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Dienstag,
29. Juni 2010
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Historischer Kalender |
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Finanzhilfe für notleidende Kommunen:
Land vergibt Gutachten
Ein Gutachten soll Kriterien zur Finanzhilfe für Kommunen in sehr
angespannten Haushaltslagen ermitteln. Das Innenministerium hat
einen entsprechenden Auftrag an die Professoren Dr. Martin
Junkernheinrich (Technische Universität Kaiserslautern) und Dr.
Thomas Lenk (Universität Leipzig) vergeben, wie Innenminister Dr.
Ingo Wolf und Finanzminister Dr. Helmut Linssen heute (29.06.2010)
in Düsseldorf nach der Vertragsunterzeichnung mitteilten.
"Um notleidenden Kommunen finanzielle Hilfe gewähren zu können, ist
eine Vielzahl bislang offener Fragen zu klären", sagte Innenminister
Wolf. Dazu gehören unter anderem die Fragen wie: Welche Kommunen
sollen Empfänger der Hilfe sein? In welcher Höhe und mit welcher
Dauer soll die Hilfe gewährt werden? An welche Bedingungen ist die
Hilfeleistung zu knüpfen? Aber auch: Wie soll die Hilfeleistung auf
der Geberseite hinsichtlich ihrer Art und Weise, Höhe sowie Dauer
ausgestaltet werden?
"Ich freue mich, dass zwei anerkannte und renommierte
Finanzwissenschaftler als Gutachterteam gewonnen werden konnten",
teilte Finanzminister Linssen mit. Sowohl die Auswahl der Gutachter
als auch die Fragestellungen wurden mit den kommunalen
Spitzenverbänden in der Gemeindefinanzkommission auf Landesebene
abgestimmt. Der Gutachtenauftrag sei ein erstes positives Ergebnis
dieser Kommission.
Das Gutachten soll Anfang November 2010 vorliegen. Innen- und
Finanzminister wiesen darauf hin, dass das Gutachten die neue
Landesregierung und den neu gebildeten Landtag in ihrer
Entscheidungsfreiheit nicht ein¬¬schränke. Die Vergabe des Auftrags
ist aber unerlässlich, um die erforderlichen Fakten und möglichen
Optionen aufzuzeigen. Auf einer solchen Grundlage können die
Fraktionen und die Landesregierung über Art und Umfang von
Konsolidierungshilfen sachgerecht entscheiden.
Umsätze im NRW-Einzelhandel unter
Vorjahresniveau
Der nordrhein-westfälische
Einzelhandel setzte im Mai 2010 nach ersten vorläufigen Ergebnissen
nominal 0,1 Prozent weniger um als im Mai 2009. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
lagen die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der
Preisentwicklung, um 1,2 Prozent unter dem Ergebnis des
entsprechenden Vorjahresmonats. Die Beschäftigtenzahl ging um
0,5 Prozent zurück.
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Veränderung von Umsatz und Beschäftigung
im
NRW-Einzelhandel
im Mai 20101) |
|
Gewerbezweig |
Umsatz |
Beschäftigte |
nominal
(in jeweiligen
Preisen) |
real
(in Preisen
von 2005) |
Veränderung gegenüber
Mai 2009 in Prozent |
| 1)
vorläufige Ergebnisse;
einschl. Tankstellen, ohne
Handel mit
Kfz |
|
Einzelhandel insgesamt |
−0,1 |
−1,2 |
−0,5 |
|
davon |
|
|
|
|
Einzelhandel mit
Lebensmitteln |
−1,9 |
−3,0 |
+0,4 |
|
Einzelhandel mit anderen
Gütern |
+1,2 |
−0,1 |
−1,0 |
|
darunter |
|
|
|
Einzelhandel mit Waren
verschiedener Art
in Verkaufsräumen
(z.
B. Warenhäuser,
SB-Warenhäuser, Supermärkte) |
−1,8 |
−2,9 |
−0,1 |
|
Einzelhandel mit Büchern,
Schreibwaren, Bürobedarf |
−0,4 |
+0,4 |
−0,1 |
Einzelhandel mit
Unterhaltungselektronik,
Baubedarf, Haushaltsgeräten, Möbeln |
+1,7 |
+2,9 |
−0,3 |
Einzelhandel mit
Textilien, Bekleidung
und Schuhen |
−3,6 |
−4,0 |
+0,7 |
Apotheken und
Facheinzelhandel mit medizinischen,
orthopädischen und kosmetischen
Artikeln |
+1,9 |
+1,5 |
−1,5 |
Einzelhandel nicht in
Verkaufsräumen
(z. B. Versand- und
Interneteinzelhandel) |
+11,0 |
+2,3 |
−1,5 |
nachrichtlich:
Einzelhandel ohne Tankstellen |
−0,5 |
−1,1 |
−0,4 |
8,6 Millionen Menschen mit unerfülltem
Wunsch nach (mehr) Arbeit
Im Jahr 2009 wünschten sich 8,6 Millionen Menschen im Alter von 15
bis 74 Jahren Arbeit oder mehr Arbeitsstunden. Dies teilt das
Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis von Ergebnissen der
Arbeitskräfteerhebung mit. Diese Zahl setzt sich zusammen aus 4,2
Millionen Unterbeschäftigten, 3,2 Millionen Erwerbslosen und 1,2
Millionen Personen in Stiller Reserve.
