Sport in Duisburg mit dem Stadtsportbund
Duisburger Sporttermine               

 

Stadtsportbund ist zufrieden mit der „Zwischenzeit“ für das Rennen am 7. Juni
Knapp 2000 Meldungen für den 26. Rhein-Ruhr-Marathon
DUISBURG, 26. Februar 2009 - Laufen hat auch weiter Konjunktur. Für den 26. Rhein-Ruhr-Marathon am Sonntag, 7. Juni, liegen dem Stadtsportbund Duisburg (SSB), der das Rennen gemeinsam mit dem LC Duisburg veranstaltet, inzwischen knapp 2000 Meldungen vor. Uwe Busch, Geschäftsführer des SSB, sagt zu dieser „Zwischenzeit“ auf dem Weg, mehr als 6000 Teilnehmer im Sportpark an den Start zu bringen: „Wir sind zufrieden mit den Meldezahlen. Sie bewegen sich im Bereich des Vorjahres.“

Mit dabei sind buchstäblich alte Bekannte: Christian Bock, der in diesem Jahr 80 wird, hat für den Halbmarathon gemeldet. Der Duisburger Karl Pavan, Jahrgang 1925, hat sich wieder die volle Distanz vorgenommen. Dass der Rhein-Ruhr-Marathon ein sehr familiäres Sportereignis ist, zeigt sich ebenfalls bei den Meldungen. Monika Knetsch und ihr Mann Burghard unternehmen am 7. Juni auf der Halbmarathon-Strecke einen sportlichen Familienausflug durch Duisburg.
Klar erkennbar ist bei der ersten Bilanz, dass der Halbmarathon weiter boomt. Hier liegen dem SSB bereits über 1300 Meldungen zu. Dem Trend zur kürzeren Strecke bei vollem Marathon-Erlebnis tragen die Veranstalter auch mit den Staffelrennen Rechnung. Jeweils vier Läufer teilen sich die klassische Distanz von 42,195 Kilometern. 30 Staffeln haben inzwischen gemeldet. Das Limit liegt bei 250 Marathon-Vierkämpfern.
Sparfüchse sollten sich den 30. April merken: Bis dahin beträgt die Meldegebühr 50 Euro (32 Euro Halbmarathon). Danach kostet die Teilnahme am 26. Rhein-Ruhr-Marathon fünf Euro mehr. Der Start pro Staffel kostet bis zum 30. April 120 Euro.
2. Duisburger Zoolauf: Meldungen ab sofort möglich
DUISBURG, 16. Februar 2009 - Das Rennen um die begehrten Startnummer für das Rennen am 15. Mai beginnt
Meldungen für den 2. Duisburger Zoolauf sind ab sofort möglich
Die Nachricht vom 2. Duisburger Zoolauf hatte sich noch gar nicht groß herumgesprochen, da flatterten Jörg Bunert - der gemeinsam mit dem Stadtsportbund Duisburg das tierisch starke Rennen organisiert - bereits die ersten Meldungen ins Haus. Inzwischen liegt auch die offizielle Ausschreibung für den Staffellauf - vorbei an Löwen und Gorillas - vor. Am 15. Mai wird der Zoo am Kaiserberg zur Laufstrecke. Meldungen sind über den Stadtsportbund Duisburg www.ssb-duisburg.de - sowie bei Laufsport Bunert - www.bunert.de - möglich.
Gleich vier Starts sind für den Lauf vorgesehen: der Bambinilauf (bis einschl. 7Jahre) über 400 Meter (17:30 Uhr), der Schülerlauf (8 bis einschl. 12 Jahre) 800 Meter um 17:40 Uhr, die Frauen- und Mixedstaffel über 2 x 5000 Meter um 18 Uhr sowie die Herrenstaffel ebenfalls über 2 x 5000 Meter um 19:30 Uhr. Die Staffel besteht aus zwei Personen. Jeder Teilnehmer durchläuft den Rundkurs zweimal hintereinander.
Die Organisatoren weisen darauf hin, dass maximal 450 Staffeln (150 pro Disziplin) auf die Strecke gehen können. Jörg Bunert: „Es lohnt sich, bereits jetzt zu melden. Im vergangenen Jahr hatten wir bereits zwei Wochen vor dem Lauf das Limit erreicht.“ Er gehe davon aus, dass es in diesem Jahr einen Run auf die Startnummern geben wird. Bunert: „Der Lauf kam im vergangenen Jahr unglaublich gut an. Wir haben eigens die Staffeln eingeführt, um noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Start möglich machen zu können.“

