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Sandro Wagner wechselt nach
Bremen |
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Duisburg, 31. Januar 2010 - Wie der "Weser
Report" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, wechselt Sandro
Wagner mit sofortiger Wirkung zum SV Werder Bremen. Der 22-jährige Stürmer, der nach einem Kreuzbandriss
frühestens Februar/März wieder spielen kann, hat beim Bremer
Bundesligisten einen Vertrag
bis Juni 2014 unterschrieben.
Während Bremens Manager
Klaus Allofs den Wechsel gegenüber dem "Weser Kurier" bereits
heute Mittag bestätigte, erschien die Pressemitteilung vom MSV
Duisburg erst nach 17 Uhr.
„Wir
haben lange um Sandro gekämpft, aber aufgrund seiner
Leistungssteigerung bei uns sind mehrere Bundesligisten an ihm
interessiert gewesen und somit konnten wir ihn leider nicht mehr
in Duisburg halten. Wir wünschen ihm alles Gute für seine
Zukunft,“ sagte Sportdirektor Bruno Hübner nach den
Verhandlungen mit Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs.
Im Gegenzug bringt der Duisburger Sportdirektor
aus Bremen Dusko Tosic
und
Kevin Schindler, der zur Zeit an den FC Augsburg ausgeliehen
ist, dort aber nicht zum Zuge kommt, mit. Beide Spieler sind bis
zum Saisonende ausgeliehen.
„Mit
Tosic bekommen wir in der Defensive enorme Qualität hinzu. Er
ist aktueller serbischer Nationalspieler und kann auf mehreren
Positionen spielen,“ sagte Hübner, der damit nach den
Verpflichtungen von Srdjan Baljak und Dario Vidosic noch mal auf
die verletzungsbedingte Spielerknappheit im MSV-Kader reagierte.
Schindler hat in der vergangenen Saison fünf Tore für Hansa
Rostock erzielt und gab zudem elf Torvorlagen.
Der
21-Jährige ist Wunschspieler von MSV-Trainer
Milan Sasic, der ihn bereits vor einem Jahr verpflichten wollte.
Beide Profis werden morgen Vormittag zum Medizincheck in der
Sportklinik Duisburg erscheinen und am Nachmittag zum ersten Mal
mit den Zebras auf der Platzanlage an der Westender Straße
trainieren.
Jochem Knörzer
Trainingszeiten:
Montag: 10 und 15:30 Uhr
Westender Straße
Dienstag: 10 und 15:30 Uhr Westender
Straße
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Nur ein Spiel
verloren - Tom Starke gewinnt sein Duell klar nach Punkten |
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Duisburg, 30. Januar 2010 - Der MSV Duisburg
hat sein Heimspiel gegen den FC St. Pauli verloren. Anstatt
von den Punkten her Boden gut zu machen, sind die Kicker vom Kiez um
weitere drei Punkte davon gezogen. Na und?
Wenn St.
Pauli die Form der ersten Halbzeit auch nur annähernd in den
nächsten 14 Ligaspielen abrufen kann, wird der
"Weltpokalsiegerbesieger" von 2002 sicher als Tabellenerster die
Saison abschließen und aufsteigen. Wenn.
Nach der
Hinrunde wurde Kaiserslautern bereits als sicherer Aufsteiger
gehandelt. Nach zwei Spielen in der Rückrunde und einem mageren
Punktgewinn, im Heimspiel gegen Schlusslicht Ahlen, ist Lautern
unter Druck. Ein Punkt am Montag in Aachen ist das Minimum, für
die Tabellenführung aber zu wenig. Augsburg hat als einzige
Mannschaft der vorher punktgleichen Verfolger einen Sieg
eingefahren. Und das gegen den direkten Konkurrenten Bielefeld.
Aber auch sie liegen, 14 Spiele vor Saisonende, nur drei Punkte
vor Duisburg, Düsseldorf und Bielefeld. Und aktuell drei Punkte
hinter Kaiserslautern. An 14 Spieltagen kann viel passieren.
Es ist davon auszugehen, dass sich beim MSV in absehbarer
Zeit die Verletztenliste lichtet und mit Sandro Wagner und Sören
Larsen die Stammstürmer wieder zur Verfügung stehen. Oder
hat man vergessen, dass Duisburg seit Wochen und Monaten nicht
in der stärksten Formation auflaufen kann? Auch gegen St.
Pauli nicht. Dazu kamen, in der ersten Halbzeit, fehlende
Spritzigkeit und eine gewisse Kopfmüdigkeit, was durchaus darauf
zurückgeführt werden kann, dass der MSV am Montagabend unter
widrigen Bedingungen in Cottbus bis zur letzten Minute fighten
musste, während die "Kiezkicker" sich zu diesem Zeitpunkt
bereits seit zwei Tagen regenerieren konnten. So etwas könnte
man schon als Wettbewerbsverzerrung auslegen.
Der einzige
Duisburger, der sein persönliches Duell gegen St. Pauli klar
nach Punkten gewonnen hat, ist Tom Starke. Bei beiden Gegentoren
war er chancenlos, bei Kruses Schuss auch, aber da rettete der
Pfosten. Macht 2,5 Punkte für St. Pauli. Sieben
hochkarätige, zum Teil 100-prozentige Torchancen machte Starke
zunichte. Somit hieß das Ergebnis im Spiel Starke gegen St.
Pauli 7 : 2,5 für den Duisburger Torwart. Aus meiner Sicht
hat er eine Weltklasseleistung abgeliefert. Die Note kann nur
eine glatte Eins sein. Warum in dem ein oder anderen Artikel
dann nur eine Zwei oder Zwei plus auftaucht, wird wohl ein
Geheimnis bleiben.
Ich halte es mit MSV-Trainer
Milan Sasic, der nach der Niederlage gegen St. Pauli folgendes
sagte: "Man wird sehen, der MSV wird in dieser Saison noch
viele Spiele gewinnen." Und den Anfang werden die Zebras
in Düsseldorf machen! Jochem
Knörzer
Pressekonferenz und Stimmen zum
Spiel

St. Pauli-Trainer Holger Stanislawski:
"In der ersten Halbzeit waren wir
außergewöhnlich gut. Fast mit jedem Angriff waren wir
torgefährlich, haben wir eine Vielzahl an Torchancen heraus
gespielt. Leider haben wir nur zwei Tore gemacht und Duisburg so
im Spiel gehalten. In der 44. Minute hatten wir Glück und
einen überragenden Matthias Hain, der uns das 2:0 gesichert hat.
Mit einem Anschlusstreffer kann so ein Spiel dann nochmal
kippen. Wir haben auch in der zweiten Halbzeit versucht,
weiter nach vorne zu spielen, es fehlte aber die Effektivität
aus der ersten Halbzeit. Wir hatten auch das Quäntchen Glück,
dass dem MSV kein Tor gelang. Hain hat nochmal zwei-, dreimal
überragend gehalten."
MSV-Trainer
Milan Sasic: "St. Pauli hat verdient gewonnen. Was
wir in der ersten Halbzeit geboten haben, das war nicht gut.
Wir hatten mehr unerzwungene Ballverluste als in den Spielen
davor zusammen. Jeder zweite Pass nach vorne war ein
Ballverlust. Dank Tom Starke ist es bis zur Halbzeit beim
0:2 geblieben. Hain hat unseren Anschlusstreffer verhindert.
Beide Torhüter waren für mich die besten Spieler auf dem Platz.
Aber warum haben wir so gespielt, obwohl jeder Spieler
gezeigt hat, dass er wollte? Wir haben am Montag in Cottbus 93
Minuten gefightet, waren ein wenig müde im Kopf, es fehlte die
Spritzigkeit. Ich will keine Ausreden suchen, St. Pauli hat
verdient gewonnen, aber wir hatten zwei Tage weniger Zeit zum
Regenerieren. Die heutige Ansetzung eines so wichtigen
Spiels war nicht richtig."
