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Torloses Remis gegen den
Spitzenreiter wie ein gefühlter Sieg |
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Duisburg, 13. Dezember 2008 - Mucki Tebeck hüpfte nach dem Schlusspfiff auf und ab. Weniger aus Freude. Zwar freute sich der Trainer des Fußball-Niederrheinligisten TuRa 88 Duisburg und strahlte über das ganze Gesicht. Viel mehr vor Kälte. Denn es war nun wirklich bitterkalt auf dem Kammerberg. Vielleicht war das ja ein Grund, warum nur rund 100 Fans von Union Solingen unter den rund 300 Zuschauern – statt der mindestens erwarteten 200 – nach Neudorf kamen. Immerhin sorgten sie für gute Stimmung. Nach dem Spiel feierten die Blau-Gelben die Herbstmeisterschaft – und TuRa 88 den Punktgewinn beim 0:0 gegen den neuen „Zwischendurch-Champion“.
Und den verdienten sich die Roten Teufel
nicht etwa durch einen lauen, verkühlten Kick, sondern durch ein
spannendes und technisch gutes Spiel. Besser hätte das Jahr 2008 für die
Neudorfer kaum enden können. „Wir haben damit die 20-Punkte-Marke
geknackt“, freute sich Tebeck, dass das interne Vorrundenziel exakt
erreicht wurde. Dabei steht am 1. Februar ja sogar doch das Nachholspiel
beim Wuppertaler SV Borussia II aus. Am 26. Dezember geht es für TuRa mit dem Hallenturnier des VfB Homberg weiter. Trainingsauftakt ist am 2. Januar; in den darauf folgenden vier Wochen stehen Testspiele gegen den Bonner SC (11. Januar, 14 Uhr, heim), Jahn Hiesfeld (14. Januar, 19.30 Uhr, heim), Mülheim 07 (18. Januar, 15 Uhr, auswärts), Sterkrade 06/07 (21. Januar, 19.30 Uhr, heim) und Wattenscheid 09 II (25. Januar, 14.30 Uhr, heim) aus dem Vorbereitungsplan. Friedhelm Thelen TuRa: Sagsinlar – Theißen, Füten, Baum, Theißen – Ince, Zimmermann, Ünal (68. Schirru) – Kästner (84. Velija), Burgsmüller, Cho.
Verbundenheit zwischen Bürgerverein
Neudorf und TuRa 88 mit Fahnehissung bekräftigt Am 17. September 2008 wurde auf Staten Island in New York in New Dorp der Schwesterstadt-Tag vom New Dorper Bürgervereinigung, den 49 angereisten Bürgervereinsmitgliedern mit einer Urkunde vom Präsidenten von Staten Island besiegelt. Während Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke eine Deutschlandfahne, die Urkunde des Präsidenten von Staten Island erhielt, überreichte der Bürgerverein neben eigenen Insignien auch Geschenke der Stadt Duisburg und Wimpel nebst Schals von TuRa 88. Nun hängen neben den Bürgervereins-Utensilien auch die Farben der Roten Teufel im Bürgerhaus von New Dorp, bewacht von der Boyscout Group und vom Hilfs-Sheriff mit bayerischer Herkunft.
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Zwei Punkte in Viersen gelassen |
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Duisburg, 7. Dezember 2008
- Nein, unter dem Strich war der kurz vor dem Wechsel auf die Tribüne
verwiesene Trainer von TuRa 88 Mucki Tebeck sicher nicht. Zum einen gab
es einen Foulelfmeter gegen die Turaner, der nach Lattentreffer erst als
solcher gepfiffen wurde - im Nachhinein. Darüber hatte sich Turas Coach
dermaßen aufgeregt, dass er die Coachingzone verlassen und auf der
Tribüne Platz nehmen musste. Auf dem sehr tiefen Rasen in Viersen hatte
TuRa eigentlich mehr vom Spiel und auch die Chance, drei Zähler
mitzunehmen. Aber wie erwähnt... TuRa 88: Sagsinlar - Bechtloff, Füten, Zimmermann, Theißen - Ince (80. Schirru), Ünal ,Kästner (75. Velija) - Burgsmüller, Cho (88. Meinert), Zimmermann. |
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Erste Hälfte verschlafen |
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Duisburg, 30. November 2008
- Wer nach 45 Minuten 0:3
hinten liegt hat kaum noch Chancen, so einen Rückstand zu drehen. Nach
den verschlafenen ersten 45 Minuten ging zwar noch etwas, aber es war
mehr oder weniger nur eine Ergebniskosmetik. Der 1:3-Anschlusstreffer
durch Fütens Foulelfmeter (70.) kam zwar noch relativ rechtzeitig,
trotzdem gelang nur in der Schlussminute ein weitere Treffer gegen einen
in den letzten 20 Minuten in Unterzahl spielenden Gast. Zu weit vom
Gegner weg und den Gast zudem mit eigenen Fehlern aufgebaut - so die
knappe Zusammenfassung des Spiels aus Sicht der Turaner. TuRa 88: Sagsinlar - Bechtloff, Füten,
Zimmermann, Theißen - Ince, Erdem, Schirru (46. Ünal) - Burgsmüller,
Cho, Velija (46. Kästner).
