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Im Jahr 2011 wurden 6,3 % mehr Möbel produziert

Duisburg, 15. Januar 2012 - Im Jahr 2011 wurden nach vorläufigen Ergebnissen in Deutschland Möbel im Wert von rund 16,6 Milliarden Euro produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Internationalen Möbelmesse "imm cologne" in Köln weiter mitteilt, ist das ein Anstieg von 6,3 % gegenüber dem Jahr 2010.
Wie in vielen anderen Bereichen des Produzierenden Gewerbes war auch die Produktion von Möbeln während der Wirtschaftskrise 2009 stark eingebrochen. 2011 lag der Wert der produzierten Möbel wieder bei rund 95 % des Vorkrisenniveaus. Besonders schnell erholte sich die Herstellung von Büro- und Ladenmöbeln. Hier konnten im Jahr 2011 bereits wieder 97 % des Jahres 2008 erreicht werden. Auch gegenüber dem Jahr 2005 weist die Produktion von Büro- und Ladenmöbeln den größten Zuwachs (+ 23,3 %) auf. Weniger stark zulegen konnten im Vergleich zu 2005 die Herstellung von Küchenmöbeln aus Holz mit + 12,2 %, von Matratzen mit + 9,4 % und von Sitzmöbeln mit + 5,6 %. Die Fertigung Sonstiger Möbel - zu denen unter anderem Schlaf-, Ess- und Wohnzimmermöbel aus Holz sowie Metall- und Kunststoffmöbel gehören - stieg um 3,3 %.
Vom gesamten Wert der 2011 produzierten Möbel entfielen 29,3 % auf Sitzmöbel, 28,2 % auf Sonstige Möbel und 22,0 % auf Küchenmöbel aus Holz. Der Anteil von Büro- und Ladenmöbeln betrug 15,5 % und der für Matratzen 4,9 %.

NetCologne und Telekom vereinbaren Netzkooperation
 NetCologne und Telekom wollen sich gegenseitige Netznutzung ermöglichen
 Beide Unternehmen wollen Kunden Breitbandprodukte auch auf fremder Infrastruktur anbieten
 Bundesnetzagentur muss zugrundeliegendes Preismodell genehmigen
NetCologne und die Telekom wollen sich in Zukunft die gegenseitige Netznutzung für schnelle Internetanschlüsse ermöglichen. Darauf haben sich beide Unternehmen geeinigt. Die Telekom will dafür die Glasfaseranschlüsse von NetCologne nutzen, die bis zu den Häusern reichen (Fibre to the Building, FttB). NetCologne möchte im Gegenzug VDSL-Anschlüsse der Telekom in gemeinschaftlichen Versorgungsgebieten in Nordrhein-Westfalen mieten. Basis der Endkunden-Angebote soll ein Bitstream-Access-Produkt sein. Kunden können so bei den Unternehmen schnelle Internetanschlüsse buchen, die auf der Infrastruktur des jeweils anderen basieren.
 

NetCologne und Telekom vereinbaren Netzkooperation

 NetCologne und Telekom wollen sich gegenseitige Netznutzung ermöglichen
 Beide Unternehmen wollen Kunden Breitbandprodukte auch auf fremder Infrastruktur anbieten
 Bundesnetzagentur muss zugrundeliegendes Preismodell genehmigen

Duisburg, 16. Januar 2012 - NetCologne und die Telekom wollen sich in Zukunft die gegenseitige Netznutzung für schnelle Internetanschlüsse ermöglichen. Darauf haben sich beide Unternehmen geeinigt. Die Telekom will dafür die Glasfaseranschlüsse von NetCologne nutzen, die bis zu den Häusern reichen (Fibre to the Building, FttB). NetCologne möchte im Gegenzug VDSL-Anschlüsse der Telekom in gemeinschaftlichen Versorgungsgebieten in Nordrhein-Westfalen mieten. Basis der Endkunden-Angebote soll ein Bitstream-Access-Produkt sein. Kunden können so bei den Unternehmen schnelle Internetanschlüsse buchen, die auf der Infrastruktur des jeweils anderen basieren.
 

Duisburger Hafen muss in öffentlicher Hand bleiben

Berlin/Duisburg, 14. Dezember 2011 - „Duisburger Hafen muss in öffentlicher Hand bleiben“, so der
Titel des Antrages mit dem die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Johannes Pflug sowie ihre SPD-Fraktion am morgigen Donnerstag die Teilprivatisierung des Duisburger Hafens auch im Deutschen Bundestag noch einmal auf die Tagesordnung setzen.

„Der Duisburger Hafen darf nicht so einfach von dieser schwarzgelben Bundesregierung als Tafelsilber verschleudert werden. Die Auswirkungen auf die Beschäftigten und die Entwicklung des Hafen wären nicht abschätzbar“, sagt Bärbel Bas, die bei der SPD-Arbeitsgruppe Verkehr den Anstoß zu diesem Antrag gegeben hatte. Auch Johannes Pflug hat weiterhin kein Verständnis für einen Verkauf des sog. Bundes-Drittels: „Die Bundesregierung verzichtet völlig ohne Not auf die wachsenden Gewinne des Hafens und ignoriert eine zentrale Erkenntnis der Finanz- und Wirtschaftskrise: das Prinzip „Privat vor Staat“ ist gescheitert.“
In ihrem Antrag fordern Bärbel Bas, Johannes Pflug und ihre SPD-Fraktion die Bundesregierung u.a. auf, „das Verfahren zur Veräußerung der Anteile des Bundes an der Duisburger Hafen AG sofort zu stoppen“. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung zudem auf: „die Bedeutung des Binnenhafens Duisburg für Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa anzuerkennen“, „durch den Steuerungseinfluss der öffentlichen Hand eine verlässliche Entwicklung des Duisburger Hafens
sicherzustellen“ sowie die „erfolgreiche Entwicklung des Duisburger Hafens auch als Erfolg der Mitgestaltung durch die öffentliche Hand zu begreifen.“

Deutscher Bundestag Drucksache 17/8140 - 17. Wahlperiode 14. 12. 2011
Antrag

der Abgeordneten Bärbel Bas, Johannes Pflug, Michael Groß, Sören Bartol, Uwe Beckmeyer, Martin Burkert, Petra Ernstberger, Iris Gleicke, Hans-Joachim Hacker, Gustav Herzog, Ulrike Gottschalck, Kerstin Griese, Johannes Kahrs, Ute Kumpf, Kirsten Lühmann, Thomas Oppermann, Florian Pronold, Dr. Frank-Walter Steinmeier und der Fraktion der SPD
Duisburger Hafen muss in öffentlicher Hand bleiben
Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Der Duisburger Hafen ist der weltweit größte Binnenhafen, der sich selbst in der Wirtschaftskrise positiv weiterentwickelt hat und als herausragendes Beispiel für einen modernen Hafen gilt. Die Bundesregierung hat mehrfach auf seine hohe Bedeutung für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Beschäftigung und den Güterverkehr hingewiesen. Der Hafen hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem zentralen Umschlagplatz für internationale und kontinentale Güterströme in Europa entwickelt und bildet ein wichtiges Bindeglied innerhalb globalisierter Lieferketten. Insbesondere für die ZARA-Häfen (Seebrügge, Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) ist der Hafen der wichtigste Hinterland-Hub und das bedeutendste Gateway für Güterverkehre nach Zentraleuropa. Rund 350 Unternehmen sind im Duisburger Hafen ansässig, insgesamt hängen etwa 40.600 Arbeitsplätze am Hafen. Die Logistikdrehscheibe Duisburg ist heute ein wesentlicher Motor für Wohlstand und Arbeitsplätze in Duisburg, Nordrhein-Westfalen und Deutschland.
Der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Duisburg sind je zu einem Drittel an der Betriebsgesellschaft der Duisburger Hafen AG beteiligt. Der Beteiligungsbericht der Bundesregierung weist den Grundkapital-Anteil des Bundes mit 15,4 Millionen Euro aus, Experten taxieren den Wert des sog. „Bundes-Drittels“ auf 50 Millionen Euro. Die 558 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten 2010 einen Umsatz von 147,4 Millionen Euro und einen Gewinn von 6,8 Millionen Euro. Die Duisburger Hafen AG schreibt schwarze Zahlen mit stark steigender Tendenz. 2010 erzielte die Duisport-Gruppe ein Umschlagwachstum von 23 Prozent gegenüber 2009. Die Bundesregierung hat allerdings trotzdem ein Verfahren zur Veräußerung seiner Anteile mit Verweis auf § 65 Absatz 1 der Bundeshaushaltsordnung eingeleitet.
Bei einem Besuch im Duisburger Hafen erklärte der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, im Juni 2011 seine „allergrößte Skepsis“ zu einer Veräußerung des Bundesanteils und bezeichnete den Hafen als „Juwels unter den Bundesbeteiligungen“. Bislang haben jedoch unter anderem die von der öffentlichen Hand betriebene Rotterdamer Hafengesellschaft (Port of Rotterdam Authority) sowie Bundesländer ihr Interesse am Kauf des Bundesanteils bekundet. Damit wird das Ziel der Privatisierung verfehlt.

