Zebra-Archiv November - Dezember 2009

 

2009: Motivator, "Harter Hund" und Ivos Comeback

Duisburg, 31. Dezember 2009 - Im Jahr 2009 saßen mit Peter Neururer, Uwe Speidel und Milan Sasic drei verschiedene Trainer bei den Zebras in den Ligaspielen auf der Bank.
Über das Jahr 2009 und somit Saison übergreifend, kann sich die Bilanz von Ex-Trainer Neururer (Foto links) eigentlich sehen lassen:
13 Siege, 8 Unentschieden und 6 Niederlagen bedeutenden 47 Punkte aus 27 Spielen. Dazu noch zwei Siege und eine, allerdings verheerende, Niederlage im DFB-Pokal. Das Pokalaus mit 0:5 in Augsburg und die Tatsache, dass vier der sechs Niederlagen in der neuen Saison 2009/2010 "eingefahren" wurden, bedeutete die Trennung vom Motivator Neururer.

Für das Spiel in Koblenz musste dann Co-Trainer Uwe Speidel einspringen. Bereits zur Halbzeitpause war das
Spiel mit 3:0 für den MSV gelaufen.

Nur einen Tag später gab der MSV Duisburg die Verpflichtung von Milan Sasic (Foto rechts) bekannt und stellte den neuen Trainer am folgenden Tag vor. In sechs Spielen unter seiner Leitung gelangen 3 Siege, 2 Unentschieden und 1 Niederlage. Bemerkenswert, dass die Zebras unter Sasic in der MSV-Arena noch sieglos sind.
Noch bemerkenswerter ist allerdings, dass Sasic nur in seinem ersten Spiel, gegen Ahlen, mit Sören Larsen einen echten und gesetzten Stürmer einsetzen konnte. Seit diesem Spiel musste er die Mannschaft aufgrund von Verletzungen und Krankheiten immer wieder umstellen und Positionen neu besetzen.

Einer der Gewinner dieser Misere ist zweifellos Ivica Grlic (Foto links). Unter Neururer bereits aufs "Altenteil" geschoben, bewies der "Leithammel" der Aufstiegself 2007 nach dem Trainerwechsel, dass er noch lange nicht zum "alten Eisen" gehört. Gegen Paderborn traf er aus jeder Lage, in Karlsruhe gelang ihm endlich wieder ein Freistoßtor. Und im letzten Heimspiel gegen Aachen wurde ein Führungsspieler wie er schmerzlich vermisst.


Aus der Hinrunde der Saison 2009/2010 nimmt der MSV Duisburg 28 Punkte mit ins neue Jahr. Die Aufstiegsränge, zumindest der zweite und dritte Platz, sind mit zwei bzw. fünf Punkten Abstand, in Sichtweite.
Die kurze Winterpause, das erste Ligaspiel findet bereits am Sonntag, 17. Januar 2010, um 13:30 Uhr, gegen Frankfurt, statt, gibt wenig Anlass zur Hoffnung, dass Milan Sasic wenigstens mit einem Stürmer, Sören Larsen, im ersten Rückrundenspiel aufwarten kann.
Allerdings bin ich mir aufgrund der letzten Spiele sicher, dass dann wieder andere Spieler in die Bresche springen werden.
Und das ist das, was die MSV-Fans mit in das neue Jahr nehmen können:
Unter MSV-Trainer Sasic hat die Mannschaft in den letzten Spielen gezeigt, dass sie lebt.
Jeder zeigt Einsatzwillen, Leidenschaft, Kampf und die Bereitschaft, über 90 Minuten alles für den MSV zu geben.
So muss das sein, so wollen wir das sehen!

Wir wünschen unseren Lesern, MSV-Fans und dem MSV Duisburg einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010!

Und damit Sie auch wissen, wer das wünscht, ein Foto, aufgenommen von unserem Fotografen Manfred Schneider, in der MSV-Arena während der Live-Berichterstattung.
v.l.: Jochem Knörzer (Text), Manuela Ihnle (Stimmen)

Winterfahrplan des MSV – Zebras testen gegen Nürnberg und Offenbach

20.12.09 – 01.01.2010: Trainingsfrei (Die Profis haben individuelle Trainingspläne für die Pause mitbekommen)
02.01.10: Harder13 Cup Hallenturnier in der SAP-Arena in Mannheim
03.01.10: Abreise in Trainingslager Türkei/Belek
05.01.10: 1. FC Nürnberg – MSV Duisburg (16:00 Uhr Platzanlage Hotel Cornelia)
09.01.10: MSV Duisburg – Offenbacher Kickers (16:00 Uhr Platzanlage Hotel Calista)
10.01.10: Rückreise aus dem Trainingslager
17.01.10: Start in die Rückrunde: Heimspiel gegen FSV Frankfurt

Zebras starten beim Harder13 Cup in Mannheim

Duisburg, 26. Dezember 2009 - Am 2. Januar 2010 findet bereits die vierte Auflage des Harder13 Cup in der SAP Arena in Mannheim statt. Die Zebras nehmen das erste Mal an dem Hallenturnier teil. Neben dem MSV sind die beiden Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern und Karlsruher SC vertreten. 2008 konnte Karlsruhe sogar als Sieger vom Platz gehen. Die erste Bundesliga ist mit Titelverteidiger Eintracht Frankfurt und einem weiteren Turnierneuling, dem SC Freiburg, bei dem Turnier vertreten. Der SV Waldhof Mannheim macht nächstes Jahr ebenfalls wieder mit und versucht erneut, den großen ein Bein zu stellen. Bei der letzten Auflage nutzen sie ihren Heimvorteil und belegten am Ende den zweiten Platz.
Die Top Besetzung des Hallenturniers ist natürlich vielversprechend: „Wir freuen uns, dass wir trotz der sehr kurzen Winterpause ein so hochkarätig besetztes Teilnehmerfeld für die vierte Auflage des Harder13 Cups am 2. Januar 2010 zusammenstellen konnten“, sagt Turnier-Organisator Daniel Hopp.

Auch Sportdirektor Bruno Hübner freut sich über die Teilnahme seiner Zebras: „Ich finde es toll, dass unsere Mannschaft am Harder13 Cup teilnimmt. Hallenturniere haben einen ganz eigenen Charakter und sind eine interessante Abwechslung für die Mannschaft und auch die Fans. So muss außerdem niemand während der Winterpause auf den MSV verzichten. Zudem ist es eine tolle Herausforderung sich in diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld zu messen.“

Bei dem Turnier wird in zwei Dreiergruppen gespielt. Hiervon ziehen jeweils die beiden Erstplatzierten in die Halbfinals ein. Dann werden um die Plätze Drei und Vier gespielt, bevor das Finale ausgetragen wird.
Der Turniersieger erhält neben einem Pokal ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Auch die besten Einzelleistungen werden ausgezeichnet: Der beste Feldspieler und der beste Torwart werden von der Presse gewählt. Der erfolgreichste Torschütze wird natürlich ebenfalls geehrt.
Die Stimmung beim Harder13 Cup ist traditionell sehr gut. Die 12.000 Plätze der SAP Arena waren in den letzten Jahren immer restlos ausverkauft.
Der Harder13 Cup wird auf EUROSPORT live am 2. Januar 2010 ab 17.30 Uhr übertragen. Natürlich können die Zebras auch live vor Ort angefeuert werden. Tickets gibt es unter www.saparena.de oder unter der Ticket-Hotline 0621 - 1819 0 333. Der Vorverkauf ist bereits angelaufen und die Ticketpreise liegen zwischen 12 und 39 Euro. joke

Spieltage 23 - 27: Zebras müssen dreimal freitags ran

Duisburg, 26. Dezember 2009 - Die Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL) hat die Spieltage 23 bis 27 terminiert. Dem zu Folge spielt der MSV in fünf Partien dreimal freitags, einmal sonntags und einmal montags.
Das Derby gegen Rot-Weiß Oberhausen findet am Freitagabend, den 26. Februar, unter Flutlichtatmosphäre statt.
Die Auswärtsspiele in Bielefeld (19.02.) und Rostock (19.03.), sowie das Heimspiel gegen Oberhausen (26.02.) absolvieren die Zebras jeweils freitags, während das Auswärtsspiel gegen Union Berlin (07.03.) sonntags und die Partie zuhause gegen 1860 München (15.03.) montags stattfinden.

19.02.10 Arminia Bielefeld - MSV Duisburg
26.02.10 MSV Duisburg - Rot-Weiß Oberhausen
07.03.10 Union Berlin - MSV Duisburg
15.03.10 MSV Duisburg - 1860 München
19.03.10 Hansa Rostock - MSV Duisburg

Schade!

Duisburg, 20. Dezember 2009 - Der MSV hat den Sprung auf den dritten Tabellenplatz in der Zweiten Bundesliga verpasst. Gegen Alemannia Aachen verloren die Zebras, nach sieben Ligaspielen ohne Niederlage, verdient mit 0:2. Verdient, weil Aachen in der ersten Halbzeit klar überlegen war, verdient, weil Duisburg in der zweiten Halbzeit, trotz Elfmeter, kein Mittel fand, ein Tor zu erzielen. Verdient, weil Aachen auch in der Statistik klar überlegen ist. 14:8 Schüsse, davon 8:5 auf das Tor, und 55% gewonnene Zweikämpfe sprechen eine deutliche Sprache. Noch deutlicher:

Am Ende hieß es in der Eckenstatistik 6:2 für die Alemannia.

Insbesondere in der ersten Halbzeit musste man den Eindruck gewinnen, dass, von Tom Starke abgesehen, sich alle Feldspieler in dem "Loch" befanden, das MSV-Trainer Milan Sasic ja vorhergesagt und befürchtet hatte.
Trotzdem ist es kein Grund, diese Spieler jetzt in Grund und Boden zu kritisieren.
Diese Duisburger "Verlegenheitself", die seit Wochen ohne ihre etablierten Stürmer Sandro Wagner und Sören Larsen auskommen muss, die in der Abwehr und im Mittelfeld von Spiel zu Spiel aufgrund von Verletzungen und Sperren immer wieder umbesetzt werden musste, hat seit dem Spiel in Fürth permanent an ihrem Limit gespielt. Ausgerechnet vor der letzten Hinrundenbegegnung musste dann auch noch Ivica Grlic mit einer fiebrigen Grippe passen. Grlic, der die letzten vier Tore der Zebras erzielt hatte, der sich in dieser schwierigen Situation (wieder mal) als Führungsspieler zeigte und etablierte.
Das war einfach nicht mehr zu kompensieren.
Schade, dass der Einbruch ausgerechnet jetzt kam. Schade, weil die Mannschaften auf den Tabellenplätzen zwei bis vier, die vor dem MSV in der Tabelle stehen, alle, ohne Ausnahme, patzen. Düsseldorf verliert in Rostock, Bielefeld holt nur einen Punkt in Oberhausen und Pauli verliert das Spiel in Paderborn. Durch diese Konstellation hätten die Zebras auf dem dritten Tabellenrang, dem Relegationsplatz, überwintern können.
Sehen wir es positiv: Mit 28 Punkten hat der MSV nur fünf Punkte Abstand auf Direktaufstiegsplatz zwei, drei Punkte auf Platz drei.
Wer hätte damit nach dem Heimspiel gegen Ahlen noch gerechnet?

Von daher wünsche ich dem MSV, dass sich die Verletztenliste in der kurzen Winterpause deutlich verringert und keine neuen Patienten dazu kommen! Dann klappt es auch in der Rückrunde mit den Punkten.


v.l.: Aachens Trainer Michael Krüger, MSV-Pressesprecher Sven Judith und MSV-Trainer Milan Sasic

Stimmen zum Spiel
Aachens Trainer Micheal Krüger: „Vor allem in der ersten Halbzeit hat meine Mannschaft eine fast makellose Leistung abgeliefert. Fast, weil wir nur mit 1:0 geführt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht den richtigen Faden wieder gefunden. Duisburg wurde stärker und mit der Elfmetersituation hätte das Spiel kippen können. Gott sei Dank konnte Stucki den Elfer halten und wir konnten das zweite Tor machen. Unterm Strich glaube ich, dass unser Sieg hoch verdient ist.“ 

MSV-Trainer Milan Sasic: „Trotz der Niederlage habe ich keinen Anlass, meine Mannschaft zu kritisieren. Das, was die Mannschaft, unter schwierigen Bedingungen, in den letzten Spielen geleistet hat, darf man nicht vergessen. Wir haben nie gejammert, haben uns nie beschwert. Es haben immer sechs bis acht Spieler gefehlt. Und die Jungs haben das weggesteckt, dass man glaubte, das könnte auch heute positiv ausgehen. Und es hätte auch positiv ausgehen können. Ich kann meinem Kollegen nicht zu 100% zustimmen. Der Sieg ist nicht hochverdient, er ist verdient. Wir haben in der ersten Halbzeit versagt. Aber aus den Gründen, die ich bereits erwähnt habe. Die Jungs haben auch das Recht, einmal zu versagen. Leider haben wir das teuer bezahlt. Wir haben in der ersten Halbzeit alles falsch gemacht. Wir waren zu weit weg vom Gegner. Das, was wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, das könnte, das müsste für einen Sieg reichen. Wir haben jetzt 28 Punkte. Wenn die Jungs so weiter arbeiten, wie in den letzten Wochen, dann werden wir  viele Punkte holen.“ 

