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Impressionen aus Duisburg      Duisburger Fotospaziergang Teil II

 


Grüngürtel als Puffer zwischen Industrie und Siedlungsgebieten in Marxloh und Bruckhausen geplant - zur Entzerrung von Industrie und Wohnbebauung prüft die Stadt den Rückbau von Häusern

Duisburg, 02. August 2006 - Vorbereitende Untersuchungen zum förmlichen städtebaulichen Verfahren

Stadtplan mit dem ausgewiesenen Untersuchungsgebiet in Marxloh

Die Vorbereitenden Untersuchungen beziehen sich nur auf die Häuser, die sich in dem ausgewiesenen Bereich von Marxloh befinden.

Ein förmliches städtebauliches Sanierungsverfahren ist mehrstufig angelegt und sieht zunächst vorbereitende Untersuchungen vor. Als Untersuchungsgebiet schlägt die Verwaltung die in den Grafiken ausgewiesenen Bereiche der betroffenen Stadtteile vor. Die Untersuchungsgebiete umfassen in Marxloh ungefähr 130 Wohnobjekte, in Bruckhausen ca. 150 Wohnobjekte und an der Arnoldstraße in Beeck ca. 30 Objekte. Mit den vorbereitenden Untersuchungen sollen Beurteilungsunterlagen gewonnen werden über die Notwendigkeit der Maßnahme, die sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse und Zusammenhänge, die anzustrebenden Ziele sowie die Durchführung des Verfahrens im Allgemeinen. Die vorbereitenden Untersuchungen sollen auch die Auswirkungen auf die unmittelbar Betroffenen aufzeigen. Die frühzeitige Beteiligung und Beratung der Bewohner ist zwingendes Element des Planungsprozesses. Dazu sollen schon mit Beschluss über den Beginn der vorbereitenden Untersuchungen Bürgerdialogzentren eingerichtet werden, die mit kompetenten Ansprechpartnern aus der Verwaltung und der EG DU besetzt sein werden.  

Stadtplan mit den ausgewiesenen Untersuchungsgebieten in Bruckhausen und Beeck/Arnoldstraße

Die Vorbereitenden Untersuchungen beziehen sich nur auf die Häuser, die sich in ausgewiesenen Bereichen von Bruckhausen und Beeck befinden befinden

 

 

 

Grüngürtel als Puffer zwischen Industrie und Siedlungsgebieten in Marxloh und Bruckhausen geplant - zur Entzerrung von Industrie und Wohnbebauung prüft die Stadt den Rückbau von Häusern
In der kommenden Woche beginnen die politischen Beratungen über mögliche Sanierungsverfahren in den nördlichen Duisburger Stadtteilen Marxloh, Bruckhausen und in geringem Umfang in Beeck. Ziel der Sanierungsverfahren ist es, aufbauend auf den bisherigen Stadterneuerungsmaßnahmen die städtebaulichen Strukturen in den Stadtteilen zu verbessern. Es soll ein Grüngürtel als Puffer zur Industrie durch Rückbau kaum noch nachgefragter Wohnbebauung in den Industrienahtlagen geschaffen werden.

Grafik des geplanten Grüngürtels Duisburg Nord

Der geplante Grüngürtel Duisburg Nord soll nicht nur als Puffer zwischen Industrie und Wohnbebauung, sondern auch die Stadtteile an die bestehenden überregionalen Grünzüge anschließen

Der Rückbau soll im Rahmen förmlicher städtebaulicher Sanierungsverfahren nach Baugesetzbuch erfolgen. Mit einer Entzerrung von Industrie und Wohnbebauung und der Schaffung eines Grüngürtels Duisburg-Nord würde nicht nur die Lebensqualität in den Stadtteilen angehoben, sondern auch der Stahlstandort Duisburg dauerhaft gesichert.

Die Stadt Duisburg führt seit Jahren zusammen mit der Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG DU) und mit erheblicher Unterstützung des Landes und anderer Fördergeber im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" erfolgreich Maßnahmen zur Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse in den betroffenen Stadtteilen durch. Trotz aller Erfolge bleibt festzustellen, dass durch kaum beeinflussbare Rahmenbedingungen, wie Bevölkerungsrückgang, Arbeitslosigkeit, gestiegene Anforderungen an die Umweltbedingungen, besonders in den Nahtlagen zur Industrie immer mehr Wohnraum leer steht und verfällt. Vor diesem Hintergrund ist es stadtentwicklungspolitisch konsequent, einen geordneten Rückzug durch Rückbau einzuleiten und die Fläche als Pufferzone und Grüngürtel zu nutzen. Quelle: Stadt Duisburg