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Im Jahr 2011 wurden 6,3 % mehr Möbel produziert |
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Duisburg, 15. Januar 2012 - Im Jahr 2011 wurden nach vorläufigen
Ergebnissen in Deutschland Möbel im Wert von rund 16,6 Milliarden
Euro produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
anlässlich der Internationalen Möbelmesse "imm cologne" in Köln
weiter mitteilt, ist das ein Anstieg von 6,3 % gegenüber dem Jahr
2010.
Wie in vielen anderen Bereichen des Produzierenden Gewerbes war auch
die Produktion von Möbeln während der Wirtschaftskrise 2009 stark
eingebrochen. 2011 lag der Wert der produzierten Möbel wieder bei
rund 95 % des Vorkrisenniveaus. Besonders schnell erholte sich die
Herstellung von Büro- und Ladenmöbeln. Hier konnten im Jahr 2011
bereits wieder 97 % des Jahres 2008 erreicht werden. Auch gegenüber
dem Jahr 2005 weist die Produktion von Büro- und Ladenmöbeln den
größten Zuwachs (+ 23,3 %) auf. Weniger stark zulegen konnten im
Vergleich zu 2005 die Herstellung von Küchenmöbeln aus Holz mit +
12,2 %, von Matratzen mit + 9,4 % und von Sitzmöbeln mit + 5,6 %.
Die Fertigung Sonstiger Möbel - zu denen unter anderem Schlaf-, Ess-
und Wohnzimmermöbel aus Holz sowie Metall- und Kunststoffmöbel
gehören - stieg um 3,3 %.
Vom gesamten Wert der 2011 produzierten Möbel entfielen 29,3 % auf
Sitzmöbel, 28,2 % auf Sonstige Möbel und 22,0 % auf Küchenmöbel aus
Holz. Der Anteil von Büro- und Ladenmöbeln betrug 15,5 % und der für
Matratzen 4,9 %.
NetCologne und Telekom vereinbaren Netzkooperation
NetCologne und Telekom wollen sich gegenseitige Netznutzung
ermöglichen
Beide Unternehmen wollen Kunden Breitbandprodukte auch auf fremder
Infrastruktur anbieten
Bundesnetzagentur muss zugrundeliegendes Preismodell genehmigen
NetCologne und die Telekom wollen sich in Zukunft die gegenseitige
Netznutzung für schnelle Internetanschlüsse ermöglichen. Darauf
haben sich beide Unternehmen geeinigt. Die Telekom will dafür die
Glasfaseranschlüsse von NetCologne nutzen, die bis zu den Häusern
reichen (Fibre to the Building, FttB). NetCologne möchte im Gegenzug
VDSL-Anschlüsse der Telekom in gemeinschaftlichen
Versorgungsgebieten in Nordrhein-Westfalen mieten. Basis der
Endkunden-Angebote soll ein Bitstream-Access-Produkt sein. Kunden
können so bei den Unternehmen schnelle Internetanschlüsse buchen,
die auf der Infrastruktur des jeweils anderen basieren.
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NetCologne und Telekom vereinbaren Netzkooperation |
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NetCologne und Telekom wollen sich gegenseitige Netznutzung
ermöglichen
Beide Unternehmen wollen Kunden Breitbandprodukte auch auf fremder
Infrastruktur anbieten
Bundesnetzagentur muss zugrundeliegendes Preismodell genehmigen
Duisburg, 16. Januar 2012 - NetCologne und die Telekom wollen sich
in Zukunft die gegenseitige Netznutzung für schnelle
Internetanschlüsse ermöglichen. Darauf haben sich beide Unternehmen
geeinigt. Die Telekom will dafür die Glasfaseranschlüsse von
NetCologne nutzen, die bis zu den Häusern reichen (Fibre to the
Building, FttB). NetCologne möchte im Gegenzug VDSL-Anschlüsse der
Telekom in gemeinschaftlichen Versorgungsgebieten in
Nordrhein-Westfalen mieten. Basis der Endkunden-Angebote soll ein
Bitstream-Access-Produkt sein. Kunden können so bei den Unternehmen
schnelle Internetanschlüsse buchen, die auf der Infrastruktur des
jeweils anderen basieren.
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Duisburger Hafen muss in öffentlicher Hand bleiben |
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Berlin/Duisburg, 14. Dezember 2011 - „Duisburger Hafen muss in
öffentlicher Hand bleiben“, so der
Titel des Antrages mit dem die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten
Bärbel Bas und Johannes Pflug sowie ihre SPD-Fraktion am morgigen
Donnerstag die Teilprivatisierung des Duisburger Hafens auch im
Deutschen Bundestag noch einmal auf die Tagesordnung setzen.
„Der Duisburger Hafen darf nicht so einfach von dieser schwarzgelben
Bundesregierung als Tafelsilber verschleudert werden. Die
Auswirkungen auf die Beschäftigten und die Entwicklung des Hafen
wären nicht abschätzbar“, sagt Bärbel Bas, die bei der
SPD-Arbeitsgruppe Verkehr den Anstoß zu diesem Antrag gegeben hatte.
Auch Johannes Pflug hat weiterhin kein Verständnis für einen Verkauf
des sog. Bundes-Drittels: „Die Bundesregierung verzichtet völlig
ohne Not auf die wachsenden Gewinne des Hafens und ignoriert eine
zentrale Erkenntnis der Finanz- und Wirtschaftskrise: das Prinzip
„Privat vor Staat“ ist gescheitert.“
In ihrem Antrag fordern Bärbel Bas, Johannes Pflug und ihre
SPD-Fraktion die Bundesregierung u.a. auf, „das Verfahren zur
Veräußerung der Anteile des Bundes an der Duisburger Hafen AG sofort
zu stoppen“. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung
zudem auf: „die Bedeutung des Binnenhafens Duisburg für
Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa anzuerkennen“, „durch
den Steuerungseinfluss der öffentlichen Hand eine verlässliche
Entwicklung des Duisburger Hafens
sicherzustellen“ sowie die „erfolgreiche Entwicklung des Duisburger
Hafens auch als Erfolg der Mitgestaltung durch die öffentliche Hand
zu begreifen.“
Deutscher Bundestag Drucksache 17/8140 - 17. Wahlperiode 14. 12.
2011
Antrag
der Abgeordneten Bärbel Bas, Johannes Pflug, Michael Groß, Sören
Bartol, Uwe Beckmeyer, Martin Burkert, Petra Ernstberger, Iris
Gleicke, Hans-Joachim Hacker, Gustav Herzog, Ulrike Gottschalck,
Kerstin Griese, Johannes Kahrs, Ute Kumpf, Kirsten Lühmann, Thomas
Oppermann, Florian Pronold, Dr. Frank-Walter Steinmeier und der
Fraktion der SPD
Duisburger Hafen muss in öffentlicher Hand bleiben
Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Der Duisburger Hafen ist der weltweit größte Binnenhafen, der sich
selbst in der Wirtschaftskrise positiv weiterentwickelt hat und als
herausragendes Beispiel für einen modernen Hafen gilt. Die
Bundesregierung hat mehrfach auf seine hohe Bedeutung für die
gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Beschäftigung und den
Güterverkehr hingewiesen. Der Hafen hat sich in den vergangenen zehn
Jahren zu einem zentralen Umschlagplatz für internationale und
kontinentale Güterströme in Europa entwickelt und bildet ein
wichtiges Bindeglied innerhalb globalisierter Lieferketten.
Insbesondere für die ZARA-Häfen (Seebrügge, Amsterdam, Rotterdam,
Antwerpen) ist der Hafen der wichtigste Hinterland-Hub und das
bedeutendste Gateway für Güterverkehre nach Zentraleuropa. Rund 350
Unternehmen sind im Duisburger Hafen ansässig, insgesamt hängen etwa
40.600 Arbeitsplätze am Hafen. Die Logistikdrehscheibe Duisburg ist
heute ein wesentlicher Motor für Wohlstand und Arbeitsplätze in
Duisburg, Nordrhein-Westfalen und Deutschland.
Der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Duisburg sind
je zu einem Drittel an der Betriebsgesellschaft der Duisburger Hafen
AG beteiligt. Der Beteiligungsbericht der Bundesregierung weist den
Grundkapital-Anteil des Bundes mit 15,4 Millionen Euro aus, Experten
taxieren den Wert des sog. „Bundes-Drittels“ auf 50 Millionen Euro.
Die 558 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten 2010 einen
Umsatz von 147,4 Millionen Euro und einen Gewinn von 6,8 Millionen
Euro. Die Duisburger Hafen AG schreibt schwarze Zahlen mit stark
steigender Tendenz. 2010 erzielte die Duisport-Gruppe ein
Umschlagwachstum von 23 Prozent gegenüber 2009. Die Bundesregierung
hat allerdings trotzdem ein Verfahren zur Veräußerung seiner Anteile
mit Verweis auf § 65 Absatz 1 der Bundeshaushaltsordnung
eingeleitet.
Bei einem Besuch im Duisburger Hafen erklärte der Bundesminister für
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, im Juni 2011
seine „allergrößte Skepsis“ zu einer Veräußerung des Bundesanteils
und bezeichnete den Hafen als „Juwels unter den
Bundesbeteiligungen“. Bislang haben jedoch unter anderem die von der
öffentlichen Hand betriebene Rotterdamer Hafengesellschaft (Port of
Rotterdam Authority) sowie Bundesländer ihr Interesse am Kauf des
Bundesanteils bekundet. Damit wird das Ziel der Privatisierung
verfehlt.
