Archiv Oktober - Dezember 2010 Aus Wirtschaft und Finanzwelt

 

NRW: Bruttomonatsverdienste real um 1,5 Prozent gestiegen

Duisburg, 22. Dezember 2010 - Die realen Bruttomonatsverdienste der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalens waren im dritten Quartal dieses Jahres um
1,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, setzte sich damit die positive Entwicklung der beiden ersten Quartale fort. Ursächlich für den aktuellen Anstieg der Reallöhne war insbesondere die Erhöhung der bezahlten Wochenarbeitszeit. Der Anstieg der bezahlten Wochenarbeitszeit im Produzierenden Gewerbe (+2,8 Prozent) trug maßgeblich zu diesem Anstieg (+2,6 Prozent) bei. Im Dienstleistungsbereich verhinderte der geringere Anstieg der Arbeitszeit (+0,5 Prozent) einen höheren Reallohnzuwachs (+0,7 Prozent). (IT.NRW) Tabellen:
 
Wirtschaftsabschnitt
(WZ 2008)
a = Insgesamt
b = Männer
c = Frauen
Durchschnittliche Bruttostunden- und Bruttomonatsverdienste
sowie bezahlte Wochenarbeitszeit
der Arbeitnehmer/-innen
im 2. Quartal 2010
Vollzeitbeschäftigte1) Teilzeitbeschäftigte1) Geringfügig
Beschäftigte2)
Euro je Stunden Euro je Stunden Euro je
Monat
Stunde Monat Stunde Monat
1) ohne einmalige oder in unregelmäßigen Abständen geleistete Zahlungen.
2) Verdienste insgesamt
/ keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug
( ) Aussagewert eingeschränkt, da der Zahlenwert Fehler aufweisen kann
Produzierendes Gewerbe
und Dienstleistungen
a 19,93 3 359 38,8 15,86 1 624 23,6 288
b 20,96 3 543 38,9 15,89 1 679 24,3 281
c 17,32 2 901 38,5 15,86 1 616 23,4 291
Produzierendes Gewerbe a 20,58 3 375 37,7 16,05 1 682 24,1 298
b 21,14 3 479 37,9 18,66 2 018 24,9 297
c 17,24 2 768 36,9 15,65 1 632 24,0 299
Bergbau und Gewinnung
von Steinen und Erden
a (21,26) (3 746) 40,6 18,85 (2 064) 25,2 318
b (21,26) (3 751) 40,6 (18,46) / 26,7 335
c 21,00 3 590 39,3 19,19 2 001 24,0 305
Verarbeitendes Gewerbe a 20,81 3 371 37,3 15,78 1 688 24,6 296
b 21,56 3 501 37,4 18,56 2 024 25,1 290
c 16,95 2 707 36,8 15,35 1 638 24,6 300
Energieversorgung a 26,53 4 493 39,0 22,66 2 466 25,0 (327)
b 27,14 4 617 39,2 24,50 (3 145) 29,5 300
c 22,63 3 726 37,9 22,32 2 364 24,4 (348)
Wasserversorgung, Entsorgung,
Beseitigung von
Umweltverschmutzungen
a 18,12 3 148 40,0 (16,05) (1 680) 24,1 306
b 18,13 3 162 40,1 (14,89) / (25,5) 315
c 18,03 3 028 38,7 (16,25) 1 685 23,9 294
Baugewerbe a 17,64 2 995 39,1 15,09 (1 310) 20,0 307
b 17,68 3 007 39,1 / / / 319
c 16,97 2 819 38,2 14,85 (1 289) 20,0 296
Dienstleistungen a 19,55 3 349 39,4 15,84 1 618 23,5 286
b 20,82 3 594 39,7 15,62 1 646 24,3 278
c 17,34 2 932 38,9 15,88 1 614 23,4 290
Handel; Instandhaltung und
Reparatur von
Kraftfahrzeugen
a 18,45 3 132 39,1 13,22 1 357 23,6 298
b 19,74 3 379 39,4 (12,48) (1 250) 23,1 291
c 15,52 2 586 38,3 13,32 1 371 23,7 302
Verkehr und Lagerei a 15,48 2 746 40,8 15,03 1 467 22,5 290
b 15,50 2 775 41,2 14,94 1 597 24,6 292
c 15,35 2 573 38,6 15,09 1 404 21,4 288
Gastgewerbe a 11,09 1 882 39,1 9,14 1 016 25,6 255
b 11,90 2 051 39,7 8,92 1 023 26,4 264
c 10,21 1 704 38,4 9,22 1 013 25,3 252
Information und
Kommunikation
a 26,32 4 452 38,9 19,59 1 994 23,4 257
b 27,97 4 749 39,1 21,37 (2 215) 23,9 259
c 21,41 3 582 38,5 19,14 1 940 23,3 257
Finanz-,
Versicherungsdienstleistungen
a 25,06 4 205 38,6 20,09 1 956 22,4 290
b 27,96 4 698 38,7 21,08 (2 404) 26,2 (273)
c 20,89 3 497 38,5 20,02 1 929 22,2 297
Grundstücks- und
Wohnungswesen
a 22,51 3 752 38,4 (16,07) (1 608) 23,0 (212)
b (24,04) 4 031 38,6 / / 23,8 (211)
c 19,74 3 256 38,0 (16,73) (1 650) 22,7 (213)
Freiberufliche,
wissenschaftliche und technische
Dienstleistungen
a 24,78 4 227 39,3 17,88 1 805 23,2 (280)
b 28,18 4 842 39,5 (17,71) / 22,0 (262)
c 18,98 3 199 38,8 17,92 1 834 23,5 296
Sonstige wirtschaftliche
Dienstleistungen
a 13,06 2 182 38,4 9,83 982

 
Jahr Quartal Reallohnindex der Bruttomonatsverdienste1)
vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer/-innen
im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich
Insgesamt Produzierendes Gewerbe Dienstleistungsbereich
Index Veränderung
zum Vorjahres-
zeitraum
Index Veränderung
zum Vorjahres-
zeitraum
Index Veränderung
zum Vorjahres-
zeitraum
I. Quartal
2007 = 100
Prozent I. Quartal
2007 = 100
Prozent I. Quartal
2007 = 100
Prozent
1) Bruttomonatsverdienst insgesamt, d.h. laufende Bezüge und Sonderzahlungen
2007 I. Quartal 100 x 100 x 100 x
II. Quartal 105,3 x 107,3 x 104,1 x
III. Quartal 98,9 x 99,6 x 98,5 x
IV. Quartal 113,0 x 112,6 x 113,3 x
Jahr 104,3 x 104,9 x 104,0 x
2008 I. Quartal 99,0 −1,0 99,4 −0,6 98,8 −1,2
II. Quartal 106,1 +0,8 107,1 −0,2 105,5 +1,4
III. Quartal 98,2 −0,7 98,5 −1,1 98,0 −0,5
IV. Quartal 114,1 +0,9 113,1 +0,4 114,5 +1,1
Jahr 104,4 +0,0 104,5 −0,4 104,3 +0,2
2009 I. Quartal 99,6 +0,6 96,8 −2,6 101,5 +2,8
II. Quartal 104,7 −1,3 102,0 −4,8 106,6 +1,0
III. Quartal 99,3 +1,1 97,3 −1,2 100,6 +2,7
IV. Quartal 114,0 −0,1 111,0 −1,8 115,9 +1,2
Jahr 104,5 +0,1 101,8 −2,6 106,2 +1,8
2010 I. Quartal 100,2 +0,6 97,1 +0,3 102,1 +0,6
II. Quartal 107,6 +2,8 107,3 +5,2 108,0 +1,4
III. Quartal 100,8 +1,5 99,8 +2,6 101,4 +0,7

   

"Altmarkt-Center" für Hamborn: Düsseldorfer Unternehmen ITG plant 12.000 Quadratmeter großes Einkaufszentrum

Duisburg, 20. Dezember 2010 - Die Düsseldorfer ITG Immobilien-Treuhand plant Wirtschaftsmedienberichten zufolge in Duisburg-Hamborn ein Shoppingcenter mit circa 12.000 m² Verkaufsfläche mit Namen "Altmarkt-Center". Die Investitionssumme soll bei 30 Millionen Euro liegen. Geplant ist ein zweigeschossiger Neubau sowie eine Tiefgarage für 360 Pkw-Stellplätze. Für das Projekt in der "Parallelstraße" will die ITG Grundstücke von der Stadt und Privateigentümern erwerben. Die Eröffnung des Centers soll nach derzeitigem Stand zum Weihnachtsgeschäft 2013 erfolgen.
 

