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Trainer gesucht - Hartes Arbeiten statt großer Sprüche
Wie wäre es mit Ede Becker oder Mike Büskens? |
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Duisburg, 30.
Oktober 2009 - In der heutigen Pressekonferenz, der übliche Termin
vor einem Sonntagsspiel, spielte der Gegner, TUS Koblenz, keine
Rolle. Kein Wunder, weil zwar wie üblich drei MSV'ler auf dem Podium
saßen, darunter jedoch kein Trainer war.

(v.l.: Sportdirektor Bruno Hübner, Pressesprecher Tobias Günther,
MSV-Präsident Walter Hellmich) Walter Hellmich bestätigte die
Beurlaubung von Trainer Peter Neururer: "Wir
haben schon genau beobachtet, was in der Mannschaft vor geht und
welche Ergebnisse abgeliefert werden. Und das war in den letzten
Spielen nicht das, was wir wollen. Wir wollen ehrlichen, gradlinigen
Fußball, der kampfbetont ist. Wir sind nach wie vor der Meinung,
dass die Mannschaft das Potenzial hat, oben in der Zweiten Liga mit
zu spielen. Die desolate Leistung in Augsburg, der Schreck sitzt mir
heute noch in den Gliedern, das Ohnmachtsgefühl ist nicht zu toppen.
Nach unserer gestrigen Besprechung sind wir einstimmig zu dem
Ergebnis gekommen, einen Cut zu machen, das heißt, uns von Trainer
Neururer zu trennen." Es fielen
dann noch Worte wie "die Trennung fällt mir nicht leicht",
"angenehmes Verhältnis" und "weiterhin in die Augen schauen
können". Nur ein Satz, im Zusammenhang mit den Anforderungen an
den neuen Trainer, passte dann doch nicht so ganz zu den anderen:
"Hartes Arbeiten passt eventuell besser zu uns, als große Sprüche zu
machen."
 Eine gut besuchte Pressekonferenz Sportdirektor Bruno Hübner, der hinter der
Trennung von Neururer steht, "Das sind die Gesetze des Fußballs",
hat jetzt die Aufgabe, die Trainervorauswahl zu treffen. Gesucht
wird ein erfahrener Zweitliga-Trainer. Fünf Trainer sollen sich
schon von alleine gemeldet haben. In allen Medienbereichen wird
eifrig spekuliert, Namen wie Klaus Augenthaler und Frank Pagelsdorf
machten frühzeitig die Runde. Unser Chefredakteur Harald Jeschke
erklärt Ede Becker zu seinem Favorit. Edmund Becker war im August
nach über viereinhalb Jahren beim Ligakonkurrenten Karlsruher SC
entlassen worden. Er hatte den KSC 2007 in die Bundesliga geführt,
musste allerdings 2009, nach dem Spieler wie Hajnal und Eggimann den
Verein verlassen hatten, auch den Abstieg hin nehmen. Mike
Büskens, auch als Duo mit Yuri Mulder, wäre eine andere Möglichkeit.
Die Arbeit, die sie als Interimstrainer in Schalke geleistet haben,
war schon aller Ehren wert. Insbesondere in diesem Umfeld. Auch
Wolfgang Wolf könnte ein aussichtsreicher Kandidat sein. Der VFL
Wolfsburg, 1. FC Nürnberg und 1. FC Kaiserslautern gehören zu seinen
bisherigen Trainerstationen. Mich persönlich würde Mike Büskens
als neuer MSV-Trainer "reizen". Er weiß, wie man Fußball im Revier
arbeitet.
Jochem Knörzer, Manfred Schneider (Fotos)
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MSV bestätigt Trennung von Neururer |
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Duisburg, 29. Oktober 2009 -
Der MSV Duisburg hat Trainer Peter Neururer beurlaubt. Nach den
durchwachsenen Leistungen in der Liga und dem Pokal-Aus beim FC
Augsburg sahen sich Aufsichtsratsvorsitzender Walter Hellmich und
Sportdirektor Bruno Hübner zu diesem Schritt gezwungen. "Wir
haben nach wie vor das Ziel in die Bundesliga aufzusteigen, sahen
dieses aber nach den Leistungen der letzten Wochen stark gefährdet",
begründete Hellmich die Entscheidung. "Wir gehen nicht im Streit
auseinander, sondern suchen nach einer einvernehmlichen Lösung und
danken Peter Neururer für seine Arbeit beim MSV", so Hellmich
weiter. Das Training wird vorübergehend Co-Trainer Uwe Speidel
leiten, der auch am Sonntag als Interimstrainer beim Spiel bei der
TuS Koblenz für die Mannschaft verantwortlich sein wird.
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Peter Neururer ist nicht mehr Trainer des MSV Duisburg |
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Alle MSV-Trainer
Duisburg, 29.
Oktober 2009 - So zumindest pfeifen es die Spatzen vom Dach der
MSV-Arena. Nach fünf Niederlagen in den letzten acht Pflichtspielen,
zog der Aufsichtsrat des MSV die Reißleine.
Laut Aussage von
Peter Neururer (Foto links) im DSF wurde der Vertrag in beidseitigem
Einvernehmen aufgelöst. So ist nach fast einem
Jahr, Neururer stieg am 17. November 2008 als Nachfolger von
Rudi Bommer beim MSV als Trainer ein, das Kapitel "Neururer" beim
MSV bereits wieder
Geschichte. Dabei sieht seine Bilanz beim MSV auf den ersten
Blick gar nicht mal schlecht aus: In 31 Zweitligaspielen gab es
53 Punkte, 53 Tore, 34 Gegentore bei 14 Siegen, 13 Unentschieden und
nur 6 Niederlagen. Allerdings setze es vier der sechs
Niederlagen in der laufenden Saison, in den letzten sechs
Zweitligaspielen. Das Pokalaus in Augsburg am vergangenen
Dienstag mit 0:5 und einer indiskutablen Mannschaftsleistung -
einzige Ausnahme Torwart Tom Starke - gab dann wohl den letzten
Ausschlag, das Kapitel "Neururer" beim MSV Duisburg zu zu klappen.
Natürlich
stellt sich jetzt die Frage, wer wird neuer Trainer bei den
Zebras? Oder gibt es, schon in Koblenz, eine Interimslösung
mit Co-Trainer Uwe Speidel und Teamchef Bruno Hübner?
Gesamtbilanz
Neururer beim MSV Duisburg Jochem Knörzer
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Aufsichtsratsmitglied Peters
zurückgetreten |
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Duisburg, 29.
Oktober 2009 -
MSV-Aufsichtsratsmitglied Andreas Peters hat am 29.Oktober offiziell
seinen Rücktritt aus dem Aufsichtsrat des MSV Duisburg erklärt. In
der Sitzung vom 21.Oktober hatte der
MSV-Aufsichtsrat Herrn Peters den Rücktritt nahegelegt, da es
unterschiedliche Auffassungen in Bezug auf die Vertraulichkeit von
internen Informationen gab. Außerdem sollten hierdurch
vereinsinterne
Konsequenzen gegenüber Herrn Peters vermieden werden.
Der Aufsichtsrat begrüßt die Entscheidung von Herrn Peters und ist
davon überzeugt in Zukunft wieder in diesem Gremium vertrauensvoll
zusammenarbeiten zu können.
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Pressekonferenz und Stimmen zum Spiel
- Caiuby nur Dank Mannschaftsrat im Spiel - |
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Duisburg, 24.
Oktober 2009 - Endlich gewann der MSV Duisburg wieder ein Heimspiel
gegen Hansa Rostock. Drei Tor und drei Punkte in einem Spiel, ohne
dass die Zebras geglänzt hätten. Die Statistik des Spiels
untermauert diese Aussage: 15:16 Torschüsse, 3:9 Ecken, 54:46%
Ballbesitz, 46:54% gewonnene Zweikämpfe und 69:83% gelungene Pässe.