Die Strecke sei attraktiv und anspruchsvoll, so der Duisburger Laufsport-Experte. Hinzu komme, dass man nicht alle Tage Seelöwen und Zebras als Zuschauer bei einem Langlauf habe. Den Termin, 15. Mai 2009, hat man mit Bedacht gewählt. An diesem Tag feiert der Zoo Duisburg sein 75-jähriges Bestehen. Der Erlös aus den Startgeldern wird für den Neubau des Affenhauses im Zoo eingesetzt. Weitere Informationen unter 0203 3000811

Geschäftsstelle geschlossen
Auch beim SSB naht die „Karnevalzeit“ und wir möchten ein wenig dem Brauchtum frönen. Am Donnerstag bleibt demzufolge die Geschäftsstelle ab 13.11 geschlossen und am Rosenmontag bleibt diese ganztägig geschlossen. Dienstag, den 24. Februar 2009 sind wir wieder für alle Belange der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

Bausteine des Sports zur Kommunalwahl 2009
Maßnahmen zum Konjunkturpaket II aus Sicht des Stadtsportbundes
Kommentar:
Forderungen des SSB eng verbunden mit Gesundheitsvorsorge und  Lebensqualität
DUISBURG, 16. Februar 2009 - Mit der Kommunalwahl 2009 werden die Weichen für den Sport in Duisburg für die kommenden 5 Jahre gestellt. Die Sportselbstverwaltung erbringt seit Jahren Leistungen für die Gesellschaft durch ihre ehrenamtliche Struktur, die finanziell nicht genau zu beziffern ist. Welche Organisationen oder Institutionen können Vergleichbares an Eigenleistungen und Freiwilligkeitsleistungen ihrer Mitglieder vorweisen? Die Gemeinschaftsleistungen des Sports, sind — wie viele Politiker betonen - von größter allgemeiner Bedeutung im Bereich der Gesundheitspolitik, der Bildungspolitik und der Gesellschaftspolitik.
In keinem Verhältnis steht dazu, wie der Sport durch Politik und Verwaltung finanziell ausgestattet ist. Jeder will den Sport und schatzt seine Leistung, allerdings will man ihn nur oder weitgehend auf Kosten der Sportvereine und Sportverbände und ihrer freiwilligen Helfer Die Belastbarkeit des Sports ist ausgereizt. Der Sport steht seit vielen Jahren als Ziel in der Landesverfassung. Auf dieser Grundlage erwartet man von der öffentlichen Hand mehr Beachtung und Signale, die eine positive Zukunft ahnen lassen.
Für Duisburg gibt es einige Bereiche, die dringend einer Erledigung bedürfen. Es müssen Zeichen gesetzt werden, die den Sport weiter motivieren mit Elan für das Gemeinwohl zu arbeiten. Parallel dazu ist es dringend erforderlich, einen Sportentwicklungs- und -verhaltensplan für ganz Duisburg zu erstellen, um eine bedarfgerechte Umsetzung zu gewährleisten. Dabei muss der Blick auch über die Bezirksgrenzen hinaus gerichtet werden. Im Folgenden führen wir Bausteine auf, die dem Sport am Herzen liegen und die es gilt zügig anzugehen bzw. zu lösen:

Baustein 1: Schulsport
Verstärkung der Kooperation zwischen Schule und Sportverein. Sicherung der Übungszeiten für Sportvereine bei zunehmenden Ganztagsangeboten in den Schulen. Die flächendeckende Umsetzung der 3. Sportstunde für alle Duisburger Schüler bleibt oberstes Ziel.
Stärkung des außerschulischen Sports in Form von Schulsportgemeinschaften und Talentsichtungs-/Talentfördergruppen.

Baustein 2: Sportstätten

Ausbau Duisburgs zu einer sport- und bewegungsfreundlichen Stadt durch Neubau und Sanierung von Sport und Bewegungsmöglichkeiten für die Bedürfnisse aller Bürger.
Darin ist enthalten die notwendige Sanierung zum Erhalt der Duisburger Sportstätten, Sporthallen und Schwimmbäder. Allein für den Schulsport fehlen in Duisburg über 100
Sporthalleneinheiten. Zudem bedarf es neben den Projekten der 4-fach in Hamborn und Neudorf einer dringenden Positionierung bzgl. einer neuen Veranstaltungshalle. Mit dem Anspruch einer „Sportstadt Duisburg“, wie sie auch im Entwicklungsplan Plan „Duisburg 2027“ beschrieben wird, ist es erforderlich, eine entsprechende Veranstaltungshalle im Sportpark Duisburg zu bauen. Dabei reden wir nicht über einen Superdome, sondern über eine Halle mit einem Fassungsvermögen von ca. 5.000 Zuschauern.
Zusätzlich sollte innerhalb der Stadt zum Bau von Kunstrasenplätzen ein zukunftsfähiges Konzept aufgestellt, die Umsetzung forciert und nach demographischen Gesichtspunkten durchgeführt werden.

