Zebra-Amateure - Archiv September - Dezember 2010                                                          

 

U23 siegt knapp gegen den SV Schermbeck

Duisburg, 02. November 2010 - Am Sonntagnachmittag empfing das Team von Trainer Markus Reiter bei kaltenTemperaturen den SV Schermbeck. Die Mannschaft vom MSV verlor das vergangene
Auswärtsspiel in Velbert mit 1:3. Am Sonntag war also Wiedergutmachung angesagt. Zu Beginn der Partie war aber der SV Schermbeck konsequenter im Angriff. Doch wenn sie zum Torabschluss kamen, war MSV Keeper Roland Müller zur Stelle.
In der 27. Spielminute hatte allerdings Athanasios Tsourakis die „dicke Chance" zur MSV Führung, doch er verfehlte sein Ziel nur knapp. Eine weitere große Chance hatte Bünyamin Aksoy, der Bruder vom ehemaligen RWO Profi Tuncay Aksoy. Doch er scheiterte an Christoph Müller, der diesen Schuss
„Weltklasse“ über die Latte lenken konnte.
In der 41.Spielminute, kurz vor dem Halbzeitpfiff, konnte Sebastian Hirsch die MSV Fans erlösen, denn er traf zum 1:0 aus Sicht der „kleinen Zebras“.
In der zweiten Halbzeit war der SV Schermbeck die aktivere Mannschaft. Doch die Duisburger
Abwehr verdiente sich die Note „Eins“! Und MSV Torwart Roland Müller war es am Ende auch zu
verdanken, dass es zum Abpfiff 1:0 für die Zebras hieß.
Stimmen
MSV Co-Trainer Philippe Chron:
„Diesen Sonntag möchte ich einfach nur noch abhaken und gehe gleich noch „Just for fun“ Kicken. Wir haben uns schwer getan, doch mit Roland Müller hatten wir einen sicheren Torwart im Tor stehen und haben eine Abwehr auf die Verlass war. Doch man darf die kleinen Gegner nicht unterschätzen.“

MSV Duisburg II : SV Schermbeck: 1:0 (1:0)
MSV: Müller - Basol, Tietz, Bomheuer, Hennen - Gülgün (62. Somuah), Martinovic (46. Akarca), Mbele, Tsourakis (82. Zugcic)- Hirsch, Aksoy
Schiedsrichter: Kai-Marek Hintenberg (Petershagen) Zuschauer: 150 Tor: 1:0 Hirsch (41.)
Dustin Paczulla

.

U-23 vom MSV Duisburg lässt Punkte in Velbert liegen

Duisburg, 25. Oktober 2010 - Die U-23 vom MSV Duisburg trat am Sonntag um 15 Uhr, direkt nach dem Spiel der Profis, bei der Spielvereinigung Velbert an und kämpfte dort um Punkte. Im Tor des MSV Duisburg stand Marcel Lenz. Kevin Hillebrand saß zum ersten Mal bei einem Pflichtspiel auf der Ersatzbank.
Aus dem Profi-Kader gab es bei der heutigen Spielbegegnung Unterstützung von Michael Blum und Burakcan Kunt. Bereits nach den ersten drei gespielten Minuten gelang es Daniel Nigbur gegen Marcel Lenz per Kopf zu treffen.
Lenz ohne Chance und somit hieß es 1:0 für die Spielvereinigung Velbert. In den weiteren 20 Minuten konnte der MSV gut gegen die starke Offensive der Spielvereinigung Velbert mithalten. Doch in der 28. Spielminute gelang es Stephan Nachtigall, das 2:0 für die Spielvereinigung Velbert zu erzielen.
Zur Halbzeit gingen die „kleinen Zebras“ mit einem 0:2 Rückstand im Nacken in die Kabine. 
In der zweiten Halbzeit ging das überlegende Spiel der Spielvereinigung Velbert weiter. Bereits in der 57. Spielminute machte Sebastian Janas den Sack zu. Er traf zum 3:0 per Foulelfmeter für die Spielvereinigung Velbert. Der einzige Lichtblick für den MSV war Sebastian Hirsch, der in der 82. Spielminute den Anschlusstreffer zum 3:1 erzielen konnte.
Am kommenden Sonntag heißt es antreten zur Wiedergutmachung gegen den SV Schermbeck. Anstoß ist um 15:00 Uhr an der Westender Straße in Duisburg-Meiderich. Dustin Paczulla

