Archiv Medizinische Versorgung
Nov - Dez 2009

75 500 Krankenhausbehandlungen in NRW als Folge von Alkoholkonsum

Duisburg, 15. Dezember 2009 - In den Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens
wurden im Jahr 2008 mit knapp 4,1 Millionen etwa so viele Patienten(Mehrfachbehandlungen eingeschlossen) stationär behandelt wie im Jahr zuvor.
Im Jahr 2008 zählten die Herzinsuffizienz mit 75 900 sowie Behandlungen
als Folge von Alkoholkonsum mit 75 500 Fällen zu den am häufigsten gestellten Diagnosen. Es folgten die Herzerkrankungen Angina pectoris (70 300), chronische ischämische (durch anhaltende Durchblutungsstörungen hervorgerufene) Herzkrankheit (54 700) sowie Vorhofflattern oder -flimmern (53 000).
Die Häufigkeit bestimmter Krankheiten hängt einerseits vom Alter, andererseits aber auch vom Geschlecht der Patienten ab. In jüngeren Jahren (unter 20) dominierten im Jahr 2008 bei weiblichen und männlichen Personen die Behandlungen wegen chronischer Erkrankungen der Gaumen- und Rachenmandeln (19 700 Fälle) sowie wegen innerer Kopfverletzungen, z. B. durch Unfälle oder Geburtsverletzungen
(18 500 Fälle).
Im mittleren Alter (20 bis 59 Jahre) standen bei den Frauen Gebärmuttermyome (17 900 Fälle), Gallensteine (15 800), alkoholbedingte Erkrankungen (15 500) sowie bösartige Neubildungen der Brustdrüse (15 300) - bei Männern alkoholbedingte Erkrankungen (45 200), Schlafstörungen (16 300) und Leistenbrüche (15 000) im
Vordergrund der Behandlungen.
Ab einem Alter von 60 Jahren spielte bei den Männern die Behandlung der Herzerkrankungen Herzinsuffizienz, Angina pectoris und chronische ischämische Herzkrankheiten mit 91 700 Fällen die größte Rolle. Frauen dieser Altersgruppe wurden 2008 besonders häufig wegen Herzinsuffizienz (38 600), Bluthochdruck (25 200) und Arthrosen des Kniegelenks (23 500) behandelt. (IT.NRW)
 

75 500 Krankenhausbehandlungen in NRW als Folge von Alkoholkonsum

Duisburg, 15. Dezember 2009 - In den Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens
wurden im Jahr 2008 mit knapp 4,1 Millionen etwa so viele Patienten(Mehrfachbehandlungen eingeschlossen) stationär behandelt wie im Jahr zuvor.
Im Jahr 2008 zählten die Herzinsuffizienz mit 75 900 sowie Behandlungen
als Folge von Alkoholkonsum mit 75 500 Fällen zu den am häufigsten gestellten Diagnosen. Es folgten die Herzerkrankungen Angina pectoris (70 300), chronische ischämische (durch anhaltende Durchblutungsstörungen hervorgerufene) Herzkrankheit (54 700) sowie Vorhofflattern oder -flimmern (53 000).
Die Häufigkeit bestimmter Krankheiten hängt einerseits vom Alter, andererseits aber auch vom Geschlecht der Patienten ab. In jüngeren Jahren (unter 20) dominierten im Jahr 2008 bei weiblichen und männlichen Personen die Behandlungen wegen chronischer Erkrankungen der Gaumen- und Rachenmandeln (19 700 Fälle) sowie wegen innerer Kopfverletzungen, z. B. durch Unfälle oder Geburtsverletzungen
(18 500 Fälle).
Im mittleren Alter (20 bis 59 Jahre) standen bei den Frauen Gebärmuttermyome (17 900 Fälle), Gallensteine (15 800), alkoholbedingte Erkrankungen (15 500) sowie bösartige Neubildungen der Brustdrüse (15 300) - bei Männern alkoholbedingte Erkrankungen (45 200), Schlafstörungen (16 300) und Leistenbrüche (15 000) im
Vordergrund der Behandlungen.
Ab einem Alter von 60 Jahren spielte bei den Männern die Behandlung der Herzerkrankungen Herzinsuffizienz, Angina pectoris und chronische ischämische Herzkrankheiten mit 91 700 Fällen die größte Rolle. Frauen dieser Altersgruppe wurden 2008 besonders häufig wegen Herzinsuffizienz (38 600), Bluthochdruck (25 200) und Arthrosen des Kniegelenks (23 500) behandelt. (IT.NRW)
 

Krebsberatung in Duisburg

Duisburg, 7. Dezember 2009 - Für eine medizinische Fragestunde im Rahmen der Krebsberatung am Dienstag, 8. Dezember, sind noch Termine frei. Dr. Michael Schroeder (Internist und Onkologe) steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte zur Verfügung. Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.

