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Trainer Kessen:
"TuRa fand gar nicht statt!" |
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Wuppertaler SV Borussia II - TuRa
88 Duisburg 5:0 (4:0)
DUISBURG,
20. September 2009 - Der erste Sieg unter Jörg Kessen war
eine schöne Sache - aber eben "nur" ein Erfolg gegen Union
Solingen, das als Abstiegskandidat Nummer eins gelten darf.
Gegen einen starken Gegner sah es für TuRa 88 Duisburg in
der Fußball-Niederrheinliga schon wieder anders aus. Bei der
Reserve des Wuppertaler SV Borussia setzte es eine derbe 0:5
(0:4)-Klatsche. Dass der Drittligist seine zweite Mannschaft
mit vier Spielern verstärkte, ist da kaum ein Trost für die
Neudorfer.
Harmlos ist die Bezeichnung, die am ehesten den Auftritt der
Roten Teufel im ersten Abschnitt trifft. "TuRa fand gar
nicht statt", sagte Trainer Kessen. Ein Spieler aus dem
Drittliga-Kader sorgte fast im Alleingang für die frühe
Entscheidung im Spiel. Nermin Celikovic erzielte das erste,
dritte und vierte Tor der Gastgeber zwischen der 15. und 41.
Minute. Zwischendurch war noch Marko Nikolic in der 25.
Minute mit dem 2:0 an der Reihe.
Nach der Pause lief es für die Turaner besser. Aber was
hilft's? Zum einen werden die Bergischen kaum noch mit dem
letzten Dampf ins Spiel gegangen sein. Und zum anderen ist
es ja schön, dass nun die Zweikämpfe angenommen worden sind,
aber beim Spielstand von 0:4 ist das vor allem eines: völlig
egal. Eine Minute vor dem Ende legte Burak Uca noch das 5:0
nach.
Bereits nach 18 Minuten schied Robert Zimmermann, der mit
Marcus Mähler vor der Abwehr spielte, aus. "Er hat eine
schwere Prellung am Fuß", sorgt sich Kessen. TuRa rutschte
damit auf den vorletzten Platz ab und liegt schon am achten
Spieltag fünf Punkte hinter dem rettenden Ufer. Keine
schönen Aussichten . . . the
Tore: 1:0 Celikovic (15.), 2:0 Nikolic (25.), 3:0,
4:0 Celikovic (35., 41), 5:0 Uca (89.).
TuRa: Sagsinlar - Theißen, Füten, Baum, Welky - Mähler,
Zimmermann (18. Jener, 79. Köse), Ünal (77. Stelzen),
Schirru, Hotoglu - Kroepmanns. |
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Jörg
Kessens Erstlingswerk war gleich positiv - 4:1-Sieg im Kellerduell gegen
Union Solingen |
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TuRa 88 Duisburg - 1. FC
Union Solingen 4:1 (1:0)
DUISBURG,
13. September 2009 - Die Union-Fans schlichen vom
Kammerberg. "Mann, wir können doch froh sein, dass das hier
nicht 8:1 ausgegangen ist", sagte einer von ihnen - und
hatte völlig recht. Der 4:1-Erfolg von TuRa 88 Duisburg in
der Fußball-Niederrheinliga gegen Schlusslicht Union
Solingen war nie gefährdet. Allein mit den
"Hundertprozentigen" hätten die Neudorfer das Ergebnis gegen
völlig harmlose Klingenstädter Richtung zweistellig drehen
können.
Das hätte Deniz Hotoglu sogar alleine schaffen können. Zwei
Chancen vor, zwei nach der Pause - allesamt hätten sie drin
sein müssen. "
Das
ist nun einmal so. Wir geben den jungen Spielern Zeit. Und
irgendwann klappt's," so der neue Trainer Jörg Kessen
geduldig. Für Hotuglu klappte es sogar schon in diesem Spiel
mit dem 2:0. Schließlich hatte auch noch ein voreiliger
Pfiff von Schiri Benjamin Keck einen weiteren Treffer
verhindert. Union-Keeper Serkan Yildiz erwischte einen Heber
von Mats Kroepmanns (28.) deutlich vor dem Strafraum. Als
der Ball ins Tor fiel, hatte der Unparteiische das Spiel
schon unterbrochen und zeigte Yildiz Rot. Matthias Jener
(2.) hatte mit einem Treffer in den Winkel losgelegt. Nach
Hotoglus 2:0 trafen Damiano Schirru (65., Kopfball) und
Marcel Füten (78., Handelfmeter) Zwischendurch verkürzte
Sascha Meier auf 1:2 (59.). Am Dienstag, 19 Uhr, bestreitet
TuRa 88 ein Testspiel beim VfB Homberg II. (the)
TuRa: Sagsinlar - Welky, Füten, Baum, Mähler - Schirru,
Zimmermann, Hotoglu, Jener (70. Köse), Ünal - Kroepmanns.
