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Zebras bei der Hauptstadt-Hertha:
"Wir wollen unbedingt dran bleiben!" Lavric kein Thema mehr beim MSV Duisburg |
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Duisburg, 28.
Februar 2008 - Die Hertha aus der Hauptstadt auszurechnen ist
ungefähr so schwierig wie eine 100-prozentieg Wettervorhersage.
Da beides nicht geht, nehmen es die Zebras morgen so wie es
kommt. Zu allererst ohne Gelbsünder Tiffert. Für ihn wird
entweder Georgiev oder Maicon von Beginn an dabei sein, so wie auch das
torgefährliche Sturmduo Niculescu und Ishiaku. Mölders oder auch Vrucina
sind
die Einwechselspieler im vorderen Bereich. Da Filipescu nach abgesessener Gelbsperre wieder eingreifen kann und Avalos sich im Training anbot, hat Rudi Bommer im Bereich Viererkette nach sehr langer Durststrecke - trotz der Verletzung von Veigneau - die Qual der Wahl. Maskenmann Fernando Santos hat in Bielefeld gut gespielt, Willi ist auf der linken Seite - kann ja auch rechts wie bewiesen -zur "Bank" geworden und somit haben vorerst Lamey und wie seit langem schon Caceres die schlechtesten Karten. Gespannt sein darf man, welche Rolle Kapitän Grlic vom Trainer zugewiesen bekommt. Die "Bielefelder-Variante" als Libero der Viererkette oder im Verbund mit Tarrache als "Sechserkette" war von Erfolg gekrönt. Und da wäre noch Neuzugang Schröter, der auf der Alm die Zebras in der Anfangsphase mächtig nach vorn gebracht hatte. "Maicon hat sich im Training angeboten und auch Mana hat nach rasenden Kopfschmerzen gut trainieren können. Ich hatte manchmal nur zehn Spieler beim Training, was nun ganz anders aussieht", freute sch Rudi Bommer über Maicon und Ishiaku. Ärgerlich reagierte er auf die Youngster Tosunoglu und Boland. "Sie haben nach Training bei den Profis eine Art Vorbildfunktion in der zweiten Mannschaft. Wie sie sich da aber benommen haben und sich anmachten, das hat mich sehr verärgert. Deshalb habe ich sie aus dem Kader gestrichen", so Rudi Bommer. Mehr oder weniger amüsiert hat er sich über Aussagen des Berliner Managers Dieter Hoeness. "Er behauptet, wir wären eine Mauermannschaft. ich weiß, dass Berlin mit nur einer Spitze, wir aber mit zwei spielen. Soweit zu Maurermannschaft. Die Jungs waren im Training richtig gut drauf und wir wollen jetzt unbedingt dran bleiben."
Klemen Lavric
ist bei den Zebras kein sportliches Thema mehr
Zebra-TV: Erste Bilder vom Hertha-Spiel schon am Freitag im
Internet |
| Vertrag mit Ailton aufgelöst |
| Duisburg, 25./27. Februar 2008 - Der MSV Duisburg und Stürmer Ailton haben den bis zum Saisonende laufenden Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen und mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Der Brasilianer heuerte am 26. Februar beim ukrainischen Tabellenzwölften Metallurg Donezk für zwei Jahre an. |
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Die Zebras sind
dran In Berlin die gute Bielfelder Leistung bestätigen |
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Duisburg, 23.