Baustein 3: Finanzen
Oberste Zielsetzung ist die weitere sächliche und finanzielle Förderung der Sportvereine als wichtigste Sportanbieter der Stadt Duisburg. Dazu bedarf es zusätzlicher Unterstützung bei der Sicherung und Verbesserung des Angebotes im Gesundheitssport, im Sportangebot für Kinder und Jugendliche und im Bereich des Sports der Älteren, sowie für die Integrationsarbeit der Vereine. Dabei ist es unverzichtbar, vom Gedanken die Hallennutzungsgebühren anzuheben, Abstand zu nehmen. Die Politik muss hier ein klares Signal an die Arbeit der Sportvereine geben.
Die finanzielle Ausstattung des Sports darf nicht weiter zurückgefahren werden.
Insbesondere die sog. „Sportpauschale“ muss vollkommen für den Sport als zusätzliche Mittel verwendet werden. Unverkennbar ist der Eigenbetrieb „DuisburgSport finanziell zu
gering ausgestattet. Hier Bedarf es einer dringenden Anhebung des Zuschusses der Stadt Duisburg, um die Existenz und Wirkungskraft des Eigenbetriebs dauerhaft zu sichern.
Hinsichtlich der Unterstützung von Vereinen mit eigenen Sportanlagen bedarf es einer Anpassung der Zuschüsse auf das Niveau der Vereine, die Anlagen vor vielen Jahren übernommen haben. Dabei müssen auch die Kostensteigerungen der letzten 20 Jahre berücksichtigt werden.

Baustein 4: Großprojekte
Folgende Großprojekte müssen angegangen werden:

• Umsetzung Neubau und Sanierung der Bäder im Westen und Süden
• 2. Kunstrasenplatz auf der Anlage Club Raffelberg.
• Mittelfristig Erweiterung des Schwimmstadions um das 33 1/3 m- Beckens
• Veranstaltungshalle für nationale und internationale Sportveranstaltungen im Sportpark Duisburg.
• Umsetzung eines Programms zur Erschaffung von Kunstrasenplätzen als Alternative zu den Tennenplätzen
• Ausbau/Erweiterung des Sportparks Duisburg im Hinblick auf Veranstaltungsflächen, Mountainbike-Strecke und Wildwasserbahn
Baustein 5: Neues Leistungssportkonzept
Entwicklung neuer leistungsgerechter Kriterien. Seit vielen Jahren fordert der SSB eine effektivere Leistungssportförderung, die nicht mehr eine Bezuschussung nach KM-Tarifen vorsieht, sondern Vereine fördert, die im Leistungssport in Duisburg nach einem Konzept vorgehen und entsprechende Erfolge nachweisen. Berücksichtigt werden muss dabei auch, dass nationale Erfolge internationale Aufgaben nach sich ziehen, wo es zurzeit überhaupt keine Förderung gibt. Immerhin vertreten gerade diese erfolgreichen Vereine die Farben Duisburgs im Ausland.

Der SSB will das vorhandene Teilinternat ausbauen und mittelfristig ein Vollinternat einrichten, zu dem sich die Stadt Duisburg bekennen muss und entsprechende
Unterstützung signalisiert. Dazu zählt auch die Umsetzung der Planungen der Dreifachhalle im Bezirk Mitte, die seit Jahren brach liegt (Globus/Kantpark).

Baustein 6: Strukturen des Sports
Mit der Einrichtung des Eigenbetriebs „DuisburgSport“ ist im Jahr 2007 der richtige Weg zur Unterstützung des Sports in Duisburg eingeschlagen worden. Finanziell bedarf es, wie schon oben beschrieben, einer besseren Ausstattung. Allerdings sind auch Arbeitsabläufe in Verbindung mit den Bezirksämtern und dem IMD noch nicht optimiert. In vielen Bereichen sind noch nicht alle bürokratischen Hürden abgebaut, Entscheidungsprozesse dauern zu lange. Insbesondere das IMD versteht sich nicht als Dienstlelster für den Sport. Es muss verstehen, dass man den Sport nicht nur als wirtschaftliches Produkt“ ansehen kann, sondern, dass der Sport eine herausragende gesellschafts- und sozialpolitische Aufgabe leistet. Dazu gilt es u.a. folgende offene Fragen im Sinne des Sports zu klären:

