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IHK-Finanzierungssprechtag: Weichen für Liquidität und Wachstum
stellen - Termin für vertrauliche Einzelberatung vereinbaren |
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Duisburg, 17. März 2011 - Die
konjunkturellen Bedingungen für eine Ausweitung der
Unternehmensaktivitäten sind vielversprechend. Neuer Raum für
Investitionen, Verbesserung der Liquidität und der Erhalt der
Wachstumsfähigkeit – fachkundige Beratung zu diesen Themen ist
besonders stark gefragt. In vertraulichen Gesprächen bietet die
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve
Betrieben ihre Hilfe an, und zwar am Donnerstag, 24. März, in der
IHK-Hauptgeschäftsstelle, Duisburg.
Das Land Nordrhein-Westfalen, der Bund, die KfW-Mittelstandsbank und
die Europäische Union unterstützen Unternehmen mit einer Menge
verschiedener Förderprogramme. Darunter auch solche, die durch
öffentliche Bürgschaften wichtige Hilfestellung bei unzureichenden
Sicherheiten geben können. Aufgrund der Vielzahl der Angebote
verlieren viele Unternehmer aber schnell die Orientierung, wenn es
um die passgenaue Finanzierung ihres Vorhabens geht. Hier setzt der
Sprechtag der IHK an. In Kooperation mit der NRW.Bank, der
Förderbank des Landes, beraten und informieren Experten Unternehmen
in vertraulichen Einzelgesprächen über die für sie in Frage
kommenden Finanzierungsmöglichkeiten. |
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2,1% weniger Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2010 |
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Duisburg, 10. März 2011 - Im
Jahr 2010 meldeten die deutschen Amtsgerichte 31 998
Unternehmensinsolvenzen. Die Zahl der Insolvenzen von Unternehmen
sank damit um 2,1% gegenüber 2009. Im Krisenjahr 2009 hatten die
Unternehmensinsolvenzen erstmals seit dem Jahr 2003 wieder
zugenommen (+ 11,6%). Im Jahr 2003 hatten sie mit 39 320 Fällen
ihren bisherigen Höchststand.
Die Verbraucherinsolvenzen nahmen im Jahr 2010 zu. Sie stiegen auf
108 798 Fälle - das waren 7,6% mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2009 lag
die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 3,0% höher als im Jahr 2008.
Allerdings waren die Verbraucherinsolvenzen im Jahr 2008 zum ersten
Mal seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999 zurückgegangen
(- 7,1% gegenüber 2007).
Die Insolvenzen von Personen, die früher einer selbstständigen
Tätigkeit nachgegangen sind, lagen mit 23 065 Fällen um 6,4% unter
dem Vorjahresniveau. Bei den ehemals selbstständig Tätigen ist
bereits eine Insolvenz des Unternehmens vorausgegangen. Für sie
gilt, wie für Verbraucher, die Möglichkeit der Restschuldbefreiung
und der Stundung der Verfahrenskosten.
Die Gesamtzahl aller Insolvenzen einschließlich der 2 783
Nachlassinsolvenzen und der 1 814 Insolvenzen von natürlichen
Personen, die als Gesellschafter größerer Unternehmen von einer
Insolvenz betroffen waren, belief sich im Jahr 2010 auf 168 458
Fälle (+ 3,4% gegenüber 2009).
Die Gerichte bezifferten die voraussichtlichen Forderungen der
Gläubiger im Jahr 2010 auf rund 39,0 Milliarden Euro. Im Jahr 2009
beliefen sich die Forderungen auf 85,0 Milliarden Euro. Dies war die
bisher höchste Forderungssumme und war auf die Insolvenzen einiger
wirtschaftlich bedeutender Unternehmen zurückzuführen. Zum Zeitpunkt
des Insolvenzantrages waren im Jahr 2010 insgesamt rund 131 000
Personen bei den insolventen Unternehmen beschäftigt. Im Jahr 2009
waren knapp 251 000 Arbeitnehmer von Insolvenzen betroffen.
Allerdings konnten die Gerichte in beiden Jahren bei etwa 16% der
insolventen Unternehmen keine Angaben über die Zahl der betroffenen
Beschäftigten machen.
