BZ-Home Universität Duisburg-Essen  



BZ-Sitemap
 

Archiv
Jan - April 2012

Jul - Dez
/ Apr - Juni / Jan - Mar 2011 
 
Okt - Dez /
Jul - Sep / Apr - Jun / Jan - März 2010

Okt - Dez / Juli - Sep / Mai - Jun / Mar - Apr / Jan - Feb 2009

Dez / Okt - Nov / Aug - Sep Juni - Juli / Apr - Mai / Feb - März  /Jan 2008 

Dez / Nov / Okt / Sep / Aug Juni - Juli
2007
 
Termine 2011

Duisburg 2011







 

UDE: Was ist an der Uni los? Uni-Termine vom 2. bis 8. Februar

Donnerstag, 2. Februar, 17.15 bis 18.45 Uhr In der Kolloquiumsreihe des Profilschwerpunktes „Empirische Bildungsforschung“ wird diesmal die Lehre in den Naturwissenschaften unter die Lupe genommen. Prof. Dr. Annette Upmeier zu Belzen von der Humboldt-Universität Berlin spricht über „Modellkompetenz im Biologieunterricht“. Campus Essen, SE 111, Schützenbahn 70.

Donnerstag, 2. Februar, 18 Uhr
Schlagfertige und witzige Redner sind gefragt, wenn der UDE-Debattierclub zum PowerPoint-Karaoke lädt. In sieben Minuten freier Redezeit wird der Meister der spontanen Kurzpräsentation gesucht. Campus Essen, KKC, Universitätsstraße 2.

Donnerstag, 2. Februar, 19.30 Uhr
Explosive Handlung: Das englische Studententheater DUET zeigt „Wormwood“ von Catherine Czerkawska. Das Drama setzt sich ungeschönt mit den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl auseinander. Campus Duisburg, Aula SG 135, Geibelstraße.

Freitag, 3. Februar, 19.30 Uhr
Explosive Handlung: Das englische Studententheater DUET zeigt „Wormwood“ von Catherine Czerkawska. Das Drama setzt sich ungeschönt mit den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl auseinander. Campus Duisburg, Aula SG 135, Geibelstraße.

Freitag, 3. Februar, 20 Uhr
Die englische Drama-Group „only connect!“ führt das selbstgeschriebene Stück „Bill´s nuts“ (zu Deutsch: „Bill ist irre“) auf. Es basiert auf mehreren Shakespeare-Stücken, der Frage ob Shakespeare wirklich der Autor dieser Werke ist und auf viel Fantasie. Die Aufführung findet in englischer Sprache statt. Campus Essen, Studierendenzentrum „die BRÜCKE“, Universitätsstr. 19.

Samstag, 4. Februar, 20 Uhr
Die englische Drama-Group „only connect!“ führt das selbstgeschriebene Stück „Bill´s nuts“ (zu Deutsch: „Bill ist irre“) auf. Es basiert auf mehreren Shakespeare-Stücken, der Frage ob Shakespeare wirklich der Autor dieser Werke ist und auf viel Fantasie. Die Aufführung findet in englischer Sprache statt. Campus Essen, Studierendenzentrum „die BRÜCKE“, Universitätsstr. 19.

Montag, 6. Februar, 20 Uhr
Auf dem Festkonzert der UDE wird es „very British“: Uni-Chor und -Orchester präsentieren „A proms concert“. Nach dem Vorbild des berühmten Festivals gibt es populäre Klassik von Beethoven bis Berlioz, aber auch Stücke der englischen „Musikpatrioten“ Parry und Goodall. Die Moderation übernimmt Herbert Feuerstein. Philharmonie Essen, Großer Saal, Huyssenallee 53.

Dienstag, 7. Februar, 18.15 bis 19.45 Uhr Zum Abschluss des Studium generale-Seminars „Menschliches Leben als Recht und Pflicht“ wird es kulturell: Die Vortragenden des Semesters präsentieren Gedichte und Aphorismen zu klassischer Musik von Ralf Wieprich und Brigitte Gewiese. Universitätsklinikum, Großer Hörsaal in der Institutsgruppe I, Virchowstraße 171.
 

UDE: Das Studierendenparlament sorgt für klare Verhältnisse AStA ist neu aufgestellt

Donnerstag, 26. Januar 2012 - Das Studierendenparlament (StuPa) der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat sich auf seiner gestrigen (25.01.) Sitzung mit der Zusammensetzung des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses befasst und mehrere AStA-Referate personell neu besetzt.
Der bisherige StuPa-Präsident Felix Hesse wurde zum AStA-Vorsitzenden gewählt und ist dort auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Der bisherige stellvertretende AStA-Vorsitzende und Pressereferent Jan Bauer wurde abgewählt. Stattdessen übernimmt Marius Zima die Pressearbeit für den AStA. Für den ebenfalls abgewählten Patrick Viltuznik ist Julian Schulz neu im Amt des Hochschulpolitik-Referenten. Neuer Finanzreferent ist Sascha Lücker. Er löst Boris Schön ab, dessen Wiederwahl vom Rektorat rechtlich beanstandet worden war.
Weitere Mitglieder des StuPa-Präsidiums sind Hauke Jensen (neuer Präsident), Christian Schmidt und Andreas Kurt Klein. Beschlossen wurde auch, dass das Erfrischungsgeld nun unverzüglich an die Wahlhelfer und die übliche Aufwandsentschädigung an die Mitglieder des Wahlausschusses ausgezahlt werden soll.

UDE: Uni-Termine vom 26. Januar bis 1. Februar Was ist an der Uni los?

Donnerstag, 26. Januar, 13 bis 15 Uhr
UDE-Philosoph Prof. Dr. Hans Werner Ingensiep eröffnet und führt durch die Ausstellung „Mensch und Tier“. Mit Plakaten, Fotos und ausgestopften Tieren illustrieren Studierende das Verhältnis zwischen den Lebewesen.
Die Ausstellung beschließt die gleichnamige Vortragsreihe des Instituts für Optionale Studien (IOS). Campus Essen, Universitätsbibliothek (Bibliothekssaal), Universitätsstraße 9.

Donnerstag, 26. Januar, 17.15 Uhr
In der Vortragsreihe des Profilschwerpunkts „Empirische Bildungsforschung“ geht es um „Einblicke in kollaborative Lernprozesse“.
Referentin ist Sarah Hundertmark von der Uni Hannover. Campus Essen, SE 111, Schützenbahn 70.

Donnerstag, 26. Januar, 18 Uhr
Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio ist in diesem Semester Mercator-Professor an der UDE. In seinem Vortrag stellt der bekannte Jurist und Autor die kritische Frage: „Wie ist individuelle Freiheit möglich?“ Die Veranstaltung wird auch via Live-Stream im Internet übertragen. Campus Essen, Audimax, Segerothstraße. Weitere
Infos: http://www.uni-due.de/de/mercatorprofessur/

Donnerstag, 26. Januar, 18 bis 20 Uhr
„Extrawurst mit Sahnehäubchen – Essen und Ästhetik“ ist nur einer von sechs Filmtiteln, der Geschmack auf mehr macht: In der Reihe „…nicht nur fürs Auge“ werden Filme zum Essen und zu Essen gezeigt, die als Masterarbeit an der UDE entstanden sind. Die Filmemacher sind in der Veranstaltung anwesend. Campus Essen, R11 T00 D01, Universitätsstraße 12.

Donnerstag, 26. Januar, 18 bis 20 Uhr
„Elterntreffen finde ich gut, aber nicht in der Kneipe“ heißt der Vortrag von UDE-Bildungswissenschaftlerin Diana Sahrai zur Ambivalenz der Elternarbeit in Schule und Kita. Campus Essen, Universitätsbibliothek (Bibliothekssaal), Universitätsstraße 9.

Donnerstag, 26. Januar, 18 bis 21 Uhr
Popcorn-Kino im Hörsaal: Die studentische Initiative „Elbfilm“ zeigt die Comedy-Fortsetzung „Hangover 2“. Darin reisen die Freunde Phil, Stu, Alan und Doug zur Hochzeit ins exotische Thailand. Nach der unvergesslichen Junggesellenparty in Las Vegas wollen sie es bei diesem Trip ruhiger angehen lassen – doch Bangkok übertrifft die schlimmsten Befürchtungen. Campus Duisburg, Hörsaal MC, Mülheimer Straße.

Freitag, 27. Januar, 10 Uhr
Das geht unter die Haut: Privatdozent Dr. Joachim Klode hält seine öffentliche Antrittsvorlesung zum Thema „Operative Dermatologie im Wandel der Zeit“. Universitätsklinikum, Audimax, Hufelandstraße 55.

Sonntag, 29. Januar, 11 Uhr
Auf dem Festkonzert wird es dieses Jahr “very British”: Uni-Chor und -Orchester präsentieren das Programm „A Proms Concert“ und spielen nach Vorbild des berühmten Festivals populäre Klassik von Beethoven bis Berlioz, aber auch Stücke der englischen „Musikpatrioten“ Elgar, Parry und Goodall. Theater Duisburg, Großer Saal, Neckarstraße 1.

Montag, 30. Januar, 15 bis 17 Uhr
Auf seiner Abschlussveranstaltung lässt der Verein Lebenslanges Lernen das Semester Revue passieren. Zu der gemütlichen Atmosphäre steuert der Arbeitskreis Literatur unterhaltsame Texte bei. Bürgermeisterhaus Essen Werden, Heckstraße 105.

Dienstag, 31. Januar, 16.15 bis 17.45 Uhr Im Mediävistischen Kolloquium geht Dr. Hermann Cölfen den alten Schriften auf die Spur: Der UDE-Germanist referiert über „Linguisten in der Mediävistik. Zum Nutzen korpuslinguistischer Methoden für die Edition historischer Texte“. Campus Essen, R12 S05 H20, Universitätsstraße 2.

Dienstag, 31. Januar, 18.15 bis 19.30 Uhr In der Kommission für Tierversuchsangelegenheiten beschäftigt sich Prof.
Dr. Klaus Militzer von der Veterinärmedizinischen Uni Wien mit dem Verhalten, der artgemäßen Haltung und dem Schutz von Versuchstieren. In seinem Vortrag stellt er die Frage: „Haben Tiere Rechte?“ Universitätsklinikum Essen, Großer Hörsaal in der Institutsgruppe I, Virchowstraße 171.

Dienstag, 31. Januar, 19.30 Uhr
Explosive Handlung: Das englische Studententheater DUET zeigt das Tschernobyl-Drama „Wormwood“ von Catherine Czerkawska. Campus Duisburg, Aula SG 135, Geibelstraße.

Mittwoch, 1. Februar, 17.15 bis 19 Uhr
Im GDCh- Kolloquium gibt es einen englischen Vortrag zum Thema „ The Challenge of Polymer Nanostructures at Surfaces: From Polymer Single Molecules to Switchable Brushes and Nanotemplates”. Gastreferent ist Prof. Dr. Manfred Stamm vom Dresdner Institut für Polymerforschung.
Campus Essen, S07 S00 D07, Universitätsstraße 7.

