Zebra-Archiv Februar 2008

 

Zebras bei der Hauptstadt-Hertha: "Wir wollen unbedingt dran bleiben!"
Lavric kein Thema mehr beim MSV Duisburg
Duisburg, 28. Februar 2008 - Die Hertha aus der Hauptstadt auszurechnen ist ungefähr so schwierig wie eine 100-prozentieg Wettervorhersage. Da beides nicht geht, nehmen es die Zebras morgen so wie es kommt. Zu allererst ohne Gelbsünder Tiffert. Für ihn wird entweder Georgiev oder Maicon von Beginn an dabei sein, so wie auch das torgefährliche Sturmduo Niculescu und Ishiaku.  Mölders oder auch Vrucina sind die Einwechselspieler im vorderen Bereich.

Da Filipescu nach abgesessener Gelbsperre wieder eingreifen kann und Avalos sich im Training anbot, hat Rudi Bommer im Bereich Viererkette nach sehr langer Durststrecke - trotz der Verletzung von Veigneau - die Qual der Wahl. Maskenmann Fernando Santos hat in Bielefeld gut gespielt, Willi ist auf der linken Seite  - kann ja auch rechts wie bewiesen -zur "Bank" geworden und somit haben vorerst Lamey und wie seit langem schon Caceres die schlechtesten Karten. Gespannt sein darf man, welche Rolle Kapitän Grlic vom Trainer zugewiesen bekommt. Die "Bielefelder-Variante" als Libero der Viererkette oder im Verbund mit Tarrache als "Sechserkette" war von Erfolg gekrönt. Und da wäre noch Neuzugang Schröter, der auf der Alm die Zebras in der Anfangsphase mächtig nach vorn gebracht hatte.

"Maicon hat sich im Training angeboten und auch Mana hat nach rasenden Kopfschmerzen gut trainieren können. Ich hatte manchmal nur zehn Spieler beim Training, was nun ganz anders aussieht", freute sch Rudi Bommer über Maicon und Ishiaku. Ärgerlich reagierte er auf die Youngster Tosunoglu und Boland. "Sie haben nach Training bei den Profis eine Art Vorbildfunktion in der zweiten Mannschaft. Wie sie sich da aber benommen haben und sich anmachten, das hat mich sehr verärgert. Deshalb habe ich sie aus dem Kader gestrichen", so Rudi Bommer. Mehr oder weniger amüsiert hat er sich über Aussagen des Berliner Managers Dieter Hoeness. "Er behauptet, wir wären eine Mauermannschaft. ich weiß, dass Berlin mit nur einer Spitze, wir aber mit zwei spielen. Soweit zu Maurermannschaft. Die Jungs waren im Training richtig gut drauf und wir wollen jetzt unbedingt dran bleiben."

Klemen Lavric ist bei den Zebras kein sportliches Thema mehr
"Ein Spieler, der sich nicht über Leistungen anbietet, aber einen Stammplatz fordert und wenn er den nicht erhält sich zweieinhalb Monate auf die Tribüne setzten wird, das ist schon starker Tobak. Seit nun eineinhalb Jahren ist er bei mir und ich habe ihm immer alle Möglichkeiten offen gelassen.  Bei mir ist  Klemen Lavric definitiv kein Thema mehr. Bruno Hübner und der Chef kümmern sich jetzt um diese Personalie", ließ der Trainer richtig Dampf ab. Heißt im Klartext: Nach den ultimativen Forderungen des slowenischen Nationalstürmers wird er tatsächlich auf der Tribüne sitzen - aber aus disziplinarischen Gründen seines Arbeitgebers. Rudi Bommer räumt auf jeden Fall auf. "Wir kämpfen um`s überleben und er denkt nur in Einzel-Überlegungen. Ich habe schon viel erlebt, aber keine Leistungen zeigen und dann über die Medien den Stammplatz fordern...!" Sollte sich eine Möglichkeit wie bei Ailton anbieten - der MSV wird sie wohl nutzen. Harald Jeschke

Zebra-TV: Erste Bilder vom Hertha-Spiel schon am Freitag im Internet
Wer bereits am Freitagabend die ersten Bewegtbilder vom Auswärtsspiel der Zebras in Berlin sehen möchte, hat ab sofort die Möglichkeit dazu. Unter www.zebra-tv.de steht das Spiel bereits 15 Minuten nach Abpfiff als Videostream zur Verfügung. 45 Minuten nach Ende der Partie haben alle registrierten User zusätzlich die Möglichkeit, sich einen Highlight-Schnitt von drei bis fünf Minuten anzusehen, und das, so oft und wann sie wollen und noch bevor die ersten Bilder am Samstag im Fernsehen laufen.
Zebra-TV ist für nur 3,95€ pro Monat nach Onlineanmeldung zu haben.

