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 LehmbruckMuseum - Ausstellungsvorschau (Oktober 2010 bis März 2011)

Duisburg, August 2010 -
• bis 24. Oktober 2010
Wilhelm Mundt: Trashstones
Teil der Neupräsentation „Wir lieben unsere Sammlung und laden Gäste ein“

• 1. Oktober 2010 bis 9. Januar 2011
Horst Wackerbarth: Here & There
Ausstellung im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010

• 29. Oktober bis Januar 2011
Gereon Krebber – Blaue Stunde, blauer Stollen
Werke des Lehmbruck-Stipendiaten

• 20. Januar bis 24. April 2011
Max Klinger – Von der herben Zartheit schöner Formen
Gemälde, Gouachen, Aquarelle, Pastelle, Zeichnungen, Radierungen und Skulpturen aus der Sammlung Siegfried Unterberger (Meran/Leipzig)

Konzerte (September bis Dezember 2010)
• bis 24. Oktober 2010

Wilhelm Mundt: Trashstones
Teil der Neupräsentation „Wir lieben unsere Sammlung und laden Gäste ein“
Zukünftig werden Ausstellungen zur Gegenwart bevorzugt in Nordhalle, Glaskubus und Straßengalerie stattfinden.
Den Auftakt macht Wilhelm Mundt mit einer Präsentation aus seiner Werkgruppe "Trashstones" in der Straßengalerie - amorphe Skulpturen, die als verschlossene Behältnisse Atelier- und sonstigem anorganischen Müll bergen, funktionieren das Museum gleichsam zu einem Endlager um.
Die Ausstellung von Wilhelm Mundt wird finanziert vom Freundeskreis des Wilhelm Lehmbruck Museums, der durch einen Ankauf von sieben "Trashstones" auch auf Dauer die Präsenz von Werken Wilhelm Mundts sichert.

• 1. Oktober 2010 bis 9. Januar 2011
Horst Wackerbarth: Here & There -
Ausstellung im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010

Migration ist eines der prägenden Themen für die Metropole Ruhr, das die Entwicklung dieser Region maßgeblich geprägt hat. Eine ganz besondere Reflexion dieses Themas liefert der renommierte Fotokünstler Horst Wackerbarth im Kulturhauptstadtjahr mit dem Projekt "Here & there”.

Seit 2009 hat Horst Wackerbarth das Thema Migration als Teil seiner “Gallery of Mankind” in Duisburg und in den Partnerstädten Portsmouth/England, Calais/Frankreich, Wuhan/China und San Pedro Sula/Honduras über verschiedenste Protagonisten auf der Roten Couch interpretiert. Das leuchtende rote Möbel ist dabei der gemeinsame Nenner für alle Nationen, Religionen, Rassen und Schichten, für kulturelle Vielfalt, Lebensgewohnheiten und Ansichten von Individuen, Szenen, Mehrheiten und Minderheiten. Das LehmbruckMuseum präsentiert erstmals die Bilder und Video-Interviews dieser ungewöhnlichen Weltreise.

"Here & there" - Globale Migration auf der "Roten Couch", wird vom 01. Oktober 2010 bis 09. Januar 2010 im LehmbruckMuseum in Duisburg zu sehen sein.
Das Projekt "Here & There" wurde mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Duisburg realisiert.
(http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/aktuell/here-there.html)

• 29. Oktober bis Januar 2011
Gereon Krebber – Blaue Stunde, blauer Stollen - Werke des Lehmbruck-Stipendiaten

100 qm geknüllte Folie bilden eine Zunge, durch die Vorderwand führt ein Stollen ins Azur.