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Latte, Pfosten und eigenes Unvermögen standen Punktgewinn oder gar Sieg im Weg |
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Duisburg, 16. November 2008 - Latte, Pfosten, auf der Linie geklärt - die ganze Palette der Einschussmöglichkeiten half TuRa 88 nicht weiter. Nach einem 0:2-Rückstand stand am Ende lediglich der 1:2-Anschlusstreffer. Der kam zwar noch relativ rechtzeitig - Rafael Bechtloff in der 59. Minute - half aber letztendlich nicht. Es blieb bei der 1:2-Heimniederlage. Mucki Tebeck stiefelte vom
Platz. Zu sehr hatte ihn das Spiel aufgeregt. Erst einmal ab in die
Kabine. Durchatmen. 1:2 (0:2) gegen den SC Kapellen-Erft. Und dann noch
eine Rote Karte gegen Michael Baum - den so wichtigen Innenverteidiger
der Roten Teufel. Die Ausbeute für TuRa 88 Duisburg war an diesem
Spieltag der Fußball-Niederrheinliga wahrlich nicht gut.
Tore:
1:2 (59.) Rafael Bechtloff
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3:1-Auswärtssieg: Rote Teufel klettern wieder gut nach oben |
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Duisburg, 9. November 2008 -Auch späte Tore helfen. Als sich alle
schon mit dem 1:1-Remis anfreundeten, langte Cho (Foto) zweimal zu. Fünf
Minuten vor dem Ende traf er zur 2:1-Führung
TuRa 88 Duisburg macht es gerne spannend.
Vor einer Woche sorgte Marcel Füten vier Minuten vor dem Ende für den
Siegtreffer - im Fußball-Niederrheinligaspiel beim Cronenberger SC war
es nun Frank Cho, der in den letzten fünf Minuten den 3:1 (1:0)-Sieg der
Roten Teufel auf den Wuppertaler Südhöhen sicherstellte. |
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Dieter Gehring: "Wie es aussieht, streben wir der völligen Entschuldung entgegen." |
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Duisburg, 5. November 2008
- Die Gerüchte wollten nicht leiser werden: "TuRa geht das Geld aus."
Oder: "Wer weiß, wie es bei denen weitergeht?" Die Hintergründe sind
bekannt. Der Neubau
der
Kunstrasenanlage stellte Fußball-Niederrheinligist TuRa 88 Duisburg vor
größere Probleme als geplant. Sogar eine Umlage auf die Mitglieder
musste beschlossen werden. Zudem verstarb der Vorsitzende Hans-Walter
Gerlach kurz nach dem Verbandsliga-Aufstieg. Die Folge: Einige Sponsoren
sahen sich nicht mehr an Zusagen gebunden. Nun aber kann Dieter Gehring
(Bildmitte) verkünden: "Wie es aussieht, streben wir der völligen
Entschuldung entgegen.""Alle Verträge sind unterschrieben" Noch ist der kommissarische 1. Vorsitzende vorsichtig. "Ich will das Geld erst auf dem Konto sehen", sagt der gewählte Schatzmeister, der den Vorsitz zu Saisonbeginn übernommen hat. Aber auf den Weg gebracht ist alles. "Wir haben Sponsoren gefunden, mit deren Hilfe wir die Altschulden abbauen und die Liquidität mit Blick auf die Zukunft sichern können. Alle Verträge sind unterschrieben. Das muss nur noch bei den Banken abgewickelt werden." Wenn im Jahr 2009 der Landessportbund den bewilligten Zuschuss für die Anlage überweist, sollte bei TuRa endgültig alles im grünen Bereich sein. Am Dienstag suchte Gehring mit den anderen Vorstandsmitgliedern das Gespräch mit den "Machern" und Trainern des Klubs, stellte sein Konzept vor. "Da gab es natürlich noch viele Animositäten aus der Vergangenheit", ging es für die Vertreter der Jugendabteilung vor allem um die Frage: Wer zahlt was? "Da haben uns bislang klare Strukturen gefehlt", sagt Gehring. "Zum Beispiel die Platzkosten: Da wurde irgendwann eine Summe genannt, die die Jugend für die jährlichen Kosten zu zahlen hat. Ich habe einen Schlüssel aufgestellt, wie groß der Anteil der Jugend im Vergleich zu Senioren, Alten Herren und Hobbyteams an den Trainingseinheiten ist - und danach richtet sich dann auch die Kostenbeteiligung. Außerdem muss klar sein, wer Sponsoren einbringt. Schließlich braucht auch die Jugend ihr Geld, wenn sie weiterhin so tolle Erfolge feiern will wie zuletzt", so Gehring. Derweil haben sich die Turaner darauf verständigt, dass es keine außerordentliche Versammlung geben muss. Bei der Jahreshauptversammlung im März will Gehring zur Wahl antreten. "Der ideale Vorsitzende ist um die 40, hat unternehmerische Fähigkeiten, mag das Vereinsleben und kommt aus Duisburg. Punkt eins und vier erfülle ich nicht", sagt der TuRa-Chef, der in diesem Jahr 65 wird, aus Bremerhaven stammt und vor zwei Jahren über seinen Sohn zum Verein kam. "Ich würde es aber für ein oder zwei Jahre machen." (the) |
