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MSV-Chef Walter Hellmich weist Zeitungsbericht
der "Welt am Sonntag" zurück |
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Duisburg, 14. Februar 2010 - MSV-Chef Walter Hellmich weist die Inhalte eines Zeitungsberichtes zurück, in denen über dubiose Verträge beim MSV Duisburg berichtet wird.
„Ich möchte klarstellen, dass der MSV zu keinem Zeitpunkt Kreditgeber für die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH war. Zum Zeitpunkt des Kreditvertrages hatte mein Unternehmen eine
finanzielle Forderung von über fünf Millionen Euro an den MSV, die aus dem Stadionbau resultierte.
Die Hellmich Unternehmensgruppe unterstützt den MSV zudem seit vielen Jahren finanziell und hat ein Sponsoringaufkommen in Millionenhöhe,“ stellte Hellmich die Sachlage am Sonntag klar.
Zudem verweist der Aufsichtsratsvorsitzende darauf, dass der Vermarktungsvertrag zwischen dem MSV und der Hellmich Marketing GmbH in einer völlig korrekten Ausschreibung zu Stande gekommen ist. Zu diesem Zeitpunkt war Walter Hellmich noch kein Aufsichtsratsvorsitzender beim MSV.
Im Bereich der Vermarktung ist die Hellmich Marketing GmbH einer der erfolgreichsten Marketingpartner in der 2. Bundesliga.
(PM-MSV)
In dem Bericht von Stefan Laurin, "Dubiose Verträge beim MSV Duisburg" in der "Welt am Sonntag" vom 14. Februar 2010, auf den sich der MSV-Präsident bezieht, wird behauptet, dass der MSV Duisburg mindestens einmal einen Kredit an den Bauunternehmer Walter Hellmich vergeben haben soll.
Desweiteren geht es um die Geschäftsbeziehung zwischen dem MSV und der Hellmich Marketing Management GmbH, deren Gesellschafter und Geschäftsführer Marc Hellmich, der Sohn von MSV-Chef Walter Hellmich, ist.
Die Firma vermarktet seit 1997 den Tennis Bundesligisten Blau Weiß Dinslaken, ist seit 2002 exklusiver Marketingpartner des MSV Duisburg und seit 2008 auch der TuS Koblenz. Jochem Knörzer |
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Milan Sasic und Frauenfußball |
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Duisburg, 13. Februar 2010 -
Mit dem MSV Duisburg versucht Milan Sasic
den Aufstieg in die Bundesliga zu realisieren. Eine Aufgabe, die
die ganze Aufmerksamkeit des Fußballlehrers fordert. Trotzdem
schaut er noch links und rechts des Wegesrands. So
signalisiert er vor dem Länderspiel zwischen der DFB-Auswahl und
Nordkorea am kommenden Mittwoch, 17. Februar (16.30 Uhr, live in
der ARD), in der MSV-Arena mehr als nur Interesse für den
Frauenfußball. Wobei der MSV-Trainer im Gespräch offenbart,
aus erster Hand über das Thema informiert zu werden.
DFB: Herr Sasic, wie geht das
Länderspiel der DFB-Auswahl gegen Nordkorea aus? Milan
Sasic: Mein Wunsch ist natürlich, dass
die deutsche Mannschaft gewinnt. DFB: Fließt in
diesen Wunsch auch Expertenwissen ein? Milan Sasic:
Ein großer Experte auf dem Gebiet des
Frauenfußballs bin ich nicht. Aber ich habe mir schon ein Spiel
der deutschen Nationalmannschaft angesehen, das war im
vergangenen Sommer in Sinsheim die Partie gegen die Niederlande.
Das Stadion war voll und es herrschte eine fantastische
Atmosphäre. DFB: Wie schätzen Sie ihr Fachwissen
auf dem Gebiet des Frauenfußballes ein? Milan Sasic:
Die Spielerinnen der deutschen
Nationalmannschaft kenne ich und ich habe mir auch einige Spiele
von Bundesliga-Teams angeschaut. Zuletzt war ich beim
DFB-Pokalspiel zwischen Bad Neuenahr und Frankfurt in Koblenz.