Tore: 1:0 Jener (2.), 2:0 Hotoglu (55.), 2:1 Meier (59.),
3:1 Schirru (65.), 4:1 Füten (78., Handelfmeter).
Rote Karte: Yildiz (28., Union, Torhüter-Handspiel außerhalb
des Strafraums).
Szene
aus dem Spiel TuRa 88 gegen Union Solingen. |
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Jörg
Kessen übernimmt Traineramt |
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DUISBURG,
7. September 2009 -Beobachtet hatte er TuRa 88 schon, sich
Gedanken über den Niederrheinligisten gemacht ohnehin und
auch Gespräche geführt - mit Mucki Tebeck. Derart
vorbereitet war der nächste Schritt eigentlich konsequent:
Jörg Kessen übernimmt den nach Mucki Tebecks Rücktritt
verwaisten Trainerposten am Kammerberg. Das gewisse Dinge
vor allem mit einer derart jungen Mannschaft Zeit brauchen
weiß er. Da hatte er
als Verantwortlicher z.B. in Sterkrade auch ein Team mit
einem Durchschnittsalter von 20,2 Jahren. Er setzt wie in
Sterkrade auch bei den Roten Teufeln auf den Faktor Zeit,
der das Vertrauen bringen wird. Nur hat er eigentlich diese
Zeit nicht, startet er doch ausgerechnet ins neue Amt mit
dem Kellerduell gegen den Tabellenletzten Union Solingen.
Der neue Coach setzt darauf, dass der Punkt in Uerdingen den
Schub bringt, der das Team zum Erfolg führt. Achim Pelzer
wird auch bei Jörg Kessen Co-Trainer bleiben. Darauf hatte
Jörg Kessen bestanden. |
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Lichtblick:
Torloses Remis in Uerdingen |
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KFC Uerdingen 05
- TuRa 88 Duisburg 0:0
DUISBURG,
6. September 2009 -Achim Pelzer wollte seine Spieler heiß machen - und
das ist im offensichtlich gelungen. Beim KFC Uerdingen 05
holte der Fußball-Niederrheinligist TuRa 88 Duisburg endlich
den zweiten Saisonpunkt. Beim 0:0 traten die Neudorfer mit
einer strikt defensiven Taktik auf und brachten die
Krefelder vor rund 1100 Zuschauern in der Grotenburg zur
Verzweiflung.
Dabei hätte es beinahe sogar zu einem Sieg gereicht. Ramazan
Ünal bekam in der 85. Minute den Ball, drehte sich und kam
frei vor KFC-Keeper Ronny Kockel zum Schuss, der aber mit
einer Glanzparade verhinderte, dass die Gäste den
Spielverlauf auf den Kopf stellten. "Denn zuvor war das
schon ein Spiel auf ein Tor", so TuRa-Sprecher Detlef
Zaplata. Dabei lief auch Keeper Umut Sagsinlar, der ja aus
dem Uerdinger Nachwuchs stammt zur Hochform auf und
verhinderte einige Male eine Führung der Gastgeber.
Doch in der Defensive lief es diesmal über 90 Minuten gut,
sodass sich die Neudorfer über den zweiten Punkt der Saison
freuen konnten.
Noch gibt es keine offizielle Entscheidung darüber, wer
neuer Trainer am Kammerberg wird. "Am Montag oder Dienstag
werden wir es voraussichtlich bekannt geben können", so
Zaplata. Im Moment deutet vieles darauf hin, dass Jörg
Kessen der neue Mann an der Neudorfer Linie werden könnte.