Mittwoch, 1. Februar, 18 bis 20 Uhr
Die Reihe „Psychiatrie und Film“ befasst sich mit verschiedenen
Krankheitsbildern: Dieses Mal stehen „Seelische Störungen im Zeitgeist“ im Fokus. Nach einer Filmvorführung gehen Experten näher auf Diagnose und Symptome ein und beantworten Fragen. Bibliothek im LVR-Klinikum Essen, Virchowstraße 174.

Mittwoch, 1. Februar, 18 bis 20 Uhr
Drehli Robnik von der Uni Wien hält im Literaturwissenschaftlichen Kolloquium einen Gastvortrag zu „Streit, Zeit, Bild: Zur Dissens-Ästhetik in Jacques Rancières Schriften zu Film und Politik“.
Diskutiert werden ausgewählte Filmausschnitte, die Rancières Auffassung verdeutlichen. Campus Essen, R12 S03 H20, Universitätsstraße 12.

Mittwoch, 1. Februar, 18.15 bis 19.45
In der Vorlesung „Herausforderung Metropole“ werden zentrale Problemfelder der Metropolenforschung vorgestellt. Diese Woche thematisiert Anglistikdozent Neil Deane von der UDE „Liverpool and the Importance of Geography in the Construction of Identity and Belonging”.
Campus Essen, Universitätsbibliothek (Bibliothekssaal), Universitätsstraße 9.

Mittwoch, 1. Februar, 19.30 Uhr
Explosive Handlung: Das englische Studententheater DUET zeigt das Tschernobyl-Drama „Wormwood“ von Catherine Czerkawska. Campus Duisburg, Aula SG 135, Geibelstraße.
 

Neues Forschungsprojekt zur urbanen Mobilität Der Verkehr in der Stadt der Zukunft

Donnerstag, 23. Januar 2012 - Wie kommt man in der Stadt der Zukunft von A nach B? Mit dem Elektrofahrrad? Mit der S-Bahn? Zu Fuß? Wird es dann überhaupt noch mehrspurige Schnellstraßen in der Stadt geben? Ein neues Forschungsprojekt der Universität Duisburg-Essen (UDE), das von der Stiftung Mercator gefördert wird, will alternative Wege zu einer nachhaltigen Mobilität im Ballungsraum Ruhr aufzeigen und eine zukunftsorientierte Stadtentwicklungs- und Mobilitätspolitik ermöglichen. Die Stiftung Mercator stellt für das Projekt „Neue Verkehrskonzepte für die Stadt der Zukunft“ des Instituts für Stadtplanung und Städtebau (ISS) 300.000 Euro zur Verfügung.
Sie sind wie siamesische Zwillinge: Stadt formt Mobilität und umgekehrt. Die wachsenden Verkehrsströme der vergangenen hundert Jahre haben nicht nur die Metropole Ruhr maßgeblich geprägt. Projektleiter Prof. Dr.-Ing.
J. Alexander Schmidt: „In der Regel verlief dies nicht zum Vorteil der Stadt.“ So hätten vor allem die Orte in Ballungsgebieten wie der Metropole Ruhr entlang der ins Stadtgefüge geschnittenen Verkehrskorridore enorm an Lebens- und Aufenthaltsqualität einbüßen müssen. „Nimmt der motorisierte Individualverkehr weiter zu – wie es einige Studien prognostizieren – wird dies Einfluss auf den Stadtraum und damit auch auf die Lebensqualität in Städten haben.“
Vor diesem Hintergrund wollen die UDE-Wissenschaftler gemeinsam mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) und der Transportation Research and Consulting GmbH (TRC) untersuchen, wie der Verkehr in der Stadt der Zukunft alternativ aussehen könnte. „Dazu werden wir verschiedene urbane Leitbilder, wie ‚Die schöne Stadt‘ oder ‚Die alternde Stadt‘, mit Mobilitätsszenarien verschneiden“, sagt Projekt-Mitarbeiterin Dipl.-Ing.
Hanna Wehmeyer vom ISS und: „Es interessiert uns, welche nachhaltigen Mobilitätslösungen sich in der Metropole Ruhr künftig durchsetzen lassen – für den Berufspendler genauso wie für den Freizeitradler oder Einkaufstouristen.“

„Dazu wird auch eine repräsentative Untersuchung durch das KWI durchgeführt“, so Wehmeyer. Menschen verschiedener sozialer Milieus werden u.a. danach gefragt, ob sie überhaupt ein Elektroauto fahren würden. „Damit wird das Projekt um eine sozialstrukturelle Komponente ergänzt“, sagt Hanna Wehmeyer. „Wir wollen überprüfen, wie es um die Bereitschaft bestellt ist, sich auf alternative Fortbewegungsmöglichkeiten einzulassen.“
„Der städtische Verkehr ist eine wesentliche Quelle anthropogener CO2-Emissionen“, sagt Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. „Die Stiftung Mercator fördert das Projekt, weil es realistische Handlungsoptionen für die Metropole Ruhr aufzeigen wird, wie diese sich besser aufstellen kann für eine emissionsärmere Mobilität.“
 

Kinderbetreuung an NRW-Hochschulen - Familienservice im Überblick

Donnerstag, 17. Januar 2012 - An den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen hat sich einiges getan, um Studierenden und Hochschulbeschäftigten die Vereinbarkeit von Familie und Studium/Beruf zu erleichtern – auch wenn das Ziel einer familienfreundlichen Hochschule noch nicht erreicht ist. Einen Überblick über die bestehenden Kinderbetreuungsangebote bietet die neu gestaltete Website des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Unter www.kinderbetreuung-hochschulen.nrw.de finden Eltern Informationen über mehr als 100 Kindergärten oder -tagesstätten, Eltern-Service-Büros und Ferienbetreuungsangebote an den NRW-Hochschulen.

Insgesamt gibt es 64 hochschuleigene Kindergärten und Kindertagesstätten sowie hochschulnahe Betreuungseinrichtungen, die spezielle Plätze für studierende oder wissenschaftlich tätige Eltern anbieten. In 19 Eltern-Service-Büros stehen pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Rat und Tat zu Seite, wenn zum Beispiel der Studien- oder Berufsalltag mit Kind organisiert oder eine geeignete Betreuungsmöglichkeit gesucht werden muss. Auch in den Schulferien bieten mittlerweile 14 Hochschulen zahlreiche Aktivitäten an. Darüber hinaus gibt es Eltern-Kind-Räume, in die sich Eltern zurückziehen und in ruhiger Atmosphäre ihre Kinder wickeln oder Mütter ihre Kinder stillen können.

Dr. Beate Kortendiek: „Die Datenbank bündelt die verschiedenen Kinderbetreuungsmöglichkeiten, um auch werdenden Eltern die Möglichkeit zu bieten, schnell das passende Service- oder Beratungsangebot zu finden.“ Neben Kurzbeschreibungen, Konditionen und Adressen der vorhandenen Angebote finden sich auf der Website ebenfalls Literatur- und Recherchemöglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Studium/Beruf.

Uni-Termine vom 19. bis 25. Januar: Was ist an der Uni los?
Donnerstag, 19. Januar, 16 bis 17.30 Uhr Das „Forschungsforum Gender“ behandelt aktuelle Fragen aus der Geschlechterforschung. Dr. Claudia Weinkopf vom Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) stellt dieses Mal die kritische Frage: „Hat Niedriglohn ein Geschlecht? Niedrig- und Mindestlöhne aus der Genderperspektive“. Campus Essen, Universitätsbibliothek
(Bibliothekssaal) Universitätsstraße 9.

Donnerstag, 19. Januar, 18 bis 20 Uhr
„Literatur c.t.“, das Forum für literarisches Schreiben an der UDE veranstaltet eine musikalische Lesung zum Thema „Wut“. Sie ist öffentlich und wurde gemeinsam von Lehrenden und Studierenden konzipiert. Campus Essen, Foyer des Mensagebäudes, Segerothstraße 10.

Donnerstag, 19. Januar, 18 bis 20 Uhr
Welchen Platz Tiere in der zeitgenössischen Kunst einnehmen, hinterfragt Mona Mönnig von der Folkwang Uni der Künste in der Vorlesung „Mensch und Tier“. Die Designwissenschaftlerin zeigt anhand von „Animal Studies“, wie die bildenden Künste das ungleiche Verhältnis in den letzten 50 Jahren aufgegriffen haben. Campus Essen, Universitätsbibliothek
(Bibliothekssaal) Universitätsstraße 9.

Donnerstag, 19. Januar, 18 bis 20 Uhr
Im Philosophischen Mittelbaukolloquium klärt Dr. Jassen Andreev den „Phänomenologischen Handlungsbegriff“. Campus Essen, R12 S03 H20, Universitätsstraße 2.

Donnerstag, 19. Januar, 18 bis 20 Uhr
In der Filmreihe „...nicht nur fürs Auge“ referiert Filmwissenschaftler Sergio Fant über „Programming Documentaries – die Arbeit eines Filmkurators“. Der Vortrag in englischer Sprache beleuchtet seine Arbeit auf Filmfestivals und als Mitinhaber eines Verleihs für Dokus. Campus Essen, R11 T00 D01, Universitätsstraße 12.

Freitag, 20. Januar, 11.15 Uhr
Privatdozent Dr. Martin Leonhard Heubner hält seine öffentliche Antrittsvorlesung über „Minimalinvasive und roboterassistierte Chirurgie in der Gynäkologie“. Universitätsklinikum, Audimax, Hufelandstraße 55.

Freitag, 20. Januar, 19.30 Uhr
Auf dem Akademischen Konzert Nr. 183 geht es zu wie auf dem Rummel:
Gemeinsam mit dem Sänger und Drehorgelspieler Reinhard Kipp präsentiert Norbert Linke die Musikstadt Wien unter dem Motto „Pratermilieu populär“. Campus Duisburg, Kammermusiksaal, LC 126, Lotharstraße 65.

Freitag 20. Januar, 20 Uhr
Spannendes Aufeinandertreffen: Auf dem Podiumskonzert gibt es Klassik, Jazz und Next Generation mit Daniel Fichtner und der Gruppe „Full Taste“. Campus Essen, Audimax, Segerothstraße.

Montag, 23. Januar, 14 bis 16 Uhr
Prof. Dr. Ralf Miggelbrink referiert vor dem Verein Lebenslanges Lernen über „Theologie und Postmoderne“. Sein Forschungsschwerpunkt in der Systematischen katholischen Theologie ist die Gotteslehre. Campus Essen, Glaspavillon, Universitäts-/Ecke Gladbecker Straße.

Montag, 23. Januar, 18 Uhr
Romanistikprofessor Dr. Helmut C. Jacobs hat als Akkordeonvirtuose schon unzählige Preise gewonnen. Auf einem Konzert präsentiert er erotische Tänze aus seinem neuesten Album „Fandangos – Der Fandango in der Zeit Goyas“. Nina Preyer und Mark Klingenberger untermalen die spanischen Klänge mit einer Lesung. Campus Essen, Glaspavillon, Universitäts-/Ecke Gladbecker Straße, 45141 Essen.

Dienstag, 24. Januar, 18 Uhr
In ihrem Gastvortrag beschäftigt sich Prof. Dr. Carmen Birkle mit dem Thema „I am Transatlantic: Imaginary Indians and the Grey Owl Syndrome.“ Die Amerikanistin leitet einen Lehrstuhl an der Uni Marburg und ist Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien. Campus Essen, S05 T00 B71, Universitätsstraße 5.

