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Freitag,
30. Juli 2010
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Historischer Kalender |
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Einzelhandelsumsatz im Juni 2010 real
um 3,1% gestiegen
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes lag der
Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Juni 2010 nominal um 3,8%
und real um 3,1% höher als im Juni 2009. Allerdings hatte der Juni
2010 mit 26 Verkaufstagen auch einen Verkaufstag mehr als der Juni
2009. Im Vergleich zum Mai 2010 sank der Umsatz im Juni 2010 unter
Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 1,1%
und real um 0,9%. Das Ergebnis für den Juni 2010 wurde aus Daten von
sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des
Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte
im Juni 2010 nominal 1,7% und real 1,0% mehr um als im Juni 2009.
Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und
Verbrauchermärkten nominal um 1,9% und real um 1,2% höher als im
Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde dagegen
nominal 0,5% und real 0,7% weniger als im Juni 2009 umgesetzt.
Auch im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde im Juni 2010 mehr
als im Juni 2009 umgesetzt (nominal + 5,4%, real + 5,1%). In allen
sechs Unterbranchen lagen die Umsätze nominal und real über den
Werten des Vorjahresmonats.
Im ersten Halbjahr 2010 setzte der deutsche Einzelhandel nominal
0,5% mehr, real aber 0,4% weniger um als im ersten Halbjahr 2009.
Wirtschaftskrise mit Verzögerung bei Tarifverdiensten sichtbar
Die Gesamtentwicklung der
Tarifverdienste hat sich abgeschwächt. Im April 2010 stiegen die
tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
in Deutschland gegenüber dem April 2009 um 1,9% und damit geringer
als noch im Januar 2010 (+ 2,3%) und als im Jahresdurchschnitt 2009
(+ 2,8% gegenüber Jahresdurchschnitt 2008). Die Abschwächung der
Tarifentwicklung ist maßgeblich darauf zurückzuführen, dass die
hohen und mit einer langen Laufzeit versehenen Stufenabschlüsse, die
unter anderen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abgeschlossen
wurden, nunmehr auslaufen. Zudem fielen viele der im
Berichtszeitraum neu abgeschlossenen Tariferhöhungen deutlich
niedriger aus als im Vorjahr.
Der durchschnittliche Anstieg der Tarifverdienste lag zwar erneut
über dem der Verbraucherpreise von 1,0%. Allerdings profitierten
aufgrund von Kurzarbeit, der Kürzung von Sonderzahlungen aber auch
wegen der vorübergehenden Aussetzung von Tarifsteigerungen durch die
Anwendung von Öffnungsklauseln nicht alle Tarifbeschäftigten in
vollem Umfang von den vereinbarten Tariferhöhungen.
Die Abschwächung der Tarifentwicklung zeigt sich nicht in allen
Wirtschaftsbereichen: So stiegen im April 2010 die tariflichen
Monatsverdienste im Vergleich zum April 2009 im Baugewerbe um 3,6%
und im Verarbeitenden Gewerbe, zu dem unter anderem auch die
Chemische Industrie, der Maschinenbau und das Metallgewerbe zählen,
um 2,6%. Mit 1,9% wurden im Bereich Verkehr und Lagerei
durchschnittliche Tarifsteigerungen erzielt. Unterdurchschnittliche
Erhöhungen gab es beispielsweise im Handel und im Gastgewerbe
(jeweils 1,6%) sowie im Öffentlichen Dienst und bei den Finanz- und
Versicherungsdienstleistungen (jeweils 1,5%). Am geringsten stiegen
die tariflichen Monatsverdienste im Gesundheits- und Sozialwesen mit
0,9%.
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Mittwoch,
28. Juli 2010
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Gesetzliche Sozialversicherung: Defizit
im ersten Quartal 2010 rückläufig
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete die
gesetzliche Sozialversicherung - in Abgrenzung der Finanzstatistik -
im ersten Quartal 2010 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von
4,0 Milliarden Euro. Damit war das Defizit um 0,3 Milliarden Euro
niedriger als im ersten Quartal 2009.
Die Einnahmen der gesetzlichen Sozialversicherung beliefen sich im
ersten Quartal 2010 auf insgesamt 123,8 Milliarden Euro. Gegenüber
dem ersten Quartal 2009 entspricht das einem Zuwachs von 4,8%. Die
Ausgaben stiegen um 4,4% auf 127,8 Milliarden Euro. Die gesetzliche
Sozialversicherung umfasst die gesetzliche Kranken-, Pflege-,
Unfall- und Rentenversicherung, die Alterssicherung für Landwirte
sowie die Bundesagentur für Arbeit (einschließlich
Versorgungsfonds).