Handwerk: 2,6% mehr Umsatz im 3. Quartal 2010
Oktober 2010: Zahl der Übernachtungen um 5% gestiegen
Großhandelspreise November 2010: + 7,8% gegenüber November 2009

Handwerk: 2,6% mehr Umsatz im 3. Quartal 2010
Duisburg, 10. Dezember 2010 - Die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk lagen nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im dritten Quartal 2010 um 2,6% höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zugleich waren Ende September 2010 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,6% weniger Personen tätig als Ende September 2009.
Fünf der sieben Gewerbegruppen erzielten im dritten Quartal 2010 gegenüber dem dritten Quartal 2009 höhere Umsätze. Am stärksten stieg der Umsatz bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (+ 12,4%), zu denen industrienahe Gewerke wie Metallbauer und Feinwerkmechaniker gehören. Dieser Umsatzzuwachs ist, wie bereits im zweiten Quartal 2010, hauptsächlich auf die gestiegene Nachfrage nach gewerblichen Produkten und Dienstleistungen zurückzuführen. Das Ausbaugewerbe (+ 4,4%), das Bauhauptgewerbe (+ 3,8%), das Gesundheitsgewerbe (+ 1,7%) und die Handwerke für den privaten Bedarf (+ 1,4%) hatten ebenfalls höhere Umsätze.

Zwei Gewerbegruppen hatten im dritten Quartal 2010 niedrigere Umsätze als im dritten Quartal 2009. Im Kraftfahrzeuggewerbe ging der Umsatz um 4,1% zurück. Das Auslaufen der Umweltprämie, die vom ersten bis dritten Quartal 2009 zu höheren Umsätzen im Kraftfahrzeuggewerbe geführt hatte, ist wie schon in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2010 ein Grund für diese rückläufige Entwicklung. Geringere Umsätze verzeichnete auch das Lebensmittelgewerbe (- 2,6%).
Weniger Beschäftigte als im Vorjahr gab es Ende September 2010 in den Handwerken für den privaten Bedarf (- 3,7%), im Kraftfahrzeuggewerbe (- 1,8%), im Lebensmittelgewerbe (- 1,3%) und bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (- 1,0%). Demgegenüber stiegen die Beschäftigtenzahlen im Gesundheitsgewerbe (+ 0,6%), im Bauhauptgewerbe (+ 0,6%) und im Ausbaugewerbe (+ 0,2%) leicht an.

Oktober 2010: Zahl der Übernachtungen um 5% gestiegen
Im Oktober 2010 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 35,9 Millionen Gästeübernachtungen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mit. Damit stieg die Zahl der Übernachtungen gegenüber Oktober 2009 um 5%. Mit einem Plus von 12% auf 5,4 Millionen nahm die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland besonders stark zu. Bei Gästen aus dem Inland stieg die Übernachtungszahl um 4% auf 30,5 Millionen.

Beim Blick auf die einzelnen Betriebsarten zeigt sich ein differenziertes Bild: Die Hotellerie konnte im Oktober 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat 8% mehr Übernachtungen verbuchen. Das ist ein Anstieg von 20,9 auf 22,6 Millionen Übernachtungen. In den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sank die Zahl der Übernachtungen um 2% auf 4,1 Millionen. In den übrigen Betriebsarten, bei denen es sich überwiegend um Ferienunterkünfte, wie zum Beispiel Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime und um Campingplätze handelt, nahm die Zahl der Übernachtungen um 1% auf 9,2 Millionen zu.
Die Übernachtungszahlen in Großstädten mit 100 000 und mehr Einwohnern stiegen im Oktober 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat überdurchschnittlich um 11% auf 10,1 Millionen an. In Gemeinden mit weniger als 100 000 Einwohnern nahm die Zahl der Übernachtungen um 3% auf 25,8 Millionen zu.
Im Zeitraum Januar bis Oktober 2010 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3% auf 334,9 Millionen. Davon entfielen 282,3 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+ 2%) und 52,6 Millionen auf ausländische Gäste (+ 11%).

Großhandelspreise November 2010: + 7,8% gegenüber November 2009
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2010 um 7,8% über dem Stand von November 2009. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit Juli 2008 (+ 9,8%). Im Oktober 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 7,7% und im September 2010 + 7,6% betragen. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2010 stiegen die Großhandelspreise im November um 0,7%.

Im Vergleich zu November 2009 waren auf Großhandelsebene im November 2010 insbesondere Getreide, Saatgut und Futtermittel deutlich teurer (+ 58,7%). Die Preissenkung im Oktober gegenüber dem Vormonat von 3,5% war nur vorübergehend: Im November wurden die Produkte im Vergleich zu Oktober 2010 wieder um 3,4% teurer.

Auch Obst, Gemüse und Kartoffeln waren im November 2010 teurer als vor einem Jahr, und zwar um 16,8%. Gegenüber Oktober 2010 stiegen die Preise um 2,2%. Der Preisindex für Milch und Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette lag um 4,6% über dem Niveau von November 2009. Gegenüber Oktober 2010 verteuerten sich die in diesem Wirtschaftszweig gehandelten Produkte um 0,7%.

Im Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug erhöhten sich die Preise im November 2010 gegenüber November 2009 mit + 19,8% deutlich. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2010 sanken sie um 0,5%. Im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen lag das Preisniveau im November 2010 um 8,6% über dem von November 2009. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2010 verteuerten sich die in diesem Bereich gehandelten Produkte um 1,1%.
 

Verbraucherpreise November 2010: + 1,5% gegenüber November 2009
Arbeitskosten im 3. Quartal 2010: Rückgang um 0,5% zum Vorquartal

Preise für Obst und Gemüse kräftig gestiegen
Duisburg, 9. Dezember 2010 -Der Verbraucherpreisindex für Deutschland lag im November 2010 um 1,5% höher als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Im September und Oktober 2010 hatte die Inflationsrate, gemessen am Verbraucherpreisindex, jeweils bei + 1,3% gelegen. Der Preisauftrieb hat sich damit im November wieder etwas verstärkt. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von zwei Prozent wird aber im November 2010 immer noch deutlich unterschritten. Eine höhere Inflationsrate wurde zuletzt im Oktober 2008 mit + 2,4% ermittelt. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2010 stieg der Verbraucherpreisindex um 0,1%. Die Schätzung für November 2010 wurde bestätigt.
Wie in den Vormonaten wurde im November 2010 die Inflationsrate maßgeblich durch die Preisentwicklung bei Energie und Nahrungsmitteln geprägt: Energieprodukte verteuerten sich insgesamt um 5,0% gegenüber November 2009. Auch die Nahrungsmittelpreise lagen im November 2010 mit + 3,4% deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei Energie und Nahrungsmitteln hätte die Inflationsrate im November 2010 nur bei + 0,9% gelegen.

Bei den Energieprodukten wurde im November 2010 gegenüber November 2009 vor allem ein erheblicher Preisanstieg bei Mineralölprodukten (+ 9,4%; davon leichtes Heizöl: + 19,0% und Kraftstoffe: + 7,0%) gemessen. Strom verteuerte sich binnen Jahresfrist um 3,4% und Gas um 1,3%. Eine gegenläufige Preisentwicklung wurde bei den Energieprodukten nur bei Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (- 1,2%) ermittelt.
Bei Nahrungsmitteln waren im November 2010 vor allem die Preise für Gemüse (+ 12,8%) und Obst (+ 10,0%) höher als im November 2009. Auffällig bleibt im gleichen Zeitraum der Preisanstieg bei Speisefetten und -ölen (+ 5,1%). Dieser wird in erster Linie weiterhin von der Preisentwicklung bei Butter (+ 12,4% gegenüber November 2009) bestimmt. Fisch und Fischwaren verteuerten sich binnen Jahresfrist um 3,5%, Molkereiprodukte und Eier um 2,3%. Günstiger gegenüber dem Vorjahresmonat waren nur wenige Nahrungsmittelgruppen (zum Beispiel Süßwaren: - 0,5%).