II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
1. die außerordentliche Bedeutung des Binnenhafens Duisburg für
Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa anzuerkennen;
2. das Verfahren zur Veräußerung der Anteile des Bundes an der
Duisburger Hafen AG sofort zu stoppen;
3. ökonomische Vernunft wieder zur Grundlage des Regierungshandelns
zu machen und nicht durch Veräußerung einer rentablen Beteiligung
auf stetig wachsende Gewinne für den Bund zu verzichten;
4. durch den Steuerungseinfluss der öffentlichen Hand eine
verlässliche Entwicklung des Duisburger Hafens als Voraussetzung der
von der Bundesregierung angekündigten Verlagerung von Güterverkehren
von der Straße auf Schiene und Wasserstraße sicherzustellen und
damit viele Arbeitslätze in ganz Deutschland zu erhalten;
5. die erfolgreiche Entwicklung des Duisburger Hafens auch als
Erfolg der Mitgestaltung durch die öffentliche Hand zu begreifen und
die These vom vermeintlichen Vorteil privatwirtschaftlicher
Tätigkeit grundsätzlich zu überprüfen;
6. sich grundsätzlich zu den Aufgaben des Bundes für eine
nachhaltige, langfristige und weitsichtige Verkehrs- und
Wirtschaftspolitik zu bekennen. |
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duisport kooperiert mit Abu Dhabi Ports Company |
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duisport soll sowohl das Hafenmanagement optimieren als auch
die Infrastrukturanbindungen entwickeln
Duisburg, 12. Dezember 2011 – Anlässlich einer hochrangigen
Delegationsreise unter Leitung von
Bundespräsident Christian Wulff unterzeichneten Erich Staake,
Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, und Capt. Mohamed
Juma Al-Shamisi, Vice President Ports Unit der Abu Dhabi Ports
Company (ADPC), heute ein sogenanntes Memorandum of Understanding.
Die Eckpunkte der Zusammenarbeit wurden bereits bei einem Besuch von
Erich Staake im Oktober in Abu Dhabi festgelegt.
„Wir freuen uns, dass duisport sein Know-how bei einem der
wichtigsten Häfen in dieser sich rasant entwickelnden Region
einbringen kann“, sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der
Duisburger Hafen AG, am Rande der Unterzeichnung in Abu Dhabi. Diese
Kooperation stellt einen weiteren wichtigen Schritt in unserer
Internationalisierungsstrategie dar, die weiterhin kontinuierlich
ausgebaut wird, “ so Staake weiter.
Die Abu Dhabi Ports Company verantwortet sämtliche Hafen und
Logistikaktivitäten in Abu Dhabi, die sich von Al Sila im Westen an
der Grenze zu Saudi-Arabien bis zum Khalifa Port im Osten, nur 40 km
von Dubai entfernt erstrecken. Dieser soll im kommenden Jahr in
Betrieb gehen und stellt eines der
Leuchtturmprojekte in Abu Dhabi dar. Dieser im Meer errichtete Hafen
dient als Gateway für die sogenannte Kizad Industrial Zone, einem
Industriegebiet, welches auf 417 Quadratkilometern zu den größten
weltweit gehört.
Neben der Entwicklung der Infrastrukturanbindungen und der
Optimierung des Hafenmanagements wird duisport auch die ‚Warehouse
Operations’ eingehend untersuchen, um auch hier eine höhere
Effizienz zu erzielen. Zu Beginn des kommenden Jahres werden
Expertenteams von beiden Seiten die Arbeit aufnehmen, um
detaillierte Vereinbarungen zu treffen. |
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NRW-Industrie: 1 253 Millionen Euro in den Umweltschutz
investiert |
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Duisburg, 12. Dezember 2011 – Die Betriebe der
nordrhein-westfälischen Industrie (Bergbau und Gewinnung von Steinen
und Erden, Verarbeitendes Gewerbe sowie Ver- und Entsorgung)
investierten im Jahr 2009 nach jetzt vorliegenden Ergebnissen rund 1
253 Millionen Euro in den Umweltschutz (2008: 1 338 Millionen Euro).
Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt mitteilt,
betrug der Anteil des Umweltschutzes an den Gesamtinvestitionen der
Betriebe 9,5 Prozent.
Der Großteil der Investitionen entfiel auf Maßnahmen für den
Gewässerschutz (40,9 Prozent), den Klimaschutz (35,6 Prozent) und
die Luftreinhaltung (15,3 Prozent). Weitere
Umweltschutzinvestitionen betrafen die Abfallentsorgung (5,4
Prozent), die Lärmbekämpfung (1,0 Prozent), den Naturschutz und die
Landschaftspflege (0,3 Prozent) sowie die Bodensanierung (1,6
Prozent).
Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden für die genannten
Umweltbereiche (Ausnahme: Klimaschutz) sog. additive und integrierte
Umweltschutzinvestitionen erfasst. Unter additiven
Umweltschutzinvestitionen (2009: 86,4 Prozent aller Investitionen)
verstehen die Statistiker Investitionen in separate, vom
übrigen Produktionsprozess getrennte Anlagen (z. B.
Abfallverbrennungsanlagen, Kläranlagen, Lärmschutzwände,
Luftfilter).
Sie sind den vorhandenen Anlagen vor- oder nachgeschaltet, damit die
durch den Produktionsprozess entstandenen Emissionen verringert
werden und Umweltstandards genügen. Integrierte
Umweltschutzinvestitionen (2009: 13,6 Prozent) dagegen betreffen i.
d. R. nicht klar isolierbare Teile größerer Anlagen: Sie lassen
Emissionen nicht oder in viel geringerem Umfang entstehen
(vorsorgender Umweltschutz; z. B. Kreislaufführung von Stoffen oder
Nutzung von Reaktionswärme).
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duisport erwartet Rekordumschlag für 2011 |
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Duisburger Häfen prognostizieren 130 Mio. Tonnen - Umschlag /
Containerumschlag im Oktober bereits bei 2.1 Mio. TEU
Duisburg, 14. November 2011 – Die bereits zur Jahresmitte erkennbare
überaus positive Entwicklung bei den Umschlagzahlen hat sich im
Laufe des zweiten Halbjahres noch weiter fortsetzen können. So
erwartet die duisport-Gruppe für die Duisburger Häfen, inklusive der
privaten Werkshäfen, ein Gesamtumschlagsvolumen von ca. 130 Mio.
Tonnen in 2011. Davon entfallen auf die Häfen der
duisport-Gruppe 64 Mio. Tonnen. „Auch wenn sich die Entwicklung
leicht abkühlt, werden wir im Laufe des Geschäftsjahres das beste
Ergebnis in der Geschichte des Duisburger Hafens realisieren“, sagte
Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG.
Beim erlösrelevanten Schiffs- und Bahnumschlag in den Häfen der
duisport-Gruppe wird mit 33 Mio. Tonnen ebenfalls ein exzellentes
Ergebnis erwartet. Besonders erfreulich ist hierbei die Steigerung
im Schiffsumschlag von aktuell über 20 %. Bei den Gütergruppen haben
sich die Bereiche Kohle, Eisen und Stahl sowie die Chemie
überproportional positiv entwickelt.
Auch im Containerumschlag steuert die duisport-Gruppe auf ein neues
Rekordergebnis zu. In den Monaten Januar bis einschließlich Oktober
wurden bei den drei Verkehrsträgern Schiff, Bahn und LKW über 2.1
Mio. TEU umgeschlagen. „Wir gehen davon aus, dass die
duisport-Gruppe bis zum Jahresende das Ergebnis des vergangenen
Jahres mit 2.25 Mio. TEU deutlich übertreffen wird“, so Staake.

Dieser überaus positiven Entwicklung wird im Duisburger Hafen durch
den weiteren Aus- und Neubau von wichtigen Infraund
Suprastrukturprojekten Rechnung getragen. Neben einem neuen
KV-Terminal, welches die duisport-Gruppe in Hohenbudberg im Süden
des logport-Areals errichtet, erweitert die
RBH, eine hundertprozentige Tochter von DB Schenker, ihre
Kapazitäten auf der sogenannten Kohleinsel im Duisburger Hafen. Hier
werden die Kapazitäten bis zum Jahr 2014 deutlich ausgebaut. Darüber
hinaus errichtet die Deutsche Bahn im Norden des Duisburger Hafens
das erste von deutschlandweit zwei sogenannten Mega-Hubs für den
kombinierten Verkehr.
„Diese strategischen Weichenstellungen schaffen exzellente
Voraussetzungen für zukünftiges Wachstum im Güterverkehr“, so Erich
Staake.
Die Duisburger Hafen AG ist die Eigentums- und
Managementgesellschaft des Duisburger Hafens, des größten
Binnenhafens der Welt. Die duisport-Gruppe bietet für den Hafen- und
Logistikstandort Full Service-Pakete in den Bereichen Infra- und
Suprastruktur inkl. Ansiedlungsmanagement.
Darüber hinaus erbringen die Tochtergesellschaften logistische
Dienstleistungen wie beispielsweise den Aufbau und die Optimierung
von Transport- und Logistikketten, Schienengüterverkehrsleistungen,
Gebäudemanagement und Verpackungslogistik.