Dem gegenüber dem Vorjahr leichten Einnahmenzuwachs der gesetzlichen
Rentenversicherung um 1,9% auf 59,7 Milliarden Euro im ersten
Quartal 2010 stand ein stärkerer Zuwachs der Ausgaben um 2,9% auf
61,7 Milliarden Euro gegenüber. Im Vergleich zum ersten Quartal 2009
erhöhte sich dadurch das Finanzierungsdefizit der gesetzlichen
Rentenversicherung um 0,7 Milliarden auf 2,1 Milliarden Euro.
Die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung, die überwiegend
aus Zuweisungen des Gesundheitsfonds bestehen, summierten sich im
ersten Quartal 2010 auf 43,4 Milliarden Euro und lagen um 1,6% höher
als im Vorjahr. Die Ausgaben erhöhten sich im gleichen Zeitraum um
4,5% auf 43,5 Milliarden Euro. Während die gesetzliche
Krankenversicherung im ersten Quartal 2009 noch einen
Finanzierungsüberschuss von 1,1 Milliarden Euro erzielte, ergab sich
für das erste Quartal 2010 ein leichtes Finanzierungsdefizit in Höhe
von 0,1 Milliarden Euro.
Deutlich stiegen im ersten Quartal 2010 die Einnahmen der
Bundesagentur für Arbeit (einschließlich Versorgungsfonds). Sie
erhöhten sich um 3,7 Milliarden (+ 59,5%) auf 10,0 Milliarden Euro.
Bedingt ist diese Entwicklung im Wesentlichen durch das vorzeitige
Abrufen von Mitteln im Rahmen der Beteiligung des Bundes an den
Kosten der Arbeitsförderung in Höhe von bislang 3,5 Milliarden Euro.
Die Ausgaben lagen mit 11,9 Milliarden Euro um 13,9% über denen des
ersten Quartals 2009. Damit wies die Bundesagentur für Arbeit im
ersten Quartal 2010 ein Finanzierungsdefizit von 1,9 Milliarden Euro
aus. Im Vergleich zum ersten Quartal 2009 verringerte sich das
Finanzierungsdefizit um 2,3 Milliarden Euro.
Die Einnahmen der gesetzlichen Pflegeversicherung erhöhten sich im
ersten Quartal 2010 auf 5,2 Milliarden Euro (+ 2,6%). Demgegenüber
stand ein höherer Zuwachs der Ausgaben um 6,6% auf 5,3 Milliarden
Euro, so dass sich ein leichtes Finanzierungsdefizit von 0,1
Milliarden Euro ergab. Im ersten Quartal 2009 ergab sich noch ein
Finanzierungsüberschuss von 0,1 Milliarden Euro.
Wegen der starken unterjährigen Schwankungen der Einnahmen und
Ausgaben können anhand der Daten des ersten Quartals noch keine
Rückschlüsse auf das Jahresergebnis gezogen werden. |
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Montag,
26. Juli 2010
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Krieger plant Höffner-Standort am
Güterbahnhof Grunewald
"Ich bin im Wedding groß geworden und habe in meiner Jugend viel zu
viel Beton um mich gehabt. Ich investiere gern in Grün oder
Brachflächen", so Kurt Krieger bei seinem letzten
Investitionsprojekt dem Güterbahnhof in Duisburg.
Nun ist er aber zuvor in Berlin aktiv. Kurt Krieger (Möbel Höffner)
will auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs in Berlin-Grunewald
mehr als 250 Mio. Euro investieren. Geplant sind laut Informationen
der "Berliner Morgenpost" eine Möbel-Höffner-Filiale mit 40.000 m²
Verkaufsfläche, ein 10.000 m² großer Sconto-Möbeldiscounter, ein 750
Pkw-Stellplätze umfassendes Parkhaus sowie eine Golf-Driving-Range.
Krieger hat in den Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung
Charlottenburg-Wilmersdorf bereits für sein Projekt geworben.
