TuRa 88 - Archiv Februar - März 2006

 

2. Jahreshauptversammlung 2008 bei TuRa 88  - Von Manfred Schneider (Text und Foto)

Duisburg, 31. März 2008 – Versöhnlich verlaufen – so kann man die gut besuchte „2. Halbzeit“ der Jahreshauptversammlung 2008 im Vereinsheim des Kleingartenvereins „Heimaterde“ auf der Sternstraße bezeichnen.
Rund 43.000 Euro standen bei der abgebrochenen ersten Jahreshauptversammlung zu Buche, über die die Mitglieder aufgeklärt werden wollten. Mit dem Rechenschaftsbericht des Vorstands war man diesmal einverstanden.
Der anschließend von der Jugendabteilung eingereichte Antrag, dass für alle Mitglieder eine Beitragserhöhung von 4,00 Euro erhoben und im Seniorenbereich eine einmalige Umlage in Höhe von 100,00 Euro soll, wurde von der Versammlung mehrheitlich beschlossen. Der Vorsitzende Hans-Walter Gerlach bedankte sich im Namen des Vorstands glücklich bei den 95 stimmberechtigten Mitgliedern für dieses Votum, dass für Alle ein positives Zeichen für die weiteren Planungen des Vereins setze.

Die obligatorischen turnusmäßigen Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:

Zum 2. Vorsitzenden wieder gewählt wurde Carsten Ringeler.
2. Geschäftsführerin wurde Ilona Weimar.
Als 2. Kassenprüfer wurde Rolf Handtke gewählt.
Dieter Gering, der über seinen bei TuRa spielenden Sohn erst vor einigen Monaten Vereinsmitglied wurde, wählten die Stimmberechtigten zum 1. Kassier (Schatzmeister). Gering sagte zu seiner Wahl, er habe nach dem er Mitglied wurde zu erkennen gegeben, dass wenn er gebraucht würde, er auch zur Verfügung stehen würde. Zitat: „Der Verein hat es verdient, dass man ihn unterstützt!“

Bei den Abstimmungen meist im Einklang mit den Mitgliedern, der Vorstand von TuRa 88 Karl     Freitag, Carsten Ringeler, Hans-Walter Gerlach, Dieter Gering und Georg Kieslich (v.li.)

TuRa 88 hielt mit torlosem Remis ärgsten Verfolger auf Distanz

RW Oberhasen II - TuRa 88 0:0

Duisburg, 30. März 2008 - Die Ränge des kleinen Fußballplatzes am Niederrheinstadion waren proppevoll. Rund 400 Zuschauer drängelten sich rund um den Rasen - und eine ganze Menge von ihnen kam aus Neudorf. Bis auf gelegentlichen Applaus hätten die Turaner aber auch Tennisfans sein können. Nur einmal wurde es so richtig laut: als Schiedsrichter Marcus Droste abpfiff. Denn das 0:0 bei Verfolger Rot-Weiß Oberhausen II feierte Landesliga-Tabellenführer TuRa 88 Duisburg wie einen Sieg. "Halt", rief der verletzte Mustafa Cukur, als sich seine Teamkollegen zum Kreis formierten, "ich bin doch auch noch da" Und als Cukur nicht nur da, sondern mittendrin war, ging's los: "Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey", sangen und tanzten die Roten Teufel.

Demircan war der Letzte, der gegen TuRa traf
Der Garant für den Erfolg: die Abwehr und Torhüter Fabian Mertens. Dass es die Defensive - auch mit Ex-Keeper Martin Bächler - drauf hat, zeigt die Statistik. Seit 704 Minuten - also seit weit über elf Stunden - sind die Neudorfer ohne Gegentor. Der Letzte, der gegen TuRa traf, war Hamborns Okan Demircan am 18. November beim 3:1-Sieg der Neudorfer gegen die Löwen.
Von Beginn an war klar: Zehn Punkte Vorsprung wären eine tolle Sache, aber auch sieben sind eine ganze Menge. Das Ziel also: Bloß nicht verlieren und damit den Vorsprung verteidigen. Dabei hatten die Kleeblätter sich gut vorbereitet. Selbst neun Balljungen waren hinter den beiden Toren aufgestellt, damit es gar nicht erst zu Verzögerungen kommt.
"Trotz unserer Ausfälle haben wir auf diesem schlechten Platz den Punkt geholt - und das gegen sechs Regionalligaspieler", lobte Trainer Ralf Kessen seine Mannschaft.
Tatsächlich waren es sechs Spieler, von denen Tobias Schäper die meiste Regionalliga-Einsatzzeit bekam. Ahmed Delic spielte bislang erst 20 Minuten und Timo Uster war lange verletzt. Und dennoch: mit (Ersatz-)Torhüter Lukas Fronczyk, Thomas Tennagels und Musa Celik sind es eben sechs Spieler, die RWO nach unten kommandierte.
Nur gebracht hat es nichts - auch weil Mertens einen "Sahnetag" erwischt hatte. Besondners sehenswert: seine Flugparade bei einem Freistoß (27.). Die beste RWO-Chance hatte Sascha Katzke, der in der 69. Minute den Ball aus kurzer Distanz in den Himmel schoss.
Und dennoch: Beinahe hätte TuRa gewonnen, doch Dejan Lazovic traf nur den Innenpfosten. Aber das wäre des Guten wohl auch zu viel gewesen . . .

