|
IHKs im Ruhrgebiet stellen
„Handelsreport Ruhr 2010“ vor
Großflächiger Einzelhandel in der Wirtschaftsregion legt um eine
Million Quadratmeter Verkaufsfläche zu
Orts- und Stadtteilzentren geraten vermehrt unter Druck
Der großflächige Einzelhandel im
Ruhrgebiet ist weiter auf dem Vormarsch: In den letzten zehn Jahren
ist die Verkaufsfläche in den IHK-Bezirken zwischen Duisburg und
Hagen um eine Million Quadratmeter angestiegen. Das Wachstum in
diesem Segment verschärft den Verdrängungswettbewerb im Handel.
Leidtragende sind unter anderem Orts- und Stadtteilzentren. Dies
sind wesentliche Ergebnisse des „Handelsreport Ruhr 2010“, den die
Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet am 20. Mai bei der für
den Report federführenden Niederrheinischen IHK in Duisburg
vorgestellt haben.
Mit der Untersuchung, die sich auf das Ruhrgebiet sowie den Kreis
Kleve und den Märkischen Kreis erstreckt, haben die IHKs erstmals
seit 2001 wieder eine Vollerhebung des Einzelhandels ab 650 m²
Verkaufsfläche durchgeführt. Seitdem ist der großflächige
Einzelhandel im Ballungsraum auf fast 6,8 Millionen Quadratmeter
angewachsen. Dies, obwohl die Wirtschaftsregion deutlich an
Bevölkerung verliert. Inzwischen kommen hier auf jeden Einwohner
1,14 m² Verkaufsfläche allein im untersuchten Handelssegment. Das
sind rund 17 Prozent mehr als noch bei der
Vorgänger-Studie aus dem Jahr 2001.
Duisburgs IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Die
Ergebnisse unterstreichen eindrucksvoll die Investitionskraft der
Unternehmen im Ruhrgebiet. Durch die Auswirkungen auf Nahversorgung
und Zentrenstrukturen ist und bleibt diese Entwicklung aber nicht
ohne politische Brisanz. Es geht schlichtweg um die Frage: Wie sehen
unsere Städte von morgen aus? Wünschen wir uns eine attraktive City
europäischer Prägung mit Marktplatz und Kirche, oder genügt uns der
Zuschnitt amerikanischer Städte mit uniformen Malls irgendwo in der
Stadt?“
Laut Handelsreport liegt der Anteil der Betriebe ab 650 m² schon
heute bei über 70 Prozent. Standorte mit zu kleinen Flächen oder
geringer Einwohnerzahl fallen brach. Im schlimmsten Fall stehen
Ladenlokale leer und veröden. Alleine die Leerstände in den
großflächigen Betrieben summieren sich auf 390.000 m²
Verkaufsfläche. Vor diesem Hintergrund gelte es, durch entsprechende
Strategien gegenzusteuern. Ein Ansatz hierbei: Die Standorte müssten
zukünftig noch stärker ihr eigenes Profil entwickeln. Individualität
werde angesichts der zunehmenden Uniformität in den Städten zum
Wettbewerbsvorteil. Zunehmend sei auch das Phänomen zu beobachten,
dass die Kommunen ihre Hoffnung auf innerstädtische Einkaufszentren
setzen. Angesichts dieser Entwicklung fordern die Ruhr-IHKs, die
Innenstadtverträglichkeit solcher Vorhaben immer auch in Bezug auf
Größe sowie die Integration in die bestehende Stadtstruktur zu
prüfen.
Besondere Sorge bereitet den Industrie- und Handelskammern im
Ruhr-gebiet die Entwicklung der Stadtteil- und Nebenzentren. Durch
Flächen-entwicklung an anderen Standorten – grüner Wiese, Innenstadt
oder in Randlage – haben sie erheblich an Bindungskraft verloren.
Sie bringen häufig nicht mehr die Voraussetzungen für die Ansiedlung
größerer Frequenzbringer, wie etwa Lebensmittelanbieter, mit.
Dadurch geraten auch die inhabergeführten Fachgeschäfte unter Druck.