Die Preise für Waren erhöhten sich im Vergleich zum November 2009 überdurchschnittlich um 2,3%. Neben den deutlichen Preisanstiegen bei Energie und Nahrungsmitteln wurden nennenswerte Preiserhöhungen auch bei Bekleidung und Schuhen (+ 2,7% gegenüber dem Vorjahresmonat) festgestellt. Dagegen wiesen langlebige Gebrauchsgüter eine verbraucherfreundliche Preisentwicklung auf (- 0,1%), insbesondere Foto- und Filmausrüstungen (- 8,4%; darunter digitale Kameras: - 9,8%) sowie Erzeugnisse der Unterhaltungselektronik (- 6,3%; darunter Fernsehgeräte: - 18,9%).
Die Preise für Dienstleistungen erhöhten sich im gleichen Zeitraum unterdurchschnittlich um 0,8%. Wesentlich ist in dieser Gütergruppe die stabile und weiterhin moderate Preisentwicklung bei Nettokaltmieten (+ 1,2%), die mit einem Gewicht von 20% in den Verbraucherpreisindex eingehen. Günstiger binnen Jahresfrist waren unter anderem die Nachrichtenübermittlung (- 2,2%) und Pauschalreisen (- 1,5%).
Veränderung im November 2010 gegenüber dem Vormonat Oktober 2010 Im Vergleich zum Vormonat Oktober stiegen die Preise im November 2010 insgesamt um 0,1%. Deutliche zum Teil saisonübliche Preisanstiege binnen Monatsfrist bei Obst (+ 3,9%) und Gemüse (+ 3,1%) erklären im Wesentlichen den Preisanstieg bei Nahrungsmitteln insgesamt (+ 0,9% gegenüber Oktober 2010). Spürbar teurer wurden im gleichen Zeitraum auch Schnittblumen (+ 3,0%). Die Energiepreise zogen gegenüber dem Vormonat um 0,6% an, hier sind vor allem Preiserhöhungen bei leichtem Heizöl (+ 1,9) und Kraftstoffen (+ 0,9; darunter Dieselkraftstoff: + 1,1% und Superbenzin: + 0,8%) zu nennen. Preisrückgänge waren dagegen saisonbedingt bei Beherbergungsdienstleistungen (- 3,8%), Pauschalreisen (- 3,8%) sowie Flugreisen(- 1,7%) zu beobachten. Billiger wurden unter anderem auch Telefon- und Telefaxgeräte (- 3,8%).
Der im November 2010 gegenüber Oktober 2010 erheblich teurere Personalausweis spiegelt sich in der Veränderungsrate für "Sonstige Gebühren" (Passgebühren, Kurtaxe und Ähnliches) mit + 3,4% wieder. Aufgrund des geringen Gewichtes von nur etwa 0,1% für die Gesamtposition wirkt sich dies kaum auf die Veränderung des Gesamtindex aus.
Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag im November 2010 um 1,6% höher als im November 2009. Im Vergleich zum Vormonat Oktober stieg der Index um 0,1%. Die Schätzung für den HVPI vom 26. November 2010 wurde damit bestätigt.

Arbeitskosten im 3. Quartal 2010: Rückgang um 0,5% zum Vorquartal
In Deutschland sind die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im dritten Quartal 2010 im Vergleich zum zweiten Quartal 2010 saison- und kalenderbereinigt um 0,5% zurückgegangen. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sanken dabei die Kosten für Bruttolöhne und -gehälter um 0,5%, die Lohnnebenkosten um 0,3%. Im Vergleich zum dritten Quartal 2009 stiegen die Arbeitskosten im dritten Quartal 2010 kalenderbereinigt um 0,4%.

Das Wachstum der Arbeitskosten war im dritten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahresquartal in den Branchen Bergbau (+ 3,2%), Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+ 3,1%) und Energieversorgung (+ 1,6%) am größten. Dagegen sanken die Arbeitskosten im Wirtschaftsbereich Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung um 0,6%. Im Verarbeitenden Gewerbe gingen sie um 0,5% und bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen um 0,2% zurück.
EU-weit liegen Veränderungsraten der Arbeitskosten in der Privatwirtschaft für das zweite Quartal 2010 vor. Nach diesen Ergebnissen verteuerte sich in Deutschland eine Stunde Arbeit im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 kalenderbereinigt um 0,7%. Der durchschnittliche Anstieg der Arbeitskosten in der Europäischen Union war im zweiten Quartal 2010 mit + 1,6% höher als in Deutschland. Die höchsten Wachstumsraten wiesen Bulgarien (+ 8,6%), Rumänien (+ 5,0%), Frankreich (+ 3,8%) und Dänemark (+ 3,1%) auf. Die Arbeitskosten sanken dagegen am stärksten in Litauen (- 7,0%), Lettland (- 5,8%) und Estland (- 2,6%).

Im längerfristigen Vergleich - im Zeitraum von 2000 bis zum zweiten Quartal 2010 - hatten Rumänien (+ 485,4%), Lettland (+ 207,4%), Estland (+ 153,5%) und Bulgarien (+ 138,2%) die höchsten Wachstumsraten. Dennoch haben diese Länder im europäischen Vergleich nach wie vor mit die niedrigsten Arbeitskosten je Stunde. Am schwächsten sind im letzten Jahrzehnt die Arbeitskosten in Deutschland (+ 19,4%), Österreich (+ 29,4%), Portugal (+ 32,8%), Malta (+ 33,6%) und Frankreich (+ 35,3%) gestiegen. Deutschland, Österreich und Frankreich gehören zu den Ländern mit hohen Arbeitskostenniveaus.
Für das zweite Quartal 2010 liegen Daten von 22 der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vor. Die Veränderungsraten der Arbeitskosten von Staaten außerhalb des Euro-Währungsgebiets sind in der jeweiligen Landeswährung gemessen und daher nicht währungsbereinigt.

Diesen Angaben liegen die Ergebnisse des Arbeitskostenindex zugrunde. Dieser misst die Veränderung der Arbeitskosten und unterteilt sie zusätzlich in die beiden Bestandteile Bruttolöhne und -gehälter sowie Lohnnebenkosten. Bei allen drei Indizes werden den Kosten des Arbeitgebers die tatsächlich geleisteten Stunden der Arbeitnehmer gegenübergestellt.

 

Öffentliches Finanzvermögen 2009 um 15% gestiegen

Duisburg, 2. Dezember 2010 - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtesbetrug das Finanzvermögen der öffentlichen Haushalte zum Jahresende 2009 insgesamt 207,4 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 15,0% oder 27,0 Milliarden Euro. Je Einwohner belief sich das öffentliche Finanzvermögen Ende 2009 rechnerisch auf rund 2 540 Euro.

Zu den öffentlichen Haushalten zählen die Kernhaushalte des Bundes, der Länder und der Gemeinden/Gemeindeverbände einschließlich ihrer jeweiligen Extrahaushalte. Nicht enthalten sind die Vermögensbestände an Anteilsrechten, wie Aktien oder Investmentzertifikate und sonstige Beteiligungen, sowie an Wertpapieren und Ausleihungen gegenüber dem öffentlichen Bereich und das Vermögen der Sozialversicherungen.

Das größte Finanzvermögen besaßen Ende 2009 der Bund und seine Extrahaushalte mit 95,7 Milliarden Euro (+ 37,2% gegenüber 2008). Der Anstieg war insbesondere auf die im Rahmen der Wirtschafts- und Finanzmarktstabilisierung neu gegründeten Sondervermögen zurückzuführen, die Schulden und Forderungen übernommen haben. Zu diesen Sondervermögen gehört zum Beispiel der Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin). Die Länder und ihre Extrahaushalte hielten ein Finanzvermögen von 65,6 Milliarden Euro (+ 28,7%). Auch hier kommt zum Tragen, dass im Rahmen der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise Extrahaushalte neu gegründet wurden. Das Finanzvermögen der Gemeinden beziehungsweise Gemeindeverbände einschließlich ihrer Extrahaushalte betrug 46,1 Milliarden Euro (- 22,7%).

Körperschaftsgruppen 31.12.2009 31.12.2008 Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
in Millionen Euro
*) Ohne Anteilsrechte, ohne Wertpapiere und Ausleihungen gegenüber dem öffentlichen Bereich und ohne Sozialversicherungen.
1) Einschließlich Extrahaushalte.
Insgesamt 207 426 180 412 + 15,0
Bund 1) 95 691 69 726 + 37,2
darunter:
Bundes-Pensions-Service für Post und Telekommunikation e. V. 3 516 2 574 + 36,6
Finanzmarktstabilisierungsfonds 29 385 8 263 + 255,6
Investitions- und Tilgungsfonds 1 159 X
Länder 1) 65 603 50 986 + 28,7
Gemeinden/Gemeindeverbände 1) 46 131 59 700 – 22,7

Der Bestand an Bargeld und Einlagen (zum Beispiel Tagesgelder) hatte am Finanzvermögen der öffentlichen Haushalte insgesamt einen Anteil von 43% und belief sich auf 90,0 Milliarden Euro (+ 23,2% gegenüber 2008). Die Ausleihungen (vergebene Kredite) an den nicht öffentlichen Bereich waren mit 30% oder 62,4 Milliarden Euro (+ 17,8%) die zweitgrößte Vermögensgruppe. Die sonstigen Forderungen (unter anderem offene Steuerforderungen, Gebührenforderungen, aber auch privatrechtliche Forderungen) waren mit 22% oder 44,9 Milliarden Euro (- 3,3%) beteiligt. Die Wertpapiere aus dem nicht öffentlichen Bereich (ohne Anteilsrechte) hatten mit 5% oder 10,1 Milliarden Euro (+ 27,3%) den kleinsten Anteil.
 

