Archiv: Juli - Sep / März - Juni  /Jan - Feb 2011                         Weitere Jahre   
Sonderseiten:
Bäume Carstanjens/ Lärmsanierung 2011 1

Sonderseite: Genehmigungsverfahren für die Durchführung von Straßenfesten, Feiern von Kleingartenvereinen oder ähnliche Veranstaltungen

 
Häuser verkommen - Bürger klagen an und wollen wegziehen

Duisburg-Neudorf, 29. Juli 2011 - Es geht vielen Mietern, die in Wohnungen leben, deren Eigentümer zum Beispiel eine US-Fondsgesellschaft ist, vieles gegen den Strich. Ein Paradefall ist die Einschornsteinsiedlung, wo es drei unterschiedliche Eigentümer gibt. Zwei davon sind eben US-Fonds, die deutsche Wohneinheiten ab 2003 von der Gagfah, der Bremischen, der Volksfürsorge, der BfA oder in anderen Stadtteilen Duisburg von der Bahn und anderen Konzernen übernommen hatten.
Ab Mitte des letzten Jahrzehnts wurden allein im Revier rund 750 000 Wohneinheiten - das betrifft rund 2,5 Millionen Menschen - von solchen Fonds gekauft. Alle Warnungen an die Politik - damals noch Rot-Grün in NRW und auch in Richtung Bund - waren fruchtlos. Erst als Schwarz-Gelb in NRW begann sich von einer Masse von LEG-Wohneinheiten zu trennen, wachte so langsam die damalige Opposition auf. Fakt ist, dass ein immer größer werdender Sanierungsstau an den Wohneinheiten mit solchen Eigentümern festzustellen ist. Nach der Weltfinanzkrise 2008  wurde das erst recht wie befürchtet deutlich.

Die neue NRW-Landesregierung hat zumindest seit Anfang Februar 2011 den Versuch gestartet, mit Hilfe der Gründung einer Enquetekommission „Wohnungswirtschaftlicher Wandel und neue Finanzinvestoren auf den Wohnungsmärkten in NRW“ hier möglicherweise in Zukunft regulierend eingreifen zu können.

Der Landtag hatte endlich entdeckt, dass ausländische Investoren den deutschen Wohnimmobilienmarkt für sich entdeckt und große Wohnportfolios der öffentlichen Hand sowie von privaten Unternehmen erworben hätten. Es müsse befürchtet werden, dass sich die Investoren, international agierende Investmentfonds, nicht langfristig am Markt engagierten. Das könne weitreichende Veränderungen auf den Wohnungsmärkten zur Folge haben: Wohnungen würden zur Handelsware, Mieterinnen und Mietern drohten wegen des mehrfachen Eigentümerwechsels Mieterhöhungen und Verluste eines Teils ihrer Rechte. Am Ende der Verwertungskette privater Finanzinvestoren stünden „Schrottimmobilien“, durch die auch in der Nähe liegende Wohnungsbestände engagierter Eigentümer in die Abwärtsspirale gezogen werden könnten.
Das Ziel der Enquetekommission ist es, das Thema „Schrottimmobilien“, das insbesondere in den Städten und Ballungsgebieten des Landes von wachsender Bedeutung ist, zu bearbeiten. Neben einer umfassenden Bestandsaufnahme sollen landes- und kommunalpolitische Handlungsspielräume ausgelotet und Maßnahmen und Instrumente entwickelt werden, um der Verelendung von Stadtquartieren mit den Mitteln der Wohnungswirtschaft und der Wohnungsaufsicht entgegenzuwirken.
Von folgenden Fragestellungen ist hierbei auszugehen:
1. Räumliche Verteilung und Betroffenheit von Mieterinnen und Mietern
2. Agieren und Interventionsmöglichkeiten der Wohnungsaufsicht
3. Gesetzliche Grundlagen für Handlungsmöglichkeiten der Kommunen
4. Rolle und Anforderungen an die Wohnungswirtschaft
5. „Quersubventionierung“ von „Heuschrecken“ durch öffentliche Transferleistungen und Situation des Mieterschutzes.