 

Spaß, Kampf und Leidenschaft im Duisburger Derby

Derby zwischen den MSV Duisburg und den VfB Homberg erfüllte alle Anforderungen
Duisburg, 17. Oktober 2010 - Das Derby zwischen MSV Duisburg II und VfB Homberg an der Westender Straße in Meiderich bei kalten Herbstwetter startete mit zwei personellen Veränderungen. Der VfB Homberg konnte auf den eigentlich noch verletzten Kevin Luft (Foto links) im Tor zurückgreifen. Er stand von Anfang auf dem Rasen. Duisburgs Trainer Markus Reiter bekam mit Michael Blum Unterstützung aus dem Profikader, beim Abschlusstraining der Profis am Samstagabend trainierten Marko Martinovic, Stephan Hennen und Athanasios Tsourakis mit. Marinovic und Hennen waren aus diesem Grund auch auf der Bank wieder zu finden. Tsourakis dagegen stand in der Startelf und trug die Kapitänsbinde, da der eigentliche Kapitän,Tanju Öztürk, und auch sein Stellvertreter, Samed Basol,  nicht von Beginn an spielten.
Punkt 15 Uhr pfiff Schiedsrichter Andras Steffens aus Mechernich das Derby an. Bereits in den ersten Spielminuten machten beide Teams Druck und kämpften um jeden Ball. Die erste richtige Torchance in der 17.Spielminute hatte hatte Nedzad Dragovic vom VfB Homberg durch einen Freistoß, doch er vergab diesen. Im direkten Gegenzug passte der starke Tsourakis auf Harun Celebi, der aber auch nicht das Tor traf. Das hin und her ging weiter, der VfB Homberg leitete den nächsten Angriff ein. Doch Dominik Reinert reagierte „Weltklasse“, warf sich Richtung Ball und rettete auf der Torlinie. Bereits nach 20 Spielminuten stand fest, dass es ein „heißes Derby“ wird. In der 22. Spielminute eroberten sich die Homberger den Ball, liefen in die Hälfte der Zebras und Hombergs Nummer 17 gelang mit einem Sonntagsschuss das 1:0 für die Gäste.
Die rund 150 mitgereisten Homberger Fans jubelten lautstark. Gleich zwei Minuten später hatten die Gäste aus Homberg die „dicke“ Chance zum 2:0, doch sie waren nicht effektiv genug in der Chancenverwertung.
Der 1:1-Ausgleichstreffer von MSV-Profi Michael Blum fiel im direkten Gegenzug zum Angriff der Homberger. Im weiteren Spielverlauf der ersten Halbzeit machten beide Teams eine sehr gute Figur.  Die Zuschauer und MSV Legenden wie Bernhard Dietz, Joachim Hopp und Carsten „Erle“ Wolters sahen teilweise bundesligareife Spielzüge.
Als Schiedsrichter Andreas Steffens die erste Spielhälfte abpfiff, lautete der Zwischenstand verdient 1:1. Die erste Halbzeit war eine Achterbahnfahrt. Es ging wild hin und her, wie es zu einem echten Duisburger Lokalderby  gehört. (Foto links - Marcel Lenz mit Unsicherheiten)
Die zweite Halbzeit startete genau so, wie die erste aufgehört hatte. Beide Teams erarbeiteten sich teilweise schöne Spielzüge. In der 50. Spielminute hatte der VfB Homberg die große Chance zum 2:1, nach einer Unsicherheit von MSV Torwart Marcel Lenz. Doch den VfB gelang es wieder einmal nicht, diese „große“ Chance zu verwerten.
Vier Minuten später erzielte der „bärenstarke“ Athanasios Tsourakis den Führungstreffer für den MSV. Sicher schoss er ein „Tor des Monats„ aus dem Spiel heraus.
„Einfach Klasse“, riefen ihm die Mitspieler zu. Das war der Knick für den VfB Homberg. Die Zebras jetzt mit den qualitativ besseren Chancen. In der 70. Spielminuten kam es nach einem Foul der Homberger zu einer heftigen Diskussion, doch Schiedsrichter Steffens hatte diese Situation schnell unter Kontrolle und setzte sich erfolgreich durch.
Er zeigte Freistoß für den MSV an, dieser wurde anschließend von Hombergs Torwart Kevin Luft erfolgreich abgefangen. Wenig später vergab Michael Blum die nächste Großchance und somit musste der MSV noch warten, bis der „Sack“ endgültig zu war. Doch die Homberger wusste sich zu wehren und drangen nach mehreren Minuten Abstinenz wieder in der Hälfte des MSV Duisburg ein.
(Foto rechts - Torschützen unter sich: v. l. Harun Celebi, Athanasios Tsourakis)
Doch die Abwehr der Zebras klärte selbstbewusst und sicher. Acht Minuten vor Schluss hatte der MSV noch einmal die Chance den „Sack“ zuzumachen, doch wieder einmal stand Hombergs Torwart Kevin Luft im Weg und konnte erfolgreich entschärfen.
Fünf Minuten vor Schluss kam es zu kleinen Rangeleien unter den Spielern und der Ton wurde schärfer, doch auch das gehört zu einem Derby dazu. Schiedsrichter Steffens sah es genauso, verzichtete auf Verwarnungen und beließ es bei Ermahnungen.
Quasi mit dem Schlusspfiff gelang es Harun Celebi, das Spiel zu entscheiden, denn er traf zum 3:1 Endstand.
Die „Zebras“ klettern nach diesen Erfolg auf Rang Sechs in der NRW-Liga. Der VfB Homberg dagegen ist  nun endgültig im Abstiegskampf angekommen, denn die Mannschaft von Trainer Günter Abel steht nun auf den 17. und vorletztenTabellenplatz der NRW-Liga.
Stimmen
MSV Trainer Markus Reiter: „Letztendlich haben wir den Schlager verdient gewonnen, ich hoffe, dass wir in der Stadt nun vielleicht auch anders wahrgenommen werden. Die Tore waren klasse heraus gespielt. Von daher genießen wir den Sieg.“




