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Duisburg speziell |
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Limonaden-Klassiker Sinalco: Eine Marke des Jahrhunderts |
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Duisburg i2009 - Hohe Anerkennung für Sinalco: Die erste
Softdrinkmarke des
europäischen
Kontinents ist in das Buch Marken des Jahrhunderts aufgenommen
worden. Mehr als 200 Gäste folgten der Einladung des Verlegers
Dr. Florian Langenscheidt zur Vorstellung seines Buches in
Frankfurt am Main. In der 16. völlig überarbeiteten und
erweiterten Auflage des Bestsellers wird die Leistungskraft der
deutschen Markenartikel-Wirtschaft dokumentiert.
Von A wie Adidas bis Z wie Zeiss reicht das Spektrum der 281
deutschen Marken des Jahrhunderts, die das gewichtige Werk auf
mehr als 600 Seiten vorstellt.
Damit zählt Sinalco zur Königsklasse deutscher Produkte und
Dienstleistungen, wie der Verlag schreibt. In den 50er- bis 70er
Jahren sei Sinalco zum Inbegriff für die Gattung Limonade
geworden, wozu der unvergessliche Flohwalzer-Jingle - Die
Sinalco Schmeckt seinen Teil beigetragen habe. Positiv wird der
Wiederaufschwung der Marke registriert, nachdem sie in
Duisburg-Walsum eine neue Heimat gefunden hat. So heißt es in
den Marken des Jahrhunderts: ?1994 erkennen die RheinfelsQuellen
H. Hövelmann das enorme Potenzial und starten den Relaunch der
Kultlimonade. Sinalco ist übrigens nicht nur Kult in
Deutschland: was in Radebeul bei Dresden beginnt, trinkt und
schätzt man heute rund um den Globus. In über 50 Ländern gilt
die erfrischende Limonade aus Deutschland mit dem farbenfrohen,
lebensbejahenden Image als Inbegriff für Frische und Geschmack.
Ausgewählt wurden die einzelnen Marken, die für den guten Ruf
von Made in Germany stehen, von einem achtköpfigen Beirat aus
renommierten Marken-Experten unter dem Vorsitz von Bernd
Michael.
Neben kurzweiligen Texten, die die Entstehungsgeschichte und
Faszination der ausgewählten Marken verdeutlichen, werden die
wesentlichen Daten und Fakten in tabellarischer Form
präsentiert. Wie bereits die vergangenen Auflagen wird auch die
Ausgabe 2010 in sämtlichen Goethe Instituten und deutschen
Botschaften weltweit ausgelegt. Eine englische Sonderausgabe
wird während der Fußball WM in Südafrika an Gäste des deutschen
Pavillons ausgegeben. ?Dadurch werden wir zu einem Botschafter
der deutschen Wirtschaft. Wir können den internationalen Gästen
eindrucksvoll zeigen, zu welch großartigen Leistungen unsere
heimische Industrie in der Lage ist, freut sich Langenscheidt
Alle im Buch vertretenen Marken wurden erstmalig mit dem
Markenpreis der Deutschen Standards ausgezeichnet. Für die
Deutsche Sinalco nahm Wilhelm Josten, Sprecher der
Geschäftsführung, die Porzellan-Stele aus den Händen von
Verleger Dr. Florian Langenscheidt in Empfang. |
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ESPERA
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"1924
als "Kontroll- und Waagenfabrik" gegründet, läutete ESPERA
bereits 1929 mit der ersten Leuchtbildwaage das Zeitalter des
automatischen Wägens ein. Einen bedeutenden Markstein der
Firmengeschichte, die von Anfang an im Zeichen von
Experimentierfreude und Innovationslust stand, bildete 1959 die
Entwicklung und Vermarktung der ersten elektronisch rechnenden
Waage der Welt.
Mit der legendären Constellation-Waagengeneration kam der
internationale Erfolg, der sich bislang als kontinuierliche
Linie bis zu unserer neusten Entwicklung fortgesetzt hat.
Heute ist ESPERA ein modernes Unternehmen, in dem auf der
Grundlage der guten Tradition und unter der Ägide von
Geschäftsführer Manfred Korthäuer alle Zeichen auf Zukunft
stehen. Technologisch immer eine Nasenlänge voraus zu sein, ohne
dabei die Menschen aus dem Blick zu verlieren, denen diese
Technik dienen soll - das ist der Leitsatz bei ESPERA.