Niederrheinpokal: Endspiel in der MSV-Arena
Das Endspiel um den Diebels-Niederrheinpokal zwischen Fortuna Düsseldorf und
RW Essen wird am Dienstag, 8. April 2008, 19.30 Uhr, auf Wunsch des Fußballverbands Niederrhein in der MSV-Arena ausgetragen.
Ebenso sprachen sich beide Vereine für eine Austragung in einem neutralen Stadion aus, das natürlich auch den Sicherheitsanforderungen für diese Paarung genügt. Daraufhin hatte der FVN den MSV Duisburg gebeten, die MSV-Arena zur Verfügung zu stellen. Die Verantwortlichen des MSV Duisburg haben sich diesem Wunsch nicht verschlossen.
Informationen zu organisatorischen Angelegenheiten und Ticketverkauf werden nicht vor dem 11.März 2008 bekannt gegeben.

ZebraFamily: Kostenlose Mitgliedschaft und Willkommenspaket für Neugeborene
Zusammen mit den Krankenhäusern Bethesda, St. Anna und dem Klinikum Duisburg vergibt der MSV Duisburg ab sofort ein Willkommensgeschenk an alle Neugeborenen in Duisburg. Das ZebraFamily-Willkommenspaket beinhaltet ein MSV-Fläschchen sowie einen MSV-Schnuller mit passender Schnullerkette. Gleichzeitig erhält der Duisburger-Nachwuchs kostenlos eine sechsjährige Mitgliedschaft in der ZebraFamily.

Als erstes freuten sich Jan-Marvin und seine Mutter Zuzana Petrunova über das weiß-blaue Präsent. Stellvertretend für die Duisburger Kliniken empfingen Prof. Werner Neuhaus (Chefarzt) und Gerd Wengeler (Geschäftsführer) vom ev. Krankenhaus Bethesda das erste Willkommenspaket von Björn Scheferling, Marketing-Leiter des MSV Duisburg (Foto im Anhang).

In den jeweiligen Krankenhäusern bekommen die Eltern fortan einen Gutschein ausgehändigt, den Sie ausgefüllt in den ZebraShops Arena und Meiderich abgeben können und dafür das ZebraFamily-Willkommenspaket erhalten.

Vertrag mit Ailton aufgelöst
Duisburg, 25./27. Februar 2008 -  Der MSV Duisburg und Stürmer Ailton haben den bis zum Saisonende laufenden Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen und mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Der Brasilianer heuerte am 26. Februar beim ukrainischen Tabellenzwölften Metallurg Donezk für zwei Jahre an.
Die Zebras sind dran
In Berlin die gute Bielfelder Leistung bestätigen
Duisburg, 23. Februar 2008 - Sie hatten an sich geglaubt, aber nach den verlorenen Punkten gegen Dortmund, in Wolfsburg und gegen Stuttgart fiel das immer schwerer. Nun kam die Bestätigung: Wir sind wirklich auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Wir können den Klassenerhalt packen.
"Wir waren doch nicht schlechter, eigentlich sogar in allen Spielen teilweise das bessere Team", hatte Kämpfer Tiffert frustriert den verlorenen Zählern nachgetrauert. Nun gab es den Dreier, stand sogar die Null. Der Glaube an sich selbst und das schnelle Tor von Schröter sowie die Einstellung der Bielefelder danach hatten die Zebras aufgebaut. Die Rückkehr des Selbstbewusstseins war die Folge. Das schnelle Tor Ishiakus nach der Pause besorgte die restliche Aufbauarbeit.
Mit dem 3:0-Hinspielsieg und dem 2:0 auf der Alm ist das die beste Bilanz der Blau-Weißen.
Zählt aber morgen nicht mehr. Ein Spiel gewonnen, den Anschluss zu den rettenden Plätzen über den Strich hergestellt  - das allein zählt zwar viel, reicht aber natürlich noch lange nicht. Den Sieg mit derselben Leistung und einem Erfolg am Samstag bestätigen, das ist angesagt. Auch in Berlin muss sich die Bommer-Truppe am Freitag nicht verstecken.
Die Rückrundenbilanz mit nun 4:7 Punkten und 8:8-Toren zeigt ebenso wie der Rest der Vorrunde, dass die Zebras Tritt gefasst haben. Das steht und fällt mit der sicheren Abwehr, aus der heraus mit mutigem Spiel nach vorn auch die Tore fielen. Immerhin acht in vier Spielen oder anders gesagt mindestens zwei je Partie.
Das zeigt auch, dass das Potenzial im Vorwärtsgang gut ist. Ishiaku trifft wieder, Niculescu kann wie bewiesen das auch nahezu jederzeit und wenn die interne Konkurrenz wie Lavric und der aufstrebende Mölders am gleichen Strang ziehen ist da noch viel zu erwarten.
In Berlin hat Bommer Alternativen auch in der Kette. Die "mutierte" in Bielefeld von der üblichen "Vierer-Boygroup" zur "Sechser-Gemeinschaft". Das Bindeglied diesmal zum Angriff hieß Schröters. Georgiev bekam eine Pause, hat Konkurrenz und muss nachlegen. Kann er auch. Gleiches gilt für Maicon.

