Sep - Okt 2008

Archiv Rote Teufel 

 

Auch das zweite Saisonspiel verloren - Reserveteufel noch nicht in Form
Duisburg, 21. Oktober 2008 -Der amtierende Regionalligameister aus Walsum kommt immer noch nicht richtig auf Drehzahl. Zwar zeigte man sich im Vergleich zum Düsseldorf-Spiel durchaus verbessert, doch wirklich rund lief es auch in Eindhoven bei Gegner de Lichtstad nicht.
Die Holländer präsentierten ein mit ehemaligen Bundesliga-Cracks gespicktes Team und waren einfach die reifere Mannschaft.
Erik Habraken, van Gemert – der in der letzten Saison noch bei Meister Iserlohn am Schläger war – sowie „Sushi“ (Michel van Gompel) zeigten, dass sie noch nichts verlernt haben und kombinierten nach Belieben.
Walsum bemüht - aber meist einen Schritt langsamer, in den Zweikämpfen nicht so konsequent wie die Niederländer und auch beim letzten Pass ungenauer. Das reichte nur, um die Partie eine Viertelstunde lang ausgeglichen zu gestalten. Als dann bei dem ein oder anderen Akteur auch noch die Kräfte nachließen, nahmen die Holländer Maß. Im 5-Minutentakt schlug es bis zur Pause dreimal hinter Rainer Lorz ein und damit war die Messe auch schon gelesen.
Nach dem Wechsel erhöhte Lichtstad auf 4:0, ehe Walsum der Ehrentreffer gelang. Drei Minuten vor der Schlusssirene markierten die Niederländer den Endstand, der auch in dieser Höhe völlig in Ordnung war.
RESG-Express überrollt Middlesbrough: Achtelfinale nach 12:1 praktisch gebucht
RESG Walsum - RHC Middlesbrough 12:1 (7:1)
Tore
: van Dooren (4); Hövelmann (2); Lemkamp (2), B. Nusch, Kulossek, Burmann, Kluge je (1), Owen Stewart für Middlesbrough

Duisburg, 19. Oktober 2008 -„Das war unsere beste Saisonleistung“ resümierte Trainer Freddy Grijseels nach der Partie und die Art und Weise, wie sein Team die Engländer von der Bahn gefegt hatte, war in der Tat schon beeindruckend. Nicht den Hauch einer Chance hatte man dem Dritten der englischen Premier League gelassen, alle Ansätze des Gegners im Keim erstickt und das Tor zum Achtelfinale mehr als weit aufgestoßen.
Nahezu alles lief rund an einem Abend, den die Akteure aus Middlesbrough wohl nur schlecht verdauen werden.
Sie blickten schon irritiert drein als sie einzeln auf die Bahn gerufen wurden und im Scheinwerferlicht durch Nebelschwaden einliefen und sich dann einem ohrenbetäubenden Lärm des Walsumer Anhangs ausgesetzt sahen. Das Staunen ging weiter als Philipp Kluge nur Sekunden nach dem Anpfiff die Kugel zum ersten Mal versenkte und Keeper Daniel Palmer keine Chance ließ. Es folgte der Galaauftritt des 32-jährigen RESG-Kapitäns Robbie van Dooren, der vor dem Spiel für sein „10-Jähriges“ bei den Walsumern geehrt wurde. Robbie war außer Rand und Band und der mit Abstand beste Akteur auf dem Parkett. Bis zur 6. Minute erzielte er drei Treffer und entschied die Begegnung damit schon vorzeitig. Der 2:1 Gegentreffer nach abgefälschtem Schuss von Owen Stewart sollte nur ein kleiner Schönheitsfehler bleiben.
Es spielte ausschließlich die RESG. Nach Pass von Daniel Kutscha erhöhte Benjamin Nusch auf 5:1 und Andrè Kullossek sowie Björn Burmann besorgten mit ihren Treffern den 7:1-Halbzeitstand.
Nach dem Wechsel ließ man die Engländer dann zunächst etwas besser ins Spiel kommen, doch RESG-Coach Grijseels ließ nicht zu, dass das Spiel statischer wurde. „Weiter, weiter, bewegen, spielen…“ trieb er seine Jungs an und sofort wurde wieder ein Brikett nachgelegt. In der 35. Minute erhöhte Kay Hövelmann auf 8:1 und Lukas Lemkamp legte per Doppelschlag zum 10:1 nach. Robbie traf noch den Pfosten ehe er Kay Hövelmann mustergültig zum 11:1 auflegte.
Abschließend krönte der Kapitän seine Galavorstellung und erzielte aus der Distanz das Endergebnis.
Der zufriedene Trainer:“ Wenn wir uns das jetzt noch nehmen lassen, haben wir da auch nichts zu suchen. Die Engländer waren gar nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Wir waren heute einfach super drauf und haben nichts zugelassen.“
Das Rückspiel am 15. November dürfte damit nur noch eine reine Formsache sein.  Vor dem Spiel wurde neben Kapitän von Dooren auch die B-Jugend des Vereins vom Vorstand geehrt. Zudem überreichten Heinz Kempken und Otto Heddenhausen vom Fördererkreis den Titelträgern eine Anerkennung in Höhe von 250 Euro.
RESG Walsum mit Kantersieg gegen Krefeld - Rumpftruppe war kein echter Prüfstein
RESG Walsum - HSV Krefeld 13:1 (7:1)
Tore: Burmann (5./18./44.); Kluge (15./27./34.); van Dooren (25./25.); B. Nusch (24.); Lukas Lemkamp (24.); C. Nusch (34.) Kutscha (36.); Hövelmann (44.)
Siempelkamp (17.) für Krefeld

Duisburg, 17. Oktober 2008 - Am Ende waren die Seidenstädter auch mit dem 13:1 der Walsumer noch gut bedient. Völlig desolat und nicht wirklich bundesligatauglich präsentierte sich der HSV an diesem Abend am Beckersloh. Erst wurde die ohnehin spät angesetzte Partie noch um eine Viertelstunde nach hinten verlegt, da einige Spieler des HSV in einem Stau auf der A 57 standen und dann brachte man letztlich doch nur 8 Akteure auf die Bahn. Auch hier stand man meist wieder – jetzt allerdings vor dem eigenen Tor, das von den „Roten Teufeln“ fünfzig Minuten lang belagert wurde, anfangs jedoch noch ohne großen Erfolg. Selbst klarste Möglichkeiten wurden bisweilen kläglich vergeben, so dass nach 14 Minuten lediglich eine magere 1:0-Führung auf der Tafel stand. Eine Minute später erhöhte Philipp Kluge auf 2:0 – doch quasi im Gegenzug nutzte Siempelkamp die Walsumer Unkonzentriertheit zum Anschlusstreffer.