Diese konsequente Orientierung an den Erfordernissen des Kunden
prägt die Unternehmenskultur auf allen Ebenen: Von der
Fertigung, über die Gestaltung bis hin zur Installation und dem
Kundendienst. Dies ist einer der Gründe, warum Preisauszeichnung
a la ESPERA heute rund um den Globus einen hervorragenden Ruf
genießt," stellt sich das Duisburger Traditionsunternehmen auf
seiner Startseite im Internet selbst vor. |
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König Pilsener Tennis Award |
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Duisburg i2009 - Bereits zum vierten Mal verliehen König
Pilsener und der Deutsche Tennis Bund den König Pilsener Tennis
Award. Im Rahmen der DTB-Mitgliederversammlung, am 15.11. in
Rostock-Warnemünde, wurden die Sieger vorgestellt und der neue
König der Vereine präsentiert.
In diesem Jahr waren SW Oldenburg (Sieger Nord), der TC Blau
Gold Kommern (Sieger West), der TK Langen (Sieger Mitte) und der
SC Baldham-Vaterstetten (Sieger Süd/Ost) als regionale
Vorauswahlsieger in der Endausscheidung zum ?König der Vereine
2009.
Aus diesen vier herausragenden Bewerbungskonzepten der
Regionalsieger kürte die Jury, in einer äußerst knappen
Entscheidung, SW Oldenburg zum neuen König der Vereine. Die
Tennisabteilung der Oldenburger tritt somit die Nachfolge des
Vorjahressiegers TC Mürwik an und darf sich über ein
Gesamtpreisgeld in Höhe von 6.000 Euro freuen.
Die Jury zeigte sich bei der Oldenburger Bewerbung vor allem von
den zahlreichen Schulkooperationen beeindruckt. Hier starten die
Oldenburger bereits bei den ganz Kleinen mit ?Mäusetennis und
führen Ihre Kooperationen an Grund- und weiterführenden Schulen
fort. Auch in der schulfreien Zeit bleiben die Kinder beim
?Ferienspaß bei SW Oldenburg nicht außen vor. Nicht zuletzt
durch diese Aktionen, mit Hilfe derer auch immer mehr Eltern für
den Tennissport begeistert werden konnten, haben die Oldenburger
ihre Mitgliederzahl in den letzten Jahren um mehr als 60%
erhöht. Zudem zeigt der Club bei der Unterstützung eines
Kinderhospizes auch noch ein großes soziales Engagement.?
Auch
2010 wird der König Pilsener Tennis Award fortgeführt. Dann mit
einer neuen Kategorie und vereinfachter Ausschreibung,
kommentiert Adrian Kozlowski, zuständig für Sponsoring der Marke
König Pilsener.
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ThyssenKrupp präsentiert Forschungs- und Entwicklungsprojekt |
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Duisburg i2009 - Nachdem ThyssenKrupp in kürzester Zeit eine
neue, effizientere Unternehmensstruktur umgesetzt hat, beginnt
der Konzern das neue Geschäftsjahr mit einer
Technologie-Offensive: Im konzernübergreifenden
Forschungsprojekt InCar haben ThyssenKrupp Ingenieure aus den
Business Areas Steel Europe und Components Technology 35
Innovationen für den Automobilbau entwickelt. Bislang hat noch
kein Automobilzulieferer ein derart umfangreiches Paket
herstellerunabhängig entwickelter Innovationen an den Markt
gebracht. Die ersten InCar-Bauteile werden bereits in den Werken
der Automobilhersteller für die Serieneinführung erprobt.
InCar führt das gesamte automobile Know-how des ThyssenKrupp
Konzerns zusammen. Die am Projekt beteiligten Unternehmen
beschäftigen Experten für Werkstoffentwicklung, für Konstruktion
und Produktionstechnik, für Bauteilfertigung sowie Anlagen-,
Werkzeug- und Prototypenbau für die Automobilproduktion. Das
Projekt bietet neue Lösungen sowohl für die Karosserie, als auch
für Fahrwerk und Antrieb. Mit InCar-Innovationen kann der Kunde
Ressourcen schonen, Kosten sparen oder Autos mit verbesserten
Funktionen bauen - je nachdem, welches Entwicklungsziel für ihn
wichtig ist. Gleichzeitig sind die Innovationen so abgesichert,
dass sie mit deutlich verringertem Aufwand in die
Serienfertigung übernommen werden können.
Ganzheitliche CO2-Bilanz? InCar kommt genau zur rechten
Zeit, sagt Dr. Ulrich Jaroni, Mitglied des Vorstandes von
ThyssenKrupp Steel Europe. Angesichts der aktuell schwierigen
Situation der Automobilindustrie wächst der Druck auf die
Hersteller, durch umweltfreundlichere und kostengünstigere
Fahrzeuge mit weiter verbesserten Funktionen verlorenes Terrain
zurück zu gewinnen. Neue gesetzliche Regelungen wie der ab 2012
EU-weit für Neuwagen geltende mittlere Emissionsgrenzwert von
130 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer sind eine weitere
Herausforderung. Dr. Karsten Kroos, Vorsitzender des
Bereichsvorstandes Components Technology, ergänzt: Die InCar
Entwicklungsschwerpunkte sind eng mit unseren Kunden abgestimmt.