FRIEDHELM THELEN

TuRa: Mertens - Füten, Baum, Anastasiadis, Schnecker (74. Tebeck), Lazovic (80. Erdem), Cho, Ünal, Ince, Jütten, Theißen

Chos Tor in der ersten Minute brachte drei Punkte im Dauerregen

TuS Fichte Lintfort - TuRa 88 0:1 (0:1)

Duisburg, 16. März 2008 - Spricht man oft genug von einem Erfolg in letzter Minute war es diesmal genau anders herum. Hellwach von der ersten Sekunde an galt für die Neudorfer und vor allem für Cho. Sein Tor in der ersten Spielminute entschied. Na so was. Viel mehr war aus Sicht der Turaner nicht drin, dazu war der Untergrund (Asche) im Dauerregen nicht leicht zu bewältigen.
Ob nun aufgrund des aktiveren Heimteams der Erfolg schmeichelhaft oder mit der Allgemeinbezeichnung Arbeitssieg belegt werden soll - TuRa 88 war es egal. Drei Punkte waren im Sack und nur das zählte.
Es war die entscheidende Szene. Robert Zimmermann gewinnt einen Zweikampf, spielt den Ball auf Dejan Lazovic. Der Stürmer nimmt das Leder, spielt es von der Grundlinie zurück auf Frank Cho. Der dreht sich, schießt, trifft - 1:0. Der Siegtreffer.
Wann das geschehen ist? In der ersten Minute.
Damit stand der Sieg von Spitzenreiter TuRa 88 Duisburg in der Fußball-Landesliga bei Fichte Lintfort bereits früh fest - zumindest was das Ergebnis angeht. Denn danach folgten noch 89 Minuten harte Arbeit auf einem von Pfützen überschwemmten Aschenplatz. Nun, in der Theorie waren es noch 89 Minuten, praktischen waren es rund fünf mehr. Und tatsächlich fiel noch ein Tor für Lintfort in der Nachspielzeit - das aber wegen Abseits nicht gegeben wurde.
Mustafa Cukur rettete auf der Linie
Durchatmen. Gewonnen. Tabellenführung ausgebaut. Doch noch ist keine Vorentscheidung gefallen. Zwar beträgt der Vorsprung der Roten Teufel auf Rang zwei nun sieben Punkte, doch das liegt in der Hauptsache daran, dass die Partie von Verfolger Rot-Weiß Oberhausen II beim SV Sonsbeck ebenso ausgefallen ist wie das Derby des Tabellendritten TuB Bocholt beim FC Olympia.
"Fichte hatte deutlich mehr Spielanteile", gestand TuRa-Trainer Ralf Kessen ein, "allerdings fehlte uns auch die halbe Mannschaft. Zu den bereits bekannten Ausfällen gesellte sich schließlich noch Gürkan Erdem. Doch auch der "Rest" leistete eine Abwehrleistung, wie sie sich für einen Tabellenführer gehört. Am gefährtlichsten wurde es in der 25. Minute, als Mustafa Cukur nach einer Ecke auf der Linie rettete. Doch auch die Turaner hätten noch treffen können. So fand sich Sascha Schnecker in der 30. Minute frei vom Fichte-Kasten wieder, scheiterte aber am Keeper.
"In der zweiten Hälfte wollten wir einfach nur defensiv spielen", berichtete Kessen, "was uns auch gut gelungen ist." Mit den knappen Sieg war der TuRa-Coach zufrieden, "denn für den Untergrund haben beide Mannschaft ein gutes Spiel abgeliefert." (haje/the)

