März - April 2009

Archiv Rote Teufel 

 

RESG-Reserve verkaufte sich gut gegen den Meister
RESG I: Da hatte nicht viel gefehlt beim 3:4-Pokalaus gegen SK Germania Herringen
RESG-Teams verabschieden sich anständig
DRIV-Pokal: RESG Walsum II -  ERG Iserlohn 3:8 (1:4) 

Duisburg, 28. März 2009 - So richtig gut verkaufte sich die Walsumer Reserve gegen den amtierenden Meister und Bundesligisten ERG Iserlohn. Die RESG stand sehr eng und wusste auch die sich bietenden Chancen zu nutzen.
Tore:
Für die FRESG erzielte Markus Lusina (13. per Sechser, 27. und 49. Minute) alle drei Tore. Die ERGI-Treffer verteilten sich auf  Fonseca (3.), Milewski (2), Pereira, Nunez und Fischer.

DRIV-Pokal: RESG Walsum I - SK Germania Herringen 3:4 (2:3)  

Es war nicht nur vom Ergebnis her ganz knapp, auch im Spiel gab es keinen allzu großen Unterschied. Die Kugel lief beim Gast eben nur einen Tick besser, was letztendlich reichte.

Trotz der beiden Niederlagen hatte es das Pokalwochenende in der Halle Beckersloh in sich. Zunächst ärgerte der Walsumer Regionalligavertreter den amtierenden Deutschen Meister aus Iserlohn gehörig. Die Weltauswahl aus dem Sauerland brach sich gegen den massiven Abwehrblock der Duisburger den Finger in der Nase ab und sah sich zudem rotzfrech vorgetragenen Kontern der RESG gegenüber. Gleichwohl ging die ERGI durch Sergio Pereira und Jorge Fonseca bis zur 12. Minute mit 3:0 in Führung, vergab zudem einen Sechsmeter und Felix Bender scheiterte am Pfosten.
Besser machte es dann Spielertrainer Markus Lusina, der einen Sechsmeter gegen Nationalkeeper Glowka sicher verwandelte und damit auf 1:3 verkürzte. Walsum spielte weiter lustig mit und zwischen der 15. und 17. Minute musste Glowka gleich viermal sein ganzes Können aufbieten, um weitere Tore der RESG zu verhindern. Der Pausenstand von 1:4 mutete schon nahezu sensationell an und führte auch zu einer weithin hörbaren Kabinenansprache auf Iserlohner Seite. Coach Strugala ließ aus gutem Grund seinen Nationaltorwart weiter im Gehäuse, denn der Regionalligist brach auch in der zweiten Halbzeit nicht ein.
Als nach dem Wiederanpfiff Markus Lusina einen Konter im Alleingang zum 2:4 abschloss, tobte die Halle und an der Bande Trainer Strugala. Iserlohn erhöhte den Druck und das Tempo nochmals – aber verzweifelte nahezu am besten Walsumer an diesem Tag, Keeper Christopher Paß. Er wuchs über sich hinaus und legte in der zweiten Halbzeit seine Meisterprüfung ab. Nicht weniger als zwölf hochkarätige Chancen der Iserlohner durch Nunez, Fonseca, Pereira und Bender – zum Teil noch abgefälscht, machte Walsums Keeper mit tollen Reflexen zunichte. Vier Treffer musste Paß zwar noch quittieren – aber das ist gegen den Meister nun wahrlich keine Schande. Am Ende markierte Markus Lusina nach einem weiteren Konter gar noch seinen dritten Treffer und stellte damit das mehr als achtbare 3:8-Endergebnis sicher. Erhobenen Hauptes verließ der Regionalligist unter großem Applaus der Fans die Bahn. Stolz auf dieses Ergebnis natürlich Coach Lusina:“ Mit diesem Ergebnis hat wohl keiner gerechnet. Wir wollten nicht untergehen und Iserlohn ärgern. Das ist uns wohl auch gelungen. Christopher hat im Tor das Spiel seines Lebens gemacht.“
Bundesligateam scheitert knapp