Danach erfolgte ein unüberhörbarer Weckruf von RESG-Kapitän van Dooren und fortan lief auch die Torfabrik. Es folgte der kurioseste Treffer des Abends als ein Abpraller nach Schuss von Burmann auf dem Boden aufsetzte und über Helm und Rücken des am Boden liegenden HSV-Keepers Hendricks ins Tor kullerte. Die Nerven des Torwarts lagen jetzt endgültig blank und so nutzte Benjamin Nusch eine zu kurze Abwehr zum 4:1. Lemkamp erhöhte auf Pass von Kluge auf 5:1 und mit einem Doppelschlag besorgte van Dooren den 7:1-Halbzeitstand.
Nach dem Wechsel parierte der nahezu beschäftigungslose Jan Kutscha einen 6-Meter von Krefeld und danach gab es dann wieder Einbahnstraßenrollhockey Richtung Krefeld. Philipp Kluge erzielte das 8:1 und mit einem weiteren Doppelschlag in der 34. Minute gestalteten C. Nusch und erneut Kluge das Ergebnis jetzt zweistellig.
Der HSV präsentierte sich weiterhin nur destruktiv, versuchte die Walsumer Kombinationen durch Fouls zu stören und schlug die Kugel immer wieder unkontrolliert aus der eigenen Abwehr nach vorne und hoffte dabei auf zufällige Kontermöglichkeiten. Überflüssigerweise schwächte sich Krefeld dann noch weiter als Siempelkamp eine Schiedsrichterentscheidung so lange diskutierte, bis er vorzeitig duschen durfte.
Der Vollständigkeit halber trugen sich Daniel Kutscha und Kay Hövelmann danach auch noch in die Torschützenliste ein und Björn Burmann stellte mit seinem dritten Treffer den Endstand her.
Für Trainer Freddy Grijseels gab es hinterher auch nicht viel zu kommentieren:“ Das Ergebnis sagt doch alles. Sicher hätten wir noch mehr Tore machen können – aber unsere Art nach vorne zu spielen, hat mir phasenweise wieder gut gefallen. “
Der erwartete Pflichtsieg ist also eingefahren. Wo die Mannschaft derzeit aber wirklich steht, werden erst die nächsten 14 Tage zeigen. Mit Middlesbrough, Iserlohn und Cronenberg warten jetzt Gegner eines ganz anderen Kalibers auf die RESG.
RESG Walsum will in die nächste Runde
Kapitän van Dooren seit 10 Jahren Walsumer
Duisburg, 15. Oktober 2008 - In den letzten Jahren stand man im Europapokal immer wieder
auf verlorenem Posten. Profiteams aus Portugal oder Spanien wurden direkt in der 1. Runde zugelost und die „Roten Teufel“ bekamen Anschauungsunterricht – an ein Weiterkommen gegen diese schier übermächtigen Gegner war eigentlich nie zu denken. „Teuer verkaufen“ oder „Ergebnis in Grenzen halten“ lauteten die Vorgaben und man durfte trotz teils klarer Niederlagen auch immer erhobenen Hauptes – aber eben sehr schnell - von der europäischen Bühne wieder abtreten.
Das soll jetzt endlich mal wieder anders werden. Mit dem englischen Vertreter aus Middlesbrough sieht man sich in Walsum durchaus auf Augenhöhe. Die Spieler von der Ostküste wurden in der Premier League Dritter und starteten am vergangenen Samstag mit einem 11:10-Sieg gegen den derzeitigen Tabellenführer aus Manchester in die neue Saison.
Der Verein stellte bei der diesjährigen Europameisterschaft nicht weniger als fünf Seniorennationalspieler und ein weiterer Spieler wurde in die Juniorenauswahl berufen.
Die Senioren ließen bei der EM die deutsche Mannschaft hinter sich, besiegten Holland deutlich mit 7:1 und unterlagen im Spiel um Platz 5 denkbar knapp mit 0:1 gegen die starke Schweiz.

Damit dürfte für die „Roten Teufel“ auch klar sein, dass es weder Gründe gibt in Ehrfurcht vor den Engländern zu erstarren, noch sie auf die leichte Schulter zu nehmen.
Für Middlesbrough ist das Spiel am Samstag die wichtigste Begegnung seit zwanzig Jahren – wenn nicht gar der Vereinsgeschichte. So ist es jedenfalls bei den Briten nachzulesen. Man hat sich hart auf Walsum vorbereitet und mit dem Sieg in der Premier League Selbstvertrauen getankt. Kapitän John Jones und sein Vertreter Michael Ableson sind jedenfalls sicher, dass man das Zeug zum Champion hat, wenn man solch engen Spiele wie gegen Manchester für sich entscheidet.