Tom Starke:
"Heute ist mir nicht kalt geworden in der
ersten Halbzeit. Was soll man da groß schön reden? Wir sind
in der ersten Halbzeit ins offene Messer gelaufen. Nach dem 0:2
haben wir meiner Meinung nach komplett den Kopf verloren. Wir
sind viel zu hoch gestanden und haben viel zu leichtfertig die
Bälle hergegeben und jeder Pass in die Tiefe war letztendlich
eine tausend prozentige Torchance. Und dadurch, dass es nur
0:2 stand, denke ich, haben wir uns in der zweiten Halbzeit
nochmal ein bisschen gefangen. Wenn das 1:2 fällt, ist
vielleicht noch was drin, aber so haben wir verdient verloren
heute. Die ersten Fehler sind in der Vorwärtsbewegung
gemacht worden. Deswegen würde ich sagen, dass wir ein bisschen
zu naiv nach vorne waren. Der Baljak hat darauf gewartet,
dass wir schön kommen und wir wollten es direkt erzwingen und
hatten mit Caiuby direkt die erste Chance. Das haben wir falsch
gemacht heute. Wir waren viel ballsicherer, mit dem Mut der
Verzweiflung. Wir sind wieder ins Spiel zurück gekommen und
haben die Chancen gehabt. Und wenn dann einer herein fällt, dann
weiß man ja selbst, was alles im Fußball passieren kann. Dann
kriegen wir Oberwasser, unsere Fans kriegen Oberwasser und dann
werden wir das zweite auch noch schaffen. Ich denke, wir
haben in der zweiten Halbzeit was gut gemacht, was wir in der
ersten schlecht gemacht haben bei den Fans. Es ist klar,
dass wir nicht alle Spiele gewinnen werden. Gott sei Dank sind
es ja noch genug und wir haben heute einen Schuss vorm Bug
bekommen. Wir haben heute eine verdiente Niederlage eingesteckt
und ich hoffe, dass wir das so verarbeiten, dass wir daraus
lernen und uns beim nächsten Spiel cleverer verhalten. In
Düsseldorf werden wir in einem Stadion spielen, was sehr voll
sein wird. Es wird eine super Atmosphäre sein und wir geben die
Favoritenrolle sehr gerne an Düsseldorf ab. Wir wollen das Spiel
gewinnen, wie jedes andere Spiel auch.“
Christian Tiffert: "Wir haben einen
sehr guten Torhüter. St. Pauli kann auch sagen: „Warum steht
es nicht 6:0?“ – Ich glaube, es wäre auch fast möglich gewesen.
So, wie Tom gehalten hat, sowas habe ich ganz selten
gesehen. Er hat so viele Situationen vereitelt. Es kann nicht
sein, dass jeder lange Ball zu einem Angriff und eine Torchance
führt. Es war ganz offensichtlich zu wenig gegen eine solch
offensivstarke Mannschaft wie St. Pauli. Das 1:0 passierte
aus einer Situation, die wir im Training fünf Tage angesprochen
haben. Lange Spieleröffnung über Rothenbach, der rechts durch
geht und die Flanke schlägt und so ist es gekommen. Genau so,
wie wir es auf Video gesehen und besprochen haben und dann
schlafen wir einfach. Und das 2:0 war einfach ein Fehler.
Wir hatten einfach viel zu viele Ballverluste. Wir haben St.
Pauli quasi dazu eingeladen. Es war einfach viel zu wenig.
Wir haben in der zweiten Halbzeit ein ganz anderes Spiel gezeigt
und deshalb haben die Fans auch applaudiert. Es war wie gegen
Aachen. Erst haben wir eine schlechte erste Halbzeit hingelegt
und dann eine bessere zweite. Hain hat von mir drei oder vier
Aktionen gehalten, die auch nicht so einfach waren. Die waren
auch nicht so einfach, weil sie waren platziert in die Ecke
geschossen. Was soll man machen, wenn der Torhüter hält? Man
kann klar sagen, ich habe den Ball nicht rein gehauen. Aber das
war bei anderen genau so. Tom hält super, St. Pauli macht
die Tore nicht, Hain super, wir machen die Tore nicht.
Deshalb brauchen wir uns gar nicht beschweren dass wir hier
verloren haben. Jetzt werde ich mich erst einmal über diese
Niederlage ärgern und dann geht’s nach Düsseldorf.“
Ivo Grlic: "Es war heute nicht einfach.
Man hat gesehen, uns ist kein Tor mehr geglückt. Die erste
Halbzeit war nicht grad unser Spiel und solche Spiele gibt es
nun mal auch. In der zweiten Halbzeit sind wir nun mal
wieder ganz gut zurück gekommen. Bloß, uns ist kein Tor
geglückt. Man hat in der zweiten Halbzeit gesehen, das man
Pauli auch in Verlegenheit bringen kann. Wir haben es leider
nicht mehr geschafft einen Anschlusstreffer zu erzielen, doch
dann wäre es sicherlich interessanter gewesen. Wir wollen das
Spiel gegen Düsseldorf gewinnen. Wir haben heute drei Punkte
liegen lassen und werden uns diese zurück holen. Jetzt geht
es erst mal darum, die Niederlage so schnell wie möglich aus dem
Kopf zu kriegen und sich dann auf Düsseldorf zu konzentrieren.
Es tat heute einfach nur weh, dass wir verloren haben und
den Zuschauern keinen Sieg schenken konnten.“
Dario Vidosic: "Mein Einstand war ok. Wir
haben in der zweiten Halbzeit besser gespielt. Wir hatten
heute kein Glück. Hätten wir zehn Minuten mehr gehabt, dann
hätten wir bestimmt getroffen. Wir hatten viele
Möglichkeiten gegen eine starke Mannschaft. Nächste Woche
spielen wir gegen Düsseldorf und die haben heute auch verloren.
Es wird ein super Derby. Es ist gut, dass auch sie verloren
haben. Wir geben beim nächsten Spiel mehr als hundert
Prozent. Ich bin erst seit einer Woche hier. Ich geb aber
alles. Mir ist es egal, ob der Trainer mir die Chance von der
ersten Minute an gibt oder erst ab der 89. Ich gehe auf den
Platz und gebe immer hundert Prozent. Es ist super für mich
hier in Duisburg. Ich habe mich gut in die Mannschaft
eingefunden.“
Und dann war da noch Elton, der
mit St. Pauli-Mütze genau hinter mir auf der Pressetribüne saß.
Schon wenige Minuten nach dem Anpfiff wollte ich ihm eine
stärkere Brille besorgen, da er trotz eines Sitzplatzes auf Höhe
der Mittellinie ein Problem hatte, die Abseitsstellungen der
"Kiezkicker" zu erkennen ... Elton, ein St.
Pauli-Fan: "Wir haben zwei unterschiedliche
Halbzeiten gesehen. Der 1. FC St. Pauli hat ganz klar
dominiert. Sie hätten mindestens 8:1 dominieren müssen. In der
zweiten Halbzeit kam der MSV Duisburg sehr viel besser ins
Spiel. Aber die cleverere Mannschaft war hier immer noch der 1.
FC St. Pauli.“ In der 86. Minute verließ Elton die
Tribüne mit den Worten: "Es ist viel zu kalt." Ein
"Cottbus erprobter" Duisburger hätte da wahrscheinlich "Weichei"
gesagt, ich habe es nur gedacht.
Horst, ein
echter Duisburger: "Das war aber anders gedacht.
Mein Tipp war 3:0 für den MSV. Tiffert hatte den
Anschlusstreffer zweimal auf dem Schlappen. Egal, jetzt in
Düsseldorf gewinnen."
Jochem Knörzer (Text, PK),
Manuela Ihnle (Stimmen), Manfred Schneider (Foto)
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MSV
Duisburg -
FC St. Pauli
0:2 (0:2)
Starke und St. Pauli erstligareif |
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St. Pauli macht den Anfang |
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Duisburg, 28. Januar 2010 - Morgen
um 18 Uhr beginnen für den MSV Duisburg drei richtungsweisende
Wochen mit vier Spielen gegen direkte Aufstiegskonkurrenten.
Den Anfang machen die "Kiez-Kicker" vom FC St. Pauli, die als
Tabellenzweiter der zweiten Liga nur einen Punkt hinter
Spitzenreiter Kaiserslautern liegen und mit einem Punktgewinn
zumindest vorübergehend den Platz an der Sonne erklimmen
könnten, da Lautern erst am Montag spielt. MSV-Trainer Milan
Sasic weiß um die Qualität der Hamburger Truppe: "Man braucht
ja nur auf die Tabelle schauen. Die Mannschaft zeichnet sich
durch eine hohe Laufbereitschaft aus und sucht, egal ob im Heim-
oder Auswärtsspiel, die Offensive. Mit 44 Toren hat St. Pauli
mit Abstand die meisten Tore erzielt." Angst? Nein, keine
Angst, aber Respekt!
