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Freitag,
21. August 2009 -
Schon
im vergangenen Jahr kündigte Dr. Ralph Oehmke an, dass sich auf dem
Parkplatz vor der Marienkirche an der Steinschen Gasse ein neues
Medizinisches Zentrum entstehen soll. "Es gibt genügend Investoren
und Interessenten", so der Geschäftsführer der Duisburger
Innenstadt-Entwicklungsgesellschaft. Nun soll, da mehr als zwei
Drittel der sogenannten Ankermieter feststehen, in rund 15 Monaten
unter Federführung der Trapp-Projektentwicklung (Wesel) das neue
Gesundheitszentrum an der exponierten Stelle entstehen. Schon bei
der Ratsvorlage zum Umbau des Marientorplatzes war die geschwungene
Form des neuen Gebäudes auf der damaligen Vorlage erkennbar.
Aus der verkehrlichen Neuorganisation des Marientorplatzes ergeben
sich einzigartige städtebauliche Potenziale, diesen Ort zu einem
repräsentativen Stadteingang zu entwickeln:
Innenstadt, Innenhafen und der Stadtteil Hochfeld können in ihrer
Unverwechselbarkeit am Marientor präsentiert werden. Im Detail
bedeutet dies, den Endpunkt des Sonnenwalls zu formulieren und den
Übergang nach Hochfeld zu verdeutlichen. Die räumlich-funktionale
Verflechtung des Marientortheaters mit der Innenstadt kann betont
werden. Kurze Wege zwischen der Innenstadt und dem Stadtteil
Hochfeld können entwickelt werden (Anlage 2).
Leitlinien der städtebaulichen Umgestaltung des Marientorplatzes und
unmittelbar angrenzender Flächen sind:
• optische Aufwertung des Marientortheaters durch Fassadensanierung
und einen Wasserspiegel auf den Vorplatz
• Sanierung von Bestandsgebäuden und Fassaden
• einheitliches Lichtkonzept für Bestands- und Neubauten
• Baulückenschließung durch Neubau
• einheitliches Farb- und Lichtkonzept für Neubauten. Auf die
Erarbeitung des Lichtkonzeptes des Marientorplatzes ist besonderes
Augenmerk zu richten, da hiermit kurzfristig die Veränderung der
Eingangssituation hin zu einem repräsentativen Stadteingang
verdeutlicht werden kann. Ergänzend sollte hierbei Kunst im Straßen-
und öffentlichen Raum zum Einsatz kommen.
Im Zuge der weiteren Konkretisierung der Planung ist unter
städtebaulichen Gesichtspunkten eine konsequente möglichst
gradlinige Straßenführung zu verfolgen, um nicht baulich oder
funktional Flächen zu minimieren. Grundsätzlich gilt, dass der Umbau
des Marientorplatzes neue hervorragend erschlossene und
positionierte Flächenpotenziale für bauliche Nutzung mit kurz-,
mittel- und langfristiger Perspektive bietet.

Sparkasse saniert für 24 Millionen Euro
das Gebäude am Kuhlenwall
Duisburg, 20. August 2009 -
Es ist etwas in die Jahre gekommen und der Zahn der Zeit nagte optisch
am so genannten Kuhlenwall-Karree, das so etwas wie den "Charme" der
70er Jahre versprüht. Das
Verwaltungsgebäude
der Duisburger Sparkasse zwischen den Straßen Kuhlenwall, Köhnenstraße,
Am Mühlenberg und Am Burgacker, stammt aus dem Jahre 1976. Sowohl die
Fassade als auch die technische Ausstattung entsprechen nicht mehr dem
aktuelle Stand der Technik. Der Verwaltungsrat hat am 23. Januar 2009
dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt und die Kernsanierung des
Gebäudekomplexes für rund 24 Millionen Euro beschlossen.
Das Sparkassengebäude am Kuhlenwall
Mit dem Innenhafen hat die Modernisierung der Duisburger Innenstadt
begonnen. In jüngster Vergangenheit sind an der Königstraße mit dem
CityPalais und dem Forum zwei weitere Publikumsmagnete hinzugekommen.
