März - April 2011

Archiv Rote Teufel 

 
RESG Walsum sucht dringend Nachwuchs!

Duisburg, 29. April 2011 - Die Rollhockeyabteilung der RESG Walsum sucht dringend Nachwuchs, besonders in den unteren Jahrgängen U9, U11, U13 und U15, aber natürlich sind auch in den übrigen Altersklassen interessierte Nachwuchssportler willkommen. Rollhockey ist ein Teamsport der in Deutschland auf eine lange Tradition zurückblickt und wohl eine der spannendsten und attraktivsten Ballsportarten überhaupt. Als erfolgreichster deutscher Rollhockeyverein hat die RESG Walsum durch ihre intensive und exzellente Jugendarbeit bereits etliche Nationalspieler sowohl im Jugendbereich als auch im Seniorenbereich hervorgebracht. Gerne können interessierte Jungen und Mädchen an einem „Schnuppertraining“ in der Halle Beckersloh teilnehmen.
Eine Auswahl an Leihrollschuhen steht selbstverständlich zur Verfügung.
Ansprechpartner für die Altersgruppe U9/U11 sind die Trainer Jörg Bousart (dienstags ab 15:00Uhr) und Christina Dobbratz (donnerstags ab 16:00 Uhr) sowie für die Altersgruppen U13/U15 (dienstags ab 16:30 Uhr, donnerstags ab 17:15 Uhr) Uwe Brandt.

Gerne nehmen wir auch Anfragen über die Email-Adresse rollhockeyjugend@resg-walsum.de entgegen. Weitere Infos und eine Anfahrtsbeschreibung zur Trainingsstätte gibt’s auf der Homepage der RESG Walsum unter www.resg-walsum.de.

Play-off-Auftaktsieg der Roten Teufel: Herzinfarkt-Spiel endet mit „Golden Goal“  - RESG Walsum - TuS Düsseldorf Nord 6:5 (1:3)

RESG: Tripp, Lorz, Kulossek (1), Lemkamp, D.Kutscha (1), Kluge (1), Burmann,
Hövelmann (3), Ch. Nusch, Nottebohm
SR: P. Thissen, Th. Ehlert, Teamfouls: RESG 18, TuS Nord 10
Verwarnungen/Karten: TuS Nord 3 ( blau ), RESG 0 - Zuschauer: ca. 200

Duisburg, 16. April 2011 - Großes Pech für RESG-Neuzugang Francisco Alonso: Beim Abschlusstraining knickte er unglücklich mit dem Fuß um und muss sein Bundesligadebüt nun um zwei Wochen verschieben. Entsprechend traurig stand er am Rande der Bande und musste, wie alle anderen Walsumer Zuschauer, eine katastrophale erste Halbzeit seiner Roten Teufel miterleben.

Seine Kollegen hatten zwar recht gut begonnen und führten nach vier Minuten durch einen Treffer vom „Mann des Tages“ Kay Hövelmann. Was danach folgte war aber nichts für Ästheten und RESG-Fans: Ballverluste, Fehlpässe, unnötige Fouls. Diese Schwächeperiode der Walsumer nutzten die schnellen und sicher kombinierenden Gäste aus Düsseldorf eiskalt aus und führten zur Halbzeit durch Treffer von Julian Brügmann (6.), Jonas Pink (9.) und Tobias Paczia ( Direkter nach dem10. RESG-Teamfoul in der 24. Min. ) absolut verdient mit 3:1 Toren.

Entschlossen das Spiel noch zu wenden kamen die Roten Teufel zur zweiten Halbzeit aus der Kabine und hatten in der 28. und 31. Minute nach TuS-Fouls durch Penalties die Gelegenheit auszugleichen. Aber weder Björn Burmann noch Phillip Kluge konnten den erneut starken Keeper Jan Kutscha überwinden.
Aber Sie gaben nicht auf, kämpften und wurden nach einer sehenswerten Kombination kurz darauf mit dem Anschlusstreffer durch Kapitän André Kulossek (33.) zum 2:3 belohnt. Als Kay Hövelmann nach einem weiteren TuS – Foul in der gleichen Minute zum Penalty antrat und zum 3:3 Ausgleich einlochte, war die Kulisse wieder da und in der Beckersloh-Halle keimte wieder Hoffnung auf.

Die Hoffnung währte aber nur kurz, denn eine Minute später erzielte André Beckmann nach einem sehenswerten Alleingang die erneute Gästeführung und nach dem 15. RESG-Teamfoul in der 36. Spielminute überwand Julian Brügmann RESG-Torwart Rainer Lorz zum fünften Mal. Das Spiel schien gelaufen und man rechnete bei der RESG schon mit dem Schlimmsten.
Trainer Mike Neubauer wechselte den erfahrenen Carsten Tripp für Schlussmann Rainer Lorz ein, der keinen sicheren Eindruck machte. Das sollte sich auszahlen, denn ab diesem Zeitpunkt war das RESG-Gehäuse dicht und die Roten Teufel gaben noch einmal Gas.
Die Gäste kamen kaum noch aus Ihrer Hälfte heraus und ab nun stand Gästetorhüter Jan Kutscha im Fokus. Der hielt in dieser Phase wie ein Weltmeister und brachte die Walsumer Angreifer zur Verzweiflung. Ausgerechnet sein Bruder Daniel, der zuvor schon mehrere hochkarätige Chancen hatte, überwand Ihn dann endlich in der 48. Minute zum 4:5-Anschlusstreffer. Schon lange leuchtete auf der Teamfoulanzeige die 9 beim TuS Nord auf, in der letzten Minute war es dann soweit: Der erste Direkte Strafstoss für die RESG, der nervenstarke Kay Hövelmann trat an und erzielte mit einem knallharten Schlagschuss den umjubelten Ausgleichstreffer zum 5:5-Ausgleich.
Gemäß Reglement folgte eine Verlängerung von zweimal 5 Minuten mit der Golden Goal-Entscheidung.
In der ersten Hälfte der Verlängerung agierten beide Teams entsprechend vorsichtig, keiner wollte einen Fehler machen und so wechselte man beim 5:5 zum zweiten Mal an diesem Tag die Spielhälften.
Ein Patzer mit bitteren Folgen dann von Tobias Paczia in der 56. Spielminute als er den immer stärker werdenden André Kulossek von den Beinen holt. Blaue Karte, Feldverweis und Direkter für Walsum! Phillip Kluge übernahm die Verantwortung und legte die Kugel auf den Strafstoßpunkt.
Dieses Mal lies er Jan Kutscha keine Chance und versetzte den geschockten Gästen den endgültigen Todesstoß mit einem gezielten Schuss in die linke Torwartecke. Riesenjubel und Erleichterung beim Walsumer Publikum, das am Ende einen glücklichen, aber aufgrund der vielen Chancen und kämpferischen Einstellung der Roten Teufel am Ende der zweiten Halbzeit, nicht ganz unverdienten Sieg gesehen hat.