Unterbeschäftigte sind Erwerbstätige, die den Wunsch nach
zusätzlichen Arbeitsstunden haben und erklärten, für diese auch zur
Verfügung zu stehen. In Deutschland waren 2009 immerhin 10,9% der
Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 74 Jahren nach eigenen Angaben
unterbeschäftigt. Teilzeitbeschäftigte äußern relativ häufiger
(22,2%) den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden als
Vollzeitbeschäftigte (6,8%).
Zu den Erwerbslosen werden Personen gezählt, die nicht erwerbstätig
sind, aber in den letzten vier Wochen aktiv nach einer Tätigkeit
gesucht haben und für eine Arbeit auch innerhalb von zwei Wochen zur
Verfügung stünden.
Personen in Stiller Reserve haben ebenso wie die Erwerbslosen
überhaupt keine Arbeit. Sie gelten nach den strengen Kriterien der
Internationalen Arbeitsorganisation zwar nicht als erwerbslos,
weisen aber dennoch eine hohe Nähe zum Arbeitsmarkt auf. Zur Stillen
Reserve gehören Personen, die zwar Arbeit suchen, jedoch im Moment
kurzfristig (innerhalb von zwei Wochen) für eine Arbeitsaufnahme
nicht zur Verfügung stehen. Ebenfalls zur Stillen Reserve zählen
Personen, die aus verschiedenen Gründen keine Arbeit suchen, aber
grundsätzlich gerne arbeiten würden und für diese Arbeit auch
verfügbar sind. Im Jahr 2009 gehörten 5,7% der Nichterwerbspersonen
im Alter von 15 bis 74 Jahren zur Stillen Reserve. |
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Montag,
28. Juni 2010
-
Historischer Kalender |
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Kurt Krieger (Möbel Höffner) hat nach
jahrzehntelangem Stillstand die Genehmigung ein 39.000 Quadratmeter
großes Einrichtungshaus in Hamburg-Eidelstedt bauen zu dürfen
Hamburg/Duisburg, 28. Juni 2010 - Was war da in Hamburg nicht alles
zitiert worden, um die Einrichtung eines neuen Möbelhauses zu
verhindern. Den der Redaktion vorliegenden Schriftstücken ist von
höchst abenteuerlichen Mutmaßungen bis zu wahrscheinlich sogar
bezahlten Kritikern die Rede.
Nun ist die Genehmigung da, eine Filiale von Möbel Höffner in
Hamburg-Eimsbüttel errichten zu können. Die Bezirksversammlung
stimmte dem Bebauungsplan für das an der Holsteiner Chaussee in
Eidelstedt geplante Objekt mit 39.000 m² Verkaufsfläche zu. Es
sollen nach Angaben Kriegers 400 Arbeitsplätze geschaffen werden.
Das Investitionsvolumen beträgt mehr als 60 Millionen Euro. |
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Freitag,
25. Juni 2010
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Historischer Kalender |
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Sozialbericht 2010:
Fachkonzept Wohnen ist die Grundlage für die weitere Entwicklung des
Wohnungsmarktes in Duisburg
In
Duisburg stehen 14 700 Wohnungen leer. Unter diesem Leestand von 5.6
Prozent sind aber 12 300 Wohnungen, die mehr als sechs Monate leer
stehen.
Der Sozialbericht 2010 mit dem Schwerpunktthema Wohnen wurde heute
von Sozialdezernent Reinhold Spaniel sowie Dr. Ekke-Ulf Ruhstrat und
Dr. Volker Busch Geertsema von der Gesellschaft für innovative
Sozialforschung und Sozialplanung vorgestellt. Das Fachkonzept
Wohnen ist die Fortsetzung der im Jahr 2007 Jahr begonnenen
Berichterstattung.
Das Konzept gliedert sich in zwei Teile. Teil 1 liefert wichtige
Datengrundlagen und Analysen für die künftige Wohnungspolitik und
erstellt Prognosen bis zum Jahr 2027. Hier finden sich unter anderem
Daten zur Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung, zur Beschäftigung,
Arbeitslosigkeit und Transfereinkommen sowie eingehende Analysen zum
Wohnungsbestand, zur Wohnraumförderung und zur Wohnungsnachfrage.
Alle Daten sind, soweit möglich, sozialräumlich auf Ortsteilebene
aufbereitet.
Der Frage „Wie wollen wir in Duisburg im Jahr 2027 leben?“ widmet
sich der zweite Teil.
Darin werden die übergeordneten Ziele der Wohnungsmarkt- und
Stadtentwicklung in
Duisburg, insbesondere die Einwohnerförderung, die Kooperation mit
der Wohnungswirtschaft und anderen Akteuren, die Entwicklung
städtebaulicher Qualitäten,
die Umsetzung der Barrierefreiheit, die nachhaltige Entwicklung von
Wohnquartieren als Keimzelle der städtischen Gesellschaft,
notwendige Rückbaukonzepte und die energetische sowie bauliche
Verbesserung des Wohnungsbestandes benannt.