Im Dezember 2010 wurden 2 534 Insolvenzen von Unternehmen (- 1,9%)
und 8 727 Insolvenzen von Verbrauchern gemeldet (+ 0,8%). Insgesamt
registrierten die Gerichte 13 454 Insolvenzen, das waren 1,0%
weniger als im Dezember 2009.
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Schienengüterverkehr 2010: Vorjahresverluste zum Teil ausgeglichen |
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Duisburg, 28. Februar 2011 - Im
Jahr 2010 wurden insgesamt 355,7 Millionen Tonnen Güter auf dem
deutschen Schienennetz transportiert, wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt. Nach dem Einbruch im Jahr 2009 mit einem
Rückgang von 15,9% ist der Gütertransport im Jahr 2010 mit + 14,0%
gegenüber dem Vorjahr so stark wie nie zuvor gestiegen. Er
unterschritt aber den bisherigen Höchstwert des Jahres 2008 von
371,3 Millionen Tonnen um 4,2%.
Der Binnenverkehr erreichte 2010 mit 242,1 Millionen Tonnen (+ 14,9%
gegenüber 2009) als einzige Hauptverkehrsbeziehung ein höheres
Ergebnis als im Jahr 2008. Bei den Verkehren mit Auslandsbezug ist
der Empfang aus dem Ausland mit + 17,8% gegenüber dem Vorjahr
besonders stark gewachsen. Hier wie auch beim grenzüberschreitenden
Versand und beim Durchgangsverkehr konnte trotz Zunahmen das Volumen
von 2008 noch nicht wieder erreicht werden.
Mit Ausnahme von landwirtschaftlichen Erzeugnissen (- 3,2%) und
anderen Nahrungsmitteln (- 13,5%) stieg das Transportvolumen aller
Güterarten im Jahr 2010 an. Die Produktkategorie Eisen und
NE-Metalle hat mit + 39,4% das größte Plus verzeichnet. Allerdings
waren diese Güter im Vorjahr besonders stark eingebrochen, sodass im
Jahr 2010 die Verluste noch nicht wieder ausgeglichen wurden. Einige
Güterabteilungen haben 2010 hingegen den Wert von 2008 bereits
wieder erreicht beziehungsweise diesen leicht überstiegen. Dazu
zählen unter anderem Steine und Erden (+ 3,0% gegenüber 2009) und
chemische Erzeugnisse (+ 6,3% gegenüber 2009).
Die Transportleistung stieg um 12,0% auf 107,3 Milliarden
Tonnenkilometer und entsprach damit nahezu dem Wert von 2006 (107,0
Milliarden Tonnenkilometer). 2010 wurden Güter durchschnittlich 302
Kilometer weit befördert, die Transportweite ist damit im Vergleich
zum Vorjahr um 1,8% gesunken.
Im Containerverkehr wurden insgesamt 5,6 Millionen TEU (Twenty Foot
Equivalent Unit) transportiert, im Vergleich zum Vorjahr entsprach
das einer Zunahme von 10,6%. Containertransporte erreichten damit
das Volumen, das schon im Jahr 2007 erzielt wurde.
