TuRa 88 - Archiv Juli - Sep 2009

 

2:0 nach nur neun Minuten - dann nahm das Desaster seinen Lauf

TuRa 88 Duisburg - TV Jahn Hiesfeld 3:6 (3:3)
DUISBURG, 27. September 2009 - Nach der 2:0-Führung der Turaner schon nach neun Minuten sah es wie eine sichere Sache aus für Tura. Dan aber gab es ein desaströs zu nennndes Defensivverhaltene.  Zweikampfverhalten und Konzentration gingen völlig verloren udn es hagelte Gegentore. Als ab der 65. Minute auch noch Unterzahl durch ausgeschöpftes Wechselkontingent und Verletzung angesagt war, lief gar nichts mehr.

Tore: 1:0 Ünal (3.), 2:0 Füten (9.), 2:1 Benjamin Koncic (24.), 2:2 Niko Koncic (27.), 3:2 Ünal (40.), 3:3 Erdogan (43.), 3:4 Sevinc (51.), 3:5 Erdogan (88.), 3:6 Kisyna (90.).Besonderes Vorkommnis: TuRa ab der 65. Minute zu zehnt (Akbudak verletzt, Wechselkontingent erschöpft).
TuRa: Sagsinlar - Welky (60. Stelzen), Füten, Baum, Theißen - Hotoglu (46. Akbudak), Zimmermann, Mähler, Ünal - Koepmanns, Schirru (65. Köse).

Trainer Kessen: "TuRa fand gar nicht statt!"

Wuppertaler SV Borussia II - TuRa 88 Duisburg 5:0 (4:0)
DUISBURG, 20. September 2009 - Der erste Sieg unter Jörg Kessen war eine schöne Sache - aber eben "nur" ein Erfolg gegen Union Solingen, das als Abstiegskandidat Nummer eins gelten darf. Gegen einen starken Gegner sah es für TuRa 88 Duisburg in der Fußball-Niederrheinliga schon wieder anders aus. Bei der Reserve des Wuppertaler SV Borussia setzte es eine derbe 0:5 (0:4)-Klatsche. Dass der Drittligist seine zweite Mannschaft mit vier Spielern verstärkte, ist da kaum ein Trost für die Neudorfer.
Harmlos ist die Bezeichnung, die am ehesten den Auftritt der Roten Teufel im ersten Abschnitt trifft. "TuRa fand gar nicht statt", sagte Trainer Kessen. Ein Spieler aus dem Drittliga-Kader sorgte fast im Alleingang für die frühe Entscheidung im Spiel. Nermin Celikovic erzielte das erste, dritte und vierte Tor der Gastgeber zwischen der 15. und 41. Minute. Zwischendurch war noch Marko Nikolic in der 25. Minute mit dem 2:0 an der Reihe.
Nach der Pause lief es für die Turaner besser. Aber was hilft's? Zum einen werden die Bergischen kaum noch mit dem letzten Dampf ins Spiel gegangen sein. Und zum anderen ist es ja schön, dass nun die Zweikämpfe angenommen worden sind, aber beim Spielstand von 0:4 ist das vor allem eines: völlig egal. Eine Minute vor dem Ende legte Burak Uca noch das 5:0 nach.
Bereits nach 18 Minuten schied Robert Zimmermann, der mit Marcus Mähler vor der Abwehr spielte, aus. "Er hat eine schwere Prellung am Fuß", sorgt sich Kessen. TuRa rutschte damit auf den vorletzten Platz ab und liegt schon am achten Spieltag fünf Punkte hinter dem rettenden Ufer. Keine schönen Aussichten . . . the
Tore: 1:0 Celikovic (15.), 2:0 Nikolic (25.), 3:0, 4:0 Celikovic (35., 41), 5:0 Uca (89.).
TuRa
: Sagsinlar - Theißen, Füten, Baum, Welky - Mähler, Zimmermann (18. Jener, 79. Köse), Ünal (77. Stelzen), Schirru, Hotoglu - Kroepmanns.

