Duisburg/Athen 3. Juni 2008 - Die
Generalversammlung der Internationalen World Games
Association (IWGA) hat am Dienstag in Athen den
Ausrichtervertrag für die World Games 2013 mit Duisburg und
seiner Partnerstadt Düsseldorf ratifiziert. Das
Jahrestreffen der 32 Mitgliedsverbände während des
Weltsportkongresses AGFIS in der griechischen Hauptstadt hat
damit den Weg für die Vergabe der Weltspiele in fünf Jahren
an die beiden Städte in der Rhein-Ruhr-Region freigemacht.
Die Entscheidung fiel einstimmig. Der Vorstand der IWGA hat
damit die Vollmacht, den Vertrag mit Duisburg als Ausrichter
abzuschließen. Die Unterschrift soll erfolgen, sobald der
Bewerberstadt die Freigabe durch die Kommunalaufsicht
vorliege.
Ursprünglich wollte Duisburgs Oberbürgermeister Adolf
Sauerland bereits am Montag in Athen den Vertrag
unterschreiben. Nach dem Tod von Düsseldorfs
Oberbürgermeister Joachim Erwin hatte Adolf Sauerland die
Reise nach Athen jedoch abgesagt. Er verwies dabei auf die
besonderen Umstände, die durch den Tod seines Düsseldorfer
Amtskollegen entstanden seien. Die Kommunalaufsicht habe
Duisburg ohne eine formelle Zusage von Finanzmitteln durch
den Rat der Stadt Düsseldorf den Abschluss des
Ausrichter-Vertrags nicht genehmigt.
Die IWGA reagierte mit Verständnis auf die Situation und
erklärte ihre Bereitschaft, die noch fehlenden Beschlüsse
abzuwarten. Danach werde man die Verträge unterschreiben,
sagte IWGA-Präsident Ron Froehlich. Zweifel daran, dass die
9. World Games in Duisburg und Düsseldorf stattfinden
werden, habe er nicht, so Froehlich weiter. „Ich bin sicher,
dass wir 2013 in der Rhein-Ruhr-Region großartige Spiele
erleben werden. Diese Spiele werden nach meiner Überzeugung
sogar die World Games 2005 noch übertreffen“, sagte der
US-Amerikaner Ron Froehlich.
Dass die Mitgliederversammlung den Ausrichtervertrag
ratifiziert habe, sei ein Beweis des Vertrauens in die
Zusagen, die er in den vergangenen Tagen aus Duisburg und
Düsseldorf erhalten habe, erklärte der IWGA-Präsident
weiter.
Duisburg hatte 2005 mit den Partnerstädten Bottrop, Mülheim
an der Ruhr und Oberhausen die World Games bereits
ausgerichtet. Im Jahr 2009 finden die Weltspiele der
nicht-olympischen Sportarten in Kaohsiung (Chinese Taipei)
statt.
Interview mit Ron Froehlich über die Vergabe der Word Games
2013
„Ich bin sicher: Die Spiele finden an Rhein und Ruhr statt.“
Herr Froehlich: Duisburg wird in Athen nicht den
Ausrichter-Vertrag für die World Games 2013 unterschreiben.
Wie beurteilen Sie die Situation?
Ron Froehlich: Zunächst möchte ich sagen, dass der Tod von
Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin auch mich sehr
betroffen gemacht hat. Ich empfinde mit der Familie von
Joachim Erwin. Wir als World Games Weltverband verstehen
zugleich, dass durch seinen Tod außergewöhnliche Umstände
eingetreten sind. Da kann man sich nicht an Termine klammern
oder Ultimaten setzen. Wir sind bereit, diese Umstände zu
akzeptieren und entsprechend zu handeln.
Was bedeutet das?
Ron Froehlich: Zunächst einmal haben wir nicht darauf
bestanden, dass es hier in Athen zu einem Vertragabschluss
mit Duisburg kommt. Wir werden warten, bis sich die Dinge
geregelt haben. Ich bin nach wie vor sicher, dass die World
Games 2013 in Duisburg und Düsseldorf stattfinden werden.
Wie geht es nun weiter auf dem Weg zur Vergabe?