Der Trainer, der zuletzt den Landesligisten Sterkrade 06/07
betreut hatte, war jedenfalls gestern in Uerdingen und sah
das Spiel der Turaner. Kessen wäre nicht nur Nachfolger von
Manfred Tebeck, sondern auch "Nach-Nachfolger" seines
Zwillingsbruders Ralf, der die Roten Teufel von der Bezirks-
in die Niederrheinliga geführt hatte. the
TuRa: Sagsinlar - Welky, Füten, Baum, Theißen -
Zimmermann, Köse (90. Akbudak), Schirru, Ünal, Hotoglu (89.
Jener) - Kroepmanns |
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TuRa 88 Duisburg und die
NIEDERRHEINLIGA
09/10
Gesamtspielplan |
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Mucki Tebeck nicht mehr
Trainer der Roten Teufel
TuiRa verlor Trainer und Heimspiel gegen Remscheid |
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DUISBURG,
3. September 2009 - Wenn es nicht läuft, trifft es zuerst den Trainer. So
auch bei Manfred "Mucki" Tebeck. Er trat am Dienstag zurück. Nun hat der
Niederrheinligist schon seit längerer Zeit keinen sportlichen leiter uhd
nun auch keinen Trainer mehr. Bei der 1:3-Niedelage beim FC Remscheid
waren Co-Trainer Timmo Sonje und Achim Pelzer an der Linie
verantwortlich.
In der Nacht von Montag auf Dienstag wälzte sich Manfred Tebeck im Bett
hin und her. Schlaf fand er kaum. Immer wieder ging er die Situation bei
TuRa 88 Duisburg in Gedanken durch. Als die Sonne wieder schien, hatte
er sich zu einer Entscheidung durchgerungen: "Ich bin am Dienstag
zurückgetreten", berichtete der frühere Coach des
Fußball-Niederrheinligisten. Beim gestrigen Spiel gegen den FC Remscheid
betreuten seine bisherigen Co-Trainer Timmo Sonje und Achim Pelzer die
Mannschaft.
Und selbst das war kurz nach Tebecks Entscheidung nicht wirklich sicher.
Denn beide wollten wohl zunächst die Entscheidung ihres "Chefs"
mittragen, entschieden sich dann aber doch zumindest erst einmal zu
bleiben. Wie es weitergeht, steht noch nicht fest. Heute trifft sich der
Vorstand, um über die Situation zu beraten. "Wir würden ja selbst von
Muckis Entscheidungs überrascht", sagte Vereinssprecher Detlef Zaplata.
"Es war ein Fehler, überhaupt weiterzumachen", sagte Tebeck
rückblickend. "Aber ich wusste, dass noch mehr Spieler gehen würden,
wenn ich nicht verlängert hätte. Deswegen hatte ich mich damals
entschieden zu bleiben", so Tebeck über die Situation nach dem
finanziellen Beinahe-Aus und einer Rückrunde ohne reguläre Bezahlung des
Personals. "Ich hatte einfach nicht mehr den Dampf dazu." Wohl auch ein
Gefühl, dass mit der zurückliegenden Saison zu tun hat. "Der neue
Vorstand macht wirklich viel. Aber im sportlichen Bereich fühlt man sich
wie ein Einzelkämpfer"
Als Konsequenz der vergangenen Saison wurde der Etat um 60 Prozent
reduziert. Erfahrene Spieler haben den Verein verlassen; viele
Nachwuchskräfte kamen hinzu. Trotz guter Ansätze holte TuRa in vier
Spielen nur einen Punkt.
Kurios: Für TuRa 88 ist es der erste Trainerwechsel während einer Saison
seit 1998. Sowohl Mucki Tebeck als auch die Vorgänger Ralf Kessen und
Stefan Klaß hatten die Mannschaft während einer Sommerpause übernommen.
Die Reaktion der Mannschaft stimmte jedenfalls. Gerade die älteren
Spieler übernahmen die eingeforderte Verantwortung. Marcel Füten und
besonders Michael Baum gefielen in der Abwehr, dennoch stand am Ende
eine 1:3 (1:0)-Niederlage gegen den FC Remscheid.
