Zebra-Archiv Februar 2010                                                          

 
Zebra - Informationen

DFL terminiert zwei weitere Spieltage
Die Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL) hat die Spieltage 28 und 29 terminiert. Demzufolge spielt der MSV am Freitag, den 26. März, zuhause gegen die TuS Koblenz. Das Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Ahlen am 29. Spieltag findet am Samstag, den 3. April, statt. Am 2. April (Karfreitag) wird es aufgrund des Feiertages an dem Spieltag keine Freitagsspiele der 2. Bundesliga geben.

MSVII gegen Wattenscheid 09 neu angesetzt
Das ausgefallene Spiel in der NRW-Liga zwischen Wattenscheid 09 und MSVII wurde vom Verband neu terminiert. Die ausgefallene Partie vom 26. Spieltag wird am Mittwoch, den 24. März 2010, um 19:00 Uhr nachgeholt.

Trainingszeiten:
Mittwoch: Trainingsfrei
Donnerstag: 13:30 Uhr Westender Straße
Freitag: 13:30 Uhr Westender Straße
Samstag: 12:30 Uhr Westender Straße

 

Wiedergutmachung misslungen - "So haben wir oben nichts zu suchen"

Duisburg, 27. Februar 2010 - Von Wiedergutmachung für die Niederlage im Hinspiel war vor dem Spiel die Rede.
Und wenn von den torreichen Begegnungen zwischen dem MSV und Oberhausen vor dem Spiel die Rede war, dann dachten Duisburger an ein 3:0 oder 4:1 für den Gastgeber Duisburg.
Vier Tore fielen tatsächlich in dem Derby, allerdings gerecht auf beiden Seiten verteilt.
Gerecht?
Was sagt die Spielstatistik zu dieser Frage?
15:13 Schüsse, davon 7:5 auf das Tor, 3:3 Ecken und 52:48 Prozent Ballbesitz sehen den MSV ganz leicht im Vorteil.
Aber, in gewonnen Zweikämpfen hat RWO die Nase knapp mit 53:47 Prozent vorne.
Darauf hatte MSV-Trainer Milan Sasic im Vorfeld hingewiesen. Oberhausen ist die zweikampfstärkste Mannschaft der Liga.
Die Punkte hat die Abwehrreihe verloren. Auf beiden Seiten. Für den neutralen Zuschauer war es insbesondere in der ersten Halbzeit ein interessantes und kurzweiliges Spiel, für die Anhänger des MSV ein Wechselbad der Gefühle, zum Schluss überwog die Enttäuschung. Das Mittelfeld wurde durch die Oberhausener durch lange Bälle nach vorne auf Terranova, Landers und dem Duisburger Stoppelkamp überspielt und die Duisburger Abwehr so immer wieder vor große Probleme gestellt.
Bis auf Veigneau waren die Abwehrspieler zu langsam, zu behäbig. Tararache hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, Fahrenhorst und Bodzek waren auch nicht viel besser.
Und wie sah es in der Duisburger Offensive aus?
Baljak rannte und ackerte, holte sich Bälle vom eigenen Strafraum und erzielte die zwischenzeitliche Führung.
Caiuby sorgte für den Ausgleich zum 1:1, fiel in der zweiten Halbzeit aber deutlich ab. Adler? Nicky Adler machte seinem "zweiten Vornamen Chancentod" bereits in der sechsten Minute alle Ehre, als er es fertig brachte, den Ball aus fünf Meter hoch über das leere Oberhausener Tor zu schießen.
Vidosic fiel nur auf, als er nach einem Pass von Schindler aus 12 Meter freistehend Semmler, den Oberhausener Torwart, anschoss, statt die Kugel rechts oder links im Tor zu versenken. Dass Sasic Sahan in der 55. Minute auswechselte und nicht Adler, konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht nachvollziehen. Erst nach dem Spiel war zu erfahren, dass es eine Zwangsauswechselung gewesen war, weil Sahans Vater im Stadion zusammen gebrochen war und ins Krankenhaus gebracht wurde.
Wir wünschen Herrn Sahan von hier aus gute Besserung und alles Gute!

Nicht nur die MSV-Fans waren nach dem Spiel enttäuscht, auch der Trainer fand klare Worte.
Sasic: "Unser Abwehrverhalten war ungenügend, so haben wir oben nichts zu suchen."
Stimmt. Nur, auch er muss sich und seine gewählte Aufstellung kritisch hinterfragen. Mit Björn Schlicke saß ein erfahrener Innenverteidiger auf der Reservebank. In Düsseldorf wurde er zur Halbzeit, zurecht, ausgewechselt.
Gegen Kaiserslautern und Bielefeld spielte Tararache, abgesichert durch ein defensives Mittelfeld. Duisburg holte vier Punkte. Gegen Oberhausen musste der MSV das Spiel machen, das Mittelfeld war offensiv ausgerichtet.
Warum hat Sasic, nach der berechtigten Denkpause, nicht Andersen als rechten Außenverteidiger und Schlicke in der Innenverteidigung aufgestellt?
Stattdessen wurde, aus meiner Sicht ohne Not, Bodzek in die Innenverteidigung und Tararache auf die linke Abwehrseite gestellt. Zwei "6er", zwei defensive Mittelfeldspieler, obwohl gelerntes oder angelerntes Personal fit auf der Bank sitzen.
Kein Wunder, dass nach dem Spiel einige angefressen auf die Aufstellung verwiesen.

Nein, ich will hier nicht Milan Sasic für die Punktverluste verantwortlich machen und mich auch nicht der Boulevard-Presse anschließen, die seit geraumer Zeit gegen Sasic schießt. Ich mag Menschen, die ehrliche Arbeit abliefern, die das vorleben, was sie von anderen erwarten.
Allerdings müssen sie auch zu ihren Fehlern stehen, daraus lernen und diese Fehler in Zukunft versuchen zu vermeiden. Und das muss man auch den Menschen, mit denen man arbeitet, zugestehen. Nur weil sich jemand am Anfang im Training nicht so richtig reinhängt, ein oder zwei andere ein Leistungstief hatten, schreibt man sie nicht ab oder bestraft sie mit der Ersatzbank. Weder die Qualität noch die Quantität ist beim MSV so angelegt, dass man sich das leisten kann.
Selbst ein Fachmann mit Qualität kann nur dann Erfolg haben, wenn er in der Lage ist, dieses zu vermitteln. 
Ausgrenzen, nieder machen und Lautstärke sind keine motivierenden Mittel und bewirken eher das Gegenteil.
Just my two cent. Jochem Knörzer

 
  MSV Duisburg - RWO 2:2  (2:2)  Nicht mal mehr an Aufstieg denken      -Fotostrecke zum Spiel-
 
Über 20.000 Zuschauer

Duisburg, 25. Februar 2010 - ... sollte das Nachbarschaftsderby gegen Rot Weiß Oberhausen eigentlich am Freitag, 18 Uhr, in die MSV-Arena locken. Bei schon milden Temperaturen, heute waren es um 18 Uhr trockene 10 Grad, spielt der MSV immer noch mit Aussicht auf den Aufstiegsrelegationsplatz, Oberhausen auf Platz 15, bei nur drei Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz 16, gegen den Abstieg.
Die Zebras haben das Hinspiel mit 0:1 verloren und müssen ihren Fans, gerade in einem Derby, jetzt etwas bieten.
Eine interessante Konstellation, die einen guten Besuch verdient haben sollte.
Sollte.
Beim MSV Duisburg rechnet man gerade einmal mit 16.000 bis 17.000 Zuschauern für das Derby. Anscheinend haben auch die Oberhausener Fans nach acht Niederlagen in den letzten zehn Spielen resigniert. Nur 1.500 RWO-Fans werden erwartet.