Nun wird es sicher am 30. April im Rückspiel an der Eckenerstrasse in Düsseldorf wieder ganz spannend und für die RESG ist weiterhin alles möglich.

RESG startet in die Play-off-Runde: Rote Teufel wollen im Auftaktspiel gegen den TuS Düsseldorf-Nord gefordert

Duisburg, 14. April 2011 - Am Samstag beginnt die heiße Phase der Rollhockey-Bundesligasaison 2010/2011. Um 15.30 Uhr empfängt die RESG Walsum im Spiel I der Play-off Viertelfinalrunde den TuS Düsseldorf-Nord in der heimischen Halle Beckersloh.

Die Roten Teufel dürfen sich nach der schwachen Vorstellung im letzten Bundesligaspiel in Düsseldorf nun keine Patzer mehr erlauben und werden  erstmals seit langer Zeit wieder in Bestbesetzung auflaufen. Phillip Kluge hat sich für die Play-off-Runde bei Trainer Mike Neubauer zurückgemeldet und ist seit zwei Wochen wieder im Training. Dazu wird Neuzugang Francisco Alonso aus Argentinien (Foto) endlich sein lang erwartetes Bundesliga-Debüt geben und versuchen, sich möglichst schnell in die Herzen der RESG–Fans zu spielen.
In beiden Bundesligaspielen der Vorrunde taten sich die Roten Teufel unerwartet schwer gegen die schnellen und in diesem Jahr stark verbesserten Unterrather, die darüber hinaus mit Jan Kutscha einen sicheren und reaktionsstarken Keeper zwischen den Pfosten haben.
Im Hinspiel in Walsum gab es ein mageres 1:1 Unentschieden und im letzten Spiel in Düsseldorf unterlagen die Walsumer nach indiskutabeler Leistung mit 3:6.
Den Auftritt in Düsseldorf wollen die Roten Teufel jedoch schnell vergessen machen und sind fest entschlossen sich für die enttäuschende Niederlage, durch die die RESG am Ende der Vorrunde auf den 5. Tabellenplatz hinter Düsseldorf abrutschte, vor eigenem Publikum zu rehabilitieren. Aus Düsseldorf werden, nach der erfolgreichen Vorrunde der Mannschaft, zahlreiche Schlachtenbummler erwartet.

 

Jahreshauptversammlung der RESG Walsum 1937 e.V.:
Peter Stier wurde zum Ehrenmitglied ernannt

Duisburg, 5. April 2011 - Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der RESG Walsum (Gesamtvereins) im Walsumer Brauhaus wurde das Präsidium für die Arbeit im zurückliegenden Geschäftsjahr ohne Einschränkung entlastet und die vorgelegten Zahlen sowie der Haushaltsplan 2011 von der Versammlung genehmigt.
Andreas Gasper wurde für weitere zwei Jahre zum Schatzmeister und Hermann Lemkamp zum neuen Hauptgeschäftsführer gewählt. Beide Wahlen erfolgten einstimmig.
Eine positive Bilanz des vergangenen Sportjahres zogen Abteilungsleiter Reinhold Luerweg für den Bereich Rollhockey und Torsten Eickhoff ( stellvertretend für die erkrankte Vorsitzende Regina Langenegger de Rijo ) für den Kunstlaufbereich, der mit zahlreichen Bestplatzierungen und Erfolgen bei nationalen und internationalen Wettbewerben aufwarten konnte.
Unter Punkt „Verschiedenes“ wurde ausführlich über das im nächsten Jahr anstehende, 75 jährige Vereinsjubiläum diskutiert. Zur Planung des Ereignisses und Gestaltung der Feierlichkeiten soll in Kürze eine Arbeitsgruppe aus beiden Abteilungen und interessierten Mitgliedern gegründet werden.

Peter Stier wurde zum Ehrenmitglied ernannt
Mit einer Überraschung wartete Präsident Peter Hüsken während der Versammlung auf: Er ernannte den langjährigen Vorsitzenden der Rollhockeyabteilung, Peter Stier zum Ehrenmitglied der RESG Walsum.

In seiner Laudatio bedankte sich Präsident Hüsken für seine dreizehnjährige, erfolgreiche Leitung der Rollhockeyabteilung, die während seiner Amtszeit mehrfach Deutsche Meistertitel mit den Jugendmannschaften sowie eine Seniorenmeisterschaft und zwei Pokalsiege mit der 1. Mannschaft errang.
Darüber hinaus war Peter Stier immer ein äußerst engagierter und weit über die Grenzen Walsums hinaus geschätzter Vertreter der Rollsportszene.
Präsident Peter Hüsken überreichte dem neuen, sichtlich beeindrucktem Ehrenmitglied, unter großem Applaus der Anwesenden, ein kleines Präsent, eine Urkunde sowie einen Blumenstrauß. Peter Stier bleibt der RESG auf jeden Fall als Berater und Förderer erhalten. Dafür gebührt Ihm der ausdrückliche Dank des Präsidiums.

Drei schwere Spiele für die U9 der RESG

RESG Walsum – HSV Krefeld 5:0 (1:0)
Duisburg, 3. April 2011 - Gegen stark verbesserte Hülser tat sich die RESG schwer. So bedeutete Marvin Kirmses Treffer (Foto) in der 5. Spielminute nach schönem Alleingang über die rechte Seite zugleich die Pausenführung.

Die RESG agierte überlegen, hatte deutlich mehr Spielanteile, lief sich aber immer wieder in der Krefelder Abwehr fest. Interimstrainer Andreas Schubert dürfte die Vorstellung seines Teams nicht gefallen haben.
Kurz nach dem Seitenwechsel bot sich dennoch die große Gelegenheit für die U9 die Führung auszubauen, doch Jonas Andrioff scheiterte binnen Sekunden gleich zweimal am Metall. Endlich war es Thore Kaub, der nach 18 Minuten die beruhigende 2:0-Führung erzielte. Noch in derselben Spielminute wurde dann auch Jonas Andrioff für seine gute Leistung belohnt und trug sich in die Torschützenliste ein. Die Schlusspunkte setzte einmal mehr Thore Kaub mit einem Tor nach blitzsauberem Konter über nahezu das gesamte Spielfeld und einem weiteren Treffer nach Schrägschuss Sekunden vor Schluss. Andreas Schubert brachte alle Spieler zum Einsatz, so dass jeder an diesem Erfolg teilhaben durfte.