In Berlin steht Gelbsünder Filipescu wieder zur Verfügung und könnte Avalos erstmals eingreifen. Das Problem: Warum sollte Bommer die bei den Arminen so relativ stabile Formation ändern? Eine Sofortmaßnahme bietet sich also nicht zwingend an, eventuell taktische Überlegungen. Aber der bislang stets von Verletzungen gebeutelte MSV kommt allmählich in dieser Hinsicht in ruhigeres Fahrwasser. Die Marschroute der beiden nächsten Wochen ist klar: Bei der Hertha nicht verlieren um gewappnet ins "kleine Finale" gegen Rostock zu gehen. Harald Jeschke

DSC Arminia Bielefeld - MSV Duisburg 0:2 (0:1 )
Voll konzentrierte Zebras siegten völlig verdient - Auswärtssieg macht so richtig Mut

Dran bleiben um drin zu bleiben - Zebras mit vielleicht letzter Chance Punkteabstand zu verringern
Starke kehrt ins Tor zurück
Duisburg, 22. Februar 2008 - Beide Teams wollen bzw. müssen punkten. Die Arminen haben in der Rückrunde noch keinen, die Zebras einen Punkt erkämpfen können. Währen der MSV Duisburg in der Auswärtsbilanz auf Rang 13 steht, sind die Arminen hier Letzter. Schlusslicht ist der MSV in der Gesamttabelle und bei den Heimspielen, bei den Bielefeldern steht hier der 14. Rang zu Buche. Mit dem neuen Coach Michael Frontzek konnte bislang noch keine Punkte eingefahren werden. Beim MSV hätte es gegen Dortmund, in Wolfsburg und gegen den VfB schon den einen oder anderen Zähler geben können. Das zur Ausgangslage.
Die Zebras bereiten sich seit Donnerstag im Trainingslager im Hotel Klosterpforte in Marienfeld auf dieses Finale um den Anschluss vor.

Beim MSV boten sich vom Training her die verletzten Spieler Fernando Avalos und Fernando Santos (mit Maske nach Kieferbruch) an. Auch Torhüter Starke war wieder dabei und soll wieder aktiv eingreifen.  „Fernando ist topfit und hinterlässt einen guten Eindruck im Training“, sagte Bommer. „Wir wissen um die Bedeutung der Partie. Eine Niederlage wäre fatal, bei einem Sieg sind wir mitten im Geschehen“, so der Zebra-Coach.
Fernando Santos würde die Rolle von Filipescu übernehmen, der nach nun fünf gelben Karten für dieses Spiel gesperrt ist.
Fehlen wird sicher auch Lamey. Nach dem Ausfall von Veigneau wird Willi wieder auf der linken Abwehrseite spielen. Sehr wahrscheinlich wird Weber, Unglücksrabe des VfB-Spiels, die rechte Seite abdecken. Innen werden Schlicke und Santos versuchen dicht zu machen.
Tararache und Grlic werden die "Staubsaugerrolle" vor der Viererkette übernehmen, Georgiev und Tiffert die Raute vervollständigen. Niculescu (gesetzt) könnte zunächst mit Mölders, später mit Ishiaku - oder auch umgekehrt - den Vorwärtsgang übernehmen.
In Reserve hat Rudi Bommer Beuckert, Avalos, Caceres, Lavric und Vrucna. Neuzugang Schröter (Foto) könnte eventuell sogar ein Kandidat für die Startelf sein.
Beim Gegner können die zuletzt Gelbgesperrten Böhme und Kauf wieder eingreifen.
Wenn auch die MSV-Arena immer so voll wäre...
Duisburg-Meiderich, 20. Februar 2008 - Im überfüllten Saal im Centrum Westende gab es die erwarteten heißen Diskussionen beim Tagesordnungspunkt Aussprache zum Bericht des Vorstandes. Es gab zudem die Wahl in den Aufsichtsrat des MSV-Fans Andreas Peters und die Abwahl von Heike Pauly - es gab aber keine Entschuldigung von Walter Hellmich. Zu sehr fühlte sich der Unternehmer von den Fans getroffen. Er wolle aber eine Aussprache mit den Fangruppieren.
Die JHV im Centrum Westende war sehr gut besucht
 
