

TuRa 88 Duisburg

TuB  Bocholt

2:1 2:0

Duisburg-Neudorf, 15. April 2007 - Ist TuRa 88 nun wieder sportlich im Tritt? Der 2:1-Sieg ist zumindest der erste Schritt wieder in die alte Richtung, die zur Tabellenspitze führte. Durch den knappen 2:1-Erfolg bei gleichzeitiger 0:3-Schlape des Konkurrenten aus Moers hatte das Kessen-Team wieder den Platz an der Sonne erreicht.
Mucki Tebeck ruhte sich nach dem Spiel auf der Mannschaftsbank aus. Wie sein (Vollzeit-)Comeback nach sechs Wochen Verletzungspause war? "Schwer", lächelte der 37-Jährige.
"Das war sicher kein gutes Spiel, aber vielleicht ist es ja die Wende zum Guten." Gut, war das Spiel von TuRa 88 Duisburg nun wirklich nicht. Doch durch das 2:1 gegen TuB Bocholt sind die Roten Teufel wieder Tabellenführer der Fußball-Landesliga. Denn die Konkurrenz patzte. Der SV Sonsbeck - jetzt Zweiter - spielte nur 3:3 gegen Klosterhardt, der neue Dritte, der GSV Moers, unterlag mit 0:3 beim SV Walbeck. Macht in der Summe wieder zwei Punkte Vorsprung für die Neudorfer. Doch in der kommenden Woche, wenn das Spitzenspiel beim GSV Moers ansteht, muss sich TuRa steigern.
Ein Halbkreis nach dem Sieg
Das weiß auch Ralf Kessen und erinnerte sich nach dem Abpfiff an eine Fußball-Weisheit: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. "Diese Woche müssen wir im Training Gas geben. Und dann gewinnen wir in Moers", schwor der TuRa-Coach seine Spieler nach dem Sieg im Halbkreis vor der Mannschaftsbank ein.
 Das Spiel selbst plätscherte in der gestern heißesten Stadt Deutschlands lange Zeit vor sich hin. Höhepunkt war der Seitfallzieher von Dejan Lazovic (16.). Immerhin: TuRa hatte wieder das Glück, das ein Tabellenführer braucht. Als Marcus Ochwat in der 28. Minute zu spät kam, traf Bocholts Alexander Potthoff nur die Latte.
Dafür, dass doch noch alles gut wurde, sorgte Sascha Schnecker. Denn zwei Sololäufe des jungen Turaners brachten die Entscheidung. In der 38. Minute gab er auf der linke Seite Hackengas und schoss den Ball flach ins Tor. Und weil das so gut klappte, hat er das in der 45. Minute gleich noch einmal gemacht. "Er hat heute auf einer neuen Position links in der Abwehr gespielt", so Trainer Ralf Kessen.
"Da ist es klar, dass er nach einer Stunde platt war, nachdem er 60 Mal bei diesem Wetter die Linie hoch und runter gespurtet ist", lobte der Coach den 21-Jährigen.
 Sechs Minuten vor Schluss wurde es noch einmal unnötig spannend. Der Linienrichter winkte fröhlich, signalisierte seinem Chef Uwe Peuser ein Bocholter Foul. Der ließ weiterspielen und Martin Straatmann verkürzte auf 1:2.


TuRa: auf der Heiden - Füten, Baum, Dentgen, Tebeck, Sengül, Anastassiadis, Schnecker, Lazovic (61. Ellmann), Cho (69. Kaya), Ochwat (57. Gebka).

Sscha Schnedk mit dem 1:0 für TuRa 88
Fotos Manfred Schneider
Wassilios Anastassidis konnte in dieser Szene den Ball nicht im Bochholter Tor unterbringen.

Fernduell um die Spitze: Moers schwächelte etwas (1:1-Remis), TuRa mit 0:1-Heimniederlage total

TuRa 88 Duisburg

Olympia Bocholt

0:1 (0:1)

Duisburg-Neudorf, 9. April 2007 - Lange Gesichter auf dem Kammerberg. Wieder hatte es keinen Dreier für die Roten Teufel gegeben. Schlimmer noch: Mit 0:1 verlor das Kessen-Team gegen einen Kandidaten aus der unteren Tabellenregion. Wenig tröstlich war es da, das auch Moers einen Zähler im Heimspiel gelassen hatte.
Es geht um die Aufarbeitung der eigenen sportlichen Formkrise und hat nun in Sonsbeck sogar den Verfolgeratem im Nacken. Dies ist aus Sicht der Turaner besonders arg, da es intern stimmt. Wo also liegt der Hase im Pfeffer? Allein in der Sturmflaute? Fehlt der seit Wochen Mucki Tebeck der Mannschaft doch mehr, als manche wahrhaben wollen? Der Lichtblick für die Neudorfer war zumindest sein Drei-Minuten-Einsatz im Spiel gegen Olympia.