Dass es überhaupt am morgigen
Freitag zu einem echten Spitzenspiel in der MSV-Arena kommt, das
haben sich die Zebras in den letzten Spielen selber erarbeitet.
Mit dem "Sasic-Prinzip": "Das Abwehrverhalten fängt vorne an,
weit weg von dem eigenen Tor." Wer das Spiel gegen
Cottbus und die langen Wege von MSV-Stürmer Srdjan Baljak
gesehen hat, weiß, wovon der MSV-Trainer spricht. Dazu der
Wille, die Leistungsbereitschaft und die Kondition, bis zum
Schlusspfiff auf das gegnerische Tor zu spielen. So soll es
auch im Spiel gegen St. Pauli sein.
Die Anfangself
dürfte
unverändert bleiben:
Starke - Andersen, Schlicke,
Tiago, Veigneau - Bodzek, Grlic - Sahan, Tiffert -
Caiuby,
Baljak
Vielleicht bekommt aber auch
Dario Vidosic, der in Cottbus in der zweiten Halbzeit
eingewechselt wurde, die Chance, von Anfang an zu spielen.
Milan Sasic attestiert dem Neuzugang einen guten Auftritt, auch
wenn die Vorgaben nicht umgesetzt werden konnten:
"Vidosic hat viel auf der linken Seite
gearbeitet, nicht so offensiv, wie ich mir das vorgestellt
hatte. Aber das war situationsbedingt notwendig und das hat er
gut gelöst. Er hat einen tollen Pass auf Baljak gespielt, der
dann zum Tor führte. Das Direktspiel war die einzig richtige
Möglichkeit und das hat er klasse gemacht." Sasic ist
froh darüber, dass Sportdirektor Bruno Hübner diesen Transfer
möglich machte. Eine Änderung könnte es, wenn es nach
Sasic geht, im Kader geben. Aufgrund seiner Körpergröße, als
Gegenpart zu den hochgewachsenen Stürmern von St. Pauli -
Ebbers: 1,92m, Sako: 2.02m -, könnte Frank Fahrenhorst nach
langer Verletzungspause zumindest auf der Auswechselbank Platz
nehmen. Das letzte Wort haben da aber die Ärzte.
Der
bisherige Kartenverkauf deutet darauf hin, dass morgige
Spitzenspiel wohl nicht die dazu passende Kulisse erhält.
Pressesprecher Sven Judith geht von 16.000 bis 17.000 Zuschauern
aus, während sich Milan Sasic um die 20.000 Zuschauer erhofft.
Das derzeitige Wetter, Temperaturen knapp über dem
Gefrierpunkt und möglicher Schneeregen, wird so manchen
Zuschauer leider davon abhalten, in die MSV-Arena zu kommen.
Die richtigen MSV-Fans kann so etwas, vor allem nach der
"Gefriertruhe" in Cottbus, nicht davon abhalten, ihre Mannschaft
im Stadion lautstark zu unterstützen!
Das Schlusswort
auf der Pressekonferenz hatte Sportdirektor und Geburtstagskind
Bruno Hübner, der heute 49 Jahre "jung" wurde, die Feier aber
lieber nach dem morgigen Spiel steigen lassen will:
"Stand heute
steht der Kader, mit dem wir die Saison zu Ende spielen."
Als
er das zum letzten Mal gesagt hatte, gab der MSV drei Tage
später die Verpflichtung von Vidosic bekannt. Aber, wer
lässt sich beim Pokern schon gerne in die Karten schauen.
Jochem Knörzer.
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Fünfter Auswärtssieg in Folge war glücklich aber
verdient |
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Duisburg, 26. Januar 2010 - Mit dem
"Last-Minute-Sieg" in der "Tiefkühltruhe der Freundschaft" in
Cottbus hat der MSV Duisburg seine Hausaufgaben gemacht und
punktemäßig wieder zu Augsburg, Bielefeld und Düsseldorf
aufgeschlossen. Es war kein gutes Zweitligaspiel, wobei die
Temperatur, um -12°C, und der hartgefrorene Boden sicher eine
Rolle spielten. Trotzdem hatte das Spiel, neben der Spannung bis
zum Schluss, eine ganze Reihe von Höhepunkten. Angefangen
bereits in der 4. Minute, als Tiago mit dem Arm voraus im
eigenen Strafraum zum Kopfball hochsteigt. Sein Arm trifft den
Gegenspieler und in der dann folgenden Vorwärtsbewegung den
ankommenden Ball. Sicher nicht absichtlich, aber da oben hat die
Hand einfach nichts zu suchen. Schiedsrichter Sippel pfeift
zurecht
Elfmeter. Der nachfolgende Elfmeter ist von Jula hart, aber
unplatziert geschossen, MSV-Kapitän Tom Starke (Foto links)
fliegt in die richtige Ecke und verhindert den frühen Rückstand.
Danach war der MSV im Spiel und hatte seinerseits in der 13.
Minute durch Baljak eine hochkarätige Torchance, doch der Ball
geht knapp daneben. Das war es dann auch schon für die erste
Halbzeit. Unentschieden bei den Torchancen, Unentschieden im
Spiel. Cottbus legt in der zweiten Halbzeit, in der 57.
Minute, mit dem Innenpfostentreffer von Kweuke bei den
Torchancen wieder vor. Zu diesem Zeitpunkt ist Neuzugang Dario
Vidosic, für den Gelb-Rot gefährdeten aber nicht enttäuschenden
Caiuby, seit fünf Minuten im Spiel. Duisburg tut zu wenig
für den eigenen Spielaufbau, Schlicke und Tiago bolzen die Bälle
aus der Abwehr hoch und weit ins Nichts.

Das ändert sich erst in der Schlussviertelstunde und der
Einwechslung von Nicky Adler (Foto rechts). Kaum im Spiel, nach
Zuspiel von Baljak, erspurtet er sich eine echte Torchance, doch
Tremmel kann am kurzen Pfosten zur Ecke klären. Diese Ecke, von
Grlic getreten, landet auf dem Kopf von Bodzek, der das Leder
nur ganz knapp neben das Tor setzt. In der Schlussminute kann
Tremmel einen Schuss von Grlic nur zur Mitte abwehren, doch
Andersen ist zu überrascht und setzte den Ball deutlich über das
leere Tore.
In
der ersten Minute der Nachspielzeit schlug Baljak (Foto links)
dann doch noch zu. Nach einer genauen Flanke von Veigneau auf
den zentral postierten Vidosic leitet dieser den Ball direkt
weiter auf Baljak, der Tremmel aus 7 Meter keine Chance lässt.
Rechnet man das Tor mit, endet die zweite Halbzeit mit 4:1
Torchancen für die Zebras. Chancen, die eigentlich zu Toren
hätten führen können, ja müssen. Von daher mag der Duisburger
Sieg, der fünfte Auswärtssieg in Serie, durch das Siegtor in der
Nachspielzeit als glücklich bezeichnet werden können, verdient
war er.
Jochem Knörzer .
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Energie Cottbus - MSV
Duisburg 0:1 (0:0)
Baljak trifft in der Nachspielzeit - Starke hält Elfmeter |
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MSV in Cottbus unter Druck |
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Duisburg, 24. Januar 2010 - Die
Konkurrenten um die begehrten Aufstiegsplätze, wie St. Pauli,
Bielefeld, Augsburg und Düsseldorf, haben ihre Spiele, zum Teil
deutlich, gewonnen. Nur der Spitzenreiter Kaiserslautern scheint
zu schwächeln, kam zu Hause gegen Ahlen nur zu einem
Unentschieden und hat mit 40 Punkten nur noch einen Punkt
Vorsprung vor dem Tabellenzweiten St. Pauli (39 Punkte). Um
in dieser Gruppe, die nur einen bzw. fünf Punkte auseinander
liegt, zu bleiben, reicht für den MSV im Spiel im Lausitz gegen
Energie Cottbus eigentlich kein Unentschieden, es müssten schon
drei Punkte sein. Allerdings konnten die Duisburger bisher
in der zweiten Bundesliga noch nicht in Cottbus gewinnen. Eine
Niederlage und ein Unentschieden steht zu Buche. Ein Duisburger
Sieg am Montagabend würde diese Statistik zumindest ausgleichen.