Dienstag, 24. Januar, 18.15 bis 19.30 Uhr Im Studium generale-Seminar stellt Prof. Dres. Eckehard Nagel die Frage:
„Medizinische Hilfe zum Leben als Pflicht?“ Er ist Mitglied des Deutschen Ethikrats und leitet seit 2010 das Uniklinikum.
Universitätsklinikum, Großer Hörsaal in der Institutsgruppe I, Virchowstraße 171.

Dienstag, 24. Januar, 20 Uhr
Unter dem Titel „Digitaler Diebstahl oder kreative Kopie?“ stellt Journalist Dirk von Gehlen von der Süddeutschen Zeitung, sein Buch »Mashup. Lob der Kopie“ vor. Nach einer multimedialen Präsentation diskutiert er anschließend mit UDE-Literatur- und Medienwissenschaftler Dr. Thomas Ernst. Stadtbibliothek Essen, Zentralbibliothek, Hollestraße 3, 45127 Essen.

Mittwoch, 25. Januar, 13.15 bis 14 Uhr
In der Veranstaltungsreihe „Die kleine Form“ geht es um die Frage „Was definiert Europa?“ Prof. Dr. Carl Friedrich Gethmann gibt eine Antwort aus philosophischer Sicht. Campus Essen, Universitätsbibliothek (Bibliothekssaal), Universitätsstraße 9.

Mittwoch, 25. Januar, 17.15 bis 18.15
Um „Chemische Energiespeicherung“ geht es dieses Mal im GDCh-Kolloquium.
Den Vortrag hält Prof. Dr. Robert Schlögl vom Berliner Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft. Campus Essen, S07 S00, D07, Universitätsstraße 7.

Mittwoch, 25. Januar, 18.15 Uhr
Die biologischen Wurzeln des Menschen, seines Verhaltens und seiner geistigen Kräfte stehen im Mittelpunkt des Studium generale-Seminars „Das evolutionsbiologische Menschenbild.“ Referent ist Prof. Dr. Herbert Schriefers vom Institut für Physiologische Chemie. Campus Essen, Hörsaal
2 in der Institutsgruppe I, Hufelandstraße 55.

Mittwoch, 25. Januar, 18.15 bis 19.45 Uhr Die Ringvorlesung „Herausforderung Metropole“ stellt zentrale Problemfelder und aktuelle Forschungsergebnisse der Metropolenforschung vor. Diese Woche referiert Prof. Christa Reicher von der TU Dortmund über „Polyzentralität und die Perspektiven für einen regionalen Städtebau“. Campus Essen, Universitätsbibliothek (Bibliothekssaal), Universitätsstraße 9.

Mittwoch, 25. Januar, 19.30 bis 21.30 Uhr Tunesien, Ägypten, Syrien: Der arabische Frühling treibt die Menschen auf die Straßen. Der renommierte Politik-Experte Dr. Jochen Hippler untersucht die Ursachen und Formen der aktuellen Umbrüche im Nahen und Mittleren Osten und gibt seine Einschätzung zu künftigen Entwicklungen. Campus Duisburg, Hörsaal MD 162, Mülheimer/Ecke Lotharstraße.
 

UDE: Neues Austauschprogramm der Fakultät für Geisteswissenschaften
Auf ins Land der zehntausend Seen

Donnerstag, 13. Januar 2012 - Zum Studienaufenthalt nach Minnesota – diese Chance haben künftig Lehramtsstudierende der Universität Duisburg-Essen (UDE), die Englischlehrer werden möchten. Die Fakultät für Geisteswissenschaften kooperiert mit dem College of Saint Benedict und der Saint John's University. Drei Bereiche arbeiten dabei zusammen: die Sektion für Internationales, die Schulkooperationen und die Fachdidaktik der Anglistik. Zum Auftakt des ITE International Externship Program kamen am 12. Januar fünf angehende Lehrerinnen mit dem leitenden Direktor der Lehrerausbildung aus den USA ins Ruhrgebiet.
Die ITE-Studierenden machen hier ein vierwöchiges Praktikum an den renommierten Partnerschulen der Fakultät und lernen die Strukturen an der UDE kennen. Im Gegenzug können schon bald ihre deutschen Kommilitonen das „Land der zehntausend Seen“ besuchen, wie Minnesota aufgrund der vielen Gewässer genannt wird, und ebenfalls praktische Erfahrungen sammeln. „Beide Hochschulen gehören zu den drei renommiertesten katholischen Colleges der USA. Gerade das Unterrichten ist dort ein wichtiger Schwerpunkt, begleitet von großem Interesse an den Geisteswissenschaften“, sagt PD Dr. Kerstin Hamacher-Lubitz, die die Schulkooperationen betreut.

Foto UDE

UDE: Wochen der Studienorientierung - Durchblick im Studiendschungel
Was ist an der Uni los?

Donnerstag, 12. Januar 2012 - 16 bis 19 Uhr
Der Ü-Wagen machte die Reporterin und Mediatorin Carmen Thomas berühmt.
In einem Impuls-Forum an der UDE vermittelt sie motivierende neue Lehr- und Lern-Methoden für Gruppen. Unter anderem wird diskutiert, wie Studierende mit ungleichem Vorwissen und verschiedenen Interessen effektiver in Lehrveranstaltungen integriert werden können. Campus Essen, Glaspavillon, Universitäts-/Ecke Gladbecker Straße.

Donnerstag, 12. Januar, 17.15 Uhr
In der Vortragsreihe der „Empirischen Bildungsforschung“ geht es um die „Förderung selbstregulativer und metakognitiver Fähigkeiten“. Prof. Dr.
Maria Bannert von der Universität Würzburg gibt einen Überblick. Campus Essen, SE 111, Schützenbahn 70.

Donnerstag, 12. Januar, 18 Uhr
Das Philosophische Mittelbaukolloquium behandelt „Begriffliche und ethische Fragen des Paternalismus“ – einer Herrschaftsordnung, die auf einer vormundschaftlichen Beziehung zwischen Herrscher und Unterworfenem begründet ist. Den Vortrag hält Dominik Düber von der Universität Münster. Campus Essen, R12 S03 H20, Universitätsstraße 2.

Donnerstag, 12. Januar, 18 bis 21 Uhr
Das Uni-Kino „Elbfilm“ zeigt das Action-Fantasy-Abenteuer „Sucker Punch“. Darin landet die vom Leben gebeutelte Baby Doll unschuldig in einer psychiatrischen Anstalt. Um der grausamen Realität zu entkommen, flüchtet sie in eine Fantasiewelt – und findet den Schlüssel zur Freiheit. Campus Duisburg, Hörsaal MC 122, Mühlheimer Straße.

Freitag, 13. Januar, 16 bis 19 Uhr
Fit für die Schule: Auf der Examensfeier der Lehramts-Absolventen erhalten die angehenden Lehrer ihre Zeugnisse. Campus Essen, Audimax, Segerothstraße.

Freitag, 13. Januar, 22 Uhr
Bevor die heiße Lernphase startet, geht es noch mal auf die Tanzfläche:
Die Fachschaft Wirtschaftswissenschaften feiert ihre alljährliche WiWi-Winterparty. Für die passende Musik sorgt DJ Oliver Magenta. Campus Essen, Hörsaalzentrum, Universitätsstraße 2.

Montag, 16. Januar, 14 bis 16 Uhr
Vor dem Verein Lebenslanges Lernen spricht Prof. Dr. Matthias Knuth zu der aktuellen Fragestellung „Einstieg in die Rente mit 67 – zieht der Arbeitsmarkt mit?“. Der Soziologe leitet am Institut für Arbeit und Qualifikation die Forschungsabteilung „Entwicklungstrends des Erwerbssystems“. Campus Essen, Glaspavillon, Universitäts-/Ecke Gladbecker Straße.

Montag, 16. Januar, 18 bis 20 Uhr
Unter dem Titel „The Freedom of the Agent and the Freedom of the Will”
geht es im Philosophischen Kolloquium um das Selbstbestimmungsrecht.
Referentin ist Dr. Helen Steward von der Universität Leeds. Campus Essen, Universitätsbibliothek (Bibliothekssaal), Universitätsstraße 9.

Dienstag, 17. Januar, 18.15 bis 19.30 Uhr Im medizinisch-philosophischen Seminar setzt sich Geisteswissenschaftler Prof. Dr. Georg Scherer mit dem Komplex „Leben und Person sein“ auseinander. Universitätsklinikum, Großer Hörsaal in der Institutsgruppe I, Virchowstraße 171.

Dienstag, 17. Januar, 16.15 bis 17.45 Uhr Das Mediävistische Kolloquium beschäftigt sich mit mächtigen Frauen: Dr.
Stefanie Dick von der Universität Kassel portraitiert „Königinnen im 14.
Jahrhundert – Formen und Funktionen weiblicher Herrschaft“. Campus Essen, R12 S05 H20, Universitätsstraße 2.

Mittwoch, 18. Januar, 17 bis 19 Uhr
Prof. Dr. Insa Melle von der TU Dortmund hält einen Vortrag im Kolloquium der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Darin analysiert sie „Unterrichtsmethoden im Fach Chemie - Evaluation verschiedener Ansätze durch schulpraxisnahe empirische Forschung". Campus Essen, S07 S00 D07, Universitätsstraße 7.

Mittwoch, 18. Januar, 18.15 bis 19.45 Uhr Das Kolloquium „10 Jahre Humangenomsequenz – auf dem Weg zur personalisierten Medizin?“ gibt einen Überblick über genetische Forschungsbereiche am Essener Uniklinikum. Unter anderem thematisiert der Dermatologe Prof. Dr. Dirk Schadendorf den Weg „Von der Biologie zur Therapie von Hauttumoren“. Universitätsklinikum Essen, Großer Hörsaal in der Institutsgruppe I, Hufelandstraße 55.

Mittwoch, 18. Januar, 18.15 bis 19.45 Uhr In Ringvorlesung „Herausforderung Metropole“ werden zentrale Problemfelder und aktuelle Ergebnisse der Metropolenforschung vorgestellt. Diese Woche diskutieren Prof. Dr. Alexander Schmidt und Prof. Dr. André Niemann die Frage „Klimaverträgliche Stadtentwicklung – Stresstest für die Infrastruktur oder Chance für die Lebensqualität?“ 18.01.2012, 18:15 Uhr - 19:45 Uhr, Bibliothekssaal, R11 T00 K18, Universitätsstraße 2, Campus Essen.

Mittwoch, 18. Januar, 20 bis 22 Uhr
Beim „Gespräch über Bücher“ laden die UDE-Literaturwissenschaftler Prof.
Dr. Ursula Renner-Henke und Patrick Eiden-Offe zum Austausch über Leseerfahrungen ein. Zu Gast ist dieses Mal Dr. Nacim Ghanbari von der Universität Siegen. Im Fokus steht der Roman „Engel des Vergessens“ der österreichischen Autorin Maja Haderlap. Stadtbibliothek, Gildehof-Center, Hollestraße 3, Essen.
 

