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Duisburg 2011







 
Globen, Karten und Atlanten: Die Werke von Gerhard Mercator

Duisburg, 25. April 2012 - Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am kommenden Sonntag, 29. April, um 15 Uhr zu einem Rundgang durch die neue Mercator-Schatzkammer ein. Werner Pöhling stellt die herausragenden Stücke der Duisburger Sammlung vor.
 

Mercator-Matinée: Kartographie und die Entdeckung der Arktis

Duisburg, 13. März 2012 - Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius Platz am Innenhafen lädt am kommenden Sonntag, 18. März, um 11 Uhr zur ersten Mercator-Matinée ein. Die Veranstaltungsreihe beleuchtet unter verschiedenen Aspekten die teils immensen Auswirkungen von Mercators Arbeiten bis in unsere Gegenwart hinein. Der Polarhistoriker Dr. Arne Kertelhein aus Hamburg spricht über „Weiße Flecken – Kartographie und Entdeckung der Arktis“.

Mercator und Ortelius hatten nur unzureichende Kunde von Grönland, Spitzbergen und dem Nordpol. 1569 kartographierte Gerhard Mercator das Nordpolargebiet noch als Ansammlung von Inseln, die um einen als „Polus Arcticus“ bezeichneten schwarzen Felsen gruppiert sind. Diese Beschreibung beruhte auf Angaben eines Mönches, der angeblich das Polargebiet bereist hatte. Die eisbedeckten und lebensfeindlichen Regionen der Arktis entzogen sich lange dem Zugriff des Menschen. Der Vortrag von Dr. Arne Kertelhein beginnt bei den antiken Vorstellungen von Thule, dem fernsten Norden und führt über die Chroniken des Mittelalters bis zu den großen Kartographen des Entdeckungszeitalters. Es blieb den Polarforschern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts vorbehalten, hier unter oftmals großen Strapazen die letzten weißen Flecken von den Karten zu tilgen.

Dr. Arne Kertelhein:
Studium der Geschichte und der skandinavischen Sprachen. Wissenschaftliche Tätigkeit in verschiedenen Museen und Archiven. Veröffentlichung mehrerer Bücher. Fasziniert von der abenteuerlichen Entdeckungsgeschichte und kargen Natur der Polarregionen arbeitet Kertelhein seit 10 Jahren als wissenschaftlicher Experte und Expeditionsleiter auf Eisbrechern und Expeditionskreuzfahrtschiffen verschiedener Reedereien in der Arktis und Antarktis.

Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro; ein Glas Wein oder Saft sowie der Besuch der aktuellen Ausstellungen sind inklusive.
 

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Gerhard Mercator.

500 Jahre Mercator - Duisburg feiert seinen Geburtstag!
Duisburg, 8. März 2012 - Auch die Stadtsparkasse beteiligt sich an den Feierlichkeiten. Womit? Das Geldinstitut bietet zwei Medaillen an. Eine in Silber (Feinsilber 999), 30 mm, 8,5 g. 49,90 inkl. MwSt.
Sowie die Medaille in Feingold (999,9), 30 mm, 8,5 g. Polierte Platte. Limitiert auf 50 Stück.
799.00 € inkl. MwSt.


Die Edelmetallpreise gelten freibleibend, abhängig von den tagesaktuellen Kursen.
Alle Angaben, sowohl zu den Maßen, Gewichten und Preisen und anderen Angaben in diesem Text, ohne Gewähr. deJo

 

Die Mercator-Medaille bringt es auf den Punkt
Eine jetzt erschienene Gedenkprägung bringt diese Anerkennung auf den Punkt: die Mercator-Medaille! Die Medaille kommt in zwei unterschiedlichen Auflagen heraus. Die Silber-Edition (49,90€ inkl. MwSt.) ist in ihrer Stückzahl auf 500 beschränkt, die Gold-Edition (799,00€ inkl. MwSt.) ist auf 50 Ausführungen limitiert. Beide Gedenkprägungen zieren sowohl der Kopf Mercators als auch das Wappen Duisburgs. Zu beiden Medaillen gehören jeweils ein Etui und ein Zertifikat.
Prägungen wie diese werden aktuell zu außergewöhnlichen Gelegenheiten aufgelegt.
Neben den Geschäftsstellen der Sparkasse sind die Medaillen auch im RUHR.VISITORCENTER im CityPalais zu haben. Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing Gesellschaft, ergänzt:„Hier im RUHR.VISITORCENTER erhalten die Besucher neben fachkundigen Informationen zum Reiseziel Duisburg auch alle Souvenirs zu den Themen unserer Stadt. Da passt es, dass selbstverständlich auch so wertige Andenken wie die Mercator-Medaille in diesem besonderen Jubiläumsjahr zu erhalten sind.“
Nicht nur Sammler werden ihre Freude an dem Exemplar haben, die Mercator-Medaille ist ein edles Erinnerungsstück für all jene, die dem Universalgelehrten auf honorige Weise gedenken wollen.