• Gleichbehandlung aller Sportvereine im Sinne der Sportförderrichtlinien
• Ausreichende Hallentemperaturen im Trainings- und Wettkampfbetrieb
• Dem Training- und Wettkampfbetrieb angepasste Sanierungszeiten der Sporthallen
• Optimale Trainingsmöglichkeiten in den Schulferien zur Vorbereitung auf die Wettkampfsaison. Dazu die mögliche Einrichtung von Trainingcentern für einzelne Sportarten in den Ferien.
Baustein 7: Betriebsausschuss DuisburgSport
Der Stadtsportbund Duisburg e.V. mit über 100.000 Mitgliedern in knapp 500 Vereinen fordert weiterhin eigene Sitze und Stimmen im Betriebsausschuss DuisburgSport
Quintessenz:
• Aufstellung eines Sportentwicklungs- und -verhaltensplanes über die Bezirksgrenzen hinaus für ganz Duisburg
• Adäquate finanzielle Ausstattung des Sports
• Verstärkung der Kooperation zwischen Schule und Sportverein unter Beibehaltung der räumlichen Ressourcen der Sportvereine
• Erhalt, Sanierung, Neubau von Sporthallen und Schwimmbädern
• Duisburg muss weiter durch den Bau einer adäquaten Sporthalle als Ersatz der Rhein- Ruhr-Halle Austragungsort nationaler und internationaler Sportveranstaltungen bleiben
• Auflegen eines Aktionsprogramms zum Bau von Kunstrasenplätzen
• Keine Erhöhung der Hallennutzungsgebühren
• Aufbau einer neuen Leistungssportkonzeption zur optimalen Förderung der Vereine
• Optimierung der Abläufe zwischen DuisburgSport, IMD, Bezirksämtern und Stadt als Dienstleister für die Sportvereine. Die Stadt Duisburg muss sich klar zur freiwilligen Aufgabe „Sport“ bekennen und entsprechend unbürokratisch unterstützen.
• Gleichbehandlung aller Sportvereine im Sinne der Sportförderrichtlinien
• Eigene Stimmen und Sitz im Betriebsausschuss DuisburgSport

Vorschlagsliste des Stadtsportbundes Duisburg zu Investitionen im Sport im Rahmen des Konjunkturpakets II
Programm zur Sportstättensanierung

Sanierungsprogramm zum Erhalt der Duisburger Sportstätten, Sporthallen und Schwimmbäder. Dabei sollte auch ein Augenmerk auf Sanierungsmaßnahmen bei Sportvereinen mit eigenen Anlagen gelegt, die eine Vielzahl unterschiedlicher Sportarten beherbergen.
Zusätzlich herrscht in vielen Schulsporthallen ein Sanierungsstau. Dazu gehören Reparatur der sanitären Anlagen oder einfach nur von Spielstandsanzeigen. In vielen Schulsporthallen werden die Duschbereiche gesperrt, weil es kein warmes Wasser mehr gibt.
Beispiel für Zuschussmaßnahmen: Sporthalle Süd
- Veranstaltungshalle für nationale und internationale Sportveranstaltungen
Umbau der Eissporthalle zu einer Multifunktionsarena mit der entsprechenden Erweiterung von Nebenflächen oder Neubau einer Halle im Sportpark.

Alternativ dazu Sanierung und Instandsetzung der Rhein-Ruhr-Halle zu einer Veranstaltungshalle mit nationalem Niveau.
- Programm zum Bau von Kunstrasenplätzen und Umwandlung von Tennenplätzen in Kunstrasenplätze. (Nur die umwandeln, die in ein noch zu erstellendes Konzept sicher hereinpassen). Dabei sollte die Ausgewogenheit der Bezirke berücksichtigt werden.
Direkt anzugehen Kunstrasenplatz für Club Raffelberg
Zusätzlich sollte die Infrastruktur (Zaun, Zuschauerränge) bei dem in Kürze erstellten Kunstrasenplatz vom FCR Duisburg verbessert werden.
- Überdachung des 33 1/3 m Beckens des Schwimmstadions

Mit dieser Erweiterung des Schwimmstadions würde Duisburg eine seiner Stärken, den Wasserballsport nachhaltig fördern und den Bundesleistungsstützpunkt fördern.
- Ausbau/Erweiterung des Sportparks Duisburg