Tom Starke: „In den letzten Spielen haben wir unsere ganzen Ausfälle gut kompensieren können. Nur heute nicht! Von der 1. bis zur 45. Minute war das ein Totalausfall.
Schade, dass wir mit diesem Ergebnis in die Winterpause gehen müssen. Ich bin mir aber sicher, dass wir nach der Pause Wiedergutmachung für das Spiel betreiben werden. Und dann wieder mit unseren Stammspielern. Unser Ziel, das wir uns vor der Saison gesetzt haben, haben wir zwar nicht erreicht, aber insgesamt ist das Hinrundenergebnis ganz in Ordnung.“ 

Nicky Adler: „Es war eine ungewöhnliche Niederlage. Mit dem verschossenen Elfmeter wären wir vielleicht nochmal ran gekommen. Es ist natürlich schade mit einer solchen Niederlage in die Winterpause zu gehen. Die Serie ist zu Ende. Ich denke mal, es war in den letzten Wochen ok und man muss diese Niederlage auch mal verzeihen können. Ich denke mal, die letzten Wochen sprechen für uns. Die erste Halbzeit war heute nicht okay, aber dann haben wir es in der zweiten Halbzeit erneut versucht, aber leider war es heute nicht mehr drin.
Wir sind schwer ins Spiel gekommen. Mir fehlen auch jetzt momentan die Worte. Wir waren nicht am Mann. Wir konnten die Räume nicht so schließen wie in den letzten Wochen und Aachen hat es gut gemacht. Sie haben viel über die Außen gespielt und waren immer gefährlich.
Ich wurde klar gefoult und wollte klar zum Ball gehen. Ich denke mal, es war schon ein berechtigter Elfer. Schade, dass der Tiffi den nicht rein gemacht hat, sonst wäre es nochmal eng geworden und in der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir den Sieg noch unbedingt wollten, aber heute hat dann auch mal das Quäntchen Glück gefehlt. Wenn verletzte Spieler fehlen, ist es immer schade für uns. Dann fehlt uns immer im Endeffekt Qualität, aber ich denke mal, über die letzten Wochen haben wir es dann doch ganz gut gelöst.
Wenn uns das einer vor ein paar Wochen gesagt hätte, dass wir mit 28 Punkten überwintern, dann hätten wir den wohl alle für verrückt erklärt. So hätten wir zwar heute noch ein paar Punkte oben drauf legen können, aber ich denke mal, so ist das in Ordnung. Es gibt für Weinachten einen Trainingsplan und die Winterpause ist sehr kurz. Wir versuchen über die Winterpause unser Level zu halten, um im neuen Jahr gut anzufangen.“ 

Björn Schlicke: „Aufgrund der ersten Halbzeit denke ich mal, ist es schon in Ordnung, dass wir verloren haben, weil wir nicht das durchsetzen konnten, was wir uns vorgenommen hatten. Ich denke mal, dass wir es in der zweiten Halbzeit ein bisschen besser gemacht haben, haben aber auch nicht den Weg zum Ziel gefunden.
Und wenn man den Weg zum Ziel nicht trifft, dann kann man auch nicht gewinnen. Die hohe Fehlpass-Quote hat unser Spiel heute nicht grad gestärkt.
Wir wollten es in der zweiten Halbzeit anders machen und es ist uns auch teilweise ganz gut gelungen. Ich denke an die Chance zum 1:1 und dann kriegt man noch so ein doofes Gegentor zum 0:2 und dann ist es auch schon fast gelaufen. Was für Ausreden. Die Verletzten hatten wir vorher auch schon gehabt und wir hatten trotzdem vorher gewonnen. Das muss keine Ausrede sein. Heute hat nichts gepasst, schlecht gespielt, schlechte Leistung gebracht und das Ergebnis wie wir angefangen haben. Wir hatten ja ein paar Szenen, die zu einem Tor hätten führen können, aber die haben wir ja auch nicht genutzt.
Kein Vorwurf. So ein Elfer ist schon so eine Sache. Den kann man rein machen. In 80 Prozent der Fälle macht man den rein und die 20 Prozent haben wir heute erwischt. Wenn man unser Tief so zwischendurch mal sieht, denke ich mal, das die 28 Punkte zu Beginn der Winterpause sehr gut sind. In der alten Serie hatten wir auch 28 gehabt. Man kann drauf aufbauen, mehr auch nicht. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und wir fangen dann zu Hause gegen Frankfurt wieder damit an.“  
 Jochem Knörzer (Text), Manuela Ihnle und Michael Reucher (Stimmen), Manfred Schneider (Fotos)

Geschäftsführer Njörn Bremer verlässt MSV zum 30. Juni 2010
"Tönni" wurde 50

Geschäftsführer Björn Bremer verlässt den MSV
Duisburg, 19. Dezember 2009 -  Duisburg zum 30.06.2010. „Es war eine schöne und intensive Zeit beim MSV, aber jetzt habe ich mich entschieden, zum 30.06.2010 eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen“, so Bremer.
Der MSV Duisburg bedauert diesen Schritt. Aufsichtsratsvorsitzender Walter Hellmich erklärt hierzu: „Wir hätten gerne mit Herrn Bremer weiter zusammengearbeitet, respektieren aber seinen Schritt.“ Foto Manfred Schneider


MSV-Aufstiegstorjäger Michael Tönnies wurde 50
Schnellster Bundesliga-Hattrick aller Zeiten

Seine Tore waren es, die den MSV wieder in die bel etage des deutschen Fußballs hievten. In der Aufstiegssaison 1990/91 waren es sein 29 Tore., die ganz Duisburg jubeln ließen Nun wurde Michael Tönnies 50 Jahre alt. Wir gratulieren und denken nur gern zurück, als seine Tore im altehrwürdigen Wedau-Stadion die Fans nie vergessen werden..
So war es am 27. August 1991, als er Oliver Kahn im Siel der Zebras gegen den Karlsruher SC in der 11., dann erneut in der 12. und 16. Minute verlud.
Gut 300 Sekunden benötigte „Tönni“, um mit dem schnellsten Hattrick Bundesliga-Geschichte zu schreiben. Neun Jahre hatten die Zebras gebraucht, um von der Oberliga über die zweite Bundesliga wieder ganz oben mitmischen zu können.

 Michael „Tönni“ Tönnies war da schon 32 Jahre alt.
 Insgesamt sechs Jahre war der gebürtige Essener für die Zebras aktiv und gehörte regelmäßig zu den Top-Torschützen. Im Sommer 1992 wechselte Tönnies zum Zweitligisten Wuppertaler SV, für den er noch bis 1994 spielte.

Tünnies-Tore brachten den Aufstieg 1990/91, so am 16. Juni 1991, als sein "goldenes" Tor zum 1:0-Sieg über Blau-Weiß Berlin den Aufstieg sicherte und die Fans in der 87. Minuten den Rasen stürmten. haje

1990/91 38. Spieltag  MSV Duisburg - Blau-Weiß 90 Berlin 1:0 (0:0)    

Torschütze  Michael Tönnies 1:0  (86.)  Schiedsrichter: Wolfgang Mierswa   

MSV Duisburg 
Tw. Heribert Macherey
Dirk Bremser
Ewald Lienen
Patrick Notthoff
Toni Puszamszies
Franz-Josef "Pino" Steininger
Michael Struckmann
Michael Tarnat 75.
Michael Tönnies 
Lothar Woelk
Rachid Azzouzi
Uwe Kober 75.  Massimo Mariotti .
 
Tr. Willibert Kremer
Blau-Weiß 90 Berlin
Tw. Holger Gehrke
Thomas Adler 56.
Christian Niebel
René Deffke
Alexander Kutschera 
Helmut Rahner
Thorsten Schlumberger
Dietmar Drabow
Thomas Motzke
 Michael Schmidt
Stanislav Levy  69.
Thomas Albrecht 69. Damir Bujan
Tr. Wolfgang Metzler  

                                                                                       

1990/91 Datum

Zeit

Heim

Gast

Ergebnis MSV-Tore
1. Spieltag: Fr 27.07. 19:00 MSV Duisburg  Braunschweig 3:3 (2:2)

Tönnies 2, Bremser

2. Spieltag: Di 07.08. 19:30 VfL Osnabrück MSV Duisburg 0:2 (0:0) Tönnies, Tarnat
3. Spieltag: So 12.08. 15:00 MSV Duisburg TSV Havelse 3:0 (0:0) Tönnies 2, F. Schmidt
4. Spieltag: Sa 18.08. 15:00 FC Schweinfurt 05 MSV Duisburg 0:6 (0:3) Bremser, Lienen, Notthoff, Tönnies,
Tarnat, Struckmann
5. Spieltag: Mi 22.08. 19:30 SV Meppen MSV Duisburg 0:1 (0:1) Tönnies
6. Spieltag: So 26.08. 15:00 MSV Duisburg SV Waldhof Mannheim 1:1 (1:1) Tönnies
7. Spieltag: Sa 01.09. 15:00 Schalke 04 MSV Duisburg 1:0 (1:0)  
8. Spieltag: Di 04.09. 19:30 MSV Duisburg Stuttgarter Kickers 2:0 (1:0) F. Schmidt, Tarnat
9. Spieltag: Fr 07.09. 19:00 FC Homburg MSV Duisburg 2:1 (1:1) Tönnies
10. Spieltag: Fr 14.09. 19:00 MSV Duisburg Preußen Münster 5:0 (2:0) Tönnies 2, F. Schmidt 2 + 1 ET
11. Spieltag: Sa 22.09. 15:00 VfB Oldenburg MSV Duisburg 1:1 (0:0) Woelk
12. Spieltag: Fr 28.09. 19:00 MSV Duisburg Hannover 96 4:2 (1:1) F. Schmidt  3, Tönnies
13. Spieltag: So 07.10. 15:00 SC Freiburg MSV Duisburg 0:2 (0:0) Kober, Tönnies
14. Spieltag: Fr 12.10. 19:00 MSV Duisburg FSV Mainz 05 2:0 (1:0) Tönnies 2
15. Spieltag: Fr 19.10. 19:00 Fortuna Köln MSV Duisburg 2:2 (2:1) Tönnies 2
16. Spieltag: Fr 26.10. 19:00 MSV Duisburg Rot-Weiß Essen 4:2 (2:0) Tönnies 2,  Hajszan, Struckmann
17. Spieltag: Sa 10.11. 15:00 Darmstadt 98 MSV Duisburg 2:2 (1:1) Tönnies Elfm, Hajszan
18. Spieltag: Fr 16.11. 19:00 MSV Duisburg 1. FC Saarbrücken 1:0 (1:0) Tönnies
19. Spieltag: Sa 24.11. 15:00 Blau-Weiß 90 Berlin MSV Duisburg 2:2 (0:0) Beyel, Tönnies
20. Spieltag: Fr 07.12. 19:00 Eintr.Braunschweig MSV Duisburg 1:1 (0:0) Kober
21. Spieltag: So 16.12. 15:00 MSV Duisburg VfL Osnabrück 2:1 (0:1) Notthoff, Beyel
22. Spieltag: Sa 23.02. 15:00 TSV Havelse MSV Duisburg 1:1 (0:0) Tönnies
23. Spieltag: So 03.03. 15:00 MSV Duisburg FC Schweinfurt 05 2:1 (1:0) Steininger, Struckmann
24. Spieltag: Sa 09.03. 15:00 MSV Duisburg SV Meppen 4:0 (0:0) Kober 2, Tönnies, Struckmann
25. Spieltag: Sa 16.03. 15:00 SV Waldhof Mannheim MSV Duisburg 4:0 (0:0)  
26. Spieltag: Fr 22.03. 19:00 MSV Duisburg Schalke 04 1:1 (1:1) Lienen
27. Spieltag: Di 02.04. 19:30 Stuttgarter Kickers MSV Duisburg 1:0 (0:0)  
28. Spieltag: Sa 06.04. 15:00 MSV Duisburg FC Homburg 4:0 (1:0) Tönnies 2, F. Schmidt, Steininger
29. Spieltag: Fr 12.04. 19:00 Preußen Münster MSV Duisburg 2:0 (0:0)  
30. Spieltag: Di 16.04. 19:30 MSV Duisburg VfB Oldenburg 1:0 (0:0) Bremser
31. Spieltag: Sa 20.04. 15:00 Hannover 96 MSV Duisburg 2:0 (2:0)  
32. Spieltag: Fr 03.05. 19:00 MSV Duisburg SC Freiburg 1:0 (1:0) Bremser
33. Spieltag: Sa 11.05. 15:00 FSV Mainz 05 MSV Duisburg 1:1 (1:1) Struckmann
34. Spieltag: Fr 17.05. 19:00 MSV Duisburg Fortuna Köln 3:0 (2:0) Tarnat, Struckmann, Bremser Elfm.
35. Spieltag: Sa 25.05. 15:00 Rot-Weiß Essen MSV Duisburg 1:1 (1:1) Lienen
36. Spieltag: Fr 31.05. 19:00 MSV Duisburg Darmstadt 98 2:0 (1:0) Tönnies 2
37. Spieltag: So 09.06. 15:00 1. FC Saarbrücken MSV Duisburg 0:1 (0:0) Struckmann
38. Spieltag: So 16.06. 15:00 MSV Duisburg Blau-Weiß 90 Berlin 1:0 (0:0) Tönnies
 

MSV Duisburg  - Alemannia Aachen 0:2 (0:1) Tiffert vergab Elfmeter

 
Sasics Appell an die Zuschauer: "Wenn nicht Morgen, wann dann"?