Deutlich verbessert und mit einem anderen Konzept trat das Team von Freddy Grijseels gegen Herringen an. Nach zuletzt zweistelligen Niederlagen wählte man jetzt eine deutlich defensivere Einstellung und konterte nicht mehr mit Mann und Maus sondern meist nur zu zweit. Dadurch konnte man die Angriffsmaschinerie der Westfalen spürbar schwächen und es entwickelte sich ein über weite Strecken ausgeglichener Pokalkampf. Pech, dass Keeper Rainer Lorz bereits in den ersten sechs Minuten zweimal kalt erwischt wurde. Vorausgegangen waren jeweils zwei halbherzige Walsumer Schussversuche. Statt knallharter Schlagschüsse wurde geschlenzt und mit weiten Abwehrschlägen leitete Herringens Torwart Michler mit der Fanghand die gefürchteten Konter seiner Mannschaft ein.
Wenn auch etwas glücklich – Walsum kam aber schnell noch einmal ins Spiel zurück. Zunächst verkürzte Philipp Kluge in der 7. Minute auf 1:2 und in der 16. Minute fälschte Milan Brandt einen Pass von Björn Burmann unhaltbar ins eigene Tor ab.
In der Folge entwickelte sich ein richtiger Pokalfight mit Chancen hüben und drüben. Da wurde kein Zentimeter Boden verschenkt und kein Ball verloren gegeben. Herringen war dabei aber immer ein Tick wacher, schneller und cleverer. Insgesamt klappte das Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgekehrt beim SK Germania besser und vor allem im Abschluss zeigte man sich entschlossener. So ging es nach einem Treffer von Karschau mit 2:3 in die Pause. Der Krimi ging auch nach dem Wechsel weiter. Walsum kämpfte leidenschaftlich und hatte den Ausgleich mehrfach auf dem Schläger, doch der letzte, entscheidende Pass kam zu ungenau oder blieb in der kompromisslosen Herringer Abwehr hängen. Oftmals fehlte auch das letzte Selbstvertrauen, einen Angriff mal beherzt selbst abzuschließen.
Die Vorentscheidung verhinderte dann zunächst Rainer Lorz, der in der 33. Minute einen Sechsmeter von Milan Brandt großartig parierte. Damit war die Begegnung weiter offen und Walsum versuchte nochmals alles. Mitentscheidend in dieser Phase, dass die RESG durch drei blaue Karten im Hinblick auf die kommenden Spiele schon taktieren musste und Trainer Grijseels nicht mehr alle „rotgefährdeten“ Spieler einsetzte. So brachte Milan Brandt in der 41. Minute mit dem 2:4 sein Team endgültig auf die Siegerstraße. Routiniert spielte man danach die Zeit herunter. Der Alleingang von Daniel Kutscha zum 3:4 in der letzten Minute kam zu spät – das Halbfinale findet ohne RESG Walsum statt.
Trainer Freddy Grijseels:“ Das war von der Einstellung her heute zwei Klassen besser. Wir haben besser gestanden und auch gut gekontert, die Konter aber nicht abgeschlossen. Herringen hat eine sehr gute Mannschaft und du darfst denen keinen Platz lassen. Das schaffen wir aber noch nicht über fünfzig Minuten.“
In Walsum beginnt ab sofort die Vorbereitung auf die Play-offs, die am 18.4.09 mit dem Spiel in Düsseldorf beginnen. Trotz des Ausscheidens sollte die Mannschaft aus dem engen Match die Erkenntnis gewonnen haben, dass auch Herringen nicht unschlagbar ist und die „Germania-Blockade“ endgültig therapiert ist.
Tore:
0:1 (2. Minal Brandt
0:2 (6.) Dominik Brandt
1:2 (7.) Phlipp Kluge
2:2 (16.) Burmann (Eigentor Milan Brandt)
2:3 (245.) Kevin Karschau
2:4 (41.) Milan Brandt
3:4 (50.) Daniel Kutscha

Die Auslosung fürs Halbfinale ergab folgende Paarungen:
RSC Darmstadt - ERG Iserlohn
SK Germania Herringen - RSC Cronenberg