Die Wohnungsversorgung muss auch künftig den unterschiedlichen
Wohnbedürfnissen gerecht werden. So werden weiterhin preiswerte
Wohnungen im ganzen Stadtgebiet benötigt, aber auch höherpreisige
Angebote für Familien und Singles werden nachgefragt. Besondere
Aufmerksamkeit wird den älteren Menschen und Menschen mit
Behinderungen gewidmet. Dabei werden auch gemeinschaftliche
Wohnformen an Bedeutung gewinnen. Neben der Bestandserhaltung wird
immer auch der Neubau von Miet- und Eigentumsmaßnahmen nötig sein,
denn nicht alle bestehenden Wohnungen eignen sich für den Ausbau.
Das Fachkonzept „WohnVision“ ist in einem integrativen Prozess unter
Beteiligung der Wohnungswirtschaft und verschiedenen Fachbereichen
der Verwaltung entstanden und wurde von der Gesellschaft für
innovative Sozialforschung und Sozialplanung verfasst. Es dient als
Grundlage für die weitere Entwicklung des Wohnungsmarktes in
Duisburg.
Gleichzeitig ist das Konzept der Fachbeitrag zum Projekt DU 2027 und
damit auch Grundlage für die Aufstellung des Flächennutzungsplanes.
Für die Vergabe öffentlicher Mittel im Rahmen der
Wohnungsbauförderung wird die
WohnVision, wie vom zuständigen Ministerium für Bauen und Verkehr
des Landes
Nordrhein-Westfalen angeregt, zunehmend als Entscheidungsgrundlage
dienen.

Alles in
allem zeigt der Sozialbericht zwar nicht schonungslos, aber doch
sehr direkt den zum Teil doch Besorgnis erregenden Leerstand an
Wohnungen auf, bietet aber durch die umfangreiche Studie auch die
Chance der Neuorientierung. "Das aber", so die Sozialexperten
unisono, "müsste mit Rückbau oder einem Neubau von rund 600 biss 750
Wohneinheiten im Jahr kompensiert werden, das es sich in Duisburg
mit 75 Prozent um einen alten Bestand handelt, der auf dem
Markt schwer platzierbar ist.

Weniger
Einwohner in Nordrhein-Westfalen
Die Bevölkerungszahl Nordrhein-Westfalens ist nach den Ergebnissen
der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung auch im Jahr 2009 weiter
zurückgegangen.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, hatte das bevölkerungsreichste Bundesland Ende
vergangenen Jahres 17 872 763 Einwohner; das waren 60 301 (-0,3
Prozent) weniger als Ende 2008.
Ursachen für den Rückgang waren einerseits das Anwachsen der
Zahl der Sterbefälle gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent auf 190
814 und die um 3,3 Prozent niedrigere Geburtenzahl, die mit 145 029
einen neuen historischen Tiefstand erreichte (bisher 2006: 149 925).
Zusätzlich mindernd auf die Bevölkerungszahl wirkte sich
andererseits der Wanderungsverlust in Höhe von etwa
14 400 Personen aus. Zum dritten Mal seit 1984 und 2008 zogen 2009
weniger Menschen nach Nordrhein-Westfalen als das Land verließen.
Als mögliche Ursache für die höheren Fortzugszahlen bzw. den daraus
resultierenden Wanderungsverlust nennen die Statistiker auch
bundesweite Bereinigungen bei den Einwohnermeldeämtern, die aufgrund
der Einführung der Steuer-Identifikationsnummer durchgeführt wurden.
Die Überprüfungen von mehrfach gemeldeten Personen haben dabei zu
einer besseren Qualität der Bevölkerungszahlen geführt.
Größte Stadt im Land NRW ist weiterhin Köln mit 998 105 Einwohnern.
Es folgt Düsseldorf (586 217), das seinen Mitte 2009 erreichten
zweiten Platz vor Dortmund (581 308) weiter ausbauen konnte. Auf
Platz vier liegt wie bisher Essen mit 576 259
Einwohnern. Kleinste Gemeinde in Nordrhein-Westfalen ist unverändert
Dahlem im Kreis Euskirchen mir 4 182 Einwohnern. (IT.NRW)
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Montag,
21. Juni 2010
-
Historischer Kalender |
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Tag der
Ausbildungschance bei der IHK am 21. Juni
Noch freie Plätze für Lehrstellen-Suchende
Passgenaue Beratung – Treffen mit Unternehmen
Der Endspurt in der Bewerbungsphase für das kommende Ausbildungsjahr
ist zwar längst eingeläutet, dennoch sind in vielen Betrieben noch
Lehrstellen zu besetzen. Die Niederrheinische Industrie- und
Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve bietet deshalb mit ihrem „Tag der
Ausbildungschance“ einen besonderen Service für Jugendliche: Am
Montag, 21. Juni, 9 bis 14 Uhr, stehen in der
IHK-Hauptgeschäftsstelle, Duisburg, Ausbildungsexperten und
Unternehmen für Gespräche zur Verfügung.