Für den Klimaschutz bietet InCar Innovationen, mit denen sich
insgesamt mehr als 17 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer sparen
lassen. Weil auch bei der Produktion von Autos und Bauteilen
Treibhausgase entstehen, deckt die Ökobilanz für das
InCar-Projekt den gesamten Produkt-Lebenszyklus ab. Erstellt hat
die Bilanz das deutsche Institut PE International und der TÜV
Nord hat sie zertifiziert. Das Ergebnis: Fasst man Produktion
und Nutzungsphase zusammen, sparen die ökologisch besten
InCar-Lösungen zusammen rund 5.500 Kilogramm CO2 pro Fahrzeug im
Vergleich zum aktuellen Stand der Technik.
Auch wer Kosten sparen oder seinen Kunden mehr Funktionalität
bieten will, findet innovative Lösungen. Bei den Kosten gehört
ein neu entwickeltes zweistufig verstellbares Dämpfersystem zu
den Stars des InCar-Ensembles. Es bietet die freie Wahl zwischen
komfortbetonter oder sportlich straffer Fahrwerkeinstellung und
ist dabei 70 Prozent preiswerter als gegenwärtig am Markt
verfügbare stufenlos verstellbare Dämpfersysteme. Mit deutlich
verbesserter Funktion wartet unter anderem das integrierte
Lenkungskonzept auf. Hier haben die InCar-Ingenieure das
Lenkgetriebe für eine elektromechanische Servolenkung in einen
Vorderachsträger integriert. Derzeitiger Stand der Technik ist,
dass das Lenkgetriebe als separates Bauteil an den Träger
geschraubt wird. Durch die Integration wird Bauraum für
zusätzliche Funktionen frei. Dr. Ulrich Jaroni: ?Auch hier ist
die Kostenseite interessant: Die neue Lösung ist drei Prozent
preiswerter als das herkömmliche Konzept.
Wirtschaftlich und fertigungstechnisch abgesichert
InCar punktet nicht nur mit der Anzahl, sondern auch mit der
umfassenden Absicherung der neu entwickelten Lösungen.
?Innovation ist die Durchsetzung einer Neuerung, nicht allein
ihre Erfindung, erklärt Dr. Karsten Kroos und zitiert dabei den
Ökonomen Joseph Schumpeter. Das InCar-Team hat viel dafür getan,
dass Automobilhersteller die neuen Lösungen möglichst
reibungslos in die Serienproduktion übernehmen können. Mit
welchen Kosten man dabei rechnen muss ist ebenso untersucht wie
die Methoden und Werkzeuge, mit denen sich die
InCar-Innovationen fertigen lassen. Auch hier ist die Kompetenz
der beteiligten ThyssenKrupp Unternehmen nahezu über die gesamte
automobile Prozesskette die Basis für zuverlässige Aussagen.
Prototypen hat man auf eigens dafür gebauten Werkzeugen
gefertigt. Crash- und eine Vielzahl von Belastungstests waren
ebenfalls Teil des Projekts. Damit hat das InCar Team einen
grundlegenden Teil der Untersuchungen durchgeführt, die sonst
beim Automobilhersteller vor der Integration neuer Lösungen in
die Serienfertigung stattfinden.
Anspruch des InCar-Projekts ist es, sich an hochwertigen
Lösungen zu messen und sie deutlich zu übertreffen. Als
Vergleichsmaßstab für die Karosserielösungen hat das InCar-Team
eine eigene, virtuelle Rohkarosserie eines Fahrzeugs der oberen
Mittelklasse konstruiert, und zwar mit den gleichen
Software-Werkzeugen wie sie die Automobilhersteller nutzen, wenn
sie ein neues Auto entwickeln. Dr. Karsten Kroos: ?Wir
vergleichen die InCar-Lösungen nicht mit einem realen Fahrzeug
eines konkreten Herstellers, sondern mit einer
herstellerunabhängigen Referenzstruktur. Das macht es unseren
Kunden leichter, unsere Innovationen zu übernehmen und ihren
jeweiligen Marken-, Design- und Produktionsstrategien
anzupassen. Gleichzeitig besitzen wir jetzt eine eigene Referenz
für die Entwicklung und Absicherung künftiger Innovationen.