Mit dieser Entwicklung einhergehend hat die Sparkasse Duisburg ihre
Kundenhalle in der Hauptstelle modern und attraktiv umgestaltet. Nu n
folgt ein weiterer städtebaulicher Glanzpunkt. Der Gebäudekomplex
Kuhlenwall-Karree wird revitalisiert und damit ein weiteres Kapitel in
Sir Norman Fosters Masterplan aufgeschlagen. "Bis Anfang 2011 wird ein
umweltschonender und klimaverträglicher Gebäudekomplex entstehen, der
eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft und sich nahtlos ins moderne
Stadtbild einfügt," erläutert Hans-Werner Tomalak (Foto),
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg.
Der
Vorsitzende des Aufsichtsgremiums der Sparkasse Duisburg,
Oberbürgermeister Adolf Sauerland, begrüßt die umfangreiche
Modernisierung des Gebäudes am Kuhlenwall: "Es handelt sich bei der
vorgesehenen Maßnahme praktisch um einen Neubau, der nicht nur eine
Aufwertung der baulichen Infrastruktur bedeutet, sondern den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der Sparkasse Duisburg sowie den Kundinnen und Kunden ein
attraktives Arbeits- und Serviceumfeld bietet."
Die Investition der Sparkasse Duisburg ins Kuhlenwall-Karree gibt einen
weiteren Impuls für die Innenstadtentwicklung und darf als Signal an die
Wirtschaft gesehen werden, weiter in den Standort Duisburg zu
investieren. Zudem profitiert die lokale Wirtschaft von diesem
Investment, da die Aufträge soweit wie möglich an Duisburger und
Kamp-Lintforter Unternehmen vergeben werden.
Die SGE Stüdemann - Grundbesitz - Entwicklung GmbH aus Ruhrort hat von
der Sparkasse Duisburg den Auftrag erhalten, diesen Gebäudekomplex
sowohl unter optischen und funktionellen als auch unter energetischen
Gesichtspunkten neu zu konzipieren. Insgesamt werden nach der
Fertigstellung der Revitalisierung 10.600 qm Büro- und Gewerbeflächen
zur Verfügung stehen. Ca. 8.100 qm nutzt die Sparkasse Duisburg, 2.500
qm können gemietet werden. Bereits im Februar beginnen die ersten
Maßnahmen. Die Fertigstellung ist bis März 2011 geplant.
Es geht los -
Umbau zur Königsgalerie hat begonnen!
Multi Development investiert mit 70-Millionen Euro mehr als die
Bundesregierung mit dem Konjunktur II-Paket für Duisburg von 67,8
Millionen Euro
Duisburg, 13. August 2009 -
Mit den ersten sichtbaren Abrissarbeiten hat am 14. August 2009 im
Beisein und mit tatkräftiger Unterstützung von Oberbürgermeister
Adolf Sauerland der Umbau der Galeria Duisburg zur Königsgalerie
begonnen. Das Stadtoberhaupt hat eigenhändig mit einem Kran einen
Teil des Glasdaches in der Untermauerstraße, welches der Galeria
vorgelagert ist, entfernt. Mit der Königsgalerie erfährt die
Haupteinkaufsstraße Duisburgs, die Königstraße, sowie der Sonnenwall
einen weiteren wichtigen Impuls. Die um- und ausgebaute
Einkaufsgalerie wird mit ihrem hochwertigen Handels- und
Gastronomiekonzept eine Marktlücke in Duisburgs
Einzelhandelslandschaft schließen und markiert an der Königstraße
den Auftakt zum Einkaufserlebnis in der Duisburger Innenstadt.
Die
Königsgalerie bietet 16.500 Quadratmeter Einzelhandelsfläche sowie
3.500 Quadratmeter Fläche für Büros und Dienstleistungen in
1A-Innenstadtlage – zwischen Königstraße, Sonnenwall und Steinscher
Gasse. Sie wird über 50 Mieteinheiten
und ca. 320 Parkplätze verfügen. Das “Parkhaus Königsgalerie” bleibt
während der gesamten Umbaumaßnahmen geöffnet. Das
Investitionsvolumen für die Königsgalerie liegt bei 80 Mio. Euro.