Also, ich kenne mich im deutschen Frauenfußball schon ein wenig
aus. Über den Frauenfußball in anderen Ländern kann ich hingegen
weniger sagen. Ich denke aber, dass das Spiel gegen Nordkorea
keine leichte Aufgabe sein wird. DFB: Wie stehen
Sie zum Frauenfußball? Milan Sasic:
Ich habe ein sehr positives Bild vom
Frauenfußball. In den Spielen sehe ich sehr viele schöne
Spielzüge. Natürlich ist das Tempo beim Frauenfußball nicht zu
vergleichen mit dem im Herrenbereich, aber taktisch und
technisch sind die Frauen sehr gut geschult. Im Länderspiel
gegen die Niederlande hat mich vor allem begeistert, wie
intelligent die Spielerinnen agiert haben. Wenn sie in
Bedrängnis gekommen sind, haben sie sich immer mit durchdachten
Aktionen befreien können. DFB: Wie kommt es zu
Ihrem doch großen Interesse am Frauenfußball? Milan
Sasic: Seit ein paar Jahren ist mein Sohn
mit Celia Okoyino da Mbabi befreundet. Celia ist eine sehr nette
und intelligente Frau und zudem noch eine gute Fußballerin.
DFB: Sind Sie durch den Kontakt zu ihr auf den
Frauenfußball aufmerksam geworden? Milan Sasic:
Durch den Kontakt ist mein Interesse
größer geworden. Ich denke, wenn man in Deutschland lebt und
fußballbegeistert ist, wird man zwangsläufig auf den deutschen
Frauenfußball und ihre Erfolge aufmerksam. DFB:
Kommt es vor dass Sie Celia Tipps geben? Milan Sasic:
Nein, wir diskutieren über die Spiele,
die ich mir anschaue. Speziell über Celias Aktionen. Ich gebe
ihr aber keine Anweisungen, wie sie zu spielen hat. Das ist
nicht nötig, denn in den meisten Fällen sind wir ohnehin
gleicher Meinung. Ich respektiere ihre Leistungen. Sie ist eine
unheimlich laufstarke Spielerin, was mir im Allgemeinen gut an
Fußballern gefällt. Und sie ist vielseitig einsetzbar. Sie
spielt mit unheimlich viel Leidenschaft und ist in Ihrem jungen
Alter eine Spielerin, die Verantwortung übernimmt.
DFB: Haben Sie etwas von Celia oder dem Frauenfußball lernen
können? Milan Sasic: Man kann von
vielen Sachen lernen. Warum nicht auch vom Frauenfußball? Bei
jedem Spiel, das ich mir anschaue, lerne ich als Trainer hinzu.
Von Celia kann man vor allem lernen, wie man als junge Person
souverän durch das Leben geht. Sie weiß was sie will, nicht nur
im Fußball, sondern auch im privaten Leben, und das finde ich
sehr bewundernswert. DFB: Gibt es Aspekte, die Sie
vom Frauenfußball in den Herrenbereich transferieren wollen?
Milan Sasic: Es wäre wünschenswert, wenn
die Spieler auch bei immer höherem Spieltempo die Fähigkeiten
hätten, um Situationen spielerisch so sauber zu lösen wie die
Frauen. Bei den Herren werden viele Problemsituationen mit
Spielunterbrechungen gelöst, was nicht sehr schön ist.
DFB: Wie beurteilen Sie die Entwicklung des
Frauenfußballes allgemein? Milan Sasic:
Sehr positiv! Sehr großen Anteil daran
hat der DFB. Allen voran DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. Er
unterstützt den Frauenfußball wirklich enorm. Auch die Idee, in
den Bundesliga-Vereinen eine Frauenmannschaft zu organisieren,
finde ich gut. Unsere Gesellschaft braucht den Frauenfußball.
DFB: Fiebern Sie der FIFA WM 2011 entgegen?
Milan Sasic: Ja, selbstverständlich!
Jeder, der die WM 2006 in Deutschland und diese sensationelle
Atmosphäre erleben durfte, freut sich schon auf das nächste
Jahr. Ich bin mir sicher, dass wir bei der Frauen WM eine
ähnliche Stimmung im Land haben werden.
joke
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"MSV-Fans" erwiesen MSV "Bärendienst" |
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Duisburg, 12. Februar 2010 -
25.000 Euro Geldstrafe kostet dem MSV Duisburg
das Fehlverhalten einiger weniger sogenannter "Fans" in
Düsseldorf. Wie der DFB dem
MSV Duisburg am Freitag mitteilte, wird der Verein wegen
fortgesetzten unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe von
25.000 Euro belegt.
Beim
Derby gegen Düsseldorf in der ESPRIT arena am 07. Februar 2010,
wurden bereits kurz nach dem Anpfiff im MSV-Fan-Block
bengalische Fackeln und Feuerwerkskörper entzündet.