Jochem Knörzer
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MSV muss sich in Cottbus wohl zum Sieg zittern |
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Duisburg, 22. Januar 2010 - Zur
Vorbereitung auf das Spiel in Cottbus, Montag, 20:15 Uhr,
trainierten die Zebras am Freitagabend ab 20 Uhr. Auch am
Samstag findet das Training an der Westender Straße abends
statt. Um allerdings einen echten Vorgeschmack auf die
Bedingungen beim Spiel in der Niederlausitz zu bekommen, müsste
MSV-Trainer Milan Sasic seine Spieler in einer Tiefkühlhalle
trainieren lassen. Während in Duisburg am Samstagabend mit
Temperaturen um ein Grad zu rechnen ist, stehen für Montagabend
in Cottbus -8 bis -10 Grad an. Die gefühlte Temperatur soll noch
um einige Grad kälter sein. Da heißt es, sich über 90 Minuten zu
bewegen, will man nicht festfrieren. Milan Sasic: "Das
wird ein heißes Spiel bei niedrigen Temperaturen." Der
Duisburger Trainer weiß um die Qualität des Cottbusser Kaders,
der bis jetzt nicht annähernd das erreicht hat, was man sich vor
der Saison vorgestellt hatte. Cottbus ist eine der aggressivsten
Mannschaften in der Liga und überschreitet auch die Grenze der
zulässigen Härte. 42 Gelbe Karten nach 18 Spieltagen bedeuten in
dieser Statistik den Spitzenplatz. Aus den letzten drei
Heimspielen holten die Lausitzer allerdings sieben Punkte und
blieben somit ungeschlagen. Sasic: "Das wird eine richtige
Herausforderung für uns." Der Nürnberger Neuzugang, Dario Vidosic,
gehört zum Kader. Sasic: "Er ist ein junger, schneller Spieler,
der sich zeigen will. Dario hat in Nürnberg mit seinen drei
Toren für sieben Punkte gesorgt. Er will Erfolg haben und mit der australischen Nationalmannschaft zur WM fahren." Da aber
zum Glück alle 11 Spieler der Startelf gegen Frankfurt fit sind,
wird Vidosic auf der Ersatzbank Platz nehmen. "Warum soll
ich was ändern?", fragte Sasic auf der Pressekonferenz, um
die möglichen Antworten wie Verletzung oder weil der Gegner eine
andere taktische Einstellung verlangt, selber zu geben. Sören
Larsen wird auch im Kader gegen Cottbus wieder fehlen. Er hat
einen Rückschlag erlitten und statt Sasic wird sich wieder die
medizinische Abteilung intensiv mit dem dänischen Stürmer
befassen müssen. Noch schlechter sieht es bei Bernd
Korzynietz aus, der wohl noch länger ausfällt. Auch Frank
Fahrenhorst, der bereits im Mannschaftstraining war, konnte am
Donnerstag nur Lauftraining absolvieren. Sasic: "Ich habe
noch nie so gearbeitet, wie ich es wollte, musste immer auf die
Situation reagieren. Von daher ist es für mich nichts Neues."
Einziger Lichtblick ist Nicky Adler, der nach den gestrigen
Magen-Darm-Problemen heute wieder mit trainierte. Zum
Abschluss noch ein ernst gemeinter Rat an die MSV-Fans, die nach
Cottbus fahren: Zieht euch warm an!
Jochem Knörzer
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MSV-Profis freuen sich auf das DFB-Frauenländerspiel in
der MSV-Arena |
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Duisburg, 19. Januar 2010 -
Das
Frauen-Länderspiel zwischen Deutschland und Nordkorea am
17. Februar lassen sich die Profis des MSV Duisburg
nicht entgehen. Mehr noch: Die Spieler des Zweitligisten
unterstützen die DFB-Auswahl bei der Bewerbung für die Partie
zwischen dem Welt- und Europameister und dem Asienmeister in der
MSV-Arena.
So standen Björn Schlicke, U 21-Europameister Änis Ben-Hatira
und
Mihai Tararache gemeinsam mit den Nationalspielerinnen Linda
Bresonik und Simone Laudehr (beide FCR 2001 Duisburg) bei einem
Fototermin vor der Kamera. (Foto links: Linda Bresonik, Änis
Ben-Hatira - zum Vergrößern anklicken)
„Ich habe großen Respekt vor den
Leistungen der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Ich bin
gespannt darauf, einmal ein Spiel von ihnen im Stadion zu sehen.
Insofern freue ich mich auf das Länderspiel gegen Nordkorea in
der MSV-Arena“, erklärte dabei
Björn Schlicke. Und Änis Ben-Hatira stimmte seinem
Mitspieler zu: „Natürlich bin ich
beim Frauen-Länderspiel gegen Nordkorea dabei. Nicht nur weil
ich als U 21-Nationalspieler selbst in einer DFB-Auswahl stand,
fühle ich eine Verbundenheit zu dem Team.“ Mit Nordkorea steht
die DFB-Auswahl einem anspruchsvollen Gegner gegenüber, der auch
bei der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland wieder eine Rolle
spielen könnte. Besonders im Nachwuchsbereich konnten die
Asiatinnen in jüngster Vergangenheit mit beachtlichen Leistungen
auf sich aufmerksam machen. Nordkorea gewann 2008 die U
17-Weltmeisterschaft und 2006 die U 20-Weltmeisterschaft. Auch
im direkten Vergleich konnten sich die Spielerinnen der
deutschen Mannschaft einen Eindruck von der Stärke der
Nordkoreanerinnen verschaffen. Bei der WM 2007 siegt die
DFB-Auswahl mit 3:0 und bei den Olympischen Spielen 2008 gewann
sie mit 1:0.
Insofern blickt auch DFB-Trainerin Silvia Neid der Begegnung in
Duisburg gespannt entgegen.
„Das Spiel ist für uns ein
wichtiger Test mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2011 im
eigenen Land. Für uns hat die Vorbereitung schon begonnen. Die
Nordkoreanerinnen spielen einen technisch sehr anspruchsvollen
Fußball und werden uns sicherlich fordern“,
sagt die DFB-Trainerin. Dabei hofft sie wieder auf die
Unterstützung der deutschen Fans. „Wir hatten zuletzt tolle Kulissen. Ich
denke da zum Beispiel an die Spiele gegen Brasilien in
Frankfurt, gegen die Niederlande in Sinsheim oder gegen die USA
in Augsburg. Ich würde mich freuen, wenn in Duisburg eine
ähnliche Atmosphäre im Stadion herrschen würde.“
Die Tickets für das Länderspiel gegen
Nordkorea kosten zwischen fünf Euro (Stehplatz Gruppenkarten)
und 35 Euro (Sitzplatz Kategorie 1). Karten können online unter
www.dfb.de, über die DFB-Ticket-Hotline (Telefon: 0 18 05 / 11
02 01, 0,14 €/min), an allen CTS-Vorverkaufsstellen und in
ausgewählten Ticketshops erworben werden.
joke, Carsten
Kobow (Foto)
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Bruno Hübner verlängert und wird Geschäftsführer |
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Duisburg, 19. Januar 2010 -
Der MSV Duisburg hat den im Sommer
auslaufenden Vertrag mit Sportdirektor Bruno Hübner verlängert.
Zudem wird der 48-Jährige das Amt des Geschäftsführers beim MSV
ausfüllen. Wie bereits im Dezember vermeldet, hatte der
bisherige Geschäftsführer Björn Bremer
seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bereits vor dem
Jahreswechsel aus eigenen Stücken nicht verlängert. Aus diesem
Grund wurde er heute von seinen Aufgaben entbunden.
joke
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Neuzugang ist ein australische Nationalspieler
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Duisburg, 19. Januar 2010 - Der MSV
Duisburg hat doch nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen.
Und wieder ist es ein Mann für Offensive, für das offensive
Mittelfeld.