V.l.: Heiße Diskussionen bei der Aussprache zu den Berichten. Dietmar Cremer, Artur Grzesiek, Walter Hellmich und Geschäftsführer Björn Bremer.
Fan diskutiert mit dem Vorstand Vorstandsbericht von Walter Hellmich
Auch beim MSV sitzt man in der ersten Reihe Fotos von Manfred Schneider Manuela Ihnle - allein unter Männern
„zebra-tv.de“ geht auf Sendung
Duisburg, 19. Februar 2008 - MSV-Spiele in voller Länge und in der Zusammenfassung online sehen! Pünktlich um 13 Uhr geht am Mittwoch, den 20. Februar, das vereinseigene "zebra-tv" des MSV Duisburg im Internet auf Sendung. Unter www.zebra-tv.de sind ab sofort die bislang absolvierten Spiele der Rückrunde in voller Länge sowie als Highlight-Schnitt verfügbar. Zum „Schnuppern" ist außerdem das Heimspiel gegen den BVB (3:3) als Highlight-Schnitt kostenlos zu sehen. Die Premiere erlebt das "zebra-tv" mit dem Auswärtsspiel am kommenden Samstag, 23. Februar, bei Arminia Bielefeld.
Dann sind ab etwa 20 Minuten nach Schlusspfiff die Bundesligaspiele des MSV in kompletter Länge zu sehen. Gut 45 Minuten nach Schlusspfiff kann man sich eine Spielzusammenfassung von drei bis fünf Minuten ansehen. Die Kosten liegen bei nur 3,95 € pro Monat. Damit gibt es die ersten kompakten Highlights schneller als im Free-TV. Beim Auswärtsspiel in Berlin (29.2.) haben die MSV-Fans durch dieses Angebot sogar die Möglichkeit, bereits am Freitagabend noch das Spiel in voller Länge oder in der Zusammenfassung zu sehen.  Ein Abo ab sechs Monaten Länge beinhaltet eine Rabattierung auf den Preis!

Partner des MSV bei diesem Projekt sind die Deutsche Telekom AG, die mit ihren Partnern Plazamedia GmbH und BTD Newmedia GmbH für die Bereitstellung der Bilder verantwortlich zeichnet. Die Telekom ist Partner der DFL und Rechteinhaber der Bewegt-Bilder im Internet.
Plazamedia liefert die bearbeiteten Bilder und Zusammenfassungen einschließlich Kommentar. BTD Newmedia ist eine Full Service-Internetagentur, die im Online-Bereich spezialisiert ist und bereits für verschiedene Bundesligisten die IP-TV-Plattform betreibt sowie den kompletten technischen Service bietet.

Mittelfristig will der MSV Duisburg dieses Angebot erweitern. Schrittweise werden in den nächsten Wochen und Monaten über die Bundesligaspiele hinaus Beiträge angeboten, wie beispielsweise Aufzeichnungen der wöchentlichen Pressekonferenzen, Vorberichte vor
Spieltagen oder andere exklusive Beiträge rund um den Zebrastall, die es wirklich nur auf dieser Plattform gibt.
Bielefeld – MSV: Tickets noch bis 12 Uhr
Tickets für das Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld (23.2.08) sind noch bis Mittwoch, 20.02.08, 12 Uhr, in den ZebraShops Arena und Westender Straße erhältlich. Die Preise im Überblick: Stehplatz: €; 10,50 € Sitzplatz : 19,50-33,50 €
Ungemütliche Jahreshauptversammlung? 
Duisburg, 18. Februar 2008 - Niemand muss Prophet spielen um zu sagen, dass es auf der Jahreshauptversammlung des MSV Duisburg am Mittwoch eventuell etwas diskussionsfreudiger zugehen wird. Insider meinen sogar, dass es für Walter Hellmich ungemütlich werden könnte. Warum liegt auf der Hand. Einhergehend mit fehlendem sportlichen Erfolg regt sich Unmut, wird Kritik laut. Damit muss man umgehen können. Immerhin trifft sich am Mittwoch die zahlende Zebra-Herde, anders als in der MSV-Arena, wo Fans - das sind nicht immer Mitglieder - ihren Unmut am Retter und Macher der Fußball-Profiabteilung des MSV Duisburg auslassen.
Sanierung der Finanzen, Neubau der MSV-Arena, zweimaliger Aufstieg bei bislang einem Abstieg - in die erste Bundesliga, 30-fach höhere Merchandisingeinnahmen, weltweit operierende und dauerhart mitwirkende Sponsoren ins Boot geholt sowie das Trainingsdomizil an der Westender Straße auf echtes Bundesliganiveau gebracht: Und: Die Mitarbeiterstruktur wesentlich professioneller gestaltet, so dass hier die Zukunftsfähigkeit auch des Arbeitsplatzes rund um den Zebra-Spielbetrieb im bezahlten Fußball zu sichern.
Das alles gerät sozusagen wie ein Naturgesetz blitzschnell in Vergessenheit. Klar hat der Fan das Recht zum Mosern. Selbstverständlich kann der zahlende Gast erwarten, dass die Musik, die er bezahlt, zumindest den Anschein erweckt, alles an Leistung zu geben, was machbar ist. Wenn dann das Ergebnis nicht immer stimmt, kann man das so oder so sehen. Nur negativ sehen es die Fans, wenn habherzig ohne Leistungsbereitschaft - erste Hälfte gegen Stuttgart - gearbeitet wird und alles wie reine und emotionslose Söldnerarbeit aussieht, mechanisch abgespult, eben unterirdisch. Anders natürlich, wenn sich der offenkundig Hintern aufgerissen wird - zweite Hälfte erste Viertelstunde - und sogar ein Resultat gekippt wird - und as gegen den amtierenden Meister.
Das hilft aber wenig, wenn "Letzte-Sekunden-Tore" durch individuelle Fehler den Lohn der Arbeit rauben. Das mutet an wie unbezahlte Überstunden, weil vergessen wurde abzustempeln. Das nervt. Das ruft Reaktionen hervor. Und damit muss man umgehen können. Da von einigen Idioten zu sprechen ist wenig hilfreich. Auch diese Idioten hängen am Verein, sonst würden sie nicht hingehen und sich so aufregen. Ein gewisses Maß an Masochismus ist schon da, ein bestimmtes Hoffnungspotenzial aber immer noch.
Die Lösung liegt wohl wie oft im Leben in der Mitte. Hoffnung haben, diese nicht aufgeben aber berechtigt und moderat kritisieren und diese Kritik auch annehmen. Leicht gesagt oder geschrieben, wenn man nicht mitten drin steckt und mit dem Verein zittert.