Eines hat Ralf Kessen seinen Trainerkollegen in der Bundesliga voraus. Die meisten Übungsleiter im Profifußball meiden das Wort "Krise" wie der Teufel das Weihwasser. Das ist beim Trainer der Roten Teufel jedoch anders. "Natürlich hat eine Mannschaft, die nicht mehr gewinnt, eine Krise", sagte der Trainer des Landesligisten. "Aber es ist eine rein sportliche Krise. Mannschaftsintern stimmt es", betonte Kessen. Das hilft derzeit aber auch nicht. Die offensiv immer harmloseren Neudorfer sind nun auf Rang zwei abgerutscht - und liegen nun einen Punkt hinter dem GSV Moers. Der SV Sonsbeck hat aufgeschlossen, ist nun punktgleich mit TuRa.
Auf der Suche nach den Gründen
Noch lange nach dem Spiel saß Kessen mit den anderen Entscheidungsträgern der Roten Teufel im Vereinshaus und suchte nach den Gründen für die Krise. Kessen bescheinigte seinen Kickern zwar den Willen, doch dem geneigten Betrachter fällt seit Wochen lediglich Willi Anastassiadis auf, der auf der rechten Seite unermüdlich arbeitet und immer wieder Chancen erspielt - nur im Sturm ist derzeit keiner zu finden, der damit etwas anfangen kann.
Vermisste wurde auch Frank Cho. Beim Aufwärmen schmerzte der Oberschenkel zu sehr - ein Muskelfaserriss. Dazu noch Ausfälle wie Michael Pomp, Hidir Kaya, Marvin Ellmann. Das wird dann auch für TuRa 88 irgendwann zu viel.
So waren die Roten Teufel zwar bemüht, erspielten sich jedoch bis auf eine Gelegenheit für Sascha Schnecker keine Chance. Dazu patzte Torhüter Markus auf der Heiden beim 0:1 durch Almir Duric (42.). Olympia war dem zweiten Tor sogar näher. Spektakulär: Das Wembley-(Nicht)-Tor von Andre´ Flür (54.).

Tore: 0:1 (42.) Dunic
TuRa: auf der Heiden - Füten, Baum, Anastassiadis  Dentgen,  Schnecker, Gebka, Luley (63. Lazovic), Ochwat (74. Sengül),  Zimmermann (87. Tebeck), Giesen-Tober

1:1 im Nachholspiel - TuRa punktgleich mit Moers, aber mehr auch nicht

Jahn Hiesfeld

TuRa 88 Duisburg

1:1 (0:1)

Dinslaken/Duisburg, 4. April 2007 - Ein Trainer, der gerade wieder Tabellenführer der Fußball-Landesliga geworden ist, sieht anders aus als Ralf Kessen. Im Normalfall. Durch das 1:1 (1:0) bei Jahn Hiesfeld haben die Roten Teufeln zwar die nun punktgleichen Moerser überholt, den Sieg haben sie jedoch leichtfertig hergeschenkt.
Wieder einmal.
Kessen war bedient. "Wir vergeben leichtfertig unsere Chancen. Und dann gehen wir so zur Sache, dass wir zwei Elfmeter gegen uns bekommen", schüttelte er den Kopf. "Das ist doch nicht mehr normal." Normal ist allerdings auch das Verhalten von Dejan Lazovic nicht. Immer wieder meckerte er, er bekomme keine gute Bälle - um dann erst einmal gefrustet auf dem Rasen sitzen zu bleiben. Und wie schon in Osterfeld vergab er erneut eine hundertprozentige Chance, als er das Leder am leeren Kasten vorbei schob.
Die Neudorfer gingen in der 14. Minute durch Adrian Giesen-Tober in Führung, taten aber zu wenig, um mehr daraus zu machen. Auch das ist ein Déjà-vu-Erlebnis für die Turaner. Hiesfeld, der Viertletzte, hatte mehr vom Spiel. Nach einem Foul von Ivo Raguz parierte Markus auf der Heiden noch einen Elfmeter von Sebastian Swiatek (29.). Direkt nach der Pause hatte Frank Cho zweimal die Chance zum 2:0. In der 60. Minute kassierte Hiesfelds Daniel Gabler (60.) eine überzogene rote Karte. Michael Baum verschuldete schließlich den Elfer (88.), den Erkan Sevinc zum 1:1 verwandelte.
 Jahn-Kapitän Valentin Grgic ist übrigens Anwärter auf die dümmste gelb-rote Karte der Saison. Bei einem Freistoß wartetet er nicht auf die Freigabe durch den Schiri. Gelb. Zehn Sekunden später das gleiche Spiel. Gelb-Rot (85.).
 Derweil haben auch Co-Trainer Achim Pelzer und Torwarttrainer Frank Wachs ihre Verträge bei TuRa verlängert.