Als Ergänzung zur Wasserwelt Wedau könnte das Projekt „Montainbike-Strecke‘ auf der Halde angegangen werden.
- Alternative Energien für die Bäder

o Die Duisburger Bäder verfügen über Dachkonstruktionen, die sich sicherlich für Solaranlagen gut eignen. Da Maßnahmen zur Gewinnung erneuerbarer Energie auch durch Förderprogramme unterstützt werden, ist zu prüfen, ob durch die Kombination Förderprogramm + Konjunkturprogramm eine Eigenleistung der Stadt entfallen kann.

o Alternativ bieten sich an durch den Bau von Blockheizkraftwerken an den Bädern wesentliche Energiekosten einzusparen. So würde hier die Investition die Betriebskosten der Bäder nachhaltig reduzieren. Der Betrieb der Blockheizkraftwerke kann auf verschiedenen Arten gestaltet werden. Wenn man z.B. mit ProEnergie zusammen arbeitet, ist für den Bau nur ein geringer Eigenanteil zu zahlen, dann muss aber zur erzeugten Energie Kosten getragen werden, die aber deutlich unter dem tatsächlichen Strompreis liegen. Oder man erbaut das Heizkraftwerk gleich auf eigene Kosten. Das bringt dann die größte Ersparnis bei den künftigen Energiekosten (Betriebskosten).

O In der Eissporthalle Duisburg wird das Eis für die Lauffläche dadurch erzeugt, dass dem Wasser die Wärme entzogen wird. Diese gewonnene Wärme wird zurzeit durch den Schornstein und in den See abgegeben. Würde man diese Wärme zum Schwimmstadion Duisburg leiten (es sind ja nur 100 m bis 200 m zu überbrücken), könnte damit das Wasser des Schwimmstadions erwärmt werden ohne zusätzliche Kosten! Ja, man täte sogar etwas Gutes für die Umwelt, da die überschüssige Wärme nicht mehr frei gesetzt wird. Allenfalls verbliebe dann noch ein kleiner Restbedarf der mit der bisherigen konventionellen Methode weiterhin abzudecken wäre.

o Noch ein wichtiger Hinweis: Sollte beim Einsatz eines Blockheizkraftwerk oder beim Einsatz von Solarenergie Energie übrig bleiben, die für den Eigenbedarf nicht benötigt wird, darf die nach dem Energieeinspeisungsgesetz ins Netz des Energielieferanten eingespeist werden. Dafür gibt es dann eine Rückvergütung in Euro!
Weitere Investitionsmaßnahmen zur Nachhaltigkeit

o Einbau von Bewegungsmeldern in Bädern und Sporthallen (Bezirkssportanlagen) Durch diese Bewegungsmelder, die das Licht ein und ausschalten, könnte man erhebliche En ergiekosten einsparen.
o Aufbereitung von Schwaliwasser

Es wäre zu prüfen, ob das sog. Schwallwasser, welches bei den regelmäßigen Spülungen entsteht, mit einfachen Mitteln so aufbereitet werden kann, dass es mit Regenwasserqualität abgeleitet wird. Dies könnte die Abwassergebühren nachhaltig senken. (Zurzeit muss für das Schwallwasser pro ccm Abwassergebühren gezahlt werden. Bei Ableitung in Regenwasserqualität - entweder versickern ins Erdreich oder Ableiten in den Regenwasserkanal - würden die Abwassergebühren gänzlich entfallen).

Quintessenz:
o Programm zur Sportstättensanierung
o Sanierungsprogramm zum Erhalt der Duisburger Sportstätten, Sporthallen und Schwimmbäder.
o Behebung des Sanierungsstaus in den Schulsporthallen (sanitären Anlagen, Spielstandsanzeigen, etc.)
o Veranstaltungshalle für nationale und internationale Sportveranstaltungen Umbau der Eissporthalle zu einer Multifunktionsarena mit der entsprechenden Erweiterung von Nebenflächen oder Neubau einer Halle im Sportpark

o Programm zum Bau von Kunstrasenplätzen
o Überdachung des 33 1/3 m Beckens des Schwimmstadions
o Ausbau/Erweiterung des Sportparks Duisburg (Projekt „Montainbike-Strecke“ auf der Halde)
o Alternative Energien für die Bäder (Solaranlagen, Blockheizkraftwerke, Nutzung der Abwärme der Eissporthalle, Aufbereitung Schwallwasser)
o Weitere Investitionsmaßnahmen zur Nachhaltigkeit (Bewegungsmeldern in Bädern, Sporthallen, Bezirkssportanlagen)

 Archiv:  Jan - März 2009
  Okt - Dez / Aug - Sep / Mai - Juli / März - Apr / Jan - Feb 2008
 Okt - Dez /
Aug - Sep /  Mai - Juli 2007 / Sportbericht 2005