 

Schatzkammer

Duisburg, 5. März 2012 - Obwohl schon 500 Jahre alt, bist du und dein Lebenswerk doch sehr jung geblieben. Die Stadt, in der du lang gelebt und gearbeitet hast, hat dir eine tolle Geburtstagsfeier ausgerichtet. In deinem Haus, in deiner "Mercatorschatzkammer", hat die Chefin, Frau Dr. Sommer, eine große Überraschung parat.
Die Schatzkammer wurde völlig neu konzipiert. Ganz in schwarz ist der neue Ausstellungsraum gehalten. Mit modernster Beleuchtung sind nur die Ausstellungsstücke ausgeleuchtet. Und an der Stirnwand leuchtet, raumbeherrschend, der blaue Planet, so wie er nur aus dem Weltall gesehen werden kann. Auch die beiden Globen, die du geschaffen hast, der Himmels und der Erdglobus, kommen in der neuen Schatzkammer besser zur Geltung.


Die Begeisterung der zahlreichen Geburtstags Gäste - zahlreich waren sie gekommen - war spürbar. Der Medientisch, Produkt modernster Technik, bietet die Gelegenheit, deine geniale Leistung, in vollem Umfang, endlich zu "begreifen". Ganz besonders jedoch waren deine Nachkommen, die 21. Generation, die auch der Einladung der Museums Chefin gefolgt waren, von deinem Werk, von deiner Bedeutung bis in die heutige Zeit hinein, angetan.
Ein Überraschungsgeschenk hatte Herr Armin Sinnwell, Verleger aus München, mitgebracht. Er schenkte eine Faksimile Ausgabe deines "Atlas" den du selber nicht mehr gesehen hast. Er wurde posthum, 1595 herausgegeben. Einer langen Reihe der Sponsoren gebührt Dank. Dank für diese neue Präsentation, die deine Werke, die heute noch von großer Bedeutung sind, würdigt. Sicher haben einige Besucher den Weg zu deiner Feier per "Navi" gefunden. Das wäre ohne deine Forschung und ohne dein Werk nicht möglich.  Über eine Veranstaltungsreihe zu deinem Werk klärt auf: www.stadtmuseum-duisburg.de - deJo

 

Stiftung Mercator fördert Editionsprojekt einer wegweisenden Gelehrten-Korrespondenz Die Brieffreunde Gerhard Mercators
Weit mehr als 200 Briefe schrieb und erhielt der Kartograph Gerhard Mercator im Laufe seines langen Gelehrtenlebens vor 500 Jahren und leistete damit einen wichtigen Beitrag auf dem Weg in die heutige Wissensgesellschaft. Die Sozial- und Wirtschaftshistorikerin Prof. Dr.
Ute Schneider von der Universität Duisburg-Essen (UDE) wird die überlieferte Korrespondenz in den kommenden drei Jahren neu sichten, übersetzen und erstmals in einer kommentierten Gesamtschau für die interessierte Öffentlichkeit publizieren. Die Stiftung Mercator fördert das Editionsprojekt mit 150.000 Euro.
„Der Namenspatron der Stiftung Mercator, Gerhard Mercator, hätte gestern (5. März) seinen 500. Geburtstag gefeiert. Mercator ist heute fast ausschließlich als Erfinder der nach ihm benannten Projektion bekannt.
Sein Briefwechsel macht die Bedeutung seiner Aktivitäten als Universalgelehrter, Historiker, Unternehmer, politischer Berater und Theologe deutlich. Wir freuen uns, die Edition und Übersetzung von Mercators Briefwechsel zu fördern und sind gespannt auf das Ergebnis“, so Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator.
Ein dichtes Netz von Briefkontakten war im 16. Jahrhundert die wichtigste Quelle für Gerhard Mercator, als er seine bahnbrechenden Kartenwerke schuf. Statt selbst neue Routen aufwändig zu bereisen, ließ er sich per Briefpost beschreiben, wie es in bislang unerforschten Kontinenten aussah, um dies in seinen genauen und detaillierten Weltdarstellungen abzubilden. Prof. Dr. Ute Schneider: „Die meisten wissen gar nicht, dass Gerhard Mercator der ‚Republik der Gelehrten‘ angehörte – einem weit verzweigten Netzwerk, das in zahllosen Briefen Wissen sammelte, austauschte und produzierte.“