TuRa: auf der Heiden - Füten, Dentgen, Sengül, Schnecker, Lazovic, Cho (66. Kaya), Gebka, Zimmermann, Giesen-Tober (61. Luley), Raguz (46. Baum)

 Bocholt kein Stolperstein für Kessen-Team - Rote Teufel rehabilitierten sich

SC 26 Bocholt

TuRa 88 Duisburg

1:6 (0:4)

Tore: 0:1 Füten (12., Foulelfmeter), 0:2 Gebka (19.), 0:3 Gebka (21.), 0:4 Zimmermann (24.), 1:4 Koltermann (61., 1:5 Cho (73.), 1:6 Cho (79.).

1. April 2007 - Den zweiten Kantersieg der Saison verbuchte Fußball-Landesligist TuRa 88 Duisburg beim Tabellenletzten SC 26 Bocholt. Nachdem die Roten Teufel im September ein 6:0 gegen den TV Jahn Hiesfeld feiern konnten, gewannen sie nun in Bocholt mit 6:1 (4:0). Apropos Hiesfeld: Dort müssen die Neudorfer am Mittwoch um 18.15 Uhr zum Nachholspiel antreten und können mit einem Sieg die Ostereier als Tabellenführer sammeln. Noch liegt der GSV Moers einen Punkt vor TuRa.
Die Grafschafter gewannen mit 1:0 gegen Sterkrade 06/07.
 "Die ersten 30 Minuten waren super", war Trainer Ralf Kessen mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. "Wir haben die Pflichtaufgabe souverän gemeistert." Schon nach 24 Minuten war das Spiel entschieden - denn TuRa führte bereits mit 4:0. Den Anfang machte Marcel Füten, der einen Foulelfmeter verwandelte (12.). Dass sich der SC 26 auf die Bezirksliga einstellen muss, untermauerten Adam Gebka (19., 21.) und Robert Zimmermann (24.).
 Nach der Pause kam Bocholt durch Björn Koltermann zwar auf 1:4 heran (61). Doch Frank Cho machte das 6:1 (73., 79.) perfekt. Dejan Lazovic bereitete vier Treffer vor.

TuRa: auf der Heiden - Füten, Dentgen (46. Baum), Sengül, Anastassiadis (69. Giesen-Tober), Schnecker (78. Luley), Lazovic, Cho, Gebka, Zimmermann, Raguz. (the)

Ralf Kessen bleibt weiterhin Trainer am Kammerberg

Duisburg-Neudorf, 27 März 2007 - TuRa 88 Duisburg hat heute den Vertrag mit Trainer Ralf Kessen um ein Jahr verlängert. "Der Vorstand ist mit der Arbeit des Trainers sehr zufrieden und hat deshalb schon jetzt verlängert. Der Vertrag gilt auch im Falle eines Nichtaufstiegs", verkündete TuRas Presssprecher Detlef Zaplata.n.

Damit setzt der Neudorfer Verein auf dauerhafte Arbeit des Trainers, wenn möglich natürlich in der nächsten Saison auch in der höheren Liga.

Halbzeitführung half nicht - Niederlage in Osterfeld und Tabellenführung futsch

SV Adler Osterfeld

TuRa 88 Duisburg

2:1 (0:1)

Tore: 0:1 Cho (14.), 1:1 Corvers (49., Foulelfmeter), 2:1 Lo Mele (78.).
Gelb-rote Karte: Werner (59., Osterfeld).
TuRa 88: auf der Heiden - Füten (64. Sengül), Baum, Dentgen, Luley, Raguz, Zimmermann, Anastassiadis (75. Kaya), Cho, Giesen-Tober (69. Schnecker), Lazovic.

