Zur Einwohnerentwicklung in Duisburg
Duisburg, 14. Januar 2005 - Im Jahr 2004 ist die Zahl der Einwohner in Duisburg
nach Berechnungen des Amtes für Statistik, Stadtforschung und
Europaangelegenheiten insgesamt um 1.572 auf 503.664 gesunken. Die Zahl der
Deutschen verminderte sich um 955 auf 428.469 und die der Ausländer um 617 auf
75.195. Der Ausländeranteil ging um 0,1 Prozentpunkte auf 14,9% zurück.
Zwar hat die Stadt in den letzten 4 Jahren knapp 10.000 Einwohner verloren,
doch hat sich der Verlust in den letzten Jahren 2001 (- 3.200), 2002 (- 2.900),
2003 (- 2.200) und 2004 (- 1.600) kontinuierlich verringert.
Die Einwohnerentwicklung war in allen Duisburger Stadtbezirken im letzten Jahr
negativ. Die geringsten Verluste hatten die Bezirke Rheinhausen (- 56), Hamborn
(- 66), Walsum (- 91) und Meiderich-Beeck (- 115) zu verzeichnen. Die größten
Verluste verzeichneten die Bezirke Süd (- 316), Homberg-Ruhrort-Baerl (- 381)
und Mitte (- 547).
Anders die Entwicklung in den Duisburger Ortsteilen. In 17 der 46 Ortsteile ist
die Zahl der Einwohner im Vorjahr gestiegen. Hier hatten Alt-Homberg (+ 196),
Laar (+ 129), Huckingen (+ 84), Mündelheim (+ 81), Alt-Hamborn (+ 79) und
Bergheim (+ 75) die größten Zuwächse. In 10 der restlichen 29 Ortsteile gab es
einen Verlust von 100 und mehr Einwohnern. An der Spitze lag Hochheide (- 348),
gefolgt von Hochfeld (- 255), Marxloh (- 243), Wanheim-Angerhausen (- 173) und
Fahrn (-164).
Einwohnerzahlen wurden entweder durch Schätzungen, Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze) ermittelt.
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Duisburgs 7 Stadtbezirke und 46 Stadtteile
Die 7 Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen:
Hamborn: Röttgersbach, Marxloh, Obermarxloh, Neumühl,
Alt-Hamborn
Homberg/Ruhrort/Baerl:
Ruhrort, Alt-Homberg, Hochheide, Baerl
Meiderich/Beeck: Bruckhausen, Beeck, Beeckerwerth,
Laar, Untermeiderich, Mittelmeiderich, Obermeiderich
Rheinhausen: Rheinhausen-Mitte, Hochemmerich, Bergheim,
Friemersheim, Rumeln- Kaldenhausen
Stadtmitte: Altstadt, Neuenkamp, Kaßlerfeld, Duissern,
Neudorf-Nord, Neudorf-Süd, Dellviertel, Hochfeld, Wanheimerort
Süd: Bissingheim, Wedau, Buchholz,
Wanheim-Angerhausen, Großenbaum, Rahm, Huckingen, Hüttenheim, Ungelsheim,
Mündelheim
Walsum: Vierlinden, Overbruch, Alt-Walsum,
Aldenrade, Wehofen, Fahrn
Stadtbezirk Walsum
Walsum kam 1975 durch die kommunale Neuordnung zu Duisburg und bildet mit dem Ortsteil Fahrn den nördlichsten Bezirk der Stadt. Gute Einkaufsmöglichkeiten, das moderne Schulzentrum Driesenbusch mit der Stadthalle, das Allwetterbad und die landschaftlich schöne, unter Naturschutz stehende Rheinaue haben den Bezirk zu einem beliebten Wohnort gemacht. Zwischen der Dr.