Das letzte Spiel in Bielefeld bestritt der MSV siegreich. Es war kein überragendes Spiel, gerade in der ersten Halbzeit, nach der frühen Führung, hatte der MSV es versäumt, die Kontermöglichkeiten zu nutzen, um
nachzulegen. Nicht ein Konter wurde mit einem Torschussversuch abgeschlossen, stattdessen wurden die eroberten Bälle reihenweise einfach nach vorne gebolzt. Und um den Ausgleich in Halbzeit zwei wurde regelrecht gebettelt. Viel zu weit ließen sich die Zebras an den eigenen Strafraum drängen.
Doch nachdem man den Ausgleich kassiert hatte, spielte man wieder Fußball und gewann, wenn auch durch ein Eigentor etwas glücklich, nicht unverdient in Bielefeld.
Und daran kann man gegen Oberhausen anknüpfen.

Tiago kann es nicht. Er erhielt in Bielefeld seine fünfte Gelbe Karte und muss pausieren. Von daher war die erste Frage auf der heutigen Pressekonferenz, wer gegen Oberhausen in der Innenverteidigung stehen wird.
Milan Sasic: "Wir werden mit zwei Innenverteidiger spielen. Die Entscheidung ist getroffen, Namen möchte ich nicht nennen. Wenn im Abschlusstraining noch jemand ausfallen sollte, wäre es dem Nachrücker gegenüber unfair."

Korzynietz wird es nicht sein. Weder außen noch innen. Er trainiert zwar wieder mit der Mannschaft, wie lange es aber dauert, bis er das Leistungsniveau für ein Ligaspiel erreicht hat, ist noch nicht absehbar.
Es ist damit zu rechnen, dass Björn Schlicke neben Fahrenhorst spielen wird, ansonsten dürfte die "Bielefelder" Elf auflaufen. Vielleicht mit Schindler oder Adler für Vidosic.

Sasic hat vor Oberhausen Respekt, die im Bereich "gewonnene Zweikämpfe" Spitzenreiter der Liga sind.
Dass das Spiel gegen den Nachbar etwas Besonderes ist, weiß er: "Wir haben viel gut zu machen, gerade bei unseren Fans. Wir wollen und müssen unser Heimspiel gewinnen. Nicht nur, weil es ein Derby ist, auch, weil wir nur so eine Chance haben, weiter oben dran zu bleiben. Natürlich stehen wir unter Druck. Aber ich sehe das positiv und hoffe darauf, dass wir auch am letzten Spieltag noch unter Druck stehen. Nur so können wir etwas erreichen."

Sportdirektor Bruno Hübner hat sich mit der Planung für die nächste Saison noch nicht beschäftigt: "Wir warten erst mal die nächsten 14 Tage ab. Dann beginnen wir mit der Planung für die nächste Saison."

Für das Spiel gegen RWO "planen" wir mal eine torreiche Partie ein. Gegen Oberhausen haben die Zebras immer schon gerne und oft getroffen. Jochem Knörzer

Zebra - Informationen

Gewinne Tickets für das Derby! MSV und die Stadtwerke Duisburg in der City
Der MSV Duisburg und die Stadtwerke Duisburg AG veranstalten am Donnerstag und Freitag eine gemeinsame Aktion in der Duisburger Innenstadt. Direkt gegenüber dem Forum auf der Duisburger Einkaufsstraße stehen in der Zeit von 13 bis 17 Uhr die Torwand der Stadtwerke und das MSV-Fanmobil.

Bei der Gemeinschaftsaktion kann jeder Duisburger kostenlos teilnehmen und dabei zwei Tickets für das Derby am Freitagabend in der MSV-Arena gegen Rot-Weiß Oberhausen gewinnen.
Der Gewinn der Karten ist ganz einfach: Hinkommen, mitmachen und mindestens einen von drei Schussversuchen verwandeln. Diese, oder ähnliche Aktionen werden die beiden Partner bis zum Saisonende vor jedem Heimspiel in der Innenstadt anbieten.

ZebraFamily: von Geburt an Zebrastreifen weiß und blau!
Seit nunmehr zwei Jahren vergibt der MSV Duisburg in Zusammenarbeit mit dem Bethesda-Johanniter-Klinikum, dem Malteser Krankenhaus St. Anna und dem Klinikum Duisburg ein Willkommensgeschenk an alle Neugeborenen in Duisburg.
Der MSV freut sich, dass er mit dem Katholischen Klinikum Duisburg jetzt das vierte Krankenhaus als Partner begrüßen darf. Somit arbeitet der MSV Duisburg mit allen vier Geburtsklinken in Duisburg zusammen.
In den jeweiligen Krankenhäusern bekommen die Eltern einen Gutschein ausgehändigt, den Sie ausgefüllt im ZebraShop der Arena abgeben können und dafür das ZebraFamily-Willkommenspaket erhalten.
Das ZebraFamily-Willkommenspaket beinhaltet ein MSV-Fläschchen sowie einen MSV-Schnuller mit passender Schnullerkette. Gleichzeitig erhält der Duisburger Nachwuchs kostenlos eine sechsjährige Mitgliedschaft in der ZebraFamily.

Als frischgebackener Vater wollte es sich MSV-Urgestein Andreas Voss nicht nehmen lassen, die Jubiläumsmitgliedschaft persönlich zu übergeben. „Die Aktion ist eine super Sache! Die Kleinen sind von Beginn an Teil der ZebraFamily und bekommen gleichzeitig Ihre erste Fanausstattung. Natürlich habe ich meinen Kleinen auch schon angemeldet“.

Abgesagte Spiele der NRW-Liga neu angesetzt
Die in den letzten Wochen ausgefallenen Spiele des MSVII wurden vom Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband neu angesetzt. Die witterungsbedingt ausgefallene Partie des 23. Spieltages gegen TSV Germania Windeck findet am Donnerstag, den 13. Mai (Christi Himmelfahrt), um 15 Uhr statt. Das ebenfalls abgesagte Auswärtsspiel vom 24. Spieltag beim VfB Speldorf wird am Pfingstmontag, den 24. Mai 2010, um 15 Uhr nachgeholt. Die übrigen ausgefallenen Partien dieser beiden Spieltage finden ebenfalls zur selben Zeit statt. Das Heimspiel gegen Westfalia Herne wurde für Mittwoch, den 10. März, um 19 Uhr terminiert.   

Trainingszeiten:
Mittwoch: 18 Uhr Westender Straße
Donnerstag: 18 Uhr Westender Straße

 

  Arminia Bielefeld - MSV Duisburg  1:2 (0:1)
Baljak und ein Eigentor halfen

 
Nichts zu Verlieren auf der Alm

Duisburg, 18. Februar 2010 - Morgen Abend, 18 Uhr, tritt der MSV Duisburg bei der Arminia in Bielefeld an.
Natürlich ist rechnerisch in Bezug auf den Relegationsplatz und Aufstieg noch alles für die Zebras drin, doch nach den letzten drei Spielen ist es müßig, darüber zu reden bzw. zu schreiben.
Der Druck, dieses Spiel zu gewinnen, lastet auf Bielefeld, die in der Tabelle nur einen Punkt hinter Augsburg und dem Relegationsplatz drei liegen. Duisburg kann frei aufspielen, das könnte ein Vorteil sein.

Das Duisburger Lazarett mit den Langzeitverletzten Larsen, Korzynietz und Soares hat Zuwachs bekommen.
Ben-Hatira muss sich aufgrund der Verschlimmerung einer Hüftgelenksverletzung lassen. Dies stellte Spezialist Priv. Dr. Weiler bei einer Untersuchung in Berlin fest. Änis Ben-Hatira wird dem MSV bis zum Ende der Saison wohl nicht mehr zur Verfügung stehen.
So langsam gehen MSV-Trainer Milan Sasic auch im offensiven Mittelfeldbereich die Alternativen aus.
Wieder zurück im Kader ist dagegen Bodzek, der seine Spielsperre abgesessen hat, auch Schindler und Fahrenhorst haben wieder mit trainiert und fahren mit nach Bielefeld.

