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TuRa 88 hielt
mit torlosem Remis ärgsten Verfolger auf Distanz |
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RW Oberhasen II -
TuRa 88
0:0 |
Duisburg, 30. März 2008
- Die Ränge des kleinen Fußballplatzes am Niederrheinstadion waren
proppevoll. Rund 400 Zuschauer drängelten sich rund um den Rasen - und
eine ganze Menge von ihnen kam aus Neudorf. Bis auf gelegentlichen
Applaus hätten die Turaner aber auch Tennisfans sein können. Nur einmal
wurde es so richtig laut: als Schiedsrichter Marcus Droste abpfiff. Denn
das 0:0 bei Verfolger Rot-Weiß Oberhausen II feierte
Landesliga-Tabellenführer TuRa 88 Duisburg wie einen Sieg. "Halt", rief
der verletzte Mustafa Cukur, als sich seine Teamkollegen zum Kreis
formierten, "ich bin doch auch noch da" Und als Cukur nicht nur da,
sondern mittendrin war, ging's los: "Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey",
sangen und tanzten die Roten Teufel.
Demircan war der Letzte, der gegen TuRa traf
Der Garant für den Erfolg: die Abwehr und Torhüter Fabian Mertens. Dass
es die Defensive - auch mit Ex-Keeper Martin Bächler - drauf hat, zeigt
die Statistik. Seit 704 Minuten - also seit weit über elf Stunden - sind
die Neudorfer ohne Gegentor. Der Letzte, der gegen TuRa traf, war
Hamborns Okan Demircan am 18. November beim 3:1-Sieg der Neudorfer gegen
die Löwen.
Von Beginn an war klar: Zehn Punkte Vorsprung wären eine tolle Sache,
aber auch sieben sind eine ganze Menge. Das Ziel also: Bloß nicht
verlieren und damit den Vorsprung verteidigen. Dabei hatten die
Kleeblätter sich gut vorbereitet. Selbst neun Balljungen waren hinter
den beiden Toren aufgestellt, damit es gar nicht erst zu Verzögerungen
kommt.
"Trotz unserer Ausfälle haben wir auf diesem schlechten Platz den Punkt
geholt - und das gegen sechs Regionalligaspieler", lobte Trainer Ralf
Kessen seine Mannschaft.
Tatsächlich waren es sechs Spieler, von denen Tobias Schäper die meiste
Regionalliga-Einsatzzeit bekam. Ahmed Delic spielte bislang erst 20
Minuten und Timo Uster war lange verletzt. Und dennoch: mit (Ersatz-)Torhüter
Lukas Fronczyk, Thomas Tennagels und Musa Celik sind es eben sechs
Spieler, die RWO nach unten kommandierte.
Nur gebracht hat es nichts - auch weil Mertens einen "Sahnetag" erwischt
hatte. Besondners sehenswert: seine Flugparade bei einem Freistoß (27.).
Die beste RWO-Chance hatte Sascha Katzke, der in der 69. Minute den Ball
aus kurzer Distanz in den Himmel schoss.
Und dennoch: Beinahe hätte TuRa gewonnen, doch Dejan Lazovic traf nur
den Innenpfosten. Aber das wäre des Guten wohl auch zu viel gewesen . .
.
FRIEDHELM THELEN
TuRa: Mertens - Füten,
Baum, Anastasiadis, Schnecker (74. Tebeck), Lazovic (80. Erdem), Cho,
Ünal, Ince,
Jütten, Theißen
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Chos Tor in der ersten
Minute brachte drei Punkte im Dauerregen |
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TuS
Fichte Lintfort -
TuRa 88
0:1 (0:1) |
Duisburg, 16. März 2008
- Spricht man oft genug von einem Erfolg in letzter Minute war es
diesmal genau anders herum. Hellwach von der ersten Sekunde an galt für
die Neudorfer und vor allem für Cho. Sein Tor in der ersten Spielminute
entschied. Na so was. Viel mehr war aus Sicht der Turaner nicht drin,
dazu war der Untergrund (Asche) im Dauerregen nicht leicht zu
bewältigen.
Ob nun aufgrund des aktiveren Heimteams der Erfolg schmeichelhaft oder
mit der Allgemeinbezeichnung Arbeitssieg belegt werden soll - TuRa 88
war es egal. Drei Punkte waren im Sack und nur das zählte.
Es war die entscheidende Szene. Robert Zimmermann gewinnt einen
Zweikampf, spielt den Ball auf Dejan Lazovic. Der Stürmer nimmt das
Leder, spielt es von der Grundlinie zurück auf Frank Cho. Der dreht
sich, schießt, trifft - 1:0. Der Siegtreffer.
