Zebra-Archiv März 2008

 

Stimmungslage und Wahrnehmungen
Duisburg, 27. März 2008 - Die Pressekonferenzen des MSV Duisburg verlaufen nach einem eingespielten Muster, eigentlich unspektakulär - wobei es Ausnahmen gab und gibt. So bei Verpflichtungen von Stars oder ganz besonderen Anlässen wie Trainerwechsel usw., bei denen dann der MSV-Aufsichtsratvorsitzende selbst oft genug zum Mikro greift.
Heute war das ein wenig anders. nach den üblichen Mitteilungen des Trainers zum Krankenstand des kickenden Personals und zum Gegner des aktuellen Spieltages wandte sich Sportdirektor Bruno Hübner an die Medienvertreter.
"Seit ich hier bin muss ich zunehmend eine immer negativere Stimmung feststellen." Dann listete er auf, dass der MSV doch eigentlich im Kampf um den Klassenerhalt immer noch aussichtsreich im Rennen liegen würde, der MSV sogar in der Rückrunde nur um zwei Zähler schlechter als Wochenendgegner Werder Bremen gestellt sei und man auch sonst aufgeholt hätte. Das allein sei wohl aber nicht genug, um bessere Stimmung in der Arena und bei den Fans zu erzielen. Was könne man denn gemeinsam tun, um das zu ändern?

Ernste Mienen bei Bruno Hübner und MSV-Aufsichtsratmitglied Dietmar Cremer (re.).

Es entwickelte sich tatsächlich eine Diskussion mit den Medienvertretern. Die Feststellung der erfahrenen Journalisten war einfach und sehr eindeutig: "Mit Erfolgen sei eben alles veränderbar." Das wisse man auch, teilten Rudi Bommer und Bruno Hübner mit. Aber was könne man den ursächlich tun? Wieder die gleichlautende Antwort: Gewinnen und von der Einstellung her klar und unmissverständlich demonstrieren, wir geben alles. Das sei nun mal im Revier die sehr verständliche und nachvollziehbare Mentalität.

Das MSV-Trio auf dem Podium wollte das so vereinfacht nicht stehen lassen. Schließlich kenne man ja die Mannschaft und schließlich gibt es ja auch schon mal Missverständnisse wie mit dem TV-Interview des Trainers. Dabei sollte ja eigentlich nicht die Fans kritisiert sondern lediglich darauf hingewiesen werden, wie arg seinem Team die Aufforderung der Fans schon beim Warmlaufen Rufen wie "Wir wollen euch kämpfen sehen" zugesetzt hatte,

"Ja Herrschaftszeiten, wo lebt ihr denn!"" würden bekannte Persönlichkeiten aus dem Land mit der unnachahmlichen Mundart poltern. Es ist doch sicherlich nicht so, als ob die Fans das Ticket nur kaufen, um in der Arena ihr Team nieder zu schreien. Das hat doch eine lange Vorgeschichte und hat etwas mit Erwartung zu tun.
Die Fans gehen am Wochenende zu ihrem Verein um zum einen vom grauen und zum Teil harten Alltag Ablenkung zu bekommen. genau diese Fans hatten den ersten Bundesliga-Abstieg in der neuen Arena in der vorletzten Saison sozusagen klaglos hingenommen, fast in Fatalismus gemacht. Kernige Aussagen von Walter Hellmich wie ,dann schütteln wir uns und steigen eben sofort wieder auf` wurde beachtet, beobachtet und wohlwollend hingenommen - aber auch mitgetragen. Schließlich stieg man ja wieder auf.
Nach dem hauchdünn erkämpften Aufstieg wurde viele neue Spieler und (Alt)Stars präsentiert. Die Brust wurde breit, nach dem sensationellen Auftaktsieg in Dortmund gar noch breiter. Die Stimmung schlug zu diesem Zeitpunkt um. Die Erwartungshaltung wurde größer, die Leidensfähigkeit damit merklich geringer. Die Sollbruchstele hielt bis zum Ende der Rückrunde.
Jetzt wird erwartet, dass das Team alles gibt, um drin zu bleiben. Anders gesagt: Die Geduld der Fans hat die Grenze erreicht. Ein kleines ungewollt falsches Zeichen auf dem Platz, ein "missverständliches" Wort von Verantwortlichen (Hellmich, Bommer) und alles kippt.

Das Zusammenspiel der Kräfte funktionier nicht mehr. Beste Beispiel bot sich im Spiel gegen Hannover, als die Fans schon ihre unterstes Zufriedenheitsgefühl damit ausdrückten, den offenkundig hart malochenden Tobias Willi bei jedem Versuch der Ballannahme zu bejubeln. Das zeigte deutlich, was die Fans erwarten. Da helfen auch die Hinweise von Bruno Hübner in Richtung Kaiserslautern nicht, wo er negative Fangeschichten nicht kennen gelernt hat. Das stimmt. Als er am Betzenberg aktiv war nicht, jetzt schon. Auch beim unnachgiebigsten Fanlager Deutschlands ist der Frust derzeit arg ausgeprägt.