Das Traumtor von Chavdar Yankov aus 23 Meter in den Winkel war
allerdings ein echtes Glanzlicht, "Tor des Monats" verdächtig.
Caiuby, so war nach dem Spiel von MSV-Trainer Peter Neururer zu
erfahren, spielte nur, weil es der Mannschaftsrat so beschlossen
hatte. Der technisch sehr begabte Schlacks aus Wolfsburg hatte sich
erst mit 15 Minuten Verspätung zur Platzbegehung eingefunden.
Neururer: "Ich hätte einen
Spieler wie Caiuby nicht aufgestellt. Er ist 15 Minuten zu spät
gekommen, hatte an einem anderen Ort auf uns, auf die Mannschaft
gewartet. Das hat was mit der Einstellung zu tun. Ich habe da meine
Prinzipien und habe der Mannschaft mitgeteilt, dass der Spieler
heute normalerweise nicht von mir berücksichtigt wird. Aber nach
Absprache mit dem Mannschaftsrat, fand ich toll, wir leben in einer
Demokratie, hat der Mannschaftsrat abgestimmt und sich dafür stark
gemacht, dass Caiuby von Anfang an aufläuft."

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Rostock-Trainer Andreas Zachhuber:
"Glückwunsch der Duisburger Mannschaft zum 3:1 Erfolg.
Ich bin stinksauer über die Leistung meiner Mannschaft in der ersten
Halbzeit. Die ersten 20 Minuten waren wir die Mannschaft, die das
Spiel bestimmt hat, die die Duisburger unter Druck gesetzt hat. Man
hat es an der Reaktion der MSV-Fans gemerkt, die sehr unruhig waren.
Das haben wir nicht ausgenutzt, sondern haben durch zwei grobe
individuelle Fehler vor dem eigenen Tor die Duisburger zum Tor
eingeladen. Ich habe nicht verstanden, dass man im eigenen Strafraum
beim 1-1 gegen einen Stürmer unbedingt dribbeln muss. Dann haben wir
die Riesenchance zum 1:2 durch Marcel Schied's Hechtkopfball aus
fünf Meter, den man einfach machen muss. Im Gegenzug fällt das 3:0,
dann war der Drops gelutscht."
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MSV-Trainer Peter Neururer: "Ich bin zufrieden mit dem
Sieg, mit dem Ergebnis nicht, weil ein Gegentor dabei war. Ich bin
zufrieden, auf eine Mannschaft zurück greifen zu können, die im
Stande ist, Verantwortung übernehmen zu können. Rostock war anfangs
die bessere Mannschaft, hatte gefühlte 80% Ballbesitz in der ersten
Halbzeit. Das relativierte sich dann in der zweiten Halbzeit. Wobei
wir in der zweiten Halbzeit nur Ballkontrolle hatten, allerdings
nicht mehr den Weg nach vorne gefunden haben, wie es eigentlich bei
einem Halbzeitstand von 3:0 sein sollte. Auf dieses Ergebnis können
wir, wie es so schön heißt, aufbauen."
Chavdar Yankov:
„Es war ein gutes Spiel und ich bin zufrieden, dass wir gewonnen
haben. Es war heute ein bisschen schwer für mich, aber es hat ganz
gut geklappt. Ich bin noch nicht ganz fit, aber soweit ist es wieder
ok. So in zwei bis drei Spielen sollte ich wieder 100%ig fit sein.
Wir haben in der ersten Halbzeit 3 Tore gemacht, allerdings war die
zweite Halbzeit nicht mehr so schön. Drei Punkte heute waren sehr
gut für uns. Ich gucke nicht so viel auf die Tabelle. Erst mal kommt
jetzt das nächste Pokalspiel, was wir gewinnen werden und dann
kommen die nächsten drei Punkte aus Koblenz und dann gegen Ahlen.
Wir haben unsere Ziele klar vor Augen."
Sören Larsen:
„Das Spiel war gut gemacht. Ich hab den Ball oft gewonnen und
dann wollte ich doch wohl irgendwie nicht (Anm. der Redaktion:
mit einem verschämten Lachen).
Ich habe keinen gesehen und dann ein bisschen Zeit
gewonnen und dann habe ich gedribbelt und dann habe ich klar
gespielt, oder? Und dann kam zum Glück Änis. Ich habe ganz klar
selbst versucht das Tor zu machen. Ich spiele gerne quer und wollte
einfach nur das Tor treffen. Es ist natürlich immer schön mit einem
Sieg in der Tasche ins nächste Pokalspiel zu gehen. Und jetzt
spielen wir ja schon wieder auswärts. Das wird ein ganz anderes
Spiel werden. Und dieser Sieg heute ist natürlich gut für unser
Selbstvertrauen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht all zu viel über
Augsburg, ich muss darüber mit den anderen aus der Mannschaft reden.
Änis war heute teilweise sehr eigensinnig. Und mein bester Tag war
es heute auch nicht gerade. Am Ende war ich ganz schön müde. Ich bin
sehr zufrieden mit dem 3:1 und das ist das Wichtigste. “
Björn Schlicke:
„Die spielerische Leistung war heute nicht so überragend. Das
Glück hatten wir in den letzten Wochen nicht gehabt, von daher
beschwere ich mich mal nicht. Ich nehme es so hin, obwohl ich weiß,
dass es vom spielerischen Aspekt heute viel zu wenig war. Wir
sollten nicht mit all zu viel Überheblichkeit ins nächste Spiel
gehen. Ich bin einfach nur froh, das wir heute 3 Punkte geholt
haben.“
Christian Tiffert:
„Wir sind momentan nicht grad mit Stürmer überbesetzt. Die andere
Lösung wäre gewesen, wenn man einen Außenspieler vorne herein
gestellt hätte. Solche Sachen sind grundsätzlich immer blöde. Es ist
nun mal ein schmaler Grad und man will ja gewinnen. Man muss auch
zusehen, dass man die Spieler so aufstellt, wie es geplant war. Wir
haben die ganze Woche trainiert. Ich denke im Hinterkopf auch, was
die zweite Halbzeit anbelangt, da haben wir ein bisschen Unruhe in
die Zuschauer gebracht. Man hatte gedacht, vielleicht kommt noch ein
viertes oder fünftes Tor, aber sowas ist dann immer schwierig. Man
führt 3:0 und alles ist super souverän und in der zweiten Halbzeit
musste dann eigentlich nur noch vorbei rennen. Deshalb denkt man
dann schon gerne an das nächste Spiel. Und das ist auch eine
Riesen-Möglichkeit für uns. Augsburg wird mal wieder eine typische
Pokal-Geschichte. Für beide gibt es so gesehen jede Menge
Möglichkeiten da zwei Zweitligisten ausgelost wurden. Und beide
haben die Möglichkeit einen riesigen Schritt zu machen. Augsburg hat
genau wie wir extreme Schwankungen drin. Mit dem VfB habe ich es
schon mal ins Viertelfinale geschafft.“
Caiuby wurde zwar vom Mannschaftsrat begnadigt, zahlen
muss er natürlich trotzdem. In die Mannschaftskasse. Damit es zum
Abschluss der Saison ein paar "Caipirinhas" mehr gibt.
Jochem
Knörzer (Text), Manuela Ihnle (Stimmen), Manfred Schneider
(Fotos)
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MSV
Duisburg - Hansa Rostock
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Raus aus der Krise - mit Yankov |
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Duisburg, 23.
Oktober 2009 - Vor dem morgigen Heimspiel, 13 Uhr in der
MSV-Arena, gegen die Hansa-Kogge aus Rostock, die sich nach den
Siegen in Ahlen und gegen Fürth im Aufwind befindet, ist die
Marschrichtung klar
- MSV-Trainer Peter Neururer:
"Wir müssen dieses Spiel gewinnen, um
etwaige aufkommende Unruhe im Umfeld zu umgehen, zu beseitigen."

Angespannte bis besorgte Gesichter beim MSV Duisburg - v.l.