Wie die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung mitteilt,
beabsichtigt sie, ihr satzungsmäßiges Entsendungsrecht mit
Wirkung zum Ende der Hauptversammlung am 21. Januar 2010 für die
dann beginnende fünfjährige Wahlperiode auszuüben und die Herren
Dr. Gerhard Cromme, Dr. Kersten v. Schenck und Bundesminister
a.D. Peer Steinbrück, in den Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG zu
entsenden. Der Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG wird in seiner
Sitzung am 26. November 2009 die Tagesordnung der
Hauptversammlung verabschieden und die weiteren sieben
Mitglieder der Anteilseignerseite benennen, die der
Hauptversammlung zur Wahl vorgeschlagen werden sollen.
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Die Stiftung DKM |
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Die Stiftung DKM wurde am 17.2.1999
gegründet. In ihrem Namen verewigen sich die Stifter Dirk Krämer und
Klaus Maas. Die Stiftung betreibt die (Schaufenster-)Galerie DKM im
"Garten der Erinnerungen" im Duisburger Innenhafen. Seit dem 22. Januar
2009 betreibt die Stiftung auch das Museum DKM in der Duisburger
Innenstadt. Die Stiftung besitzt die Kunstwerke der Sammlung DKM, die im
Museum ausgestellt werden. Außerdem fördert sich Künstler, die
Kunstwerke für das Museum herstellen. Ein weiterer Punkt: Die Stiftung
überließ dem Wilhelm Lehmbruck Museum Werke von Ernst Hermanns, Richard
Long, Ulrich Rückriem, Richard Serra und Raimund van Well als
Dauerleihgabe. Die Stiftung DKM ist in vier Unterstiftungen
aufgegliedert.
Die Stiftung Ernst Hermanns Archiv wurde 2001 gegründet. Sie ist unter
dem Dach des Museums angesiedelt. Diese Stiftung besitzt mehr als ein
Drittel des Gesamtwerkes des Künstlers, betreut den Künstlernachlaß und
bereitet das überarbeitete Werkzeichnis des Künstlers vor.
Die Stiftung Ulrich Rückriem - fünf Räume stammt auch aus dem Jahre
2001. Sie besitzt 37 Skulpturen, die vom Künstler als fünf Raumensembles
konzipiert wurden; zusammen mit dem Architekten Hans Rohr schuf Rückriem
dazu passende Ausstellungshöfe. Die Museumsstiftung Ulrich Rückriem
stammt aus dem Jahre 2002. Sie überlässt ausgewählten Museen Teile des
bildhauerischen Werks als Dauerleihgabe.
Die Ulrich Rückriem Stiftung Sinsteden gibt es gleichfalls seit dem
Jahre 2002. "Seit 1994 bilden die Hallen in Sinsteden mit den im Innen-
und Außenbereich stehenden Skulpturen ein in sich geschlossenes
Gesamtkunstwerk," ist von dort zu erfahren.
Das Museum liegt in der Duisburger Innenstadt zwischen Kantpark /
Lehmbruck Museum und Hauptbahnhof. "Der Schweizer Architekt Hans Rohr
stand 2005 vor der schwierigen Aufgabe, eine Wohn- und Gewerbeimmobilie
mit Vorderhaus und Hoftrakt der 1960er Jahre in ein Haus für die Kunst
umzuwandeln, dem er einen neuen Baukörper hinzufügen konnte. Nach der
Vorstellung der Stifter sollte die Architektur in nobler Zurückhaltung
der Ausstellung von Kunst dienen. Entstanden ist ein Museum, das aus
drei Baukörpern besteht, sich über fünf Ebenen erstreckt und 2.700
Quadratmeter oder 51 Räume umfasst. Aus den Räumen des Neubaus bieten
sich inszenierte Ausblicke in Außenbereiche. Das Foyer mit Museumscafe
lädt zum Ausruhen und Erfrischen ein," berichtet ein Flyer des Museums.
Die Sammlung DKM möchte fünf Bereiche miteinander vereinen:
zeitgenössische Kunst seit den 1960er Jahren mit bis über 2.000 Jahre
alte sowie aktuelle Kunst aus Südostasien, Kunst aus Alt-Ägypten (wovon
allerdings nur wenige Stücke gezeigt werden, der größte Teil befindet
sich als Dauerleihgabe im Antikenmuseum Basel, Schweiz), Gefäßen aus
5.000 Jahren Kulturgeschichte und klassischer und zeitgenössischer
Fotografie.
Das Untergeschoß im Altbau zeigt Statuen, Büsten und Köpfe aus Stein und
Marmor. Ein monumentaler Buddha-Kopf, ein Begräbniszug mit 53 Figuren,
Reiter- und Kriegergruppen, Tiere und Gefäße aus memalter Terrakotta,
chinesisches Ahnenbilder, Gelehrtensteine, Möbel und Porzellan aus dem
10. - 19. Jahrhundert kommen hinzu.