-Hans-Böckler-Straße und der Planetenstraße ist ein attraktives Einkaufszentrum mit Geschäften und Wohnungen entstanden. Es wird abgerundet durch den modernen Bau der Stadtsparkasse. Die Struktur des Ortsteiles Vierlinden ist durch den Ausbau des Franz-Lenze-Platzes mit einem neuen Einkaufszentrum und der Zweigstelle der Stadtbibliothek erheblich verbessert worden. Darüber hinaus wird die Wohnqualität Alt-Walsums durch Schaffung zusätzlichen Wohnraumes bestätigt, der die Gesamtzahl der Einwohner des Stadtbezirkes erheblich verändern wird. Walsum, heute zusammen mit Fahrn ein Stadtteil mit 52.000 Einwohnern, war bis Mitte des vorigen Jahrhunderts ein kleines Dorf. Doch bereits 1144 wird "Walsheim" in einer Urkunde des Erzbischofs von Köln erwähnt. Die Gutehoffnungshütte und die Grillowerke kauften ab 1868 Land in Walsum auf und siedelten die ersten Industriebetriebe an. In den 20er Jahren dieses Jahrhunderts erreichte der Bergbau hier seinen Höhepunkt. So ist nicht erstaunlich, daß sich die nunmehr letzte Kohlenzeche Duisburgs seit 50 Jahren in Walsum befindet. Um sie herum liegen weitere Industriebetriebe, die wertvolle Arbeitsplätze anbieten. Das größte zusammenhängende Gewerbegebiet in dem nördlichsten Duisburger Stadtteil befindet sich am Hülsermannshof. Es ist 140.000 qm groß und beherbergt 30 Betriebe.
Bezirksamt: Friedrich-Ebert-Straße 152, Telefon: 0203-4997-0, Bezirksvorsteher: 4997-5711
Stadtbezirk Hamborn
Wer bei Hamborn nur an Industrie mit zwei der größten Hochöfen der Welt denkt, kennt nur eine Seite des Bezirks. In den letzten Jahren ist der Wohn- und Freizeitwert dieses Stadtteils im Duisburger Norden erheblich gestiegen. So verfügt Hamborn über eine gute Infrastruktur wie z.B. ein großzügiges Angebot an Sportanlagen, ein alle Schulformen umfassendes Bildungsangebot, Kindergärten, Jugendzentren, ein Bürgerhaus, Einkaufszentren, Basarstraßen, große Park- und Freizeitanlagen. Der Revierpark Mattlerbusch mit dem Solebad "Niederrhein-Therme" ist ein beliebtes Ausflugsziel auch für auswärtige Besucher. Die Veranstaltungen in der Tenne, die vielen Sportmöglichkeiten auf den Fußball- und Tennisplätzen und im Wellenbad sowie der Streichelzoo in der alten Scheune bieten für jeden etwas. Erholung und Unterhaltung findet man aber auch im "Sport- und Freizeitpark Iltisstraße" in Neumühl mit großem Kinderspielplatz, Minigolfanlage etc. Hervorzuheben sind ebenfalls die sehr reizvollen Anlagen im Botanischen Garten mit seinen interessanten Aquarien und im Jubiläumshain. Zum Hamborner Kultur- und Freizeitleben gehören Auftritte internationaler Showstars und große Sportwettkämpfe in der Rhein-Ruhr-Halle ebenso wie Theater- und Konzertdarbietungen in der Aula des Clauberg-Gymnasiums. Nicht wegzudenken aus der Kulturszene ist das im Hamborner Rathaus etablierte Kultur- und Freizeitzentrum Ratskeller Hamborn. Hamborn entstand ursprünglich aus mehreren alten Bauernschaften, die sich um die im 12. Jahrhundert gegründete und heute noch bestehende "Abtei Hamborn" gruppierten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts breiteten sich Bergbau, Zinkindustrie und die August-Thyssen-Hütte großflächig aus. Hamborn war bis zum Jahre 1929 selbständige Stadt und kam dann zu Duisburg. Hamborn zählt rund 80.000 Einwohner (1998).