Güterverkehr der Eisenbahnen in
Deutschland 2010
Hauptverkehrsverbindungen/
Güterabteilungen |
2010 |
2009 |
Veränderung in % |
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1)
Ein
TEU
(Twenty Foot Equivalent Unit)
entspricht einem 20-Fuß-Container. |
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1 000 Tonnen |
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Transportierte Güter insgesamt |
355 715 |
312 087 |
14,0 |
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Hauptverkehrsverbindungen |
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Binnenverkehr |
242 073 |
210 722 |
14,9 |
|
Versand in das Ausland |
45 117 |
41 779 |
8,0 |
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Empfang aus dem Ausland |
52 089 |
44 231 |
17,8 |
|
Durchgangsverkehr |
16 437 |
15 356 |
7,0 |
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Güterabteilungen |
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Landwirtschaftliche Erzeugnisse und Ähnliches |
8 571 |
8 853 |
– 3,2 |
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Andere Nahrungsmittel |
2 768 |
3 199 |
– 13,5 |
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Feste mineralische Brennstoffe |
45 939 |
40 682 |
12,9 |
|
Mineralölerzeugnisse und Ähnliches |
39 114 |
38 912 |
0,5 |
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Erze, Metallabfälle |
31 942 |
26 311 |
21,4 |
|
Eisen,
NE-Metalle |
60 408 |
43 329 |
39,4 |
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Steine und Erden |
42 671 |
41 412 |
3,0 |
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Düngemittel |
6 887 |
5 186 |
32,8 |
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Chemische Erzeugnisse |
26 597 |
25 033 |
6,3 |
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Andere Halb- und Fertigerzeugnisse |
19 005 |
17 175 |
10,7 |
Besondere Transportgüter (einschließlich
unbekannte Güterarten) |
71 812 |
61 997 |
15,8 |
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Millionen Tonnenkilometer |
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Transportierte Güter insgesamt |
107 317 |
95 834 |
12,0 |
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|
1 000
TEU
1) |
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Container/Wechselbehälter |
5 615 |
5 078 |
10,6 |
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McDonald's Deutschland plant 20 bis 30 Neueröffnungen |
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Duisburg, 23. Februar 2011 -
McDonald's Deutschland will dem vernehmen nach im laufenden Jahr 20
bis 30 neue Restaurants eröffnen. "Wir fokussieren uns bei der
Expansion weiterhin auf hochwertige Standorte mit außergewöhnlichem
Potenzial", sagte Deutschland-Chef Bane Knezevic gestern auf der
Bilanzpressekonferenz in München. Beispiele seien neue Restaurants
an den Hauptbahnhöfen von Duisburg und Dortmund, ergänzte ein
McDonald's-Sprecher auf TD-Anfrage. Anstehende Schließungen seien im
genannten Expansionsziel für 2011 bereits berücksichtigt, so der
Sprecher weiter. Im vergangenen Jahr eröffnete die Fast-Food-Kette
hierzulande 25 Filialen (zwölf Schließungen bereits abgezogen), und
zwar vor allem an Flughäfen und Bahnhöfen.
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Herausragende Entwicklung der Übernachtungszahlen im
Kultturhauptstadtjahr - Gleichartig positiver Trend für 2011 nicht
zu erwarten |
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Duisburg, 22. Februar 2011 - Eine
insgesamt hervorragende Entwicklung ist aus Sicht der Duisburg
Marketing Gesellschaft das Ergebnis der Übernachtungsstatistik im
Kulturhauptstadtjahr 2010. Mit insgesamt 408.887 Übernachtungen
konnte erstmals die Schwelle von 400.000 Übernachtungen
überschritten werden. Für das Gesamtjahr 2010 entspricht dies einem
Zugewinn der Übernachtungsgäste von 12,5% und einem Gewinn an
Übernachtungen von 13,1% gegenüber dem Jahr 2009. Beide Zahlen
liegen deutlich über den Durchschnittszahlen von
Nordrhein-Westfahlen, die einen Zuwachs bei den Übernachtungsgästen
von 7,7% bei einer Steigerung der Übernachtungen von 4,7% aufweisen.
Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing Gesellschaft, ist
über die Gesamtjahresbilanz hoch erfreut: „Manch einer hat vor dem
Kulturhauptstadtjahr gezweifelt, ob dieses wirklich zu einer
deutlichen Steigerung der Übernachtungs- und Gästezahlen führen
kann. Das Gesamtergebnis des Jahres 2010 muss nun auch den letzten
Skeptiker überzeugen: Investitionen in Kulturangebote und auch
touristische Infrastrukturen zahlen sich aus. Sie bewirken massive
Umsätze in verschiedenen Wirtschaftsbranchen wie der Hotellerie, der
Gastronomie, dem Taxigewerbe und weiteren touristischen
Leistungsgewerben.“
Sehr erfreut ist die DMG auch über die überproportional stark
steigende Zahl ausländischer Gäste. Die Steigerung um 20,4% bei den
ausländischen Gästen zeige deutlich, dass die Kulturhauptstadt auch
international wahrgenommen worden sei. Insgesamt sei die positive
Entwicklung auch der verbesserten allgemeinwirtschaftlichen
Situation geschuldet. Da nach wie vor der überwiegende Teil der
Übernachtungen aus dem Segment Geschäftstourismus stammen würde,
wäre das positive Jahresergebnis bei einer schlechteren
gesamtwirtschaftlichen Situation nicht erreichbar gewesen. Das
Kulturhauptstadtjahr sei jedoch auch Initiator für
Geschäftsreisetourismus gewesen, da sich auch Kongressveranstalter
verstärkt einen Tagungsort in der Kulturhauptstadtregion gesucht
hätten.