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2,9 % weniger Unternehmensinsolvenzen im August 2011 |
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Duisburg, 8. November 2011 - Im August 2011 meldeten die
deutschen Amtsgerichte 2 583 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach
Angaben des Statistischen Bundesamtes 2,9 % weniger als im August
2010. Damit lag zum zwölften Mal in Folge die Zahl der
Unternehmensinsolvenzen niedriger als im entsprechenden
Vorjahresmonat.
Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war im August 2011 mit 9 061
Fällen um 5,1 % niedriger als im August 2010. Einen Anstieg der
Verbraucherinsolvenzen gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat
gab es zuletzt im Mai 2011 (+ 9,7 %). Zusammen mit den Insolvenzen
von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die
Gesamtzahl der Insolvenzen im August 2011 auf insgesamt 13 846
Fälle, das waren 3,7 % weniger als im August des Vorjahres.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten
die Gerichte für den August 2011 auf 2,4 Milliarden Euro gegenüber
4,1 Milliarden Euro im August 2010.
In den Monaten Januar bis August 2011 wurden 20 334 Insolvenzen von
Unternehmen (- 7,1 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und
69 495 Insolvenzen von Verbrauchern (- 4,5 %) gemeldet. Insgesamt
registrierten die Gerichte 107 517 Insolvenzen, das waren 5,1 %
weniger als in den Monaten Januar bis August 2010.
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Ganzheitliche Geldanlage und Investmentfonds: Aktuelles rund
um´s Geld bei der VHS Duisburg |
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Duisburg, 3. November 2011 - In einer VHS-Veranstaltung
„Ganzheitliche Geldanlage“ am 12. November 2011, von 13.30 bis 17.30
Uhr, in der VHS, an der Königstr. 47, erhalten die Teilnehmenden
einen prägnanten Überblick, wie bei Versicherungen und Geldanlage
Kosten reduziert und Gewinne gesteigert werden können. Grundwissen
und viele „Aha-Effekte“ mit Bezug zu den aktuellen Geschehnissen am
Kapitalmarkt sollen die Teilnehmer fortan versierter mit dem Thema
Finanzen umgehen lassen.
Wer möchte, kann sein erworbenes Wissen in einem Vortrag „Geld
anlegen mit Investmentfonds“ Themen spezifisch vertiefen, der am 22.
November 2011, zwischen 18.15 und 21.30 Uhr in der VHS an der
Königstraße 47, Stadtmitte, stattfindet. Die beiden Veranstaltungen
werden von Christian Grams geleitet, Versicherungskaufmann (IHK) und
zertifizierter Experte Investment (DMA/Frankfurt School) mit über
30-jähriger Berufserfahrung.
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Neue Drehscheibe für Kombinierten Verkehr in Duisburg |
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Bauarbeiten für neues Terminal laufen auf Hochtouren
Investitionsvolumen von rund 45 Millionen Euro ⋅
Umschlagbetrieb ab Januar 2013 geplant
Duisburg, 13. Oktober 2011 -Im Rahmen des Konjunkturprogramms der
Bundesregierung entsteht in Duisburg Ruhrort Hafen eine neue
Drehscheibe für den Kombinierten Verkehr (KV). Das Terminal wird in
mehreren Baustufen realisiert. In den Baustufen 1 und 2 werden mit
einem Investitionsvolumen von rund 45 Millionen Euro zunächst die
Anlagen für den Umschlag Schiene – Schiene realisiert. Das Terminal
soll 2013 in Betrieb gehen.
„Dies ist gut angelegtes Geld, denn das neue Terminal ist eine
wichtige Voraussetzung, um der steigenden Nachfrage im Güterverkehr
gerecht zu werden und zu einer weiteren Verlagerung des Verkehrs auf
die umweltfreundliche Schiene beizutragen“, so Bringfried Belter,
Leiter Vertrieb und Fahrplan der DB Netz AG, Regionalbereich West,
im Rahmen eines Baustellentermins am heutigen Tag. „Duisburg als
Handels- und Verkehrsdrehscheibe der Rhein-Ruhr Region wird mit
dieser neuen Anlage ihre Rolle als Logistikdrehscheibe von
europäischem Format weiter stärken“.
Die Gesamtmaßnahme umfasst sieben Gleise mit einer Länge von je 700
Metern einschließlich zweier Portalkräne. In der ersten Baustufe
erfolgt der Bau von vier Umschlaggleisen mit der dazu notwendigen
technischen Ausrüstung, wie Gleisfeldbeleuchtung, Gebäude,
Oberleitung und Signaltechnik. Die Arbeiten sollen Anfang 2012
abgeschlossen sein. In einer weiteren Baustufe erfolgen der Aufbau
und die Inbetriebnahme von zwei Portalkränen für den Umschlag
Schiene – Schiene. In weiteren Baustufen kann die Kapazität
nachfrageorientiert auch für den Umschlag Schiene – Straße erweitert
werden.
Das Terminal befindet sich auf dem ehemaligen Gelände des
Rangierbahnhofs Duisburg-Ruhrort Hafen, im Ortsteil Meiderich. Im
Terminal sollen vor allem Containerverkehre aus den internationalen
ARA-Häfen (Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam), insbesondere Rotterdam,
umgeschlagen werden. Mit der KV-Drehscheibe Duisburg soll eine
optimale Verzahnung der regionalen KV-Anlagen mit den
internationalen Wirtschaftszentren hergestellt werden. Darüber
hinaus ist vorgesehen, beginnend mit einem Zug pro Tag, das
Sauerland mit der Drehscheibe zu verknüpfen.
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Dinslaken: Hellmich und Multi Development entwickeln gemeinsam
die Neutor-Passage |
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Duisburg, 5. Oktober 2011 - Die in Dinslaken ansässige HELLMICH
Unternehmensgruppe und der Duisburger Projektentwickler Multi
Development werden gemeinsam auf dem Areal des ehemaligen
Hertie-Warenhauses sowie dem benachbarten Hans-Böckler-Platz ein
Einkaufscenter errichten.
Auf dem ca. 16.000 Quadratmeter großen Grundstück, das von der
Saar-, Wiesen- und Hans-Böckler-Straße sowie dem Neutorplatz
eingefasst wird, soll die „Neutor-Passage“ entstehen. „Wir als
ortsansässiges Unternehmen haben ein starkes Interesse daran, unsere
Stadt attraktiv zu gestalten“, so Marc Hellmich, Mitglied der
Geschäftsleitung der HELLMICH Unternehmensgruppe.
„Mit den beiden erworbenen Grundstücken und der Wahl unseres
Projektpartners Multi Development
haben
wir nun die besten Voraussetzungen dafür geschaffen. Die
‚Neutor-Passage‘ wird ein Gewinn für Dinslaken sein.“
Axel Funke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Multi
Development Germany GmbH: „Unser Anspruch ist es, für Dinslaken ein
Stadtquartier zu entwickeln, das für die Stadt belebend und für die
gewachsenen Handelslagen verträglich ist.“
Das Nutzungskonzept sieht auf einer Fläche von etwa 16.000
Quadratmetern Einzelhandelsfachgeschäfte, Dienstleistungsbetriebe
und Büroeinheiten vor. Zusätzlich sollen auf einer Fläche von ca.
1.000 Quadratmetern gastronomische Konzepte entstehen. Darüber
hinaus wird die „Neutor-Passage“ Stellplätze für etwa 650 Pkw
bereitstellen. Die Eröffnung des Centers ist für Ende 2013
vorgesehen. Das Investitionsvolumen liegt im dreistelligen
Millionenbereich.
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Erfolgreich vor Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität
schützen - Innenminister Jäger warnt vor wachsender Gefahr und setzt
auf die Sicherheitspartnerschaft NRW |
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Duisburg, 5. Oktober 2011 -Der Schaden, der durch
Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität entsteht, ist
immens. Dabei werden aktuell die Spione immer professioneller.
„Der Diebstahl von Know-how und der Angriff auf innerbetriebliche
IT-Systeme fügen unserer Wirtschaft jährlich Schäden in
Milliardenhöhe zu. Sie sind eine wachsende Gefahr für unsere
Gesellschaft“, erklärte Innenminister Ralf Jäger heute (5. Oktober)
in Düsseldorf. Als wirksames Mittel im Kampf gegen
Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität hat sich die
Sicherheitspartnerschaft NRW bewährt, die jetzt im Innenministerium
ihr 10-jähriges Bestehen feierte.
Das Präventions-Netzwerk besteht aus Behörden und
Wirtschaftsverbänden. Die Zahl der Wirtschaftsvertreter, die die
Sicherheitspartner mit ihren Maßnahmen erreicht hat, ist hoch.
„Allein der Verfassungsschutz hat in den vergangenen zehn Jahren mit
rund 900 Vorträgen und individuellen Gesprächen 33.000
Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und
Wirtschaftsverbänden als Multiplikatoren erreicht“, erklärte Jäger.
Für die aktuelle Arbeit der Sicherheitspartner spielt die Internet-
und Computerkriminalität eine wichtige Rolle. In der Gründungsphase
der Sicherheitspartnerschaft war dieses Phänomen noch relativ neu.
„Die heutigen Dimensionen waren nicht vorherzusehen“, berichtete
Jäger. „Es gibt mittlerweile Spionagesoftware, die keiner
Unterstützung eines Agenten im Objekt bedarf. Sie wird von fremden
Nachrichtendiensten, von der internationalen Organisierten
Kriminalität und von privaten Hackern entwickelt.“ Die
Angriffsvarianten der Spione sind vielfältig. So erfolgt der Angriff
auf IT-Systeme beispielsweise über manipulierte Internetseiten, von
denen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
täglich Tausende entdeckt.