Trainer Peter Neururer, Pressesprecher Tobias Günther, Manager
Bruno Hübner
Der MSV kann jetzt nicht mehr auf die
Aufstiegsplätze schielen, er muss von Spiel zu Spiel denken und
Punkte sammeln. Möglichst im Dreierpack, und das bereits mit dem
morgigen Spiel. MSV-Trainer Neururer:
"Ich erwarte von meiner Mannschaft eine ganze Menge, denn wir
laufen unseren Ansprüchen total hinterher." Chavdar
Yankov kann endlich wieder eingesetzt werden und soll beim
morgigen Spiel von Anfang an mit dafür sorgen, dass der MSV
Duisburg den Ansprüchen gerecht werden kann. Auch Schlicke hat
seine Blessuren überstanden und steht in der ersten Elf.
Duisburg wird mit folgender Aufstellung, im 4-3-1-2-System,
auflaufen: Starke - Korzynietz, Fahrenhorst,
Schlicke, Veigneau - Tiffert, Bodzek, Yankov - Ben-Hatira -
Caiuby, Larsen Im Kader stehen Herzog, Tiago,
Soares, Grlic, Adler, Ede und Andersen.
Im
Rückblick auf das Spiel bei 1860 pflichtete Peter Neururer mir
bei, dass das Spiel der Zebras, von den ersten 20 Minuten, die
im Tiefschlaf verbracht wurden, bei Weitem nicht so schlecht
war, wie es im Nachhinein gemacht wurde. Bezogen auf die
Spieler, die auf dem Platz waren, nicht bezogen auf die
Ansprüche einer Mannschaft, die in die Erste Bundesliga
aufsteigen will. Man darf aber nicht vergessen, dass Spieler wie
Chavdar Yankov und Sandro Wagner verletzungsbedingt fehlten, ein
Kouemaha aufgrund der DFL-Auflagen verkauft werden musste und
Sören Larsen ein Typ Stürmer ist, auf den sich die Mannschaft
erst einstellen musste.
Morgen ist Yankov wieder im
Spiel, bei Larsen muss man davon ausgehen, dass er nach seinen
vier Toren in den letzten beiden Spielen in Duisburg angekommen
ist, nur der Duisburger Top-Stürmer Wagner fällt noch lange aus.
Das kann, das muss die Mannschaft aber kompensieren können, will
man endlich den Schalter wieder umlegen und die bestehende Krise
bewältigen. Neururer: "Jetzt müssen wir
erst mal handeln - reden können wir später."
Jochem
Knörzer, Manfred Schneider (Foto)
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In München ist für die Zebras nichts zu holen |
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Duisburg, 17.
Oktober 2009 - Das Wort "Tabellen-/Punktekrise" bleibt ein Thema
beim MSV Duisburg. Nach dem Heimerfolg gegen Union Berlin
setzte es in München bei 1860 eine verdient 1:3 Niederlage. Und
die hat sich der MSV selber zu zu schreiben, weil die Duisburger
die ersten 20 Minuten einfach nicht präsent waren. Bereits in
der 5. Minuten fiel, wieder mal durch eine Standardsituation,
einen Freistoss, das 1:0 für die Münchener. Und so ging es auch
in die Halbzeitpause. Trotz zweier Pfostentreffer durch Adler
und Tiffert führte 1860 verdient, weil die Zebras einfach zu
wenig taten, sich kaum Torchancen erarbeiteten.
MSV-Manager Bruno Hübner in der Halbzeitpause:
"Wir haben die ersten 15, 20
Minuten nicht ins Spiel gefunden. Wir werden das ein oder andere
umstellen."
Daraus wurde aber nichts.
Nach wieder fünf Minuten klingelte es in der zweiten Halbzeit
erneut im Duisburger Gehäuse. Nach
einem schönen Pass von Lauth taucht Mlapa allein vor
Starke auf und lässt ihm mit einem Schuss aus 12 Meter aus
halblinker Position in den linken Torwinkel keine Chance. Mit
der Hereinnahme von Caiuby in der 55. Minute ändert sich endlich
das Bild. Die Zebras gestalten das Spiel trotz des Rückstandes
offen und erzielen in der 61. Minute durch Larsens viertes Tor
den Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es dann aber trotz
eines offenen Schlagabtausches nicht. Die Löwen spielten in der
88. Minute einen Konter konsequent zu Ende und gingen, über die
gesamten 90 Minuten betrachtet, verdient als Sieger vom Platz.
Der ebenfalls in der 55. Minute eingewechselte Ben-Hatira fiel
einmal mehr durch Eigensinnigkeit auf.
MSV-Trainer Peter
Neururer: "Wir werden morgen sicher über
die ersten 20 Minuten sprechen. Das 1:0 war ein Geschenk von
uns. Egal wie gut der Freistoss geschossen wurde, so wie der
zustande gekommen ist, das muss man verhindern. Und das haben
wir nicht gemacht. Nach 20 Minuten haben wir dann ins Spiel
gefunden und waren nicht die schlechtere Mannschaft. Zu Beginn
der zweiten Halbzeit haben wir dann wieder einen persönlichen
Fehler gemacht, der letztendlich zum 2:0 führte, das eigentlich
spielentscheiden war. Wir haben dann Moral gezeigt und sind noch
einmal rangekommen. Trotz des Anschlusstreffers haben wir es
dann leider nicht mehr geschafft. Wir haben nach dem 1:0 genug
Zeit gehabt, um uns zu wehren. Das haben wir aber zu spät
gemacht. Die Mannschaft hat sich, von den ersten 20 Minuten
abgesehen, mit aller Macht dagegen gestemmt. Dass wir
persönliche Fehler gemacht haben, die immer wieder vorkommen,
die zu den Toren der 60er geführt haben, ist eine andere
Geschichte. In Bezug auf Leistungsbereitschaft kann ich meiner
Mannschaft keinen Vorwurf machen."
Jochem Knörzer
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TSV
1860 München - MSV
Duisburg
3:1 (1:0) Einmal Larsen und 2 x Pfosten - das
war's |
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Pressekonferenz und Stimmen zum Spiel
- Caiuby nur Dank Mannschaftsrat im Spiel - |
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Duisburg, 24.
Oktober 2009 - Endlich gewann der MSV Duisburg wieder ein Heimspiel
gegen Hansa Rostock. Drei Tor und drei Punkte in einem Spiel, ohne
dass die Zebras geglänzt hätten. Die Statistik des Spiels
untermauert diese Aussage: 15:16 Torschüsse, 3:9 Ecken, 54:46%
Ballbesitz, 46:54% gewonnene Zweikämpfe und 69:83% gelungene Pässe.
Das Traumtor von Chavdar Yankov aus 23 Meter in den Winkel war
allerdings ein echtes Glanzlicht, "Tor des Monats" verdächtig.
Caiuby, so war nach dem Spiel von MSV-Trainer Peter Neururer zu
erfahren, spielte nur, weil es der Mannschaftsrat so beschlossen
hatte. Der technisch sehr begabte Schlacks aus Wolfsburg hatte sich
erst mit 15 Minuten Verspätung zur Platzbegehung eingefunden.
Neururer: "Ich hätte einen
Spieler wie Caiuby nicht aufgestellt. Er ist 15 Minuten zu spät
gekommen, hatte an einem anderen Ort auf uns, auf die Mannschaft
gewartet. Das hat was mit der Einstellung zu tun. Ich habe da meine
Prinzipien und habe der Mannschaft mitgeteilt, dass der Spieler
heute normalerweise nicht von mir berücksichtigt wird. Aber nach
Absprache mit dem Mannschaftsrat, fand ich toll, wir leben in einer
Demokratie, hat der Mannschaftsrat abgestimmt und sich dafür stark
gemacht, dass Caiuby von Anfang an aufläuft."

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Rostock-Trainer Andreas Zachhuber:
"Glückwunsch der Duisburger Mannschaft zum 3:1 Erfolg.