Die Chancen, dass sich ein kurzfristiger Berufseinstieg noch in
diesem Jahr verwirklichen lässt, stehen laut Niederrheinischer IHK
durchaus gut: Allein in der Lehrstellenbörse sind noch 270 offene
Ausbildungsstellen registriert. In den Vermittlungsgesprächen
finden die Ausbildungsberater gemeinsam mit den Jugendlichen heraus,
welche Plätze für sie am besten geeignet sind. Gegebenenfalls
entwickeln die Berater mit Blick auf die Stärken der Bewerber
alternative Berufsperspektiven. Daher sollten die jungen Leute zur
Vorbereitung ihrer Bera-tungsgespräche auch ihre
Bewerbungsunterlagen mitbringen, zu denen Lebenslauf, Zeugnisse und
Bescheinigungen über bereits absolvierte Praktika gehören. Häufig
können dann schon passgenaue Vermittlungsvorschläge unterbreitet
wer-den.
Auch für Unternehmen, die noch auf der Suche nach Nachwuchskräften
sind, lohnt sich eine Beteiligung: Sie können die Bewerberinnen und
Bewerber gleich an Ort und Stelle ken-nenlernen. Über Einzelheiten
hierzu informiert bei der Nieder-rheinischen IHK Ausbildungsberater
Ralf Klein, Telefon 0203 2821-295. Anmeldung für Lehrstellenbewerber
und auch für Betriebe unter
aktionstag2010@niederrhein.ihk.de.
Baupreise
in NRW um 1,5 Prozent höher als vor einem Jahr
Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in
Nordrhein-Westfalen erreichte im Mai 2010 einen Indexstand von 113,2
Punkten (berechnet auf der Basis des Jahres 2005 = 100). Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, waren Bauleistungen damit um 1,5 Prozent teurer
als im Mai 2009. Dabei zogen die Preise für Rohbauarbeiten (+1,9
Prozent) u. a.
aufgrund höherer Stahlpreise überdurchschnittlich an und erhöhten
sich damit so stark wie seit 18 Monaten nicht mehr (November 2008:
+2,7 Prozent gegenüber November 2007). Die personalintensiveren
Ausbauarbeiten verteuerten sich gegenüber
Mai 2009 um 1,2 Prozent. Gegenüber Februar 2010 stieg der Preisindex
für Bauleistungen am Bauwerk um 0,8 Prozent.
| Preisindizes für
Bauleistungen in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2005 =
100) |
| Preisindex für …
|
Indexstand
im Mai
2010 |
Zu- (+)
bzw.
Abnahme (−)
Mai 2010 gegenüber |
| Mai 2009 |
Februar 2010 |
| in Prozent |
|
Wohngebäude |
|
Bauleistungen am Bauwerk |
113,2 |
+1,5 |
+0,8 |
|
Rohbauarbeiten |
112,7 |
+1,9 |
+1,3 |
|
Ausbauarbeiten |
113,6 |
+1,2 |
+0,4 |
|
Ausgewählte Gebäudetypen (Bauleistungen am
Bauwerk) |
|
Ein- und Zweifamilienhäuser |
113,0 |
+1,5 |
+0,8 |
|
Mehrfamilienhäuser |
113,9 |
+1,5 |
+0,9 |
|
Bürogebäude |
114,2 |
+1,3 |
+0,6 |
|
Gewerbliche Betriebsgebäude |
116,2 |
+1,2 |
+0,9 |
|
Instandhaltung |
|
Schönheitsreparaturen in Wohnungen |
109,2 |
+0,6 |
+0,1 |
|
Straßenbau |
|
Straßenbau |
123,9 |
+1,1 |
+0, |
Im Mai erhöhte sich der Baupreisindex
bei Wohngebäuden (Ein- und Zweifamilienhäuser sowie
Mehrfamilienhäuser: jeweils +1,5 Prozent) im Vergleich zum
entsprechenden Vorjahresmonat stärker als bei
Nichtwohngebäuden(Bürogebäude: +1,3 Prozent; gewerbliche
Betriebsgebäude: +1,2 Prozent). Preise für
Bauleistungen im Straßenbau verteuerten sich um 1,1 Prozent, während
die Preise für Schönheitsreparaturen in Wohnungen gegenüber Mai 2009
um 0,6 Prozent anstiegen. (IT.NRW)
|
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Mittwoch,
16. Juni 2010
-
Historischer Kalender |
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NRW:
Kommunale Verbindlichkeiten bei fast 3 000 Euro pro Einwohner
Die Verbindlichkeiten der Gemeinden
und Gemeindeverbände Nordrhein-Westfalens erreichten Ende 2009 eine
Höhe von 52,9 Milliarden Euro. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das
5,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Pro Einwohner belief
sich die Verschuldung rein rechnerisch auf 2 957,64 Euro.
