Mai - Juli 2011

Archiv Rote Teufel 


 

Meisterschafts-Aus für Rote Teufel:
Nach 2:1-Halbzeitführung eingebrochen  Saison ist nun beendet

ERG Iserlohn - RESG Waldum 7:2 (1:2)

RESG : Tripp, Lorz, Lemkamp (1), Kulossek, Burmann, Chr. Nusch, Kutscha (1),
Hövelmann, Kluge, St. Jostmeier
SR: Daniel Löwe (Wuppertal) Lars Niestroy u. Marcel Dowideit (Hamm)
Teamfouls: ERGI 9, RESG 10, Verwarnungen / Karten: 0

Duisburg, 14. Mai April 2011 -Kurz vor dem Rückspiel erhielt Abteilungsleiter Reinhold Luerweg eine Mail vom Spielausschussleiter des DRIV, mit der der RESG-Protest gegen die Hinspielwertung abgewiesen wurde. Entscheidend dafür sollen die Schiedsrichterberichte gewesen sein, in denen die Dinge offensichtlich anders dargestellt wurden, als ca. 200 Zuschauer, Offizielle und Pressevertreter sie am vergangenen Samstag in der Halle Beckersloh erlebten.
Unabhängig davon wollten die Roten Teufel im Rückspiel in Iserlohn noch einmal alles geben, das Dank der ausgezeichneten Schiris Daniel Löwe und Lars Nistroy einen absolut fairen Verlauf nahm.
Die RESG führte tatsächlich nach zwanzig Minuten nicht unverdient durch zwei blitzsauber heraus gespielte Tore von Daniel Kutscha ( 9.) und
Lukas Lemkamp (20.) mit 2:0. Die Walsumer Fans waren aus dem Häuschen, hofften auf die Sensation und ein drittes Spiel am Sonntag. Dies war auch noch der Fall als Sebastian Glowka eine Minute vor der Halbzeit mit einem Weitschuss der Anschlusstreffer für Iserlohn gelang. Hierbei sah Rainer Lorz im RESG-Tor, der bis dahin großartig gehalten hatte, nicht gerade gut aus. Nach dem Wechsel spielten die Iserlohner dann aber wie entfesselt auf und die Walsumer waren zum Entsetzen der Fans total von der Rolle. Die Bälle flogen Keeper Lorz nur so um die Ohren und die Ordnung ging völlig verloren.
Innerhalb von 5 Minuten drehten die Gäste das Spiel zu Ihren Gunsten und gingen durch Treffer von Kapitän Nunez (30.), Hages ( 34. ) und Fonseca (35.) mit 4:2 in Führung. Als dann Sebastian Glowka in der 43. Minute auch noch einen Penalty sicher verwandelte, waren die Roten Teufel endgültig geschlagen.  Nach schulmäßigen Kontern erhöhten die Gastgeber durch Glowka (45.) und Bender (49.) auf 7:2.
Unverständlich für viele Beobachter der Einbruch und die Leistung der Roten Teufel in der zweiten Halbzeit, aber eigentlich ein Spiegelbild der gesamten Saison, in der die Walsumer immer wieder mit glanzvollen Spielen, aber auch unerwarteten Schwächephasen auffielen und leider keine Konstanz bewiesen. Da muss sich in der neuen Bundesligasaison einiges ändern, will man wieder ganz oben mitspielen. Große Aufgaben für Trainer Mike Neubauer und den neuen sportlichen Leiter Carsten Tripp, deren Hoffnungen dabei sicher auch auf den Neuzugängen Francisco Alonso, Sebastian Wozny und Tobias Wahlen liegen.
Ein Wiedersehen gibt es zunächst beim diesjährigen Walsum-Cup Anfang September, zu dem das neue Team sich erstmals komplett vorstellen wird.
 