Eine Klanginstallation mit Fotograhien auf Rollbildern soll den Besucher in eine Straßenszene einer
chinesischen Stadt versetzen. Ein Raum präsentiert japanische Kunst des
12. - 19. Jahrhunderts. Die achte Räume im Neubau zeigen dann
moderne Kunst. In einem der Räume werden Torsi und Buddha-Köpfe des 17.
und 18. Jahrhunderts gezeigt.
Im 1. und 2. Obergeschoß des Altbaus werden Werke von mehr als 40
zeitgenössischen Künstlern gezeigt. Das 3. Obergeschoß ist über das
hintere Treppenhaus erreichbar. Hier finden sich Statuen und Reliefs des
1. - 4. Jahrhunderts aus Gandhara (Afghanistan / Pakistan). Das Gebiet
gilt als Schmelztigel hellenistischer und buddhistischer Kultur und
liegt an der alten Seidenstraße.
Etwas versteckt auf der Güntherstraße 13 - 15 liegt das Museumsgelände.
Sehr modern, fast schon nüchtern und in weiß sind die Ausstellungsräume
gehalten. Die Straßenfront ist eine Glasfassade, so daß der
Eingangsbereich lichtdurchflutet ist. Sehr verschachtelt sind die
RÄumlichkeiten, fast schon verwirrend angeordnet und ein Kunstwerk für
sich.
Song Dong. Jai Young Park. Otagaki Rengetsu. Dorothee von Windheim.
Christiane Möbus. Albert Renger-Patzsch. Ed van der Elsken. Yuji Takeoka.
Jan J. Schoonhoven. Hayato Goto. Qiu Shi-Hua. Haben Sie diese Namen
schon einmal gehört? Ich noch nie, so oft ich in den vergangenen Monaten
auch schon den verschiedenen Museen gewesen bin.
Europäische und asiatische Kunstt gibt es genauso zu sehen wie Malerei,
Zeichnungen, Bildhauerei, Glaskunst und Fotographie. Es ist moderne und
gelungene Gegenwartskunst. Kunst ist natürlich auch eine Frage des
individuellen Geschmacks. Die Ausstellung gefällt aber trotzdem. Einen
Besuch ist sie auf jeden Fall wert. Die Galerie DKM liegt am
Philosophenweg 17a mitten in Dani Karavans "Garten der Erinnerung" am
Duisburger Innenhafen. Es ist eine reine Schaufenster-Galerie. Sie ist
sozusagen rund um die Uhr geöffnet. Die Galerie selbst besteht aus einem
120 Quadratmeter großen Raum mit vier Schaufenstern an der Vorderseite.
Nikolaus Kollusis richtete im August 1999 die erste Installation ein.
Installationen von 36 weiteren Künstlern - jeweils vier pro Jahr -
folgen. ULrich Erben, Hamish Fulton, Fabrice Gygi, Magdalena Jetelova,
Gereon Krebber, Raimund Kummer, Maik und Dirk Löbbert, Jai, Young Park,
Erich Reusch, Gregor Schneider, Yuji Takeoka, Claudia Terstappen, Ulrich
Tillman, Thomas Virnich, Raimund van Well und Erwin Wortelkamp seien
hier als Beispiele genannt.
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ARIC, das Anti-Rassistischen
Informations-Centrum in Hochfeld |
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Duisburg im August 2009 - "Liebe ist..." So hieß zumindest
früher ein kleiner Comic in der BILD-Zeitung. "Diskriminierung
ist..." - ja was eigentlich. "Bei uns geht es um die
Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft. Wir helfen
Menschen, die Opfer von Diskriminierung geworden sind" berichtet
Hartmut Reiners. Er arbeitet bei ARIC, dem Anti-Rassistischen
Informations-Centrum, das auf der Friedenstraße 11 in Hochfeld -
also ganz in der Nähe der Alten Feuerwache - untergebracht ist.
Die Idee eines solchen Informationsbüros stammt aus dem
Niederlanden. Diese Informationsbüros gibt es dort wohl schon
landesweit. "Unser Ziel ist es, Maßnahmen gegen rassistische
Diskriminierung und Regelungen zur Gleichstellung in
unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft zu etablieren. Wir
decken das Zusammenwirken institutioneller, struktureller und
individueller Diskriminierung auf. Wir machen
Diskriminierungsfälle und Diskriminierungsstrukturen öffentlich,
um für das Thema der rassistischen Diskriminierung zu
sensibilisieren," berichtet Reiners.