Wann das geschehen ist? In der ersten Minute.
Damit stand der Sieg von Spitzenreiter TuRa 88 Duisburg in der
Fußball-Landesliga bei Fichte Lintfort bereits früh fest - zumindest was
das Ergebnis angeht. Denn danach folgten noch 89 Minuten harte Arbeit
auf einem von Pfützen überschwemmten Aschenplatz. Nun, in der Theorie
waren es noch 89 Minuten, praktischen waren es rund fünf mehr. Und
tatsächlich fiel noch ein Tor für Lintfort in der Nachspielzeit - das
aber wegen Abseits nicht gegeben wurde.
Mustafa Cukur rettete auf der Linie
Durchatmen. Gewonnen. Tabellenführung ausgebaut. Doch noch ist keine
Vorentscheidung gefallen. Zwar beträgt der Vorsprung der Roten Teufel
auf Rang zwei nun sieben Punkte, doch das liegt in der Hauptsache daran,
dass die Partie von Verfolger Rot-Weiß Oberhausen II beim SV Sonsbeck
ebenso ausgefallen ist wie das Derby des Tabellendritten TuB Bocholt
beim FC Olympia.
"Fichte hatte deutlich mehr Spielanteile", gestand TuRa-Trainer Ralf
Kessen ein, "allerdings fehlte uns auch die halbe Mannschaft. Zu den
bereits bekannten Ausfällen gesellte sich schließlich noch Gürkan Erdem.
Doch auch der "Rest" leistete eine Abwehrleistung, wie sie sich für
einen Tabellenführer gehört. Am gefährtlichsten wurde es in der 25.
Minute, als Mustafa Cukur nach einer Ecke auf der Linie rettete. Doch
auch die Turaner hätten noch treffen können. So fand sich Sascha
Schnecker in der 30. Minute frei vom Fichte-Kasten wieder, scheiterte
aber am Keeper.
"In der zweiten Hälfte wollten wir einfach nur defensiv spielen",
berichtete Kessen, "was uns auch gut gelungen ist." Mit den knappen Sieg
war der TuRa-Coach zufrieden, "denn für den Untergrund haben beide
Mannschaft ein gutes Spiel abgeliefert." (haje/the)
Tore: 0:1 (1.) Cho
TuRa: Mertens - Füten,
Baum, Ünal (73. Pomp), Schnecker (81. Tebeck), Lazovic (85. Canakci), Cho, Cukur,
Jütten, Zimmermann, Theißen
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Mucki Tebeck
ist ab der kommenden Saison Trainer bei TuRa 88 Duisburg |
Duisburg, 12. März 2008 -
Mucki Tebeck ist ab der kommenden Saison Trainer des
Fußball- Landesligisten TuRa 88 Duisburg. Das ist die positive Nachricht
der gestrigen Jahreshauptversammlung . Der frühere MSV-Profi - derzeit
verletzter Abwehrspieler der Roten Teufel - tritt die Nachfolge von Ralf
Kessen an, der den Verein nach fünf Jahren am Kammerberg zum Saisonende
verlässt.
Ansonsten verlief die Versammlung wenig harmonisch. Nach rund zwei
Stunden Diskussion wurde das Treffen um 21.37 Uhr ergebnislos
abgebrochen und auf den 31. März (genauer Ort steht noch nicht fest)
vertagt. Da dem Verein zur Finanzierung des bereits gebauten
Kunstrasenplatzes noch rund 50.000 Euro fehlen, hatte der Vorstand eine
einmalige Umlage für die Mitglieder der Fußballabteilung vorgeschlagen:
150 Euro für Senioren, 100 Euro für Junioren, aber pro Familie maximal
150 Euro.
Die Mitglieder verlangten eine exakte, detaillierte Aufstellung der
Finanzsituation, sodass die Versammlung vertagt werden musste. (the) |
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Chos Tor in der ersten
Minute brachte drei Punkte im Dauerregen |
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TuS
Fichte Lintfort -
TuRa 88
0:1 (0:1) |
Duisburg, 16. März 2008
- Spricht man oft genug von einem Erfolg in letzter Minute war es
diesmal genau anders herum. Hellwach von der ersten Sekunde an galt für
die Neudorfer und vor allem für Cho. Sein Tor in der ersten Spielminute
entschied. Na so was. Viel mehr war aus Sicht der Turaner nicht drin,
dazu war der Untergrund (Asche) im Dauerregen nicht leicht zu
bewältigen.