Mercator beschränkte sich allerdings nicht auf die reine Sammlung von Wissen, sondern überdachte und verarbeitete die Informationen, indem er sie mit den bis dahin bekannten Wissensbeständen abglich. In einem weiteren Schritt setzte er die neu erworbenen Kenntnisse graphisch um und machte sie damit zugleich einer breiter werden Öffentlichkeit zugänglich. Schneider: „Mercator ist ein wichtiger Akteur im geschichtlichen Prozess auf dem Weg zur Wissensgesellschaft.“
Der Briefwechsel erlaubt Einblicke in seine persönlichen Netzwerke wie auch in sein Interessensspektrum. Ute Schneider: „Unser Projekt führt die meist nicht übersetzten älteren Brief-Editionen und verstreuten kleinen Publikationen zusammen. Wir ermitteln die Gegenüberlieferungen der Briefpartner und sichten zugängliche Archive auf bisher nicht publizierte Korrespondenz. Schließlich übersetzen wir die Briefe und versehen alles noch mit einem kritischen Apparat.“
 

Zu Mercators 500. Geburtstag: CROMATICO: Eine große Open Air Produktion des Aktionstheater "Pan. Obtikum"

Freitag 02.03.2012 ab 20.00 Uhr, Burgplatz, vor dem Rathaus

Eine Hommage an Mercator in großen sinnlichen Bildern.
Zur Eröffnung der 34. Duisburger Akzente gekoppelt mit dem 500. Geburtstag Mercators hatten sich die Verantwortlichen etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die Gruppe CROMATICO aus Freiburg überraschte mit einer spektakulären, jedoch gleichzeitig sinnlichen Inszenierung.

Die Farben Blau Rot und Gelb dominieren das Spektakel. Sie, die Gruppe um Sigrun Fritsch, setzt Hip Hob (!) ein, denn diese Tanzform ist der Ausdruck der jungen Leute in der heutigen Zeit. Diese Ausdrucksform wird von den jungen Menschen weltweit verstanden. Schafft somit Assoziationen für Universität und Ganzheit, die die Arbeit Mercators zeitlebens geprägt haben...

Das Ensemble verfügt über 40 Schauspieler, Sänger, Akrobaten, sowie Licht und Tontechniker. Dazu gehören auch Pyrotechniker. Sie schaffen spielerisch den Spagat zwischen Aktionstheater, sujets aus Literatur, klassischem Theater und der Oper. Das hat die Gruppe schon mehrfach unter Beweis gestellt. Gespannt sein kann man auf dieses Aktionstheater, das weltweit zu Berühmtheit gelangt ist. Die Besucher waren warm angezogen, aber das Wetter spielte wunderbar mit. Ein gelungener Abend wird allen lange im Gedächtnis bleiben. deJo - Fotos Dr. Markus Jeschke

Zu Mercators 500. Geburtstag: Duisburger Schatzkammer erstrahlt in neuem Glanz

Duisburg, 29. Februar 2012 - Gerhard Mercator wurde am 5. März 1512 im flandrischen Rupelmonde geboren. Am 5. März, dem kommenden Montag, eröffnet das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 die neue Ausstellung über den berühmtesten Kartographen des 16. Jahrhunderts.