VfB Homberg Trainer Günter Abel: „Wir hätten das Spiel nicht verlieren dürfen, denn wir sind gut reingekommen und haben den Ausgleich vollkommen unnötig kassiert. Meine Jungs haben gut gekämpft und wir hätten uns teilweise nicht so hintergehen lassen sollen. Verlieren ist nie schön, aber eine Niederlage im Derby schmerzt besonders. Wir haben uns die ersten beiden Gegentore selbst rein gehauen. Dennoch haben wir uns gut präsentiert, schlagen uns durch Kleinigkeiten aber immer selbst.“

MSV Duisburg II: Lenz - Zugcic, Akacar, Bomheuer, Blum (68. Hennen) - Gülgün (60. Martinovic), Reinert, Mbele, Celebi - Tsourakis, Aksoy (80. Hirsch)
VfB Homberg:
Luft - Steinke, Dammrath, Kwiatkowski, Edu - Schiek (58. Ratkowski), Dragowic, Milaschewski (70. Ünal), Attris (80. Schmitz) - Bougjdi, Sogolj
SR: Andreas Steffens (Mechernich)
Tore:
0:1 Bougjdi (17.), 1:1 Blum (18.), 2:1 Tsourakis (54.), 3:1 Celebi (87.) Zuschauer: 350
Dustin Paczulla
.

Derbytime in Meiderich

Duisburg, 16. Oktober 2010 - Am Sonntag, 17. Oktober 2010 trifft die U23 vom MSV Duisburg auf den Lokalrivalen VfB Homberg. Nach Jahren Abstinenz aus der NRW Liga ist der VfB Homberg in dieser Saison wieder in der höchsten deutschen Amateurklasse vertreten.
Am Sonntag heißt es, um Punkte kämpfen. Der VfB Homberg hat die Punkte dringend nötig, denn wieder einmal spielt der VfB nur gegen den Abstieg.
Momentan ist das Team der Abel Brüder, die das Trainergespann beim VfB bilden, nur auf Rang 15 zu finden, der MSV dagegen bereits sieben Plätze vor dem VfB auf Rang acht.
Das Trainerteam vom VfB Homberg muss zudem wieder einmal seine Elf umstellen, denn der VfB ist vom Verletzungspech verfolgt. Torwart Julien Jansen fehlt definitiv, so wie sein Stellvertreter Kevin Luft, der in dieser Woche erst operiert wurde.  
Der MSV Duisburg kann dagegen personell auf den kompletten Kader zurückgreifen. Mathias Tietz, der am Donnerstag als Vorsichtsmaßnahme nur eine Laufeinheit absolvierte, wird dagegen definitiv in der Startelf stehen.
Laut MSV Trainer Markus Reiter steht im Tor Marcel Lenz, der diese Woche Spielpraxis beim
Länderpokal sammelte und mit ihm auch Marko Martinovic. Unterstützung aus dem Profikader wird es nicht geben.
„Sven Theißen zähle ich nicht zur Unterstützung aus dem Profikader, er trainiert oben mit und lernt dort Vieles, doch er spielt bei uns, das ist nun mal so.!“ Klare Worte vom MSV Coach Markus Reiter, sein Co-Trainer Philippe Chron fügt hinzu: "Es wird ein spannendes und heißes Spiel und ich bin gespannt, wie viele Fans uns unterstützen.“
Anstoß ist um 15:00 an der Westenderstraße in Meiderich. Dustin Paczulla
.