Duisburg, 6. Januar 2012 - Wer studieren will, hat viele Fragen: Welche Uni, welches Fach soll es sein, und wie bekommt man hierfür einen Platz? Die Wochen der Studienorientierung, die an allen NRW-Hochschulen vom 16. Januar bis 3.
Februar stattfinden, verhelfen interessierten Schülern zu mehr Durchblick. Die Universität Duisburg-Essen (UDE) stellt in diesem Jahr nicht nur Fakultäten und Studiengänge vor. Sie widmet einen Tag speziell den MINT-Fächern und veranstaltet außerdem ein Forum für Eltern. Denn auch sie wollen wissen: Wie funktioniert heutzutage studieren?
Sprachen, Geschichte, Philosophie, Informatik, Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften, Politik, Soziologie, Chemie, Biologie, BWL und VWL… all das lässt sich an der UDE in verschiedenen Vertiefungen studieren. Nicht zu vergessen: Ingenieurwissenschaften, Physik und Mathematik, also das, was gerne als MINT zusammengefasst wird.
Studieninteressierten mögen die vielen Informationen zu Fächerkombinationen, Zugangsvoraussetzungen und Bewerbungsverfahren wie ein Dschungel vorkommen. Aber die UDE hat die Veranstaltungen gut
sortiert: An verschiedenen Tagen stellen die Fakultäten ihre Fächer vor.
Den Anfang machen die Wirtschaftswissenschaften (17. Januar, Essen), es folgen die Geistes- und Bildungswissenschaften (19. Januar, Essen), die Gesellschaftswissenschaften und die Betriebswirtschaftslehre (20.
Januar, Duisburg) sowie die Chemie und Biologie (2. Februar, Essen).

Lehrer werden funktioniert seit letztem Herbst etwas anders. Was sich im neuen Bachelor-/Master-Programm geändert hat, erklären Uni-Mitarbeiter am 31. Januar (Essen) sowie am 6. Februar (Duisburg).
Wer sich für MINT-Studiengänge interessiert, kann am 27. Januar am Duisburger Campus bei Vorträgen, Laborführungen und Praktika erleben, was an Spaß und Anforderungen auf einen zukommt (Anmeldung unter michaela.christoph@uni-due.de).
Parallel dazu bauen an jenem Freitag alle Fakultäten, die Studienberatung, weitere Uni-Einrichtungen sowie die Agentur für Arbeit ihre Info-Stände auf, um auf die Fragen von Schülern und Eltern einzugehen (Foyer der Gebäude MC/MD). Überhaupt wollen immer mehr Väter und Mütter ihr Kind beim Sprung auf den Campus nicht allein lassen. Sie kommen in einem Elternforum ab 16 Uhr zum Zug. Dabei geht es unter anderem darum, wie sich ein Studium finanzieren lässt und welche Hilfen ein Behinderter oder chronisch Erkrankter im Studienalltag erwarten kann.

 

Was ist an der Uni los? - Uni-Termine vom 09. bis 11. Januar

Montag, 9. Januar, 14 bis 16 Uhr
Im Verein „Lebenslanges Lernen“ stellt Prof. Dr. Detlev Leutner die Forschungsschwerpunkte der Universität Duisburg-Essen vor. Nach 10 Jahren Pisa-Studien gibt er einen Überblick zu „Fragestellungen, Ergebnisse und Folgestudien an der UDE“. Campus Essen, Glaspavillon, Universitäts-/Ecke Gladbecker Straße.

Dienstag, 10. Januar, 18 bis 20 Uhr
Kein Sprechen und Zuhören, kein Lesen oder Schreiben ohne Wortschatz – Prof. Dr. Thorsten Steinhoff von der TU Dortmund sieht in ihm den Schrittmacher des schulischen Spracherwerbs. Im Linguistischen Kolloquium behandelt er das Thema unter dem Titel „Wortschatz – zwischen den Kompetenzen“. Campus Essen, R12 S03 H20, Universitätsstraße 12.

Dienstag, 10. Januar, 18.15 bis 19.45
Hat auch die Moral ein Haltbarkeitsdatum? Im Studium generale- Seminar stellt Prof. Dr. Manfred Blank die kritische Frage: „Haben medizinische Ethiken Lebenszyklen?" Universitätsklinikum, Großer Hörsaal in der Institutsgruppe I, Virchowstraße 171.

Mittwoch, 11. Januar, 13.15 bis 14 Uhr
Nicht nur für Schüler interessant: In der Veranstaltungsreihe „Die kleine Form“ spricht Bildungswissenschaftlerin Prof. Dr. Isabell van Ackeren zum Thema „Zentralabitur: Rezept mit Nebenwirkungen“. Campus Essen, Universitätsbibliothek (Bibliothekssaal), Universitätsstraße 9.

Mittwoch, 11. Januar, 17.15 bis 20 Uhr
Im GDCh-Neujahrskolloquium stellen renommierte und junge UDE-Chemiker ihre Forschungsprojekte vor. In spannenden Kurzvorträgen geht es unter anderem um Silber-Nanopartikel oder „Acidophile Eisenbakterien als potenzielle Marsbewohner?“ Campus Essen, S07 S00 D07, Universitätsstraße 7.

Mittwoch, 11. Januar, 18 Uhr
Das Studium generale-Seminar „Das evolutionsbiologische Menschenbild“ beschäftigt sich mit der Herkunft des Menschen und seiner geistigen Kräfte. Prof. Dr. Herbert Schriefers klärt, was eine biologisch orientierte Anthropologie leisten kann. Universitätsklinikum Essen, Hörsaal 2 in der Institutsgruppe I, Hufelandstraße 55.

Mittwoch, 11. Januar, 18 bis 20 Uhr
Prof. Dr. Matiás Martinez von der Uni Wuppertal referiert zum Thema „Über literarische Gewissheit. Zur Logik inspirierter Autorschaft zwischen faktualer und fiktionaler Rede“. Der Vortrag im Literaturwissenschaftlichen Kolloquium beleuchtet Wittgensteins Begriff der Gewissheit und erklärt unterschiedliche Textbegriffe. Campus Essen,
R12 S03 H20, Universitätsstraße 12.

Mittwoch, 11. Januar, 18 bis 20 Uhr
Mit dem Krankheitsbild Demenz beschäftigt sich heute die Vortragsreihe „Psychiatrie und Film“. Nach einer Filmvorführung gehen Experten näher auf die Erkrankung ein und beantworten Fragen. LVR-Klinikum Essen, Bibliothek, Virchowstraße 174.

Mittwoch, 11. Januar, 19.30 Uhr
Produkte von heute sind oft schnelllebig und individuell – eine große Herausforderung für die Unternehmen. Werkzeuglose Herstellungswege sind dabei ein entscheidender Zeit- und Kostenfaktor. Unter dem Titel „Generative Fertigungsverfahren - Die Idee wird Wirklichkeit“ stellt Prof. Dr. Gerd Witt im Uni-Colleg den Stand der Technik vor. Campus Duisburg, Hörsaal MD 162, Ebene1, Mühlheimer Straße/Ecke Lotharstraße.
 

UDE: Sozialwissenschaftliche Fachtagung Migration und Arbeitsmarkt
Deutschland ist eines der größten Einwanderungsländer Europas. Gegen den Fachkräftemangel hilft das allerdings kaum, denn der Arbeitsmarkt bietet vielen Zuwanderern keine qualifikationsgerechten Jobs. Zudem haben die Jugendlichen oft Probleme mit dem Bildungs- und Ausbildungssystem; Menschen mit Migrationshintergrund sind weit häufiger arbeitslos und hilfebedürftig als Deutsche. Fragen der Migration auf dem Arbeitsmarkt und in der Berufsbildung stehen im Mittelpunkt der Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung (SAMF), die am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen am 23. und 24. Februar organisiert wird.
„Die Potenziale von Zuwanderern, die hier leben, werden weit unzureichend genutzt und gefördert“, kritisiert der IAQ-Arbeitsmarktforscher Prof. Dr. Matthias Knuth, 1. Vorsitzender der SAMF. „Warum tut sich ein Arbeitsmarkt, der Exportrekorde zu tragen in der Lage ist, so schwer bei der Integration von Menschen mit anderen kulturellen Prägungen?“ Auf der Tagung diskutieren Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen und Praktiker aus Politik und Verwaltung, wie die Institutionen des Marktes weiterentwickelt werden können, damit Integration besser gelingt. Sie hinterfragen, was Migranten selbst zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Eingliederung beitragen können und was die Politik tun kann. Auch die Rolle privater und öffentlicher Arbeitgeber, die für die Verteilung von Chancen am Arbeitsmarkt letztlich maßgeblich sind, wird erörtert. Zudem werden Beispiele guter Praxis vorgestellt.
Die Tagung wird von der SAMF in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung veranstaltet und von der Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Gesellschaftswissenschaften sowie dem Profilschwerpunkt „Wandel von Gegenwartsgesellschaften“, gefördert.
 

UDE: Neuer Ratgeber für Hightech-Gründer Die Welt der Technik erobern

Duisburg, 2. Januar 2012 - Der Start in die berufliche Selbstständigkeit will gut durchdacht sein:
Gerade in der sich ständig wandelnden Hightech-Industrie ist der Einstieg oft risikoreich und mit hohen Investitionen verbunden. Ein neuer Ratgeber des small business management-Projekts (sbm) der Universität Duisburg-Essen (UDE) richtet sich speziell an technologieorientierte Unternehmensgründer. Mit vielen praktischen Tipps hilft er Neulingen, einen individuellen Businessplan zu erstellen.
Die schnelllebige Branche hat ihre ganz eigene Sprache, folgt speziellen Regeln und gilt als unsicher. Um hier den richtigen Kurs zu finden, lohnt sich ein Blick in die neue sbm-Broschüre. „Entscheidend bei der Unternehmensgründung ist vor allem der Businessplan“, erklärt Projektkoordinatorin Britta Marcinek. „Er sollte alle relevanten Informationen zum Gründungsvorhaben enthalten und sie übersichtlich und überzeugend zusammenfassen.“
Der Ratgeber geht auf die Besonderheiten des Geschäftskonzepts ein und beleuchtet sie zusätzlich aus der Sicht von Risikokapitalgebern. In den Kapiteln wird schrittweise gezeigt, wie die einzelnen Komponenten hightech-spezifisch anzugehen sind und welche Risiken auftreten können. Im Glossar werden zudem viele Begriffe erläutert, übersichtliche Boxen enthalten weiterführende Tipps.
Ab sofort kann der kostenlose Ratgeber „Gut vorbereitet in die Hightech-Branche – Der individuelle Businessplan zur Umsetzung Ihrer technologieorientierten Geschäftsidee“ online bestellt werden unter
http://www.sbm-duisburg.de.

Weihnachtsvorlesung mit Margot Käßmann: Beten für den Waffenstillstand?

Duisburg, 9. Dezember 2011 - Der Advent ist eine Zeit der Vorfreude und der Besinnung. Wer jedoch die Nachrichten anschaltet, muss schnell feststellen, dass eben nicht überall Harmonie sondern vielerorts Gewalt herrscht. Mit diesem Zwiespalt setzt sich die prominente Theologin Margot Käßmann in der Weihnachtsvorlesung der Universität Duisburg-Essen (UDE) auseinander. Am 14. Dezember spricht sie im Audimax des Universitätsklinikums zum hochaktuellen Thema „Und Friede auf Erden…Religion und bewaffnete Konflikte“.
Können Religionen tatsächlich einen Beitrag zum Frieden leisten und Auseinandersetzungen entschärfen? – dieser brisanten Frage will sich Käßmann in ihrem Vortrag stellen. In einem historischen Rückblick setzt sich die ehemalige Bischöfin z.B. mit den Fehlern der „eigenen Reihen“ auseinander: „Auch die christliche Religion hat in der Geschichte immer wieder Konflikte verschärft und Kriege gerechtfertigt“, sagt Käßmann. Darüber hinaus diskutiert sie, was Glaube und Religiosität bei aktuellen Herausforderungen bewirken können.