Ende 2009 wurden für kommunale Kernhaushalte nahezu identische
Schuldenstände wie im Vorjahr ermittelt; die Schulden der kommunalen
Sonderrechnungen gingen um 4,3 Prozent zurück, während für die
Anstalten öffentlichen Rechts (AöR) um 12,4 Prozent höhere Schulden
gemeldet wurden.
Zur Überbrückung kurzfristiger Liquiditätsengpässe griffen die
kommunalen Körperschaften auch in 2009 wiederum verstärkt auf
Kassenkredite zurück. Ende des Jahres belief sich deren Volumen auf
rund 17,2 Milliarden Euro (963,48 Euro je Einwohner), wodurch sich
gegenüber dem 31.12.2008 ein Anstieg um 18,5 Prozent ergab. Fast ein
Drittel aller kommunalen
Verbindlichkeiten entfallen mittlerweile auf Kassenkredite; damit
liegt ihr Anteil um 3,5 Prozentpunkte über dem Vergleichswert von
Ende 2008. (IT.NRW)
Merkmal
--------
a = in Millionen Euro
b = in Euro je Einwohner |
Verbindlichkeiten am 31.12. |
Zu- (+)
bzw.
Abnahme (−)
2009 gegen-
über 2008 |
|
2008 |
2009 |
Schulden der Gemeinden und
Gemeindeverbände |
a |
35 656 |
35 682 |
+0,1% |
|
b |
19 984,39 |
1 994,15 |
+0,5% |
|
davon |
|
Kernhaushalte |
a |
22 657 |
22 685 |
+0,1% |
|
b |
1 260,96 |
1 267,82 |
+0,5% |
|
Sonderrechnungen |
a |
9 673 |
9 260 |
−4,3% |
|
b |
538,36 |
517,49 |
−3,9% |
|
Anstalten öffentlichen Rechts |
a |
3 325 |
3 737 |
+12,4% |
|
b |
185,06 |
208,83 |
+12,8% |
|
Kassenkredite der Kernhaushalte |
a |
14 606 |
17 240 |
+18,0% |
|
b |
812,88 |
963,48 |
+18,5% |
| Verbindlichkeiten
insgesamt |
a |
50 261 |
52 922 |
+5,3% |
|
b |
2 797,27 |
2 957,64 |
+5,7% |
|
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Dienstag,
15. Juni 2010
-
Historischer Kalender |
|
Umsätze
im NRW-Gastgewerbe auch im April im Minus
Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im April 2010 nominal
2,5 Prozent weniger um als im April 2009. Wie Information und
Technik Nordrhein Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also
unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 4,9 Prozent. Während
die Gastronomie niedrigere Umsätze als im April 2009 verbuchte,
konnten im Bereich der Beherbergung (nominal: +5,6
Prozent) wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. Die
Beschäftigtenzahl im gesamten Gastgewerbe war um 4,6 Prozent
niedriger als ein Jahr zuvor.
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Veränderung von Umsatz und Beschäftigung
im
NRW-Gastgewerbe
im April 2010 |
|
Gewerbezweig |
Umsatz |
Beschäftigte |
|
nominal |
real |
Zu- (+)
bzw.
Abnahme (−)
gegenüber April 2009 in Prozent |
|
Beherbergung |
+5,6 |
−0,9 |
−2,3 |
|
darunter |
|
Hotels, Gasthöfe, Pensionen |
+7,2 |
+0,7 |
−2,8 |
|
Gastronomie |
−5,1 |
−6,2 |
−5,2 |
|
darunter |
Restaurants, Gaststätten, (Eis-)Cafés,
Imbissstuben u.Ä. |
−5,1 |
−6,3 |
−5,4 |
Caterer sowie Erbringung sonstiger
Verpflegungsdienstleistungen |
−3,0 |
−4,0 |
−0,8 |
|
Gastgewerbe insgesamt |
−2,5 |
−4,9 |
−4 |
Für den Zeitraum Januar bis April
2010 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe Umsatzrückgänge
von 4,1 Prozent (nominal) bzw. 6,4 Prozent (real) gegenüber den
ersten vier Monaten des Vorjahres. (IT.NRW)
|
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Montag,
14. Juni 2010
-
Historischer Kalender |
|
Grund-
und Gewerbesteuerhebesätze aller Kommunen Deutschlands
für das Jahr 2009 im Internet verfügbar
Welche der knapp 12 000 deutschen Kommunen bietet Unternehmen die
günstigsten Gewerbesteuerhebesätze? Wo sind für Landwirte und wo für
Hauseigentümer die
Grundsteuerhebesätze am höchsten? Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lassen
sich derartige Fragen anhand der neu erschienenen bundesweiten
Veröffentlichung über die Hebesätze der Grundsteuer A (für land- und
forstwirtschaftlich genutzte Flächen), der Grundsteuer B (für
sonstige Grundstücke) und der Gewerbesteuer 2009 beantworten.
