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Cholesterin: lebenswichtig und nicht zu unterschätzen
Blutfettwerte in
Schach halten |
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Duisburg, 22. April 2008 -
Düsseldorf. Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Folge von Arterienverkalkung
sind in Deutschland die Todesursache Nummer eins. Einer der
Hauptfaktoren: risikoreiche Blutfettwerte, landläufig als zu hoher
Cholesterinspiegel bekannt. Aber was verbirgt sich hinter dem Begriff
Cholesterin? Wozu ist die Substanz nötig? Und wie kann man die Werte
beeinflussen? Antworten darauf haben die Apotheker in Nordrhein.
"Zunächst einmal ist Cholesterin nichts Schlechtes", sagt Werner Heuking,
Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. "Im Gegenteil: Ohne diese
fettähnliche Substanz könnten wir nicht überleben." Der Mensch braucht
Cholesterin, um Zellwände aufzubauen und Gallensäure, Hormone und
Vitamin D zu bilden. Kritisch wird es erst, wenn das Verhältnis der
einzelnen Blutfette nicht mehr ausgewogen ist. Denn dann erhöht sich die
Gefahr, dass Fettmoleküle die Arterien verstopfen. "Das führt zu
Gefäßeinengungen und Durchblutungsstörungen. Der Blutfluss wird gestört
und das Risiko steigt, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden",
zählt Werner Heuking die weiteren Folgen auf.
Ursache für einen erhöhten Cholesterinwert kann eine erblich bedingte
Störung des Fettstoffwechsels sein. Auch kann eine erhöhte
Cholesterinkonzentration die Folge einer anderen Krankheit sein, eine
Erkrankung der Schilddrüse, der Leber oder der Nieren. "In den meisten
Fällen ist man aber selbst für den zu hohen Cholesterinwert
verantwortlich", so Heuking. "Denn Hauptverursacher kann eine allzu
sorglose Ernährungsweise sein." Vorsichtig sollte man zum Beispiel bei
industriell hergestellten Lebensmitteln, wie zum Beispiel Fertigsoßen,
sein. Sie enthalten oft große Mengen Cholesterin. "Nur in Maßen genießen
sollte man auch in der Regel cholesterinreiche Lebensmittel wie Fleisch
und Wurst sowie kalorienreiche Produkte wie Kuchen, Zucker und Alkohol",
rät Heuking. Gleiches gilt für Nikotin, das die Blutgefäße verengt und
die Arterienwände verletzt. Besser ist es, Produkte mit ungesättigten
Fettsäuren zu sich zu nehmen. Dazu gehören Seefisch wie Lachs und
Scholle, aber auch Olivenöle. Als "Cholesterinsenker" wirken zudem
Ausdauersport und regelmäßige Entspannungsübungen, denn auch viel Stress
kann einen hohen Cholesterinspiegel verursachen.
Da die Cholesterinwerte nicht zu unterschätzen sind, empfehlen die
Apotheker in Nordrhein, sich regelmäßig untersuchen zu lassen. Ab dem
35. Lebensjahr gehört eine Cholesterinmessung alle zwei Jahre zu den
erstattungsfähigen Vorsorgeuntersuchungen. Auch viele Apotheken in
Nordrhein bieten Messungen zum Thema Cholesterin an.
Cholesterin - Was ist das?
Cholesterin ist ein elementarer Baustein aller Körperzellen. Unser
Körper produziert dieses Blutfett sogar selbst. Cholesterin ist aber
schwer wasserlöslich und kann deshalb vom Blut nur schlecht
transportiert werden. Der Körper hat sich deshalb einen kleinen Trick
ausgedacht. Er verpackt das Cholesterin in eine Eiweißhülle, den so
genannten Lipoproteinen. Diese Lipoproteine haben eine unterschiedliche
Dichte: Die LDL-Lipoproteine besitzen eine geringe Dichte und können an
den Gefäßwänden gefährliche Ablagerungen bilden. Die Eiweißpäckchen mit
hoher Dichte, die HDL, nehmen diese Ablagerungen teilweise wieder auf
und transportieren sie zur Leber zurück, wo es abgebaut und
ausgeschieden wird. |
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UDE: Prof. Robert Huber (ZMB)
und ein internationales Forscherteam
entschlüsseln Infektionsmechanismus -
Neue Chancen in der Krebstherapie |
Duisburg, 11. April 2008 - Die
Entschlüsselung eines neuen Infektionsmechanismus, der Chancen in der
Krebstherapie eröffnet, wird in der neuesten Ausgabe der renommierten
internationalen Wissenschaftszeitung Nature vorgestellt. Mitverfasser
ist der Chemie-Nobelpreisträger Professor Robert Huber, der als
Gastprofessor am Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) an
der Universität Duisburg-Essen lehrt und forscht. Seine Arbeiten tragen
wesentlichen zur Aufklärung eines neuartigen Virulenzfaktors bei.