Jörg Kessens Erstlingswerk war gleich positiv - 4:1-Sieg im Kellerduell gegen Union Solingen

TuRa 88 Duisburg - 1. FC Union Solingen 4:1 (1:0)
DUISBURG, 13. September 2009 - Die Union-Fans schlichen vom Kammerberg. "Mann, wir können doch froh sein, dass das hier nicht 8:1 ausgegangen ist", sagte einer von ihnen - und hatte völlig recht. Der 4:1-Erfolg von TuRa 88 Duisburg in der Fußball-Niederrheinliga gegen Schlusslicht Union Solingen war nie gefährdet. Allein mit den "Hundertprozentigen" hätten die Neudorfer das Ergebnis gegen völlig harmlose Klingenstädter Richtung zweistellig drehen können.
Das hätte Deniz Hotoglu sogar alleine schaffen können. Zwei Chancen vor, zwei nach der Pause - allesamt hätten sie drin sein müssen. "
Das ist nun einmal so. Wir geben den jungen Spielern Zeit. Und irgendwann klappt's," so der neue Trainer Jörg Kessen geduldig. Für Hotuglu klappte es sogar schon in diesem Spiel mit dem 2:0. Schließlich hatte auch noch ein voreiliger Pfiff von Schiri Benjamin Keck einen weiteren Treffer verhindert. Union-Keeper Serkan Yildiz erwischte einen Heber von Mats Kroepmanns (28.) deutlich vor dem Strafraum. Als der Ball ins Tor fiel, hatte der Unparteiische das Spiel schon unterbrochen und zeigte Yildiz Rot. Matthias Jener (2.) hatte mit einem Treffer in den Winkel losgelegt. Nach Hotoglus 2:0 trafen Damiano Schirru (65., Kopfball) und Marcel Füten (78., Handelfmeter) Zwischendurch verkürzte Sascha Meier auf 1:2 (59.). Am Dienstag, 19 Uhr, bestreitet TuRa 88 ein Testspiel beim VfB Homberg II. (the)
TuRa: Sagsinlar - Welky, Füten, Baum, Mähler - Schirru, Zimmermann, Hotoglu, Jener (70. Köse), Ünal - Kroepmanns.
Tore: 1:0 Jener (2.), 2:0 Hotoglu (55.), 2:1 Meier (59.), 3:1 Schirru (65.), 4:1 Füten (78., Handelfmeter).
Rote Karte: Yildiz (28., Union, Torhüter-Handspiel außerhalb des Strafraums).

Szene aus dem Spiel TuRa 88 gegen Union Solingen.

Jörg Kessen übernimmt Traineramt

DUISBURG, 7. September 2009 -Beobachtet hatte er TuRa 88 schon, sich Gedanken über den Niederrheinligisten gemacht ohnehin und auch Gespräche geführt - mit Mucki Tebeck. Derart vorbereitet war der nächste Schritt eigentlich konsequent: Jörg Kessen übernimmt den nach Mucki Tebecks Rücktritt verwaisten Trainerposten am Kammerberg. Das gewisse Dinge vor allem mit einer derart jungen Mannschaft Zeit brauchen weiß er. Da hatte er
als Verantwortlicher z.B. in Sterkrade auch ein Team mit einem Durchschnittsalter von 20,2 Jahren. Er setzt wie in Sterkrade auch bei den Roten Teufeln auf den Faktor Zeit, der das Vertrauen bringen wird. Nur hat er eigentlich diese Zeit nicht, startet er doch ausgerechnet ins neue Amt mit dem Kellerduell gegen den Tabellenletzten Union Solingen. Der neue Coach setzt darauf, dass der Punkt in Uerdingen den Schub bringt, der das Team zum Erfolg führt. Achim Pelzer wird auch bei Jörg Kessen Co-Trainer bleiben. Darauf hatte Jörg Kessen bestanden.