Bezirksamt: Rathaus Hamborn, Duisburger Straße 213, Telefon: 0203-5553-0, Bezirksvorsteher: -5225
Stadtbezirk Meiderich/Beeck
Nach der Einwohnerzahl (über 85.000) ist Meiderich/Beeck der zweitgrößte Stadtbezirk Duisburgs. Zu ihm gehören Beeck, Beeckerwerth, Bruckhausen, Laar und Meiderich. Es waren Überlegungen zur Fortentwicklung des größten Binnenhafensystems der Welt, die 1905 zur Eingliederung der Städte Meiderich und Ruhrort nach Duisburg führten. 85 Jahre später ist mit der Einrichtung eines Freihafengeländes an der Grenze zwischen Ruhrort und Meiderich erneut eine vom Hafen ausgehende, bedeutende Veränderung für den Bezirk und die gesamte Stadt zu verzeichnen. Der Bezirk ist im übrigen stark von der Industrie geprägt. Dennoch kommt der Wohn- und Freizeitwert nicht zu kurz. Maßnahmen zur Verbesserung des unmittelbaren Wohnumfeldes haben in den letzten Jahren das Erscheinungsbild des Bezirks erheblich aufgewertet, sie fallen beispielsweise am Mittelmeidericher Marktplatz, in Untermeiderich, Laar und Bruckhausen sofort ins Auge. Als ein Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscherpark entstand der Landschaftspark Nord auf einer 200 ha großen Industriebrache mit einem alten Hüttenwerk als Kernstück. Die Verbindung zwischen gestalteten Parkflächen und multikulturell genutzten ehemaligen Werksgebäuden entwickelt sich zu einem überregionalen Anziehungspunkt. Für die Tradition im Stadtbezirk stehen neben der Lehmbruck-Skulptur "Mutter und Kind" (auch zur Erinnerung an Meiderichs großen Sohn) u.a. denkmalgeschützte Bauwerke wie die Ev. Kirche in Mittelmeiderich und der Beecker Oberhof sowie die seit mehr als 450 Jahren stattfindende Beecker Kirmes.
Bezirksamt: Von-der-Mark-Straße 36, Telefon: 0203-283-7524, Bezirksvorsteher: -7522
Stadtbezirk Homberg/Ruhrort
Homberg und Baerl sind die beiden linksrheinischen Stadtteile des Bezirks; auch sie kamen durch die kommunale Neuordnung 1975 zu Duisburg. Zum ersten Mal erwähnt wurde Homberg zusammen mit Essenberg in den Güterverzeichnissen der Abtei Werden im 9. Jahrhundert. Homberg besitzt eine lange Schiffahrtstradition: 1907 wurde der Rheinpreußenhafen eingeweiht. Heute noch befindet sich in Homberg die derzeit einzige Schifferberufsschule in der Bundesrepublik Deutschland. Bis weit in die 20er Jahre war Homberg auch Bergbaustadt. Im Zuge des wirtschaftlichen Strukturwandels siedelten sich Anfang der 90er Jahre zahlreiche Unternehmen im neu geschaffenen Gewerbepark Rheinpreußen an, der auf ehemaligem Zechengelände errichtet wurde. Der Stadtteil Baerl gehört zu den bevorzugten Wohnlagen in Duisburg. Die "grünen Lungen" des Stadtbezirks sind der Baerler Busch und der angrenzende Lohheidesee mit ausgebautem Rundwanderweg. Die neue Rheinbrücke in Baerl führt die A42 über den Rhein und bindet die linksrheinischen Stadtteile des Bezirks an den Duisburger Norden an. Der größte Binnenhafen der Welt prägt nach wie vor das Gesicht des Stadtteils Ruhrort. Über 100 Schiffe aus vielen Ländern legen hier täglich an. Im alten Ruhrorter Hallenbad befindet sich das "Museum der Deutschen Binnenschiffahrt". Zu ihm gehören der im Hafen vertäute Radschleppdampfer "Oscar Huber". Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscherpark" wurden im Hafenstadtteil Ruhrort zahlreiche Sanierungs- und Verkehrsberuhigungsprojekte durchgeführt. Auf der Mühlenweide am Hafenmund veranstaltet die Stadt Duisburg sommertags zusammen mit dem Westdeutschen Rundfunk die über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Hafenkonzerte. Ruhrort, das zusammen mit Meiderich 1905 zu Duisburg kam, entstand aus einer spätmittelalterlichen Zollstätte, die auf einer im Ruhrmündungsbereich gebildeten Anschwemmung, dem "Homberger Werth", errichtet worden war. Die Ruhrorter Bürger lebten lange Zeit fast ausschließlich vom Schiffbau und von der Frachtschiffahrt. 1715 wurde der erste bescheidene Hafen angelegt, der Grundlage für das heutige große Hafensystem war. Der Bezirk Homberg/Ruhrort ist mit 37.060 qm Fläche der drittgrößte im Stadtgebiet und hat 47.000 Einwohner.