Krankmachende Bakterien benutzen spezielle Moleküle, um die Stärke, mit
der sie Organismen oder Zellen infizieren ("Virulenz"), zu erhöhen. Ein
internationales Team bestehend aus Forschern der Universität Zürich, der
TU München, der Universität Cardiff, der Max-Planck-Gesellschaft, der
US-amerikanischen Universitäten auf Hawaii und in Kalifornien sowie der
Universität Duisburg-Essen hat jetzt einen neuen Virulenzfaktor entdeckt
(Syringolin A), der die Infektionsrate dadurch erhöht, dass er den
Proteasomkomplex der Wirtszelle blockiert. Durch die Schwächung des
Proteasoms, einer wichtigen Schaltstelle in der Zelle, die für den
korrekten Abbau von Proteinen verantwortlich ist, sind die
Abwehrmechanismen der Zelle zum großen Teil außer Gefecht gesetzt.
Die Wirkungsweise des Syringolin A ist zunächst bei Pflanzen gefunden
und analysiert worden. Weitere Untersuchungen dieser Studie haben
ergeben, dass ein ähnlicher Faktor (Glidobactin), der bei
humanpathogenen Bakterien vorkommt, in gleicher Weise das Proteasom
hemmt und vermutlich für die Pathogenizität verantwortlich ist. Das
macht die Molekülfamilie der Syrbactine, zu der Syringolin und
Glidobactin gehören, interessant für die medizinische Anwendung und
Medikamententwicklung.
Der Einsatz von Proteasom-Inhibitoren könnte in der Zukunft neue
Perspektiven in der Krebstherapie eröffnen. Denn die Behandlung mit
Proteasom-Inhibitoren kann das Tumorwachstum hemmen und zum schnelleren
Tod der Tumorzellen führen. Der erste zugelassene Proteasom-Inhibitor,
Bortezomib, wird bereits zur Behandlung des Multiplen Myeloms, einer
Krebserkrankung des Knochenmarks eingesetzt.
Der Chemiker Professor Robert Huber hat zusammen mit Professor Michael
Groll von der Technischen Universität München mit Hilfe der
Röntgenkristallographie die Struktur aufgeklärt, die zeigt, wie das
Syringolin A und Glidobactin an das Proteasom binden. Die genaue
Betrachtung der Kristallstruktur des Proteasoms im Komplex mit
Syringolin A zeigt einen bisher unbekannten Mechanismus, wie der Faktor
an die katalytischen Untereinheiten gebunden ist. Professor Robert
Huber, der 1988 für die Erforschung der dreidimensionalen Struktur des
photosynthetischen Reaktionszentrums den Nobelpreis für Chemie erhielt,
erforscht bis heute die Strukturen medizinisch-biologisch relevanter
Moleküle. |
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Kleine
Kinder sind häufiger krank |
Kranke Kinder und Jugendliche
Statistisches Bundesamt - April 2008 - Im Jahr 2005 waren nach den
Ergebnissen der vierjährlichen Zusatzbefragung des Mikrozensus am
Befragungstag oder in den vier Wochen davor rund 9% aller Minderjährigen
krank. Nicht bei den ganz Kleinen, sondern in der Altersgruppe der 3-
bis unter 6-Jährigen waren die meisten Kinder krank. Mit zunehmendem
Alter sinkt der Anteil der Erkrankten.
Von den Kindern, die bei verheirateten Eltern lebten, waren 8,3% krank,
von den in einer Lebensgemeinschaft lebenden Kindern 9,8% und von den
bei allein Erziehenden lebenden Kindern 10,4%. In allen Altersgruppen
wiesen die Kinder und Jugendlichen bei allein Erziehenden die höchsten
Anteile an Kranken auf.
