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Zweite Bombe in
Neudorf entschärft |
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Duisburg, 19. Februar 2010 - Auch die zweite
Fünf-Zentner-Bombe auf dem Gelände des zukünftigen
Berufskollegs Neudorf wurde um 11.55 Uhr durch den
Kampfmitteräumdienst erfolgreich entschärft. Alle
Einschränkungen sind aufgehoben.
Auch die zweite in dieser Woche gefundene englische Bombe
mit Aufschlagzünder wurde von Feuerwerker Peter Giesecke vom
Kampfmittelräumdienst NRW
auf dem Cartanjen-Gelände erfolgreich entschärft.
Im Gegensatz zur ersten Bombe musste heute der Zünder
gesprengt werden. Ob evtl. mit weiteren Bombenfunden auf dem
Gelände gerechnet werden muss, wird die Suche mit Sonden in
den nächsten Tagen ergeben.

Feuerwerker Peter Giesecke nach der erfolgreichen
Entschärfung und die Bombe mit benötigtem Werkzeug und
Zünder - Manfred Schneider |
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Kampfmittelräumdienst wird Neudorfer Baustelle erneut
untersuchen |
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Duisburg, 18. Februar 2010 - Nach der
Entschärfung der zweiten Fliegerbombe auf dem Gelände des
zukünftigen Berufskollegs am Freitag wird der
Kampfmittelräumdienst erneut einige Bereiche der Baustelle
untersuchen. Die Experten werden sich dabei nach Angaben des
Immobilienmanagements Duisburg (IMD) am Montag und Mittwoch
nächster Woche auf die Bereiche der Ankerstraße und
Carstanjensgarten im Norden der Baugrube sowie entlang der
Bismarckstraße im Süden konzentrieren. Zuvor wird das
Erdreich bis zu 50 Zentimetern Tiefe abgetragen, damit
Metalldetektoren zum Einsatz kommen können. Die
Zeitverzögerung auf der Baustelle kann im laufenden Betrieb
aufgefangen werden, so das IMD.
Vor Beginn der Aushubarbeiten wurde das Gelände in
Zusammenarbeit mit dem Kampfmittelräumdienst im Januar
zuletzt eingehend überprüft und anschließend von den
Experten des Landes für die Bauarbeiten freigegeben. 54
Sondierungsbohrungen hatten ebenso wie Messungen mit
Metalldetektoren keine konkreten Hinweise auf Blindgänger im
Boden ergeben. An einer Stelle verursachte vermutlich
Bauschrott ferromagnetische Störungen, die keine exakten
Messwerte zuließen. |
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Weiterer Bombenfund in
Neudorf - Entschärfung am Freitag |
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Duisburg, 17. Februar 2010 - Kaum ist die
eine Bombe (gestern) entschärft und die Bauarbeiten für das
neue Berufskolleg Mitte wieder aufgenommen worden, wurde
heute eine weitere
Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten
Weltkrieg gefunden.
Wegen der Größe der Bombe ist eine Evakuierungszone von 250
Metern um die Fundstelle erforderlich. Der
Kampfmittelräumdienst wird am Freitag, 19. Februar 2010, um
11 Uhr mit der Entschärfung beginnen. Bis 10 Uhr muss die
Evakuierungszone geräumt sein.