Ron Froehlich: Das Exekutiv-Komitee der IWGA hat den
Mitglieds-Verbänden hier in Athen empfohlen, den Vertrag für
die World Games 2013 zu ratifizieren. Stimmen die Verbände,
die bei uns Mitglied sind zu, dann können wir die
Vertrags-Unterschrift zwischen der IWGA und Duisburgs
Oberbürgermeister Adolf Sauerland in naher Zukunft
nachholen.
Welchen Wert hat die Ratifizierung durch die IWGA-Mitglieder?
Ron Froehlich: Die 32 Sportverbände, die zu unserer
Organisation gehören, zeigen sich damit einverstanden, die
9. World Games an Duisburg und Düsseldorf zu vergeben. Sie
stimmen darüber hinaus dem ausgehandelten Vertrag mit dem
Ausrichter für 2013 zu. Mit diesem Beschluss hat der
Vorstand der IWGA nun das Mandat, diesen Vertrag zu
unterschreiben, sobald dies Duisburg möglich ist. Wir müssen
also nicht ein weiteres Jahr bis zu unserer nächsten
Generalversammlung warten. Ist die Tinte trocken, sind die
World Games 2013 in der Rhein-Ruhr-Region.
Hat Sie der Hinweis in den Medien auf Unklarheiten, was die
Finanzierung angeht, beunruhigt?
Ron Froehlich: Nein. Adolf Sauerland hat mir am Donnerstag
telefonisch die Situation ausführlich erklärt. Das war
hilfreich. Ebenso wichtig war für uns die Auskunft aus
Düsseldorf, dass man dort zu seinen finanziellen Zusagen in
einer Höhe von bis zu sieben Millionen Euro stehe und einen
entsprechenden Ratsbeschluss herbeiführen werde. Damit haben
wir die Sicherheit, die wir benötigen. Ich kann aber auch
verstehen, dass wir formelle Beschlüsse wie eine
Ratsentscheidung in Düsseldorf und die Zusage der
Kommunalaufsicht abwarten müssen. Drängeln macht in dieser
Situation wenig Sinn.
Wann rechnen Sie mit der Unterschrift?
Ron Froehlich: Auf einen Tag oder eine Woche wollen wir uns
nicht festlegen lassen. Wie gesagt, es müssen noch formelle
Beschlüsse herbei geführt werden. Wir gehen aber davon aus,
dass unsere Partner in Duisburg und Düsseldorf möglichst
zügig daran arbeiten. Mir wäre es recht, wenn wir sehr
schnell, möglichst noch in diesem Sommer, die Verträge
unterschreiben.
Und wo wird das sein?
Ron Froehlich: Ich gehe davon aus, dass wir uns in Duisburg
treffen. Ich bin gern in der Stadt und ich schätze auch
Düsseldorf sehr. Beide Orte bieten hervorragende
Wettkampfstätten für unsere Sportarten. Ich würde mich
freuen, in den nächsten Monaten wieder einmal an Rhein und
Ruhr zu sein.
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Duisburg/Athen 3. Juni 2008 - Mit viel Applaus und der einmütigen
Zustimmung der Delegierten wurde die gemeinsame Bewerbung von Duisburg
und Düsseldorf um die World Games 2013 während des Weltsportkongresses
in Athen vorgestellt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des World
Games-Weltverbandes (IWGA) stellte Peter Orzol, der für die Stadt
Duisburg die Bewerbung vorbereit, am Dienstag die umfassenden
Möglichkeiten der Gastgeber für die Weltspiele der nichtolympischen
Sportarten in fünf Jahren vor.
Die Vertreter der 32 World-Games-Sportarten reagierten ausgesprochen
positiv auf das Angebot an modernen Sportstätten in der Region und die
sehr gut ausgebaute Infrastruktur der beiden Nachbarstädte. Die
Mitgliederversammlung stimmte deshalb einmütig einer Ratifizierung des
Ausrichtervertrages zu. Damit hat der IWGA-Vorstand die Möglichkeit,
diesen Vertrag zu unterschreiben, sobald alle weiteren Voraussetzung
durch die beiden Nachbarstädte geschaffen worden sind.