RESG-Mannschaften im Viertelfinale nur Außenseiter
Brotkorb hängt diesmal in der Halle Beckersloh sehr hoch
RESG-Mannschaften im Viertelfinale nur Außenseiter
Duisburg, 24. März 2009 - Wie schon im Achtelfinale kommt es am Samstag erneut zu einem Doppelspieltag in der Halle Beckersloh. Allerdings sind die Vorzeichen im Viertelfinale um den DRIV-Pokal völlig andere. Waren die RESG-Teams zuvor in der Favoritenrolle – zumindest aber auf Augenhöhe mit den Gegnern, schlüpft man jetzt glasklar in die Außenseiterpositionen.
Die Regionalligamannschaft erwartet um 15.30 Uhr den amtierenden Deutschen Meister aus Iserlohn und damit dürfte dann wohl das Ende der Fahnenstange erreicht sein. An einen Sieg wird niemand ernsthaft glauben und es kann eigentlich nur darum gehen, das Ergebnis in erträglichen Grenzen zu halten – den Meister vielleicht sogar etwas zu ärgern und sich anständig aus dem Wettbewerb zu verabschieden.
Die 1. Mannschaft wird danach um 19.00 Uhr den dritten Versuch in der laufenden Saison unternehmen, dem SK Germania Herringen ein Bein zu stellen. In der Bundesliga sind zwei Duelle bereits kläglich gescheitert. Sowohl das Hinspiel (3:10) als auch das Rückspiel (4:11) vor Wochenfrist in eigener Halle ging überdeutlich an den Tabellenführer der Bundesliga und die Vorstellungen der RESG waren dabei mehr als trostlos. Man suchte jeweils den offenen Schlagabtausch, wählte damit offenbar die falschen Waffen, rannte ins offene Messer und bekam gnadenlos gezeigt, wo der Frosch die Locken hat.
Damit sollte es an der Zeit sein, nun mal eine etwas weniger offene Spielvariante zu wählen. Anders als in der Bundesliga gibt es im Pokal bekanntermaßen keine Return-Taste und eine neuerliche Niederlage würde am Samstag den frühzeitigen Abschied aus dem diesjährigen Wettbewerb bedeuten. Dabei hatte die Finalteilnahme in der vergangenen Saison Mannschaft und Verein trotz Niederlage doch richtig gut getan und noch ist alles möglich, wenn man das Herringen-Syndrom endlich mal aus den Köpfen bekommt.
Das Team hat in dieser Woche die 4:11-Klatsche aufgearbeitet und sich gründlich ausgesprochen. Die Fehler wurden analysiert und jetzt soll der Hebel noch einmal umgelegt werden.
Trainer Freddy Grijseels bemängelte zudem, „dass man am Samstag auf der Bahn nicht genug miteinander geredet hat“ und vermisste dabei besonders Andrè Kulossek, „der schon mal deutliche Worte während des Spiels findet“.
Zudem fordert der Coach „eine ganz andere Körpersprache“ am Wochenende, „ da man sich zuletzt geradezu hat vernaschen lassen.“
Die Mannschaft will und wird sich diesbezüglich auch zu rehabilitieren versuchen.
Schließlich hat man in acht Heimspielen vor dem Debakel – unter anderem auch gegen die Spitzenteams aus Iserlohn und Cronenberg – bewiesen, zu welchen Leistungen man fähig ist. Acht Siege in neun Heimspielen sind nach wie vor eine eindrucksvolle Bilanz und da sollte bei den Fans noch genügend Kredit vorhanden sein, um am Samstag gemeinsam mit ihren Roten Teufeln einen neuen Anlauf zu starten und der SK Germania die Stirn zu zeigen.
Abgerechnet wird auch im Rollhockey immer erst am Schluss – das ist Fakt - und da braucht es nicht unbedingt die Floskel, dass Pokalspiele auch „ihre eigenen Gesetze“ haben. . .

Rote Teufel mit Kantersieg in Schwerte - Auswärtssieg brachte Kontakt zur Spitze
Regionalliga: ERSC Schwerte - RESG Walsum II 1:13 (0:9)

Erwartungsgemäß bereitete das Schlusslicht der Regionalliga West der RESG-Reserve keine großen Probleme. Das Trainergespann Lusina/Mette nutzte das Spiel mehr oder weniger zu einer besseren Trainingseinheit und probierte einige Spielzüge aus. Der gesamte Kader kam zum Einsatz und auch Ersatzkeeper Adrian Hildering konnte so erneut Spielpraxis sammeln. Trainer Markus Lusina:“ Ich habe die jüngeren Spieler von Beginn an auflaufen lassen, wir haben einiges ausprobiert und sie haben ihre Sache sehr gut gemacht.“ In der Tat war die sehr ruhige und überaus faire Begegnung zur Pause mit 0:9 schon mehr als eindeutig entschieden.
Tore für Walsum: Markus Lusina (4); Thomas Jostmeier (3); Philipp Rümens (2); Mark Heddenhausen (2); Christian Mette und Florian Hüsken je (1).

 Trotz 4:11--Heimklatsche als Dritter gegen Düsseldorf in die Play-offs
RESG Walsum  - SK Germania Herringen 4:11 (0:4) 

Duisburg, 21. März 2009 - "Das war ein Drama." RESG-Pressesprecher Hubert Ensink war nach der derben 4-11-Heimschlappe zwar nicht sprachlos, aber schon ein wenig geschockt. Und: "Das wird im ersten Play-off-Heimspiel Zuschauer kosten."