Lichtblick: Torloses Remis in Uerdingen

KFC Uerdingen 05 - TuRa 88 Duisburg 0:0 
DUISBURG, 6. September 2009 -Achim Pelzer wollte seine Spieler heiß machen - und das ist im offensichtlich gelungen. Beim KFC Uerdingen 05 holte der Fußball-Niederrheinligist TuRa 88 Duisburg endlich den zweiten Saisonpunkt. Beim 0:0 traten die Neudorfer mit einer strikt defensiven Taktik auf und brachten die Krefelder vor rund 1100 Zuschauern in der Grotenburg zur Verzweiflung.
Dabei hätte es beinahe sogar zu einem Sieg gereicht. Ramazan Ünal bekam in der 85. Minute den Ball, drehte sich und kam frei vor KFC-Keeper Ronny Kockel zum Schuss, der aber mit einer Glanzparade verhinderte, dass die Gäste den Spielverlauf auf den Kopf stellten. "Denn zuvor war das schon ein Spiel auf ein Tor", so TuRa-Sprecher Detlef Zaplata. Dabei lief auch Keeper Umut Sagsinlar, der ja aus dem Uerdinger Nachwuchs stammt zur Hochform auf und verhinderte einige Male eine Führung der Gastgeber.
Doch in der Defensive lief es diesmal über 90 Minuten gut, sodass sich die Neudorfer über den zweiten Punkt der Saison freuen konnten.
Noch gibt es keine offizielle Entscheidung darüber, wer neuer Trainer am Kammerberg wird. "Am Montag oder Dienstag werden wir es voraussichtlich bekannt geben können", so Zaplata. Im Moment deutet vieles darauf hin, dass Jörg Kessen der neue Mann an der Neudorfer Linie werden könnte. Der Trainer, der zuletzt den Landesligisten Sterkrade 06/07 betreut hatte, war jedenfalls gestern in Uerdingen und sah das Spiel der Turaner. Kessen wäre nicht nur Nachfolger von Manfred Tebeck, sondern auch "Nach-Nachfolger" seines Zwillingsbruders Ralf, der die Roten Teufel von der Bezirks- in die Niederrheinliga geführt hatte. the
TuRa: Sagsinlar - Welky, Füten, Baum, Theißen - Zimmermann, Köse (90. Akbudak), Schirru, Ünal, Hotoglu (89. Jener) - Kroepmanns

TuRa 88 Duisburg und die NIEDERRHEINLIGA 09/10 Gesamtspielplan

Mucki Tebeck nicht mehr Trainer der Roten Teufel
TuiRa verlor Trainer und Heimspiel gegen Remscheid

DUISBURG, 3. September 2009 - Wenn es nicht läuft, trifft es zuerst den Trainer. So auch bei Manfred "Mucki" Tebeck. Er trat am Dienstag zurück. Nun hat der Niederrheinligist schon seit längerer Zeit keinen sportlichen leiter uhd nun auch keinen Trainer mehr. Bei der 1:3-Niedelage beim FC Remscheid waren Co-Trainer Timmo Sonje und Achim Pelzer an der Linie verantwortlich.