Vor dem Spiel stellt die RESG ihren aktuellen „Deutschen Meister“ vor. Die B-Jugend wird für ihren Erfolg vom Vorstand und Fördererkreis geehrt und zeigt ab 18.00 Uhr im Vorspiel ihr Können gegen die Jugendmannschaft des VRC Valkenswaard. Die beiden Clubs verbindet ohnehin eine enge Freundschaft, denn von dort kam schon der ein oder andere „Legionär“ zur RESG. Am längsten ausgehalten hat es fraglos Kapitän Robbie van Dooren, der in diesem Monat genau 10 Jahre für die Duisburger spielt und den man in Walsum auch nach seiner aktiven Zeit gerne weiter an den Verein binden würde.
Soweit ist es allerdings noch lange nicht – jetzt möchte man
erst einmal gemeinsam in die nächste Runde einziehen. Trainer Freddy Grijseels:“ Wir wissen nicht viel über diesen Gegner – doch ich erwarte schon eine gute Mannschaft. Fünf Nationalspieler sprechen da für sich. Dennoch wollen wir zu Hause mit der Unterstützung der Fans den Grundstein für das Weiterkommen legen. Wenn wir uns so präsentieren, wie in der ersten Halbzeit gegen Remscheid, sollte das auch gelingen. So einen Druck müssen wir mal über die gesamte Spielzeit ausüben.“
Strammes Programm für die „Roten Teufel“
Vor dem Europapokal wartet noch die Pflicht
Duisburg, 13. Oktober 2008 - Vor dem europäischen Auftritt am Samstag, wartet am späten Donnerstagabend noch einen Pflichtübung auf die RESG Walsum. Um 20.30 Uhr empfangen die Duisburger das Tabellenschlusslicht aus Krefeld. Die Seidenstädter haben bisher drei Niederlagen kassiert und sind damit klarer Außenseiter in der Halle Beckersloh – doch Vorsicht ist bei den „Roten Teufeln“ allemal angesagt. Der HSV hat es in der Vergangenheit immer wieder verstanden, den Duisburgern das Leben schwer zu machen und hat auch schon mal beide Punkte hier mitgenommen. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall und so sollte die Mannschaft von Trainer Freddy Grijseels auch diesen Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen.
Die Krefelder stehen üblicherweise sehr kompakt in der Abwehr und lauern auf Konter, gehen zudem mitunter auch sehr rustikal zu Werke. Auf derlei Geplänkel sollten sich die „Roten Teufel“ nicht wieder einlassen, denn nach dem farbenfrohen Spiel gegen Remscheid hat sich der ohnehin knappe Kader weiter reduziert. Andrè Kullossek ist nach seiner blau/roten Karte obligatorisch für ein Spiel gesperrt und darf sich den HSV von der Tribüne aus ansehen. Gleiches gilt für Betreuer Markus Lusina, dessen Kommentar zu einer Schiedsrichterentscheidung im Remscheid-Spiel ebenfalls mit „Rot“ prämiert wurde.
Unnötige Ausfälle durch Karten sollte sich das Team also nicht mehr leisten, denn in den nächsten Wochen warten mit Iserlohn und Cronenberg die Top-Teams der Liga und da sollten bei der RESG schon alle Mann an Bord sein. Hinter dem Einsatz des erkrankten Philipp Kluge steht weiterhin ein Fragezeichen. Auf einem guten Weg ist dagegen wieder Timo Ensink, dem Trainer Grijseels „starke Trainingsleistungen“ attestiert und dessen Rückkehr ins Team bevorstehen könnte.
Jedenfalls ist am Donnerstag von den Walsumer Akteuren eine konzentrierte Leistung gefragt, damit man den Krefelder Block von Beginn an unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen kann.
Der Marschrichtung von Trainer Freddy Grijseels ist nichts mehr hinzuzufügen:“ Ein Sieg ist Pflicht“
Damen-WM in Japan 2008: Deutschland landet am Ende nur auf Platz sieben
Harro Strucksberg weiter Präsident des Weltverbandes
Rote Teufel fahren wichtigen Sieg ein
Starke 1. Halbzeit sichert 3:1-Erfolg gegen Remscheid
RESG Walsum - VfB Remscheid 3:1 (3:0)
Duisburg, 11. Oktober 2008 - Die Spielzeit von nahezu zwei Zeitstunden lässt schon erahnen, dass die Begegnung zwischen Walsum und Remscheid erneut sehr intensiv geführt wurde. Auch wenn die Schiedsrichter mitunter recht kleinlich pfiffen, zeugen acht gelbe, fünf blaue und eine blau/rote Karte doch schon davon, dass es auf der Bahn bisweilen recht hitzig zuging.
Das lag aber auch zum Großteil daran, dass die RESG es versäumte, die Tüte frühzeitig zu schließen und den nie aufsteckenden VfB bis zum Abpfiff im Spiel hielt.
Dabei war die Vorentscheidung bereits nach 13 Minuten gefallen als Kay Hövelmann mit seinem zweiten Treffer schon die 3:0-Führung besorgt hatte.
Nach anfänglich verteiltem Spiel und offenem Schlagabtausch gingen die „Roten Teufel“ in der 6. Minute absolut verdient in Führung. Kay Hövelmann lupfte einen Querpass vor dem Tor mit dem Schläger kurz an und ließ Tormann Wilk dann aus der Luft keine Abwehrchance.
Nur eine Minute später zog Daniel Kutscha aus dem Halbfeld einfach mal ab und die Kugel zappelte erneut im Netz. Während Walsum danach wie aus einem Guss agierte, war Remscheid jetzt völlig von der Rolle. Nichts lief mehr bei den Jungs von Trainer Marcus Franken zusammen und die RESG bestimmte das Geschehen ohne zunächst den Vorsprung weiter ausbauen zu können.
In der 13. Minute setzte sich Hövelmann dann schön durch als Wiegershaus die Schusshand zwar mit der Kelle blockieren wollte, den Abschluss jedoch nicht mehr verhindern konnte.
Mit diesem Vorsprung ging es dann auch in die Pause, aus der Remscheid stark verbessert zurück kam.
Ein Pfostentreffer deutete an, dass der VfB sich längst noch nicht aufgegeben hatte. Als Kapitän Markus Wilk dann in der 29. Minute auch noch mit einem Sechsmeter nach Foul von Daniel Kutscha auf 3:1 verkürzte, sollte es nochmals spannend werden.
Mitte der zweiten Halbzeit hatte Remscheid dann seine stärkste Phase und Keeper Rainer Lorz im Walsumer Kasten hatte mehr zu tun als ihm lieb sein konnte. Der Goalie zeigte sich aber in diesem Spiel mal wieder von seiner Schokoladenseite und ließ mal gar nichts anbrennen – wehrte sogar einen Penalty von Peinke ab.
Seine Vorderleute hingegen ließen zahlreiche Chancen liegen und stellten die Nerven ihres Trainers und der gut 250 Zuschauer auf eine harte Probe.
Letztendlich war jedoch ein hart erkämpfter aber ebenso hoch verdienter Sieg unter Dach und Fach, der Walsum wieder beruhigter in die Zukunft blicken lässt und ein adäquates Geschenk für Trainer Grijseels war.
Freddy war entsprechend zufrieden:“ Mit einem 4:1 oder auch 5:1 hätten wir schneller Ruhe haben können. Ansonsten muss man aber auch bedenken, dass wir viele angeschlagene Spieler haben und sich auch das Fehlen von Philipp Kluge und die rote Karte von Andrè Kullossek bemerkbar gemacht haben.“
Nun wartet eine „englische Woche“ auf die RESG. Am Donnerstag stellt sich der HSV Krefeld am Beckersloh vor und am Samstag ist Europapokal-Time gegen Middlesbrough.
Schwere Hürde wartet auf die „Roten Teufel“ - Spiel am Samstag erst einmal richtungsweisend
Duisburg, 7. Oktober 2008 - Mit dem VfB Remscheid gastiert am Samstag um 15.30 Uhr ein happiger Brocken in der Halle Beckersloh, den es erst einmal aus dem Weg zu räumen gilt. Zwar bescherte die RESG den Bergischen in der vergangenen Saison im Play-off-Viertelfinale und auch im Pokalhalbfinale jeweils das „Aus“ – doch gerade das macht die Aufgabe am Wochenende gewiss nicht einfacher. Der VfB will sich sicher rehabilitieren und den Teufeln einen ganz heißen Tanz liefern. Ohnehin standen die Begegnungen in den letzten Jahren häufig auf des Messers Schneide und den Ausschlag gab nicht zuletzt die jeweilige Tagesform.
Beide Teams sind durchwachsen in die noch junge Saison gestartet und rangieren mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage im Verfolgerfeld des Spitzenduos aus Iserlohn und Cronenberg. Während dabei die Walsumer Niederlage in Düsseldorf keineswegs eingeplant war, überraschte Remscheid zunächst mit einer 3:1-Führung in Cronenberg, ehe man sich am Ende dann doch noch knapp mit 3:4 dem Favoriten beugen musste.
Somit ist also volle Leistung der Walsumer gefragt, wenn man Wilk, Peinke, Wiegershaus & Co. in den Griff bekommen und die Punkte behalten will. Ohnehin ist der Ausgang der Partie für beide Teams auch richtungsweisend für die nächsten Wochen. Während der Sieger weiter Kontakt zur Spitze hält, darf sich der Verlierer zunächst einmal in den Niederungen der Tabelle tummeln. Somit ist die Vorgabe von Trainer Freddy Grijseels auch ganz klar:“ Zwei Punkte, denn wir wollen weiter oben mitspielen.“
Mit einem Erfolg könnte die Mannschaft ihrem Coach, der tags zuvor seinen 50. Geburtstag feiert, sicher auch ein schönes Geschenk machen und stimmungsmäßig für die anschließende Party vorbauen.
Auf welche Spieler Grijseels am Samstag zurückgreifen kann, steht noch nicht ganz fest. Keeper Jan Kutscha kam mit einer Muskelverletzung von der Junioreneuropameisterschaft zurück und Philipp Kluge, der Remscheid in den letzten Spielen nahezu alleine bezwang, plagt sich mit einer Virusinfektion herum, die möglicherweise sogar eine mehrwöchige Pause erfordert.
Endgültige Klarheit wird es allerdings erst im Laufe der Woche geben.
Rote Teufel fahren auswärts ersten Sieg ein - RESG macht vor der Pause schon alles klar
RSpvgg Herten - RESG Walsum 4:7 (2:5)