Die Leerstandsquote an manchen Standorten ist zum Teil jetzt schon
bedrohlich.
Nicht zu unterschätzen seien auch die Auswirkungen auf die
Nahversorgung. Diese sei vor allem mit Blick auf den demografischen
Wandel und eine alternde Gesellschaft sicherzustellen. Gleichzeitig
dürfe man die innovativen Konzepte der Unternehmen nicht
vernachlässigen. Klare Rahmenbedingungen durch kommunale und
regionale Einzelhandelskonzepte seine Voraussetzung dafür, dass der
ruinöse
Flächenwettbewerb zwischen Städten und Kommunen eingedämmt werden
könne.
Die IHKs empfehlen deshalb, Entwicklungspotenziale auf solche
Zentren zu konzentrieren, die tatsächlich zukunftsfähig sind.
Dietzfelbinger: „Das in der Vergangenheit häufig praktizierte
Gießkannenprinzip muss überprüft werden, da vor allem auch die Zahl
der Stadtteil- und Nahversorgungszentren insgesamt abnehmen dürfte.“
Zum „Handelsreport Ruhr 2010“:
Mit der Studie stellen die Industrie- und Handelskammern im
Ruhrgebiet eine Datenbasis zur Entwicklung des großflächigen
Einzelhandels bereit. Sie soll als Diskussionsgrundlage für Politik,
Verwaltung und Unternehmen dienen. Die Daten ermöglichen eine
Analyse der Einzelhandelssituation in den Kommunen sowie
ruhrgebietsweite Vergleiche. Obwohl heute im rechtlichen Sinne erst
ab einer Größe von 800 m² von „Großflächigkeit“ gesprochen wird,
wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit mit der Vorgänger-Studie aus
dem Jahr 2001 erneut alle Einzelhandelsbetriebe ab 650 m² im
Ruhrgebiet (einschließlich des Kreises Kleve und dem Märkischen
Kreis) mit einbezogen.
Ausbildung bei den Wirtschaftsbetrieben
Fachkräfte für Kreislauf- und
Abfallwirtschaft sorgen dafür, dass Abfälle korrekt entsorgt und
verwertet werden. Sie organisieren das Sammeln und Sortieren von
Müll, führen ihn der Wiederverwertung zu oder entsorgen ihn
umweltschonend.
In Industrie und öffentlichem Dienst arbeiten Fachkräfte für
Kreislauf- und Abfallwirtschaft in Logistik, Sammlung und Vertrieb
von Abfall, in der Abfallverwertung und -behandlung sowie der
Abfallbeseitigung und -entsorgung. Beschäftigungsmöglichkeiten
bieten spezialisierte Fuhrunternehmen, Abfallsammelzentren,
Abfallsortier- und Kompostierungsanlagen, Recyclingfirmen und -höfe,
Müllverbrennungsanlagen und Deponien. Darüber hinaus sind ihre
Fachkenntnisse im Handel mit Altmaterialien und Reststoffen und in
der technischen Fachplanung, z.B. für Abfall- und Umwelttechnik,
gefragt.
Bei Arbeiten auf Deponien halten sie sich teils im Freien auf, teils
in ihren Fahrzeugen; in der Sortierung und dem Recycling der Abfälle
teils in geschlossenen oder halb offenen Räumen oder Hallen, aber
auch im Freien. Automatisierte Abläufe überwachen sie von
Leitständen aus, und organisatorische Aufgaben erledigen sie an
ihrem Büroarbeitsplatz.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Die Mindestvoraussetzung für diesen Ausbildungsberuf ist der
Hauptschulabschluss nach Klasse 10 mit guten Leistungen in
Mathematik, Biologie, Chemie und Physik.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg - AöR
Aus- und Weiterbildung
Schifferstraße 190
47059 Duisburg
Ausbildungsvergütung
1. Ausbildungsjahr 687,34 €
2. Ausbildungsjahr 736,15 €
3. Ausbildungsjahr 780,93 €
Vom Beginn des Berufsausbildungsverhältnisses an, spätestens mit
Vollendung des 17. Lebensjahres, besteht Versicherungspflicht bei
der Rheinischen Zusatzversorgungskasse (RZVK). Die RZVK gewährt
unter den in ihrer Satzung genannten Voraussetzungen zu gegebener
Zeit eine zusätzliche Alters-, Berufsunfähigkeits-,
Erwerbsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung.