Die Duisburger Mercator-Sammlung ist von herausragender Qualität und internationaler Bedeutung. In einer neu gestalteten „Schatzkammer“ sind unter anderem im Original zu sehen: der Erdglobus von 1541, der Himmelsglobus von 1551 sowie der erste Atlas der Welt, der 1595 in Duisburg erschienen ist. Gerhard Mercator lebte hier 42 Jahre lang und wurde 1594 in der Salvatorkirche bestattet.


Himmelsglobus von 1551
 

Die neue Präsentation trägt den Titel „Gerhard Mercator und der blaue Planet“, er ist schon ein Hinweis auf die heutige Bedeutung eines Mannes, der zum ersten exakten Illustrator eines globalen Weltbildes wurde. Seit seiner berühmten Weltkarte „ad usum navigantium“ ist es möglich, auf sicherem Kurs kreuz und quer über den Globus zu reisen – in unseren Tagen sogar bis in das Weltall hinaus.
Zudem findet am 5. März von 10 bis 17 Uhr im Museum ein Sonderverkauf der brandneuen Briefmarke zum 500. Geburtstag Gerhard Mercators statt - ein Highlight nicht nur für Philatelisten. Der Eintritt ins Museum ist an diesem Tag frei.

Erdglobus von 1541

„Mercators Lebensatlas“ gezeichnet von Martin Lersch
Studioausstellung mit Bildern über Gerhard Mercator

Duisburg, 24. Februar 2012 - Schon lange befasst sich der vom Niederrhein stammende Zeichner und Maler Martin Lersch voller Begeisterung mit dem Universalgelehrten Gerhard Mercator. Im Jahr 2012 wird das 500. Geburtsjahr von Gerhard Mercator weltweit gefeiert. Das Kultur und Stadthistorische Museum in Duisburg bewahrt eine europaweit bedeutende Mercator-Sammlung. Als Vorlauf zur großen Jubiläumsausstellung präsentiert das Museum vom 29. Februar bis 29. April 2012 die Bilder von Martin Lersch, in denen er sich mit Leben und Werk des weltberühmten Kartographen befasst.

Der Künstler ist ein außergewöhnlicher Illustrator, der sich gerne mit historischen Themen und ihrer typischen zeitgenössischen Darstellungsweise befasst. Mit schneller Feder und seinem besonderen Blick skizziert er Leben und Umfeld von Gerhard Mercator, dem bedeutendsten Kartographen des 16. Jahrhunderts. Martin Lersch verfremdet und verändert eigentlich bekannte Motive Mercators.

Im Zentrum von „Mercators Lebensatlas“ steht die Neuinterpretation der Weltkarte von 1569, die – wie das berühmte Vorbild – aus 18 Einzelblättern zusammengesetzt ist. Die Präsentation wurde vom Künstler exklusiv für das Kultur und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz zusammengestellt.
 

Kostümführung: Barbara Mercator plaudert aus dem Nähkästchen

Duisburg, 22. Februar 2012 - Das 16. Jahrhundert war eine bewegte Zeit. Es gab Kriege und Hungersnöte, Magellan umsegelte die Welt und ein Mönch namens Luther wagte es, die Autorität der katholischen Kirche in Frage zu stellen. Wer sich gegen die Obrigkeit auflehnte, wurde wegen Ketzerei oder Hexerei gefoltert, in den Kerker geworfen oder bei lebendigem Leibe verbrannt.
In dieser Zeit machte auch ein Kartograph namens Gerhard Mercator von sich Reden, der aus Flandern ins liberale Duisburg gekommen war. Begleiten Sie seine Frau Barbara Mercator durch die Stadt. Sie berichtet Ihnen von den Ereignissen und dem Leben im mittelalterlichen Duisburg, plaudert über ihre Ehe und schwärmt von den herausragenden Leistungen ihres Mannes.

