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Optimismus: ifo Geschäftsklima im Januar weiter verbessert
Minister Voigtsberger: "Positiver Trend in NRW" |
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Düsseldorf/Duisburg, 1. Februar 2012 – Das
ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft in
Nordrhein-Westfalen hat sich im Januar weiter verbessert. Die
befragten Unternehmen beurteilten ihre Geschäftslage zwar nicht mehr
so günstig wie im Dezember, im Hinblick auf die Entwicklung in den
nächsten sechs Monaten blicken sie aber deutlich zuversichtlicher in
die Zukunft.
„Insgesamt zeigt
sich die nordrhein-westfälische Wirtschaft nach wie vor in einer
sehr guten Verfassung. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist zum
dritten Mal in Folge gestiegen. Die Unternehmen blicken
optimistisch auf die erste Jahreshälfte 2012“, sagte
Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger. „Dem widersprechen
auch die gestern veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen nicht. Der
Anstieg der Arbeitslosigkeit von Dezember 2011 auf Januar 2012
um 0,5 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent ist keine Trendwende am
NRW-Arbeitsmarkt sondern saisonal bedingt. Wir haben die
niedrigste Arbeitslosigkeit in einem Januar seit 1993. Ich bin
überzeugt, dass wir im Frühjahr mit weiterer positiver
Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes rechnen
können.“
Im verarbeitenden
Gewerbe und im Großhandel hat sich das Geschäftsklima merklich
verbessert. Die Industrieunternehmen und der Großhandel
bewerteten ihre aktuelle Geschäftssituation und die Perspektiven
positiver als zuletzt. Dagegen trübte sich im Bauhauptgewerbe
wie auch im Einzelhandel das Geschäftsklima im Januar ein. Die
Firmen in diesen Branchen beurteilten ihre aktuelle Lage wie
auch die kommende Entwicklung skeptischer als im Vormonat.
Die Ergebnisse im
Detail:


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Wirtschaftsgespräch 2012 „Nordrhein-Westfalen – Land voller
Energie“ |
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Düsseldorf/Duisburg, 30. Januar 2012 – „Die Energiewende
kann nur gelingen, wenn wir neben dem weiteren Ausbau der
Erneuerbaren Energien auch die Themen Versorgungssicherheit und
wettbewerbsfähige Energiepreise im Blick behalten. Das bedeutet: Wir
müssen alle vorhandenen Effizienz-potenziale nutzen, die
Infrastruktur erneuern und in ein intelligentes Leitungsnetz
umwandeln“, sagte Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger im
Düsseldorfer Ständehaus vor rund 600 Teilnehmern aus Wirtschaft,
Politik, Wissenschaft und Verbänden.
„Wir müssen hier massiv ausbauen sowie alle Möglichkeiten Energie zu
speichern im industriellen Maßstab umsetzen.“
Die Landesregierung hat den Gesetzgebungsprozess rund um die
Energiewende im vergangenen Jahr intensiv begleitet. Sie wird auch
in den kommenden Monaten die deutsche Energiepolitik aktiv mit
gestalten. Bis der Umbau vollzogen sei, brauche man die Flankierung
durch fossile Energieträger in hochmodernen, flexiblen,
konventionellen Kraftwerken möglichst in Kraft-Wärme-Kopplung, so
Voigtsberger.
Nordrhein-Westfalen nimmt eine Schlüsselrolle beim Umbau der
Energieversorgung ein. Die NRW-Industrie ist enger als in vielen
anderen Bundesländern mit der Energiewirtschaft verbunden: In NRW
werden 30 Prozent des gesamten Stroms produziert, aber auch 40
Prozent des Energiebedarfs der Industrie in Deutschland abgenommen.
Mehr als 200.000 Beschäftigte arbeiten in energieintensiven
Industriezweigen.
Voigtsberger betonte, die mit der Energiewende verbundenen Lasten
müssten verkraftbar bleiben und von möglichst vielen Schultern
getragen werden. Deshalb werde man die Verteilungswirkungen der
einzelnen Gesetze und Regelungen auf ihre Wirksamkeit und Fairness
überprüfen. Notwendig sei auch ein ausführlicher Monitoringprozess
unter Mitarbeit der Bundesländer. „Die Energiewende bietet aber auch
neue Chancen für Produkte und Produktionsverfahren, deren
Wirtschaftlichkeit sie befördern wird“, so Voigtsberger.
Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker, Co-Präsident des
Internationalen Ressourcen-Panels des UNO-Umweltprogramms und
Vordenker einer nachhaltig ausgerichteten Wirtschaft, trat als
Keynote-Redner für mehr Energieeffizienz ein. Weitere Teilnehmer des
„Wirtschaftsgesprächs 2012“ waren Sven Becker, Sprecher der
Geschäftsführung Trianel GmbH, der Vorstandsvorsitzende der Trimet
Aluminium AG, Dr. Martin Iffert, Dr. Arndt Neuhaus,
Vorstandsvorsitzender RWE Deutschland AG, und Hendrik Becker,
Geschäftsführender Gesellschafter der Planet Biogastechnik GmbH.
Standortwechsel? Geht Legoland von Duisburg nach Oberhausen?
Merlin Entertainments scheint dem Plan, das in Duisburg angesiedelte
Legoland Discovery Center in den Freizeitpark im Oberhausener "CentrO-Park"
anzusiedeln umsetzen zu wollen. Für Oberhausen spreche das "Sea
Life"-Aquarium, das Merlin als Legoland-Betreiber dort schon
anbietet. Eine endgültige Entscheidung gibt es noch nicht.
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Kühne + Nagel macht Duisburger Hafen mit Neuprojekt zu seinem
weltgrößten Standort |
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Spatenstich für neues Logistikzentrum auf dem Gelände von
logport I / rd. 50 neue Arbeitsplätze entstehen
Duisburg, 25. Januar 2012 – Die duisport-Gruppe errichtet für Kühne
+ Nagel einen neuen Logistikkomplex: Mit dem offiziellen Spatenstich
gab es heute einen symbolischen Auftakt für den Bau von drei Hallen
und einem Bürotrakt mit insgesamt 22.000 Quadratmetern Nutzfläche.
Bereits Ende Juli 2012 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Damit baut der Logistikdienstleister Kühne + Nagel seinen Standort
im Duisburger Hafen auf fast 185.000 qm Hallenfläche zum weltweit
Größten aus. Von hier aus wickelt das Unternehmen im Auftrag eines
global agierenden Großkunden aus der Konsumgüterindustrie dann die
Kommissionierung, Lagerung sowie die Distribution von Reinigungs-
und Pflegemitteln in die Märkte Deutschland und Österreich ab. Es
werden rd. 50 neue Arbeitsplätze geschaffen.
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Schlecker strebt Planinsolvenz an |
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Duisburg, 20. Januar 2012 - Die europaweit operierende
Drogeriemarktkette Schlecker - Gründer Anton Schlecker,
Ehingen/Baden-Württemberg) will sich trotz des Abbaus von mehreren
hundertFilialen vor Gläubiger schützen und wird Insolvenz anmelden.
Die Kinder Schlekcers versuchen mit der Insolvenz noch rund 7000
Filialen mit in insgesamt 47 000 - 30 000 in Deutschland -
Mitarbeitern per Planinsolvenz retten.
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Im Jahr 2011 wurden 6,3 % mehr Möbel produziert |
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Duisburg, 15. Januar 2012 - Im Jahr 2011 wurden nach vorläufigen
Ergebnissen in Deutschland Möbel im Wert von rund 16,6 Milliarden
Euro produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
anlässlich der Internationalen Möbelmesse "imm cologne" in Köln
weiter mitteilt, ist das ein Anstieg von 6,3 % gegenüber dem Jahr
2010.
Wie in vielen anderen Bereichen des Produzierenden Gewerbes war auch
die Produktion von Möbeln während der Wirtschaftskrise 2009 stark
eingebrochen. 2011 lag der Wert der produzierten Möbel wieder bei
rund 95 % des Vorkrisenniveaus. Besonders schnell erholte sich die
Herstellung von Büro- und Ladenmöbeln. Hier konnten im Jahr 2011
bereits wieder 97 % des Jahres 2008 erreicht werden. Auch gegenüber
dem Jahr 2005 weist die Produktion von Büro- und Ladenmöbeln den
größten Zuwachs (+ 23,3 %) auf. Weniger stark zulegen konnten im
Vergleich zu 2005 die Herstellung von Küchenmöbeln aus Holz mit +
12,2 %, von Matratzen mit + 9,4 % und von Sitzmöbeln mit + 5,6 %.
Die Fertigung Sonstiger Möbel - zu denen unter anderem Schlaf-, Ess-
und Wohnzimmermöbel aus Holz sowie Metall- und Kunststoffmöbel
gehören - stieg um 3,3 %.
Vom gesamten Wert der 2011 produzierten Möbel entfielen 29,3 % auf
Sitzmöbel, 28,2 % auf Sonstige Möbel und 22,0 % auf Küchenmöbel aus
Holz. Der Anteil von Büro- und Ladenmöbeln betrug 15,5 % und der für
Matratzen 4,9 %.