Er geschieht zudem über Mailanhänge oder mittels infizierter
USB-Sticks. Wurde die Schadsoftware professionell entwickelt, haben
kommerzielle Firewalls und herkömmliche Virenscanner kaum eine
Chance, diese zu entdecken. Als Einfallstor dienen häufig auch der
Mobilfunk und die neuen Smartphones, über die heimlich sensible
Daten abgefangen werden können. Nicht jeder Angriff auf das Know-how
ist gleich zu erkennen: Mitten in einer Vertragsverhandlung im
Ausland werden Firmenvertreter gebeten, den Raum sofort zu
verlassen, weil ein Minister sie begrüßen möchte. Da alles ganz
schnell gehen muss, nehmen sie nur das Notwendigste mit. Als sie
zurückkommen, stellen sie fest, dass der Verhandlungspartner
heimlich alle Informationen von ihren Notebooks abgezogen und
sensible Unterlagen kopiert hat.
Wegen des übereilten Aufbruchs hatte niemand daran gedacht, die
Notebooks und Unterlagen mitzunehmen und gegen fremde Zugriffe zu
sichern. Manch zufällig erscheinende Kontakte im Ausland dienen der
gezielten Wirtschaftsspionage: Da wird beispielsweise auf einer
Messe ein Geschäftsführer von einem vermeintlichen Geschäftspartner
zu einer Innovation befragt, die sein Unternehmen auf den Markt
gebracht hat. Abends in der Hotelbar spricht ihn derselbe
Interessent erneut an und sitzt auf der Heimreise wie zufällig neben
ihm. Da er sich über das rege Interesse seines Gegenübers freut,
plaudert er viel mehr aus, als er dürfte. Auch in der Zukunft wird
die Sicherheitspartnerschaft ein wichtiger Verbündeter der
Unternehmen bei der Bekämpfung von Wirtschaftsspionage und
Wirtschaftskriminalität sein.
Ein besonderer Schwerpunkt ist es, den Know-how-Abfluss durch gezielte
Angriffe auf die IT-Systeme zu verhindern. An der
Sicherheitspartnerschaft in NRW sind das Ministerium für Inneres und
Kommunales, der Verband für Sicherheit in der Wirtschaft
Nordrhein-Westfalen e.V., die Industrie- und Handelskammern in
Nordrhein-Westfalen e.V. und das Ministerium für Wirtschaft,
Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr beteiligt. Zwischen ihnen gibt es
einen kontinuierlichen Austausch, gegenseitige Information, Beratung
und Unterstützung. Dabei profitiert das Netzwerk vom Fachwissen der
einzelnen Partner.
Das Ministerium für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen bringt
sowohl das spezifische Wissen des Verfassungsschutzes zur
Wirtschaftsspionage als auch das der Polizei zur
Wirtschaftskriminalität ein. Anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens
informieren die Sicherheitspartner auf weiteren Veranstaltungen über
ein Thema, das für Unternehmen besonders im Fokus steht: Die
Sicherheit auf Geschäftsreisen. Auf Veranstaltungen bei den
Industrie- und Handelskammern werden die neuesten Entwicklungen,
Gefahren und deren Abwehr vorgestellt.
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UDE: Seminar zur Unternehmensübernahme |
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Duisburg, 28. September 2011 -
Wer
gibt sein Lebenswerk schon gern in fremde Hände? Für viele
Selbstständige ist es schwer, einen geeigneten Nachfolger zu finden.
Dabei muss es nicht immer eine traditionelle Übernahme innerhalb der
Familie sein, damit die Firma im Sinne des Gründers weiter geführt
wird. Das nötige Hintergrundwissen vermittelt ein Seminar des small
business managements (sbm), ein Existenzgründungsprojekt der
Universität Duisburg-Essen.
Das kostenlose Blockseminar zur Unternehmensnachfolge findet am 22.
und 23. Oktober von jeweils 9 bis 17 Uhr im Mercatorhaus am Campus
Duisburg statt. Es gibt einen Überblick zu den Nachfolgeregelungen
bei Mittelständlern und informiert in Praxisvorträgen, worauf es
ankommt. Die Suche nach einem geeigneten Unternehmen,
betriebswirtschaftliche und juristische Besonderheiten oder die
psychologische Seite der Übergabesituation werden ebenfalls erklärt.
Eine Anmeldung ist noch bis zum 17. Oktober über
http://www.sbm-duisburg.de möglich.
Übernahme der Kassenkredit-Zinsen hilft den
überschuldeten Kommunen nicht aus der Not - Innenminister
Jäger sieht Vorschlag der CDU-Fraktion kritisch
„Es ist gut, dass auch die CDU endlich erkannt hat, dass
den NRW-Kommunen nach fünf Jahren schwarz-gelber Koalition
das Wasser bis zum Hals steht“, kommentierte
Kommunalminister Ralf Jäger die Vorschläge der
CDU-Landtagsfraktion zur Entschuldung der Kommunen. „Unser
Ziel ist, dass die Kommunen zahlungsfähig bleiben und keine
neuen Schulden anhäufen.“ „Nicht die Zinslast ist das
Problem, sondern der fehlende Haushaltsausgleich Es reicht
nicht, die Symptome zu bekämpfen, wir müssen an die Ursachen
ran“, kritisierte Jäger.
„Landeshilfen sollten dazu dienen, den notleidenden Kommunen
zu helfen, wieder zu einem ausgeglichenen Haushalt zu
kommen. Nur wer einen ausgeglichenen Haushalt hat, kann sich
daran machen, seine Kassenkredite abzubauen und seine
Zinsbelastungen zu verringern.“ Bei aller Kritik am
fehlerhaften Konzept der CDU setzt Kommunalminister Jäger
weiter auf konstruktive Gespräche im weiteren
Gesetzgebungsverfahren zum Stärkungspakt Stadtfinanzen. „Nur
so kommen wir am Ende zu einem von einer breiten Mehrheit im
Landtag getragenen Konsolidierungspaket“.
Schärfere Bedingungen bei der Kreditvergabe: Welche Folgen
hat Basel III für Unternehmen? IHK-Veranstaltung
bereitet auf Bankgespräch vor
Die Anforderungen der Banken an die Vergabe von Krediten für
Unternehmen werden strenger und erfordern eine besondere
Vorbereitung auf das Bankgespräch. Welche Neuerungen dafür
einkalkuliert werden müssen, darüber informiert die
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer
Duisburg-Wesel-Kleve in ihrer Veranstaltung „Basel III und
der Mittelstand – Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten“
am 26. September, 16 Uhr, in der IHK-Hauptgeschäftsstelle,
Duisburg.
Liquidität, Eigenkapital und Bonität werden für Banken bei
der Vergabe von Krediten immer wichtiger. Dabei gilt das
Prinzip: Je besser die aus diesen Werten abgeleitete
Ratingnote – ähnlich den Schulnoten – ist, desto günstiger
wird der Kredit für einen Betrieb. Bereits seit den
strengeren Eigenkapitalvorschriften für Banken aus dem Jahr
2007 müssen Kreditinstitute so verfahren. In Kürze werden
diese Anforderungen schrittweise aber noch weiter angepasst
(„Basel III“). Die sich daraus ergebenden Folgen werden den
Unternehmen im Rahmen der Veranstaltung vermittelt.
Unterstützend stellt eine Expertin der Deutschen Bundesbank
das kostenlose Angebot „Bonitätsanalyse für Unternehmen“
vor. Durch diesen Service erhalten Unternehmen Klarheit über
ihre wirtschaftliche Situation und ihre Stellung im
Wettbewerb. Positiver Nebeneffekt ist die Verwendbarkeit des
Analyseergebnisses bei eventuell anstehenden
Kreditverhandlungen mit der Hausbank.
VHS-Lehrgang: Vorbereitung auf
die IHK-Ausbildereignungsprüfung
Bei der Volkhochschule Duisburg startet am 27. September ein
Lehrgang zur Vorbereitung auf die
IHK-Ausbildereignungsprüfung. Neben den üblichen
Präsenzunterrichtsstunden wird auch online, also über den
PC, gelernt. Ergänzende Selbstlernphasen, bei denen man sich
die Zeit selbst einteilen kann, sowie ein begleitendes
Coaching ermöglichen besonders für Berufstätige eine
flexible Vorbereitung auf die IHK Ausbildereignungsprüfung,
die am 6. Dezember stattfinden wird.
Wie aktuell das Thema Ausbildung ist, zeigt die jüngste
demografische Entwicklung. Suchten vor einigen Jahren noch
viele Jugendliche einen geeigneten Ausbildungsplatz, hat
sich die Situation in einigen Berufen fast umgekehrt:
Untenehmen suchen einen geeigneten Auszubildenden. Daher
wird die Qualität der Ausbildung für die
Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen immer wichtiger.
Entscheidend für den Erfolg der betrieblichen Ausbildung
sind neben der persönlichen Eignung des Ausbilders auch
dessen fachliche und pädagogische Fähigkeiten. Der Nachweis
der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung ist seit dem 1.
August 2009 wieder Voraussetzung, um als verantwortliche
Ausbilderin/verantwortlicher Ausbilder im Sinne des
Berufsbildungsgesetzes tätig werden zu dürfen. Erbracht wird
dieser Nachweis durch die bestandene
Ausbildereignungsprüfung, auf die der neue VHS-Lehrgang
vorbereitet.