Wanheim 1900 unterliegt Schwarz-Weiß Essen

Francesco Greco erhielt „Fair ist mehr&quot Preis des DFB“
Duisburg, 11. Oktober 2010 - Auch wenn der SV Wanheim in der zweiten Runde des Niederrheinpokals gegen NRW-Ligist und Titelverteidiger ETB Schwarz-Weiß Essen mit 0:6 ausschied, ist den Wanheimern ein gutes Spiel zu bescheinigen. Rund 400 Zuschauer waren bei herrlichem Herbstwetter am Ende nicht enttäuscht.

Trainer Oliver Kannengießer sah trotz der Niederlage ein engagiertes Spiel seines Teams
Obwohl die Essener bereits in der 4.Minute in Führung gingen, versuchte in einem spannend geführten Spiel, das Team von Trainer Oliver Kannengießer gegen den starken Gegner mitzuhalten. Das spielerische Übergewicht von Essen im Mittelfeld ließ keinen erfolgreichen Spielaufbau zu.
Die Defensive musste immer wieder von den Stürmern Manuel Buchholz, Martin Karczewski und Ahmet Aydin unterstützt und entlastet werden. Trotzdem stand es nach der ersten Halbzeit 3:0 für den ETB Essen.

Francesco Greco kämpft sich durch die Essener Übermacht
Keineswegs ließ der Spieltrieb der Essener im zweiten Durchgang nicht nach. Mit zunehmender Spieldauer schwanden die Kräfte der Wanheimer mehr und mehr. So kam Essen dann innerhalb von 10 Minuten zu zwei weiteren Toren und erhöhten noch auf das verdiente 6:0 in der 65. Minute. Das nicht noch weitere Tore gegen Wanheim fielen, war Torwart Lars Glusa zu verdanken, der gegen die Essener Stürmer viele Duelle gewann.
Fast wäre es zu einem Ehrentreffer für den SV Wanheim gekommen, als deren Verteidiger Uwe Dittmer mit einen abgefälschten Distanzschuss nur die Querlatte traf.
Für den guten Schiedsrichter Maximilian Stahl aus Düsseldorf war es ein bemerkenswert faires Spiel, in dem er keine Karte ziehen musste.
„Fair ist mehr&quot Preis des DFB“

v. l.: Klaus Kleinschmidt (Geschäftsführer SV Wanheim), Heinz Croonenbroeck (Vizepräsident Fußballverband Niederrhein), Francesco Greco und Ingo Fork (Fußballobmann SV Wanheim)
Eine Ehrung der besonderen Art wurde Wanheims Mittelfeldspieler Francesco Greco zu Teil. Der Vizepräsident des Fußballverbandes Niederrhein, Heinz Croonenbroeck über reichte ihm den „Fair ist mehr&quot Preis des DFB“ für sein vorbildliches Verhalten in der letzten Saison, beim Meisterschaftsspiel in Buchholz. Dort ließ der Schiedsrichter auf Nachfrage bei Greco einen Elfmeter für Wanheim zurücknehmen. Manfred Schneider (Text, Foto)
Foto Ehrung: privat

.