Aber jeder Duisburger steckt irgendwie mittendrin. Der MSV Duisburg ist und bleibt der beste Werbeträger der Stadt - ob man nun will oder nicht. Das Selbstwertgefühl auch der großen Fraktion der Nicht-Fußballinteressieren steigt auch, wenn oben mitspielt wird. Und es leidet selbstverständlich - zugegeben vielleicht ein bisschen weniger - wenn es wieder eine Liga tiefer geht. Düsseldorf kann da ein langes Lied von singen - Köln übrigens auch. Aber warum sind bei den aktuellen Zweitligisten wie Mönchengladbach oder Köln im Abstiegsspielzeiten trotzdem fast ständig bis zu 50 000 Fans anzutreffen und in Duisburg soeben 20 000 wenn es gegen den Meister geht? Irgendwo gibt es irgendwie Welten, die dazwischen liegen müssen aber niemand erklären kann wieso eigentlich.
Sind die Duisburger nur Trittbrettfahrer die nur beim Erfolg gern auf den Zug aufspringen? Beim Misserfolg natürlich zuhauf zu "Muffköpfen" werden und nur noch Kritik an allem rauslassen? Es fehlt wohl die rheinische Gelassenheit, lockerer mit Umständen  widriger Art umgehen zu können. Das gilt natürlich für Fans und Verantwortlichen. Harald Jeschke

Jahreshauptversammlung des MSV Duisburg am 20.2.2008 in die Aula des Centrum Westende, in Duisburg Meiderich, Westender Straße 34.
Einlass ist um 18.00 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr. Zutritt haben alle Mitglieder
ab 18 Jahren. Bitte bringen Sie Ihren Mitgliedsausweis und Personalausweis mit! Mitglieder mit weniger als sechs Monaten Vereinszugehörigkeit haben kein Wahlrecht. Mitglieder mit weniger als zwei Jahren Vereinszugehörigkeit sind nicht wählbar.

Tagesordnung:
1. Genehmigung der Niederschrift über die Mitgliederversammlung vom 28.2.2007
2. Berichte des Vorstandes
3. Bericht des Aufsichtsrates
4. Berichte der Abteilungen (liegen schriftlich vor)
5. Bericht der Rechnungsprüfer
6. Aussprache zu den Berichten
7. Satzungsänderung
§ 4, Abs. 1) Mitgliedschaft: der Verein hat d) Fördermitglieder,
§ 10, Abs. 3) Mitgliederversammlung: m) Wahl von Delegierten
für den MSV Duisburg 02 Dach verein e. V.
Abs. m) wird zu n), bs. n) wird zu o)
8. Wahl des Wahlausschusses
9. Wahl eines Versammlungsleiters
10. Entlastung des Vorstandes
11. Entlastung des Aufsichtsrates
12. Wahl zum Aufsichtsrat
13. Wahl der Delegierten für die Vertretung im MSV Duisburg 02 Dachverein e.V.
14. Verschiedenes

Veigneau fällt sechs Wochen aus
Pech für den französischen Neuzugang der Zebras Olivier Veigneau. Bei seinem zweiten Einsatz für den MSV zog sich der Defensivspezialist am Wochenende einen Teilabriss des Innenbandes im Knie zu und wird den Zebras voraussichtlich sechs Wochen fehlen. Kapitän Ivica Grlic, der wie Veigneau bereits in der ersten Hälfte im Spiel gegen den VfB Stuttgart verletzt ausgeschieden war, zog sich eine Prellung am Brustkorb zu. Sein Einsatz gegen Arminia Bielefeld am kommenden Wochenende ist möglich.

MSV bezieht Trainingslager
Der MSV wird vor dem Spiel bei Arminia Bielefeld ein Trainingslager beziehen. Die Mannschaft begibt sich bereits am Donnerstagmorgen Richtung Ostwestfalen und wird sich in Marienfeld auf die wichtige Partie vorbereiten. Das letzte Training in Duisburg findet am Mittwoch um 10 Uhr an der Westender Straße statt.