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Japanischer Stahlkonzern baut neuen
Firmensitz in Ruhrort |
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Duisburg: Stahlkonzern Metal One errichtet Sitz im Hafen
Duisburg, 6. September 2011 - Der japanische Stahlkonzern Metal
One - selbst Tochter der Mitsubishi und Sojitz Corporation - baut
für seine eigene Tochter Siecop einen neuen Firmensitz in
Duisburg-Ruhrort. Dieser Sitz wird auf einer neu erworbene 22 000 m²
großen Fläche an der Oberbürgermeister-Lehr-Brücke ein
Verwaltungsgebäude sowie eine 5.500 m² große Halle zur
Stahlverarbeitung gebaut. Das neue "Stahl-Service-Center" will
europaweit arbeiten und besitzt am Standort die Möglichkeit der
Erweiterung. Baubeginn soll Ende des Jahres sein, Mitte 2012 soll
der Betrieb in Ruhrort aufgenommen werden.
Siecop erhält
hochwertige kornorientierte Elektrostahlcoils für
Transformatorenkerne, deren Mutterspulen dann per Binnenschiff an
das benachbarte Containerterminal geliefert werden. Diese Spulen
werden dann bis zur europaweitenDistribution per Schiene, Straße und
Schiff im Stahl-Service-
Center weiterverarbeitet, das in Duisburg gebaut wird. Das
Service-Center ist so geplant, dass die zunächst 5.500 m² große
bekrante Halle erweitert werden und mit dem Unternehmen wachsen
kann.
„Wir freuen uns sehr, dass sich der Globalplayer Metal One für
duisport entschieden hat und die japanische Gemeinde am Standort
weiter wachsen wird“, sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der
Duisburger Hafen AG. „Dieses Engagement verdeutlicht einmal mehr,
dass der Duisburger Hafen nicht nur für Logistikunternehmen, sondern
auch für internationale Unternehmen der verarbeitenden Industrie
attraktiv ist“, so Staake weiter.
Gagfah
beginnt mit dem Rückauf von Aktien
Der Wohnungskonzern Gagfah will eigene Aktien mit einer Masse von
bis zu 75 Mio. Euro zurückkaufen. Schon vor einigen Wochen hatte das
Essener Unternehmen Aktien für mehr als 38 Mio. Euro gekauft.
Insgesamt sollen Aktien im Wert bis zu 125 Mio. Euro erworben
werden. Nach Gagfah-Angaben sind in der Zukunft noch weitere
Rückkäufe und sogar ein Börsen-Rückzug im Gespräch.
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Schienengüterverkehr nimmt im ersten Halbjahr 2011 um 8,1 % zu |
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Duisburg, 1. September 2011 - In den ersten sechs Monaten des
Jahres 2011 wurden auf dem deutschen Schienennetz Güter mit
einem Gesamtgewicht von 188,0 Millionen Tonnen befördert. Wie
das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, entspricht dies im
Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 einer Zunahme von 8,1 %. Das
Vorkrisenniveau des ersten Halbjahrs 2008, als die
Transportmenge im Schienengüterverkehr bei 189,8 Millionen
Tonnen lag, wurde damit fast wieder erreicht. Im bisherigen
Jahresverlauf hat sich die Zunahme allerdings abgeschwächt:
Während in den ersten drei Monaten der Zuwachs gegenüber dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum noch bei 10,6 % lag, ist das
Transportvolumen von April bis Juni nur noch um 5,8 % gestiegen.
Zum Anstieg im ersten Halbjahr 2011 trug maßgeblich der
Binnenverkehr mit einer Zunahme von 9,4 % bei: Mit 127,8
Millionen Tonnen lag die Transportmenge hier deutlich über dem
1. Halbjahr 2008 (118,4 Millionen Tonnen). Die zweitwichtigste
Hauptverkehrsverbindung, der Empfang aus dem Ausland, stieg
ebenfalls überdurchschnittlich um 8,6 %, blieb aber noch hinter
der im ersten Halbjahr 2008 erreichten Menge zurück. Gleiches
gilt auch für den grenzüberschreitenden Versand, der um 5,5 % im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum zunahm. Der Durchgangsverkehr
ging um 5,5 % zurück.
Nach Güterarten legte der Transport von Erzen, Steinen, Erden
und sonstigen Bergbauerzeugnissen (+ 20,9 %) am stärksten zu.
Zweistellige Zuwächse wurden auch für sonstige Produkte (+ 13,3
%) sowie Metalle und Metallerzeugnisse verzeichnet (+ 13,1 %).
Diese drei Güterarten erbrachten 55 % des Gesamttransportes. Für
alle anderen Güterarten wurden unterdurchschnittliche Zuwächse
beziehungsweise Rückgänge beobachtet. Wie schon im ersten
Quartal 2011 erfolgte die Ausweisung der Güterarten nach der
neuen Güterklassifikation NST-2007.
Die erbrachte tonnenkilometrische Leistung, die neben der
absoluten Transportmenge auch den auf dem deutschen Schienennetz
zurückgelegten Weg berücksichtigt, hat sich mit + 8,5 % ähnlich
wie die Transportmenge entwickelt, liegt aber mit 56,9
Milliarden Tonnenkilometer noch unter dem Vorkrisenniveau des
ersten Halbjahrs 2008.
Landgericht Bonn: Insolvenzverfahren über acht
TelDaFax-Gesellschaften eröffnet
Das Amtsgericht Bonn hat am heutigen Tag die Insolvenzverfahren über
acht Gesellschaften des Troisdorfer Energieversorgers TelDaFax
eröffnet und Rechtsanwalt Dr. Biner Bähr aus Düsseldorf zum
Insolvenzverwalter bestellt. Betroffen sind die TelDaFax ENERGY GmbH
(Aktenzeichen: 98 IN 163/11 AG Bonn), die TelDaFax SERVICES GmbH (98
IN 164/11 AG Bonn), die TelDaFax Marketing GmbH (98 IN 187/11), die
TelDaFax Holding AG (98 IN 162/11 AG Bonn), die TelDaFax DIALOG GmbH
(98 IN 172/11 AG Bonn), die TelDaFax SALES GmbH (98 IN 171/11 AG
Bonn), die HugoTel Communications GmbH (98 IN 175/11 AG Bonn) sowie
TelDaFax Network GmbH (98 IN 188/11 AG Bonn).
Die Eröffnungsbeschlüsse werden ab Freitag, 02. September 2011, auf
der Internetseite des Amtsgerichts Bonn (www.ag-bonn.nrw.de)
eingestellt. Den Beschlüssen können auch die Termine der
Gläubigerversammlungen aller Gesellschaften entnommen werden.
Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass die Teilnahme der
Gläubiger an den Gläubigerversammlungen freiwillig ist und dass die
Versammlungen im Übrigen nicht öffentlich sind. Weitere
Informationen sind der genannten Internetseite zu entnehmen. Unter
den Telefonnummern (0228) 702 - 1907, -1908, -1909, -1910, -2216 und
-2217 werden zudem Bandansagen geschaltet, die auf die Internetseite
verweisen. Es wird gebeten, insoweit von weiteren Anfragen an die
Pressestelle abzusehen.
Die Gläubigerversammlung der TelDaFax ENERGY GmbH findet am
08.11.2011 um 10:00 Uhr, die der TelDaFax SERVICES GmbH am
08.11.2011 um 16:00 Uhr, jeweils im Staatenhaus am Rheinpark Köln
(Kölner Messe) statt. Es wird geschätzt, dass von diesen -
vermutlich bundesweit größten - Insolvenzverfahren etwa 700.000
Gläubiger betroffen sind. Der Insolvenzverwalter hat angekündigt,
jeden bekannten Gläubiger anzuschreiben und ein Formular zu
übersenden, mit dem Forderungen angemeldet werden können.
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NRW: Weniger
Insolvenzen im ersten Halbjahr 2011 |
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Düsseldorf, 1.
September 2011 - Im ersten Halbjahr 2011 wurden bei den
nordrhein-westfälischen Amtsgerichten 19 241 Anträge auf
Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, waren das 4,1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr
2010 (damals: 20 059 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten
Forderungen summierten sich zwischen Januar und Juni 2011 nach
vorläufigen Ergebnissen auf 4,0 Milliarden Euro (erstes Halbjahr
2010: 7,9 Milliarden Euro).
5 679 Insolvenzen betrafen Unternehmen, das waren 3,6 Prozent
weniger als in den ersten sechs Monaten 2010 (damals: 5 889
Fälle). Neben den Unternehmen beantragten 13 562 weitere
Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Darunter
befanden sich 12 517 Verbraucher (Personen, die nicht
selbstständig tätig sind, wie z. B. Arbeitnehmer/-innen,
Rentner/-innen, Arbeitslose). Die Zahl der
Verbraucherinsolvenzen war um 4,9 Prozent niedriger als im
ersten Halbjahr 2010 (damals: 13 168 Fälle).
Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei den
Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen enthalten sind,
deren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt, aber deren
Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht
erfolgt. Bei den von Januar bis Juni 2011 betroffenen 21
Unternehmen summierten sich die Forderungen der Gläubiger auf
39,2 Millionen Euro. (IT.NRW)
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NRW: Weniger
Insolvenzen im ersten Halbjahr 2011
Staatsdefizit sinkt im ersten Halbjahr 2011 auf 0,6 % des
Bruttoinlandsproduktes |
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NRW: Weniger
Insolvenzen im ersten Halbjahr 2011
Düsseldorf/Duisburg, 1. August 2011 - Im ersten
Halbjahr 2011 wurden bei den nordrhein-westfälischen
Amtsgerichten 19 241 Anträge auf Eröffnung eines
Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
waren das 4,1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2010
(damals: 20 059 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten
Forderungen summierten sich zwischen Januar und Juni 2011
nach vorläufigen Ergebnissen auf 4,0 Milliarden Euro (erstes
Halbjahr
2010: 7,9 Milliarden Euro).