Februar 2008 - Sie hatten an sich geglaubt, aber nach den
verlorenen Punkten gegen Dortmund, in Wolfsburg und gegen
Stuttgart fiel das immer schwerer. Nun kam die Bestätigung: Wir
sind wirklich auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Wir können den
Klassenerhalt packen. "Wir waren doch nicht schlechter, eigentlich sogar in allen Spielen teilweise das bessere Team", hatte Kämpfer Tiffert frustriert den verlorenen Zählern nachgetrauert. Nun gab es den Dreier, stand sogar die Null. Der Glaube an sich selbst und das schnelle Tor von Schröter sowie die Einstellung der Bielefelder danach hatten die Zebras aufgebaut. Die Rückkehr des Selbstbewusstseins war die Folge. Das schnelle Tor Ishiakus nach der Pause besorgte die restliche Aufbauarbeit. Mit dem 3:0-Hinspielsieg und dem 2:0 auf der Alm ist das die beste Bilanz der Blau-Weißen. Zählt aber morgen nicht mehr. Ein Spiel gewonnen, den Anschluss zu den rettenden Plätzen über den Strich hergestellt - das allein zählt zwar viel, reicht aber natürlich noch lange nicht. Den Sieg mit derselben Leistung und einem Erfolg am Samstag bestätigen, das ist angesagt. Auch in Berlin muss sich die Bommer-Truppe am Freitag nicht verstecken. Die Rückrundenbilanz mit nun 4:7 Punkten und 8:8-Toren zeigt ebenso wie der Rest der Vorrunde, dass die Zebras Tritt gefasst haben. Das steht und fällt mit der sicheren Abwehr, aus der heraus mit mutigem Spiel nach vorn auch die Tore fielen. Immerhin acht in vier Spielen oder anders gesagt mindestens zwei je Partie. Das zeigt auch, dass das Potenzial im Vorwärtsgang gut ist. Ishiaku trifft wieder, Niculescu kann wie bewiesen das auch nahezu jederzeit und wenn die interne Konkurrenz wie Lavric und der aufstrebende Mölders am gleichen Strang ziehen ist da noch viel zu erwarten. In Berlin hat Bommer Alternativen auch in der Kette. Die "mutierte" in Bielefeld von der üblichen "Vierer-Boygroup" zur "Sechser-Gemeinschaft". Das Bindeglied diesmal zum Angriff hieß Schröters. Georgiev bekam eine Pause, hat Konkurrenz und muss nachlegen. Kann er auch. Gleiches gilt für Maicon. In Berlin steht Gelbsünder Filipescu wieder zur Verfügung und könnte Avalos erstmals eingreifen. Das Problem: Warum sollte Bommer die bei den Arminen so relativ stabile Formation ändern? Eine Sofortmaßnahme bietet sich also nicht zwingend an, eventuell taktische Überlegungen. Aber der bislang stets von Verletzungen gebeutelte MSV kommt allmählich in dieser Hinsicht in ruhigeres Fahrwasser. Die Marschroute der beiden nächsten Wochen ist klar: Bei der Hertha nicht verlieren um gewappnet ins "kleine Finale" gegen Rostock zu gehen. Harald Jeschke |
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Dran bleiben um drin zu bleiben -
Zebras mit vielleicht letzter Chance Punkteabstand zu verringern Starke kehrt ins Tor zurück |
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Duisburg, 22.
Februar 2008 - Beide Teams wollen bzw. müssen punkten. Die
Arminen haben in der Rückrunde noch keinen, die Zebras einen
Punkt erkämpfen können. Währen der MSV Duisburg in der
Auswärtsbilanz auf Rang 13 steht, sind die Arminen hier Letzter.
Schlusslicht ist der MSV in der Gesamttabelle und bei den
Heimspielen, bei den Bielefeldern steht hier der 14. Rang zu
Buche. Mit dem neuen Coach Michael Frontzek konnte bislang noch
keine Punkte eingefahren
Die Zebras bereiten sich seit Donnerstag im Trainingslager im Hotel Klosterpforte in Marienfeld auf dieses Finale um den Anschluss vor. Beim MSV boten sich vom Training her die verletzten Spieler Fernando Avalos und Fernando Santos (mit Maske nach Kieferbruch) an. Auch Torhüter Starke war wieder dabei und soll wieder aktiv eingreifen. „Fernando ist topfit und hinterlässt einen guten Eindruck im Training“, sagte Bommer. „Wir wissen um die Bedeutung der Partie. Eine Niederlage wäre fatal, bei einem Sieg sind wir mitten im Geschehen“, so der Zebra-Coach. Fernando Santos würde die Rolle von Filipescu übernehmen, der nach nun fünf gelben Karten für dieses Spiel gesperrt ist. Fehlen wird sicher auch Lamey. Nach dem Ausfall von Veigneau wird Willi wieder auf der linken Abwehrseite spielen. Sehr wahrscheinlich wird Weber, Unglücksrabe des VfB-Spiels, die rechte Seite abdecken. Innen werden Schlicke und Santos versuchen dicht zu machen. Tararache und Grlic werden die "Staubsaugerrolle" vor der
Viererkette übernehmen, Georgiev und Tiffert die Raute
vervollständigen. Niculescu (gesetzt) könnte zunächst mit
Mölders, später mit Ishiaku - oder auch umgekehrt - den
Vorwärtsgang übernehmen. In Reserve hat Rudi Bommer Beuckert, Avalos, Caceres, Lavric und Vrucna. Neuzugang Schröter (Foto) könnte eventuell sogar ein Kandidat für die Startelf sein. Beim Gegner können die zuletzt Gelbgesperrten Böhme und Kauf wieder eingreifen. |
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| Wenn auch die MSV-Arena immer so voll wäre... | ||||||||||||
Duisburg-Meiderich,
20. Februar 2008 - Im überfüllten Saal im Centrum Westende gab
es die erwarteten heißen Diskussionen beim Tagesordnungspunkt
Aussprache zum Bericht des Vorstandes. Es gab zudem die Wahl in
den Aufsichtsrat des MSV-Fans Andreas Peters und die Abwahl von
Heike Pauly - es gab aber keine Entschuldigung von Walter
Hellmich. Zu sehr fühlte sich der Unternehmer von den Fans
getroffen. Er wolle aber eine Aussprache mit den Fangruppieren.