Duisburg, 17. Dezember 2009 - Ohne den Torgaranten der letzten Spiele, Ivica Grlic, muss der MSV in seinem letzten Spiel, Freitag, 18 Uhr, vor der kurzen Winterpause antreten. Grlic (Foto rechts), der die letzten vier Tore der Zebras  erzielt hat, fällt aufgrund einer fiebrigen Grippe aus.
Mit der ersten Frage und der ersten Antwort von MSV-Trainer Milan Sasic war die heutige Pressekonferenz in der MSV-Arena damit eigentlich schon gelaufen.
Sasic: "Es ist egal, wer spielt. Wir müssen immer ein Tor mehr schießen als er Gegner." Wie immer gab Sasic seine Aufstellung für das morgige Spiel nicht bekannt.
In der Anfangself wird sicher wieder Christian Tiffert stehen, der seine Gelb-Sperre abgesessen hat. Auch Chavdar Yankov ist soweit gesund und im Kader.
Neben den bekannten Verletzten, zu denen sich leider auch wieder Tobias Willi mit einem Außenbandabriss im Sprunggelenk gesellen musste, fehlt auch Adam Bodzek aufgrund seiner fünften Gelben Karte, die er sich im letzten Spiel in Karlsruhe abgeholt hatte.
Von daher stellt sich die Elf eigentlich von alleine auf:
Starke - Andersen, Schlicke, Tiago, Veigneau - Soares, Yankov - Tiffert, Ben-Hatira, Sahan - Adler
Sasic will trotz der langen Ausfallliste nicht jammern: "Jetzt sieht man, dass jeder Spieler in einem Kader wichtig ist. Die Jungs wollen! Jeder wird über 90 Minuten versuchen, alles, wirklich alles, zu geben."
Auch über den morgigen Gegner, Alemannia Aachen, hat sich Sasic natürlich informiert: "Aachen hat bisher nicht das erreicht, was man sich vor der Saison vorgenommen hatte. Da war im direkten Umfeld der Mannschaft sehr viel Unruhe. Sie gehören aber, neben Kaiserslautern und Bielefeld, zu den drei stabilsten Teams in der Liga und haben sechsmal zu null gespielt. Das spricht für Qualität und Stabilität."

Sasics Appell an die Zuschauer
Sasic: "Wir brauchen Unterstützung. Gerade von unseren Zuschauern. Morgen! Wenn nicht Morgen, wann dann? Wir müssen zusammen versuchen, in diesem Heimspiel, in dieser schwierigen Situation, gemeinsam zu bestehen."

Sportdirektor Bruno Hübner berichtete, dass im Vorverkauf bereits 14.000 Tickets abgesetzt werden konnten. Ein Garant dafür ist die Sonderaktion für die Dauerkarteninhaber mit der zusätzlichen Freikarte für das morgige Spiel.
In der Sache "Speidel" hat sich nichts Neues ergeben, so dass es Anfang des neuen Jahres wohl nur noch um die Auflösung des Vertrages und den damit möglicherweise verbundenen finanziellen Auswirkungen gehen wird.
 
Jochem Knörzer

Außenbandriss bei Tobias Willi – Grlic verschnupft

Außenbandriss bei Tobias Willi – Grlic hat die Grippe erwischt

Duisburg, 14. Dezember 2009 - Tobias Willi bleibt weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. Der 30-Jährige zog sich einen Außenbandriss im Sprunggelenk zu und wird damit vorerst nicht zur Verfügung stehen. Mit Ivica Grlic ist der Matchwinner der letzten beiden Partien an Grippe erkrankt. Der Bosnier fehlt Trainer Milan Sasic derzeit ebenfalls beim Training.

 

Drei Zebra-Junioren für den DFB unterwegs

Die MSV-Nachwuchsspieler Koray Kacinoglu, Andre Hoffmann und Baris Örürcü wurden erneut zu den jeweiligen DFB-Auswahlmannschaften eingeladen. Hoffmann wird die Zeit vom 03. bis 13. Januar zusammen mit der U17-Nationalmannschaft im Trainingslager in La Manga in Spanien verbringen. Auch Kacinoglu trainiert mit der U16-Nationalmannschaft Anfang nächsten Jahres vom 04. bis 13. Januar an gleicher Stelle.
Örürcü nimmt zurzeit mit der Nationalelf der U18 an einem Winterturnier in Israel teil. Die Reise startete am 10. Dezember und dauert noch bis Freitag, 18. Dezember, an. Der Mittelfeldspieler spielt bei dem Turnier mit der DFB-Auswahl in Kefar Sabar gegen die Juniorenauswahl aus Ungarn, Serbien und Israel.
 

Sonderaktion für Dauerkarteninhaber:
MSV-Profis überreichen persönlich die Freikarte

Der MSV Duisburg möchte sich bei allen Dauerkarteninhabern bzw. -käufern für die Unterstützung und Treue bedanken! Seit Freitag, den 11.12.2009 erhalten darum alle Dauerkarteninhaber bzw. Dauerkartenkäufer auf Wunsch in einem der beiden ZebraShops eine Freikarte für das letzte Heimspiel der Hinrunde gegen Alemannia Aachen am 18. Dezember 2009. Am Dienstag, den 15.12.2009 gibt es neben der Freikarte noch eine persönliche Widmung von einem MSV-Spieler oben drauf. In der Zeit von 13:30 - 14:30 Uhr signieren jeweils zwei Profis Autogrammkarten in den ZebraShops Arena und in Meiderich. Beschenken Sie in der Vorweihnachtszeit Ihre Freunde, Bekannten oder laden Sie einfach mal Ihren Nachbarn zu einem Heimspiel der Zebras in die MSV-Arena ein. Teilen Sie die Leidenschaft!

- Das Angebot gilt ausschließlich für das kommende Heimspiel gegen Alemannia Aachen

- Das Angebot gilt selbstverständlich auch für die Käufer einer Rückrundendauerkarte. Somit haben Interessenten beim Kauf einer Rückrundendauerkarte vor dem Aachen-Spiel den Preisvorteil eines weiteren Spiels.

- Das verfügbare Platzangebot bestimmt die Buchungsmöglichkeiten.

- Der Wunschplatz ist nicht an die jetzige Kategorie gebunden.

- Das Angebot gilt für alle Sitzplatzblöcke sowie für den Stehplatzbereich. Ausnahme: Für den VIP- und Rollstuhlfahrerbereich können keine Freikarten zur Verfügung gestellt werden.

- Eine Buchung kann nur in den beiden ZebraShops bei Vorlage der Dauerkarte erfolgen.

- Das Angebot gilt bis zum Anpfiff des nächsten Heimspiels.

- Der MSV Duisburg bittet jedoch um ein frühzeitiges Einlösen der Freikartenoption um die Wünsche bestmöglich zu berücksichtigen und um lange Wartezeiten am Spieltag zu vermeiden. 

"Endlich mal wieder gezittert"

Duisburg, 13. Dezember 2009 - Sie sind über die Überschrift verwundert? Es ist ein Original-Ausspruch von mehreren MSV-Fans nach dem Spiel des MSV Duisburg in Karlsruhe. Mir persönlich gefällt die Aussage, heißt es doch, dass endlich wieder eine Bindung zur Mannschaft entstanden ist.
In dieser Mannschaft steckt wieder Leben, sie hat Feuer, sie lässt den Funken überspringen. Auch wenn, oder gerade weil es nicht die spielerischen Mittel sondern Leidenschaft, Kampf, Wille und Einsatzbereitschaft sind.
Und da gewinnen die Zebras auch ein Spiel mit 1:0, obwohl Nicky Adler den Gegner unfreiwillig im Spiel gehalten hat.
Der Sieg war verdient, rechnet man die echten Torchancen hoch, wäre auch ein 4:2 drin gewesen.
Aber gerade Tom Starke (Foto links) war, nach seinen kleinen Unsicherheiten in Paderborn, wieder ein Garant dafür, dass die Null hinten steht. Seine Reflexe sind absolut Erstliga tauglich.
Ein weiterer Garant für Punkte ist Ivica Grlic (Foto rechts). Von Neururer verschmäht, läuft er unter Milan Sasic wieder zur Höchstform auf und erlebt zumindest seinen dritten Frühling.
Und damit habe ich auch die Überleitung zum nächsten Heimspiel, am Freitag, 18 Uhr, gegen die Alemannia aus Aachen gefunden. Starke und Grlic sind aus meiner Sicht zur Zeit nicht, oder fast nicht zu ersetzen. Damit will ich die Leistung der anderen Spieler nicht schmälern, aber insbesondere Grlic hat schlicht einen "Lauf". Von daher hoffe ich, dass er und die medizinische Abteilung seine Waden- und Fieberprobleme bis zum Freitag in Griff bekommen.
Am Freitag ist auch Christian Tiffert wieder mit von der Partie, während diesmal Adam Bodzek eine Gelb-Sperre absitzen muss. Aus meiner Sicht wird Bruno Soares den Platz von Bodzek mindestens gleichwertig einnehmen.
Auch wenn so mancher MSV-Fan anderer Meinung sein könnte, ich gönne Änis Ben-Hatira jetzt ein Tor. Sicher könnte er immer noch öfter abspielen, seine Mitspieler besser in Szene setzen, aber auch er hat in den letzten Spielen deutlich gezeigt, dass er für diesen MSV spielen und kämpfen will. Etwas, was ich bei Caiuby immer noch vermisse. Da muss allein von der Körpersprache mehr kommen. Zumal der MSV noch eine Zeitlang ohne Sturm, ohne Sören Larsen und Sandro Wagner, auskommen muss.
Ach ja, auch Aachen muss im Spiel gegen Duisburg auf einen Stürmer verzichten. Benjamin Auer muss seine Gelb-Rot-Sperre absitzen. Nicht die schlechtesten Vorzeichen für einen Duisburger Sieg!  Jochem Knörzer

Advent, Advent, Sitzplatzkarte geschenkt!

Duisburg, 10. Dezember 2009 - Der MSV Duisburg möchte sich bei allen Dauerkarteninhabern bzw. -käufern für die Unterstützung und Treue bedanken! Ab Freitag den 11.12.2009 erhalten darum alle Dauerkarteninhaber bzw. Dauerkartenkäufer auf Wunsch in einem der beiden ZebraShops eine Freikarte für das letzte Heimspiel der Hinrunde gegen Alemannia Aachen am 18. Dezember 2009. Beschenken Sie in der Vorweihnachtszeit Ihre Freunde, Bekannten oder laden Sie einfach mal Ihren Nachbarn zu einem Heimspiel der Zebras in die MSV-Arena ein. Teilen Sie die Leidenschaft!
Hier die wichtigsten Informationen:

- Das Angebot gilt ausschließlich für das kommende Heimspiel gegen Alemannia Aachen.
- Das Angebot gilt selbstverständlich auch für die Käufer einer Rückrundendauerkarte. Somit haben Interessenten beim Kauf einer Rückrundendauerkarte vor dem Aachen-Spiel den Preisvorteil eines weiteren Spiels.
- Das verfügbare Platzangebot bestimmt die Buchungsmöglichkeiten.
- Der Wunschplatz ist nicht an die jetzige Kategorie gebunden.
- Das Angebot gilt für alle Sitzplatzblöcke sowie für den Stehplatzbereich. Ausnahme: Für den VIP- und Rollstuhlfahrerbereich können keine Freikarten zur Verfügung gestellt werden.
- Eine Buchung der Freikarte kann nur in einem der beiden ZebraShops und bei Vorlage der Dauerkarte erfolgen.
- Business-Partner wenden sich bitte an den Vermarkter des MSV Duisburg, der Hellmich Marketing GmbH.
- Das Angebot gilt bis zum Anpfiff des nächsten Heimspiels.
- Der MSV Duisburg bittet jedoch um ein frühzeitiges Einlösen der Freikartenoption um die Wünsche bestmöglich zu berücksichtigen und um lange Wartezeiten am Spieltag zu vermeiden.
Eine gute vorweihnachtliche Aktion vom MSV!
joke

 

Karlsruher SC - MSV Duisburg 0:1 (0:1)
Grlic-Tor brachte vierten Auswärtssieg in Folge
   

2. Bundesliga Saison 2009/2010 Auswärts

11.12.2009
      Tore Punkte Spiele
Platz Verein Spiele Diff. Gesch. Gegen   S U V
1 1. FC Kaiserslautern 8 7 10 3 20 6 2 0
2 FC St. Pauli 8 16 24 8 18 6 0 2
3 MSV Duisburg 9 2 14 12 16 5 1 3
4 Arminia Bielefeld 8 5 14 9 13 4 1 3
5 FC Augsburg 7 2 16 14 12 3 3 1
6 Karlsruher SC 8 0 12 12 10 3 1 4
7 Alemannia Aachen 8 0 5 5 9 2 3 3
8 SpVgg Greuther Fürth 7 -4 8 12 9 3 0 4
9 1. FC Union Berlin 7 0 12 12 8 2 2 3
10 Rot-Weiß Oberhausen 7 -6 7 13 8 2 2 3
11 Fortuna Düsseldorf 7 -1 10 11 7 2 1 4
12 SC Paderborn 8 -4 9 13 7 1 4 3
13 Energie Cottbus 8 -5 9 14 7 1 4 3
14 TSV 1860 München 8 -5 6 11 7 2 1 5
15 Hansa Rostock 7 -6 7 13 6 2 0 5
16 Rot-Weiss Ahlen 7 -4 7 11 5 1 2 4
17 TuS Koblenz 8 -8 6 14 4 1 1 6
18 FSV Frankfurt 8 -17 4 21 3 1 0 7