II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
1. die außerordentliche Bedeutung des Binnenhafens Duisburg für Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa anzuerkennen;
2. das Verfahren zur Veräußerung der Anteile des Bundes an der Duisburger Hafen AG sofort zu stoppen;
3. ökonomische Vernunft wieder zur Grundlage des Regierungshandelns zu machen und nicht durch Veräußerung einer rentablen Beteiligung auf stetig wachsende Gewinne für den Bund zu verzichten;
4. durch den Steuerungseinfluss der öffentlichen Hand eine verlässliche Entwicklung des Duisburger Hafens als Voraussetzung der von der Bundesregierung angekündigten Verlagerung von Güterverkehren von der Straße auf Schiene und Wasserstraße sicherzustellen und damit viele Arbeitslätze in ganz Deutschland zu erhalten;
5. die erfolgreiche Entwicklung des Duisburger Hafens auch als Erfolg der Mitgestaltung durch die öffentliche Hand zu begreifen und die These vom vermeintlichen Vorteil privatwirtschaftlicher Tätigkeit grundsätzlich zu überprüfen;
6. sich grundsätzlich zu den Aufgaben des Bundes für eine nachhaltige, langfristige und weitsichtige Verkehrs- und Wirtschaftspolitik zu bekennen.

duisport kooperiert mit Abu Dhabi Ports Company

duisport soll sowohl das Hafenmanagement optimieren als auch die Infrastrukturanbindungen entwickeln
Duisburg, 12. Dezember 2011 – Anlässlich einer hochrangigen Delegationsreise unter Leitung von
Bundespräsident Christian Wulff unterzeichneten Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, und Capt. Mohamed Juma Al-Shamisi, Vice President Ports Unit der Abu Dhabi Ports Company (ADPC), heute ein sogenanntes Memorandum of Understanding. Die Eckpunkte der Zusammenarbeit wurden bereits bei einem Besuch von Erich Staake im Oktober in Abu Dhabi festgelegt.
„Wir freuen uns, dass duisport sein Know-how bei einem der wichtigsten Häfen in dieser sich rasant entwickelnden Region einbringen kann“, sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, am Rande der Unterzeichnung in Abu Dhabi. Diese Kooperation stellt einen weiteren wichtigen Schritt in unserer Internationalisierungsstrategie dar, die weiterhin kontinuierlich ausgebaut wird, “ so Staake weiter.
Die Abu Dhabi Ports Company verantwortet sämtliche Hafen und Logistikaktivitäten in Abu Dhabi, die sich von Al Sila im Westen an der Grenze zu Saudi-Arabien bis zum Khalifa Port im Osten, nur 40 km von Dubai entfernt erstrecken. Dieser soll im kommenden Jahr in Betrieb gehen und stellt eines der
Leuchtturmprojekte in Abu Dhabi dar. Dieser im Meer errichtete Hafen dient als Gateway für die sogenannte Kizad Industrial Zone, einem Industriegebiet, welches auf 417 Quadratkilometern zu den größten weltweit gehört.
Neben der Entwicklung der Infrastrukturanbindungen und der Optimierung des Hafenmanagements wird duisport auch die ‚Warehouse Operations’ eingehend untersuchen, um auch hier eine höhere Effizienz zu erzielen. Zu Beginn des kommenden Jahres werden Expertenteams von beiden Seiten die Arbeit aufnehmen, um detaillierte Vereinbarungen zu treffen.

NRW-Industrie: 1 253 Millionen Euro in den Umweltschutz investiert

Duisburg, 12. Dezember 2011 – Die Betriebe der nordrhein-westfälischen Industrie (Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, Verarbeitendes Gewerbe sowie Ver- und Entsorgung) investierten im Jahr 2009 nach jetzt vorliegenden Ergebnissen rund 1 253 Millionen Euro in den Umweltschutz (2008: 1 338 Millionen Euro).
Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt mitteilt, betrug der Anteil des Umweltschutzes an den Gesamtinvestitionen der Betriebe 9,5 Prozent.

Der Großteil der Investitionen entfiel auf Maßnahmen für den Gewässerschutz (40,9 Prozent), den Klimaschutz (35,6 Prozent) und die Luftreinhaltung (15,3 Prozent). Weitere Umweltschutzinvestitionen betrafen die Abfallentsorgung (5,4 Prozent), die Lärmbekämpfung (1,0 Prozent), den Naturschutz und die Landschaftspflege (0,3 Prozent) sowie die Bodensanierung (1,6 Prozent).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden für die genannten Umweltbereiche (Ausnahme: Klimaschutz) sog. additive und integrierte Umweltschutzinvestitionen erfasst. Unter additiven Umweltschutzinvestitionen (2009: 86,4 Prozent aller Investitionen) verstehen die Statistiker  Investitionen in separate, vom übrigen Produktionsprozess getrennte Anlagen (z. B. Abfallverbrennungsanlagen, Kläranlagen, Lärmschutzwände, Luftfilter).
Sie sind den vorhandenen Anlagen vor- oder nachgeschaltet, damit die durch den Produktionsprozess entstandenen Emissionen verringert werden und Umweltstandards genügen. Integrierte Umweltschutzinvestitionen (2009: 13,6 Prozent) dagegen betreffen i. d. R. nicht klar isolierbare Teile größerer Anlagen: Sie lassen Emissionen nicht oder in viel geringerem Umfang entstehen (vorsorgender Umweltschutz; z. B. Kreislaufführung von Stoffen oder Nutzung von Reaktionswärme).
 

duisport erwartet Rekordumschlag für 2011

Duisburger Häfen prognostizieren 130 Mio. Tonnen - Umschlag / Containerumschlag im Oktober bereits bei 2.1 Mio. TEU
Duisburg, 14. November 2011 – Die bereits zur Jahresmitte erkennbare überaus positive Entwicklung bei den Umschlagzahlen hat sich im Laufe des zweiten Halbjahres noch weiter fortsetzen können. So erwartet die duisport-Gruppe für die Duisburger Häfen, inklusive der privaten Werkshäfen, ein Gesamtumschlagsvolumen von ca. 130 Mio. Tonnen in 2011. Davon entfallen auf die Häfen der
duisport-Gruppe 64 Mio. Tonnen. „Auch wenn sich die Entwicklung leicht abkühlt, werden wir im Laufe des Geschäftsjahres das beste Ergebnis in der Geschichte des Duisburger Hafens realisieren“, sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG.

Beim erlösrelevanten Schiffs- und Bahnumschlag in den Häfen der duisport-Gruppe wird mit 33 Mio. Tonnen ebenfalls ein exzellentes Ergebnis erwartet. Besonders erfreulich ist hierbei die Steigerung im Schiffsumschlag von aktuell über 20 %. Bei den Gütergruppen haben sich die Bereiche Kohle, Eisen und Stahl sowie die Chemie überproportional positiv entwickelt.

Auch im Containerumschlag steuert die duisport-Gruppe auf ein neues Rekordergebnis zu. In den Monaten Januar bis einschließlich Oktober wurden bei den drei Verkehrsträgern Schiff, Bahn und LKW über 2.1 Mio. TEU umgeschlagen. „Wir gehen davon aus, dass die duisport-Gruppe bis zum Jahresende das Ergebnis des vergangenen Jahres mit 2.25 Mio. TEU deutlich übertreffen wird“, so Staake.

Dieser überaus positiven Entwicklung wird im Duisburger Hafen durch den weiteren Aus- und Neubau von wichtigen Infraund Suprastrukturprojekten Rechnung getragen. Neben einem neuen KV-Terminal, welches die duisport-Gruppe in Hohenbudberg im Süden des logport-Areals errichtet, erweitert die
RBH, eine hundertprozentige Tochter von DB Schenker, ihre Kapazitäten auf der sogenannten Kohleinsel im Duisburger Hafen. Hier werden die Kapazitäten bis zum Jahr 2014 deutlich ausgebaut. Darüber hinaus errichtet die Deutsche Bahn im Norden des Duisburger Hafens das erste von deutschlandweit zwei sogenannten Mega-Hubs für den kombinierten Verkehr.
„Diese strategischen Weichenstellungen schaffen exzellente Voraussetzungen für zukünftiges Wachstum im Güterverkehr“, so Erich Staake.

Die Duisburger Hafen AG ist die Eigentums- und Managementgesellschaft des Duisburger Hafens, des größten Binnenhafens der Welt. Die duisport-Gruppe bietet für den Hafen- und Logistikstandort Full Service-Pakete in den Bereichen Infra- und Suprastruktur inkl. Ansiedlungsmanagement.
Darüber hinaus erbringen die Tochtergesellschaften logistische Dienstleistungen wie beispielsweise den Aufbau und die Optimierung von Transport- und Logistikketten, Schienengüterverkehrsleistungen,
Gebäudemanagement und Verpackungslogistik.