Bezirksamt: Rathaus Homberg, Bismarckplatz 1, Telefon: 02066-210, Bezirksvorsteher: -21280
Stadtbezirk Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen
Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen wurden 1975 durch die kommunale Neugliederung Teile der Stadt Duisburg. Das Erholungsgebiet Toeppersee mit seinen Spazierwegen und guten Möglichkeiten zum Segeln, Surfen und Angeln, einem beheizten Freibad und acht Tennisplätzen, der Volkspark mit Wasserpalette, Wildgehege, Heimat-Studio und Musikpavillon sowie die Rheinhausenhalle sind ein beachtliches Freizeit-, Kultur- und Sportangebot. Rheinhausen, von 1934 bis 1975 selbständige Stadt, wird 1218 zum ersten Male urkundlich erwähnt. Noch früher taucht Friemersheim in den Annalen auf, nämlich bereits 799. Das industrielle Zeitalter begann in Rheinhausen 1896 mit der Gründung der Hüttenwerke Rheinhausen. Der westliche Duisburger Stadtbezirk ist für die Wirtschaftsförderung Duisburgs u.a. mit dem Businesspark Niederrhein in Asterlagen und wegen der Neugestaltung des Krupp-Werksgeländes von großer Bedeutung, da erschlossene Flächen für die Neuansiedlung von Betrieben zur Verfügung stehen. Reserveflächen für die Wohnbebauung befinden sich vor allem noch im Stadtteil Rumeln-Kaldenhausen. Die Rheinfront bei Friemersheim ist zum Naturschutzgebiet erklärt worden, die alte Dorfschenke steht unter Denkmalschutz. Im Bezirk Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen leben 81.000 Einwohner.
Bezirksamt: Rathaus, Rheinhausen, Körnerplatz 1, Telefon: 02065-905-0, Bezirksvorsteher: -214
Stadtbezirk Innenstadt
Kernstück dieses Bezirks ist die City, hier stand das alte Duisburg. Teile der alten Stadtmauer, die spätgotische Salvatorkirche und das im 16. Jahrhundert gebaute Dreigiebelhaus erinnern an die Stadtgeschichte. Aus einem fränkischen Königshof, der im 10. Jahrhundert Kaiserpfalz wurde, entwickelte sich eine Reichsstadt. Der Geograph Gerhard Mercator (1512-1594) und die erste Universität (1655-1818) prägten den Ruf des "gelehrten" Duisburgs. Zum Bezirk Innenstadt gehören die Stadtteile Kaßlerfeld, Neuenkamp, Altstadt, Dellviertel, Neudorf, Duissern, Hochfeld und Wanheimerort. Anziehungspunkt für alle Duisburger ist der Wedau-Sportpark mit Fußballstadion, Eissporthalle, Schwimmstadion, der Regattabahn und vielen weiteren Sportmöglichkeiten. Mit der Eröffnung der U-Bahn, der Brunnenmeile, der Galeria-Passage und dem Musical-Theater am Marientor ist die Duisburger City noch attraktiver geworden. Auch die kulturellen Einrichtungen wie das Wilhelm Lehmbruck Museum unterstreichen das Gesamtbild der Innenstadt. Ein Bummel über die Brunnenmeile - vorbei an Niki de Saint Phalles Brunnenplastik "Der Lebensretter" - führt in Richtung Mercator-Halle zum Duisburger Stadttheater. Ein wegweisendes Projekt im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) ist der geplante multifunktionale Dienstleistungspark Innenhafen mit attraktiven Wohn und Arbeitsplätzen am Wasser. Der Neubau des Kultur- und Stadthistorischen Museums und der Umbau des ehemaligen Lehnkering-Speichers zum Kontorhaus fügen sich schon heute hervorragend in dieses Bebauungskonzept ein. Der Duisburger Wald - als wohl wichtigstes Naherholungsgebiet - grenzt unmittelbar an die Wohnbebauung in Duissern und Neudorf. Jedes Jahr lockt der Duisburger Zoo am Kaiserberg Hunderttausende von Besuchern aus nah und fern an. In Neudorf ist in architektonisch ansprechender Weise die Verknüpfung der Mercator-Universität mit den High-Tech-Unternehmen gelungen. Der Innenstadtbereich ist mit 118.000 Einwohnern der größte Stadtbezirk.
