world games

Weltspiele der nicht-olympischen Sportarten
2013 in Duisburg und Düsseldorf?
 
world games 2005  Medaillenspiegel - Die 40 Sportarten der World Games 2005 

 

IWGA-Mitgliederversammlung ratifiziert Ausrichter-Vertrag mit Duisburg
Einstimmiges Votum für die World Games 2013 an Rhein und Ruhr
Interview mit Ron Froehlich über die Vergabe der Word Games 2013
Duisburg/Athen 3. Juni 2008 - Die Generalversammlung der Internationalen World Games Association (IWGA) hat am Dienstag in Athen den Ausrichtervertrag für die World Games 2013 mit Duisburg und seiner Partnerstadt Düsseldorf ratifiziert. Das Jahrestreffen der 32 Mitgliedsverbände während des Weltsportkongresses AGFIS in der griechischen Hauptstadt hat damit den Weg für die Vergabe der Weltspiele in fünf Jahren an die beiden Städte in der Rhein-Ruhr-Region freigemacht.

Die Entscheidung fiel einstimmig. Der Vorstand der IWGA hat damit die Vollmacht, den Vertrag mit Duisburg als Ausrichter abzuschließen. Die Unterschrift soll erfolgen, sobald der Bewerberstadt die Freigabe durch die Kommunalaufsicht vorliege.

Ursprünglich wollte Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland bereits am Montag in Athen den Vertrag unterschreiben. Nach dem Tod von Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin hatte Adolf Sauerland die Reise nach Athen jedoch abgesagt. Er verwies dabei auf die besonderen Umstände, die durch den Tod seines Düsseldorfer Amtskollegen entstanden seien. Die Kommunalaufsicht habe Duisburg ohne eine formelle Zusage von Finanzmitteln durch den Rat der Stadt Düsseldorf den Abschluss des Ausrichter-Vertrags nicht genehmigt.

Die IWGA reagierte mit Verständnis auf die Situation und erklärte ihre Bereitschaft, die noch fehlenden Beschlüsse abzuwarten. Danach werde man die Verträge unterschreiben, sagte IWGA-Präsident Ron Froehlich. Zweifel daran, dass die 9. World Games in Duisburg und Düsseldorf stattfinden werden, habe er nicht, so Froehlich weiter. „Ich bin sicher, dass wir 2013 in der Rhein-Ruhr-Region großartige Spiele erleben werden. Diese Spiele werden nach meiner Überzeugung sogar die World Games 2005 noch übertreffen“, sagte der US-Amerikaner Ron Froehlich.

Dass die Mitgliederversammlung den Ausrichtervertrag ratifiziert habe, sei ein Beweis des Vertrauens in die Zusagen, die er in den vergangenen Tagen aus Duisburg und Düsseldorf erhalten habe, erklärte der IWGA-Präsident weiter.

Duisburg hatte 2005 mit den Partnerstädten Bottrop, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen die World Games bereits ausgerichtet. Im Jahr 2009 finden die Weltspiele der nicht-olympischen Sportarten in Kaohsiung (Chinese Taipei) statt.

Interview mit Ron Froehlich über die Vergabe der Word Games 2013
„Ich bin sicher: Die Spiele finden an Rhein und Ruhr statt.“

Herr Froehlich: Duisburg wird in Athen nicht den Ausrichter-Vertrag für die World Games 2013 unterschreiben. Wie beurteilen Sie die Situation?

Ron Froehlich: Zunächst möchte ich sagen, dass der Tod von Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin auch mich sehr betroffen gemacht hat. Ich empfinde mit der Familie von Joachim Erwin. Wir als World Games Weltverband verstehen zugleich, dass durch seinen Tod außergewöhnliche Umstände eingetreten sind. Da kann man sich nicht an Termine klammern oder Ultimaten setzen. Wir sind bereit, diese Umstände zu akzeptieren und entsprechend zu handeln.

Was bedeutet das?