Ich bin stinksauer über die Leistung meiner Mannschaft in der ersten
Halbzeit. Die ersten 20 Minuten waren wir die Mannschaft, die das
Spiel bestimmt hat, die die Duisburger unter Druck gesetzt hat. Man
hat es an der Reaktion der MSV-Fans gemerkt, die sehr unruhig waren.
Das haben wir nicht ausgenutzt, sondern haben durch zwei grobe
individuelle Fehler vor dem eigenen Tor die Duisburger zum Tor
eingeladen. Ich habe nicht verstanden, dass man im eigenen Strafraum
beim 1-1 gegen einen Stürmer unbedingt dribbeln muss. Dann haben wir
die Riesenchance zum 1:2 durch Marcel Schied's Hechtkopfball aus
fünf Meter, den man einfach machen muss. Im Gegenzug fällt das 3:0,
dann war der Drops gelutscht."
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MSV-Trainer Peter Neururer: "Ich bin zufrieden mit dem
Sieg, mit dem Ergebnis nicht, weil ein Gegentor dabei war. Ich bin
zufrieden, auf eine Mannschaft zurück greifen zu können, die im
Stande ist, Verantwortung übernehmen zu können. Rostock war anfangs
die bessere Mannschaft, hatte gefühlte 80% Ballbesitz in der ersten
Halbzeit. Das relativierte sich dann in der zweiten Halbzeit. Wobei
wir in der zweiten Halbzeit nur Ballkontrolle hatten, allerdings
nicht mehr den Weg nach vorne gefunden haben, wie es eigentlich bei
einem Halbzeitstand von 3:0 sein sollte. Auf dieses Ergebnis können
wir, wie es so schön heißt, aufbauen."
Chavdar Yankov:
„Es war ein gutes Spiel und ich bin zufrieden, dass wir gewonnen
haben. Es war heute ein bisschen schwer für mich, aber es hat ganz
gut geklappt. Ich bin noch nicht ganz fit, aber soweit ist es wieder
ok. So in zwei bis drei Spielen sollte ich wieder 100%ig fit sein.
Wir haben in der ersten Halbzeit 3 Tore gemacht, allerdings war die
zweite Halbzeit nicht mehr so schön. Drei Punkte heute waren sehr
gut für uns. Ich gucke nicht so viel auf die Tabelle. Erst mal kommt
jetzt das nächste Pokalspiel, was wir gewinnen werden und dann
kommen die nächsten drei Punkte aus Koblenz und dann gegen Ahlen.
Wir haben unsere Ziele klar vor Augen."
Sören Larsen:
„Das Spiel war gut gemacht. Ich hab den Ball oft gewonnen und
dann wollte ich doch wohl irgendwie nicht (Anm. der Redaktion:
mit einem verschämten Lachen).
Ich habe keinen gesehen und dann ein bisschen Zeit
gewonnen und dann habe ich gedribbelt und dann habe ich klar
gespielt, oder? Und dann kam zum Glück Änis. Ich habe ganz klar
selbst versucht das Tor zu machen. Ich spiele gerne quer und wollte
einfach nur das Tor treffen. Es ist natürlich immer schön mit einem
Sieg in der Tasche ins nächste Pokalspiel zu gehen. Und jetzt
spielen wir ja schon wieder auswärts. Das wird ein ganz anderes
Spiel werden. Und dieser Sieg heute ist natürlich gut für unser
Selbstvertrauen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht all zu viel über
Augsburg, ich muss darüber mit den anderen aus der Mannschaft reden.
Änis war heute teilweise sehr eigensinnig. Und mein bester Tag war
es heute auch nicht gerade. Am Ende war ich ganz schön müde. Ich bin
sehr zufrieden mit dem 3:1 und das ist das Wichtigste. “
Björn Schlicke:
„Die spielerische Leistung war heute nicht so überragend. Das
Glück hatten wir in den letzten Wochen nicht gehabt, von daher
beschwere ich mich mal nicht. Ich nehme es so hin, obwohl ich weiß,
dass es vom spielerischen Aspekt heute viel zu wenig war. Wir
sollten nicht mit all zu viel Überheblichkeit ins nächste Spiel
gehen. Ich bin einfach nur froh, das wir heute 3 Punkte geholt
haben.“
Christian Tiffert:
„Wir sind momentan nicht grad mit Stürmer überbesetzt. Die andere
Lösung wäre gewesen, wenn man einen Außenspieler vorne herein
gestellt hätte. Solche Sachen sind grundsätzlich immer blöde. Es ist
nun mal ein schmaler Grad und man will ja gewinnen. Man muss auch
zusehen, dass man die Spieler so aufstellt, wie es geplant war. Wir
haben die ganze Woche trainiert. Ich denke im Hinterkopf auch, was
die zweite Halbzeit anbelangt, da haben wir ein bisschen Unruhe in
die Zuschauer gebracht. Man hatte gedacht, vielleicht kommt noch ein
viertes oder fünftes Tor, aber sowas ist dann immer schwierig. Man
führt 3:0 und alles ist super souverän und in der zweiten Halbzeit
musste dann eigentlich nur noch vorbei rennen. Deshalb denkt man
dann schon gerne an das nächste Spiel. Und das ist auch eine
Riesen-Möglichkeit für uns. Augsburg wird mal wieder eine typische
Pokal-Geschichte. Für beide gibt es so gesehen jede Menge
Möglichkeiten da zwei Zweitligisten ausgelost wurden. Und beide
haben die Möglichkeit einen riesigen Schritt zu machen. Augsburg hat
genau wie wir extreme Schwankungen drin. Mit dem VfB habe ich es
schon mal ins Viertelfinale geschafft.“
Caiuby wurde zwar vom Mannschaftsrat begnadigt, zahlen
muss er natürlich trotzdem. In die Mannschaftskasse. Damit es zum
Abschluss der Saison ein paar "Caipirinhas" mehr gibt.
Jochem
Knörzer (Text), Manuela Ihnle (Stimmen), Manfred Schneider
(Fotos)
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Neues Gesicht bei der MSV-Pressekonferenz - "...wenn,
sollte, würde..." |
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Duisburg, 01. Oktober 2009 - Die heutige
Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Union Berlin, Freitag, 18
Uhr in der MSV-Arena, war ganz gut besucht und mit Kameras
bestückt. Zu sehen war ein neues Gesicht auf dem Podium -
Sven Judith vertrat den grippeerkrankten MSV-Pressesprecher
Tobias Günther, dem wir von hier aus gute Besserung wünschen.

(v.l.: MSV-Trainer Peter Neururer, Pressesprecher i.V. Sven
Judith, MSV-Sportmanager Bruno Hübner) Auch vor dem Spiel
gegen den Tabellenzweiten der Zweiten Bundesliga waren die drei
Niederlagen hintereinander ein Thema beim MSV und wie die
Mannschaft damit umgeht. Neururer: "Die Stimmung ist halt
genau so, wie sie sein muss, bei einer Mannschaft, die Ansprüche
hat, diese Ansprüche aber nicht erfüllt hat. Sie hat die
Leistung in den letzten drei Pflichtspielen in der Liga nicht
erbracht. Und dementsprechend ist die Stimmung eben auch."
Im morgigen Spiel soll der Befreiungsschlag gelingen. Dass mit
Berlin ein nach sieben Spielen ungeschlagener Aufsteiger in die
MSV-Arena kommt, bezeichnete Neururer als "den richtigen
Parameter". In der Mannschaftsaufstellung wird es
Veränderungen geben. Zum Einen aufgrund der Fehlleistungen in
den letzten Spielen, zum Anderen aber auch aufgrund von
Verletzungen. Sandro Wagner ist gestern erfolgreich operiert
worden und Mihai Tararache fällt mit einem Problem im
Außenmeniskus aus. Bei Chavdar Yankov, der heute das Training
voll mit gemacht hatte, ist es immer noch fraglich, ob er mit
einer Handmanschette spielen kann. Sollte er weiterhin
ausfallen, wird Kevin Grund im Kader stehen. Inwieweit Chinedu
Ede nach seiner Grippeerkrankung schon fit genug ist, um
eingreifen zu können, ist auch noch offen. Trotzdem wird
Neururer seine Mannschaft offensiv ausrichten und versuchen,
eine Art Wiedergutmachung zu betreiben. Aufgrund der vielen
Fragezeichen nannte Peter Neururer keine Aufstellung.