Bezirksamt: Mercedeshaus, Sonnenwall 73, Telefon: 0203-283-2726, Bezirksvorsteher: -3812
Stadtbezirk Süd
Der Duisburger Süden gilt mit zu den bevorzugten Wohngebieten der Stadt. Wenig Industrie und seine Naherholungsgebiete, wie Sechs-Seen-Platte und der Duisburger Wald in Wedau und Bissingheim laden zu zahlreichen Freizeitaktivitäten ein. Seine ländliche Idylle in den Ortsteilen Mündelheim und Serm prägen den Stadtbezirk ebenso wie die Werkskulissen an der Rheinfront in Wanheim/Angerhausen und Ehingen. Der Einfluß der Großindustrie auf die frühe Entwicklung des Duisburger Südens zeigt sich heute an der vorbildlich sanierten Arbeitersiedlung in Hüttenheim und der Mustersiedlung in Ungelsheim. Daß der Strukturwandel auch im Duisburger Süden stattgefunden hat, zeigen die erfolgreichen und modernen Gewerbegebiete in Großenbaum und Rahm. Wegen seiner attraktiven Wohngebiete in Huckingen und Buchholz und eines weit gefächerten Sport-, Kultur und Freizeitangebotes in den vielen Vereinen aller Ortsteile nennen die Bürger Ihren Stadtbezirk liebevoll: "Lebendiger Süden".
Bezirksamt: SittardsbergerAllee 14 7 Telefon: 0203-283-7110, Bezirksvorsteher: -7120
Quelle: Bezirksregierung Düsseldorf
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Entwicklung des Stadtgebietes: Erweiterungen bzw. Eingemeindungen
Im 19. Jahrhundert bildete die Stadt Duisburg mit der Ortschaft Angerhausen-Wanheim die "Bürgermeisterei Duisburg". Zum Stadtgebiet gehörten noch weitere Dörfer bzw. Wohnplätze und Siedlungen mit eigenem Namen, wie etwa Duissern, Feldmark, Neuekamp, Neudorf, Kaßlerfeld und Hochfeld. 1857 wurde die Bürgermeisterei Duisburg geteilt. In der "Stadt Duisburg" wurde die Städteordnung eingeführt und die "Bürgermeisterei Duisburg-Land" umfasste die Ortschaft Wanheim. 1874 wurde Duisburg eine kreisfreie Stadt. 1902 wurde die Bürgermeisterei Duisburg-Land mit der Stadt Duisburg vereinigt. Es folgten noch weitere Eingliederungen, und zwar:
am 1. Oktober 1905: Stadt Meiderich (bis 1874 Ruhrort-Land, seit 1894 Stadtrechte) und Stadt Ruhrort (Stadtrechte seit 1857 mit der 1904 eingegliederten Gemeinde Beeck)
am 1. August 1929: Stadt Hamborn (seit 1900 selbständige Gemeinde und seit 1911 Stadtkreis) sowie die Ortschaften Huckingen, Mündelheim und Rahm (alle Amt Angermund, Kreis Düsseldorf); die vergrößerte Stadt erhielt danach den Namen Duisburg-Hamborn, jedoch wurde 1935 der Name in "Stadt Duisburg" geändert
am 1. Januar 1975: Städte Homberg (Stadtrechte seit 1921), Rheinhausen (gebildet 1923 aus den Bürgermeistereien Friemersheim und Hochemmerich, Stadtrechte seit 1934) und Walsum (Stadtrechte seit 1958), Gemeinde Rumeln-Kaldenhausen (bis 1950 Amt Rumeln) sowie Ortsteil Baerl der Gemeinde Rheinkamp (bis 1950 Bürgermeisterei Repelen-Baerl)