U21 Länderpokal Duisburg-Wedau

Duisburg, 11. Oktober 2010 - Am Freitag den 8.10.2010 startete in der Sportschule Wedau in Duisburg der vom DFB organisierte, alljährliche Länderpokal. Es kämpften 21 Landesverbände um den Titel. Über das Ganze Wochenende drückten sich ehemalige Bundesligaspieler „Die Klinke“ in die Hand.
Denn ob Ulf Kirsten, Peter Herrmann, Andreas Bergmann, Dirk Langerbein und die Legende im Deutschen Nachwuchsbereich Hermann „Tiger“ Gerland - er kam extra aus München nach Düsseldorf geflogen und eilte mit dem Taxi zur Sportschule- ließen es sich diese nicht nehmen, dieses Turnier zu begleiten.
Alle waren sie da, um für ihren Verein die „Talente des Jahres“ zu sichten. Auch die Trainer der Bundesligisten ließen sich diese Veranstaltung nicht entgehen. Dabei dachten sich die Beobachter, dass es ein langweiliger Pokal wird, denn zu Beginn des Turniers spielten viele Teams nicht mehr als ein 0:0 heraus.
Doch die Spannung kam verspätet erst am Samstag, dem zweiten Spieltag. Dort machten alle Mannschaften mehr Druck und kämpften sich Torchancen aus. Die Schiedsrichter hatten Einiges zu tun, vor allem beim „Derby“ Niedersachsen gegen Bremen, in dem sich die Bremer durchsetzen konnten und das Spiel mit 3:2 gewannen.
Die Niederrhein-Auswahl präsentierte sich mit einer tollen Leistung gegen Südbaden und siegte mit 2:0 gegen die Südbadener und machten somit das enttäuschende Remis vom Freitag (2:2) gegen Thüringen wett.
Am dritten Spieltag konnte sich die Niederrhein-Auswahl mit einem ballsicheren Spiel die Punkte gegen Baden sichern und einschließen.
„Das war kein Zuckerschlecken für die Mannschaft! Die Jungs verloren die Konzentration und kriegten das 0:1. Doch die Mannschaft zeigte Charakter und Willen und so spielten die Jungs sich eine Torchance heraus und erzielten den Anschlusstreffer!", so Andreas Bergmann.
Die Partie endete 3:2 für die Elf vom Niederrhein.
Am letzten Spieltag dem Dienstagvormittag war auch der FC Schalke 04 zu Gast in der Sportschule Wedau und konnte sich mühevoll ein Remis gegen die Auswahl aus Thüringen erkämpfen. Im Finale auf dem Hauptplatz kämpfte der Niederrhein gegen den Mittelrhein um den Pokal! Der Niederrhein führte durch Marcel Platzeck (Bor. M´Gladbach), doch der Mittelrheinauswahl gelang es in der letzten Minute, den Ausgleich zu erzielen.
Somit gewann der Mittelrhein den U21 Länderpokal in Duisburg überraschend gut.
Die Bremer Auswahl konnte 2 Siege und einem Remis in 3 Spielen erkämpfen und kassierte nur eine Niederlage am letzten Spieltag gegen die Auswahl Westfalen und landete auf dem 11. Tabellenplatz.
Die Auswahl Württemberg wurde Zweiter und siegte gegen die Auswahl Südwest mit 2:1. Beide Teams boten den Zuschauern zum Abschluss des wohl letzten Länderpokals viel Spannung und Leidenschaft.
Die Siegerehrung fand in einem großen Rahmen statt.
Am Schlechtesten schnitten die Mannschaften Schleswig Holstein und überraschend Bayern ab.
„Dort lief nichts und diese beiden Teams waren eine bodenlose Frechheit, dort konnte man die Lustlosigkeit im Gesicht der einzelnen Spielern erkennen.“, so Peter Herrmann (Co-Trainer Bayer 04 Leverkusen).
Ob der U21 Länderpokal im kommenden Jahr wiederholt wird, steht in den Sternen und wird sich beim DFB-Bundestag in Essen Ende Oktober entscheiden.
„Es wäre so schade, da es für uns immer sehr ansehnlich und dieses Turnier eine gute Plattform war, um Kontakte zu knüpfen!", so ein Spielerberater.
„Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung und das Wetter war traumhaft und wir haben viele Talente und viele Tore gesehen“, so der Veranstalter. Dustin Paczulla
.

