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Angebote
der Kommunalen Gesundheitskonferenz zur Weltstillwoche |
Duisburg, 15. September 2008 - Im Rahmen
der Weltstillwoche vom 29. September bis 10. Oktober bietet die
Arbeitsgruppe Stillförderung der Kommunalen Gesundheitskonferenz
verschiedene Informationsveranstaltungen zum Thema "Rund ums Stillen"
an.
In der Zeit vom 6. bis 10. Oktober ist im Foyer des Bethesda-Johanniter
Klinikums auf der Heerstraße 219 in Duisburg-Hochfeld ein Infostand der
Stillberaterin Hilla Theisen aufgebaut.
Einen Vortrag "Rund ums Stillen" in türkischer Sprache bietet Hilla
Theisen mit der interkulturellen MiMi Gesundheitsmediatorin Güllü Koc am
Mittwoch, 8. Oktober, um 17 Uhr im Bethesda-Johanniter Klinikum auf der
Heerstraße 219 an.
Im St. Josef Krankenhaus auf der Asberger Straße 4 in Moers informiert
vom 29. September bis 3. Oktober die Stillberaterin Dagmar Röstel.
Am 1. Oktober ist der Infostand von Dagmar Röstel vor der "Elternschule"
des St. Josef Krankenhauses auf der Asberger Straße 4 in Moers
aufgebaut. Stillberaterin Petra Meck steht vom 29. September bis 3.
Oktober vor dem Kreissaal des Klinikum Duisburg, Wedau Kliniken, Zu den
Rehwiesen zur Verfügung. Die Stillberaterin Dagmar Milde berät vom 29.
September bis 3. Oktober im Foyer des St. Johannes-Hospital, An der
Abtei 7-11, in Duisburg-Hamborn.
Ständiges Angebot der Stillberaterinnen
Ständige Angebote der Stillberaterinnen gibt es zum Teil während der
Elternberatungszeiten (früher Mütterberatung) des Gesundheitsamtes in
Duisburg und in einigen Familienbildungszentren:
DU-Walsum
Familienzentrum Kinderburg e.V., Im Bremmenkamp 1
mit Silke Lehr
jeden 3. Montag, von 9 bis 10.30 Uhr
DU-Marxloh (zeitgleich mit der Elternberatung)
Familienzentrum Kiebitzmühle, Kiebitzmühlenstraße 21
mit Silke Lehr
jeden 1. Montag von 9.30 bis 10.30 Uhr
mit Dagmar Milde
jeden 3. Montag von 9.30 bis 10.30 Uhr
DU-Bruckhausen
Familienzentrum Kronstraße 5
mit Dagmar Milde
jeden 2. und 4. Montag von 9 bis 10.30 Uhr
DU-Neumühl
Familienzentrum Herz-Jesu, Lehrerstraße 75a
mit Silke Lehr
jeden 4. Montag von 9.30 bis 11 Uhr
DU-Stadtmitte (zeitgleich mit der Elternberatung)
Kinder- und Jugendgesundheitsdienst
Beekstraße 48-50
mit Hilla Theisen
jeden 2. Mittwoch von 14 bis 15 Uhr
DU-Homberg (zeitgleich mit der Elternberatung)
Familienzentrum St. Martin, Ehrenstraße 40
mit Dagmar Röstel
jeden 2. Dienstag von 14 bis 15.30 Uhr |
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Alzheimer -
Früh erkannt ist wirksame Hilfe möglich -
Welt-Alzheimertag am 21. September
Fachtagung zur Demenz im Krankenhaus |
Duisburg, 12. September 2008 - Es beginnt
langsam, fast unbemerkt: Plötzlich fallen einem Namen von Bekannten
nicht mehr ein, Dinge werden verlegt und gerade zurückliegende
Ereignisse vergessen. Sind das normale Alterserscheinungen oder bereits
Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung? Die Angst vor dieser Form von
Demenz wächst in der Bevölkerung, denn die meisten Menschen empfinden
den Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit als eine der größten
Bedrohungen. Aus Anlass des Welt-Alzheimertag am 21. September klären
die Apotheker in Nordrhein über die Krankheit auf und geben Tipps, wie
man eine Alzheimer-Demenz erkennen kann.