Mustafa Cukur hatte beim 1:0 (23.) aus spitzem Winkel zwar das Glück des
Tüchtigen, dennoch ging die Führung in Ordnung. Doch TuRa war gerade in
der ersten halben Stunde spielbestimmend. Dann wurde der FCR stärker,
doch Umut Saginlar verhinderte kurz vor der Pause durch eine sehenswerte
Flugparade das 1:1. Doch kurz nach Wiederbeginn war es so weit, als
Michael Günther zu leicht treffen konnte. Ein umstrittener Elfer, den
Tuncay Kurmali (74.) verwandelte, brachte die Entscheidung. Kurz vor
Ende erhöhte Kurmali erneut per Strafstoß auf 1:3. "Ob ich am Sonntag
noch dabei bin, kann ich nicht versprechen", sagte Co-Trainer Timmo
Sonje. TuRa 88 Duisburg -
FC Remscheid 1:3 (1:0)
Tore: 1:0 (23.) Cukur, 1:1 (47.) Günther, 1:2 (74.) Kumali, 1:3 (90.)
Kumali (Elfmeter)
TuRa: Sagsinlar - Füten, Baum, Theißen, Cukur (79. Börner) - Zimmermann,
Köse, Akbudak (59. Ünal),
Hotoglu - Jener (79. Kästner), Kroepmanns. |
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3:5-Niederlage in Ratingen
- Rote Teufel kommen nicht von der Stelle |
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Ratingen 04/ 19
- TuRa 88 Duisburg
5:3 (1:1)
DUISBURG, 30. August 2009 - Die
Saison ist noch jung - doch angesichts der ersten Spiele muss sich TuRa
88 Duisburg offensichtlich bereits früh auf einen Abstiegskampf in der
Fußball-Niederrheinliga einstellen. Denn erneut spielten die Neudorfer
eine gute erste Halbzeit, um dann in den zweiten 45 Minuten baden zu
gehen. Bei Ratingen 04/19 hieß es schließlich 3:5 (1:1) aus Duisburger
Sicht.
Die Roten Teufel begannen gut und gingen schon nach gut einer
Viertelstunde durch Mats Kroepmanns in Führung, der frei zum Schuss kam.
Den ersten Aufreger gab es fünf Minuten vor dem Ende. Schiedsrichterin
Caroline Telahr zeigte auf den Punkt, "aber das war unserer Ansicht nach
eine Schwalbe", so Tebeck. Davon ließ sich Hakan Yalcinkaya nicht
beirren, der für Ratingen ausglich.
Dann kamen jedoch die "dollen fünf Minuten". Murat Gümüstas (47.),
Sebastian Hoffmann (49.) und Thomas Zelles (51.) erhöhten auf 4:1. Davon
erholte sich TuRa zu spät. Zwar kamen die Gäste durch die Treffer von
Kroepmanns (72.) und Serkan Akbudak (85.) noch einmal auf 3:4 heran,
doch in der Schlussminute machte Ismail Cakici für Ratingen alles klar.
Eine Erklärtung für den erneuten Einbruch? "Es bleibt dabei. Gerade bei
so vielen jungen Spielern müssen die Erfahrenen mehr Verantwortung
übernehmen. Sie müssen anfeuern, nicht meckern", so Tebeck. Denn zu
Beginn der zweiten Hälfte hätte es noch derber kommen können. "Mir
fehlen vorne die Alternativen", so Tebeck. "Aber was soll man machen,
wenn wir mit Sylla Khanfory nicht einmal einen Spieler freimachen
können, der bei uns kostenlos spielen würde", erklärte der Trainer. the
Tore: 0:1 Kroepmanns (16.), 1:1 Yalcinkaya (40., Foulelfmeter), 2:1
Gümüstas (47.), 3:1 Hoffmann (49.), 4:1 Kroepmanns (51.), 4:2 Kroepmanns
(72), 4:3 Akbudak (85.), 5:3 Cakici (90.).
Besondere Vorkommnisse: Innenraumverweis gegen TuRa-Trainer Tebeck
(70.).
TuRa: Sagsinlar - Welky, Füten, Baum, Theißen - Zimmermann, Cukur, Ünal,
Stelzen - Kästner, Kroepmanns. |
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1:4 - Derbes Ding am
Kammerberg |
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TuRa 88 Duisburg -
SV Hönnepel- Niedermörmter 1:4 (0:2)
DUISBURG, 23. August 2009 - Das
Spiel war längst vorbei. Doch Tobias Kästner saß noch immer auf dem
Neudorfer Kunstrasen. Sauer, enttäuscht, niedergeschlagen. "Komm hoch!",
versuchte sein Keeper Umut Saginlar den Offensivspieler aufzurichten.