Mit Handlungsempfehlungen aber können die von Sanierungsstau (und Schlimmeren) betroffenen Mieter derzeit wenig anfangen. Sie haben nur zwei Möglichkeiten: Klage oder Wegzug. Ziehen aber langjährige Bewohner weg und nutzen die Eigentümer oder die von ihnen gekauften Verwalter den sozialen Markt, verändern ganze Siedlungen sehr schnell ihre Struktur, um einmal ganz optimistisch nur diesen Aspekt zu beleuchten.  Harald Jeschke

Probleme mit der Gagfah: Bürgerverein Neudorf kämpfte seit 2003 mit den Fonds, die ganze Siedlungen in Duisburg aufkauften - nun reagierte die Landespolitik, vom Bund ist noch nichts zu erwarten
Das waren die Themen des Bürgervereins seit 2003:
Was passiert in der Einschornsteinsiedlung?

Neuenkamp trauert

Duisburg-Neuenkamp, 27. Juli 2011 - Im Alter von 80 Jahren starb Hans Stoffele. Der Neuenkämper Bürgervereins-Vorsitzende war ein Paradebeispiel für nimmermüdes bürgerschaftliches Engagement für seinen Stadtteil. Voller Tatendrang, Ideen und Kenntnis seiner Nachbarschaft setzte er sich jahrzehntelang mit viel Herz für Neuenkamp ein. Neuenkamp und die Bürger werden ihn vermissen.

Neues Schild für alte Lore

Duisburg-Neuenkamp, 21. Juli 2011 - 48 Jahre ist es her, seit die Zeche Java in Neuenkamp ihre Pforten schloss. Am 2.Mai 1963 wurde im Schacht Franz Ott die letzte Lore gefördert.
Zur Erinnerung daran steht dieser Förderwagen vor dem Haus Essenberger Str.234.
Die Lore ist mit einer Gedenktafel versehen, die in den letzten Jahren ihren Glanz und ihre Lesbarkeit verloren hat. Der Bürgerverein Neuenkamp hat diese Tafel jetzt erneuert, um damit die Erinnerung an die Neuenkämper Zeche wach zu halten.

Bunte Tupfer für Neudorf

Bunte Tupfer für Neudorf

 

Das Haus des Volts,

schmutzig und klein,

eckig und flach – ach…

 

Wurde nun über Nacht

von Künstlerhand

zum Kunstwerk gemacht.

 

Ein kleines Haus

mit Blütenranken

steht nun am Weg.

 

Man muss verweilen

beim Vorübergehen,

es stimmt verträumt

 

So Zauberhaft und fein

wird es des Bürgers

Freude sein

 

© Etti Ruhöfer

 

Vom hässlichen Stromkasten zum bunten Tupfer für Neudorf:
Projekt Gabrielstraße wurde umgesetzt

Duisburg-Neudorf, 11. Juli 2011 - Der Bürgerverein hatte Anfang Mai Besuch von den Stadtwerken Duisburg. Der Bürgerverein kam mit Stadtwerke-Pressesprecher Schoofs und Herrn Rafalski überein, dass nach der Maßnahme der Stadtwerke AG im letzten Sommer "bunte Tupfer" auf die zum Teil beschmierten Stromkästen im Sportpark anzubringen, dies auch im zentralen Bereich Neudorfs weiterzuführen.

Die Stadtwerke übernahmen zunächst einen großen Stromkasten an der Ecke Wildstraße/Gabrielstraße.

Ein kleinerer am Wochenmarkt soll noch folgen. Fotos haje

Wenn es um die Verschönerung von weiteren Stromkästen in Neudorf geht, müssten Patenschaften wegen der Kosten geschlossen werden. Dies wird demnächst im Bürgervereins-Vorstand ein Thema sein. Immerhin verursacht die Bemalung eines größeren Stromkastens rund 64 Euro pro Quadratmeter Fläche.