Einen Punkt in Köln entführt

Duisburg, 02. Oktober 2010 - Die U23 vom MSV Duisburg musste die Heimreise mit "nur" einem Punkt nach Duisburg antreten. Doch nach dem Spielverlauf muss die Elf von Trainer Markus Reiter mit einem Punkt sehr zufrieden sein.
Der MSV führte kurz vorm Halbzeitpfiff mit 1:0 durch Tsourakis in der 44. Spielminute.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit machten beide Mannschaften Druck, doch Fortuna Köln konnte sich durchsetzen und erzielte das 1:1 durch Montabell in der 63. Spielminute.
15 Minuten später setzte sich wieder einmal Montabell durch und verwandelte zum 2:1 in der 78.Spielminute.
Der MSV zu diesem Zeitpunkt am "Boden". Es blieben nur noch 12 Minuten. 
Das "Unglaubliche" geschah in der 90. Spielminute als Sebastian Hirsch den Ausgleichstreffer erzielen konnte. Damit holte der MSV zwar einen Punkt, verpasste aber den dritten Saisonsieg.

Trainer Markus Reiter: "Wir waren heute nicht clever genug und müssen noch konsequenter an unserer Chancenverwertung arbeiten!"

MSV II: Müller - Hennen (63. Zugcic), Tietz, Theißen, Reinert - Martinovic,
Blum, Tsourakis, Akarca - Aksoy (73. Hirsch), Somuah (78. Celebi)  
Tore: 0:1 Tsourakis (43.), 1:1 Montabell (63.), 2:1 Montabell (78.), 2:2 Hirsch (90.) Dustin Paczulla
.

U23 fährt zum Auswärtsspiel nach Köln

Duisburg, 30. September 2010 - Die U23 wird am Freitag den 1.10.2010 um 20 Uhr bei Fortuna Köln im Südstadion antreten und um Punkte kämpfen. Trainer Markus Reiter kann auf zwei Profis, Michael Blum und Sven Theißen, zurückgreifen, die von der Profiabteilung für Freitag freigestellt worden sind. Somit rechnet sich Co-Trainer Philippe Chron gute  Chancen aus: "Unterstützung aus dem Lizenzbereich hilft uns immer weiter". Im Tor wird Marcel Lenz stehen. Dustin Paczulla
.

Unentschieden an der Westender Straße

Duisburg, 20. September 2010 - Der Auftakt in die englische Woche endete Unentschieden. Nach 90 Minuten trennten sich der MSV Duisburg II und Westfalia Herne 2:2.
Trainer Markus Reiter lobte seine Elf. „Die Jungs haben eine tolle Moral bewiesen.“
Denn zur Pause stand es bereits 2:0 für die Gäste. Warum, wusste zu diesem Zeitpunkt keiner so genau. Die Zebras dominierten die Partie und hatten durch Sebastian Hirsch gleich zu Beginn zwei hochkarätige Chancen. Die Tore machten jedoch die Gäste. Aus heiterem Himmel traf erst Rene Lewejohann (24.). Kurze Zeit später erhöhte Mirko Urban auf 2:0.
In der Pause appellierte  Markus Reiter an den Siegeswillen seiner Jungs. Die schienen jedenfalls zugehört zu haben. Der eingewechselte Harun Celebi traf nach schöner Vorarbeit von Sebastian Hirsch ins linke Eck. Der Anschluss mobilisierte weitere Kräfte der Zebras. Erneut war es Harun Celebi der mit einem unglaublichen Knaller aus 35 Metern Marke Traumtor in den Winkel traf. Sensationell. (72.) Der tolle Schlusspunkt einer Partie, die es in sich hatte. „Der Punkt war letztendlich hochverdient“, sagte Markus Reiter nach der Partie.
Bereits am kommenden Mittwoch (19 Uhr) reisen die Zebras nach Essen zum Derby gegen Rot-Weiss.

MSVII: Lenz – Zugcic, Theißen, Tietz, Hennen (56. Celebi) – Martinovic, Reinert, Somuah, Tsourakis (90. Bomheuer) – Aksoy (88. Akarca), Hirsch.
Tore: 0:1 (24.) Lewejohann, 0:2 (36.) Urban, 1:2 (58.) Celebi, 2:2 (70.) Celebi. PM-MSV
.