 

2,9 % weniger Unternehmensinsolvenzen im August 2011

Duisburg, 8. November 2011 - Im August 2011 meldeten die deutschen Amtsgerichte 2 583 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2,9 % weniger als im August 2010. Damit lag zum zwölften Mal in Folge die Zahl der Unternehmensinsolvenzen niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat.
Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war im August 2011 mit 9 061 Fällen um 5,1 % niedriger als im August 2010. Einen Anstieg der Verbraucherinsolvenzen gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat gab es zuletzt im Mai 2011 (+ 9,7 %). Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl der Insolvenzen im August 2011 auf insgesamt 13 846 Fälle, das waren 3,7 % weniger als im August des Vorjahres.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den August 2011 auf 2,4 Milliarden Euro gegenüber 4,1 Milliarden Euro im August 2010.
In den Monaten Januar bis August 2011 wurden 20 334 Insolvenzen von Unternehmen (- 7,1 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 69 495 Insolvenzen von Verbrauchern (- 4,5 %) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 107 517 Insolvenzen, das waren 5,1 % weniger als in den Monaten Januar bis August 2010.
 

Ganzheitliche Geldanlage und Investmentfonds: Aktuelles rund um´s Geld bei der VHS Duisburg

Duisburg, 3. November 2011 - In einer VHS-Veranstaltung „Ganzheitliche Geldanlage“ am 12. November 2011, von 13.30 bis 17.30 Uhr, in der VHS, an der Königstr. 47, erhalten die Teilnehmenden einen prägnanten Überblick, wie bei Versicherungen und Geldanlage Kosten reduziert und Gewinne gesteigert werden können. Grundwissen und viele „Aha-Effekte“ mit Bezug zu den aktuellen Geschehnissen am Kapitalmarkt sollen die Teilnehmer fortan versierter mit dem Thema Finanzen umgehen lassen.
Wer möchte, kann sein erworbenes Wissen in einem Vortrag „Geld anlegen mit Investmentfonds“ Themen spezifisch vertiefen, der am 22. November 2011, zwischen 18.15 und 21.30 Uhr in der VHS an der Königstraße 47, Stadtmitte, stattfindet. Die beiden Veranstaltungen werden von Christian Grams geleitet, Versicherungskaufmann (IHK) und zertifizierter Experte Investment (DMA/Frankfurt School) mit über 30-jähriger Berufserfahrung.
 

Neue Drehscheibe für Kombinierten Verkehr in Duisburg

Bauarbeiten für neues Terminal laufen auf Hochtouren
Investitionsvolumen von rund 45 Millionen Euro Umschlagbetrieb ab Januar 2013 geplant
Duisburg, 13. Oktober 2011 -Im Rahmen des Konjunkturprogramms der Bundesregierung entsteht in Duisburg Ruhrort Hafen eine neue Drehscheibe für den Kombinierten Verkehr (KV). Das Terminal wird in mehreren Baustufen realisiert. In den Baustufen 1 und 2 werden mit einem Investitionsvolumen von rund 45 Millionen Euro zunächst die Anlagen für den Umschlag Schiene – Schiene realisiert. Das Terminal soll 2013 in Betrieb gehen.
„Dies ist gut angelegtes Geld, denn das neue Terminal ist eine wichtige Voraussetzung, um der steigenden Nachfrage im Güterverkehr gerecht zu werden und zu einer weiteren Verlagerung des Verkehrs auf die umweltfreundliche Schiene beizutragen“, so Bringfried Belter, Leiter Vertrieb und Fahrplan der DB Netz AG, Regionalbereich West, im Rahmen eines Baustellentermins am heutigen Tag. „Duisburg als Handels- und Verkehrsdrehscheibe der Rhein-Ruhr Region wird mit dieser neuen Anlage ihre Rolle als Logistikdrehscheibe von europäischem Format weiter stärken“.
Die Gesamtmaßnahme umfasst sieben Gleise mit einer Länge von je 700 Metern einschließlich zweier Portalkräne. In der ersten Baustufe erfolgt der Bau von vier Umschlaggleisen mit der dazu notwendigen technischen Ausrüstung, wie Gleisfeldbeleuchtung, Gebäude, Oberleitung und Signaltechnik. Die Arbeiten sollen Anfang 2012 abgeschlossen sein. In einer weiteren Baustufe erfolgen der Aufbau und die Inbetriebnahme von zwei Portalkränen für den Umschlag Schiene – Schiene. In weiteren Baustufen kann die Kapazität nachfrageorientiert auch für den Umschlag Schiene – Straße erweitert werden.

Das Terminal befindet sich auf dem ehemaligen Gelände des Rangierbahnhofs Duisburg-Ruhrort Hafen, im Ortsteil Meiderich. Im Terminal sollen vor allem Containerverkehre aus den internationalen ARA-Häfen (Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam), insbesondere Rotterdam, umgeschlagen werden. Mit der KV-Drehscheibe Duisburg soll eine optimale Verzahnung der regionalen KV-Anlagen mit den internationalen Wirtschaftszentren hergestellt werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, beginnend mit einem Zug pro Tag, das Sauerland mit der Drehscheibe zu verknüpfen.
 

Dinslaken: Hellmich und Multi Development entwickeln gemeinsam die Neutor-Passage

Duisburg, 5. Oktober 2011 - Die in Dinslaken ansässige HELLMICH Unternehmensgruppe und der Duisburger Projektentwickler Multi Development werden gemeinsam auf dem Areal des ehemaligen Hertie-Warenhauses sowie dem benachbarten Hans-Böckler-Platz ein Einkaufscenter errichten.

Auf dem ca. 16.000 Quadratmeter großen Grundstück, das von der Saar-, Wiesen- und Hans-Böckler-Straße sowie dem Neutorplatz eingefasst wird, soll die „Neutor-Passage“ entstehen. „Wir als ortsansässiges Unternehmen haben ein starkes Interesse daran, unsere Stadt attraktiv zu gestalten“, so Marc Hellmich, Mitglied der Geschäftsleitung der HELLMICH Unternehmensgruppe.

„Mit den beiden erworbenen Grundstücken und der Wahl unseres Projektpartners Multi Development
haben wir nun die besten Voraussetzungen dafür geschaffen. Die ‚Neutor-Passage‘ wird ein Gewinn für Dinslaken sein.“
Axel Funke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Multi Development Germany GmbH: „Unser Anspruch ist es, für Dinslaken ein Stadtquartier zu entwickeln, das für die Stadt belebend und für die gewachsenen Handelslagen verträglich ist.“

Das Nutzungskonzept sieht auf einer Fläche von etwa 16.000 Quadratmetern Einzelhandelsfachgeschäfte, Dienstleistungsbetriebe und Büroeinheiten vor. Zusätzlich sollen auf einer Fläche von ca. 1.000 Quadratmetern gastronomische Konzepte entstehen. Darüber hinaus wird die „Neutor-Passage“ Stellplätze für etwa 650 Pkw bereitstellen. Die Eröffnung des Centers ist für Ende 2013 vorgesehen. Das Investitionsvolumen liegt im dreistelligen Millionenbereich.

Erfolgreich vor Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität schützen - Innenminister Jäger warnt vor wachsender Gefahr und setzt auf die Sicherheitspartnerschaft NRW

Duisburg, 5. Oktober 2011 -Der Schaden, der durch Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität entsteht, ist immens. Dabei werden aktuell die Spione immer professioneller.

„Der Diebstahl von Know-how und der Angriff auf innerbetriebliche IT-Systeme fügen unserer Wirtschaft jährlich Schäden in Milliardenhöhe zu. Sie sind eine wachsende Gefahr für unsere Gesellschaft“, erklärte Innenminister Ralf Jäger heute (5. Oktober) in Düsseldorf. Als wirksames Mittel im Kampf gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität hat sich die Sicherheitspartnerschaft NRW bewährt, die jetzt im Innenministerium ihr 10-jähriges Bestehen feierte.
Das Präventions-Netzwerk besteht aus Behörden und Wirtschaftsverbänden. Die Zahl der Wirtschaftsvertreter, die die Sicherheitspartner mit ihren Maßnahmen erreicht hat, ist hoch. „Allein der Verfassungsschutz hat in den vergangenen zehn Jahren mit rund 900 Vorträgen und individuellen Gesprächen 33.000 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden als Multiplikatoren erreicht“, erklärte Jäger.
Für die aktuelle Arbeit der Sicherheitspartner spielt die Internet- und Computerkriminalität eine wichtige Rolle. In der Gründungsphase der Sicherheitspartnerschaft war dieses Phänomen noch relativ neu. „Die heutigen Dimensionen waren nicht vorherzusehen“, berichtete Jäger. „Es gibt mittlerweile Spionagesoftware, die keiner Unterstützung eines Agenten im Objekt bedarf. Sie wird von fremden Nachrichtendiensten, von der internationalen Organisierten Kriminalität und von privaten Hackern entwickelt.“ Die Angriffsvarianten der Spione sind vielfältig. So erfolgt der Angriff auf IT-Systeme beispielsweise über manipulierte Internetseiten, von denen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik täglich Tausende entdeckt.