Noch Minuten nach dem Abpfiff saß Dejan Lazovic auf dem Rasen. "Ich kann nicht vor die Mannschaft treten. Die Niederlage nehme ich voll auf meine Kappe", war der Torjäger des Fußball-Landesligisten TuRa 88 Duisburg völlig niedergeschlagen. Zweimal hatte er frei vor dem Tor aus höchstens fünf Metern Entfernung über das Tor geschossen, außerdem noch einen Alleingang vertändelt. Und wie es kommen musste: TuRa verlor völlig unnötig bei Adler Osterfeld - und damit die Tabellenführung. Allerdings spielte der GSV Moers nur remis, sodass TuRa im Nachholspiel in Hiesfeld die Gelegenheit hat, wieder den ersten Platz zu übernehmen.

Die erste dieser Großchancen vergab Lazovic bereits nach neun Minuten. Zunächst schien jedoch alles in Ordnung zu sein. Denn fünf Minuten später brachte Frank Cho die Roten Teufel in Führung. Vasilios Anastassiadis brachte eine Ecke herein. Den Schuss von Daniel Dentgen konnte Adler-Torwart Rene´ Staron noch abwehren, Cho staubte schließlich ab. Und weiter ging's Richtung Adler-Tor. Osterfeld wurde vor der Pause nur durch einen Freistoß des Ex-Hamborners Massimo Lo Mele gefährlich (25.).
Allerdings spielte TuRa auch zu passiv. Mit ein wenig mehr Druck hätten die Neudorfer eine gute Chance gehabt, das Spiel früh zu entscheiden. "Das war so geplant. Es reicht doch, wenn wir in der 60. Minute das 2:0 machen", sagte Trainer Ralf Kessen nach dem Spiel. Allein: so kam es nicht.
Stattdessen schubste TuRas Ivo raguz seinen Gegenspiel Ilhan Durdu im Strafraum. Den fälligen Elfer verwandelte Kevin Corvers. Doch statt die vielen Chancen zu nutzen, statt Kapital aus der Überzahl zu schlagen (der Osterfelder Manuel Werner sah nach 59 Minuten die gelb-rote Karte), vergeigten die Turaner das Spiel. so parierte Markus auf der Heiden noch einen Schuss von Ecevit Bögus spektakulär mit der linken Hand, doch den Nachschuss donnerte Lo Mele zum 2:1 für Osterfeld in die Maschen.
Das Nachholspiel von TuRa 88 bei Jahn Hiesfeld wurde auf Mittwoch, 4. April, 18 Uhr vorverlegt.

 

Jahreshauptversammlung bei TuRa 88 - Platzanlage heißt nun offiziell „Hans-Walter-Gerlach-Stadion“

Duisburg, 22. März 2007 - Harmonisch verlief die diesjährige Jahreshauptversammlung von TuRa 88 im Café Steinbruch. So wurde als erstes offiziell die Umbenennung der Platzanlage in „Hans-Walter-Gerlach-Stadion“ von der Versammlung einstimmig beschlossen.

In dem darauf folgenden Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden Hans-Walter Gerlach outete sich dieser mit den Worten: „Der Platzbau hat mich geschafft!“ – Wir habe das Ziel nicht erreicht. Der Platz ist zwar fertig, jedoch bestehen noch Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 50.000 Euro."
Seine Hoffnung, dass sich mal ein großes Unternehmen melden würde, um den Jugendplatz, dessen Kosten sich in der Höhe der Verbindlichkeiten befinden, zu sponsern, habe sich nicht erfüllt. Es wird noch ein Zuschuss des Landessportbundes über 20.000 Euro erwartet, dieser wird aber erst im 2008 überwiesen.
Eine Vorfinanzierung ist somit unumgänglich. Der Aktienverkauf sei nicht, wie gehofft abgeschlossen und es ist sehr schwer Gelder aufzutreiben. Alle sind nun aufgerufen an einem Strang zu ziehen, damit die Anlage, als unsere Anlage bezeichnet werden kann, so Gerlach weiter.


Gut gefüllt waren die Reihen bei der JHV von TuRa 88 im Café Steinbruch. Rechts vorne Pressesprecher Detlef Zaplata und Vorsitzender Hans-Walter Gerlach

 

Sportlich gesehen ist Gerlach super zufrieden, mit den Leistungen von den Bambini bis hin zur 1. Fußballmannschaft.

Kassierer Horst Weihen gab anschließend einen positiven Kassebericht ab, stellte aber sein Amt zur Verfügung. Der gesamte Vorstand wurde auf Grund seiner geleisteten guten Arbeit entlastet.

