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3:5-Niederlage beim Abstiegskandidaten |
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SF Hamborn 07 - TuRa 88
5:3 (2:1) |
Duisburg,
25. Mai 2008 - Eine 3:5 (1:2)-Niederlage musste Landesliga-Meister TuRa
88 Duisburg beim Hamborn 07 einstecken, das derzeit verzweifelt gegen
den zweiten Abstieg in Folge kämpft. Stinksauer war TuRa-Trainer Ralf
Kessen nach der Pleite im Holtkamp. Zwar hatte Frank Cho die Roten
Teufel früh mit 1:0 in Führung gebracht, doch danach seien die 400
Zuschauer kein Feuerwerk des künftigen Verbandsligisten, dafür aber
Löwen im Vorwärtsgang. Die Führung der Gastgeber durch Christian Küsters
(25.) und Okan Demircan (42.) glich Marcel Füten (66.) zwar noch aus,
doch ein Blackout der Turaner, den Kevin Blech (71.), André Trienenjost
(74.) und Tanju Acikgöz (76.) bestraften, brachte Hamborn auf die
Siegerstraße. TuRa gelang nur noch Ergebniskosmetik durch Thorsten
Burgsmüller (90.).
Tore: 0:1 Cho (3.), 1:1 Küsters (25.), 2:1 Demircan (42.), 2:2 Füten
(66.), 3:2 Blech (71.), 4:2 Trienenjost (74.), 5:2 Acikgöz (76.), 5:3
Burgsmüller (90.).
TuRa: Messmann - Füten, Tebeck, Baum - Theißen, Ünal (75. Pomp), Ince,
Anastassiadis (57. Erdem) - Cho, Burgsmüller, Lazovic (57. Schnecker).
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Gutes
Durchsetzungsvermögen |
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TuB Bochholt - TuRa 88
0:4 (0:1) |
Duisburg, 18. Mai 2008 -
Verschenken will Meister und Aufsteiger TuRa 88 Duisburg nichts. "Wer
eine Kaffeefahrt will, der soll da mitmachen, wo es schöne Decken zu
kaufen gibt", ermahnte Trainer Ralf Kessen seine Spieler dazu, sich auch
in den restlichen Spielen der Fußball-Landesliga noch reinzuhängen. Das
haben die Roten Teufel gemacht, "so wie es sich für eine
Spitzenmannschaft gehört", war Kessen zufrieden. Denn beim
Tabellendritten setzten sich die Neudorfer mit 4:0 (1:0) durch.
Bereits in der fünften Minute brachte Thorsten Burgsmüller die Gäste aus
Duisburg in Führung. Sascha Schnecker hatte den Torjäger in Szene
gesetzt. Die zweite Halbzeit war noch keine drei Minuten alt, da stand
es schon 2:0. "Das war eine schöne Einzelleistung von Frank Cho", so
Kessen. Für das 3:0 sorgte das Duo, das auch schon das erste Tor erzielt
hatte. Schnecker legte quer, Burgsmüller musste nur noch ins leere Tor
einschieben (77.). Das 4:0 legte Cho nur zwei Minuten später nach. Er
schloss eine Kombination über Ramazan Ünal und Burgsmüller ab.
In seinem ersten Spiel bleib Keeper Volker Messmann ohne Gegentor. "Für
ihn freut es mich besonders", so Kessen. Messmann wird die Turaner
bekanntlich nach Saisonende verlassen. (the)
Tore: 0:1 Burgsmüller (5.), 0:2 Cho (48.), 0:3 Burgsmüller (77.), 0:4
Cho (79.).
TuRa: Messmann - Füten, Tebeck, Pomp (66. Theißen), Jütten - Zimmermann,
Erdem, Canakci (46. Ünal) - Schnecker, Burgsmüller, Lazovic (46. Cho).
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Perfekt! |
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TuRa 88
- Olympia
Bocholt 3:1 (2:1) |
Duisburg, 4. Mai 2008 - Drei Minuten vor dem Ende wurde es auf der
Neudorfer Bank hektisch. Der Grund war nicht der Gegner - sondern das
nahende Spielende. Jens Gerlach, der Marketingleiter der Roten Teufel,
hatte die Meister-T-Shirts dabei. Und der Sekt, übrigens "Neudorfer No.
1" wurde ausgepackt. Und um 16.44 Uhr hatte Schiri Christian Fischer ein
Einsehen. Nachspielzeit - wofür denn? 3:1 (1:1) gegen Olympia Bocholt.