Folgende Aufstellung wäre möglich: Starke - Korzynietz,
Fahrenhorst, Schlicke, Veigneau - Bodzek, Tiffert, Adler, Sahan
- Andersen - Larsen
Und wie sieht es nach dem
Spiel aus, wenn kein gutes Spiel und kein Erfolgserlebnis
zustande kommen sollte? Macht MSV-Trainer Peter Neururer
seine Drohung war und tritt zurück? Die Pressemeldungen der
letzten Tage rückte Neururer zurecht: "Ich spiel nicht mit
dem Feuer, aber ich stehe zu meinen Aussagen. Aber es ist schon
eigenartig, was teilweise aus der klaren Aussage, die ich
getätigt habe, gemacht wurde. Ich habe klipp und klar davon
gesprochen, dass ich Leistungsbereitschaft sehen will. Sollten
wir keine Leistungsbereitschaft sehen, dann würde ich
Konsequenzen daraus ziehen." Nach dem Appell an die
Mannschaft hat Neururer sowohl den Präsidenten Walter Hellmich
als auch Sportmanager Bruno Hübner über den Inhalt seines
Appells informiert. Neururer legt Wert darauf, dass es um
Leistungsbereitschaft geht. Er will, dass seine Spieler
Leistungsbereitschaft für den Verein, für die Mannschaft, für
sich selber und gerade auch für die Fans zeigen. Peter
Neururer: "Sollten wir keine Leistungsbereitschaft sehen,
dann werde ich Konsequenzen daraus ziehen. Das ist eine
vollkommen normale Angelegenheit." Er ist davon
überzeugt, dass die Mannschaft im Spiel gegen Union Berlin
Leidenschaft und Bereitschaft zeigt.
Auch das Thema
Bochum kam zur Sprache. Es ist bekannt, dass Neururer eine
Freundschaft mit Mitarbeitern des VFL Bochum pflegt, dass er im
Umfeld des VFL "Gönner" hat, auch sein gutes Verhältnis zu
Werner Altegoer (heute Aufsichtsratsvorsitzender des VFL) ist
bekannt. Neururer: "Es ist auch bekannt, dass ich liebend
gerne irgendwann mal, wenn ich nicht irgendwo unter Vertrag
stehe, wenn das irgendwann mal nicht der Fall sein sollte, und
dann sollte möglicherweise der VFL mich ansprechen und Interesse
kund tun, ob ich wieder zurück kommen würde, dann würde ich "Ja"
sagen." Laut Neururer steht die jetzige Situation in
Duisburg in keinerlei Zusammenhang mit dem VFL Bochum: "In
diese Situation haben wir uns selber gebracht." "Ich
gehe davon aus, dass wir morgen eine Mannschaftsleistung sehen,
die mich auch weiterhin längere Zeit hier, hier in Duisburg,
bleiben lässt", so Neururer zum Abschluss.
Auch
Sportmanager Bruno Hübner fordert von der Mannschaft
Leidenschaft und Einsatzwillen ein. "Wenn die
Leistungsbereitschaft, der Einsatzwillen mit der Qualität
unseres Kaders übereinstimmt, dann stimmen hinterher auch die
Ergebnisse." Hübner ist davon überzeugt, dass der
Trainer die Mannschaft mit seinem Appell erreicht hat: "Wir
haben einen der erfahrensten Trainer, wir glauben an ihn und an
den Appell und daran, dass wir morgen wieder in die Spur zurück
kehren."
Jochem Knörzer (Text), Manfred Schneider
(Foto)
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DFB-Pokal: MSV am Dienstag in Augsburg |
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Duisburg, 29. September 2009 -
Der Deutsche Fußballbund hat die Partien
der 3. Hauptrunde im DFB-Pokal terminiert. Demnach treten die
Zebras am Dienstag, 27.10.2009 um 20:30
beim Ligakonkurrenten FC Augsburg an. Als Free-TV-Livespiel
wurde das Spiel Eintracht Frankfurt – FC Bayern München
ausgewählt und am Mittwoch, 28.09.2009 um 20:30 Uhr live in der
ARD übertragen. Alle anderen Spiele werden neben der
Highlight-Berichterstattung auf ARD/ZDF live auf Sky übertragen.
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Kommentar: MSV in der Krise - Charakter ist gefragt |
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Duisburg, 29. September 2009 - Drei
Niederlagen in Folge in der Zweiten Bundesliga, ein kurzer
Lichtblick dazwischen im Pokal, Stürmer Sandro Wagner fällt
längerfristig aus - es sieht wahrlich alles andere als rosig
beim MSV Duisburg aus. Es ist da auch wenig hilfreich, wenn
MSV-Trainer Peter Neururer (wieder mal) mit seinem Rücktritt
droht. Er erwartet eine deutliche Leistungssteigerung seiner
Mannschaft im nächsten Spiel gegen Union Berlin, andernfalls
"bin ich weg". Das war allerdings bevor bekannt wurde, dass
Wagner in den nächsten Monaten ausfällt. Nicht nur die
Duisburger Spieler müssen jetzt Charakter zeigen, auch der
Trainer ist gefordert. Qualitativ ist der MSV sicher besser
als der aktuelle Stand - einen Platz vor der Relegation zur 3.
Liga -, jetzt müssen alle zeigen, dass sie auch kämpfen können.
Chavdar Yankov ist so einer, der andere mit ziehen könnte.
Vielleicht ist es jetzt doch erforderlich, sich eine Möglichkeit
zu überlegen, dass er mit einer Manschette spielen kann. Und
was ist mit dem "Leithammel" vergangener Tage, Ivo Grlic, der
den MSV in die Bundesliga geschossen hatte? Die Jung-Zebras
wie Caiuby und Ben-Hatira haben gezeigt, dass sie talentiert
sind, dass sie technisch einiges zu bieten haben. Sie haben aber
auch gezeigt, dass sie noch lernen müssen, als "Teamplayer" zu
spielen. Vieles ist zu eigensinnig, es fehlt die Übersicht, wann
muss ich selber schießen, wann ist abspielen die bessere Option.
Wäre es nicht sinnvoll, diesen Jungs einen erfahrenen Spieler
wie Grlic an die Seite zu stellen? Was der Mannschaft zur
Zeit fehlt, ist nicht das Erfolgserlebnis - das hatten sie in
Mönchengladbach -, sondern Sicherheit im Spiel und der Wille,
Tore zu erzielen und das Spiel zu gewinnen! Im Spiel gegen
Berlin kann die Mannschaft den MSV-Fans zeigen, dass sie gewillt
und fähig ist, 90 Minuten richtig Gas zu geben. Oder in
Kurzform: "Raus gehen und Gras fressen!"
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Kreuzbandriss bei
Sandro Wagner diagnostiziert |
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Duisburg, 28. September 2009 - Der MSV
Duisburg muss nicht nur im Spiel gegen Union Berlin auf seinen Stürmer Sandro
Wagner
verzichten. Bei der abschließenden Untersuchung des rechten
Knies wurde eine Teilverletzung des vorderen Kreuzbandes
diagnostiziert.
Die Notwendigkeit einer Operation wurde anschließend von
Professor Strobel und Dr. Karl-Heinz Bauer bestätigt.