In der Nacht von Montag auf Dienstag wälzte sich Manfred Tebeck im Bett hin und her. Schlaf fand er kaum. Immer wieder ging er die Situation bei TuRa 88 Duisburg in Gedanken durch. Als die Sonne wieder schien, hatte er sich zu einer Entscheidung durchgerungen: "Ich bin am Dienstag zurückgetreten", berichtete der frühere Coach des Fußball-Niederrheinligisten. Beim gestrigen Spiel gegen den FC Remscheid betreuten seine bisherigen Co-Trainer Timmo Sonje und Achim Pelzer die Mannschaft.
Und selbst das war kurz nach Tebecks Entscheidung nicht wirklich sicher. Denn beide wollten wohl zunächst die Entscheidung ihres "Chefs" mittragen, entschieden sich dann aber doch zumindest erst einmal zu bleiben. Wie es weitergeht, steht noch nicht fest. Heute trifft sich der Vorstand, um über die Situation zu beraten. "Wir würden ja selbst von Muckis Entscheidungs überrascht", sagte Vereinssprecher Detlef Zaplata.
"Es war ein Fehler, überhaupt weiterzumachen", sagte Tebeck rückblickend. "Aber ich wusste, dass noch mehr Spieler gehen würden, wenn ich nicht verlängert hätte. Deswegen hatte ich mich damals entschieden zu bleiben", so Tebeck über die Situation nach dem finanziellen Beinahe-Aus und einer Rückrunde ohne reguläre Bezahlung des Personals. "Ich hatte einfach nicht mehr den Dampf dazu." Wohl auch ein Gefühl, dass mit der zurückliegenden Saison zu tun hat. "Der neue Vorstand macht wirklich viel. Aber im sportlichen Bereich fühlt man sich wie ein Einzelkämpfer"
Als Konsequenz der vergangenen Saison wurde der Etat um 60 Prozent reduziert. Erfahrene Spieler haben den Verein verlassen; viele Nachwuchskräfte kamen hinzu. Trotz guter Ansätze holte TuRa in vier Spielen nur einen Punkt.
Kurios: Für TuRa 88 ist es der erste Trainerwechsel während einer Saison seit 1998. Sowohl Mucki Tebeck als auch die Vorgänger Ralf Kessen und Stefan Klaß hatten die Mannschaft während einer Sommerpause übernommen.
Die Reaktion der Mannschaft stimmte jedenfalls. Gerade die älteren Spieler übernahmen die eingeforderte Verantwortung. Marcel Füten und besonders Michael Baum gefielen in der Abwehr, dennoch stand am Ende eine 1:3 (1:0)-Niederlage gegen den FC Remscheid.
Mustafa Cukur hatte beim 1:0 (23.) aus spitzem Winkel zwar das Glück des Tüchtigen, dennoch ging die Führung in Ordnung. Doch TuRa war gerade in der ersten halben Stunde spielbestimmend. Dann wurde der FCR stärker, doch Umut Saginlar verhinderte kurz vor der Pause durch eine sehenswerte Flugparade das 1:1. Doch kurz nach Wiederbeginn war es so weit, als Michael Günther zu leicht treffen konnte. Ein umstrittener Elfer, den Tuncay Kurmali (74.) verwandelte, brachte die Entscheidung. Kurz vor Ende erhöhte Kurmali erneut per Strafstoß auf 1:3. "Ob ich am Sonntag noch dabei bin, kann ich nicht versprechen", sagte Co-Trainer Timmo Sonje.

TuRa 88 Duisburg -  FC Remscheid 1:3 (1:0)
Tore: 1:0 (23.) Cukur, 1:1 (47.) Günther, 1:2 (74.) Kumali, 1:3 (90.) Kumali (Elfmeter)
TuRa: Sagsinlar -  Füten, Baum, Theißen, Cukur (79. Börner) - Zimmermann,  Köse, Akbudak (59. Ünal), Hotoglu - Jener (79. Kästner), Kroepmanns.