Schalke – MSV: Vorverkauf beginnt
Tickets für das Auswärtsspiel des MSV beim FC Schalke 04, sind ab Dienstag, 19.02.08, in den ZebraShops Arena und Westender Straße erhältlich. Die Shops sind ab 10 Uhr geöffnet. Jeder Käufer kann bis zu vier Karten für dieses Spiel erwerben!
Die Preiskategorien:
Stehplatz: 11,50 €;
Sitzplatz: 17,50 € – 52,50 €

MSV Duisburg -  VfB Stuttgart 2:3 ( 0:2)  Nach verschlafener erster Halbzeit ganz nah an den Punkten - MSV verliert in der Nachspielzeit der Nachspielzeit gegen Stuttgart 2:3

Hitzlspergers Siegtreffer war auch noch das 1500. Gegentor des MSV in der Bundesliga

"Wir brauchen Punkte und keine Geduld mehr mit Spielern!", fordert Rudi Bommer
Duisburg, 15. Februar 2008 - Die Meldungen von gestern oder gar vorgestern sind schnell Schall und Rauch. So auch bei MSV-Trainer Rudi Bommer, der nun doch nicht auf Starke im Tor oder Neuzugang Avalos (Foto Manuela Ihnle) im Brennpunkt Innenverteidigung einsetzen kann. "In beiden Fällen arbeiten wir auf das Spiel gegen Bielefeld hin", so der nach dem Wolfsburger Spiel immer noch angefressen wirkende Trainer.
"Ich habe in mehr als 20 Jahren Bundesliga kein Spiel in Erinnerung, in dem ich solche individuellen Fehler gemacht habe wie wir in diesem Spiel", grantelte der Coach, der nur mit größter Anstrengung selbst das Spiel überstanden hatte. Ein sehr schmerzhafter Infekt hatte ihm neben dem Spiel des Teams noch zusätzlich geplagt.

Während bei den beiden also der Faktor Zeit zählt, ist es bei Michael Lamey die Verletzung aber auch das Auftreten, was dem Niederländer eine Pause beschert. "Er muss einmal nachdenken", so der Trainer kurz und bündig. Nachdenken musste auch Sven Beuckert, der nun erneut in den Fokus rücken wird. Mit ihm hatten Trainer und Manager Hübner ein ganz spezielles Gespräch geführt. "Sein Verhalten kann so nicht toleriert werden. Dieses Fehlverhalten muss abgestellt werden. Darüber haben wir sehr lange gesprochen und Sven Beuckert hatte mich nach dem Gespräch angerufen und gesagt, dass er sich für das konstruktive Gespräch bedankt. Er hätte eingesehen, was falsch gelaufen sei. Also kann er sich morgen rehabilitieren.  Das gilt übrigens für das ganze Team. Im Training ist der Ton rauer, was ja auch beim Tabellenstand eigentlich normal erscheint.

"Wir brauchen Punkte und keine Geduld mehr mit dem einen oder anderen Spieler", lautet glasklar Bommers Forderung an sein Team. Alternativen hatte er vom Gesamtpersonal her genug, von den Verletzungen her in einigen Bereichen (Innenverteidigung und Tor) eher nicht.

Klar ist, dass neben Beuckert auch Fernando Santos wieder eingreifen kann. Im Training klappte es nach dem Kieferbruch nun mit neuer Maske sogar beim Kopfball. Neben ihm sind Tobias Willi und Olivier Veigneau dabei. Vorn ist Niculescu gesetzt. "Was der macht hat Qualität, so auch sein Tor", meinte Bommer. Neben dem Rumänen wird Youngster Sascha Mölders (Foto) spielen. "Mölders hat zwar hinter den Spitzen gespielt, dabei war er frech und schnell und hat sein Sache gut gemacht", lobte der Coach. An den Leistungen der beiden Stürmer haben sich Ishiaku und auch Lavric auszurichten. "Sie müssen sich ranarbeiten", fordert Bommer auch hier.

Was er von Saisonbeginn an forderte ist Geschlossenheit und auch einen Leader, der das Team zusammenstaucht wenn es nötig wird. Der aber ist nicht da. "Teilweise sind mir die Jungs zu brav", musste Rudi Bommer zugeben. Aus der "psychologischen Kiste" kramte er die Startbilanz der beiden Kontrahenten. "Stuttgart ist schlecht aus der Winterpause gekommen, wie sind etwas besser." Mal sehen, ob morgen nicht erneut Nationalstürmer Gomez wie beim Hinspiel den Unterschied macht. Oder diesmal vielleicht Niculescu? Vom Zuschauerzuspruch sieht es derzeit nach einer Kuilisse von rund 23 000 Fans aus.
Mit Tarache und Willi hat Sportdirektor Hübner erste Gespräche für die kommende Saison geführt. "Das wird in den nächsten Tagen fortgesetzt", so Bruno Hübner.  Harald Jeschke

Starke und Avalos gegen den VfB Stuttgart einsatzfähig
Duisburg, 12. Februar 2008 - Die großen Sorgenfalten verschwinden zwar nicht ganz von der Stirn der sportlich Verantwortlichen, aber sie lichten sich ein wenig. Der beim Spiel in Wolfsburg unter einem Infekt leidende Trainer Rudi Bommer musste eine Auszeit nehmen, aber bei den Spielern gab es schon Besserung.
So sind die Signale bei Torhüter Tom Starke und dem argentinischen Innenverteidiger Fernando Horacio Avalaos deutlich auf möglichen Einsatz gegen den Meister ausgerichtet. Also kann es am Samstag Heimdebüts in der Innenverteidigung von Olivier Veigneau, der trotz einiger leichterer Probleme unter dem Strich einen guten Bundesliga-Einstand mit einer Torvorlage feiern konnte -  und vielleicht auch das Bundesliga-Erstlingswerk überhaupt von Avalos geben.