RESG Walsum – IGR Remscheid 2:6 (1:3)
Denjenigen in der Halle Beckersloh, die zuvor die überaus beeindruckende Partie der Remscheider gegen den RSC Cronenberg verfolgt hatten, schwante für die beiden ausstehenden Spiele nichts Gutes.
Bereits nach 2 Minuten musste Tim Ganser, der zuvor in 3 Partien ohne Gegentor geblieben war, hinter sich greifen. Auch danach stand das Walsumer Tor unter Dauerbeschuss, doch mit konsequenter Abwehrarbeit konnte die Mannschaft Schlimmeres verhindern. Als Jonas Andrioff sich clever in den Rücken der Remscheider Abwehr davonstahl, kam der blitzgescheite Pass nach vorne. Der junge Spieler aus Herringen behielt die Nerven und glich zum 1:1 aus. Leider währte die Freude nicht lange.
Mit einem durchaus respektablen 1:3 ging das defensiv ausgerichtete Team in die Pause. Unverändertes Bild nach dem Wechsel: Angriff auf Angriff brandete auf das Walsumer Tor, aber über viele Minuten hinweg schien die RESG schier unbezwingbar. Am Ende ließen jedoch die Kräfte nach, und die U9 musste sich mit 2:6 geschlagen geben.
Den zweiten Walsumer Treffer erzielte Marvin Kirmse Sekunden vor Schluss beim einzigen Walsumer Vorstoß der zweiten Spielhälfte. Trotz der Niederlage, freute sich die RESG über eine schöne Leistung, an der auch die jüngeren Spieler wie Tom Opgenoorth, Felix Sander und Marian Schubert entscheidenden Anteil hatten.

RESG Walsum - RSC Cronenberg 2:6 (0:4)
Zwar bestimmten die Cronenberger Löwen von Beginn an das Spiel, doch konnte die RESG zunächst Paroli bieten. 7 Minuten überstand das Team schadlos. Der Mannschaft steckte das schwere Spiel gegen Remscheid in den Knochen, so dass sich Unkonzentriertheiten einschlichen und das hohe Tempo nicht gehalten werden konnte. 4 Gegentreffer binnen 4 Minuten waren die traurige Bilanz dieser kurzen Phase, die jedoch ausreichte, um das Spiel aus der Hand zu geben. In der zweiten Halbzeit machte Andreas Schubert aus der Not eine Tugend und richtete das Team deutlich offensiver aus. Die Maßnahme wurde belohnt: Kapitän Roman Wissenberg zog hart ab und Thore Kaub staubte ab. Der U9-Goalgetter setzte dann auch mit seinem insgesamt 5. Treffer an diesem Spieltag den Schlusspunkt aus Walsumer Sicht.

Für die RESG spielten: Tim Ganser (TW), Felix Sander, Marian Schubert, Sydney Stolz, Thore Kaub (5), Tom Opgenoorth, Roman Wissenberg (C), Jonas Andrioff (2), Marvin Kirmes (2)
 

Niederrhein-Derby ging an Nordstädter - Wiedersehen im Viertelfinale mit Vorteil TuS Nord
TuS Düsseldorf Nord – RESG Walsum 6:3:
Rote Teufel total von der Rolle

TuS Düsseldorf-Nord – RESG Walsum 6:3 ( 4:2 ) 

RESG: Lorz, Tripp, Lemkamp, Kulossek (1), Burmann, Hövelmann (1), D. Kutscha (1),  Chr. Nusch, St. Jostmeier

 Teambilanz der RESG-Torschützen in der Hauptrunde

Bester mit 14 Toren wurde Kutsch, gefolgt von Lemkamp (12.), Kulossek (11.) und Hövelmann (10).

Duisburg, 19. März 2011 - Mit einer Riesen-Enttäuschung endete das letzte Bundesligaspiel der Vorrunde für die

RESG Walsum. Als Tabellendritter und mit großem Anhang waren die Walsumer in die Landeshauptstadt zum TuS Düsseldorf-Nord gefahren und sind, nach einer desolaten Leistung und verdienten Niederlage, nun auf den fünften Tabellenplatz zurückgefallen.

Katastrophaler Spielbeginn für die Roten Teufel: Keeper Rainer Lorz hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und sich bereits nach sieben Minuten zwei absolut überflüssige „Netzroller“ von André Beckmann ( 3. ) und Gilles Pascher ( 7. ) eingefangen und die Gastgeber dadurch ins Spiel gebracht. Trainer Mike Neubauer zog die notwendige Konsequenz und wechselte in der 9. Minute Carsten Tripp für Lorz ein.

Kurz zuvor hatte Christopher Nusch einen „Direkten“ und die Möglichkeit zum Anschlusstreffer kläglich vergeben und selbst das folgende Überzahlspiel konnten die Walsumer nicht zu einem Tor nutzen. In der 12. Minute fasste sich Kay Hövelmann ein Herz, tankte sich im Strafraum durch und hämmerte die Kugel zum 2:1 in den Torwinkel. Nach einer schönen Kombination zwischen Daniel Kutscha und André Kulossek, gelang dem RESG-Kapitän in der 16. Minute, der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich.

Durch ein Strafraumfoul kamen die Düsseldorfer mit einem Penalty von Jonas Pink in der 22. Minute zur erneuten Führung und dem starken Gilles Pascher gelang nach einem Konter in der 24. Minute ein weiterer Treffer zum 4:2 Halbzeitstand.

Vergeblich hatte der Walsumer Anhang nach der Pause noch auf eine Wende gehofft. Die Gastgeber waren immer eine Schlägerspitze eher am Ball, störten früh, wirkten frischer und entschlossener und hatten mit Jan Kutscha einen Teufelskerl zwischen den Pfosten, an dem die Roten Teufel im zweiten Abschnitt fast verzweifelten. Auf Walsumer Seite war Rainer Lorz wieder ins Tor zurückgekehrt, konnte aber die drohende Niederlage auch nicht mehr verhindern.