Der Tabellenzweite kommt

MSVII empfängt Westfalia Herne
Duisburg, 18. September 2010 - Am kommenden Sonntag, den 19.09.2010, empfängt die U23 des MSV Duisburg den Tabellenzweiten SC Westfalia Herne. Die „kleinen Zebras“ gehen entspannt in dieses Spiel. Schließlich haben sie aus den letzten 5 Spielen 10 Punkte geholt und belegen den 4. Tabellenplatz.
Trainer Markus Reiter wird im Tor umstellen. Obwohl Roland Müller in den letzten beiden Partien die Punkte sicherte, wird Marcel Lenz im Tor stehen.
„Es ist so mit Oliver Reck abgemacht, und daran halten wir uns!“ so Trainer Markus Reiter.
Ob Samed Basol zum Einsatz kommen wird, ist weiterhin fraglich. „Er ist noch nicht bei 100 Prozent. Diese Entscheidung wird am Samstagmorgen fallen!“ so Reiter.
Unterstützung von den Profis wird es nur von Sven Theißen und Maurice Exslager geben. Dustin Paczulla
.

Roland Müller rettet MSV-Sieg in letzter Sekunde

Duisburg, 6. September 2010 - Als am Sonntagnachmittag bei herrlichem Sonnenschein um Punkt 15 Uhr die Partie MSV Duisburg U23 gegen FC Wegberg-Beeck von Schiedsrichter Lukas Sauer angepfiffen wurde, standen zwei alte Bekannte beim FC Wegberg-Beeck in der Startaufstellung. Denis Pozder, der in den vergangenen 2 Jahren bei der U23 spielte und ebenfalls in der Startelf im Team von Wegberg-Beeck stand George Ndoum. Der ehemalige Duisburger feierte damals in der Saison 2007/2008 sein Debüt in der Ersten Bundesliga beim Spiel der „Zebras“ in Cottbus.
Iin den ersten vier Spielminuten ein typischer Beginn einer Partie. Keine Mannschaft war oft im Ballbesitz, doch in der fünften Spielminute machten die Duisburger Druck. Wegberg-Beeck konnte einen Konter einfahren und Beecks Nummer 14 - Zaanani - scheiterte an Roland Müller, der lange stehen geblieben war und den frühen Rückstand erfolgreich verhinderte. Wegberg machte langsam Druck mit harmlosen Schüssen, die für Müller ein „Kinderspiel“ waren. In der 14.Minute Freistoß für Wegberg Beeck, doch Walbaum vergab. In der 18. Spielminute erarbeiteten sich die „Kleinen Zebras“ den Ballbesitz. Samed Basol mit einer guten Flanke, doch Tsourakis konnte den Ball nicht richtig verarbeiten. In der 20. Spielminute wieder einmal ein Freistoß für die Duisburger aus gut 25 Metern. Diesmal verfehlte Tanju Öztürk nur knapp das Tor.
Im weiteren Spielverlauf setzte sich Maurice Exslager, dem man für diese Partie ein großes Lob aussprechen kann, in mehreren Zweikämpfen erfolgreich durch. Spieler beider Vereine versuchten eine Diskussion mit Schiedsrichter Sauer. Dieser allerdings deutete klar an, dass er die Entscheidungen auf dem Platz treffe. Die Spieler akzeptierten und zeigten in den restlichen 15 Minuten der ersten Hälfte eine faire Partie. Ohne Fremdeinwirkung verletzte sich Johannes Wahlbaum in der 30.Spielminute. So musste Trainer André Sieberichs vom FC Wegberg Beeck die erste von drei Wechselmöglichkeiten in Anspruch nehmen.
In der 36. Spielminute hatte Wegberg Ballbesitz, Sven Theißen konnte sich nur mit einem Foul helfen. Schiedsrichter Lukas Sauer zögerte nicht lange und gab Freistoß für Wegberg-Beeck. Dieser wurde allerdings von Roland Müller abgefangen. In der 42. Spielminute vergab Zaanani eine 100 prozentige Chance für Wegberg Beeck. Doch der liebe alte „Fußballgott“ hatte heute Erbarmen mit dem MSV Duisburg. So gingen beide Teams zur Halbzeit mit einem 0:0 in die Kabine.
Als um 16:02 die Zweite Hälfte angepfiffen wurde, dauerte es gerade einmal eine Minute, da verwandelte Sebastian Hirsch zum 1:0 (Vorarbeit Maurice Exslager) für die Meidericher. Im weiterem Spielverlauf machten beide Mannschaften Druck. Der MSV spielte fantastische Bälle, doch die Abwehr von Wegberg Beeck hatte auch einen guten Tag erwischt. So war ein Durchkommen manchmal „unmöglich“.
Dieses galt auch für den MSV, denn die Abwehr glänzte bei Angriffen des Gegners, wie lange nicht mehr, machte die Räume dicht. In der zweiten Hälfte hatte Schiedsrichter Lukas Sauer aus Bergkamen die Partie nicht mehr so unter Kontrolle, wie in der ersten Hälfte. Viele Fouls und Unterbrechungen beherrschten das Spielgeschehen. In der 72. Spielminute war es endlich dann so weit. Der MSV Duisburg bekam einen Elfmeter „geschenkt“. Da waren sich alle einig und Samed Basol verwandelte den Elfmeter sicher. So stand es 2:0!
Wer von den etwa 200 Zuschauern dachte, die Partie sei jetzt durch, täuschte sich gewaltig, denn der FC Wegberg-Beeck hatte viele Chancen. Und in der 82. Minute machte René Schnitzler noch mal alles spannend. Er traf zum Anschlusstreffer 2:1. Sie erhöhten das Tempo noch einmal und vergaben in der allerletzten Minute den Matchball zum 2:2, bei dem Roland Müller „Weltklasse“ für die Zebras rettete.
Somit hatte der MSV Duisburg sein zweites Heimspiel gewonnen und die Bilanz ist mehr als erfreulich. Zwei Spiele an der Westender Straße und 6 Punkte. Für die rund 200 Zuschauer war es ein tolles NRW Liga Spiel mit viel Spannung und es ist nur jedem zu empfehlen diese junge Kämpfertruppe zu unterstützen.
Stimmen zum Spiel:
MSV Co-Trainer Philippe Chron: "Wir haben heute gekämpft und haben somit verdient gewonnen und ein großes Lob an Roland Müller der uns heute den Sieg gerettet hat. Allerdings haben wir trotzdem als Team gewonnen."
George Ndoum (Ex-MSV-Spieler): "Es war toll wieder hier zu sein. Ich habe Spaß gehabt, wieder auf dieser Anlage zu spielen. Ich hatte in Duisburg eine tolle Zeit, die ich nie vergessen werde. Und heute zum Spiel kann ich nur sagen, dass wir toll gespielt haben. Doch wir hätten unsere Chancen besser nutzen müssen. Allerdings hat der Torwart vom MSV heute auch einen unnormal guten Tag gehabt.“