 
Auch Yankov fällt gegen Karlsruhe aus

Duisburg, 09. Dezember 2009 - Wie schon auf der letzten Pressekonferenz im Trainingscenter an der Westender Straße, drehten MSV-Trainer Milan Sasic und Sportdirektor Bruno Hübner bereits mit der Eröffnung von Pressesprecher Sven Judith den Spieß um - statt wie bisher gewohnt das Wort zu ergreifen und von sich zu informieren, hieß es: Journalisten fragen, Trainer und Sportdirektor antworten.
Und als wenn ich es gestern bei meinem Artikel "Paderborn ist abgehakt, Karlsruhe ist im Fokus" schon geahnt hätte - in meiner angedachten Veränderung spielte Chavdar Yankov keine Rolle - beantwortete Milan Sasic die erste Frage nach der personellen Besetzung für das Spiel in Karlsruhe so: "Neben Tiffert, aufgrund seiner Gelbsperre, fällt auch Yankov mit einer Magen-Darm-Erkrankung aus."
Ein Christian Tiffert ist aufgrund seiner Leistung, seiner Torvorlagen, nicht gleichwertig zu ersetzen. "Da muss die Mannschaft als Kollektiv einspringen", so Sasic.
Tiago, der Mann des Spiels in Paderborn Ivo Grlic und Veigneau sind angeschlagen, treten die Fahrt nach Karlsruhe aber an und werden auch in der Anfangself erwartet.
Über den KSC wusste Sasic Folgendes zu berichten: "Die Karlsruher Mannschaft hat die beste Passquote der Liga. Sie haben sich in den letzten vier Spielen, wovon sie drei gewonnen haben, stabilisiert. Der KSC spielt einen guten Fußball."
Angesprochen auf die kleinen Fehler von Tom Starke nach seiner Rückkehr im Spiel gegen Paderborn, nahm Sasic, der in seiner Laufbahn selber diese Position bekleidete, seine Nummer Eins in Schutz: "Wir stehen defensiv jetzt besser. Es kommen jetzt weniger Schüsse auf unser Tor. Gegen Paderborn waren es vier, gegen Augsburg drei. Nicht mehr 20. Das ist jetzt schwerer für einen Torwart, da muss er die Konzentration die ganze Zeit hochhalten. Aber genau das trainieren wir."
Zum Abschluss sprach er seiner Mannschaft ein dickes Lob aus: "Natürlich haben wir immer noch ein Problem, ein Verletzungsproblem. Das ist in den letzten Spielen in den Hintergrund gerückt. Die Leistung, der Einsatz und Wille der Spieler übertünchen dieses Problem. Diese Mannschaft hat Charakter."

Eigentlich müsste mein Bericht damit zu Ende sein. Ist er aber nicht. Denn da ist ja noch Uwe Speidel, unter Peter Neururer Co-Trainer und derjenige, der das Training größtenteils geleitet hatte.
Sportdirektor Bruno Hübner sieht auch jetzt, nachdem Speidel mittels seinem Rechtsanwalt mitteilen ließ, dass er entsprechend seines Vertrages zur Verfügung steht, keinen Anlass, die Entscheidung zu forcieren.
Hübner: "Die Sache ist unverändert. Ich habe viele Gespräche mit Uwe Speidel geführt, auch zusammen mit Milan Sasic. Es gibt hier eine neue Philosophie. Und da funktioniert das Zusammenspiel nicht. Speidel bleibt freigestellt. Eine Entscheidung wird es erst im neuen Jahr geben."

Für mich stellt sich das so dar: Uwe Speidel war unter Neururer leitender CO-Trainer. Mit Sasic kam nicht nur ein neuer Trainer, wie fast immer üblich, brachte er auch seinen Co-Trainer mit, zu dem er Vertrauen hat, mit dem er eingespielt ist. So rutschte Speidel nicht nur eine, sondern gleich zwei Stufen in der Hierarchie herunter. 
Und je nachdem, wie groß und ausgeprägt das eigene Ego ist, kann man damit umgehen. Oder eben auch nicht.
Ich würde mir nur wünschen, dass die Sache nicht auf die lange Bank geschoben, sondern schnellstens beendet wird. Speidel steht am Anfang einer möglichen Trainerkarriere, er sollte sich jetzt keinen Ruf "erarbeiten", der ihm später möglicherweise mal im Wege steht. Und der MSV hat in dieser und auch in der letzten Saison schon genug Unruhe gehabt, da kann ein wenig mehr Ruhe nicht schaden. Jochem Knörzer

Paderborn ist abgehakt, Karlsruhe ist im Fokus

Duisburg, 08. Dezember 2009 - Vergessen wir mal die ersten 35, 40 Minuten in Paderborn. Erfreuen wir uns einfach an den drei Toren von Ivica Grlic, der eindrucksvoll gezeigt hat, dass er noch lange nicht zum "alten Eisen" gehört.
Auch dieses Spiel zeigte, dass sich der MSV nicht mehr so schnell von einem Rückstand aus der Spur bringen lässt. Aus einem 0:1-Rückstand wurde, und das nicht nur dank der drei Tore von Grlic, ein 3:1-Sieg auf fremden Platz. Dass Duisburg verdient gewonnen hat, spiegelt auch die Statistik wieder: 20:10 Schüsse, 9:1 abgeblockte Schüsse und 6:4 Ecken sprechen auch hier für den MSV. Nur beim Abseits lag Paderborn klar mit 9:2 vorne.

Paderborn ist abgehakt, der Blick geht nach Karlsruhe. Dort müssen die Duisburger bereits am Freitag, 18 Uhr, antreten. Mit Tom Starke, Björn Schlicke und Adam Bodzek sind drei Spieler aus dem Duisburger Lazarett wieder zurück gekehrt. Leider fällt Flanken- und Torvorlagengeber Christian Tiffert aufgrund seiner fünften gelben Karte gegen den KSC aus. Dafür ist Bruno Soares nach seiner Spielsperre wieder dabei. Durch das Fehlen von Tiffert kommt MSV-Trainer Milan Sasic wohl an der Entscheidung vorbei, Schlicke, der sich an der Eckfahne austanzen ließ, oder den kantigen Soares in der Abwehr aufzustellen. Tiago oder Soares werden sich wohl im defensiven Mittelfeld wiederfinden, Grlic rutscht eine Reihe auf.
Eigentlich ist das auch nicht relevant. Wichtig ist es für den MSV, weiter Punkte zu sammeln, durch Einsatz und Leistungsbereitschaft den Schulterschluss mit den eigenen Fans zu festigen und sich für die Rückrunde eine gute Ausgangsposition zu schaffen, die die Aufstiegsplätze fest im Visier hält. Jochem Knörzer

SC Paderborn - MSV Duisburg  1:3 (1:1) Der Tag des Ivica Grlic
Buchholzer Daniel Masuch im Tor des Gegners war ohne Chance bei den drei Grlic-Toren
Zebras haben wieder Kontakt zur Spitzengruppe
850. Tor im 225. Zweitligasieg des MSV
Bodzek und Schlicke in Paderborn dabei, Starke mit Fragezeichen

Duisburg, 04. Dezember 2009 - Wieder war es, wie Sven Judith so treffend formulierte, "eine gemütliche, kleine Runde" bei der Pressekonferenz an der Westender Straße vor dem Spiel am Sonntag in Paderborn. Vielleicht liegt es für manche Medienvertreter am weiteren Weg oder an der früheren Uhrzeit. An den frischen belegten Brötchen wohl eher nicht, dass die Pressekonferenzen in der MSV-Arena höher frequentiert sind.
Schlicke und Bodzek sind, "Hoffentlich auch am Sonntag", so MSV-Trainer Milan Sasic, fit und gehören zur Startelf. Schlicke, weil, wie Sasic betonte, Bruno Soares seine Spielsperre aus der Gelb-Roten-Karte im Spiel gegen Augsburg absitzen muss. Auch Ede ist wieder im Kader, nach dem er seine fiebrige Erkältung auskuriert hat.
Nicht dabei ist U23-Torwart Raphael Koczor, der im letzten Spiel der Amateure die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung erhalten hatte. Sasic: "Das war eine große Dummheit von dem Jungen."
Sollte Tom Starke nicht eingesetzt werden können, wird Tim Weichelt, Nummer Zwei der Amateure, auf der Bank Platz nehmen.
Paderborn ist ein starker Aufsteiger. Sasic: "Wenn die gewinnen, stehen die vor uns in der Tabelle. Das sagt doch genug über die Stärke von Paderborn aus." Milan Sasic hat Respekt vor der Leistung, die der SC Paderborn bis jetzt gezeigt hat. Sasic: "Es wird ein schweres Spiel für uns. Paderborn hat eine aggressive Mannschaft, die in der Lage ist, ihr Spiel aufzuziehen, den Gegner aber nicht ins Spiel kommen zu lassen. Unser Ziel ist, dort Punkte zu holen."

Mögliche Aufstellung: Herzog (Starke) - Andersen, Schlicke, Tiago, Veigneau - Bodzek, Grlic - Tiffert, Ben-Hatira, Caiuby - Adler     Jochem Knörzer

Tom Starke ist wieder im Mannschaftstraining

Duisburg, 03. Dezember 2009 - Nach Björn Schlicke ist auch Torhüter Tom Starke wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Während Schlicke durch die Gelb-Rot-Sperre von Bruno Soares damit rechnen kann, in Paderborn von Beginn an aufzulaufen, muss bei Starke erst der morgige Belastungstest abgewartet werden.

Ein ehemaliges Zebra, wenn auch seine Verweildauer in Duisburg nur kurz war, macht wieder von sich reden.
Die Sprache ist von Ailton, der beim Sechstligisten KFC Uerdingen angeheuert hat. Darüber freut sich ein weiterer Duisburger, Ralf Kessen, der beim KFC Co-Trainer ist.
Ein früherer Weltklasse Stürmer bei einem früheren Spitzenclub - die Zeit wird zeigen, ob es mehr als eine PR-Aktion ist. joke

Schlicke im Training, Korzynietz schon wieder draußen

Duisburg, 02. Dezember 2009 - Während der Kapitän des MSV Duisburg, Björn Schlicke (Foto links), wieder im Mannschaftstraining steht, gelang Bernd Korzynietz (Foto rechts) dieses nur kurz. Nach vier Wochen verletzungsbedingter Trainingspause humpelte er schon nach wenigen Minuten wieder vom Platz. Wie sich bei der ärztlichen Untersuchung feststellte, war der gerade verheilte Muskelfaserriss erneut aufgetreten. Somit dürfte der Rechtsverteidiger des MSV erst zu Beginn der Rückrunde wieder auf einen Einsatz hoffen können.
Da Bruno Soares für das Spiel in Paderborn aufgrund der Gelb-Roten Karte im Spiel gegen Augsburg gesperrt ist, wird wenigstens Schlicke wieder eingesetzt werden können. Andersen wird wieder für Korzynietz auflaufen.

Wer den Platz als Ersatztorhüter beim Spiel in Paderborn einnehmen wird, hängt von der Einsatzmöglichkeit von Tom Starke ab. Raphael Koczor, der diese Position im Spiel gegen Augsburg einnahm, hatte im Meisterschaftsspiel der zweiten Mannschaft gegen Fortuna Köln den Schiedsrichter beleidigt und hatte daraufhin
die Rote Karte gesehen. Der DFB-Kontrollausschuss hat eine Sperre von zwei Meisterschaftsspielen gegen Koczor verhängt, der somit nicht zur Verfügung steht.

Am gestrigen Abend fand in der MSV-Arena ein Treffen zwischen dem MSV und den Fans statt. Die bis auf Fahrenhorst komplette Mannschaft nebst Trainer Sasic und Sportdirektor Hübner stand ca. 300 Fans Rede und Antwort. Es ging insbesondere um eine Aufarbeitung von Spielen wie gegen Oberhausen und dem Pokaldebakel in Augsburg, in denen die MSV-Fans den Einsatzwillen und die Leistungsbereitschaft der MSV-Spieler vermisst hatten. Mit Milan Sasic und nach dem letzten Spiel gegen Augsburg hofft man auf einen Neuanfang im Verhältnis Mannschaft - Fans. joke

Verdientes Unentschieden, gefühlter Sieg oder Punkteverlust?