Sasic fordert ja immer Respekt vor dem jeweiligen Gegner, der Respekt seiner Spieler in der ersten Halbzeit gegen Spitzenreiter Kaiserslautern ging ihm dann aber doch zu weit: "In der ersten Halbzeit hatten wir ein bisschen zu viel Respekt vor dem Gegner. In Bielefeld werden wir von Beginn an mutiger auftreten. Das Spiel
und der Punkt haben uns selbstbewusster gemacht und das nehmen wir mit in das Spiel gegen die Arminia."
Im Gegensatz zu der letzten kurzen Erholungspause zwischen einem Montag- und Freitagspiel, hatten die Spieler am Mittwoch einen freien Tag. So hofft Sasic, dass seine Mannschaft auch mental auf der Höhe ist.

Zumindest das Wetter dürfte morgen mitspielen. Kein Niederschlag und Temperaturen um 2 bis 3 Grad über null sind angesagt. Jochem Knörzer
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Zebra - Informationen

Duisburg, 18. Februar 2010 - Karten für das Gastspiel in der Hauptstadt ab sofort erhältlich
Tickets für das Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin, 07.03.2010, sind ab sofort im ArenaShop und im ZebraShop Westender Straße erhältlich.
Preise:
Sitzplatz: 23,50 €
Stehplatz: 10,50 €
Stehplatz erm.: 9,50 €
Der Verkauf endet am Donnerstag, 04.03.2010, 12.00 h.

MSV II gegen Westfalia Herne abgesagt – Testspiel gegen Regionalligist am Freitag
Da das Meisterschaftsspiel MSV II gegen Westfalia Herne aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt wurde, hat Trainer Markus Reiter kurzfristig ein Testspiel gegen den Regionalligisten SV Wilhelmshaven angesetzt. Gespielt wird Freitag, 19.02.2010 um 14:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Westender Straße.

Nur die U17 spielt gegen Bielefeld – U19 absolviert Testspiel
Das Meisterschaftsspiel der U19-Junioren des MSV bei Arminia Bielefeld wurde aufgrund der Witterungsbedingungen abgesagt. Das Team von Uwe Fecht absolviert deshalb ein Testspiel gegen den Wuppertaler SV Borussia II. Gespielt wird am Samstag, 20.02.2010, um 16:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Westender Straße. Dort findet um 14 Uhr bereits das Meisterschaftsspiel der U17-Junioren gegen Arminia Bielefeld statt.

MSV II gegen Sprockhövel neu angesetzt
Das ausgefallen Spiel des MSV II bei der TSG Sprockhövel wurde vom Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband neu angesetzt. Die witterungsbedingt ausgefallene Partie des 22. Spieltages der NRW-Liga findet am Gründonnerstag, den 01. April, um 19 Uhr statt. Die übrigen ausgefallenen Partien dieses Spieltages finden ebenfalls zur selben Zeit statt.


Trainingszeiten:
Mittwoch: Trainingsfrei
Donnerstag: 18:00 Uhr Westender Straße
Samstag: 10:30 Uhr Westender Straße
Sonntag: Trainingsfrei
Montag: 10 und 15:30 Uhr
Dienstag: 10 Uhr
Mittwoch: 18 Uhr
Donnerstag: 18 Uhr
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Eine deutliche Leistungssteigerung

Duisburg, 16. Februar 2010 - Gegenüber den letzten beiden Spielen gegen St. Pauli und Düsseldorf, in denen es verdiente Niederlagen setzte, war das Spiel gegen den Spitzenreiter der zweiten Liga, Kaiserslautern, eine deutliche Leistungssteigerung der Zebras.
Überschriften wie "MSV in der Krise" oder "MSV tritt auf der Stelle" und Ähnliches trifft aus meiner Sicht nicht annähernd den Kern. Der MSV muss seit Monaten immer wieder mit einer anderen Aufstellung zurecht kommen, während andere Mannschaft fast immer in eingespielter Bestbesetzung antreten können.
Von einem Sturmduo, gar einem eingespielten Sturm, kann Duisburg doch seit Monaten nur träumen. Und in der Abwehr sind Alternativen Mangelware, weil Korzynietz dauerverletzt ist, Soares, nachdem er Fuß gefasst hatte, mit einem Fußbruch für längere Zeit ausfällt und Fahrenhorst gegen Kaiserslautern sein erstes Spiel nach langer Verletzungspause absolviert hat.
Dafür hält sich der MSV nicht schlecht, auch wenn, eben weil es kein eingespieltes Team sein kann, die Qualität fehlt, um ganz oben mitzumischen.
Die Führungsetage und die Fans des MSV Duisburg haben ihre Zielsetzung sehr hoch angesiedelt, zu einem Zeitpunkt, als ein Sandro Wagner, ein Sören Larsen spielten und trafen. Das man davon nicht abrückt, ist auch in der finanziellen Situation begründet. In der Bundesliga ist es für potenzielle Sponsoren eben lukrativer, zu investieren.
Also einfach mal die Kirche im Dorf lassen, so schlecht, wie die Zebras, mal wieder, gemacht werden, sind sie nicht!  Jochem Knörzer

Stimmen zum Spiel

FCK-Trainer Marco Kurz:
"Wir haben ein sehr konzentriertes Spiel abgeliefert. Zu Beginn des Spiels hatten wir eine Riesenchance, später nochmal durch den Kopfball von Amedick. Wir wussten um die Qualität des Gegners, der erfahrene Spieler in seinen Reihen hat. Es war ein kampfbetontes und temporeiches Spiel.
Wir nehmen den Punkt gerne mit."


MSV-Trainer Milan Sasic: "Das war eine deutliche Leistungssteigerung. Wir haben in der Vorbereitungszeit unsere Schwächen offen angesprochen und daran gearbeitet.
Das 1:1 ist verdient. In der ersten Halbzeit hatten wir ein bisschen zu viel Respekt vor dem Gegner.
Ich bin mit der Leistung zufrieden. Jetzt konzentrieren wir uns auf das nächste Spiel, wir wollen in Bielefeld punkten."


Nicky Adler: "Ja, wir haben heute auf jeden Fall nicht verloren. Wir haben gegen den Tabellenführer auf jeden Fall noch einen Punkt mitgenommen. Das ist natürlich momentan noch zu wenig, aber nach den zwei Niederlagen sind wir wenigstens mal wieder nicht mit einer Niederlage nach Hause gegangen.
Ich denke, wir können damit zufrieden sein, gerade nach dem späten Rückstand. Wir haben gut gespielt, kompakt gestanden. Man hat gesehen, dass der Gegner es schwer gegen uns hatte. Das ist die Stärke der Lauterner, dass sie viel auf Konter spielen und man hat versucht gegen sie 0:0 zur Halbzeit zu spielen, weil
wir in den letzten beiden Spielen jeweils zwei Tore rein bekommen haben. Es ist uns gut gelungen und wir haben auf unsere Chancen gelauert. Das war die Marschroute, das ganze Spiel gegenüber und Gott sei Dank haben wir zum Schluss den Ausgleich gemacht. Wir können damit zufrieden sein, denke ich. Es war aber richtig schwer heute und ich denke mal, die Kaiserslauterner stehen nicht umsonst ganz oben.
Die stehen auch sehr, sehr kompakt, gerade mit den zwei Innenverteidigern, die dort sehr viel weg nehmen.
Ja, wir müssen daran arbeiten, auch wenn es heute schwer war. Das Gegentor war heute sehr unglücklich.
Und der Ausgleich war sehr gut für uns, dass er relativ schnell ausgefallen ist.
Ich denke mal, da konnte man wieder dran sehen, dass da noch ein Stück ging, aber insgesamt können wir da ganz zufrieden sein. Wir versuchen weiter oben dran zu bleiben. Nächste Woche steht Bielefeld vor der Tür und wir versuchen weiter die Punkte einzusammeln. Wir wollen auch da versuchen nicht zu verlieren und möglichst drei Punkte mitnehmen und das ist das primäre Ziel."