Die ersten zehn Minuten war die RESG gegen den Gast aus Hamm noch recht flott unterwegs, aber aus den sich bis dahin bietenden Chancen wurde nichts gemacht. Dann ging es schlag auf Schlag bzw. traf Herringen gleich viermal in Folge. Als nach 0:4-Rückstand (23.) auch noch Kapitän Robbie van Dooren einen Sechser versemmelte war klar: Das Ding kann man heute nicht packen, es geht nur um Schadensbegrenzung. Die Einsicht war da, half aber nicht. Nach der Pause ging es nämlich munter weiter mit den Einschüssen. Philipp Kluge traf beim Stand von 0:5 aus der Distanz zum 1:5, Robbie van Dooren verkürzte nur eine Minute später auf 2:5. Lief da doch noch was? Nein, absolut nicht. Die Germania schraubte das Ergebnis bis auf 9:2 hoch, ehe Daniel Kutscha zum 3:9 (42.) traf. Den Schlusspunkt des Desasters setzte Kay Hövelmann in der Schlussminute mit dem 4:11-Endstand.
Entsprechend angefressen auch Trainer Freddy Grijseels:“ Bei uns hat heute nichts gestimmt. Keiner hatte Normalform und es wurde nichts von dem umgesetzt, was wir besprochen hatten. Herringen war uns in allen Belangen überlegen. Sie sind technisch und läuferisch ohnehin besser aber wir dürfen uns trotzdem nicht so abschlachten lassen. Wir müssen jetzt versuchen, die Niederlage bis Samstag aus den Köpfen zu kriegen.“

War das nun eine völlig verkorkste Generalprobe? Oder war es ein einmaliger Ausrutscher? Die Antwort gibt es ausgerechnet erst beim Play-off-Auftakt. Gegner ist der alte Rivale aus Düsseldorf, da sich der RSC Cronenberg ein 3:3-Remis im Heimspiel gegen den RSC Darmstadt leistete.

Tore:
0:1 (11.) Glowka
0:2 (13.) Karschau
0:3 (21.) Karschau
0:4 (23.) Gürtler
0:5 (28.) Milan Brandt

1:5 (29.) Kluge
2:5 (29.) van Dooren
2:6 (35.) Dominik Brandt
2:7 (36.) Glowka
2:8 (36.) Gürtler
2:9 (42.) Gürtler
3:9 (42.) Daniel Kutscha
3:10 (46.) Michler
3:11 (49.) Karschau aus der Luft
4:11 (50.) Hövelmann

Spiel Datum Zeit

Play-off-Viertelfinale

Ergebnis/Stand
F01 18.04.2009 15:30 RSpvgg Herten SK Germania Herringen  
F02 18.04.2009 15:30 RSC Darmstadt ERG Iserlohn  
F03 18.04.2009 16:00 TuS Düsseldorf-Nord RESG Walsum  
F04 18.04.2009 15:30 VfB Remscheid RSC Cronenberg  
Spiel Datum Zeit Play-off-Viertelfinale Spiel 2 Ergebnis/Stand
F05 25.04.2009 15:30 SK Germania Herringen RSpvgg Herten  
F06 25.04.2009 15:30 ERG Iserlohn RSC Darmstadt  
F07 25.04.2009 15:30 RESG Walsum TuS Düsseldorf-Nord  
F08 25.04.2009 15:30 RSC Cronenberg VfB Remscheid  

Play-off-Viertelfinale Spiel 3: 26.04.2009 - Heimrecht wie in Spiel 2
Play-off-Halbfinale - Spiel 1-3: 02.05.2009, 09.05.2009, 10.05.2009
Play-off-Finale - Spiel 1-3: 16.05.2009, 23.05.2009, 24.05.2009

Im Abstiegsduell setzte sich der HSV Krefeld mit 7:1 gegen den RHC Recklinghausen durch, der die Liga damit nach nur einem Jahr wieder verlassen muss.

RESG-Hauptrundenstatistik:
Torjäger Nummer eins wurde Kay Hövelmann 18), gefolgt von Phlipp Kluge, Daniel Kutscha (beide 17.), Björn Burmann und Robbie van Dooren (beide 14).