Des Weiteren haben Sie einen Anspruch auf eine monatliche
vermögenswirksame Leistung im Sinne des Vermögensbildungsgesetzes in
Höhe von 13,29 Euro, wenn Sie mindestens einen Teil Ihrer Vergütung
in entsprechender Höhe vermögenswirksam anlegen," stellen die
Wirtschaftsbetriebe einen Beruf vor, in dem sie selbst ausbilden.
Auch wenn die Bewerbungsfrist für das im Sommer beginnende
Ausbildungsjahr schon längst abgelaufen ist, können sich angehende
Schulabgänger (gemeint ist 2011) ja überlegen, ob sie nicht diesen
Beruf ergreifen möchten. KaMa
Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW
Duisburg)
Neben der Sparkasse Duisburg, der
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) und
dem small business management (sbm)-Projekt der Universität
Duisburg-Essen (UDE) ist die Volksbank Rhein-Ruhr einer der
Initialpartner der Gründungsinitiative Innovation Duisburg (GRIID).
Das hiesige Kreditinstitut bewies Ende letzter Woche, dass auch
Banker Spaß verstehen - und zwar im Rahmen des Stammtisches für
Existenzgründer.
Den Anfang dazu hatte im März 2010 am Abend vor dem ersten
Seminartag die Sparkasse Duisburg gemacht. Sie hatte zum ersten
Treffen in lockerer Atmosphäre eingeladen und die Resonanz war groß.
Über 60 Gründungswillige, erfolgreiche Gründer und Vertreter aus
Wirtschaft und Verwaltung hatten sich zum ersten Stammtisch
eingefunden. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse
Duisburg, Dr. Joachim Bonn, begrüßte die Gäste und betonte: "Als
örtliches Kreditinstitut ist es uns wichtig, hiesige Existenzgründer
tatkräftig und nachhaltig zu unterstützen. So haben wir bereits in
der Vergangenheit das Projekt sbm unterstützt und so werden wir in
Zukunft GRIID fördern und damit einen Beitrag zur weiteren
prosperierenden Entwicklung des Standortes leisten." Prof. Dr.
Volker Breithecker, sbm-Projektleiter, lockerte mit einem
humoristischen Kurzvortrag zum Thema "Umgang mit der
Finanzverwaltung" mit besonderem Augenmerk auf aktuelle Geschehnisse
auf. Dann begann die erste Kontaktaufnahme zwischen den
Seminarteilnehmern und der lockere Erfahrungsaustausch von Gründern
und Gründungs-interessierten.
Auch beim zweiten Stammtisch war die Resonanz groß; rund 60 Gäste
wurden von Carsten Soltau, Vorstandsmitglied der Volksbank
Rhein-Ruhr, begrüßt. Dieser lobte die GRIID-Teilnehmer/-innen und
deren Mut, sich selbstständig machen zu wollen. Mit sbm-Absolventen
habe man bislang nur gute Erfahrungen gemacht, da das hierfür
erforderliche "handwerkliche Rüstzeug" im Kurs durch
sbm-Projektleiter Prof. Dr. Volker Breithecker und die anderen
Referenten optimal vermittelt werde. Mit einem Augenzwinkern tat er
kund, das ursprünglich angedachte Fachthema mangels Interesse und
verfügbarer Referenten verworfen und anstelle dessen den
Kabarettisten Kai Magnus Sting engagiert zu haben.
"Eine prima Entscheidung", fand GRIID-Teilnehmer Gregor Hiesgen:
"Bei den sbm-Kursen wird unglaublich viel Wissen innerhalb kürzester
Zeit vermittelt, so dass einem oftmals der Kopf raucht. Da tut etwas
Abwechslung gut." Und so unterhielt das Duisburger Urgestein Sting
das junge und junggebliebene Auditorium; kein Auge blieb trocken,
als der Germanist und Theologe den Mikrokosmos von "Mensch und
Existenz im Ruhrgebiet" in seiner ihm eigenen Sprache und Sicht
erklärte.