Srdjan Baljak: "Ein Punkt ist zu wenig. Es war aber schwer gegen Kaiserslautern zu spielen. Wir hatten zwar wenige Chancen, aber Lautern war auch sehr stark. Wir haben uns aber etwas von unserem Selbstvertrauen zurück geholt und werden in Bielefeld nun alles geben um die Chance weiter zu wahren.“

Christian Tiffert: "Ich denke, dass wir heute mal zumindest konstant durchgespielt haben und nicht eine schwache und eine starke Halbzeit hatten. Und dann sieht man auch daran, dass, wenn wir schon nicht gewinnen, zumindest nicht verlieren. Und das gegen einen Tabellenführer.
Ich meine, dass ist schon eine gute Mannschaft. Dazu hat uns nach vorne hin ein bisschen der Mut gefehlt, aber insgesamt denke ich, waren wir präsent und haben viele Zweikämpfe gewonnen.
Wir haben ganz gut gespielt und ein paar ganz gute Passagen gehabt, aber dann in manchen Situationen hat
uns dann eben der Mut gefehlt. Aber ich denke, gegen eine solche Spitzenmannschaft, grad gegen einen Tabellenführer, hat man auch an der Stimmung gemerkt, war es schon okay.
Wir standen ganz gut und haben mit Sicherheit auch ein oder zwei Bälle ganz gut nach vorne gespielt, es konnte nicht alles klappen, aber es war auf jeden Fall nicht eine solch hohe Fehlpassquote wie in den letzten Spielen. Ich wollte mich nicht unbedingt provozieren lassen, aber da waren schon ein paar Aktionen, die schon hart waren. Ich denke mal, ich werde morgen einen enormen Brummschädel haben, aber es ist in Ordnung.
Muss ich mit leben.
Sowas nennt man Trash-Talk, oder? In der NBA nennt man das so. Wenn man sich mit dem Gegenspieler mal austauscht, ein paar nette Worte sagt. Ich denke mal, sowas ist normal. Ich habe noch nie eine Tätlichkeit begangen, das wird mir auch nie passieren. Wir können auch nicht immer vom Aufstieg reden, wenn die anderen immer gewinnen und wir gegen die Spitzenmannschaften nicht so gut aussehen. Das bringt keinem was. Spielen an einem Montag, dann Freitag, auf einem solchen Platz, sowas ist schon zäh. Ein Tag mehr Pause kann schon viel was aus machen.“


Anmerkung: "Trash Talk" ist illegal. Trash Talk ist eine Art der Kommunikation mit den Schiedsrichtern, Gegnern, Mannschaften oder Zuschauer, die beleidigend ist. Die Schiedsrichter entscheiden über diesen Sprachgebrauch. Wenn es zu "Trash Talk" kommt, wird der Schiedsrichter eine Verwarnung aussprechen. Wenn dieser Sprachstil weiterhin gepflegt wird, unterbrechen die Schiedsrichter das Spiel und der Spieler/die Spieler wird/werden vom Spiel ausgeschlossen. Jochem Knörzer, Manuela Ihnle (Stimmen)

 

MSV Duisburg - 1. FC Kaiserslautern 1:1 (0:0)              - Fotostrecke -
Gerechtes Unentschieden und deutliche Leistungssteigerung der Zebras

 
 ... dann Krämer, Pass und Tor...!
Duisburg, 14. Februar 2010 - Werner "Eia" Krämer, Jahrhundert-Spieler des MSV Duisburg, ist am Freitag im Alter von 70 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

Die Zebra-Fans trauerten


Die Duisburger Legende wird nicht nur bei Duisburger Fußballfans unvergessen bleiben.
"Eia" Krämer erzielte im ersten Spiel im Geburtsjahr der Bundesliga, am 24. August 1963, das erste Bundesligator für den Meidericher Spielverein 1902, den heutigen MSV Duisburg.
Neben ihm standen weitere Fußball-Legenden wie Helmut Rahn, Manfred "Cassius" Manglitz und Hartmut Heidemann in der Duisburger Elf.
Der damalige Bundestrainer, Sepp Herberger, berief Krämer im gleichen Jahr in die Nationalelf. Sein Debüt gab er am 28. September 1963 im Spiel gegen die Türkei in Frankfurt, ebenso wie Reinhard "Stan" Libuda und Wolfgang Overath. Bis 1967 spielte Werner Krämer 13 Mal für Deutschland und erzielte drei Tore.
Mit dem Meidericher Spielverein wurde Krämer im ersten Bundesligajahr, 1963, Vizemeister und 1966 stand er im Pokal-Endspiel, das gegen Bayern München mit 2:4 verloren ging.

1967 wechselte er zum Hamburger SV, spielte dort international und absolvierte 15 Europacupspiele.
Aber auch hier blieb ihm ein Titel verwehrt. Im Endspiel um den Europacup der Pokalsieger unterlag der HSV mit "Eia" Krämer 1968 dem AC Mailand mit 0:2.

Krämer war ein Kind des Ruhrpotts und wurde am 23. Januar 1940 in Duisburg-Meiderich geboren.
Nach zwanzig Jahren im Dress der Zebras zog es ihn nach Hamburg, aber schon 1969 wieder zurück ins Ruhrgebiet. Er spielte bis zu seinem Karriereende 1973 beim VFL Bochum, erst in der Regionalliga West, dann auch in der Bundesliga.
Werner "Eia" Krämer erzielte in der Bundesliga 49 Tore in 192 Spielen.
Er wird uns immer in Erinnerung und unvergessen bleiben! Jochem Knörzer
 

MSV-Chef Walter Hellmich weist Zeitungsbericht der "Welt am Sonntag" zurück

Duisburg, 14. Februar 2010 - MSV-Chef Walter Hellmich weist die Inhalte eines Zeitungsberichtes zurück, in denen über dubiose Verträge beim MSV Duisburg berichtet wird.
 
„Ich möchte klarstellen, dass der MSV zu keinem Zeitpunkt Kreditgeber für die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH war. Zum Zeitpunkt des Kreditvertrages hatte mein Unternehmen eine finanzielle Forderung von über fünf Millionen Euro an den MSV, die aus dem Stadionbau resultierte.
Die Hellmich Unternehmensgruppe unterstützt den MSV zudem seit vielen Jahren finanziell und hat ein Sponsoringaufkommen in Millionenhöhe,“
stellte Hellmich die Sachlage am Sonntag klar.

Zudem verweist der Aufsichtsratsvorsitzende darauf, dass der Vermarktungsvertrag zwischen dem MSV und der Hellmich Marketing GmbH in einer völlig korrekten Ausschreibung zu Stande gekommen ist. Zu diesem Zeitpunkt war Walter Hellmich noch kein Aufsichtsratsvorsitzender beim MSV.
Im Bereich der Vermarktung ist die Hellmich Marketing GmbH einer der erfolgreichsten Marketingpartner in der 2. Bundesliga. (PM-MSV)

In dem Bericht von Stefan Laurin, "Dubiose Verträge beim MSV Duisburg"  in der "Welt am Sonntag" vom 14. Februar 2010, auf den sich der MSV-Präsident bezieht, wird behauptet, dass der MSV Duisburg mindestens einmal einen Kredit an den Bauunternehmer Walter Hellmich vergeben haben soll.
Desweiteren geht es um die Geschäftsbeziehung zwischen dem MSV und der Hellmich Marketing Management GmbH, deren Gesellschafter und Geschäftsführer Marc Hellmich, der Sohn von MSV-Chef Walter Hellmich, ist.
Die Firma vermarktet seit 1997 den Tennis Bundesligisten Blau Weiß Dinslaken, ist seit 2002 exklusiver Marketingpartner des MSV Duisburg und seit 2008 auch der TuS Koblenz. Jochem Knörzer
 

Milan Sasic und Frauenfußball

Duisburg, 13. Februar 2010 - Mit dem MSV Duisburg versucht Milan Sasic den Aufstieg in die Bundesliga zu realisieren. Eine Aufgabe, die die ganze Aufmerksamkeit des Fußballlehrers fordert. Trotzdem schaut er noch links und rechts des Wegesrands.
So signalisiert er vor dem Länderspiel zwischen der DFB-Auswahl und Nordkorea am kommenden Mittwoch, 17. Februar (16.30 Uhr, live in der ARD), in der MSV-Arena mehr als nur Interesse für den Frauenfußball.