Bahngüterverkehr steigt in den ersten drei Quartalen 2010 um 16,7%

Duisburg, 29. November 2010 - Auf dem deutschen Schienennetz transportierten Güterzüge von Januar bis September 2010 insgesamt 264,2 Millionen Tonnen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 16,7% mehr als in den ersten neun Monaten 2009. Damals gab es durch die Finanz- und Wirtschaftskrise einen Tonnage-Einbruch von 20,3% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 226,4 Millionen Tonnen. Der bisherige Höchststand der ersten drei Quartale im Jahr 2008 von 284,1 Millionen Tonnen konnte mit dem aktuellen Zuwachs noch nicht wieder erreicht werden.
Bei der Betrachtung der Hauptverkehrsbeziehungen zeigt sich, dass in den ersten drei Quartalen 2010 - abgesehen vom Durchgangsverkehr von Ausland zu Ausland - alle Teilbereiche zweistellige Zuwachsraten aufwiesen. Das aufkommensstärkste Segment, der innerdeutsche Verkehr legte um 17,5% zu, der Empfang aus dem Ausland um 21,9% und die Lieferungen in das Ausland um 10,3%. Der Durchgangsverkehr von Ausland zu Ausland erreichte hingegen nur einen Zuwachs von 9,3%.
Wachstumsmotor war insbesondere die durch die Stahlindustrie generierte Transportnachfrage: So erhöhte sich für Eisen und Nichteisen-Metalle das Güteraufkommen um nahezu die Hälfte (+ 47,4%). Die Transportmenge von Erzen und Metallabfällen stieg um 30,1%. Diese beiden Produktgruppen hatten allerdings von Januar bis September 2009 im Zuge der Krise mit - 40,0% für Eisen und Nichteisen-Metalle sowie - 35,1% für Erze und Metallabfälle von allen Güterabteilungen die höchsten Tonnageverluste im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum zu verzeichnen.
Die tonnenkilometrische Leistung, die neben der absoluten Transportmenge auch den dabei zurückgelegten Weg berücksichtigt, lag mit einem Plus von 14,2% leicht unter dem Zuwachs der Gütermenge. Sie umfasste insgesamt 79,7 Milliarden Tonnenkilometer und lag damit noch um 9,3 Milliarden Tonnenkilometer unter dem bisherigen Höchststand der ersten drei Quartale des Jahres 2008. Von Januar bis September 2009 hatte es ein Rekordminus gegeben und zwar von - 21,5%.

Containertransporte sind mit + 9,9% (4,2 Millionen TEU) weniger dynamisch gewachsen als der Güterverkehr insgesamt.

*) TEU = Twenty Foot Equivalent Unit, Maßeinheit für Container, 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container.

Hauptverkehrsverbindungen/
Güterabteilungen
Januar bis September
2010
2009
Veränderung
2010
gegenüber
2009
in 1 000 Tonnen
in %
*) TEU = Twenty Foot Equivalent Unit, Maßeinheit für Container, 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container. 
Transportierte Güter insgesamt 264 235 226 361 16,7
Hauptverkehrsverbindungen 
   Binnenverkehr 179 337 152 663 17,5
   Versand in das Ausland  33 638 30 489 10,3
   Empfang aus dem Ausland  38 929 31 930 21,9
   Durchgangsverkehr  12 331 11 279   9,3
Art der transportierten Güter 
   Landwirtschaftliche Erzeugnisse und Ähnliches  6 546 7 805 – 16,1
   Andere Nahrungsmittel  2 016 2 332 – 13,6
   Feste mineralische Brennstoffe  33 623 28 326  18,7
   Mineralölerzeugnisse und Ähnliches  28 818 28 097  2,6
   Erze, Metallabfälle  24 026 18 473  30,1
   Eisen, Nichteisen-Metalle  45 255 30 698 47,4
   Steine und Erden  31 532 30 510 3,4
   Düngemittel  5 198 3 875 34,1
   Chemische Erzeugnisse  20 014 18 090 10,6
   Andere Halb- und Fertigerzeugnisse 14 148 12 562  12,6
   Besondere Transportgüter (einschließlich unbekannte Güterarten)  53 059 45 592  16,4
  in Millionen Tonnenkilometer
Transportierte Güter insgesamt 79 737 69 822 14,2
  in 1 000 TEU *)
Container/Wechselbehälter 4 175 3 798 9,9

Diagramm

Niedrigere Umsätze im NRW-Einzelhandel im Oktober
Die nordrhein-westfälischen Einzelhändler setzten im Oktober 2010 nach ersten vorläufigen Ergebnissen real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, 1,1 Prozent weniger um als im Oktober 2009. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lagen die Umsätze nominal auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Die Beschäftigtenzahl stieg um 0,2 Prozent. Für den Zeitraum Januar bis Oktober 2010 ermittelten die Statistiker insgesamt eine nominale Umsatzsteigerung von 3,0 Prozent (real: 1,7 Prozent). (IT.NRW)

Veränderung von Umsatz und Beschäftigung im NRW-Einzelhandel
im Oktober 20101)
Gewerbezweig Umsatz Beschäftigte
nominal
(in jeweiligen
Preisen)
real
(in Preisen
von 2005)
Veränderung gegenüber
Oktober 2009 in Prozent
1) vorläufige Ergebnisse; einschl. Tankstellen, ohne Handel mit Kfz
Einzelhandel insgesamt +0 −1,1 +0,2
  davon      
    Einzelhandel mit Lebensmitteln −1,1 −3,0 −0,9
    Einzelhandel mit anderen Gütern +0,6 +0 +0,8
  darunter      
    Einzelhandel mit Waren verschiedener Art
      in Verkaufsräumen (z. B. Warenhäuser,
      SB-Warenhäuser, Supermärkte)
−1,0 −2,8 −0,9
    Einzelhandel mit Büchern, Schreibwaren, Bürobedarf +0,2 +1,0 −2,1
    Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik,
      Baubedarf, Haushaltsgeräten, Möbeln
−1,1 +0 +2,7
    Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung
      und Schuhen
+1,1 +0,9 +2,6
    Apotheken und Facheinzelhandel mit medizinischen,
      orthopädischen und kosmetischen Artikeln
−2,7 −2,7 +2,1
    Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen
      (z. B. Versand- und Interneteinzelhandel)
+11,9 +6,8 +1,3
  nachrichtlich:
    Einzelhandel ohne Tankstellen
−0,2 −1,0 +0,4

 

GFW Mittelstands Forum traf sich zwischen Schlangen, Erdmännchen und Papageien

Duisburg, 28. November 2010 - Beim, im wahrsten Sinne des Wortes „tierisch guten“, 32. Mittelstands-Forum der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg trafen sich rund 300 Unternehmer und Repräsentanten hiesiger Institutionen in Neumühl bei „Zoo Zajac“, dem weltgrößten Tierfachgeschäft.
Während beim letzten Mittelstands-Forum im Juli 2010 in der profanierten Untermeidericher Kirche St. Matthias der Platz für Aussteller begrenzt war, bot die Örtlichkeit diesmal einen riesigen Ausstellerbereich. 42 Betriebe nutzen die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen. Dazu zählten unter anderem auch Nachwuchsunternehmer, die erfolgreich den Existenzgründerwettbewerb GRIID (Gründungsinitiative Innovation Duisburg), durchlaufen hatten.

Das Mittelstands Forum ist eine branchenübergreifende Veranstaltung der GFW Duisburg für kleine und mittlere Unternehmen der Stadt, die 1994 erstmals stattfand. Seither hat dieses zweimal jährlich stattgefunden, damit engagierte Unternehmer eine Plattform in zwangloser Atmosphäre finden um sich mit Branchenkollegen zu treffen oder auch Markt Wettbewerber, Erfinder und aufstrebende Talente kennen zu lernen. Viele Kontakte werden hier immer wieder geknüpft oder Geschäftsbeziehungen aufgebaut.
In seiner Begrüßungsrede ging der stark umstrittene Verwaltungschef der Stadt Duisburg, Herr Sauerland, auf ein wohl bislang einzigartiges Mittelstands Forum ein, das im größten Zoo Fachgeschäft der Welt natürlich eine hohe Artenvielfalt aufweist. Man habe seitens der GfW im 35. Jubiläumsjahr von ZOO Zajak eine gute Wahl mit der Location getroffen. Dafür gebühre Geschäftsführer Ralf Meurer und seinen Mitarbeitern ein gebührender Dank. Besonders hob der Redner den GRIID Wettbewerb hervor: „So etwas brauchen wir hier in Duisburg!“
Den ungewöhnlichen Standort für das Forum lobte auch die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer. Das Unternehmen stehe für Beharrlichkeit, Stärke und Zielstrebigkeit. Und als gestandener Mittelständler habe Norbert Zajac, Geschäftsführer der Zoo Zajac GmbH, die Krise überwunden und würde seinen Betrieb sogar noch erweitern.