Er geschieht zudem über Mailanhänge oder mittels infizierter USB-Sticks. Wurde die Schadsoftware professionell entwickelt, haben kommerzielle Firewalls und herkömmliche Virenscanner kaum eine Chance, diese zu entdecken. Als Einfallstor dienen häufig auch der Mobilfunk und die neuen Smartphones, über die heimlich sensible Daten abgefangen werden können. Nicht jeder Angriff auf das Know-how ist gleich zu erkennen: Mitten in einer Vertragsverhandlung im Ausland werden Firmenvertreter gebeten, den Raum sofort zu verlassen, weil ein Minister sie begrüßen möchte. Da alles ganz schnell gehen muss, nehmen sie nur das Notwendigste mit. Als sie zurückkommen, stellen sie fest, dass der Verhandlungspartner heimlich alle Informationen von ihren Notebooks abgezogen und sensible Unterlagen kopiert hat.
Wegen des übereilten Aufbruchs hatte niemand daran gedacht, die Notebooks und Unterlagen mitzunehmen und gegen fremde Zugriffe zu sichern. Manch zufällig erscheinende Kontakte im Ausland dienen der gezielten Wirtschaftsspionage: Da wird beispielsweise auf einer Messe ein Geschäftsführer von einem vermeintlichen Geschäftspartner zu einer Innovation befragt, die sein Unternehmen auf den Markt gebracht hat. Abends in der Hotelbar spricht ihn derselbe Interessent erneut an und sitzt auf der Heimreise wie zufällig neben ihm. Da er sich über das rege Interesse seines Gegenübers freut, plaudert er viel mehr aus, als er dürfte. Auch in der Zukunft wird die Sicherheitspartnerschaft ein wichtiger Verbündeter der Unternehmen bei der Bekämpfung von Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität sein.
 Ein besonderer Schwerpunkt ist es, den Know-how-Abfluss durch gezielte Angriffe auf die IT-Systeme zu verhindern. An der Sicherheitspartnerschaft in NRW sind das Ministerium für Inneres und Kommunales, der Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V., die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e.V. und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr beteiligt. Zwischen ihnen gibt es einen kontinuierlichen Austausch, gegenseitige Information, Beratung und Unterstützung. Dabei profitiert das Netzwerk vom Fachwissen der einzelnen Partner.
 Das Ministerium für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen bringt sowohl das spezifische Wissen des Verfassungsschutzes zur Wirtschaftsspionage als auch das der Polizei zur Wirtschaftskriminalität ein. Anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens informieren die Sicherheitspartner auf weiteren Veranstaltungen über ein Thema, das für Unternehmen besonders im Fokus steht: Die Sicherheit auf Geschäftsreisen. Auf Veranstaltungen bei den Industrie- und Handelskammern werden die neuesten Entwicklungen, Gefahren und deren Abwehr vorgestellt.
 

UDE: Seminar zur Unternehmensübernahme

Duisburg, 28. September 2011 - Wer gibt sein Lebenswerk schon gern in fremde Hände? Für viele Selbstständige ist es schwer, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Dabei muss es nicht immer eine traditionelle Übernahme innerhalb der Familie sein, damit die Firma im Sinne des Gründers weiter geführt wird. Das nötige Hintergrundwissen vermittelt ein Seminar des small business managements (sbm), ein Existenzgründungsprojekt der Universität Duisburg-Essen.

Das kostenlose Blockseminar zur Unternehmensnachfolge findet am 22. und 23. Oktober von jeweils 9 bis 17 Uhr im Mercatorhaus am Campus Duisburg statt. Es gibt einen Überblick zu den Nachfolgeregelungen bei Mittelständlern und informiert in Praxisvorträgen, worauf es ankommt. Die Suche nach einem geeigneten Unternehmen, betriebswirtschaftliche und juristische Besonderheiten oder die psychologische Seite der Übergabesituation werden ebenfalls erklärt.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 17. Oktober über http://www.sbm-duisburg.de möglich.
 

Übernahme der Kassenkredit-Zinsen hilft den überschuldeten Kommunen nicht aus der Not - Innenminister Jäger sieht Vorschlag der CDU-Fraktion kritisch
„Es ist gut, dass auch die CDU endlich erkannt hat, dass den NRW-Kommunen nach fünf Jahren schwarz-gelber Koalition das Wasser bis zum Hals steht“, kommentierte Kommunalminister Ralf Jäger die Vorschläge der CDU-Landtagsfraktion zur Entschuldung der Kommunen. „Unser Ziel ist, dass die Kommunen zahlungsfähig bleiben und keine neuen Schulden anhäufen.“ „Nicht die Zinslast ist das Problem, sondern der fehlende Haushaltsausgleich Es reicht nicht, die Symptome zu bekämpfen, wir müssen an die Ursachen ran“, kritisierte Jäger.
„Landeshilfen sollten dazu dienen, den notleidenden Kommunen zu helfen, wieder zu einem ausgeglichenen Haushalt zu kommen. Nur wer einen ausgeglichenen Haushalt hat, kann sich daran machen, seine Kassenkredite abzubauen und seine Zinsbelastungen zu verringern.“ Bei aller Kritik am fehlerhaften Konzept der CDU setzt Kommunalminister Jäger weiter auf konstruktive Gespräche im weiteren Gesetzgebungsverfahren zum Stärkungspakt Stadtfinanzen. „Nur so kommen wir am Ende zu einem von einer breiten Mehrheit im Landtag getragenen Konsolidierungspaket“.

 

Schärfere Bedingungen bei der Kreditvergabe: Welche Folgen hat Basel III für Unternehmen?  IHK-Veranstaltung bereitet auf Bankgespräch vor
Die Anforderungen der Banken an die Vergabe von Krediten für Unternehmen werden strenger und erfordern eine besondere Vorbereitung auf das Bankgespräch. Welche Neuerungen dafür einkalkuliert werden müssen, darüber informiert die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve in ihrer Veranstaltung „Basel III und der Mittelstand – Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten“ am 26. September, 16 Uhr, in der IHK-Hauptgeschäftsstelle, Duisburg.

Liquidität, Eigenkapital und Bonität werden für Banken bei der Vergabe von Krediten immer wichtiger. Dabei gilt das Prinzip: Je besser die aus diesen Werten abgeleitete Ratingnote – ähnlich den Schulnoten – ist, desto günstiger wird der Kredit für einen Betrieb. Bereits seit den strengeren Eigenkapitalvorschriften für Banken aus dem Jahr 2007 müssen Kreditinstitute so verfahren. In Kürze werden diese Anforderungen schrittweise aber noch weiter angepasst („Basel III“). Die sich daraus ergebenden Folgen werden den Unternehmen im Rahmen der Veranstaltung vermittelt.
Unterstützend stellt eine Expertin der Deutschen Bundesbank das kostenlose Angebot „Bonitätsanalyse für Unternehmen“ vor. Durch diesen Service erhalten Unternehmen Klarheit über ihre wirtschaftliche Situation und ihre Stellung im Wettbewerb. Positiver Nebeneffekt ist die Verwendbarkeit des Analyseergebnisses bei eventuell anstehenden Kreditverhandlungen mit der Hausbank.
 

VHS-Lehrgang: Vorbereitung auf die IHK-Ausbildereignungsprüfung
Bei der Volkhochschule Duisburg startet am 27. September ein Lehrgang zur Vorbereitung auf die IHK-Ausbildereignungsprüfung. Neben den üblichen Präsenzunterrichtsstunden wird auch online, also über den PC, gelernt. Ergänzende Selbstlernphasen, bei denen man sich die Zeit selbst einteilen kann, sowie ein begleitendes Coaching ermöglichen besonders für Berufstätige eine flexible Vorbereitung auf die IHK Ausbildereignungsprüfung, die am 6. Dezember stattfinden wird.
Wie aktuell das Thema Ausbildung ist, zeigt die jüngste demografische Entwicklung. Suchten vor einigen Jahren noch viele Jugendliche einen geeigneten Ausbildungsplatz, hat sich die Situation in einigen Berufen fast umgekehrt: Untenehmen suchen einen geeigneten Auszubildenden. Daher wird die Qualität der Ausbildung für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen immer wichtiger.
Entscheidend für den Erfolg der betrieblichen Ausbildung sind neben der persönlichen Eignung des Ausbilders auch dessen fachliche und pädagogische Fähigkeiten. Der Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung ist seit dem 1. August 2009 wieder Voraussetzung, um als verantwortliche Ausbilderin/verantwortlicher Ausbilder im Sinne des Berufsbildungsgesetzes tätig werden zu dürfen. Erbracht wird dieser Nachweis durch die bestandene Ausbildereignungsprüfung, auf die der neue VHS-Lehrgang vorbereitet.