Tore: 0:1 (1.) Cho

TuRa: Mertens - Füten, Baum, Ünal (73. Pomp), Schnecker (81. Tebeck), Lazovic (85. Canakci), Cho, Cukur, Jütten, Zimmermann, Theißen

Mucki Tebeck ist ab der kommenden Saison Trainer bei TuRa 88 Duisburg

Duisburg, 12. März 2008 - Mucki Tebeck ist ab der kommenden Saison Trainer des Fußball-Landesligisten TuRa 88 Duisburg. Das ist die positive Nachricht der gestrigen Jahreshauptversammlung . Der frühere MSV-Profi - derzeit verletzter Abwehrspieler der Roten Teufel - tritt die Nachfolge von Ralf Kessen an, der den Verein nach fünf Jahren am Kammerberg zum Saisonende verlässt.
Ansonsten verlief die Versammlung wenig harmonisch. Nach rund zwei Stunden Diskussion wurde das Treffen um 21.37 Uhr ergebnislos abgebrochen und auf den 31. März (genauer Ort steht noch nicht fest) vertagt. Da dem Verein zur Finanzierung des bereits gebauten Kunstrasenplatzes noch rund 50.000 Euro fehlen, hatte der Vorstand eine einmalige Umlage für die Mitglieder der Fußballabteilung vorgeschlagen: 150 Euro für Senioren, 100 Euro für Junioren, aber pro Familie maximal 150 Euro.
Die Mitglieder verlangten eine exakte, detaillierte Aufstellung der Finanzsituation, sodass die Versammlung vertagt werden musste. (the)

Chos Tor in der ersten Minute brachte drei Punkte im Dauerregen

TuS Fichte Lintfort - TuRa 88 0:1 (0:1)

Duisburg, 16. März 2008 - Spricht man oft genug von einem Erfolg in letzter Minute war es diesmal genau anders herum. Hellwach von der ersten Sekunde an galt für die Neudorfer und vor allem für Cho. Sein Tor in der ersten Spielminute entschied. Na so was. Viel mehr war aus Sicht der Turaner nicht drin, dazu war der Untergrund (Asche) im Dauerregen nicht leicht zu bewältigen.
Ob nun aufgrund des aktiveren Heimteams der Erfolg schmeichelhaft oder mit der Allgemeinbezeichnung Arbeitssieg belegt werden soll - TuRa 88 war es egal. Drei Punkte waren im Sack und nur das zählte.
Es war die entscheidende Szene. Robert Zimmermann gewinnt einen Zweikampf, spielt den Ball auf Dejan Lazovic. Der Stürmer nimmt das Leder, spielt es von der Grundlinie zurück auf Frank Cho. Der dreht sich, schießt, trifft - 1:0. Der Siegtreffer.
Wann das geschehen ist? In der ersten Minute.
Damit stand der Sieg von Spitzenreiter TuRa 88 Duisburg in der Fußball-Landesliga bei Fichte Lintfort bereits früh fest - zumindest was das Ergebnis angeht. Denn danach folgten noch 89 Minuten harte Arbeit auf einem von Pfützen überschwemmten Aschenplatz. Nun, in der Theorie waren es noch 89 Minuten, praktischen waren es rund fünf mehr. Und tatsächlich fiel noch ein Tor für Lintfort in der Nachspielzeit - das aber wegen Abseits nicht gegeben wurde.
Mustafa Cukur rettete auf der Linie
Durchatmen. Gewonnen. Tabellenführung ausgebaut. Doch noch ist keine Vorentscheidung gefallen. Zwar beträgt der Vorsprung der Roten Teufel auf Rang zwei nun sieben Punkte, doch das liegt in der Hauptsache daran, dass die Partie von Verfolger Rot-Weiß Oberhausen II beim SV Sonsbeck ebenso ausgefallen ist wie das Derby des Tabellendritten TuB Bocholt beim FC Olympia.
"Fichte hatte deutlich mehr Spielanteile", gestand TuRa-Trainer Ralf Kessen ein, "allerdings fehlte uns auch die halbe Mannschaft. Zu den bereits bekannten Ausfällen gesellte sich schließlich noch Gürkan Erdem. Doch auch der "Rest" leistete eine Abwehrleistung, wie sie sich für einen Tabellenführer gehört. Am gefährtlichsten wurde es in der 25. Minute, als Mustafa Cukur nach einer Ecke auf der Linie rettete. Doch auch die Turaner hätten noch treffen können. So fand sich Sascha Schnecker in der 30. Minute frei vom Fichte-Kasten wieder, scheiterte aber am Keeper.
"In der zweiten Hälfte wollten wir einfach nur defensiv spielen", berichtete Kessen, "was uns auch gut gelungen ist." Mit den knappen Sieg war der TuRa-Coach zufrieden, "denn für den Untergrund haben beide Mannschaft ein gutes Spiel abgeliefert." (haje/the)