VfL Wolfsburg - MSV Duisburg 2:1(1:1)
Niculescus Tor reichte nicht - kein Vorwurf des Teams an Sven Beuckert
"Kapitän Ivica Grlic: "Was uns fehlt ist Cleverness!"

Mit Wolfsburg fing das Übel "dumme Niederlagen" an
Rudi Bommer: "Trotz des Verletzungspechs wollen wir uns die Punkte wiederholen!"
Duisburg, 7. Februar 2008 - Der MSV Duisburg ist - nicht nur jetzt - so etwas wie die "negative Wundertüte" was das Verletzungspech angeht. "Ich weiß auch nicht", schüttelte Rudi Bommer irgendwie schon fatalistisch anmutend den Kopf. "Es könnte ja mal endlich aufhören." Kaum war Fernando Horacio Avalaos (Foto links) beim Training dabei, rutschte er auf regennassem Rasen aus und war fortan angeschlagen. Da auch Filipescu mit einem schon einmal aufgetretenen Leistenproblem kämpft, muss der Coach die so wichtige Innenverteidigung erneut umstellen.
"Ich überleg, ob ich neben Schlicke Lamay von Außen nach innen ziehe und mit Olivier Veigneau (Foto rechts) die linke Seite besetzte. Dann müsste allerdings Tobias Willi auch die rechte Seite wechseln."
Derartige taktische Überlegungen werden den Trainer wohl bis zum Anpfiff in Wolfsburg beschäftigen. Weiß er doch im Moment noch nicht in welcher Verfassung Lavric und Georgiev von ihren Einsätzen beim jeweiligen Nationalteam zurückkommen. Auch ist Markus Daun noch verletzt. Ishiaku hat zwar das Oberschenkelproblem soweit hinter sich gelassen, "hat aber ein Kopfproblem damit", so der Trainer.
Tom Starke ist nach Verletzung so weit wieder hergestellt, aber in Wolfsburg wird Sven Beuckert das Tor hüten. Sascha Mölders ist ebenso eingeplant wie Nikulescu, der so etwas wie eine gesetzte Größe.
Mit der 1:3-Heimspielniederlage gegen Wolfsburg hatte beim MSV in der Hinrunde die Serie der "Dummen Niederlagen" ihren Lauf genommen. Der Trainer hatte sich nach dem unglücklichen 3:3-Remis gegen Dortmund an die Videoanalyse gemacht und die Fehler, die zu den Gegentoren führten, mit dem Team durchgekaut.
"Wir wissen, was geändert werden muss", so sein Fazit. Eine Tatsache will er aber unbedingt positiv anbringen: "Wenn wir die letzten Spiele der Hinrunde und den Rückrundenstart nehmen, sind wir in vier Spielen nur einmal besiegt worden", stellte er heraus. Ob das auch die Kopfprobleme lösen hilft? Harald Jeschke

MSV Duisburg - Borussia Dortmund  3:3 (2:0) 60 Sekunden fehlten zum Sieg
Trotz zwei Torpremieren: Nur ein Punkt gegen den BVB für die Zebras 

Hätte, wenn und aber. Jammern und nachtrauern bringt nichts. Fakt ist, dass die Zebras zwei Punkte verschenkt haben. Ein 3:3-Remis gab es schon einmal. Dies fabrizierten beide Revierteams in der Bundesliga-Auftaktsaison 1963/64 im alten Wedau-Stadion. Aber: da lagen die Borussen 3:1 zur Pause vorn und am Ende konnten die Quergestreiften über ein 3:3-Remis jubeln. Es war aber trotzdem ein Tag der Rumänen beim MSV Duisburg. Filipescu traf mit Saisontor Nummer eins - was auch für Tobi Willi galt - Niculescu legte Willi prima auf und Tara versenkte den Elfer so was von kaltschnäuzig neben dem rechten Innenpfosten.

Wer hätte dieses Spiel von den Zebras so erwartet? Die während der letzten Tage erst mit Hübners Hilfe schnell runderneuerten Zebras waren auch trotz der vielen verletzten Stammspieler auf Zack und boten eine starke Partie. Gut von Bommer eingestellt, wurden die Räume eng gemacht und ohne Hektik in der Raute aber auch in der Viererkette agiert. Dass es trotzdem drei Gegentore gab mussten ja auch die personell wesentlich besser bestückten Gäste hinnehmen.