 

Mercators Lebensatlas gezeichnet von Martin Lersch

Duisburg, 31. Januar 2012 - Schon lange befasst sich der vom Niederrhein stammende Zeichner und Maler Martin Lersch voller Begeisterung mit dem Universalgelehrten Gerhard Mercator. Im Jahre 2012 wird das Geburtsjahr weltweit gefeiert. Die europaweit größte Sammlung findet man in Duisburg im Kultur und Stadthistorischen Museum. Zu der großen Ausstellung werden Bilder von Martin Lersch zu sehen sein, die sich mit dem Leben und Werk Mercators befasst.
Der Künstler arbeitet mit wenigen Pinselstrichen, mit denen er das Objekt seiner Aufmerksamkeit erfasst und zu Papier oder auf die Leinwand bringt. Er, der Künstler, befasst sich gern mit historischen Themen oder Personen.
Mit seinem besonderen Blick und schneller Feder hat er das Leben und Werk des berühmten Kartographen skizziert. Im Zentrum von "Mercators Lebensatlas" steht die Neuinterpretation der Weltkarte von 1569, die - wie das berühmte Vorbild - aus 18 Einzelblättern zusammengesetzt ist. Die Präsentation wurde vom Künstler exklusiv für das Kultur- und Stadthistorische Museum zusammengestellt.

Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg Johannes - Corputius - Platz 1
47051 Duisburg (Nähre Rathaus) Studioausstellung mit Bildern über Gerhard Mercator
29. Februar bis 29. April 2012 Eintrittspreise : Erwachsene 3 €, Kinder 2 €, Familien 5 €
Di,Mi,Do,Sa 10.00 bis 17.00 Uhr Fr 10.00 bis 14.00, So 10.00 bis 18.00 Montag geschlossen

 

Stadtbibliothek im Mercator-Weblog

Duisburg, 16. Januar 2012 - Duisburg feiert 500 Jahre Mercator und die Stadtbibliothek feiert mit. In jedem Monat werden die Bibliothekare der Stadtbibliothek einen besonderen Medientipp rund um das Mercator-Jahr präsentieren. Nachzulesen sind die Titel und Empfehlungen im Mercator-Weblog unter www.gerhard-mercator.de.
Den Anfang macht das historisch präzise verfasste und eindrucksvoll illustrierte Buch „Die Macht der Karten: eine Geschichte der Kartographie vom Mittelalter bis heute“, das in der Stadtbibliothek mit einem gültigen Jahresausweis ausgeliehen werden kann.
 

Der Universalgelehrte wird 500

Duisburg, 13. Januar 2012 - Duisburg 2012 steht ganz im Zeichen Gerhard Mercators. Zum Jubiläum des 500. Geburtstages des berühmtesten Einwohners der Stadt, finden während des Jahres verschiedene Veranstaltungen statt. Ein Highlight sind hierbei sicherlich die im März organisierten 34. Duisburger Akzente, die sich unter dem Motto "Vom Suchen und Finden" Mercator nähern. 2012 würdigt Duisburg den berühmten Einwohner, der in der weltoffenen Stadt die Voraussetzungen fand, um zu forschen und zu werken – von der Kartographie über das Handwerk hin zur Theologie und Philosophie. Schon zu seiner Zeit galt der Universalgelehrte als Koryphäe seines Fachs. Hier in Duisburg gelangen ihm Werke von immenser Bedeutung für die Nachwelt. Seine Mercator-Projektion, auf der Weltkarte „Ad usum navigantium“ verewigt, findet immer noch Verwendung und war wegweisend für die Erfindung heutiger Navigationsgeräte. Auch der Atlas als Werk und Begriff war die Idee Mercators, um noch ein Beispiel seines Schaffens aufzuzeigen.

Die Broschüre zum Jubiläum
Die Publikation würdigt das Ereignis mit Zahlen, Daten und interessanten Informationen zum Leben und Wirken des bekannten Kartografen und beinhaltet eine Veranstaltungsübersicht für den 500. Geburtstag. Desweiteren verlinkt sie per QR-Code auf einen filmischen Beitrag, einem Rundgang mit unserem Gästeführer als Gerhard-Mercator und eine Dia-Show, die Mercator im Stadtbild sucht und findet. Herausgeber der Broschüre sind die BVB-Verlagsgesellschaft aus Nordhorn und die Duisburg Marketing GmbH. Der Fachverlag ist spezialisiert auf die Erstellung hochwertiger kommunaler Publikationen.