ARIC arbeitet dabei auf mehreren Ebenen. Zum einen werden
Einzelpersonen in puncto Rassismus beraten. Wann liegt
Diskriminierung am Arbeitsplatz vor? Gibt es Ärger mit dem
Vermieter? Gibt es Stress in der Diskothek? Fragen wie diese
tragen Ratsuchende an ARIC heran und hoffen auf eine Hilfe. "Wir
sind zu 70 % landesweit und zu 30 % lokal vernetzt," berichtet
Reiners. "Wir beraten Initiativen aus ganz Nordrhein-Westfalen.
Wir haben aber auch schon mit 250 Schulen, Jugendzentren,
Migrantenselbstorganisationen, Initiativen und sozialen
Einrichtungen zusammengearbeitet. Hier ging es um
Bildungsmaßnahmen."
Seit dem Jahre 2006 führt ARIC auch den Tag des Dialogs durch.
"An dem Tag des Dialogs sollen sich Menschen an einen Tisch
setzen und miteinander ins Gespräch kommen. Ausgerichtet wird
der Dialog von einem Gastgeber. Das kann eine Kirche oder
Moschee, eine Privatperson, eine Migrantenselbstorganisation
oder eine Institution sein. Der Gastgeber entscheidet über die
Gestaltung der Veranstaltung und darüber, was er den Gästen
anbietet. Der Tag des Dialogs wird immer zu einem Thema
ausgerichtet," berichtet Reiners. Es sind dezentrale
Veranstaltungen an verschiedenen Orten. Der nächste Tag des
Dialogs findet am 14. November 2009 statt. "Unter dem Motto `Wir
sind DUŽ soll es um das Thema Integration gehen. Ziel der Tische
ist der Gedankenaustausch und das multikulturelle
Zusammenleben." ARIC finanziert sich aus privaten Spenden, aber
auch Zuschüssen von Stadt und Landesregierung.
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Kindernothilfe
Duisburg |
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Duisburg, 27. Februar 2008 -
Die Kindernothilfe wurde 1959 in Duisburg mit dem Ziel
gegründet, notleidenden Kindern in Indien zu helfen. Im Laufe
der Jahrzehnte wurde sie zu einem der größten christlichen
Kinderhilfswerke in Europa. Mit einem Spendenvolumen in Höhe von
55,6 Millionen Euro im Jahre 2006 gehört die Kindernothilfe zu
den zehn größten Spendenwerken. Heute unterstützt die
Kindernothilfe rund 300.000 Kinder und Jugendliche in 1.087
Projekten in 27 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und
Osteuropas.
Die Kindernothilfe unterstützt Jungen und Mädchen gleichermaßen,
wobei die schulische und berufliche Situation der Kinder und
Jugendlichen genauso berücksichtigt wird wie die Gesundheit,
Familie und Ernährung. Die Auslandsaktivitäten laufen über
Programme dort ansässiger Partnerorganisationen. In der Regel
sind das christliche Kirchen und Organisationen. "Die Förderung
erfolgt aber unabhängig von der Religions- oder
Kirchenzugehörigkeit der Kinder," betont Emily Kürten. Die
Auslandarbeit wird von der Geschäftsstelle in Duisburg-Wanheim
organisiert. Die Kindernothilfe ist ein eingetragener
gemeinnütziger Verein und dem Diakonischen Werk der
Evangelischen Kirche in Deutschland angeschlossen. Sie wird
finanziell zu über 90 Prozent durch ihre rund 100.000 Spender
getragen.
"In der Regel sind das Privatpersonen," berichtet Kürten.
"Kirchengemeinden gehören aber auch dazu, Firmen und
Unternehmen. Ein prominenter Spender ist auch der Fußballverein
Borussia Dortmund ." Neben dem Verein gibt es seit 1999 auch die
Kindernothilfe - Stiftung.
"In der täglichen Praxis unterstützen wir nicht einzelne Kinder,
sondern Projekte wie Schulen / Internate, Waisenhäuser und Heime
für Straßenkinder," berichtet Kürten, die übrigens in der
Pressestelle arbeitet.
Die Budgets müssen schon eingehalten werden. Nahrung, Gesundheit
und Bildung sind die drei Standbeine unserer Arbeit. Die
Schulbildung ist sehr wichtig. Nur so werden die Kinder in die
Lage versetzt, ihre Leben aktiv zu gestalten."
Machen die Spenden 90 Prozent der Einnahmen aus, kommen
Einnahmequellen wie Kollekten und Gelder der EU und des
Entwicklungshilfeministeriums (je nach Projekt) hinzu. 31 Euro
bezahlt der Spender pro Monat. Das Geld fließt dann in das
Projekt, dem das Patenkind zu geordnet ist. Auf Wunsch kann der
Spender dann eine Rückmeldung von dem Kind erhalten, wie es ihm
geht und was es macht. "Wir helfen den Kindern aber nicht nur
finanziell," betont Kürten.