Der Gastgeber war natürlich nicht minder stolz, das Mittelstands Forum in seinem Hause zu wissen. Die leer stehende Halle hätte sich hier für geradezu angeboten. Viele Unternehmer hätten natürlich nicht immer die Möglichkeit, sich andere Unternehmen anzusehen. Die interessierten Teilnehmer führte er durch sein Geschäft und somit durch 9.000 Quadratmeter Artenvielfalt, die auf den Betrachter wie ein Allwetter-Haustierzoo wirkte.
„Sie befinden sich hier nämlich auf dem artenreichsten Hektar Land in Deutschland! 3000 verschiedene Tierarten und 250.000 Tiere insgesamt!“ so erklärte Norbert Zajak die Details seines Geschäftes.
Man habe vor 35 Jahren an der Baustraße in Meiderich mit 65qm angefangen und sei seit 6 Jahren mit 210 Mitarbeitern hier am neuen Standort.
„Und pünktlich zum Jubiläumsjahr wird der 10.065qm eröffnet. Zudem betreiben wir noch einen Versandhandel und führen Fachmessen in unseren Räumen durch! Die ersten Messen fanden ja noch in der alten Mercatorhalle in Duisburg statt. Vorausschauend habe ich Tische und Stühle der alten Halle erworben, an denen sie heute Abend hier sitzen!“ so Norbert Zajak.
GfW Geschäftsführer Ralf Meurer gab in seinen Dankensworten an Norbert Zajak zu verstehen: „Wir sind mit dem Mittelstands Forum wieder dort, wo wir eigentlich auch hingehören, in einem mittelständischen Unternehmen. Wir brauchen solche Unternehmer wie Norbert Zajak. Sein Zoo Fachmarkt ist ein gelungenes Beispiel für kontinuierliches Wachstum.“
Bei einem Gewinnspiel waren die Stadtwerke Duisburg wiederum der Hauptsponsor. Unter den Gästen wurden auch diesmal wieder attraktive Preise verlost. Für das leibliche Wohl sorgte einmal mehr die Frank Schwarz Gastro Group mit kleinen aber feinen Köstlichkeiten. Harald Molder (Text, Foto)
.

Dienstag, 23. November 2010 - Historischer Kalender

Hochtief und Duisport wollen  Hafenetwicklung gemeinsam angehen
Hochtief Concessions und duisport (Duisburger Hafen AG) wollen Hafenterminals entwickeln. Die neue Gesellschaft, an der duisport und die PPP- und Infrastruktursparte von Hochtief mit jeweils 50 % beteiligt sind, soll Planung, Entwicklung, Betrieb und  Ausbau von Häfen übernehmen.  Wenn das Kartellamt zustimmt, kann das Joint Venture seine Arbeit zum 1. Januar 2011 aufnehmen.

Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 3. Quartal 2010
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - war im dritten Quartal 2010 nach vorläufigen Berechnungen um 0,7% höher als im zweiten Quartal. Somit hat sich der Aufschwung der deutschen Wirtschaft weiter fortgesetzt, wenn auch - wie nach dem Rekordergebnis im zweiten Vierteljahr erwartet - mit etwas abgeschwächtem Tempo.

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet
(saison- und kalenderbereinigte Werte nach Census X-12-ARIMA) Veränderung gegenüber dem Vorquartal:
              

               2009                          2010         

   1.Vj    2.Vj    3.Vj    4.Vj      1.Vj    2.Vj    3.Vj 

 - 3,4%  + 0,5%  + 0,7%  + 0,3%    + 0,6%  + 2,3%  + 0,7%   
Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Die inländische Verwendung hatte dabei den größeren Anteil am Anstieg des BIP im Berichtsquartal: Die privaten Konsumausgaben sind nun schon das dritte Vierteljahr in Folge gestiegen (+ 0,4%), wenn auch nicht ganz so deutlich wie die staatlichen (+ 1,1%). In Ausrüstungen wurde wiederum deutlich mehr investiert (+ 3,7%) als im zweiten Quartal 2010. Dagegen gingen die Bauinvestitionen leicht zurück (- 0,4%), was allerdings nach dem starken, von Nachholeffekten geprägten zweiten Quartal 2010 nicht überrascht.

Der Außenhandel stützte auch im dritten Vierteljahr 2010 den Aufschwung der deutschen Wirtschaft: Die Exporte von Waren und Dienstleistungen (+ 2,3%) stiegen zum Vorquartal etwas stärker als die Importe (+ 1,9%), sodass der Exportüberschuss (Außenbeitrag) einen Wachstumsbeitrag von 0,3 Prozentpunkten am BIP hatte.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den Vorjahresvergleich:

Auch im Vorjahresvergleich hat die Wirtschaftsleistung wieder kräftig zugelegt: Das preisbereinigte BIP stieg im dritten Quartal 2010 gegenüber dem dritten Quartal 2009 um 3,9%.

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet (Ursprungswerte) Veränderung gegenüber dem Vorjahr:

           2009                          2010         

   1.Vj    2.Vj    3.Vj    4.Vj      1.Vj    2.Vj    3.Vj 

 - 6,3%  - 6,8%  - 4,4%  - 1,3%    + 2,2%  + 4,3%  + 3,9% 

Die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2010 wurde nach vorläufigen Berechnungen von 40,7 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht, das waren 307 000 Personen oder 0,8% mehr als ein Jahr zuvor.

Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes BIP je Erwerbstätigen, ist im dritten Quartal 2010 um 3,1% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal gestiegen. Je Erwerbstätigenstunde hat sich die Arbeitsproduktivität dagegen nach ersten vorläufigen Berechnungen nur um 0,7% erhöht. Ursache hierfür ist der Anstieg der durchschnittlichen Arbeitszeit je Erwerbstätigen um 2,4% im Vergleich zum dritten Quartal 2009. Wesentlich dazu beigetragen haben die verringerte Inanspruchnahme von Kurzarbeit sowie der leichte Anstieg der normalen Wochenarbeitszeit und der Überstunden.

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche war im dritten Vierteljahr 2010 um 4,1% höher als ein Jahr zuvor. Maßgeblichen Anteil an diesem Anstieg hatte wiederum das Verarbeitende Gewerbe mit einem deutlichen Plus von 10,4%. Allerdings hatte es hier 2009 auch die stärksten Rückgänge in Folge der Wirtschaftskrise gegeben. Auch das Baugewerbe (+ 3,5%) sowie die Dienstleistungsbereiche sind gegenüber dem Vorjahr gewachsen: Handel, Gastgewerbe und Verkehr um 3,9%, Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister um 2,5% sowie öffentliche und private Dienstleister um 2,1%.

Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts kamen die Wachstumsimpulse auch im Vorjahresvergleich sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Die fast unverminderte Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen aus dem Ausland hat dazu geführt, dass auch im dritten Quartal 2010 preisbereinigt deutlich mehr exportiert wurde als vor einem Jahr (+ 16,5%). Die Importe stiegen etwas weniger stark (+ 15,2%). Der daraus resultierende Exportüberschuss (Außenbeitrag) lieferte einen Wachstumsbeitrag von + 1,1 Prozentpunkten zum BIP.

Im Inland wurde im dritten Quartal 2010 im Vorjahresvergleich sowohl deutlich mehr konsumiert als auch investiert. So lagen die privaten Konsumausgaben im Vorjahresvergleich erstmals seit über einem Jahr wieder über ihrem Vorjahresniveau und stiegen preisbereinigt um 1,2%. Der Staat erhöhte ebenfalls seine Konsumausgaben, und zwar um 1,6%. Daneben sorgten insbesondere die Investitionen von Staat und Unternehmen dafür, dass sich der Aufschwung der deutschen Wirtschaft im dritten Quartal 2010 fortsetzte: Die Ausrüstungsinvestitionen stiegen preisbereinigt um 11,4% gegenüber dem dritten Quartal 2009, die Bauinvestitionen um 4,4%. Der Lageraufbau setzte sich im Vorjahresvergleich in abgeschwächter Form fort (Wachstumsbeitrag der Vorratsveränderungen zum BIP: + 0,5 Prozentpunkte).
Für die inländische Verwendung insgesamt ergibt sich daraus ein Anstieg von 2,9% gegenüber dem dritten Quartal 2009.