Ähnliche Pläne hat der Unternehmer in Berlin für den stillgelegten
Güterbahnhof Pankow. |
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Donnerstag,
22. Juli 2010
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Atypische Beschäftigung im Krisenjahr
2009 rückläufig
Die Zahl der atypisch Beschäftigten hat sich im Jahr 2009 gegenüber
2008 um 130 000 Personen auf rund 7,6 Millionen Personen verringert.
Dieser Rückgang um 1,7% ist auf den Abbau befristeter Beschäftigung
und von Zeitarbeitsverhältnissen zurückzuführen. Betrachtet werden
Erwerbstätige im Alter von 15 bis 64 Jahren, die nicht in Schule,
Studium oder Berufsausbildung sind.
Zu den atypischen Beschäftigungsformen werden - im Unterschied zum
Normalarbeitsverhältnis - befristete und geringfügige Beschäftigung,
Teilzeitarbeit bis zu 20 Wochenstunden sowie Zeitarbeit gezählt. Die
negativen Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise spürten vor allem
Zeitarbeitnehmer und befristet Beschäftigte. Die Zahl der
Zeitarbeitnehmer ging um 8,5% auf 560 000 zurück, die der befristet
Beschäftigten sank um 3,3% auf gut 2,6 Millionen. Die Zahl der
geringfügig Beschäftigten und Teilzeitbeschäftigten hat sich dagegen
kaum verändert. Diese Entwicklung macht deutlich, dass vor allem
Zeitarbeit und befristete Beschäftigung von den Unternehmen als
Mittel genutzt wurden, flexibel auf die konjunkturellen
Veränderungen zu reagieren.
Im Unterschied zu den atypisch Beschäftigten ist die Anzahl der
Personen in sogenannten Normalarbeitsverhältnissen leicht
angestiegen: rund 23 Millionen Personen waren 2009 in Vollzeit,
beziehungsweise Teilzeit mit mehr als 20 Stunden pro Woche
unbefristet und nicht in Zeitarbeit tätig, das entspricht einer
Zunahme um 62 000 (+ 0,3%). Die Zahl der abhängig Beschäftigten
insgesamt hat sich im Jahr 2009 gegenüber 2008 nur leicht reduziert
(- 0,2%).
Bemerkenswert ist, dass Frauen und Männer von dieser Entwicklung
sehr unterschiedlich betroffen waren. Ging die Zahl der
beschäftigten Männer um 245 000 zurück (- 1,5%), so stieg die der
Frauen um 177 000 an (+ 1,2%). Während bei den Männern sowohl die
Zahl der Normalarbeitnehmer (- 0,9%) als auch die der atypisch
Beschäftigten (- 5,4%) sanken, blieb die Zahl der atypisch
Beschäftigten bei den Frauen nahezu stabil (- 0,2%). Die Zahl der
Normalarbeitnehmerinnen konnte sogar um 2,1% zulegen.
Der Beschäftigungsabbau betraf vor allem Branchen mit hohem
Männeranteil. So ist der Rückgang der atypischen Beschäftigung fast
ausschließlich auf die Entwicklung im Produzierenden Gewerbe und bei
den Unternehmensdienstleistungen (unter anderem
Zeitarbeitsunternehmen) zurückzuführen, die zusammen ein Minus von
190 000 zu verzeichnen hatten. Im weiblich dominierten Bereich der
öffentlichen und privaten Dienstleistungen stieg dagegen sowohl die
Zahl der Normalarbeitnehmer (+ 141 000) als auch die der atypisch
Beschäftigten (+ 31 000) an.
Trotz des Rückgangs im Krisenjahr 2009 ist die Anzahl der Personen
in atypischen Beschäftigungsformen in den letzten zehn Jahren
gestiegen. 1999 waren 19,7% aller Arbeitnehmer in atypischen
Beschäftigungsformen beschäftigt. Bis 2009 ist ihre Anzahl um 1,8
Millionen Personen auf 7,6 Millionen angestiegen. Der Anteil hat
sich damit im Jahr 2009 auf 24,8% aller abhängig Beschäftigten
erhöht, was die gewachsene Bedeutung dieser Beschäftigungsformen
unterstreicht.