Schiedsrichter Meyer unterbrach die Partie für wenige Minuten.
 ..In
der zweiten Halbzeit flogen aus diesem Block Gegenstände, von
Feuerzeugen über mp3-player bis zu Sitzteilen, auf das
Spielfeld. Und zum Schluss war es eine demolierte Sitzreihe.
Das Fehlverhalten einiger weniger Fans, die am 21. Spieltag
in der ESPRIT arena bei dem Derby gegen Fortuna Düsseldorf
randalierten, schadet dem MSV und seinen friedlichen Fans. „Diese
Strafe schmerzt uns sehr. Wir hoffen, dass sich dieser Vorfall
nicht wiederholt, denn diese Geschehnisse spiegeln nicht unseren
Verein und vor allen Dingen nicht unsere Fans wieder. Der MSV
möchte sich und seine wahren Fans klar von den Geschehnissen
distanzieren, denn derartige Fans stehen nicht für unseren
Verein und auch nicht für das, woran wir glauben: Sportlichkeit
und Fairness,“ sagte Sportdirektor und Geschäftsführer
Bruno Hübner zu dem Urteilsspruch. Nachdem der MSV
Duisburg zum wiederholten Male vom DFB zu einer Geldstrafe wegen
gezündeten Feuerwerkskörpern verurteilt wurde, wird der MSV in
Zukunft noch konsequenter gegen ermittelte Täter vorgehen. Der
MSV weist darauf hin, dass ermittelte Täter in Regress genommen
werden. Daher bittet der MSV seine vielen friedlichen Fans
bei der Ermittlung der Übeltäter um Hilfe, damit in Zukunft
weder den eigenen Anhänger gesundheitlicher, noch dem Verein
finanzieller Schaden zugefügt wird.
joke, Manfred Schneider (Foto)
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Zebra - Informationen |
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Duisburg, 12. Februar 2010 -
Kalte Witterung beeinträchtigt Nachwuchs-Spielpläne erheblich Alle Spiele des 24. Spieltages der NRW-Liga wurden auf Grund der anhaltend schlechten Wetterlage und der daraus resultierenden Unbespielbarkeit der Spielfelder abgesetzt.
Zudem wurde auch das Meisterschaftsspiel der U19-Junioren des MSV gegen den VfL Bochum am 14.02.2010 wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Das selbe gilt für die Partie der U15-Junioren gegen das Team von Alemannia Aachen und das Reviercup-Spiel der Duisburger U13 gegen Bayer Leverkusen.
Trainingszeiten:
Samstag: 20:15 Uhr – aufgrund der Witterungsbedingungen wird nicht an der Westender Straße trainiert. Ein geeigneter Platz wird noch gesucht. Sonntag: 20:15 Uhr
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Ticket-Gewinn-Aktion vor dem Forum in der City |
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Duisburg, 10. Februar 2010 - MSV und Stadtwerke starten gemeinsame Ticket-Aktion in der City Der MSV Duisburg und die Stadtwerke Duisburg AG starten am Freitag eine gemeinsame Aktion in der Duisburger Innenstadt. Direkt gegenüber
dem Forum auf der Duisburger Einkaufsstraße stehen am Freitag und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr die Speedcontrol-Schussmessung der Stadtwerke und das MSV-Fanmobil. Bei der Gemeinschaftsaktion kann jeder Duisburger kostenlos teilnehmen und dabei zwei Tickets für das Topspiel am Montagabend in der
MSV-Arena gegen den 1. FC Kaiserslautern gewinnen. Der Gewinn der Karten ist ganz einfach: Hinkommen, mitmachen und die geforderte Mindestgeschwindigkeit für die jeweilige Altersklasse überbieten und schon bist du am Montagabend in der MSV-Arena dabei, wenn die Zebras die Roten Teufel fordern!
Diese, oder ähnliche Aktionen werden die beiden Partner bis zum Saisonende vor jedem Heimspiel in der Innenstadt anbieten.