In der Evakuierungszone, die sich zwischen Mülheimer Straße,
Graben- und Oststraße befindet, wohnen rund 1500 Menschen,
in der 500-Meter-Sicherheitszone weitere 7600 in Neudorf und
Duissern.
250 Meter rund um den Bombenfund befinden sich unter anderem
Verwaltungsgebäude der Stadt, die Schweißtechnische Lehr-
und Versuchsanstalt sowie die Versuchsanstalt für
Binnenschiffbau an der Memel- und Bismarckstraße, die
Gesamtschule Mitte an der Pappenstraße, das Tectrum, Gebäude
der Universität Duisburg-Essen, ein Kindergarten und
verschiedene Betriebe und Arztpraxen. Das Hallenbad Neudorf
an der Memelstraße wird am Freitag morgen ab 9 Uhr
geschlossen sein – Frühaufsteher können ab 6.30 Uhr
schwimmen. Nach Beendigung der Entschärfungsarbeiten wird
das Bad so schnell wie möglich wieder geöffnet.
Der Wochenmarkt auf dem Ludgeriplatz fällt aus
. Auch das Arbeits- und Sozialgericht liegt in der
500-Meter-Zone. Beeinträchtigungen wird es bei der
U-Bahn-Linie 901 zwischen Duisburg und Mülheim sowie bei den
Buslinien 924, 926, 933, 937 und 944 geben. Die Duisburger
Verkehrsgesellschaft (DVG) wird aktuell über die Medien
sowie im Internet unter www.dvg-duisburg.de informieren.
Das Gebiet der Evakuierungszone – bis zu einer Entfernung
von 250 Metern vom Fundort der Bombe - muss am Freitag, 19.
Februar 2010, bis 10 Uhr, geräumt sein. Als Aufenthaltsraum
steht für diese Zeit die Pausenhalle der Gesamtschule Mitte
(Zugang Oranienstraße) zur Verfügung.
Über die Evakuierungszone hinaus wird es eine
Sicherheitszone (500 Meter vom Fundort der Bombe) geben, in
der ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig ist. Die
Menschen sind aufgefordert, sich 15 Minuten vor der
geplanten Entschärfung in Räumen aufzuhalten, die der
Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnungen und
Büros sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt
im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 10 Uhr nicht mehr
gestattet. Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden die Anwohner
aufsuchen und sie über die Verhaltensmaßnahmen informieren.
Anwohner werden dennoch gebeten, insbesondere ältere,
kranke, gehörlose, blinde, behinderte und nicht deutsch
sprechende Personen zu informieren.
Bettlägerige und unterstützungsbedürftige gehbehinderte
Personen in der Evakuierungszone (innerer Kreis) werden
gebeten, sich ab Donnerstag, 18. Februar 2010, von 8 bis 16
Uhr bei Call Duisburg unter der Sonderrufnummer
0203/283-2000 zu melden. Nachmeldungen sind am Freitag, 19.
Februar 2010 von 6.30 bis 9 Uhr möglich.
Beginn und Ende der Entschärfung wird durch eine
Lautsprecherdurchsage bekannt gegeben. Informationen über
das Ende der Entschärfung gibt es am Freitag über die
Telefonnummer 0203/283-2000 bei Call Duisburg.

Zeitzeugenbörsen-Bild der Zerstörungen vom
20. / 21.November 1940 Dachpappenfabrik
Carstanjen und vom 05. / 06. Juni 1942

vom 05. /
06. Juni 1942
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Neudorfer Bombe entschärft |
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Duisburg, 16. Februar 2010 -
Die Bombe wurde um 12.52 Uhr durch den Kampfmitteräumdienst
erfolgreich entschärft. Alle Einschränkungen sind
aufgehoben.
Aufgrund der Entschärfung, der auf dem Gelände des zukünftigen Berufskollegs Mitte (Carstanjens Garten), in Neudorf, gefundenen englischen Fünf-Zentner-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg, mussten heute 1.500 Neudorfer zwecks Evakuierung, ihre Wohnungen verlassen. Weitere 7.600 Bürger, die in der Sicherheitszone, 500 Meter vom Bombenfundort gelegen, waren aufgefordert, sich
fünfzehn Minuten vor der geplanten Entschärfung, in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind.

Schulhof der Gesamtschule Mitte wurde zum Parkplatz der Einsatzbereitschaft
Die Evakuierung der betroffenen Bürger erfolgte problemlos.

Rund 30 Neudorfer, vornehmlich ältere und behinderte Personen, wurden, sofern sie nicht alleine ihre Wohnungen verlassen konnten, mit Einsatzfahrzeugen der Hilfsorganisationen DRK und JUH in die Pausenhalle der Gesamtschule Mitte, die als Aufenthaltsraum zur Verfügung stand, gefahren.

Gelassene Stimmung in trauter Runde
Die Feuerwerker vom Kampfmittelräumdienst NRW, der Duisburger Heinz Luerweg und sein Kollege Frank Stommel, haben die britische Bombe in der Zeit 12:00 bis 12:52 Uhr unschädlich gemacht.