In NRW reichte beim Vergleich aller 396 Städte und Gemeinden die
Spanne der örtlichen Hebesätze bei der Grundsteuer A von 150 Prozent
(Langenfeld, Schloß Holte-Stukenbrock, Verl) bis 400 Prozent
(Morsbach), während sie bei der Grundsteuer B zwischen 240
(ebenfalls Schloß Holte-Stukenbrock) und 530 Prozent (Bottrop,
Gelsenkirchen, Marl, Oberhausen) lag. Der Gewerbesteuerhebesatz war
in Bottrop und Oberhausen (490 Prozent) am höchsten und in Straelen
(310 Prozent) am niedrigsten.
|
Jahr |
Gemeinde |
Einwohner |
Hebesatz |
|
am 30.6. |
Grundsteuer A |
Grundsteuer B |
Gewerbesteuer |
|
|
Nordrhein-Westfalen |
17 893 212 |
|
|
|
|
2009 |
Düsseldorf |
584 361 |
156 |
440 |
440 |
|
2009 |
Duisburg |
492 674 |
260 |
500 |
470 |
|
2009 |
Essen |
578 477 |
255 |
510 |
470 |
|
2009 |
Krefeld |
235 860 |
220 |
475 |
440 |
|
2009 |
Mönchengladbach |
258 346 |
220 |
475 |
450 |
|
2009 |
Mülheim an der Ruhr |
167 672 |
230 |
500 |
470 |
|
2009 |
Oberhausen |
214 990 |
250 |
530 |
490 |
|
|
Donnerstag,
10. Juni 2010
-
Historischer Kalender |
|
Verwaltungsgericht Köln: Nokia GmbH:
Keine Rückzahlung von Fördermitteln wegen der Schließung des
Forschungszentrums Nokia Research Center in Bochum
Die Nokia GmbH muss nach der Schließung des Standorts Bochum im
Sommer 2008 keine Fördermittel an den Bund zurückzahlen. Dies
entschied das Verwaltungsgericht Köln mit einem heute verkündeten
Urteil und gab damit einer Klage der Nokia GmbH gegen die
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium
für Bildung und Forschung in Bonn, statt. Den angefochtenen
Rückforderungsbescheid des Ministeriums über einen Betrag von ca.
1.3 Millionen Euro hob das Gericht auf.
Die Fördermittel hatte der Bund 2004 für ein Forschungsvorhaben des
Nokia Research Center in Bochum bewilligt. Ziel des Vorhabens war
die Weiterentwicklung der Mobiltelefone zu mobilen
Multi-Media-Anwendungen. Die Rückforderung begründete das
Ministerium damit, dass Teil des geförderten Vorhabens nach
Abschluss der Projektphase auch eine mehrjährige Verwertungsphase in
Bochum sei. Nach der Schließung des Standorts werde der
Förderungszweck verfehlt. Dieser Argumentation folgte das Gericht
jedoch nicht: Die Nokia GmbH habe die erhaltenen Fördergelder nicht
zweckwidrig verwendet, urteilten die Richter. Denn dem
Förderbescheid aus dem Jahr 2004 sei weder ausdrücklich noch durch
Auslegung eine Verpflichtung der Nokia GmbH zu entnehmen, ihr
Forschungszentrum am Standort Bochum über den Sommer 2008 hinaus zu
erhalten.
Gegen das Urteil kann der Bund binnen eines Monats nach Zustellung
der schriftlichen Entscheidungsgründe einen Antrag auf Zulassung der
Berufung beim Oberverwaltungsgericht in Münster stellen. Az.:
16 K 5313/08
Ein Prozent weniger Auszubildende in Nordrhein-Westfalen
Ende 2009 befanden sich in
Nordrhein-Westfalen insgesamt 338 482 junge Menschen in der dualen
Ausbildung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 0,9 Prozent weniger als
ein Jahr zuvor (damals: 341 708). Die Zahl der ausländischen
Auszubildenden lag mit 18 195 um 4,2 Prozent über dem
Vorjahresergebnis (17 458).
Die Zahl der männlichen Auszubildenden war mit 205 893 um 1,5
Prozent niedriger als Ende 2008; diejenige der weiblichen Azubis lag
mit 132 589 etwa auf Vorjahresniveau. Damit sind knapp vier von zehn
Auszubildenden weiblichen Geschlechts.
Im Ausbildungsbereich "Industrie, Handel, Banken, Versicherungen,
Gast- und Verkehrsgewerbe" sank die Zahl der Auszubildenden
gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent auf 196 440. Auch im Handwerk
(96 826; -1,3 Prozent), im öffentlichen Dienst
(7 109; -0,4 Prozent) und im Bereich der Hauswirtschaft (2 091; -4,6
Prozent) war die Zahl der Azubis niedriger als ein Jahr zuvor. Bei
den Freiberuflern, zu denen u. a. Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte,
Notare und Steuerberater gehören, erhöhte sich
die Zahl der Auszubildenden um 1,4 Prozent auf 28 293 und in
landwirtschaftlichen Betrieben, die seit 2004 wieder mehr ausbilden,
war ebenfalls eine Steigerung um 0,9 Prozent auf nunmehr 7 723
Auszubildende zu verzeichnen.