(Foto © Monika Lawrenz/LVH)

Veranstaltet wird die erste Weihnachtsvorlesung an der UDE von der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR). Sie soll Uni-Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit zusammenführen und zum gemeinsamen Gedankenaustausch anregen. Musikalisch begleitet wird der Abend von der UDE-Big Band.
Der öffentliche Vortrag beginnt um 18 Uhr im Audimax des Essener Uniklinikums, Hufelandstraße 55. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Bei großem Andrang wird die Rede zudem live im Hörsaal des benachbarten Operativen Zentrums II übertragen.

UDE: Projekt zur Organisationsentwicklung in der Kita endet

Duisburg, 30. November 2011 - Was ist wichtig im täglichen Miteinander? Neue, werteorientierte Instrumente für die Personal- und Organisationsentwicklung in Kindertagesstätten wurden jetzt an der Universität Duisburg-Essen (UDE) vorgestellt. Im Projekt „Lernen-Erfahren-Austauschen“ (LEA) entstand am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) ein Konzept für Träger, Leitungen und Personalverantwortliche. Die Arbeit mit Werten aus systemischer Perspektive bildet hier die Basis.
Vorrangig ging es um individuelle Werte bei der Gestaltung von Arbeitsprozessen. Ihr Potenzial wurde ermittelt, um nachhaltige Lösungen für die gestiegenen organisatorischen Herausforderungen von Kindertageseinrichtungen zu entwickeln. Umgesetzt wurde dieses Konzept in mehreren Benchmarking-Kreisen: Dazu trafen sich während der dreijährigen Projektlaufzeit (2008-2011) regelmäßig etwa 150 Führungskräfte von Kindertageseinrichtungen in vier Bundesländern, um ihre Managementkompetenzen zu stärken.
Dabei wurden zentrale Praxisthemen wie Kommunikation, Motivation, Kooperationen bearbeitet. Die Qualifizierungsreihen flankierte eine repräsentative Befragung von 1.800 Leitungskräften, die den Zusammenhang zwischen Werte-Haltungen und Qualität der Leistungsangebote genauer analysierte. Tim Krüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAQ, erläutert: „Wertschätzung bedeutet für uns sprichwörtlich 'Werte schätzen' – denn Werte liefern den Zugang zu nachhaltigen und wirksamen Strategien zur Gestaltung von Organisationen.“

Es entstanden verschiedene Werkzeuge für die Entwicklung von Wertschätzung: etwa das „Werteprofiling“ als Analyseverfahren bei Mitarbeiterbefragungen oder bei der Personalauswahl. Weitere Tools zur Personalentwicklung helfen beispielsweise Wertekonflikte in der Teamführung zu erkennen und zu meistern, wertebasierte Mitarbeitergespräche zu führen oder seine eigene Wertehierarchie kennen zu lernen, um eine professionelle Haltung zu entwickeln. „Die schriftliche Abschlussevaluation und das positive Feedback der Teilnehmer bei den Veranstaltungen belegen die Wirksamkeit des Ansatzes“, ist sich Projektleiterin Karin Esch vom IAQ-Forschungsschwerpunkt „Bildung und Erziehung im Strukturwandel“ sicher.
Der Transfer erfolgt nun über best practice e.V.: Als Partner des IAQ und der UDE setzt das Beraternetzwerk die Projektergebnisse in Fortbildungsangeboten und Praxisprojekten zur Organisationsberatung nachhaltig um.
 

Zukunftsthema Elektromobilität:
Mehr Forschung für Elektroautos - neue Lithium-Ionen-Batterie

Duisburg, 22. November 2011 - Das Zukunftsthema Elektromobilität spielt in einer Reihe von Forschungsarbeiten der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) eine zentrale Rolle.
• Insgesamt 15 Lehrstühle haben zwei Jahre lang gemeinsam mit dem Autobauer Ford, dem Stromanbieter Rheinenergie und der Stadt Köln an zentralen Themen der Elektromobilität gearbeitet.
• Das CAR-Institut der UDE interviewte kürzlich über 250 Autofahrer nach Testfahrten mit einer Flotte von zwölf verschiedenen Elektroautos zu ihren Erfahrungen und Nutzungsabsichten zu Elektroautos. CAR-Direktor Prof. Dudenhöffer: „Dieser Kundentest ist bisher einmalig, da nahezu alle im Jahr 2011 und 2012 kaufbaren Elektroautos in diesem Testbetrieb vorgestellt wurden.“
• In einem weiteren Programm werden ab heute (22.11.) Dimensionierungen von hochmodernen Lithium-Ionen Batterien für Plug-In Hybrid und Elektroautos untersucht. Das Programm ist eine Gemeinschaftsarbeit des Lehrstuhls für Mechatronik, des Lehrstuhls für Energietransport und
-speicherung sowie Johnson Controls Power Solutions. Das amerikanische Unternehmen mit seiner Europazentrale in Hannover ist der führende Anbieter von Bleibatterien und Energiespeichersystemen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Auch Autobatterien von VARTA® gehören zum Produktportfolio.
Im Zentrum der Forschungsarbeiten steht ein Fahrsimluator, der alle Arten von Elektroautos und Hybriden abbildet.

Die Energie erhält der Hardware-in-the-loop-Teil des Fahrsimluators von einem hochleistungsfähigen Stromspeicher (Lithium-Ionen-Batterie) mit 2,35 kWh. Geladen wird die Batterie entweder über das normale Stromnetz oder das Antriebssystem. Im Mittelpunkt der Experimente steht die Messung des Gesamtstromverbrauchs von Elektroautos und Plug-In Hybriden.

Foto Harald Jeschke
Prof. Holger Hirsch: „Wir wollen exakt wissen, wie hoch der Stromverbrauch bei unterschiedlichen Fahrstrecken ist.“ Dazu muss u.a. herausgefunden werden, wie sich die Energierückgewinnung (Rekuperation) beim Bremsen zu den Ladestromverlusten und der Batterieentladung bei längeren Pausen verhält. „So können wir echte Fahrzyklen für Elektroautos sauber berechnen“, fügt Prof. Dieter Schramm hinzu, „und dann wissen wir auch, wie weit Nutzer mit dem Fahrzeug zum Beispiel bei unterschiedlichen Außentemperaturen fahren können und wie letztendlich der Stromverbrauch genau aussieht.“

Dr. Christian Kuper, Manager im Entwicklungsbereich von Johnson Controls begleitet das Projekt an der Universität: „Wir freuen uns auf die Ergebnisse und die Zusammenarbeit mit der Universität.“ Der Teststand trägt dazu bei, die Qualität und Leistungsfähigkeit unserer Lithium-Ionen-Batterien weiter zu entwickeln. Lithium-Ionen Batterien von Johnson Controls sind heute beispielsweise im Ford Transit Connect Electric, im Daimler S400 und im BMW ActiveHybrid 7 im Einsatz.
Der Clou: Der Teststand ist datentechnisch mit seinem „Kollegen“ am Lehrstuhl für Mechatronik vernetzt, der am Campus Mülheimer Straße steht. Das ermöglicht einen noch realistischeren Fahreindruck von Autospritztouren in eigentlich virtueller Verkehrsumgebung und erlaubt so auch das Erproben unterschiedlicher Fahrzeuge der Zukunft unter Live-Bedingungen.
Die Erkenntnisse aus dem neuen Teststand will die Universität Duisburg-Essen deshalb auch für die Fortsetzung ihrer Elektroauto-Aktivitäten nutzen. Dabei steht das Thema CarSharing mit Elektroautos ganz oben auf der Agenda. „Wir haben dem Land unsere Bewerbung als ‚Schaufenster für Elektromobilität‘ eingereicht zusammen mit Ford, Opel, der Rheinenergie, Deutsche Post, Elmos, VRR, Kölner Verkehrsbetrieben, den Städten Köln, Essen, Bochum, Dortmund sowie weiteren Unternehmen“, so CAR-Direktor Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer.
Mit diesem CarSharing-Projekt soll die neue Technik sichtbar und für den Normalverbraucher nutzbar gemacht werden. „Und“, so Dudenhöffer weiter, „wir wollen den vernetzten Verkehr in den Metropolen Köln, Essen, Bochum und Dortmund. Mit dem neuen Teststand können wir schon jetzt CarSharing mit Elektroautos im Computer fahren‘“.
 

UDE: Neun Preisträger ausgezeichnet - Duisburger Sparkassenpreise verliehen

Duisburg, 9. November 2011 - Die Sparkasse Duisburg hat gestern (08.11.) fünf Studierende und vier Promovenden der Uni Duisburg-Essen für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Die mit insgesamt 13.000 Euro dotierten Preise übergaben in einer Feierstunde Claus-Robert Witte, Vorstandsmitglied der Sparkasse, Adolf Sauerland, Verwaltungsratsvorsitzender und Oberbürgermeister, sowie Uni-Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke.
Schon seit 1993 fördert die Sparkasse Duisburg den wissenschaftlichen Nachwuchs in ihrer Stadt. Getreu dem Motto „Leistung muss sich lohnen“ lobt sie alljährlich Studierendenpreise (je 1.000 Euro) und Prämien (je 2.000 Euro) für Doktorarbeiten aus.
Zu den Preisträgern in der Kategorie Dissertationen zählt der Politikwissenschaftler Dr. Oliver Schwarz. Er hat sich einem sehr aktuellen Thema gewidmet, nämlich der „Erweiterung als Überinstrument der Europäischen Union“. Dabei fragt er nach den Chancen und Grenzen, wenn der westliche Balkan, also Staaten wie Serbien, Albanien oder Bosnien-Herzegowina, an die EU herangeführt werden.
BWLer Dr. Lars Steffen Junc promovierte über die Corporate-Compliance-Berichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen. Mit seiner theoretischen und empirischen Analyse konnte er eine wesentliche Lücke in der Fachliteratur schließen. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet Corporate-Compliance die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien in Unternehmen, aber auch von freiwilligen Kodizes.
Physiker Dr. David Krix hat in seiner Doktorarbeit experimentell und theoretisch Neuland betreten: Er hat die Natur und Ursache elektronischer Anregungen bei der Oxidation von Alkalimetalloberflächen mit molekularem Sauerstoff untersucht. Seit Jahren ist bekannt, dass während dieser heftigen chemischen Reaktion Licht und Ladungsträger emittiert werden. Die elementaren Prozesse hinter diesem Phänomen waren dagegen bislang unklar.
„Auslegung und Betrieb redundanter paralleler Seilroboter“ heißt die Dissertation von Ingenieur Dr. Tobias Bruckmann. Für seine mathematisch und anwendungstechnisch hoch anspruchsvolle Arbeit hat er einen Prototyp entwickelt. Seine Erkenntnisse fließen schon in diverse Projekte ein, zum Beispiel bei Bediengeräten für Hochregallager oder bei einem weltweit einmaligen Positionierungssystem für einen Windkanal in Hamburg.
Mit herausragenden Leistungen in ihren Fächern haben sich diese Fünf ihre Ehrungen verdient: die Bachelor-Studierenden Alexander Langolf (Sozialwissenschaften) und Kai Wagner (Physik), der auf Diplom studierende Timm Linder (Angewandte Informatik) sowie die Master-Studierenden Melanie Wehling (BWL) und Jan Maximilian Montenbruck (Maschinenbau).