"Mit der steigenden Lebenserwartung der Menschen nimmt auch die Zahl der
Alzheimer-Patienten zu", sagt Werner Heuking, Pressesprecher der
Apotheker in Nordrhein. Bereits heute leiden in Deutschland mehr als
700.000 Menschen an Alzheimer, in zwanzig Jahren wird sich die Zahl fast
verdoppeln. "Wichtig ist, die Krankheit möglichst früh zu erkennen, weil
dann die Symptome behandelt und eine Verschlimmerung zumindest
hinausgezögert werden kann", erklärt Heuking. Typisch für Alzheimer ist,
dass neue Informationen im Kurzzeitgedächtnis nur noch schwer
aufgenommen und behalten werden können. Zum Beispiel, was genau heute
zum Frühstück gegessen wurde. Weitere Alarmsignale sind
Verhaltensänderungen wie sozialer Rückzug, zunehmendes Misstrauen,
Feindseligkeit und Aggressivität.
"Zeigen sich solche Veränderungen, sollte in jedem Fall ein Arzt
aufgesucht werden", rät Werner Heuking. Er kann testen, wie es um die
geistige Leistungsfähigkeit des Betroffenen bestellt ist. Bestätigt sich
der Demenzverdacht, so kann der Arzt eine angemessene Therapie
einleiten. Die Erfolgsaussichten einer solchen Therapie sind am größten,
wenn man frühzeitig damit beginnt. Deshalb sollte keinesfalls aus Angst
oder Schamgefühl der Arztbesuch hinausgezögert werden. "Als
Unterstützung zur medikamentösen Behandlung eignen sich
psychotherapeutische Maßnahmen sowie Musik- und Tanztherapie", berichtet
Werner Heuking. Ziel sollte es sein, die Lebensqualität des Erkrankten
sowie seiner pflegenden Angehörigen noch für viele Jahre zu verbessern.
Alzheimer
- Ist eine hirnorganische Erkrankung, die meist bei älteren Menschen
über 65. Jahren auftritt.
- Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch Gedächtnis- und
Orientierungsstörungen sowie Störungen des Denk- und Urteilsvermögens.
Diese Störungen machen die Bewältigung des normalen Alltagslebens immer
schwieriger.
- Die Patienten sind zunehmend auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.
- Die Ursachen sind heutzutage noch nicht behandelbar. Medikamente sind
aber in der Lage, die Symptome zu lindern.
- Bis heute ist die Ursache der Alzheimer-Erkrankung nicht vollständig
geklärt.
Weitere Informationen gibt es bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
e.V.: www.deutsche-alzheimer.de
Fachtagung zur Demenz im Krankenhaus
Duisburg. Eine Fachtagung der Alzheimer Gesellschaft Duisburg
beschäftigt sich am Mittwoch, 24. September mit dem Thema "Der Mensch
mit Demenz im Krankenhaus". Im Duisburger Rathaus werden Experten über
Pflege- und Betreuungskonzepte für Demenzkranke vorstellen und
diskutieren. DieTagung erfolgt im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Leben
mit Demenz, Veranstaltungen in Duisburg rund um den Weltalzheimertag".
Bei der Suche nach adäquaten Pflege- und Betreuungsangeboten, die den
besonderen Bedürfnissen Demenzkranker und den Erwartungen von
Angehörigen gerecht werden, sind Angehörige, Beratungsstellen,
Pflegeeinrichtungen und -dienste gefordert. In Zukunft sollten vermehrt
Rehabilitationsangebote für demenzkranke Menschen geschaffen werden und
zugleich das Leitbild der "aktivierenden Pflege" auch auf die Versorgung
demenzkranker Menschen übertragen werden.
Bei der Fachtagung soll geprüft werden, ob nach dem Beispiel aus Münster
auch in Duisburg ein geriatrischer Begleitdienst im Krankenhaus für
Menschen mit einer Demenz Orientierung geben kann. Mit der Tagung soll
ein Beitrag zur Vernetzung wichtiger Akteure im Handlungsfeld geleistet
werden.
Die Veranstaltung (15 bis 18 Uhr) richtet sich an Beschäftigte des
Gesundheits- Sozialwesens von Krankenkassen, an Vertreterinnen und
Vertreter von Alzheimer Gesellschaften und an Fachkräfte und
Ehrenamtliche, die in ihrer Arbeit mit der Thematik in Kontakt stehen.