Ob nun aufgrund des aktiveren Heimteams der Erfolg schmeichelhaft oder
mit der Allgemeinbezeichnung Arbeitssieg belegt werden soll - TuRa 88
war es egal. Drei Punkte waren im Sack und nur das zählte.
Es war die entscheidende Szene. Robert Zimmermann gewinnt einen
Zweikampf, spielt den Ball auf Dejan Lazovic. Der Stürmer nimmt das
Leder, spielt es von der Grundlinie zurück auf Frank Cho. Der dreht
sich, schießt, trifft - 1:0. Der Siegtreffer.
Wann das geschehen ist? In der ersten Minute.
Damit stand der Sieg von Spitzenreiter TuRa 88 Duisburg in der
Fußball-Landesliga bei Fichte Lintfort bereits früh fest - zumindest was
das Ergebnis angeht. Denn danach folgten noch 89 Minuten harte Arbeit
auf einem von Pfützen überschwemmten Aschenplatz. Nun, in der Theorie
waren es noch 89 Minuten, praktischen waren es rund fünf mehr. Und
tatsächlich fiel noch ein Tor für Lintfort in der Nachspielzeit - das
aber wegen Abseits nicht gegeben wurde.
Mustafa Cukur rettete auf der Linie
Durchatmen. Gewonnen. Tabellenführung ausgebaut. Doch noch ist keine
Vorentscheidung gefallen. Zwar beträgt der Vorsprung der Roten Teufel
auf Rang zwei nun sieben Punkte, doch das liegt in der Hauptsache daran,
dass die Partie von Verfolger Rot-Weiß Oberhausen II beim SV Sonsbeck
ebenso ausgefallen ist wie das Derby des Tabellendritten TuB Bocholt
beim FC Olympia.
"Fichte hatte deutlich mehr Spielanteile", gestand TuRa-Trainer Ralf
Kessen ein, "allerdings fehlte uns auch die halbe Mannschaft. Zu den
bereits bekannten Ausfällen gesellte sich schließlich noch Gürkan Erdem.
Doch auch der "Rest" leistete eine Abwehrleistung, wie sie sich für
einen Tabellenführer gehört. Am gefährtlichsten wurde es in der 25.
Minute, als Mustafa Cukur nach einer Ecke auf der Linie rettete. Doch
auch die Turaner hätten noch treffen können. So fand sich Sascha
Schnecker in der 30. Minute frei vom Fichte-Kasten wieder, scheiterte
aber am Keeper.
"In der zweiten Hälfte wollten wir einfach nur defensiv spielen",
berichtete Kessen, "was uns auch gut gelungen ist." Mit den knappen Sieg
war der TuRa-Coach zufrieden, "denn für den Untergrund haben beide
Mannschaft ein gutes Spiel abgeliefert." (haje/the)
Tore: 0:1 (1.) Cho
TuRa: Mertens - Füten,
Baum, Ünal (73. Pomp), Schnecker (81. Tebeck), Lazovic (85. Canakci), Cho, Cukur,
Jütten, Zimmermann, Theißen
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Mucki Tebeck
ist ab der kommenden Saison Trainer bei TuRa 88 Duisburg |
Duisburg, 12. März 2008 -
Mucki Tebeck ist ab der kommenden Saison Trainer des
Fußball- Landesligisten TuRa 88 Duisburg. Das ist die positive Nachricht
der gestrigen Jahreshauptversammlung . Der frühere MSV-Profi - derzeit
verletzter Abwehrspieler der Roten Teufel - tritt die Nachfolge von Ralf
Kessen an, der den Verein nach fünf Jahren am Kammerberg zum Saisonende
verlässt.
Ansonsten verlief die Versammlung wenig harmonisch. Nach rund zwei
Stunden Diskussion wurde das Treffen um 21.37 Uhr ergebnislos
abgebrochen und auf den 31. März (genauer Ort steht noch nicht fest)
vertagt. Da dem Verein zur Finanzierung des bereits gebauten
Kunstrasenplatzes noch rund 50.000 Euro fehlen, hatte der Vorstand eine
einmalige Umlage für die Mitglieder der Fußballabteilung vorgeschlagen:
150 Euro für Senioren, 100 Euro für Junioren, aber pro Familie maximal
150 Euro.
Die Mitglieder verlangten eine exakte, detaillierte Aufstellung der
Finanzsituation, sodass die Versammlung vertagt werden musste. (the) |
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Klarer 5:0-Sieg nach
knapper 1:0-Halbzeitführung - Tebeck als neuer Trainer im
Gespräch |
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TuRa 88
- 1. FC Kleve II 5:0 (1:0) |
Duisburg, 9. März 2008 -
Leider gab es keine Schützenhilfe vom Nachbarverein Duisburger SV 1900.