3:5-Niederlage in Ratingen - Rote Teufel kommen nicht von der Stelle

Ratingen 04/ 19 - TuRa 88 Duisburg  5:3 (1:1)
DUISBURG, 30. August 2009 - Die Saison ist noch jung - doch angesichts der ersten Spiele muss sich TuRa 88 Duisburg offensichtlich bereits früh auf einen Abstiegskampf in der Fußball-Niederrheinliga einstellen. Denn erneut spielten die Neudorfer eine gute erste Halbzeit, um dann in den zweiten 45 Minuten baden zu gehen. Bei Ratingen 04/19 hieß es schließlich 3:5 (1:1) aus Duisburger Sicht.
Die Roten Teufel begannen gut und gingen schon nach gut einer Viertelstunde durch Mats Kroepmanns in Führung, der frei zum Schuss kam. Den ersten Aufreger gab es fünf Minuten vor dem Ende. Schiedsrichterin Caroline Telahr zeigte auf den Punkt, "aber das war unserer Ansicht nach eine Schwalbe", so Tebeck. Davon ließ sich Hakan Yalcinkaya nicht beirren, der für Ratingen ausglich.
 Dann kamen jedoch die "dollen fünf Minuten". Murat Gümüstas (47.), Sebastian Hoffmann (49.) und Thomas Zelles (51.) erhöhten auf 4:1. Davon erholte sich TuRa zu spät. Zwar kamen die Gäste durch die Treffer von Kroepmanns (72.) und Serkan Akbudak (85.) noch einmal auf 3:4 heran, doch in der Schlussminute machte Ismail Cakici für Ratingen alles klar.
 Eine Erklärtung für den erneuten Einbruch? "Es bleibt dabei. Gerade bei so vielen jungen Spielern müssen die Erfahrenen mehr Verantwortung übernehmen. Sie müssen anfeuern, nicht meckern", so Tebeck. Denn zu Beginn der zweiten Hälfte hätte es noch derber kommen können. "Mir fehlen vorne die Alternativen", so Tebeck. "Aber was soll man machen, wenn wir mit Sylla Khanfory nicht einmal einen Spieler freimachen können, der bei uns kostenlos spielen würde", erklärte der Trainer. the

Tore: 0:1 Kroepmanns (16.), 1:1 Yalcinkaya (40., Foulelfmeter), 2:1 Gümüstas (47.), 3:1 Hoffmann (49.), 4:1 Kroepmanns (51.), 4:2 Kroepmanns (72), 4:3 Akbudak (85.), 5:3 Cakici (90.).
Besondere Vorkommnisse: Innenraumverweis gegen TuRa-Trainer Tebeck (70.).
TuRa: Sagsinlar - Welky, Füten, Baum, Theißen - Zimmermann, Cukur, Ünal, Stelzen - Kästner, Kroepmanns.

1:4 - Derbes Ding am Kammerberg

TuRa 88 Duisburg - SV Hönnepel- Niedermörmter 1:4 (0:2)
DUISBURG, 23. August 2009 - Das Spiel war längst vorbei. Doch Tobias Kästner saß noch immer auf dem Neudorfer Kunstrasen. Sauer, enttäuscht, niedergeschlagen. "Komm hoch!", versuchte sein Keeper Umut Saginlar den Offensivspieler aufzurichten. "Wir müssen die Köpfe wieder frei bekommen", sieht auch Trainer Mucki Tebeck in der mentalen Aufbauarbeit seine Hauptaufgabe in den nächsten Tagen. Fußball-Niederrheinligist TuRa 88 Duisburg verlor gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter mit 1:4 (0:2). Und sie taten dies verdient.
 "Wir haben vielleicht zweimal aufs Tor geschossen", sah Tebeck "das bislang schlechteste Saisonspiel". Normalform? Davon waren die meisten Roten Teufel nach dem guten Spiel in Düsseldorf-Oberkassel vor einer Woche meilenweit entfernt. Umut Sagsinlar, Michael Baum, Michael Füten, Florian Theißen - die übrigen Turaner standen völlig neben sich. Zudem gab es noch einen weiteren Tiefschlag in der 28. Minute, als der einzig erfahrene Stürmer, Frank Cho, verletzt raus musste. "Er hat wohl ein Knacken im Mittelfuß gespürt", muss sich Tebeck Sorgen machen.
Offensive ist das Problem
der Roten Teufel
 Dabei ist die Offensive - beginnend beim Mittelfeld - das große Probleme. Auch wenn Timo Welky einen schlechten Tag erwischt hat muss sich Tebeck um die Defensive einschließlich seines Keepers keine Sorgen machen. Doch schon beim Aufbau beginnen die Probleme. Anspielstationen bieten sich nicht an. Stattdessen geht es mit Kleinstpässen, die dazu noch ungenau sind nach vorne. Das birgt Gefahr für Fehler, die dann auch ständig passieren. So musste sich Ex-DSV-Keeper Marcel Siepmann im "Hö-Nie"-Tor keine Sorgen machen.
 "Es haben sich noch ein paar Spieler zum Training angeboten", sagt Tebeck - schiebt aber sofort nach: "Ich werde jetzt nicht laut irgendwelche Neuzugänge fordern." Das Problem ist aber auch: "Von den Spielern, die derzeit nicht spielen, übt im Training niemand Druck auf die ersten Elf aus."
 TuRa bekam den 2,04-Meter-Hünen Daniel Boldt nicht in den Griff. Er traf zwei Mal (37., 55.). Zwischendurch sprintete Sebastian Ludwik zum 2:0 (44.). In der 69. Minute nutzte Tobias Kästner den einzig sehenswerten Angriff zum 1:3, ehe Fadel Akyel den Schlusspunkt setzte.
Tore: 0:1 Boldt (37.), 0:2 Ludwik (44.), 0:3 Boldt (55.), 1:3 Kästner (69), 1:4 Akyel (81.).
TuRa: Sagsinlar - Welky, Füten, Baum, Theißen, Zimmermann (57. Akbudak), Köse (46. Ünal), Schirru, Kästner, Cho (28. Hotoglu), Kroepmanns.