Dario Vidosic vom 1.
FC Nürnberg wurde ab sofort bis zum Saisonende ausgeliehen.
Der 22-jährige aktuelle australische Nationalspieler, geboren im
ehemaligen Jugoslawien, jetzt Kroatien, absolvierte
bislang 13 Bundes- und elf Zweitligaspiele für den Club und war
dabei dreimal im Unterhaus für die Franken erfolgreich. Der
offensive Mittelfeldspieler ist ab sofort, also auch schon für das Spiel in
Cottbus, für den MSV spielberechtigt und erhält bei den Zebras
die Rückennummer 26. Trainer Milan Sasic kann mit der sportlichen Führung, dem Sportdirektor Bruno Hübner und
dem Präsidenten Walter Hellmich, aufgrund der unverzüglichen Umsetzung des Transfers
zufrieden sein.
Bruno Hübner: „Aufgrund der Tatsache, dass uns die Verletzung
von Sören Larsen immer noch Probleme bereitet und Sandro Wagner
noch Wochen ausfällt, haben wir uns für diese Verpflichtung bis
Saisonende entschieden. Wir sind schon lange mit dem Spieler und
dem 1. FC Nürnberg in Kontakt und bedanken uns bei dem Club für
die schnelle Umsetzung des Transfers. Somit haben wir eine
weitere Alternative im Offensivbereich."
joke St raße
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Viele Premieren beim Sieg gegen Frankfurt |
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Duisburg, 17. Januar 2010 - Für
MSV-Trainer Milan Sasic war es im vierten Anlauf, vorher gab es
zwei
Unentschieden und eine Niederlage, der erste Heimsieg in der
MSV-Arena. (Foto rechts: Milan Sasic als Dirigent an der
Linie)

Neuzugang
Srdjan Baljak (Foto links) spielte zum ersten
Mal in einem Pflichtspiel für den MSV Duisburg. Mit seinem Tor
zur 1:0-Führung erzielte er sein erstes Tor für seinen neuen
Verein.
Und Christian Tiffert hat bestimmt noch kein Tor
erzielt, bei dem der Ball die Torlinie nicht im vollen Umfang
überschritten hat. Auch für Alon Abelski war seine
Einwechslung in der 87. Minute eine Premiere, kam er doch so zu
seinem ersten Einsatz als Profi in einem Pflichtspiel. Für die
Statistik: es war der 217. MSV-Spieler in der zweiten
Bundesliga.
Möglicherweise ist es auch für Ivica Grlic
eine Premiere, in drei Spielen hintereinander, gegen Aachen
konnte er aufgrund einer fiebrigen Erkältung leider nicht
spielen, mindestens einmal zu treffen. Das Spiel gegen
Frankfurt hat gezeigt, dass die Leistungsbereitschaft und
Richtung jetzt stimmt. Mal abgesehen von den 15 bis 20
Minuten zwischen der 15. bis zur 35. Minute. Da ist der MSV
nicht konsequent genug auf das zweite Tor gegangen, sondern hat
Frankfurt zum Mitspielen eingeladen. Die logische Konsequenz war
die große Möglichkeit von Göbig, der in der 32. Minute frei vor
Tom Starke den möglichen Ausgleich vergab.
Hier allerdings
nur von einer vergebenen Möglichkeit zu sprechen, würde Starke
nicht gerecht. Bewundernswert, dass die Duisburger Nummer
eins schon so manche 100-prozentige Chance des Gegners durch
seine stoische Ruhe und Reaktionsschnelligkeit zunichte gemacht
hat. Die Zebras zogen danach wieder an und gingen mit einer
zwei Tore Führung in die Halbzeit. Bereits in der 47. Minute
hätte Baljak alles klar machen können, doch sein Schuss ging
über das fast leere Tor.
Nach der Roten Karte für den
Frankfurter Lagerbloom, aus meiner Sicht hätte es auch eine
Gelbe Karte getan, war das Spiel zugunsten des MSV gelaufen. Die
Duisburger Spieler nutzen ihre Freiheiten, etwas, was ich in der
Vergangenheit oft vermisst habe, und münzten sie sogar in Tore
um. Auch eine Sache, die ich in der Vergangenheit vermisst habe.
Sahan und Adler hatten durch ihre Tore ihr persönliches
Erfolgserlebnis, das "Tor" von Tiffert geht sicher in die Analen
des Fußballs ein.
Trotz dieser Fehlentscheidung ist das
Ergebnis, aus meiner persönlichen Sicht, nicht um ein Tor zu
hoch ausgefallen. Da denke ich an die Hochkaräter von Baljak,
Adler und auch die Möglichkeit von Caiuby nach Flanke von Sahan.
Stichwort
Caiuby. Etwas überraschend hatte Sasic den bis dato eher
enttäuschenden Brasilianer in der Anfangself aufgestellt. Es
muss sich im Trainingslager und auch im
Mannschaftstraining etwas getan haben, denn Caiuby gehörte für
mich zu den besten Spielern in einer erfolgreichen Duisburger
Mannschaft. Das Foto links zeigt ihn nach dem 2:0 durch
Grlic, also kurz vor dem Halbzeitpfiff. Sein Trikot, seine Hose
ist ordentlich von Rasen und Erde gekennzeichnet. Caiuby hat
durch Sasic wohl entdecken müssen, dass zum Fußball neben
Technik auch Kampf und Einsatz gehört.
Er hat heute, nicht
nur unter Sasic, sondern überhaupt beim MSV, seine mit Abstand
beste Leistung abgeliefert. Milan Sasic dazu:
"Er hat seine
Aufstellung heute gerechtfertigt."
Wenn er sich an der
heutigen Leistung orientiert, kann er für den MSV doch noch ein
Gewinn werden. Und er selber kann dabei auch nur gewinnen. So
gesehen, war es eine weitere Premiere.
Pressekonferenz und Stimmen zum Spiel FSV-Trainer
Hans-Jürgen Boysen: "Sie können sich vorstellen,
dass die Begeisterung auf meiner Seite nicht allzu groß ist. Wir
hatten uns den Start ins Jahr 2010 anders vorgestellt. Die frühe
Führung von Duisburg hat uns ein wenig wachgerüttelt. Wir sind
dann besser ins Spiel gekommen und hatten eine überragende
Ausgleichschance durch Göbig. Danach mussten wir das 2:0
hinnehmen, was von uns, wie auch das erste und vierte Tor, in
einer Art und Weise vorbereitet wurde, wo ich denke, dass unsere
erfahrenen Spieler solche Bälle besser verteidigen müssen. Das
Schaulaufen zum 3:0 und 4:0 haben die Duisburger, die eine tolle
Mannschaft haben, hervorragend ausgenutzt.
Unterm Strich
gibt es viele Ärgernisse am heutigen Tag. Einige werde ich mit
meinen Spielern besprechen, über die anderen darf ich
nicht sprechen, weil es in der Regel sehr viel Geld kostet.
Wissen Sie, ich habe vier Kinder zu Hause, die freuen sich ab
und zu Mal über ein nettes Geschenk und da ist
das Geld auch
sicherlich besser aufgehoben."
MSV-Trainer
Milan Sasic: "Logischerweise erst mal ein Kompliment
an meine Mannschaft. Wir haben über fast 90 Minuten so gespielt,
wie wir es uns vorgenommen hatten.
Die zehn Minuten zwischen
der 30. und 40. Minute haben mir nicht gefallen. In der Zeit
haben wir die Geradlinigkeit verloren und haben nicht so
gespielt wie im restlichen Spiel. Da sieht man, wie eng die Liga
ist. Wenn Tom nicht so gut reagiert hätte, hätten wir vielleicht
ein anderes Spiel gesehen. Entscheidend war, dass die Spieler
das abgestellt haben und wieder nach vorne gespielt haben.
Es ist sehr wichtig für mich, dass die Spieler auch in der 80.
Minute beim Stand von 4:0 oder 5:0 noch nachgesetzt haben und
nach vorne gespielt haben. So soll das aussehen.
Ein Sieg,
den wir gebraucht haben, auch für die Zuschauer. Wir haben hier
auch schon ein gutes Spiel gemacht, aber uns fehlte noch der
Sieg zu Hause. Jetzt haben wir den auch eingefahren und das muss
uns Kraft geben für die nächste Aufgabe in Cottbus. Darauf
müssen wir uns jetzt konzentrieren."