Datum Zeit Play-off-Halbfinale Spiel 2 Ergebnis/Stand
14.05.2011 15:30 ERG Iserlohn - RESG Walsum 7:2 (1:2) - 2:0
14.05.2011 15:30 RSC Cronenberg - SK Germania Herringen 3:1 (0:0) - 2:0
Datum Zeit Play-off-Halbfinale Spiel 1 Ergebnis/Stand
07.05.2011 15:30 RESG Walsum - ERG Iserlohn 2:3 (0:1) - 0:1
07.05.2011 18:00 SK Germania Herringen - RSC Cronenberg 1:4 (1:1) - 0:1

 

Die RESG-Saison-Torschützen

RESG Tore
Sp. 10/11
T    Gt   Pte S    U   N   Burmann Hövel
mann
Koch Kluge Kongreiss Kulossek Kutscha Lem
kamp
Nusch C.
A Cronenb 1 6 0     1       1          
H Darmst. 4 1 3 1               2   1 1
H Krefeld 4 3 3 2     1           2 1  
H Reckl. 12 0 3 3     1     2   3 3 2 1
A Herringen 3 2 3 4     1         1 1    
H ERGI 4 5 0     2       1     1 1 1
A Remscheid 3 4       3       1   1 1    
H Nord 1 1 1   1               1    
H Cronenb. 2 2 1   2         1       1  
A Darmst. 4 5       4   1       1   2  
A Krefeld 4 4     3     2   1   1      
A Recklingh. 7 6 3 5       4 1         1 1
H Herringen 2 1 3 6                   1 1
A ERGI 4 6       5             3   1
H Remscheid 6 4 3 7       2       1 1 2  
A Nord 3 6       6   1       1 1    
                             
Hauptrunde 64 56 24 7 3 6 3 10 1 7   11 14 12 6
Ges.16 Sp. 
RESGCERS-Cup T GT                      
Driessbach A 4 6       1   1   1     1   1
Driessbach H 2 5       1 1             1  
DRIV-Pokal T GT                      
H Cronenb. 7 8           3         2 1 1
Play-offs T GT                      
H TuS Nord 6 5       3   1   1 1    
A TuS Nord 4 8       3             1
A TuS Nord 6 1       1         4 1  
H ERGI 2 3       2              
A ERGI 2 7                 1 1  
35 Spiele 20 24     Burmann Hövel
mann
Koch Kluge Kongreiss Kulossek Kutscha Lem
kamp
Nusch C.
Ges. Saison         4 23 1 9   12 23 16 9

Play-off-Halbfinale Spiel 2:ERG Iserlohn – RESG Walsum
Rote Teufel stehen im Rückspiel unter Zugzwang

Duisburg, 13. Mai April 2011 - Das Hinspiel vom vergangenen Samstag in Walsum wird wohl noch länger die Gemüter der Walsumer Anhänger und Verantwortlichen bewegen. Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage, die die RESG hauptsächlich auf die kuriosen Schiedsrichterentscheidungen zurückführt, hat RESG-Abteilungsleiter Reinhold Luerweg am Sonntag technischen Protest gegen die Spielwertung bei der Spielleitung der Rollhockey-Bundesliga in Darmstadt eingelegt.
Eine Entscheidung ist jedoch erst in 14 Tagen zu erwarten und darf daher bei allen Überlegungen für das Rückspiel in Iserlohn keine Rolle spielen.
Die Devise für die RESG ist klar und heißt: Nur ein Sieg zählt, ansonsten ist die Saison für die Roten Teufel wohl beendet. Sollte eine Revanche gelingen, darf man am Sonntag im dritten Spiel, das ebenfalls in Iserlohn stattfinden würde, auf einen Krimi und eventuell sogar auf den Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft hoffen. Aber derzeit ist dies alles nur Spekulation und Traum.
RESG–Trainer Mike Neubauer hat seine Mannen in dieser Woche noch einmal stark gemacht und ist überzeugt, das die Roten Teufel nach dem guten Hinspiel, bei ähnlicher Leistung in Iserlohn durchaus eine Chance haben noch einmal zurückzukommen und den Favoriten damit sicher ins Schwitzen bringen würden.
Großer Fan-Unterstützung dürfen sich die Walsumer auch im Auswärtsspiel sicher sein, denn nach der Niederlage letzte Woche waren die Sympathien eindeutig auf Seiten der jungen Teufel, die bis zum Schluss aufopferungsvoll gekämpft haben.
Datum Zeit Play-off-Halbfinale Spiel 1 Ergebnis/Stand
07.05.2011 15:30 RESG Walsum - ERG Iserlohn 2:3 - 0:1
07.05.2011 18:00 SK Germania Herringen - RSC Cronenberg 1:4 - 0:1