Ambulante und stationäre Behandlung
Kranke und unfallverletzte Kinder bzw. Jugendliche
Rund 82% aller kranken und unfallverletzten Minderjährigen waren 2005
wegen ihrer gesundheitlichen Beschwerden in ärztlicher Behandlung. Knapp
77% der kranken Kinder und Jugendlichen wurden ambulant beim Arzt oder
in einem Krankenhaus behandelt, rund 5% benötigten eine stationäre
Versorgung. In der Altersgruppe der 12- bis unter 15-jährigen
Mädchen ist mit rund 24% der höchste Anteil nicht ärztlich behandelter
Kranker zu finden.
Die häufigsten Krankenhausdiagnosen
von Mädchen und Jungen
Kinder und Jugendliche müssen je nach Alter aus ganz unterschiedlichen
Gründen ins Krankenhaus. Bei vollstationärem Aufenthalt findet sich bei
den unter 3-Jährigen erwartungsgemäß die Geburt an erster Stelle und an
zweiter Stelle „Störungen im Zusammenhang mit kurzer
Schwangerschaftsdauer und niedrigem Geburtsgewicht“. Bei den 3- bis
unter 9-Jährigen werden im Jahr 2006 am häufigsten „Chronische
Krankheiten der Gaumen- und Rachenmandeln“ und danach Verletzung
innerhalb des Schädels („Intrakranielle Verletzung“) diagnostiziert.
Bei den häufigsten Diagnosen der Älteren sind geschlechtsspezifische
Unterschiede zu beobachten. Bei Mädchen im Alter von 9 bis unter 12
Jahren sowie von 15 bis unter 18 Jahren waren Mandel- und
Blinddarmoperationen am häufigsten („Chronische Krankheiten der Gaumen-
und Rachenmandeln“ und „Akute Appendizitis“). Im Alter von 12 bis unter
15 Jahren lag die Diagnose „Akute Appendizitis“ vor „Bauch- und
Beckenschmerzen“.
Jungen im Alter von 9 bis unter 18-Jahren hatten bei einem
vollstationären Krankenhausaufenthalt am häufigsten eine „Intrakranielle
Verletzung“. An zweiter Stelle folgten bei den 9- bis unter 15-Jährigen
die „Akute Appendizitis“ beziehungsweise bei den 15- bis unter
18-Jährigen „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“.
Jungen im Straßenverkehr stärker gefährdet als Mädchen
Unfälle von und mit Kindern oder Jugendlichen gehören nach wie vor zum
traurigsten Kapitel unseres Verkehrsalltages. Im Durchschnitt kam im
Jahr 2006 alle 9 Minuten ein Kind oder ein Jugendlicher unter 18 Jahren
im Straßenverkehr zu Schaden, fast jeden Tag wurde ein Kind getötet.
Diese Bilanz zeigt die Statistik der Straßenverkehrsunfälle.
Im Jahr 2006 verunglückten insgesamt 61 440 Minderjährige unter 18
Jahren auf Deutschlands Straßen, immerhin 6,5% weniger als im Vorjahr.
309 Kinder unter 18 Jahren verloren bei Straßenverkehrsunfällen ihr
Leben, das waren 74 Kinder oder 19% weniger als 2005. Der Anteil der
unter 18-Jährigen an allen Verunglückten im Straßenverkehr betrug 14%,
ihr Bevölkerungsanteil lag bei 18% (14,6 Millionen). Bezogen auf die
altersgleiche Bevölkerung verunglückten 422 Kinder unter 18 Jahren je
100 000 Einwohner.
Die meisten (30%) der im Jahr 2006 im Straßenverkehr verunglückten
Mädchen und Jungen im Alter unter 18 Jahren saßen in einem Pkw, 29%
waren mit dem Fahrrad und 19% mit einem motorisierten Zweirad unterwegs.
Fast jedes sechste verunglückte Kind unter 18 Jahren kam als Fußgänger
zu Schaden. Innerhalb dieser Altersgruppe ergibt sich jedoch ein
unterschiedliches Bild: Kinder unter 6 Jahren verunglückten am
häufigsten als Mitfahrer in einem Pkw (56%), 6- bis 9-Jährige als
Fußgänger (35%) und 10- bis 14-Jährige als Fahrradfahrer (49%). Ab dem
15. Lebensjahr können die Jugendlichen auch motorisiert am
Straßenverkehr teilnehmen. Dies hat zur Folge, dass die meisten 15- bis
17-Jährigen (42%) mit einem motorisierten Zweirad verunglückten.
Gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil sind Jungen im Straßenverkehr
stärker gefährdet als Mädchen. In Deutschland waren 51% der Einwohner
unter 18 Jahren männlich und 49% weiblich. Dagegen betrug der Anteil der
Jungen sowohl bei den verunglückten als auch bei den getöteten
Minderjährigen 58%. Die Gründe für die höhere Unfallgefährdung dürften
vor allem in der stärkeren Verkehrsbeteiligung und der größeren
Risikobereitschaft von männlichen Kindern und Jugendlichen liegen. |
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Zoll findet
immer mehr gefälschte Arzneimittel -
Apotheker warnen vor Medikamenten aus dubiosen Quellen
Pro Jahr werden 4,3 Millionen Einwohner wegen Rücken- und
Gelenkerkrankungen behandelt |
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Düsseldorf/Duisburg, 14. März 2008 - Immer mehr gefälschte Arzneimittel
geraten in das Netz des deutschen Zolls. Innerhalb eines Jahres hat sich
diese Menge verdreifacht. 2006 fanden die Fahnder gefälschte Medikamente
im Wert von 2,5 Millionen Euro. Ein Jahr später waren es schon 8,3
Millionen Euro. "Die Situation wird immer besorgniserregender", sagt
Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. "Denn geraten
gefälschte Arzneimittel in die Hände von Patienten, droht unter
Umständen Lebensgefahr." Die vom Zoll beschlagnahmten Arzneimittel haben
zum Teil gefährliche Nebenwirkungen, auf die kein Beipackzettel, kein
Arzt oder Apotheker hinweist.
"Wir können nur eindringlich davor warnen, Arzneimittel aus dubiosen
Quellen zu beziehen", so Heuking. "Eine sichere und kompetente
Arzneimittelversorgung wird nur in der Apotheke vor Ort gewährleistet.
Nur hier erhält der Patient eine persönliche, auf seine Bedürfnisse
zugeschnittene Beratung. Das ist aktiver Verbraucherschutz."
Schon im vergangenen Jahr hatte das Bundeskriminalamt (BKA) vor einer
steigenden Zahl von Arzneimittelfälschungen gewarnt. Dazu gehörten auch
Arzneimittel, die normalerweise rezeptpflichtig sind. Im Zuge dessen
verwies das BKA auf das Internet als gefährliches Einfallstor. Die
Zahlen des Zolls stützen nun die Aussage des BKA, dass
Arzneimittelkriminalität im Internet rasant zunimmt und kaum
kontrollierbar ist. "Eine Arzneimittelbestellung außerhalb des
Sicherheitssystems der Apotheke vor Ort kann gefährliche Folgen haben.
Aus Verbraucherschutzgründen sollte deshalb zumindest der Versandhandel
mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln komplett verboten werden", rät der
Apotheker.
Pro Jahr 4,3 Millionen Einwohner wegen Rücken- und Gelenkerkrankungen
behandelt
in Deutschland werden pro Jahr bis zu 4,3 Millionen Einwohner wegen
Rücken- und Gelenkerkrankungen behandelt – das ist das Ergebnis einer
Analyse der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). Rund 7,1 Milliarden Euro
geben die gesetzlichen Krankenkassen deutschlandweit jährlich für die
Folgen von Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen sowie anderen Rücken-
und Wirbelsäulenerkrankungen aus. Im direkten Ländervergleich leiden in
Hessen die wenigsten und in Sachsen-Anhalt die meisten Menschen unter
Rückenproblemen. Zudem verursachen die Rückenkrankheiten der deutschen
Wirtschaft jährlich einen Schaden von neun Milliarden Euro.
Medizinwirtschaft: 65
junge Unternehmen auf dem Weg zum Erfolg
Anmeldeschluss des Businessplan Wettbewerbs Medizinwirtschaft am 15.