Duisburg, 26. September 2008 - Von Beginn an ließ der Bundesligist aus Walsum am Freitagabend in Herten keinen Zweifel aufkommen, wer die Bahn als Sieger verlassen sollte. Die Startformation mit van Dooren, Kullossek, Hövelmann und Kluge legte teuflisch los und setzte Keeper Tripp im Hertener Gehäuse mächtig unter Druck. Ehe sich die Rollsport-Spielvereinigung überhaupt auf den Gegner einstellen konnte, zappelte die Kugel bereits im Netz. In der zweiten Minute hatte Philipp Kluge die Latte anvisiert und der nachrückende Kay Hövelmann versenkte den Abpraller zur Führung. Kapitän van Dooren erhöhte in der 7. Minute mit einem verdeckten Schuss aus der Distanz auf 0:2 und Sekunden später traf Kluge erneut nur Eisen. Walsum schien die Hertener förmlich überrennen zu wollen, die den Spielfluss der RESG zunächst nur durch körperbetontes Spiel unterbrechen konnten. Einen daraus resultierenden Freistoß führte Andrè Kullossek blitzschnell und clever aus, passte auf den freistehenden Kay Hövelmann, der in der 9. Minute mit dem 0:3 schon die frühe Vorentscheidung besorgte.
Angesichts der deutlichen Überlegenheit spielte man ab sofort hinten vergleichsweise offen und kassierte prompt in der 12. Minute den Anschlusstreffer durch Alexander Rupsch. Vier Minuten später stellte Daniel Kutscha nach toller Vorarbeit von Robbie van Dooren den alten Abstand wieder her. Philipp Kluge traf in der 18. Minute zum dritten Mal das Gebälk, bevor er endlich zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff einen schnellen Konter zum 1:5 abschloss.

Auch der zweite Treffer der Hertener kurz vor dem Seitenwechsel konnte der Stimmung im großen Walsumer Fanblock keinen Abbruch tun.
Die zweite Halbzeit war gerade drei Minuten alt, als Björn Burmann auf erneut hervorragende Vorarbeit seines Kapitäns das 2:6 erzielte. Robbie van Dooren glänzte ohnehin nicht nur als Vorbereiter und Schütze sondern dirigierte sein Team auch mal wieder lautstark auf dem Feld.
Immer wieder setzten er und der erneut toll aufgelegte Andrè Kullossek ihre Mitspieler in Szene, kämpften und waren immer anspielbereit.
Ohnehin zeigten alle zum Düsseldorf-Spiel eine völlig andere Einstellung und die Formkurve geht bei den meisten auch wieder deutlich nach oben. Allerdings war die Chancenverwertung einmal mehr zum Haare raufen. Zwar zeigte Carsten Tripp auch oftmals seine immer noch vorhandene Klasse – dennoch ging es schon nicht mehr auf die sprichwörtliche Kuhhaut, was die RESG vor dem Kasten versiebte. Dabei wurde insbesondere das Kurzpassspiel vor dem Tor übertrieben, worauf Tripp sich in der zweiten Halbzeit total eingestellt hatte und was er entsprechend vereitelte.
So musste letztlich eine Einzelaktion von Daniel Kutscha für das 2:7 sorgen. Beide Seiten ließen dann noch je einen Sechsmeter aus, bevor Herten die im Gefühl des sicheren Sieges aufkommenden Unaufmerksamkeiten der RESG noch mit zwei Treffern bestrafte. Bemerkenswert in der zweiten Hälfte noch der Blackout der Schiedsrichter, die -zur Verwunderung aller - Kay Hövelmann mit „gelb-blau“ auf die Strafbank schickten obwohl der zuvor noch nicht verwarnt worden war. Brillen könnten hier gegebenenfalls helfen. . . .
Unter dem Strich ein verdienter Sieg, der allemal hätte zweistellig ausfallen müssen. Trainer Freddy Grijseels war dennoch zufrieden:“ Das war in Ordnung. Die Jungs haben gut gespielt. Alle haben gekämpft und sind viel gelaufen. Klar, dass die Konzentration nachlässt, wenn Du schnell mit 5:1 in Führung liegst.“

Tore: Kay Hövelmann (2); Daniel Kutscha (2); Robbie van Dooren, Philipp Kluge, Björn Burmann je (1).