Duisburg: Bundesweite KiGGS-Studie zur Gesundheit von Kindern und
Jugendlichen geht in die zweite Runde

Duisburg, 7. Dezember 2009 - „Wie gesund sind unsere Kinder und Jugendlichen?“ Mit dieser Frage setzt das Robert Koch-Institut von 2009 bis 2012 die bundesweite KiGGS-Studie fort. Wie schon 2004 gehört Duisburg auch diesmal zu den 167 Studienorten. Die Gesundheitsdaten werden in der Zeit vom 01.02. bis zum 20.02.2010 telefonisch erhoben. Alle ehemaligen Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer erhalten in Kürze eine schriftliche Einladung zur Befragung.
Zusätzlich werden Kinder bis 6 Jahre nach einem Zufallsverfahren neu ausgewählt und ihre Eltern zur Befragung eingeladen.
Mit der als Langzeitstudie angelegten Erhebung beabsichtigt das Robert Koch-Institut, erneut Informationen zu Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten, Befindlichkeit und dem Einfluss sozialer Faktoren zu sammeln, um ein aktuelles Bild der gesundheitlichen Lage der 0- bis 17-Jährigen in Deutschland zeichnen zu können. Hierbei soll auch ermittelt werden, inwiefern sich die gesundheitliche Lage seit der letzten Studie verändert hat. Durch die wiederholte Einbeziehung der ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die inzwischen 6 bis 24 Jahre alt sind, erhoffen sich die Forscher überdies Erkenntnisse zu den Lebensphasenübergängen vom Kindes- ins Jugendalter und vom Jugend- ins Erwachsenenalter sowie die Ursachen und Bedingungen gesundheitlicher Veränderungen.
Befragt werden sowohl die Eltern als auch die Kinder selbst (11-17 Jahre). Darüber hinaus werden Interviews mit den ehemaligen Studienteilnehmerinnen und
-teilnehmern geführt, die inzwischen erwachsen sind. Die telefonischen Befragungen werden von geschulten Interviewern des Robert Koch-Instituts durchgeführt.

Körperlich-medizinische Untersuchungen sind dieses Mal nicht vorgesehen. Ergänzt wird die Befragung durch zwei Zusatzstudien. An Teilstichproben wird vertiefend Fragen zur motorischen Entwicklung und zur seelischen Gesundheit nachgegangen.
Um die gesundheitliche Situation dieser großen Bevölkerungsgruppe angemessen abbilden zu können, ist auch die Teilnahme von Kindern nicht-deutscher Herkunft wichtig. Eltern, die kein telefonisches Interview auf Deutsch führen können oder möchten, wird darum ein übersetzter Fragebogen zur schriftlichen Beantwortung angeboten.
Da diesmal keine Anreise in ein Untersuchungszentrum nötig ist und die Interviews im Schnitt nicht länger als 30 Minuten dauern, hoffen die Organisatoren auf eine ähnlich hohe Teilnehmerzahl wie bei der ersten KiGGS-Studie. Damals hatten innerhalb der drei Studienjahre (2003-2006) insgesamt 17.641 Mädchen und Jungen mit ihren Eltern ein Untersuchungszentrum des Robert Koch-Instituts besucht. Das entspricht einer Teilnahmequote von 66,6 Prozent. Die Ergebnisse des ersten
Untersuchungsdurchgangs zeigen, dass es sich lohnt, den Gesundheitszustand von
Kindern und Jugendlichen unter die Lupe zu nehmen: KiGGS hat beispielsweise belegt, dass Kinder in sozial benachteiligten Lebensumständen erheblich größeren
Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind. Weitere Ergebnisse sind unter www.kiggs.de ein-sehbar. Die Studienergebnisse sind Grundlage für Strategien zur Verbesserung der Kindergesundheit in Deutschland.