Trainingszeiten: Donnerstag: 10 Uhr und 15:30 Uhr Westender Straße Freitag: Trainingsfrei Samstag: 20:15 Uhr
Sonntag: 20:15 Uhr joke |
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Fehlt die Qualität? |
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Duisburg, 09. Februar 2010 - "Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast". Im Falle des Spiels in Düsseldorf spiegelt die dazugehörige Statistik den tatsächlichen Spielverlauf ziemlich exakt wider.
17:7 Torschüsse, davon 8:1 auf das Tor, 5:0 Ecken und 56:44 Prozent gewonnene Zweikämpfe zugunsten der Fortuna aus Düsseldorf entsprechen dem Spielverlauf.
So sehen Sieger aus: Wladimir Klitschko unterschrieb sein Trikot und spendete es für einen guten Zweck
Während die Zebras im Spiel gegen St. Pauli in der zweiten Halbzeit durchaus die Chancen hatten, das ein oder andere Tor zu erzielen, sucht man diese Möglichkeiten im Spiel gegen Düsseldorf vergeblich.
Ahnte MSV-Sportdirektor Bruno Hübner schon etwas, als er am Freitag, nach der Pressekonferenz vor dem Spiel sagte:
"Auch eine Niederlage haut uns nicht um. Das können wir verkraften."
Inwieweit verkraften?
Noch ein weiteres Jahr in der zweiten Bundesliga? Noch weitere Jahre in der zweiten Bundesliga?
Oder glaubt er tatsächlich noch an das Erreichen des Relegationsplatzes, des dritten Tabellenplatzes? Und das nach deutlichen Niederlagen gegen direkte Konkurrenten.
Wir sollten uns eingestehen, dass der Duisburger Kader nicht die Qualität aufweist, gegen die Mannschaften der ersten fünf Plätze bestehen zu können. Insbesondere nicht in der Abwehr. Andersen, Schlicke und Tiago, die schon im Spiel gegen St. Pauli überfordert waren, setzten ihre "Leistung" gegen Düsseldorf nahtlos fort. Ebenfalls Bodzek, zumindest in der
ersten Halbzeit auf der 6er Position.
Alternativen fehlen - Korzynietz ist dauerverletzt, Tosic ist erst gar nicht angetreten. Ein Frank Fahrenhorst hatte sich bis zu seiner Verletzung auch nicht als "Heilsbringer" empfohlen.
Im Mittelfeld kamen sowohl Ivo Grlic als auch Christian Tiffert nicht richtig in Tritt. Pässe und Flanken kamen zu ungenau und wurden abgefangen.
Baljak ackerte vorne und hinten, in der Offensive erfreute er sich immer an zwei Gegenspielern. Neuzugang Schindler konnte den frei werdenden Platz nicht nutzen, weil andere nicht schnell genug nachrückten.
Aber auch MSV-Trainer Milan Sasic ist nicht unfehlbar. Nach dem Spiel sagte er:
"Wir haben die gleichen Fehler wie gegen St. Pauli gemacht, obwohl wir die ganze Woche daran gearbeitet haben." Er hat seine Fehler zu Beginn der zweiten Halbzeit zum Teil korrigiert - Bodzek für Schlicke in die Abwehr,
Caiuby in die Offensive. Gebracht hat es nichts mehr, das Spiel wurde wieder in der ersten Halbzeit, in den ersten 30 Minuten verloren.
Warum verzichtet Sasic so gänzlich auf einen Änis Ben-Hatira? Bis zum Spiel gegen Aachen gehörte er zur Stammelf, nach der Winterpause wurde er nur zweimal in den allerletzten Minuten eingewechselt. Er ist zwar ein eigensinniger Spieler, aber auch einer, der aus der zweiten Reihe schießen
kann, wenn es in der Spitze nicht läuft. Und einer, der seit Saisonbeginn mit der Mannschaft trainiert, im Gegensatz zu Vidosic und Schindler. Einen Versuch ist er wert, weniger als Null Torchancen, wie in der zweiten Halbzeit gegen Düsseldorf, kann doch gar nicht dabei rausspringen.
