Nov - Dez 2009

Archiv Rote Teufel 

 

Das Wunder gab es nicht, aber Rote Teufel verkauften sich gut

CERS-CuP: US Coutras - RESG Walsum 5:4 (3:3)
(Hinspiel 3:9-Niederlage der Roten Teufel)
Duisburg, 19. Dezember 2009 - Ohne große Hoffung waren die die Roten Teufel am Freitag Mittag die strapaziöse Reise zum 1.200 Kilometer entfernten Spielort angetreten und hatten nur auf ein Wunder hoffen können, den sportlich so überlegenen Gegner in die Knie zu zwingen.Das Wunder gab es nicht, aber eine 4:5-Niederlage ist gegen solch einen Kontrahenten wie ein gefühltes Remis oder gar noch besser.

Tore für die RESG: B. Nusch ( 2 ), André Kulossek und Kay Hövelmann.

Man musste zwar unter erschwerten Bedingungen anreisen, 1.200 km bei mächtigen Minustemperaturen und auch noch ohne Trainer, da Mike Neubauer kurz vor der Abfahrt absagen musste. Er lag mit Fieber im Bett. Samstag Morgen um 11.00 Uhr dann die erste Überraschung beim Training in der Spielstätte Coutras. „Normalerweise erlebt unsere Weinbauregion hier rund um Bordeaux max. 2 bis 3 Tage pro Winter Temperaturen um den Gefrierpunkt“ so der Vereinspräsident von Coutras. Und jetzt das: Minus sieben Grad in der Leichtbauhalle über der ehemaligen Außenbahn. Ja; es gibt eine Heizung, die arbeitete auch, allerdings hätte diese auch nach einer Woche nicht geschafft, Temperaturen für einen normalen Spielbetrieb herzustellen.
Die zweite Überraschung erlebten die Walsumer dann am Abend. Obwohl der Spielbeginn erst für 21.00 Uhr angesetzt war, erlebte man eine gut besuchte Halle mit hervorragender Stimmung. So bejubelten etwa 450 Zuschauer den Anpfiff und nach 55 Sekunden auch schon das erste Tor der Gastgeber. Diese dritte Überraschung des Tages bewirkte jedoch etwas Positives bei den Roten Teufeln. Nach einer kurzen Absprache am Tor von Carsten Tripp, ging die Startformation mit Kulossek, Hövelmann, B. Nusch und Burmann dann entschlossen an den Anstoßpunkt und starteten ein Spiel, was es in dieser Saison bestenfalls in Ansätzen in Darmstadt schon einmal gegeben hatte.
Herrliche Kombinationen vor und hinter dem Tor, auch die nicht  Ball führenden Spieler agierten schnell und ideenreich. Das wurde dann auch nach drei Spielminuten belohnt. Benjamin Nusch auf André Kulossek, drin das Ding ! Die Franzosen zeigten sich zwar überrascht, aber keineswegs irritiert. Sie konnten nach weiteren drei Minuten die schwarze Kugel, nach einem schnellen Konter, erneut im Kasten von Carsten Tripp unterbringen und mit 2:1 in Führung gehen. In der fünften Spielminute dann ein Foul von Benny Nusch, blaue Karte, Penalty – Tripp hält!
Das folgende Unterzahlspiel wurde ebenfalls schadlos überstanden. Jetzt war ein Teamgeist und eine Spielfreude bei den Roten Teufeln zu sehen, die der Mannschaft aus Coutras arg zu schaffen machte. Nachdem Benny Nusch nur 120 Sekunden später nach Vorlage von Kay Hövelmann sogar zum 2:2 ausgleichen konnte, kehrte jedoch Unruhe bei den Franzosen ein. Zwar schafften diese die erneute Führung, doch Benjamin Nusch schlug noch mal zu und glich zum 3:3 aus. Jetzt spielten sich ungewöhnliche Szenen auf der gegnerischen Seite ab. Kapitän Sebastian Caro schrie seine Mitspieler an, fuhr wütend zur Trainerbank und wurde kurz darauf ausgewechselt.
Außerordentlich frustriert kamen die Franzosen aus der Kabine, konnten aber auch in der
2. Halbzeit nicht Ihr Spiel aufziehen. Frühes Stören der Walsumer und schnelle Angriffe führten zu guten Torchancen, doch der argentinische Torwart Daniel Fernandes wusste eine RESG – Führung gekonnt zu verhindern. Durch einen erneuten Konter gelang Coutras dann doch die Führung. Das Spiel wurde nun hektischer und es häuften sich die Teamfouls auf beiden Seiten.
Nachdem die Franzosen in dieser Phase durch einen weiteren Treffer mit 5:3 in Führung gingen, wuchs unser Keeper Carsten Tripp erneut über sich hinaus. Er war nun ein sicherer Rückhalt im Gehäuse und trieb seine Mitspieler energisch und lautstark nach vorne.
Die nun fightenden Teufel wurden dann auch bald durch ein Tor von Kay Hövelmann belohnt.
Bis zum Schlusspfiff wurde alles gegeben. Ein Unentschieden wäre ein passenderes Ergebnis für dieses Spiel vor einem sehr fairen und begeisterten Publikum gewesen. Die Walsumer feierten allerdings, als hätten Sie gewonnen.

CERS-CuP Vorrunde - Hinspiel

Spiel Datum Heim Gast

Ergebnis

001 21.11.2009 Roller Club Biasca AS Merignac 3:2
002 21.11.2009 CS Noisy le Grand Amatori Sporting Lodi 2:5
003 21.11.2009 A. Juventude de Viana HC Liceo 4:5
004 21.11.2009 Pas Alcoy RHC Dornbirn 8:2
005 21.11.2009 RHC Wimmis Igualada HC 5:8
006 21.11.2009 HC Braga SK Germania Herringen 6:2
007 21.11.2009 RESG Walsum US Coutras RH 3:9 (2:6)
008 21.11.2009 Roller Bassano RSC Uttigen 9:2
009 21.11.2009 AFP Giovinazzo Herne Bay U. 10:0
010 21.11.2009 ASD Seregno CP Vilanova 1:4
011 21.11.2009 S L Benfica Grimsby RHC 23:1
012 19.12.2009 Genève RHC RSC Cronenberg 7:4
Vorrunde - Rückspiel
Spiel Datum Heim Gast

Ergebnis

013 19.12.2009 AS Merignac Roller Club Biasca 5:2
014 19.12.2009 Amatori Sporting Lodi CS Noisy le Grand 6:4
015 19.12.2009 HC Liceo A. Juventude de Viana 6:4
016 19.12.2009 RHC Dornbirn Pas Alcoy 3:5
017 19.12.2009 Igualada HC RHC Wimmis 15:7
018 18.12.2009 SKG Herringen HC Braga 5:9
019 19.12.2009 US Coutras RH RESG Walsum 5:4
020 19.12.2009 RSC Uttigen Roller Bassano 6:4
021 19.12.2009 Herne Bay U. AFP Giovinazzo 4:1
022 19.12.2009 C Pati Vilanova ASD Seregno 7:4
023 19.12.2009 Grimsby RHC S L Benfica 1:23
024 09.01.2010 RSC Cronenberg Genève RHC -:-
Nur ein Wunder kann in Coutras helfen