 Schweinegrippe: Zwei Todesfälle in Duisburg

Duisburg, 1. Dezember 2009 - Bei einem in Duisburg verstorbenen 72 Jahre alten türkischen Patienten ist das Neue Influenzavirus A H1N1 (Schweinegrippevirus) nachgewiesen worden. Nach den dem Gesundheitsamt vorliegenden Informationen war der Mann am 29. November 2009 erkrankt aus der Türkei zurückgekehrt, wo er sich mehrere Monate aufgehalten hatte. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes hatte er noch am Ankunftstag eine Krankenhausambulanz aufgesucht. Trotz unmittelbar anschließender Aufnahme und Behandlung auf der Intensivstation ist der Patient am Montag, 30. November 2009 verstorben. Unmittelbare Todesursachen waren eine Lungenentzündung und eine schwere allgemeine Entzündungsreaktion des Körpers. Bei diesem Patienten lagen als zusätzliche Risikofaktoren eine chronische Atemwegs- und Herzerkrankung vor.
Dies ist der zweite Fall eines Patienten aus Duisburg, der im Zusammenhang mit dem Nachweis des Neuen Grippevirus verstorben ist.
Am 13. November 2009 starb ein 48 Jahre alter Mann, bei dem keine zusätzlichen Risikofaktoren bekannt waren.

 „Schweinegrippe“: Impftermine wahrnehmen!

Duisburg, 25. November 2009 -Das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg bittet Bürgerinnen und Bürger, die einen festen Impftermin gegen die „Schweinegrippe“ bei niedergelassenen Ärzten haben, diesen auch wahrzunehmen oder sich frühzeitig bei der Praxis abzumelden.
Immer häufiger klagen Impfärzte darüber, dass zu einem Impftermin angemeldete Personen nicht erscheinen und auch nicht absagen. Beim letzten Impftermin einer Impfpraxis sind von den angemeldeten 146 Patienten aber 50 Personen nicht zum Arzt gekommen. Dieses Verhalten kann dazu führen, dass bereits fest gebuchte Impftermine abgesagt werden müssen und dass bereits fertig gemischter Impfstoff weggeworfen werden muss. Nach wie vor steht der Impfstoff nur in 10er Verpackungseinheiten zur Verfügung. Es müssen also stets zehn oder mehr Impfinteressierte für einen Impftermin vorhanden sein. Deshalb ist eine Anmeldung zur Impfung erforderlich.
Die Impfung gegen das „Schweinegrippe“-Virus wird nach wie vor empfohlen für Personen ab einem Alter von sechs Monaten mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines chronischen Grundleidens und für deren unmittelbare Kontaktperson. Zehn- bis 60jährige benötigen nur eine Impfung; für alle anderen sind bisher zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen empfohlen. Hier kann es in nächster Zeit zu geänderten Empfehlungen kommen. Sollte dies der Fall sein, werden diese Änderungen auf der Homepage der Stadt veröffentlicht.

Krebsberatung in Duisburg

Duisburg, 19. November 2009 - Für eine Beratung in sozialen Fragen am Dienstag, 24. November, mit Stephan Fromm (Dipl. Sozialarbeiter) sowie für eine psychoonkologische Beratung am Dienstag 1. Dezember, mit Dr. Gisela Kremer (Psychoonkologin) im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte sind noch Termine frei. Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um telefonische Anmeldung bei der Kommunalen Gesundheitskonferenz von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.

Mehrsprachige Informationen zur Neuen Grippe

Duisburg, 5. November 2009 - Die Bundesintegrationsbeauftragte hat zwei Faltblätter zum Thema „Neue Grippe“ herausgegeben, die in zwölf Sprachen sowohl über die Neue Grippe A/H1N1 als auch über den Impfschutz und informieren.
Die Publikationen gibt es in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Serbisch, Spanisch und Türkisch. Sie können auf der Homepage der Beauftragten als PDF-Datei unter www.integration.de heruntergeladen werden. In gedruckter Form liegen die Informationsschriften nicht vor.

Krebsberatung in Duisburg
Im Rahmen der Krebsberatung sind am Dienstag, 17. November, noch Termine frei. Für Fragen steht die Psychoonkologin Dr. Michaela Koenen im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte zur Verfügung. Damit niemand lange warten muss, wird gebeten sich bei der Kommunalen Gesundheitskonferenz von 9 Uhr bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 anzumelden.