Mercator-Pralinen
Dem Jubiläumsjahr gemäß hat die Duisburg Marketing Gesellschaft (DMG) verschiedene Ideen entwickelt und umgesetzt, um sowohl die Bewohner als auch die Besucher der Stadt auf das besondere Ereignis aufmerksam zu machen. Eine davon ist die Sonderedition „Mercator-Pralinen“. Gefüllt mit Karamell, Mandelnougat, weißer Schokolade und Orange erinnern sie an die Herkunft Gerhard Mercators: Belgien, dort wo die Schokoladenpraline zu Hause ist.

 

Kostümführung: Barbara Mercator – plaudert aus dem Nähkästchen
Das 16. Jahrhundert war eine bewegte Zeit. Es gab Kriege und Hungersnöte, Magellan umsegelte die Welt und ein Mönch namens Luther wagte es, die Autorität der katholischen Kirche in Frage zu stellen. Wer sich gegen die Obrigkeit auflehnte, wurde wegen Ketzerei oder Hexerei gefoltert, in den Kerker geworfen oder bei lebendigem Leibe verbrannt. In dieser Zeit machte auch ein Kartograph namens Gerhard Mercator von sich Reden, der aus Flandern ins liberale Duisburg gekommen war. Begleiten Sie seine Frau Barbara Mercator durch die Stadt. Sie berichtet Ihnen von den Ereignissen und dem Leben im mittelalterlichen Duisburg, plaudert über ihre Ehe und schwärmt von den herausragenden Leistungen ihres Mannes.
Für Gruppen:Termin: individuell auf Anfrage im RUHR.VISITORCENTER Duisburg
Dauer: 2 Stunden. Preis: 150,00 € pro Gruppe - Teilnehmer: max. 25 Personen
Offene Termine 2012: Termin: 06.03.; 03.05.; 05.07.; 06.09. um 15:30 Uhr
Dauer: 2 Stunden. Treffpunkt: Durchgang zum Mittelalterlichen Markt am Rathaus Duisburg
Preis: Erwachsene 8,00 € / Kinder (8 - 13 Jahre) 5,00 €
Kinder in Begleitung eines Inhabers der Duisburg-Familienkarte kostenlos.
Tickets vorab im RUHR.VISITORCENTER Duisburg oder im Online-Shop unter www.duisburgnonstop.de. Die Führung findet auch bei Regen statt.
 

Führung: Gerhard Mercator – gestern und heute
Gerhard Mercator (1512 in Rupelmonde bei Antwerpen geboren, 1594 in Duisburg gestorben), war der bedeutendste Kartograph des 16. Jahrhunderts. Sein Name wird stets mit der nach ihm benannten und heute noch genutzten Mercator-Projektion verbunden bleiben. Erfahren Sie auf Ihrem Spaziergang mehr über das Leben und das Werk des berühmten Mannes in seiner Wahlheimat Duisburg und die Bedeutung seiner Arbeiten für unsere heutige Gesellschaft. Während der Tour erfahren Sie, wie die Erkenntnisse Mercators unseren Alltag bereichern.


Kostümführung: Gerhard Mercator – auf den Spuren des berühmten Kartographen

Begleiten Sie Gerhard Mercator, den berühmten Kartographen und Astronomen anlässlich seines 500. Geburtstages auf einen Rundgang durch seine langjährige Heimat und Wirkungsstätte, das mittelalterliche Duisburg. Vom ehrwürdigen Rathaus mit dem Mercatorbrunnen führt Sie Ihr Spaziergang vorbei an der Salvatorkirche, an der alten Stadtmauer entlang zum Johannes- Corputius-Platz bis zum Kultur- und Stadthistorischen Museum. Unterwegs hat Gerhard Mercator, der als Gerhard Kremer 1512 in Rupelmonde, Belgien, geboren wurde, viel über seine Arbeit und sein Leben in Duisburg zu berichten.
Für Gruppen: Termin: individuell auf Anfrage im RUHR.VISITORCENTER Duisburg
Dauer: 2 Stunden. Preis: 100,00 € pro Gruppe. Teilnehmer: max. 25 Personen
Offene Termine 2012: Termin: 13.04.; 08.06.; 10.08.; 05.10. um 15:30 Uhr
Dauer: 2 Stunden. Treffpunkt: Mercatorbrunnen vor dem Rathaus Duisburg
Preis: Erwachsene 7,50 € / Kinder (8 - 13 Jahre) 6,50 €
Kinder in Begleitung eines Inhabers der Duisburg-Familienkarte kostenlos.
Tickets vorab im RUHR.VISITORCENTER Duisburg oder im Online-Shop unter www.duisburgnonstop.de. Der Rundgang findet auch bei Regen statt.
 