In jeweiligen Preisen gerechnet war das Bruttoinlandsprodukt im Berichtsquartal um 4,2% und das Bruttonationaleinkommen um 3,8% höher als im dritten Quartal 2009. Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt und den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, hat um 5,0% zugenommen. Während das Arbeitnehmerentgelt aber lediglich um 3,1% anstieg, verzeichneten die Unternehmens- und Vermögenseinkommen einen deutlicheren Zuwachs von 8,7%. Die Nettolöhne und -gehälter der Arbeitnehmer waren trotz deutlich gestiegener Sozialbeiträge um 4,0% höher als vor einem Jahr, da die gezahlte Lohnsteuer der Arbeitnehmer das sechste Quartal in Folge zurückging. Je Arbeitnehmer im monatlichen Durchschnitt gerechnet war der Anstieg der Nettolöhne und -gehälter mit 3,1% etwas weniger stark, da auch die Anzahl der Arbeitnehmer im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen ist (+ 0,8%). Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte hat sich um 3,0% erhöht. Die nominalen Konsum!
ausgaben der privaten Haushalte waren um 3,1% höher als im Vorjahresquartal. Daraus errechnet sich für die Sparquote der privaten Haushalte im dritten Vierteljahr 2010 ein Wert von 9,6% - wie vor einem Jahr.
 

Freitag, 19. November 2010 - Historischer Kalender

Roermond baut Factory-Outlet-Center erheblich aus
Während im Duisburger Stadtrat die Wellen in Hinsicht auf eine Ansiedlung eines Factory-Outlet-Centers in  Duisburg aufgrund der Standortwahl vor allem der CDU-Mitglieder hoch schlagen, lacht man sich im niederländischen Roermund ins Fäustchen. Die Gesamtfläche von bisher 28 000 Quadratmeter wird nun im dritten Bauabschnitt um 7000 Quadratmeter  erweitert. Damit könnten neben den werktags rund 60 % der kaufwilligen Deutschen (an Sonn- und diversen Feiertagen in der Bundesrepublik strömen sogar 90 % der Kunden aus dem östlichen Nachbarland ins ansonsten beschauliche Roermond) und schöpfen immer mehr Kaufkraft ab.

Donnerstag, 18. November 2010 - Historischer Kalender

IHK-Aktionstag am 26. November in Duisburg
Finanzierungshilfen für innovative Ideen
Ab sofort individuellen Beratungstermin vereinbaren
Die Markteinführung eines innovativen Produkts scheitert häufig nicht an der pfiffigen Idee, sondern am Geld. Auch Existenzgründungen im Technologiebereich werden oft durch finanzielle Barrieren verhindert, so die Erfahrungen bei der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve. Damit Innovationen nicht wegen mangelndem Kapital verworfen werden müssen, lädt die IHK zu einem Aktionstag speziell für technologieorientierte Unternehmen ein, und zwar am 26. November in der IHK-Hauptgeschäftsstelle, Duisburg.
Gerade für mittelständische Unternehmen und Existenzgründer in der Technologiebranche gilt: Die Finanzierung muss passgenau auf das konkrete Vorhaben zugeschnitten werden. Daher zeigen Finanzierungsexperten der IHK, der NRW.Bank sowie des Zentrums für Innovation und Technik in NRW (Zenit) Wege auf, die den Zugang zu Fördermitteln erleichtern sollen. Die Beratungsgespräche sind vertraulich. Anmeldung und Informationen bei der IHK: Kathrin Schipmann, Telefon 0203 2821 228, E-Mail schipmann@niederrhein.ihk.de.

Erwerbstätigkeit steigt um 0,8% im 3. Quartal 2010 gegenüber Vorjahr
Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hatten im dritten Quartal 2010 rund 40,65 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren 307 000 Personen oder 0,8% mehr als vor einem Jahr. Im zweiten Quartal 2010 hatte der Zuwachs 0,4% betragen. Damit hat sich der im Frühjahr dieses Jahres einsetzende Beschäftigungsaufbau im dritten Quartal 2010 fortgesetzt. Das ausgewiesene Niveau stellt den höchsten Erwerbstätigenstand in einem dritten Quartal seit der Wiedervereinigung dar.  

Im Vergleich zum Vorquartal stieg die Zahl der Erwerbstätigen im dritten Quartal 2010 um 290 000 Personen (+ 0,7%). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorquartal um 110 000 Personen oder 0,3%.

In den einzelnen Wirtschaftsbereichen entwickelte sich die Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unterschiedlich. Beschäftigungsverlusten im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) standen Zugewinne in den Dienstleistungsbereichen und im Baugewerbe gegenüber. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) sank die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr zum siebten Mal in Folge, und zwar um 99 000 Personen oder - 1,3%. Allerdings haben sich die Beschäftigungsverluste inzwischen deutlich abgeschwächt: So hatte die Erwerbstätigenzahl im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) im ersten und zweiten Quartal 2010 noch um 4,0% beziehungsweise 2,7% unter dem entsprechenden Vorjahresniveau gelegen. Demgegenüber sind in den Dienstleistungsbereichen (Handel, Gastgewerbe und Verkehr, Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister sowie öffentliche und private Dienstleister) weiterhin steigende Erwerbstätigenzahlen zu verzeichnen: + 375 000 Personen oder + 1,3% gegenüber d!

 em Vorjahresquartal. Auch im Baugewerbe setzte sich im dritten Quartal 2010 die Aufwärtsentwicklung weiter fort (+ 31 000 Personen oder + 1,4%). In der Land- und Forstwirtschaft gab es gegenüber dem Vorjahr keine Veränderung der Beschäftigungsanzahl. 

Die Zahl der Arbeitnehmer erhöhte sich im dritten Quartal 2010 im Vergleich zum dritten Quartal 2009 um 296 000 Personen oder 0,8% auf 36,22 Millionen Personen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich der mithelfenden Familienangehörigen stieg um 11 000 Personen oder 0,2% auf 4,43 Millionen. 

Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit hat sich im dritten Quartal 2010 die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 2,4% auf 361,2 Stunden erhöht. Die Kurzarbeit hat an Bedeutung verloren, ein leichter Anstieg der normalen Wochenarbeitszeit und der Überstunden ist weiter zu verzeichnen. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen - erhöhte sich gegenüber dem dritten Quartal 2009 um 3,2% auf 14,7 Milliarden Stunden. 

Über die Erstberechnung der Erwerbstätigen und der geleisteten Arbeitsstunden für das dritte Quartal 2010 hinaus wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse ab dem ersten Quartal 2010 im Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen neuberechnet. Aus der Neuberechnung der vierteljährlichen Erwerbstätigenzahlen resultiert für das zweite Quartal 2010 auf gesamtwirtschaftlicher Ebene eine um 0,2 Prozentpunkte vom bisherigen Rechenstand nach oben abweichende Vorjahresänderungsrate. Für das erste Quartal 2010 blieb die Veränderungsrate unverändert.

Dienstag, 16. November 2010 - Historischer Kalender

Mieten steigen um 3,8 %, in Städten sogar um 5,4 %
Die Wohnungsmieten sind im 3. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 3,8 % gestiegen. Mit 5,4 % fiel der Mietanstieg in den kreisfreien Städten deutlich stärker als in den Landkreisen (2,7 %) aus.
Besonders stark waren die Mietsteigerungen in Berlin (+1,10 Euro/m²), Ingolstadt (+1,03 Euro/m²), Greifswald (+1,04), Rostock (+0,96) und Pirmasens (+ 0,89). In Freiburg sanken sie dagegen von 10,19 auf 9,79 Euro/m². Fast in jedem dritten Kreis sind die Mieten in den vergangenen fünf Jahren stärker gestiegen als der Preisindex. Vor einem Jahr galt dies nur für jeden neunten Kreis. Die Kaufpreise zeigten sich dagegen stabil. Gegenüber dem Vorquartal sanken sie in den Landkreisen um 0,2 %, in den kreisfreien Städten stiegen sie leicht um 0,4 %.