MSV-Trainer Peter Neururer: „Wir müssen die Dinge nehmen wie sie
sind. Die Mannschaft und ich wünschen Sandro alles Gute und
hoffen, dass wir ihn schnell wieder bei uns begrüßen können.“
Wagner wird noch diese Woche von Professor Strobel in Straubing
operiert. Es ist damit zu rechnen, dass der Stürmer sechs Monate
ausfällt. |
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DFB-Pokal, Achtelfinale: Wieder kein Heimspiel für den
MSV |
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Duisburg, 27. September 2009 - Und wieder
musste der MSV Duisburg warten und wieder wurden die Zebras erst
in der drittletzten Partie gelost. Nach Inka Grings schaffte es
auch Frauen-Europameisterin Celia Okoyino da Mbabi nicht, für
die Duisburger endlich mal wieder ein Heimspiel zu ziehen. Am
27. oder 28. Oktober 2009 müssen die Zebras nach Bayern reisen
und treffen auf den FC Augsburg. Augsburg rangiert im Moment
einen Punkt vor dem MSV und liegt auf Platz 10 der Zweiten Liga.
Sicherlich nicht der attraktive Gegner, den man sich gewünscht
hätte, aber ein Gegner auf Augenhöhe, gegen den es möglich ist,
in das Viertelfinale des DFB-Pokals einzuziehen.
Alle Begegnungen des
DFB-Pokal-Achtelfinales 2009/2010 1860 München -
Schalke 04 Greuther Fürth - VfB Stuttgart VfL Osnabrück -
Bor. Dortmund Eintracht Trier - 1.FC Köln Werder Bremen -
1.FC K'lautern FC Augsburg -
MSV Duisburg
TSG Hoffenheim - TuS Koblenz Eintracht Frankfurt - Bay.
München Spieltermine: Dienstag / Mittwoch, 27./28.10.2009
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Rot-Weiß
Oberhausen - MSV
Duisburg
1:0 (1:0)
Dritte
Niederlage in Folge, Starke verhindert höhere Niederlage |
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Nach der erfolgreichen Pokal-Kür: Ein Sieg im
Nachbarschaftsderby ist Pflicht |
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Duisburg, 25. September 2009 - Entspannte
Gesichter beim MSV, doch jedem ist klar, dass für die Fans im
Spiel gegen RWO am heutigen Freitag um 18 Uhr in Oberhausen nur
ein Sieg zählt. Wieder werden mehr als 5.000 Fans die Zebras
begleiten und lautstark unterstützen. So wie in Mönchengladbach.
Neururer: "Die Leistung in Mönchengladbach muss der
Parameter für die zukünftigen Spiele sein. Das kann ich, das
muss ich einfordern. Ich gehe davon aus, dass ich das der
Mannschaft heute morgen vermitteln konnte."
Das
Spielsystem aus Gladbach, 4-4-2 bzw. 4-3-3, wird ebenso wenig
verändert wie wohl auch die Anfangself. Fahrenhorst ist
wieder im Mannschaftstraining, wird auch im Kader stehen. Beim
Pokalspiel hat er selber darum gebeten, nicht von Anfang an zu
spielen. "Das ist die profihafte Einstellung, die ich
erwarte. Fahrenhorst schätzt selber ein, dass er noch keine 90
Minuten durchstehen kann, setzt sich aber als Alternative auf
die Bank. Gleiches gilt für Ede, der im Spiel selber um die
Auswechslung gebeten hat, weil er eingesehen hatte, dass es
nicht mehr weiter ging. Diese Einstellung muss man haben!"
Nicht dabei sein kann Kevin Grund, erneut aufgrund seiner
Ausbildung. Die verletzten Sandro Wagner und Chavdar
Yankov fallen weiter aus.
Aufstellung:
Starke - Korzynietz, Tiago,
Schlicke, Veigneau - Bodzek, Tiffert, Ben-Hatira, Ede - Caiuby,
Larsen
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Pressekonferenz und Stimmen zum Spiel
Ergebnisse DFB-Pokal
2009/2010
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Duisburg, 22. September 2009 - Endlich gab
es beim MSV Duisburg wieder strahlende Gesichter. Der MSV hat
mit einem verdienten 1:0 beim Erstligisten Borussia
Mönchengladbach gewonnen und ist in das Achtelfinale des
DFB-Pokals eingezogen.
MSV-Trainer Peter
Neururer: "Wir sind sehr glücklich darüber, hier den
Sieg eingefahren zu haben. Ein Sieg, der auch zeigt, was in
dieser Mannschaft steckt. Man konnte heute sehen, dass meine
offensivere Aufstellung auch die Abwehr verbesserte. Wir haben
heute kollektiv guten Fußball gespielt und mannschaftlich
geschlossen nach hinten und vorne gearbeitet. Eigentlich will
ich keinen extra heraus stellen, aber allein, wie Sören Larsen
den Ball für Andersen aufgelegt hat, wie er vorne und hinten für
die Mannschaft gearbeitet hat, das war schon toll. Wir sind
glücklich, vor so einer tollen Kulisse eine Runde weiter
gekommen zu sein. Dieses Erfolgserlebnis nehmen wir in die Liga
mit und wollen am Freitag in Oberhausen die Punkte mit nehmen."
Michael Frontzeck: "Unterm Strich kann
ich mich da nur anschließen, aufgrund der zweiten Halbzeit. In
der ersten Halbzeit hätten wir in Führung gehen müssen, wir
waren überlegen. Es ist bitter, es ist wirklich bitter. Wie
Peter gerade schon sagte, es war eine fantastische Atmosphäre.
Wir müssen uns steigern. Wir müssen ganz schnell aus den Dingen
lernen. Es sind ähnliche Dinge wie im Spiel gegen Hoffenheim,
übertragen auf die 90. Minute. Es ist ein bitterer Abend für
uns."
Björn Schlicke: "Das war
eine ordentliche und geschlossene Mannschaftsleistung. Wir haben
eine starke zweite Halbzeit gespielt. Die Einwechselungen des
Trainers haben richtig gepasst. Wir haben aber auch insgesamt
gut gestanden. Die Unterstützung unserer Fans war einfach
super."
Bernd Korzynietz: "Ich
habe mich gefreut, wieder mal in Gladbach spielen zu können.
Allerdings ist meine Freude über unseren Sieg gegen Gladbach
größer. Jetzt sollten wir auch in der Liga wieder zurück in
unsere Spur finden. Es ist ein verdienter Sieg. Unser
Abwehrverhalten fing heute bereits im Sturm an. Wir haben uns
gut verschoben, von daher stand auch die Abwehr gut. Die
Doppel-Sechs mit Bodzek und Tiffert ist eine Option für unser
Spiel. Heute hat uns das geholfen."
Tom
Starke: "Wir haben eine gute Leistung gezeigt, die
Leistungsbereitschaft war 100%. Das Passspiel passte heute
endlich auch wieder. Jetzt müssen wir auch in der Liga so
auftreten und in Oberhausen ein weiteres Zeichen setzen."
MSV-Sportmanager Bruno Hübner: "Es
war ein verdienter Sieg. Die Mannschaft hat eine hohe
Laufbereitschaft gezeigt, sie ist aggressiv aufgetreten. Unsere
Fans waren einfach super. Es war eine tolle Stadionatmosphäre.
Das Geld können wir sicher gut gebrauchen. In der Winterpause
sind aber noch keine Transfers geplant. Die positive Stimmung
müssen wir jetzt in die Ligaspiele mit nehmen, insbesondere in
unsere MSV-Arena."
Jochem Knörzer (Text + PK), Michael
Reucher (Stimmen)
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VfL Borussia Mönchengladbach - MSV
Duisburg
0:1 (0:0) Andersen trifft in der letzten Minute |
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Kommentar - MSV und Trainer Neururer in einer Krise!?
oder Mitschuld der Presse? |
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Duisburg, 22. September 2009 - Der MSV
Duisburg hat die letzten beiden Ligaspiele mit insgesamt 1:7
Tore verloren. Natürlich kann man in Kaiserslautern verlieren,
auch mit 1:4. Aber nicht so, wie es die Spieler des MSV über 80
Minuten zeigten. Zweikämpfe wurden erst gar nicht angenommen,
das "sich gegen die Niederlage stemmen" fehlte gänzlich.