Mi Hilfe des Fachvortrags von Dr. med. Simone Gurlit, verantwortliche
Ärztin des Geriatrieprojekts im St. Franziskus Hospital in Münster, wird
das preisgekrönte Leuchtturmprojekt "Geriatrischer Begleitdienst im
Krankenhaus" vorgestellt. Trotz knapper Ressourcen in den Kliniken ist
dieser Arbeitsansatz so erfolgreich, dass das Krankenhaus den besonderen
Service in seine Regelversorgung mitaufgenommen hat. Die Liegedauer der
älteren Patientinnen und Patienten hat sich verkürzt und die sogenannten
"passageren Verwirrtheitszustände", die sich in Klinikaufenthalten
entwickeln können, werden weitgehend verhindert.
Ein Konzept für Duisburg
Gemeinsam mit Gesundheitsdezernent Dr. Peter Greulich diskutieren in der
anschließenden Gesprächsrunde Heinz Peréé vom Seniorenbeirat der Stadt
Duisburg, Dr. Wolfrid Schröer, Chefarzt der Geriatrie im Klinikum
Duisburg und Claudia Scherrer, Geschäftsführung im Klinikum Duisburg
sowie Stephan Fromm, Leiter des Kliniksozialdienstes des katholischen
Klinikums Duisburg über die Möglichkeiten, dieses Konzept Duisburg
umzusetzen.
Die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft hat tiefgreifende
Auswirkungen auf die Bedingungen der Pflege und Betreuung in der
Zukunft. Die Zahl der hilfe- und pflegebedürftigen alten Menschen wird
immer höher. Dabei ist der deutlich steigende Anteil pflegebedürftiger
Menschen auch auf die zunehmende Anzahl demenzkranker Menschen
zurückzuführen. In Deutschland sind es derzeit etwa 1,2 Millionen
Menschen, die an einer mittel- bzw. schweren Demenz erkrankt sind. In
Duisburg leben etwa 7000 Personen, die von der Erkrankung betroffen
sind. Etwa Zweidrittel von Ihnen leben zuhause und werden dort von
Angehörigen betreut und gepflegt. Dies bedeutet für die betroffenen
Familien - in der Regel den Partner oder die Kinder - eine physisch wie
psychisch sehr hohe Belastung. Die krankheitsbedingten Veränderungen
sind nicht nur für die Betroffenen verunsichernd und belastend, sondern
auch für deren betreuenden Angehörigen, Freunde, Bekannte aber auch für
Fachpersonal.
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Teilnahmebescheinigung wird auf
Wunsch ausgestellt.
Bei Fragen zur Fachtagung können Sie sich an die Geschäftsstelle der
Alzheimer Gesellschaft Duisburg wenden: Telefon 0203-3095104. |
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„Suchtvorbeugung beginnt im Alltag“ -
Jugendamt Duisburg beteiligt sich an Aktionswochen zur Suchtvorbeugung
Apotheker begrüßen Terminverschiebung von neuen Rabattverträgen |
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DUISBURG, 10. September2008 - Ob Informationen über Gefahren von
Chaträumen oder Spongebob & Co., Theateraufführungen wie „Spiel`rausch´“
und Medien- und Erlebnisprojekte wie „Spiderman und Ofensau“: Die
Aktionswochen „Suchtvorbeugung beginnt im Alltag“ bieten vom 15. vom 26.
September stadtweit mehr als 50 Veranstaltungen für alle Altersgruppen.
Ziel der Aktionswochen ist es aufzuzeigen, das jeder in Familie,
Öffentlichkeit und in sozialen Institutionen dazu beitragen kann,
Suchtentwicklungen keine Chance zugeben.