Und die Antwort auf die MSV-Frage heißt nach wie vor ganz simpel: Kämpft und siegt wenn möglich. So einfach ist das. Harald Jeschke

Rudi Bommer:"Wir haben nichts zu verlieren und wollen in Bremen frech nach vorn spielen!"
Ishiaku und Schlicke können spielen
Duisburg, 27. März 2008 - "Es geht an jedem Spieltag um die Existenz. Also haben wir auch in Bremen nichts zu verlieren und wollen frech nach vorn spielen", lautet die Marschroute von Rudi Bommer. Genau das hatten die Zebra beim Pokalspiel in Bremen eine Halbzeit lang gut hinbekommen, danach aber gab es ein blödes Gegentor. Was folgte war das Aus.

Jetzt geht es um  Punkte zum Klassenerhalt. Werder will unbedingt in die Ränge, die zur Chamionsleague berechtigen, hat dabei aber wie zuletzt in Bielefeld an Boden verloren .Das Frustpotenzial des Champions-League-Aspiranten aus dem kleinen Stadtstaat ist derzeit hoch.  Das ist die (einzige) Gemeinsamkeit mit dem Tabellenletzten.
Die Frage lautet: Kann der MSV gegen übernervöse Bremer daraus Kapital schlagen oder baut er eine Mannschaft nach Miseren auf?
So geschehen im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. Nach dem glücklichen Sieg in Duisburg in der letzten Sekunde legte der Meister eine prima Serie hin. Und genau das wäre es für den MSV Duisburg. Eine noch so kleine Siegsserie würde viele Probleme übertünchen. Wovon soll man sonst träumen, wenn man es mit den heimischen Quergestreiten hält. Ein Sieg in Bremen, ein weiterer Erfolg gegen Mitkonkurrent Cottbus und die Zebra-Welt würde schon ganz anders aussehen.Träume eben...
Vom Personal her kann Rudi Bommer endlich wieder aufatmen. Björn Schlicke und Manasseh Ishiaku (links) können wieder eingreifen. Da auch die Fußverletzung von Tobias Willi nicht ernster Natur ist sorgt man sich nur um seine derzeitige Erkältung. Beim Training pausiert er um für Bremen fit zu werden. Da auch die Gelbsperre von Fernando Santo abgesessen wurde ist ist beim Dauer-Problemkind Abwehrkette derzeit die alternative zeit angesagt. mal sehen, wie lange das anhalten wird.
"Wir werden auf jeden Fall mit zwei Angreifern in Bremen spielen. Mit Ishiakus Rückkehr ist Niculescu vorn entlastet. Ishiaku kann den Ball halten und ist wie bewiesen torgefährlich", zeigte sich Rudi Bommer zu diesem Mannschaftsteil zufrieden. Seine Sorge gelten trotz verbesserter Personaldecke der Viererkette. Immer wieder gab es hier Gegentore, die den Vorwärtsgang belasteten.
Das Spiel in Schalke spukt in den Köpfen herum. Die erste Halbzeit war die des Gastes. Hier hatten Bommers Schützlinge bestens gespielt und verdient geführt. Prompt gab es böse Pfiffe gegen die Schalker. Der Unterschied zum MSV war der, dass die Schalker das Spiel drehten und es am Ende keine Pfiffe mehr gab. Wegen des  Erfolges eben. Und genau das Erlebnis gab es schon lange nicht in der MSV-Arena. Auswärts hat der MSV bewiesen, dass es hin und wieder gehen kann.

40.000 € Geldstrafe wegen Feuerzeugwurf - 5000 € Belohnung zur Täterermittlung ausgesetzt
Duisburg, 27. März 2008 - Der MSV Duisburg ist am Donnerstag vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 40.000 € verurteilt worden. Grund dafür war ein Feuerzeugwurf beim Spiel der Zebras am letzten Samstag gegen Hannover 96. Das Tatwerkzeug hatte Schiedsrichter Lutz Wagner getroffen, bei dem sich der MSV bereits in aller Form entschuldigt hatte.