Individuelle Fehler häuften sich und breiteten sich wie ein
Virus in der ganzen Mannschaft aus. Auch das Heimspiel gegen
den letztjährigen Bundesligisten Bielefeld wurde verloren. Man
kann verlieren, auch in einem Heimspiel, auch mit 0:3. Aber
auch hier nicht so, wie es über 90 Minuten gezeigt wurde. Von
der ersten Minute an waren die Zebras bemüht, möglichst keinen
Fehler zu machen. Richtig, die Spieler waren bemüht, keine
Fehler zu machen, nicht darum bemüht, ein Tor zu erzielen und
einen Sieg ein zu fahren. Nach der Bielefelder Führung war im
ganzen Stadion zu spüren, wie verunsichert die Duisburger
Mannschaft war. Da brachten auch die Fangesänge "Wir wollen euch
kämpfen sehen", nichts. Die Duisburger kamen erst gar nicht in
die Zweikämpfe, da war kein Ansatz, um zu kämpfen. Natürlich
war das auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel in
Mönchengladbach ein Thema. Neururer: "Beide Niederlagen
haben wir uns gerechterweise eingefangen, weil wir in beiden
Spielen die klar schlechtere Mannschaft waren. Weil wir Fehler
gemacht haben, die ich eigentlich von meiner Mannschaft noch
nicht gesehen habe. Wir haben allerdings keine Fehler
wiederholt. Von daher waren wir sehr kreativ, im Erschaffen von
neuen Fehlern." Auf Nachfrage aus der Runde der fünf!
anwesenden Medienvertreter, wie es denn sein kann, dass sich die
Duisburger Spieler, die saisonübergreifend 10 Ligaspiele
hintereinander nicht verloren hatten, sich durch eine
Auswärtsniederlage - die erste nach 12 Auswärtsspielen in der
Zweiten Bundesliga - so verunsichern lassen, wurde dann die
Berichterstattung der lokalen Presse angeführt. Neururer:
"Was im hier im Umfeld nach den Niederlagen entstanden ist,
teilweise durch die Berichterstattung, habe ich persönlich
im Fußball noch nicht erlebt. Wie eine Stimmungslage, die nur
positiv war, positiv begleitet wurde, plötzlich umkippt und in
eine Negativ-Stimmung umschlägt, in einer Form, das ist für mich
ein Rätsel. Nein, kein Rätsel, denn ich bin nicht ratlos! Es ist
für mich kein Rätsel. Es ist mir klar, dass bei einer so
tendenziösen, nur in eine Richtung, nämlich negativen,
Berichterstattung, die Stimmungslage so sein muss." Der
MSV-Trainer brachte als Beispiel, dass ein Neuzugang nach dem
Spiel gegen Bielefeld - der einzige echte Neuzugang war Sören
Larsen, bereits nach diesem Spiel in der Presse in Frage
gestellt worden war. Er verstieg sich dahin, dass die
Berichterstattung nach der Niederlage auf dem Betzenberg auch
mit dafür gesorgt hat, dass nur 14.000 Zuschauer zu dem
Heimspiel gegen Bielefeld kamen. Lieber Herr Neururer, das
würde ich dann doch eher an der Anstoßzeit festmachen.
Freitagspätnachmittag um 18 Uhr ist einfach keine passende Zeit
für einen Stadionbesuch. Da kommt man gerade von der Arbeit oder
aber man ist noch am Arbeitsplatz. Und es ist auch keine Uhrzeit
für ein immer anziehendes Flutlichtspiel. Dafür ist es um 18 Uhr
einfach noch zu hell. Da richten Sie Ihren Vorwurf mal besser an
die Adresse der DFL!
- to be continued, weil ich jetzt
nach Mönchengladbach starte! In der Hoffnung, dort ein paar
tausend stimmgewaltige MSV-Fans zu treffen.
Wie
soll man diesen Kommentar nach so einem Spiel und Sieg in
Mönchengladbach fortführen? Da warte ich einfach mal das
Spiel in Oberhausen ab. Da wird sich zeigen, ob die Mannschaft
den "Geist aus Mönchengladbach" mit in die Zweite Liga genommen
hat.
Jochem Knörzer
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Ohne Wagner und Yankov nach Mönchengladbach |
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Duisburg, 21. September 2009 - Nach der
Heimniederlage gegen Bielefeld kommt das Pokalspiel am morgigen
Dienstag, 19 Uhr in Mönchengladbach, gegen die Borussia
eigentlich zum richtigen Zeitpunkt - der MSV sollte dort befreit
aufspielen können, weil er als Zweitligist dort nichts zu
verlieren hat. Erst recht nicht, wenn wichtige Spieler
ausfallen. Chavdar Yankov wird dem MSV wahrscheinlich vier
Wochen nicht zur Verfügung stehen, seine beim Fahrradfahren
erlittene Mittelhandfraktur entpuppte sich als Trümmerbruch. Da
hilft auch keine Manschette. Der nächste Ausfall betrifft
Duisburgs Torjäger Sandro Wagner. Er fällt zumindest zwei Wochen
aus, weil er sich im Spiel gegen Bielefeld eine
Kapselbandverletzung zugezogen hat. Somit wird er auch in
Oberhausen, gegen RWO, und eine Woche später, im Heimspiel gegen
Senkrechtstarter Union Berlin wohl nicht zur Verfügung stehen.
Auch Fahrenhorst wird sich das morgige Pokalspiel wohl nur im
Fernsehen anschauen können. Die letzten Blutwerte ergaben kein
zufrieden stellendes Ergebnis. Immerhin ist "Kai-Uwe",
Caiuby, wieder fit und steht neben Ben-Hatira und Larsen in der
Startelf und in der Pflicht, 100%ige Leistungsbereitschaft zu
zeigen. Auch Ede wird als "Maskenmann" mit dabei sein. Von
daher ist folgende Aufstellung möglich: Starke - Korzynietz,
Tiago, Schlicke, Veigneau - Bodzek (Tararache) - Tiffert, Ede,
Ben-Hatira - Caiuby, Larsen Dazu stoßen sicherlich Herzog,
Soares, Tararache, Grlic, Adler, Andersen und Sahan. Gut
6.000 MSV-Fans werden im Borussia-Park erwartet. Es ist ein
Pokalspiel, ein Auswärtsspiel und das Heimteam ist haushoher
Favorit. Der MSV Duisburg hat nichts, aber auch gar nichts, zu
verlieren. Beste Voraussetzungen für die MSV-Fans, 90
Minuten (und vielleicht auch ein paar Minuten mehr) lautstark
"abzufeiern"!
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Zebra erzielt Siegtor für
U17-Nationalmannschaft |
Duisburg, 20. September 2009 -
MSV-U19-Spieler Andre Hoffmann traf für die
U17-Nationalmannschaft des DFB beim Turnierspiel gegen
Serbien zum 1:0 (0:0)-Endstand. Dem Verteidiger gelang in
der 67. Minute im Anschluss an einen Eckball der
Siegtreffer. Hoffmann trifft mit der Auswahl im Rahmen des
Vier-Nationen-Turniers in Deutschland noch am Dienstag in
Bergisch Gladbach auf Israel.
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Pressekonferenz und Stimmen zum
Spiel |
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Duisburg, 18. September 2009 - 1:4 in
Kaiserslautern, acht Tage später im Heimspiel ein 0:3 gegen
Bielefeld - nur ein Gesicht strahlte bei der Pressekonferenz
nach dem Spiel - das von Arminia-Trainer Thomas Gerstner.

(v.l.: Bielefeld-Trainer Thomas Gerstner, MSV-Pressesprecher
Tobias Günther, MSV-Trainer Peter Neururer)
Thomas Gerstner: "Wir haben von der ersten bis zur
letzten Minute ziemlich viel richtig gemacht. Wir haben von der
ersten Minute an gezeigt, in welche Richtung wir spielen. Wir
hatten in den ersten zehn Minuten durch Halfar eine große Chance
in Führung zu gehen. Wir haben das Spiel kontrolliert und
bestimmt. Wir haben das Spiel, auch in der Höhe, verdient
gewonnen."