Unzufrieden ist die DMG mit der Entwicklung zum Jahresende. Nach dem
schon äußerst schlecht verlaufenen November hat sich auch der
Dezember erneut völlig entgegengesetzt zur Landesentwicklung und zur
Entwicklung der umliegenden Städte der Region dargestellt. Während
in Nordrhein-Westfalen ein Zugewinn der Übernachtungsgäste von 7,3%
verzeichnet wird und daraus eine Steigerung der Übernachtungen um
6,4% durch das Landesamt für Statistik ermittelt worden ist,
verläuft die Entwicklung in Duisburg genau entgegengesetzt. In
Duisburg wurde eine Verringerung der Übernachtungsgäste um 12,4%
gegenüber dem Vorjahr festgestellt, was sich in einer Verringerung
der getätigten
Übernachtungen um 18,6% niederschlägt. Genau wie der Monat November
2010 verlaufe dies genau entgegengesetzt zum Trend der umliegenden
Städte.
DMG Geschäftsführer Uwe Gerste: „Nachdem dieser Negativtrend nun im
zweiten Monat festgestellt werden muss, spricht immer mehr dafür,
dass die Entwicklung im Zusammenhang mit der seit November 2010 in
Duisburg erhobenen Übernachtungsabgabe steht. In dieser Einschätzung
werden wir von den Duisburger Hoteliers bestärkt, die uns massiv von
der Gästeflucht in umliegende Städte berichten. Aus Sicht der
Hoteliers hat sich diese Entwicklung auch im Januar 2011
fortgesetzt, als während einer wichtigen Leitmesse, der Boot in
Düsseldorf, die Übernachtungsanfragen geringer ausfielen, als in den
Vorjahren. Wenn sich diese Entwicklung im Jahr 2011 fortsetzen
sollte, wird auch der Eurovision Song Contest in Düsseldorf für die
Übernachtungsstatistik des Jahres 2011 nur eine positive Facette und
ein erneutes Überschreiten von 400.000 Übernachtungen in Duisburg
nicht realisierbar sein.“
Gegensteuerungsmaßnahmen, wie sie in anderen Städten ergriffen
worden sind und bei denen z.B. auf die Erhebung der
Übernachtungsabgabe für Geschäftsreisende verzichtet wird, sind
bislang in Duisburg nicht erkennbar. |
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NRW-Minister Voigtsberger besuchte Lenkungskreis, |
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Duisburg, 17. Januar 2011 -
NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger nahm die Gelegenheit
wahr, mit Duisburgs Oberbürgermeister, den Landräten der Kreise
Wesel und Kleve, Präsident und Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve,
Vertretern des DGB, der Unternehmerverbände, der Handwerkskammer und
der Arbeitsagenturen spannende Themen zu diskutieren:
Von Hafenkooperation über Fachkräftesicherung bis Machbarkeitsstudie
"BehindertenTourismus"
Für den Lenkungskreis, der im Rahmen der Regionalagentur NiederRhein
die gemeinsamen wirtschafts- und arbeitspolitischen
Entwicklungslinien Duisburgs und der Kreise Wesel und Kleve
absteckt, fasste Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Vorsitzender des
Lenkungskreises, zusammen: "Die Region NiederRhein besetzt für die
nächsten zwei Jahre zukunftsweisende Themen, die dabei helfen, den
Strukturwandel weiter bewältigen zu können. Es kommt jetzt darauf
an, zusätzliche innovative Akzente zu setzen. Dafür brauchen wir die
Unterstützung des Landes."
Die Zusammenarbeit am Niederrhein hat eine lange Tradition. Vor über
20 Jahren hat die Region ein erstes fachübergreifendes
Entwicklungskonzept vorgelegt. Seither wird eine intensive
Zusammenarbeit - auch vor dem Hintergrund des Strukturwandels,
praktiziert.