Duisburg, 29. November 2009 - Die Mannschaft des MSV Duisburg hat in dem gestrigen Spiel gegen Augsburg Moral, Willen und Einsatz gezeigt und aus einem 0:2-Rückstand in den letzten 16 Minuten zumindest noch ein Unentschieden gemacht. Das muss man, das haben die Zuschauer in der MSV-Arena akzeptiert und honoriert.
Obwohl auch beim Gegner ein paar Stammspieler fehlten, kommt man nicht umhin, heraus zu stellen, dass die Duisburger auch gestern ohne neun Stammspieler aufliefen. Besonders vermisst werden dabei die Stürmer Sandro Wagner und Sören Larsen.
Trotzdem stehen 22-6 Schüsse, 8-3 Schüsse auf das Tor zu Buche. Und ein Eckenverhältnis von 8-1.
Am Ende so einer Spielstatistik müsste dann eigentlich ein Sieg und drei Punkte stehen. Dazu reichte es dann doch nicht, auch weil Änis Ben-Hatira in der 10. Minute nur die Latte statt das leere Tor traf. Und weil Daniel Brinkmann in der 24. Minute die eigentlich gute Faustabwehr von Marcel Herzog 100%ig traf und per Sonntagsschuss zur überraschenden Augsburger Führung aus 24 Meter ins Tor jagte.
Als MSV-Trainer Milan Sasic in der 60. Minute beim Stand von 0:1 den offensiven Caiuby vom Platz nahm und dafür Adam Bodzek, einen defensiven Spieler, einwechselte, fragte wohl nicht nur ich mich, was er damit bezwecken wollte. Danach gefragt, antwortete Sasic: "Ich musste etwas verändern." 
Natürlich musste er. Und in Ermangelung von Stürmern auf der Ersatzbank, änderte er die taktische Aufstellung -
Adler blieb im Sturm, Tiffert und Sahan besetzten die Außenbahnen, Yankov rückte in die zentrale Position hinter die Spitzen und auch Grlic rückte auf. Bodzek übernahm die 6er-Position.
Funktioniert hat es. Danach fielen, wenn auch durch zwei, berechtigte, Elfmeter, zwei Tore, die zum verdienten Ausgleich führten. Schade, dass Bruno Soares sechs Minuten vor Schluss seine zweite Gelbe Karte und somit Gelb-Rot sah. Ich wäre nicht überrascht gewesen, wenn der MSV auch noch das siegbringende dritte Tor erzielt hätte.
Auf dieser Leistung, auf diesen Willen und Einsatzbereitschaft kann Milan Sasic weiter aufbauen.
Es war ein hochverdientes Unentschieden.

Pressekonferenz nach dem Spiel

v.l.: FC-Trainer Jos Luhukay, Moderator (MSV-Pressesprecher in spe?) Sven Judith, MSV-Trainer Milan Sasic

FC-Trainer Jos Luhukay: "Erst mal herzlichen Glückwunsch an den MSV, an meinen Kollegen Milan.
Ich denke, dass der MSV es absolut verdient hat, hier noch einen Punkt heraus zu holen. Meine Mannschaft hat mich heute sehr enttäuscht. Wir haben heute nicht das Niveau, dass wir uns in den letzten Monaten erspielt haben, erreicht. Das konnten wir nicht umsetzen.
Trotzdem gehen wir glücklich in Führung, machen auch das zweite Tor. Aber selbst das war nicht genug, um hier zu gewinnen, weil der MSV viel mehr investiert hat, viel mehr wollte. Er hat sich den Punkt redlich verdient, alleine schon durch den Einsatzwillen."


MSV-Trainer Milan Sasic: "Danke für die ehrlichen Worte. Wenn man in so einem Spiel noch das Unentschieden schafft, ist die erste Tendenz in erster Linie Zufriedenheit.
Generell kann man nicht zufrieden sein.
Wir waren die Mannschaft, die mehr investiert hat, die über 90 Minuten viele gute Situation hatte, die mehr Ecken hatte, die mehr Schüsse auf das Tor hatte. Schon zur Halbzeit, wenn man die Leistung und das Ergebnis betrachtet, war das Verhältnis auf den Kopf gestellt. Wir mussten führen. Das konnten wir auch, wenn der Ball nicht an die Latte sondern ins leere Tor gegangen wäre. Und das musste er gehen.
Nach dem Spielverlauf können wir trotzdem zufrieden sein, einen Punkt mitgenommen zu haben. Im Fußball gibt es keine Gerechtigkeit, keine Statistik wie gut man spielt. Da ist es einfacher, man spielt Unentschieden.
Die Jungs haben sich das gewaltig erarbeitet, dass ist das was zählt. Die haben das gemacht, was für mich das Allerwichtigste ist, wichtiger als das Ergebnis, sie haben gemeinsam für unsere Zuschauer gespielt.
Wir haben gemeinsam gegen einen sehr starken Gegner, gegen eine sehr gute Mannschaft hier sehr gut Fußball gespielt."

Stimmen zum Spiel

 
Ivica Grlic: "Die erste Halbzeit sind wir unnötig in Rückstand geraten. Das 0:1 war eher ein Sonntagsschuss. Wir hätten eigentlich bis dahin 2:0 oder 3:0 führen müssen. Es war nun mal kein schlechtes Spiel.
Und dann auf einmal liegst du 0:1 nach hinten. Und dann musst du dem Rückstand hinterher laufen.
In der zweiten Halbzeit wirst du ausgekontert. Ich behaupte einfach mal, das Augsburg in 90 Minuten gerade mal dreimal aufs Tor schießt und davon waren zwei drin. Da muss man halt hinterher laufen. Aber so, wie wir zurück gekommen sind, haben wir verdient 2:2 gespielt.
Die Fans haben uns 90 Minuten angepeitscht, sogar nach einem 0:1-Rückstand in der Halbzeit. Man geht rein, bekommt Applaus und das war ein Warnzeichen für uns, das wir weiter machen sollen und wir auf einem guten Weg sind.
Und man hat dann am Ende gesehen, zu was man im Stande sind zu leisten. Ich stand zu schlecht um zu beurteilen, ob die beiden Elfer gerechtfertigt waren. In meinem Alter sieht man nicht mehr so gut
(lacht).
Zwei Elfer in einem Spiel bekommt man nicht alle Tage und solch ein Glück muss man sich erkämpfen.
Wie gesagt, wir sind auf einem sehr guten Weg. Wir arbeiten und das ist entscheidend. Wir arbeiten, wir laufen, wir kämpfen und haben noch vernünftige Spielzüge. Ich denke, dass das Spiel heute nicht allzu schlecht war.
Ich denke mal, dass es heute für die Moral sehr wichtig war, nicht zu verlieren, nach einem 0:2-Rückstand.
Und das auch noch zu Hause. Ein Sieg wäre natürlich besser gewesen. Kämpferisch ist uns, so denke ich, keiner mehr überlegen. Und wir können da weiter machen, wo wir heute aufgehört haben."


Nicky Adler: "Ich denke mal, langsam kommt der Rhythmus und ich habe Kraft um 90 Minuten zu spielen.
Und ich denke mal, dass es von Spiel zu Spiel besser wird. Auch die Kraft und die Luft wird besser.
Es war heute hoch verdient. Wenn wir heute verloren hätten, dann wäre das absolut unverdient gewesen. Wir haben über 90 Minuten hinweg heute ein sehr, sehr gutes Spiel gezeigt. Wir haben uns Torchancen erarbeitet und haben natürlich zwei Gegentor gekriegt. Ich denke mal, dass das 2:2 der Lohn unserer Arbeit war, da wir wieder zurück gekommen sind. Uns hat heute ganz schön Glück gefehlt.
Aber wenn wir weiterhin zeigen, dass wir so gut nach vorne spielen können, dann werden wir in Zukunft auch die Tore machen. Seit der neue Trainer da ist, spielen wir mit Plan und nach Außen mit Ordnung, so dass wir nicht auseinander fallen, wenn wir mal in Rückstand geraten.
Das Gegentor in der zweiten Halbzeit war ziemlich unglücklich und kam zu einem doofen Zeitpunkt. Wir haben weiter nach vorne gespielt und wurden dafür belohnt und ich denke mal, der Punkt völlig in Ordnung.
Und für mich waren es klare Elfmeter.
Der erste Elfmeter war ein Foulspiel und der zweite Handspiel. Klarer geht’s gar nicht.
Man muss auch mal Ruhe bewahren und sagen, wir haben es bis zu dem Zeitpunkt ganz gut gemacht und einen Punkt geholt und das mit einem Mann weniger. Gerade dann ist es natürlich schwer, in den letzten zehn Minuten noch was heraus zu holen.
Ich denke mal, wir haben es schön herunter gespielt. Ein Dreier wäre heute natürlich optimal gewesen, aber wir haben gegen eine Spitzen-Mannschaft heute nach einem 0:2-Rückstand einen Punkt mitgenommen und das gibt mir Zuversicht für die nächsten Wochen.
In den letzten drei Spielen kann man noch drei Siege holen. Warum eigentlich nicht? Jetzt haben wir genau so viele Punkte wie im letzten Jahr zur selben Zeit. Wenn wir dann bei 27 oder 28 Punkte landen zur Rückrunde, dann können wir beruhigt in die Rückrunde gehen."


Christian Tiffert, der zweifache Elfmeter- und Torschütze: "Ich denke mal, das es ein sehr gutes Spiel war. Wir hatten Pech, dass wir durch den Sonntagsschuss 0:1 zurück lagen, aber man hat immer noch gemerkt, dass die Fans applaudiert und es honoriert haben, als wir in der ersten Hälfte schon im Rückstand lagen.
Und das sagt immer viel aus über eine Spielleistung. Und das war heute mit eines der besten Spiele das wir gemacht haben.
Nach dem 0:2 haben wir uns nicht hängen lassen und waren jederzeit in der Lage ein Tor zu schießen. Wir waren immer gefährlich, auch über unsere Außen. Vor allem Nicky Adler hat es sehr gut gemacht. Wir haben sehr gut gestanden und auch wenig zugelassen. Es war einfach ein gutes Spiel und am Ende spielen wir 2:2. Kann man sagen: Gut gekämpft, aber wenn man nicht 0:2 zurück gelegen hätte, dann hätten wir das Spiel gewonnen. Die beiden Elfer hab ich nicht gesehen, ob sie berechtigt waren, aber ich weiß nur, dass es meine beiden ersten überhaupt waren. Es waren die beiden ersten in meiner Karriere und beide waren drin."

Auf die Frage hin, warum er sich so hitzig auf dem Platz verhalten habe, weil er einen Augsburger Spieler geschubst hatte, antwortete Olcay Sahan: "Ich habe versucht mich heute zu schützen. Wenn ich gerade durchlaufe, dann knallt der andere mich richtig weg. Und er hat mich voll getroffen. Er wollte sich ja quasi auf mich herauf setzten und ich bin ja nicht sein Stuhl. Deshalb hab ich ihn weg geschubst."
Auf die Frage, wie er die Stimmung der Fans wahr genommen habe:
"Wenn ich so sehe, was wir die letzten Wochen auf der Fan-Seite so verbrochen haben, dann kann es ja endlich nur vorwärts gehen. Wenn die uns so unterstützen, dann kann uns nichts passieren.
Wir haben 2:0 zurück gelegen und dann haben wir durch die Fans einen solchen Push bekommen und dann doch noch das Spiel gedreht. So was ist wichtig für eine Mannschaft. Die Fans hatten die Schnauze voll, weil es unverdient 0:2 stand. Es war völlig unverdient, als wir zurück lagen. Deshalb hatten die Fans die Schnauze voll. Verständlich. Aber danach hatte man ja gesehen, das sie alle blau-weiß sind."

Horst, MSV-Fan aus Wanheimerort: "Das war doch Beschiss von der ersten bis zur letzten Minute. Der Schiri ist doch Augsburg-Fan. Nach dem 0:2-Rückstand bin ich mit dem Unentschieden zufrieden."
Jochem Knörzer (Text + PK), Manuela Ihnle (Stimmen), Manfred Schneider (Fotos)

 

MSV Duisburg - FC Augsburg

Da waren es Neun

Duisburg, 27. November 2009 - Gäbe es eine Verletzten-Liga, der MSV könnte fast mit einer gut besetzten Mannschaft dort melden. Der Einsatz von Björn Schlicke beim Spiel gegen Augsburg ist mehr als fraglich, dafür gesellt sich seit gestern Chinedu Ede zur Krankenstation des MSV. Mit Fieber und Grippe musste er sich abmelden. MSV-Trainer Milan Sasic: "Konzentrieren wir und auf das Spiel gegen Augsburg. Zu den drei U23-Spielern, die bereits im Kader in Fürth standen, wird sich vielleicht noch ein weiterer Spieler gesellen."
Das dürfte in erster Linie Torwart Raphael Koczor sein, der als zweiter Torwart auf der Ersatzbank Platz nehmen wird.
Sasic sieht Augsburg als eine Mannschaft, deren Kader auf die erste Liga ausgerichtet ist. Sie spielen offensiv und sind insgesamt stark besetzt.
Die herbe Pokalschlappe vor vier Wochen ist für Sasic kein Thema: "Dort war ein anderer Trainer zuständig. Da hake ich nicht nach, das ist Historie."
Sasic spricht von einem sehr schwerem und schwierigem Spiel gegen Augsburg, ist aber überzeugt, "dass die Spieler alles versuchen werden."            Jochem Knörzer

Schauinsland bleibt „Home-Sponsor“ der Zebras
Finalisten der aktuellen Popstars-Staffel beim Heimspiel

MSV: Für jedes Heimtor 250 Euro für Menschen in Honduras
Stadtwerke Duisburg Sponsor des Tages

Duisburg, 27. November 2009 - Beim ersten Heimspiel des MSV in der Saison 2008/09 am 8. August - gegen Hansa Rostock  übrigens - gab es auf der Schauinsland-Reisen-Tribüne eine in der Bundesliga einmalige knapp 20 m² große Eventbühne.
Der MSV-Sponsor Schauinsland Reisen hat den Vertrag mit dem MSV Duisburg vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Und das wurde auf der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Augsburg bekannt gegeben.

v.l. MSV-Marketingleiter Björn Scheferling, Andreas Rüttgers (Schauinsland), MSV-Pressesprecher Sven Judith, MSV-Trainer Milan Sasic, MSV-Sportdirektor Bruno Hübner
Während der Zeit im Trainingslager im November kam es zu einem Gespräch zwischen Verein und Sponsor.     
„Wir waren besonders beeindruckt von der Richtung, die mit dem neuen Trainer eingeschlagen wird. Milan Sasic ist ein Trainer voller Leidenschaft, er lebt förmlich für den MSV“, so Andreas Rüttgers, Leiter der Flugreisen bei Schauinsland Reisen. Schauinsland bleibt dem MSV auch treu, wenn der Aufstieg diese Saison nicht geschafft werden sollte. „Wenn immer gefordert wird, muss man auch Zeit bekommen, um Ziele zu erreichen. Daher müssen wir dem MSV auch Zeit für den Aufstieg in die Erste Bundesliga geben.“
Um die Verlängerung des Sponsorenvertrags auch an die Fans weiterzugeben, haben sich die Verantwortlichen etwas ganz besonderes ausgedacht: Beim Heimspiel am Samstag gegen den FC Augsburg bekommt jeder Fan, der etwas blau-weißes bei sich trägt, einen 25 Euro-Reisegutschein für den neuen Sommerkatalog 2010 von Schauinsland geschenkt. Mit der Vertragsverlängerung bleibt auch die Namensgebung der Osttribüne als „Schauinsland-Reisen-Tribüne“ erhalten.
Sportdirektor Bruno Hübner bedankt sich bei Schauinsland im Namen des Vereins für ein weiteres Jahr des Vertrauens. „Wenn einer der größeren Sponsoren so ein Interesse am MSV zeigt, dann beweist es, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir wollen schnellstmöglich einiges zurückgeben“, so Hübner.
Björn Scheferling, Leiter Marketing des MSV Duisburg, zeigte sich ebenfalls zufrieden einen der größten Sponsoren längerfristig an den MSV binden zu können: "Wir sind stolz, einen so langjährigen Partner wie Schauinsland Reisen für eine weitere Spielzeit an uns binden und mit der Idee der Event-Bühne auf der Schauinsland Tribüne ins dritte Jahr gehen zu können."