Bis vier Minuten vor dem Ende hielt der Gast in Oberhausen ein 0:0, dann
fiel der Siegtreffer für die RWO-Reserve.
Kritik? Was sollte Ralf Kessen da noch kritisieren? "Nein, ich bin
wirklich rund herum zufrieden." Das wundert kaum. Denn TuRa 88 Duisburg
untermauerte seine Tabellenführung in der Fußball-Landesliga
eindrucksvoll. Mit einem 5:0 (1:0) schickten die Neudorfer den 1. FC
Kleve II wieder auf die Heimfahrt.
Und so ganz nebenbei gelang den Roten Teufel damit die Revanche - bis
auf den letzten Treffer. Am 13. Mai standen sich die beiden Teams
zuletzt auf dem Kammerberg gegenüber. TuRa unterlag, womit alle
rechnerischen Hoffnungen auf den Aufstieg beim Vorbild des
Vereinsmaskottchens waren. Kleve gewann übrigens mit 5:0 . . .
Tebeck als neuer Trainer im Gespräch
Auch diesmal spielte die Reserve des Oberligisten gut mit. Doch der
Rücktritt von Kleves Trainer Dragan Vasovic, der mehr Unterstützung für
die Reserve gefordert hatte, macht klar, dass der Verein seine Kräfte
für den Regionalliga-Aufstieg bündeln will.
Doch 45 Minuten lang sah es noch nicht nach dem Kantersieg der Neudorfer
aus, der es später wurde. In der ersten Halbzeit kam der 1. FC zu seinen
Chancen. So musste TuRa-Keeper Fabian Mertens bei einem Freistoß in die
Ecke abtauchen, um einen Gegentreffer zu vermeiden.
Zwei Freistöße waren es auch, die die Roten Teufel auf die Siegerstraße
brachten. Willi Anastassiadis legten in der 34. Minute quer - und Jens
Jütten drosch den Ball in den Winkel. Zwölf Minuten nach Beginn der
zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Freistoß TuRa, Anastassiadis legt
quer - nur diesmal hieß der Abnehmer Sascha Schnecker.
Mit diesem 2:0 war das Spiel entschieden. Denn Gegenwehr war bei den
Klevern nicht mehr auszumahcen. Und so dauerte es gerade einmal 14
Minuten, bis die Turaner das 5:0 heraus geschossen hatten. Dejan Lazovic
erhöhte nur vier Minuten nach Schneckers Tor auf 3:0 (63.). Dann war die
Treffsicherheit von Marcel Füten gefragt, der in der 67. Minute einen
Foulelfmeter verwandelte. Und wieder verstrichen nur vier Minuten, ehe
Schnecker sein zweites und damit TuRas fünftes Tor markierte.
Derweil geht die Suche bei TuRa nach einem Trainer für die Saison
2008/09 weiter. Gerüchte verdichten sich, dass der derzeit verletzte
Abwehrspieler Mucki Tebeck ein Kandidat sein könnte. Friedhelm Thelen
Tore:
1:0 (33.) Jütten
2:0 (56.) Schnecker
3:0 (63.) Lazovic
4:0 (66.) Füten (Foulelfmeter)
5:0 (70.) Schnecker TuRa: Mertens - Füten,
Baum, Anastasiadis, Schnecker (82. Pomp), Lazovic, Cho (88. Tebeck), Cukur,
Jütten, Theißen, Erdem (71. Ünal)
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Torloses
Remis in Sonsbeck - und das nach einer Halbzeit in Unterzahl |
Duisburg, 2. März 2008 -
Ein 0:0 zum Auftakt. Zu wenig für einen Spitzenreiter? Nicht in diesem
Spiel. Denn TuRa 88 Duisburg holte in der Fußball-Landesliga beim
Tabellenfünften SV Sonsbeck einen wichtigen Punkt - und das obwohl die
Roten Teufel fast eine Halbzeit in Unterzahl spielten. Jens Jütten sah
nach 48 Minuten die gelb-rote Karte. "Wie sich die Jungs in das Spiel
wieder hinein gekämpft haben, war klasse", lobte Trainer Ralf Kessen.