Gereon Krebber ist der erste der drei aktuellen Lehmbruck-Stipendiaten, der seine Arbeiten in der Straßengalerie des LehmbruckMuseums präsentiert. Erika Hock, Gereon Krebber und Leunora Salihu heißen die 14. Lehmbruck-Stipendiaten der Stadt Duisburg für die Jahre 2009 bis 2011. Am 10. August 2009 wurden sie von einer neunköpfigen Jury aus Vertretern von Rat und Verwaltung der Stadt Duisburg, des Landes NRW sowie externen Sachverständigen in zwei Sitzungen aus insgesamt 86 Bewerbern ausgewählt. Im Sinne der Ausschreibung gewann Erika Hock (Düsseldorf, geb. 1981 in Kirgisistan) das Stipendium aus Nordrhein-Westfalen, Gereon Krebber (Köln, geb. 1973 in Oberhausen) und Leunora Salihu (Düsseldorf, geb. 1977 in Priština, Kosovo) erhielten das Stipendium der Stadt Duisburg.


• 20. Januar bis 24. April 2011
Max Klinger – Von der herben Zartheit schöner Formen

Gemälde, Gouachen, Aquarelle, Pastelle, Zeichnungen, Radierungen und Skulpturen aus der Sammlung Siegfried Unterberger (Meran/Leipzig)

Eine längst fällige Ausstellung kann (nach ihrer Erstpräsentation in Apolda) endlich auch im Wilhelm Lehmbruck Museum stattfinden: Eine Retrospektive zu Max Klinger (1857-1920) als Maler, Graphiker und Bildhauer, einem der einflussreichsten Künstler seiner Zeit, dessen Vorstellung vom Gesamtkunstwerk auch in seiner bildkünstlerischen Beschäftigung mit Musik (Ludwig van Beethoven), Literatur und Philosophie (Friedrich Nietzsche) zum Ausdruck kam.
Berühmt wurde Klinger zunächst durch seine symbolistischen und gesellschaftskritischen Radierzyklen, sodann durch polychrom gestaltete Bildwerke wie „Die Neue Salome“ (1893), „Kassandra“ (1894) und „Beethoven“ (1902). Harry Graf Kessler erachtete 1894 den in Paris, Rom und Leipzig tätigen Künstler als „eines der größten lebenden Genies“, dessen nachhaltiger Einfluss auf Giorgio De Chirico und den frühen Surrealismus, auf Käthe Kollwitz, Alfred Kubin und Max Beckmann mit Händen greifbar ist. Auch Wilhelm Lehmbruck stand vor allem im Düsseldorfer Frühwerk nachhaltig unter dem Einfluss Klingers. Die in dieser Ausstellung erstmals überhaupt realisierte Gegenüberstellung Klingers und Lehmbrucks mit ausgewählten Werken aus dem Bestand des Lehmbruck Museums kann diese Berührung eindrucksvoll veranschaulichen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Abbildungen nahezu aller ausgestellten 180 Werke, einer umfangreichen und neu verfassten Werk-Biographie von Hans-Dieter Mück und Texten von Gottlieb Leinz, Raimund Stecker und Siegfried Unterberger, ca.160 Seiten, ca. 25 Euro

Wilhelm Mundt, „Trashstones“ (seit 1989), im Hintergrund die Videoinstallation „Dreifelderwirtschaft“ (ca. 2001), © VG Bild-Kunst, Bonn, Foto: Museum
Linda Coello auf der roten Couch in Mitten der Müllhalde „El Ocotio“, Foto: Horst Wackerbarth
Max Klinger, Kauernder weiblicher Akt, 1906, Pastell- und Farbkreide

Konzerte (September bis Dezember 2010)
• 05. September 2010, Sonntag, 19 Uhr
Jonathan & Friends: Jonathan Darlington u. Duisburger Philharmoniker
• 24. Oktober 2010, Sonntag, 19 Uhr
ensembleKONTRASTE mit Christoph Prégardien
• 26. Oktober 2010, Dienstag, 20 Uhr
Große Klaviermusik / Sparkassen-Konzert: Boris Bloch
• 7. November 2010, Sonntag, 11 Uhr
Musikpreisverleihung der Stadt Duisburg an Hans Wallat
• 14. November 2010, Sonntag, 11 Uhr
Masterclass 2010/2011 mit Pinchas Zukerman & Amanda Forsyth
• 7. Dezember 2010, Dienstag, 20 Uhr
Große Klaviermusik / Sparkassen-Konzert: Jakob Katznelson