"Wir betreiben auch Lobbyarbeit für
sie. Die Kinder sind das letzte Glied in der Kette und wir
bemühen uns, das gesamte Spektrum im familiären Umfeld anzugehen." Krieg, Krankheit und Armut sind
nicht gottgegeben. Sie zu beseitigen und den Kindern einen guten
Start ins Leben zu geben ist schon eine gute und sinnvolle
Sache.
Andreas Rüdig |
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1. Niederrheinische
Karnevalsmuseum des Hauptausschusses Duisburger Karneval. |
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"Helau" - dieser Schlachtruf ist für dieses Jahr endgültig
Geschichte. Die Passionszeit, die Leidenszeit Jesu ist
angebrochen. Die letzte Bastion des Humors befindet sich hoch im
Duisburger Norden, nämlich in Walsum. Dort liegt das 1.
Niederrheinische Karnevalsmuseum des Hauptausschusses Duisburger
Karneval.
"Seit April 1998 residiert die umfangreiche Sammlung närrischer
Kleinodien und jecker Prunkstücke in der Grundschule Am
Mattlerbusch' (gegenüber der Niederrhein-Therme). In Schaukästen
und Vitrinen ist der Werdegang des Duisburger Karnevals bis
heute dargestellt. Gezeigt werden Ordensserien vom Landesverband
Rechter Niederrhein, Hauptausschuss Duisburger Karneval, den
Duisburger Gesellschaften und der Prinzen und
Kinderprinzenpaare; desweiteren Orden aus den USA, Kanada,
Europa und Deutschland.
Inzwischen schloss sich der Kulturausschuss Grafschafter
Karneval aus Moers dem Museum an. Mit Ordensvitrinen, Puppen,
Kostümen des Moerser Prinzenpaares und anderen Exponaten wurde
das Museum bereichert. Neben Besonderheiten wie Prinzen- und
Präsidentenzeptern, Gründungs-, Verdienst- und Sonderorden,
Gläsern und Krügen mit Vereinsemblemen sind noch
Gesellschaftsmützen der ältesten Duisburger Gesellschaften aus
den Jahren 1928 zu sehen. Über 20 Puppen mit Kostümen und
Uniformen sind im Museum neben vielen weiteren Exponaten wie
Bilder, Schecks, Schleppsäbel, Schlüssel, Urkunden aller Art,
Prinzen- und Präsidentenketten sowie die erste
Ausstellungsvitrine aus dem Gründungsjahr mit Fotos der
Eröffnung der Ausstellung (1973) sowie von den jährlichen (seit
1986) stattfindenden Prinzenempfängen zu sehen.
Eine Ergänzung und Bereicherung zum Museum stellt das Archiv des
Hauptausschusses Duisburger Karneval dar. Fotos und
Zeitungsausschnitte der Sessionen 1928 (erster Duisburger
Rosenmontag) bis 1939, 1949 bis 1955 und 1956 (Gründungsjahr des
Hauptausschusses bis heute sind in Ordnern dokumentarisch
gesammelt und sortiert," berichtet ein Faltblatt.
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Bienenmuseum Duisburg |
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Das Bienenmuseum Duisburg liegt in Rumeln-Kaldenhausen, genauer
gesagt auf der Kirchfeldstraße 3. Es ist mittwochs und samstags
von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Es ist auch sehr gut mit Bus und
Bahn zu erreichen. Die Bushaltestelle "Rumeln Rathaus" (Linien
923 und 924) liegt nur wenige Schritte von dem Museum entfernt.
Das Museum wird von der Kreisimkerschaft betrieben.
Auf den ersten Blick mag das Museum wie ein muffeliges kleines
Heimatmuseum wirken.
Schließlich gibt es hier überwiegend
Schautafeln, Vitrinen und andere Schaukästen zu sehen. Doch der
erste Eindruck verfliegt schnell. Wer sich für naturkundliche
Themen interessiert, kommt hier schon auf seine Kosten (auch
wenn der Eintritt kostenlos ist). Honig ist auf jedem gepflegtem
Frühstückstisch zu finden; seine Erzeuger, nämlich die Bienen,
sind uns heute aber ziemlich fremd geworden. Wer also nicht nur
Buchwissen vorweisen, sondern auch einen praktischen Bezug zu
den lebenden Lebensmittelproduzenten bekommen möchte, sollte
sich schon auf den Weg in den linksrheinischen Duisburger
Stadtteil machen.