Ron Froehlich: Zunächst einmal haben wir nicht darauf bestanden, dass es hier in Athen zu einem Vertragabschluss mit Duisburg kommt. Wir werden warten, bis sich die Dinge geregelt haben. Ich bin nach wie vor sicher, dass die World Games 2013 in Duisburg und Düsseldorf stattfinden werden.

Wie geht es nun weiter auf dem Weg zur Vergabe?

Ron Froehlich: Das Exekutiv-Komitee der IWGA hat den Mitglieds-Verbänden hier in Athen empfohlen, den Vertrag für die World Games 2013 zu ratifizieren. Stimmen die Verbände, die bei uns Mitglied sind zu, dann können wir die Vertrags-Unterschrift zwischen der IWGA und Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland in naher Zukunft nachholen.

Welchen Wert hat die Ratifizierung durch die IWGA-Mitglieder?

Ron Froehlich: Die 32 Sportverbände, die zu unserer Organisation gehören, zeigen sich damit einverstanden, die 9. World Games an Duisburg und Düsseldorf zu vergeben. Sie stimmen darüber hinaus dem ausgehandelten Vertrag mit dem Ausrichter für 2013 zu. Mit diesem Beschluss hat der Vorstand der IWGA nun das Mandat, diesen Vertrag zu unterschreiben, sobald dies Duisburg möglich ist. Wir müssen also nicht ein weiteres Jahr bis zu unserer nächsten Generalversammlung warten. Ist die Tinte trocken, sind die World Games 2013 in der Rhein-Ruhr-Region.

Hat Sie der Hinweis in den Medien auf Unklarheiten, was die Finanzierung angeht, beunruhigt?

Ron Froehlich: Nein. Adolf Sauerland hat mir am Donnerstag telefonisch die Situation ausführlich erklärt. Das war hilfreich. Ebenso wichtig war für uns die Auskunft aus Düsseldorf, dass man dort zu seinen finanziellen Zusagen in einer Höhe von bis zu sieben Millionen Euro stehe und einen entsprechenden Ratsbeschluss herbeiführen werde. Damit haben wir die Sicherheit, die wir benötigen. Ich kann aber auch verstehen, dass wir formelle Beschlüsse wie eine Ratsentscheidung in Düsseldorf und die Zusage der Kommunalaufsicht abwarten müssen. Drängeln macht in dieser Situation wenig Sinn.

Wann rechnen Sie mit der Unterschrift?

Ron Froehlich: Auf einen Tag oder eine Woche wollen wir uns nicht festlegen lassen. Wie gesagt, es müssen noch formelle Beschlüsse herbei geführt werden. Wir gehen aber davon aus, dass unsere Partner in Duisburg und Düsseldorf möglichst zügig daran arbeiten. Mir wäre es recht, wenn wir sehr schnell, möglichst noch in diesem Sommer, die Verträge unterschreiben.

Und wo wird das sein?

Ron Froehlich: Ich gehe davon aus, dass wir uns in Duisburg treffen. Ich bin gern in der Stadt und ich schätze auch Düsseldorf sehr. Beide Orte bieten hervorragende Wettkampfstätten für unsere Sportarten. Ich würde mich freuen, in den nächsten Monaten wieder einmal an Rhein und Ruhr zu sein.
 

Bewerberstädte präsentieren in Athen Pläne für World Games 2013
Duisburg und Düsseldorf wecken Vorfreude und Erwartung


Duisburg/Athen 3. Juni 2008 - Mit viel Applaus und der einmütigen Zustimmung der Delegierten wurde die gemeinsame Bewerbung von Duisburg und Düsseldorf um die World Games 2013 während des Weltsportkongresses in Athen vorgestellt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des World Games-Weltverbandes (IWGA) stellte Peter Orzol, der für die Stadt Duisburg die Bewerbung vorbereit, am Dienstag die umfassenden Möglichkeiten der Gastgeber für die Weltspiele der nichtolympischen Sportarten in fünf Jahren vor.
Die Vertreter der 32 World-Games-Sportarten reagierten ausgesprochen positiv auf das Angebot an modernen Sportstätten in der Region und die sehr gut ausgebaute Infrastruktur der beiden Nachbarstädte. Die Mitgliederversammlung stimmte deshalb einmütig einer Ratifizierung des Ausrichtervertrages zu. Damit hat der IWGA-Vorstand die Möglichkeit, diesen Vertrag zu unterschreiben, sobald alle weiteren Voraussetzung durch die beiden Nachbarstädte geschaffen worden sind.