RESG Walsum muss schon am Freitagabend aufs Parkett
Gegner RSpvgg Herten ist in der Liga angekommen
Duisburg, 25. September 2008 - Üblicherweise spielt die Bundesliga am Samstag, doch aus organisatorischen Gründen sieht das in Herten etwas anders aus. Daher muss die RESG Walsum in dieser Woche bereits schon am Freitagabend zur Rollsport-Spielvereinigung reisen und dort um 19.30 Uhr in der Feige-Halle um Punkte kämpfen.
Dabei ist für die „Roten Teufel“ ein Sieg Pflicht, will man im Kampf um die vorderen Plätze nach der Auftaktpleite in Düsseldorf nicht schon frühzeitig aussichtslos ins Hintertreffen geraten.
Bei der Leistungsdichte der Teams hinter den Spitzenmannschaften aus Iserlohn und Cronenberg haben Patzer wie gegen den TuS Nord unmittelbare Auswirkungen auf die spätere Vergabe der Play-off-Plätze und sind nur schwer wieder auszumerzen.
Aus diesem Grunde gilt es am Freitag auch, die Hertener keinesfalls zu unterschätzen, denn die Mannschaft von Trainer Klein scheint inzwischen endgültig in der Liga angekommen zu sein. Das kompakt stehende Team war ohnehin immer schwer zu spielen, hat sich durch die Rückkehr des ehemaligen Nationalkeepers Carsten Tripp aus Iserlohn aber gerade in der Defensive noch hochkarätig verstärkt. Die Auswirkungen wurden in den ersten Begegnungen auch unmittelbar spürbar – denn es gelang erstmals ein Sieg gegen den Dauerrivalen um den letzten Play-off-Platz aus Krefeld und auch beim 3:8 gegen den amtierenden Meister aus Iserlohn zog man sich mehr als achtbar aus der Affäre.
Mit den gefährlichen Konterstürmern, Alexander Rupsch und Christopher Piorunek hatte die RESG ohnehin so ihre Schwierigkeiten und beide haben in den ersten Begegnungen immerhin schon wieder sechs Tore erzielt.
Konzentration von Anfang an ist also am Freitag angesagt und dann sollte auch der erste Sieg eingefahren werden. Die Mannschaft von Freddy Grijseels hat sich nach der Leistung von Düsseldorf jedenfalls einiges vorgenommen. Bleibt abzuwarten, ob nach der mehrwöchigen Spielpause jetzt auch auf der Bahn der Knoten platzt und endlich der Rhythmus der vergangenen Saison gefunden wird.
B-Jugend der RESG Walsum ist Deutscher Meister
Titelkämpfe in Springe waren Spannung pur
Duisburg, 21. September 2008 - Das war nichts für schwache Nerven. Die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft der B-Jugend (U14) war bis zur letzten Sirene spannend und hart umkämpft. Am Ende aber konnten die kleinen Nachwuchscracks der Roten Teufel und ihre Fans jubelnd die Arme hochreißen. Es war geschafft – Pokal und Goldmedaillen gehen nach Duisburg. Der Erfolg war hoch verdient, wenn auch zuletzt noch die Schützenhilfe des RHC Recklinghausen benötigt wurde.
Das Turnier begann mit einem Paukenschlag. Im Eröffnungsspiel besiegten die Walsumer den NRW-Meister und haushohen Favoriten RHC Recklinghausen souverän und eindrucksvoll mit 6:0 (2:0).
Jetzt schien alles möglich doch nur eine Stunde später kam die erste Ernüchterung. Nach verteiltem Spiel und gerechtem 1:1 zur Pause, geriet die RESG nach dem Wechsel durch eine überharte 6-Meter-Entscheidung nach angeschossenem „Fuß“ gegen den HSV Krefeld in Rückstand. Minutenlang war die Truppe von Trainer Christopher Nusch verunsichert und lag plötzlich mit 1:4 hinten. Die anschließende Aufholjagd zum 3:4 konnte die Niederlage jedoch nicht mehr verhindern.
Am Ende des ersten Tages führte der HSV Krefeld die Tabelle mit 4:0 Punkten vor Walsum, Bison Calenberg und dem RHC Recklinghausen (jeweils 2:2) an.
Am Sonntag legte Walsum dann mit dem 4:2 über Gastgeber Bison Calenberg und dem insgesamt höchsten Turniersieg mit 10:0 über den VfB Remscheid zwei Siege vor. 6:2 Punkte und das überragende Torverhältnis von 23:6 standen damit für die „Roten Teufel“ auf dem Zettel und man musste jetzt auf Ausrutscher des HSV Krefeld warten und die Seidenstädter wurden nervös. Eine 2:0-Pausenführung gegen Calenberg wurde noch aus den Händen gegeben (4:4) und damit der erste Minuspunkt eingefahren. Die letzte Turnierbegegnung lautete dann Krefeld gegen Recklinghausen. Walsum hatte die Silbermedaille bereits sicher – der totale Triumph war aber nur noch durch einen Sieg des RHC Recklinghausen möglich. Klar also, wen die RESG-Spieler jetzt anfeuerten. Recklinghausen gab alles, da man sich durch einen Erfolg ebenfalls noch von Bronze auf Silber vorarbeiten konnte. Zur Halbzeit führte der RHC dann auch mit 3:1 – doch es sollte bis zum Schluss ganz spannend bleiben. Beim Stande von 4:2 für Recklinghausen wurden die letzten 10 Sekunden laut mitgezählt – und dann kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Spieler, Trainer, Betreuer, Eltern und Fans lagen sich in den Armen und feierten ausgelassen den verdienten Titelgewinn. Ein toller Erfolg, der viele Väter hat. Denn nicht nur Neu-Trainer Christopher Nusch und Betreuer Harald Quabeck haben gut mit dem Team gearbeitet sondern bis zu seinem Wechsel nach Düsseldorf hatte „Alfredo“ Meier die U14 trainiert und damit ebenfalls erheblichen Anteil an dem Titelgewinn.

Für Walsum spielten und trafen: Luca und Leon Brandt (TW); Christopher Berg (9 Tore); Sebastian Haas (6); Fabian Schmidt (3); Max Kluge (3); Daniel Quabeck (2); Yannik Lukassen; Pascal Bruns; Lisa Dobbratz; Franz Langhoff.