Mit Blick auf die Zukunft hat die Landesregierung die Region
NiederRhein bei einem weiteren, umsetzungsorientierten
Strategiekonzept unterstützt. Das nun vorliegende Regionale
Entwicklungskonzept "Zukunftsinitiative Kompetenzregion NiederRhein
11" zielt darauf ab, die Kompetenzfelder Verkehr und Logistik, Neue
Werkstoffe, Stahl, Chemie, Umwelt und Energie, Tourismus,
Agrobusiness/Food weiter auszubauen und erfolgreiche Initiativen,
wie etwa im Agrobusiness oder im Logistik-Sektor, fortzuführen.
Landeswirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger:"lch begrüße die
hier in der Region NiederRhein entwickelten Initiativen sehr, denn
sie fügen sich hervorragend in die Strukturpolitik der
Landesregierung ein. Wir wollen unsere Kräfte in Leitmärkten
bündeln, in denen unsere Wirtschaft besondere Stärken aufweist.
Diese Stärken sind auch im Regionalen Entwicklungskonzept der Region
NiederRhein in besonderer Weise berücksichtigt."
Die Region NiederRhein plant nunmehr die Umsetzung der in dem
Regionalen Entwicklungskonzept vereinbarten Projektinitiativen:
Organisationsentwicklung Hafenkooperation
Gewerbeflächenforum NiederRhein
Technologie- und Bildungsregion NiederRhein
Standortmarketing Duisburg 2027
Fachkräftemonitoring NiederRhein
Initiative zur Stärkung der Frauenerwerbsbeteiligung
"Die Landesregierung und die Europäische Union werden die Region
NiederRhein mit bis zu 600.000 € aus dem Regionalbudget
unterstützen, die wir für eine Dauer von zwei Jahren bereitstellen.
Wir haben lokale und regionale Kooperationen zu einem Schwerpunkt
unserer Politik erhoben. Deshalb freuen wir uns über diesen Ausbau
der regionalen Kooperation in der Region NiederRhein und werden
diese auch weiterhin konstruktiv begleiten", so Minister
Voigtsberger.

Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der
Regionalagentur NiederRhein; Dr. Ansgar Müller, Landrat Kreis Wesel;
Adolf Sauerland, Oberbürgermeister Stadt Duisburg; Harry K.
Voigtsberger, Minister für Wirtschaft Energie Bauen Wohnen und
Verkehr des Landes NRW; Burkhard Landers, Präsident Niederrheinische
IHK; Wolfgang Spreen, Landrat Kreis Kleve; Dr. Stefan Dietzfelbinger,
Hauptgeschäftsführer Niederrheinische IHK |
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IHK-Finanzierungssprechtag am 27. Januar - Impulse für
weiteres Wachstum setzen |
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Duisburg, 21. Januar 2011 - Die
wirtschaftlichen Bedingungen für eine Ausweitung der
Unternehmensaktivitäten sind hervorragend. Neuer Raum für
Investitionen, Verbesserung der Liquidität und der Erhalt der
Wachstumsfähigkeit – fachkundige Beratung zu diesen Themen ist
besonders stark gefragt. In vertraulichen Gesprächen bietet die
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve
Betrieben ihre Hilfe an, und zwar am Donnerstag, 27. Januar, in der
IHK-Hauptgeschäftsstelle, Duisburg.
Das Land Nordrhein-Westfalen, der Bund, die KfW-Mittelstandsbank und
die Europäische Union unterstützen Unternehmen mit einer Menge
verschiedener Förderprogramme. Darunter auch solche, die durch
öffentliche Bürgschaften wichtige Hilfestellung bei unzureichenden
Sicherheiten geben können. Aufgrund der Vielzahl der Angebote
verlieren viele Unternehmer aber schnell die Orientierung, wenn es
um die passgenaue Finanzierung ihres Vorhabens geht. Hier setzt der
Sprechtag der IHK an. In Kooperation mit der NRW.Bank, der
Förderbank des Landes, beraten und informieren Experten Unternehmen
in vertraulichen Einzelgesprächen über die für sie in Frage
kommenden Finanzierungsmöglichkeiten.