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| „zebra-tv.de“ geht auf Sendung | ||||||||||||
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Duisburg, 19.
Februar 2008 - MSV-Spiele in voller Länge und in der
Zusammenfassung online sehen! Pünktlich um 13 Uhr geht am
Mittwoch, den 20. Februar, das vereinseigene "zebra-tv" des MSV
Duisburg im Internet auf Sendung. Unter www.zebra-tv.de sind ab
sofort die bislang absolvierten Spiele der Rückrunde in voller
Länge sowie als Highlight-Schnitt verfügbar. Zum „Schnuppern"
ist außerdem das Heimspiel gegen den BVB (3:3) als
Highlight-Schnitt kostenlos zu sehen. Die Premiere erlebt das "zebra-tv"
mit dem Auswärtsspiel am kommenden Samstag, 23. Februar, bei
Arminia Bielefeld. Dann sind ab etwa 20 Minuten nach Schlusspfiff die Bundesligaspiele des MSV in kompletter Länge zu sehen. Gut 45 Minuten nach Schlusspfiff kann man sich eine Spielzusammenfassung von drei bis fünf Minuten ansehen. Die Kosten liegen bei nur 3,95 € pro Monat. Damit gibt es die ersten kompakten Highlights schneller als im Free-TV. Beim Auswärtsspiel in Berlin (29.2.) haben die MSV-Fans durch dieses Angebot sogar die Möglichkeit, bereits am Freitagabend noch das Spiel in voller Länge oder in der Zusammenfassung zu sehen. Ein Abo ab sechs Monaten Länge beinhaltet eine Rabattierung auf den Preis! Partner des MSV bei diesem Projekt sind die Deutsche Telekom AG, die mit ihren Partnern Plazamedia GmbH und BTD Newmedia GmbH für die Bereitstellung der Bilder verantwortlich zeichnet. Die Telekom ist Partner der DFL und Rechteinhaber der Bewegt-Bilder im Internet. Plazamedia liefert die bearbeiteten Bilder und Zusammenfassungen einschließlich Kommentar. BTD Newmedia ist eine Full Service-Internetagentur, die im Online-Bereich spezialisiert ist und bereits für verschiedene Bundesligisten die IP-TV-Plattform betreibt sowie den kompletten technischen Service bietet. Mittelfristig will der MSV Duisburg dieses Angebot erweitern. Schrittweise werden in den nächsten Wochen und Monaten über die Bundesligaspiele hinaus Beiträge angeboten, wie beispielsweise Aufzeichnungen der wöchentlichen Pressekonferenzen, Vorberichte vor Spieltagen oder andere exklusive Beiträge rund um den Zebrastall, die es wirklich nur auf dieser Plattform gibt. Bielefeld – MSV: Tickets noch bis 12 Uhr Tickets für das Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld (23.2.08) sind noch bis Mittwoch, 20.02.08, 12 Uhr, in den ZebraShops Arena und Westender Straße erhältlich. Die Preise im Überblick: Stehplatz: €; 10,50 € Sitzplatz : 19,50-33,50 € |
| Ungemütliche Jahreshauptversammlung? |
Duisburg, 18.
Februar 2008 - Niemand muss Prophet spielen um zu sagen, dass es
auf der J ahreshauptversammlung
des MSV Duisburg am Mittwoch eventuell etwas
diskussionsfreudiger zugehen wird. Insider meinen sogar, dass es
für Walter Hellmich ungemütlich werden könnte. Warum liegt auf
der Hand. Einhergehend mit fehlendem sportlichen Erfolg regt
sich Unmut, wird Kritik laut. Damit muss man umgehen können.