Wobei der MSV-Trainer im Gespräch offenbart, aus erster Hand über das Thema informiert zu werden.
DFB: Herr Sasic, wie geht das Länderspiel der DFB-Auswahl gegen Nordkorea aus?
Milan Sasic: Mein Wunsch ist natürlich, dass die deutsche Mannschaft gewinnt.
DFB: Fließt in diesen Wunsch auch Expertenwissen ein?
Milan Sasic: Ein großer Experte auf dem Gebiet des Frauenfußballs bin ich nicht. Aber ich habe mir schon ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft angesehen, das war im vergangenen Sommer in Sinsheim die Partie gegen die Niederlande. Das Stadion war voll und es herrschte eine fantastische Atmosphäre.
DFB: Wie schätzen Sie ihr Fachwissen auf dem Gebiet des Frauenfußballes ein?
Milan Sasic: Die Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft kenne ich und ich habe mir auch einige Spiele von Bundesliga-Teams angeschaut. Zuletzt war ich beim DFB-Pokalspiel zwischen Bad Neuenahr und Frankfurt in Koblenz. Also, ich kenne mich im deutschen Frauenfußball schon ein wenig aus. Über den Frauenfußball in anderen Ländern kann ich hingegen weniger sagen. Ich denke aber, dass das Spiel gegen Nordkorea keine leichte Aufgabe sein wird.
DFB: Wie stehen Sie zum Frauenfußball?
Milan Sasic: Ich habe ein sehr positives Bild vom Frauenfußball. In den Spielen sehe ich sehr viele schöne Spielzüge. Natürlich ist das Tempo beim Frauenfußball nicht zu vergleichen mit dem im Herrenbereich, aber taktisch und technisch sind die Frauen sehr gut geschult. Im Länderspiel gegen die Niederlande hat mich vor allem begeistert, wie intelligent die Spielerinnen agiert haben. Wenn sie in Bedrängnis gekommen sind, haben sie sich immer mit durchdachten Aktionen befreien können.
DFB: Wie kommt es zu Ihrem doch großen Interesse am Frauenfußball?
Milan Sasic: Seit ein paar Jahren ist mein Sohn mit Celia Okoyino da Mbabi befreundet. Celia ist eine sehr nette und intelligente Frau und zudem noch eine gute Fußballerin.
DFB: Sind Sie durch den Kontakt zu ihr auf den Frauenfußball aufmerksam geworden?
Milan Sasic: Durch den Kontakt ist mein Interesse größer geworden. Ich denke, wenn man in Deutschland lebt und fußballbegeistert ist, wird man zwangsläufig auf den deutschen Frauenfußball und ihre Erfolge aufmerksam.
DFB: Kommt es vor dass Sie Celia Tipps geben?
Milan Sasic: Nein, wir diskutieren über die Spiele, die ich mir anschaue. Speziell über Celias Aktionen. Ich gebe ihr aber keine Anweisungen, wie sie zu spielen hat. Das ist nicht nötig, denn in den meisten Fällen sind wir ohnehin gleicher Meinung. Ich respektiere ihre Leistungen. Sie ist eine unheimlich laufstarke Spielerin, was mir im Allgemeinen gut an Fußballern gefällt. Und sie ist vielseitig einsetzbar. Sie spielt mit unheimlich viel Leidenschaft und ist in Ihrem jungen Alter eine Spielerin, die Verantwortung übernimmt.
DFB: Haben Sie etwas von Celia oder dem Frauenfußball lernen können?
Milan Sasic: Man kann von vielen Sachen lernen. Warum nicht auch vom Frauenfußball? Bei jedem Spiel, das ich mir anschaue, lerne ich als Trainer hinzu. Von Celia kann man vor allem lernen, wie man als junge Person souverän durch das Leben geht. Sie weiß was sie will, nicht nur im Fußball, sondern auch im privaten Leben, und das finde ich sehr bewundernswert.
DFB: Gibt es Aspekte, die Sie vom Frauenfußball in den Herrenbereich transferieren wollen?
Milan Sasic: Es wäre wünschenswert, wenn die Spieler auch bei immer höherem Spieltempo die Fähigkeiten hätten, um Situationen spielerisch so sauber zu lösen wie die Frauen. Bei den Herren werden viele Problemsituationen mit Spielunterbrechungen gelöst, was nicht sehr schön ist.
DFB: Wie beurteilen Sie die Entwicklung des Frauenfußballes allgemein?
Milan Sasic: Sehr positiv! Sehr großen Anteil daran hat der DFB. Allen voran DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. Er unterstützt den Frauenfußball wirklich enorm. Auch die Idee, in den Bundesliga-Vereinen eine Frauenmannschaft zu organisieren, finde ich gut. Unsere Gesellschaft braucht den Frauenfußball.
DFB: Fiebern Sie der FIFA WM 2011 entgegen?
Milan Sasic:
Ja, selbstverständlich! Jeder, der die WM 2006 in Deutschland und diese sensationelle Atmosphäre erleben durfte, freut sich schon auf das nächste Jahr. Ich bin mir sicher, dass wir bei der Frauen WM eine ähnliche Stimmung im Land haben werden.
joke

 

"MSV-Fans" erwiesen MSV "Bärendienst"

Duisburg, 12. Februar 2010 - 25.000 Euro Geldstrafe kostet dem MSV Duisburg das Fehlverhalten einiger
weniger sogenannter "Fans" in Düsseldorf.
Wie der DFB dem MSV Duisburg am Freitag mitteilte, wird der Verein wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe von 25.000 Euro belegt.
Beim Derby gegen Düsseldorf in der ESPRIT arena am 07. Februar 2010, wurden bereits kurz nach dem Anpfiff
im MSV-Fan-Block bengalische Fackeln und Feuerwerkskörper entzündet. Schiedsrichter Meyer unterbrach die Partie für wenige Minuten.
..In der zweiten Halbzeit flogen aus diesem Block Gegenstände, von Feuerzeugen über mp3-player bis zu Sitzteilen, auf das Spielfeld. Und zum Schluss war es eine demolierte Sitzreihe.

Das Fehlverhalten einiger weniger Fans, die am 21. Spieltag in der ESPRIT arena bei dem Derby gegen Fortuna Düsseldorf randalierten, schadet dem MSV und seinen friedlichen Fans.
 „Diese Strafe schmerzt uns sehr. Wir hoffen, dass sich dieser Vorfall nicht wiederholt, denn diese Geschehnisse spiegeln nicht unseren Verein und vor allen Dingen nicht unsere Fans wieder. Der MSV möchte sich und seine wahren Fans klar von den Geschehnissen distanzieren, denn derartige Fans stehen nicht für unseren Verein und auch nicht für das, woran wir glauben: Sportlichkeit und Fairness,“ sagte Sportdirektor und Geschäftsführer Bruno Hübner zu dem Urteilsspruch.
Nachdem der MSV Duisburg zum wiederholten Male vom DFB zu einer Geldstrafe wegen gezündeten Feuerwerkskörpern verurteilt wurde, wird der MSV in Zukunft noch konsequenter gegen ermittelte Täter vorgehen. Der MSV weist darauf hin, dass ermittelte Täter in Regress genommen werden.
Daher bittet der MSV seine vielen friedlichen Fans bei der Ermittlung der Übeltäter um Hilfe, damit in Zukunft weder den eigenen Anhänger gesundheitlicher, noch dem Verein finanzieller Schaden zugefügt wird.
joke, Manfred Schneider (Foto)

 

Zebra - Informationen

Duisburg, 12. Februar 2010 - Kalte Witterung beeinträchtigt Nachwuchs-Spielpläne erheblich
Alle Spiele des 24. Spieltages der NRW-Liga wurden auf Grund der anhaltend schlechten Wetterlage und der daraus resultierenden Unbespielbarkeit der Spielfelder abgesetzt.