In der Präsentation konnten die beiden Sportstädte am Rhein mit ihren
Stärken punkten: Der Sportpark Duisburg mit der neu ausgebauten
Regattabahn, aber auch der ISS-Dome und die LTU-Arena in der
Landeshauptstadt sorgten für Vorfreude auf die 9. World Games 2013. Als
Ausrichter der World Games 2005, der Kanu-Weltmeisterschaften in
Duisburg sowie des Auftakts zur Tour de France oder Skiweltcups in
Düsseldorf bringen die Partner großer Erfahrung als Organisatoren in die
Vorbereitung und Durchführung des Mulitsport-Ereignisses ein. Darüber
hinaus konnte Peter Orzol Spiele der kurzen Wege präsentieren.
Alle Sportstätten befinden sich im Umkreis von 30 Kilometern. Kein
Sportler müsse mehr als eine halbe Stunde fahren, um seinen Wettkampfort
zu erreichen. Mit mehr als 8.000 Hotelbetten verfügen die beiden Städte
über mehr als ausreichende Unterbringungsmöglichkeiten. Das Straßennetz
und der öffentliche Nahverkehr sei so gut ausgebaut, dass auch die Fans
schnell an jedem Spielort der World Games 2013 seien. Die Bewerber
rechnen mit 900.000 Zuschauern an den elf Wettkampftagen. Man wisse um
die hohen Erwartungen an die Bewerberstädte, so Peter Orzol.
Die positive Erinnerung an die World Games 2005 hat die Entscheidung der
Verbände erleichtert, sich auch ohne einen unterschriebenen
Ausrichtervertrag für Duisburg und Düsseldorf auszusprechen.
IWGA-Präsident Ron Froehlich berichtete ferner von den herausragenden
Sportstätten in Düsseldorf und machte vor der Versammlung deutlich, dass
er bei seinem Besuch in der Landeshauptstadt im Mai große Begeisterung
für die World Games gespürt habe.
Ron Froehlich wies auch darauf hin, dass Thomas Bach, Präsident des
Deutschen Olympischen Sportbundes, sich für die Weltspiele 2013 in der
Rhein-Ruhr-Region ausgesprochen habe. Zuvor hatte Froehlich auf die
außergewöhnlichen Umstände, die durch den Tod von Düsseldorfs
Oberbürgermeister Joachim Erwin entstanden seien. Man habe deshalb
Verständnis, dass die Vertragsunterschrift verschoben werden musste.
Dass die Präsentation sehr gut von den Delegierten der 32 Verbände
angenommen wurde, zeigte die Wortmeldung von Dr. Keith D. Calkins,
Präsident des Racquetball-Verbandes: "Wir konnten 2005 nicht dabei sein,
weil es damals keine geeignete Sportstätte für Racquetball gab. Ich
möchte darum bitten, dass wir 2013 in Duisburg und Düsseldorf teilnehmen
können." |
Duisburg,
11. Februar 2008 - Oberbürgermeister Sauerland und Erwin
stellten heute im Landhaus Milser die Bewerbungspläne vor.
Die Städte Duisburg und Düsseldorf wollen gemeinsam die
World Garnes 2013 ausrichten. Am heutigen Montag stellten
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Düsseldorfs
Oberbürgermeister Joachim Erwin ihre Pläne für die Bewerbung
um die Weltspiele der nicht-
olympischen
Sportarten vor.
Adolf Sauerland: „Duisburg will sich um die World Garnes
2013 bewerben und hat mit Düsseldorf einen starken Partner
an seiner Seite, um die Spiele auf ein neues und noch
besseres Niveau zu heben. Wir sind überzeugt, damit ein
sportliches Highlight in die Region Rhein-Ruhr zu holen.“
Viel Spaß beim verkünden der
Absicht gemeinsam ein Großprojekt zu stemmen hatten die
Oberbürgermeister aus Düsseldorf (Erwin, links im Bild) und
Duisburg (Sauerland) sowie Duisburgs Kämmerer Dr. Peter
Langner (rechts im Bild).
Sein Kollege aus Düsseldorf Joachim Erwin: “Die
Landeshauptstadt bietet mit ihrer perfekten sportlichen und
verkehrlichen Infrastruktur eine hervorragende Basis für die
Ausrichtung der World Garnes 2013. Die gemeinsamen
Möglichkeiten mit unserer Nachbarstadt ergänzen sich in
ausgezeichneter Weise. Wir werden eine Bewerbung auf
höchstem Standard abgeben.“
Beide betonten, dass es um
die Einbeziehung einer Region geht, die einen Einzugsbereich
von mehr als 11 Millionen Menschen hat. "Wir haben den world
games 2005 international den Durchbruch verschaffen könne.