Länder rechnen im Jahr 2010 mit Einnahmen von 3,3 Milliarden Euro aus Glücksspiel
3,3 Milliarden Euro werden die Länder im Jahr 2010 voraussichtlich durch Glücksspiele einnehmen. Hauptquellen sind die Lotteriesteuer mit 1,5 Milliarden Euro und die Gewinnablieferung des Zahlenlottos beziehungsweise Fußballtotos mit insgesamt 1,1 Milliarden Euro. Die Abgaben der Spielbanken und die Gewinnablieferung der Lotterien bringen zusätzlich jeweils 0,3 Milliarden Euro in die Kassen der Länder.
Nordrhein-Westfalen erwartet mit 700 Millionen Euro die höchsten Einnahmen aller Bundesländer aus Glücksspielen. Bremen rechnet hingegen mit nur 27 Millionen Euro und würde damit die geringsten Einnahmen haben.

Campinglust der Deutschen lässt nach
In den ersten acht Monaten dieses Jahres ging die Zahl der Übernachtungen auf Campingplätzen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,1% auf 20,9 Millionen zurück. Dies teilt das Statistische Bundesamt anlässlich der am 16. November 2010 beginnenden internationalen Ausstellung "Touristik & Caravaning" in Leipzig mit.
Die Campingplätze konnten damit ihre im Jahr 2009 erreichten Zuwächse nicht halten. Im Jahr 2009 war die Zahl der Übernachtungen auf Campingplätzen im Vergleich zu 2008 um 9,3% angestiegen. Dies ist umso bemerkenswerter, als die Gesamtzahl der Übernachtungen in Deutschland vor dem Hintergrund der allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 leicht zurückgegangen war (- 0,2%).
Im Zeitraum Januar bis August 2010 zeigt sich nun eine gegenteilige Entwicklung: Die Übernachtungszahlen auf Campingplätzen sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum während gleichzeitig die Zahl der Übernachtungen in Deutschland insgesamt um 2,8% zunahm.

Freitag, 12. November 2010 - Historischer Kalender

Aufschwung setzt sich im 3. Quartal 2010 fort
Die deutsche Wirtschaft holt weiter auf: Um 0,7% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - im dritten Quartal 2010 höher als im zweiten Quartal, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Zudem wurden auch die Ergebnisse für die ersten beiden Quartale 2010 nochmals leicht nach oben korrigiert auf nun + 0,6% und + 2,3%. Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat sich somit weiter fortgesetzt, wenn auch - wie nach dem Rekordergebnis im zweiten Quartal erwartet - mit etwas abgeschwächtem Tempo.

Auch im Vorjahresvergleich hat die Wirtschaftsleistung wieder kräftig zugelegt: Das preisbereinigte BIP stieg im dritten Quartal 2010 gegenüber dem dritten Quartal 2009 um 3,9%.
Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Dabei trugen die privaten und staatlichen Konsumausgaben, die Ausrüstungsinvestitionen sowie der Außenbeitrag gleichermaßen zum Anstieg des BIP bei.
Die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2010 wurde von 40,7 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht, das waren 307 000 Personen oder 0,8% mehr als ein Jahr zuvor.
Im Zusammenhang mit der erstmaligen Berechnung des dritten Quartals 2010 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse für die ersten zwei Quartale 2010 überarbeitet. Dabei wurden die Veränderungsraten des BIP in beiden Quartalen nach oben revidiert, und zwar um bis zu 0,2 Prozentpunkte.

Dienstag, 9. November 2010 - Historischer Kalender

1,6% mehr Unternehmensinsolvenzen im August 2010
Im August 2010 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2 660 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 1,6% mehr als im August 2009. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag im August 2010 mit 9 543 Fällen um 21,4% höher als im August 2009. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl der Insolvenzen auf insgesamt 14 372 Fälle. Das waren 11,6% mehr als im August des Vorjahres.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für August 2010 auf 4,1 Milliarden Euro gegenüber 4,3 Milliarden Euro im August 2009.
In den Monaten Januar bis August 2010 wurden 21 888 Insolvenzen von Unternehmen (+ 0,4% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 72 751 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 10,7%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 113 305 Insolvenzen, das waren 6,0% mehr als in den Monaten Januar bis August 2009.

Freitag, 5. November 2010 - Historischer Kalender

Young-Logs-Forum bei der Niederrheinischen IHK: Wie klingt die Zukunftsmusik in der Logistik? Fachveranstaltung am 9. November in Duisburg
Den Erfahrungs- und Meinungsaustausch zu fördern – dieses Ziel verfolgen die Young Logs, ein Netzwerk junger Nachwuchsführungskräfte aus der Logistikbranche an Rhein und Ruhr. Ein Baustein hierbei: Das Young-Logs-Forum, das einmal im Jahr bei der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve stattfindet und sich an Entscheidungsträger in der Branche richtet. Am 9. November ist es wieder so weit: In der IHK-Hauptgeschäftsstelle, Duisburg, dreht sich ab 18 Uhr unter dem Motto „Entscheidungshilfen – was die Logistik künftig prägt“ alles um transporttechnische Trends und Zukunftsvisionen. Aber auch um Herausforderungen und Lösungsansätze: Diese werden von Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, unter anderem von Professor Uwe Clausen vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, Dortmund, und Dr. Hendrik Busch, Manager Global Logistics bei der Firma Henkel, Düsseldorf.
 

Donnerstag, 4. November 2010 - Historischer Kalender

Bezirkvertreter und Ansiedlung der Möbelfirma `Ostermann´ in Meiderich
Am heutigen Nachmittag tagte ab 15.00 Uhr die Bezirksvertretung Meiderich-Beeck. Auf der Tagesordnung, TOP 27 und 28 stand der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes 1158 (Zeus Gelände) und der Aufstellungsbeschluss der Flächennutzungsplanänderung 3.29 .
Hierbei ging es um die Ansiedlung der Möbelfirma `Ostermann´ in Meiderich.
Einer der beiden geschäftsführenden Brüder Ostermann war mit seinem Stab anwesend und das Technische Dezernat (Leiter ist Beigeordneter Dressler) hatte auch einen Vertreter in die Sitzung entsandt.

Die Tagesordnungspunkte wurden vorgezogen und zu Beginn der Sitzung behandelt:

Die Möbelhandelsfirma Ostermann gibt es seit 1949 und seit 1980 den Möbelmitnahmemarkt `Trend´. Die Firma ist bis heute im Familienbesitz und sucht seit 15 Jahren ein Grundstück in Duisburg. Das vor Jahren in Kasslerfeld angebotene Grundstück kam wegen der Altlastenfrage für die Ostermänner nicht infrage.
Jetzt glaubt man, neben den Hallen der alten Gießerei in Meiderich (Zeus) ein passendes Grundstück gefunden zu haben und hat mit den Architekten, die auch u.a. das Gebäude `Five Boats´am Innenhafen gebaut haben, einen kompetenten Gestalter an der Hand.
Geplant sind 50.000 qm Verkaufsfläche und ca. 5000 qm Fläche für Sozialräume, Gastronomie und Technikräume.
Sollte Ostermann zum Zuge kommen, würden ca. 300 Arbeitsplätze und zeitlich
versetzt ca. 30 Ausbildungsplätze entstehen. Dies bei einem geplanten Umsatzvolumen von ca. 300 Mio. € pro Jahr.

Herr Ostermann teilte der BV Meiderich-Beeck mit, dass er von diesem Standort aus ca. 1,5 Mio. Menschen erreichen will und geht davon aus, dass aufgrund der Autobahnanbindung an die A 42 der Einzugsbereich bis nach Wesel gehen könne.
Ebenso äußerte sich Herr Ostermann klar darüber, dass es mit der Verwaltung bereits von Beginn an eine enge Zusammenarbeit hinsichtlich der Zeus-Fläche gegeben habe und noch die Frage nach der Belastungsfähigkeit der Brücke über die A 59 noch geklärt werden müsse. Er räumte ein, dass die evtl. erforderliche Ertüchtigung dieser Brücke von Ostermann finanziell getragen werden müsste.

Die Kernfragen der Mitglieder der BV gingen nach der Vorstellung der Firma Ostermann natürlich in die Richtung, ob neben IKEA noch 2 große Möbelhändler in Duisburg genehmigungsfähig wären.
Der Mitarbeiter des technischen Dezernats erklärte, dass erst nach dem Beschluss in Duisburg zur Aufstellung des Bebauungsplanes und Änderung des Flächennutzungsplanes ein Gutachten zur Verträglichkeitsprüfung in Auftrag gegeben werden könne, das klären müsse, ob die Konzentration von 3 großen Möbelhäusern in Duisburg zulässig sei.