TuRa 88 Duisburg machte durch die Tore von Thorsten Burgsmüller (2) und
Florian Theißen den letzten Schritt zum Verbandsliga-Aufstieg.
Und während sich die Bayern etwas später am Tag mit Hilfe von riesigen
Weißbiergläsern durchtränken, folgten auch die Turaner diesem Ritual -
bevorzugten aber die lokale Braukunst für die Meisterdusche. Irgendwann
waren die Riesengläser leer, der Schampus auf dem Kammerberg entleert
Und nun? "Verflixt! Nichts mehr da?" Da schnappte sich Michael Pomp eben
Wasser und die Eisbox. Die war ohnehin gerade unbewacht, weil Masseur
Siggi von Dahlen den Aufstiegsmoment per Videokamera bannte.
Durchnässt und glücklich
Derweil entluden sich bei den Spielern die Emotionen. "Das war genau die
richtige Entscheidung hierher zu kommen", strahlte Mustafa Cukur. "Eine
geile Mannschaft. Ein geiler Verein." Trainer Ralf Kessen wirkte dagegen
ruhig. Drei Spiele hat er noch mit seinem Verein zu bestreiten, ehe er
zum VfB Homberg wechselt. "Diese fünf Jahre mit den beiden Aufstiegen
kann mir keiner mehr nehmen. Ich habe bei TuRa viele Freunde gefunden."
Währenddessen entledigte sich Mannschaftskapitän Marcel Füten gerade
seines völlig durchnässten Trikos. "Das ist sensationell", jubelte der
Mannschaftsführer. "Endlich sind wir durch." Und auch Defensiv- und
Aufbauspezialist Hüseyin Ince bekam das Lachen nicht mehr aus dem
Gesicht. "Vier Wochen vor Ende aufzusteigen - da sind wir wohl
effektiver als unsere Gegner."
So jubelte und trubelte das schwarz-rote Team, während sich Mucki Tebeck
erst einmal auf das Kunstgrün setzte. "Mit 38 Jahren noch einmal
aufzusteigen, das ist schon was." Immerhin trug der Abwehrchef selbst
dazu bei, dass er seinen ersten Trainerjob nun in der Verbandsliga -
die künftig Niederrheinliga heißen wird - antreten wird. "Es gab ja eine
Phase, da sah es nicht so aus, als würden wir das so früh schaffen",
blickte Tebeck zurück. "Wir hatten ja zwischendurch so viele Verletzte,
dass nur zwölf oder dreizehn Spieler beim Training waren. Dann aber nach
dem Knackpunkt in der letzten Saison derart zurückzukommen - das ist
schon verdient."
Inzwischen schaute TuRa-Chef Hans-Walter Gerlach bereits auf die neue
Saison. "Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Wir wollen uns mit jungen
Spielern verstärken. Vor allem aus der A-Jugend-Bundesliga. Denn für
solche Spieler sind wir nun interessant." Die Saison war ein Kraftakt.
Auch finanziell. "Das hätten wir nicht nochmal geschafft", weiß Gerlach,
der hofft, dass sich TuRa nun langfristig in der Niederrheinliga
etablieren kann. Und dann gab es noch einen Dank an Ralf Kessen: "Diese
fünf Jahre waren herausragend." (the)
Tore:
0:1 Demming (3.), 1:1 Burgsmüller (10.), 2:1 Burgsmüller (67.), 3:1
Theißen (83.).
TuRa: Mertens -
Jütten, Füten, Baum, Theißen - Ince, Anastassiadis (86. Canakci),
Schnecker (46. Tebeck) - Cho, Burgsmüller, Lazovic (77 Erdem).
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| 1:1 durch Thorsten
Burgsmüller in der 9. Minute |
Aufstiegsjubel
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Ein Punkt
fehlt noch zum Glück |
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Spvgg
Sterkrade 06/ 07 -
TuRa 88
1:2
(1:1) |
Duisburg, 27. April 2008 - Die Verfolger ergatterten im Gegensatz zu den
Neudorfern nur einen Punkt. So fehlt dem Spitzenreiter der Landesliga
Gruppe 3 nur noch ein einziger Punkt zum Aufstieg, um aus vier
ausstehenden Partien alle theoretischen Zweifel auszuräumen.
Die Reserve von Rot-Weiß Oberhausen kam über ein 1:1-Remis zuhause gegen
den SV 1913 Walbeck nicht hinaus und der zweite Verfolger TuB Bocholt
fabrizierte bei SuS Dinslaken lediglich ein torloses Remis - TuRa 88
aber langte mit drei Zählern zu.