Schnecker hatte die
Führung auf dem Fuß
Und passiert ist auch nichts. Durch das 1:1 von Hamborn 07 gegen die
RWO-Reserve bleibt TuRa mit vier Punkten Vorsprung vor den Kleeblättern
- und der zweite Verfolger, TuB Bocholt, unterlag sogar bei Kellerkind
Glückauf Möllen. Alles im grünen Bereich also.
30 Minuten lang waren die Turaner das klar bessere Team. Die größte
Chance hatte Sascha Schnecker in der 19. Minute. Nach einem Freistoß von
Thorsten Burgsmüller nahm Schnecker einen Cho-Abpraller auf, kam dabei
aber in Rücklage und drosch die Kugel über das Tor.
In der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit wurde Sonsbeck
schließlich stärker, kam zu guten Gelegenheiten. Doch entweder stand
Keeper Fabian Mertens goldrichtig, oder Mustafa Cukur rettete auf der
Linie (45.).
Nach dem Platzverweis kam TuRa nur noch zu Entlastungsangriffen meist
über Frank Cho. "Aber wir haben in der Abwehr sehr gut gestanden", war
Kessen mit der Leistung seiner Mannschaft einverstanden. Und auch nach
Martin Bächlers beruflichen Wechsel nach Esslingen kann sich Kessen auf
den Mann zwischen den Pfosten verlassen. Denn in der 75. Minute
verhinderte der Keeper nach einem 20-Meter-Schuss nach 0:1.
Nicht einfacher wird TuRas Aufgabe am kommenden Sonntag, wenn die
Reserve des 1. FC Kleve am Kammerberg zu Gast sein wird. Aber vielleicht
gibt es ja wieder Duisburger Schützenhilfe gegen RWO - diesmal vom DSV
1900...
TuRa: Mertens - Füten, Jütten, Cukur, Schnecker (55. Baum) - Erdem,
Theißen, Zimmermann (78. Pomp), Anastassiadis - Cho (85. Lazovic),
Burgsmüller.
Gelb-rote Karte: Jütten (48., TuRa). Friedhelm Thelen
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Trainer Ralf
Kessen verabschiedet sich von TuRa 88 – am liebsten mit dem Aufstieg |
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Duisburg, 12.
Februar 2008 - Ralf Kessen und TuRa 88 Duisburg. Diese Kombination stand
für Erfolg. Mit Kessen schafften die Neudorfer Kicker den Sprung von der
Bezirksliga in die
Landesliga
– und schicken sich nun sogar an, sich erneut nach oben, eben in die
Verbandsliga, zu verabschieden. Doch nach fünf Jahren ist nun Schluss.
Kessen verlässt die Roten Teufel zum Saisonende.
Der Hintergrund? Kessens Wunsch nach Planungssicherheit. „Ich bin im
Januar auf den Verein zugegangen, weil ich wissen wollte, wie es
weitergeht”, hätte der Coach gerne frühzeitig seinen Kontrakt
verlängert. So wie im letzten Jahr. „Aber für uns war das noch zu früh.
Wir wollen doch auch erst einmal wissen, wohin die Reise geht”, sagte
TuRa-Vorsitzender Hans-Walter Gerlach. Sprich: Steigt das Team nun auf,
oder nicht? Auch in der vergangenen Saison sahen die Neudorfer in der
Winterpause wie der sichere Aufsteiger aus – und wurden am Ende Vierter.
„Das hat nichts mit Misstrauen zu tun”, erklärte Gerlach, warum der
Verein jetzt noch nicht verlängern wollte. Doch vom sportlichen Ausgang
der Saison hängt schließlich auch die Planung für die nächste Spielzeit
ab. „Wir hatten und haben mit Ralf sehr viel Erfolg.”
Kessen geht nicht im Groll. „Ich habe – wir haben – ein Ziel: den
Aufstieg.” Allerdings müssen Kessen und Gerlach nun darauf hoffen, dass
sich die Trainerentscheidung nicht negativ auf die Leistung auswirkt.
„Wir fangen ja erst am 2. März wieder an”, hofft der Trainer, dass seine
Spieler die Nachricht bis zum Restrundenauftakt in Sonsbeck verdaut hat.
Wie es für Kessen weitergeht, ist noch nicht klar: „Ich hatte immer
wieder Angebote, die ich stets abgeblockt habe. Jetzt ist mein Kopf
frei, aber bis zum Saisonende geht es für mich nur um TuRa.” Und auch
Gerlach sieht die Trainersuche für die neue Saison gelassen. „Wir haben
schließlich genügend Zeit.”
Derweil ist Mucki Tebeck wieder ins Training eingestiegen; auch Hüseyin
Ince dürfte bald wieder fit sein. FRIEDHELM THELEN |