120 668 Ausbildungsverträge wurden 2009 in NRW neu abgeschlossenen.
Das waren 5,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Vom Rückgang waren
junge Männer (-6,5 Prozent) stärker betroffen als weibliche Azubis
(-3,6 Prozent). (IT.NRW)
|
Merkmal |
Auszubildende und neu
abgeschlossene
Ausbildungsverträge in
Nordrhein-Westfalen |
|
1995 |
2000 |
2005 |
2008 |
2009 |
|
Auszubildende
(jeweils am 31. Dezember) |
|
männlich |
190 150 |
204 093 |
188 597 |
209 124 |
205 893 |
|
weiblich |
121 959 |
138 127 |
123 079 |
132 584 |
132 589 |
|
insgesamt |
312 109 |
342 220 |
311 676 |
341 708 |
338 482 |
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Neu abgeschlossene
Ausbildungsverträge (im Jahr) |
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insgesamt |
112 904 |
126 634 |
111 348 |
127 445 |
120 668 |
NRW legt regionale
Entwicklung der Wirtschaftsleistung in NRW
für 2008 vor - Düsseldorf mit Spitzenwert
Die Wirtschaftskraft
- hier dargestellt als das Bruttoinlandsprodukt je
Erwerbstätigen - des Landes Nordrhein-Westfalen lag
im Jahr 2008 bei 63 011 Euro je Erwerbstätigen. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, erreichte hier mit
88 017 Euro je Erwerbstätigen die Stadt Düsseldorf
den Spitzenwert der 23 kreisfreien Städte und 31
Kreise des Landes. Auf den Plätzen zwei und drei
folgten der Rhein-Kreis Neuss (81 539 Euro) und die
Stadt Leverkusen (79 901 Euro). Am unteren Ende der
Skala lagen die Kreise Heinsberg (51 704 Euro) und
Höxter (50 540 Euro) sowie die Stadt Bottrop (46 811
Euro). Das Ergebnis für das Ruhrgebiet lag mit 62
735 Euro je Erwerbstätigen nahezu auf dem Niveau des
Landesdurchschnitts.
Das Bruttoinlandsprodukt in Nordrhein-Westfalen
belief sich im Jahr 2008 auf 548 Milliarden Euro,
das waren (nominal) 3,2 Prozent mehr als ein Jahr
zuvor. Mit jeweils einem Anteil von knapp acht
Prozent an der gesamten Wirtschaftskraft des Landes
erzielten die Städte Köln und Düsseldorf die
höchsten Anteile unter den kreisfreien Städten und
Kreisen Nordrhein-Westfalens.
Die Wirtschaftsstruktur von Nordrhein-Westfalen hat
sich in den letzten Jahren nicht mehr so stark
verändert wie noch Ende des vergangenen
Jahrhunderts: Während sich in den 1990er Jahren noch
eine starke Tendenz zum Dienstleistungsbereich
zeigte, lag der Anteil dieses Sektors an der
Wertschöpfung im vergangenen Jahrzehnt mit etwa 70
Prozent auf einem gleichbleibenden Niveau. Auf
regionaler Ebene sind jedoch unterschiedliche
Entwicklungen zu beobachten: Traditionell starke
Dienstleistungsstandorte wie Bonn (1992: 86,5
Prozent: 2008: 90,4 Prozent) und der
Rhein-Sieg-Kreis (1992: 66,2 Prozent; 2008: 75,6
Prozent) konnten ihre Wertschöpfung in diesem Sektor
noch weiter ausdehnen. Auch andere, vormals vom
Produzierenden Gewerbe dominierte Standorte, konnten
im Dienstleistungsbereich zulegen. Mit Werten von
konstant etwa 50 Prozent blieb dagegen in den
Kreisen Gütersloh, Olpe und dem Märkischen Kreis der
Produzierende Sektor bestimmend. (IT.NRW)
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Mittwoch,
9. Juni 2010
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Historischer Kalender |
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6,7% mehr Unternehmensinsolvenzen im ersten Quartal 2010
Im ersten Quartal 2010 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach
Angaben des Statistischen Bundesamtes 8 230 Unternehmensinsolvenzen.
Das waren 6,7% mehr als im ersten Quartal 2009. Die
Verbraucherinsolvenzen nahmen im ersten Vierteljahr 2010 mit 27 236
Fällen um 13,0% zu. Insgesamt wurden, zusammen mit den Insolvenzen
von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen, 42 699 Insolvenzen
registriert. Das ist ein Anstieg von 9,5% gegenüber dem ersten
Quartal 2009.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten
die Gerichte für das erste Quartal 2010 auf 8,7 Milliarden Euro
gegenüber 9,7 Milliarden Euro im ersten Quartal 2009. Im März 2010
wurden 3 125 Insolvenzen von Unternehmen (+ 8,7% gegenüber März
2009) und 10 339 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 18,1%) gemeldet.
Insgesamt registrierten die Gerichte 16 192 Insolvenzen, das waren
13,9% mehr als im März 2009.