Claus-Robert Witte, Vorstandsmitglied der Sparkasse Duisburg, Professor Dr. Ulrich Radtke und Oberbürgermeister Adolf Sauerland gratulierten den Preisträgern des Sparkassenpreises für herausragende Dissertationen und Studienleistungen 2011

Uni-Colleg am 9. November: Wie lernt ein Computer zu sehen?
UDE: Geisteswissenschaften kooperieren mit Albert-Schweitzer-Schule Früh übt sich

Uni-Colleg am 9. November: Wie lernt ein Computer zu sehen?

Duisburg, 4. November 2011 - Im Uni-Colleg am Mittwoch, 9. November, geht es darum, wie ein Computer zu sehen lernt. Zwar hat in den letzten 30 Jahren die Verarbeitung digitaler Bilder bei Kameras und Computern rasante Fortschritte gemacht. So helfen die Verfahren bei der Überwachung von Anlagen, bei der Qualitätskontrolle oder in der Medizintechnik weiter. Verglichen mit dem menschlichen Auge ist der Stand des Computer-Sehens aber noch ziemlich niedrig.
Das betrifft die Erkennung von Objekten, Situationen und Abläufen. Bei wechselnden Lichtverhältnissen und komplexeren Umgebungen geschieht dies oft nicht zuverlässig. Prof. Dr. Josef Pauli Pauli, Experte für Intelligente Systeme, erklärt anschaulich, was der Computer benötigt, um wie ein Mensch zu sehen. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Hörsaal MD 162 am Duisburger Campus.


UDE: Geisteswissenschaften kooperieren mit Albert-Schweitzer-Schule Früh übt sich

Ein verständnisvolles Miteinander und die individuelle Förderung unterschiedlicher Begabungen liegt der Albert-Schweitzer-Schule am Herzen. Als nunmehr dritte Grundschule geht sie eine privilegierte Partnerschaft mit der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) ein. Damit ist die Bottroper Grundschule die zwölfte Einrichtung, die für das ausgesuchte Kooperationsprogramm gewonnen werden konnte.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Studierende der UDE erhalten in zeitlich maßgeschneiderten Kurzzeitpraktika und Hospitationen einen realistischen Einblick in ihre berufliche Zukunft. Darüber hinaus können sie sich in die Maßnahmen zum Förderunterricht an der Schule einbringen.
Bei Besuchen und Campusführungen lernen die Grundschüler die Uni sehr früh als einen spannenden Ort des Lernens und Forschens kennen, an den sie vielleicht eines Tages selbst als Erstsemester zurückkehren möchten.

Historische Ringvorlesung erinnert an bedeutenden Kartographen
Zum 500. Geburtstags von Gerhard Mercator: „Die Erfassung der Welt“

Duisburg, 21. Oktober 2011 - Wenn wir heute nicht mehr wissen, wo es lang geht, schauen wir in den Straßenatlas oder befragen kurzerhand das Navi. Solche detaillierten Karten gehörten aber längst nicht zur Serienausstattung vergangener Entdecker: Die öffentliche Ringvorlesung des Historischen Instituts an der Universität Duisburg-Essen (UDE) zeichnet die Geschichte der Kartographie von Antike bis Neuzeit nach und bezieht die Erfahrungen einstiger Forschungsreisender ein. Anlässlich des 500. Geburtstags von Gerhard Mercator geht es ab Ende Oktober immer mittwochs um „Die Erfassung der Welt“.
In acht zeitlichen Stationen erfahren Interessierte, wie sich geographisches Wissen im Laufe der Jahrhunderte ausdifferenziert hat. Dabei zeigt sich, dass schon die Menschen in Antike und Mittelalter durchaus von fernen Welten außerhalb Europas wussten – die Vorstellungen gingen aber weit auseinander. Ein Gastvortrag macht das Ausmaß mittelalterlicher Kenntnisse und Spekulationen deutlich: „In alten Karten taucht der Indische Ozean auch schon mal als Binnenmeer auf oder Afrika ist ein einziges Phantasiegebilde, das bis Südostasien reicht“, erklärt UDE-Historiker und Organisator Prof. Dr. Christoph Marx.
Beleuchtet wird der schwarze Kontinent im 19. Jahrhundert schließlich durch die Reiseberichte von Heinrich Barth. Mit seinen wegweisenden Briefen hat sich Dr. Sabine Voßkamp auseinandergesetzt. Nach einem Blick auf das Persische Reich und Osteuropa deckt Dr. Stefan Müller zum Abschluss die Rechenfehler Mercators auf und stellt die von Historiker Arno Peters entwickelte Weltkarte vor. Sie bildet die Flächen der Kontinente genauer ab und beweist: In Wirklichkeit ist Europa kleiner als noch in den Illustrationen des berühmten Kartographen.
Die Ringvorlesung beginnt am 26. Oktober. Dann referiert der Althistoriker Prof. Dr. Justus Cobet zum Thema: „Von den Säulen des Herakles bis Thina. Die 'Welt' der Griechen und Römer.“

UDE: Experimenteshow bei der 6. Engineer’s Night Blitzritter und Elefantenzahnpasta

Duisburg, 6. Oktober 2011 - Es ist eine Nacht, die wahrlich unter Strom steht: Um Energie – clevere Energie –, dreht sich diesmal die traditionelle Engineer’s Night an der Uni Duisburg-Essen (UDE). High-Tech aus der Steckdose heißt das Programm, zu dem die Daniel Düsentriebs der UDE am Freitag, 14. Oktober, an den Duisburger Campus bitten (Bismarckstraße). Ab 17 Uhr stehen Labortüren offen, die Forscher präsentieren stolz ihre Projekte, zuweilen blitzt, knallt und raucht es. So auch, wenn Wissenschaftsentertainer Theo Schmitz mit seiner Experimenteshow das Publikum verblüfft, Elefantenzahnpasta kreiert oder sich von Blitzen treffen lässt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
Nicht nur Handys, Autos oder Kleidung sind heutzutage intelligent.
Energie (Smart Energy) und Stromnetze (Smart Grids) sind es ebenso – was helfen kann, Ressourcen zu schonen und den Saft aus der Steckdose effizient zu nutzen. Mit entsprechenden Projekten beschäftigen sich Ingenieure an der Uni Duisburg-Essen. Bei der Engineer’s Night laden sie deshalb Wissbegierige jeden Alters ein, die High-Tech-Labore der Elektrotechnik und Informationstechnik zu besuchen. Außerdem zeigen sie spannende Exponate aus der Nanotechnologie, dem Maschinenbau und der E-Technik – etwa einen lebensgroßen Fahrsimulator und Entwicklungen, die einem im Alltag begegnen: Mobilfunk- und Radartechnik oder die konventionelle und regenerative Energieversorgung. Außerdem simulieren die Wissenschaftler im Hochspannungslabor Blitzeinschläge und deren Folgen, sie zündeln im Brandentdeckungslabor und testen Feuermelder.
Auch die Schiffstechnik öffnet ihre Labore für Besucher der Ingenieursnacht.

Von 19 bis 23 Uhr läuft im Hörsaal BA 026 dann das im doppelten Wortsinn hochspannende Abendprogramm. „Wissen-schaf(f)t Spaß“ ist das Motto von Theo Schmitz, der u.a. für Quarks & Co oder Kopfball arbeitet. Er lässt in seiner zweiteiligen unterhaltsamen Show (Beginn 19 bzw. 21.30 Uhr) unter anderem Kuchen, Jungfrau und UFO schweben, wird von einer Blitzmaschine attackiert und bringt allerlei zum Leuchten. Mit Energie haben auch diese Experimente zu tun: Elefantenzahnpasta, Gegenwindfahrrad und Kondomverstärker. Was sich dahinter verbirgt, sollte man sich einfach live anschauen.

Zwei Vorträge zeigen, wie Forschung zu mehr Nachhaltigkeit beitragen
kann: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kottnik von der Hochschule Mannheim spricht darüber, wie Smart Grids die Energiewirtschaft revolutionieren könnten (19.45 Uhr). Nanowissenschaftlerin Dr. Gabi Schierning von der UDE erklärt, wie sich dank Nanotechnologie Strom aus Abwärme gewinnen lässt (22.15 Uhr).

Programm der 6. Nacht der Ingenieure:
17 bis 23 Uhr in den Gebäuden BA, BE und BD: Ausstellung/Exponate und Laborführungen
ab 19 Uhr Abendveranstaltung in BA 026:
19 Uhr Theo Schmitz: Experimentiershow: „Zwischen Naturwissenschaft und Magie“ (u.a. Blitzritter, Schwebendes UFO, Nebel + Rijke Rohr, Magische
Getränke)
19.45 Uhr Vortrag: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kottnik, Hochschule Mannheim, Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen „Smart Grids - Revolution in der Energiewirtschaft“ 20.30 Uhr Pause 21.30 Uhr Theo Schmitz: Experimentiershow: „Smart Energy Experimente“ (u.a. Elefantenzahnpasta, Gegenwindfahrrad und Kondomverstärker, Gläser zersingen, Bleistiftschießen)
22.15 Uhr Dr. Gabi Schierning (CeNIDE): „Strom aus Abwärme: ein Zukunftskonzept dank Nanotechnologie?“ Gegen 23 Uhr: Ende der Veranstalltung
 

Neue Wege in der Lehrerbildung

Duisburg, 27. September 2011 - Das Lehramtsstudium an der Universität Duisburg-Essen (UDE) wird reformiert: Zum kommenden Wintersemester werden die Staatsexamensstudiengänge durch ein Bachelor-/Master-Studium abgelöst. Künftig arbeiten die Hochschule und fünf Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung noch enger zusammen. Dieser wichtige Schritt bedarf eines feierlichen Rahmens. Am 6. Oktober unterzeichnen sie eine Kooperationsvereinbarung über das Praxissemester in der Lehrerausbildung.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehört, dass künftig für alle Schulformen zehn Semester Regelstudienzeit gelten (Bachelor: sechs Semester, Master: vier Semester). Studierende können an der UDE zwischen folgenden Schulformen wählen: Lehramt an Grundschulen, Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen, Lehramt an Gymnasien sowie Gesamtschulen sowie Lehramt an Berufskollegs.