Ab sofort können für den Finanzierungssprechtag Termine für die
vertrauliche Einzelberatung vereinbart werden. Nähere Information
und Anmeldung zum kostenlosen IHK-Sprechtag unter Telefon 0203
2821-435 (Markus Nacke) oder per E-Mail an
nacke@niederrhein.ihk.de.
NRW-Bauproduktion im November 2010 um 6,5
Prozent gestiegen
Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im
November 2010 um 6,5 Prozent höher als im November 2009. Wie
Information und Technik Nordrhein- Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, stieg dabei die Bauleistung sowohl im Hochbau
(+7,0 Prozent) als auch im Tiefbau (+5,9 Prozent).
Innerhalb des Hochbaus ermittelten die Statistiker
Produktionssteigerungen im öffentlicher Hochbau (+10,4 Prozent), im
gewerblichen und industriellen Hochbau (+7,5 Prozent) und im
Wohnungsbau (+5,5 Prozent). Im Bereich des Tiefbaus stieg die
Bauleistung im gewerblichen und industriellen Tiefbau (+13,0
Prozent) und im Straßenbau (+4,3 Prozent), während und im sonstigen
öffentlichen Tiefbau (-2,2 Prozent) das Ergebnis von November 2009
nicht erreicht wurde. (IT.NRW) |
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Einzelhandelsumsatz 2010 voraussichtlich real um rund 1,5%
höher |
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Duisburg, 11. Januar 2011 -
Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im letzten Jahr
nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes nominal zwischen 2,5%
und 2,7% mehr um als im Jahr 2009. Inflationsbereinigt dürfte der
Umsatz zwischen 1,3% und 1,6% über dem Vorjahreswert liegen.
Diese Schätzung basiert auf den Umsätzen der Monate Januar bis
November 2010, die nominal 2,5% und real 1,3% höher waren als im
vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Im November 2010 erzielte der Einzelhandel in Deutschland nach
vorläufigen Ergebnissen aus sieben Bundesländern nominal 3,8% und
real 2,0% mehr Umsatz als im November 2009. Allerdings hatte der
November 2010 mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der
November 2009. Im Vergleich zum Oktober 2010 ist der Umsatz im
November 2010 unter Berücksichtigung von Saison- und
Kalendereffekten nominal um 1,9% und real um 2,4% gesunken. Aufgrund
der Schätzanteile in den Daten werden sich die Werte für November
2010 voraussichtlich noch erhöhen.
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte
im November 2010 nominal 2,3% mehr und real 0,2% weniger um als im
November 2009. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten,
SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal um 2,5% höher und
real um 0,1% niedriger als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel
mit Lebensmitteln wurde nominal 0,1% und real 2,1% weniger als im
November 2009 umgesetzt.
Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln erzielte im November 2010
nominal und real höhere Umsätze als im Vorjahresmonat (nominal +
4,7%, real + 3,5%). Hier lagen in allen sechs Unterbranchen die
Umsätze nominal und real über den Werten des Vorjahresmonats. |
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DKT Duisburg erhöht Effizienz und Leistungsfähigkeit auf dem
Logportgelände Installation zweiten Portalkrans Frühjahr 2011 |
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Duisburg, 3. Januar 2011 - Die
Bertschi-Gruppe plant die Inbetriebnahme eines zweiten Portalkranes
für das im Dezember 2009 eröffnete Duisburg Kombiterminal (DKT). Der
Künz - Kran mit einer Spannweite von 66,5 m soll ab Mai / Juni 2011
die Effizienz des DKT auf dem Logport-Gelände in
Duisburg-Rheinhausen deutlich erhöhen. Die dreimonatige Installation
wird voraussichtlich im März 2011 beginnen. Dank des zweiten
Portalkrans werden dann nach Inbetriebnahme bis zu 140.000 Umschläge
jährlich möglich sein. Die Investition trägt der positiven
Entwicklung der Logistik-Drehscheibe DKT im größten Binnenhafen der
Welt Rechnung.