Am Montag ist Spitzenreiter Kaiserslautern, der seine Anlaufschwierigkeiten nach der Winterpause anscheinend überwinden konnte, zu Gast in Duisburg. Alles andere als ein Sieg für die Lauterner würde ich als positive Überraschung bezeichnen. Jochem Knörzer
Stimmen zum Spiel:
Fortuna-Trainer Norbert Meyer: "Der Sieg war verdient. Meine Mannschaft in der ersten Halbzeit eine unheimliche Laufbereitschaft und ein gutes Zweikampfverhalten gezeigt. Wir haben kompakt gestanden und wenige Chancen und Schüsse zugelassen. Ich bin nicht
unzufrieden."
MSV-Trainer Milan Sasic:
"Meine Gratulation an Norbert Meyer und Fortuna für einen verdienten Sieg.
Wir haben die gleichen Fehler wie gegen St. Pauli gemacht, obwohl wir die ganze Woche daran gearbeitet haben. Wir haben zu viele Schüsse zugelassen, zu viele ungenau Pässe gespielt und zu wenig im Zweikampf getan. In der zweiten Halbzeit haben wir uns bemüht, das hatte aber keine Qualität. Ich mache Tom Starke keinen Vorwurf, das kann mal passieren."
Christian Tiffert:
„Düsseldorf war klar besser. Düsseldorf musste nicht mal mehr machen, deshalb kann man nicht unbedingt sagen, dass die besser waren. Ich hab es nicht so erwartet. Klar, man kann sagen, wir machen vorne nicht recht viel, keine Passsicherheit, aber wenn man schon nicht gewinnt, dann muss
man wenigstens nicht verlieren. Man sollte einfach gucken, dass man gegen eine solch gute und heimstarke Mannschaft gut steht, wenn schon nach vorne nichts geht. Und es hat auch nichts mit meinem Wohnort zu tun. Es war ein Derby, was so oder so ausgehen kann. Das heißt nicht, dass ich nicht so
hoch motiviert war, nur, weil ich hier wohne. Ich kann solche Sachen, aber was ich nicht ab kann, dass man so spielt. Und da muss man auch ganz klar sagen, dass Düsseldorf hoch verdient gewonnen hat. Düsseldorf ist die heimstärkste Mannschaft und es war uns klar, das die auch genau so spielen werden. So ist es auch gekommen. Wir hatten wenig
Räume und wenn wir mal einen Ball abgefangen haben, dann war immer einer da, der ihn zurück erobert hat. Wir haben wahnsinnig viele Zweikämpfe verloren und man hat auch einfach viele Fehler gemacht. Auch Tom. Ich denke mal, niemand ist ihm böse. Er hat so viele Punkte gerettet. Er spielt eine
Riesensaison und ist der beste Torhüter und heute passiert leider ausgerechnet Tom so ein Fehler. Ich meine, den können wir dann alle zusammen ausbügeln und das müssen wir auch tun, aber dazu waren wir heute einfach nicht in der Lage. Und das deshalb, weil Düsseldorf einfach besser war. Aber
nächste Woche ist wieder ein neues Spiel und da müssen wir es dann anders versuchen. Wir haben gegen Pauli eine schlechte erste Halbzeit gezeigt, gegen Aachen und heute wieder. Das zieht sich irgendwie wie ein schlechter roter Faden und das ist halt das Schlimme. Wir bereiten uns gut vor. Wir analysieren, wir machen und tun, aber dann machen wir
auch individuelle Fehler. Und das ist nicht nur heute so gewesen, sondern insgesamt. Eigentlich haben es viele Mannschaften relativ einfach gegen uns zu spielen, weil manchmal muss man einfach nur planlos nach vorne schlagen und es entwickelt sich dann eine Torchance und das ist eben, wenn wir es anders herum gegen den Gegner tun, leider nicht
so. Wir kommen dann nicht so durch. Es wird denen einfach zu einfach gemacht. Nach einer 2:0-Niederlage wollen wir heute nicht von Aufstieg reden.“
Ivo Grlic:
„Die erste Halbzeit hat Düsseldorf gereicht. Wir haben uns einfach schlecht verkauft in der ersten Halbzeit. Düsseldorf hat zu Recht 2:0 geführt. Mir fehlen momentan ein bisschen die Worte. Wir hatten uns so viel vorgenommen. Wir wollten aus dem St. Pauli Spiel lernen und jetzt haben