 

Japanischer Stahlkonzern baut neuen Firmensitz in Ruhrort

Duisburg: Stahlkonzern Metal One errichtet Sitz im Hafen
Duisburg, 6. September 2011 - Der japanische Stahlkonzern Metal One - selbst Tochter der Mitsubishi und Sojitz Corporation - baut für seine eigene Tochter Siecop einen neuen Firmensitz in Duisburg-Ruhrort. Dieser Sitz wird auf einer neu erworbene 22 000 m² großen Fläche an der Oberbürgermeister-Lehr-Brücke ein Verwaltungsgebäude sowie eine 5.500 m² große Halle zur Stahlverarbeitung gebaut. Das neue "Stahl-Service-Center" will europaweit arbeiten und besitzt am Standort die Möglichkeit der Erweiterung. Baubeginn soll Ende des Jahres sein, Mitte 2012 soll der Betrieb in Ruhrort aufgenommen werden.

Siecop erhält hochwertige kornorientierte Elektrostahlcoils für Transformatorenkerne, deren Mutterspulen dann per Binnenschiff an das benachbarte Containerterminal geliefert werden. Diese Spulen werden dann bis zur europaweitenDistribution per Schiene, Straße und Schiff im Stahl-Service-
Center weiterverarbeitet, das in Duisburg gebaut wird. Das Service-Center ist so geplant, dass die zunächst 5.500 m² große bekrante Halle erweitert werden und mit dem Unternehmen wachsen kann.

„Wir freuen uns sehr, dass sich der Globalplayer Metal One für duisport entschieden hat und die japanische Gemeinde am Standort weiter wachsen wird“, sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. „Dieses Engagement verdeutlicht einmal mehr, dass der Duisburger Hafen nicht nur für Logistikunternehmen, sondern auch für internationale Unternehmen der verarbeitenden Industrie attraktiv ist“, so Staake weiter.

 

Gagfah beginnt mit dem Rückauf von Aktien
Der Wohnungskonzern Gagfah will eigene Aktien mit einer Masse von bis zu 75 Mio. Euro zurückkaufen. Schon vor einigen Wochen hatte das Essener Unternehmen Aktien für mehr als 38 Mio. Euro gekauft. Insgesamt sollen Aktien im Wert bis zu 125 Mio. Euro erworben werden. Nach Gagfah-Angaben sind in der Zukunft noch weitere Rückkäufe und sogar ein Börsen-Rückzug im Gespräch.
 

Schienengüterverkehr nimmt im ersten Halbjahr 2011 um 8,1 % zu

Duisburg, 1. September 2011 - In den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 wurden auf dem deutschen Schienennetz Güter mit einem Gesamtgewicht von 188,0 Millionen Tonnen befördert. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, entspricht dies im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 einer Zunahme von 8,1 %. Das Vorkrisenniveau des ersten Halbjahrs 2008, als die Transportmenge im Schienengüterverkehr bei 189,8 Millionen Tonnen lag, wurde damit fast wieder erreicht. Im bisherigen Jahresverlauf hat sich die Zunahme allerdings abgeschwächt: Während in den ersten drei Monaten der Zuwachs gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum noch bei 10,6 % lag, ist das Transportvolumen von April bis Juni nur noch um 5,8 % gestiegen.

Zum Anstieg im ersten Halbjahr 2011 trug maßgeblich der Binnenverkehr mit einer Zunahme von 9,4 % bei: Mit 127,8 Millionen Tonnen lag die Transportmenge hier deutlich über dem 1. Halbjahr 2008 (118,4 Millionen Tonnen). Die zweitwichtigste Hauptverkehrsverbindung, der Empfang aus dem Ausland, stieg ebenfalls überdurchschnittlich um 8,6 %, blieb aber noch hinter der im ersten Halbjahr 2008 erreichten Menge zurück. Gleiches gilt auch für den grenzüberschreitenden Versand, der um 5,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zunahm. Der Durchgangsverkehr ging um 5,5 % zurück.

Nach Güterarten legte der Transport von Erzen, Steinen, Erden und sonstigen Bergbauerzeugnissen (+ 20,9 %) am stärksten zu. Zweistellige Zuwächse wurden auch für sonstige Produkte (+ 13,3 %) sowie Metalle und Metallerzeugnisse verzeichnet (+ 13,1 %). Diese drei Güterarten erbrachten 55 % des Gesamttransportes. Für alle anderen Güterarten wurden unterdurchschnittliche Zuwächse beziehungsweise Rückgänge beobachtet. Wie schon im ersten Quartal 2011 erfolgte die Ausweisung der Güterarten nach der neuen Güterklassifikation NST-2007.

Die erbrachte tonnenkilometrische Leistung, die neben der absoluten Transportmenge auch den auf dem deutschen Schienennetz zurückgelegten Weg berücksichtigt, hat sich mit + 8,5 % ähnlich wie die Transportmenge entwickelt, liegt aber mit 56,9 Milliarden Tonnenkilometer noch unter dem Vorkrisenniveau des ersten Halbjahrs 2008.


Landgericht Bonn: Insolvenzverfahren über acht TelDaFax-Gesellschaften eröffnet

Das Amtsgericht Bonn hat am heutigen Tag die Insolvenzverfahren über acht Gesellschaften des Troisdorfer Energieversorgers TelDaFax eröffnet und Rechtsanwalt Dr. Biner Bähr aus Düsseldorf zum Insolvenzverwalter bestellt. Betroffen sind die TelDaFax ENERGY GmbH (Aktenzeichen: 98 IN 163/11 AG Bonn), die TelDaFax SERVICES GmbH (98 IN 164/11 AG Bonn), die TelDaFax Marketing GmbH (98 IN 187/11), die TelDaFax Holding AG (98 IN 162/11 AG Bonn), die TelDaFax DIALOG GmbH (98 IN 172/11 AG Bonn), die TelDaFax SALES GmbH (98 IN 171/11 AG Bonn), die HugoTel Communications GmbH (98 IN 175/11 AG Bonn) sowie TelDaFax Network GmbH (98 IN 188/11 AG Bonn).
Die Eröffnungsbeschlüsse werden ab Freitag, 02. September 2011, auf der Internetseite des Amtsgerichts Bonn (www.ag-bonn.nrw.de) eingestellt. Den Beschlüssen können auch die Termine der Gläubigerversammlungen aller Gesellschaften entnommen werden. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass die Teilnahme der Gläubiger an den Gläubigerversammlungen freiwillig ist und dass die Versammlungen im Übrigen nicht öffentlich sind. Weitere Informationen sind der genannten Internetseite zu entnehmen. Unter den Telefonnummern (0228) 702 - 1907, -1908, -1909, -1910, -2216 und -2217 werden zudem Bandansagen geschaltet, die auf die Internetseite verweisen. Es wird gebeten, insoweit von weiteren Anfragen an die Pressestelle abzusehen.
Die Gläubigerversammlung der TelDaFax ENERGY GmbH findet am 08.11.2011 um 10:00 Uhr, die der TelDaFax SERVICES GmbH am 08.11.2011 um 16:00 Uhr, jeweils im Staatenhaus am Rheinpark Köln (Kölner Messe) statt. Es wird geschätzt, dass von diesen - vermutlich bundesweit größten - Insolvenzverfahren etwa 700.000 Gläubiger betroffen sind. Der Insolvenzverwalter hat angekündigt, jeden bekannten Gläubiger anzuschreiben und ein Formular zu übersenden, mit dem Forderungen angemeldet werden können.
 

NRW: Weniger Insolvenzen im ersten Halbjahr 2011

Düsseldorf, 1. September 2011 -  Im ersten Halbjahr 2011 wurden bei den nordrhein-westfälischen Amtsgerichten 19 241 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2010 (damals: 20 059 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten Forderungen summierten sich zwischen Januar und Juni 2011 nach vorläufigen Ergebnissen auf 4,0 Milliarden Euro (erstes Halbjahr 2010: 7,9 Milliarden Euro).

5 679 Insolvenzen betrafen Unternehmen, das waren 3,6 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2010 (damals: 5 889 Fälle). Neben den Unternehmen beantragten 13 562 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Darunter befanden sich 12 517 Verbraucher (Personen, die nicht selbstständig tätig sind, wie z. B. Arbeitnehmer/-innen, Rentner/-innen, Arbeitslose). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war um 4,9 Prozent niedriger als im ersten Halbjahr 2010 (damals: 13 168 Fälle).

Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei den Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen enthalten sind, deren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt, aber deren Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht erfolgt. Bei den von Januar bis Juni 2011 betroffenen 21 Unternehmen summierten sich die Forderungen der Gläubiger auf
39,2 Millionen Euro. (IT.NRW)
 

NRW: Weniger Insolvenzen im ersten Halbjahr 2011
Staatsdefizit sinkt im ersten Halbjahr 2011 auf 0,6 % des Bruttoinlandsproduktes

NRW: Weniger Insolvenzen im ersten Halbjahr 2011

Düsseldorf/Duisburg, 1. August 2011 -  Im ersten Halbjahr 2011 wurden bei den nordrhein-westfälischen Amtsgerichten 19 241 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2010 (damals: 20 059 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten Forderungen summierten sich zwischen Januar und Juni 2011 nach vorläufigen Ergebnissen auf 4,0 Milliarden Euro (erstes Halbjahr
2010: 7,9 Milliarden Euro).