Immerhin trifft sich am Mittwoch die zahlende Zebra-Herde,
anders als in der MSV-Arena, wo Fans - das sind nicht immer
Mitglieder - ihren Unmut am Retter und Macher der
Fußball-Profiabteilung des MSV Duisburg auslassen.Sanierung der Finanzen, Neubau der MSV-Arena, zweimaliger Aufstieg bei bislang einem Abstieg - in die erste Bundesliga, 30-fach höhere Merchandisingeinnahmen, weltweit operierende und dauerhart mitwirkende Sponsoren ins Boot geholt sowie das Trainingsdomizil an der Westender Straße auf echtes Bundesliganiveau gebracht: Und: Die Mitarbeiterstruktur wesentlich professioneller gestaltet, so dass hier die Zukunftsfähigkeit auch des Arbeitsplatzes rund um den Zebra-Spielbetrieb im bezahlten Fußball zu sichern. Das alles gerät sozusagen wie ein Naturgesetz blitzschnell in Vergessenheit. Klar hat der Fan das Recht zum Mosern. Selbstverständlich kann der zahlende Gast erwarten, dass die Musik, die er bezahlt, zumindest den Anschein erweckt, alles an Leistung zu geben, was machbar ist. Wenn dann das Ergebnis nicht immer stimmt, kann man das so oder so sehen. Nur negativ sehen es die Fans, wenn habherzig ohne Leistungsbereitschaft - erste Hälfte gegen Stuttgart - gearbeitet wird und alles wie reine und emotionslose Söldnerarbeit aussieht, mechanisch abgespult, eben unterirdisch. Anders natürlich, wenn sich der offenkundig Hintern aufgerissen wird - zweite Hälfte erste Viertelstunde - und sogar ein Resultat gekippt wird - und as gegen den amtierenden Meister. Das hilft aber wenig, wenn "Letzte-Sekunden-Tore" durch individuelle Fehler den Lohn der Arbeit rauben. Das mutet an wie unbezahlte Überstunden, weil vergessen wurde abzustempeln. Das nervt. Das ruft Reaktionen hervor. Und damit muss man umgehen können. Da von einigen Idioten zu sprechen ist wenig hilfreich. Auch diese Idioten hängen am Verein, sonst würden sie nicht hingehen und sich so aufregen. Ein gewisses Maß an Masochismus ist schon da, ein bestimmtes Hoffnungspotenzial aber immer noch. Die Lösung liegt wohl wie oft im Leben in der Mitte. Hoffnung haben, diese nicht aufgeben aber berechtigt und moderat kritisieren und diese Kritik auch annehmen. Leicht gesagt oder geschrieben, wenn man nicht mitten drin steckt und mit dem Verein zittert. Aber jeder
Duisburger steckt irgendwie mittendrin. Der MSV Duisburg ist und
bleibt der beste Werbeträger der Stadt - ob man nun will oder
nicht. Das Selbstwertgefühl auch der großen Fraktion der
Nicht-Fußballinteressieren steigt auch, wenn oben mitspielt
wird. Und es leidet selbstverständlich - zugegeben vielleicht
ein bisschen weniger - wenn es wieder eine Liga tiefer geht.
Düsseldorf kann da ein langes Lied von singen - Köln übrigens
auch. Aber warum sind bei den aktuellen Zweitligisten wie
Mönchengladbach oder Köln im Abstiegsspielzeiten trotzdem fast
ständig bis zu 50 000 Fans anzutreffen und in Duisburg soeben 20
000 wenn es gegen den Meister geht? Irgendwo gibt es irgendwie
Welten, die dazwischen liegen müssen aber niemand erklären kann
wieso eigentlich. |
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Hitzlspergers Siegtreffer war auch noch das 1500. Gegentor des MSV in der Bundesliga |
| "Wir brauchen Punkte und keine Geduld mehr mit Spielern!", fordert Rudi Bommer |
Duisburg, 15.