Frank Chos
wunderschöner Kopfball nach Freistoß von Jütten war der Treffer des
Tages, der TuRa sozusagen den Aufstieg "einbrocken" wird. Am kommenden
Sonntag könnte im Heimspiel gegen den Zehnten
Olympia
Bocholt alles klar gemacht werden.
Zum Spiel
Jens Gerlach hastete über den Platz. "Wie hat TuB gespielt?
Unentschieden?" Ja. 0:0. Daraufhin entspannte sich der Marketingleiter
der Roten Teufel. "Dann brauche ich ja nicht zum Auto zu rennen", war
der Sohn des Vereinschefs auf alle Fälle vorbereitet. Und nicht nur
Bocholt, sondern auch der anderer Verfolger, RWO II, spielte remis. Und
weil TuRa 88 Duisburg selbst bei Sterkrade 06/07 mit 2:1 (1:1) gewann,
sind es nun zwölf Punkte - und ein deutlich besseres Torverhältnis - bei
noch zwölf zu vergebenden Zählern. Dem Spitzenreiter der
Fußball-Landesliga fehlt noch ein kleines Pünktchen, um den
Verbandsliga-Aufstieg perfekt zu machen.
"Schau Dir den Rasen an. Das war heute eine ganz schön schwere Sache",
war TuRas Defensivspieler Hüseyin Ince froh, den Erfolg am "Dicken
Stein" unter Dach und Fach gebracht zu haben.
Bevor sich auch Trainer Ralf Kessen freuen konnte, ließ er allerdings
erst einmal Dampf ab. Nicht über das Spiel. Nicht über den Gegner -
allerdings über eine Äußerung von Interimstrainer Mirko Skandera.
Kessen sauer auf Skandera
Er hatte vor dem Spiel gegenüber der Oberhausener NRZ erklärt: "TuRa,
das haben wir schon im Hinspiel gesehen, baut konditionell immer ab.
Davon einmal ganz abgesehen müssen wir vor denen sowieso keine Angst
haben." Das brachte Kessen auf die Palme. "So eine Respektlosigkeit habe
ich ja noch nicht erlebt. Wir sind mit zehn Punkten Vorsprung Erster und
über 20 Punkte besser als Sterkrade. Das ist eine Frechheit", schimpfte
der TuRa-Coach.
Auf dem Platz war es ein hartes Stück Arbeit. Der erneut starke
TuRa-Keeper Fabian Mertens verhinderte gegen Mark Skowronek (15.) und
Serhat Erdogan (21.) einen möglichen Rückstand. Frank Langela auf der
Gegenseite sah nicht so gut aus. Einen Kopfball von Thorsten Burgsmüller
schaufelte er sich selbst zum 0:1 in die Maschen (29.). Im Gegenzug
glich David Fojcik ebenfalls per Kopf aus, ehe Frank Cho - auch mit dem
Kopf - nach schöner Vorlage von Jens Jütten die Weichen auf Sieg stellte
(51.). Sterkrade warf alles - auch den Torwart in der Nachspielzeit -
nach vorne. Es blieb aber beim 2:1. Am Sonntag kann TuRa nun Meister
werden - etwas, das A-, B-, C-, D 2- und F-Jugend schon geschafft haben.
Und die D 1 steht vor einem Entscheidungsspiel gegen Buchholz . . . (the)
Tore:
0:1 (29.) Burgsmüller
1:1 30.) Fojsik
1:2 (50.) Cho per Kopf nach Freistoß Jütten
TuRa 88: Mertens - Füten, Baum, Tebeck (58. Erdem), Theißen - Ince, Jütten,
Anastassiadis - Burgsmüller(75. Lazovic), Cho, Schnecker (80.
Zimmermann).
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Niederlagen
im Gleichschritt: TuRa verlor 0:3, Verfolger RWO II 1:2 |
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TuRa 88
-
SV Adler
Osterfeld 0:3
(0:1) |
Duisburg, 23. April 2008 - Auf dem Kammerberg waren 63 Minuten gespielt,
als ein Aufschrei über den Platz gellte. Und der Schrei ließ nicht nach
- so wie die Schmerzen bei Mustafa Cukur. Wie sein Gegenspieler Ilhan
Durdu ging er zum Ball, doch der Osterfelder traf den Turaner von der
Seite am Knöchel, der sofort blau anlief. Der Schiri pfiff. Das war
richtig. Entschied auf ein Osterfelder Foul. Auch richtig. Warum Marco
Scuderi den Karton im Trikot ließ, weiß wohl nur er alleine. Zu allem
Überfluss verlor TuRa 88 Duisburg, der Spitzenreiter der
Fußball-Landesliga, auch noch das Nachholspiel gegen Adler Osterfeld mit
0:3.