Arbeitnehmer mit geringer Qualifikation sind besonders häufig in
atypischen Beschäftigungsformen zu finden; dies hat sich im Jahr
2009 weiter verstärkt. Der Anteil atypisch Beschäftigter an allen
Personen ohne anerkannte Berufsausbildung stieg gegenüber dem
Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte auf 40,4% an. Leicht rückläufig war
hingegen der Anteil bei den Personen mit Lehr- oder
Berufsfachschulausbildung (- 0,5 Prozentpunkte auf 24,6%) sowie bei
den Personen mit (Fach-) Hochschulabschluss (- 0,1 Prozentpunkte auf
17,9%).
Gastgewerbeumsatz im Mai 2010 real um
4,1% gesunken
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die
Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Mai 2010 nominal 1,5%
und real 4,1% weniger um als im Mai 2009. Der Umsatz im Gastgewerbe
war im Mai nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 1,3% und
real 1,5% niedriger als im Vormonat April.
Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Mai 2010 einen nominalen
Umsatzzuwachs von 1,5% gegenüber Mai 2009 (real - 3,6%). In der
Gastronomie wurden nominal 3,4% und real 4,5% weniger als im Mai
2009 umgesetzt. Innerhalb der Gastronomie verzeichneten die Caterer
einen Umsatzrückgang von nominal 0,4% und real 1,4%.
Von Januar bis Mai 2010 setzte das Gastgewerbe in Deutschland
nominal 0,2% und real 2,9% weniger um als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum
Personalanstieg im öffentlichen Dienst
Anhand von Ergebnissen der Personalstandstatistik, waren zum
Stichtag 30. Juni 2009 rund 4,5 Millionen Beschäftigte im
öffentlichen Dienst tätig. Das waren 42 500 Personen oder 0,9% mehr
als noch ein Jahr zuvor. Damit ist das Personal im öffentlichen
Dienst erstmalig seit 1991 wieder angestiegen. Der Anstieg geht
jedoch zu großen Teilen auf eine Zunahme der befristeten
Arbeitsverhältnisse zurück.
Insgesamt rund 2,7 Millionen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes
waren am 30. Juni 2009 Angestellte, gegenüber dem Vorjahr war das
ein Anstieg um 39 600 Personen (+ 1,5%). Dies resultierte
überwiegend aus einer Zunahme bei Angestellten mit Zeitverträgen,
deren Zahl sich um 35 300 (+ 10,6%) auf 366 300 Personen erhöhte.
Das übrige Personal (in Dauerbeschäftigung oder in Ausbildung) hat
lediglich um 4 300 Personen (+ 0,2%) zugenommen.
Die Zahl der Beamten und Richter beziehungsweise Beamtinnen und
Richterinnen betrug zum Stichtag 30. Juni 2009 rund 1,7 Millionen.
Dies war gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 1 500 Personen (+
0,1%). Dabei hat die Zahl der Beamten und Beamtinnen in Ausbildung
zugenommen (+ 7,1%), ohne deren Berücksichtigung ist die Beamtenzahl
gegenüber dem Vorjahr um 0,3% gesunken.
Die Zahl der Berufs- und Zeitsoldaten beziehungsweise -soldatinnen
stieg im Vergleich zu 2008 um rund 1 500 Personen (+ 0,8%) auf 185
000.
Zu einem Personalanstieg kam es innerhalb des öffentlichen Dienstes
insbesondere bei Tageseinrichtungen für Kinder, bei der
Bundesagentur für Arbeit und bei den Hochschulen. Allerdings gab es
auch Bereiche mit weniger Personal als im Vorjahr. Beispielsweise
hatte die anhaltende Überführung von kommunalen Krankenhäusern in
eine private Rechtsform wie schon in den Vorjahren einen
Personalrückgang in diesem Bereich des öffentlichen Dienstes zur
Folge. Das Personal im Bereich des Bundes ging ebenfalls zurück,
hauptsächlich bedingt durch den Stellenabbau in der
Bundeswehrverwaltung.
Von den 4,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes waren
Mitte 2009 rund die Hälfte im Landesbereich - überwiegend im
Bildungswesen - tätig. Auf den kommunalen Bereich entfielen rund
30%. Weitere 12% waren im Bundesbereich (einschließlich
Bundeseisenbahnvermögen) beschäftigt und 8% bei den
Sozialversicherungsträgern oder der Bundesagentur für Arbeit. |
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Mittwoch,
21. Juli 2010
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Historischer Kalender |
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NRW: 763 000
Beschäftigte im öffentlichen Dienst 2009
Plus 3,7 %: Mehr städtische Beschäftigte
in Duisburg
Mitte 2009 waren im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen 763
019 Personen beschäftigt, 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, nahm dabei sowohl die Zahl
der Vollzeitbeschäftigten (+0,7 Prozent) als auch die der
Teilzeitkräfte (+3,2 Prozent) zu. 520 861 Beschäftigte (68,3
Prozent) standen Mitte 2009 in einem
Vollzeitbeschäftigungsverhältnis und 242 158 Beschäftigte.