Zudem wurde auch das Meisterschaftsspiel der U19-Junioren des MSV gegen den VfL Bochum am 14.02.2010 wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Das selbe gilt für die Partie der U15-Junioren gegen das Team von Alemannia Aachen und das Reviercup-Spiel der Duisburger U13 gegen Bayer Leverkusen.

Trainingszeiten:
Samstag: 20:15 Uhr – aufgrund der Witterungsbedingungen wird nicht an der Westender Straße trainiert. Ein geeigneter Platz wird noch gesucht.
Sonntag: 20:15 Uhr

 

Ticket-Gewinn-Aktion vor dem Forum in der City

Duisburg, 10. Februar 2010 - MSV und Stadtwerke starten gemeinsame Ticket-Aktion in der City
Der MSV Duisburg und die Stadtwerke Duisburg AG starten am Freitag eine gemeinsame Aktion in der Duisburger Innenstadt.
Direkt gegenüber dem Forum auf der Duisburger Einkaufsstraße stehen am Freitag und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr die Speedcontrol-Schussmessung der Stadtwerke und das MSV-Fanmobil.
Bei der Gemeinschaftsaktion kann jeder Duisburger kostenlos teilnehmen und dabei zwei Tickets für das Topspiel am Montagabend in der MSV-Arena gegen den 1. FC Kaiserslautern gewinnen.
Der Gewinn der Karten ist ganz einfach: Hinkommen, mitmachen und die geforderte Mindestgeschwindigkeit für die jeweilige Altersklasse überbieten und schon bist du am Montagabend in der MSV-Arena dabei, wenn die Zebras die Roten Teufel fordern!

Diese, oder ähnliche Aktionen werden die beiden Partner bis zum Saisonende vor jedem Heimspiel in der Innenstadt anbieten.

Trainingszeiten:
Donnerstag: 10 Uhr und 15:30 Uhr Westender Straße
Freitag: Trainingsfrei
Samstag: 20:15 Uhr
Sonntag: 20:15 Uhr
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Fehlt die Qualität?

Duisburg, 09. Februar 2010 - "Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast".
Im Falle des Spiels in Düsseldorf spiegelt die dazugehörige Statistik den tatsächlichen Spielverlauf ziemlich exakt wider.
17:7 Torschüsse, davon 8:1 auf das Tor, 5:0 Ecken und 56:44 Prozent gewonnene Zweikämpfe zugunsten der Fortuna aus Düsseldorf entsprechen dem Spielverlauf.
So sehen Sieger aus: Wladimir Klitschko unterschrieb sein Trikot und spendete es für einen guten Zweck

Während die Zebras im Spiel gegen St. Pauli in der zweiten Halbzeit durchaus die Chancen hatten, das ein oder andere Tor zu erzielen, sucht man diese Möglichkeiten im Spiel gegen Düsseldorf vergeblich.

Ahnte MSV-Sportdirektor Bruno Hübner schon etwas, als er am Freitag, nach der Pressekonferenz vor dem
Spiel sagte: "Auch eine Niederlage haut uns nicht um. Das können wir verkraften."
Inwieweit verkraften?
Noch ein weiteres Jahr in der zweiten Bundesliga? Noch weitere Jahre in der zweiten Bundesliga?
Oder glaubt er tatsächlich noch an das Erreichen des Relegationsplatzes, des dritten Tabellenplatzes?
Und das nach deutlichen Niederlagen gegen direkte Konkurrenten.

Wir sollten uns eingestehen, dass der Duisburger Kader nicht die Qualität aufweist, gegen die Mannschaften der ersten fünf Plätze bestehen zu können. Insbesondere nicht in der Abwehr. Andersen, Schlicke und Tiago, die schon im Spiel gegen St. Pauli überfordert waren, setzten ihre "Leistung" gegen Düsseldorf nahtlos fort. Ebenfalls Bodzek, zumindest in der ersten Halbzeit auf der 6er Position.
Alternativen fehlen - Korzynietz ist dauerverletzt, Tosic ist erst gar nicht angetreten. Ein Frank Fahrenhorst hatte sich bis zu seiner Verletzung auch nicht als "Heilsbringer" empfohlen.
Im Mittelfeld kamen sowohl Ivo Grlic als auch Christian Tiffert nicht richtig in Tritt. Pässe und Flanken kamen zu ungenau und wurden abgefangen.
Baljak ackerte vorne und hinten, in der Offensive erfreute er sich immer an zwei Gegenspielern. Neuzugang Schindler konnte den frei werdenden Platz nicht nutzen, weil andere nicht schnell genug nachrückten.

Aber auch MSV-Trainer Milan Sasic ist nicht unfehlbar.
Nach dem Spiel sagte er: "Wir haben die gleichen Fehler wie gegen St. Pauli gemacht, obwohl wir die ganze Woche daran gearbeitet haben."
Er hat seine Fehler zu Beginn der zweiten Halbzeit zum Teil korrigiert - Bodzek für Schlicke in die Abwehr,
Caiuby in die Offensive. Gebracht hat es nichts mehr, das Spiel wurde wieder in der ersten Halbzeit, in den ersten 30 Minuten verloren.

Warum verzichtet Sasic so gänzlich auf einen Änis Ben-Hatira?
Bis zum Spiel gegen Aachen gehörte er zur Stammelf, nach der Winterpause wurde er nur zweimal in den allerletzten Minuten eingewechselt. Er ist zwar ein eigensinniger Spieler, aber auch einer, der aus der zweiten Reihe schießen kann, wenn es in der Spitze nicht läuft. Und einer, der seit Saisonbeginn mit der Mannschaft trainiert, im Gegensatz zu Vidosic und Schindler.
Einen Versuch ist er wert, weniger als Null Torchancen, wie in der zweiten Halbzeit gegen Düsseldorf, kann doch gar nicht dabei rausspringen.

Am Montag ist Spitzenreiter Kaiserslautern, der seine Anlaufschwierigkeiten nach der Winterpause anscheinend überwinden konnte, zu Gast in Duisburg. Alles andere als ein Sieg für die Lauterner würde ich als positive Überraschung bezeichnen. Jochem Knörzer

Stimmen zum Spiel:

Fortuna-Trainer Norbert Meyer: "Der Sieg war verdient. Meine Mannschaft in der ersten Halbzeit eine unheimliche Laufbereitschaft und ein gutes Zweikampfverhalten gezeigt. Wir haben kompakt gestanden und wenige Chancen und Schüsse zugelassen. Ich bin nicht unzufrieden."

MSV-Trainer Milan Sasic: "Meine Gratulation an Norbert Meyer und Fortuna für einen verdienten Sieg.
Wir haben die gleichen Fehler wie gegen St. Pauli gemacht, obwohl wir die ganze Woche daran gearbeitet haben. Wir haben zu viele Schüsse zugelassen, zu viele ungenau Pässe gespielt und zu wenig im Zweikampf getan. In der zweiten Halbzeit haben wir uns bemüht, das hatte aber keine Qualität. Ich mache Tom Starke keinen Vorwurf, das kann mal passieren."