Die Eröffnung ist für Ende 2010 geplant. Tag der offenen Tür
Projektentwickler und Investor der Königsgalerie Multi Development
wird am Donnerstag, den 27. August 2009 einen “Tag der offenen Tür”
veranstalten. Von 15.00 bis 18.00 Uhr wird das Multi-Team vor Ort in
der Königsgalerie sein und Anwohner, Nachbarn sowie Interessierte
über die geplanten Baumaßnahmen informieren.
"Dieses Projekt
ist für uns ein Erstlingswerk, da wir bisher bisher nur neu gebaut
und noch nicht umgestaltet haben. Wir investieren in dieses Projekt
mehr als die Bundesregierung mit dem Konjunkturpaket II für
Duisburg, wobei wie auch keinen hauptausführenden Baukonzern damit
beauftragt haben, es wird alles mit Duisburger Unternehmen
umgebaut", erklärte MD-Geschäftsführer Axel Funke (Foto rechts).
Und: "Es sind exakt 70 Millionen Euro an Investitionen", bestätigte
der technische MD-Vorstand Peter Knopf. Harald Jeschke |
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Duisburg,
August 2009 - "Hier will ich leben" titelte im Juli ein Szenemagazin und
wählte Ruhrort zum lebenswertesten Stadtteil im Ruhrgebiet. Der häufig
verkannte Ortsteil bietet bei genauerem Hinsehen ungeheuren Charme und
ein großes Entwicklungspotential. Unabhängig von diesem Votum
haben vier starke Partner in einer konzertierten Aktion ein
Entwicklungskonzept in Auftrag gegeben, das als "Masterplan Ruhrort"
vorgestellt wird. Als Vertreter der vier Partner haben
Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler, Udo Hemker, Geschäftsführer
Haniel Verwaltungsgesellschaft mbH, Markus Bangen, Vorstandsmitglied
Duisburger Hafen AG, und Dietmar Cremer, Vorstandsvorsitzender GEBAG nun
die Grundzüge des "Masterplans Ruhrort" präsentiert.
Mit dem Masterplan geben die Initiatoren dem Stadtteil eine klare
Perspektive und eindeutige Entwicklungsziele vor: Der Stadtteil ist zu
einem attraktiven zentrumsnahen Wohnort weiterzuentwickeln, neue
Arbeitswelten am Wasser sollen entstehen und durch neue attraktive
Freizeit- und Kulturangebote gilt es, die Anziehungskraft für neue
Bewohner und Besucher deutlich zu steigern. Ideale Voraussetzungen
bringt der Stadtteil dafür mit: Seine Kompaktheit, die Lage am Wasser im
Zusammenfluss von Rhein und Ruhr, die zentrale Lage innerhalb der Stadt,
die interessanten Wohnlagen und der facettenreiche Arbeitsort mitten in
Duisburg.
Damit geht der Masterplan über eine bloße Stabilisierung Ruhrorts
hinaus, er definiert den Ortsteil neu unter dem Motto: "Arbeiten,
Wohnen, Kultur und Freizeit am Strom". Besonders dem Einfluss und den
Anstoßinvestitionen des HANIEL-Konzerns ist die Entwicklung zum Wohn-
und Dienstleistungszentrum am wachsenden Binnenhafen zu verdanken. Diese
Entwicklung bedarf der Ergänzung durch eine weitere Funktionsvielfalt:
Neue Bildungs-, Wissenschafts-, Kultur-, Wohn- und Freizeitprojekte
können die Attraktivität des Stadtteils steigern. Die gewachsene
Ruhrort-Identität soll dabei weiter gestärkt werden, die besondere
Spannung und Attraktion aus dem Nebeneinander von Alt und Neu kann dazu
beitragen.
Um diese Ziele zu erreichen weist der Masterplan ein Bündel von
Maßnahmen aus:
Die Wasserlagen stärker nutzen
Den Verkehr mittel- und langfristig verträglicher gestalten
Nachbarschaften kultivieren
Eingänge markieren
Plätze neu gestalten
Straßenräume neu profilieren
Freiräume aufwerten, verbinden oder neu schaffen
Lücken schließen
Nutzungen erfinden
Kulturelle Angebote verstärken
Unter diesen Handlungsempfehlungen sind eine Vielzahl planerischer Ideen
zusammengetragen.