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Dienstag,
20. Juli 2010
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Historischer Kalender |
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„Wir sind Locals! Wir gehören hierher“
Unternehmerinnenbrief NRW zeichnet Geschäftsfrauen des Café Kaldi
aus
Die Café Kaldi Gründerinnen Britta Gies und Silke Laskowski hatten
sich und ihre Geschäftsidee dem Jury-Team des
Unternehmerinnenbriefes NRW im Duisburger Rathaus vorgestellt. Sie
überzeugten insbesondere mit ihrem individuellen Marketingkonzept
und ihrer persönlichen Präsentation. „Der Unternehmerinnenbrief NRW
des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration
des Landes NRW soll die Unternehmerinnen in ihrem Vorhaben stärken.
Mit der Auszeichnung erhalten sie ein qualifiziertes Feedback der
Expertinnen und Experten zur Optimierung ihres
Unternehmenskonzeptes, und es ist eine vorzeigbare Referenz“,
bestätigen die U-Brief-Koordinatorinnen Magdalena Kowalczyk und
Karin Schillings von der Stadt Duisburg. Zur Begrüßung und auf
Wunsch der neuen Unternehmerinnen überreichte nun am 20. Juli ein
alteingesessener Unternehmer offiziell die Urkunde im Café Kaldi.
Im März 2010 eröffneten die beiden Gründerinnen Britta Gies und
Silke Laskowski ihr Kaffeehaus und knüpfen damit an eine ganz
besondere gastronomische Tradition an: Bis 1993 beherbergte das
denkmalgeschützte Haus von 1906 die Schifferkneipe „Zum Anker“. Sie
war ein beliebter Treffpunkt der Binnenschiffer in Ruhrort und wurde
bekannt als Drehort für den Schimanski-Tatort mit Götz George.
Britta Gies und Silke Laskowski wollen wieder einen lebendigen
Treffpunkt mitten in Ruhrort entstehen lassen. Als Duisburgerin
liegt Silke Laskowski ihre Heimatstadt ohnehin am Herzen, Britta
Gies hat immer als Anrainerin gelebt und fühlt sich wohl an der
Mündung zwischen Rhein und Ruhr. „Wir sind Locals“, sagen sie, „wir
gehören einfach hierher.“ Als Unternehmerinnen fühlen sie sich in
Ruhrort längst akzeptiert. Sie waren dabei, als Ruhrort im Mai im
Rahmen der Kulturhauptstadt „Local Hero“ war, sie beteiligten sich
am Hafenfest und sind eingeladen, wenn es darum geht, die junge
Wirtschaft in Ruhrort zusammenzuholen. Im Kaldi soll sich demnächst
auch der Initiativkreis Ruhrort treffen - in bester
Kaffeehaus-Tradition. „Was wir hier umsetzen, ist mehr als eine
Geschäftsidee“, sagten die Geschäftsfrauen. „Das ist eine
konsequente Umsetzung von Leben und Erfahrung.“

Unternehmerinnenbrief an Silke Laskowski (li.) und Britta Gies (re.)
vom Cafe Kaldi in
Duisburg-Ruhrort, überreicht durch den alteingesessen Ruhrorter
Unternehmer Dieter Siegel-Pieper
Was die
Gewinnerinnen erhalten
Als Auszeichnung lockt eine Unternehmerinnenbrief-Urkunde, die neben
dem Imagegewinn die Teilnahme an einem Patenschafts-Programm
ermöglicht. So hat die Trägerin des Briefes die Chance, sich durch
eine Unternehmerin oder einen Unternehmer ihrer Wahl ein Jahr lang
bei praktischen Fragen des geschäftlichen Alltags unterstützen zu
lassen.