Tom
Starke:
„Wir hatten es uns schon
lange vorgenommen. Wir haben schon in der 1. Halbzeit 2:0
geführt und das haben wir uns in der Halbzeit nochmal vor Augen
geführt und heute haben wir es klasse gemacht.
Es ist immer
schön für einen Keeper auf eine Art, wenn man den Ball hält und
wenn man dann auch seinen eigenen Teil zum 5:0 beitragen kann.
So lange es gut geht ist es super. Ich wäre nicht böse gewesen,
wenn es nicht dazu gekommen wäre.
Wie hast du
das fünfte Tor gesehen?
Zu dieser Zeit war es für
mich unmöglich zu sehen, ob das 5:0 berechtigt war oder nicht.
Ich kann dazu auch nichts sagen. Ja gut, ich sag mal, bei dem
Ergebnis ärgert sich der FSV Frankfurt nicht so sehr über das
Tor. Es ist aber eine bittere Entscheidung dann, wenn dem
wirklich so ist.
Aber welcher Spieler hat denn schon
gesehen, ob der Ball drin war oder nicht? Selbst Tiffi hat es
nicht gesehen. Er hat ja gar nicht reagiert. Er hat weder
nachgesetzt, noch hat er sich darüber gefreut. Es ging nun mal
ruck zuck und sowas kann man nur wirklich sehen, wenn man auf
der Linie steht.
Leider, oder wahrscheinlich stand der
Assistent wohl auch nicht auf der Linie und hat es dann
womöglich fehlinterpretiert, aber wie gesagt: Bei dem Ergebnis
ist es nicht ganz so schlimm für sie. Wenn es am Ende dann doch
an dem Tor scheitern sollte, aber ich denke mal, die müssen
woanders anfangen, woanders ansetzen bei sich. Und wenn sie dann
tatsächlich auf das 5:0 eingehen und darauf herum hacken, dann
würde mir dafür jegliches Verständnis fehlen.
Es ist ein
wichtiges Ding für uns gewesen, wenn man sieht, was für uns
jetzt für ein Programm kommt. Es ist natürlich schön, wenn man
dann mit breiter Brust und Selbstvertrauen die nächsten Aufgaben
angehen kann. Ich denke mal, Cottbus wird nicht mit breiter
Brust gegen uns auffahren, da die ziemlich unter Druck stehen.“
Srdjan Baljak:
„Wir haben gewonnen und ich
habe mein erstes Tor gemacht. Natürlich bin ich zufrieden.
Und es freut mich sehr, dass mein erstes Spiel in Duisburg gut
war. Der Erfolg ist für mich das Wichtigste.
Wir haben jetzt
genug Zeit bis zum nächsten Spiel in Cottbus. Jedes Spiel jetzt
ist schwierig, aber wir haben
jetzt eine lange Woche. Wir
haben genug Zeit für eine gute Vorbereitung.“
Ivo Grlic:
„Es war ein
verdienter Sieg. Wir haben über den Kampf ins Spiel gefunden.
Die rote Karte für den
FSV kam uns eigentlich nur entgegen.
Ich habe bewiesen, das ich doch schnell laufen kann und wir
haben den Fans echt was geboten. Es war ein hervorragendes
Spiel.
Wie hast du das fünfte Tor gesehen?
Nach dem Tor von Tiffi haben wir natürlich viel diskutiert,
warum das nicht auf der Anzeigentafel gezeigt worden ist. Jetzt,
im Nachhinein wissen wir ja, warum.
Cottbus ist ein schönes
Montags-Spiel, eiskalt, aber wir wollen punkten.“
Christian Tiffert:
„Ich will nichts geschenkt
bekommen. Es war nicht meine Entscheidung, aber was soll ich
machen? Hoffentlich ist das ganze in spätestens zwei Wochen
wieder vergessen.“
Olcay Sahan:
„Ich
hab einen schwächeren Fuß. Was soll ich machen?
Hauptsache drin. Dank Ivo.
Er hatte den Torwart ja schon
angeschossen gehabt.
Ich weiß gar nicht, warum ich aus dem
Kader raus sein sollte. Ich hab sehr gut gearbeitet, die ganzen
Spiele über sehr gut gespielt. Ich glaub, ich hab meine Chancen
ganz gut genutzt. Man spielt sich fit, denke ich.
Und wenn
man die Spiele hier halt so spielt, dann muss man am Ende nun
mal gut dastehen.
Ich glaube, dass ich Geduld habe, das hat
sich gezeigt. Wenn man als Fußballer geduldig ist, dann hat sich
gezeigt, das man immer seine Chance bekommt und diese auch
nutzen wird. Und dies war nun mal bei mir der Fall.
Und wir
haben gut gearbeitet. Wir haben die meisten Einheiten gemacht
und deshalb war der Sieg heute verdient. Fit bin ich auf jeden
Fall. Wir hatten uns vorgenommen von der ersten Minute an Gas zu
geben und in das Spiel herein zu gehen, wie in jedes andere
auch. Auf solch einen Platz muss man mit Kampfgeist und
Aggressivität ins Spiel gehen. Ich glaube, von der ersten Minute
an hat man gesehen, dass wir klar mehr wollten als der Gegner.
Wenn wir weiterhin so arbeiten und bei den
Trainingseinheiten nochmal ordentlich Gas geben, dann werden wir
uns weiter belohnen. Wenn wir immer aggressiv bleiben, an uns
glauben und immer Gas geben, dann glaube ich nicht, das wir
einen Abflug machen werden.
Für uns ist jetzt erst einmal
das wichtigste Spiel gegen Cottbus und alles Weitere ist erst
einmal zweitrangig. Haben wir nicht letztes Jahr gegen
Ingolstadt 6:0 gewonnen? Hinten die Null sieht immer super aus.
Vorne viel, hinten nichts, ist immer super.“
Jochem Knörzer (Text und PK), Manuela
Ihnle (Stimmen), Manfred Schneider (Fotos)
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MSV Duisburg -
FSV Frankfurt
5:0 (2:0)
Baljaks erstes Tor im ersten Spiel
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Schade, Larsen nach dem Training angeschlagen |
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Duisburg, 15. Januar 2010 -
MSV-Stürmer Sören Larsen musste die Trainingseinheit am Freitag
mit muskulären Problemen frühzeitig beenden. Der Däne klagte
über leichte Probleme in der Oberschenkelmuskulatur und wurde
deshalb aus Gründen der Schonung aus dem Training genommen. Aus
diesem Grund wird Larsen auch nicht dem Kader für das Heimspiel
gegen FSV Frankfurt am Sonntag angehören. Eine genauere
Untersuchung wird zu Beginn der nächsten Woche erfolgen.
joke
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Von wegen verletzt - Schlicke im Kader gegen Frankfurt
Auch Larsen und Fahrenhorst im Kader |
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Duisburg, 15. Januar 2010 - Warum
nur muss ich mich bei den Pressekonferenzen vor einem Spiel mit
meinen Fragen immer wieder in die Nesseln setzen? Zuletzt
war es die eigentlich leise geäußerte Bemerkung zu einem
Sitznachbarn, dass man einen Ausspruch von MSV-Trainer Milan
Sasic wunderbar als Überschrift nutzen könnte, die Sasic zu
einer Grundsatzrede über Pressearbeit nutzte.
Heute
war es, aus meiner Sicht die eher harmlose Frage, ob Björn
Schlicke (Foto links) wieder fit ist und im Kader gegen den FSV
Frankfurt steht. "Warum soll er nicht im Kader sein?",
antwortete Sasic mit einer Gegenfrage. Die Meldung, dass
Schlicke sich in Belek eine Muskelverletzung zugezogen hatte,
bezeichnete Milan Sasic (Foto rechts) schlicht als falsch.