30 Jahre und kein bisschen gealtert –
Nachbarschaftstreff Biegerhof „Mach Mit“ feiert Jubiläum

Duisburg, 11. Juli 2011 -Der Nachbarschaftstreff Biegerhof „Mach Mit e. V.“ auf der Angertaler Straße 102 in Duisburg-Wanheim-Angerhausen feiert am Mittwoch, 20. Juli, ab 13 Uhr sein dreißigjähriges Bestehen. Mit dieser kleinen Feier möchte der Verein sich für die langjährige Unterstützung bei allen Menschen bedanken, die diesen langen Weg mitgegangen sind.
Der Nachbarschaftstreff „Mach Mit“ ist ein gemeinnütziger Verein, der in Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg und der GEBAG Arbeit mit Kindern und deren Familien anbietet. So gehört der tägliche Mittagstisch für Schulkinder ebenso zum Angebot wie eine Hausaufgabenbetreuung. Das in allen Ferien angebotene Programm hat eine lange Tradition. Es ermöglicht berufstätigen Eltern die kontinuierliche Betreuung ihrer Kinder und bietet Kindern aus sozial schwachen Familien eine abwechslungsreiche Gestaltung der Ferien.
Seit dem Umzug in neue Räumlichkeiten vor vier Jahren konnte das pädagogische Angebot deutlich erweitert werden. Diese pädagogische Arbeit finanziert sich ausschließlich über großzügige Spenden. Die Beratung des Jugendamtes findet direkt in der Einrichtung vor Ort statt.
Die Erwachsenen werden sich bei der Feier viel zu erzählen haben. Damit sich die Kinder nicht langweilen, wird sich Clown Dudo um sie kümmern; für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Sommerfest im AWO-Seniorenzentrum Vierlinden in Walsum

AWOcura feiert Landparty mit Schatzsuche im Heu
Duisburg, 11. Juli 2011 - Als Gartenparty für Jung und Alt gestaltet das AWOcura-Seniorenzentrum Vierlinden in Walsum sein diesjähriges Sommerfest. Am Samstag, 16. Juli, ab 13:30 Uhr heißt es auf der Rudolfstraße 19 hoch im Norden Duisburgs: „Vierlinden auf dem Lande“.
Und rustikal geht es dann auch zu: Bewohner und Besucher können ihr Glück beim Hufeisen-Werfen versuchen oder sich auf die Suche nach dem Schatz im Heuhaufen machen. Eine Hüpfburg bringt vor allem die Kinder in Schwung. Das Kinderschminken zaubert Farbe in die Gesichter der jungen Sommerparty-Gäste.
Bei einer ländlichen Party darf Countrymusik nicht fehlen. Kevin Hebink gibt den Rhythmus vor. Die Tanzgruppe „Friends for Dance“ nimmt den Takt auf. Und wer sich an der Showgruppe ein Beispiel nehmen möchte, kann zur Musik von Reinhard Bartneck Walzer, Foxtrott oder Rheinländer tanzen. Zur notwendigen Stärkung servieren die Gastgeber leckere Speisen und Getränken, Kaffee und Kuchen sowie Eiscreme. Eingeladen sind alle Bewohnerinnen und Bewohner des AWO-Hauses, ihre Angehörigen, die Besucher des Begegnungs- und Beratungszentrums und alle, die eine fröhliche Landparty feiern möchten.

 Duissern – Stadtteil mit „königlicher“ Geschichte
 Band 10 der Duisburger Denkmalthemen ist veröffentlicht

Duisburg/Brüssel, 7. Juli 2011 - Das zehnte Heft der Duisburger Denkmalthemen liegt ab Montag, 11. Juli 2011, zur Verteilung in allen Bezirksämtern, Museen, Rathaus und City-Info aus. Es informiert über die Geschichte Duisserns, eines der ältesten Duisburger Ortsteile. Bereits in der Namensgebung ist durch den Gleichklang Duisburg und Duissern die enge historische Verflechtung beider Orte ersichtlich. Stadtarchäologe Dr. Volker Herrmann fasst in Heft 10 die Ergebnisse der archäologischen Arbeit der Unteren Denkmalbehörde der letzten Jahre und Jahrzehnte zusammen und gibt einen Einblick in die frühe Siedlungs- und Kulturgeschichte des ehemaligen Ratsdorfes. Die Höfe in Duissern waren als Wirtschaftshöfe des Reichshofes für die Versorgung des Königshofes und der späteren Kaiserpfalz zuständig.
Die Grab- und Siedlungsfunde der vorgeschichtlichen Eisenzeit und der germanisch-römischen Zeit zeigen eine reiche Geschichte, die auf der hervorragenden topografischen Lage basiert: Die Aakerfähre als Ruhrübergang, Kontrolle des Hellwegs, der im Bereich Mülheimerstraße vorbeizog und der strategische Punkt Kaiserberg als markanter Sporn in der Flussaue mit Resten der ehemaligen Befestigungsanlagen aus vor-, frühgeschichtlicher und mittelalterlicher Zeit markieren die besondere Bedeutung dieses Ortes.