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Marcel Fütens sicheres Elfmetertor brachte den 2:1-Sieg über Ratingen |
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Vier Minuten noch zu spielen. Dann ein
Pfiff. Entsetzen im Gesicht des Ratingers Jaha Luard. Freude bei den
Spielern des Fußball-Niederrheinligisten TuRa 88 Duisburg. Denn
Schiedsrichter Luc Ngatchou zeigt auf den Punkt. Thorsten Burgsmüller
hatte den Ball in den Sechzehner geflankt - und dabei Luards Hand
getroffen. Der Verteidiger von Ratingen 04/19 reklamierte, den Ball
nicht absichtlich mit der Hand gespielt zu haben. "Aber für mich war es
ein Elfer", sagte TuRa-Trainer Mucki Tebeck. "Schließlich hat er die
Flugbahn des Balles klar verändert." Marcel Füten war's ohnehin egal. Er
drosch links zum 2:1 (0:1)-Siegtreffer in die Maschen. Und das nach
einem Oktober ganz ohne Punkte.
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Ärgerliche, da vermeidbare Niederlage |
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Duisburg, 26. Oktober 2008
-Eine ärgerliche Niederlage, denn das 0:1 war vermeidbar. Pech für Rene´
Meinert, dass er den entscheidenden Zweikampf in der 18. Minute gegen
Niklas van Houdt verlor. Der Straelener zog über die linke Seite in den
Strafraum und ließ Keeper Umut Sagsinlar keine Chance. Zwei umstrittene
Szenen sorgten für Unmut: In der 21. Minute foulte SVS-Torwart Marian
Gbur Thorsten Burgsmüller im Strafraum - ein Pfiff blieb jedoch aus. Den
gab es acht Minuten später auf der anderen Seite. Michael Baum war zwar
zuerst am Ball, doch nach dem "Sturz" von Marc Linssen gab's Elfmeter.
Sagsinlar zeigte eine starke Parade, tauchte in die richtige Ecke und
verhinderte das 0:2. "Der Einsatz stimmte", machte Trainer Mucki Tebeck
seinem Team keinen Vorwurf. |
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Keine Chance in Düsseldorf - dritte Niederlage in Folge |
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Duisburg, 19. Oktober 2008
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Da war sie - die erste "Packung", die Aufsteiger TuRa 88 Duisburg in der
Fußball-Niederrheinliga kassierte. Mit 0:5 (0:1) gingen die Roten Teufel
bei TuRU Düsseldorf in der Schlussphase des Spiels regelrecht unter.
Trainer Mucki Tebeck war restlos bedient. "Ich musste gerade erst einmal
aus der Kabine raus. Sonst wäre ich geplatzt", schimpfte der Coach. "Die
Leistung war einfach nur katastrophal." |
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Mieses Wetter und schlechtes Spiel: TuRa verlor 1:2 |
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Duisburg, 5. Oktober 2008 -
Nein, ein gutes Spiel war es nicht, das die Hausherren ablieferten.
Da war die Niederlage irgendwie programmiert, auch wenn sich TuRas
Torhüter Unmut Sagsinlar mit guten Paraden lange gegen weiter Einschüsse
stemmte und viel dazu beitrug, dass die Roten Teufel noch im Spiel
blieben. So sprach auch Teufel-Trainer Mucki Tebeck von einer verdienten
Niederlage. Lange Zeit hatte sein Team dem Gegner gar nichts entgegen zu
setzen. Dabei hätten die Gäste nach Pfosten- und Lattentreffer durchaus
höher gewinnen können. Ein feiner und zudem unhaltbarer Schlenzer
von Steinfort in den Torwinkel brachte den Düsseldorfern die schon zu
diesem Zeitpunkt verdiente 1:0-Führung. Aber individuelle Fehler leiteten nach dem Wechsel bei ungemütlichem Wetter den 2:1-Siegtreffer ein. Tore: 0:1 (6.) Steinfort,
1:1(22.) Cho, 1:2(66.) Marvin Rossow |