Christian Tiffert: „Düsseldorf war klar besser. Düsseldorf musste nicht mal mehr machen, deshalb kann man nicht unbedingt sagen, dass die besser waren.
Ich hab es nicht so erwartet. Klar, man kann sagen, wir machen vorne nicht recht viel, keine Passsicherheit, aber wenn man schon nicht gewinnt, dann muss man wenigstens nicht verlieren.
Man sollte einfach gucken, dass man gegen eine solch gute und heimstarke Mannschaft gut steht, wenn schon nach vorne nichts geht. Und es hat auch nichts mit meinem Wohnort zu tun.
Es war ein Derby, was so oder so ausgehen kann. Das heißt nicht, dass ich nicht so hoch motiviert war, nur, weil ich hier wohne. Ich kann solche Sachen, aber was ich nicht ab kann, dass man so spielt.
Und da muss man auch ganz klar sagen, dass Düsseldorf hoch verdient gewonnen hat. Düsseldorf ist die heimstärkste Mannschaft und es war uns klar, das die auch genau so spielen werden. So ist es auch gekommen. Wir hatten wenig Räume und wenn wir mal einen Ball abgefangen haben, dann war immer einer da, der ihn zurück erobert hat.
Wir haben wahnsinnig viele Zweikämpfe verloren und man hat auch einfach viele Fehler gemacht.
Auch Tom. Ich denke mal, niemand ist ihm böse. Er hat so viele Punkte gerettet. Er spielt eine Riesensaison und ist der beste Torhüter und heute passiert leider ausgerechnet Tom so ein Fehler.
Ich meine, den können wir dann alle zusammen ausbügeln und das müssen wir auch tun, aber dazu waren wir heute einfach nicht in der Lage. Und das deshalb, weil Düsseldorf einfach besser war.
Aber nächste Woche ist wieder ein neues Spiel und da müssen wir es dann anders versuchen. Wir haben gegen Pauli eine schlechte erste Halbzeit gezeigt, gegen Aachen und heute wieder. Das zieht sich irgendwie wie ein schlechter roter Faden und das ist halt das Schlimme.
Wir bereiten uns gut vor. Wir analysieren, wir machen und tun, aber dann machen wir auch individuelle Fehler. Und das ist nicht nur heute so gewesen, sondern insgesamt.
Eigentlich haben es viele Mannschaften relativ einfach gegen uns zu spielen, weil manchmal muss man einfach nur planlos nach vorne schlagen und es entwickelt sich dann eine Torchance und das ist eben, wenn wir es anders herum gegen den Gegner tun, leider nicht so. Wir kommen dann nicht so durch. Es wird denen einfach zu einfach gemacht. Nach einer 2:0-Niederlage wollen wir heute nicht von Aufstieg reden.“


Ivo Grlic: „Die erste Halbzeit hat Düsseldorf gereicht. Wir haben uns einfach schlecht verkauft in der ersten Halbzeit. Düsseldorf hat zu Recht 2:0 geführt. Mir fehlen momentan ein bisschen die Worte.
Wir hatten uns so viel vorgenommen. Wir wollten aus dem St. Pauli Spiel lernen und jetzt haben wir hier in Düsseldorf, wo wir von vorn herein wussten, dass es ein klasse Derby mit vollem Haus wird, da braucht man keine weitere Motivation. Dann schenkst du einfach so ab.
Düsseldorf hat keinen großen Aufwand gebraucht um uns heute zu schlagen. In der zweiten Halbzeit haben wir dominiert. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Ballbesitz und die Zweikämpfe gewonnen. Das haben wir in der ersten Halbzeit ganz klar vermissen lassen um einen Derby-Sieg einzufahren. Torchancen braucht man nicht unbedingt viele und man darf auch nicht viele zulassen, erst Recht, wenn man auswärts spielt.“


Kevin Schindler: „Wir wollten das Derby gewinnen und wir hatten gehofft, dass wir natürlich diesen Sieg einfahren. Nichts desto Trotz sind wir jetzt nicht so ganz am Boden. Es geht weiter.
Ich denke, am Anfang der zweiten Halbzeit haben wir besser ins Spiel gefunden, aber nicht zwingend genug und das war halt entscheidend. Wir wussten, das wir gegen eine heimstarke Mannschaft spielen und haben trotzdem nicht aggressiv genug gespielt. Wir haben jetzt noch 13 Spiele und ich denke mal, wir haben noch die Chance oben dran zu bleiben.“
 Jochem Knörzer (PK), Manuela Ihnle (Stimmen), Manfred Schneider (Foto)
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Zebras testen gegen Bayer Leverkusen

Duisburg, 09. Februar 2010 - Am Mittwoch absolvieren die Zebras um 15:30 Uhr ein Testspiel gegen den derzeitigen Bundesligaspitzenreiter Bayer 04 Leverkusen in der BayArena. Der Eintritt für dieses Testspiel ist frei, der Block F1 des Stadions (Zugang über die Piazza) wird um 15 Uhr für die Zuschauer geöffnet. Schiedsrichter der Partie ist Stefan Glasmacher.

Trainingszeiten:
Mittwoch: 10 Uhr und 15:30 Uhr Westender Straße
Donnerstag: 10 Uhr und 15:30 Uhr Westender Straße
Freitag: Trainingsfrei
Samstag: 20:15 Uhr
Sonntag: 20:15 Uhr

 
Fortuna Düsseldorf - MSV Duisburg  2:0 (2:0)    - Fotostrecke -
   Starke brachte MSV auf die Verliererstraße 
 
8.000 MSV-Fans beim ausverkauften Derby in Düsseldorf

Duisburg, 06. Februar 2010 - Das Spiel am Sonntag, 13:30 Uhr, in der Düsseldorfer ESPRIT Arena ist ausverkauft. Allein 7.600 Tickets sind in Duisburg verkauft worden, lediglich 400 Karten sind für MSV-Fans noch an der Tageskasse in Düsseldorf zu bekommen.
Mit 48.250 Zuschauern kann man von einer Länderspielkulisse sprechen. Das aber hört MSV-Trainer Milan Sasic nicht gerne. "Es wird ein schönes Erlebnis. Aber für mich ist das in der zweiten Liga nicht ungewöhnlich. Es ist eine interessante Paarung, ein echtes Derby. Aber kein Vergleich mit einem Länderspiel. Es geht auch in diesem Spiel "nur" um drei Punkte. Und die wollen wir gewinnen!"

Nicht dabei sein können die Langzeitverletzten Larsen, Soares und Korzynietz.
Alle anderen Lizenzspieler sind an Bord und im Kader. Wie immer ist die Aufstellung für Sasic ein Tabu-Thema.
Nach dem Pressesprecher Sven Judith, aktuell mit dem Ansatz eines Vollbarts, die Pressekonferenz mit den Worten "Wenn keine Fragen mehr sind, beenden wir die heutige Pressekonferenz" schloss, konnte ich es mir nicht verkneifen, zum Sportdirektor Bruno Hübner zu sagen: "Die Frage nach der Aufstellung ist immer offen, ist aber bekannt, daher stellt sie keiner mehr."
Während Bruno Hübner nachfragte, weil ich doch recht leise gesprochen hatte, bekam ich schon die Antwort von Milan Sasic in Form einer Gegenfrage: "Arbeiten Sie für Fortuna Düsseldorf? Wollen Sie den Düsseldorfern helfen?"
Nein, natürlich nicht!
Von daher, wie immer, keine offizielle Aufstellung. Aber, rein persönlich könnte ich mir diese vorstellen:
Starke - Andersen, Bodzek, Tiago, Veigneau - Tararache, Grlic - Ben-Hatira, Tiffert - Caiuby (Vidosic), Baljak

Dass die Fortuna aus Düsseldorf als Aufsteiger um die Aufstiegsplätze mitspielt, damit hätte nicht nur Sasic vor der Saison nicht gerechnet. "Es ist eine stabile Mannschaft, die sich verstärkt hat. In der Liga sind sie die Drittbesten in der Zweikampfbilanz. Es ist verdient, dass Düsseldorf in der Tabelle da steht, wo sie stehen."