Heimspiel gegen Wegberg Beeck

Duisburg, 3. September 2010 - Am kommenden Sonntag 05.09.2010 empfängt die U23 vom MSV Duisburg die Mannschaft von Wegberg Beeck. Anstoß ist um 15 Uhr an der Westenderstraße in Meiderich. Den Zuschauern ist Spannung garantiert, denn mit Denis Pozder kommt ein alter Bekannter nach Meiderich. Der ehemalige MSV Stürmer freut sich bereits sehr auf seine Rückkehr nach Duisburg „ Ich freue mich wieder in Duisburg spielen zu dürfen, denn ich hatte dort eine tolle Zeit und möchte mindestens ein Tor erzielen“.
Auf die Frage, ob das Spiel gegen Wegberg Beeck eine schwere Partie wird, antwortete Trainer Markus Reiter mit der Fragestellung: „Weil Denis Pozder dort spielt ? Nein, jedes Spiel ist schwer und wir sind gut eingestellt auf die Partie. Daher rechne ich mir einen Erfolg aus!“
Personell darf Markus Reiter auf der Torwartposition auf Unterstützung zählen, denn es wird erneut Marcel Lenz im Tor der Meidericher stehen. Sonstige personelle Veränderungen sind nicht vorgesehen.
„Wir haben eine interne Reglung in der Torwartposition getroffen, die wir im Laufe der Saison bekannt geben werden,“ so Reiter. Beim Abschlusstraining war Kevin Grund mit von der Partie. Er schuftet seit Anfang der Woche für sein Comeback bei den Profis.
„Ich fühle mich sehr wohl und bin froh wieder trainieren zu dürfen. Die Pause war sehr bitter und ich bin gespannt, ob ich eine erneute Chance im Profikader bekomme, denn die Jungs sind überraschend gut. Da werde ich es sicherlich schwer haben. Aber ich kämpfe, denn bis ich wieder einsatzfähig bin dauert es noch seine Zeit!“
Wir wünschen Kevin Grund "Gute Besserung" Dustin Paczulla
.