Nach einem, von mehreren Walsumer Fehlpässen, vollstreckte erneut Gilles Pascher in der 34. Minute zum 5:2 für Düsseldorf und lediglich Daniel Kutscha konnte seinen starken Bruder Jan im TuS-Tor noch einmal eine Minute später zum 3:5 überwinden. Auch der zweite Freistoßversuch von Christopher Nusch, nach dem 10. TuS-Teamfoul in der 42. Minute ging daneben und so kam es wie es kommen musste:

Julian Brügmann erzielte fünf Minuten vor Schluss, nach einem Konter das 6:3 für Düsseldorf und hätte das Ergebnis noch höher Schrauben können, aber beim „Direkten“ (10. RESG–Teamfoul) in der 48. Minute traf er nur die Latte. Es war ein absolut verdienter Sieg der Unterrather, die Roten Teufel waren nach den letzten Spielen nicht wieder zu erkennen und haben Ihre Fans am Samstag maßlos enttäuscht.


18. SpT

Datum

Zeit

Heim

Gast

 

18. SpT

19.03.2011

16:00

TuS Düsseldorf-Nord

RESG Walsum

6:3

18. SpT

19.03.2011

15:30

IGR Remscheid

HSV Krefeld

10:1

18. SpT

19.03.2011

18:00

SK Germania Herringen

RSC Darmstadt

6:2

18. SpT

13.03.2011

15:30

ERG Iserlohn

RHC Recklinghausen

10:0

26.03.2011

14:00

RSC Darmstadt

RHC Recklinghausen

 
 

18. Spieltag Sa. 19. März

Sp.

S

 U

N

 

Tore

Diff.

 

Pkt.

1

ERG Iserlohn

 

 

 

16

15

0

1

 

105

:

34

71

 

45

2

RSC Cronenberg

 

 

 

16

11

2

3

 

101

:

42

59

 

35

3

IGR Remscheid

 

 

 

16

9

0

7

 

76

:

66

10

 

27

4

TuS Düsseldorf-Nord

 

 

 

16

8

1

7

 

59

:

58

1

 

25

5

RESG Walsum

 

 

 

16

7

3

6

 

64

:

56

8

 

24

6

SK Germania Herringen

 

 

 

16

7

2

7

 

76

:

51

25

 

23

7

RSC Darmstadt

 

 

 

15

6

0

9

 

52

:

77

-25

 

18

8

HSV Krefeld

 

 

 

16

2

2

12

 

47

:

103

-56

 

8

9

RHC Recklinghausen

 

 

 

15

1

0

14

 

38

:

131

-93

 

3


Niederrhein-Derby TuS Düsseldorf Nord – RESG verspricht Hochspannung

Duisburg, 18. März 2011 - Walsum, Remscheid, Düsseldorf, das ist die derzeitige Reihenfolge in der Rollhockey-Bundesliga-Tabelle auf den Rängen drei bis fünf, vor dem letzten Vorrundenspieltag am Samstag, den 19.03.2011. Die IG Remscheid ( punktgleich mit Walsum ) und der TuS Düsseldorf Nord ( 2 Punkte zurück ) genießen beide Heimrecht und hoffen durch Siege auf bessere Platzierungen in der Abschlußtabelle, die für die kommenden Play-offs deutliche Vorteile bringen und die Teilnahme am nächsten CERS-Cup sichern.
Während die Bergischen mit dem HSV Krefeld den leichteren Gegner empfangen und klarer Favorit sind, treffen die Unterrather auf die Roten Teufel der RESG Walsum, die Ihren hart erkämpften „Platz an der Sonne“ mit aller Macht in der Nachbarstadt verteidigen wollen.
 Anpfiff ist um 16.00 Uhr in der Rollsporthalle an der Eckenerstraße in D.-dorf-Unterraht, die zu diesem „Endspiel“ sicherlich gut gefüllt sein wird. Von den diesjährigen, fünf Ligaspielen konnten die Cracks von TuS – Trainer  Alfredo Meier lediglich ein Heimspiel gegen den RSC Darmstadt für sich entscheiden, zeigten aber im letzten Spiel beim RSC Cronenberg  eine durchaus ansprechende Leistung und unterlagen in der Höhle der Löwen nur knapp mit 3:4 Toren.
Die Düsseldorfer, eine ebenfalls junge, schnelle Truppe, haben bisher eine recht gute Saison gespielt und waren bereits im Hinspiel in Walsum, das mit einem, für Rollhockeyspiele recht seltenem1:1 Unentschieden endete, ein unerwartet starker Gegner. Die Roten Teufel sind gewarnt, haben jedoch in den letzten Spielen gegen Remscheid und auch im knappen Pokalspiel gegen Cronenberg durchaus überzeugt und werden in diesem letzten, wichtigen Spiel entsprechend selbstbewusst auftreten. Aufgrund der Leistungsstärke beider Teams, zweier Trainerfüchse an der Bande und großem Fan-Aufgebot, ist am Samstag beim TuS Nord ein enges, unterhaltsames Bundesligaspiel zu erwarten.

Walsumer Kay Hövelmann erneut im Nationalkader

Duisburg, 15. März 2011 - RESG–Rollhockey-Spieler Kay Hövelmann ist auch in diesem Jahr wieder von Bundestrainer Sven Steup in den Auswahlkader der Senioren-Nationalmannschaft berufen worden.
Es wurden zunächst 18 Bundesligaspieler ausgewählt, die sich ab August 2011 in diversen Leistungstests und Vorbereitungsspielen beweisen und bewähren müssen.
Der endgültigen Auswahl von 10 Spielern winkt die Teilnahme an der diesjährigen Rollhockey-Weltmeisterschaft in San Juan ( Argentinien ) in der Zeit v. 24.09. bis 01.10.2011.
Bereits sicher dabei ist Kay bei einer nationalen DRIV-Auswahl, die über Ostern am Cup der Nationen in Montreux ( Schweiz ) mitspielt.
Die RESG freut sich natürlich sehr über die Berufung von Kay Hövelmann , wünscht Ihm und dem Nationalteam viel Erfolg in Montreux und drückt die Daumen für eine WM-Teilnahme.