Das interdisziplinäre Planer Team aus Franz-Josef Höing, Stadtplaner,
Irene Lohaus + Peter Carl, Landschaftsarchitektur, Schilling
Architekten, dem Projektentwickler SC Standort-consult sowie den
Fachberatern Lärmkontor GmbH und SHP Ingenieure hat einen ganzheitlichen
Planungsansatz in dem Masterplan zusammengetragen, der sich sowohl mit
den städtebaulichen Entwicklungen als auch mit dem Freiraum und den
Verkehren im Stadtteil auseinandersetzt und Handlungsempfehlungen gibt.
"Mit diesem Masterplan ist für Ruhrort erstmals ein Gesamtkonzept
entstanden, das für die Entwicklung des Ortsteils neue Perspektiven
eröffnet. Mit den starken Partnern, die in der Immobileinentwicklung
Ruhrorts seit Jahren neue Impulse gesetzt haben, gibt es hier jetzt auch
realistische Umsetzungschancen", erläuterte Stadtbaurat Jürgen Dressler
die Bedeutung dieses vorgelegten Konzeptes.
Udo Hemker, Geschäftsführer der HANIEL Verwaltungsgesellschaft, betonte
das intensive Engagement seines Unternehmens für den Stadtteil: "Ruhrort
ist seit über 250 Jahren die Heimat Haniels, der Konzern hat sich hier
in den letzten Jahren intensiv engagiert und in viele neue und alte
Immobilien investiert. Der Masterplan Ruhrort bietet jetzt die Chance,
mit einem Gesamtkonzept den Stadtteil neu zu formen und damit unser
bisheriges Engagement auf einer neuen Ebene ganzheitlich mit starken
Partnern weiterzuführen."
Ein großer Partner in dieser konzertierten Aktion ist dabei die
Duisburger Hafen AG, die ihren Stammsitz ebenfalls in Ruhrort hat. "Das
Konzept bekennt sich klar zu den Wurzeln des Stadtteils mit der
Keimzelle der Hafenwirtschaft und deren weiterer Entwicklung. Wir sehen
große Entwicklungsmöglichkeiten. Eine weitere Attraktivitätssteigerung
durch gezielte Entwicklungsmaßnahmen wird den Wert für Hafen affine
Betriebe steigern und Ruhrort für weitere Investitionen noch
interessanter machen," schätzt Markus Bangen, Vorstandsmitglied
Duisburger Hafen AG, den Masterplan ein.
Für die GEBAG bedeutet die Beteiligung am Masterplan die konsequente
Fortsetzung der sehr erfolgreichen Zusammenarbeit mit HANIEL: "Gemeinsam
haben wir die Projekte Haus Ruhrort I und II entwickelt und umgesetzt.
Aus dieser guten Zusammenarbeit heraus sehen wir viel
Handlungsmöglichkeiten in der Umsetzung des Masterplans," betont Dietmar
Cremer, Vorstandsvorsitzender der GEBAG.

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Stadtfenster wird bald gebaut |
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Freitag, 7. August 2009 -
Nach dem offiziellen Startschuss am heutigen Freitag, kann im
Frühjahr 2010 mit dem Bau des Stadtfensters, an der Ecke Steinsche
Gasse/Münzstraße, begonnen werden. Dies gaben Oberbürgermeister
Adolf Sauerland und der Geschäftführer der Multi Development Germany
GmbH, Axel Funke, bekannt. Nach dem Abriss des Gebäudes ab
Jahresende, in sich der beliebte Knüllermarkt befindet (damit die
Duisburger Frauen
dort noch in Ruhe ihre Weihnachtseinkäufe tätigen
können, so der OB), entsteht auf einer Fläche von 11.000 m² eine
multifunktionelle Immobilie, die neben der neuen Bibliothek und der
Volkshochschule auch ein NS-Dokumentationszentrum beherbergen wird.
Zusätzlich werden ca. 1.200 m² für gewerbliche Zwecke
bereitgestellt. Wo der besonders bei Frauen beliebte Knüllermarkt
sein Domizil aufschlagen wird, ist bis noch nicht geklärt. Der OB
und auch die Inhaberin des Marktes, Petra Manoah hoffen, bald
entsprechende Räumlichkeiten in der Duisburger City zu finden.
Manfred Schneider – Text und Fotos

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