In der Präsentation konnten die beiden Sportstädte am Rhein mit ihren Stärken punkten: Der Sportpark Duisburg mit der neu ausgebauten Regattabahn, aber auch der ISS-Dome und die LTU-Arena in der Landeshauptstadt sorgten für Vorfreude auf die 9. World Games 2013. Als Ausrichter der World Games 2005, der Kanu-Weltmeisterschaften in Duisburg sowie des Auftakts zur Tour de France oder Skiweltcups in Düsseldorf bringen die Partner großer Erfahrung als Organisatoren in die Vorbereitung und Durchführung des Mulitsport-Ereignisses ein. Darüber hinaus konnte Peter Orzol Spiele der kurzen Wege präsentieren.
Alle Sportstätten befinden sich im Umkreis von 30 Kilometern. Kein Sportler müsse mehr als eine halbe Stunde fahren, um seinen Wettkampfort zu erreichen. Mit mehr als 8.000 Hotelbetten verfügen die beiden Städte über mehr als ausreichende Unterbringungsmöglichkeiten. Das Straßennetz und der öffentliche Nahverkehr sei so gut ausgebaut, dass auch die Fans schnell an jedem Spielort der World Games 2013 seien. Die Bewerber rechnen mit 900.000 Zuschauern an den elf Wettkampftagen. Man wisse um die hohen Erwartungen an die Bewerberstädte, so Peter Orzol.

Die positive Erinnerung an die World Games 2005 hat die Entscheidung der Verbände erleichtert, sich auch ohne einen unterschriebenen Ausrichtervertrag für Duisburg und Düsseldorf auszusprechen. IWGA-Präsident Ron Froehlich berichtete ferner von den herausragenden Sportstätten in Düsseldorf und machte vor der Versammlung deutlich, dass er bei seinem Besuch in der Landeshauptstadt im Mai große Begeisterung für die World Games gespürt habe.
Ron Froehlich wies auch darauf hin, dass Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, sich für die Weltspiele 2013 in der Rhein-Ruhr-Region ausgesprochen habe. Zuvor hatte Froehlich auf die außergewöhnlichen Umstände, die durch den Tod von Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin entstanden seien. Man habe deshalb Verständnis, dass die Vertragsunterschrift verschoben werden musste.
Dass die Präsentation sehr gut von den Delegierten der 32 Verbände angenommen wurde, zeigte die Wortmeldung von Dr. Keith D. Calkins, Präsident des Racquetball-Verbandes: "Wir konnten 2005 nicht dabei sein, weil es damals keine geeignete Sportstätte für Racquetball gab. Ich möchte darum bitten, dass wir 2013 in Duisburg und Düsseldorf teilnehmen können."

