Verstärkte Alkoholkontrollen
"Betrunkene am Steuer sind eine rollende Gefahr auf unseren Straßen.
Das vergessen offenbar zu viele im Rausch der Feiertage", warnte
Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (22. Dezember) in Düsseldorf. An
den Feiertagen werden deshalb auch in diesem Jahr die
Alkoholkontrollen in Nordrhein-Westfalen verstärkt. Fahrverbot und
Geldstrafe drohen allen, die Alkohol trinken und danach Auto fahren.
Wolf: "Betrunkene im Straßenverkehr können durch einen Unfall das
Leben eines Menschen zerstören." Beim vergangenen Jahreswechsel
wurden bei Verkehrsunfällen drei Menschen getötet und 113 verletzt.
Dabei war 36mal Alkohol im Spiel. Insgesamt mussten 109 Autofahrer
bei den Kontrollen eine Blutprobe abgeben. Die Polizei
beschlagnahmte 86 Führerscheine.
"Bei Alkohol am Steuer kennt die Polizei kein Pardon und zieht
uneinsichtige Autofahrer konsequent aus dem Verkehr", sagte Wolf.
Alleine in den ersten Dezemberwochen dieses Jahres hat die Polizei
in Nordrhein-Westfalen etwa 60.000 Autofahrer kontrolliert und dabei
über 400 Verstöße wegen Alkohol und Drogen festgestellt. 108 Fahrer
mussten ihren Führerschein abgeben.
Alkoholkonsum führt unter anderem zur Beeinträchtigung des
Sehfeldes, dem so genannten Tunnelblick, und zum Nachlassen der
Reaktionsfähigkeit. Sicheres Autofahren wird schon nach einer
geringen Menge Alkohol unmöglich. Deshalb sollten alle, die an den
Feiertagen unterwegs sind, entweder abstinent bleiben oder mit
öffentlichen Verkehrsmitteln beziehungsweise mit dem Taxi fahren.
Grenzüberschreitende Auto- und
Mopeddiebe
Aus den Niederlanden kamen gestern vier Diebe im Alter zwischen 16
und 20 Jahren schon mit einem gestohlenen Fiat und angereist.
Aus den Niederlanden kamen gestern vier Diebe im Alter zwischen 16
und 20 Jahren schon mit einem gestohlenen Fiat und angereist. Gegen
23.55 Uhr wurden sie dann von einem Zeugen auf der Oststraße in
Neudorf beim Diebstahl eines Mopeds erwischt. Die herbeigerufene
Polizei konnte die Tatverdächtigen noch in Tatortnähe festnehmen.
Den Fiat hatten die Diebe auf der Otto-Keller-Straße abgestellt.
Daneben stand ein weiteres gestohlenes Moped. Die Ermittlungen
dauern an.
Röttgersbach: Versuchter Raub
12-jähriger Junge sollte sein Handy und Bargeld herausgeben.
Fünf unbekannte Täter bedrohten am Freitag (19.12.), gegen 15.00
Uhr, einen 12-jährigen Jungen im Parkgelände an der Fahrner Straße
in Röttgersbach, gegenüber dem EKN, und forderten ihn auf, sein
Handy und Bargeld herauszugeben. Als sich eine Passantin näherte,
flüchteten die Täter. Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat 13,
Tel. 280 – 0.
Beschreibung:
1. Türkischer Herkunft, etwa 13 Jahre alt, 160 cm groß, kurze
schwarze Haare.
2. Türkischer Herkunft, etwa 10 Jahre alt, 135 cm groß, kurze
schwarze Haare, schwarze Handschuhe, blaue Jacke, dunkle Jeans.
Eine Beschreibung der anderen Täter liegt nicht vor.
Raub in Buchholz
Zwei Jugendliche im Alter von 15 und 18 Jahren sprachen gestern
(21.12.), gegen 04.20 Uhr, auf der Münchener Straße in Buchholz zwei
Frauen, die auf einem Balkon standen, an und fragten nach
Zigaretten. Kurz darauf kamen zwei Männer im Alter von 20 und 21
Jahren aus dem Haus und schlugen die beiden Jugendlichen. Einer der
Täter täuschte vor, eine Pistole unter seiner Kleidung zu tragen und
sagte zu dem 18-Jährigen: “Ich knall dich ab, wenn du nicht dein
Handy rausrückst.” Eingeschüchert gab der Geschädigte das Telefon ab
und die beiden Täter gingen wieder ins Haus zurück. Die
herbeigerufene Polizei konnte beide Tatverdächtigen im Haus
antreffen und das geraubte Handy sicherstellen.
Raub in Buchholz: 29-Jähriger wurde mit Messer bedroht
Auf der Innsbrucker Allee / Ecke Gasteiner Straße in Buchholz
bedrohten drei Täter einen 29-jährigen Mann mit einem Messer und
raubten ihm gestern (21.12.), gegen 03:10 Uhr, Bargeld und ein I-Pod.
Die Täter werden als etwa 18-jährige Jugendliche türkischer Herkunft
beschrieben. Einer trug einen grauen Pullover. Ein Zweiter trug eine
Lederjacke. Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat 13, Tel. 280
– 0.
Versuchter Raub in Großenbaum -
Opfer wurde geschlagen. Täter flüchtete ohne Beute
Auf der Straße Am Lipkamp in Großenbaum wurde am Freitag (19.12.)
eine 69-jährige Frau gegen 19.30 Uhr angeprochen und aufgefordert,
ihr Geld herauszugeben. Nachdem die Geschädigte gezeigt hatte, dass
sie kein Bargeld dabei hatte, wurde sie von dem unbekannten Täter
durchsucht und ins Gesicht geschlagen. Ohne Beute flüchtet der Täter
mit einem roten älteren Kleinwagen, in dem eine zweite Person saß.
Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat 13, Tel. 280 – 0.
Beschreibung:
1. Südländisches Aussehen, etwa 30 Jahre alt, 160 - 165 cm groß,
stabile Figur, dicke Nase, tiefe Stimme, schwarze Jogginghose mit
weißen Streifen, schwarz-glänzende Blouson-Steppjacke, schwarze
Baseballkappe, silber-orangefarbene Handschuhe.
2. Südländisches Aussehen, etwa 20 Jahre alt, dunkel gekleidet,
dunkle Baseballkappe.
Opfer aus Dinslaken noch
nicht identifiziert
Der 40 – 50 Jahre alte Mann,
der gestern schwer verletzt
in Dinslaken auf der
Bismarckstraße gefunden
wurde, konnte von der
Polizei bisher noch nicht
identifiziert werden. Die
Kripo in Duisburg geht
zurzeit verschieden
Hinweisen nach, die durch
die Veröffentlichung der
Bekleidung des Mannes heute
eingingen. Bilder von
Halskette und Geldbeutel:
Zur Identifizierung des
Schwerverletzten aus
Dinslaken könnten die
beigefügten Bilder der
Halskette mit drei
Totenköpfen und dem
schwarzen Stoffgeldbeutel
vielleicht weiter helfen.
Wer kann sich an diese
Gegenstände erinnern und
weiß womöglich wem sie
gehören?
Polizei Duisburg: 0203 2800
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