Auch Verfolger RWO II verlor sein Nacholspiel. Am Ende bleiben zwei "Immerhins".
Immerhin schien nach ersten schlimmeren Befürchtungen wohl "nur" eine
Bänderverletzung bei Mustafa Cukur vorzuliegen.
Immerhin hat auch TuRa-Verfolger RWO II mit 1:2 gegen Fichte Lintfort
verloren. Die Neudorfer gehen also mit zehn Punkten Vorsprung in die
letzten fünf Spiele der Saison. Das sieht trotz der deutlichen
Niederlage gut aus.
Und so deutlich das Ergebnis auch war: Es hätten gestern Abend 13 Punkte
Vorsprung sein müssen. Denn hätten die Roten Teufel nur die
hundertprozentigen Chancen genutzt, wäre das Osterfelder Tor in der 29.
Minute von Dennis Terwiel das 1:3 aus Adler-Sicht gewesen - so war es
aber die Führung, weil Sascha Schnecker in der zweiten Minuten frei vor
Adler-Keeper Stefan Scherping über den Ball trat, weil Marcel Füten nach
einer Ecke per Kopf an Scherping scheiterte (20.), und weil Frank Cho
(28.) in Rücklage geriet.
Anfangs der zweiten Hälfte ging es weiter, denn zweimal hätte Thorsten
Burgsmüller den Ausgleich erzielen müssen (51., 54.), doch spätestens
mit dem Foul an Mustafa Cukur, dem so wichtigen Spieler auf der linken
Außenbahn, war das Spiel endgültig gelaufen.
Dafür lief es bei Adler Osterfeld umso besser. Nach einer Ecke erhöhte
David Gajda (67.) auf 2:0; sieben Minuten vor dem Ende schloss Torsten
Jablonski einen Konter zum dritten Gästetor ab. "In der ersten Hälfte
kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen; wir haben lediglich
die Chancen nicht genutzt", so Trainer Ralf Kessen. Ecevit Bögüs (86.,
Adler) und Willi Anastassiadis (90., TuRa) sahen Gelb-Rot.
TuRa: Mertens - Cukur (65. Pomp), Tebeck, Füten, Theißen - Ince, Jütten,
Anastassiadis - Burgsmüller, Cho, Schnecker (61. Lazovic).
Tore: 0:1
Terwiel (30.), 0:2 Gajda (67.), 0:3 Jablonski (83.).
Gelb-rote Karten: Bögus (86., Adler ), Anastassiadis (90., TuRa).
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| Fabian
Mertens im TuRa-Tor war bei dem 0:1 Hammertor machtlos. Auf
dem Foto sichert die halbe Mannschaft das Tor ab. |
Osterfelds
Torhüter Stefan Scherping brachte die TuRa-Stürmer zur
Verzweiflung
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Dass sollte
doch reichen: Satte zehn Punkte Vorsprung für TuRa 88 |
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TuRa 88
-
DJK
Arminia Klosterhardt 4:0
(2:0) |
Duisburg, 20. April 2008 - Als Detlef Zaplata das Endergebnis aus
Bocholt über Lautsprecher bekannt gab, da standen viele Turaner längst
rund um den Bierwagen oder drängten sich im Vereinsheim. Was die
Konkurrenz macht? Das spielt keine Rolle, so lange die Roten Teufel so
stark spielen, wie sie es gestern getan haben Beim 4:0-Sieg ließ der
Spitzenreiter der Fußball-Landesliga seinem Gegner Arminia Klosterhardt,
immerhin Vierter, nicht die Spur eine Chance.
Nur mit viel Wohlwollen konnte man den Oberhausenern einen Torchance
zuschustern. Aber dennoch: Weil TuB Bocholt den Tabellenzweiten Rot-Weiß
Oberhausen II mit 3:0 besiegte beträgt der Vorsprung der Neudorfer sechs
Spiele vor dem Ende schon zehn Punkte.
Die Turaner sind auf Aufstiegskurs.