U-Brief-Jury am Niederrhein
In der Expertenjury sind Vertreterinnen und Vertreter aus Kammern,
Banken, Wirtschaftsförderungen, Unternehmen und
Beratungseinrichtungen. Der Rat des Teams ist fachlich,
unterstützend und ermutigend. Der U-Brief vergrößert für die
Unternehmerinnen die Sicherheit, mit der sie ihr Vorhaben umsetzen:
Die Präsentation leistet einen Check-up, die Rückmeldungen helfen
bei der Entwicklung von Perspektiven. Wenn das Jury-Team
übereinstimmend davon überzeugt ist, dass die Bewerberin auf einem
Erfolg versprechenden Weg ist, wird das Qualitätssiegel U-Brief NRW
verliehen.
Fakten rund um den Unternehmerinnenbrief
Seit Ende 2007 hat das Amt für Europaangelegenheiten der Stadt
Duisburg die regionale Koordination für den Unternehmerinnenbrief
NRW für die Niederrhein-Region übernommen. Innerhalb des letzten
Jahres 2009/2010 bewarben sich insgesamt vier Gründerinnen, von
denen sich drei für den U-Brief qualifizierten. Ausschlaggebend für
die Beurteilung der Gründungskonzepte oder Expansionspläne durch die
Expertenjury sind Kriterien wie das Finanzkonzept, das Marketing,
die Markt- und Wettbewerbsanalyse, die Risikoanalyse, die
Fachkompetenz, die persönliche Präsentation und die wirtschaftliche
Tragfähigkeit des Gründungskonzeptes. „Der U-Brief wird an keine
Unternehmerin vergeben, die nicht überzeugend ist“, davon sind die
Projektkoordinatorinnen in Duisburg überzeugt. Interessierte
Gründerinnen und Unternehmerinnen können sich um die landesweite
Auszeichnung bewerben und sich über die nächste Auswahlrunde am
Niederrhein informieren.
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Freitag,
9. Juli 2010
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Historischer Kalender |
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Insolvenzverfahren Erich van Laak GmbH
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der im Handelsregister
des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 3345 eingetragenen Erich van
Laak GmbH, Bahnhofstraße 94 - 100, 47137 Duisburg, gesetzlich
vertreten durch den Geschäftsführer Jens van Laak sind die Vergütung
und die zu erstattenden Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters
festgesetzt worden (§§ 21, 63, 64 InsO |
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Dienstag,
6. Juli 2010
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Historischer Kalender |
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Online-Handel für kleine und mittlere
Unternehmen
Das Internet als neuen Vertriebsweg entdecken
Veranstaltung am 8. Juli bei der IHK in Duisburg
Online-Shopping hat sich in der Wirtschaftskrise als Fels in der
Brandung erwiesen. Während der stationäre Einzelhandel 2009 einen
Rückgang verzeichnete, steigerte der Internet-Handel seine Umsätze
kontinuierlich. Wie Unternehmen von diesem Trend profitieren und
Online-Plattformen für die eigene Vermarktung nutzen können, darum
geht es am 8. Juli, 15 Uhr, in der Hauptgeschäftsstelle der
Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve.
In der Veranstaltung „Erfolgreich handeln über eBay & Co. – Die
Nutzung von Online-Märkten als zusätzlicher Vertriebsweg“ verraten
erfahrene Händler Tipps und Tricks zur richtigen Platzierung von
Produkten im Internet. Unter anderem erklären die Experten, wie sich
die Abwicklung des Online-Geschäfts reibungslos organisieren lässt.
Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer eine Einführung in die
rechtlichen Rahmenbedingungen, die speziell beim Internethandel
gelten. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an kleine und
mittlere Unternehmen, die das Internet als zusätzlichen
Vertriebskanal nutzen wollen oder bereits als Online-Händler aktiv
sind. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Electronic
Commerce Kompetenzzentrum EC-Ruhr statt.
Informationen und Anmeldung bei der Niederrheinischen IHK: Nadine
Deutschmann, Telefon 0203 2821-289, E-Mail
deutschmann@niederrhein.ihk.de.