U9 – Achtbare Ergebnisse am Spieltag in Herringen
U14 in bestechender Form

U9 – Achtbare Ergebnisse am Spieltag in Herringen
Gegen die beiden stärksten Mannschaften der Liga konnte die RESG die Niederlagen in Grenzen halten.
RESG Walsum – RSC Cronenberg 1:5 (0:4)
Duisburg, 11. Mai April 2011 - Gegen die favorisierten Wuppertaler gelang es der U9 nur selten Torgefahr zu entwickeln. Der emsige Marvin Kirmse und Mannschaftskapitän Roman Wissenberg hatten die Chancen für Walsum. Ansonsten bestimmte das Team aus Cronenberg das Spielgeschehen. Die RESG konnte dem nicht viel entgegensetzen und wirkte insbesondere im Spielaufbau unorganisiert. Der 0:4-Pausenrückstand war verdient und wäre ohne den aufmerksamen Tim Ganser im Tor noch deutlich höher ausgefallen. A
usgeglichen verlief die 2. Spielhälfte. Die RESG konnte die nun zahlreichen Chancen durch Thore Kaub, Tom Opgenoorth und Jonas Andrioff, der unter anderem mit einem Direkten an der Wuppertaler Torhüterin scheiterte, leider nicht nutzen. 14 Sekunden vor Schluss gelang schließlich Roman Wissenberg aus dem Gewühl heraus der längst überfällige Ehrentreffer für Walsum. Ein achtbares Ergebnis nach der Osterpause, das die Kräfteverhältnisse in der Liga einmal mehr nicht außer Kraft setzen konnte.

RESG Walsum – IGR Remscheid 1:7 (0:4)
Welches Rezept hatte sich Interimstrainer Andreas Schubert gegen die starken Remscheider Spitzen ausgedacht? Ein massiver Dreierblock vor dem Tor und Thore Kaub, der an der Mittellinie lauernd vorne für Unruhe sorgen sollte, lautete die Antwort auf diese Frage. Das Team setzte die Maßnahme konsequent und mit viel Engagement um und zwang die IGR auf Wechsel in der ersten Hälfte völlig zu verzichten. Hinsichtlich des Ergebnisses ging die Rechnung leider nur bedingt auf. Bereits in der 1. Minute geriet die RESG in Rückstand und die individuelle und mannschaftliche Überlegenheit der Remscheider Spieler führte zu einem 0:4-Rückstand zum Seitenwechsel. Die U9 wehrte sich in der schwülwarmen Glückauf-Halle weiter tapfer und konnte sich über das zwischenzeitliche 1:6 durch Thore Kaub freuen. Auffallend auch die hochkonzentrierte Leistung von Marian Schubert, der sich längst über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus zu einer festen Größe in der Mannschaft etabliert hat. Letztendlich musste das Team jedoch die Überlegenheit der IGR anerkennen, gegen die es auch heute keine Mittel fand.

Defensivarbeit war gefragt
Für die RESG spielten: Tim Ganser (TW), Marian Schubert, Thore Kaub (1), Tom Opgenoorth, Roman Wissenberg (C) (1), Jonas Andrioff , Marvin Kirmse
 

U14 in bestechender Form
RESG Walsum : IGR Remscheid 2 6:0 (3:0)
RESG Walsum : SC Moskitos Wuppertal 7:1 (6:0)
RESG Walsum : TuS Düsseldorf Nord 1:9 (1:4)
Drei Spiele hatten die Nachwuchsteufel am Sonntag in eigener Halle zu bestreiten.
Im ersten Spiel gegen die IGR Remscheid war von Anfang an Powerplay angesagt.
Alles spielte sich fast ausschließlich in der gegnerischen Spielhälfte ab und Keeper
Leon Brandt konnte entspannt in den Tag starten. Knipser Jan Dobbratz brachte die
RESG in der ersten Hälfte mit einem lupenreinen Hattrick in Führung. In der zweiten
Spielhälfte konnten die Walsumer dann das Ergebnis um weitere drei Treffer durch
Jan Dobbratz und Henry Ellinghorst auf 6:0 hochschrauben. Wesentlich höher hätte
der Sieg ausfallen können, wären die vergebenen Torchancen auch allesamt im Netz
des Gegners gelandet.
Auch gegen die Moskitos aus Wuppertal zeigte die Mannschaft eine glänzende Leistung.
Einmal musste Leon Brandt hier hinter sich greifen, der ansonsten ein Garant für den
tollen Erfolg der Walsumer am heutigen Spieltag darstellte. In dieser Partie konnte sich auch Finn Trender, eigentlich noch U 11 Spieler, in die Torjägerliste eintragen.
Zum Schluss stieß die RESG dann auf den schwersten Gegner der Liga, den TuS Nord.
Die Überlegenheit des Tabellenführers aus Düsseldorf war jedem schon vor dem Spiel
klar. Bedenkt man jedoch das die Düsseldorfer ihre Gegner in dieser Saison in der
Regel zweistellig schlagen, zeigt das Ergebnis von 1:9 Toren dass die Walsumer in
dieser Partie gut gegenhalten konnten.
Trainer Uwe Brandt bestätigte seiner Mannschaft an diesem Spieltag die beste Leistung in der laufenden Saison.