Nach einer derart erfrischenden "Aufwärmphase", fiel es den
GRIID-Teilnehmer/-innen leicht, beim anschließenden "Get-Together"
mit (Bank)beratern und sbm-Referenten ins Gespräch zu kommen.
Hierbei drehte sich dann wieder alles ums "Geschäft": um
Haftungsrisiken, Bürgschaften, patentrechtliche Voraussetzungen und
mehr. Prof. Dr. Ulrich Sick, sbm-Referent für internationales
Wirtschaftsrecht, war erfreut, zu sehen, dass der Kontakt zwischen
den einzelnen Existenzgründern sehr viel intensiver geworden sei,
als es noch bei der Auftaktveranstaltung Ende November 2009 und dem
ersten Stammtisch der Fall war.
Maren Klingler, die künftig kreative Fotokunst sowohl für
Privatleute als auch als Maßnahme zur Teambildung anbieten will,
weiß ebenfalls von einem veränderten Miteinander zu berichten:
"Anfänglich waren wir alle Geheimnisträger. Kaum jemand wollte über
seine Idee berichten. Die langen Wochenend-Seminare führten aber
dazu, dass man Vertrauen zueinander fasste. Und das ist auch gut
so." Erst gestern habe sich durch das Bekanntmachen der Idee
innerhalb der Gruppe eine potenzielle Kooperationsmöglichkeit mit
einer Teilnehmerin für sie aufgetan. Und manch einer, der seine Idee
mittlerweile mangels Marktfähigkeit verworfen habe, könne seine
Talente so bei der Verwirklichung einer anderen Idee einbringen,"
berichtet die städtische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung.
Wer eine Finanzspritze braucht, weil er sich selbstständig machen
will oder als bereits gegründetes Unternehmen dringend erforderliche
Investitionen vornehmen muss, hat´s dieser Tage ohnehin schwer.
"Kommen dann noch eine fürs klassische Bankengeschäft unattraktive,
weil geringe Kredithöhe oder ein problembehafteter Lebenslauf des
Antragstellers hinzu, so ist dies oft der Anfang vom Ende, weil
Kreditinstitute demjenigen die notwendigen Finanzmittel verwehren",
weiß Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für
Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).
Damit die Gegenwart nicht schon Vergangenheit ist, bevor sie zur
Zukunft werden kann, wurde im September 2009 das Projekt "Duisburg
Kredit" ins Leben gerufen; Projektträger dabei ist KIZ Gemeinnützige
Projektgesellschaft mbH. Seither ist eine transparente, schnelle und
unkomplizierte Kreditvergabe möglich", so GFW-Projektmanager
Christian Folgner, der auch Mitglied des Vergabeausschusses ist. Da
der "Duisburg Kredit" in Krisenzeiten gefragter denn je ist, wurde
es notwendig, noch mehr Akteure mit ins Boot zu holen, um die
Vielzahl der Anfragen weiterhin passgenau und zügig "bedienen" zu
können. Daher ist nun neben der EG DU auch die GFW Duisburg als
Projektpartner mit dabei.
Kreditnehmer erhalten einen Erstkredit von bis zu 5.000 Euro. Damit
sich die Unternehmen behutsam entwickeln können und das Risiko für
Kreditgeber und Kreditnehmer möglichst gering gehalten wird, sind
auch Kleinstkredite von 1.000 Euro möglich. "Sicherheit, von der
beide Seiten profitieren", weiß Volkswirt Folgner. Ein weiterer Clou
beim "Duisburg Kredit": Wer im Familien- oder Bekanntenkreis einen
Bürgen für sich und sein Vorhaben findet, dem verdoppeln GFW
Duisburg und EG DU den Mikrokredit. Schnell wird dann aus einer
Bürgschaft von 2.500 Euro ein bewilligter Kredit von 5.000 Euro.
Doch damit nicht genug. Wer bereits einen "Duisburg Kredit" in
Anspruch genommen und vereinbarungsgemäß zurückgezahlt hat, dem
stehen weitere Türen offen: Alle diejenigen, die dann Folgekredite
benötigen, um ihr Geschäft zu "puschen", erhalten diese bis zu einer
Höhe von maximal 10.000 Euro.