Ron Froehlich: "Duisburg und Düsseldorf als Ausrichter der wordl games 2013 ist ideal für die IWGA!" Von Manfred Schneider (Text und Foto)
Duisburg, 16. März 2008 - Obwohl noch der Kontrakt durchgearbeitet werden muss und die Entscheidung in Athen gefällt wird, äußerten sich Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der Präsident der Internationalen World Games Association (IWGA) Ron Froehlich und der Generalsekretär der IWGA Co Koren vorsichtig optimistisch in Sachen Bewerbung der Städte Duisburg und Düsseldorf um die Weltspiele 2013.
Positiv bewertet Ron Froehlich (rechts) die Tatsache, dass Düsseldorf als Partner von Duisburg dabei ist. Es sei gut für den Sport und die Sportler, wenn zwei Sportstädte angeboten werden können.
OB Sauerland freut sich, dass Duisburg wieder die Möglichkeit hat die Spiele auszurichten. Nachdem der Rat der Stadt Duisburg einstimmig für die gemeinsame Bewerbung von Duisburg und Düsseldorf gestimmt hat, sei man nun auf einem guten Weg. Die Ausrichterstädte wollen, falls sie den Zuschlag bekommen, dafür sorgen, dass die Spiele 2013 auf Grund der Erfahrung von 2005 noch besser werden.
Welche Sportarten ins Programm kommen liegt nach Aussagen von Ron Froehlich an den Sportstätten. Turnen wird laut Froehlich wegen der besseren Halle vermutlich dann komplett in Düsseldorf stattfinden.
Am 28. Mrz 2008 treffen sich die beiden Oberbürgermeister Joachim Erwin und Adolf Sauerland zu einem weiteren Gespräch. Hier soll schnellsten ein Kompromiss gefunden werden, wo denn Was stattfindet. Der zentrale Veranstaltungsort soll auf jeden Fall der Sportpark Wedau sein. Duisburgs OB hat schon 2005 Reklame das Tauziehen gemacht und bleibt auch für 2013 dabei. Er sei überrascht gewesen das schon früh morgens Schlangen an den Tageskassen standen um Karten für diese Sportart zu bekommen. Da ist einem das Herz übergegangen, sagte der OB!
Auf die Frage, ob noch evtl. eine weitere Stadt als Partner in Erwägung gezogen werde, antwortete OB Sauerland, dass diese Option noch gegeben ist. Ron Froehlich glaubt, dass in 2013 die Partnerschaft Duisburg und Düsseldorf für die IWGA ideal sei. Froehlich weiter: Die IWGA ist dankbar für die positive Einstellung der Bürger Duisburgs zu den World Games.
Duisburg und Düsseldorf wollen world games 2013 organisieren
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
Duisburg, 11. Februar 2008 - Oberbürgermeister Sauerland und Erwin stellten heute im Landhaus Milser die Bewerbungspläne vor. Die Städte Duisburg und Düsseldorf wollen gemeinsam die World Garnes 2013 ausrichten. Am heutigen Montag stellten Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin ihre Pläne für die Bewerbung um die Weltspiele der nicht- olympischen Sportarten vor.
Adolf Sauerland: „Duisburg will sich um die World Garnes 2013 bewerben und hat mit Düsseldorf einen starken Partner an seiner Seite, um die Spiele auf ein neues und noch besseres Niveau zu heben. Wir sind überzeugt, damit ein sportliches Highlight in die Region Rhein-Ruhr zu holen.“

Viel Spaß beim verkünden der Absicht gemeinsam ein Großprojekt zu stemmen hatten die Oberbürgermeister aus Düsseldorf (Erwin, links im Bild) und Duisburg (Sauerland) sowie Duisburgs Kämmerer Dr. Peter Langner (rechts im Bild).

Sein Kollege aus Düsseldorf Joachim Erwin: “Die Landeshauptstadt bietet mit ihrer perfekten sportlichen und verkehrlichen Infrastruktur eine hervorragende Basis für die Ausrichtung der World Garnes 2013. Die gemeinsamen Möglichkeiten mit unserer Nachbarstadt ergänzen sich in ausgezeichneter Weise. Wir werden eine Bewerbung auf höchstem Standard abgeben.“

Beide betonten, dass es um die Einbeziehung einer Region geht, die einen Einzugsbereich von mehr als 11 Millionen Menschen hat. "Wir haben den world games 2005 international den Durchbruch verschaffen könne. Es waren2005 in Duisburg die besten games aller Zeiten", betonte Adolf Sauerland.