"Wir müssen die Köpfe wieder frei bekommen", sieht auch Trainer Mucki
Tebeck in der mentalen Aufbauarbeit seine Hauptaufgabe in den nächsten
Tagen. Fußball-Niederrheinligist TuRa 88 Duisburg verlor gegen den SV
Hönnepel-Niedermörmter mit 1:4 (0:2). Und sie taten dies verdient.
"Wir haben vielleicht zweimal aufs Tor geschossen", sah Tebeck "das
bislang schlechteste Saisonspiel". Normalform? Davon waren die meisten
Roten Teufel nach dem guten Spiel in Düsseldorf-Oberkassel vor einer
Woche meilenweit entfernt. Umut Sagsinlar, Michael Baum, Michael Füten,
Florian Theißen - die übrigen Turaner standen völlig neben sich. Zudem
gab es noch einen weiteren Tiefschlag in der 28. Minute, als der einzig
erfahrene Stürmer, Frank Cho, verletzt raus musste. "Er hat wohl ein
Knacken im Mittelfuß gespürt", muss sich Tebeck Sorgen machen.
Offensive ist das Problem
der Roten Teufel
Dabei ist die Offensive - beginnend beim Mittelfeld - das große
Probleme. Auch wenn Timo Welky einen schlechten Tag erwischt hat muss
sich Tebeck um die Defensive einschließlich seines Keepers keine Sorgen
machen. Doch schon beim Aufbau beginnen die Probleme. Anspielstationen
bieten sich nicht an. Stattdessen geht es mit Kleinstpässen, die dazu
noch ungenau sind nach vorne. Das birgt Gefahr für Fehler, die dann auch
ständig passieren. So musste sich Ex-DSV-Keeper Marcel Siepmann im "Hö-Nie"-Tor
keine Sorgen machen.
"Es haben sich noch ein paar Spieler zum Training angeboten", sagt
Tebeck - schiebt aber sofort nach: "Ich werde jetzt nicht laut
irgendwelche Neuzugänge fordern." Das Problem ist aber auch: "Von den
Spielern, die derzeit nicht spielen, übt im Training niemand Druck auf
die ersten Elf aus."
TuRa bekam den 2,04-Meter-Hünen Daniel Boldt nicht in den Griff. Er
traf zwei Mal (37., 55.). Zwischendurch sprintete Sebastian Ludwik zum
2:0 (44.). In der 69. Minute nutzte Tobias Kästner den einzig
sehenswerten Angriff zum 1:3, ehe Fadel Akyel den Schlusspunkt setzte.
Tore: 0:1 Boldt (37.), 0:2 Ludwik (44.), 0:3 Boldt (55.), 1:3 Kästner
(69), 1:4 Akyel (81.).
TuRa: Sagsinlar - Welky, Füten, Baum, Theißen, Zimmermann (57. Akbudak),
Köse (46. Ünal), Schirru, Kästner, Cho (28. Hotoglu), Kroepmanns. |
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Erster
Punkt für Rote Teufel |
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SC Düsseldorf-West -TuRa 88 Duisburg
1:1 (0:0)
DUISBURG, 16. August 2009 - Ein Punkt sollte es wenigstens werden.
Wenn's geht drei. Am Ende war es ein Zähler - doch drei hätten es sein
müssen. "Das hätten wir gewinnen müssen", war Mucki Tebeck, Trainer des
Fußball-Niederrheinligisten TuRa 88 Duisburg, nach dem 1:1 (0:0) beim SC
Düsseldorf-West nicht zufrieden. Zumindest was das Ergebnis angeht.
"Denn spielerisch war das eine gute Leistung der Mannschaft", so der
Coach.
Doch schon früh ließen die Neudorfer Chancen aus. Timo Welky und
Damiano Schirru hätten TuRa in Oberkassel früh in Führung bringen müssen
"Ein 3:1 oder 4:1 zur Pause wäre okay gewesen", sagt Tebeck. "Hinten
haben wir nicht viel zugelassen - auch wenn man Florian Körs oder Rene ´Kägebein
nie ganz aus dem Spiel nehmen kann."
In der 53. Minute sorgte Mats Kroepmanns für die verdiente Führung, der
einen Spielzug über Serkan Köse und Schirru zum 1:0 abschloss. Ärgerlich
war die Nachlässigkeit beim 1:1 (68.). "Wir haben viel zu passiv
verhalten und Körs am Sechzehner frei schießen lassen", berichtet Tebeck.