"Es gab keine Muskelverletzungen im Trainingslager. Björn
Schlicke hatte eine ein leichtes Ziehen im Muskel und wurde, wie
auch zwischendurch Änis Ben-Hatira, beim Abschlussspiel gegen
Offenbach vorsichtshalber geschont. Das ist eine ganz normale
Maßnahme gewesen. Er hat gar nichts und hat diese Woche ganz
normal am Training teilgenommen." Soviel zu Meldungen,
die man aus zweiter Hand erhält. Zumal ich kein Problem mit dem
aktuellen MSV-Trainer habe. Aus meiner persönlichen Sicht
liefert er ehrliche Arbeit ab. Und dass er dieses auch von
seinen Spielern verlangt, halte ich für absolut legitim. In den
meisten Berufen muss man mehr Aufwand und Leistung für weniger
Entlohnung bringen. Zurück zur Pressekonferenz und zum
kommenden Spiel, Sonntag, 13:30 Uhr, in der MSV-Arena. In
Belek fand der MSV sehr gute Arbeitsbedingungen vor und die
Mannschaft absolvierte, einschließlich den beiden Testspielen,
17 Trainingseinheiten. Sasic: "Die Jungs haben sehr gut
gearbeitet, sich sehr gut vorbereitet auf die Rückrunde. Auch in
den 14 Tagen Pause vorher hatten sie 17 Einheiten abzuarbeiten.
Auch das haben sie gut gemacht, von daher bin ich sehr
zufrieden." Auch die Langzeitverletzten, von Sandro
Wagner und Bernd Korzynietz mal abgesehen, sind im Training und
nahe an der Mannschaft. Das bedeutet, dass im Kader gegen
Frankfurt auch wieder Sören Larsen und Frank Fahrenhorst stehen.
Dazu Starke, Herzog, Schlicke, Tiago, Andersen, Veigneau,
Bodzek, Grlic, Tiffert, Sahan, Ben-Hatira, Adler, Caiuby und die
U23-Spieler Alon Abelski und Sven Theißen, die beide mit einem
Profivertrag ausgestattet wurden. Abelski für zwei Jahre,
Theißen für ein Jahr. Zum Gegner aus Frankfurt sagte Sasic:
"Ich will ja kein Spaßverderber sein, aber weiß jemand aus der
Runde, wie viele Gegentore Frankfurt in den letzten sechs
Spielen bekommen hat? Vier, nur vier Gegentore. Man muss, auch
wenn das heutzutage leider in Vergessenheit geraten ist, Respekt
haben. Wir respektieren Frankfurt. Das ändert aber nichts daran,
dass wir das Spiel gewinnen wollen." Neuzugang Srdjan
Baljak ist laut dem MSV-Trainer gut in der Mannschaft
aufgenommen worden, überhaupt herrsche ein positives Klima beim
MSV. Baljak ist ein stabiler Mensch, ein Familienvater und hat
eine profihafte Einstellung. Es ist ihm zu wünschen, dass er in
Duisburg genauso ein Sympathieträger wird wie er es in Mainz
war. Sportdirektor Bruno Hübner hat zwar den Transfermarkt
immer im Blick, macht sich zur Zeit aber keine Gedanken über
eine weitere Neuverpflichtung. Der Brasilianer Kayke trainiert
mit der Mannschaft und wird weiterhin beobachtet. So bleibt
nur der Wunsch, dass Milan Sasic am Sonntag mit der Mannschaft
und den MSV-Fans seinen ersten Sieg in der MSV-Arena feiern
darf.
Jochem Knörzer, Fotos Manfred Schneider
und Thomas Thienel
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Besserer Kundenservice durch
neue Ticket-Box |
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Duisburg, 14. Januar 2010 - Zum
ersten Heimspiel der Rückrunde wird die neue Ticket Box an der
MSV-Arena in Betrieb genommen. Dort finden die MSV-Fans
zukünftig den gesamten Ticketservice am Spieltag an einem Ort
gebündelt vor: Die Tageskasse, die Hinterlegungsschalter
sowie die Klärungsstelle. Ab sofort erhalten die MSV-Fans nun
auch an der Tageskasse im Außenbereich den
gewohnten, platzgenauen Buchungsservice aus dem
Vorverkauf für alle zum Verkauf stehenden Blöcke mit allen
Ermäßigungsstufen, z.B. die beliebten Tickets des Familienblocks
oder auch Kinderkarten. Die Wartezeiten am Spieltag für den
Erwerb von platz- und ermäßigungsgenau gebuchten Tickets werden
sich damit deutlich verringern.
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Verletztenliste lichtet sich - Schlicke ergänzt sie
MSV-Fan in Belek verstorben |
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Duisburg, 11. Januar 2010 - Im
Abschlussspiel in Belek gegen Kickers Offenbach waren auch Frank
Fahrenhorst, Mihai Tararache und Adam Bodzek wieder mit von der
Partie. Dafür musste sich Björn Schlicke mit einer
Muskelverletzung abmelden. Es ist davon auszugehen, dass der
Innenverteidiger zu Beginn der Rückrunde ausfällt. In einem,
von beiden Mannschaften, engagiert geführtem Spiel, war den
Zebras die Intensivität des Trainingslagers anzumerken. Dass die
Null hinten stand, dafür sorgten Starke und Herzog, die je eine
Halbzeit spielten. Dass die Null leider auch vorne stand, daran
konnte auch Neuzugang Srdjan Baljak nichts ändern.
Nach
dem Testspiel wurde bekannt, dass in der Nacht zum Samstag ein
langjähriges Fanclubmitglied auf seinem Hotelzimmer verstorben
war. Wir schließen uns dem MSV Duisburg an und sprechen den
Angehörigen unser herzliches Beileid aus.
Jochem Knörzer
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Gelungene Trennung von Yankov |
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Duisburg, 09. Januar 2010 - Wie Metallurg
Donezk, ein Verein der ersten ukrainischen Liga, auf seiner
Homepage meldet, hat Chavdar Yankov dort einen Vertrag bis zum
Juni 2012 unterschrieben. Somit hat sich die Ausleihe
zwischen dem MSV Duisburg und Hannover 96 erledigt. Eine gute
Lösung für beide Vereine und auch für Yankov. joke
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Neuer Trainer - neuer Kapitän |
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Duisburg, 9. Januar 2010 - MSV-Trainer Milan
Sasic nutze das Trainingslager in Belek auch dazu, die
Hierarchie in der Mannschaft den gezeigten Leistungen
anzupassen. So zumindest interpretiere ich die Neuwahl des
Spielführers und des Mannschaftsrates.
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Mit
Tom Starke ist der Torwart der Mannschaft, kein
Feldspieler, Kapitän der Zebras geworden. Starke, der nicht nur
durch konstant gute Leistung besticht, der zu Recht die
Rangliste der Topspieler der zweiten Bundesliga anführt, sondern
sich auch auf dem Platz lautstark Gehör verschafft, ist aus
meiner Sicht genau die richtige Wahl. Er ist ein
Führungsspieler, einer der auf dem Platz seine Mitspieler
antreibt, kritisiert und ordnet, und nach dem Spiel redet er
Klartext. Beispiel gefällig? Nach dem Spiel gegen Bielefeld:
„Dass wir schlecht gespielt haben ist
heute noch untertrieben. Mir fehlt jegliche Erklärung. Es kam
von der ersten Minute an nichts. Jeder muss voran gehen, aber
jeder Einzelne hat heute versagt." Der Vertrag von Tom
Starke läuft zum Ende dieser Saison, mit Datum 30. Juni 2010,
aus. Es ist nicht verwunderlich, dass er auch hier sagt, was er
denkt. Natürlich will er in der nächsten Saison in der
Bundesliga spielen, in Liga eins. Am Liebsten nach dem Aufstieg
mit dem MSV Duisburg. Aber auch, wenn es mit dem Duisburger
Aufstieg nicht klappen sollte, bei einem anderen Bundesligisten.
"Ich mach's auch fürs Geld", wird er zitiert. Und
schon tauchen in den Kommentaren und Foren der sogenannten
MSV-Fans Worte wie "Söldner", "Geldgeier" und Floskeln wie
"Reisende soll man nicht aufhalten" auf. Da kann ich doch
nur den Kopf schütteln. Tom Starke hat bisher für den MSV in
jedem Spiel Kopf und Kragen und damit seine Gesundheit riskiert.