RESG–Abteilungsleiter Reinhold Luerweg im DRIV-Vorstand
Am vergangenen Wochenende fanden im Rahmen des DRIV Bundestages in Hamburg die Wahlen des neuen Vorstandes der Sportkommission Rollhockey statt.
Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde der engagierte Darmstädter Jacqes Casez gewählt, er löst den Wuppertaler Peter Stroucken ab, der sich fortan stärker seinem Landesverband widmen möchte.
Gleichzeitig wurde einstimmig beschlossen, zukünftig die Ressorts Leistungssport, Breitensport, Marketing/PR und Kommunikation, Nachwuchs- und Vereinsentwicklung sowie Spielbetrieb neu in die Organisation zu integrieren.
RESG – Abteilungsleiter Reinhold Luerweg wurde zum neuen Vorstand für das Ressort „Marketing/PR u. Kommunikation“ gewählt.
Da Reinhold Luerweg für dieses Amt langjährige Berufserfahrung und viel Know-how aus seinem eigenen, erfolgreichen Unternehmen nutzen und einbringen kann, ist er für diese Aufgabe sicherlich eine excellente Wahl.
Die RESG wünscht Reinhold Luerweg viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe im Bundesvorstand.

 

Neuwahl der Sportkommission Rollhockey im DRIV
Duisburg, 13. März 2011 - Am vergangenen Wochenende fanden im Rahmen des DRIV Bundestages in Hamburg die Wahlen des neuen Vorstandes der Sportkommission Rollhockey statt. Bereits vor den Wahlen hatte Peter Stroucken (Wuppertal) erklärt, nicht mehr für den Posten des 1.Vorsitzenden zur Verfügung zu stehen, da er sich nun verstärkt den kommenden Aufgaben in seinem Landesverband NRW widmen möchte. Peter Stroucken wird somit auch weiterhin aktiv in der Verbandsarbeit tätig sein. So nutzte DRIV Präsident
Harro Strucksberg die Gelegenheit sich für die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit zu bedanken und überbrachte ebenfalls die besten Wünsche des gesamten DRIV Präsidiums.
Doch vor den Neuwahlen stand noch eine wegweisende Entscheidung an, nämlich die
Umstrukturierung des Vorstandes der Sportkommission Rollhockey. Dabei haben die stimmberechtigten Vertreter der Landesverbände einstimmig beschlossen, zukünftig die Ressorts Leistungssport, Breitensport, Marketing/PR- und Kommunikation, Nachwuchs- und Vereinsentwicklung sowie das Ressort Spielbetrieb in die Organisation zu integrieren. Ferner gibt es jetzt noch einen Sitz für den
„Verein zur Förderung des Rollhockeysport e.V.“ sowie eine Frauenbeauftragte. Mit dieser Maßnahme sollen die vielen anstehenden Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt sein.

In den sich anschließenden Wahlen wurden die vakanten Positionen wie folgt besetzt:
1.Vorsitzender der Sportkommission Rollhockey: Jacques Casez (Darmstadt)
2.Vorsitzender der Sportkommission Rollhockey: Peter Stroucken (Wuppertal)
Jugendfachwart Wolfgang Bernadowitz (Wuppertal)
Vorstand Leistungssport: Johan van Diejen (Bensheim)
Vorstand Breitensport: unbesetzt
Vorstand Spielbetrieb: Hans-Dieter Hasse (Darmstadt)
Vorstand Marketing, PR & Kommunikation: Reinhold Luerweg (Duisburg)
Vorstand Nachwuchs- und Vereinsentwicklung: Beata Geismann (Wuppertal)
Vorstand Schiedsrichterwesen: Wolfgang Nuber (Düsseldorf)
Aktivensprecher der Sportkommission Rollhockey: Thomas Haupt (Wuppertal)
Alle Positionen wurden einstimmig gewählt.

 


 

Pokal-Aus für beide Teams der RESG Walsum
RESG Walsum II – IGR Remscheid 0:24 ( 0:9 )
RESG Walsum I – RSC Cronenberg 7:8 ( 3:4 )

Duisburg, 13. März 2011 - Beide Teams der RESG Walsum haben es nicht geschafft. Während bei RESG-Reserve auch niemand ernsthaft an ein Weiterkommen denken konnte, war da bei der Bundesliga-Mannschaft vor allem im Heimspiel schon eine sportliche Option. Aber auch diese war am Ende nicht erreicht worden.

 
Spiel Datum Achtelfinale Ergebnis
004 12.03.2011 VfL Hüls Valkenswaardse RC 2:5
005 12.03.2011 RESG Walsum II IGR Remscheid 0:24
006 12.03.2011 TSG 1846 Darmstadt RHC Recklinghausen 6:13
007 12.03.2011 SK Germania Herringen RHC Friedlingen 7:6 n.V.
008 12.03.2011 RESG Walsum I RSC Cronenberg I 7:8
009 12.03.2011 RSC Cronenberg II I.S.O. Remscheid 2:1
010 12.03.2011 SC Bison Calenberg TuS Düsseldorf-Nord 2:3
011 12.03.2011 ERG Iserlohn RSC Darmstadt 8:2

 

Spiel Datum Viertelfinale Ergebnis
012 02.04.2011 RHC Recklinghausen TuS Düsseldorf-Nord  
013 02.04.2011 SK Germania Herringen RSC Cronenberg I  
014 02.04.2011 Valkenswaardse RC IGR Remscheid  
015 02.04.2011 RSC Cronenberg II ERG Iserlohn  

Pokal-Krimi bei der RESG I gegen Cronenberg!

RESG Walsum I – RSC Cronenberg 7:8 ( 3:4 )
RESG: Tripp, Lorz, Lemkamp (1), Chr. Nusch (1), Burmann, Wozny, Kutscha (2), Kulossek, Hövelmann (3), St. Jostmeier
RSC: Wilk, Lützenkirchen, Coelho (1), Haupt (1), Bernadowitz (3), Wochnik (1)
B.Nusch (1), Velte, Behrendt, Paczia (1)
SR: C. Niestroy, Th. Ehlert Teamfouls: RESG 13, RSC 9,
Blaue Karten: RSC – B. Nusch, Behrendt, RESG – Kulossek, Chr. Nusch