CERS-CuP: US Coutras - RESG Walsum
(Hinspiel 3:9-Niederlage der Roten Teufel)
Duisburg, 17. Dezember 2009 - Ohne große Hoffung treten die Roten Teufel am Freitag Mittag die strapaziöse Reise in´s 1.100 km entfernte, südfranzösische Coutras an. Da das Hinspiel in Walsum bereits mit 3:9 verloren wurde und jeder Fachmann erkannt hat, das die Franzosen doch eine Klasse besser waren, glaubt in Reihen der RESG niemand wirklich an eine Überraschung im Rückspiel am Samstag Abend in Coutras. So kann  das Rückspiel getrost als reine Bildungsgreise gesehen werden. Zumindest kennt man jetzt die Spieler und Stärken der Franzosen, die man vorher kaum einschätzen konnte und wird sicherlich etwas anders als im Hinspiel agieren.
Sicherheit wird zusätzlich Trainer Mike Neubauer an der Bande geben, der beim Spiel in Walsum leider verhindert war und Routinier Carsten Tripp, der in Coutras das Tor hüten soll und im letzten Bundesligaspiel absolut überzeugt hat.
Eine Flugreise wäre zu kostspielig und kompliziert gewesen, da der naheliegende Flughafen Bordeaux von Deutschland aus nicht direkt angeflogen wird. Man hätte über Paris oder Lyon fliegen und müssen. Das gibt aber die Vereinskasse derzeit nicht her und von der Stadt Duisburg zugesagte Reisezuschüsse wurden kurzfristig gestrichen. Ein Fernreisebus wäre aufgrund von mangelnder Fan-Teilnahme auch nicht finanzierbar gewesen, daher muss man zwangsläufig mit drei Kleinbussen reisen, was nicht gerade zur Entspannung der Akteure beitragen wird. Die Roten Teufel wollen in Frankreich auf jeden Fall zeigen, das Sie nicht so schlecht sind, wie es das Hinspielergebnis ausdrückt und sich so teuer wie möglich verkaufen.

Rückrundenstart mit 5:3-Sieg gegen den VFB Remscheid gelungen

RESG Walsum - VFB Remscheid 5:3 (1:3)
Duisburg, 13. Dezember 2009 - Nach 1:3-Rückstand zur Pause gelang es den Roten Teufeln in Hälfte zwei doch noch, den Spieß umzudrehen. Mit dem Sieg gelang zum einen ein guter Start in die Rückrunde und zum anderen wurde auch Platz drei erobert. Dabei sah es nach der ersten Halbzeit nicht unbedingt nach einem Heimerfolg für die RESG aus. Die Remscheider begannen nach dem Vortagssieg gegen den bisherigen Tabellendritten RSC Darmstadt sehr selbstbewusst, spielten druckvoll und waren stets gefährlich.
Doch Tore wollten zunächst nicht fallen. In der 18. Spielminute wurde Torhüter Carsten Tripp, nach einem Foul an Peters, des Feldes verwiesen. Den fälligen Direkten setzte der Remscheider Wiegershaus jedoch neben das nun von Rainer Lorz gehütete Gehäuse.
Aber eine Minute später nutzten die Gäste Ihr Überzahlspiel und gingen durch Wiegershaus mit 1:0 in Führung. Auf der Gegenseite erhielt Wilk die blaue Karte nach einem Foul an Lukas Lemkamp. Mit dem anschließenden Freistoß glich Phillip Kluge in der 20. Minute zum verdienten 1:1 aus. In den nächsten zwei Minuten nutzten die Remscheider danach Walsumer Unkonzentriertheiten und führten zur Halbzeit etwas überraschend durch zwei weitere Tore von Peters in der 21. und Julian Peinke in der 22. Minute mit 3:1.
In der Halbzeitpause hatte Trainer Mike Neubauer offensichtlich die richtigen Worte gefunden. Carsten Tripp kehrte ins Tor zurück und war ein sicherer Rückhalt für die Roten Teufel, die jetzt richtig Gas gaben. Nachdem der glänzend aufspielende Benjamin Nusch erfolgreich an der Bande gestört hatte und Phillip Kluge mit einem schönen Querpass bedient hatte, erzielte dieser in der 30. Minute den ersehnten Anschlusstreffer zum 2:3.

In der 34. Spielminute tobte dann die Halle, als Benni Nusch, nach einem genialen Hintertorpass von Kay Hövelmann, zum 3:3-Ausglich.  Nach dem 10. Teamfoul der Walsumer trat der Remscheider Wilk zum Freistoß an, scheiterte jedoch an Carsten Tripp, der auch den Wiederholungspenalty bravourös meisterte. Die nun vom begeisterten Walsumer Publikum angetriebenen Roten Teufel spielten weiter druckvoll nach vorne und Kay Hövelmann gelang nach einem Alleingang in der 35. Minute die verdiente 4:3-Führung.
Jetzt verloren die Bergischen scheinbar etwas die Nerven. Es gab die blaue Karete für Julian Peinke nach einem Foul an Tripp. Das folgende Unterzahlspiel konnten die Roten Teufel jedoch nicht nutzen. Erneuter Freistoß für Remscheid durch Yannik Peinke nach dem 15. Walsumer Teamfoul. Aber der nun überragende Carsten Tripp hielt einfach alles und war letztendlich ein Garant für den Walsumer Sieg, den Phillip Kluge nach einem klasse Konter in der 44. Spielminute mit dem 5:3 für die RESG krönte.
Ohne große Hoffnung, aber mit neuem Selbstbewusstsein und dem Willen sich so gut wie möglich zu verkaufen, reist die Mannschaft nun am Freitag zur letzten Pflichtaufgabe in diesem Jahr, zum CERS – Cup Rückspiel nach Coutras in Südfrankreich.

Nur Optimisten glauben an ein Wunder in Coutras
Ohne große Hoffung treten die Roten Teufel am Freitag Mittag die strapaziöse Reise in´s 1.100 km entfernte, südfranzösische Coutras an. Da das Hinspiel in Walsum bereits mit 3:9 verloren wurde und jeder Fachmann erkannt hat, das die Franzosen doch eine Klasse besser waren, glaubt in Reihen der RESG niemand wirklich an eine Überraschung im Rückspiel am Samstag Abend in Coutras. Zumindest kennt man jetzt die Spieler und Stärken der Franzosen, die man vorher kaum einschätzen konnte und wird sicherlich etwas anders als im Hinspiel agieren. Sicherheit wird zusätzlich Trainer Mike Neubauer an der Bande geben, der beim Spiel in Walsum leider verhindert war und Routinier Carsten Tripp, der in Coutras das Tor hüten soll und im letzten Bundesligaspiel absolut überzeugt hat.
Eine Flugreise wäre zu kostspielig und kompliziert gewesen, da der naheliegende Flughafen Bordeaux von Deutschland aus nicht direkt angeflogen wird. Man hätte über Paris oder Lyon fliegen und müssen. Das gibt aber die Vereinskasse derzeit nicht her und von der Stadt Duisburg zugesagte Reisezuschüsse wurden kurzfristig gestrichen. Ein Fernreisebuss wäre aufgrund von mangelnder Fan-Teilnahme auch nicht finanzierbar gewesen, daher muss man zwangsläufig mit drei Kleinbussen reisen, was nicht gerade zur Entspannung der Akteure beitragen wird. Die Roten Teufel wollen in Frankreich auf jeden Fall zeigen, das Sie nicht so schlecht sind, wie es das Hinspielergebnis ausdrückt und sich so teuer wie möglich verkaufen.