Trainer Nusch und Betreuer Quabeck sowie den ausgelassenen Siegern
RESG II startet mit Niederlage in die Saison - schwache Leistung zum Auftakt
 TuS Düsseldorf-Nord - RESG Walsum 4:2 (0:1)
Duisburg, 22. September 2008 - Die Landeshauptstadt scheint derzeit kein gutes Pflaster für die RESG Walsum zu sein. Nachdem dort schon die Bundesligamannschaft ihren Saisonauftakt verpatzt hatte, scheiterte jetzt auch die Reserve der „Roten Teufel“.
Die Mannschaft von Trainer Markus Lusina fand nie zu ihrem Rhythmus und offenbarte noch erhebliche Defizite im läuferischen und technischen Bereich. Da wartet noch viel Arbeit, will man den Regionalliga-Titel erfolgreich verteidigen.
Zwar ging man in der zweiten Minute durch Timo Ensink früh in Führung und rettete diesen Vorsprung auch schmeichelhaft in die Pause, doch in der zweiten Halbzeit brachen alle Dämme. Selbst das 2:0 durch Stefan Jostmeier konnte das Walsumer Spiel nicht beruhigen und die Ordnung in der Abwehr konnte einfach nicht hergestellt werden. In schöner Regelmäßigkeit netzte Düsseldorf ein und siegte am Ende verdient mit 4:2, wobei Keeper Rainer Lorz noch das völlige Debakel für sein Team verhinderte.
Endrunde um die Deutsche Meisterschaft in Niedersachsen
B-Jugend der RESG Walsum möchte auf das Treppchen
Duisburg, 15. September 2008 - Am kommenden Wochenende messen sich die fünf besten deutschen Rollhockeyteams der Jahrgänge 1995 – 1999, um im niedersächsischen Springe den Deutschen Meister zu ermitteln. Mit dabei sind dann auch die Schützlinge des Trainergespanns Freddy Grijseels/Christopher Nusch.
Jeweils zwei Spiele von je 2 x 15 Minuten stehen dabei am Samstag und Sonntag auf dem Programm.
Los geht es für die „Roten Teufel“ am 21.9. um 15.00 Uhr mit dem Topfavoriten und NRW-Meister RHC Recklinghausen - danach um 16.30 Uhr gegen den HSV Krefeld, gegen den es in der Meisterschaft einen Sieg aber auch eine Niederlage gab.
Am Sonntag trifft man um 10.00 Uhr auf den Gastgeber SC Bison Calenberg und abschließend um 12.15 Uhr auf den VfB Remscheid.
In der NRW-Runde lagen Remscheid, Walsum und Krefeld dicht hinter dem Meister aus Recklinghausen und an einem guten Tag kann jeder jeden schlagen.
Spannung dürfte damit am Wochenende garantiert sein.
4:6-Niederlage zum Auftakt in Düsseldorf
Duisburg, 6. September 2008 - "Bis auf Kay Hövelmann und Andre Kulossek hatte heute keiner Normalform", resümierte RESG-Pessesprecher Hubert Ensink nach der 4:6 (1:3)-Auftaktniederlage beim TuS Düsseldorf Nord. Gerechterweise müssen aber die sechs "Eisentreffer" der RESG erwähnt werden.
Dabei hatte es gut begonnen für die Roten Teufel. Andre Kulossek hatte die Walsumer in der dritten Minute in Führung geschossen. Bis zur Pause drehten aber Mateus Luther, Stein und Brügmann den Spieß zur 3:1-Halbzeitführung des TuS Nord um.  Ein Bauerntrick überraschte Rainer Lorz im RESG-Gehäuse beim 1:1-Ausgleich, ein Konter durch Julian Brügmann saß zur ersten Führung der Hausherren und Stephan Stein erhöhte noch auf 3:1.
Nach dem Wechsel riss sich das Team zunächst gut zusammen und kam durch Kay Hövelmann und  Philipp kluge (Alleingang) noch zum 3:3-Ausgleich. Dann aber griff Rainer Lorz schlicht daneben und es hieß 3:4. Die Nordler erhöhten auf 6:3, ehe Daniel Kutscha den 4:6-Endstand herstellte.

Tore:
0:1 (3.) Kulossek
1:1 (13.) Lutter
2:1 (15.) Brügmann
3:1 (20.) Stein
3:2 (26.) Hövelmann
3:3, (28.) Kluge
4:3 (31.)
5:3 (37.) Stein
6:3 (41.) Pasczia
6:4 (49.) Kutscha 

Pokal wurde ausgelost
Am Rande der Begegnung in Düsseldorf wurde die erste Pokalrunde ausgelost. Die Walsumer Teams erhielten dabei lösbare Aufgaben: RESG I muss beim HSV Krefeld antreten und RESG II bekommt es mit Zweitligist Böhlitz-Ehrenberg zu tun. haje

Gelungene Saisoneröffnung bei der RESG Walsum
Rote Teufel besiegen Meister mit 5:4
Duisburg, 5. September 2008 - Die gesamte Rollhockeyabteilung brachte die RESG Walsum am Donnerstagabend an den Start. Bei der Vielzahl der Akteure konnte der Beginn von 19.00 Uhr zwar nicht ganz eingehalten werden – aber dann ging es umso vehementer los: „planprojekt“ hatte mal wieder eine exzellente Atmosphäre und tolle Rahmenbedingungen inszeniert, bevor die Cheerleader mit ihrer schönen Darbietung den Auftakt gestalteten. Danach liefen sie dann der Reihe nach in gleißendem Scheinwerferlicht und durch Nebelschwaden aufs Parkett – begleitet von Bildern auf einer Großleinwand.
Begleitet wurden auch die Bambini von ihrer Lauftrainerin Doris Hövelmann, damit alle „unfallfrei“ auf die Bahn kamen. Es folgten C-, B- und A-Jugend, Junioren, Regionalligateam und schließlich die Bundesligamannschaft. Letztendlich bot sich dem Zuschauer schon ein beeindruckendes Bild, als sich die „Rollhockeygroßfamilie“ RESG mit ihren Cheerleadern in ihrer Gesamtheit den Fotografen stellte. Den Worten von Abteilungsleiter Hans-Peter Stier „um den Rollhockeynachwuchs in Walsum muss man sich keine Sorgen machen“ war spätestens jetzt nichts mehr hinzuzufügen.
Dementsprechend groß war dann auch der Beifall der zahlreich erschienenen Zuschauer und des lautstarken Fanclubs „Ultras“. Das Engagement dieser jungen Leute und die besondere Bedeutung von Rollhockey für die Stadt ist natürlich auch „in Duisburg“ bekannt und so ließ es sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland trotz anderer wichtiger Termine nicht nehmen, zumindest kurz in der Halle Beckersloh zu erscheinen und dem Fanclub eine große „Walsum-Fahne“ zu überreichen. Tolle Geste des Stadtoberhauptes.
Es wartete aber noch eine weitere Überraschung auf die Rollhockeyabteilung. Sponsor Reinhold Luerweg hatte anlässlich der Fußballeuropameisterschaft auf dem „planprojekt“- Betriebsgelände ein „public viewing“ veranstaltet. Den Erlös aus dieser Veranstaltung – aufgestockt durch einen Beitrag des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) – hatte man in Hockeyausrüstung gesteckt, die jetzt durch Luerweg und den Kreisverbandsvorsitzenden des BVMW, Weinkath, der Regionalligamannschaft für ihren Titelgewinn der vergangenen Saison überreicht wurde.