RESG Walsum: Leon Brandt (TW), Alexander Poluzyn (TW), Felix Röhl, Anna Maria Kaub, Jan Dobbratz (8), Joel Klatt, Leon Wissenberg, Henry Ellinghorst (5), Finn Trender (1), Harun Ander.

Halbfinale Spiel eins: Rote Teufel - ERG Iserlohn 2:3
Vermeidbare und unglückliche Auftaktniederlage

RESG Walsum - ERG Iserlohn 2:3 (0:1)
Duisburg, 7. Mai April 2011 - In einem, über weite Strecken ausgeglichenen, bis zum Ende hart umkämpften Play-off-Halbfinal-Auftaktspiel, unterlagen die Roten Teufel am Samstag in eigener Halle der ERG Iserlohn absolut unnötig und mehr als unglücklich mit 2:3 Toren. Entschieden wurde das spannende Match in der zweiten Halbzeit, in der die Gäste einen starken Keeper Patrick Glowka, das Glück und schwache Schiedsrichter auf Ihrer Seite hatten, die mit mehreren krassen Fehlentscheidungen die Halle Beckersloh zum Kochen brachten.
Daniel Kuscha und Rainer Lorz, der erneut ein gutes Spiel im Gehäuse der Walsumer machte, konnten entgegen ersten Vermutungen doch beide auflaufen. Nach tollen Paraden in der ersten Spielhälfte, wurde der RESG-Keeper in der 24. Minute zum ersten Mal bezwungen, als er einen von Christopher Nusch abgefälschten, eigentlich harmlosen Pereira-Weitschuss passieren lassen musste. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Roten Teufel ein gutes Spiel gemacht und die RESG–Fans glaubten auch zu Beginn der 2. Halbzeit noch an eine Wende, zumal Rainer Lorz nach dem 10. RESG-Teamfoul einen Hages–Freistoß parierte und damit ein Zeichen setzte, das die Kollegen auf dem Feld zu einer entschlossenen Aufholjagd anspornte.
Die Belohnung lies nicht lange auf sich warten, in der 35. Spielminute trat Lukas Lemkamp nach dem 10. ERGI-Teamfoul zum Direkten gegen Nationaltorhüter Patrick Glowka an. Der zog, wie gewohnt bei solchen Anlässen seine übliche Show ab, gegen den platzierten Schuss von Lemkamp war er aber machtlos. Die Zuschauer bejubelten zunächst den verdienten Ausgleich, aber als Schiri Dahlbock den korrekten Treffer aberkennt und den Freistoß wiederholen lässt, erbosten sich die empörten Walsumer Spieler und Zuschauer.
Den zweiten Versuch konnte Glowka dann parieren. Aber ab jetzt war die Stimmung in der Halle vergiftet und dies übertrug sich scheinbar auf beide Teams. Es kam  Hektik auf, es häuften sich Fouls und Nickeligkeiten.
In der 37. und 38. Minute zwei blaue Karten nacheinander für die Iserlohner Nunez und Hages, aber leider konnten Kay Hövelmann und Phillip Kluge Ihre Penalties nicht zum Ausgleichstreffer nutzen, der dann aber endlich in Überzahlsituation am Ende der 38. Minute durch Hövelmann gelang und absolut verdient war.