So gesehen war der einzige Neuzugang aus Rumänien schnell integriert worden. Vrucinas Drei-Minuten-Einsatz konnte natürlich nicht viel aufzeigen, aber die Ansätze waren gut. Wenn vor allem der in der Kette eingesetzte Argentinier dabei sein kann und Ishiaku voll einsätzfähig, hat Rudi Bommer Alternativen. So gesehen bleibt unter dem Strich durchaus der insgesamt positive Eindruck haften. An der Einsatzbereitschaft der 14 eingesetzten Zebras kann nichts bemängelt werden, wohl in Hinsicht fehlender Cleverness.

Gegen den BVB gab es saisonale Ersterlebnisse für:
- Sven Beuckert mit dem ersten Einsatz im Tor
- Filipescus und Willis erste Bundesligatore
- Niculescus Bundesligadebüt und 252. Bundesligaspieler der Zebras
- Vrucinas Bundesligaeinstand und Bundesligaspieler Nummer 253 der Zebras
siehe MSV A - Z

42.000 Bundesligator
Am heutigen Spieltag fiel übrigens das 42.000 Tor der Bundesliga. Beim Rückrundenstart standen  41.986 Treffer. Mit den 22 erzielten Toren vom Freitag und Samstag steht die Torsumme nun bei bei 42.008.
Tor Nummer eins erzielte Dortmund Timo Konietzka im August 1963 in der 1. Minute beim Auswärtsspiel in Bremen (Endstand 3:2 für Werder).
Tor Nummer 41.000 erzielte Bielefeld Südafrikaner Sibusiso Zuma am 11.11. 2006 (Bielefeld - Frankfurt 3:0). Wenn alle Minutenangaben stimmen, dürfte der Jubiläumsschütze Hamburgs Olic sein. Er traf in der 70. Minute zum 1:1-Ausgleich im Spiel des HSV gegen Hannover 96.  In den seit 1963 absolvierten 13 557 Bundesligapartien gab es somit einen Durchschnitt von 3 (3,098) Treffern je Spiel. Das Spiel der Zebras gegen den BVB war das 475 Heimspiel der Zebras in der Eliteliga. Harald Jeschke

MSV-Pressekonferenz: Gegen Dortmund noch ohne Gaucho
Duisburg, 1. Februar 2008 - Wie sang Barde Heino in einem Gassenhauer so schön: "Ja ja der Gaucho..." Beim MSV warten sie weiter auf die erste argentinische Verstärkung mit der Nummer 41 für die bisher so anfällige Abwehr. "Fernando Avalos sitzt jetzt gerade in der Botschaft in Lissabon und wird uns morgen definitiv noch nicht helfen können", wiegelte Rudi Bommer alle Spekulationen um einen möglichen Einsatz des letzten Neuzugangs der Zebras vor dem Transferschluss ab. Auch die Freigabe für den Abwehrspieler fehlt noch. 

Bei der turnusmäßigen Pressekonferenz vor dem Dortmund-Spiel mit MSV-Boss Walter Helmich und Neu-Sportdirektor Bruno Hübner standen naturgemäß Fragen rund um das spielende Personal auf den Notizblöcken der Pressevertreter. "Claudiu Niculescu wird definitiv spielen", legte der Trainer sich im Sturm fest. Der rumänische Angreifer soll neben Klemen Lavric für Gefahr sorgen. Wie es in der Abwehr aussehen wird macht Bommer auch vom Bauchgefühl abhängig. "Ich entscheide nachher nach den Trainingseindrücken! Die Mannschaft fiebert dem Beginn entgegen, ist aggressiv und wir haben gut gearbeitet. Ich bin nach der Hektik der letzten Tage froh dass es endlich losgeht!"
Für Fernando Santos kommt der Rückrundenstart noch etwas zu früh. Der Abwehrspieler laboriert noch immer an seiner Gesichtsverletzung. "Seine Spezialmaske ist noch nicht 100%ig exakt. Sie muss noch einmal angepasst werden." Ob Manasseh Ishiaku als Alternative für den Sturm eingeplant werden kann muss sich auch noch zeigen. Er hat weiter leichte Probleme am rechten Oberschenkel.
Sportdirektor Bruno Hübner tat nach dem Stress der ersten zehn Arbeitstage sicher das Lob seines Präsidenten gut, der betonte: "Wir haben uns so gut ergänzt als wenn der Bruno schon lange hier arbeitet. Das mit uns und dem Trainerstab passt!" Weniger passte der sportlichen Leitung die Frage nach der Personalie "Ailton". "Der ist für den MSV kein Thema mehr. Wir sollten jetzt dieses Kapitel endgültig schließen", bat Bruno Hübner. Dennoch wird er sich sicher weiter um eine Weitervermittlung des unbequemen Brasilianers kümmern müssen, da Ailton auch weiter sein Geld vom MSV bekommt.
Die sportlichen Antworten muss jetzt die Mannschaft geben. "Die ist jetzt gefordert", lautet der unmissverständliche Appell Hübners ans spielende Personal. Die kann schon morgen für erste Fingerzeige gegen den BVB sorgen.                                                                        RoRe