Der MSV und die Polizei werten derzeit Videoaufnahmen aus, um weitere Hinweise zur Täterergreifung zu erhalten. Außerdem setzt der Verein eine Belohnung in Höhe von 5000 € für sachdienliche Hinweise aus. Bei einem erneuten Vergehen dieser Art wird der MSV Duisburg nicht mehr mit einer Geldstrafe davon kommen. Dann droht eine Sperrung der MSV-Arena. „Die Strafe tut dem Verein verdammt weh. Wir fordern daher alle Fans auch im eigenen Interesse auf uns bei der Ermittlung des Täters zu unterstützen“, appellierte MSV-Geschäftsführer Björn Bremer.
MSV entschuldigt sich bei Schiedsrichter Lutz Wagner - Suche nach dem Übeltäter läuft

Duisburg, 26. März 2008 - Beim Spiel des MSV gegen Hannover 96 am 22.03.2008 wurde Schiedsrichter Lutz Wagner von einem Feuerzeug am Kopf getroffen, während Torwart Robert Enke von Hannover 96 verletzungsbedingt behandelt wurde.
Der MSV Duisburg bedauert diesen Vorfall zutiefst und hat sich im Namen des Aufsichtsrates, der Geschäftsführung, sowie der Trainer, Spieler und Fans in aller Form bei Lutz Wagner entschuldigt. Gleichzeitig hat sich der MSV mit Nachdruck von derartigen kriminellen Aktionen distanziert, die von einigen wenigen Chaoten verursacht werden. Einige sogenannte „Fans“ diskreditieren durch ihr unverantwortliches Handeln nicht nur den Ruf der friedlichen und sportlichen Fans, sondern fügen auch dem Fußball gleichzeitig immense Schäden zu.
Der MSV bemüht sich nach Kräften, gemeinsam mit dem Fan-Beauftragten, Ausschreitungen zu verhindern. In letzter Konsequenz ist der Verein trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und trotz aller baulichen Vorkehrungen gegen gezielte kriminelle Handlungen machtlos.
Das Geschehene kann leider nicht rückgängig machen. Der MSV wird jedoch alles daran setzen, den oder die Schuldige(n) ausfindig zu machen, zur Rechenschaft zu ziehen und zu bestrafen.
Es darf und kann nicht sein, dass einige wenige Kriminelle zur Befriedigung ihrer persönlichen aggressiven Ambitionen versuchen, dem Sport und dem MSV Duisburg in Misskredit zu bringen.

HSV – MSV: Tickets in den Shops
Tickets für das Auswärtsspiel beim HSV am 12.04.2008 sind ab sofort in den Zebra Shops
Arena und Westender Straße erhältlich.
Die Preise:
Stehplatz ermäßigt Block 14A 10,50 €
Stehplatz Block 14A 14,50 €
Sitzplatz Block 14B 23,50 €
Sitzplatz Block 16B 58,50 €
Der Verkauf endet am Montag, 07.04.08, um 12 Uhr.

MSV Duisburg - Hannover 96 1:1 (0:1)
MSV in  erster Hälfte mutlos, schwach und verunsichert
Remis zu wenig - Zebras schafften auch in Überzahl  keinen Heimsieg 

MSV-Fan-Osterei für Kinderklinik - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Duisburg, 20. März 2008 – Seit Jahren unterstützt die Faninitiative „Fantastisch“ durch Spenden aus dem Xella Fußball-Boule, das während der Halbzeit bei MSV-Heimspielen stattfindet, den Förderverein der Kinderklinik des Klinikum Duisburg. Auch heute konnte die Faninitiative den Erlös in Höhe von 1.513,25 Euro, diesmal aus dem Verkauf ihres Fanmagazins, an den leitenden Oberarzt der Kinderklinik, Dr. Axel Feldkamp, überreichen.

Die Osterüberraschung für die sich in stationärer Behandlung befindlicher Kinder der Klinik lieferte die Firma Xella. Der Hauptsponsor des MSV machte den jungen Patienten mit einer exklusiven Autogrammstunde der MSV-Profis Björn Schlicke, Manasseh Ishiaku und Oliver Veigneau, im Jugendraum der Kinderklinik eine riesige Freude.
Auch der jüngste Fan bekam von Björn Schlicke ein Autogramm
 
V.li:: "Meggy", Karl Raben, Horst Polasky, Bernd Scholten, Eugen Killewald (verdeckt) überreichten den Scheck an Dr. Axel Feldkamp (Mitte)
Gemeinsam mit den jungen Patienten spielten die MSV Profis . Von links: Oliver Veigneau, Manasseh Ishiaku und Björn Schlicke Für ihre kleinen Fans schrieben Manasseh Ishiaku, Oliver Veigneau und Björn Schlicke (v.li.) gern Autogramme
Die Psyche spielt mit
Duisburg, 20. März 2008 - Die Zebras stehen mit dem Rücken zur Wand und versuchen aus diesem Grund mit internen Mutmacher-Aktionen das so immens wichtige Heimspiel gegen Hannover 96 anzugehen. Nach harten Trainingseinheiten am Dienstag wurde ein Gang zurück geschaltet, stand sogar der Spaßfaktor mit Basketball im Vordergrund. "Wir haben vor allem nach dem Schalke-Spiel alles versucht, das Team aufzurichten. Zunächst war das auch schwierig, ab Dienstag aber gelang das recht gut, weil die Jungs prima mitgezogen haben und wir tatsächlich den Kopf fei bekamen", so MSV-Trainer Rudi Bommer. Ihm und seiner Mannschaft geht es im Moment nur um eine Sache: Das Heimspiel gegen 96 zu gewinnen. "Wir müssen  im Heimspiel einfach selbstbewusster auftreten."