Die obligatorischen Wahlen brachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Hans-Walter Gerlach

Geschäftsführer: Karl Freitag, 2. Geschäftsführerin: Ilona Weimer
 

Wahlleiter Dieter Pohl (links) gratuliert Hans-Walter      Gerlach zur Wiederwahl zum 1. Vorsitzenden. Im Hintergrund der 2. Vorsitzende Carsten Ringler

 

Für den Posten des Kassierers fand sich kein geeigneter Kandidat und wird nun kommissarisch vom Vorstand vergeben. Pressesprecher bleibt Detlef Zaplata. Als Kassenprüfer bestellt wurden Paul Specht und Oliver Weimer. 

Ein Sozialwart wurde auf Beschluss der JHV nicht mehr gewählt. Zu Beiräten wählte die Versammlung Hans-Josef Müller, Heinz Schmitz, Detlef Zaplata, Jens Gerlach und Robert Zimmermann. In den Wirtschaftsausschuss wurden als dessen Vorsitzender, der frühere Vereinsvorsitzende Dieter Pohl, sowie Kai Uwe Otto und Detlef Zaplata gewählt. Das neu gebildete Kompetenzteam unter Leitung des 2. Vorsitzenden Carsten Ringler, kann auf Beschluss der JHV nun seine Arbeit aufnehmen.  

Der verlesene Haushaltsplan 2007 wurde genehmigt und die wegen Spielermangels geplante Auflösung der Volleyballabteilung erst 2008 behandelt.  Manfred Schneider (Text und Fotos)

Sicher den Sieg eingefahren und vorgelegt

TuRa 88 Duisburg

SV Walbeck

4:1 (2:0)

Duisburg-Neudorf, 17. März 2007 - Tabellenführer brauchen eben auch Glück. Das ist bei TuRa 88 Duisburg nicht anders. Da eilte Torhüter Markus auf der Heiden heraus, wollte vor Walbecks Daniel van Bonn klären. Doch der Ball fliegt nach einem Pressschlag senkrecht in die Luft, landet vor den Füßen von Marc Neuhaus. Doch statt den Ball im mehr oder weniger leeren TuRa-Gehäuse unterzubringen, passte er auf van Bonn – und der stand im Abseits. Wäre in der 74. Minute das 2:2 gefallen, die Neudorfer hätten es sich selbst zuzuschreiben gehabt. Doch am Ende stand ein aufgrund der ersten Hälfte und der letzten Viertelstunde verdientes 4:1 (2:0) für die Roten Teufel gegen den SV Walbeck.
Gleich auf drei Positionen hatte TuRa-Trainer Ralf Kessen das Team nach der Pleite in der Sterkrade verändert. Hakan Sengül, Sascha Schnecker und Hidir Kaya mussten draußen bleiben, dafür standen Christian Luley, Adrian Giesen-Tober und Daniel Dentgen in der Anfangsformation. „Ich wollte Kämpfer für dieses Spiel im Team haben“, sagte Kessen. „Das hatte ich vorher so angekündigt.“ Und die Einstellung auf dem Platz stimmte wieder. TuRa war feldüberlegen. So brachte Robert Zimmermann die Neudorfer in Führung (24.), dabei profitierte „Spinne“ allerdings von einem üblen Torwartfehler des Walbeckers Sascha Wicher. Die Gastgeber hatten weiterhin gute Chancen – wie durch Daniel Dentgen nach einer Ecke (27.) – und erhöhten durch Adrian Giesen-Tober in der 31. Minute auf 2:0. Ein Freistoß von Willi Anasatassiadis strich sechs Minuten später nur knapp übers Kreuzeck. Die einzige Walbecker Chance verzeichnete Baris Akbay in der 40. Minute.
Nach dem Wechsel spielte der Spitzenreiter aber zu passiv. Walbeck war in dieser Phase die aktivere Mannschaft. Erst war es nur optisch, dann auch gefährlich. So spitzelte Daniel Reitmeier (72.) den Ball zum 1:2 ins Netz. Erst danach wechselte Kessen den jungen Sascha Schnecker als Tempomacher ein – zehn Minuten früher, und der Anschluss wäre vielleicht nicht gefallen. Doch die Einwechslung lohnte sich. Schnecker holte die Ecke raus, die Marcel Füten im x-ten Nachschuss über die Linie brachte (84.). Zwei Minuten später machte Schnecker selbst den Sack zu. „Nach der Pause fehlten uns vorne die Anspielstationen“, sagte Kessen. „Aber die erste Hälfte war stark.“
FRIEDHELM THELEN 

Tore: 1:0 (25) Zimmermann, 2:0 (31) Giesen, 2:1 (72) Reitmeier, 3:1 (83) Füten, 4:1 (86) Schnecker.