Februar 2008 - Die Meldungen von gestern oder gar vorgestern
sind schnell Schall und Rauch. So auch bei MSV-Trainer Rudi
Bommer, der nun doch nicht auf Starke im Tor oder
Neuzugang
Avalos (Foto Manuela Ihnle) im Brennpunkt Innenverteidigung
einsetzen kann. "In beiden Fällen arbeiten wir auf das Spiel
gegen Bielefeld hin", so der nach dem Wolfsburger Spiel immer
noch angefressen wirkende Trainer."Ich habe in mehr als 20 Jahren Bundesliga kein Spiel in Erinnerung, in dem ich solche individuellen Fehler gemacht habe wie wir in diesem Spiel", grantelte der Coach, der nur mit größter Anstrengung selbst das Spiel überstanden hatte. Ein sehr schmerzhafter Infekt hatte ihm neben dem Spiel des Teams noch zusätzlich geplagt. Während bei den beiden also der Faktor Zeit zählt, ist es bei Michael Lamey die Verletzung aber auch das Auftreten, was dem Niederländer eine Pause beschert. "Er muss einmal nachdenken", so der Trainer kurz und bündig. Nachdenken musste auch Sven Beuckert, der nun erneut in den Fokus rücken wird. Mit ihm hatten Trainer und Manager Hübner ein ganz spezielles Gespräch geführt. "Sein Verhalten kann so nicht toleriert werden. Dieses Fehlverhalten muss abgestellt werden. Darüber haben wir sehr lange gesprochen und Sven Beuckert hatte mich nach dem Gespräch angerufen und gesagt, dass er sich für das konstruktive Gespräch bedankt. Er hätte eingesehen, was falsch gelaufen sei. Also kann er sich morgen rehabilitieren. Das gilt übrigens für das ganze Team. Im Training ist der Ton rauer, was ja auch beim Tabellenstand eigentlich normal erscheint. "Wir brauchen Punkte und keine Geduld mehr mit dem einen oder anderen Spieler", lautet glasklar Bommers Forderung an sein Team. Alternativen hatte er vom Gesamtpersonal her genug, von den Verletzungen her in einigen Bereichen (Innenverteidigung und Tor) eher nicht.
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| Starke und Avalos gegen den VfB Stuttgart einsatzfähig |
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Duisburg, 12.
Februar 2008 - Die großen Sorgenfalten verschwinden zwar nicht
ganz von der Stirn der sportlich Verantwortlichen, aber sie
lichten sich ein wenig. Der beim Spiel in Wolfsburg unter
einem
Infekt leidende Trainer Rudi Bommer musste eine Auszeit nehmen,
aber bei den Spielern gab es schon Besserung. So sind die Signale bei Torhüter Tom Starke und dem argentinischen Innenverteidiger Fernando Horacio Avalaos deutlich auf möglichen Einsatz gegen den Meister ausgerichtet. Also kann es am Samstag Heimdebüts in der Innenverteidigung von Olivier Veigneau, der trotz einiger leichterer Probleme unter dem Strich einen guten Bundesliga-Einstand mit einer Torvorlage feiern konnte - und vielleicht auch das Bundesliga-Erstlingswerk überhaupt von Avalos geben. |
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Mit Wolfsburg fing
das Übel "dumme Niederlagen" an Rudi Bommer: "Trotz des Verletzungspechs wollen wir uns die Punkte wiederholen!" |
Duisburg, 7.