Budget: 30 Millionen Euro
Beide Städte haben das Budget mit 30 Millionen Euro veranschlagt. Und auf die kritischen Fragen, ob sich Duisburg das leisten könne bzw. was der Regierungspräsident in Düsseldorf zu diesem Großereignis einer seit Jahren unter Haushaltsaufsicht stehenden Stadt wie Duisburg sagen könnte, lehnte sich Sauerlands Amts- und Parteikollege (CDU) Erwin aus dem Fenster: "Jürgen Büssow (Regierungspräsident mit SPD-Parteibuch) ist gut beraten,  so ein Projekt zu unterstützen. Ich fand die Idee von Adolf Sauerland toll, mit Düsseldorf gemeinsam so ein Projekt anzugehen. Wir reden doch von überschaubaren Summen. Bei dieser Vorlaufzeit sehe ich keine Probleme, ein Drittel allein an Sponsorengeldern zu erhalten. Wir machen ja nicht nur in Sport sondern auch in Kultur, so wie wir das mit Duisburg schon lange gemeinsam mit der Deutschen Oper am Rhein machen."

Langner und Sauerland legten noch nach: 2005 hatten die wordl games 28,5 Millionen Euro gekostet. Aber allein aus dem Bereich der Stadt kamen 7 bis 8 Millionen aus dem Bereich Personal zum Tragen. 2005 hatten 192 Sender 475 Stunden von den wordl games berichtet. Am Ende waren alle Sponsoren froh, dabei gewesen zu sein. Ich werde Ende des Monats in der Ratsitzung allen klarmachen, dass es hier nicht um direkte kommunale Gelder sondern in erster Linie um Dienstleistungen geht."

OB Erwin ergänzte: "Sehen sie es so, das Duisburg die Dienstleistungen, wir das Geld stellen werden." Und Duisburgs Kämmerer Langner (2005 Geschäftsführer der Spiele) verwies auf die bei solchen Großereignissen von Bund und Land kommenden Zuschüsse. "Die wordl games 2005 standen unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers und das Innenministerium war voll einbezogen."

Wer, Was und Wo?
Beide Städte sind schon so weit, dass die Eröffnung in der MSV-Arena, die Sportereignisse zum einen zentral im Sportpark und in den Düsseldorfer Großhallen stattfinden sollen. Den Schlussakzent wird es in der LTU-Arena geben. Sollte eine dritte Stadt sich einbringen wollen, wird die Qualität der Veranstaltungsstätte im Vordergrund stehen, ist also grundsätzlich denkbar.

Beide ersten Bürger stellten aber klar, dass es hier kein regionales Festzurren der Regionen geben wird. Erwin: "Duisburg hat sicher eine Scharnierfunktion. Dies verdeutlicht sich ja auch mit den gemeinsamen Aktivitäten rund um die Kulturhauptstadt Essen 2010.Ich will mich da für Düsseldorf nicht festlegen.".

Entscheidung zu Beerbung
Die Entscheidung über die Vergabe der 9. World Garnes mit über 30 Sportarten und ca. 3500 Athletinnen und Athleten aus etwa 1 00 Nationen trifft die International World Garnes Association (IWGA) im März 2008. Die beiden Oberbürgermeister zeigten sich am Montag überzeugt, mit ihrer Bewerbung den Zuschlag durch die IWGA zu erhalten.
Bereits im Jahr 2005 hatte Duisburg, damals im Verbund mit den Partnerstädten Bottrop, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen die World Garnes mit großem Erfolg ausgerichtet.
Mehr als 500.000 Besucher konnten die Organisatoren verzeichnen. Das
Medieninteresse umfasste allein 450 Fernsehstunden, darunter 220 Stunden Live Berichte. Durch die Kooperation mit Düsseldorf sei es möglich, die Qualität der Organisation der Weltspiele auf ein neues und höheres Niveau zu stellen, betonte Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Durch die Nachbarschaft der beiden Städte könne man erneut Spiele der kurzen Wege garantieren.
Joachim Erwin sieht ebenfalls beste Chancen, im Verbund mit Duisburg mehr zu erreichen als eine Neuauflage der Weltspiele von 2005. Düsseldorf bringe in die Bewerbung nicht allein die Kompetenz als Ausrichter bedeutender Sportereignisse für die Region und darüber hinaus ein. Die Stadt verfüge auch über optimal geeignete Sportstätten, die dem bereits bekannten Programm aus dem Jahr 2005 zu einer neuen Qualität verhelfen wird. Als Sportstätten sind unter anderem die LTU-Arena, die Philipshalle, ISS Dome, Burgwächter Castello und das Rheinbad sowie die Messehallen denkbar. In der LTU-Arena in Düsseldorf soll auch die Schlussfeier stattfinden. In der MSV-Arena in Duisburg sollen die elftägigen World Games im Sommer-2013 eröffnet werden.
In Gesprächen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Bundesinnenministerium und dem Land Nordrhein-Westfalen habe man eine positive Resonanz auf die Bewerbungspläne erhalten, betonte Joachim Erwin. Der Präsident der IWGA, Ron Froehlich, sei über die Initiative ebenfalls informiert, so der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Große Zustimmung habe er auch bereits aus der Bevölkerung und aus dem Kreis möglicher Sponsoren erhalten, erklärte der Duisburger OB.