500 Jahre Gerhard Mercator
Neue Einblicke in Mercators Werk und sein Umfeld

Duisburg, 23. November 2011 - Die Duisburger Mercatorgesellschaft lädt am kommenden Sonntag, 27. November, 17 Uhr in das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen ein: Dr. Gernot Tromnau, Vorsitzender der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde, berichtet in einem Lichtbildervortrag über neue Erkenntnisse zu Gerhard Mercator, dessen 500. Geburtsjahr im kommenden Jahr gefeiert wird. Vor der Veranstaltung können Globen und Karten Mercators besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Kaum bekannt ist, dass sich der Mercator auch mit Archäologie beschäftigt hat. Offensichtlich hat er vor seiner Kartenedition "Germaniae tabulae geographicae" von 1585 bereits eine „Teutschlandkarte" herausgegeben. Möglicherweise existieren auch ein weiteres Portrait von Mercator und ein Vorläufer zu dem bekannten Duisburg-Plan des Johannes Corputius aus dem Jahr 1566.

 

Duisburg 2012: Eine Stadt feiert ihren größten Sohn
500 Jahre Gerhard Mercator

500 Jahre Gerhard Mercator - Broschüre zum Jubiläum
Duisburg, 15. September 2011 - Für das anstehende Mercator-Jubiläum wird die Duisburg Marketing GmbH Anfang 2012 eine informative Broschüre für Bürger und Besucher der Stadt herausgeben. Die Publikation würdigt das Ereignis mit Zahlen,
Daten und interessanten Informationen zum Leben und Wirken des bekannten Kartografen und beinhaltet eine Veranstaltungsübersicht für den 500. Geburtstag.
Herausgeber der Broschüre sind die BVB-Verlagsgesellschaft aus Nordhorn und die Duisburg Marketing GmbH. Der Fachverlag ist spezialisiert auf die Erstellung hochwertiger kommunaler Publikationen.
Den örtlichen Betrieben aus Handel, Handwerk und Gewerbe wird die Gelegenheit geboten, sich als Unterstützer an diesem Projekt zu beteiligen. Ein Mitarbeiter der BVB-Verlagsgesellschaft wird interessierte Unternehmen in den nächsten Tagen über die vielfältigen Möglichkeiten
einer Firmenpräsentation informieren.

 

Duisburg, 29. Juli 2011 - UTMS - universal transfer mercator system! Ein technischer Begriff, der heute zum Standardumgang im Zeitalter des schnellen Internetzugang per Handy und zur Navigation gehört. UTMS mit Gerhard Mercator und Duisburg in Verbindung bringen - genau das ist der Punkt.
"Gerhard Mercator war es, der als weltweit bester Kartograf die Seenationen England und die Niederlande zu Wirtschafts- und Handelsmächten aufstiegen ließ. Seine unglaublich genauen Karten sorgten damals dafür.
Seine Produktion in einer simplen Duisburger Werkstatt unter den unglaublich schwierigen Bedingungen der damaligen Zeit ohne Satellitentechnik war der Grundstein für die heutige Navigationshilfen", erklärte "Gerhard Mercator" alias Roland Wolf, Stadtführer für Kinderführungen. Der im Hauptberuf als Erdmacher - eine Geschichte für sich - ehrenamtliche Stadtführer geriet ins Schwärmen über die Leistungen des weltweit bekanntesten Duisburgers, der nur durch Beobachtungen, Grübeln und Tüfteln die Navigation sozusagen aus den Holzpantinen hob und auf salonfähigen sprich umsetzbaren Boden brachte.
 

Mercatorstraße, Mercatorhalle, Mercatorbrunnen, Mercatorstiftung,  Mercatorinsel - der Name des genialen Kartografen ist fast allgegenwärtig in der Stadt, die allein deswegen schon grundsätzlich als "Mercator"-Stadt ausgewiesen werden müsste.

Auf jeden Fall ist das kommende Jahr der Anlass schlechthin, die Sache mit dem Bekanntheitsgrad dieses Mannes auch für dessen Domizil des Wirkens touristisch nach oben bringen.