NetCologne und Telekom vereinbaren Netzkooperation
NetCologne und Telekom wollen sich gegenseitige Netznutzung
ermöglichen
Beide Unternehmen wollen Kunden Breitbandprodukte auch auf fremder
Infrastruktur anbieten
Bundesnetzagentur muss zugrundeliegendes Preismodell genehmigen
NetCologne und die Telekom wollen sich in Zukunft die gegenseitige
Netznutzung für schnelle Internetanschlüsse ermöglichen. Darauf
haben sich beide Unternehmen geeinigt. Die Telekom will dafür die
Glasfaseranschlüsse von NetCologne nutzen, die bis zu den Häusern
reichen (Fibre to the Building, FttB). NetCologne möchte im Gegenzug
VDSL-Anschlüsse der Telekom in gemeinschaftlichen
Versorgungsgebieten in Nordrhein-Westfalen mieten. Basis der
Endkunden-Angebote soll ein Bitstream-Access-Produkt sein. Kunden
können so bei den Unternehmen schnelle Internetanschlüsse buchen,
die auf der Infrastruktur des jeweils anderen basieren.
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NetCologne und Telekom vereinbaren Netzkooperation |
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NetCologne und Telekom wollen sich gegenseitige Netznutzung
ermöglichen
Beide Unternehmen wollen Kunden Breitbandprodukte auch auf fremder
Infrastruktur anbieten
Bundesnetzagentur muss zugrundeliegendes Preismodell genehmigen
Duisburg, 16. Januar 2012 - NetCologne und die Telekom wollen sich
in Zukunft die gegenseitige Netznutzung für schnelle
Internetanschlüsse ermöglichen. Darauf haben sich beide Unternehmen
geeinigt. Die Telekom will dafür die Glasfaseranschlüsse von
NetCologne nutzen, die bis zu den Häusern reichen (Fibre to the
Building, FttB). NetCologne möchte im Gegenzug VDSL-Anschlüsse der
Telekom in gemeinschaftlichen Versorgungsgebieten in
Nordrhein-Westfalen mieten. Basis der Endkunden-Angebote soll ein
Bitstream-Access-Produkt sein. Kunden können so bei den Unternehmen
schnelle Internetanschlüsse buchen, die auf der Infrastruktur des
jeweils anderen basieren.
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Duisburger Hafen muss in öffentlicher Hand bleiben |
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Berlin/Duisburg, 14. Dezember 2011 - „Duisburger Hafen muss in
öffentlicher Hand bleiben“, so der
Titel des Antrages mit dem die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten
Bärbel Bas und Johannes Pflug sowie ihre SPD-Fraktion am morgigen
Donnerstag die Teilprivatisierung des Duisburger Hafens auch im
Deutschen Bundestag noch einmal auf die Tagesordnung setzen.
„Der Duisburger Hafen darf nicht so einfach von dieser schwarzgelben
Bundesregierung als Tafelsilber verschleudert werden. Die
Auswirkungen auf die Beschäftigten und die Entwicklung des Hafen
wären nicht abschätzbar“, sagt Bärbel Bas, die bei der
SPD-Arbeitsgruppe Verkehr den Anstoß zu diesem Antrag gegeben hatte.
Auch Johannes Pflug hat weiterhin kein Verständnis für einen Verkauf
des sog. Bundes-Drittels: „Die Bundesregierung verzichtet völlig
ohne Not auf die wachsenden Gewinne des Hafens und ignoriert eine
zentrale Erkenntnis der Finanz- und Wirtschaftskrise: das Prinzip
„Privat vor Staat“ ist gescheitert.“
In ihrem Antrag fordern Bärbel Bas, Johannes Pflug und ihre
SPD-Fraktion die Bundesregierung u.a. auf, „das Verfahren zur
Veräußerung der Anteile des Bundes an der Duisburger Hafen AG sofort
zu stoppen“. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung
zudem auf: „die Bedeutung des Binnenhafens Duisburg für
Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa anzuerkennen“, „durch
den Steuerungseinfluss der öffentlichen Hand eine verlässliche
Entwicklung des Duisburger Hafens
sicherzustellen“ sowie die „erfolgreiche Entwicklung des Duisburger
Hafens auch als Erfolg der Mitgestaltung durch die öffentliche Hand
zu begreifen.“
Deutscher Bundestag Drucksache 17/8140 - 17. Wahlperiode 14. 12.