Danach kam es dann zum Eröffnungsspiel zwischen der RESG und dem amtierenden Meister aus Iserlohn, der erfreulicherweise in Bestbesetzung angetreten war. Es kam ein munteres Spielchen (2x 30 Minuten bei durchlaufender Zeit) zustande, bei dem auf beiden Seiten aber auch noch nicht alles klappte. Walsum wirkte eingespielter und konditionell schon bärenstark aber die gewohnte Spritzigkeit fehlte noch.
Iserlohn präsentierte sicherlich die besseren Einzelspieler – die Neuzugänge sind zwangsläufig aber noch nicht voll integriert und an der Feinabstimmung muss Coach Strugalla sicher noch arbeiten. Es dürfte aber feststehen, dass es bei dieser Truppe bald „passen“ und der Weg zu den nationalen Titeln nur über die ERGI führen wird. Dafür bürgen Namen wie Nunez aber auch die Neuzugänge Patrick Glowka (Tor) und Felix Bender, die allesamt ihr Können in der Begegnung aufblitzen ließen.
Gleichwohl hielt die RESG gut mit, konnte die 2:0-Führung des Meisters aber nicht verhindern. Der Rückstand hätte auch höher ausfallen können – doch der glänzend aufgelegte Rainer Lorz im Kasten parierte sogar einen Sechsmeter von Bender (25.)
Robbie van Dooren verkürzte vor der Pause auf 1:2 und nach dem Wechsel egalisierte Andrè Kullossek. Doch das sollte noch nicht alles gewesen sein. Christopher Nusch besorgte die Führung, die Kay Hövelmann per Penalty noch auf 4:2 ausweitete. Ein kleiner Zwischenspurt von Iserlohn machte die Begegnung dann wieder völlig offen und zwei Minuten vor dem Ende stand es 4:4. Mit der Schlusssirene schaffte Philipp Kluge doch noch den umjubelten Siegtreffer.
Eine gelungene Premiere, bei dem das Ergebnis letztlich zweitrangig war und aus dem man noch nichts für die Zukunft ableiten kann. Beide Trainer wechselten durch und experimentierten ein wenig. Während der Saison werden die Karten neu gemischt – am Samstag gegen Düsseldorf, da gilt es für die RESG.

 
Auftaktspiel in Düsseldorf:  RESG Walsum rollt in die neue Bundesligasaison
Duisburg, 4. September 2008 - Es geht wieder los. Zum Beginn der neuen Spielzeit müssen die „Roten Teufel“ sofort schon reisen und es wartet mit dem TuS Düsseldorf-Nord direkt ein kampfstarker und unbequemer Gegner.
Zwar konnte man die Landeshauptstädter in der vergangenen Saison zweimal besiegen (6:3; 9:3) – doch das ist Schnee von gestern. In Düsseldorf hat sich einiges bewegt und man darf sicher eine spielstärkere Mannschaft als zuletzt erwarten.
Neuer Mann an der Bande ist ausgerechnet ein alter Bekannter aus Walsum: Hans-Werner „Alfredo“ Meier will es noch einmal wissen. Beruflich seit geraumer Zeit im Ruhestand, hatte der im positiven Sinn „Rollhockeyverrückte“ wieder Zeit und große Lust, auch in der Bundesliga erneut an der Bande zu stehen.  So sagte er spontan beim TuS zu, als man dort einen Nachfolger für den glücklosen Portugiesen Gonsalves suchte. Durch ein persönliches Gespräch konnte Meier auch Markus Frett zu einem Comeback bewegen und den Düsseldorfern damit das Herzstück und einen der gefährlichsten Torschützen der Bundesliga zurückgeben.

Nach harter Vorbereitungszeit zeichneten sich an der Eckerner Straße dann auch die ersten Erfolge ab. Bei einem gut besetzten Turnier in der Schweiz belegte man Platz zwei und in einem Testspiel gegen den amtierenden Meister aus Iserlohn erreichte man immerhin ein beachtenswertes 4:4-Unentschieden. Die RESG Walsum ist somit gut beraten, wenn sie den Gegner nicht auf die leichte Schulter nimmt sondern von Beginn an hoch konzentriert zu Werke geht.
Die Vorbereitung in Walsum lief lange Zeit ähnlich gut wie im Vorjahr – doch dann kam es knüppeldick: nahezu der gesamte Kader ist mittlerweile angeschlagen und beim Turnier in Wimmis war man am Ende nicht mehr spielfähig – musste durch Spieler anderer Teams ergänzen. Folglich blieb auch nur der letzte Platz bei sieben teilnehmenden Mannschaften – erfolgreiche Vorbereitung geht anders…

Gleichwohl setzen die „Roten Teufel“ alles daran, am Samstag zehn Spieler auf die Bahn zu bringen und einen guten Saisonstart zu schaffen. Definitiv ausfallen wird Timo Ensink, hinter dem Einsatz von Benjamin Nusch und Kay Hövelmann, der im Wimmis den besten Eindruck hinterließ, steht ein großes Fragezeichen. Daniel Kutscha geht davon aus, dass die Therapeuten seinen eingeklemmten Nerv bis Samstag wieder freigelegt haben und Christopher Nusch, Lukas Lemkamp und Philipp Kluge beißen sicher auch auf die Zähne.
Trainer Freddy Grijseels bleibt optimistisch und möchte beide Punkte aus Düsseldorf mitnehmen:“ Wir wollen einen Auswärtssieg. Ist doch klar, dass man gerade zum Auftakt einen Erfolg will.“
Auch die Spieler sind wild entschlossen. Andrè Kullossek:“ Wir werden alles geben, um dieses Spiel zu gewinnen.“ Anstoß in Düsseldorf ist am Samstag um 16.00 Uhr. Wer noch eine Dauerkarte bei der RESG erwerben möchte, kann dass online unter www.resg-walsum.de tun.