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Postleitzahlen der Stadtteile (mit dazugehörigen Verteilungsbezirken Angermund und Wittlaer)
Alt Hamborn
(PLZ: 47166)
Alt Walsum (PLZ: 47178)
Angermund (PLZ: 47269)
Beeckerwerth (PLZ: 47139)
Binsheim (PLZ: 47199)
Bissingheim (PLZ: 47279)
Bliersheim (PLZ: 47229)
Duisburg Essenberg (PLZ: 47198)
Duissern (PLZ: 47058)
Fahrn (PLZ: 47179)
Hochfeld (PLZ: 47053)
Kaßlerfeld (PLZ: 47059)
Laar (PLZ: 47119)
Mühlenwinkel (PLZ: 47239)
Neudorf Süd (PLZ: 47057)
Obermeiderich (PLZ: 47138)
Oestrum (PLZ: 47228)
Rheinhausen Mitte (PLZ: 47226)
Röttgersbach (PLZ: 47169)
Schmidthorst (PLZ: 47167)
Untermeiderich (PLZ: 47137)
Wanheim (PLZ: 47249)
Wanheimerort (PLZ: 47055)
Wittlaer (PLZ: 47259)
Postleitzahlen der Stadtteile
47051 47052
47053 (Stadtteil: Hochfeld) 47054 47055 (Stadtteil: Wanheimerort)
47056 47057 (Stadtteil: Neudorf Süd) 47058 (Stadtteil: Duissern) 47059
(Stadtteil: Kaßlerfeld) 47060 47061 47062 47063 47064 47065 47066 47067 47068
47069 47070 47071 47072 47073 47074 47075 47076 47077 47078 47079 47080 47081
47082 47083 47084 47085 47086 47087 47088 47089 47090 47091 47092 47093 47094
47095 47096 47097 47098 47099 47100 47101 47102 47103 47104 47105 47106 47107
47108 47109 47110 47111 47112 47113 47114 47115 47116 47117 47118
47119 (Stadtteil: Laar) 47120 47121 47122 47123 47124 47125 47126 47127 47128
47129 47130 47131 47132 47133 47134 47135 47136 47137 (Stadtteil: Untermeiderich)
47138 (Stadtteil: Obermeiderich) 47139 (Stadtteil: Beeckerwerth) 47140 47141
47142 47143 47144 47145 47146 47147 47148 47149 47150 47151 47152 47153 47154
47155 47156 47157 47158 47159 47160 47161 47162 47163 47164 47165
47166 (Stadtteil: Alt Hamborn) 47167 (Stadtteil: Schmidthorst) 47168
47169 (Stadtteil: Röttgersbach) 47170 47171 47172 47173 47174 47175 47176 47177
47178 (Stadtteil: Alt Walsum) 47179 (Stadtteil: Fahrn) 47180 47181 47182 47183
47184 47185 47186 47187 47188 47189 47190 47191 47192 47193 47194 47195 47196
47197 47198 (Stadtteil: Duisburg Essenberg) 47199(Stadtteil: Binsheim) 47200
47201 47202 47203 47204 47205 47206 47207 47208 47209 47210 47211 47212 47213
47214 47215 47216 47217 47218 47219 47220 47221 47222 47223 47224 47225
47226 (Stadtteil: Rheinhausen Mitte) 47227 47228 (Stadtteil: Oestrum) 47229
(Stadtteil: Bliersheim) 47230 47231 47232 47233 47234 47235 47236 47237 47238
47239 (Stadtteil: Mühlenwinkel) 47240 47241 47242 47243 47244 47245 47246 47247
47248 47249 (Stadtteil: Wanheim) 47250 47251 47252 47253 47254 47255 47256 47257
47258 47259 (Stadtteil: Wittlaer) 47260 47261 47262 47263 47264 47265 47266
47267 47268 47269 (Stadtteil: Angermund) 47270 47271 47272 47273 47274 47275
47276 47277 47278 47279 (Stadtteil: Bissingheim)