RESG Tore 08/09         Burmann v Dooren Ensink Hövelmann Kluge Kulossek Kutscha Lemkamp B. Nusch . C. Nusch Wozny
Spiel T GT Pte S U N 14 14 1 18 17 11 17 10 11 5  
A Nord 4 6 0     1       1 1 1 1        
A Heten 7 4 2 1     1 1   2 1   2        
H Remscheid 3 1 2 1           2     1        
H Krefeld 13 1 2 1     3 2   1 3   1 1 1 1  
A ERGI 2 2 1   1         1   1          
H Cronenb. 3 2 2 1              

1

2

       
H Reckl. 12 2 2 1         1 2 4   2 2 1    
H Darmst. 5 1 2 1           2     1 1 1    
A Hamm 3 10 0     1 1 1         1        
H Nord 7 3 2 1     2 1   1 2       1    
A VfB 4 0 2 1       1       1   2      
A Krefeld 14 2 2 1     2 3     1 3 1 1 1 2  
H Iserlohn 5 2 2 1       1     2     1

1

   
A Cronenb. 0 6 0     1                      
A Recklingh. 16 1 2 1     2 1   1   3 2 2 3 2  
H Herten 11 2 2 1     3 1   1 1 1 2   2    
A Darmst. 5 1 2 1       1   3 1            
H Hamm 4 11 0     1   1   1 1   1        
Hauptrunde 118 57 27 13 1 4 14 14 1 18 17 11 17 10 11 5  
Ges.  Sp.17
RESG BL 08/09         Burmann v Dooren Ensink Hövelmann Kluge Kulossek Kutscha Lemkamp B. Nusch C. Nusch Wozny
 
Am Ende der Rückrunde noch ein Spitzenspiel - Eine Serie der RESG Walsum reißt Samstag ab
Duisburg, 18. März 2009 - Wenn am Samstag um 15.30 Uhr das Spitzenspiel der Rollhockey-Bundesliga am Beckersloh angepfiffen wird, haben noch zwei Serien der Roten Teufel Bestand: Seit Jahren konnte man dem SK Germania Herringen keinen Punkt mehr abknöpfen, gewinnen schon gar nicht. Andererseits ist man in dieser Saison zu Hause ungeschlagen – weist sogar die makellose Bilanz von 16:0 Punkten auf. Geschätzte 100 Minuten später wird also eine der beiden Serien zu Ende sein und das soll nach Möglichkeit nicht der Heimnimbus sein.
Vor den Erfolg haben die Götter bekanntermaßen den Schweiß gesetzt und davon muss reichlich fließen, will man den Angstgegner endlich mal wieder in die Knie zwingen. Beim Hinspiel hegte man dieses Ansinnen zwar auch, doch man ging beim 2:9 mit Pauken und Trompeten unter, wurde bisweilen regelrecht vorgeführt und überrannt.  Das soll am Samstag anders werden und ganz Walsum ist gespannt, was Trainer und Mannschaft sich haben einfallen lassen, um den Angriffswirbel des SK Germania zu unterbinden.
Fest steht, dass eine konzentrierte und kompromisslose Defensivarbeit geleistet werden muss, wenn das sichere, schnelle und direkte Kombinationsspiel des Spitzenreiters unterbunden werden soll. Die Torfabrik hat bereits 143 Treffer erzielt und beeindruckt immer wieder dadurch, dass ein schussbereiter Spieler die Kugel doch noch überraschend auf den besser postierten Mitspieler passt. Die schnellen Spieler sind aber ebenso in der Lage, alleine blitzschnelle Konter zu fahren und abzuschließen. Einmal unterwegs, sind Kevin Karschau & Co. dann kaum noch zu stoppen, ganz zu schweigen von den Direktabnahmen einiger Akteure, die auf Vor- und Rückhand gleichermaßen perfekt sind.
Es wartet also ein hartes Stück Arbeit auf die RESG und ein Erfolg wäre für das Selbstvertrauen umso wichtiger, spielt man eine Woche später im Pokal schon wieder gegeneinander.

Tordifferenz uninteressant
Im Falle eines Sieges kämen die Roten Teufel in der Tabelle nur an Germania vorbei, wenn man mit acht Toren Unterschied gewinnen würde. Die Regel will nämlich, dass bei Punktgleichheit der „direkte Vergleich“ zählt – und da liegt Herringen mit 9:2 deutlich vorne. Im Falle einer Niederlage könnte gar Cronenberg noch an Walsum vorbeiziehen, denn der RSC hat diesen unmittelbaren Vergleich ebenfalls für sich entschieden. Bei dieser Konstellation hieße der Gegner in den Play-Offs dann Remscheid und bei Erreichen des Halbfinales dann ebenso wieder Herringen – wie auch bei einem Walsumer Sieg oder einem Unentschieden. Dann nämlich würde Herringen Platz 1 vermutlich an Iserlohn verlieren und eine Walsumer Semifinalteilnahme würde wiederum Herringen bescheren. Wie es denn am Samstag auch kommt – Herringen wird in der nächsten Zeit für die RESG das Maß aller Dinge werden. Jetzt schmerzen mal wieder zwei Punkte, die man zu Saisonbeginn unnötig in Düsseldorf hat liegen lassen…