Geschäftspartner: Gerald Kassner, Geschäftsführer und Inhaber der Schauinsland-Reisen GmbH und MSV-Präsident Walter Hellmich hier im August 2008

Frauen-Nationalmannschaft spielt in der MSV-Arena gegen Nordkorea
Starke Gegner treffen in attraktiven Stadien im kommenden Jahr auf die deutsche Frauen-Nationalmannschaft. Zum Auftakt spielt die DFB-Auswahl am 17. Februar in der MSV-Arena in Duisburg gegen Nordkorea. „Ich denke, wir haben aus vielerlei Gründen gute Entscheidungen getroffen“, sagt DFB-Vize-Präsidentin Hannelore Ratzeburg. „Am wichtigsten ist natürlich, dass es uns gelungen ist, hochkarätige Gegner zu verpflichten. Einmal aus sportlicher Sicht, da es mit Blick auf die Vorbereitung auf die WM 2011 enorm wichtig für DFB-Trainerin Silvia Neid ist, dass ihr Team gefordert wird. Zum anderen, weil wir unseren Fans damit interessante Spiele auf höchstem internationalen Niveau präsentieren können.“

Mit Nordkorea tritt nicht nur die aktuelle Nummer 5 der FIFA-Weltrangliste in Duisburg an, sondern die aufsteigende Nation im internationalen Frauenfußball der vergangenen Jahre. Ihre Qualität stellten die Nordkoreanerinnen besonders bei den vergangenen beiden U 20-Weltmeisterschaften unter Beweis. In Chile konnten die Asiatinnen 2008 erst im Finale von den USA gestoppt werden, 2006 in Russland gewannen sie in beeindruckender Manier den Titel. Die DFB-Frauen konnten sich über die Stärke der Nordkoreanerin in direkten und äußerst spannenden Vergleichen bei der Weltmeisterschaft 2007 und bei den Olympischen Spielen 2008 ein direktes Bild machen, als das deutsche Team 3:0 und 1:0 gewann.

„Ich bin sicher, dass das Spiel gegen Nordkorea eine wichtige Standortbestimmung für die WM 2011 sein werden“, erklärt Hannelore Ratzeburg, „nicht nur in sportlicher, sondern auch in organisatorischer Hinsicht. In Duisburg spielen wir zwar nicht in einem WM-Stadion, jedoch erhoffen wir uns dort, mit Blick auf die WM-Spielorte Mönchengladbach, Bochum und Leverkusen noch einmal Werbung für die Weltmeisterschaft machen zu können.“
MSV-Geschäftsführer Björn Bremer zeigte sich ebenfalls erfreut, dass die MSV-Arena Austragungsort dieses Spiels sein wird: „Dass wir nach dem fantastischen UEFA Cup-Finale des FCR 2001 jetzt noch ein Länderspiel der Frauen Nationalmannschaft ins unserer Arena ausrichten können, freut uns natürlich sehr, und ist zugleich eine Auszeichnung für die MSV-Arena.“

Finalisten der aktuellen Popstars-Staffel zu Gast beim Heimspiel gegen Augsburg
Beim Heimspiel der Zebras gegen den FC Augsburg am kommenden Samstag bekommt der MSV Besuch von ganz besonderen Gästen: Die Halbfinalisten der aktuellen Popstars Staffel „Du und Ich“ treten in der MSV-Arena vor den beiden Halbzeiten auf, um den Zebra-Fans kräftig einzuheizen. Die erfolgreiche Castingshow um den Choreographen Detlef D! Soost läuft derzeit auf Pro7. In der Sendung am Donnerstagabend entscheidet sich, wer in die Finalrunde kommt und somit am Samstag bei dem Heimspiel der Zebras performen wird.

MSV: Für jedes Heimtor 250 Euro für Menschen in Honduras
Stadtwerke Duisburg Sponsor des Tages

Bei der Partie MSV Duisburg gegen den FC Augsburg klingelt die Kasse für die beiden Hilfsorganisationen Kindernothilfe und Adveniat.
250 Euro Startgeld sowie 250 Euro für jedes Tor des MSV kommen Projekten in Duisburgs Partnerstadt San Pedro Sula (Honduras) zugute. Das Geld soll bei allen Heimspielen ein „Sponsor des Tages“ beisteuern. Beim Spiel gegen Augsburg stehen die Duisburger Stadtwerke in den Startlöchern. Die Sponsoring-Partnerschaft ist Teil der Aktion „Armut ins Abseits", die der MSV Duisburg, die Kindernothilfe und Adveniat zu Saisonbeginn ins Leben gerufen haben.
 „Die Stadtwerke Duisburg engagieren sich hier in unserer Stadt für soziale Gruppen, besonders für Kinder“, so begründet Norbert Kremmin, Teamleiter Marketing, das Engagement des Unternehmens. „Wir wollen verantwortlich handeln und helfen. Verantwortung und Hilfsbereitschaft kennen keine Stadtgrenzen, deshalb möchten die Stadtwerke auch dazu beitragen, Missstände in anderen Teilen der Welt zu beheben. Und darum machen wir uns stark für die Kinder in San Pedro Sula.“
400 Mädchen und Jungen aus San Pedro Sula wühlen Tag für Tag auf der städtischen Müllkippe in stinkenden Abfällen nach recycelbaren Wertstoffen. Bisher konnten ihre Familien ohne ihren Verdienst nicht überleben. Mit ihrem einheimischen Partner holt die Kindernothilfe Mädchen und Jungen von der Müllhalde, sorgt dafür, dass sie zur Schule gehen, Lesen, Schreiben, Rechnen lernen. Ihren Eltern zeigt der Kindernothilfe-Partner neue Einkommensmöglichkeiten, damit sie nicht mehr auf das Geld ihrer Kinder angewiesen sind.
Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat (Essen) wird die Erlöse aus der Kooperation nutzen, um die menschenunwürdigen Zustände im Gefängnis von San Pedro Sula zu verbessern. Mit der langfristig angelegten Charity-Partnerschaft „Armut ins Abseits“ zwischen MSV, Adveniat und der Kindernothilfe bringt der MSV seine soziale Verantwortung zum Ausdruck.          haje, Manfred Schneider (Fotos)

Yankov freigestellt - Geldstrafe für Yankov

Duisburg, 26. November 2009 - Als wenn man beim MSV Duisburg durch die lange Verletztenliste nicht schon genug Probleme hätte. Jetzt stellt man öffentlich zur Schau, dass beim MSV ein anderer Wind weht.
Getroffen hat es oder treffen lassen hat sich Chavdar Yankov. Gestern hieß es:
Trainingspause für Yankov nach erneuter Verspätung
Der gesundheitlich angeschlagene Mittelfeldspieler Chavdar Yankov wurde nach einer erneuten Verspätung am Mittwochmorgen von Cheftrainer Milan Sasic vom Training freigestellt. Am Donnerstag wird sich die sportliche Leitung mit dem Spieler zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen. „Wir können und wollen dieses Verhalten nicht mehr tolerieren. Jeder muss bereit sein, alles für den MSV Duisburg und dessen Ziele zu geben“, so Sportdirektor Bruno Hübner.

Man muss dem Sportdirektor des MSV ja im Prinzip Recht geben. Pünktlichkeit am Arbeitsplatz gilt für Jeden, egal ob Profifußballer oder Handwerksgeselle oder Industriearbeiter. Nur, im kleinen Handwerksbetrieb oder im großen
Industriekonzern hätte es eine Abmahnung gegeben. Zu Recht, schriftlich und intern.
Warum sah sich Bruno Hübner gezwungen, es an die große Glocke zu hängen?
Damit heute diese Pressemitteilung nach geschoben werden konnte:
Geldstrafe für Yankov
MSV-Profi Chavdar Yankov wurde von der Vereinsführung mit einer angemessenen Geldstrafe belegt. Der bulgarische Nationalspieler erschien am Mittwoch erneut zu spät zum Mannschaftstraining der Zebras und wurde daraufhin von Cheftrainer Milan Sasic vom Mittwochstraining freigestellt. Im heutigen Gespräch zwischen Sportdirektor Bruno Hübner, Trainer Milan Sasic, dem Spieler und seinem Berater entschuldigte sich der Spieler für sein Verhalten und machte zudem deutlich, dass er ab sofort die von ihm geforderte Professionalität umsetzen, und alles für den MSV Duisburg und dessen Ziele geben wird. Zusätzlich entschuldigte sich Yankov noch bei seinen Mannschaftskollegen. Die Vereinsführung hat diese Entschuldigung angenommen, womit der Vorfall für den MSV erledigt ist.

Diese Mitteilung wirft für mich ja mehr Fragen auf, als sie beantwortet.
"Ab sofort die von ihm geforderte Professionalität umsetzen
" - heißt das, dass der Profispieler Yankov sich bis dato nicht professionell verhalten, sich nicht zu 100% für seinen Arbeitgeber und dessen Ziele eingesetzt hat?
Wenn dem so wäre, warum wurde Yankov nicht schon vorher, unter Trainer Neururer, freigestellt und abgemahnt? Wenn der damalige Trainer nicht gehandelt hat, warum hat Sportdirektor Hübner nichts unternommen?
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier lediglich ein Spieler an den Pranger gestellt wird, um der Öffentlichkeit, den MSV-Fans zu demonstrieren, dass unter MSV-Trainer Milan Sasic ein anderer, ein strengerer Wind herrscht. Wenn der MSV am Samstag gegen Augsburg nachlegt, die Spieler wie in Fürth sich sichtbar ins Zeug legen und möglichst zum zweiten Mal hintereinander einen Sieg einfahren, dann wäre mir das Beweis genug gewesen.
Ein "enger zusammenrücken" kann man nicht mit Gewalt und öffentlichem Pranger erreichen, das muss wachsen.
Just my two Cents.      Jochem Knörzer

  SpVgg Greuther Fürth - MSV Duisburg   0:1 (0:0) Siegtor durch Adler

Da waren es Neun

Duisburg, 27. November 2009 - Gäbe es eine Verletzten-Liga, der MSV könnte fast mit einer gut besetzten Mannschaft dort melden. Der Einsatz von Björn Schlicke beim Spiel gegen Augsburg ist mehr als fraglich, dafür gesellt sich seit gestern Chinedu Ede zur Krankenstation des MSV. Mit Fieber und Grippe musste er sich abmelden. MSV-Trainer Milan Sasic: "Konzentrieren wir und auf das Spiel gegen Augsburg. Zu den drei U23-Spielern, die bereits im Kader in Fürth standen, wird sich vielleicht noch ein weiterer Spieler gesellen."
Das dürfte in erster Linie Torwart Raphael Koczor sein, der als zweiter Torwart auf der Ersatzbank Platz nehmen wird.
Sasic sieht Augsburg als eine Mannschaft, deren Kader auf die erste Liga ausgerichtet ist. Sie spielen offensiv und sind insgesamt stark besetzt.
Die herbe Pokalschlappe vor vier Wochen ist für Sasic kein Thema: "Dort war ein anderer Trainer zuständig. Da hake ich nicht nach, das ist Historie."
Sasic spricht von einem sehr schwerem und schwierigem Spiel gegen Augsburg, ist aber überzeugt, "dass die Spieler alles versuchen werden."            Jochem Knörzer

 