 Erster Punkt für Rote Teufel

SC Düsseldorf-West -TuRa 88 Duisburg  1:1 (0:0)
DUISBURG, 16. August 2009 - Ein Punkt sollte es wenigstens werden. Wenn's geht drei. Am Ende war es ein Zähler - doch drei hätten es sein müssen. "Das hätten wir gewinnen müssen", war Mucki Tebeck, Trainer des Fußball-Niederrheinligisten TuRa 88 Duisburg, nach dem 1:1 (0:0) beim SC Düsseldorf-West nicht zufrieden. Zumindest was das Ergebnis angeht. "Denn spielerisch war das eine gute Leistung der Mannschaft", so der Coach.
 Doch schon früh ließen die Neudorfer Chancen aus. Timo Welky und Damiano Schirru hätten TuRa in Oberkassel früh in Führung bringen müssen "Ein 3:1 oder 4:1 zur Pause wäre okay gewesen", sagt Tebeck. "Hinten haben wir nicht viel zugelassen - auch wenn man Florian Körs oder Rene ´Kägebein nie ganz aus dem Spiel nehmen kann."
 In der 53. Minute sorgte Mats Kroepmanns für die verdiente Führung, der einen Spielzug über Serkan Köse und Schirru zum 1:0 abschloss. Ärgerlich war die Nachlässigkeit beim 1:1 (68.). "Wir haben viel zu passiv verhalten und Körs am Sechzehner frei schießen lassen", berichtet Tebeck. Zu diesem Zeitpunkt spielte TuRa bereits vier Minuten in Überzahl, nachdem Marvin Rossow wegen eines Foulspiels die rote Karte gesehen hatte. "Da haben wir einfach immer einen Schritt zu wenig gemacht", so Tebeck. the

Tore: 0:1 Kroepmanns (53.), 1:1 Körs (68.).
Rote Karte: Marvin Rossow (64., Düsseldorf, grobes Foulspiel).

TuRa: Sagsinlar - Welky, Füten, Baum, Theißen - Köse, Zimmermann, Schirru (75. Rekic),  Hotoglu (83. Akbudak) - Kästner (86. Jener), Kroepmanns.