wir hier in Düsseldorf, wo wir von vorn herein wussten, dass es ein klasse Derby mit vollem Haus wird, da braucht man keine weitere Motivation. Dann schenkst du einfach so ab. Düsseldorf hat keinen großen Aufwand gebraucht um uns heute zu schlagen. In der zweiten Halbzeit haben wir dominiert. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Ballbesitz und
die Zweikämpfe gewonnen. Das haben wir in der ersten Halbzeit ganz klar vermissen lassen um einen Derby-Sieg einzufahren. Torchancen braucht man nicht unbedingt viele und man darf auch nicht viele zulassen, erst Recht, wenn man auswärts spielt.“
Kevin Schindler:
„Wir wollten das Derby gewinnen und wir hatten gehofft, dass wir natürlich diesen Sieg einfahren. Nichts desto Trotz sind wir jetzt nicht so ganz am Boden. Es geht weiter. Ich denke, am Anfang der zweiten Halbzeit haben wir besser ins Spiel gefunden, aber nicht zwingend genug und das
war halt entscheidend. Wir wussten, das wir gegen eine heimstarke Mannschaft spielen und haben trotzdem nicht aggressiv genug gespielt. Wir haben jetzt noch 13 Spiele und ich denke mal, wir haben noch die Chance oben dran zu bleiben.“ Jochem Knörzer (PK), Manuela Ihnle (Stimmen), Manfred Schneider
(Foto)
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Zebras testen gegen Bayer Leverkusen |
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Duisburg, 09. Februar 2010 - Am
Mittwoch absolvieren die Zebras um 15:30 Uhr ein Testspiel gegen
den derzeitigen Bundesligaspitzenreiter Bayer 04 Leverkusen in der
BayArena. Der Eintritt für dieses Testspiel ist frei, der Block
F1 des Stadions (Zugang über die Piazza) wird um 15 Uhr für die
Zuschauer geöffnet. Schiedsrichter der Partie ist Stefan
Glasmacher.
Trainingszeiten: Mittwoch: 10 Uhr und
15:30 Uhr Westender Straße Donnerstag: 10 Uhr und 15:30
Uhr Westender Straße Freitag: Trainingsfrei
Samstag: 20:15 Uhr Sonntag: 20:15 Uhr |
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Fortuna
Düsseldorf -
MSV Duisburg 2:0
(2:0)
- Fotostrecke -
Starke brachte MSV auf die Verliererstraße
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8.000 MSV-Fans beim ausverkauften Derby in Düsseldorf
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Duisburg, 06. Februar 2010 - Das Spiel
am Sonntag, 13:30 Uhr, in der Düsseldorfer ESPRIT Arena ist
ausverkauft. Allein 7.600 Tickets sind in Duisburg verkauft
worden, lediglich 400 Karten sind für MSV-Fans noch an der
Tageskasse in Düsseldorf zu bekommen.
Mit 48.250 Zuschauern
kann man von einer Länderspielkulisse sprechen. Das aber hört
MSV-Trainer Milan Sasic nicht gerne.
"Es
wird ein schönes Erlebnis. Aber für mich ist das in der zweiten
Liga nicht ungewöhnlich. Es ist eine interessante Paarung, ein
echtes Derby. Aber kein Vergleich mit einem Länderspiel. Es geht
auch in diesem Spiel "nur" um drei Punkte. Und die wollen wir
gewinnen!"
Nicht dabei sein können die
Langzeitverletzten Larsen, Soares und Korzynietz.
Alle
anderen Lizenzspieler sind an Bord und im Kader. Wie immer ist
die Aufstellung für Sasic ein Tabu-Thema.
Nach dem
Pressesprecher Sven Judith, aktuell mit dem Ansatz eines
Vollbarts, die Pressekonferenz mit den Worten
"Wenn keine Fragen mehr sind, beenden wir
die heutige Pressekonferenz" schloss, konnte ich es mir
nicht verkneifen, zum Sportdirektor Bruno Hübner zu sagen:
"Die Frage nach der Aufstellung ist immer
offen, ist aber bekannt, daher stellt sie keiner mehr."
Während Bruno Hübner nachfragte, weil ich doch recht leise
gesprochen hatte, bekam ich schon die Antwort von Milan Sasic in
Form einer Gegenfrage: "Arbeiten Sie für
Fortuna Düsseldorf? Wollen Sie den Düsseldorfern helfen?"