  SpVgg Greuther Fürth - MSV Duisburg   0:1 (0:0) Siegtor durch Adler

Enger zusammenrücken

Duisburg, 20. November 2009 - Damit man beim Training Elf gegen Elf spielen kann, müssen vorher erst einmal sieben Spieler eingeladen werden. Was sich amüsant anhört, ist beim MSV Duisburg zur Zeit bittere Realität.
Es ist einfacher, die verletzten Korzynietz, Fahrenhorst, Schlicke, Bodzek, Tararache, Larsen und Wagner um drei weitere Spieler und einen Torwart zu ergänzen, um eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen, als einen gesunden Kader für das Spiel in Fürth.
MSV-Trainer Milan Sasic dazu: "Das Verletzungsproblem ist bekannt. Wenn alles glatt läuft, ist es einfach - wenn es eine schwierige, fast Not-Situation ist, dann muss man sich auf dem Spielfeld zeigen."
Dazu werden die gesunden Spieler wie Starke, Tiago und Soares sowie von den Amateuren Alon Abelski, Sven Theißen und Kevin Grund in Fürth bestimmt genug Gelegenheit bekommen. Greuther Fürth spielt einen sehr risikoreichen, offensiven Fußball.
Sasic: "Sie taktieren nicht, sie spielen nach vorne. Fürth braucht nur 4 - 5 Schüsse um ein Tor zu erzielen. Und das im 16-Meter-Bereich. Das ist die beste Quote der Liga."
Bereits in der heutigen Pressekonferenz wurde überlegt, wer denn der vierte Mann, neben Veigneau, Tiago und Soares - Sasic: "Er hat ein schönes blaues Auge, geht aber mit vollem Einsatz in die Zweikämpfe. Das will ich sehen." - in der Abwehr sein könnte. Tobias Willi ist noch nicht so weit, braucht noch Zeit, um auch konditionell den Anschluss an die Mannschaft zu schaffen. Sasic hat einen guten Eindruck von Willi: "Er ist ein professioneller Junge mit einer positiven Einstellung."
Nicky Adler kennt Sasic noch aus Münchener Zeiten, sieht ihn aber eher im gelernten, offensiven Bereich. Das könnte für ein Debüt des 21-jährigen Amateurs Sven Theissen sprechen. Oder aber, falls Sasics Hoffnung, dass Bodzek bis Sonntag doch noch fit gemacht werden kann, nicht trügt, eben für Bodzek in der Innenverteidigung.

Zu Beginn der Pressekonferenz in einer "kleinen, gemütlichen Runde", wie Sven Judith, der seine Sache als MSV-Pressesprecher nach dem Abschied von Tobias Günther gut machte, anmerkte, ergriff Sportdirektor Bruno Hübner das Wort.
Hübner stellte klar, dass es, im Gegensatz zu manchen Medienberichten, weder Störfeuer noch eine Schlägerei und auch keine Abmahnung innerhalb des Trainerteams gegeben hat. "Da wurden Mitarbeiter diskreditiert, die es absolut nicht verdient haben. An den Berichten war nichts, 0,0 gar nichts, dran!"
Auch Co-Trainer Uwe Speidel war nicht aus disziplinarischen Gründen nach Hause geschickt worden, sondern schlicht und einfach aufgrund von grippalen Symptomen. In Zeiten der "Schweinegrippe" sicher nicht ungewöhnlich. Außer einem kritischen Gespräch innerhalb des Trainerteams gab es keine Vorkommnisse.
Hübner legt Wert auf einen ehrlichen Umgang miteinander: "Mir liegt es besonders am Herzen, dass es einen ehrlichen Umgang zwischen Verein, Fans und Medien gibt. Wir alle verfolgen das Ziel, erfolgreich zusammen zu arbeiten. Ich bin immer ehrlich und vertusche nichts. Loyalität und Vertrauen stehen bei mir an oberster Stelle.“
Sein Wunsch: "Wir müssen enger zusammenrücken."                Jochem Knörzer

Ben-Hatira im Training - Tiffert wieder in Duisburg

Duisburg, 12. November 2009 - Nach dem gemeinschaftlichen Frühstück am Freitagmorgen ging es für die Zebras um 10 Uhr wieder auf den nahe gelegenen Trainingsplatz. Dort feilte das Trainerteam gemeinsam mit der Mannschaft am taktischen Verhalten. Wieder mit dabei war Änis Ben-Hatira. Der U21-Europameister konnte zuletzt nur Laufeinheiten absolvieren und trainierte heute erstmals seit der Anreise am Dienstag mit der Mannschaft. Für Christian Tiffert ist das Trainingslager hingegen frühzeitig beendet. Der beste Vorlagengeber des MSV klagte am Donnerstag über Schmerzen am Sprunggelenk und fuhr deshalb am Freitagmorgen zurück nach Duisburg, um sich dort von Mannschaftsarzt Dr. Roslawski untersuchen zu lassen. „Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen. Tiffert hatte schon mal Probleme an dieser Stelle und deshalb wollen wir den Ursachen dafür auf den Grund gehen,“ sagte Bruno Hübner. Am Freitag trainieren die Zebras noch einmal um 15 Uhr. Die letzte Einheit vor der Abreise nach Duisburg steht am Samstag um 10 Uhr auf dem Programm.

Verantwortung übernehmen - Elf-Kilometer-Lauf

Duisburg, 12. November 2009 - Am Mittwochvormittag standen die Zebras bei nass-kalten Witterungsbedingungen wieder gut zwei Stunden auf dem Trainingsplatz und übten dabei taktische Dinge sowie das Verhalten in Überzahlsituationen ein.
Dabei schaltete sich der Cheftrainer auch häufiger lautstark in den Trainingsablauf ein. „Ich will, dass jeder Spieler Verantwortung übernimmt. Damit meine ich nicht vier oder fünf Spieler, sondern das Kollektiv. Jeder Spieler muss in jeder Spielsituation Verantwortung übernehmen. Er muss entscheiden, wen er auf welche Art anspielt. Und das werden wir intensiv trainieren.“
Am Nachmittag ließ Sasic seine Jungs noch rund elf Kilometer laufen, bevor am Abend gemeinschaftliche Regeneration auf dem Programm steht. Erst Sauna, dann Behandlung bei den Physiotherapeuten.
 „Ein guter körperlicher Zustand ist die Grundlage dafür, dass wir das gesamte Spiel über volle Leistung bringen und dem Gegner unser taktisches Konzept aufzwingen können. Aber genauso wichtig wie ein ordentliches Training ist die Regeneration.“ Bis auf Änis Ben-Hatira, den weiterhin Wadenprobleme plagen, haben alle anwesenden Profis voll mitgezogen. Olivier Veigneau und Tiago trainierten ebenfalls wieder mit den Kollegen.

Gas geben im Trainingslager

Duisburg, 11. November 2009 - Am Mittwoch standen zwei Trainingseinheiten für die Zebras im Trainingslager auf dem Plan. Vormittags absolvierten die Mannen von Milan Sasic eine taktische Einheit im Friedrich-Moebus-Stadion von Eintracht Bad Kreuznach.
Am Nachmittag mussten die Profis gleich zweimal ran. Zunächst machten die Zebras 40 Minuten lang Kräftigungs- und Stabilisationsübungen, bevor es anschließend noch für fast 1,5 Stunden auf die nahegelegene Platzanlage ging. Dabei wurden vier Viererteams gebildet, die in verschiedenen Übungsformen gegeneinander antraten und anschließend noch Laufeinheiten durchführen mussten.
Änis Ben-Hatira (leichte Wadenprobleme) und Olivier Veigneau absolvierten gemeinsam mit Tiago, der nach dem letzten positiven Check bei Mannschaftsarzt Roslawski am Mittag nachgereist ist, eine lockere Laufeinheit unter der Leitung von Physiotherapeut Jens Vergers. Zu diesem Zeitpunkt war Uwe Speidel schon nicht mehr bei der Mannschaft. Der Co-Trainer musste das Trainingslager mit einem viralen Infekt abbrechen. Diese Entscheidung war eine reine Vorsichtsmaßnahme, damit keine weiteren Spieler dadurch pausieren müssen.

Vier Amateure im Trainingslager in Bad Kreuznach

Duisburg, 10. November 2009 - Am Dienstagvormittag hieß es für die Zebras Antreten zur Leistungsdiagnostik. Cheftrainer Milan Sasic wollte sich vor der Abreise ins Kurztrainingslager nach Bad Kreuznach noch einen Einblick in den körperlichen Zustand seines Kaders verschaffen und bestellte die Zebras in einzelnen Gruppen zu Mannschaftsarzt Dr. Roslawski in die Sportklinik Duisburg. Dabei wurden die Blut- und Ausdauerwerte der Spieler genau unter die Lupe genommen und in den kommenden Tagen ausgewertet.
Im Anschluss reiste der Tross nach Bad Kreuzbach, wo die Zebras bis Samstag ein Kurztrainingslager beziehen. Dabei muss Sasic auf einige Profis verzichten. Chavdar Yankov ist zwar fit, flog aber bereits am Montag zu zwei Länderspielen der bulgarischen Nationalmannschaft. Sören Larsen und Bernd Korzynietz fallen mit Muskelfaserrissen aus und zudem musste auch noch Adam Bodzek seine Teilnahme absagen. Der Defensivmann im Duisburger Mittelfeld hat sich im Spiel gegen Rot-Weiß Ahlen am Fuß verletzt und kann derzeit nicht schmerzfrei laufen. Er absolviert in den kommenden Tagen ein Fitnessprogramm in der Sportklinik. Fraglich ist noch die Teilnahme von Tiago. Der Brasilianer hatte am Montag leichtes Fieber und muss deshalb am Mittwoch noch einmal zum Doc. Sollten die Werte ok sein, wird er am Mittwochmorgen nachreisen.
Mit Raphael Koczor, Sven Theißen, Tanju Öztürk und Alon Abelski sind dafür vier Spieler aus der U23 mit nach Bad Kreuzbach gefahren. Zwei Einheiten werden dort pro Tag absolviert. Nach der Anreise stand zunächst eine Laufeinheit auf dem Programm, ehe am Abend die Videoanalyse vom Remis gegen Ahlen folgte.

Nach dem ersten Spiel mit Milan Sasic

Duisburg, 08. November 2009 - Milan Sasic erging es in seinem ersten Spiel als MSV-Trainer auch nicht besser als seinem Vorgänger Peter Neururer. Neururer startete am 21.11.2008 mit einem mageren 0:0 gegen das damalige Schlusslicht FSV Frankfurt, Sasic musste beim heutigen Spiel gegen den 18. der Zweiten Liga, Rot-Weiss Ahlen, sogar mit ansehen, wie seine Mannschaft eine 2:0-Führung verspielte und auch nur Unentschieden spielte.
Die 2:0-Führung zur Halbzeit war verdient, doch muss auch angemerkt werden, dass die beiden Tore die einzigen Höhepunkte in den ersten 45 Minuten waren. Die Zebras ruhten sich auf dem Vorsprung aus, die Ahlener kamen erst in der 43. Minute zu ihrem ersten Schuss auf das Duisburger Tor.
Schüppe drauf legen
In meiner kurzen Halbzeitanalyse im "Live"-Bericht schrieb ich, dass die Duisburger in der zweiten Halbzeit "noch eine Schüppe drauf legen müssen." Von wegen "drauf legen" - die einzigen, die "drauf legten", waren die Gäste. Das Duisburger Spiel fand kaum noch statt, selbst mögliche Konter waren bereits an der Mittellinie zu Ende.
Wird die "Latte" zu hoch gelegt?
Dem Duisburger Zuschauer gefiel das gar nicht, nach dem Anschlusstreffer der Ahlener war das "Murren" in der MSV-Arena deutlich zu vernehmen, vereinzelt auch Pfiffe. Genau das, was sich Ahlens Trainer Christian Hock in der Halbzeitpause gewünscht hatte. Unruhe im Stadion, die sich auf die Zebras auf dem Platz übertrug.
Da muss man doch auch mal hinterfragen, ob die Zuschauer des MSV nicht zu anspruchsvoll sind, die "Latte" zu hoch anlegen. Sicher, der Gegner war der sieglose Tabellenletzte, der MSV führte schnell mit 2:0 und legte dann nicht nach. (Noch) nichts zu sehen von den Ansprüchen des neuen MSV-Trainers. Wie auch, nach drei Trainingstagen.
Es ist dann sicher schwer, "seinen" MSV als Zuschauer genau in diesen Phasen lautstark zu unterstützen, doch genau das wäre aus meiner Sicht richtig und wichtig!
Sasic und der MSV Duisburg werden es schwer haben, sich bei den Zuschauern in Duisburg den in den letzten Monaten oder sogar Jahren verspielten Kredit wieder zu holen.

Der Ausgleich eine Minute vor dem Schlusspfiff passte sowohl zum Spiel als auch zur Stimmung im Stadion. Und dass der letzte Angriff der Zebras im Gegenzug nicht mit einem Tor endete und somit den Sieg bedeutet hätte, fügte sich auch nahtlos in die Situation ein.


        v.l.: Ahlens Trainer Christian Hock, MSV-Pressesprecher Tobias Günther, MSV-Trainer Milan Sasic

Apropos Tobias Günther. Still und leise war es seine letzte Pressekonferenz beim MSV. Er wechselt zum Ende des Monats zur Presseabteilung des bayerischen Verbandes. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute!