„Seit wir vor knapp zwölf Monaten an den Start gegangen sind, haben
sich trotz der Auswirkungen der Wirtschaftskrise die Umschlagsmengen
bei uns kontinuierlich gesteigert. Für die Zukunft können wir
ebenfalls mit einer Ausweitung der Aktivitäten im DKT rechnen“, sagt
Dirk Knüppel, Geschäftsführer des DKT Terminal Duisburg. Schritt für
Schritt entwickele sich das DKT zu einem wichtigen Hub im Netzwerk
der kombinierten Verkehre weiter. Die Investition in höhere
Flexibilität und einen schnelleren Service sei eine logische Folge
dieser Entwicklung, so Dirk Knüppel.
Mit der Fertigstellung der Arbeiten erhöht sich die Flexibilität des
Terminals. Ebenfalls von Bedeutung ist die Backup-Funktion des
zweiten Portalkrans. Bei Kranstörungen kann zudem der
Terminalbetrieb aufrecht erhalten werden.
Der neue Portalkran befindet sich bereits in Produktion. Die
zahlreichen Einzelteile erreichen im März 2011 das DKT auf dem
Logport - Gelände. Bis zur Inbetriebnahme sind drei weitere Monate
vorgesehen. Dirk Knüppel: „Wir gehen davon aus, dass während der
Installation und Inbetriebnahme der operative Terminalbetrieb kaum
tangiert wird.“
Bereits beim Bau des Terminals im Jahr 2009 hatte das Schweizer
Unternehmen alle Voraussetzungen für eine reibungslose Erweiterung
der Umschlagkapazitäten geschaffen. Die Kranfundamente und
Trafostation sind so ausgeführt, dass bis zu drei Portalkrane die
Terminalfläche bedienen können.
„Von dieser Voraussicht profitieren wir nun, denn die Arbeiten im
Frühjahr können nun quasi geräuschlos von statten gehen“, erläutert
Dirk Knüppel.
Die größte Kombiterminal-Investition in der Firmengeschichte von
Bertschi verfügt auf 60.000 m² (plus 40.000 m² Erweiterungsflächen)
über ausreichende Flächen für den Container- Umschlag und die
Lagerung. Dazu gehören sechs Gleise, je eine Fahr- und Ladespur
sowie acht Container-Abstellspuren mit einer Länge von je 470
Metern. Der erste Portalkran verfügt über eine Spannweite von 66
Metern. Unter dem Kran besteht die Lagermöglichkeit für 1.800 TEU.
Die Anlage ist vollautomatisiert und über das IT-System Galaxy
direkt mit dem Büro auf dem Gelände verbunden. Beladene
ADR-Einheiten können auf dem Terminal zwar nicht gelagert, aber
umgeschlagen werden. Leere ADR–Container können unter Einhaltung der
Störfallverordnung seit März 2010 eingelagert werden.
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Zahl der Erwerbstätigen
erreicht im Jahr 2010 neuen Höchststand |
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Duisburg, 3. Januar 2011 - Im Durchschnitt des Jahres 2010 waren rund 40,37 Millionen Personen
mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Wie das Statistische
Bundesamt nach ersten vorläufigen Berechnungen weiter mitteilt,
entspricht dies im Vorjahresvergleich einer Zunahme um 197 000
Personen oder 0,5%. Damit erreichte die Zahl der Erwerbstätigen im
Jahr 2010 in Deutschland einen neuen Höchststand. Diese Entwicklung
ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Erwerbstätigenzahl auch
im Jahr 2009 trotz des kräftigen Einbruchs der Wirtschaftsleistung
nur relativ moderat um 45 000 Personen unter den bisherigen
Höchststand aus dem Jahr 2008 gesunken war.
Nach vorläufigen Schätzungen auf Basis der Arbeitskräfteerhebung
sank die Zahl der Erwerbslosen (nach international vergleichbarer
Definition) im Jahresdurchschnitt 2010 in Deutschland um 297 000
Personen (- 9,2%) auf 2,93 Millionen. Die Zahl der aktiv am
Arbeitsmarkt verfügbaren Erwerbspersonen, definiert als Summe von
Erwerbstätigen und Erwerbslosen, verminderte sich damit im Vergleich
zum Vorjahr um 100 000 Personen auf 43,3 Millionen. Die
Erwerbslosenquote, die den Anteil der Erwerbslosen an der Gesamtzahl
der Erwerbspersonen misst, sank von 7,4% im Jahr 2009 auf 6,8% im
Jahresdurchschnitt 2010.