In allen Lehrämtern sind die Bildungswissenschaften und Deutsch für Schüler mit Zuwanderungsgeschichte Pflichtelemente. Daneben gibt es vier Praxisphasen: ein Eignungspraktikum vor Studienbeginn und ein Orientierungs- sowie ein Berufsfeldpraktikum in der Bachelorphase. Ein weiterer wesentlicher Reformbaustein ist zudem das fünfmonatige Praxissemester in der Masterphase. Den Aufenthalt an einer Schule begleitet ein wöchentlicher Studientag an der Universität. In den Semesterferien werden die angehenden Pädagogen an einem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung betreut. Die Schulpraxis wird in Modulen der Bildungswissenschaften und der studierten Fächer vor- und nachbereitet.
Obwohl das Praxissemester an der Uni Duisburg-Essen erstmals zum Winter 2014/15 durchgeführt wird, sind die Gespräche mit den Studienseminaren so weit fortgeschritten, dass die Kooperation unterzeichnet werden kann. In NRW ist die UDE nach Wuppertal, Bochum und Paderborn die vierte Universität, bei der die Verhandlungen zu einem guten Abschluss gekommen sind. Rolf Schulz vom Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW moderierte den Prozess und wird daher anwesend sein, wenn Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke, der Vorsitzende des Vorstands des Zentrums für Lehrerbildung, Prof. Dr. Hans Ernst Fischer, und die Leitenden Direktoren der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung in Duisburg, Essen, Kleve, Krefeld und Oberhausen, Manfred Guder, Sibylle Serong, Dietmar Peters, Ursula Mensel und Frank Hopmann, die Verträge unterschreiben.
Die systematische Zusammenarbeit von Hochschule, Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ehemals Studienseminare) und Schulen wird dadurch institutionalisiert und zu einem neuen zentralen Element der Lehrerbildung entwickelt. So gibt es eine ständige Arbeitsgruppe Praxissemester, in der beide Ausbildungsbereiche vertreten sind. Um die neuen Aufgaben umsetzen zu können, wurden der Ausbau des Zentrums für Lehrerbildung (ZLB) an der UDE sowie des Sachunterrichts vom Innovationsministerium des Landes NRW mit insgesamt 4,38 Mio. Euro unterstützt.
 

UDE kooperiert mit Arbeitsagenturen in Duisburg und Essen
Know-how für junge Menschen

Duisburg, 21. September 2011 - Eine engere Zusammenarbeit haben die Universität Duisburg-Essen (UDE) und die Agenturen für Arbeit in Essen und Duisburg beschlossen. Rektor Ulrich Radtke unterzeichnete mit den Vorsitzenden der Geschäftsführung entsprechende Kooperationsvereinbarungen. Davon profitieren künftig vor allem Schüler und Studierende: Gemeinsame Angebote helfen ihnen bei der Zukunftsplanung.

Die angehenden Akademiker werden von beiden Seiten gut ausgebildet, beraten und begleitet. So sind die Agentur-Fachleute für Akademische Berufe nun regelmäßig in den Räumen des Akademisches Beratungs-Zentrum Studium und Beruf (ABZ) anzutreffen. Zudem wird es gegenseitige Hospitationen der Fachkräfte beider Einrichtungen sowie regelmäßige Abstimmungen im Expertenkreis geben.

„Indem wir permanent miteinander im Gespräch sind, können wir gemeinsam unsere Angebote für die Studierenden mit den tatsächlichen Bedarfen abstimmen. So haben wir die Chance, schnell und zielorientiert ihre Fragen zu beantworten. Besonders hinsichtlich der persönlichen Zukunftsperspektive sind unsere Kenntnisse des lokalen, aber auch des überregionalen Arbeitsmarktes sehr gefragt. Daneben bieten wir eine Kurzberatung für diejenigen an, die über einen Studienabbruch nachdenken“, umreißt Torsten Withake, Chef der Agentur für Arbeit Essen das Paket, das gemeinsam für die neue Zusammenarbeit geschnürt worden ist.
Angela Schoofs, Chefin der Duisburger Arbeitsagentur weist vor allem darauf hin, „dass wir uns vor dem Hintergrund der demographischen Veränderungen in unserer Gesellschaft bei gleichzeitig steigender Nachfrage nach Fachkräften aus der Wirtschaft berufliche Irrwege nicht weiter leisten können. Ich begrüße daher die noch engere Zusammenarbeit von Hochschule und Arbeitsagenturen, denn an qualifizierter und umfassender Beratung führt kein Weg mehr vorbei – vor dem Studium wie auch im Anschluss an das Studium, beim Übergang in den Beruf.“

Prof. Dr. Ulrich Radtke betont die Vorzüge der Kooperation: „Für uns ist dies eine perfekte Symbiose. Wir wollen nicht nur ein praxisorientiertes Studium anbieten, sondern auch bei der Wahl des Studienganges und der Vermittlung in den Beruf helfen. In Hinblick auf diese Schnittstellen zwischen Schule, Studium und Beruf haben die Arbeitsagenturen und die Hochschule die gleichen Ziele.“
Das Semesterprogramm liegt ab Ende September an beiden Campi aus. Eine erste gemeinsame Veranstaltung wird am 13. Oktober von 14 bis 16 Uhr im BIZ der Arbeitsagentur Duisburg stattfinden, unter Mitwirkung der Initiative Arbeiterkind.de. Der Titel spricht für sich: „Trau Dich als Erste/r in der Familie zu studieren“. Die Teilnehmer erwarten erste Einblicke ins Campusleben, Strategien zur Studienwahl und Informationen zum Zulassungsverfahren.

UDE: Nacht der Physik - Experimente zur Geisterstunde

Duisburg, 19. September 2011 - Sichtbare Atome, springendes Shampoo und Hologramme zum Selbstmachen – am 23. September von 17 Uhr bis Mitternacht lädt die Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) zur „Nacht der Physik“ in die Keksdosen am Campus Duisburg ein.
Eine Show mit magischen Magneten, Zauberei mit Sand, die Fortbewegung der Zukunft und allerwinzigste Dimensionen im Elektronenmikroskop: Nachdem die Phänomene der Physik im vergangenen Jahr in die „Nacht der Wissenschaftskultur“ eingebunden waren, wollen die Veranstalter die Hörsäle nun zum zweiten Mal mit begeisterten Besuchern füllen.
Die Nacht beginnt bereits um 17 Uhr im Gebäude MC, Lotharstraße/Ecke Mülheimer Straße, damit auch Kinder z. B. an der Experimente-Show „Superkalt bis ganz schön brenzlig“ teilnehmen können. Nur so viel wird verraten: Feuertornados und eine -196 Grad Celsius kalte Flüssigkeit spielen eine Rolle. Wie sich Schwerelosigkeit anfühlt, erfahren angehende kleine Astronauten anschließend von Studierenden, die bei Parabelflügen Experimente zur Planetenentstehung durchgeführt haben.
Im Workshop „Holographie“ kann jeder Teilnehmer sein eigenes Hologramm erzeugen – vom Centstück, dem Ehering oder Omas Hörgerät. Spannende Einblicke in die Welt der Physiker versprechen die Laborführungen. Wer einen Blick in das deutschlandweit einzigartige Nano-Schülerlabor (Einweihung am 26.09.2011) werfen und einmal selbst ein Elektronenmikroskop bedienen möchte, ist auch hierzu herzlich eingeladen.
Passend zum neuen Studiengang „Energy Science“ verblüfft die Vorführung „Sonnenenergie im Überfluss“ mit Experimenten rund um Volt, Ampere & Co. Bei der anschließenden YouTube-Präsentation sind die Zuschauer gefragt: Springendes Shampoo – wie kann das sein? Und warum explodiert die Badewanne? Aber keine Angst, abgefragt wird hier nicht, denn Prof. Axel Lorke kennt die Erklärungen zu den erstaunlichen Phänomenen. Interessierte Laien, Ein-bisschen-Wissende und Experten jeden Alters sind herzlich willkommen.

UDE: Neun Innovationen und eine grüne Zitrone - ÖkoGlobes vergeben

Duisburg, 6. September 2011 - Die Gewinner des ÖkoGlobe 2011 stehen fest: Fünf Autobauer sowie vier Dienstleister und Zulieferunternehmen der Mobilitätsbranche wurden heute (6.9.) in Karlsruhe für ihre nachhaltigen Konzepte und Produkte ausgezeichnet. Vor 130 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gingen die begehrten Auszeichnungen an Daimler, BMW, Ford, Opel, Peugeot, Evonik sowie Continental, airberlin und Verbio. Die unabhängige Jury ehrte zudem Unternehmerin Maria-Elisabeth Schaeffler als Persönlichkeit des Jahres. Erstmals vergeben wurde die grüne Zitrone. Den Anti-Preis verdiente sich Audi für sein Konzeptfahrzeug A1 Clubsport Quattro.

Zum fünften Mal hatte das ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen (UDE) die international anerkannten Umweltpreise ausgelobt. Die sieben Juroren hatten dabei 78 Vorschläge in neun Kategorien zu bewerten, viele betrafen Elektromobilität und Leichtbau. „Wir haben uns die Entscheidungen nicht leicht gemacht, welche nachhaltigen Innovationen in der Branche wir mit den ÖkoGlobes bedenken und auf welche falsche Entwicklung wir mit der grünen Zitrone hinweisen wollen“, erklärt Jury-Vorsitzender und UDE-Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer.
BWM überzeugte mit einer Karbon-Karosserie. Als erster Autobauer weltweit wird er diese ab 2013 serienmäßig produzieren und dabei Elektroantrieb und Leichtbau verbinden.

Opels Ampera bekam den ÖkoGlobe als nachhaltigste Serieninnovation. Eine neue Technologie macht das Elektroauto, das ab November in Deutschland zu haben ist, alltagstauglich. Ist der Strom aufgebracht, schaltet sich ein Benzinmotor ein.
In der Kategorie „Nachhaltige Fahrzeugantriebe“ gab es mit Peugeot und Ford gleich zwei Sieger. Die Franzosen können beim 3008 Hybrid4 mit einem Novum aufwarten, denn das Modell kombiniert einen Diesel- mit einem Elektromotor. Ford ist der erste große Hersteller, der mit dem Transit Connect electric ein rein elektrisch angetriebenes leichtes Nutzfahrzeug anbietet.

Einen ÖkoGlobe heimste auch das Daimler Bus System ein – eine intelligente und klimafreundliche Alternative, die helfen könnte, den Mobilitätsbedarf in Metropolen von Entwicklungsländern zu decken.
Evonik wurde für sein unkonventionelles Konzeptfahrzeug Wind Explorer prämiert, das einen E-Antrieb mit Windkraft verbindet. Das Auto besteht aus Leichtbauwerkstoffen und besitzt eine innovative Batterietechnologie, ein Windrad und einen Kite-Antrieb.
Continental erhielt den ÖkoGlobe für sein SoftwareKonzept eHorizon und das aktive Gaspedal AFFP. Beides sorgt für verbrauchsärmeres Fahren. Airberlin überzeugte die Jury mit dem Programm Ökoeffizientes Fliegen, das u.a. Treibstoff einspart. Und Verbio, Hersteller und Anbieter von Biokraftstoffen, machte das Rennen mit seiner Bio-Raffinerie, die Methan aus reinen Non-Food-Materialien gewinnt.
Den ÖkoGlobe in der Kategorie Persönlichkeit des Jahres nahm Gesellschafterin und Managerin Maria-Elisabeth Schaeffler entgegen. Damit würdige man ihre beeindruckenden unternehmerischen Leistungen sowie ihr großes kulturelles und soziales Engagement, erklärte die Jury.
Diese ist sich auch einig, dass Audi in die falsche Richtung fährt. Denn was will ein Kleinwagen mit 503 PS, der es in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h schafft, im Straßenverkehr? Der A1 clubsport quattro sei alles andere als ein Signal, dem Klimawandel entgegenzutreten – weswegen es auch keinen ÖkoGlobe, sondern die grüne Zitrone gab. Einem unausgereiften Konzept wird Saures gegeben.
 