5 679 Insolvenzen betrafen Unternehmen, das waren 3,6 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2010 (damals: 5 889 Fälle). Neben den Unternehmen beantragten 13 562 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Darunter befanden sich 12 517 Verbraucher (Personen, die nicht selbstständig tätig sind, wie z. B. Arbeitnehmer/-innen, Rentner/-innen, Arbeitslose). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war um 4,9 Prozent niedriger als im ersten Halbjahr 2010 (damals: 13 168 Fälle).

Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei den Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen enthalten sind, deren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt, aber deren Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht erfolgt. Bei den von Januar bis Juni 2011 betroffenen 21 Unternehmen summierten sich die Forderungen der Gläubiger auf
39,2 Millionen Euro. (IT.NRW)

 

Staatsdefizit sinkt im ersten Halbjahr 2011 auf 0,6 % des Bruttoinlandsproduktes
Die Defizitquote des Staates lag nach vorläufigen Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in der ersten Jahreshälfte 2011 bei 0,6 % Dies ist die niedrigste Defizitquote seit dem ersten Halbjahr 2008. Im ersten Halbjahr 2010 hatte sie noch 3,1 % und im zweiten Halbjahr 2010 sogar 5,4 % betragen. Die aktuelle Defizitquote errechnet sich aus dem Verhältnis des Finanzierungsdefizits des Staates von 7,2 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (1 255,6 Milliarden Euro). Die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen profitierten in der ersten Jahreshälfte 2011 insbesondere von einer vergleichsweise guten konjunkturellen Entwicklung, die einerseits für deutliche Einnahmezuwächse (+ 6,0 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010) sorgte und andererseits das Ausgabenwachstum (+ 0,3 %) merklich dämpfte.

Wie jedes Jahr im August wurden mit den aktuellen Berechnungen im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen auch die vorläufigen Ergebnisse für zurückliegende Zeiträume überarbeitet. Davon war insbesondere das zweite Halbjahr 2010 betroffen. Ausschlaggebend hierfür waren neue Informationen zu den Wertansätzen des von der Hypo Real Estate-Gruppe (HRE) auf die FMS Wertmanagement übertragenen Risikoportfolios. Diese Informationen wurden erstmalig am 24. Mai 2011 im Geschäftsbericht für 2010 von der FMS Wertmanagement veröffentlicht. Eine weitere Überprüfung der Wertansätze erfolgte im Rahmen der Entscheidung der Europäischen Kommission vom 18. Juli 2011 zur wettbewerbsrechtlichen Einstufung der staatlichen Stützungsmaßnahmen zugunsten der HRE. Aufgrund der Eurostat-Vorschriften vom 15. Juli 2009 zur statistischen Erfassung öffentlicher Interventionen während der Finanzkrise war jetzt eine ausgabenwirksame Nachbuchung in Höhe von 22,3 Milliarden Euro erforderlich. Hierdu!
rch erhöht sich die Defizitquote 2010 um 0,9 Prozentpunkte. Der Jahreswert 2010 beträgt nunmehr 4,3 %.

Im ersten Halbjahr 2011 beliefen sich die Einnahmen des Staates auf 562,3 Milliarden Euro. Sie waren damit um rund 31,9 Milliarden Euro beziehungsweise 6,0 % höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung wurde durch höhere Steuereinnahmen bestimmt, auf die gut die Hälfte der gesamten Einnahmen des Staates entfällt. Die Steuereinnahmen sind im ersten Halbjahr 2011 um 8,5 % gestiegen, wobei sich die Einkommen- und Vermögensteuern mit einem Plus von 9,8 % besonders gut entwickelt haben. Hierzu gehören unter anderem die Lohnsteuer (+ 6,4 %), die Körperschaftsteuer (+ 12,9 %), die Gewerbesteuer (+ 21,5 %) und die Kapitalertragsteuer (+ 35,9 %). Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer haben dabei mit 20,5 Milliarden Euro den bisherigen Höchststand aus dem ersten Halbjahr 2008 (21,2 Milliarden Euro) nahezu wieder erreicht. Die Produktions- und Importabgaben sind im ersten Halbjahr 2011 ebenfalls deutlich um 7,1 % gestiegen. Dazu trug insbesondere das Wachstum bei den!
Verbrauchssteuern (+ 8,3 %) bei. Zu den Verbrauchssteuern zählen beispielsweise die Energiesteuer, die Tabaksteuer und die Stromsteuer. Die Einnahmen aus der Umsatzsteuer sind um 6,0 % gestiegen und die sonstigen Produktionsabgaben um 12,4 %. Bei letzteren machte sich die in 2011 eingeführte Bankenabgabe bemerkbar, die in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen zu den sonstigen Produktionsabgaben gezählt wird. Höhere Einnahmen konnte der Staat auch bei Verkäufen (+ 4,4 %) und bei den Sozialbeiträgen (+ 3,7 %) realisieren. Bei den empfangenen Vermögenseinkommen fielen dagegen die Einnahmen im ersten Halbjahr 2011 mit - 1,4 % leicht geringer aus, vor allem weil der von der Bundesbank an den Bundeshaushalt abgeführte Gewinn deutlich niedriger als im Vorjahr war.

Die Ausgaben des Staates stiegen im ersten Halbjahr 2011 nur leicht um 1,9 Milliarden Euro (+ 0,3%) auf 569,5 Milliarden Euro. Der Staat wendete im ersten Halbjahr 2011 insbesondere für Investitionen deutlich mehr auf. So stiegen die Bruttoinvestitionen des Staates um 1,4 Milliarden Euro beziehungsweise 8,1 % auf 18,5 Milliarden Euro. Auch die Ausgaben für staatliche Käufe von Vorleistungsgütern sind gestiegen, und zwar um rund 1,6 Milliarden Euro beziehungsweise 3,0 % auf 56,9 Milliarden Euro. Die Ausgaben des Staates für Käufe von sozialen Sachleistungen wie Arzneimittel oder Krankenhausleistungen haben sich um 2,3 % erhöht. Die Ausgaben für Löhne und Gehälter der beim Staat beschäftigten Arbeitnehmer stiegen um 2,1 %. Deutlich rückläufig waren hingegen die Ausgaben für monetäre Sozialleistungen des Staates (- 2,1 %). Aufgrund der guten Konjunkturlage sind dabei insbesondere die Ausgaben für das Arbeitslosengeld (- 19,4 %), die Arbeitslosengeld (ALG-) II Leistungen (- 12,8!
%) und das Kurzarbeitergeld (- 62,4 %) stark zurückgegangen. Rückläufig waren auch die Ausgaben für vom Staat gewährte Subventionen (- 6,9 %), da die Erstattungen von Sozialversicherungsbeiträgen an Unternehmen durch die Bundesagentur für Arbeit für Beschäftigte in Kurzarbeit wegen der guten Beschäftigungslage weiter abnahm. Die für den deutschen Staat günstigen Zinskonditionen spiegeln sich in den rückläufigen Zinsausgaben (- 3,4 %) wider.

 

 DVV-Konzern befindet sich weiter auf Wachstumskurs

 Ergebnis 2010 um rund 39 Prozent verbessert
 Neue Perspektiven durch strategische Kooperationen
 IT & Telekommunikation als viertes Geschäftsfeld

Mainz/Duisburg, 29. Juli 2011 - 2010 war für die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr, in dem sich die Geschäftsfelder parallel zu der sich nach der Weltwirtschaftskrise erholenden Gesamtkonjunktur positiv entwickelt haben. „Dieser Erfolg zeigt, dass wir mit dem in den vergangenen Jahren eingeschlagenen Kurs der Konsolidierung und des strategischen Wachstums in unseren Kerngeschäften auf dem richtigen Weg sind“, betont Dr. Hermann Janning, Vorsitzender der Geschäftsführung der kommunalen Multi-Holding. Eine wichtige Rolle spielten 2010 in diesem Zusammenhang weitere Effizienzsteigerungen sowie die Entwicklung neuer Vertriebsmodelle und Produkte. Dabei initiierte der Konzern gezielt weitere Kooperationen und vertiefte bestehende strategische Partnerschaften, um sowohl die Wirtschaftlichkeit der eigenen Dienstleistungen zu steigern als sich auch in wichtigen Zukunftsfeldern zu positionieren.