Mit einer 4:3-Situation wurde das Spiel dann endlich fortgesetzt und Jorge Fonseca nutzte die, durch die allgemeine Hektik bei den Walsumern aufgekommene Verunsicherung, mit einem schnellen Gegenstoß zum 2:1-Führungstreffer für Iserlohn.
RESG–Coach Neubauer nahm eine Auszeit, um seine Truppe wieder zur Besinnung zu bringen. Die Vorentscheidung in der 46. Minute: RESG-Kapitän Kulossek hatte „Blau“ gesehen und Sergio Pereira trat zum Strafstoß an. Rainer Lorz konnte zunächst parieren, doch Pereira kam noch einmal an den Ball und versenkte flach ins Toreck zum 3:1.
Danach gab es wütende Angriffe der Roten Teufel, die nun alles auf eine Karte setzten und zwei weitere, hochkarätige Torchancen durch Kutscha (Penalty in der 48.) und Chr. Nusch  Direkter nach dem 15. ERGI-Teamfoul in der 50.) ausließen. Kay Hövelmann konnte in den letzten Sekunden nach RESG- Powerplay und Herausnahme von Torhüter Lorz noch zum 2:3 verkürzen, aber es reichte nicht mehr.
Die Enttäuschung war nach dem starken Auftritt der Roten Teufel riesengroß und die RESG-Verantwortlichen schlossen einen offiziellen Protest gegen die Wertung des Spiels, aufgrund der krassen Fehlentscheidungen des Schiedsrichter-Trios, am Samstagabend nicht mehr aus.
Unabhängig davon haben die Walsumer erneut bewiesen, das Sie auch die „Großen“ packen können und werden sicher am kommenden Wochenende alles versuchen, um noch einmal zurück zu kommen und ein mögliches, drittes Spiel zu erzwingen.

RESG: Tripp, Lorz, Lemkamp, Kulossek, Burmann, Kutscha, Chr. Nusch, Hövelmann (2), Kluge, Alonso - Trainer: Mike Neubauer
ERGI: P. Glowka, Kost, Nunez, Bender, Milewski, S. Glowka, Henke, Fonseca (1),
Pereira (2), Hages – Trainer: Marc Berenbeck
SR: Thorsten Flössel, Stephan Dahlbock ( Gera ), P. Thissen ( Krefeld )
Teamfouls: RESG 14, ERGI 15,  Verwarnungen: RESG: Kulossek (blau), ERGI: Nunez u. Hages (blau) Zuschauer: ca. 180

Rote Teufel zum Halbfinale rechtzeitig wieder in Form

Duisburg, 6. Mai April 2011 - Das Mindestsaisonziel ist erreicht, die RESG ist unter den besten vier Rollhockeyteams der Bundesliga, hat sich für den Europapokal 2011/2012 qualifiziert und kann nun sogar noch mit um die Deutsche Meisterschaft kämpfen.
Im ersten Play-off-Halbfinalspiel empfangen die Roten Teufel am Samstag, den 07.05.2011 -15.30 Uhr zu Hause die ERG Iserlohn, die sich im Viertelfinale gegen den HSV Krefeld erstaunlich schwer getan hat. Zudem hat der langjährige Iserlohner Erfolgstrainer Detlef Strugala, der noch am vergangenen Sonntag unter den Zuschauern beim Viertelfinal-Entscheidungsspiel TuS Nord gegen die RESG Walsum war um den nächsten Gegner zu beobachten, plötzlich und für Außenstehende absolut unerwartet das Handtuch geschmissen. Das Verhältnis zur Mannschaft war offensichtlich nicht mehr das Beste, obwohl die ERGI eine eindrucksvolle Vorrunde gespielt hat und die Tabelle am Ende mit zehn Punkten Vorsprung anführte. Es gab lediglich eine derbe Niederlage mit 2:7 in Darmstadt aber scheinbar seit längerem personelle Probleme hinter den Kulissen.
Die Gäste haben mit dem Cronenberger und ehemaligen Nationaltorhüter Marc Berenbeck erstaunlich schnell einen Nachfolger und Interimscoach gefunden.
Er wird die Waldstädter zunächst bis zum Saisonende betreuen und steht bereits am Samstag in Walsum als neuer ERGI–Trainer an der Bande.
Ob diese neue, überraschende Situation beim Gegner einen Vorteil für die Roten Teufel bedeutet, wird sich am Samstag zeigen.
Auch im letzten Jahr hieß der RESG-Halbfinalgegner Iserlohn und es gab zwei hoch spannende und ganz enge Spiele, an die sich sicher noch viele Fans erinnern werden.
In der aktuellen Saison unterlagen die Roten Teufel zu Hause ebenfalls nur knapp mit 4:5 und verloren in Iserlohn mit einer Rumpftruppe, nach Halbzeitführung und tollem Spiel am Ende unglücklich mit 4:6 Toren.
Fakt ist, die Walsumer sind an einem guten Tag absolut in der Lage dem vermeintlichen Favoriten ein Bein zu stellen und können die Partie am Samstag, mit einer ähnlichen Leistung wie zuletzt in Düsseldorf, zu Hause und vor eigenem Publikum durchaus für sich entscheiden.
RESG-Trainer Mike Neubauer kann voraussichtlich erneut mit Bestbesetzung antreten lassen.
 

