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Duisburg, 13. Mai April 2011 - Das Hinspiel vom vergangenen Samstag
in Walsum wird wohl noch länger die Gemüter der Walsumer Anhänger
und Verantwortlichen bewegen. Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage,
die die RESG hauptsächlich auf die kuriosen
Schiedsrichterentscheidungen zurückführt, hat RESG-Abteilungsleiter
Reinhold Luerweg am Sonntag technischen Protest gegen die
Spielwertung bei der Spielleitung der Rollhockey-Bundesliga in
Darmstadt eingelegt.
Eine Entscheidung ist jedoch erst in 14 Tagen zu erwarten und darf
daher bei allen Überlegungen für das Rückspiel in Iserlohn keine
Rolle spielen.
Die Devise für die RESG ist klar und heißt: Nur ein Sieg zählt,
ansonsten ist die Saison für die Roten Teufel wohl beendet. Sollte
eine Revanche gelingen, darf man am Sonntag im dritten Spiel, das
ebenfalls in Iserlohn stattfinden würde, auf einen Krimi und
eventuell sogar auf den Einzug ins Finale um die Deutsche
Meisterschaft hoffen. Aber derzeit ist dies alles nur Spekulation
und Traum.
RESG–Trainer Mike Neubauer hat seine Mannen in dieser Woche noch
einmal stark gemacht und ist überzeugt, das die Roten Teufel nach
dem guten Hinspiel, bei ähnlicher Leistung in Iserlohn durchaus eine
Chance haben noch einmal zurückzukommen und den Favoriten damit
sicher ins Schwitzen bringen würden.
Großer Fan-Unterstützung dürfen sich die Walsumer auch im
Auswärtsspiel sicher sein, denn nach der Niederlage letzte Woche
waren die Sympathien eindeutig auf Seiten der jungen Teufel, die bis
zum Schluss aufopferungsvoll gekämpft haben.
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Datum |
Zeit |
Play-off-Halbfinale Spiel 1 |
Ergebnis/Stand |
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07.05.2011 |
15:30 |
RESG Walsum - ERG Iserlohn |
2:3 - 0:1 |
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07.05.2011 |
18:00 |
SK Germania Herringen - RSC Cronenberg |
1:4 - 0:1 |
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U9 – Achtbare Ergebnisse am Spieltag in
Herringen
Gegen die beiden stärksten Mannschaften der Liga konnte die RESG
die Niederlagen in Grenzen halten.
RESG Walsum – RSC Cronenberg 1:5 (0:4)
Duisburg, 11. Mai April 2011 - Gegen
die favorisierten Wuppertaler gelang es der U9 nur selten Torgefahr
zu entwickeln. Der emsige Marvin Kirmse und Mannschaftskapitän Roman
Wissenberg hatten die Chancen für Walsum. Ansonsten bestimmte das
Team aus Cronenberg das Spielgeschehen. Die RESG konnte dem nicht
viel entgegensetzen und wirkte insbesondere im Spielaufbau
unorganisiert. Der 0:4-Pausenrückstand war verdient und wäre ohne
den aufmerksamen Tim Ganser im Tor noch deutlich höher ausgefallen.
A
usgeglichen verlief die 2. Spielhälfte. Die RESG konnte die nun
zahlreichen Chancen durch Thore Kaub, Tom Opgenoorth und Jonas
Andrioff, der unter anderem mit einem Direkten an der Wuppertaler
Torhüterin scheiterte, leider nicht nutzen. 14 Sekunden vor Schluss
gelang schließlich Roman Wissenberg aus dem Gewühl heraus der längst
überfällige Ehrentreffer für Walsum. Ein achtbares Ergebnis nach der
Osterpause, das die Kräfteverhältnisse in der Liga einmal mehr nicht
außer Kraft setzen konnte.
RESG Walsum – IGR Remscheid 1:7 (0:4)
Welches Rezept hatte sich Interimstrainer Andreas Schubert gegen die
starken Remscheider Spitzen ausgedacht? Ein massiver Dreierblock vor
dem Tor und Thore Kaub, der an der Mittellinie lauernd vorne für
Unruhe sorgen sollte, lautete die Antwort auf diese Frage. Das Team
setzte die Maßnahme konsequent und mit viel Engagement um und zwang
die IGR auf Wechsel in der ersten Hälfte völlig zu verzichten.