Der Gegner ist nach famosem Lauf Ende des Jahres 2007 erstens nicht ohne und zweitens im Moment auch so etwas wie angeschlagen. Mit Stajner und vor allem Hanke sind sie sehr gefährlich, haben aber wie wir hinten Probleme", sieht es Rudi Bommer real. Die MSV-Abwehrkette stellt sich im Moment quasi von selbst auf.

Personal macht  Sorgen - Daun beschwerte sich öffentlich

Auf die mmer wiederkehrende Frage, was das Personal macht kam prompt die Antwort: "Sorgen. Wie immer." Dies auch gleich in mehrfacher Hinsicht.

So geht es um verletzte und gesperrte, aber auch um beleidigte Spieler. Gesperrt ist Fernando Santos nach fünf gelben Karten. Verletzt sind Ishiaku, Schlicke, Schröter, Veigneau und zuletzt auch Mölders. Beleidigt ist wohl Markus Daun (rechts). So muss man dessen Auslassungen im Fachmagazin Kicker auslegen.

"Das ist so eine überraschende Sache mit den Wahrnehmungen der Spieler", schaltete sich Sportdirektor Bruno Hübner ein. "Das geht ja in meine Richtung." Daun hatte sich darüber beschwert, wie schnell man ihn doch fallen gelassen hat. Bruno Hübner beteuerte, dass im Rahmen der von ihm ab zu arbeitenden "Spielerliste" aus der Transferzeit er einige Einzelgespräche führen musste. So kam es auch die Unterredung mit Daun. Die Fakten aus der jüngsten Vergangenheit mit Verletzungen und Erkrankungen hatten Daun auf die Gesprächsliste des Managers gebracht.
"Da muss der Spieler doch selbst realistisch sein", erklärte Rudi Bommer, schließlich mit verantwortlich für die Namen auf der Liste. "Es geht hier um persönliche Dinge, über die es eine Schweigepflicht gibt", so der Coach.
Auch deshalb hatte Bruno Hübner beim Profi angefragt, ob er Anfragen anderer Klubs beantworten und sich auf dem Transfermarkt beteiligen wolle. "Ich habe ihm in dem aus meiner Sicht sehr ruhigen Gespräch auch gesagt, dass die Informationen von der sportlichen Leistung so sind, dass er es in der Rückrunde schwer haben könnte, wieder berücksichtigt zu werden. Der Spieler hat sich für das offene Gespräch sogar noch bedankt", wunderte sich der Manager.
"Es ist nun so, dass wir ja mit Beuckert und Lavric Fälle hatten, die mit Entschuldigung der Profis und einer Geldstrafe aus der Welt sind", ergänzte Hübner. Die nahe und ferne Zukunft des Stürmers dürfte also eher vakant bleiben. Harald Jeschke
 

MSV – 96 : Lutz Wagner pfeift
Lutz Wagner aus Kriftel leitet die Partie in der MSV-Arena. Dem 44-jährigen assistieren an den Seitenlinien Robert Hartmann (Ingolstadt) und Roland Greth (Menning). Vierter Offizieller ist Kai Voss (Großhansdorf).

MSV – 96: Tickets bereits ab 10 Uhr
Tickets für die Partie des MSV gegen Hannover 96 gibt es am Samstag bereits ab 10 Uhr im ZebraShop Arena. Die übrigen Kassen an der MSV-Arena öffnen um 13:30 Uhr. Tickets sind noch in allen Kategorien erhältlich.