Nein, natürlich nicht!
Von daher, wie immer, keine
offizielle Aufstellung. Aber, rein persönlich könnte ich mir
diese vorstellen:
Starke -
Andersen, Bodzek, Tiago, Veigneau - Tararache, Grlic -
Ben-Hatira, Tiffert - Caiuby (Vidosic), Baljak
Dass die Fortuna aus Düsseldorf als Aufsteiger um die
Aufstiegsplätze mitspielt, damit hätte nicht nur Sasic vor der
Saison nicht gerechnet. "Es ist eine stabile Mannschaft, die
sich verstärkt hat. In der Liga sind sie die Drittbesten in der
Zweikampfbilanz. Es ist verdient, dass Düsseldorf in der Tabelle
da steht, wo sie stehen."
Im Gegensatz zu den
Heimspielen, in denen der MSV zu schnell zu viel versucht, zu
viel riskiert, stellen sich die Zebras in Auswärtsspielen besser
auf. Über Einsatz und Kampf zu Dominanz, Toren und Sieg. So soll
es auch in Düsseldorf funktionieren. Sasic:
"Die Mannschaft, die mehr Zweikämpfe
gewinnt, wird sich mehr Chancen erarbeiten und und das Spiel
gewinnen."
Auf geht's, Zebras!
Jochem Knörzer
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"Straßenbahn-Derby" vor
Rekordkulisse |
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Duisburg, 04. Februar 2010 - Noch vier
Tage bis zum Spitzenspiel der Zebras beim Lokalrivalen und
Tabellennachbarn aus Düsseldorf, doch bereits am Mittwochmittag
waren rund 40.000 Tickets für das Derby in der ESPRIT Arena
verkauft. Davon gingen allein 7.200 an die Fans des MSV, die
ihre Mannschaft beim so genannten Straßenbahn-Derby kräftig
unterstützen wollen.
Für hervorragende Stimmung ist also
garantiert, wenn am Sonntag um 13:30 Uhr der
Tabellenfünfte auf den -sechsten trifft.
Kaum ist der eine
geknackt, ist schon ein neuer Rekord in Sichtweite. Beim Spiel
des 1. FC Kaiserslautern gegen Fortuna Düsseldorf am 23. Oktober
2009 sahen 41.491 Zuschauer die Begegnung auf dem Betzenberg.
Dies ist Saisonrekord in der laufenden Spielzeit der 2.
Bundesliga. Es liegt nun in der Hand der rheinischen
Fußball-Fans, diesen Rekord beim Derby am Sonntag zu knacken.
In den beiden ZebraShops in Duisburg Meiderich und an der
MSV-Arena können sich die MSV-Fans noch bis Donnerstag, 19 Uhr,
ein Ticket für die spannende Partie sichern.
Wichtige Anreise-Information für MSV-Fans
Die
Duisburger Verkehrsbetriebe (DVG) werden Entlastungs-Bahnen
einsetzen, welche unmittelbar bis zum Gästeeingang (Haltestelle
Europaplatz) fahren werden. Für Fans, die bis zum Düsseldorfer
Hauptbahnhof fahren, werden am Hauptbahnhof Entlastungs-Bahnen
bereit stehen, die diese ebenfalls zum Europaplatz bringen.
Problematisch stellt sich die Situation für Fans da, die mit
den normalen Linien der U 79 anreisen werden. Nach Auskunft der
Polizei wird nicht zugelassen, dass Duisburger Fans den Fußweg
von der Haltestelle Freiligrathplatz bis zur arena nehmen
dürfen. Der MSV empfiehlt seinen Fans deshalb die Anreise mit
den Entlastungs-Bahnen.
joke |
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Tosic zieht Zusage zurück und spielt nicht für den MSV |
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Duisburg, 01. Februar 2010 -
Kevin Schindler ist beim MSV Duisburg eingetroffen, Dusko Tosic
scheint es sich auf dem Weg anders überlegt zu haben.
Obwohl
Werder Bremen zu dem Wechsel-/Ausleihgeschäft
"Wagner-Schindler-Tosic" seine Zustimmung gegeben hatte, soll
der Serbe jetzt mit einem Verein der Premier-League in England
verhandeln. Da die Transferliste seit heute 12 Uhr
geschlossen ist, in anderen Ländern erst um 24 Uhr, sieht es mit einer alternativen Verstärkung für
den MSV jetzt schlecht aus.