Einen echten Pokalkrimi erlebten die Zuschauer im Abendspiel der ersten Mannschaft gegen den Vorjahres-Pokalsieger und Deutschen Meister RSC Cronenberg, der natürlich in Bestbesetzung antrat und es sich sogar erlauben konnte, einen gesunden Lowie Boogers auf die Tribüne zu setzen.
Aber unbeeindruckt und aufgrund der letzten Bundesligaerfolge absolut selbstbewusst, gingen die Roten Teufel in das Spiel, das sich zu einem echten Pokalfight entwickelte und von Anfang bis Ende für die begeisterten Zuschauer keine Wünsche offen lies.
Die RESG ging in der 10. Minute durch einen von Lukas Lemkamp verwandelten Penalty mit 1:0 in Führung, Marco Bernadowitz glich 5 Minuten später aus und Andreas Paczia gelang in der 16. Minute mit einem abgefälschten Weitschuss die erstmalige RSC – Führung.
Der in dieser Phase absolut stark und wegen seiner Nasenverletzung mit Gesichts-Schutzmaske aufspielende Daniel Kutscha, überwandt eine Minute darauf RSC – Keeper Wilk zunächst mit einem geschickten Heber und glich nach erneuter RSC – Führung durch Benni Nusch, in der 20. Spielminute durch einen Weitschuss erneut zum 3:3 aus.
Durch einen Direkten Freistoss in der 21. Minute , Christopher Nusch hatte zuvor Blau gesehen, gelang Bernadowitz die erneute Löwen-Führung. Daniel Kustcha hätte kurz vor der Halbzeit, nach einem Foul und Feldverweis von Benni Nusch, nochmals ausgleichen können, scheiterte jedoch mit seinem Freistoss an Wilk.
Mit der knappen Führung für Cronenberg ging es danach in die Pause.
Mit blauen Karten und weiteren „Direkten“ begann die zweite Spielhälfte.
Zunächst musste RESG- Kapitän André Kulossek ( 27. Min. ) nach einem Bandencheck auf die Strafbank, zwei Minuten später Jens Behrendt aus dem gleichen Grund.
Während RSC–Spieler Behrendt mit seinem Freistoß am reaktionsstarken Walsumer Schlussmann Rainer Lorz scheiterte, spielte Christopher Nusch Nationaltorhüter Wilk absolut clever mit einem Heber aus und erzielte den umjubelten 4:4 Ausgleichstreffer für die RESG.
Innerhalb von sechs Minuten zogen die Gäste aus Cronenberg durch Fernschüsse
von Coelho, Haupt und Wochnik (30./34. u. 36.) auf 7:4 davon und das Spiel schien gelaufen.
Doch erneut zeigten die Roten Teufel eine tolle Moral und kämpften sich eindrucksvoll zurück. Sebastian Wozny gab unter großem Beifall der Zuschauer sein Debüt im RESG–Trikot und Kay Hövelmann lief plötzlich zur Hochform auf. Mit einem tollen Hattrick, Penalty in der 43. Min. sowie einem satten Weitschuss und einer Direktabnahme nach einem klasse Konter über Daniel Kutscha in der 46. Minute, brachte er die Walsumer wieder zurück ins Spiel.
Die Cronenberger wurden nervös, hatten aber in der letzten Minute Glück, griffen einen Walsumer Fehlpass auf und Marco Bernadowitz netzte eiskalt zum 8:7 Endstand ein.
Aufregung 7 Sekunden vor Ende der Partie: Schiri Carsten Niestroy hatte im
RSC–Strafraum einen Stockschlag gesehen und zeigte noch einmal auf den Penalty-Punkt. Die Chance zum erneuten Ausgleich und Verlängerung für die Roten Teufel, aber Daniel Kutscha verzog leider und so blieb es bei der knappen Niederlage. Am Ende zwar ein glücklicher aber verdienter Sieg der Löwen, die sicher nicht mit so einem engen Spiel in Walsum gerechnet hatten. Die Roten Teufel haben gezeigt, das Sie mit dem aktuellen Kader zu allem fähig sind, werden sich nun ganz auf die Bundesliga konzentrieren und gehen trotz der Pokalniederlage gestärkt in die kommenden Spiele. Neuzugang Francisco Alonso beobachtete das Spiel neben Trainer Mike Neubauer an der Bande und war begeistert.
Er brennt auf seinen Einsatz im ersten Play-off-Spiel im April. Die Walsumer Fans dürfen nach den letzten Leistungen der Mannschaft berechtigt auf einen erfolgreichen Saisonabschluss hoffen.  Mit entscheidend dafür wird das letzte Vorrundenspiel am kommenden Samstag beim direkten Liga-Konkurrenten TuS Düsseldorf-Nord sein, das schon jetzt Hochspannung verspricht.

Böse Klatsche für die Zweite
RESG Walsum II – IGR Remscheid 0:24 (0:9)
Nicht den Hauch einer Chance hatte die zweite Mannschaft der Roten Teufel gegen das Erstligateam aus Remscheid, das sich in der Beckersloh-Halle für die bittere Niederlage im Bundesligaspiel vor 14 Tagen revanchieren wollte.
Dies gelang eindrucksvoll und problemlos gegen das von Markus Lusina betreute und völlig überforderete RESG-Team, das bereits nach drei Minuten mit 0:3 zurücklag. Yannik Peinke hatte sich bereits in den ersten Minuten den Frust von der Seele geschossen und einen lupenreinen Hattrick erzielt. Bis zur Halbzeitpause schraubten die Bergischen das Ergebnis auf 0:9 hoch und schalteten auch im zweiten Abschnitt keinen Gang zurück.
Die Tore fielen im Minutentakt und RESG-Keeper Malte Gojny, der nach einem Körpertreffer zwischenzeitlich behandelt werden musste und kurzzeitig von Christian Mette ersetzt wurde, konnte einem fast leid tun.


U11 – SG Walsum/Herringen mit Heimspiel im Hamm
SG Walsum/Herringen – TuS Düsseldorf Nord 0:3 (0:1)
„Keine Ahnung“ - das war Lukas Röhls treffende Einschätzung vor dem Spiel der SG Walsum/Herringen gegen den TuS Düsseldorf-Nord. Und in der Tat, vor dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams fiel eine Positionsbestimmung schwer.
In einem unspektakulären Spiel mit leichten Vorteilen auf Düsseldorfer Seite geriet die SG, bei der Julius Tscherning den verhinderten Kapitän Finn Trender vertrat, nach 8 Minuten in Rückstand, und so ging es auch in die Pause. Trainer Werner Lohrke nutzte die Begegnung um allen Spielern Einsatzzeiten zu gewähren. Die Landeshauptstädter entwickelten in Hälfte 2 mehr Druck auf das SG-Tor. Lukas Andrioff rückte mehr und mehr in den Mittelpunkt. Die SG hielt dagegen, konnte jedoch 2 weitere Gegentore nicht verhindern. Ein respektabeler Auftritt , der von viel Kampf- und Teamgeist geprägt war. Müßig darüber zu spekulieren, ob hier und heute in Bestbesetzung ein Punkt oder mehr möglich gewesen wäre.