"Wir haben im nächsten Jahr mit den klassischen Sponsoren und mit der Mercatorstiftung auch ohne große Finanzen eine 14-Tage-Festwoche fix", erklärte Kulturdezernent Karl Janssen erfreut. Aber er wie auch Duisburg-Marketing-Geschäftsführer Uwe Gerste wollen mehr. "Es gibt keine Mittel bzw. ein Festbudget für große Werbekampagnen", bekräftigten Uwe Gerste und der Beigegeordnete unisono, "aber wir werden zahlreiche Publikationen, touristische Prospekte, Hinweise, Fahnen und Führungen sowie einzelne Veranstaltungen anbieten können."

V.l.: Uwe Gerte, Karl Janssen und Frank Kopatschek
 

"Wie im Kulturhauptstadtjahr werden wir auch über die sozialen Medien wie Facebook dieses Ereignis bewerben, da wir damit gute Erfahrungen gemacht haben", ergänzte Stadt-Pressesprecher Frank Kopatschek.

Es geht neben den innerstädtischen Veranstaltungen in diesem Mercator-Festjahr natürlich auch um das "Außengesicht" der Stadt, die als Oberzentrum für Logistik durch den Hafen mit den weltweiten Verbindungen mit Mercator sozusagen den Urheber aller Handel treibender Nationen anbieten kann wie keine andere Stadt auf der Welt. Harald Jeschke

 

Duisburger Köpfe
Mercator, Gerhard  Entwickler der Kartenprojektion
(* 5. März 1512 in Rupelmonde, Flandern; † 2. Dezember 1594 in Duisburg).
 

 

 

 

 

Gerhard Mercator (eigentlich Gerard De Kremer, latinisiert: Gerardus Mercator) (* 5. März 1512 in Rupelmonde, Flandern; † 2. Dezember 1594 in Duisburg) war ein Mathematiker und Kartograf, der schon zu Lebzeiten als der Ptolemäus seiner Zeit angesehen wurde. 

Mercator sah sich selbst mehr als wissenschaftlichen Kosmografen, und nicht als jemand, der seinen Lebensunterhalt mit der Herstellung und dem Verkauf von Karten verdienen musste. Seine Produktion war nicht gerade sehr umfangreich: Wir kennen nur ein Globen-Paar, fünf Wandkarten und eine unvollendete Kosmographie. Die meisten seiner Werke sind heute in der Schatzkammer des Kultur- und Stadthistorischen Museum der Stadt Duisburg ausgestellt.

 

Mercator lebte seit 1552 in Duisburg. Er schuf die erste Europakarte (1562) und das erste Kartensammelwerk, den Atlas ("Atlas sive Cosmographicae Meditationes de Fabrica Mundi et Fabricati Figura", 1595).

 

Die neue Universität in Duisburg, heute Universität Duisburg-Essen, war bis zur Fusion mit der Universität Essen nach dem Kartografen Gerhard-Mercator-Universität benannt. Zu der am Campus Duisburg bestehenden Mercator School of Management passt der Name besonders gut, weil Mercator auf Latein Kaufmann bedeutet. Des Weiteren sind ein Duisburger Gymnasium, ein Veranstaltungs- und Kongresszentrum (Mercatorhalle), ein Einkaufszentrum in Duisburg-Meiderich sowie ein Moerser Berufskolleg nach ihm benannt, ebenso die südliche Ringstraße Mercatorstraße/Kremerstraße in der Duisburger Innenstadt.

Am Freitag, den 2. Dezember, "entschlief GM ganz ruhig im Herrn, kurz nach 11Uhr vormittags, als er 82 Jahre, 37 Wochen und 6 Stunden gelebt und Urenkel gesehen hatte. Gott der Herr möge ihm frohe Auferstehung schenken am Tage des Gerichts!" [so W.Ghim, "Ratsverwandter von Duisburg und höchst würdiger Schultheiß derselben uralten Stadt", Gerhard Mercators erster Biograph.]

1569 Die epochale Weltkarte ad usum navigantium

Schlüsselanhänger und Kaffeetasse mit dem Namenszug des weltberühmten Kartografen.