Peter Neururer: "Ich
kann mich den Ausführungen meines Vorredners vorbehaltlos
anschließen. Herzlichen Glückwunsch zur tollen Leistung, die
ihr hier vollbracht habt. Auch wenn wir das unsere dazu getan
haben und es dem Gegner sehr leicht gemacht haben. Wir laufen
Gefahr, das, was wir uns in den letzten Monaten aufgebaut haben,
in zwei schlechten Spielen kaputt zu machen. Nach so einer
eindrucksvollen Niederlage sollte man keine Kritikpunkte
veröffentlichen. Ich werde erst mal eine Nacht darüber schlafen.
Zumal wir am Dienstag ein wichtiges Spiel haben, eine
Möglichkeit für die Spieler, sich wieder positiv darzustellen.
Es waren nicht ein, zwei neben der Spur, da kann man als
Trainer reagieren, sondern es waren 8,9. Wir sind hier
mannschaftlich untergegangen, jetzt liegen wir wirklich am
Boden. Jetzt gilt es wieder aufzustehen und das werden wir
machen."
Björn Schlicke: „Wir
haben gespielt, als hätten wir 2:0 geführt. Es sind die selben
Fehler gemacht worden, wie in Kaiserslautern. Wir haben die
Bälle nicht verloren, weil wir sie nicht gehabt haben. Das Ganze
zieht sich wie ein roter Faden. Man kann es nicht immer auf die
Abwehr schieben. So, wie wir heute aufgetreten sind, können wir
uns den Dienstag sparen.“
Christian Tiffert:
„Ich habe keine Erklärung für heute. Wir hatten
nicht eine Torchance. Wir haben viel zu viele Fehler gemacht.
Meiner Meinung nach hat die Leidenschaft gefehlt. Jetzt ist die
Verunsicherung groß. Wir haben die erste Zeit der Saison gut
gespielt und bekommen in Kaiserslautern die erste Packung. Und
heute Abend folgte die zweite. Jetzt schon von Aufstieg zu
sprechen ist Blödsinn. Es war kein guter Tag heute.“
Bernd Korzynietz: "Es wurde heute eigentlich
alles gesagt."
Tom Starke: „Dass
wir schlecht gespielt haben ist heute noch untertrieben. Mir
fehlt jegliche Erklärung. Es kam von der ersten Minute an
nichts. Jeder muss voran gehen, aber jeder Einzelne hat heute
versagt. Es war schon sehr bitter. Und wenn der Trainer mit uns
redet, dann ist nicht die Lautstärke von Bedeutung. Wir müssen
einfach wach werden. Wenn wir jetzt nicht anfangen aufzupassen,
dann sieht es böse aus. Wir dürfen das Ziel nicht aus den Augen
verlieren. Wir haben erst zwei Spiele verloren und müssen nach
vorne schauen. Wenn wir uns am Dienstag genauso präsentieren,
dann wird’s bitter. Es war enttäuschend und hat heute auch
irgendwie ins Bild gepasst.“
Sören Larsen:
„Es war ein Alptraum heute. Wir müssen uns stark verbessern. Der
MSV hat erst sechs Spiele gespielt. Noch können wir den Aufstieg
schaffen. Es wird nicht einfach. Es war heute nicht unser Tag
und ich kam nicht richtig ins Spiel. Wir sind bemüht weiter zu
kommen. Wir wollen am Dienstag natürlich gewinnen. Wir
müssen ein gutes Spiel spielen. Und an einem guten und
gewonnenen Pokalspiel kann die Mannschaft wachsen. Ich selbst
kann nicht sagen, ich brauche Zeit, sondern ich muss 100%ig ins
Spiel kommen. Und für mich war der MSV Duisburg die beste
Entscheidung. Ich fühle mich hier wohl. Und wir sind erst sechs
Punkte nach hinten heraus. Aber die sind noch aufzuholen.“
Jochem Knörzer (Text + PK), Manuela Ihnle
(Stimmen), Manfred Schneider (Foto)
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MSV
Duisburg - DSC Arminia Bielefeld
0:3 (0:1) Federico schießt Duisburg mit 2 Toren
ab |
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Zusätzliche Züge zum Pokalspiel in
Mönchengladbach |
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Duisburg, 18. September 2009 - Die
Deutsche Bundesbahn AG setzt am 22. September 2009 anlässlich
des Pokalspiels Borussia Mönchengladbach - MSV Duisburg
zusätzliche Züge ein.
Sonderfahrplan hier klicken
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Larsen und Ben-Hatira in der der
Anfangself - Caiuby, Yankov und Fahrenhorst fraglich |
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Duisburg, 17. September 2009 - Morgen, 18
Uhr, spielt der MSV Duisburg gegen den Bundesliga-Absteiger
Arminia Bielefeld. Ein Sieg wäre das passende Geschenk zum 107.
Geburtstag, den der MSV Duisburg, der am 17.09.1902 gegründet
wurde, heute begeht. Auf der heutigen Pressekonferenz hakte
MSV-Trainer Peter Neururer selber noch mal nach. "Die
Niederlage ist in Kaiserslautern äußerst deftig ausgefallen, die
wir verdientermaßen haben einstecken müssen. Eine Niederlage,
von der wir mit Glück sagen können, dass sie im Rahmen geblieben
ist." Nach dem, bis auf die ersten 10 Minuten, schlechten
Spiel auf dem Betzenberg erwartet Neururer gegen Bielefeld
wieder die entsprechende Leistung und Leistungsbereitschaft
seiner Mannschaft. Von sich aus hätte der MSV-Trainer wieder
auf die gleiche Elf gesetzt, wird aufgrund einiger Verletzungen
und Erkrankungen wohl umstellen müssen. Neben Caiuby -
Adduktorenprobleme, Yankov - Mittelhandfraktur und Ede -
Nasenbeinbruch, meldete sich heute morgen auch Fahrenhorst mit
hohem Fieber ab. Der Arzt schickte ihn mit Verdacht auf
Viruserkrankung erst mal nach Hause. Wer davon zum Kader gegen
Bielefeld gehören wird, entscheidet sich erst nach der
mittäglichen Untersuchung. Bei Yankov ist angedacht, ihn mit
einer Manschette an der Hand spielen zu lassen. In der
Anfangself werden auf jeden Fall Ben-Hatira und Larsen stehen.
Sören Larsen hat intensiv das Zusammenspiel mit Sturmpartner
Sandro Wagner geübt. Neururer: "So wie die beiden miteinander
spielen, den Weg zum Tor suchen, ist das schon OK. Mehr kann man
in der kurzen Zeit nicht erwarten. Das wird mit Sicherheit noch
viel besser." Konditionell sieht Neururer keine Probleme bei
Larsen: "Er sollte Luft für mehr als 90 Minuten haben."
Sollte Fahrenhorst ausfallen, wird Tiago seinen Platz
einnehmen. Auch Bruno Soares wird dem Kader angehören. Nicht
dabei sein wird Kevin Grund, aufgrund der Ausbildungssituation.
Gegen die sich selber zum Meisteranwärter der Zweiten Liga
proklamierte Arminia aus Bielefeld hofft Peter Neururer ein mal
mehr auf die Duisburger Fans. Wenn auch die Anstoßzeit, Freitag
18 Uhr, eher nicht dazu angetan ist, ein Stadion zu füllen,
wünscht sich Neururer eine zahlreiche Unterstützung von den
Rängen "Wir brauchen die Unterstützung, wir brauchen den 12.
Mann!"
Mögliche Aufstellung: Starke - Korzynietz, Tiago,
Schlicke, Veigneau - Bodzek, Yankov, Tiffert, Ben-Hatira -
Larsen, Wagner
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