SG Walsum/Herringen – IGR Remscheid 2:5 (1:2)
Stürmisch begann die Spielgemeinschaft aus Duisburg und Hamm das Spiel gegen die IGR. Was wäre gewesen, wenn Julius Tscherning nach 2 Minuten nicht den Pfosten sondern das Tor getroffen hätte? So machte die IGR das Spiel und trotz einiger guter Parade von Tim Ganser, der in der ersten Halbzeit für Stammtorhüter Lukas Andrioff ins Gehäuse rückte, konnte die SG einen 0:2-Rückstand nicht verhindern. Kurz vor dem Pausenpfiff durfte in der Glück-Auf-Halle aus Walsum/Herringer Sicht erstmals gejubelt werden. Julius Tscherning gelang der Anschlusstreffer und mit wenig mehr Glück hätte er unmittelbar danach den Ausgleich erzielen können. Nach der Pause entstand ein Bruch im Spiel der SG. Die IGR spielte kompakt und zielorientiert und konnte auf 1:5 davonziehen. Lediglich Joshua Jarz konnte in dieser Phase bei zwei Kontern Gefahr vor dem gegnerischen Tor entfalten. Mit Ole Hader und Jonas Andrioff kamen zwei jüngere Spieler zu längeren Einsätzen, die ihr Können unter Beweis stellten. Nach Tabea Andrioffs feinem Heber zum 2:5 ins kurze Eck, bestimmte die SG die letzten Spielminuten, ohne jedoch weiter verkürzen zu können.

Für die SG spielten: Lukas Andrioff (TW), Tim Ganser (TW), Ole Hader, Tabea Andrioff, Niels Ganser, Julius Tscherning (C) (1), Lukas Röhl, Mark Freericks, Joshua Jarz (1), Jonas Andrioff
 

RESG-Neuverpflichtungen: Argentinier, U-20-Nationaltorhüter und Rückkehr von Sebastian Wozny verstärken die Roten Teufel enorm

Duisburg, 11. März 2011 -  Mit gleich drei Verstärkungen überraschte die RESG Walsum, wobei der spektakulärste Neuzugang Francisco Alonso Kegreiss aus Argentinien zu sein scheint. Weiterhin werden U-20-Nationaltorwart Tobias Wahlen und Rückkehrer Sebastian Wozny das Walsumer Trokot tragen.

V.l: RESG-Cheftrainer Mike Neubauer, Sebastian Wozny, Tobias Wahlen, Francisco Alonso Kegreiss  und RESG-Abteilungsleiter Reinhold Luerweg
jpg 03: Einzelfoto Sebastian Wozny
 

Einen wahrlich großen Coup landeten die Verantwortlichen der RESG–Rollhockeyabteilung mit der Neuverpflichtung des erst 19-jährigen Argentiniers Francisco Alonso Kegreiss aus Buenos Aires. Francisco hat zuletzt in der 1. National-Liga für den Hauptstadt-Club Ciudad Buenos Aires gespielt, dem er bereits seit dem 9. Lebensjahr angehörte. Sein größter Wunsch war es jedoch seit einiger Zeit im Land seines Urgroßvaters, der nach dem 2. Weltkrieg nach Argentinien auswanderte, eine Berufsausbildung zu machen und möglichst gleichzeitig in der Deutschen Bundesliga Rollhockey zu spielen. Er bewarb sich nach Kontaktaufnahme mit dem Deutschen Rollsport u. Inlineverband via Internet und Videos und kam so zunächst zum RSC Darmstadt, wo Ihn RESG-Abteilungsleiter Reinhold Luerweg im letzten Jahr kennen lernte und spielen sah. Die Kontakte rissen nie ab und als klar wurde, das die Darmstädter keine entsprechenden Beschäftigungsmöglichkeiten für das vielversprechende Jungtalent hatten, begannen die ersten Transferbemühungen, die nun zum Glück und vor allem durch Mithilfe von großzügigen Sponsoren für die RESG Walsum erfolgreich endeten.
Seit dem 08.03.2011 ist Francisco nun in Walsum und wurde bereits am Dienstagabend Trainer Mike Neubauer und der Mannschaft vorgestellt. Er wurde herzlich begrüßt und kannte bereits alle Spieler durch ständige Beobachtung im Internet und Kontakte über Facebook.
Wohnen wird er zunächst im Gasthaus des Vereinsfreundes und Gönners Hermann Brücker, arbeiten bei der Fa. Plan-Projekt in Hünxe. Sein Wunsch ist es, eine Lehre in einem Holzhandwerk-Beruf zu machen, dazu wird noch eine geeignete Lehrstelle gesucht.
Zunächst muss Francisco, der spanisch und englisch spricht aber Deutsch lernen und wird dazu Privatunterricht erhalten. Verein , Spieler und sicher auch die Fans werden dazu beitragen, dass der neue Hoffnungsträger sich in Walsum wohl fühlt und rasch integriert wird. Das Francisco ein exzellenter Rollhockeyspieler ist, konnten viele schon beim ersten Training am Dienstag sehen, er ist hoch motiviert und wird ganz sicher eine echte Verstärkung für die RESG. Er ist ab dem 07.04.2011 in Deutschland spielberechtigt.

U-20–Nationaltorhüter Tobias Wahlen wechselt zur RESG Walsum
Einen weiteren Erfolg kann die RESG in Sachen Neuverpflichtungen vermelden:
Das Torwart-Talent Tobias Wahlen vom HSV Krefeld wechselt zum Saisonende zu den Roten Teufeln nach Walsum. Der 19-jährige Stammtorwart der Krefelder ist gleichzeitig amtierender Nationaltorhüter der U 20 – Nationalmannschaft und war in der aktuellen Bundesligasaison der große Rückhalt der Seidenstädter.
Mit seinen tollen Reflexen hat er schon den ein oder anderen Topscorer der Liga zur Verzweiflung gebracht und sich dadurch seit längerem auch für andere Vereine interessant gemacht.
Nach intensiven Gesprächen mit Tobias ist es den Verantwortlichen der RESG nun gelungen, Ihn ab der kommenden Saison an die RESG Walsum zu binden. In Walsum wird Tobias Wahlen den Oldie Carsten Tripp ersetzen, der sich zukünftig voll und ganz auf seine neue Aufgabe des Sportlichen Leiters konzentrieren möchte.
Die RESG ist absolut glücklich über die Entscheidung von Tobias und freut sich auf die neue Saison, in der man aufgrund der beiden anderen Neuzugänge nun mit einem Top-Kader von jungen, vielversprechenden Spielern antritt und nicht zu Unrecht auf höhere Ziele setzen kann.