Zu diesem Zeitpunkt spielte TuRa bereits vier Minuten in Überzahl,
nachdem Marvin Rossow wegen eines Foulspiels die rote Karte gesehen
hatte. "Da haben wir einfach immer einen Schritt zu wenig gemacht", so
Tebeck. the
Tore: 0:1 Kroepmanns (53.), 1:1 Körs (68.).
Rote Karte: Marvin Rossow (64., Düsseldorf, grobes Foulspiel).
TuRa: Sagsinlar - Welky, Füten, Baum, Theißen - Köse, Zimmermann,
Schirru (75. Rekic), Hotoglu (83. Akbudak) - Kästner (86. Jener),
Kroepmanns. |
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Teufel verlieren
Auftaktspiel auf eigenem Gelände |
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TuRa 88 Duisburg — SV
Straelen 1:2 (0:0)
DUISBURG, 9. August 2009 - Von Stand- oder Angsthasenfussball war rund
um den Kammerberg die Rede. Mit 1:2 hatte TuRa 88 den Saisonauftakt in
der Niederrheinliga verpatzt und dabei kein Tor erzielt. Das kam auch
noch per Eigentor vom Gast. Dabei wäre - so komisch das klingen mag -
ein Sieg durchhaus drin gewesen. Hatten die Roten Teufel den Gast in der
ersten Hälfte doch sozusagen im Griff und auch Chancen. Das schlechtere
Zweikampfverhalten, viele Ballverluste und ein nicht optimales
Defensivverhalten lud dan in der zweiten Hälfte die Gäste quasi zum
Toreschießen ein.
Tore: 0:1 (47.) lngenlath, 0:2 (57.)Heythausen, 1:2 (77.) Linssen
(Eigentor).
TuRa: Sagsinlar—Welky(71. Bämer), FO ten, Baum, Theißen — Köse (46.
Schirru), Zimmermann, Ünal (60. Hotogla) - Kästner, Kroepmanns, Cho. |
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Tebeck will einstelligen
Tabellenplatz |
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DUISBURG, 26. Juli 2009 - Optimistisch gehen
die Turaner aus Neudorf die Saion 2009/2010 an. Trainer Manfred (Mucki)
Tebeck visiert, im Gegensatz zum Vorstand, der von Erhalt der Liga
spricht, mit seinem Team einen einstelligen Tabellenplatz an. Der Kader,
mit 24 Spielern größer als geplant, ist für den Verein nur möglich, weil
einigen Spieler unentgeltlich spielen und sich der Niederrheinliga
festigen wollen, sagte Tebeck.
Im Trainingslager haben sich junge und alte Spieler näher kennen
gelernt. Das Potenzial sei auch bei den jungen Spielern, die
verpflichtet wurden da. Beim Pokalspiel in Hamminkeln soll bereits ein
Großteil der Spieler eingesetzt werden, die auch die Meisterrunde
bestreiten sollen. Das Spielsystem wird wohl nach den Gegebenheiten
4-4-2 lauten. Offen ließ der Trainer die Torhüterfrage, die jedoch
vermutlich auf Sagsinlar Umut hinausläuft. Vorsitzender Frank Haak
blickt nach der überstandenen finanziellen Krise positiv in die Zukunft.
Der Etat für 2009/2010 wurde um 60 Prozent gesenkt, denn die Ausgaben
müssen unseren finanziellen Möglichkeiten angepasst werden, so Frank
Haak. Manfred Schneider (Text und Foto)

Das Team von TuRa 88 für die Saison 2009/2010:
hinten von links: Alen Rekic, Marcel Füten, Tobias Kästner, Serkan Köse,
Deniz Dominik Hotoglu, Michael Baum, Mathias Jener, Martin Kirbach
(Physiotherapeut),
mitte von links: Trainer Manfred Tebeck, Robert Zimmermann, Timo Welky,
Serkan Akbudak, Ramazan Ünal, Mats Kroepmanns, Pawel Kmiotek, Thomas
Kästner (Begleiter), Heinz Müller (Begleiter),
vorne von links: Achim Pelzer (Torwarttrainer), Frank Cho, Thomas
Tümmers, Sven Rasmus, Dennis Börner, Sagsinlar Umut, Mustafa Cukur,
Damiano Schirru, Marcus Mähler. |