MSV unterstützt „Internationale Woche gegen Rassismus“
Der MSV Duisburg unterstützt mit den übrigen Bundesligisten in diesen Tagen die Aktionen des Interkulturellen Rates in Deutschland zur diesjährigen „Internationalen Woche gegen Rassismus“. In Beiträgen auf der offiziellen MSV-Website www.msv-duisburg.de und im Stadionheft zum Heimspiel gegen Hannover 96 gibt es dazu folgenden Aufruf:
Der MSV Duisburg und seine Fans sind Teil der weltweiten Fußballfamilie. In dieser Familie stehen Fairplay, Respekt und Achtung an erster Stelle. Rassismus und Gewalt treten wir deshalb innerhalb und außerhalb der Stadien entschieden entgegen.
Unser Klub wird mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen vorgehen, dass Einzelne den Fußball für die Verbreitung von Gewalt und menschenverachtenden Parolen missbrauchen. Wir sagen „Nein!“ zu Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit!
Toleranz und Weltoffenheit sind Markenzeichen unserer Gesellschaft. Der MSV als Teil dieser Gesellschaft unterstützt die Aktionen des Interkulturellen Rates in Deutschland zur diesjährigen „Internationalen Woche gegen Rassismus“. Wir fordern alle Fußballbegeisterten auf, sich in diesem Sinne zu engagieren und einen Beitrag zur Sicherung unserer Zukunft und zur Aufrechterhaltung unserer Demokratie zu leisten.

MSV verlängert mit Tararache
Duisburg, 19. März 2008 - Der MSV Duisburg hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Mittelfeldspieler Mihai Tararache um drei Jahre bis 2011 verlängert. Der 30-jährige Rumäne war im Winter 2006 vom FC Zürich zu den Zebras gewechselt und bestritt bisher 37 Spiele (4 Tore) in der 1.Liga und 23 Spiele (2 Tore) in der 2.Liga für den MSV. Sportdirektor Bruno Hübner betonte: „Mihai hat einen längerfristigen Vertrag bei uns erhalten, weil er zu den absoluten Leistungsträgern des Teams gehört. Um seine Person wollen wir in der kommenden Saison die Mannschaft aufbauen.“ „Meine Familie und ich fühlen uns seit über zwei Jahren sehr wohl in Duisburg. Daher fiel die Entscheidung nicht besonders schwer“, bekräftigte Tararache.

Restlichen Spieltage terminiert - MSV gegen Energie Cottbus am Freitagabend
Die Deutsche Fußball Liga GmbH hat die restlichen Spieltage der laufenden Saison terminiert. Demnach findet das Heimspiel gegen Energie Cottbus am Freitagabend (04. April) statt. Den Karlsruher SC empfangen die Zebras aufgrund der englischen Woche am Mittwochabend (16. April). Das vorletzte Spiel in der MSV-Arena in der laufenden Saison ist sonntags gegen Bayer 04 Leverkusen (04. Mai).
Die Auswärtsspiele in Hamburg (12. April) und Bochum (26. April) finden jeweils samstags statt. In Nürnberg (07. Mai) müssen die Zebras, ebenfalls aufgrund einer englischen Woche, wieder mittwochs antreten.

Spieltag

Tag/Datum

Zeit

Spiel

 

27

Fr. 04.04.2008

20:30 Uhr

MSV Duisburg

Energie Cottbus

 

28

Sa. 12.04.2008

15:30 Uhr

Hamburger SV

MSV Duisburg

 

29

Mi. 16.04.2008

20:00 Uhr

MSV Duisburg

Karlsruher SC

 

30

Sa. 26.04.2008

15:30 Uhr

VfL Bochum

MSV Duisburg

 

31

So. 04.05.2008

17:00 Uhr

MSV Duisburg

Bayer Leverkusen

 

32

Mi. 07.05.2008

20:00 Uhr

1.FC Nürnberg

MSV Duisburg

 

33

Sa. 10.05.2008

15:30 Uhr

MSV Duisburg

Bayern München

 

34

Sa. 17.05.2008

15:30 Uhr

Eintracht Frankfurt

MSV Duisburg

 

Georgiev für Bulgarien
Blagoy Georgiev ist vom bulgarischen Fußballverband für das Testspiel am 26.März gegen Finnland nominiert worden. Die Partie wird um 20 Uhr in Sofia angepfiffen.

MSV- Hannover 96
ZebraMagazine ab Donnerstag in den Shops
Die ZebraMagazine zum Spiel gegen Hannover 96 sind bereits ab Donnerstag, 15 Uhr, in den ZebraShops Arena und Meiderich erhältlich. Die wichtigsten Themen im Überblick:

- Im Porträt: Neuzugang Bojan Vrucina
- Der Gegner: Abgerutscht ins Niemandsland
- Zebrastreifen: Wochen gegen Rassismus
- Unvergessene Zebras: Bernard Dietz wird 60
- Mein Traumspiel: Als Ennatz die Bayern im Alleingang besiegte
Der Preis beträgt wie immer 1 €.