5 679 Insolvenzen betrafen Unternehmen, das waren 3,6
Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2010
(damals: 5 889 Fälle). Neben den Unternehmen beantragten 13
562 weitere Schuldner die Eröffnung eines
Insolvenzverfahrens. Darunter befanden sich 12 517
Verbraucher (Personen, die nicht selbstständig tätig sind,
wie z. B. Arbeitnehmer/-innen, Rentner/-innen, Arbeitslose).
Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war um 4,9 Prozent
niedriger als im ersten Halbjahr 2010 (damals: 13 168
Fälle).
Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei den
Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen enthalten
sind, deren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt,
aber deren Insolvenzabwicklung an einem
nordrhein-westfälischen Amtsgericht erfolgt. Bei den von
Januar bis Juni 2011 betroffenen 21 Unternehmen summierten
sich die Forderungen der Gläubiger auf
39,2 Millionen Euro. (IT.NRW)
Staatsdefizit sinkt im ersten
Halbjahr 2011 auf 0,6 % des Bruttoinlandsproduktes
Die Defizitquote des Staates lag nach vorläufigen Ergebnissen
der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) in der ersten Jahreshälfte 2011 bei 0,6 %
Dies ist die niedrigste Defizitquote seit dem ersten Halbjahr
2008. Im ersten Halbjahr 2010 hatte sie noch 3,1 % und im
zweiten Halbjahr 2010 sogar 5,4 % betragen. Die aktuelle
Defizitquote errechnet sich aus dem Verhältnis des
Finanzierungsdefizits des Staates von 7,2 Milliarden Euro zum
Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (1 255,6 Milliarden
Euro). Die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und
Sozialversicherungen profitierten in der ersten Jahreshälfte
2011 insbesondere von einer vergleichsweise guten
konjunkturellen Entwicklung, die einerseits für deutliche
Einnahmezuwächse (+ 6,0 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010)
sorgte und andererseits das Ausgabenwachstum (+ 0,3 %) merklich
dämpfte.
Wie jedes Jahr im August wurden mit den aktuellen Berechnungen
im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen auch die
vorläufigen Ergebnisse für zurückliegende Zeiträume
überarbeitet. Davon war insbesondere das zweite Halbjahr 2010
betroffen. Ausschlaggebend hierfür waren neue Informationen zu
den Wertansätzen des von der Hypo Real Estate-Gruppe (HRE) auf
die FMS Wertmanagement übertragenen Risikoportfolios. Diese
Informationen wurden erstmalig am 24. Mai 2011 im
Geschäftsbericht für 2010 von der FMS Wertmanagement
veröffentlicht. Eine weitere Überprüfung der Wertansätze
erfolgte im Rahmen der Entscheidung der Europäischen Kommission
vom 18. Juli 2011 zur wettbewerbsrechtlichen Einstufung der
staatlichen Stützungsmaßnahmen zugunsten der HRE. Aufgrund der
Eurostat-Vorschriften vom 15. Juli 2009 zur statistischen
Erfassung öffentlicher Interventionen während der Finanzkrise
war jetzt eine ausgabenwirksame Nachbuchung in Höhe von 22,3
Milliarden Euro erforderlich. Hierdu!
rch erhöht sich die Defizitquote 2010 um 0,9 Prozentpunkte. Der
Jahreswert 2010 beträgt nunmehr 4,3 %.
Im ersten Halbjahr 2011 beliefen sich die Einnahmen des Staates
auf 562,3 Milliarden Euro. Sie waren damit um rund 31,9
Milliarden Euro beziehungsweise 6,0 % höher als im
entsprechenden Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung wurde durch
höhere Steuereinnahmen bestimmt, auf die gut die Hälfte der
gesamten Einnahmen des Staates entfällt. Die Steuereinnahmen
sind im ersten Halbjahr 2011 um 8,5 % gestiegen, wobei sich die
Einkommen- und Vermögensteuern mit einem Plus von 9,8 %
besonders gut entwickelt haben. Hierzu gehören unter anderem die
Lohnsteuer (+ 6,4 %), die Körperschaftsteuer (+ 12,9 %), die
Gewerbesteuer (+ 21,5 %) und die Kapitalertragsteuer (+ 35,9 %).
Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer haben dabei mit 20,5
Milliarden Euro den bisherigen Höchststand aus dem ersten
Halbjahr 2008 (21,2 Milliarden Euro) nahezu wieder erreicht. Die
Produktions- und Importabgaben sind im ersten Halbjahr 2011
ebenfalls deutlich um 7,1 % gestiegen. Dazu trug insbesondere
das Wachstum bei den!
Verbrauchssteuern (+ 8,3 %) bei. Zu den Verbrauchssteuern zählen
beispielsweise die Energiesteuer, die Tabaksteuer und die
Stromsteuer. Die Einnahmen aus der Umsatzsteuer sind um 6,0 %
gestiegen und die sonstigen Produktionsabgaben um 12,4 %. Bei
letzteren machte sich die in 2011 eingeführte Bankenabgabe
bemerkbar, die in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen zu
den sonstigen Produktionsabgaben gezählt wird. Höhere Einnahmen
konnte der Staat auch bei Verkäufen (+ 4,4 %) und bei den
Sozialbeiträgen (+ 3,7 %) realisieren. Bei den empfangenen
Vermögenseinkommen fielen dagegen die Einnahmen im ersten
Halbjahr 2011 mit - 1,4 % leicht geringer aus, vor allem weil
der von der Bundesbank an den Bundeshaushalt abgeführte Gewinn
deutlich niedriger als im Vorjahr war.
Die Ausgaben des Staates stiegen im ersten Halbjahr 2011 nur
leicht um 1,9 Milliarden Euro (+ 0,3%) auf 569,5 Milliarden
Euro. Der Staat wendete im ersten Halbjahr 2011 insbesondere für
Investitionen deutlich mehr auf. So stiegen die
Bruttoinvestitionen des Staates um 1,4 Milliarden Euro
beziehungsweise 8,1 % auf 18,5 Milliarden Euro. Auch die
Ausgaben für staatliche Käufe von Vorleistungsgütern sind
gestiegen, und zwar um rund 1,6 Milliarden Euro beziehungsweise
3,0 % auf 56,9 Milliarden Euro. Die Ausgaben des Staates für
Käufe von sozialen Sachleistungen wie Arzneimittel oder
Krankenhausleistungen haben sich um 2,3 % erhöht. Die Ausgaben
für Löhne und Gehälter der beim Staat beschäftigten Arbeitnehmer
stiegen um 2,1 %. Deutlich rückläufig waren hingegen die
Ausgaben für monetäre Sozialleistungen des Staates (- 2,1 %).
Aufgrund der guten Konjunkturlage sind dabei insbesondere die
Ausgaben für das Arbeitslosengeld (- 19,4 %), die
Arbeitslosengeld (ALG-) II Leistungen (- 12,8!
%) und das Kurzarbeitergeld (- 62,4 %) stark zurückgegangen.
Rückläufig waren auch die Ausgaben für vom Staat gewährte
Subventionen (- 6,9 %), da die Erstattungen von
Sozialversicherungsbeiträgen an Unternehmen durch die
Bundesagentur für Arbeit für Beschäftigte in Kurzarbeit wegen
der guten Beschäftigungslage weiter abnahm. Die für den
deutschen Staat günstigen Zinskonditionen spiegeln sich in den
rückläufigen Zinsausgaben (- 3,4 %) wider.
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DVV-Konzern befindet sich
weiter auf Wachstumskurs
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Ergebnis 2010 um
rund 39 Prozent verbessert
Neue Perspektiven durch strategische Kooperationen
IT & Telekommunikation als viertes Geschäftsfeld
Mainz/Duisburg, 29. Juli 2011 - 2010 war für die Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) erneut ein
erfolgreiches Geschäftsjahr, in dem sich die Geschäftsfelder
parallel zu der sich nach der Weltwirtschaftskrise erholenden
Gesamtkonjunktur positiv entwickelt haben. „Dieser Erfolg zeigt,
dass wir mit dem in den vergangenen Jahren eingeschlagenen Kurs
der Konsolidierung und des strategischen Wachstums in unseren
Kerngeschäften auf dem richtigen Weg sind“, betont Dr. Hermann
Janning, Vorsitzender der Geschäftsführung der kommunalen
Multi-Holding. Eine wichtige Rolle spielten 2010 in diesem
Zusammenhang weitere Effizienzsteigerungen sowie die Entwicklung
neuer Vertriebsmodelle und Produkte. Dabei initiierte der
Konzern gezielt weitere Kooperationen und vertiefte bestehende
strategische Partnerschaften, um sowohl die Wirtschaftlichkeit
der eigenen Dienstleistungen zu steigern als sich auch in
wichtigen Zukunftsfeldern zu positionieren.
Der Umsatz des Konzerns blieb 2010 mit 831,4 Millionen Euro
annähernd auf dem Niveau des Vorjahres (835,7 Millionen Euro).