Die "Oberhausener Stadtmeisterschaft"
"Wenn wir die ,Oberhausener Stadtmeisterschaft' gewinnen, dann sieht es
sehr gut aus", war Trainer Ralf Kessen daher zufrieden. Um den "Titel"
der Nachbarstadt zu gewinnen, muss sich TuRa am Mittwoch im Nachholspiel
gegen Osterfeld und am Sonntag in Sterkrade durchsetzen. Gewinnt die
Kessen-Mannschaft beide Partien, kann der Sekt schon einmal kalt
gestellt werden.
Bereits nach sieben Minuten lagen die Roten Teufel in Führung.
Klosterhardts Mirco Bollmann foulte Frank Cho am Rande des Sechzehners.
Der harte, aber letztlich korrekte Pfiff brachte den Elfer, den Kapitän
Marcel Füten sicher verwandelte.
Und auch für die folgenden 83 Minuten hätten sich die Turaner aus der
abgetauten Eissporthalle das Schild mit dem Aufdruck "Laufrichtung"
ausleihen können. Denn das Spiel hätte doch deutlicher ausfallen können.
"Das wäre aber nicht fair gewesen. Klosterhardt hat sich nicht hinten
rein gestellt, wie es so viele Mannschaften hier machen", so Kessen.
nach einem langen Pass von Daniel Theißen legte der erneut bärenstarke
Willi Anastassiadis quer, Frank Cho nahm den Ball direkt, 2:0 (33.).
Auch das 3:0 (53.) bereitete Anastassiadis, diesmal per Freistoß, vor.
Und wieder war Cho zur Stelle. In der 71. Minute zahlte sich das
Pressing der Turaner aus. Diesmal erzwang Willi, der ja eigentlich
Vasilios heißt, einen Fehler der Arminia-Hintermannschaft und traf
selbst zum 4:0-Endstand. "Heute hat Willi im Mittelfeld den Unterschied
gemacht", lobte Kessen. (the)
TuRa: Mertens - Cukur, Tebeck, Füten, Theißen - Ince, Jütten (83.
Zimmermann), Anastassiadis - Burgsmüller (62. Lazovic), Cho (71. Erdem, Schnecker.
Tore: 1:0 Füten (7., Foulelfmeter), 2:0 Cho (33.), 3:0 Cho (53.), 4:0
Anastassiadis (69.). |
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Wieder ein Dreier für TuRa
88
Verfolger RWO-II verlor das Heimspiel gegen Lokalrivalen Sterkrade mit
1:3 |
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SuS
Dinslaken 09 - TuRa 88
2:3 (1:1) |
Duisburg, 13. April 2008 - Dejan Lazovic war dabei. Zumindest mit dem
Herzen. Und je länger das Spiel dauerte, desto öfter fragte er: "Wie
steht's in Oberhausen?" Der Stürmer von TuRa 88 Duisburg musste diesmal
zusehen. Eine Mannschaftssitzung, bei der über die Niederlage in Möllen
gesprochen wurde, hatte er zu früh verlassen. Das brachte ihm die "Rote
Karte" von Trainer Ralf Kessen für die Partie bei Dinslaken 09 ein.
"Dienstag ist er wieder dabei. Er ist und bleibt ein vollwertiges
Mitglied der Mannschaft", betonte der Coach. Also machte er in
Dinslaken, was er konnte. Mitfiebern, seine Mannschaftskameraden
abklatschen - und er konnte sich freuen. Darüber, dass der
Landesliga-Spitzenreiter in Unterzahl mit 3:2 (1:1) gewann.
Das führt den an TuRa interessierten Fan zu Lazovic' Frage zurück: Wie
steht's in Oberhausen? Dort stand es nach 90 Minuten 1:3. Ausgerechnet
gegen die künftige Mannschaft von Ex-DSV-Coach und Ralf-Zwilling Jörg
Kessen, die SpVgg Sterkrade 06/07, patzte Verfolger RWO II mit 1:3,
sodass der Vorsprung der Neudorfer auf Rang zwei sieben Spiele vor dem
Ende wieder sieben Punkte beträgt.
Nach der schlechten Leistung samt Niederlage gegen Schlusslicht Möllen
präsentierte sich TuRa wieder als ein Spitzenreiter, wie man es
erwartet. Zwar brannten die Roten Teufel, die neben Lazovic mit dem
verletzten Frank Cho einen weiteren Stürmer ersetzen mussten, kein
Feuerwerk ab. Doch ab der 28. Minute spielten die Neudorfer nur noch zu
zehnt.