Es waren2005 in Duisburg die besten games aller Zeiten",
betonte Adolf Sauerland.
Budget: 30 Millionen Euro
Beide Städte haben das Budget mit 30 Millionen Euro
veranschlagt. Und auf die kritischen Fragen, ob sich
Duisburg das leisten könne bzw. was der Regierungspräsident
in Düsseldorf zu diesem Großereignis einer seit Jahren unter
Haushaltsaufsicht stehenden Stadt wie Duisburg sagen könnte,
lehnte sich Sauerlands Amts- und Parteikollege (CDU) Erwin
aus dem Fenster: "Jürgen Büssow (Regierungspräsident mit
SPD-Parteibuch) ist gut beraten, so ein Projekt zu
unterstützen. Ich fand die Idee von Adolf Sauerland toll,
mit Düsseldorf gemeinsam so ein Projekt anzugehen. Wir reden
doch von überschaubaren Summen. Bei dieser Vorlaufzeit sehe
ich keine Probleme, ein Drittel allein an Sponsorengeldern
zu erhalten. Wir machen ja nicht nur in Sport
sondern
auch in Kultur, so wie wir das mit Duisburg schon lange
gemeinsam mit der Deutschen Oper am Rhein machen."
Langner und Sauerland legten
noch nach: 2005 hatten die wordl games 28,5 Millionen Euro
gekostet. Aber allein aus dem Bereich der Stadt kamen 7 bis
8 Millionen aus dem Bereich Personal zum Tragen. 2005 hatten
192 Sender 475 Stunden von den wordl games berichtet. Am
Ende waren alle Sponsoren froh, dabei gewesen zu sein. Ich
werde Ende des Monats in der Ratsitzung allen klarmachen,
dass es hier nicht um direkte kommunale Gelder sondern in
erster Linie um Dienstleistungen geht."
OB Erwin ergänzte: "Sehen
sie es so, das Duisburg die Dienstleistungen, wir das Geld
stellen werden." Und Duisburgs Kämmerer Langner (2005
Geschäftsführer der Spiele) verwies auf die bei solchen
Großereignissen von Bund und Land kommenden Zuschüsse. "Die
wordl games 2005 standen unter der Schirmherrschaft des
Bundeskanzlers und das Innenministerium war voll
einbezogen."
Wer, Was und Wo?
Beide Städte sind schon so weit, dass die Eröffnung in der
MSV-Arena, die Sportereignisse zum einen zentral im
Sportpark und in den Düsseldorfer Großhallen stattfinden
sollen. Den Schlussakzent wird es in der LTU-Arena geben.
Sollte eine dritte Stadt sich einbringen wollen, wird die
Qualität der Veranstaltungsstätte im Vordergrund stehen, ist
also grundsätzlich denkbar.
Beide ersten Bürger stellten
aber klar, dass es hier kein regionales Festzurren der
Regionen geben wird. Erwin: "Duisburg hat sicher eine
Scharnierfunktion. Dies verdeutlicht sich ja auch mit den
gemeinsamen Aktivitäten rund um die Kulturhauptstadt Essen
2010.Ich will mich da für Düsseldorf nicht festlegen.".
Entscheidung zu Beerbung
Die Entscheidung über die Vergabe der 9. World Garnes mit
über 30 Sportarten und ca. 3500 Athletinnen und Athleten aus
etwa 1 00 Nationen trifft die International World Garnes
Association (IWGA) im März 2008. Die beiden
Oberbürgermeister zeigten sich am Montag überzeugt, mit
ihrer Bewerbung den Zuschlag durch die IWGA zu erhalten.
Bereits im Jahr 2005 hatte Duisburg, damals im Verbund mit
den Partnerstädten Bottrop, Mülheim an der Ruhr und
Oberhausen die World Garnes mit großem Erfolg ausgerichtet.
Mehr als 500.000 Besucher konnten die Organisatoren
verzeichnen. Das
Medieninteresse umfasste allein 450 Fernsehstunden, darunter
220 Stunden Live Berichte. Durch die Kooperation mit
Düsseldorf sei es möglich, die Qualität der Organisation der
Weltspiele auf ein neues und höheres Niveau zu stellen,
betonte Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Durch die Nachbarschaft der beiden Städte könne man erneut
Spiele der kurzen Wege garantieren.