Februar 2008 - Der MSV Duisburg ist - nicht nur jetzt - so etwas
wie die "negative
ämpft, muss der Coach die so
wichtige Innenverteidigung erneut umstellen. "Ich überleg, ob ich neben Schlicke Lamay von Außen nach innen ziehe und mit Olivier Veigneau (Foto rechts) die linke Seite besetzte. Dann müsste allerdings Tobias Willi auch die rechte Seite wechseln." Derartige taktische Überlegungen werden den Trainer wohl bis zum Anpfiff in Wolfsburg beschäftigen. Weiß er doch im Moment noch nicht in welcher Verfassung Lavric und Georgiev von ihren Einsätzen beim jeweiligen Nationalteam zurückkommen. Auch ist Markus Daun noch verletzt. Ishiaku hat zwar das Oberschenkelproblem soweit hinter sich gelassen, "hat aber ein Kopfproblem damit", so der Trainer. Tom Starke ist nach Verletzung so weit wieder hergestellt, aber in Wolfsburg wird Sven Beuckert das Tor hüten. Sascha Mölders ist ebenso eingeplant wie Nikulescu, der so etwas wie eine gesetzte Größe. Mit der 1:3-Heimspielniederlage gegen Wolfsburg hatte beim MSV in der Hinrunde die Serie der "Dummen Niederlagen" ihren Lauf genommen. Der Trainer hatte sich nach dem unglücklichen 3:3-Remis gegen Dortmund an die Videoanalyse gemacht und die Fehler, die zu den Gegentoren führten, mit dem Team durchgekaut. "Wir wissen, was geändert werden muss", so sein Fazit. Eine Tatsache will er aber unbedingt positiv anbringen: "Wenn wir die letzten Spiele der Hinrunde und den Rückrundenstart nehmen, sind wir in vier Spielen nur einmal besiegt worden", stellte er heraus. Ob das auch die Kopfprobleme lösen hilft? Harald Jeschke |
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Hätte, wenn und aber. Jammern und
nachtrauern bringt nichts. Fakt ist, dass die Zebras zwei Punkte
verschenkt haben. Ein 3:3-Remis gab es schon einmal. Dies
fabrizierten beide Revierteams in der Bundesliga-Auftaktsaison
1963/64 im alten Wedau-Stadion. Aber: da lagen die Borussen 3:1
zur Pause vorn und am Ende konnten die Quergestreiften über ein
3:3-Remis jubeln. Es war aber trotzdem ein Tag der Rumänen beim
MSV Duisburg. Filipescu traf mit Saisontor Nummer eins - was
auch für Tobi Willi galt - Niculescu legte Willi prima auf und
Tara versenkte den Elfer so was von kaltschnäuzig neben dem
rechten Innenpfosten. Wer hätte dieses Spiel von den Zebras so erwartet? Die während der letzten Tage erst mit Hübners Hilfe schnell runderneuerten Zebras waren auch trotz der vielen verletzten Stammspieler auf Zack und boten eine starke Partie. Gut von Bommer eingestellt, wurden die Räume eng gemacht und ohne Hektik in der Raute aber auch in der Viererkette agiert. Dass es trotzdem drei Gegentore gab mussten ja auch die personell wesentlich besser bestückten Gäste hinnehmen. So gesehen war der einzige Neuzugang aus Rumänien schnell integriert worden. Vrucinas Drei-Minuten-Einsatz konnte natürlich nicht viel aufzeigen, aber die Ansätze waren gut. Wenn vor allem der in der Kette eingesetzte Argentinier dabei sein kann und Ishiaku voll einsätzfähig, hat Rudi Bommer Alternativen. So gesehen bleibt unter dem Strich durchaus der insgesamt positive Eindruck haften. An der Einsatzbereitschaft der 14 eingesetzten Zebras kann nichts bemängelt werden, wohl in Hinsicht fehlender Cleverness. Gegen den BVB
gab es saisonale Ersterlebnisse für: 42.000
Bundesligator |
| MSV-Pressekonferenz: Gegen Dortmund noch ohne Gaucho |
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Duisburg, 1.
Februar 2008 - Wie sang Barde Heino in einem Gassenhauer so
schön: "Ja ja der Gaucho..." Beim MSV warten sie
weiter auf die erste argentinische Verstärkung mit der Nummer
41 für die bisher so anfällige Abwehr. "Fernando Avalos
sitzt jetzt gerade in der Botschaft in Lissabon und wird uns
morgen definitiv noch nicht helfen können", wiegelte Rudi
Bommer alle Spekulationen um einen möglichen Einsatz des
letzten Neuzugangs der Zebras vor dem Transferschluss ab. Auch
die Freigabe für den Abwehrspieler fehlt noch.
Bei der
turnusmäßigen Pressekonferenz vor dem Dortmund-Spiel mit
MSV-Boss Walter Helmich und Neu-Sportdirektor Bruno Hübner
standen naturgemäß Fragen rund um das spielende Personal auf
den Notizblöcken der Pressevertreter. "Claudiu Niculescu
wird definitiv spielen", legte der Trainer sich im Sturm
fest. Der rumänische Angreifer soll neben Klemen Lavric für
Gefahr sorgen. Wie es in der Abwehr aussehen wird macht Bommer
auch vom Bauchgefühl abhängig. "Ich entscheide nachher
nach den Trainingseindrücken! Die Mannschaft fiebert dem Beginn
entgegen, ist aggressiv und wir haben gut gearbeitet. Ich bin
nach der Hektik der letzten Tage froh dass es endlich
losgeht!" |