Linke und FDP erklärten bereits zu Beginn der Diskussion, dass sie in der BV für eine erste Lesung plädieren und votieren würden. Die SPD-Fraktion schloss sich der Argumentation des SPD-Fraktionsmitgliedes Peter Bettermann (BL-Ratsherr) an, indem sie unterstrich, dass natürlich 2 Tauben in der Hand besser sind, als ein Spatz auf dem Dach, aber vor dem Beschluss zur Aufstellung die Verwaltung klar sagen müsse, wie viele Möbelhändler in Duisburg zulässig wären.
Die CDU-Fraktion wollte in der Sitzung einen Beschluss der BV zur Unterstützung des Aufstellungsbeschlusses. Da aber alle anderen sich dagegen geäußert hatten, einigte man sich auf eine gemeinsame Sitzung mit dem Ausschuss für `Wirtschaft-Stadtentwicklung und Verkehr´, in der die Angelegenheit nochmals beraten und diskutiert werden soll.

Mittwoch, 3. Novemberr 2010 - Historischer Kalender
Dr. Hermann Janning im TV-Interview: Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken geht zu Lasten kommunaler Versorger

Dr. Hermann Janning, Vorsitzender der NRW-Landesgruppe im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG nimmt im Gespräch mit Roger Horné, NRW TV, Stellung zur von der Bundesregierung beschlossenen Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke. Janning sieht hier klare Nachteile für die kommunalen Energieversorger, sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft: Nicht nur, dass von der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke vorwiegend die vier großen Versorgungskonzerne durch Zusatzerlöse aus bereits abgeschriebenen Anlagen sowie der Bund durch höhere Steuereinnahmen profitieren.

„Durch diese zusätzlichen Einnahmen erlangen eben jene vier Großkonzerne auch die Möglichkeit, mehr als andere in erneuerbare Energien zu investieren und ihre schon heute extrem starke Marktposition auch für die Zukunft zu verfestigen“, so die Sorge Jannings.
Nicht zuletzt weil eine solche Entwicklung auch dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm (IEKP) der Bundesregierung entgegensteht, setzt der Verband Kommunaler Unternehmen auf Nachbesserungen beim auch über Parteigrenzen hinweg scharf kritisierten Klimapaket. Zumindest ein kleiner Ausgleich für die kommunalen Energieversorger könnte in der Verlängerung der Förderung für die umweltfreundliche Kraft-Wärme-Kopplung über 2013 hinaus bestehen. Moderne KWK-Kraftwerke erreichen einen Energienutzungsgrad von 85-90 Prozent und werden vorwiegend von Stadtwerken betrieben.

Stadtwerke-Konsortium hat konkretes Angebot für Evonik Steag abgegeben
Interkommunale Kooperation für sichere Versorgung im Gebiet Rhein-Ruhr
Duisburg, 2. November 2010 - Mit der Abgabe eines konkreten Angebotes hat das aus sieben Unternehmen bestehende Stadtwerke-Konsortium Rhein-Ruhr sein Kaufinteresse an der Evonik Steag GmbH bestärkt. Das Konsortium besteht aus der Stadtwerke Duisburg AG, der Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21), Energieversorgung Oberhausen AG (EVO), Stadtwerke Bochum GmbH, Stadtwerke Dinslaken GmbH und der Stadtwerke Essen AG. Mit dem Erwerb der mehrheitlichen Anteile an der Evonik Steag GmbH wird die Schaffung einer kommunalen Erzeugerplattform angestrebt. Die Evonik Steag GmbH ist im Ruhrgebiet der mit Abstand größte Stromerzeuger und Fernwärmelieferant. Darüber hinaus gehört Evonik in den Feldern Biomasse, Geothermie und Grubengas zu den Marktführern in Deutschland und baut die Aktivitäten im zukünftig immer bedeutender werdenden Geschäftsfeld „Erneuerbare Energien“ weiter aus. Das Stadtwerke-Konsortium verfolgt mit dem Erwerb der Evonik Steag GmbH die Absicht, mittel- und langfristig einen ökologischen Umbau und einen noch stärkeren Einstieg in die regenerativen Energien vorzunehmen.

Auf dieser Basis wollen die Stadtwerke ihre Position als kommunale Unternehmen ausbauen und die Versorgung im Rhein-Ruhr-Gebiet mit den gewohnten Vorteilen einer fairen Preisgestaltung sowie einer Stärkung von Wirtschaft und Lebensqualität in der Region sichern. Des Weiteren würden die beteiligten Stadtwerke durch das Fernwärmegeschäft, die Aktivitäten im Bereich der „Erneuerbaren Energien“, das Dienstleistungsgeschäft sowie den Betrieb von mehreren Kraftwerken in der Region eine hohe Wertschöpfung erzielen können. Im Speziellen strebt das Stadtwerke-Konsortium durch eine Kooperation mit der Evonik Steag GmbH an, die Fernwärme als einen wichtigen Eckpfeiler einer umweltfreundlichen Wärmeversorgung zu sichern. Da viele Anlagen sowie die dazugehörigen Verwaltungseinheiten der Evonik Steag GmbH in unmittelbarer Nähe der beteiligten Städte liegen, können die damit verbundenen qualifizierten Arbeitsplätze in der Energiewirtschaft erhalten werden. Das Ergebnis wäre eine interkommunale wertschöpfungsorientierte Kooperation und somit ein weiterer Baustein, der die derzeitigen und zukünftigen Aktivitäten auf dem liberalisierten Energiemarkt ergänzt.

In dem derzeit laufenden Verkaufsprozess unter Führung der Evonik Industries hat das Konsortium ein konkretes Angebot abgegeben. Dieses verbindliche Angebot steht unter verschiedenen Vorbehalten: der Zustimmung der Kartellbehörde, der Kommunalaufsicht und der Gremien der Partner zum Anteilserwerb. Nach Abgabe des verbindlichen Angebotes wird der Verkäufer Evonik entscheiden, mit welchem Bieter oder mit welchen Bietern die weiteren Verkaufsverhandlungen geführt werden. Eine Entscheidung darüber, wer den Zuschlag erhält, soll voraussichtlich noch in diesem Jahr fallen.
Nach wie vor haben sich die Parteien auch in dieser Phase zu absolutem Stillschweigen verpflichtet

Freitag, 8. Oktober 2010 - Historischer Kalender

9,4% weniger Unternehmensinsolvenzen im Juli 2010
Im Juli 2010 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 2 760 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 9,4% weniger als im Juli 2009. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag im Juli 2010 mit 9 344 Fällen um 2,3 % niedriger als im Juli 2009. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl der Insolvenzen auf insgesamt 14 431 Fälle, das waren 5,0% weniger als im Juli des Vorjahres.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den Juli 2010 auf 2,9 Milliarden Euro gegenüber 3,9 Milliarden Euro im Juli 2009.
In den Monaten Januar bis Juli 2010 wurden 19 228 Insolvenzen von Unternehmen (+ 0,2% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 63 208 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 9,3%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 98 933 Insolvenzen, das waren 5,2% mehr als in den Monaten Januar bis Juli 2009.
 

Montag, 4. Oktober 2010 - Historischer Kalender

IHK-Finanzierungssprechtag am 7. Oktober
Liquidität und Wachstumsfähigkeit sichern
Termin für vertrauliche Einzelgespräche vereinbaren
Die Konjunktur ist wieder in Schwung gekommen, und der Kapitalbedarf der Unternehmen nimmt zu. Neuer Raum für Investitionen, die Verbesserung der Liquidität sowie der Erhalt der Wachstumsfähigkeit – fachkundige Beratung zu diesen Themen wird besonders stark nachgefragt. In vertraulichen Gesprächen bietet die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve Betrieben ihre Hilfe an, und zwar am Donnerstag, 7. Oktober, in der IHK-Hauptgeschäftsstelle, Duisburg.
Das Land Nordrhein-Westfalen, der Bund, die KfW-Mittelstandsbank und die Europäische Union unterstützen Unternehmen mit einer Reihe von verschiedenen Förderprogrammen. Darunter auch Programme, die durch öffentliche Bürgschaften wichtige Hilfestellung bei unzureichenden Sicherheiten geben können. Aufgrund der großen Anzahl der Förderangebote verlieren viele Unternehmen schnell die Orientierung, wenn es konkret um die Finanzierung ihres Vorhabens geht. Hier setzt der Sprechtag der IHK an, den sie in Kooperation mit der NRW.Bank, der Förderbank des Landes, durchführt. Experten informieren Unternehmen in vertraulichen Einzelgesprächen über die für sie in Frage kommenden Fördermöglichkeiten.

Ab sofort können für den Finanzierungssprechtag Termine für die vertrauliche Einzelberatung vereinbart werden. Nähere Information und Anmeldung zum kostenlosen IHK-Sprechtag unter Telefon 0203 2821-435 (Markus Nacke) oder E-Mail nacke@niederrhein.ihk.de