Der frühe Klostersitz der Zisterzienserinnen seit dem 13. Jahrhundert im Bereich des heutigen Duissernplatzes - die Gebäude sind bereits zum Ende des 16. Jahrhunderts verschwunden – ist ein weiterer Beleg für Duisserns bewegte Geschichte. Die Nonnen zogen in den unruhigen Zeiten der Gegenreformation in die sicheren Mauern der befestigten Stadt Duisburg im Bereich des Dreigiebelhauses um.
Einladung zu einem archäologisch – stadthistorischen Spaziergang
Bei einem archäologisch-stadthistorischen Spaziergang am Donnerstag, 14. Juli um 18 Uhr, stellt der Stadtarchäologe Dr. Volker Herrmann allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Geschichte Duisserns und des Kaiserberges vor Ort vor. Treffpunkt ist der Parkplatz Am Schnabelhuck am Fuß des Kaiserberges. Es ist eine Abschiedstour des Stadtarchäologen, der zum 1. September 2011 Duisburg nach fünf Jahren Amtszeit Richtung Kantonsarchäologie Bern in der Schweiz verlässt.

AG 6o Großenbaum/Rahm besuchte  das Europaparlament in Brüssel

Duisburg/Brüssel, 5. Juli 2011 - Europaabgeordneter Jens Geier informierte eine Delegation der AG 6o-plus Großenbaum/Rahm im Brüsseler Parlament über die aktuelle Europapolitik.

 

Geburtstagsfeier und Sommerfest des Neudorfer Bürgervereins fällt aus

Duisburg-Neudorf, 4. Juli 2011 - Der Geburtstag des Bürgervereins ist zwar immer noch am Samstag, 9. Juli, die geplante Feier fällt aber ins Wasser. Der Grund: Der Saal war doppelt vergeben worden.  Planungen des letzten halben Jahres waren also für die Katz`.

Bergmannssiedlung feiert ihr 90-jähriges Bestehen

Duisburg-Neuenkamp, 29. Juni 2011 -  Zum zweiten Mal seit dem 90-jährigen Bestehen der Bergmannssiedlung in Neuenkamp findet am Samstag, 09. Juli 2011, von 13:00 Uhr bis 23:00 Uhr, ein Straßenfest auf der Völklinger Straße statt. Unter dem Motto „Vorbeikommen und ein Schwätzchen halten“ sind alle Bewohner, auch Ehemalige, herzlich eingeladen.

Das Festkomitee (Foto) hat ein kleines Programm erstellt. Nach der Eröffnung des Festes durch einen ökumenischen Gottesdienst trägt der Männergesangverein „Lie-derkranz“ das Bergmannslied vor. Weiterhin ist das Spielmobil für die Kinder bestellt, Kinderschminken, Clown Pepe kommt und ein Luftballonwettbewerb wird ebenfalls angeboten. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Waldemar Gold und Jürgen Schwan sorgen für den musikalischen Ablauf. Um 20:00 Uhr haben sich „Burg-Geischda“ aus Duisburg angesagt.

Das Fest steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Manfred Osenger.

Ehrenamtsnachweis des Neudorfer Bürgervereins
 

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Bürgerverein Neudorf: Aurelis-Gelände am Güterbahnhof für Berufskolleg Mitte besser geeignet
Neudorfer „Lärm- und Feinstaub-Belastungsdreieck“
Schienenlärm: Von der Schweiz bis zu den Niederlanden -
bundesweite Kooperation
Kitas des Bistums die geschlossen wurden - KiTa im Forum

Sonderseite  HändeFotoausstellung
Türkische ZuwanderInnen der ersten Generation und ihre Erinnerungen

Sonderseite: Tanz in den Mai 2011 in Großenbaum - Diskussion um Platznamen, "Offener Brief" von Frau Kann  - Manfred Schneider (+ Foto)