Joachim Erwin sieht ebenfalls beste Chancen, im Verbund mit
Duisburg mehr zu erreichen als eine Neuauflage der
Weltspiele von 2005. Düsseldorf bringe in die Bewerbung
nicht allein die Kompetenz als Ausrichter bedeutender
Sportereignisse für die Region und darüber hinaus ein. Die
Stadt verfüge auch über optimal geeignete Sportstätten, die
dem bereits bekannten Programm aus dem Jahr 2005 zu einer
neuen Qualität verhelfen wird. Als Sportstätten sind unter
anderem die LTU-Arena, die Philipshalle, ISS Dome,
Burgwächter Castello und das Rheinbad sowie die Messehallen
denkbar. In der LTU-Arena in Düsseldorf soll auch die
Schlussfeier stattfinden. In der MSV-Arena in Duisburg
sollen die elftägigen World Games im Sommer-2013 eröffnet
werden.
In Gesprächen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB),
dem Bundesinnenministerium und dem Land Nordrhein-Westfalen
habe man eine positive Resonanz auf die Bewerbungspläne
erhalten, betonte Joachim Erwin. Der Präsident der IWGA, Ron
Froehlich, sei über die Initiative ebenfalls informiert, so
der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Große Zustimmung habe er auch bereits aus der Bevölkerung
und aus dem Kreis möglicher Sponsoren erhalten, erklärte der
Duisburger OB.
world games ein großes
Fest
Duisburgs Kämmerer Dr. Peter Langner, der
2005-Geschäftsführer der World Games
2005 GmbH war, machte deutlich: Die World Games vor drei
Jahren seien ein großes
Fest für die Menschen an Rhein und Ruhr gewesen. Duisburg
habe sich durch die gute
Organisation auf der internationalen Landkarte des Sports
hervorgetan.
Zu den zahlreichen Ehrengästen gehörte damals auch
IOC-Präsident Jacques Rogge, der sich zwei Tage in Duisburg
aufhielt und sich beeindruckt von dem Charakter der Spiele
zeigte. Aus Sicht der Oberbürgermeister Joachim Erwin und
Adolf Sauerland werden die 9. World Games das Sportland NRW
und die sportbegeisterte Region Rhein Ruhr ins Rampenlicht
des Weltsports stellen. Im kommenden Jahr finden die Spiele
in der Millionenstadt Kaohsiung in Chinese Taipei statt.
world games
• Über 30 verschiedene, populäre und spektakuläre
Sportarten.
• Sportarten an Land, in der Luft, in und auf dem Wasser.
• Im 4-Jahres-Rhythmus ausgetragen (jeweils ein Jahr nach
den Olympischen Sommerspielen) kämpfen die weltbesten
Athleten in ihrer jeweiligen Sportart um Gold, Silber und
Bronze.
• The World Garnes stellen für diese Sportarten den
Höhepunkt im 4-Jahreskalender dar. Nirgends sonst können
sich die Teilnehmer in einem derart großem Umfeld einem
vergleichbar großen Publikum präsentieren, nirgends sonst
versammeln sich in so großer Anzahl, um in Freundschaft um
die Medaillen zu kämpfen.
• The World Garnes stehen unter der Schirmherrschaft des 100
und werden von der International World Garnes Association (IWGA)
veranstaltet. 32 Internationale Sportverbände gehören der
IWGA an und stellen Wettkämpfe auf Weltklasse-Niveau sicher.
• The World Garnes finden in einem Zeitraum von 11 Tagen
statt. Sie starten mit einer Eröffnungsfeier und enden mit
einer Schlussfeier.
• Medaillenzeremonien, aber auch andere Elemente
(Doping-Kontrollen, Akkreditierung) folgen internationalen
Standards.
• Wesentlicher Bestandteil der World Garnes ist ein
kulturelles Rahmenprogramm für Bevölkerung und Teilnehmer.
Bisherige Austragungsorte
• 1981 Santa Olara, USA
• 1985 London, England
• 1989 Karlsruhe, Deutschland
• 1993 Den Haag, Niederlande
• 1997 Lahti, Finland
• 2001 Akita, Japan
• 2005 Duisburg, Deutschland
• 2009 Kaohsiung, Chinese Taipei
• 2013 |