FC Schalke 04 - MSV Duisburg 2:1 (0:1) Eine gute Halbzeit reichte nicht

 

Punkte in Schalke? Warum nicht? Lavric suchte Gespräch
Duisburg, 13. März 2008 – Trotz nicht rosiger personeller Situation ist MSV-Trainer Rudi Bommer positiv für das morgige Spiel in Schalke eingestellt. Warum nicht nach Schalke fahren und etwas mitbringen?
Obwohl Björn Schlicke, Silvio Schröter, Markus Neumayr, Michael Lamey und Manasseh Ishiaku verletzungsbedingt nicht spielen, muss man die Punkte nicht in Schalke lassen, so Bommer.
Befragt nach den neuen Spielern sagte Bommer: Neuzugang Bojan Vrucina habe zwar nervös das letzte Spiel begonnen, sich aber dann gefangen. Fernando Avalos sei nicht so oft zum Einsatz gekommen, weil er verletzt war und erst den Trainingrückstand aufholen muss. Die Entscheidung, wer gegen Schalke spielt will Bommer erst morgen fällen, da bis zum Schalkespiel noch zweimal trainiert wird.
Der sportliche Direktor des MSV, Bruno Hübner zu den Vertragsverhandlungen: Mihai Tararache sei für ihn oberste Priorität. Tararache habe signalisiert und vermutlich kommt es nächste Woche zur Unterschrift. So ist auch Klemen Lavric auf den MSV zugegangen und Hübner habe ein konstruktives mit ihm geführt.
Auf die Frage, ob Lavric jetzt wieder spielen kann, meinte Rudi Bommer, für ihn stelle sich die Frage nicht. Die Frage stellt sich, was ist in Schalke 04. Manfred Schneider

Dr. Drees im Einsatz
Dr. Jochen Drees aus Münster-Sarmsheim leitet das Revierderby einen Tag vor seinem 38. Geburtstag. Dem Arzt assistieren an den Seitenlinien Mike Pickel (Mendig) und Markus Wingenbach (Diez). Vierter Offizieller ist Guido Kleve (Nordhorn).
Entlastungszüge nach Schalke
Mit der Deutschen Bahn nach Gelsenkirchen

Die Deutsche Bahn stellt für die MSV-Fans Entlastungszüge zum Derby auf Schalke bereit. Hier findet ihr alle Abfahrtszeiten dieser Züge.

Hinfahrt:

1. Entlastungszug: RE 10273 für 600 Fans
Bf Duisburg Hbf ab: 18:23 Uhr Gleis 11
Bf Gelsenkirchen Hbf an: 18:38 Uhr Gleis 25

2. Entlastungszug: RE 10275 für 600 Fans
Bf Duisburg Hbf ab: 18:47 Uhr Gleis 11
Bf Gelsenkirchen Hbf an: 19:02 Uhr Gleis 6

Rückfahrt:
1. Entlastungszug: RE 10272 für 600 Fans
Bf Gelsenkirchen Hbf ab: 23:24 Uhr Gleis 5
Bf Duisburg Hbf an: 23:45 Uhr Gleis 5

2. Entlastungszug: RE 10274
Bf Gelsenkirchen Hbf ab: 23:34 Uhr Gleis 4
Bf Duisburg Hbf an: 23:55 Uhr Gleis 5

3. Entlastungszug: RE 10276
Bf Gelsenkirchen Hbf ab: 23:45 Uhr Gleis 25
Bf Duisburg Hbf an: 00:01 Uhr Gleis 3

 Verlagerung! Von Hellmich auf Bommer eingeschossen
Duisburg, 9. März 2008 - "Hellmich raus!". So war zu lesen und zu hören, als der MSV in letzter Sekunde sein Heimspiel gegen den amtierenden Meister aus Stuttgart verlor. "Bommer raus!" So lauteten jetzt die Rufe. Verlagerung bzw. wechselnde Fokussierung der Fans scheint angesagt. Das probate Mittel bei Frustbewältigung, die entsprechende Person auszutauschen, wird gefordert. So ist das nun einmal mit der "Gesetzgebung" im Spitzensport?
Für den eigenen Arbeitsplatz gilt das selbstverständlich nicht. Man hat doch einen Vertrag, gesetzliche Kündigungsvorschriften und vielleicht einen Betriebsrat oder gar eine Gewerkschaft im Rücken wenn es nicht so läuft im Job. Soziologische bzw. psychologische Studien gibt es zu dem Thema für Menschen, die dermaßen im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen. Haben sie Erfolg, werden sie "natürlich" gefeiert und wie "selbstverständlich" gefeuert, wenn sich Misserfolg einstellt.

Aber das muss beim normalen Arbeitnehmer natürlich außen vor bleiben. Schließlich verdient er ja viel weniger, hat zudem vielleicht Familie und überhaupt hat ja der Trainer einen Traumjob. Hat er sich doch selbst ausgesucht.

Die schlichte Beweisführung des Spitzensport-Konsumenten wird niemand ändern können. "Es ist nun mal so", heißt es lapidar.