Bereits nach zehn Minuten hatte Sascha Schnecker die Turaner per Kopf
mit 1:0 in Führung gebracht. TuRa beherrschte ohne große Anstrengung das
Spiel. "Wir hätten aber mehr nach vorne machen müssen", meinte der
später eingewechselte Robert Zimmermann. Dann ein langer Dinslakener
Ball; Abwehrspieler Michael Baum kommt zu spät. Foul, Elfmeter und Rote
Karte. Stefan Radochowski traf.
Doch mit Beginn der zweiten Halbzeit war von Dinslaken trotz Überzahl
nichts mehr zu sehen. Thorten Burgsmüller traf zum 2:1 (56.), "aber beim
Schuss habe ich mir wohl wieder einen Muskelfaserriss zugezogen", fiel
nun auch der dritte Stürmer aus. Schnecker machte mit dem 3:1 (77.)
alles klar, ehe Abdullah Özdogan (84.) auch den zweiten SuS-Elfer zum
2:3 verwandelte. (the)
Tore:
1:0 (10.)
Schnecker
1:1 (28.) Radochowski (Foulelfmeter)
1:2 (71.)
Burgsmüller
1:3 (71.) Schnecker
2:3 (84.) Özdogan (Foulelfmeter)
TuRa: Mertens - Theißen, Füten, Baum,
Cukur (80. Zimmermann) - Ince, Jütten, Anastassiadis, Ünal (46. Tebeck)
- Schnecker, Burgsmüller (58. Pomp).
Rote Karte: Baum (28., TuRa, Notbremse). |
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Spitzenreiter
strauchelte nach "unterirdischer" ersten Halbzeit |
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TuRa 88
-
SV Glückauf
Möllen 2:3 (0:2) |
Duisburg,
6. April 2008 - Was war denn das? Diese Frage stellten sich fast alle,
sofern sie es am Kammerberg mit dem Tabellenführer der Landesliga
Gruppe 3 TuRa 88 Duisburg hielten. Zur Halbzeit lag der Spitzenreiter
auf eigenem Platz gegen den Gast Möllen 0:3 hinten - das hatte es ja so
noch nie gegeben. Keine Ordnung, kein Aufbäumen, keine Zweikämpfe
gewonnen - aber drei Gegentore zugelassen. "Einfach unterirdisch. Die
haben wohl zu viel MSV gesehen", meinten nicht wenige Neudorfer.
"So
engagiert und so laut habe ich den Trainer noch nie erlebt", berichtete
Pressesprecher Zaplata von der Kabinenpredigt des Trainers. Die hatte es
in sich. Mit erheblich mehr Dampf ging TuRa 88 in Hälfte zwei. Nach dem
1:3-Anschlusstreffer (Foto li.) durch Füten (55.) keimte Hoffnung auf. Der Treffer
zum 2:3 durch "Willi" Anastasiadis (75.) war so etwas wie der
Startschuss zur Aktion "rettet wenigstens einen Punkt". Und "Willi"
hatte kurz vor dem Ende sogar tatsächlich die Chance zum 3:3 - bekam das
Objekt aber nicht richtig unter Kontrolle. Es blieb bei der
2:3-Heimniederlage.
Tore:
0:1 (16.) Salewski
0:2 (39.) Salewski
0:3 (43.) Rustems
1:3 (55.) Füten (Foulelfmeter)
2:3 (75.) Anastasiadis
TuRa: Mertens - Füten,
Baum, Ünal, Anastasiadis, Schnecker, Lazovic (46. Zimmermann), Cho,
Erdem (46. Pomp) Ince,
Theißen (78. Burgsmüller) |
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Asche abzuholen |
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Duisburg, 4. April 2008 –
Reichlich Asche, die bei der Herstellung der schönen Platzanlage von
TuRa
88 übrig blieb, kann von Vereinen und sonstigen Interessierten, in
Neudorf abgeholt werden. Thomas Kujawa, 1. Vorsitzender des VfL Wedau (li.)
schaufelte schon mal für seinen Verein Asche in die Karre, unterstützt
von TuRa-Vorsitzenden Hans-Walter Gerlach (re.) und Pressewart Detlef
Zaplata.
Kujawa spendete spontan einen Betrag in Höhe von 150,00 Euro für die
Duisburger Tafel.
Wer Asche benötigt kann sich an Hans-Walter Gerlach, unter der Rufnummer
0172 / 2925 999 wenden. Manfred Schneider |
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