Im Gegensatz zu den Heimspielen, in denen der MSV zu schnell zu viel versucht, zu viel riskiert, stellen sich die Zebras in Auswärtsspielen besser auf. Über Einsatz und Kampf zu Dominanz, Toren und Sieg. So soll es auch in Düsseldorf funktionieren. Sasic: "Die Mannschaft, die mehr Zweikämpfe gewinnt, wird sich mehr Chancen erarbeiten und und das Spiel gewinnen."
Auf geht's, Zebras! Jochem Knörzer
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"Straßenbahn-Derby" vor Rekordkulisse

Duisburg, 04. Februar 2010 - Noch vier Tage bis zum Spitzenspiel der Zebras beim Lokalrivalen und Tabellennachbarn aus Düsseldorf, doch bereits am Mittwochmittag waren rund 40.000 Tickets für das Derby in der ESPRIT Arena verkauft.
Davon gingen allein 7.200 an die Fans des MSV, die ihre Mannschaft beim so genannten Straßenbahn-Derby kräftig unterstützen wollen.
Für hervorragende Stimmung ist also garantiert, wenn am Sonntag um 13:30 Uhr der Tabellenfünfte auf den -sechsten trifft.
Kaum ist der eine geknackt, ist schon ein neuer Rekord in Sichtweite. Beim Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Fortuna Düsseldorf am 23. Oktober 2009 sahen 41.491 Zuschauer die Begegnung auf dem Betzenberg. Dies ist Saisonrekord in der laufenden Spielzeit der 2. Bundesliga. Es liegt nun in der Hand der rheinischen Fußball-Fans, diesen Rekord beim Derby am Sonntag zu knacken.
In den beiden ZebraShops in Duisburg Meiderich und an der MSV-Arena können sich die MSV-Fans noch bis Donnerstag, 19 Uhr, ein Ticket für die spannende Partie sichern.

Wichtige Anreise-Information für MSV-Fans
Die Duisburger Verkehrsbetriebe (DVG) werden Entlastungs-Bahnen einsetzen, welche unmittelbar bis zum Gästeeingang (Haltestelle Europaplatz) fahren werden. Für Fans, die bis zum Düsseldorfer Hauptbahnhof fahren, werden am Hauptbahnhof Entlastungs-Bahnen bereit stehen, die diese ebenfalls zum Europaplatz bringen.

Problematisch stellt sich die Situation für Fans da, die mit den normalen Linien der U 79 anreisen werden. Nach Auskunft der Polizei wird nicht zugelassen, dass Duisburger Fans den Fußweg von der Haltestelle Freiligrathplatz bis zur arena nehmen dürfen. Der MSV empfiehlt seinen Fans deshalb die Anreise mit den Entlastungs-Bahnen.
 joke

Tosic zieht Zusage zurück und spielt nicht für den MSV

Duisburg, 01. Februar 2010 - Kevin Schindler ist beim MSV Duisburg eingetroffen, Dusko Tosic scheint es sich auf dem Weg anders überlegt zu haben.
Obwohl Werder Bremen zu dem Wechsel-/Ausleihgeschäft "Wagner-Schindler-Tosic" seine Zustimmung gegeben hatte, soll der Serbe jetzt mit einem Verein der Premier-League in England verhandeln.
Da die Transferliste seit heute 12 Uhr geschlossen ist, in anderen Ländern erst um 24 Uhr, sieht es mit einer alternativen Verstärkung für den MSV jetzt schlecht aus.
Und wenn die Ausleihe von Tosic in den Wechsel von Wagner nach Bremen eingebunden war, wird auch da noch nicht das letzte Wort gesprochen sein.

Kurz nach 19 Uhr bestätigte der MSV Duisburg per nachfolgender Pressemitteilung die Meldung.
Das gestern als perfekt gemeldete Ausleihgeschäft mit Dusko Tosic vom SV Werder Bremen ist am späten Sonntagabend noch geplatzt. Der Spieler hatte seinem Verein zugesichert auf Leihbasis zum MSV zu wechseln,  sich  dann aber kurzfristig  aufgrund anderer Angebote gegen das Ausleihgeschäft entschieden.
 „Wir hatten gestern Nachmittag die Zusage von Bremen erhalten und den Wechsel aufgrund der bestehenden Spekulationen deshalb bestätigt. Da das Leihgeschäft ein Teil des Transferpaketes mit Sandro Wagner war, haben wir heute noch mal mit den Verantwortlichen von Werder Bremen nach verhandelt und konnten ein gutes Ergebnis für den MSV Duisburg erzielen,“ zeigte sich Bruno Hübner dennoch zufrieden. „Die Gespräche mit Bremen verliefen verbindlich. Der Verein hat sich nichts zu Schulden kommen lassen.“  
Jochem Knörzer

Ein guter Pokerspieler
Duisburg, 01. Februar 2010 - "Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern" heißt es so schön. Trotzdem möchte ich die Schlusssätze meines Artikels nach der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen St. Pauli noch einmal aus dem Archiv holen:

Das Schlusswort auf der Pressekonferenz hatte Sportdirektor und Geburtstagskind Bruno Hübner, der heute 49 Jahre "jung" wurde, die Feier aber lieber nach dem morgigen Spiel steigen lassen will:
"Stand heute steht der Kader, mit dem wir die Saison zu Ende spielen."
A
ls er das zum letzten Mal gesagt hatte, gab der MSV drei Tage später die Verpflichtung von Vidosic bekannt.
Aber, wer lässt sich beim Pokern schon gerne in die Karten schauen.

Das war am Donnerstag, den 28. Januar 2010.

Drei Tage später wechselt Sandro Wagner mit sofortiger Wirkung zu Werder Bremen, im Gegenzug leiht Bremen
Dusko Tosic und Kevin Schindler bis zum Saisonende an den MSV aus.

Er ist ein guter Pokerspieler, der Sportdirektor vom MSV. Und die Karten, die er unmittelbar vor Schließung der Transferliste ausgespielt hat, hatten es in sich. Es ist zwar kein "Royal Flush", aber als "Full House" könnte es schon durch gehen. Wenn das neue "Pärchen" sticht.

Mit dem Wechsel von Sandro Wagner hat Bruno Hübner richtig gehandelt.
Das aus zwei Gründen: So wie es aussieht, ist der Stürmer frühestens im März wieder einsatzfähig, kann der Mannschaft in den richtungsweisenden Spielen gegen Düsseldorf, Kaiserslautern und Bielefeld nicht helfen.
Und, realistisch betrachtet, hätte Wagner nach dieser Saison, auch im Aufstiegsfall, Duisburg ablösefrei verlassen und sich einem Verein angeschlossen, der in der Bundesliga eine Rolle und möglichst auch international spielt.
Mit dem vorzeitigen Wechsel hat Sportdirektor Hübner für den MSV zumindest noch ein "paar" Euro, gerüchteweise sollen es um 500.000 Euro sein, herein geholt. 
Und mit dem Außenverteidiger Tosic und dem U21-Nationalstürmer Schindler zwei Spieler von Bremen ausgeliehen, die, zumindest Tosic, der auch als Innenverteidiger einsetzbar ist, eine echte Verstärkung sein könnten. Vielleicht schon im Spiel am Sonntag in Düsseldorf.

 Sandro Wagner werde ich so in guter Erinnerung behalten und wünsche ihm in Bremen alles Gute!


 
Jochem Knörzer, Manfred Schneider (Foto)
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