Ahlens Trainer Christian Hock: "Wir sind sehr glücklich, dass wir hier noch einen Punkt mitgenommen haben.
Ich denke, der Punkt war, nach den beiden Halbzeiten, auch gerecht.
Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen und individuelle Fehler gemacht, durch die wir die Duisburger zum Torschuss eingeladen haben. Beide Male lassen wir Ben-Hatira völlig blank in den 16er laufen. Das sind Sachen, die dürfen nicht passieren. Sowas passiert aber, wenn man unten drin steht. Und das waren die einzigen beiden Chancen, die Duisburg in der ersten Halbzeit hatte. Der Rückstand war verdient.
In der Halbzeitpause haben wir dann angesprochen, wenn wir den Anschlusstreffer machen, dass dann noch Unruhe reinkommen kann. Und genauso ist es dann auch eingetroffen. Nach dem Anschlusstreffer ist auch die Stimmung im Stadion um geschwappt. Es waren Pfiffe zu hören. Das hat sich, zu unserem Glück, auch auf die Mannschaft des MSV übertragen. In der 89. Minute sind wir dann für unser Anrennen belohnt worden, hätten aber auch in der gleichen Minute noch das 2:3 kriegen können. In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft gut dagegen gehalten, Moral gezeigt und verdient einen Punkt mit genommen."

MSV-Trainer Milan Sasic: "Sicher ist die Enttäuschung sehr groß nach so einem Spiel. Man kann Spiele auch verlieren oder unentschieden spielen und danach sagen, das war ok. Das kann man hier überhaupt nicht sagen. Wir haben in der ersten Halbzeit nur teilweise guten Fußball gespielt und sind verdient in Führung gegangen. Aber schon in der ersten Halbzeit war ich mit einigen Handlungen nicht einverstanden. I
ch bin enttäuscht, dass einige Spieler Fußball spielen, aber keine Verantwortung übernehmen wollen. Es ist schwer, ein Spiel zu gewinnen, wenn man für seine Position und Situation keine Verantwortung übernimmt. Das hat sich schon in der ersten Halbzeit angedeutet und wurde in der zweiten Halbzeit immer deutlicher.
Es ist auch schwierig, wenn man seinen Stürmer verletzungsbedingt auswechseln muss und eine Lösung suchen muss. Aber das darf nie eine Ausrede sein für das, was wir dann gezeigt haben.
Wir sind runter gegangen, ohne uns richtig zu wehren. Und das trifft mich sehr. Und das will ich nicht akzeptieren.
(Anm.: Diese Sätze sagte er mit sehr lauter Stimme.)
Meine Enttäuschung ist riesig, wenn der Gast mehr Ecken hat als wir. Das sagt viel über unser Spiel. Ich habe vor dem Spiel und im Spiel gesehen, woran wir hart arbeiten müssen. Aus Erfahrung weis ich, dass einige Dinge schnell zu korrigieren sind. Ich hoffe, dass wird hier auch so sein. Aber so wie heute die zweite Halbzeit lief, das ist nicht zu akzeptieren."

MSV-Präsident Walter Hellmich:
"Die 2. Halbzeit war unterirdisch. Wir haben gar nicht dagegen gehalten und auch nicht versucht das Ergebnis zu verbessern oder um es wenigstens abzusichern. Gar nichts.
Wir haben einfach zugelassen, dass die anderen in unserem Stadion anfingen Fußball zu spielen und den Ausgleich zu schaffen. Der Trainer hat auch in den letzten drei Tagen
keine Chance gehabt irgendwas zu ändern.“


                     Abseits und ganz schön einsam saß er bei der Pressekonferenz - Walter Hellmich

Björn Schlicke:
„Wir sind in der ersten Halbzeit verdient 2:0 in Führung  gegangen. Danach haben wir ein bisschen zurück geschaltet. Und was wir eigentlich nicht machen wollten, das haben wir in der zweiten Halbzeit dann doch getan, noch mehr zurück schalten und die Ahlener aufkommen lassen. Das haben sie dann ja auch eindrucksvoll bewiesen.
Uns hat auch irgendwie die nötige Unterstützung gefehlt. Zumindest die Neutralität hätte ich mir gern von so manchen Zuschauern gewünscht, so dass so vieles nicht auf die Mannschaft überschwappt.
Und zum Schluss vom Spiel hat Tom ein paar Gesten von Kirstein gesehen und diese für nicht gut empfunden und daraufhin ist er dazwischen gegangen.“

Chavdar Yankov: "Die Enttäuschung ist sehr groß. In der ersten Halbzeit führen wir 2:0 und in der zweiten Halbzeit…, keine Ahnung. Wir haben zu tief gestanden und ich habe keine Ahnung, warum. Und das gegen den Tabellenletzten. Wir haben Respekt vor jedem Gegner, aber wenn wir beim  Spiel zu Hause gegen den Tabellenletzten 2:0 führen, dann müssen wir nach vorne spielen. Na, ja.
Mehr mag ich jetzt auch nicht weiter dazu sagen, weil es ja jeder gesehen hat. Und dann noch in der letzten Minute das Tor. Manchmal ist das so im Fußball. Man kann so gewinnen, aber auch so verlieren. Heute war kein besonders guter Tag für uns. Es war einfach keine Gegenwehr von uns da.
Morgen fliege ich zur Nationalmannschaft und wenn ich wieder zurück bin, haben wir das Spiel gegen Fürth. Neues Spiel, neues Glück."

Sören Larsen, auf  die Frage nach seinem gesundheitlichen Wohlbefinden: „Ich habe mir eine Muskelverletzung zu gezogen. Mein Zeh ist auch nicht in Ordnung. Ich hoffe aber, das ich zum nächsten Heimspiel spätestens wieder fit bin. Jetzt muss ich erst einmal pausieren, hat man mir gesagt."

Fan-Stimmen
Dustin aus Mülheim:
„Am Anfang war alles schön und gut, aber in der 2. Halbzeit hat sich Mannschaft den Fans gegenüber mit ihrer Leistung absolut unfair verhalten.“

Karsten aus Hochfeld: „Ich stelle fest, man kann den MSV momentan nur betrunken ertragen.“
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Jochem Knörzer (Text), Manuela Ihnle (Stimmen), Manfred Schneider (Fotos)

 
MSV Duisburg - Rot-Weiss Ahlen    2:2  (2:0)  Viel Arbeit für Sasic. 

Sasic will mit Sieg gegen Ahlen starten

Duisburg, 06. November 2009 - Bei der heutigen Pressekonferenz vermittelte der neue MSV-Trainer Milan Sasic den anwesenden Journalisten seine ersten Eindrücke und Erwartungen. Er findet beim MSV sehr gute Arbeitsbedingungen vor und die Trainingsanlage sei sehr gut. Von der Mannschaft habe er positive Eindrücke. Sie verstehe Dinge anzunehmen und auszuführen. Er führe gute Diskussionen mit den Spielern, die gemeinsam mit ihm den Weg gehen wollen.
Wer am Sonntag spielt, wird er erst nach den Trainingseinheiten, heute und morgen, entscheiden, denn es gäbe mehrere Faktoren, die den Ausschlag geben, wer auf dem Platz stehen wird.
 "Zur Zeit gibt es einige Probleme", so Sasic. Chavdar Yankov hat gestern nicht trainieren können und Sören Larsen die ganze Woche nicht. Jedoch setze die medizinische Abteilung alles daran, die Spieler fit zu bekommen. Nicht spielen können wird Bernd Korzynietz, bei dem ein Muskelfaserriss im Oberschenkel diagnostiziert wurde. Wer für diesen eingesetzt werde, darüber wird man gemeinsam sprechen.
Sasic über Rot-Weiss Ahlen: "Es ist ein schwieriger Gegner – Ahlen wird wieder gewinnen – aber nicht am Sonntag ! Da wollen wir punkten."                  
Manfred Schneider

Sein Ziel sind zufriedene MSV-Fans 

Duisburg, 03. November 2009 - Heute stellte der MSV Duisburg seinen neuen Trainer, Milan Sasic, vor.

  (v.l. Sportdirektor Bruno Hübner, Co-Trainer Fust Kilinc, MSV-Trainer Milan Sasic, Präsident Walter Hellmich)
Sasic bedankte sich für die Aufgabe und das Vertrauen, dass ihm mit seiner Verpflichtung gegeben wurde.
Seine Aufgabe formulierte er so: "Meine wichtigste Aufgabe wird sein, dass die Zuschauer, die hier in der Arena dem MSV-Spiel zuschauen, zufrieden nach hause gehen."
Er selber würde sich nicht als "Harter Hund" bezeichnen: "Ich behandel meine Spieler immer als wenn es meine eigenen Kinder wären. Spieler müssen Freude haben, Spieler müssen Spaß haben. Aber was gibt es Schöneres, als Spaß nach einem Sieg zu haben? Sich freuen mit den Zuschauern. Mit erhobenen Köpfen vom Platz zu gehen. Aufstiege feiern, Abstiege vermeiden. Aber kann man das alles erreichen, wenn man nicht vernünftig arbeitet? Es muss in dem Team Ordnung herrschen, man muss sich aufeinander verlassen können. Es muss eine Einheit sein. Nicht nur die Mannschaft, das gesamte Team. Wenn man das als "Harten Hund" bezeichnet, ja, dann muss ich das so annehmen. Aber, ich sehe das nicht so."

An seiner Seite saß Fuat Kilinc, sein Co-Trainer und Vertrauensperson. Laut Hellmich und Sasic wird Uwe Speidel im Trainerstab bleiben, da, so Sasic, "genug Arbeit auf uns wartet."
Milan Sasic, der auch neben dem Präsidenten einen guten Eindruck machte, verbreitet das Bild eines Mannes, der für sein Gehalt ehrliche, gradlinige und harte Arbeit leisten will. Einer, der beim Training auf dem Trainingsplatz sein wird. Einer, der dafür sorgen wird, dass seine Mannschaft auch in der 90. Minute noch lange Wege gehen kann und geht. Einer, der mit dieser Einstellung in den Ruhrpott und nach Duisburg passt.
Wir wünschen ihm von hier aus "Viel Erfolg"!         
Jochem Knörzer, Manfred Schneider (Fotos)

Milan Sasic ist der Neue

Duisburg, 02. November 2009 - Der MSV Duisburg hat per Pressemitteilung die Verpflichtung von Milan Sasic bekannt gegeben.
Wundern dürfte sich darüber eigentlich niemand mehr. Bereits nach dem Spiel in Koblenz kristallisierte sich "Disziplin und harte Arbeit" heraus. Eigenschaften, die Milan Sasic auf den Leib geschneidert sind.
Der Kroate unterschrieb einen Vertrag bis 2011 und wird am Mittwoch um 10 Uhr an der Westender Straße zum ersten Mal das Training der Zebras leiten.
 „Wir freuen uns sehr unseren absoluten Wunschtrainer bekommen zu haben. Sasic bringt alles mit, was wir uns für eine erfolgreiche Zusammenarbeit vorstellen “, freute sich Aufsichtsratsvorsitzender Walter Hellmich.
„Milan Sasic hat bewiesen das Optimale aus einer Mannschaft herausholen zu können. Er lebt  Disziplin vor, kennt die 2.Liga und besitzt ausgesprochenen Sachverstand. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm“, erklärte Sportdirektor Bruno Hübner.
„Ich danke den MSV-Verantwortlichen für ihr Vertrauen in meine Person. Vertrauen verpflichtet natürlich auch. Daher werden wir alle zusammen alles versuchen unsere Ziele zu erreichen“, sagte Milan Sasic. 

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Nach dem Spiel Eins nach Neururer

Duisburg, 01. November 2009 - Im Spiel Eins nach Neururer gewinnt der MSV Duisburg in Koblenz mit 3:0. Und wenn man die Torchancen in der zweiten Halbzeit Revue passieren lässt, dann hätte der Sieg auch um das ein oder andere Tor höher ausfällen können. Verletzungsbedingt überraschte Interimstrainer Uwe Speidel mit Tiago für Schlicke und Soares für Yankov. Dazu erhielt Caiuby nach seiner äußerst schwachen Vorstellung in Augsburg noch mal eine Chance. Und die nutzte der Brasilianer, sieht man von den ersten fünf Minuten mal ab, bis zu seiner Auswechselung. Caiuby bereitete das 1:0 durch Larsen mit vor und erzielte das 3:0 per platziertem Kopfball. Dazwischen bewies er Übersicht und setzte seine Mannschaftskollegen ein. Auf die gezeigte Leistung sollte er aufbauen, dann kann es in Duisburg für ihn doch noch etwas werden.
Gleiches gilt für Änis Ben-Hatira, der heute seine bisher beste Leistung im Zebra-Dress zeigte. Auch wenn ihm selber ein Tor verwehrt blieb, so gab er die Flanke zum 2:0 und war auch an der Vorbereitung zum 3:0 direkt beteiligt.
Bruno Soares kam von Anfang an zu seinem ersten Einsatz und krönte seine gute Leistung mit einem Tor, zu dem er die Vorarbeit selbst leistete.
Koblenz, von der ersten Viertelstunde mal abgesehen, kann aber auch nicht als echter Prüfstein gewertet werden. Nach dem 0:1 war die Verunsicherung spürbar, erst in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit, als der MSV einen Gang zurück geschaltet hatte, kam Koblenz zu Chancen.
Gegen Schlusslicht Ahlen sind drei Punkte für die Zebras Pflicht, erst am 22.11.2009 in Fürth und am 28.11.2009 im Heimspiel gegen Augsburg kann man - und der neuer Trainer - erkennen, wo
der MSV wirklich steht.   Jochem Knörzer

  TuS Koblenz - MSV Duisburg  0:3  (0:3)
Larsen zum Fünften, Caiuby und Soares mit Torpremiere