Andrè Kulossek fällt weiter aus
Bei „Geier“ wurde jetzt endgültig ein Kreuzbandanriss diagnostiziert. Das bedeutet Operation und mindestens drei Monate Pause für das kämpferische Vorbild sowie einen herben Ausfall für die Mannschaft. Umso mehr ist das Team auf die Unterstützung des Walsumer Anhangs angewiesen.
Trainer Freddy Grijseels ist aber weiterhin zuversichtlich:“ Wir müssen natürlich eine andere Einstellung an den Tag legen als im Hinspiel und auch zuletzt in Darmstadt. Die Jungs werden sicherlich bis in die Haarspitzen motiviert sein. Ich denke, dass die Tagesform entscheiden wird.“
Erneut zwei Siege auf dem Weg zum Titel - B-Jugend der RESG ist nicht zu stoppen
Duisburg, 18. März 2009 - Die Erfolgsstory geht unaufhaltsam weiter. Beim Spieltag der NRW-Runde im niederländischen Valkenswaard präsentierten sich die Nachwuchsteufel einmal mehr in bestechender Form.
Das erste Spiel war von der schnellen Spielweise der RESG geprägt. Gastgeber Valkenswaard wurde immer erfolgreich im Spielaufbau gestört und die Roten Teufel boten ihren mitgereisten Fans tolle Konter, schöne Spielzüge und vor allem schnelles und faires Hockey.
Mit 1:4 war der VRC noch gut bedient und konnte sich beim Keeper bedanken, dass die Niederlage nicht deutlich höher ausfiel.
Mit der dominanten Walsumer Spielweise war dann anschließend der RHC Recklinghausen völlig überfordert, so dass Walsum auch seine jüngeren Spieler oft einsetzen konnte. Am Ende stand ein klarer 8:3-Erfolg auf der Anzeigentafel.
Zufrieden auch Betreuer Harald Quabeck:“ Die Leistung war heute der eines amtierenden Deutschen Meisters würdig und wir können erhobenen Hauptes die Sportlerehrung durch OB Adolf Sauerland in dieser Woche entgegennehmen.“
Es spielten und trafen: Luca Brandt (TW); Pascal Bruns; Henry Ellinghorst; Sebastian Haas (4); Christopher Berg (3); Yannik Lukassen (2); Fabian Schmidt (2); Daniel Quabeck; Franz Langhoff; Lisa Dobbratz (1).
Kay Hövelmann traf dreimal beim 5:1-Sieg in Darmstadt
RSC Darmstadt - RESG Walsum  1:5 (1:1) 

Duisburg, 14. März 2009 - Es bleibt dabei: Nach dem 5:1-Sieg beim RSC Darmstadt bleibt rein rechnerisch noch alles drin für die RESG Walsum im Kampf um die besten oberen Plätze der Bundesliga vor dem Einstieg in die Play-offs. KOnkret heißt das wohl am letzten Hauptrundenspieltag zuhause in der Halle Beckersloh gegen den Zweiten aus Hamm-Herringen eben um diesen zweiten Rang zu spielen. Es bleibt bis zum Schluss spannend. Auch der 17. und damit vorletzte Spieltag brachte noch keine endgültige Reihenfolge für die Play-offs hervor und auch der Absteiger wird erst am letzten Spieltag zwischen Krefeld und Recklinghausen ermittelt. In Darmstadt ließ auch nach einem 1:1-Pausenstand keine Punkte liegen,

Nach dem Wechsel wollten sich die Roten Teufel jedoch durchsetzen. Zwei ganz starke Minuten brachten die Vorentscheidung. In der 33. Minute erzielte Kay Hövelmann die neuerliche Führung und per Doppelschlag erhöhten van Dooren und abermals Hövelmann in der 34. Minute auf 1:4. Großen Anteil an der Vorbereitung dieser Treffer hatte Daniel Kutscha, der sich selbst nicht in die Trefferliste eintragen konnte. Den Endstand besorgte Philipp Kluge durch schöne Einzelleistung in der 42. Minute. Kapitän Robbie van Dooren traf in der 20.Minute noch das Gestänge.