 

TuRa 88: auf der Heiden, Füten, Baum, Dentgen, Anastasiadis, Lazovic (75 Schnecker), Cho, Pomp, Luley (89 Sengül), Zimmermann, Giesen

 

SV 1913 Walbeck: Wicher, Hegmans, Lotoszynski, Heuvens, Jagel, Hassenpflug, Neuhaus, Raadts (36 Akbay), Jütten (83 Pusnik), Reitmeier, van Bonn

Spende für Neudorfs Trampolinspringer-Jugend

Duisburg-Neudorf, 14. März 2007 - Über eine 500-Euro-Spende der Sparda-Bank West eG, freut sich die Trampolin-Abteilung von TuRa 88 Duisburg. Geschäftsstellenleiter Andreas Luckhof (links), konnte sich von der guten Arbeit des Trainerteams Gabi Bahr (hinten links) und Klaus Bahr (rechts), in der Turnhalle der Schule Pappenstraße,in Duisburg-Neudorf,überzeugen. (Foto Manfred Schneider)

2:3-Niederlage bei der Svgg Sterkrade 06/07 - Spitzenreiter TuRa 88 enttäuschte

Svgg Sterkrade 06/07

TuRa 88 Duisburg

3:2 (2:1)

Oberhausen-Sterkrade/Duisburg-Neudorf, 10. März 2007 - Der Spitzenreiter spielte wie ein Absteiger. Darüber konnte auch die 1:0-Führung von Frank Cho nach schöner Hereingabe von Willi Anastasiadis (4.) nicht hinwegtäuschen.
Bereits in der 10. Minute konnten die Sterkrader den 1:1-Ausgleichtreffer erzielen. Von einem Aufbäumen bei den Turanern war nichts zu spüren. So konnte Sterkrade noch in der 45. Minute auf 2:1 erhöhen. Keiner hatte sich für den Oberhausener Angreifer verantwortlich gefühlt.
Den besten und auch gelungenen Angriff des Tabellenersten gab es in der 78. Minute. Sascha Schnecker war an der Außenlinie nicht aufzuhalten, brachte den Ball schön in den Strafraum und Dejan Lazovic erzielte den 2:2-Ausgleich.
In der Nachspielzeit gelang Sterkrade aber noch der3:2-Siegtreffer.
(Uwe Herschfeld - Text und Foto)

Tore: 0:1 (4) Cho, 1:1 (10), 2:1 (45), 2:2 (78) Lazovic, 3:2 (90) 

TuRa 88: auf der Heiden, Füten, Baum, Sengül (58 Dentgen), Anastasiadis, Schnecker, Lazovic, Kaja (63 Raguz), Cho, Pomp, Zimmermann

Mit 3:1-Heimsieg wieder Tabellenführer - Moers gelang nur torloses Remis

TuRa 88 Duisburg

SV Glückauf Möllen

3:1 (0:1)

Duisburg-Neudorf, 4. März 2007 - Wer zweimal das Aluminium (Füten 30. Cho 33.) trifft, der hat am Ende auch den Sieg verdient. Fütens Ausgleichstor (55.) weckte das Neudorfer Team mit dem nun verbandsligareifen Untergrund. War der Gast in der ersten Hälfte auch aufgrund der Nachlässigkeit (auf Abseits spielen beim Gegentor) von TuRa 88 gut unterwegs, war in Hälfte zwei nur noch das Kessen-Team tonangebend. Am Ende stand der verdiente 3:1-Erfolg. Da auch noch Konkurrent Moers patze, war Platz eins wieder in Neudorfer Hand. Was will man mehr...

Tore: 0:1 (41) Nezir, 1:1 (55.) Füten, 2:1 (70.) Lazovic, 3:1 (90+1) Schnecker 

TuRa 88: auf der Heiden, Füten, Baum, Tebeck (10. Zimmermann), Sengül, Anastasiadis, Schnecker, Lazovic, Cho (88.  Luley), Pomp, Gebk (46. Kaya). 

Die verdiente 2:1 Führung für TuRa durch Dejan Lazovic
Fotos Manfred Schneider
Adam Gebka (13) und Frank Cho, einen Schritt zu spät vor dem Möllener Tor

Landesliga-Spitzenreiter unterlag Oberliga-Tabellenführer mit 1:7 - Testspiel für TuRa 88 mit Lerneffekt