Bei den Zebras gäbe es in diesem Fall eine Menge zu beleuchten. Mit Bommer ist man aufgestiegen. Zwar war man nur um Tore besser, aber man war wieder ganz oben. Dann wurden ohne Manager eine zweistellige Schar von neuen Hoffnungsträgern verpflichtet und der sagenhafte Aha-Effekt mit dem Traumstart in Dortmund lenkte kurz den Blick von der Realität weg. Wenn ein Verein wie der MSV einen 10 - 20 Millionen Euro niedrigeren Etat als eine große Zahl der im Mittelfeld platzierten Bundesligisten hat, zählt das wenig. Dass sich der Trainer von Anfang an auf die zentrale Aussage "wir wollen nur drinbleiben" festgelegt hatte, galt nach den Einkäufen und dem Dortmunder Erfolg wie eine Schutzbehauptung. Hatte doch Walter Hellmich verkündet, irgendwann zum Kreis der Etablierten zu gehören und die dritte Kraft im Revier zu werden. Das war es, was man hören wollte. Dass der Blick auf die harte Realität schneller kam, als mancher befürchtet hatte, wollte so schnell keiner wahrhaben. Der MSV liegt mit den Klubs, die er am Ende hinter sich lassen will auf Augenhöhe. Dass in dieser Saison der Pokalsieger Nürnberg mit unten drin steckt, war nicht zu ahnen. Aufgrund der Etats von Cottbus, Rostock, Bielefeld oder Bochum war der zentrale Blick auf Klassenerhalt so getrübt nicht. Wie so mancher Punkt sozusagen verschenkt wurde, schmerzt schon. Aber: In Bielefeld und Cottbus wurde gewonnen, gegen Rostock gibt es seit Jahren irgendwie ein mentales Problem, wurde die Hansa-Kogge so was wie der Angstgegner der Quergestreiften. Zu einem Zeitpunkt, als es dem MSV von den Punkten her absolut schlecht ging, wurde mit dem Trainer verlängert, um ein Zeichen zu setzen. Danach gab es den sensationellen Punktgewinn in München, den Zittersieg über Nürnberg und nun fünf Punkte in der Rückrunde.

Notorische Kritiker können berechtigt "zu wenig" sagen, die, die die Liga und die Lage neutral einschätzen sprechen von normalen Abläufen.

Klar ist , dass das Remis gegen Rostock zu wenig ist. Klar ist auch, dass der Zug auch dadurch nicht abgefahren ist. Schlimm dabei ist, dass beide Aussagen stimmen, also beide Seiten Recht haben. Auf wen meckern wir jetzt? Harald Jeschke

MSV Duisburg -  FC Hansa Rostock 1:1 (1:1) - MSV kann auch gegen Rostock nicht gewinnen! Wenige Höhepunkte und Unmut gegen Mannschaft und Trainer

 

Bommer: "Ich will dass das Team gegen Rostock raus geht und Gras frisst und hoffe auf volle Unterstützung der Fans!"
Fans und Hellmich wieder auf einer Linie - Willi verlängerte um mindestens zwei Jahre
Duisburg, 6. März 2008 - Das stete Ritual bei den MSV-Pressekonferenzen ist die Verkündung des Gesundheitszutandes der angeschlagenen Spieler. Neben Lamey (Archillesbereich) wird Schlicke (Leiste) definitiv nicht zur Verfügung stehen, wobei dies bei Björn Schlicke noch etwa drei Wochen dauern könnte.
Neuzugang Schröter plagt sich mit einer im Trainingszweikampf gegen Georges N`Doum zugezogenen Kapselgeschichte herum, versucht aber zu trainieren. "Da muss ich eben wieder warten und mir Gedanken machen", nimmt es der Trainer so wie immer.
Zur Personalie gehört auch, dass Tobias Willi (Foto) mit den Zebras einig wurde. Der sympathische Allrounder bleibt für mindestens zwei weitere Jahre. "Ein Option für ein drittes Jahr besteht", erklärte Manger Bruno Hübner erfreut. „Mit Tobias Willi haben wir einen Spieler an uns gebunden, der mit Herzblut beim Verein ist und dessen Einstellung vorbildlich ist.“ Der Vertrag gilt für Bundesliga und 2. Liga. Der Publikumsliebling bestritt seit 2005 40 Bundesligaspiele (1 Tor) und 16 Zweitligaeinstätze (1 Tor) für die Zebras.