RESG Walsum buchte Halbfinale
TuS Düsseldorf-Nord – RESG Walsum 1:6 ( 1:2 )

Play-off-Viertelfinale–Entscheidungsspiel: Daniel Kutscha schießt die RESG ins Halbfinale
RESG: Lorz, Tripp, Lemkamp (1), Kulossek, Burmann, Kutscha (4),
Hövelmann (1), Chr. Nusch, Kluge, St. Jostmeier


Duisburg, 1. Mai April 2011 - Nicht wieder zu erkennen nach der Rückspielpleite von gestern waren die Roten Teufel im dritten und entscheidenden Play-off-Viertelfinalspiel am heutigen Sonntag in Düsseldorf.
Heute stimmte einfach alles und die Walsumer zeigten mit dem Rücken zur Wand Ihr wahres Gesicht. Auch die vom Samstag maßlos enttäuschten Fans waren nach dem Schockerlebnis noch einmal zurückgekehrt und hatten immer noch an Ihre Mannschaft geglaubt.
Die Roten Teufel spielten hoch konzentriert und bedankten sich entsprechend mit einem klaren, souveränen, zu keiner Zeit gefährdeten 6:1 Sieg und zogen doch noch ins Halbfinale ein, in dem der nächste Gegner ERG Iserlohn heißt.
Mann des Spiels war ohne Zweifel der Walsumer Daniel Kutscha, der seinem Bruder, der noch am Vortag einer der Garanten des sensationellen Düsseldorfer Sieges war, sage und schreibe fünf „Stück“ einschenkte ( ein eigentlich regulärer Freistosstreffer wurde durch die ansonsten guten Schiris Nistroy nachträglich aberkannt ).
Rainer Lorz, der endlich wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat, war während der gesamten Partie ein aufmerksamer und sicherer Rückhalt im RESG – Tor und hatte ebenfalls erheblichen Anteil am Walsumer Erfolg.
Nach 20 Minuten führten die Roten Teufel durch zwei perfekt herausgespielte Treffer von Daniel Kustcha mit 2:0 und hatten die offensichtlich vom Vortag etwas müden Gastgeber voll im Griff. Erst durch einen Penalty von Tobias Paczia, den Rainer Lorz zunächst parierte, kamen die Düsseldorfer in der 23. Minute zum Anschlusstreffer zum 1:2 und dies war dann auch der Halbzeitstand.
Auch nach dem Wechsel unverändertes Bild: Der TuS Nord drängte zwar auf den Ausgleich, aber Rainer Lorz lies keine Treffer mehr zu.
Kutschas dritter Streich gelang Ihm in der 29. Minute mit einem abgefälschten Schuß vom ebenfalls starken Kay Hövelmann und die RESG blieb die spielbestimmende Mannschaft.
Vorentscheidung in der 37. Minute: Der Düsseldorfer Brügmann sah nach einem Foul die blaue Karte und Lukas Lemkamp verwandelte den fälligen Direkten sicher zum 4:1 für die RESG. Drei Minuten später trat Lemkamp noch einmal zum Penalty an, zog jedoch knapp am Torwinkel vorbei. Kurz darauf ein toller Alleingang von Kay Hövelmann, den er mit einem sehenswerten Treffer aus der Luft zum 5:1 für Walsum abschloss.
In der 42. Minute die schon angedeutete Fehlentscheidung von SR Niestroy, der einen von Daniel Kutscha perfekt eingelochten Treffer durch einen „Direkten“ nach dem 10. TuS-Teamfoul aberkannte. Der Strafstoß hätte jedoch wiederholt werden müssen
Keeper Lorz parierte in der Folge einen Penalty ( nach dem 10. RESG – Foul ) von André Beckmann, danach ging nichts mehr für die Düsseldorfer, die in der 48. Minute auch noch Paczia nach blauer Karte verloren und sich in der letzten Minute des Spiels das 15. Teamfoul leisteten. Matchwinner Daniel Kutscha trat erneut an, tanzte seinen Bruder ganz cool aus,
und erzielte den vom mittlerweile begeisterten Walsumer Anhang gefeierten 6:1 Endstand.
Eine geschlossene, eindrucksvolle Mannschaftsleistung der RESG bescherte den Roten Teufeln doch noch den gestern nicht mehr für möglich gehaltenen Halbfinaleinzug, der am Ende der Saison mindestens Platz 4 bedeutet und zur Teilnahme am CERS-CUP 2011/2012 berechtigt.
Ob noch mehr möglich ist, werden die Halbfinalbegegnungen gegen die ERG Iserlohn zeigen, die von den versöhnten Walsumer Rollhockeyfans mit Spannung erwartet werden. In der Verfassung von heute, ist den Roten Teufeln allerdings durchaus noch mehr zuzutrauen.