Und wenn die Ausleihe von Tosic in
den Wechsel von Wagner nach Bremen eingebunden war, wird auch
da noch nicht das letzte Wort gesprochen sein.
Kurz nach 19 Uhr bestätigte der MSV Duisburg per
nachfolgender Pressemitteilung die Meldung.
Das gestern als perfekt gemeldete
Ausleihgeschäft mit Dusko Tosic vom SV Werder Bremen ist am
späten Sonntagabend noch geplatzt. Der Spieler hatte seinem
Verein zugesichert auf Leihbasis zum MSV zu wechseln, sich
dann aber kurzfristig aufgrund anderer Angebote gegen das
Ausleihgeschäft entschieden.
„Wir hatten
gestern Nachmittag die Zusage von Bremen erhalten und den
Wechsel aufgrund der bestehenden Spekulationen deshalb
bestätigt. Da das Leihgeschäft ein Teil des Transferpaketes mit
Sandro Wagner war, haben wir heute noch mal mit den
Verantwortlichen von Werder Bremen nach verhandelt und konnten
ein gutes Ergebnis für den MSV Duisburg erzielen,“ zeigte
sich Bruno Hübner dennoch zufrieden. „Die
Gespräche mit Bremen verliefen verbindlich. Der Verein hat sich
nichts zu Schulden kommen lassen.“
Jochem Knörzer
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Ein guter Pokerspieler |
Duisburg, 01. Februar 2010 -
"Nichts ist so alt wie die Zeitung von
gestern" heißt es so schön. Trotzdem möchte ich die
Schlusssätze meines Artikels nach der Pressekonferenz vor dem
Spiel gegen St. Pauli noch einmal aus dem Archiv holen:
Das Schlusswort auf der
Pressekonferenz hatte Sportdirektor und Geburtstagskind Bruno
Hübner, der heute 49 Jahre "jung" wurde, die Feier aber lieber
nach dem morgigen Spiel steigen lassen will:
"Stand
heute steht der Kader, mit dem wir die Saison zu Ende spielen."
Als er das zum
letzten Mal gesagt hatte, gab der MSV drei Tage später die
Verpflichtung von Vidosic bekannt. Aber, wer lässt sich beim
Pokern schon gerne in die Karten schauen.
Das war am
Donnerstag, den 28. Januar 2010.
Drei Tage später wechselt
Sandro Wagner mit sofortiger Wirkung zu Werder Bremen, im
Gegenzug leiht Bremen Dusko Tosic und Kevin Schindler bis
zum Saisonende an den MSV aus.
Er ist ein guter
Pokerspieler, der Sportdirektor vom MSV. Und die Karten, die er
unmittelbar vor Schließung der Transferliste ausgespielt hat,
hatten es in sich. Es ist zwar kein "Royal Flush", aber als
"Full House" könnte es schon durch gehen. Wenn das neue
"Pärchen" sticht.
Mit dem Wechsel von Sandro Wagner hat Bruno Hübner richtig gehandelt. Das aus zwei Gründen: So wie
es aussieht, ist der Stürmer frühestens im März wieder
einsatzfähig, kann der Mannschaft in den richtungsweisenden
Spielen gegen Düsseldorf, Kaiserslautern und Bielefeld nicht
helfen. Und, realistisch betrachtet, hätte Wagner nach
dieser Saison, auch im Aufstiegsfall, Duisburg ablösefrei
verlassen und sich einem Verein angeschlossen, der in der
Bundesliga eine Rolle und möglichst auch international spielt.
Mit dem vorzeitigen Wechsel hat Sportdirektor Hübner für den MSV
zumindest noch ein "paar" Euro, gerüchteweise sollen
es um 500.000 Euro sein, herein geholt. Und mit
dem Außenverteidiger Tosic und dem U21-Nationalstürmer Schindler
zwei Spieler von Bremen ausgeliehen, die, zumindest Tosic, der
auch als Innenverteidiger einsetzbar ist, eine echte Verstärkung
sein könnten. Vielleicht schon im Spiel am Sonntag in
Düsseldorf.
Sandro Wagner werde ich so in guter
Erinnerung behalten und wünsche ihm in Bremen alles Gute!

Jochem Knörzer, Manfred Schneider (Foto)
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