UDE: Personalpolitik bei älteren Mitarbeitern, Kaum Neueinstellungen im Alter

Duisburg, 24. August 2011 - Immer mehr Ältere sind länger erwerbstätig, die Chancen auf Neueinstellung über 50 sind aber nicht gestiegen. Vielmehr scheinen die Beschäftigten in „ihrem“ Betrieb auf den vorhandenen Arbeitsplätzen zu bleiben. Bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter werden Ältere offenbar nach wie vor oft benachteiligt. Das zeigt der aktuelle Altersübergangsreport aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Er wurde im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung erstellt.
PD Dr. Martin Brussig, Leiter der IAQ-Forschungsabteilung Arbeitsmarkt - Integration - Mobilität, stellt fest: „Anscheinend nehmen die meisten Betriebe die Alterung ihrer Belegschaft passiv hin, statt sich durch Arbeitsplatzgestaltung und Weiterbildung aktiv auf sie einzustellen.“ Das bedeute aber auch, dass das Potenzial zur Ausweitung der Lebensarbeitszeit und der Arbeitskräfte bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Brussig: „Allen Klagen über den Fachkräftemangel zum Trotz: Die Masse der Betriebe ist noch nicht im Boot!“
Die Auswertung von Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass der Anteil der neu eingestellten Älteren an allen neuen Mitarbeitern mit 13 Prozent nur die Hälfte ihres Beschäftigungsanteils beträgt (26 Prozent, 2009). Lediglich für die 60- bis 65-Jährigen ist ein Anstieg der Eintrittsraten festzustellen. „Dieses dürfte allerdings eher Ergebnis des Aktivierungsdrucks von Arbeitsagenturen und Jobcentern sowie verschlossener Frühverrentungsmöglichkeiten als Ausdruck einer gestiegenen Wertschätzung durch die Betriebe sein“, vermutet Brussig.
Mit steigendem Alter treten immer weniger Personen eine neue Stelle an. Dieser Effekt betrifft besonders die Geringqualifizierten. Ältere Hochqualifizierte, von denen im letzten Drittel der Erwerbsphase nur vergleichsweise wenige neu eingestellt werden, profitieren von stabilen Beschäftigungsverhältnissen, aufgrund derer sie sich seltener einen neuen Job suchen.
Die Raten unterscheiden sich zudem sehr stark zwischen Branchen: sehr viele Neueinstellungen gibt es beispielsweise im Gastgewerbe, in der Landwirtschaft, in Leiharbeit sowie in eher gering qualifizierten Dienstleistungsbranchen. Eher selten kommen Neueinstellungen Älterer z.B. im Öffentlichen Dienst oder im Verarbeitenden Gewerbe vor.
 

UDE: Sommeruni startet mit Magie - Wissenschaft zieht Frauen an

Duisburg, 22. August 2011 - Um die „Magie des Magnetismus“ dreht sich die Auftaktveranstaltung der 16. Sommeruniversität für Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften (SUNI) an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Am 29. August präsentieren die Physikdozenten Florian Römer und Christian Schöppner auf dem Duisburger Campus verblüffende Versuche und Fakten rund um die unsichtbare Anziehungskraft. Anschließend können die etwa 120 Teilnehmerinnen selbst spannende Experimente ausprobieren.
Die Vorlesung legt den Schwerpunkt auf Magnetismus verschiedener klassischer und moderner Materialien (z.B. Nanopartikel). Unter anderem wird die Frage geklärt, ob es flüssige Magnete geben kann. Besonders reizvoll wird der Vortrag durch viele Live-Demonstrationen z.B. mit flüssigem Stickstoff und Sauerstoff.
Ausgiebiges Forschen und Ausprobieren steht bei der SUNI im Mittelpunkt:
Bei der UDE-Projektwoche vom 29. August bis 2. September können Schülerinnen ab 16 Jahren in naturwissenschaftliche und technische Fachbereiche hinein schnuppern. Angeboten wird eine große Auswahl an Einführungsvorträgen, Vorlesungen, Praktika, Übungen oder Laborbesichtigungen aus Biologie und Geografie, Bauwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau, Mathematik, Physik, Chemie und Informatik. Daneben finden Exkursionen zu Unternehmen in der Region statt, die viele Kontakte zu Studierenden, Dozenten und Berufspraktikern ermöglichen.
Die Eröffnungsveranstaltung „Magie des Magnetismus“ am 29. August findet am 9.30 Uhr im Gebäude MD 162 am Campus Duisburg statt.
In der Abschlussveranstaltung am 2. September geht es um „Laser in Wissenschaft und Technik“. Hier lernen die Teilnehmerinnen, wie Laserlicht entsteht, wie stark seine Wirkung sein kann und wo es eingesetzt wird.

UDE: 15. Banken-Symposium mit Top-Managern Umbruch mit drastischen Folgen

Duisburg, 15. August 2011 - Kursschwankungen, Rettungsschirme und Börsencrashs – die Finanzkrise hat im Bankensektor deutliche Spuren hinterlassen. Wie und in welchem Umfang ist am 14. und 15. September Thema beim Banken-Symposium des european center for financial services (ecfs). Zum 15. Mal kommen hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft an der Universität Duisburg-Essen (UDE) zusammen. Unter dem Titel „Bankenregulierung und Sicherungssysteme – Jetzt auf dem richtigen Weg?“ widmet sich die Veranstaltung im Duisburger Audimax den unklaren Auswirkungen der EU-Staatenkrise auf die Geldinstitute. Die Moderation übernehmen UDE-Bankenexperte Prof. Dr. Bernd Rolfes sowie Prof. Dr. Rainer Elschen und Prof. Dr. Stephan Schüller.
Die Teilnehmer erwartet ein hochkarätiges Referentenfeld, darunter der Chefredakteur des Manager Magazins Dr. Arno Balzer. In seinem Vortrag hinterfragt er: „Wie viel Moral braucht das Bankgeschäft?“ Zu den Rednern gehört auch Deutsche Bank-Vorstandsmitglied Stefan Krause, der über Regulierungsunterschiede und internationalen Wettbewerb sprechen wird. Außerdem referiert Dr. Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes deutscher Banken, über die Harmonisierung der Bankenregulierung in der EU.
Das UDE-Forschungsinstitut ecfs will auf dem Gebiet der Finanzdienstleistungen eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis schlagen. Auf Tagungen und Workshops diskutieren Referenten über aktuelle Probleme und Fragen und fördern so den Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Bereichen der Finanzdienstleistungsbranche.

UDE: Städte begrüßen neue Professoren - Uni verbindet Duisburg und Essen
 

Duisburg, 21.Juli 2011 - Zwischen Duisburg und Essen gibt es ein besonderes verbindendes Element: die Universität Duisburg-Essen (UDE). Beide Standorte wollen sich künftig zusammen noch stärker als Wissenschaftsstädte präsentieren und unterstrichen dies mit einer Begrüßung der Neuberufenen.
Um die Wertschätzung für ihre gemeinsame Universität zu betonen, gaben die beiden Städte am 20. Juli erstmals einen Empfang für neue Professoren sowie weitere Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Symbolisch wurde dabei auf die Vernetzung beider Orte hingewiesen: Von Essen aus ging es mit einem Schiff der Weißen Flotte Baldeney über den Rhein-Herne-Kanal zum Duisburger Innenhafen.
UDE-Rektor Ulrich Radtke begrüßte den regen Gedankenaustausch: „So kommen unsere neuberufenen Professoren direkt mit Vertretern der Städte zusammen. Unser Wissenschaftsstandort soll in enger Kooperation mit Duisburg und Essen weiterentwickelt werden.“
Die UDE zählt zu den zehn größten Universitäten in Deutschland. Sie beschäftigt nicht nur knapp
4.000 Mitarbeiter, sondern ist auch Ausbildungsstätte für rund 34.000 junge Menschen, die die Region als künftige hochqualifizierte Fachkräfte dringend braucht.
Die beiden Oberbürgermeister, Reinhard Paß für Essen und Adolf Sauerland für Duisburg, waren sich einig: „Die Universität ist nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber in beiden Städten, sondern auch ein wichtiger Impulsgeber für die kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung an den beiden Hochschulstandorten.“
 

UDE ist bei internationalen Studierenden beliebt -
Zweifacher Sprung über den Atlantik

Duisburg, 19.Juli 2011 - Was gut ist, spricht sich herum: Internationale Studierende packen ihre Koffer und kommen gerne für einige Wochen an die Universität Duisburg-Essen. So haben in diesem Jahr bisher 15 Studierende erfolgreich am RISE-Projekt (Research Internships in Science and Engineering) teilgenommen – deutlich mehr als an jeder anderen deutschen Hochschule. Das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderte Programm bietet einen Einblick in die praktische Forschung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Einigen hat das Praktikum so gut gefallen, dass sie zurückkommen. Dazu gehört Emilia Wilk aus Kanada.
Nachdem die 21-Jährige im vergangenen Jahr im RISE-Programm die UDE kennengelernt hatte, beschloss sie nun, ein ganzes Semester am Campus Duisburg zu studieren. „Damals hat es mir schon sehr gut gefallen“, erzählt die Studentin der Physik, „aber ich habe den Aufenthalt eher als Einführung in die deutsche Lebensart und Arbeitsweise empfunden. Ich wusste, ich muss noch einmal wiederkommen.“
Am Campus trifft sie viele internationale Mitstreiter, darunter Charles Guo und Dolly Xu aus den USA, die über eine andere Kooperation ins Revier gekommen sind: Ihre Heimatuni, die altehrwürdige Spitzenuniversität Princeton pflegt nur mit einer Handvoll Hochschulen weltweit einen Studierendenaustausch.

 

 

Die Uni Duisburg-Essen gehört zu diesen wenigen. Guo und Xu forschen in der Experimentalphysik und hatten anfangs keine konkrete Vorstellung vom Ruhrgebiet. „Wir wussten nur, dass es hier viele Industrieanlagen gibt“, erzählt Dolly Xu. „Es ist eine wirklich interessante Region, wir treffen tolle Menschen und lernen andere Arbeitsweisen als in Princeton kennen.“ Auch Charles Guo hat die UDE schnell ins Herz geschlossen: „Besonders gut gefällt mir, dass man hier als Studierender auch eigene Projekte bearbeiten kann und nicht nur Vorlesungen und Praktika besucht.“
Das Erfolgsmodell funktioniert in beide Richtungen: Von der UDE ist Annika Kurzmann gerade für zwei Monate in Princeton. Kurz vor ihrem Abflug traf die 22-jährige Physikstudentin auf Guo und Xu, was zu intensiven Gesprächen führte. Schon einige Wochen später hat sie das Gefühl, in Princeton dazuzugehören: „Von Anfang an hat man mich sehr nett aufgenommen. Alles ist wunderbar organisiert, und mittlerweile arbeite ich auch alleine an meinen Messungen.“
Kurzmann, Guo, Xu und Wilk – sie zeigen, wie wichtig es ist, (nicht nur) im Studium über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.