Tore: 0:1 (1.) Cho

TuRa: Mertens - Füten, Baum, Ünal (73. Pomp), Schnecker (81. Tebeck), Lazovic (85. Canakci), Cho, Cukur, Jütten, Zimmermann, Theißen

Mucki Tebeck ist ab der kommenden Saison Trainer bei TuRa 88 Duisburg

Duisburg, 12. März 2008 - Mucki Tebeck ist ab der kommenden Saison Trainer des Fußball-Landesligisten TuRa 88 Duisburg. Das ist die positive Nachricht der gestrigen Jahreshauptversammlung . Der frühere MSV-Profi - derzeit verletzter Abwehrspieler der Roten Teufel - tritt die Nachfolge von Ralf Kessen an, der den Verein nach fünf Jahren am Kammerberg zum Saisonende verlässt.
Ansonsten verlief die Versammlung wenig harmonisch. Nach rund zwei Stunden Diskussion wurde das Treffen um 21.37 Uhr ergebnislos abgebrochen und auf den 31. März (genauer Ort steht noch nicht fest) vertagt. Da dem Verein zur Finanzierung des bereits gebauten Kunstrasenplatzes noch rund 50.000 Euro fehlen, hatte der Vorstand eine einmalige Umlage für die Mitglieder der Fußballabteilung vorgeschlagen: 150 Euro für Senioren, 100 Euro für Junioren, aber pro Familie maximal 150 Euro.
Die Mitglieder verlangten eine exakte, detaillierte Aufstellung der Finanzsituation, sodass die Versammlung vertagt werden musste. (the)

Klarer 5:0-Sieg nach knapper 1:0-Halbzeitführung - Tebeck als neuer Trainer im Gespräch

TuRa 88 - 1. FC Kleve II 5:0 (1:0)

Duisburg, 9. März 2008 - Leider gab es keine Schützenhilfe vom Nachbarverein Duisburger SV 1900. Bis vier Minuten vor dem Ende hielt der Gast in Oberhausen ein 0:0, dann fiel der Siegtreffer für die RWO-Reserve.

Kritik? Was sollte Ralf Kessen da noch kritisieren? "Nein, ich bin wirklich rund herum zufrieden." Das wundert kaum. Denn TuRa 88 Duisburg untermauerte seine Tabellenführung in der Fußball-Landesliga eindrucksvoll. Mit einem 5:0 (1:0) schickten die Neudorfer den 1. FC Kleve II wieder auf die Heimfahrt.
Und so ganz nebenbei gelang den Roten Teufel damit die Revanche - bis auf den letzten Treffer. Am 13. Mai standen sich die beiden Teams zuletzt auf dem Kammerberg gegenüber. TuRa unterlag, womit alle rechnerischen Hoffnungen auf den Aufstieg beim Vorbild des Vereinsmaskottchens waren. Kleve gewann übrigens mit 5:0 . . .
Tebeck als neuer Trainer im Gespräch
Auch diesmal spielte die Reserve des Oberligisten gut mit. Doch der Rücktritt von Kleves Trainer Dragan Vasovic, der mehr Unterstützung für die Reserve gefordert hatte, macht klar, dass der Verein seine Kräfte für den Regionalliga-Aufstieg bündeln will.
Doch 45 Minuten lang sah es noch nicht nach dem Kantersieg der Neudorfer aus, der es später wurde. In der ersten Halbzeit kam der 1. FC zu seinen Chancen. So musste TuRa-Keeper Fabian Mertens bei einem Freistoß in die Ecke abtauchen, um einen Gegentreffer zu vermeiden.
Zwei Freistöße waren es auch, die die Roten Teufel auf die Siegerstraße brachten. Willi Anastassiadis legten in der 34. Minute quer - und Jens Jütten drosch den Ball in den Winkel. Zwölf Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Freistoß TuRa, Anastassiadis legt quer - nur diesmal hieß der Abnehmer Sascha Schnecker.
Mit diesem 2:0 war das Spiel entschieden. Denn Gegenwehr war bei den Klevern nicht mehr auszumahcen. Und so dauerte es gerade einmal 14 Minuten, bis die Turaner das 5:0 heraus geschossen hatten. Dejan Lazovic erhöhte nur vier Minuten nach Schneckers Tor auf 3:0 (63.). Dann war die Treffsicherheit von Marcel Füten gefragt, der in der 67. Minute einen Foulelfmeter verwandelte. Und wieder verstrichen nur vier Minuten, ehe Schnecker sein zweites und damit TuRas fünftes Tor markierte.
Derweil geht die Suche bei TuRa nach einem Trainer für die Saison 2008/09 weiter. Gerüchte verdichten sich, dass der derzeit verletzte Abwehrspieler Mucki Tebeck ein Kandidat sein könnte. Friedhelm Thelen