IHK-Finanzierungssprechtag am 9. Juli
in Duisburg
Liquidität und Wachstumsfähigkeit sicherstellen
Termine für vertrauliche Beratungen vereinbaren
Die Konjunktur zieht wieder an, und der Kapitalbedarf bei den
Unternehmen nimmt zu. Verbesserung der Liquidität, Investitionen und
Erhalt der Wachstumsfähigkeit – fachkundige Beratung zu diesen
Themen wird besonders stark gefragt. Konkrete Hilfe für Betriebe bei
Finanzierungsfragen bietet die Niederrheinische Industrie- und
Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve mit einem Sprechtag am Freitag,
9. Juli, in der IHK-Hauptgeschäftsstelle, Duisburg.
Das Land Nordrhein-Westfalen, der Bund, die KfW-Mittel-standsbank
und die Europäische Union unterstützen Unternehmen mit einer Reihe
unterschiedlicher Förderprogramme. Darunter auch Programme, die
durch öffentliche Bürgschaften wichtige Hilfestellung bei
unzureichenden Sicherheiten geben können. Aufgrund der Vielzahl der
Förderangebote verlieren viele Unternehmen schnell die Orientierung,
wenn es um die Finanzierung ihres konkreten Vorhabens geht. Hier
setzt der Sprechtag der IHK an, den sie in Kooperation mit der
NRW.Bank, der Förderbank des Landes, durchführt. Experten
informieren Unternehmen in vertraulichen Einzelgesprächen über die
für sie in Frage kommenden Fördermöglichkeiten.
Ab sofort können Termine für die vertrauliche Beratung vereinbart
werden. Nähere Information und Anmeldung zum kostenlosen
IHK-Sprechtag: Rüdiger Helbrecht, Telefon 0203 2821-335 oder E-Mail
helbrecht@niederrhein.ihk.de.
In dem
Insolvenzverfahren über das Vermögen
der im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 3345
eingetragenen Erich van Laak GmbH, Bahnhofstraße 94 - 100, 47137
Duisburg, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Jens van
Laak
sind die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des vorläufigen
Insolvenzverwalters festgesetzt worden (§§ 21, 63, 64 InsO
NRW: Exporte im April um 17,1 Prozent
höher als im Vorjahr
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft
exportierte im April 2010 Waren im Wert von 12,8 Milliarden Euro.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 17,1
Prozent mehr als im April 2009. Der Wert der Importe war mit 13,3
Milliarden Euro um 10,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor.
Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27)
fielen die Ausfuhren im April 2010 mit 8,2 Milliarden Euro um 12,3
Prozent höher aus als im April 2009. Auch der Wert der Importe aus
den EU-Ländern erhöhte sich in diesem Zeitraum um 7,0 Prozent auf
8,5 Milliarden Euro. Für den Zeitraum Januar bis April des Jahres
2010 ermittelten die Statistiker einen Anstieg der Exportwerte
um 10,6 Prozent auf 50,1 Milliarden Euro; der Wert der Importe stieg
um 7,7 Prozent auf 53,6 Milliarden Euro.

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Donnerstag,
1. Juli 2010
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Historischer Kalender |
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UDE: Zahlen zum Übergang zwischen
Berufstätigkeit und Rente
Mehr junge Ältere arbeiten länger
Die Zahl der älteren Erwerbstätigen in Deutschland wächst. Seit 2007
ist über die Hälfte der 55- bis 64-Jährigen noch im Job; zehn Jahre
zuvor waren es weniger als 40 Prozent. Das zeigt der
Altersübergangs-Monitor des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ)
der Universität Duisburg-Essen. Er untersucht für die
Hans-Böckler-Stiftung und das Forschungsnetzwerk Alterssicherung den
Übergang zwischen Erwerbsleben
und Ruhestand.
Begünstigt wird diese Entwicklung durch eine besondere demografische
Konstellation: Geburtenstarke Jahrgänge beginnen, in die Gruppe der
"Älteren im erwerbsfähigen Alter" (55 bis 64 Jahre) hineinzuwachsen.
Hauptgrund für die steigende Zahl älterer Erwerbstätiger ist, dass
sie länger am Stück beschäftigt sind und auch erst später aufhören
zu arbeiten. "Der Anstieg der Alterserwerbstätigenquote ist aber
nicht
gleichzusetzen mit besseren Jobchancen für Ältere", stellt der
IAQ-Arbeitsmarktforscher Dr. Martin Brussig klar. Zwar seien auch
das Erwerbsaustritts- und das Renteneintrittsalter in der Tendenz
gestiegen, liegen aber nach wie vor unterhalb der aktuellen
Regelaltersgrenze von 65 Jahren.