 Teufel verlieren Auftaktspiel auf eigenem Gelände

TuRa 88 Duisburg — SV Straelen 1:2 (0:0)
DUISBURG, 9. August 2009 - Von Stand- oder Angsthasenfussball war rund um den Kammerberg die Rede. Mit 1:2 hatte TuRa 88 den Saisonauftakt in der Niederrheinliga verpatzt und dabei kein Tor erzielt. Das kam auch noch per Eigentor vom Gast. Dabei wäre - so komisch das klingen mag - ein Sieg durchhaus drin gewesen. Hatten die Roten Teufel den Gast in der ersten Hälfte doch sozusagen im Griff und auch Chancen. Das schlechtere Zweikampfverhalten, viele Ballverluste und ein nicht optimales Defensivverhalten lud dan in der zweiten Hälfte die Gäste quasi zum Toreschießen ein.

Tore: 0:1 (47.) lngenlath, 0:2 (57.)Heythausen, 1:2 (77.) Linssen (Eigentor).

TuRa: Sagsinlar—Welky(71. Bämer), FO ten, Baum, Theißen — Köse (46. Schirru), Zimmermann, Ünal (60. Hotogla) - Kästner, Kroepmanns, Cho.

Tebeck will einstelligen Tabellenplatz

DUISBURG, 26. Juli 2009 - Optimistisch gehen die Turaner aus Neudorf die Saion 2009/2010 an. Trainer Manfred (Mucki) Tebeck visiert, im Gegensatz zum Vorstand, der von Erhalt der Liga spricht, mit seinem Team einen einstelligen Tabellenplatz an. Der Kader, mit 24 Spielern größer als geplant, ist für den Verein nur möglich, weil einigen Spieler unentgeltlich spielen und sich der Niederrheinliga festigen wollen, sagte Tebeck.

Im Trainingslager haben sich junge und alte Spieler näher kennen gelernt. Das Potenzial sei auch bei den jungen Spielern, die verpflichtet wurden da. Beim Pokalspiel in Hamminkeln soll bereits ein Großteil der Spieler eingesetzt werden, die auch die Meisterrunde bestreiten sollen. Das Spielsystem wird wohl nach den Gegebenheiten 4-4-2 lauten. Offen ließ der Trainer die Torhüterfrage, die jedoch vermutlich auf Sagsinlar Umut hinausläuft. Vorsitzender Frank Haak blickt nach der überstandenen finanziellen Krise positiv in die Zukunft. Der Etat für 2009/2010 wurde um 60 Prozent gesenkt, denn die Ausgaben müssen unseren finanziellen Möglichkeiten angepasst werden, so Frank Haak. Manfred Schneider (Text und Foto)

Das Team von TuRa 88 für die Saison 2009/2010:
hinten von links: Alen Rekic, Marcel Füten, Tobias Kästner, Serkan Köse, Deniz Dominik Hotoglu, Michael Baum, Mathias Jener, Martin Kirbach (Physiotherapeut),
mitte von links: Trainer Manfred Tebeck, Robert Zimmermann, Timo Welky, Serkan Akbudak, Ramazan Ünal, Mats Kroepmanns, Pawel Kmiotek, Thomas Kästner (Begleiter), Heinz Müller (Begleiter),
vorne von links: Achim Pelzer (Torwarttrainer), Frank Cho, Thomas Tümmers, Sven Rasmus, Dennis Börner, Sagsinlar Umut, Mustafa Cukur, Damiano Schirru, Marcus Mähler.

 

NRL 2009/10

Platzierung letzte Saison

TuRa 1888 Duisburg

10.

TuRU 1880 Düsseldorf

13.

SC Düsseldorf-West

7.

SV Viktoria Goch

4.

TV Jahn Hiesfeld

Aufsteiger durch Relegation

VfB Homberg

11.

SV Hönnepel-Niedermörmter

12.

SC Kapellen Erft

9.

VfR Krefeld-Fischeln

Aufsteiger Landesliga Gruppe 1

Ratingen 04/19

6.

FC Remscheid

Aufsteiger Landesliga Gruppe 2

VfL Rhede

Aufsteiger Landesliga Gruppe 3

1.FC Union Solingen

2.

SV Straelen

5.

KFC Uerdingen 05

8.

1.FC Viersen

15.

Wuppertaler SV Bor. II

3.

1.FC Wülfrath

14.