Der Umsatz des Konzerns blieb 2010 mit 831,4 Millionen Euro annähernd auf dem Niveau des Vorjahres (835,7 Millionen Euro). Der erfolgreiche Konsolidierungskurs zeigt sich insbesondere beim Einzelabschluss der Holdinggesellschaft Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH. Sie konnte ihren Verlust von 7,9 Millionen Euro auf 4,8 Millionen Euro um etwa 39 Prozent reduzieren. „In den vergangenen fünf Jahren haben wir unser Ergebnis damit um nahezu 20 Millionen Euro verbessert“, macht Marcus Wittig, Finanzgeschäftsführer der DVV, deutlich. „Eine enorme Leistung, die unmittelbar zur Konsolidierung des Haushalts unserer Eigentümerin, der Stadt Duisburg, beiträgt.“ Die DVV verfolgt damit weiter konsequent den Weg hin zu einem positiven Geschäftsergebnis für das Jahr 2012.

Geschäftsfeld Versorgung

Wesentlich beigetragen zur positiven Entwicklung des Gesamtkonzerns hat das Ergebnis des Geschäftsfelds Versorgung. Dieses verbesserte sich von 40,7 Millionen Euro im Jahr 2009 auf 46,7 Millionen Euro in 2010. Einen wichtigen Anteil daran hat das Wachstum im Energievertrieb. So steigerte die Stadtwerke Duisburg AG trotz des intensiven Wettbewerbs am Markt ihren Stromabsatz von 2009 auf 2010 um rund 300 Millionen Kilowattstunden. „Hohes Wachstum haben wir dabei insbesondere im überregionalen Vertrieb außerhalb Duisburgs erzielt. Unsere Zielsetzung in diesem Bereich konnten wir übertreffen“, erklärt Janning, der auch Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers ist. Besonders erfolgreich ist beispielsweise das Onlineprodukt R(H)EINPOWER: Außerhalb von Duisburg konnten hier seit dem Start des Angebots im Herbst 2009 mittlerweile rund 55.000 Kunden für Strom und Gas gewonnen werden.

Auch im Geschäftskundenbereich konnte das Versorgungsunternehmen zulegen: Hier stieg der Stromabsatz von 900 Gigawattstunden im Jahr 2008 auf 1.200 Gigawattstunden.

Strategisch setzt die DVV im Geschäftsfeld Versorgung auf Kooperationen – insbesondere in den Zukunftsmärkten Erneuerbare Energien und Elektromobilität. So haben die Stadtwerke Duisburg 2010 in Zusammenarbeit mit dem Windanlagenhersteller eviag AG eine erste Windkraftanlage als Pilotprojekt in Grevenbroich in Betrieb genommen. Mit einer Leistung von zwei Megawatt kann diese rund 1.300 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen. Im Rahmen der Kooperation GREEN GECCO ist das Unternehmen zudem an zwei Windparks in Schottland und Schleswig-Holstein beteiligt. GREEN GECCO ist ein Gemeinschaftsprojekt, in dem sich neben den Stadtwerken Duisburg weitere 25 Stadtwerkeunternehmen und die RWE AG zur Realisierung von Großprojekten zusammengeschlossen haben. Bei der Elektromobilität kooperiert der Duisburger Energiedienstleister im Rahmen der smartlab Innovationsgesellschaft mbH mit der Stadtwerke Aachen AG und der Stadtwerke Osnabrück GmbH. Ziel ist es, eine leistungsfähige Infrastruktur an Ladestationen aufzubauen und den Einsatz von effizienten Elektrofahrzeugen voranzutreiben.
Die Stärkung der Strom- und Fernwärmeerzeugung stellt eine weitere zentrale Strategie des Geschäftsfelds Versorgung dar. Neue Entwicklungsmöglichkeiten haben sich durch den Kauf der Steag GmbH ergeben. Gemeinsam mit sechs weiteren Stadtwerkeunternehmen aus dem Ruhrgebiet halten die Stadtwerke Duisburg seit März 2011 51 Prozent an dem Essener Energieunternehmen, das sich zuvor mehrheitlich im Besitz der Evonik Industries AG befand. „Unser Ziel ist es, die Steag als größte kommunale Erzeugungsplattform in Deutschland zu etablieren“, erläutert Dr. Janning, der auch Aufsichtratsvorsitzender der Steag ist. „Perspektivisch wird sich die Steag als Kompetenzzentrum für Energieerzeugung etablieren, das insbesondere Stadtwerkeunternehmen Leistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bietet – von der Brennstoffbeschaffung über die Erzeugung bis hin zum Vertrieb.“ Im Fokus steht dabei auch der Ausbau der Erzeugung auf Basis regenerativer Energien.
Vor dem Hintergrund des Ausstiegs aus der Atomkraft in Deutschland sieht Dr. Hermann Janning weitere Wachstumsperspektiven für Stadtwerkeunternehmen: „Die dezentrale Stromerzeugung in Deutschland wird künftig eine stärkere Rolle spielen. Die Stadtwerke Duisburg AG ist mit ihrem Kraftwerkspark gut aufgestellt. Dabei setzen wir weiterhin auf effiziente Kraft-Wärme-Kopplung auf Basis von Kohle und Gas – auch als Brückentechnologie hin zu erneuerbaren Energien. In diesem Zusammenhang prüfen wir derzeit die Wirtschaftlichkeit einer Erweiterung des Heizkraftwerks III in Duisburg-Wanheim um eine dritte Gasturbine. Noch dieses Jahr werden wir dazu eine Entscheidung treffen.“

Im Bereich Netzbetrieb hat die Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH ihre Effizienz weiter gesteigert und damit auch die allgemeinen Anforderungen der Bundesnetzagentur im Rahmen der Marktregulierung konsequent umgesetzt. Im Fokus stand zudem die Modernisierung der Netzinfrastruktur, in die der DVV-Konzern im vergangenen Geschäftsjahr rund 30 Millionen Euro investiert hat. Der Umsatz der Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft stieg von 31,5 Millionen Euro im Jahr 2009 auf 35,6 Millionen Euro.

Geschäftsfeld Mobilität

Positiv entwickelt hat sich auch das Geschäftsfeld Mobilität, zu dem insbesondere die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) gehört. Der Verlust sank hier durch effizientere Abläufe und Steigerung der Einnahmen von 44 Millionen Euro 2009 auf 42,7 Millionen Euro. „Damit leistet die DVG einen wichtigen Beitrag zur Konsolidierung des gesamten Konzerns“, betont DVV-Finanzgeschäftsführer Marcus Wittig, der seit 1. Juli 2011 auch Vorstandsvorsitzender des Verkehrsunternehmens ist.

Ein leistungsfähiger und wirtschaftlicher öffentlicher Personennahverkehr in Duisburg steht für den DVV-Konzern an erster Stelle. Um Synergien zu nutzen und Kosten einzusparen, kooperiert die DVG seit 2007 mit der Essener Verkehrs-AG (EVAG) und der Mülheimer VerkehrsGesellschaft mbH (MVG). Im vergangenen Jahr wurde das gemeinsame Tochterunternehmen Via Verkehrsgesellschaft mbH gegründet, das zum Juli 2010 den operativen Nahverkehrsbetrieb in den drei Städten übernommen hat. „Via soll künftig die Kommunen entlasten, indem es zusätzlich zu den vorgesehenen Einsparungen der einzelnen Gesellschaften langfristig jährlich weitere zehn Millionen realisiert“, sagt Wittig. Dies soll einerseits mit Hilfe von technischen Standardisierungen, Zusammenlegung von Werkstätten und Verwaltung geschehen und andererseits, indem Dienstleistungen nicht beauftragt, sondern intern preiswerter erbracht werden. Die Produkt- und Dienstleistungsqualität soll erhalten bleiben und bedarfsgerecht ausgebaut werden, um den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen im Ruhrgebiet besser gerecht zu werden.

Das Geschäftsjahr 2010 stand für die DVG auch im Zeichen der Fortsetzung der Aktion „Qualität kommt an“. Seit 2009 fließen rund zehn Millionen Euro in Maßnahmen zur Steigerung von Service und Sicherheit. So wurde im Sommer das modernisierte Kundencenter am Hauptbahnhof eröffnet. Dieses bietet zusätzliche Bedienplätze, einen komfortablen Wartebereich sowie einen auch außerhalb der Servicezeiten des Centers geöffneten Selbstbedienungsbereich mit Fahrkartenautomaten. Auch die Internetseite www.dvg-duisburg.de hat die DVG im Rahmen der Qualitätskampagne neu gestaltet. Diese bietet nun mehr Service für Fahrgäste und steht auch als mobile Version für Smartphones zur Verfügung. Darüber hinaus installierte die DVG zusätzliche elektronische Fahrgastinformationsanzeigen an Haltestellen.

Die Fahrgeldeinnahmen der DVG im Linienverkehr verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr um rund 900.000 Euro auf 44,4 Millionen Euro. Diese Steigerung ist insbesondere auf Maßnahmen zur Einnahmensicherung zurückzuführen, da im Geschäftsjahr keine Tariferhöhung im Bereich des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr erfolgte. Eine zentrale Maßnahme in diesem Zusammenhang stellte im vergangenen Jahr die Einführung der elektronischen Ticketkontrolle in Bussen dar, durch die das Unternehmen deutlich mehr Schwarzfahrer überführen konnte.