Rückrundenstart mit 5:3-Sieg gegen den VFB Remscheid gelungen

RESG Walsum - VFB Remscheid 5:3 (1:3)
Duisburg, 13. Dezember 2009 - Nach 1:3-Rückstand zur Pause gelang es den Roten Teufeln in Hälfte zwei doch noch, den Spieß umzudrehen. Mit dem Sieg gelang zum einen ein guter Start in die Rückrunde und zum anderen wurde auch Platz drei erobert. Dabei sah es nach der ersten Halbzeit nicht unbedingt nach einem Heimerfolg für die RESG aus. Die Remscheider begannen nach dem Vortagssieg gegen den bisherigen Tabellendritten RSC Darmstadt sehr selbstbewusst, spielten druckvoll und waren stets gefährlich.
Doch Tore wollten zunächst nicht fallen. In der 18. Spielminute wurde Torhüter Carsten Tripp, nach einem Foul an Peters, des Feldes verwiesen. Den fälligen Direkten setzte der Remscheider Wiegershaus jedoch neben das nun von Rainer Lorz gehütete Gehäuse.
Aber eine Minute später nutzten die Gäste Ihr Überzahlspiel und gingen durch Wiegershaus mit 1:0 in Führung. Auf der Gegenseite erhielt Wilk die blaue Karte nach einem Foul an Lukas Lemkamp. Mit dem anschließenden Freistoß glich Phillip Kluge in der 20. Minute zum verdienten 1:1 aus. In den nächsten zwei Minuten nutzten die Remscheider danach Walsumer Unkonzentriertheiten und führten zur Halbzeit etwas überraschend durch zwei weitere Tore von Peters in der 21. und Julian Peinke in der 22. Minute mit 3:1.
In der Halbzeitpause hatte Trainer Mike Neubauer offensichtlich die richtigen Worte gefunden. Carsten Tripp kehrte ins Tor zurück und war ein sicherer Rückhalt für die Roten Teufel, die jetzt richtig Gas gaben. Nachdem der glänzend aufspielende Benjamin Nusch erfolgreich an der Bande gestört hatte und Phillip Kluge mit einem schönen Querpass bedient hatte, erzielte dieser in der 30. Minute den ersehnten Anschlusstreffer zum 2:3.

In der 34. Spielminute tobte dann die Halle, als Benni Nusch, nach einem genialen Hintertorpass von Kay Hövelmann, zum 3:3-Ausglich.  Nach dem 10. Teamfoul der Walsumer trat der Remscheider Wilk zum Freistoß an, scheiterte jedoch an Carsten Tripp, der auch den Wiederholungspenalty bravourös meisterte. Die nun vom begeisterten Walsumer Publikum angetriebenen Roten Teufel spielten weiter druckvoll nach vorne und Kay Hövelmann gelang nach einem Alleingang in der 35. Minute die verdiente 4:3-Führung.
Jetzt verloren die Bergischen scheinbar etwas die Nerven. Es gab die blaue Karete für Julian Peinke nach einem Foul an Tripp. Das folgende Unterzahlspiel konnten die Roten Teufel jedoch nicht nutzen. Erneuter Freistoß für Remscheid durch Yannik Peinke nach dem 15. Walsumer Teamfoul. Aber der nun überragende Carsten Tripp hielt einfach alles und war letztendlich ein Garant für den Walsumer Sieg, den Phillip Kluge nach einem klasse Konter in der 44. Spielminute mit dem 5:3 für die RESG krönte.
Ohne große Hoffnung, aber mit neuem Selbstbewusstsein und dem Willen sich so gut wie möglich zu verkaufen, reist die Mannschaft nun am Freitag zur letzten Pflichtaufgabe in diesem Jahr, zum CERS – Cup Rückspiel nach Coutras in Südfrankreich.

Nur Optimisten glauben an ein Wunder in Coutras
Ohne große Hoffung treten die Roten Teufel am Freitag Mittag die strapaziöse Reise in´s 1.100 km entfernte, südfranzösische Coutras an. Da das Hinspiel in Walsum bereits mit 3:9 verloren wurde und jeder Fachmann erkannt hat, das die Franzosen doch eine Klasse besser waren, glaubt in Reihen der RESG niemand wirklich an eine Überraschung im Rückspiel am Samstag Abend in Coutras. Zumindest kennt man jetzt die Spieler und Stärken der Franzosen, die man vorher kaum einschätzen konnte und wird sicherlich etwas anders als im Hinspiel agieren. Sicherheit wird zusätzlich Trainer Mike Neubauer an der Bande geben, der beim Spiel in Walsum leider verhindert war und Routinier Carsten Tripp, der in Coutras das Tor hüten soll und im letzten Bundesligaspiel absolut überzeugt hat.
Eine Flugreise wäre zu kostspielig und kompliziert gewesen, da der naheliegende Flughafen Bordeaux von Deutschland aus nicht direkt angeflogen wird. Man hätte über Paris oder Lyon fliegen und müssen. Das gibt aber die Vereinskasse derzeit nicht her und von der Stadt Duisburg zugesagte Reisezuschüsse wurden kurzfristig gestrichen. Ein Fernreisebuss wäre aufgrund von mangelnder Fan-Teilnahme auch nicht finanzierbar gewesen, daher muss man zwangsläufig mit drei Kleinbussen reisen, was nicht gerade zur Entspannung der Akteure beitragen wird. Die Roten Teufel wollen in Frankreich auf jeden Fall zeigen, das Sie nicht so schlecht sind, wie es das Hinspielergebnis ausdrückt und sich so teuer wie möglich verkaufen.