Am Ende stand der erwartete und verdiente Sieg, der hart und teuer erarbeitet werden musste. Die RESG beklagte: Robbie van Dooren und Daniel Kutscha mussten nach harten Attacken mehrfach behandelt und Björn Burmann mit einer Platzwunde an der Stirn gar zwei Krankenhäuser aufsuchen, da er einmal unverschämt abgewiesen wurde. Bleibt zu hoffen, dass die Blessuren schnell abklingen, denn Ausfälle kann sich die personell limitierte RESG nicht mehr leisten. Große Kopfschmerzen bereitet weiterhin Andrè Kulossek: Die Untersuchungen unter der Woche lassen einen neuerlichen Kreuzbandriss befürchten – endgültige Klarheit bringt eine Kernspintomographie am Montag.  So möchte auch Abteilungsleiter Hans-Peter Stier das Darmstadt-Spiel nur noch schnell abhaken:“ Wir haben hier zwei wichtige Punkte mitgenommen und wünschen jetzt einfach, dass alle Spieler von ernsteren Verletzungen verschont geblieben sind.“

Tore:
0:1 (14.) Kay Hövelmann
1:1 (18. Rohmert
1:2 (33.) Kay Hövelmann
1:3 (34.) Robbie van Dooren
1:4 (34.) Kay Hövelmann
1:5 (42.) Philipp Kluge

Die RESG-Saison-Torschützen:

Burmann v Dooren Ensink Hövelmann Kluge Kulossek Kutscha Lemkamp B. Nusch C. Nusch
14 13 1 17 16 11 16 10 11 5
Rote Teufel biegen auf die Zielgerade ein
Noch zwei Spiele bis zu den Play-offs
Duisburg, 11. März 2009 - Die Rollhockeysaison 2008/2009 nähert sich der entscheidenden Phase. Gerade mal zwei Spieltage trennen die Teams noch vom Beginn der Play-offs und sowohl in der oberen als auch der unteren Tabellenregion ist längst noch nicht alles entschieden.
So ist auch für die RESG Walsum rein rechnerisch von Platz 1 bis Platz 4 noch alles möglich und das Team von Freddy Grijseels hat alle Optionen in eigenen Händen, sich eine noch bessere Ausgangsposition als den derzeitigen dritten Tabellenplatz zu erobern. Voraussetzung dafür ist zunächst ein Sieg am Samstag über die Krokodile aus Darmstadt, die bereits sicher die Play-offs erreicht haben – über Platz 7 aber kaum noch hinaus kommen dürften. Eigentlich zu wenig für die quirlige Truppe aus Hessen, die zumindest in dieser Saison den Weggang ihres Dreh- und Angelpunktes Felix Bender (Iserlohn) noch nicht kompensieren konnten. Andererseits kann der RSC locker und unbeschwert aufspielen und erneut der gewohnt unbequeme Gegner für die Roten Teufel werden. Sowohl in den vergangenen Spielzeiten als auch beim Hinspiel in dieser Saison (5:1; HZ: 2:1) erwiesen sich die Darmstädter lange Zeit gleichwertig, rannten 50 Minuten und gaben keine Kugel verloren. Eine durchschnittliche Walsumer Leistung wird am Samstag somit wohl kaum reichen.
Die RESG ist also hinreichend gewarnt und muss von Beginn an konzentriert zu Werke gehen. Obwohl Andrè Kulossek mit Knieproblemen definitiv fehlen wird und auch hinter dem Einsatz von Keeper Rainer Lorz (Armverletzung) noch ein Fragezeichen steht, sollte dann einem weiteren Sieg nichts im Wege stehen.
Trainer Freddy Grijseels strahlt jedenfalls Zuversicht aus:“ Wir müssen aufpassen, dass wir denen nicht in Konter laufen. Wenn wir hinten sicher stehen, sollten wir das Ding trotz der Ausfälle gewinnen können.“
Egal, wie die Partie am Samstag endet – für die Roten Teufel geht der Tanz danach auf jeden Fall noch auf zwei Hochzeiten weiter. Es folgen die Herringen-Wochen. Zunächst am letzten Bundesliga-Spieltag erscheint der SK Germania am Beckersloh und nur sieben Tage später sieht man sich an gleicher Stelle schon m Viertelfinale des Pokals wieder. Wenn danach die makellose Heimspielbilanz noch Bestand hat, ist im Duisburger Norden in dieser Saison noch alles möglich.

