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Pilotprojekt zur
ergänzende Unterstützung der Duisburger Feuerwehr, Ordnungsamt und
Rettungsdiensten
im kleinräumigen Bereich
Die
Hochwasserereignisse in Deutschland an der Oder, Elbe oder auch oft genug am
Rhein und den bayerischen
Flüssen sowie Orkan Kyrill am
18. Januar 2007 haben gezeigt, wie anfällig die heutige Gesellschaft
in solchen Fällen sein kann. Die Abhängigkeit der Menschen von Energie war
schon immer gegeben, die technisierte Welt der heutigen Haushalte hat dies
gravierend gesteigert. Dies war im Winter des vergangenen Jahres mit
eingenickten
Strommasten und langen Stromausfällen mit Einrichtung von Notunterkünften im
Norden drastisch vor Augen
geführt worden
Am
19. Januar 2007 war in Duisburg nach dem Orkan Kyrill trotz der
heftige Auswirkungen des Orkans auf die
Menschen in der Stadt grob gesehen nicht mehr direkt beeinflussend.
Ganzstädtisch gesehen lief der Verkehr und
war vor allem der Stromausfall nur begrenzt und dann auch nur von kurzer
Dauer.
In
dieser kurzen Zeit war aber weder über das Mobiltelefon noch den digitalen
Anschluss das Telefonieren möglich - außer man hatte einen alten analogen
Anschluss oder man war darüber informiert, wie man eine digitale Telefon-
Basisstation umschalten kann.
Was
ist also zu tun bei längerem Stromausfall?
Die
Kriegsgeneration hatte das volle Grauen von Sirenen, Fliegeralarm und das
Aufsuchen des Luftschutzbunkers miterleben müssen. Sirenen und
Luftschutzalarm gab es noch in den Nachkriegsjahrzehnten des kalten Krieges.
Ab den 80er Jahren waren dese Dinge aus der Welt. Damit aber auch die
Sirenen als Warnung für die Bevölkerung.
Nun gehen die Kommunen dazu über, dieses Informationsmittel wieder
einzuführen. Das aber hat wieder etwas mit
Kosten zu tun. Während Städte wie Düsseldorf, Köln und Krefeld dies nach
Information von Stefan Crain, Chef der Duisburger Feuerwehr, schon umgesetzt
haben, ist dies in Duisburg aufgrund der Kosten noch nicht geschehen.
Wie
erhalte ich die Information, wie lange der Ausfall dauern könnte und was
kann ich gegebenenfalls dann tun und wie kann ich Vorsorge treffen? Wie
kommen lebenswichtige Informationen für Hilfsbedürftigen zu den Menschen
oder
den Rettungskräften?
Informationsquelle Radio
Es
sollte also ein Radio mit UKW- und Mittelwellenempfang im Haushalt sein.
Viele Geräte verfügen über
Netzanschluss und Batteriebetrieb. Demzufolge müssen betriebsbereite Marken-
sowie Reservebatterien vorhanden
sein. |