Erfreuliches gab es auch vom Treffen zwischen den Fangruppierungen und Walter Hellmich zu berichten. "Da waren gestern am Anfang aufgrund der Vorfälle und Verlautbarungen zuvor doch gewisse Spannungen da", berichtete Bruno Hübner. "Aber nach guter Aussprache mussten beide Seiten feststellen, dass es viele Missverständnisse gegeben hatte. Nach drei Stunden wurde das Kriegsbeil begraben und nun wollen alle gemeinsam wieder nur für das Ziel Klassenerhalt arbeiten."
Und genau darum geht es auch Rudi Bommer. "Ich hoffe, dass uns die Fans wie schon trotz unseres schlechten Spiels in Berlin vom Anfang bis zum Ende voll unterstützen. Wir brauchen das gerade jetzt dringend. Ich will. dass die Mannschaft raus geht und Gras frisst, Wenn die Fans absolut hinter uns stehen, ziehen wir wie in Bielefeld einen weiteren Gegner runter. Dann ist alles drin."

Er rechnet mit zurückhaltend operierenden Rostockern, die auf ihre Chance lauern werden. "Das wird kein schönes Spiel, aber es geht ja auch um viel. Es ist wirklich ein 6-Punkte-Spiel, so wie gegen Bielefeld. Wenn es gelingt Rostock zu schlagen, ist ein weiteres Team mit unten drin und alles offen." Harald Jeschke

MSV- Hansa Rostock
ZebraMagazine ab Freitag in den Shops

Die ZebraMagazine zum Spiel gegen Hansa Rostock sind bereits ab Freitag, 14 Uhr, in den ZebraShops Arena und Meiderich erhältlich. Die wichtigsten Themen im Überblick:

- Im Porträt: Neuzugang Claudiu Niculescu
- Der Gegner: Keller-Odyssee an der Ostsee
- Zebrastreifen: Kostenlose Mitgliedschaft für Neugeborene
- Unvergessene Zebras: Der zahnlose Schotte
- Mein Traumspiel: Beuckerts Pokalerinnerungen
Der Preis beträgt wie immer 1 €.

2:1-Trainingsspielsieg gegen Fortuna Düsseldorf
Duisburg, 4. März 2008 - Das kurzfristig vereinbarte Trainingsspiel gegen den Regionalligisten Fortuna Düsseldorf hat der MSV Duisburg mit 2:1 (1:1) gewonnen.
Nach dem frühen Rückstand durch Kastrati drehte der MSV noch das Spiel. Trainer Rudi Bommer wechselte die Mannschaft in der Halbzeitpause komplett durch. Außer dem verletzten Björn Schlicke  - fällt nach erlittenem Muskelfaserriss im Spiel bei Hertha BSC Berlin drei Wochen aus - und dem angeschlagenen Manasseh Ishiaku kamen alle Spieler zum Einsatz.
MSV Duisburg: Herzog (46. Beuckert) - Willi (46.Lamey), Avalos (46.Filipescu), Fernando (46.Weber), Caceres (46. Boland) - Tararache (46.Bodzek), Maicon (46.Grlic), Schröter (46.Georgiev), Tiffert (46.Daun) - Niculescu (46.Mölders, 75.Terodde), Vrucina (60. Tosunoglu)

Tore: 0:1 (5.) Kastrati, 1:1 (40.Foulelfmeter) Niculescu, 2:1 (63.) Georgiev
Trainingsspiel gegen Fortuna Düsseldorf

Duisburg, 3. März 2008 - Der MSV hat ein Trainingsspiel gegen den Regionalligisten Fortuna Düsseldorf kurzfristig vereinbart. Anstoß ist am Dienstag, 4.3.08, um 15 Uhr an der Westender Straße.
Beide Mannschaften werden überwiegend Spieler einsetzen, die zuletzt wenig Spielpraxis sammeln konnten. Außerdem sollen Spieler aus dem Amateur - und Jugendbereich zum Einsatz kommen.

Karten für das Spiel auf Schalke
Stehplätze ausverkauft - noch Sitzplätze vorhanden!
Tickets für das Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 sind im ZebraShop MSV-Arena und im ZebraShop Westender Straße noch bis kommenden Donnerstag erhältlich. Die Shops sind ab 10 Uhr geöffnet. Jeder Käufer kann bis zu vier Karten für dieses Spiel erwerben!
Stehplätze sind bereits ausverkauft!
Noch erhältlich sind (Stand 03.03.2008) Sitzplätze, in geringer Anzahl und ausschließlich im ZebraShop MSV-Arena:

22,50 € (Block S1)
29,50 € (Block U & 62)
42,50 €
52,50 €

Im ZebraShop Westender Straße sind ausschließlich noch folgende Karten erhältlich:
Sitzplätze: 52,50 €
Die Karten sind bis kommenden Donnerstag, den 06. März 2008, 12:00 Uhr, erhältlich.

Hertha BSC Berlin - MSV Duisburg 2:0 (2:0) Nach schlechtem Spiel wieder Tabellenletzter  Bommer: "Haben nun Sechs-Punkte-Spiel gegen Rostock!"