Rückrundenstart gegen den VFB Remscheid
Neuzugang Alexander Rupsch beendet sein Einsatz für die RESG

Duisburg, 11. Dezember 2009 - Am Sonntag empfängt die RESG Walsum um 15:30 Uhr zum letzten Bundesliga-Heimspiel 2009 den VFB Remscheid. Das Hinspiel zum Saisonauftakt konnten die Roten Teufel knapp mit 7:6 für sich entscheiden. Erfahrungsgemäß sind die Spiele gegen die oft sehr körperbetont agierenden Bergischen immer sehr eng und nichts für schwache Nerven.
In eigener Halle haben es die Walsumer jedoch von Anfang an selbst in der Hand für klare Verhältnisse zu sorgen und den dritten Sieg in Folge einzufahren. Die Remscheider haben bereits ein Spiel mehr als die RESG absolviert und liegen derzeit mit 7:9 Punkten auf Rang 6 der Tabelle. Eine eindrucksvolle Vorstellung gelang den Bergischen zuletzt mit einem 6:4-Auswärtserfolg in Herringen. Allerdings hat man am diesem Wochenende einen Doppelspieltag zu absolvieren, denn der VFB muß bereits am Samstag zu Hause zum Rückrundenstart gegen den aktuellen Tabellendritten RSC Darmstadt antreten. Dies wird sicherlich ein ganz schweres Spiel für die Remscheider und könnte am Sonntag einen leichten Vorteil für die Roten Teufel bedeuten.
Bis auf Alexander Rupsch sind bei der RESG alle Spieler an Bord und wollen sich für die nicht so berauschende Vorstellung im Heimspiel gegen Düsseldorf rehabilitieren.
Zu Wochenbeginn erreichte die RESG-Verantwortlichen eine bedauernswerte Nachricht:
Neuzugang Alexander Rupsch hat sich völlig überraschend nach seiner überstandenen Grippe vom Spielbetrieb abgemeldet und erklärt, das er den Rollhockeysport aus beruflichen Gründen leider zunächst aufgeben muss.
Nach seinen Angaben wurde Ihm von seinem Arbeitgeber die Möglichkeit zu einem Dualen Studium angeboten, das Ihm wohl keine Zeit mehr für Training und Spielbetrieb lässt. Trainer und Vereinsführung bedauern den plötzlichen Entschluss sehr, akzeptieren jedoch seine Entscheidung zu Gunsten beruflicher Weiterbildung.
Trainer Mike Neubauer ist optimistisch, den Verlust von Rupsch mit dem vorhandenen Spielermaterial kompensieren zu können und hofft am Sonntag auf ein überzeugendes Spiel seiner Mannschaf.

Niederrheinderby ging an Rote Teufel - RESG machte zwei Plätze gut

RESG Walsum - TuS Düsseldorf Nord 7:5 (4:4)

Duisburg, 5. Dezember 2009 - In einem schwachen Bundesligaspiel besiegten die Roten Teufel am Samstag einen bis zum Schluss tapfer kämpfenden und über weite Strecken des Spiels gleichwertigen TuS Nord am Ende glücklich mit 7:5.
Gejubelt wurde zunächst schon vor dem Spiel, gab es doch die Ehrung für die U-14-Jugendmannschaft.  Das Team von Trainer Christopher Nusch war vor zwei Monaten erneut Deutscher Meister geworden. Abteilungsleiter Reinhold Luerweg überreichte eine DVD mit einer Filmaufnahme des kompletten Endspiels in Recklinghausen.

Dann wurde es jedoch still in der Halle Beckersloh, die Mannschaften liefen ohne Musik und dem üblichen Spektakel ein, die Roten Teufel mit Trauerflor und die ca. 150 Zuschauer gedachten nach einigen, einfühlsamen Worten von Präsident Peter Hüsken, unserem verstorbenen Freund Wilfried Poluzyn.
Bereits nach zwei Minuten klingelte es zum ersten Mal im Kasten von Gästekeeper Jan Kutscha. Christopher Nusch hatte zuvor erfolgreich gestört und Phillip Kluge mit einem mustergültigen Pass bedient. Wer aber nun dachte das Spiel würde ein Spaziergang für die RESG, der hatte sich schwer getäuscht. Die Düsseldorfer, die in Walsum erneut mit einer Rumpftruppe von nur fünf Feldspielern angetreten waren, machten die Räume eng und erspielten sich gute Chancen. In der 4. Minute glich Tobias Paczia nach einem Konter mit einem Flachschuss zum 1:1 aus. Die Roten Teufel waren nach dem Spiel in Darmstadt plötzlich nicht wieder zu erkennen, spielten fahrig, unsicher und ohne Konzept.
Zwar gelang Phillip Kluge in der 12. Minute durch einen Penalty der erneute Führungstreffer zum 2:1, jedoch konnte der starke TuS–Kapitän Timo Ensink bereits drei Minuten später erneut ausgleichen indem er Carsten Tripp clever ausspielte. Selbst nachdem Kay Hövelmann die RESG durch einen Doppelschlag in der 17. und 19. Spielminute wieder in Führung gebracht hatte, kämpften sich die Jungs aus Düsseldorf zurück und glichen durch Tore von Luther in der gleichen Minute und erneut Paczia, bei denen Keeper Tripp nicht gut aussah, kurz vor der Halbzeitpause zum 4:4 aus.
Nach Widerbeginn wurde es dann hektischer. Viele unnötige Teamfouls , blaue Karte für Ensink, Unterzahlspiel der Düsseldorfer, aber weder die RESG noch der TUS konnten Ihre Penaltys zu weiteren Treffern nutzen. In der 35. Minute wurde dann endlich mal schön kombiniert und Kay Hövelmann gelang nach einem Zuspiel aus einer Hintertorposition per Direktabnahme der erneute Führungstreffer. Die Gäste gaben aber nicht auf und eine Minute später erzielte erneut Timo Ensink, nach einem für die RESG unglücklichen Bandenabpraller, den 5:5-Ausgleichr.
Dank Phillip Kluge und seinen in der 42. und 45. Minute sicher verwandelten Penaltys konnten die roten Teufel dennoch am Ende jubeln und gewannen etwas glücklich mit 7:5.
Man hatte die Düsseldorfer offensichtlich doch etwas unterschätzt, das Spiel wurde letztendlich durch Standartsituationen und nicht mit spielerischen Mitteln entschieden. Die RESG belegt nach dem letzten Hinrundenspieltag mit 8:6 Punkten wieder den 4. Tabellenplatz.
Tore für die RESG: Kluge (4), Hövelmann (3)
Tore für den TUS Nord: Ensink , Paczia (je 2)  und Luther

U-17 marschiert an die Tabellenspitze !
RESG Walsum – TUS Düsseldorf Nord 13:1 (6:1)
Bereits am Donnerstag trat die U-17 auf Wunsch des Gegners zum vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen den TuS Düsseldorf Nord an.
Nach schneller Führung durch Christopher Berg, spielten die Walsumer jedoch sehr nervös und unkonzentriert und mussten prompt den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen.
Danach besann man sich aber schnell wieder und führte zur Halbzeit bereits mit 6:1.
Letztendlich wurden die Düsseldorfer doch noch mit 13:1 nach Hause geschickt.
Garant für den so deutlichen Sieg war unter anderem wieder ein absolut starker Keeper Luca Brandt, der an diesem Tag keinen Gegentreffer mehr zuließ.
Tore:
Sebastian Haas (5), Christopher Berg, Dustin Rehorst (je 3) , Maximilian Kluge (2)