Tore:
1:0 (33.) Jütten
2:0 (56.) Schnecker
3:0 (63.) Lazovic
4:0 (66.) Füten (Foulelfmeter)
5:0 (70.) Schnecker

TuRa: Mertens - Füten, Baum, Anastasiadis, Schnecker (82. Pomp), Lazovic, Cho (88. Tebeck), Cukur, Jütten, Theißen, Erdem (71. Ünal)

Torloses Remis  in Sonsbeck - und das nach einer Halbzeit in Unterzahl

SV Sonsbeck  TuRa 88   0:0

Duisburg, 2. März 2008 - Ein 0:0 zum Auftakt. Zu wenig für einen Spitzenreiter? Nicht in diesem Spiel. Denn TuRa 88 Duisburg holte in der Fußball-Landesliga beim Tabellenfünften SV Sonsbeck einen wichtigen Punkt - und das obwohl die Roten Teufel fast eine Halbzeit in Unterzahl spielten. Jens Jütten sah nach 48 Minuten die gelb-rote Karte. "Wie sich die Jungs in das Spiel wieder hinein gekämpft haben, war klasse", lobte Trainer Ralf Kessen.
Schnecker hatte die
Führung auf dem Fuß
Und passiert ist auch nichts. Durch das 1:1 von Hamborn 07 gegen die RWO-Reserve bleibt TuRa mit vier Punkten Vorsprung vor den Kleeblättern - und der zweite Verfolger, TuB Bocholt, unterlag sogar bei Kellerkind Glückauf Möllen. Alles im grünen Bereich also.
30 Minuten lang waren die Turaner das klar bessere Team. Die größte Chance hatte Sascha Schnecker in der 19. Minute. Nach einem Freistoß von Thorsten Burgsmüller nahm Schnecker einen Cho-Abpraller auf, kam dabei aber in Rücklage und drosch die Kugel über das Tor.
In der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit wurde Sonsbeck schließlich stärker, kam zu guten Gelegenheiten. Doch entweder stand Keeper Fabian Mertens goldrichtig, oder Mustafa Cukur rettete auf der Linie (45.).
Nach dem Platzverweis kam TuRa nur noch zu Entlastungsangriffen meist über Frank Cho. "Aber wir haben in der Abwehr sehr gut gestanden", war Kessen mit der Leistung seiner Mannschaft einverstanden. Und auch nach Martin Bächlers beruflichen Wechsel nach Esslingen kann sich Kessen auf den Mann zwischen den Pfosten verlassen. Denn in der 75. Minute verhinderte der Keeper nach einem 20-Meter-Schuss nach 0:1.
Nicht einfacher wird TuRas Aufgabe am kommenden Sonntag, wenn die Reserve des 1. FC Kleve am Kammerberg zu Gast sein wird. Aber vielleicht gibt es ja wieder Duisburger Schützenhilfe gegen RWO - diesmal vom DSV 1900...

TuRa: Mertens - Füten, Jütten, Cukur, Schnecker (55. Baum) - Erdem, Theißen, Zimmermann (78. Pomp), Anastassiadis - Cho (85. Lazovic), Burgsmüller.
Gelb-rote Karte: Jütten (48., TuRa). Friedhelm Thelen

Trainer Ralf Kessen verabschiedet sich von TuRa 88 – am liebsten mit dem Aufstieg