Antragsformulare für den "Duisburg Kredit" sind unter
www.mikrokredit-duisburg.de als Download verfügbar und können somit
bequem zu Hause ausgefüllt werden. Danach sind der Antrag, das
skizzierte Vorhaben mit Geschäfts- und Investitionskonzept sowie die
aktuelle Schufa-Auskunft einzureichen. "Abschließend folgt eine
schnelle und faire Prüfung der Unterlagen", erklärt GFW-Chef Meurer.
Wer sich vor Abgabe der Unterlagen noch einmal beraten lassen
möchte, der erhält Tipps bei den Ansprechpartnern für den "Duisburg
Kredit". Schlussendlich wird der Antragsteller zum Kreditgespräch
eingeladen. Nach einer Vorstellung des Unternehmens- und
Investitionskonzeptes vor dem Vergabeausschuss folgt eine kurze
Fragerunde. Danach entscheidet das Gremium sofort darüber, ob der
Kredit bewilligt werden kann. Die Beantragung des "Duisburg Kredits"
sowie die Beratung durch die GFW Duisburg und die EG DU sind
kostenfrei.
Geschäftszahlen der Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft
Etwas nüchtern und leseunfreundlich, aber immerhin - so konnte man
meinen, wenn man sieht, wie die Duisburger Versorgungs- und
Verkehrsgesellschaft ihre Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2009
im Internet präsentiert. Aber keine Sorgen - wer den kompletten
Geschäftsbericht lesen möchte, kann ihn sich im Internet auf den
Seiten der DVV
herunterladen und ausdrucken. Bei einem Umfang von 108 Seiten kann
man da nur viel Spaß beim Lesen wünschen. KaMa
Wirtschaftsdaten
|
Bilanzstruktur (Mio. EUR) |
2008 |
2009 |
|
Aktiva |
|
Sachanlagen |
611,5 |
584,5 |
|
Finanzanlagen |
6,3 |
8,5 |
|
Vorräte |
25,8 |
21,1 |
|
Forderungen |
116,3 |
111,2 |
|
Flüssige Mittel |
88,3 |
65,4 |
|
Bilanzsumme |
848,2 |
790,7 |
|
Passiva |
|
Eigenkapital |
346,1 |
351,9 |
|
Langfristige Schulden |
299,4 |
260,5 |
|
Kurzfristige Schulden |
202,7 |
178,3 |
|
Bilanzsumme |
848,2 |
790,7 |
|
Investitionen (Mio. EUR) |
48,5 |
45,2 |
|
Umsatzerlöse konsolidiert (Mio. EUR) |
726,5 |
835,7 |
|
Umsatzerlöse nach Sparten (Mio. EUR)
(nicht konsolidiert) |
|
Stromverkauf |
418,2 |
489,6 |
|
Gasverkauf |
134,4 |
124,8 |
|
Wasserverkauf |
54,8 |
55,8 |
|
Fernwärmeverkauf |
42,3 |
48,5 |
|
Netzbetrieb |
237,0 |
205,8 |
|
Verkehrseinnahme |
93,3 |
92,6 |
|
Service und Reinigung |
73,6 |
139,4 |
|
sonstige Umsatzerlöse |
70,9 |
73,3 |
|
1.124,5 |
1.229,8 |
|
Personaldaten |
|
Anzahl der Mitarbeiter
im Jahresdurchschnitt |
4.487 |
4.424 |
|
davon Auszubildende |
116 |
119 |
|
|
Und das im weltweit schwachen
Finanzjahr 2009:
aurelis verdoppelte den Gewinn
Die aurelis Real Estate hat 2009 ihr Vorsteuerergebnis um 49 % auf
44,8 Mio. Euro gesteigert (2008: 30,1 Mio. Euro). Das Ergebnis nach
Steuern verdoppelte sich auf 39,0 Mio. Euro (2008: 19,6 Mio. Euro).