Spvgg Herten – RESG Walsum 4:8 ( 2:3
Am Nikolaustag, musste die RESG zum 2. Spiel des vierten Spieltages nach Herten.
Ohne die Leistungsträger Sebastian Haas, Yannik Lukassen, Maximilian Kluge und
Fabian Schmidt tat man sich anfangs schwer gegen die viel älteren Hertener Spieler.
( Zwei Hertener hatten die Altersgrenze von 17 Jahren bereits überschritten ! )
Doch davon unbeeindruckt zogen die Walsumer Ihr schnelles Passspiel auf und führten bereits zur Halbzeit mit 3:2 Toren. In der zweiten Halbzeit konnten die Roten Teufel das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben.
Absoluter Matchwinner war neben dem gewohnt sicheren Torhüter Luca Brandt
Christopher Berg, der allein 7 Treffer zum Sieg beisteuerte und 3 Penaltys, nach Hertener Teamfouls, souverän verwandelte.
Aufgrund der eindrucksvollen Siegesserie, hat das junge RESG – Team nun die Tabellenspitze erklommen und führt das Feld nach nun fünf Meisterschaftsspielen mit 10:0 Punkten und sage und schreibe 63:8 Toren an.
Tore: Christopher Berg (7) und Dustin Rehorst

Niederrheinderby: RESG Walsum - TuS Düsseldorf Nord

Duisburg, 4. Dezember 2009 - Morgen kommt es in der Halle Beckersloh (15.30 Uhr  zum ersten Saisonduell mit den Sportfreunden vom TuS Nord aus Düsseldorf.
Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Wiedersehen mit vielen alten Bekannten freuen. Angefangen mit Cheftrainer Hans-Werner Meier, gefolgt von den Torleuten Matthis Dietrich und Jan Kutscha sowie Timo Ensink, sind mittlerweile vier Ex-Walsumer in der Landeshauptstadt aktiv. Sportlich läuft es allerdings bisher weniger gut bei den Nordlern.
Mit lediglich einem gewonnenem Heimspiel gegen Celle und einem Unentschieden gegen Remscheid liegt man derzeit abgeschlagen mit 3:11 Punkten auf dem vorletzten
Tabellenplatz. Sicherlich enttäuschend für den Trainer und die Düsseldorfer Rollhockeyfans.
Krankheitsbedingt konnten zuletzt mehrere Leistungsträger nicht eingesetzt werden, jedoch hofft man darauf am Wochenende wieder eine schlagkräftige Truppe in Walsum stellen zu können. In Bestbesetzung hat man immerhin in Herringen nur ganz knapp und unglücklich am Ende mit 2:3 verloren.
Nach dem starken Auftritt in Darmstadt, gehen die Roten Teufel sehr selbstbewusst
und mit absolutem Siegeswillen in das Spiel und wollen unbedingt beide Punkte sichern, um weiter Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu halten. Nach kurzer Krankheit befand sich heute Torhüter Carsten Tripp wieder im Training und steht am Samstag wieder im Kader, jedoch fällt der grippekranke Alexander Rupsch leider weiter aus.
Alle anderen sind fit und heiß, so Trainer Mike Neubauer, der nach und nach die Früchte seiner Arbeit sieht und der Mannschaft noch sehr viel zutraut.
Wie so oft liegen Freude und Leid nahe beieinander im Leben. So feiert unser Fan-Club „Die Ultras“ am Samstag das zweijährige Bestehen. Aber es wird auch getrauert:
Wegen des plötzlichen Todes unseres langjährigen RESG–Fans und Sportfreundes
Wilfried (Pollo) Poluzyn, wird das komplette RESG–Team am Samstag in Trauerflor auflaufen.

 Trendwende beim RSC Darmstadt herbeigeführt

RSC Darmstadt - RESG Walsum 2:6 (0:3)

Duisburg, 28. November 2009 -Beim Tabellenzweiten klar mit 6:2 zu gewinnen - das hatte wohl kaum aus dem RESG-Umfeld so einfach angenommen. So gelang den Roten Teufel tatsächlich die Trendwende nach zuletzt doch zum Teil herben Niederlagen.

Mit einem 6:2-Auswärtssieg beim bisherigen Tabellenzweiten RSC Darmstadt melden sich die Roten Teufel eindrucksvoll zurück in der Bundesliga und halten Anschluss an die obere Tabellenhälfte.
Fest entschlossen endlich wieder zu punkten, reisten die Walsumer am Samstag nach Darmstadt, begannen das Spiel entsprechend konzentriert und schockten die verwunderten Krokodile mit konsequentem Pressing und schnellem Spiel. Damit kamen die Hessen überhaupt nicht klar und lagen bereits zur Halbzeit mit 0:3 gegen die RESG zurück.
Kapitän André Kulossek erzielte in der 5. Spielminute das 1:0, Benjamin Nusch stellte mit seinen Treffern in der 16. und 22. Minute den 3:0 Halbzeitstand sicher.
Nach der Pausenansprache von Trainer Bender änderte sich jedoch nicht viel im Spiel der Darmstädter, denn bereits eine Minute nach Wiederanpfiff traf Björn Burmann zum vorentscheidenden 4:0 für die RESG. Lediglich einen Penalty ( nach dem 10. Teamfoul der Walsumer, 33. Min. ) konnte Henning Naumann, im von Rainer Lorz ansonsten gut gehüteten Tor, unterbringen.
Da die Hessen nun alles nach vorne warfen, ergaben sich häufiger Konterchancen für die Roten Teufel, die dann auch zu weiteren Walsumer Toren in der 41. Spielminute durch Daniel Kutscha und in der gleichen Minute, erneut durch Benjamin Nusch führten. Phillip Wagner konnte durch einen Weitschuss in der 46. Minute noch zum 2:6 für die enttäuschten Darmstädter verkürzen.
André Kulossek nach dem Spiel: „Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung . Wir hatten die Darmstädter zu jeder Zeit des Spiels im Griff und haben absolut verdient gewonnen. Der Sieg war zu diesem Zeitpunkt absolut wichtig und hat uns allen neues Selbstvertrauen gegeben. Unsere Fans können sich wieder auf bessere Zeiten einstimmen. Jetzt müssen wir am kommenden Samstag zu Hause gegen Düsseldorf nachlegen und drehen dann in der Rückrunde noch mal richtig auf .“

Für die RESG im Einsatz:
Tor: Rainer Lorz, Christopher Paß,
Feld: André Kulossek, Lukas Lemkamp, Phillip Kluge, Kay Hövelmann, Daniel Kutscha, Benjamin Nusch, Christopher Nusch, Björn Burmann

Torschützen:
Benjamin Nusch (3), Björn Burmann, Daniel Kutscha und André Kulossek.

 Gelingt die Trendwende beim RSC Darmstadt ?