Der erfolgreiche Konsolidierungskurs zeigt sich insbesondere
beim Einzelabschluss der Holdinggesellschaft Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH. Sie konnte ihren
Verlust von 7,9 Millionen Euro auf 4,8 Millionen Euro um etwa 39
Prozent reduzieren. „In den vergangenen fünf Jahren haben wir
unser Ergebnis damit um nahezu 20 Millionen Euro verbessert“,
macht Marcus Wittig, Finanzgeschäftsführer der DVV, deutlich.
„Eine enorme Leistung, die unmittelbar zur Konsolidierung des
Haushalts unserer Eigentümerin, der Stadt Duisburg, beiträgt.“
Die DVV verfolgt damit weiter konsequent den Weg hin zu einem
positiven Geschäftsergebnis für das Jahr 2012.
Geschäftsfeld Versorgung
Wesentlich beigetragen zur positiven Entwicklung des
Gesamtkonzerns hat das Ergebnis des Geschäftsfelds Versorgung.
Dieses verbesserte sich von 40,7 Millionen Euro im Jahr 2009 auf
46,7 Millionen Euro in 2010. Einen wichtigen Anteil daran hat
das Wachstum im Energievertrieb. So steigerte die Stadtwerke
Duisburg AG trotz des intensiven Wettbewerbs am Markt ihren
Stromabsatz von 2009 auf 2010 um rund 300 Millionen
Kilowattstunden. „Hohes Wachstum haben wir dabei insbesondere im
überregionalen Vertrieb außerhalb Duisburgs erzielt. Unsere
Zielsetzung in diesem Bereich konnten wir übertreffen“, erklärt
Janning, der auch Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers
ist. Besonders erfolgreich ist beispielsweise das Onlineprodukt
R(H)EINPOWER: Außerhalb von Duisburg konnten hier seit dem Start
des Angebots im Herbst 2009 mittlerweile rund 55.000 Kunden für
Strom und Gas gewonnen werden.
Auch im Geschäftskundenbereich konnte das Versorgungsunternehmen
zulegen: Hier stieg der Stromabsatz von 900 Gigawattstunden im
Jahr 2008 auf 1.200 Gigawattstunden.
Strategisch setzt die DVV im Geschäftsfeld Versorgung auf
Kooperationen – insbesondere in den Zukunftsmärkten Erneuerbare
Energien und Elektromobilität. So haben die Stadtwerke Duisburg
2010 in Zusammenarbeit mit dem Windanlagenhersteller eviag AG
eine erste Windkraftanlage als Pilotprojekt in Grevenbroich in
Betrieb genommen. Mit einer Leistung von zwei Megawatt kann
diese rund 1.300 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom
versorgen. Im Rahmen der Kooperation GREEN GECCO ist das
Unternehmen zudem an zwei Windparks in Schottland und
Schleswig-Holstein beteiligt. GREEN GECCO ist ein
Gemeinschaftsprojekt, in dem sich neben den Stadtwerken Duisburg
weitere 25 Stadtwerkeunternehmen und die RWE AG zur Realisierung
von Großprojekten zusammengeschlossen haben. Bei der
Elektromobilität kooperiert der Duisburger Energiedienstleister
im Rahmen der smartlab Innovationsgesellschaft mbH mit der
Stadtwerke Aachen AG und der Stadtwerke Osnabrück GmbH. Ziel ist
es, eine leistungsfähige Infrastruktur an Ladestationen
aufzubauen und den Einsatz von effizienten Elektrofahrzeugen
voranzutreiben.
Die Stärkung der Strom- und Fernwärmeerzeugung stellt eine
weitere zentrale Strategie des Geschäftsfelds Versorgung dar.
Neue Entwicklungsmöglichkeiten haben sich durch den Kauf der
Steag GmbH ergeben. Gemeinsam mit sechs weiteren
Stadtwerkeunternehmen aus dem Ruhrgebiet halten die Stadtwerke
Duisburg seit März 2011 51 Prozent an dem Essener
Energieunternehmen, das sich zuvor mehrheitlich im Besitz der
Evonik Industries AG befand. „Unser Ziel ist es, die Steag als
größte kommunale Erzeugungsplattform in Deutschland zu
etablieren“, erläutert Dr. Janning, der auch
Aufsichtratsvorsitzender der Steag ist. „Perspektivisch wird
sich die Steag als Kompetenzzentrum für Energieerzeugung
etablieren, das insbesondere Stadtwerkeunternehmen Leistungen
entlang der gesamten Wertschöpfungskette bietet – von der
Brennstoffbeschaffung über die Erzeugung bis hin zum Vertrieb.“
Im Fokus steht dabei auch der Ausbau der Erzeugung auf Basis
regenerativer Energien.
Vor dem Hintergrund des Ausstiegs aus der Atomkraft in
Deutschland sieht Dr. Hermann Janning weitere
Wachstumsperspektiven für Stadtwerkeunternehmen: „Die dezentrale
Stromerzeugung in Deutschland wird künftig eine stärkere Rolle
spielen. Die Stadtwerke Duisburg AG ist mit ihrem Kraftwerkspark
gut aufgestellt. Dabei setzen wir weiterhin auf effiziente
Kraft-Wärme-Kopplung auf Basis von Kohle und Gas – auch als
Brückentechnologie hin zu erneuerbaren Energien. In diesem
Zusammenhang prüfen wir derzeit die Wirtschaftlichkeit einer
Erweiterung des Heizkraftwerks III in Duisburg-Wanheim um eine
dritte Gasturbine. Noch dieses Jahr werden wir dazu eine
Entscheidung treffen.“
Im Bereich Netzbetrieb hat die Stadtwerke Duisburg
Netzgesellschaft mbH ihre Effizienz weiter gesteigert und damit
auch die allgemeinen Anforderungen der Bundesnetzagentur im
Rahmen der Marktregulierung konsequent umgesetzt. Im Fokus stand
zudem die Modernisierung der Netzinfrastruktur, in die der
DVV-Konzern im vergangenen Geschäftsjahr rund 30 Millionen Euro
investiert hat. Der Umsatz der Stadtwerke Duisburg
Netzgesellschaft stieg von 31,5 Millionen Euro im Jahr 2009 auf
35,6 Millionen Euro.
Geschäftsfeld Mobilität
Positiv entwickelt hat sich auch das Geschäftsfeld Mobilität, zu
dem insbesondere die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
gehört. Der Verlust sank hier durch effizientere Abläufe und
Steigerung der Einnahmen von 44 Millionen Euro 2009 auf 42,7
Millionen Euro. „Damit leistet die DVG einen wichtigen Beitrag
zur Konsolidierung des gesamten Konzerns“, betont
DVV-Finanzgeschäftsführer Marcus Wittig, der seit 1. Juli 2011
auch Vorstandsvorsitzender des Verkehrsunternehmens ist.
Ein leistungsfähiger und wirtschaftlicher öffentlicher
Personennahverkehr in Duisburg steht für den DVV-Konzern an
erster Stelle. Um Synergien zu nutzen und Kosten einzusparen,
kooperiert die DVG seit 2007 mit der Essener Verkehrs-AG (EVAG)
und der Mülheimer VerkehrsGesellschaft mbH (MVG). Im vergangenen
Jahr wurde das gemeinsame Tochterunternehmen Via
Verkehrsgesellschaft mbH gegründet, das zum Juli 2010 den
operativen Nahverkehrsbetrieb in den drei Städten übernommen
hat. „Via soll künftig die Kommunen entlasten, indem es
zusätzlich zu den vorgesehenen Einsparungen der einzelnen
Gesellschaften langfristig jährlich weitere zehn Millionen
realisiert“, sagt Wittig. Dies soll einerseits mit Hilfe von
technischen Standardisierungen, Zusammenlegung von Werkstätten
und Verwaltung geschehen und andererseits, indem
Dienstleistungen nicht beauftragt, sondern intern preiswerter
erbracht werden. Die Produkt- und Dienstleistungsqualität soll
erhalten bleiben und bedarfsgerecht ausgebaut werden, um den
Mobilitätsbedürfnissen der Menschen im Ruhrgebiet besser gerecht
zu werden.
Das Geschäftsjahr 2010 stand für die DVG auch im Zeichen der
Fortsetzung der Aktion „Qualität kommt an“. Seit 2009 fließen
rund zehn Millionen Euro in Maßnahmen zur Steigerung von Service
und Sicherheit. So wurde im Sommer das modernisierte
Kundencenter am Hauptbahnhof eröffnet. Dieses bietet zusätzliche
Bedienplätze, einen komfortablen Wartebereich sowie einen auch
außerhalb der Servicezeiten des Centers geöffneten
Selbstbedienungsbereich mit Fahrkartenautomaten. Auch die
Internetseite www.dvg-duisburg.de hat die DVG im Rahmen der
Qualitätskampagne neu gestaltet. Diese bietet nun mehr Service
für Fahrgäste und steht auch als mobile Version für Smartphones
zur Verfügung. Darüber hinaus installierte die DVG zusätzliche
elektronische Fahrgastinformationsanzeigen an Haltestellen.
Die Fahrgeldeinnahmen der DVG im Linienverkehr verbesserten sich
gegenüber dem Vorjahr um rund 900.000 Euro auf 44,4 Millionen
Euro. Diese Steigerung ist insbesondere auf Maßnahmen zur
Einnahmensicherung zurückzuführen, da im Geschäftsjahr keine
Tariferhöhung im Bereich des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr
erfolgte. Eine zentrale Maßnahme in diesem Zusammenhang stellte
im vergangenen Jahr die Einführung der elektronischen
Ticketkontrolle in Bussen dar, durch die das Unternehmen
deutlich mehr Schwarzfahrer überführen konnte.