C-Jugend der RESG Walsum fährt zur Endrunde - Deutsche Meisterschaft in Remscheid
Am kommenden Wochenende findet in Remscheid die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft der C-Jugend (U 11) statt. Qualifiziert ist auch der Nachwuchs der „Roten Teufel“, der allerdings nicht zu den Topfavoriten zählt sondern mehr auf den einen oder anderen Überraschungserfolg hofft. Die jüngsten „Teufelchen“ stehen ganz am Anfang ihrer Karriere und die Qualifikation zur Endrunde bedeutet schon einen großen Erfolg. Die Teilnahme wird überwiegend dazu beitragen, dass man Erfahrungen sammeln und Meisterschaftsatmosphäre genießen kann. Gleichwohl werden die Walsumer natürlich viel Ehrgeiz entwickeln, um den Top-Teams vielleicht doch ein Bein zu stellen und sich selbst möglichst weit vorne zu platzieren.
Los geht es am Samstag um 09:30 Uhr direkt im Eröffnungsspiel gegen Gastgeber und Titelfavorit Remscheid. Um 12:00 Uhr wartet der RSC Cronenberg und gegen 14:25 Uhr müssen die „Roten Teufel“ gegen den Hessenvertreter aus Darmstadt ran.
Der erste Turniertag endet für Walsum um 15:45 Uhr mit der Begegnung gegen den ERV Chemnitz. Am Sonntag geht es um 11:00 Uhr dann gegen die Moskitos aus Wuppertal weiter und abschließend trifft man auf die Landeshauptstädter aus Düsseldorf.
 Saisoneröffnung bei der RESG Walsum - ERG Iserlohn kommt zur Generalprobe
Duisburg, 1. September 2008 - Einen echten Leckerbissen präsentiert Bundesligist RESG Walsum seinen Fans zur Saisoneröffnung am Donnerstag, 4.9.2008 ab 19.00 Uhr in der Halle Beckersloh. Nach der Vorstellung von 1. und 2. Mannschaft sowie der Jugend, rollt der amtierende Meister aus Iserlohn aufs Parkett. Die Sauerländer haben auf dem Transfermarkt erneut gewaltig zugeschlagen und dürften mit Nationalkeeper Patrick Glowka (vorher Herringen), Nationalspieler Felix Bender (RSC Darmstadt) sowie dem Portugiesen Jorge Fonseca trotz der Abgänge von Boogers, van Gerven, Teelen, Dove & Co. noch wesentlich stärker sein als in der vergangenen Saison. Auch der RSC Cronenberg hat mit der Verpflichtung von Lowie Boogers und angeblich auch einem Spanier den temporären Abgang von Mark Wochnik zumindest einigermaßen ausgeglichen. Beim VfB Remscheid ist der Italiener Enzo Lain (zuletzt RSV Weil) groß im Gespräch und für den TuS Nord greift auf Initiative vom neu verpflichteten Trainer Hans-Werner Meier auch Markus Frett wieder zum Schläger.

Timo bleibt Pechvogel des Teams

In Walsum kann und will man das „Wettrüsten“ à la Cronenberg und Iserlohn nicht mitmachen, sondern setzt weiter konsequent auf den Weg der eigenen Jugend, die in der letzten Spielzeit schon einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen ließ.
Pokalfinale und Play-off-Halbfinale erreicht – eine Entwicklung, die weiter für die Zukunft hoffen lässt, zumal einige Spieler einen enormen Schritt nach vorne gemacht haben.
Einen Rückschlag nach dem anderen muss hingegen Timo Ensink wegstecken, dem das Pech nicht von der Seite weichen will: Erst warfen ihn die lädierten Zähne dann im letzten Jahr ein Armbruch weit zurück. Jetzt, mitten in der Vorbereitung musste er sich einem kleinen aber schmerzhaften Eingriff an einer empfindlichen Stelle unterziehen und gerade als die Ärzte wieder „grünes Licht“ gegeben hatten, zog er sich beim ersten Training vermutlich einen Bänderriss am Fuß zu – weitere Untersuchungen erfolgen im Laufe dieser Woche.
Der ohnehin knappe Kader war damit bereits vor der Saison schon wieder dezimiert und beim unglücklichen Turnierverlauf in Wimmis (Schweiz) kamen weitere Verletzungen hinzu. Kapselverletzungen bei Benjamin Nusch und Kay Hövelmann, Rückenprobleme bei Daniel und Jan Kutscha sowie Oberschenkel-, Hüft- und Leistenprobleme bei Christopher Nusch, Lukas Lemkamp und Philipp Kluge. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft sich bis zum Saisonbeginn gegen Düsseldorf noch erholt und mit der bewährten Unterstützung des Fanclubs erfolgreich in die neue Spielzeit starten kann.  Der Eintritt am Donnerstag ist frei.

Vier Punkte am letzten Spieltag der NRW-Runde - B-Jugend jetzt bereits in Meisterschaftsform
Am letzten Spieltag der NRW-Meisterschaften präsentierte sich die B-Jugend der RESG in bestechender Form. Verlor man vor 14 Tagen gegen den starken HSV Krefeld noch mit 2:6, ließ man den Seidenstädtern am Sonntag in Mönchengladbach keine reelle Chance.
Bereits in der 1. Spielminute gelang die Führung und so bekam man schnell Sicherheit und zusätzliche Motivation. Aus einer sicheren Abwehr heraus fuhr man schnelle Konter und siegte am Ende deutlich mit 5:1.
Auch der SC Bison Calenberg wurde klar beherrscht. Bereits zur Pause war die Begegnung mit 4:1 entschieden. Die „Roten Teufel“ übten mächtig Druck aus und ließen in der Abwehr nur wenige Möglichkeiten zu. Den Rest besorgte ein bärenstarker Luca Brandt im Tor. Am Ende stand ein ungefährdeter 4:2-Sieg fest, mit dem die RESG ihren Platz in der Spitzengruppe festigte. Die gezeigten Leistungen lassen für die am 20./21.9. in Springe stattfindende Deutsche Meisterschaft Hoffnung aufkeimen. Wenn die „Roten Teufel“ diese Form konservieren können, führt der Weg zum Titel nur über Walsum.
Es spielten: Luca Brandt (TW); Christopher Berg (2 Tore); Sebastian Haas (5); Max Kluge (1); Fabian Schmidt (1); Daniel Quabeck; Pascal Bruns; Lisa Dobbratz; Yannik Lukassen.