Duisburg, 26. November 2009 -Keine Verschnaufpausen für die RESG Walsum, zurück im Bundesliga-Alltag müssen die Roten Teufel am kommenden Samstag auswärts beim Tabellenzweiten und sehr heimstarken RSC Darmstadt antreten. Das Team aus Hessen hat in dieser Saison erst ein Spiel verloren, zu Hause immerhin Germania Herringen geschlagen und aus der Cronenberger Löwenhöhle einen Punkt entführt. Dem alten Trainerfuchs Heiner Bender gelingt es immer wieder mit seiner jungen, eingespielten Truppe die Liga aufzumischen und selbst die Favoriten zu schocken. In diesem Jahr hat der RSC einen Superstart erwischt, liegt mit 9:3 Punkten überraschend auf Rang 2 der Tabelle, hat jedoch bereits ein Spiel mehr als die RESG absolviert.
Nach drei Niederlagen in Folge und einer Heimpleite im CERS-Cup-Hinspiel, haben sich die Roten Teufel jedoch für das Auswärtsspiel am Samstag Wiedergutmachung und Frustbewältigung auf die Fahne geschrieben und wollen unbedingt in Darmstadt punkten, um nicht im hinteren Tabellenbereich hängen zu bleiben. Im Heimspiel gegen Cronenberg hat man gesehen, das man auch gegen Top-Mannschaften durchaus mithalten kann und bei weitem nicht so schlecht ist, wie es der aktuelle Tabellenstand ausdrückt. Von den Spielerqualitäten her, darf man ein ausgeglichenes, spannendes Spiel erwarten. Die Tagesform wird entscheiden, Fehler und Konzentrationsschwächen darf man sich in Darmstadt nicht erlauben. Trainer Mike Neubauer ist sicher, das er die Jungs bis zum Wochenende wieder aufbauen kann und erwartet eine Trotzreaktion seiner Mannschaft nach den vergangenen, unbefriedigenden Spielen.

 Kantersieg für  U 17 Mannschaft

Duisburg, 22. November 2009 - Der dritte Meisterschaftsspieltag der U 17 Jugendmannschaft fand am Sonntag in Walsum statt.
Durch kurzfristige Absage des SC Bison Calenberg, kam es jedoch nur zu einer Begegnung zwischen der RESG Walsum und dem HSV Krefeld II. Obwohl das Team von Trainer Christopher Nusch krankheitsbedingt ohne die Leistungsträger Sebastian Haas, Christopher Berg und Pascal Bruns antreten musste, feierte man einen 18:0 Kantersieg gegen die überforderten Krefelder.
Für die 0 auf der rechten Ergebnisseite sorgte ein wie immer aufmerksamer und sicherer Keeper Luca Brandt.
Die Tore erzielten allen voran Yannik Lukassen (6), Dustin Rehorst (4), Maximilian Kluge (3), Daniel Quabeck (2), Fabian Schmidt (2) und Lisa Dobbratz.
„Meine Mannschaft war absolut überlegen und hat Selbstvertrauen für die kommenden Spiele getankt, darüber hinaus gab es für mich wichtige Erkenntnisse für weitere Verbesserungsmöglichkeiten und bereits erzielte Fortschritte“ kommentierte ein zufriedener Trainer Nusch nach der Partie.

Klassenunterschied...

CERS-CuP: RESG Walsum - US Coutras 3:9 (2:6)
Duisburg, 22. November 2009 - Das war klar ein Klassenunterschied im Heimspiel der RESG Walsum gegen den derzeitigen französischen Tabellenführer US Coutras. Die rund 250 Besucher in der Halle Beckersloh sahen von Beginn an ein einseitiges Spiel, das der Gast klar dominierte. Das Rückspiel in vier Wochen wird wohl eine reine Bildungsgreise.
Zur Überraschung vieler Beobachter, stand nicht der zuletzt gegen Cronenberg glänzende Carsten Tripp, sondern Rainer Lorz im RESG-Tor. An Ihm allein hat es jedoch nicht gelegen. Insgesamt war ein Klassenunterschied deutlich zu erkennen. Technisch versiert, läuferisch stark und mit einem absoluten Klasse Keeper Fernandez, hatten die Ballkünstler aus Coutras das Spiel zu jeder Zeit im Griff und agierten teilweise wie im Training.

Star-Spieler Garcia eröffnete bereits in der 5. Spielminute den Torreigen und trug sich danach noch dreimal in der ersten Halbzeit in die Torschützenliste ein. Cano, erzielte in der 12. Minute nach einem schulmäßig vorgetragenen Konter das 0:2. Eine Minute später gelang Kay Hövelmann, ebenfalls nach einem schnellen Gegenzug und auf Zuspiel von Benni Nusch, der umjubelte Anschlusstreffer. Die Antwort der Franzosen ließ aber nicht lange auf sich warten,
Garcia spazierte ungehindert durch die RESG-Abwehr und markierte in der 15. Minute das 1:3, Lasnier in der 17. Minute das 1:4.
Phillip Kluge verkürzte 2 Minuten später noch mal durch einen Penalty, nach Foul an Nusch, zum 2:4, doch der überragende Garcia sorgte mit zwei weiteren Treffern ( 22. und Strafstoß in der 23. Minute  schnell wieder für klare Verhältnisse und sicherte den 6:2 -Halbzeitstand für Coutras.
In der zweiten Halbzeit gaben die Gäste aus Frankreich dann auch Ihrem Ersatztorwart Ferret sowie weiteren Nachwuchsspielern die Gelegenheit ins Spiel einzugreifen. Das Spiel der Franzosen wurde dadurch aber keineswegs schlechter, so erzielte man in der 28. Spielminute durch Coria das 2:7 und bereits eine Minute später durch Benjamin Lafargue das 2:8.
Die Gäste schalteten nun einen Gang zurück, prompt kamen die Walsumer besser ins Spiel und erspielten sich zahlreiche Chancen. In dieser Phase waren die Roten Teufel durchaus gleichwertig, konnten aber zunächst keine weiteren Tore erzielen. In der 43. Spielminute konnte Benjamin Nusch die RESG dann mit einem schönen Heber noch mal zum 3:8 heranbringen, ehe dann Jérôme Lafargue in der 46. Minute den Endstand zum 3:9 besorgte.
Absolut verdienter Sieg für US Coutras, Enttäuschung auf Seiten der RESG. Man hatte sich doch etwas mehr erhofft, musste sich aber letztendlich einem europäischen Top-Team geschlagen geben und wird sich zunächst wieder ganz auf die kommenden Meisterschaftsspiele konzentrieren. Bereits am nächsten Samstag geht es zu den heimstarken Hessen nach Darmstadt.