Die rasche Erholung der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr
begünstigte insbesondere die Entwicklung der Zahl der Arbeitnehmer.
Einhergehend mit dem Abbau der Kurzarbeit wuchs die Zahl der
Arbeitnehmer mit Wohnort in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2010
kräftig, und zwar um 190 000 Personen (+ 0,5%) auf rund 35,95
Millionen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender
Familienangehöriger stieg im selben Zeitraum leicht um 7 000
Personen (+ 0,2%) auf rund 4,42 Millionen.
Mit Arbeitsort in Deutschland waren im Durchschnitt des Jahres 2010
nach den ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes rund 40,48 Millionen Personen erwerbstätig - das waren
212 000 Personen oder 0,5% mehr als ein Jahr zuvor. Die Differenz
zwischen der Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort und der Zahl der
Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erklärt sich durch den
Saldo der erwerbstätigen Ein- und Auspendler über die Grenzen
Deutschlands (Pendlersaldo). Im Jahresdurchschnitt 2010 betrug der
Pendlersaldo, das heißt der positive Saldo aus der Zahl der
Erwerbstätigen, die nach Deutschland zur Arbeit pendeln und der Zahl
der Erwerbstätigen, die ins Ausland pendeln, 115 000 Personen. Der
Einpendlerüberschuss lag damit um 15 000 Personen höher als im
Durchschnitt des Jahres 2009.
Nach Wirtschaftsbereichen betrachtet entwickelte sich die Zahl der
Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland im Jahr 2010 sehr
unterschiedlich. In der Summe der Dienstleistungsbereiche nahm die
Erwerbstätigkeit im Jahresdurchschnitt um 330 000 Personen (+ 1,1%)
gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Ein Teil dieses Anstiegs entfiel
auf die den unternehmensnahen Dienstleistungen zuzuordnende
Zeitarbeitsbranche. Ebenfalls Beschäftigungsgewinne konnte das
Baugewerbe verzeichnen. Dort wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im
Jahr 2010 um durchschnittlich 30 000 Personen (+ 1,4%), während es
im übrigen Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) weitere
Beschäftigungsverluste gab. Allerdings fielen diese im Jahr 2010 mit
einem Minus von 136 000 Personen (- 1,7%) kleiner aus als ein Jahr
zuvor (2009: - 230 000 Personen oder - 2,9%). In der Land- und
Forstwirtschaft sowie Fischerei lag die Zahl der Erwerbstätigen im
Jahr 2010 um 12 000 Personen (- 1,4%) unter dem Vorjahresergebnis.
Neben den kurz- und mittelfristigen konjunkturellen Veränderungen
zeigt sich in der Entwicklung der Erwerbstätigkeit nach
Wirtschaftsbereichen ein längerfristiger Strukturwandel, der sich
auch im Jahr 2010 weiter fortsetzte. So hatten im Jahr 2010 fast
drei Viertel aller Erwerbstätigen in Deutschland ihren Arbeitsplatz
in den Dienstleistungsbereichen. Der Anteil des so genannten
tertiären Sektors an der Gesamtzahl der Erwerbstätigen erhöhte sich
von 59,5% im Jahr 1991 auf 73,5% im Jahr 2010. Spiegelbildlich dazu
verringerten sich in diesem Zeitraum die Erwerbstätigenanteile des
primären und des sekundären Sektors. In der Land- und
Forstwirtschaft waren in den vergangenen fünf Jahren jeweils nur
noch 2,1% aller Erwerbstätigen beschäftigt. 1991 hatte der
Erwerbstätigenanteil des primären Sektors in Deutschland immerhin
noch 3,9% betragen. Im Baugewerbe arbeiteten 2010 lediglich 5,5%
aller Erwerbstätigen, 1991 lag der Anteil bei 7,3%. Am stärksten
verminderte sich seit 1991 das!
Gewicht des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) an der
Gesamtzahl der Erwerbstätigen, und zwar um mehr als zehn
Prozentpunkte von 29,3% im Jahr 1991 auf 18,9% im Jahr 2010. Allein
in den beiden vergangenen Jahren sank der Anteil der produzierenden
Bereiche (ohne Bau) aufgrund der konjunkturbedingten
Beschäftigungsverluste um einen Prozentpunkt. |