world games ein großes Fest
Duisburgs Kämmerer Dr. Peter Langner, der 2005-Geschäftsführer der World Games
2005 GmbH war, machte deutlich: Die World Games vor drei Jahren seien ein großes
Fest für die Menschen an Rhein und Ruhr gewesen. Duisburg habe sich durch die gute
Organisation auf der internationalen Landkarte des Sports hervorgetan.
Zu den zahlreichen Ehrengästen gehörte damals auch IOC-Präsident Jacques Rogge, der sich zwei Tage in Duisburg aufhielt und sich beeindruckt von dem Charakter der Spiele zeigte. Aus Sicht der Oberbürgermeister Joachim Erwin und Adolf Sauerland werden die 9. World Games das Sportland NRW und die sportbegeisterte Region Rhein Ruhr ins Rampenlicht des Weltsports stellen. Im kommenden Jahr finden die Spiele in der Millionenstadt Kaohsiung in Chinese Taipei statt.

world games
• Über 30 verschiedene, populäre und spektakuläre Sportarten.
• Sportarten an Land, in der Luft, in und auf dem Wasser.
• Im 4-Jahres-Rhythmus ausgetragen (jeweils ein Jahr nach den Olympischen Sommerspielen) kämpfen die weltbesten Athleten in ihrer jeweiligen Sportart um Gold, Silber und Bronze.
• The World Garnes stellen für diese Sportarten den Höhepunkt im 4-Jahreskalender dar. Nirgends sonst können sich die Teilnehmer in einem derart großem Umfeld einem vergleichbar großen Publikum präsentieren, nirgends sonst versammeln sich in so großer Anzahl, um in Freundschaft um die Medaillen zu kämpfen.
• The World Garnes stehen unter der Schirmherrschaft des 100 und werden von der International World Garnes Association (IWGA) veranstaltet. 32 Internationale Sportverbände gehören der IWGA an und stellen Wettkämpfe auf Weltklasse-Niveau sicher.
• The World Garnes finden in einem Zeitraum von 11 Tagen statt. Sie starten mit einer Eröffnungsfeier und enden mit einer Schlussfeier.
• Medaillenzeremonien, aber auch andere Elemente (Doping-Kontrollen, Akkreditierung) folgen internationalen Standards.
• Wesentlicher Bestandteil der World Garnes ist ein kulturelles Rahmenprogramm für Bevölkerung und Teilnehmer.

Bisherige Austragungsorte
• 1981 Santa Olara, USA
• 1985 London, England
• 1989 Karlsruhe, Deutschland
• 1993 Den Haag, Niederlande
• 1997 Lahti, Finland
• 2001 Akita, Japan
• 2005 Duisburg, Deutschland
• 2009 Kaohsiung, Chinese Taipei
• 2013