RESG-Tore:
Kay Hövelmann traf zum 1:2
Philipp Kluge in der 19. Minute per Penalty zum 2:4-Zwischenstand
Benjamin Nusch zum 3:8

CERS-Cup: RESG Walsum freut sich auf französischen Tabellenführer

Duisburg, 20. November 2009 - Ein echter Leckerbissen erwartet die Rollhockeyfans am Samstag, den 21.11.09 in der Halle Beckersloh. Um 19.00 Uhr ist Anpfiff zum Europapokal - (CERS-Cup) Hinspiel gegen den derzeitigen, französischen Tabellenführer US Coutras.
Die Mannschaft aus der Nähe von Bordeaux, die bereits am Freitagabend mit kompletter Delegation anreist, hat in der laufenden Saison bisher alle Spiele, auch auswärts beim Saint Omer gewonnen und ist ein unerwartet dicker Brocken für die Roten Teufel.
Die Franzosen werden als technisch und läuferisch starke Mannschaft beschrieben und stellen mit Cirilo Garcia, der bereits 14 Treffer erzielte, derzeit auch den Spitzenreiter der aktuellen Liga-Torschützenliste. Auf Ihn, sowie die ebenfalls starken Lasnier und Lafourcade wird man auf Seiten der Walsumer besonders achten müssen. Darüber hinaus steht mit Fernandez der argentinische Nationalkeeper im Tor der Gäste. Die RESG hat für das heutige Abschlusstraining noch ein Testspiel gegen den HSV Krefeld angesetzt um der Mannschaft eine optimale Vorbereitung zu ermöglichen. Nachdem er bereits seit 14 Tagen wieder im Training und beschwerdefrei ist, wird Allrounder Lukas Lemkamp zurück in den Kader kehren und am Samstag nach längerer Verletzungspause wieder auflaufen.
Die Mannschaft wird ausnahmsweise noch einmal von Harry Copi gecoacht, da Trainer Neubauer eine seit langem geplante Auslandsreise leider nicht mehr stornieren konnte. Von der reinen Papierform her, gehen die Roten Teufel als Außenseiter in das Spiel, man möchte sich jedoch so teuer wie möglich verkaufen und möglichst das Heimspiel gewinnen, um nicht relativ chancenlos in einem Monat zum Rückspiel nach Frankreich zu reisen.
Ein Vorteil für die RESG könnte der besondere Hallenboden bedeuten, da die Franzosen überwiegend auf Betonpisten spielen. Darüber hinaus wird eine hoffentlich volle Hütte, sowie verschärfter Budenzauber durch Chearleader, Ultras und dem Team von Plan Projekt sicher für zusätzlichen Respekt bei den Gästen und Motivation bei den Roten Teufeln sorgen.
 „Das Ergebnis ist für mich nicht ganz so wichtig“ so Trainer Mike Neubauer, „ die Jungs sollen das spielen, was sie können und seit Wochen trainieren, ich glaube nicht das Coutras ein übermächtiger Gegner sein wird und hoffe auf ein nicht zu einseitiges Spiel“.

Nah dran...

RESG Walsum - RSC Cronenberg  4: 5 (2:3)
Duisburg, 14. November 2009 - In einem bis zur letzten Sekunde spannenden Bundesligaspiel, unterlag die RESG Walsum am Samstag-Nachmittag dem Erzrivalen RSC Cronenberg denkbar knapp mit 4:5.
Die Halle Beckersloh war voll und dank der Chearleader und Ultras war die Stimmung genial zum ersten Heimspiel mit dem neuen Trainer Mike Neubauer an der Bande. Die Rahmenbedingungen stimmten am Samstag, trotz der letzten Niederlagen in Iserlohn und Herringen und krankheitsbedingten Trainingsausfällen in der letzten Woche.

Die roten Teufel waren wie immer gegen die Cronenberger hoch motiviert und gaben alles. So ging man in der 13. Spielminute durch einen Weitschuss von Daniel Kutscha in den rechten Torwinkel nicht unverdient mit 1:0 in Führung, musste jedoch bereits eine Minute später den 1:1-Ausgleich durch Thomas Haupt hinnehmen.
Nach blauer Karte für Rupsch, konnte Routinier Velte den starken RESG-Torhüter Carsten Tripp beim Freistoß nicht überwinden. In der 19. Minute schlug es dann doch zum zweiten Mal bei Tripp ein, nachdem erneut Haupt einen Konter, auf schönes Zuspiel von Bernadowitz, erfolgreich abschloss. In der gleichen Spielminute verwandelte Marco Bernadowitz, nach Foul von Christopher Nusch, den zweiten Direkten für Cronenberg zum 1:3. Es deuteten sich Parallelen zum Spiel in Herringen an, doch in der 25. Minute erzielte Christopher Nusch, per Freistoß nach einem Cronenberger Foul, den verdienten 2:3-Anschlusstreffer für Walsum, indem er Gästekeeper Wilk cool ausspielte.

Mit dem 2:3 Rückstand ging es danach in die Pause. Man spürte, es ging noch was gegen die technisch überlegenen Wuppertaler und entsprechend entschlossen kamen die Roten Teufel aus der Kabine und kämpften sich zurück ins Spiel. Nach schönem Zuspiel aus einer Hintertorposition von Christopher Nusch gelang Daniel Kutscha mit einer Direktabnahme der ersehnte Ausgleichstreffer zum 3:3.

Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch und ein hochdramatisches Spiel, in dem der neue RESG-Torwart Carsten Tripp regelrecht zum Teufelskerl avancierte und die Cronenberger mit seinen tollen Paraden schier zur Verzweiflung brachte. So parierte er in der Folgezeit nicht weniger als fünf Strafstöße nach Walsumer Fouls und zahlreiche Weitschüsse von den nun stark drückenden Bergischen. Lediglich Lowie Boogers - mit einem wiederholten Penalty - und Marc Wochnik - nach einem klasse Konter über Velte - konnten den Walsumer Keeper an diesem Tag noch überwinden.

Auf der Gegenseite hatten die Roten Teufel aber durchaus auch Ihre Chancen bei gefährlichen Gegenstößen, von denen einer in der 41. Spielminute erneut durch Daniel Kutscha, wenn auch abgefälscht durch einen RSC-Spieler, zum 4:5-Anschlusstreffer führte. Zwei Direkte für Walsum, konnten von Alexander Rupsch bzw. Christopher Nusch nicht zu weiteren Toren genutzt werden. Bis zum Schluss war alles möglich und ein Unentschieden wäre am Ende nicht ungerecht gewesen. Acht Strafstöße für den Gegner und sechs blaue Karten für RESG-Spieler sprechen für sich. Unterm Strich muss man den Roten Teufeln jedoch erneut eine kämpferisch einwandfreie Leistung attestieren.
Im Angriffsspiel waren deutlich mehr Ideen und Varianten zu erkennen, die auf bessere Zeiten hoffen lassen. Die Zuschauer vom Samstag, werden sicher nach der spannenden
Werbeveranstaltung für unseren Rollhockeysport, am kommenden Wochenende zum Europapokalspiel gegen die Franzosen aus Coutras wieder da sein.

Rote Teufel empfangen die Bergischen Löwen

Duisburg, 12. November 2009 - Die RESG freut sich auf ein Wiedersehen mit zwei alten Bekannten, denn die RSC – Spieler Martin Schmahl und Lowie Boogers trugen Beide schon das Trikot der Roten Teufel und sind in guter Erinnerung. Darüber hinaus stehen mit Velte, Bernadowitz, Wochnik und Ochoa weitere Top-Leute im Team der Wuppertaler, die dazu noch vom amtierenden Bundestrainer Sven Steup trainiert werden.
Allerdings scheint auch der RSC nicht unverwundbar zu sein, denn von bisher sechs absolvierten Ligaspielen, gingen immerhin zwei ( in Herringen und Iserlohn ) verloren und zu Hause kam man über ein 3:3 gegen Darmstadt nicht hinaus. Zur Zeit rangieren die Cronenberger in der Tabelle auf Rang 4 vor der RESG, haben jedoch bereits 2 Spiele mehr ausgetragen.
In Walsum erinnert man sich noch gerne an die packenden Pokalfinalbegegnungen mit den Bergischen aus dem letzten Jahr und hofft auf eine volle Halle am Driesenbusch. Die Roten Teufel wollen auf jeden Fall wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und in der Tabelle weiter an Boden gut machen.