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Christopheruswerk in Meiderich |
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Kein Anschluss
unter dieser Nummer. Schon im täglichen Leben ist dieser Spruch
sehr ärgerlich. Doch was tun, wenn ein älterer Mensch, womöglich
Mama und Papa, Hilfe brauchen? "Das Leben des Anderen in Obhut
nehmen" lautet das Motto des Evangelischen Christopheruswerkes
in Meiderich. "Ich bin eine vollständige Beratungsstelle für
alle Frage," betont dort Frank Weinbach. Der Fachwirt für
Sozial- und Gesundheitswesen arbeitet dort in der Zentralen
Beratung.
1949 fing das Christopheruswerk auf einem Flakgelände der
Wehrmacht mit seiner Jugendarbeit an. Das Wehrmachtsgelände
wurde für Schwarzmärkte und Schwarzbrennereien genutzt. Dort
liefen viele Jugendliche herum, die ihre Eltern im Krieg
verloren hatten. Als es dann Ende der `50er Jahre ein
Überangebot an Jugendarbeit gab, wechselte das Christopheruswerk
in die Senioren- und Behindertenarbeit.
Und heute? Heute gibt es verschiedene Schwerpunkte, die die
unterschiedlichen Zielgruppen betreuen. Pflegebedürftige ältere
Menschen gehören dazu. Im betreuten Wohnen geht es um den
relativ fitten Menschen, der Unterstützung im Alltag braucht.
Die "junge Pflege" wendet sich an Leute zwischen 20 und 50
Jahren, die beispielsweise an Multipler Sklerose leiden. "Doch
Vorsicht," warnt Weinbach. "Wir sind keine
Behinderteneinrichtung. Bei uns wohnen Leute, die nicht mehr
arbeiten können. DIe Pflege steht im Vordergrund. Uns geht es um
die mobilisierende Pflege, bei der die vorhandenen Ressourcen
gefördert werden. Im Idealfall können die Senioren nach einer
gewissen Zeit wieder nach Hause." Ausflüge in die Region,
Sommerfeste und selbst organisierte Grillfeste sind Beispiel für
die mobilisierende Pflege. Aktivitäten wie Sturzprophylaxe
kommen hinzu.
Das Christopheruswerk ist einer der größten Arbeitgeber in
Meiderich. Über 1.000 Menschen sind dort beschäftigt. Diverse
ehrenamtliche Helfer kommen hinzu. "Die Einbindung der
Angehörigen - beispielsweise durch regelmäßige Besuche - ist
schon wichtig. Uns liegt aber auch an einer kontinuierlichen
Weiterbildung der Mitarbeiter insbesondere in den Bereichen
Pflege und Ernährung," betont Weinbach.
Jeder redet vom demographischen Wandel. Werden dem
Christopheruswerk bald die Kunden weggestorben sein? "Nein, auf
keinen Fall," prophezeit Weinbach. "Die Zukunft wird
Spezialisierungen bringen. So wird es eine Pflege speziell für
Blinde, Gehörlose, AIDS-Kranke und Drogenabhängige geben. Ob wir
die türkische Bevölkerungsgruppe erreichen werden, steht derzeit
noch in den Sternen. In der Türkei war es bislang üblich, seine
betagten Angehörigen zu Hause zu pflegen. Doch da ist inzwischen
einiges im Wandel."
Hell, großzügig, freundlich und sauber sehen die Räumlichkeiten
aus. Natürlich kann dieser Text keine individuelle Beratung
ersetzen. Wer die wünscht, wendet sich an das Evangelische
Christopheruswerk, Bonhoefferstraße 6, 47138 Duisburg, Telefon:
0203 - 4100 (Zentrale), Internet: www.cwdu.de. Dort kann ihm
dann geholfen werden. |
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Lebens-
und liebenswürdiges Duisburg?
Wahrnehmungen... |
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Seit der Wiedervereinigung hat die Stadt Duisburg eine Einwohnerzahl einer
bayerischen Kleinstadt verloren. Die grundlegenden Einrichtungen einer Stadt
sind aber nach einigen Jahren mit der Einwohnerhöchstzahl ausgerichtet, also
Wasser- Abwasser-, Strom und Kanalisationsversorgung und so weiter, und so
weiter...
Die
immer geringer gewordene Einwohnerzahl hat aber die städtischen Einrichtungen
nicht automatisch angepasst, müssen nun von der immer geringer gewordenen Zahl
der Haushalte erhalten und finanziell getragen werden. Ändert dies die
Lebensqualität?
"Im Alter ab 60 Jahren verändern sich die Wahrnehmungen der Menschen", sagte ein
Dezernent. Mag sein. Aber was verändert sich denn nun tatsächlich?
Eine Stadt verändert ihr Gesicht. Nicht biologisch wie beim älter werdenden
Bürger, beim Senior oder auch beim Hochbetagten, aber sie unterliegt
Veränderungen.
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