Der Duisburger Heinz Luerweg (links) und Frank Stommel mit der entschärften Bombe

Das brisante Teil der Bombe: Der Zünder

Die danach folgende Entwarnung wurde nicht nur von den Neudorfern mit Erleichterung aufgenommen.
Manfred Schneider (Text, Fotos)
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Bombenfund in Neudorf – Entschärfung am Dienstag |
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14./15. Februar 2010 -
Bei Bauarbeiten auf dem Gelände des zukünftigen Berufskollegs Mitte an der Pappenstraße wurde am Samstag, 13. Februar 2010, eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.
Die Bombenfundstelle befindet sich - historisch genau -
nicht auf ehemaligen Carstanjengelände an der
Bismarckstraße, sondern auf dem ehemaligen Gelände der
Süßwarenfabrik der Gebrüder Heinze, direkt neben der alten
Schleiferei von Niehaus & Alte.

Wegen der Größe der Bombe ist eine Evakuierungszone von 250 Metern um die Fundstelle erforderlich.
Der Kampfmittelräumdienst wird am Dienstag, 16. Februar 2010, um 12 Uhr mit der Entschärfung
beginnen. Bis 11 Uhr muss die Evakuierungszone geräumt sein.
In der Evakuierungszone, die sich zwischen Mülheimer Straße, Graben- und Oststraße befindet, wohnen rund 1500 Menschen, in der 500-Meter-Sicherheitszone weitere 7600 in Neudorf und Duissern. 250 Meter rund um den Bombenfund befinden sich unter anderem Verwaltungsgebäude der Stadt, die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt sowie die Versuchsanstalt für Binnenschiffbau an
der Memel- und Bismarckstraße, die Gesamtschule Mitte an der Pappenstraße, das Tectrum, Gebäude der Universität Duisburg-Essen, ein Kindergarten und verschiedene Betriebe und Arztpraxen. Das Hallenbad Neudorf an der Memelstraße wird am Dienstag morgen ab 9 Uhr geschlossen sein – Frühaufsteher können ab 6.30 Uhr schwimmen. Nach Beendigung der Entschärfungsarbeiten wird das Bad
voraussichtlich am Nachmittag wieder geöffnet.

In der Sicherheitszone wird der Wochenmarkt auf dem Ludgeriplatz nur eingeschränkt stattfinden. Er wird spätestens um 10.30 Uhr beendet sein. Auch das Arbeits- und Sozialgericht liegt in der 500-Meter-Zone. Beeinträchtigungen wird es bei der U-Bahn-Linie 901 zwischen Duisburg und Mülheim sowie bei den Buslinien 924, 926, 933, 937 und 944 geben. Die Duisburger
Verkehrsgesellschaft (DVG) wird aktuell über die Medien sowie im Internet unter www.dvg-duisburg.de informieren.
Das Gebiet der Evakuierungszone – bis zu einer Entfernung von 250 Metern vom Fundort der Bombe - muss am Dienstag, 16. Februar 2010, bis 11 Uhr, geräumt sein. Als Aufenthaltsraum steht für diese Zeit die Pausenhalle der Gesamtschule Mitte (Zugang Oranienstraße) zur Verfügung.
Über die Evakuierungszone hinaus wird es eine Sicherheitszone (500 Meter vom Fundort der Bombe) geben, in der ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig ist. Die Menschen sind aufgefordert, sich 15 Minuten vor der geplanten Entschärfung in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnungen und Büros sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein
Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ab 11 Uhr nicht mehr gestattet. Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben die Anwohner aufgesucht und sie über die Verhaltensmaßnahmen informiert. Anwohner werden dennoch gebeten, insbesondere ältere, kranke, gehörlose, blinde, behinderte und nicht deutsch sprechende Personen zu informieren.
Bettlägerige und unterstützungsbedürftige gehbehinderte Personen in der Evakuierungszone (innerer Kreis) werden gebeten, sich ab Montag, 15. Februar 2010, von 8 bis 16 Uhr bei Call Duisburg unter der Sonderrufnummer 0203/283-2000 zu melden. Nachmeldungen sind am Dienstag, 16. Februar 2010 von 6.30 bis 10 Uhr möglich.
Beginn und Ende der Entschärfung wird durch eine Lautsprecherdurchsage bekannt gegeben. Informationen über das Ende der Entschärfung gibt es am Dienstag über die Telefonnummer 0203/283-2000 bei Call Duisburg.

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Fotos
Hans-Willi-Bütefür |