Investiert hat die DVG auch in die Sicherheit in Bus und Bahn: Im Rahmen der Aktion „Null Toleranz“ setzt die DVG seit Mitte März 2011 zusätzliche Sicherheitskräfte in ihren Fahrzeugen ein. Sie zeigen Präsenz und sollen so Pöbeleien oder gewalttätigen Übergriffen auf Fahrgäste und das Fahrpersonal vorbeugen. Darüber hinaus weisen sie auf rücksichtsvolles Verhalten in Bus und Bahn hin. Begleitet wird die Aktion durch eine Informationskampagne auf Plakaten, Flyern und im Internet (www.bleibcool.info). „Fahrgäste haben ein Recht darauf, sich in Bus und Bahn sicher und unbelästigt zu fühlen“, betont Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG. „Die DVG toleriert daher keine Gewalt, keine Pöbeleien, keinen Vandalismus und keine Respektlosigkeit in ihren Fahrzeugen und an Haltestellen.“ Bereits nach drei Monaten zieht die DVG eine positive Zwischenbilanz der Aktion, die mindestens bis Ende des Jahres fortgesetzt wird: So ist die Zahl der registrierten Vorfälle von 64 vor dem Einsatz der zusätzlichen Sicherheitsmitarbeiter auf 29 im Zeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juni zurückgegangen.

Geschäftsfeld Services

Nach der 2009 erfolgten Umbenennung der SRD Service- und Reinigungsgesellschaft Duisburg mbH in octeo
MULTISERVICES GmbH hat sich die Konzerngesellschaft 2010 erfolgreich im Wettbewerb positioniert. Die Auftragslage in den acht Geschäftsfeldern Gebäude-, Sicherheits-, Technik-, Personal-, Management-, Grün-, Catering- und Klinik-Service gestaltete sich insgesamt stabil. Die Umsatzentwicklung übertraf deutlich die Planansätze und das Geschäftsjahr konnte mit Umsatzerlösen von insgesamt 29,4 Millionen Euro abgeschlossen werden. Insofern bestätigt sich der strategische Ansatz des Konzerns, der mit der Neupositionierung von octeo verfolgt wird. „Ziel ist es, unter dem neuen Namen der Servicetochter zusätzliches Geschäft durch die Erbringung weiterer Dienstleistungen bei bestehenden Kunden zu generieren und mit innovativen, individuell zugeschnittenen Services Kundensegmente verstärkt außerhalb des Konzerns Stadt Duisburg zu erschließen“, erklärt Dr. Hermann Janning. Hierzu setzt octeo auch auf Kooperationen mit strategischen Partnern. So wurde im vergangenen Geschäftsjahr die Entscheidung getroffen, mit der RGE Servicegesellschaft Essen mbH ein gemeinsames Tochterunternehmen für gebäudenahe Services zu gründen. Ziel der zum 1. Januar 2011 an den Markt gegangenen Gesellschaft akuras GmbH ist, in den Städten Duisburg und Essen sowie deren angeschlossenen städtischen Gesellschaften Spezialleistungen im Bereich der Glas- und Gebäudereinigung zu Marktpreisen anzubieten. Dazu bringen die Partner jeweils vorhandenes Know-how in die neue Gesellschaft ein, um auf dieser Basis gemeinsam individuell auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse ausgerichtete Services zu entwickeln.

Geschäftsfeld IT & Telekommunikation

Mit Beginn des Geschäftsjahres 2011 hat die DVV ein neues Geschäftsfeld IT & Telekommunikation etabliert. Dieses umfasst die Konzerntöchter DU-IT Gesellschaft für Informationstechnologie Duisburg mbH und DCC DuisburgCityCom GmbH, die zuvor dem Geschäftsfeld Services zugeordnet waren. Die DU-IT wird sich künftig verstärkt am Markt der IT- und Telekommunikations¬lösungen im kommunalen Umfeld positionieren. Hierzu bietet das Unternehmen, das seit 2009 neben dem DVV-Konzern auch die Systeme der Stadt Duisburg betreut, fundiertes Know-how in den Bereichen Beratung, Integration und Betrieb von IT- und Telekommunikations-Infrastrukturen an. Die DCC übernimmt die Funktion einer Netzgesellschaft, die sich auf das 1996 begonnene Glasfasergeschäft konzentriert und die Planung, den Bau und die Vermarktung von Hochgeschwindigkeitsnetzen übernimmt. Das von der DCC betriebene Glasfasernetz in Duisburg hat eine Trassenlänge von 140 Kilometern. „Wir sehen ein gutes Wachstumspotenzial für unseren Konzern auf dem IT- und Telekommunikationsmarkt“, prognostiziert Dr. Hermann Janning. „Auf Basis des vorhandenen Know-hows wollen wir hier, auch durch strategische Kooperationen mit Partnern, zusätzliche Aufträge umsetzen.“

Leistungskultur und Veränderungsbereitschaft

Hermann Janning unterstreicht zudem die Rolle der rund 4.400 Beschäftigten in den DVV-Konzerngesellschaften: „Die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns ist ohne die Mitwirkung der Beschäftigten undenkbar.“ Dies betont auch David Karpathy, Personalgeschäftsführer der DVV: „Die Unternehmensstrategie der DVV und ihrer Tochtergesellschaften wurde maßgeblich von den Mitarbeitern getragen: Ohne eine entsprechende Leistungskultur und Veränderungsbereitschaft hätten wir dieses Ergebnis nicht stemmen können.“ Karpathy ist zudem überzeugt, dass die Notwendigkeit zu unternehmerischem Handeln in den Köpfen der Mitarbeiter verankert ist: „Wettbewerbsfähigkeit, die Notwendigkeit zu Effizienzsteigerungen und marktorientierte Flexibilitätsanforderungen kann man nur erzielen, wenn die Mannschaft mitspielt.“


Von links: David Karpathy (Personalgeschäftsführer), Dr. Hermann Janning (Vorsitzender der Geschäftsführung), Marcus Wittig (Finanzgeschäftsführer)
 

DVV kauft 20-prozentigen E.ON-Anteil an der Stadtwerke Duisburg AG: „Ein Stück unabhängiger geworden.“

Mainz/Duisburg, 15. Juli 2011 - Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) besitzt seit heute 80 Prozent der Anteile an ihrer Tochtergesellschaft Stadtwerke Duisburg AG. Möglich wurde dies durch Ankauf von weiteren 20 Prozent der Anteile an dem Energieversorgungsunternehmen, die bislang von der E.ON Ruhrgas International GmbH gehalten wurden. E.ON trennte sich im Rahmen ihrer Konzernstrategie von der Stadtwerke-Beteiligung. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.
„Mit dem heutigen Closing sind wir ein Stück unabhängiger geworden und können uns nun ganz darauf konzentrieren, die strategischen Optionen der Transaktion in aller Ruhe zu betrachten“, sagt Dr. Hermann Janning, Vorsitzender der Geschäftsführung der DVV-Konzerngesellschaft. Marcus Wittig, Geschäftsführer Finanzen der DVV ergänzt: „Der Anteilsrückkauf erfolgte mit dem Ziel, in den kommenden Jahren die strategische Weiterentwicklung der Stadtwerke Duisburg AG auszugestalten, um dadurch zu einer stetigen und nachhaltigen Ergebnisverbesserung beitragen zu können.“

Der Rückkauf des im Dezember 2000 an die Ruhrgas Energie Beteiligungs-AG, die später von E.ON übernommen wurde, veräußerten Anteils wurde möglich durch die Veräußerung der Thüga AG, in der Beteiligungsaktivitäten der E.ON gebündelt waren. Die DVV machte das ihr vertraglich zustehenden Recht der Rückübertragung der Anteile an die E.ON Ruhrgas geltend und legte damit den Grundstein für die heutige Transaktion. Neben der DVV hält die RWE Deutschland AG eine Beteiligung von weiteren 20 Prozent an der Stadtwerke Duisburg AG.
Die Stadtwerke Duisburg AG zählt zu den großen Stadtwerkeunternehmen in Deutschland. In drei eigenen Kraftwerken am Standort Duisburg wurden im vergangenen Jahr 2.280 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Rund 1.100 Mitarbeiter sind in dem Unternehmen beschäftigt. Gemeinsam mit sechs anderen Versorgungsunternehmen aus der Rhein-Ruhr-Region hält die Stadtwerke Duisburg AG 51 Prozent der Anteile am fünftgrößten deutschen Stromversorger, der Steag GmbH.
Der DVV-Konzern ist ein Multidienstleistungskonzern, der in den Geschäftsfeldern Versorgung, Mobilität, Services sowie IT und Telekommunikation tätig ist. Mit rund 4.400 Mitarbeitern erwirtschaftete er in 2010 einen Außenumsatz von über 800 Millionen Euro.
 

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