Karstadt: Die Mieten und Highstreet sind nach wie vor das
Problem
Auch nach der Unterschrift zum Kauf des Privatinvestor Nicolas
Berggruen ist nichts klar. Das Problem ist der ausgebootete
Mitbieter Highstreet, dem fast 90 der 120 Karstadt-Häuser gehören,
der Berggruen droht, das Mietangebot von Highstreet so wie es
angeboten wurde, auch anzunehmen.
Rewe will 174 neue Supermärkte
Die Rewe Group will in diesem Jahr 174 neue Supermärkte in
Deutschland eröffnen, davon 60 Märkte der Marke Rewe und 114
Penny-Discounter. Dies kündigte der Vorstandsvorsitzende Alain
Caparros auf der Bilanzpressekonferenz an. |
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Montag,
7. Juni 2010
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Historischer Kalender |
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Karstadt: Berggruen macht das Rennen - Aufatmen auch in Duisburg
Um 19:15 Uhr fiel gestern Abend in
der Essener Karstadtzentrale im Bieterkampf die Entscheidung. Die
insolvente Warenhauskette wird an den deutsch-amerikanischen
Privatinvestor Nicolas Berggruen gehen.
So entschied die
Karstadt-Gläubigerversammlung (Elfergremium) auf seiner gestrigen
Sitzung mit deutlicher Mehrheit beschlossen (9 Ja-Stimmen, 2 zwei
Enthaltungen), dass ein Kaufvertrag mit Berggruen geschlossen werden
solle. Das teilte Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg gestern Abend
nach dem Ende der achtstündigen Sitzung mit.
Damit war klar, dass die Mitbieter Highstreet und der Finanzinvestor
Triton wohl zu hoch gepokert hatten.
NRW: 11,5 Prozent mehr Insolvenzen im ersten Quartal
Im ersten Quartal 2010 wurden bei den nordrhein-westfälischen
Amtsgerichten 10 186 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 11,5 Prozent mehr als im
ersten Vierteljahr 2009 (damals: 9 132 Fälle).
Die Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte für die ersten
drei Monaten dieses Jahres auf voraussichtlich 1,8 Milliarden Euro
(Januar bis März 2009: 2,0 Milliarden Euro).
2 936 dieser Insolvenzen betrafen Unternehmen; das waren 13,4
Prozent mehr als von Januar bis März des Vorjahres (damals: 2 590
Fälle). Außerdem beantragten 7 250 weitere Schuldner die Eröffnung
eines Insolvenzverfahrens. Darunter befanden sich 6 725 Verbraucher
(Personen, die nicht selbstständig tätig sind, wie z. B.
Arbeitnehmer/innen, Rentner/innen, Arbeitslose). Die Zahl der
Verbraucherinsolvenzen war um 13,1 Prozent höher als im ersten
Quartal
2009 (damals: 5 947 Fälle).
Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei den
Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen enthalten sind, deren
Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt, aber deren
Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht
erfolgt. Bei den (im ersten Quartal 2010) betroffenen 14 Unternehmen
summierten sich die voraussichtlichen Gläubigerforderungen auf 17,5
Millionen Euro. (IT.NRW)
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Dienstag, 1. Juni 2010 |
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Eröffnung des Insolvenzverfahrens
Über das Vermögen des im
Vereinsregister des Amtsgerichts Duisburg unter VR 4161
eingetragenen Vereins Kultur- und Stadtteilzentrum Alte
Feuerwache Hochfeld e.V., Friedenstr. 5, 47053 Duisburg,
gesetzlich vertreten durch die Vorstandsmitglieder Nuri Akyüz,
Talbahnstr. 26, 47137 Duisburg; Heiko Bugaj, Manteuffelstr. 9, 47057
Duisburg; Ismail Eren, Am Anger 6, 47445 Moers; Heiner Roth, Am
Bollheister 68, 47269 Duisburg, und Asli Sevindim, Mülheimer Str.
218, 47057 Duisburg, Zum Insolvenzverwalter wird ernannt:
Rechtsanwalt Dr. Sebastian Henneke, Mülheimer Str. 100, 47057
Duisburg. Forderungen der Insolvenzgläubiger sind
bis zum 15.07.2010
unter Beachtung des § 174 InsO beim Insolvenzverwalter anzumelden.
Amtsgericht Duisburg, Aktenzeichen: 62
IN 145/10
In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der im
Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRA 1250
eingetragenen Karl Hitzbleck GmbH u. Co. KG,
Hedwigstr. 1, 47058 Duisburg, gesetzlich vertreten durch die
persönlich haftende Gesellschafterin Hitzbleck GmbH, ebenda, diese
vertreten durch den Geschäftsführer Dipl. Ing. Rüdiger
Tulodziecki-Berg, Hügelstr. 15, 58453 Witten,Geschäftszweig:
Bauwesen, ist am 31.05.2010, um 11:30 Uhr angeordnet worden (§§ 21,
22 InsO):
um vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Dr. Sebastian
Henneke, Mülheimer Str. 100, 47057 Duisburg bestellt. Verfügungen
der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit
Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2
Nr. 2 InsO). |