2011
Antrag
der Abgeordneten Bärbel Bas, Johannes Pflug, Michael Groß, Sören
Bartol, Uwe Beckmeyer, Martin Burkert, Petra Ernstberger, Iris
Gleicke, Hans-Joachim Hacker, Gustav Herzog, Ulrike Gottschalck,
Kerstin Griese, Johannes Kahrs, Ute Kumpf, Kirsten Lühmann, Thomas
Oppermann, Florian Pronold, Dr. Frank-Walter Steinmeier und der
Fraktion der SPD
Duisburger Hafen muss in öffentlicher Hand bleiben
Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Der Duisburger Hafen ist der weltweit größte Binnenhafen, der sich
selbst in der Wirtschaftskrise positiv weiterentwickelt hat und als
herausragendes Beispiel für einen modernen Hafen gilt. Die
Bundesregierung hat mehrfach auf seine hohe Bedeutung für die
gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Beschäftigung und den
Güterverkehr hingewiesen. Der Hafen hat sich in den vergangenen zehn
Jahren zu einem zentralen Umschlagplatz für internationale und
kontinentale Güterströme in Europa entwickelt und bildet ein
wichtiges Bindeglied innerhalb globalisierter Lieferketten.
Insbesondere für die ZARA-Häfen (Seebrügge, Amsterdam, Rotterdam,
Antwerpen) ist der Hafen der wichtigste Hinterland-Hub und das
bedeutendste Gateway für Güterverkehre nach Zentraleuropa. Rund 350
Unternehmen sind im Duisburger Hafen ansässig, insgesamt hängen etwa
40.600 Arbeitsplätze am Hafen. Die Logistikdrehscheibe Duisburg ist
heute ein wesentlicher Motor für Wohlstand und Arbeitsplätze in
Duisburg, Nordrhein-Westfalen und Deutschland.
Der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Duisburg sind
je zu einem Drittel an der Betriebsgesellschaft der Duisburger Hafen
AG beteiligt. Der Beteiligungsbericht der Bundesregierung weist den
Grundkapital-Anteil des Bundes mit 15,4 Millionen Euro aus, Experten
taxieren den Wert des sog. „Bundes-Drittels“ auf 50 Millionen Euro.
Die 558 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten 2010 einen
Umsatz von 147,4 Millionen Euro und einen Gewinn von 6,8 Millionen
Euro. Die Duisburger Hafen AG schreibt schwarze Zahlen mit stark
steigender Tendenz. 2010 erzielte die Duisport-Gruppe ein
Umschlagwachstum von 23 Prozent gegenüber 2009. Die Bundesregierung
hat allerdings trotzdem ein Verfahren zur Veräußerung seiner Anteile
mit Verweis auf § 65 Absatz 1 der Bundeshaushaltsordnung
eingeleitet.
Bei einem Besuch im Duisburger Hafen erklärte der Bundesminister für
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, im Juni 2011
seine „allergrößte Skepsis“ zu einer Veräußerung des Bundesanteils
und bezeichnete den Hafen als „Juwels unter den
Bundesbeteiligungen“. Bislang haben jedoch unter anderem die von der
öffentlichen Hand betriebene Rotterdamer Hafengesellschaft (Port of
Rotterdam Authority) sowie Bundesländer ihr Interesse am Kauf des
Bundesanteils bekundet. Damit wird das Ziel der Privatisierung
verfehlt.
II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
1. die außerordentliche Bedeutung des Binnenhafens Duisburg für
Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa anzuerkennen;
2. das Verfahren zur Veräußerung der Anteile des Bundes an der
Duisburger Hafen AG sofort zu stoppen;
3. ökonomische Vernunft wieder zur Grundlage des Regierungshandelns
zu machen und nicht durch Veräußerung einer rentablen Beteiligung
auf stetig wachsende Gewinne für den Bund zu verzichten;
4. durch den Steuerungseinfluss der öffentlichen Hand eine
verlässliche Entwicklung des Duisburger Hafens als Voraussetzung der
von der Bundesregierung angekündigten Verlagerung von Güterverkehren
von der Straße auf Schiene und Wasserstraße sicherzustellen und
damit viele Arbeitslätze in ganz Deutschland zu erhalten;
5. die erfolgreiche Entwicklung des Duisburger Hafens auch als
Erfolg der Mitgestaltung durch die öffentliche Hand zu begreifen und
die These vom vermeintlichen Vorteil privatwirtschaftlicher
Tätigkeit grundsätzlich zu überprüfen;
6. sich grundsätzlich zu den Aufgaben des Bundes für eine
nachhaltige, langfristige und weitsichtige Verkehrs- und
Wirtschaftspolitik zu bekennen. |
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duisport kooperiert mit Abu Dhabi Ports Company |
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duisport soll sowohl das Hafenmanagement optimieren als auch
die Infrastrukturanbindungen entwickeln
Duisburg, 12. Dezember 2011 – Anlässlich einer hochrangigen
Delegationsreise unter Leitung von
Bundespräsident Christian Wulff unterzeichneten Erich Staake,
Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, und Capt. Mohamed
Juma Al-Shamisi, Vice President Ports Unit der Abu Dhabi Ports
Company (ADPC), heute ein sogenanntes Memorandum of Understanding.