Rote Teufel erlebten im Rückspiel Ihr „blaues Wunder"
TuS Düsseldorf-Nord – RESG Walsum 8:4 (4:2)

RESG: Tripp, Lorz, Lemkamp, Kulossek, Burmann, Hövelmann (3), Alonso,
Chr. Nusch (1), Daniel Kutscha, Kluge

Sie wollten in Düsseldorf alles klar machen, der TuS Nord nahm jedoch beeindruckend Revanche für die Hinspielniederlage und gewann das zweite Spiel absolut verdient und überraschend hoch mit 8:4 Toren.
Der Düsseldorfer Kasten war aber auch mit dem erneut superstarken Jan Kutscha wie zugemauert, das RESG – Gehäuse dagegen offen wie ein Scheunentor. Hinzu kamen mindestens fünf bis sechs Pfosten- oder Lattenkracher der Walsumer sowie ein verschossener Penalty und ein Direkter Freistoß.
Die RESG begann mit Carsten Tripp im Tor zunächst sehr konzentriert und ging nach fünf Minuten durch Kay Hövelmann mit 1:0 in Führung. Gilles Pascher glich zwei Minuten später mit einem verdeckten Weitschuss aus. In der 15. Minute Penalty für den TuS nach einem RESG –Foul. Mike Neubauer wechselte Penalty-Killer Rainer Lorz ein, der parierte auch zunächst aber die Kugel rollte doch noch über die Linie zur 2:1 Führung für Düsseldorf. Bereits eine Minute später gelang Christopher Nusch nach einer schönen Kombination mit Lukas Lemkamp der Ausgleich zum 2:2.
Dann aber wieder unnötige Ballverluste und Abspielfehler bei den Walsumern die sich rasch rächen sollten. Die Gastgeber gingen durch zwei Weitschüsse von Pink (17.) und Müller (21.) bis zur Halbzeit mit 4:2 in Führung.
Nach dem Wechsel dann wütende Angriffe der Roten Teufel und mehrfach Glück für Die Nordler bei Pfosten- und Lattentreffern von Daniel Kutscha , Kay Hövelmann und Lukas Lemkamp. „Direkter“ nach dem 10. TuS – Teamfoul in der 31. Minute für die RESG, aber Teufelskerl Jan Kutscha verhinderte zweifach den Anschlusstreffer gegen Kay Hövelmann.
Danach ideenloses Spiel der Walsumer, Sie fanden einfach kein Rezept gegen die ständig störenden und aggressiven Unterrather, die nach einem Konter in der 36. Minute durch Paczia zum 5:2 erhöhten. Kay Hövelmann konnte drei Minuten später noch einmal mit einem Gewaltschuss auf 3:5 verkürzen aber in der Folge ließen Pascher (41.), Paczia (42.) und Beckmann (44.) die RESG – Abwehr einschl. der Keeper Tripp und Lorz ( ab 42. Min. ) ganz alt aussehen.
Francisco Alonso durfte in der Endphase des Spiels dann zum ersten Mal Bundesligaluft schnuppern und hatte dabei einige gute Szenen. Kay Hövelmann verkürzte in der 48. Minute noch mal zum 4:8 aber das Spiel war natürlich längst entschieden. In der letzten Minute hätte Christopher Nusch durch Penalty nach einem rüden Foul an Daniel Kutscha noch Ergebniskosmetik betreiben können, aber auch er scheiterte am Düsseldorfer Schlussmann.