Zugenommen hat vor allem die Frauenerwerbsquote -- auch in der
Gruppe der Älteren ab 55 Jahre. "Das liegt auch daran, dass es mehr
Teilzeit- und geringfügige Beschäftigung bei Frauen gibt", sagt
Brussig. Was die Forscher außerdem herausfanden: In allen
untersuchten Gruppen (Männer und Frauen aus Ost- und
Westdeutschland) stieg die Erwerbsbeteiligung zwischen 57 und 63
Jahren deutlich; dies war in den 1990er Jahren das Alter der
Frühverrentung. Besonders ausgeprägt ist
diese Entwicklung in Ostdeutschland.
NRW: Bauland war 2009 um 15,6 Prozent
teurer als ein Jahr zuvor
Im Jahr 2009 wurden in
Nordrhein-Westfalen insgesamt 6 262 Baulandverkäufe mit einer
Gesamtfläche von rund sechs Millionen Quadratmetern und einem
Gesamtverkaufswert von knapp 641 Millionen Euro getätigt. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, ergibt sich daraus rein rechnerisch ein
durchschnittlicher Kaufwert von 105,86 Euro je Quadratmeter Bauland.
Dieser Wert war um 14,25 Euro (15,6 Prozent) höher als im Jahr 2008
(damals: 91,61 Euro je Quadratmeter).
Obwohl die Zahl der Baulandverkäufe um 258 Fälle (+4,3 Prozent)
höher war als im Vorjahr, verringerte sich die veräußerte Fläche um
1,6 Millionen Quadratmeter (-20,5 Prozent) und die Kaufsumme sank um
56 Millionen Euro (-8,1 Prozent).
In die Statistik der Baulandverkäufe fließen nur die von den
Grunderwerbsteuerstellen der Finanzämter gemeldeten Daten über durch
Kauf erworbene unbebaute Grundstücke von mindestens 100
Quadratmetern Größe ein, soweit die Grundstücke in den Baugebieten
der Gemeinden liegen und somit Baulandeigenschaft besitzen.

Mai 2010: Erwerbstätigkeit steigt
wieder an
Im Mai 2010 waren nach vorläufigen
Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 40,2 Millionen
Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 60 000
Personen oder 0,1% mehr als im Mai 2009. Die Zahl der Erwerbstätigen
lag damit erstmals seit zwölf Monaten wieder über dem entsprechenden
Vorjahresergebnis, nachdem sich der Rückgang der Erwerbstätigkeit in
den vorangegangenen sechs Monaten bereits kontinuierlich
abgeschwächt hatte.
Im Vergleich mit dem Vormonat April 2010 stieg die Zahl der
Erwerbstätigen im Mai 2010 im Zuge der anhaltenden Frühjahrsbelebung
um 147 000 Personen (+ 0,4%). Saisonbereinigt, das heißt nach
rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter
Schwankungen, ergab sich gegenüber April 2010 ein Plus von 61 000
Personen (+ 0,2%).
Die Jahresergebnisse und weitere monatliche Ergebnisse, unter
anderem die Zahl der Erwerbslosen nach international vergleichbarem
Konzept, können im Internet unter
http://www.destatis.de, Pfad: Themen --> Arbeitsmarkt -->
ILO-Arbeitsmarktstatistik abgerufen werden. An dieser Stelle stehen
auch ausführliche methodische Hinweise zur ILO-Arbeitsmarktstatistik
sowie zur Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise zum Mikrozensus zur
Verfügung.
Pkw-Bestand in NRW seit 1950 um das 65-fache gestiegen
Der Pkw-Bestand in Nordrhein-Westfalen ist seit 1950 (damals 134 000) um
das 65-fache auf 8,8 Millionen Fahrzeuge (2009) gestiegen. Wie
Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, teilten
sich 1950 rein rechnerisch 32 Erwerbstätige einen Pkw, während im
vergangenen Jahr ebenfalls rechnerisch etwa jeder Erwerbstätige
einen Pkw besaß.
Die Zunahme der Mobilität (Pkw je Erwerbstätige) ging in der
Vergangenheit mit einem stetigen Wachstum der Wirtschaft einher. So
erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen von 1950 bis
2009 in jeweiligen Preisen von 2 944 Euro auf 60 152 Euro um das
20-fache.
Da das Kraftfahrtbundesamt bis 2007 immer die Pkw-Bestände
einschließlich stillgelegter Fahrzeuge ausgewiesen hat, sind die
Ergebnisse ab 2008 nicht mit denen früherer Jahre vergleichbar.
(IT.NRW)
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