Investiert hat die DVG auch in die Sicherheit in Bus und Bahn:
Im Rahmen der Aktion „Null Toleranz“ setzt die DVG seit Mitte
März 2011 zusätzliche Sicherheitskräfte in ihren Fahrzeugen ein.
Sie zeigen Präsenz und sollen so Pöbeleien oder gewalttätigen
Übergriffen auf Fahrgäste und das Fahrpersonal vorbeugen.
Darüber hinaus weisen sie auf rücksichtsvolles Verhalten in Bus
und Bahn hin. Begleitet wird die Aktion durch eine
Informationskampagne auf Plakaten, Flyern und im Internet (www.bleibcool.info).
„Fahrgäste haben ein Recht darauf, sich in Bus und Bahn sicher
und unbelästigt zu fühlen“, betont Marcus Wittig,
Vorstandsvorsitzender der DVG. „Die DVG toleriert daher keine
Gewalt, keine Pöbeleien, keinen Vandalismus und keine
Respektlosigkeit in ihren Fahrzeugen und an Haltestellen.“
Bereits nach drei Monaten zieht die DVG eine positive
Zwischenbilanz der Aktion, die mindestens bis Ende des Jahres
fortgesetzt wird: So ist die Zahl der registrierten Vorfälle von
64 vor dem Einsatz der zusätzlichen Sicherheitsmitarbeiter auf
29 im Zeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juni zurückgegangen.
Geschäftsfeld Services
Nach der 2009 erfolgten Umbenennung der SRD Service- und
Reinigungsgesellschaft Duisburg mbH in octeo
MULTISERVICES GmbH hat sich die Konzerngesellschaft 2010
erfolgreich im Wettbewerb positioniert. Die Auftragslage in den
acht Geschäftsfeldern Gebäude-, Sicherheits-, Technik-,
Personal-, Management-, Grün-, Catering- und Klinik-Service
gestaltete sich insgesamt stabil. Die Umsatzentwicklung übertraf
deutlich die Planansätze und das Geschäftsjahr konnte mit
Umsatzerlösen von insgesamt 29,4 Millionen Euro abgeschlossen
werden. Insofern bestätigt sich der strategische Ansatz des
Konzerns, der mit der Neupositionierung von octeo verfolgt wird.
„Ziel ist es, unter dem neuen Namen der Servicetochter
zusätzliches Geschäft durch die Erbringung weiterer
Dienstleistungen bei bestehenden Kunden zu generieren und mit
innovativen, individuell zugeschnittenen Services Kundensegmente
verstärkt außerhalb des Konzerns Stadt Duisburg zu erschließen“,
erklärt Dr. Hermann Janning. Hierzu setzt octeo auch auf
Kooperationen mit strategischen Partnern. So wurde im
vergangenen Geschäftsjahr die Entscheidung getroffen, mit der
RGE Servicegesellschaft Essen mbH ein gemeinsames
Tochterunternehmen für gebäudenahe Services zu gründen. Ziel der
zum 1. Januar 2011 an den Markt gegangenen Gesellschaft akuras
GmbH ist, in den Städten Duisburg und Essen sowie deren
angeschlossenen städtischen Gesellschaften Spezialleistungen im
Bereich der Glas- und Gebäudereinigung zu Marktpreisen
anzubieten. Dazu bringen die Partner jeweils vorhandenes
Know-how in die neue Gesellschaft ein, um auf dieser Basis
gemeinsam individuell auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse
ausgerichtete Services zu entwickeln.
Geschäftsfeld IT & Telekommunikation
Mit Beginn des Geschäftsjahres 2011 hat die DVV ein neues
Geschäftsfeld IT & Telekommunikation etabliert. Dieses umfasst
die Konzerntöchter DU-IT Gesellschaft für
Informationstechnologie Duisburg mbH und DCC DuisburgCityCom
GmbH, die zuvor dem Geschäftsfeld Services zugeordnet waren. Die
DU-IT wird sich künftig verstärkt am Markt der IT- und
Telekommunikations¬lösungen im kommunalen Umfeld positionieren.
Hierzu bietet das Unternehmen, das seit 2009 neben dem
DVV-Konzern auch die Systeme der Stadt Duisburg betreut,
fundiertes Know-how in den Bereichen Beratung, Integration und
Betrieb von IT- und Telekommunikations-Infrastrukturen an. Die
DCC übernimmt die Funktion einer Netzgesellschaft, die sich auf
das 1996 begonnene Glasfasergeschäft konzentriert und die
Planung, den Bau und die Vermarktung von
Hochgeschwindigkeitsnetzen übernimmt. Das von der DCC betriebene
Glasfasernetz in Duisburg hat eine Trassenlänge von 140
Kilometern. „Wir sehen ein gutes Wachstumspotenzial für unseren
Konzern auf dem IT- und Telekommunikationsmarkt“, prognostiziert
Dr. Hermann Janning. „Auf Basis des vorhandenen Know-hows wollen
wir hier, auch durch strategische Kooperationen mit Partnern,
zusätzliche Aufträge umsetzen.“
Leistungskultur und Veränderungsbereitschaft
Hermann Janning unterstreicht zudem die Rolle der rund 4.400
Beschäftigten in den DVV-Konzerngesellschaften: „Die
wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns ist ohne die Mitwirkung
der Beschäftigten undenkbar.“ Dies betont auch David Karpathy,
Personalgeschäftsführer der DVV: „Die Unternehmensstrategie der
DVV und ihrer Tochtergesellschaften wurde maßgeblich von den
Mitarbeitern getragen: Ohne eine entsprechende Leistungskultur
und Veränderungsbereitschaft hätten wir dieses Ergebnis nicht
stemmen können.“ Karpathy ist zudem überzeugt, dass die
Notwendigkeit zu unternehmerischem Handeln in den Köpfen der
Mitarbeiter verankert ist: „Wettbewerbsfähigkeit, die
Notwendigkeit zu Effizienzsteigerungen und marktorientierte
Flexibilitätsanforderungen kann man nur erzielen, wenn die
Mannschaft mitspielt.“

Von links: David Karpathy (Personalgeschäftsführer), Dr. Hermann
Janning (Vorsitzender der Geschäftsführung), Marcus Wittig
(Finanzgeschäftsführer)
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DVV kauft 20-prozentigen E.ON-Anteil an der Stadtwerke
Duisburg AG: „Ein Stück unabhängiger geworden.“
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Mainz/Duisburg, 15. Juli 2011 - Die
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV)
besitzt seit heute 80 Prozent der Anteile an ihrer
Tochtergesellschaft Stadtwerke Duisburg AG. Möglich wurde dies
durch Ankauf von weiteren 20 Prozent der Anteile an dem
Energieversorgungsunternehmen, die bislang von der E.ON Ruhrgas
International GmbH gehalten wurden. E.ON trennte sich im Rahmen
ihrer Konzernstrategie von der Stadtwerke-Beteiligung. Über den
Kaufpreis wurde zwischen den Vertragsparteien Stillschweigen
vereinbart.
„Mit dem heutigen Closing sind wir ein Stück unabhängiger
geworden und können uns nun ganz darauf konzentrieren, die
strategischen Optionen der Transaktion in aller Ruhe zu
betrachten“, sagt Dr. Hermann Janning, Vorsitzender der
Geschäftsführung der DVV-Konzerngesellschaft. Marcus Wittig,
Geschäftsführer Finanzen der DVV ergänzt: „Der Anteilsrückkauf
erfolgte mit dem Ziel, in den kommenden Jahren die strategische
Weiterentwicklung der Stadtwerke Duisburg AG auszugestalten, um
dadurch zu einer stetigen und nachhaltigen Ergebnisverbesserung
beitragen zu können.“
Der Rückkauf des im Dezember 2000 an die Ruhrgas Energie
Beteiligungs-AG, die später von E.ON übernommen wurde,
veräußerten Anteils wurde möglich durch die Veräußerung der
Thüga AG, in der Beteiligungsaktivitäten der E.ON gebündelt
waren. Die DVV machte das ihr vertraglich zustehenden Recht der
Rückübertragung der Anteile an die E.ON Ruhrgas geltend und
legte damit den Grundstein für die heutige Transaktion. Neben
der DVV hält die RWE Deutschland AG eine Beteiligung von
weiteren 20 Prozent an der Stadtwerke Duisburg AG.
Die Stadtwerke Duisburg AG zählt zu den großen
Stadtwerkeunternehmen in Deutschland. In drei eigenen
Kraftwerken am Standort Duisburg wurden im vergangenen Jahr
2.280 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Rund 1.100
Mitarbeiter sind in dem Unternehmen beschäftigt. Gemeinsam mit
sechs anderen Versorgungsunternehmen aus der Rhein-Ruhr-Region
hält die Stadtwerke Duisburg AG 51 Prozent der Anteile am
fünftgrößten deutschen Stromversorger, der Steag GmbH.
Der DVV-Konzern ist ein Multidienstleistungskonzern, der in den
Geschäftsfeldern Versorgung, Mobilität, Services sowie IT und
Telekommunikation tätig ist. Mit rund 4.400 Mitarbeitern
erwirtschaftete er in 2010 einen Außenumsatz von über 800
Millionen Euro.
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