RESG-Reserve bleibt weiter im Rennen - Sieg über Krefeld wurde hart erkämpft
RESG Walsum II - HSV Krefeld II 10:7 (7:3)
Der Walsumer Regionalligist bleibt auch fünf Spieltage vor dem Final-Four-Turnier auf Platz 4 der Tabelle und darf so weiter auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hoffen.
Trainer Markus Lusina hatte zunächst seinen Nachwuchsleuten das Vertrauen geschenkt – doch die kamen mit der überaus harten Gangart der Krefelder nicht wirklich zurecht. Folgerichtig fiel in der 10. Minute die Führung für den HSV und Walsum reagierte mit personeller und taktischer Umstellung. Binnen 60 Sekunden verwandelte man den Rückstand in eine 3:1-Führung und zog in der 16. Minute mit einem weiteren Doppelpack auf 5:1 davon. Damit waren die Verhältnisse endgültig geklärt und man ließ es fortan wieder gemächlicher angehen. Am Ende stand ein hart erkämpfter aber ebenso verdienter Arbeitssieg, an dem auch Christopher Paß im Tor trotz der sieben Gegentore großen Anteil hatte.
Tore: Kay Hövelmann, Markus Lusina, Stefan Jostmeier  (je 3) und Marcel Kögler.

Pokalspiele terminiert
Duisburg, 4. März 2009 - Die Viertelfinalspiele der beiden RESG-Mannschaften wurden inzwischen fest terminiert. In der Halle Beckersloh tritt am Samstag, 28.März 2009 um 15.30 Uhr zunächst die Regionalligamannschaft gegen den Deutschen Meister aus Iserlohn an. Das Bundesligateam spielt anschließend um 19.00 Uhr gegen den SK Germania Herringen um den Einzug ins Halbfinale.
B-Jugend weiter souverän an der Spitze - Junioren verlieren deutlich an Boden

B-Jugend weiter souverän an der Spitze
Duisburg, 3. März 2009 - Der amtierende Deutsche Meister der B-Jugend werkelt kräftig an einer erfolgreichen Titelverteidigung. Beim NRW-Spieltag in Remscheid fügte man dem Konto zwei weitere Siege hinzu und bleibt weiter ohne Niederlage. Nach elf Spielen ist die Bilanz mit 21:1 Punkten nahezu makellos und den VfB als ärgsten Verfolger wies man mit 5:0 deutlich in die Schranken.
In der ersten Halbzeit ließ man dabei noch viele Chancen liegen und verzettelte sich in zu vielen Einzelaktionen. Entsprechend dünn war die 1:0-Führung zur Pause. Nach einer klaren Ansage von Trainer Christopher Nusch lief es dann in der 2. Spielhälfte besser und es sprang noch der klare und verdiente Erfolg heraus.
Eine ebenfalls gute Mannschaftsleistung garantierte letztlich auch den 3:2-Erfolg über Valkenswaard, wobei man nach klarem Drei-Tore-Vorsprung durch Unachtsamkeit am Ende beim 3:2 noch unnötig zittern musste.
Es spielten und trafen: Luca Brandt (TW); Franz Langhoff; Sebastian Haas (4); Christopher Berg (3); Yannik Lukassen (1); Fabian Schmidt; Daniel Quabeck; Lisa Dobbratz.

Junioren verlieren deutlich an Boden
Während die B-Jugend einsam an der Tabellenspitze marschiert, droht den Junioren der Absturz ins Niemandsland der Tabelle.
Obwohl man gegen den HSV Krefeld die größeren Spielanteile hatte, fand de Kugel mit viel Pech nie den Weg ins Tor und so lag man zur Pause bereits mit 0:3 hinten. In der zweiten Halbzeit gaben die Jungs von Trainer Mark Heddenhausen dann noch einmal richtig Gas, erzielten durch Kay Hövelmann, Benjamin Nusch und Stefan Jostmeier jetzt ebenfalls drei Treffer – doch das Siegtor gelang den Krefeldern.
Mit umgekehrten Vorzeichen verlief die Partie gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer aus Herringen. Herringen hatte Probleme mit der guten Abwehr der Roten Teufel, die schnell mit 2:0 in Führung gingen und ein 3:1 mit in die Pause nahmen.
Nach dem Wechsel setzten Liam Hages und Kevin Karschau dann wieder ihre Duftmarken und der SK Germania verwandelte den Rückstand in eine 4:3-Führung. Walsum konnte durch Stefan Jostmeier noch einmal ausgleichen, doch mit dem 5:4 hatte Herringen das bessere Ende für sich und signalisierte damit schon einmal, dass schwere Aufgaben in den nächsten Wochen in der Bundesliga und im Pokal auch auf das Seniorenteam der RESG zukommen.
Trainer Mark Heddenhausen:“ Die Jungs haben heute gut mitgespielt und beide Begegnungen ausgeglichen gestaltet. Letztlich haben wir insgesamt unglücklich verloren.“
Tore: Kay Hövelmann (3); Benjamin Nusch (2); Stefan Jostmeier (2).