Duisburg, 12. Februar 2008 - Ralf Kessen und TuRa 88 Duisburg. Diese Kombination stand für Erfolg. Mit Kessen schafften die Neudorfer Kicker den Sprung von der Bezirksliga in die Landesliga – und schicken sich nun sogar an, sich erneut nach oben, eben in die Verbandsliga, zu verabschieden. Doch nach fünf Jahren ist nun Schluss. Kessen verlässt die Roten Teufel zum Saisonende.
Der Hintergrund? Kessens Wunsch nach Planungssicherheit. „Ich bin im Januar auf den Verein zugegangen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht”, hätte der Coach gerne frühzeitig seinen Kontrakt verlängert. So wie im letzten Jahr. „Aber für uns war das noch zu früh. Wir wollen doch auch erst einmal wissen, wohin die Reise geht”, sagte TuRa-Vorsitzender Hans-Walter Gerlach. Sprich: Steigt das Team nun auf, oder nicht? Auch in der vergangenen Saison sahen die Neudorfer in der Winterpause wie der sichere Aufsteiger aus – und wurden am Ende Vierter.
„Das hat nichts mit Misstrauen zu tun”, erklärte Gerlach, warum der Verein jetzt noch nicht verlängern wollte. Doch vom sportlichen Ausgang der Saison hängt schließlich auch die Planung für die nächste Spielzeit ab. „Wir hatten und haben mit Ralf sehr viel Erfolg.”
Kessen geht nicht im Groll. „Ich habe – wir haben – ein Ziel: den Aufstieg.” Allerdings müssen Kessen und Gerlach nun darauf hoffen, dass sich die Trainerentscheidung nicht negativ auf die Leistung auswirkt. „Wir fangen ja erst am 2. März wieder an”, hofft der Trainer, dass seine Spieler die Nachricht bis zum Restrundenauftakt in Sonsbeck verdaut hat.
Wie es für Kessen weitergeht, ist noch nicht klar: „Ich hatte immer wieder Angebote, die ich stets abgeblockt habe. Jetzt ist mein Kopf frei, aber bis zum Saisonende geht es für mich nur um TuRa.” Und auch Gerlach sieht die Trainersuche für die neue Saison gelassen. „Wir haben schließlich genügend Zeit.”
Derweil ist Mucki Tebeck wieder ins Training eingestiegen; auch Hüseyin Ince dürfte bald wieder fit sein. FRIEDHELM THELEN

Trainer Ralf Kessen verabschiedet sich von TuRa 88 – am liebsten mit dem Aufstieg

Duisburg, 12. Februar 2008 - Ralf Kessen und TuRa 88 Duisburg. Diese Kombination stand für Erfolg. Mit Kessen schafften die Neudorfer Kicker den Sprung von der Bezirksliga in die Landesliga – und schicken sich nun sogar an, sich erneut nach oben, eben in die Verbandsliga, zu verabschieden. Doch nach fünf Jahren ist nun Schluss. Kessen verlässt die Roten Teufel zum Saisonende.
Der Hintergrund? Kessens Wunsch nach Planungssicherheit. „Ich bin im Januar auf den Verein zugegangen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht”, hätte der Coach gerne frühzeitig seinen Kontrakt verlängert. So wie im letzten Jahr. „Aber für uns war das noch zu früh. Wir wollen doch auch erst einmal wissen, wohin die Reise geht”, sagte TuRa-Vorsitzender Hans-Walter Gerlach. Sprich: Steigt das Team nun auf, oder nicht? Auch in der vergangenen Saison sahen die Neudorfer in der Winterpause wie der sichere Aufsteiger aus – und wurden am Ende Vierter.
„Das hat nichts mit Misstrauen zu tun”, erklärte Gerlach, warum der Verein jetzt noch nicht verlängern wollte. Doch vom sportlichen Ausgang der Saison hängt schließlich auch die Planung für die nächste Spielzeit ab. „Wir hatten und haben mit Ralf sehr viel Erfolg.”
Kessen geht nicht im Groll. „Ich habe – wir haben – ein Ziel: den Aufstieg.” Allerdings müssen Kessen und Gerlach nun darauf hoffen, dass sich die Trainerentscheidung nicht negativ auf die Leistung auswirkt. „Wir fangen ja erst am 2. März wieder an”, hofft der Trainer, dass seine Spieler die Nachricht bis zum Restrundenauftakt in Sonsbeck verdaut hat.
Wie es für Kessen weitergeht, ist noch nicht klar: „Ich hatte immer wieder Angebote, die ich stets abgeblockt habe. Jetzt ist mein Kopf frei, aber bis zum Saisonende geht es für mich nur um TuRa.” Und auch Gerlach sieht die Trainersuche für die neue Saison gelassen. „Wir haben schließlich genügend Zeit.”
Derweil ist Mucki Tebeck wieder ins Training eingestiegen; auch Hüseyin Ince dürfte bald wieder fit sein. FRIEDHELM THELEN