Sebastian Wozny wieder bei den Roten Teufeln
Vor gut drei Jahren trug er zuletzt das Trikot der Roten Teufel, musste dann aber aufgrund seiner beginnenden Ausbildung und des BWL – Studiums in Ravensburg den Hockeyschläger zunächst an den Nagel hängen und konnte seiner großen Leidenschaft Rollhockey nur noch bedingt nachgehen.
In Konstanz am Bodensee fand er aber recht schnell einen geeigneten Ort, um seinen Sport weiter auszuüben und zu trainieren. Der Konstanzer REC, der am Spielbetrieb der 2. Schweizer Liga teilnimmt, setzte „Basti“ bei mehreren Ligaspielen ein, in denen er recht erfolgreich agierte.
Sein Herz hing aber immer an der RESG, deren Schicksal und sportliche Entwicklung Ihn ständig beschäftigte. Er verfolgte an jedem Wochenende intensiv das Bundesligageschehen, erkundigte sich telefonisch bei seinen alten Kameraden nach Ergebnissen und war, wenn er konnte, zu Besuch in der Halle Beckersloh.
Basti ist ein RESG-Eigengewächs, das bereits im Alter von 5 Jahren, zusammen mit dem Kern der heutigen Bundesligamannschaft das Rollhockeyspielen erlernte und einer der erfolgreichsten Jugendspieler der RESG war.
5 Deutsche Jugendmeistertitel, 4 Teilnahmen an Jugendeuropameisterschaften, 2 Junioren-Weltmeisterschaften und ein Einsatz bei der Senioren EM in Monza zählten zu seinen größten sportlichen Erfolgen. Sein Studium und seine Ausbildung in Köln neigen sich nun dem Ende zu und somit ist er ab der kommenden Saison wieder voll für die RESG verfügbar. Sein erster Einsatz steht bereits für kommenden Samstag, im wichtigen Pokalspiel gegen den RSC Cronenberg fest.
 

„Pokal Total“ heißt es am Samstag bei RESG Walsum
Erneut einen Doppel-Heimspieltag hat die diesjährige Pokalauslosung den Rollhockey-Teams der RESG–Walsum beschert. Zunächst tritt die zweite Mannschaft am Samstag um 15.30 Uhr als krasser Außenseiter gegen den derzeitigen Tabellenvierten der Bundesliga, die IGR Remscheid an, der die Halle Beckersloh sicherlich noch vom letzten Bundesligaspiel vor 14 Tagen in unangenehmer Erinnerung haben wird. Da unterlagen die Bergischen nach einer sicheren Halbzeitführung den Roten Teufeln am Ende noch mit 4:6.
Im Pokalspiel wird sich das Team von Trainer Marcel Wienberg sicher revanchieren wollen und ist klarer Favorit. Die von Markus Lusina betreute RESG–Regionalligamannschaft will sich aber auf keinen Fall vor heimischem Publikum abschlachten lassen und ist entschlossen einen spannenden Pokalkampf zu liefern. Die RESG würde sich freuen, wenn auch bereits zu diesem Spiel zahlreiche Fans in der Halle Beckersloh erscheinen, um die „Zweite“ entsprechend anzufeuern.

Um 18.30 Uhr kommt es dann zum absoluten „Knaller“ der ersten Pokal-Hauptrunde, wenn das RESG – Bundesligateam den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger RSC Cronenberg empfängt.
Ein schwerer, aber attraktiver Gegner für die Roten Teufel, die voraussichtlich am Samstag nun doch in Bestbesetzung antreten können. Die Nasenverletzung von Daniel Kutscha aus dem Remscheidspiel hat sich als nicht ganz so dramatisch erwiesen und Daniel kann wohl mit einer Schutzmaske auflaufen. Phillip Kluge hat ebenfalls am Wochentraining teilgenommen und sich für einen Einsatz am Samstag angeboten.
Hinzu kommt das unser „Walsumer Jung“ Sebastian Wozny erstmals wieder im RESG – Kader steht, heiß auf seinen ersten Einsatz und hoch motiviert ist. Unser zweiter Neuzugang Francisco Alonso Kegreiss wird das erste Heimspiel seiner neuen Mannschaft wohl höchst interessiert von der Bande aus verfolgen und dadurch sicherlich auch für zusätzlichen Ansporn bei seinen neuen Kameraden sorgen.
Die Pokalfinal-Klatschen gegen die Löwen aus dem vergangenen Jahr sind vergessen und abgehakt. In der Bundesligasaison folgte nach einer Auftaktniederlage in Cronenberg im Rückspiel im Dezember eine starke Leistung der Roten Teufel beim leistungsgerechten 2:2 in Walsum.
In den letzten Bundesligabegegnungen gegen Herringen, Iserlohn und Remscheid, bot das Team von Mike Neubauer trotz Personalproblemen absolut ansprechende Leistungen und steht verdient auf Rang drei der Tabelle. Die Gäste aus Cronenberg können sich am Samstagabend in Walsum auf einen heißen Tanz einstellen.
Die Roten Teufel sind jedenfalls gerüstet und werden vor sicherlich großer Kulisse bis zum Schlusspfiff um ein Weiterkommen kämpfen.
 

Kadernominierungen bei der RESG Walsum

Duisburg, 7. März 2011 - Neben Sebastian Haas, der bereits seit letztem Jahr zur Stammbesetzung der U-17- Nationalmannschaft gehört, haben sich nun noch weitere Spieler der RESG für die Auswahlmannschaften empfohlen.
Yannik Lukassen Luca Brandt Christopher Berg Fabian Schmidt Daniel Quabeck

Yannik Lukassen, Luca Brandt, Christopher Berg und Fabian Schmidt gehören somit zum vorläufigen U17 Nationalmannschaftskader und Daniel Quabeck zum NRW Kader um Coach Alfredo Meier. Dies zeichnet das U-17 -Team der roten Teufel in besonderer Weise aus und bestätigt die hervorragende Jugendarbeit und Talentförderung der RESG Walsum.