Hinsichtlich des Ergebnisses ging die Rechnung leider nur bedingt
auf. Bereits in der 1. Minute geriet die RESG in Rückstand und die
individuelle und mannschaftliche Überlegenheit der Remscheider
Spieler führte zu einem 0:4-Rückstand zum Seitenwechsel. Die U9
wehrte sich in der schwülwarmen Glückauf-Halle weiter tapfer und
konnte sich über das zwischenzeitliche 1:6 durch Thore Kaub freuen.
Auffallend auch die hochkonzentrierte Leistung von Marian Schubert,
der sich längst über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus zu
einer festen Größe in der Mannschaft etabliert hat. Letztendlich
musste das Team jedoch die Überlegenheit der IGR anerkennen, gegen
die es auch heute keine Mittel fand.

Defensivarbeit war gefragt
Für die RESG spielten: Tim Ganser (TW), Marian Schubert, Thore Kaub
(1), Tom Opgenoorth, Roman Wissenberg (C) (1), Jonas Andrioff ,
Marvin Kirmse
U14 in bestechender Form
RESG Walsum : IGR Remscheid 2 6:0 (3:0)
RESG Walsum : SC Moskitos Wuppertal 7:1 (6:0)
RESG Walsum : TuS Düsseldorf Nord 1:9 (1:4)
Drei Spiele hatten die Nachwuchsteufel am Sonntag in eigener Halle
zu bestreiten.
Im ersten Spiel gegen die IGR Remscheid war von Anfang an Powerplay
angesagt.
Alles spielte sich fast ausschließlich in der gegnerischen
Spielhälfte ab und Keeper
Leon Brandt konnte entspannt in den Tag starten. Knipser Jan
Dobbratz brachte die
RESG in der ersten Hälfte mit einem lupenreinen Hattrick in Führung.
In der zweiten
Spielhälfte konnten die Walsumer dann das Ergebnis um weitere drei
Treffer durch
Jan Dobbratz und Henry Ellinghorst auf 6:0 hochschrauben. Wesentlich
höher hätte
der Sieg ausfallen können, wären die vergebenen Torchancen auch
allesamt im Netz
des Gegners gelandet.
Auch gegen die Moskitos aus Wuppertal zeigte die Mannschaft eine
glänzende Leistung.
Einmal musste Leon Brandt hier hinter sich greifen, der ansonsten
ein Garant für den
tollen Erfolg der Walsumer am heutigen Spieltag darstellte. In
dieser Partie konnte sich auch Finn Trender, eigentlich noch U 11
Spieler, in die Torjägerliste eintragen.
Zum Schluss stieß die RESG dann auf den schwersten Gegner der Liga,
den TuS Nord.
Die Überlegenheit des Tabellenführers aus Düsseldorf war jedem schon
vor dem Spiel
klar. Bedenkt man jedoch das die Düsseldorfer ihre Gegner in dieser
Saison in der
Regel zweistellig schlagen, zeigt das Ergebnis von 1:9 Toren dass
die Walsumer in
dieser Partie gut gegenhalten konnten.
Trainer Uwe Brandt bestätigte seiner Mannschaft an diesem Spieltag
die beste Leistung in der laufenden Saison.
RESG Walsum: Leon Brandt (TW), Alexander Poluzyn (TW), Felix Röhl,
Anna Maria Kaub, Jan Dobbratz (8), Joel Klatt, Leon Wissenberg,
Henry Ellinghorst (5), Finn Trender (1), Harun Ander. |
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RESG Walsum - ERG Iserlohn 2:3 (0:1)
Duisburg, 7. Mai April 2011 - In einem, über weite Strecken
ausgeglichenen, bis zum Ende hart umkämpften
Play-off-Halbfinal-Auftaktspiel, unterlagen die Roten Teufel am
Samstag in eigener Halle der ERG Iserlohn absolut unnötig und mehr
als unglücklich mit 2:3 Toren. Entschieden wurde das spannende Match
in der zweiten Halbzeit, in der die Gäste einen starken Keeper
Patrick Glowka, das Glück und schwache Schiedsrichter auf Ihrer
Seite hatten, die mit mehreren krassen Fehlentscheidungen die Halle
Beckersloh zum Kochen brachten.