Die Eckpunkte der Zusammenarbeit wurden bereits bei einem Besuch von
Erich Staake im Oktober in Abu Dhabi festgelegt.
„Wir freuen uns, dass duisport sein Know-how bei einem der
wichtigsten Häfen in dieser sich rasant entwickelnden Region
einbringen kann“, sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der
Duisburger Hafen AG, am Rande der Unterzeichnung in Abu Dhabi. Diese
Kooperation stellt einen weiteren wichtigen Schritt in unserer
Internationalisierungsstrategie dar, die weiterhin kontinuierlich
ausgebaut wird, “ so Staake weiter.
Die Abu Dhabi Ports Company verantwortet sämtliche Hafen und
Logistikaktivitäten in Abu Dhabi, die sich von Al Sila im Westen an
der Grenze zu Saudi-Arabien bis zum Khalifa Port im Osten, nur 40 km
von Dubai entfernt erstrecken. Dieser soll im kommenden Jahr in
Betrieb gehen und stellt eines der
Leuchtturmprojekte in Abu Dhabi dar. Dieser im Meer errichtete Hafen
dient als Gateway für die sogenannte Kizad Industrial Zone, einem
Industriegebiet, welches auf 417 Quadratkilometern zu den größten
weltweit gehört.
Neben der Entwicklung der Infrastrukturanbindungen und der
Optimierung des Hafenmanagements wird duisport auch die ‚Warehouse
Operations’ eingehend untersuchen, um auch hier eine höhere
Effizienz zu erzielen. Zu Beginn des kommenden Jahres werden
Expertenteams von beiden Seiten die Arbeit aufnehmen, um
detaillierte Vereinbarungen zu treffen. |
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NRW-Industrie: 1 253 Millionen Euro in den Umweltschutz
investiert |
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Duisburg, 12. Dezember 2011 – Die Betriebe der
nordrhein-westfälischen Industrie (Bergbau und Gewinnung von Steinen
und Erden, Verarbeitendes Gewerbe sowie Ver- und Entsorgung)
investierten im Jahr 2009 nach jetzt vorliegenden Ergebnissen rund 1
253 Millionen Euro in den Umweltschutz (2008: 1 338 Millionen Euro).
Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt mitteilt,
betrug der Anteil des Umweltschutzes an den Gesamtinvestitionen der
Betriebe 9,5 Prozent.
Der Großteil der Investitionen entfiel auf Maßnahmen für den
Gewässerschutz (40,9 Prozent), den Klimaschutz (35,6 Prozent) und
die Luftreinhaltung (15,3 Prozent). Weitere
Umweltschutzinvestitionen betrafen die Abfallentsorgung (5,4
Prozent), die Lärmbekämpfung (1,0 Prozent), den Naturschutz und die
Landschaftspflege (0,3 Prozent) sowie die Bodensanierung (1,6
Prozent).
Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden für die genannten
Umweltbereiche (Ausnahme: Klimaschutz) sog. additive und integrierte
Umweltschutzinvestitionen erfasst. Unter additiven
Umweltschutzinvestitionen (2009: 86,4 Prozent aller Investitionen)
verstehen die Statistiker Investitionen in separate, vom
übrigen Produktionsprozess getrennte Anlagen (z. B.
Abfallverbrennungsanlagen, Kläranlagen, Lärmschutzwände,
Luftfilter).
Sie sind den vorhandenen Anlagen vor- oder nachgeschaltet, damit die
durch den Produktionsprozess entstandenen Emissionen verringert
werden und Umweltstandards genügen. Integrierte
Umweltschutzinvestitionen (2009: 13,6 Prozent) dagegen betreffen i.
d. R. nicht klar isolierbare Teile größerer Anlagen: Sie lassen
Emissionen nicht oder in viel geringerem Umfang entstehen
(vorsorgender Umweltschutz; z. B. Kreislaufführung von Stoffen oder
Nutzung von Reaktionswärme).
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