April 2008
Teams aus allen Teilen des Landes haben sich bis heute zum Businessplan
Wettbewerb Medizinwirtschaft angemeldet und nutzen die Chance aus ihrer
Idee innerhalb von nur drei Monaten einen vollständigen Geschäftsplan zu
machen. Der mit mehr als 55.000 Euro Preisgeld dotierte Wettbewerb wird
vom Land Nordrhein-Westfalen und der EU finanziert und verfolgt das
Ziel, Unternehmensgründungen in der innovativen Branche
Medizinwirtschaft einfacher zu machen und so zukunftsorientierte
Arbeitsplätze entstehen zu lassen. Zum Wettbewerbsauftakt trafen sich
beim VentureMed Forum in Essen rund 180 Unternehmensgründer mit
interessierten Investoren und Bankern.
Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht nicht nur die Auszeichnung der
besten medizinwirtschaftlichen Businesspläne, sondern auch die
Begleitung der Gründer bei der Erstellung ihres Geschäftskonzepts.
Während des gesamten Wettbewerbs werden die Gründer auf ehrenamtlicher
Basis von erfahrenen Mentoren und Spezialisten beraten. Begleitende
Seminare zu den verschiedenen Kapiteln des Businessplans helfen den
Jungunternehmern zusätzliches Wissen zu gewinnen und einen fundierten
Geschäftsplan zu erstellen. Mit neuem Wissen, neuen Kontakten und
kontinuierlichem Feedback von den speziell für den Wettbewerb
akkreditierten Experten bringen Unternehmensgründer ihre Geschäftsidee
erfolgreich auf den Markt und sichern sich die Businessplan
Zertifizierung.
Der Wettbewerb kommt bei Forschern, Ingenieuren und anderen Menschen mit
Ideen an. An den Wettbewerben in den Jahren 2006 und 2007 haben sich
über 200 Teams beteiligt. Mehrere hundert Arbeitsplätze wurden in
innovativen Unternehmen geschaffen. „Der Wettbewerb ist eine einmalige
Chance für Gründer, weil man selten in so kurzer Zeit so viel lernen und
so viele Kontakte knüpfen kann“, beschreibt Professor Dr. Penka Pesheva
vom Vorjahressieger „Heraclitus Biosciences“ ihre Eindrücke. In den nun
laufenden Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft Frühjahr 2008 können
weitere Teams u.a. aus den Bereichen Medizintechnik, Life Sciences sowie
Dienstleistungen der Prävention, Rehabilitation, Wellness und Ernährung.
bis zum 15. April einsteigen und sich auf dem Weg zum Erfolg begleiten
lassen. Zum kostenfreien Wettbewerb anmelden kann man sich im Internet
unter www.startbahn-ruhr.de.
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Opfer sind vornehmlich Senioren
Apothekerverband Nordrhein warnt Verbraucher vor Trickbetrügern |
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Düsseldorf/Duisburg, 8. März 208 -
In der Region Nordrhein sind Trickbetrüger unterwegs, die vornehmlich
Senioren teure Nahrungsergänzungsmittel verkaufen, deren Wirksamkeit
höchst zweifelhaft ist. Zur Verkaufsmasche gehört auch, einen
mehrmonatigen Lieferungsvertrag abzuschließen. Der Trick dabei: Um das
Vertrauen der Gesprächspartner zu gewinnen und einen Besuchstermin zu
vereinbaren, geben die Betrüger an, im Namen der Stammapotheke der
Betroffenen anzurufen.
Der Apothekerverband Nordrhein e.V. rät insbesondere den Bürgern, die
auf diese Weise telefonisch kontaktiert werden, umgehend Rücksprache mit
ihrer Apotheke zu nehmen. In diesem Zusammenhang wird ausdrücklich
darauf hingewiesen, dass Apotheken Kunden- und Adressdaten nicht ohne
Erlaubnis an Dritte weiterleiten.
Ähnliche Fälle wurden von "Butterfahrten" berichtet: Hier gehen die
Verkäufer so vor, dass sie einen der Besucher in seiner Apotheke anrufen
lassen, um nach dem Verkaufspreis für das jeweilige Produkt zu fragen.
Die Apotheke, der das Produkt nur über die Apothekensoftware bekannt
ist, nennt die in der Datenbank hinterlegte unverbindliche
Preisempfehlung des Herstellers. Diese Preise sind in der Regel
"Mondpreise", wie z.B. 799,- ?. In der Verkaufsveranstaltung wird das
Produkt dann mit einem Sonderpreis von z.B. 299,- ? angepriesen. |