Und das wird auch bis zu seinem möglicherweise letzten Spiel für
die Zebras in
Aachen, am letzten Spieltag dieser Saison, so bleiben. Wenn es dann mit dem Aufstieg nichts werden sollte, Starke aber
die Möglichkeit erhält, als Nummer Eins bei einem Bundesligisten
anzuheuern, dann ist das der Lauf der heutigen Welt. Ich werde
ihm in diesem Fall für seinen Einsatz beim MSV danken und ihm für seine
weitere Laufbahn alles Gute wünschen! Zum neu
gewählten Mannschaftsrat gehören (v.l.) Christian Tiffert,
Olivier Veigneau, Ivica Grlic und Tiago.
   
Tiffert und Grlic haben in dieser Saison gezeigt, dass sie
Führungsspieler sind. Gerade Grlic ist im letzten Spiel gegen
Aachen schmerzlich vermisst worden. Veigneau ist der letzte
Aufrechte der einstigen Abwehrkette und stand bei allen 17
Ligaspielen in der Startelf. Der ehemalige Kapitän Björn
Schlicke ist hingegen leer ausgegangen.
Jochem Knörzer, Thomas Thienel
(Fotos)
Karten für
das Auswärtsspiel in Cottbus im Handel Sitzplatz:
14,50 € Stehplatz Vollzahler: 11 € Stehplatz
ermäßigt: 9,50 €
Der Verkauf endet am Mittwoch, 20.01.2010, um 12 Uhr
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MSV verpflichtet Srdjan Baljak
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Duisburg, 6. Januar 2010 - Der MSV Duisburg
wird Srdjan
Baljak
von Mainz 05 verpflichten. Der Stürmer absolvierte insgesamt 54
Zweit- und 4 Bundesligaspiele für die 05er und erzielte dabei 17
Tore. Mit elf Treffern und neun Torvorlagen hatte der Serbe in
der vergangenen Saison einen großen Anteil daran, dass Mainz den
Aufstieg in die Bundesliga schaffte. Dieses Ziel verfolgt er
jetzt auch mit dem MSV.
Der 31-Jährige erhält beim MSV einen Vertrag bis Juni 2012 und
soll die verletzungsbedingt entstandene Lücke in der Offensive
schließen. „Für uns war es wichtig, dass wir einen Spieler
verpflichten, der die 2. Bundesliga kennt und sich dort schon
etabliert hat,“ sagte Sportdirektor Bruno Hübner nach der
Verpflichtung. Baljak ist am späten Dienstagabend von Madrid
über Frankfurt nach Belek gereist und hat am Mittwoch bereits
zwei Trainingseinheiten mit seinen neuen Teamkollegen
absolviert. „Wir sind uns mit dem abgebenden Verein und dem
Spieler einig. Die Unterschrift wird zeitnah erfolgen,“ so
Hübner über den weiteren Ablauf.
Karten für das Derby bei Fortuna Düsseldorf im Handel
Tickets für das Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf, 07.02.10,
sind ab sofort im ArenaShop und im ZebraShop Westender Straße
erhältlich. Wer die Zebras beim West-Derby live unterstützen
will, kann sich also ab sofort seine Tickets sichern.
Preise:
Kurve Oberrang: 13,50 €
Kurve Unterrang: 11,50 €
Kurve Unterrang ermäßigt: 8,50 €
Der Verkauf endet am Donnerstag, 04.02.2010, um 12 Uhr.
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Unfassbar! Soares mit Fußbruch außer Gefecht |
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Duisburg, 6. Januar 2010 - Wie aus dem
Trainingslager in Belek zu erfahren war, hat sich die Verletzung
von Bruno Soares, er war im Testspiel gegen Nürnberg zehn
Minuten vor Abpfiff ohne Einwirkung eines Gegners umgeknickt und
musste ausgewechselt werden, als Ermüdungsbruch im linken Fuß
heraus gestellt. Somit dürfte Soares für die nächsten sechs bis
acht Wochen ausfallen. Von hier aus wünschen wir Bruno Soares
eine schnelle Gesundung! Jochem Knörzer
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Neuer Stürmer für den MSV?! |
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Duisburg, 5. Januar 2010 - An den Gerüchten
über die Trennung von Yankov, die noch nicht von MSV-Offiziellen
bestätigt worden ist, scheint etwas dran zu sein. Anders wäre es
fast nicht zu erklären, dass der Mainzer Stürmer Srdjan Baljak
aus dem Trainingslager des 1. FSV Mainz 05 im spanischen Costa
Ballena abgereist und nach Belek, zu abschließenden Gesprächen
mit den MSV-Verantwortlichen, geflogen ist. Ede plus Yankov
gegen einen Stürmer - kein schlechter Deal. Der serbische
Linksfuß ist 31 Jahre alt, absolvierte 54 Zweitligaspiele für
die Mainzer und erzielte 17 Tore. Nach einem Schlüsselbeinbruch
im Juli 2009 fand er in Mainz nicht mehr den Anschluss und war
hinter Bancé und Schürrle nur noch zweite Wahl. Sollte Baljak
seine Unterschrift leisten, sein Vertrag soll über zweieinhalb
Jahre bis Juni 2012 laufen, könnte man MSV-Sportdirektor Bruno
Hübner nur zu diesem Transfer gratulieren. Baljak gilt als
erfahrene Offensivkraft, der sowohl neben einem Larsen oder
Wagner als auch über Linksaußen spielen kann. Tatsächlich ist
auch ein Brasilianer zum Probetraining in Belek eingetroffen.
Wie der MSV berichtet, ist der erst 21-jährige "Kayke" Moreno
Andrade Rodrigues, so sein voller Name, ebenfalls ein Stürmer,
der bei Flamengo in Brasilien spielt. Bei dem heutigen
Testspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Nürnberg kam er aber,
auch aufgrund der anstrengenden Anreise in der Nacht zum
Dienstag, nicht zum Zuge. Der MSV verlor das Spiel durch
einen Elfmeter mit 0:1. Bunjaku soll von Tiffert gefoult worden
sein, den gepfiffenen Elfmeter verwandelte er selber in der 31.
Minute zur Führung und Endstand. Insgesamt hinterließen beide
Mannschaften bei den ca. 300 Zuschauern einen engagierten und
guten Eindruck. Mehr zum Spiel können Sie heute Abend auf der
MSV-Seite nachlesen. Jochem Knörzer
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Trennung von Yankov? |
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Duisburg, 4. Januar 2010 - Nachdem neben
Tobias Willi, der leider wieder Probleme mit seinem Knie hat,
sowie Ede, der zu den "Eisernen" nach Berlin gewechselt ist,
auch
Chavdar
Yankov (Foto links) aus gesundheitlichen Gründen nicht mit ins
Trainingslager nach Belek (Türkei), brodelt die Gerüchteküche.
"Gut unterrichtete Kreise" berichten bereits über eine Trennung zwischen dem MSV und Yankov.
Der Grund könnten vier Kilo zu viel auf Yankovs Hüften nach den
Feiertagen sein. Statt sich an den Trainingsplan von MSV-Trainer
Sasic zu halten, hat Yankov sich an den Ratschlag und
Ausruheplan seines Nationaltrainers gehalten. Der
bulgarische Nationalspieler ist von Hannover 96 ausgeliehen und
hat dort noch einen Vertrag bis Juni 2011.
( Foto von
Thomas Thienel ) Caiuby ist am
späten Abend ebenfalls im Trainingslager eingetroffen. Er war
direkt aus Brasilien angereist und soll einen weiteren Spieler
zwecks Probetraining "im Gepäck" haben. Ansonsten sieht es in
Belek laut dem Wetterbericht richtig gut aus. Temperaturwerte um
14 bis 16°C und Sonnenschein sind richtig gute Voraussetzungen
für ein gelungenes Trainingslager. Jochem
Knörzer .
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Chinedu Ede spielt für Union Berlin |
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Duisburg, 3. Januar 2010 - Chinedu Ede ist
kein Zebra mehr. Der 21jährige Außenstürmer, der beim MSV nicht
so eingeschlagen hatte, wie man es sich bei seiner ablösefreien
Verpflichtung erhofft hatte, ist mit sofortiger Wirkung zu Union
Berlin gewechselt. Dort erhielt er einen Vertrag bis zum 30.
Juni 2012. Der MSV verzichtete bei dem Wechsel des
U21-Nationalspieler auf eine Ablöse. joke
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