Daniel Kuscha und Rainer Lorz, der erneut ein gutes Spiel im Gehäuse
der Walsumer machte, konnten entgegen ersten Vermutungen doch beide
auflaufen. Nach tollen Paraden in der ersten Spielhälfte, wurde der
RESG-Keeper in der 24. Minute zum ersten Mal bezwungen, als er einen
von Christopher Nusch abgefälschten, eigentlich harmlosen
Pereira-Weitschuss passieren lassen musste. Bis zu diesem Zeitpunkt
hatten die Roten Teufel ein gutes Spiel gemacht und die RESG–Fans
glaubten auch zu Beginn der 2. Halbzeit noch an eine Wende, zumal
Rainer Lorz nach dem 10. RESG-Teamfoul einen Hages–Freistoß parierte
und damit ein Zeichen setzte, das die Kollegen auf dem Feld zu einer
entschlossenen Aufholjagd anspornte.
Die Belohnung lies nicht lange auf sich warten, in der 35.
Spielminute trat Lukas Lemkamp nach dem 10. ERGI-Teamfoul zum
Direkten gegen Nationaltorhüter Patrick Glowka an. Der zog, wie
gewohnt bei solchen Anlässen seine übliche Show ab, gegen den
platzierten Schuss von Lemkamp war er aber machtlos. Die Zuschauer
bejubelten zunächst den verdienten Ausgleich, aber als Schiri
Dahlbock den korrekten Treffer aberkennt und den Freistoß
wiederholen lässt, erbosten sich die empörten Walsumer Spieler und
Zuschauer.
Den zweiten Versuch konnte Glowka dann parieren. Aber ab jetzt war
die Stimmung in der Halle vergiftet und dies übertrug sich scheinbar
auf beide Teams. Es kam Hektik auf, es häuften sich Fouls und
Nickeligkeiten.
In der 37. und 38. Minute zwei blaue Karten nacheinander für die
Iserlohner Nunez und Hages, aber leider konnten Kay Hövelmann und
Phillip Kluge Ihre Penalties nicht zum Ausgleichstreffer nutzen, der
dann aber endlich in Überzahlsituation am Ende der 38. Minute durch
Hövelmann gelang und absolut verdient war.

Mit einer 4:3-Situation wurde das Spiel dann endlich fortgesetzt und
Jorge Fonseca nutzte die, durch die allgemeine Hektik bei den
Walsumern aufgekommene Verunsicherung, mit einem schnellen Gegenstoß
zum 2:1-Führungstreffer für Iserlohn.
RESG–Coach Neubauer nahm eine Auszeit, um seine Truppe wieder zur
Besinnung zu bringen. Die Vorentscheidung in der 46. Minute:
RESG-Kapitän Kulossek hatte „Blau“ gesehen und Sergio Pereira trat
zum Strafstoß an. Rainer Lorz konnte zunächst parieren, doch Pereira
kam noch einmal an den Ball und versenkte flach ins Toreck zum 3:1.
Danach gab es wütende Angriffe der Roten Teufel, die nun alles auf
eine Karte setzten und zwei weitere, hochkarätige Torchancen durch
Kutscha (Penalty in der 48.) und Chr. Nusch Direkter nach dem
15. ERGI-Teamfoul in der 50.) ausließen. Kay Hövelmann konnte in den
letzten Sekunden nach RESG- Powerplay und Herausnahme von Torhüter
Lorz noch zum 2:3 verkürzen, aber es reichte nicht mehr.
Die Enttäuschung war nach dem starken Auftritt der Roten Teufel
riesengroß und die RESG-Verantwortlichen schlossen einen offiziellen
Protest gegen die Wertung des Spiels, aufgrund der krassen
Fehlentscheidungen des Schiedsrichter-Trios, am Samstagabend nicht
mehr aus.
Unabhängig davon haben die Walsumer erneut bewiesen, das Sie auch
die „Großen“ packen können und werden sicher am kommenden Wochenende
alles versuchen, um noch einmal zurück zu kommen und ein mögliches,
drittes Spiel zu erzwingen.
RESG: Tripp, Lorz, Lemkamp, Kulossek, Burmann, Kutscha, Chr. Nusch,
Hövelmann (2), Kluge, Alonso - Trainer: Mike Neubauer
ERGI: P. Glowka, Kost, Nunez, Bender, Milewski, S. Glowka, Henke,
Fonseca (1),
Pereira (2), Hages – Trainer: Marc Berenbeck
SR: Thorsten Flössel, Stephan Dahlbock ( Gera ), P. Thissen (
Krefeld )
Teamfouls: RESG 14, ERGI 15, Verwarnungen: RESG: Kulossek
(blau), ERGI: Nunez u. Hages (blau) Zuschauer: ca. 180 |