Die Mietumsätze beliefen sich auf 92,3 Mio. Euro. Zusätzlich zu den
bereits gemeldeten Verkaufserlösen von 230 Mio. Euro wurden 2009
Verkaufsverträge in Höhe von 58 Mio. Euro abgeschlossen, die erst
2010 ergebniswirksam werden.
1. Quartal 2010: Abbau der
Erwerbstätigkeit verlangsamt sich
Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
hatten im ersten Quartal 2010 rund 39,8 Millionen Erwerbstätige
ihren Arbeitsort in Deutschland, 107 000 Personen oder 0,3% weniger
als vor einem Jahr. Damit hat sich der Personalabbau verlangsamt,
nachdem im vierten Quartal 2009 die Zahl der Erwerbstätigen noch um
158 000 Personen oder 0,4% unter dem Vorjahresergebnis gelegen
hatte. Im Vergleich zum vierten Quartal 2009 sank die Zahl der
Erwerbstätigen im ersten Quartal 2010 saisonal bedingt um 735 000
Personen (- 1,8%). Eine Abnahme der Erwerbstätigkeit ist im ersten
Quartal eines Jahres üblich. Saisonbereinigt, das heißt nach
rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten
Schwankungen, verringerte sich dagegen die Zahl der Erwerbstätigen
gegenüber dem Vorquartal trotz vergleichsweise schlechter
Witterungsbedingungen kaum (- 1 000 Personen oder 0,0%).
Nach Wirtschaftsbereichen unterteilt entwickelte sich die
Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unterschiedlich. Weiterhin
große Beschäftigungsverluste gab es im ersten Quartal 2010 im
Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe). Hier war die Zahl der
Erwerbstätigen das fünfte Quartal in Folge niedriger als im
entsprechenden Vorjahreszeitraum, und zwar um 321 000 Personen oder
4,1%, nach einem Minus von 334 000 Personen oder ebenfalls 4,1% im
vierten Quartal 2009. Nach wie vor krisenresistent erwiesen sich die
Dienstleistungsbereiche (Handel, Gastgewerbe und Verkehr,
Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister sowie
öffentliche und private Dienstleister). Dort stieg die Zahl der
Erwerbstätigen im ersten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahr um 207
000 Personen oder 0,7%, und damit stärker als im vierten Quartal
2009 (+ 168 000 Personen oder + 0,6%). Im Baugewerbe setzte sich im
ersten Quartal 2010 der ab dem zweiten Quartal 2009 zu beobachtende
leichte Aufwärtstrend fo!
rt (+ 5 000 Personen oder + 0,2%) und auch in der Land- und
Forstwirtschaft gab es gegenüber dem Vorjahr ein geringes
Beschäftigungsplus von 2 000 Personen oder ebenfalls 0,2%.
Der insgesamt zu verzeichnende Rückgang der Erwerbstätigkeit im
Vergleich zum Vorjahresquartal resultierte vollständig aus der
Abnahme der Zahl der Arbeitnehmer, die sich im ersten Quartal 2010
um 109 000 Personen (- 0,3%) auf rund 35,5 Millionen Personen
reduzierte. Weiterhin stützend wirkten sich dabei die
Inanspruchnahme von Kurzarbeit und die Zunahme der
Teilzeitbeschäftigung aus. Hingegen wuchs die Zahl der
Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger im
Berichtsquartal leicht um 2 000 Personen auf rund 4,4 Millionen.
Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt-
und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich
im ersten Quartal 2010 die Zahl der durchschnittlich geleisteten
Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im Vergleich zum ersten Quartal
2009 um 1,3% auf 358,5 Stunden erhöht. Wesentlich dazu beigetragen
haben die verringerte Inanspruchnahme von Kurzarbeit sowie der
leichte Anstieg der normalen Wochenarbeitszeit und der Überstunden.
Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also das Produkt aus
Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen -
erhöhte sich dabei gegenüber dem ersten Quartal 2009 um 1,0% auf
14,3 Milliarden Stunden.
Über die Erstberechnung der Erwerbstätigen und der geleisteten
Arbeitsstunden für das erste Quartal 2010 hinaus wurden auch die
bisher veröffentlichten Ergebnisse ab dem dritten Quartal 2009 im
Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen neu berechnet. |