Eine weitere Niederlage wäre auch mit Blick auf das Ende der nächsten Woche stattfindende Europapokal-Hinspiel gegen Coutras ( Frankreich ), nicht unbedingt gut für das Selbstbewußtsein der jungen Mannschaft, die nach den beiden Niederlagen in Iserlohn und Herringen weiterhin volle Unterstützung der Fans braucht.

Trainer und Mannschaft versprechen auf jeden Fall einen „ Heißen Tanz „ auf Rollen und wollen beide Punkte in Walsum behalten.

Rote Teufel unterlagen in "Grüner Hölle" 2:6

SK Germania Herringen - RESG Walsum 6:2 (3:1)
Duisburg, 6 November 2009 - Schade, hätte, wenn und aber…oder so ähnlich begannen die Kommentare der zahlreich mitgereisten Fans und Anhänger der RESG Walsum nach der durchaus vermeidbaren 2 : 6 -Niederlage bei der SK Germania Herringen.
Tolle Stimmung, auch Dank unserer Ultras, und ca. 300 Zuschauern in der vollen
Glück Auf Halle in Hamm am Samstagabend!
Deutlich verbessert gegenüber dem Spiel in Iserlohn begannen die Roten Teufel das Auswärtsspiel bei den heimstarken Herringern, die zunächst nicht wie gewohnt zu Ihrem Spiel fanden, da die Walsumer immer nah am Gegner waren und mehrfach erfolgreich störten. Verlass war in der Anfangsphase auch wieder auf Keeper Carsten Tripp, der bereits in der 3. Spielminute einen Penalty von Lucas Karschau - nach Foul von Hövelmann  - parierte.
Einen von mehreren schnellen Kontern, schloss Andre Kulossek nach schönem Zuspiel von Phillip Kluge in der 9. Minute zum nicht unverdienten 1:0 für die RESG ab. Doch nach einem weiteren Walsumer Foul verwandelte Dominik Brandt den fälligen Penalty in der 15. Minute zum 1:1. Danach erhöhten die Herringer den Druck und es häuften sich unverständlicherweise Fehler in der Walsumer Abwehr, die der an diesem Abend groß aufspielende SKG -Nachwuchsspieler Robin Schulz eiskalt ausnutzte und mit 2 Treffern in der 19. und 22. Spielminute bestrafte. Mit dem 1:3 Rückstand ging es danach in die Halbzeitpause.
In der 27. Minute war es erneut Robin Schulz, der nach einem sehenswerten Alleingang die 4:1 Führung für Herringen besorgte. In der 28. Spielminute gelang Phillip Kluge mit einem direkten Freistoß, nach Stockfoul und blauer Karte für Torwart Michler, der 2:4 Anschlusstreffer, indem er Ersatzkeeper Kieler clever ausspielte. Es keimte wieder Hoffnung auf, zumal 5 Minuten später Kluge erneut zu einem Direkten ( nach Foul von Hages ) antrat, aber leider in Michler seinen Meister fand. Glücklicherweise verschossen in dieser Spielphase die Herringer Hages und Brandt ebenfalls Ihre Freistöße nach dem 10. und 15. Teamfoul der Walsumer. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch beider Teams wobei RESG- Torwart Tripp mehrfach mit tollen Paraden glänzte und die Roten Teufel durchaus Chancen zum Ausgleichen hatten.
Aber Kay Hövelmann konnte einen erneuten Strafstoß nicht verwandeln und auch zwei 4:3 Situationen konnten die Walsumer in der Folge nicht zu weiteren Treffern nutzen. Tripp hielt in der 45. Minute noch einen Freistoß des Herringers Schulz, doch nachdem eine Minute später Kluge auf die Strafbank musste und Gürtler sicher zum 5:2 für die SKG verwandelte, war das Spiel endgültig für die RESG verloren. Den Schlusspunkt zum 6:2 setzte ebenfalls Gürtler nach schönem Alleingang in der letzten Minute des Spiels. Die miserable Chancenverwertung der Walsumer, einige individuelle Fehler und die vielen, unnötigen Teamfouls ( 20 ) waren letztlich der Grund für die eigentlich etwas zu hoch ausgefallene Niederlage der Roten Teufel in Herringen. Kampfgeist und Einstellung stimmten , am Übrigen muss weiter intensiv gearbeitet werden.

Für die RESG spielten: Tripp, Lorz, Kluge (1 Tor), Kutscha, Hövelmann, Kulossek (1 Tor), B. Nusch, Chr. Nusch, Lusina, Rupsch.

Rote Teufel fahren in die "Grüne Hölle"

RESG tritt am Samstag (18.00 Uhr) beim Vizemeister Germania Herringen in der Glück Auf Halle in Hamm-Herringen an
Duisburg, 6. November 2009 - Die nächste schwere Auswärtsaufgabe wartet am Samstag auf Trainer Mike Neubauer und sein Team bei den offensichtlich wieder sehr starken Herringern, die trotz der Abgänge von Kevin Karschau und Sebastian Glowka ( beide nach Iserlohn ) einen beachtlichen Bundesligastart hingelegt haben. Im Heimspiel gegen Iserlohn wurde dem Deutschen Meister ein Unentschieden abgetrotzt und die Cronenberger wurden sogar mit 4:3 besiegt. Lediglich in Darmstadt musste man sich am vergangenen Wochenende, wenn auch unglücklich, knapp geschlagen geben. Die Mannschaft ( z.Zt. noch Tabellenvierter ) wird in dieser Saison von einem alten Bekannten trainiert:
Der Holländer Tonny van den Dungen, der vor zwei Jahren ein kurzes Intermezzo als Bundesligatrainer bei der RESG gab, löste den langjährigen Erfolgstrainer und Talentschmied Norbert Hages ab. Mit den Michler-Brüdern, Gürtler, Brandt und Hages verfügt der neue Coach über eine ausgezeichnete Erstbesetzung, die für schnelles und technisch anspruchsvolles Rollhockey steht. Die Walsumer, die am Samstag auf den nach wie vor nicht einsatzfähigen Lukas Lemkamp sowie den beruflich verhinderten Björn Burmann verzichten müssen, haben sich dennoch fest vorgenommen in Herringen alles zu geben, die Schmach von Iserlohn vergessen zu machen und zu punkten. Für den verhinderten Burmann wird voraussichtlich Markus Lusina in die Mannschaft kommen. Die Stimmung beim Training in dieser Woche war jedenfalls prächtig und lässt durchaus eine deutliche Leistungssteigerung vermuten. Von „Krokodilen „ ( RSC Darmstadt ) zeigten sich die Hammer jedenfalls verwundbar, bleibt abzuwarten ob auch „Rote Teufel „ Ihnen zusetzen können.