Die Aktionswochen, die Teil der Kampagne „Sucht hat immer eine
Geschichte" des Landes Nordrhein-Westfalen sind, wurden von der
Fachstelle für Suchtprophylaxe des Jugendamtes Duisburg initiiert und
zeigen Wege zur Vermeidung von Sucht auf. Unter der Schirmherrschaft von
Oberbürgermeister Adolf Sauerland bieten die Kooperationspartner des
Duisburger Netzwerks Suchtvorbeugung eine breites Angebot von
Theateraufführungen, Medienprojekten, Erlebnisparcours, Workshops und
Fortbildungen, bis zu Elternseminaren und Informationsveranstaltungen
und richten sich vom Vorschulkind bis zum Erwachsenen an eine
breitgefächerte Zielgruppe.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Neuen Medien und ihren Auswirkungen
auf Kinder und Jugendliche. In der Auftaktveranstaltung am 15. September
in der Kulturzentrale HundertMeister wird dazu der renommierte
Erziehungswissenschaftler und Familientherapeut Wolfgang Bergmann einen
Fachvortrag mit dem Thema „Kinder und Jugendliche – Im Sog der Medien?“
halten. Institutionen des Netzwerk Suchtvorbeugung präsentieren Projekte
und praktische Ansätze zur Suchtvorbeugung. Das Improvisationstheater
Trau´ma nähert sich dem Thema „Medien-Sucht“ auf kreative und
unkonventionelle Weise.
Für Eltern von Grundschulkindern geht es am 16. September direkt
praktisch weiter. Um 17.30 Uhr können sie in der
Gemeinschaftsgrundschule Marktstrasse in Friemersheim unter Anleitung
der Medienpädagogin Ute Sauer am Computer erproben, wie sie für ihre
Kinder einen sicheren Weg im Internet gestalten können. Auch im Seminar
am 22. September in der Grundschule Klosterstrasse in Stadtmitte wird um
19.30 Uhr praktisch ge-übt. Unter der Rufnummer 0203/283-7954 oder per
Email unter suchtprophylaxe@stadt-duisburg.de kann man sich für diese
Seminare anmelden.
Die Zentralbibliothek bietet am 17. September um 17.30 Uhr eine
Informationsveranstaltung zum selben Thema. Interessante Literatur wird
vorgestellt und mitgebrachte Kinder (Grundschulalter) werden betreut.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für Eltern von Kindern ab 12 Jahren und älter bietet die Fachstelle des
Jugendamtes eine Reihe interessanter Veranstaltungen an:
Am 17. September wird Kriminalhauptkommissar Horst Radtke in der
Gesamtschule Süd um 19 Uhr einen Vortrag zum Thema „Gefahren für Kinder
und Jugendliche im Netz“ halten. An Eltern und Pädagogen richtet sich
der Info-Abend am 18. September im Elly-Heuss-Knapp Gymnasium in Marxloh
zum Thema „Generation Computer – Erziehung in der Zwickmühle“. Pädagogen
des Spielratgebers NRW und der Fachhoch-schule Köln informieren um 19.30
Uhr, warum Computerspiele Kinder und Jugendliche so faszinieren, welche
Risiken und Gefahren aber auch welche Möglichkeiten Compu-terspiele
Jugendlichen bieten.
„In keiner Lebensphase ist der Mensch so lernwillig, formbar und prägbar
– im Guten wie im Schlechten – wie während der Pubertät“, so Peer
Wüschner. Am 24.September informiert der bekannte Buchautor und Pädagoge
im Steinbart-Gymnasium in Stadtmitte um 19.30 Uhr Eltern und Pädagogen
über Hintergründe und Chancen der enormen Veränderungen in der Zeit der
Pubertät.
Mütter mit Migrationshintergrund können sich bei MABILDA in der
Kalthoffstrasse 73 in Hamborn übers Chatten und Chaträume informieren:
am 12. September um 10 Uhr in dem Vortrag „Sexueller Missbrauch in
Chaträumen des Internets – eine unterschätzte Gefahr" und am 26.
September um 10 Uhr in dem praktisch orientierten Seminar „Reiz und
Risiko beim Chatten“.
Eltern von Vorschulkindern bieten drei Veranstaltungen Hilfe bei der
Erweiterung ihrer eigenen Medienkompetenz:
„Spongebob & Co – Fernsehhelden unserer Kinder“ lautet der Titel am 16.
September in der Katholischen Pfarrgemeinde St. Peter auf der
Friedhofsallee in Homberg. Um 19.30 Uhr geht es darum wie Eltern ihre
Kinder im Umgang mit Medien begleiten und fördern können. Am 18.
September heißt es dann um 19 Uhr in der Evangelischen
Familienbildungsstätte Hinter der Kirche in Neudorf „Vorsicht
Bildschirm!“. Auch der Elternabend am 24. September um 19.30 Uhr in der
Kindertagesstätte Kinderburg in Walsum widmet sich der frühkindlichen
Medienerziehung.
Neben zahlreichen Projekten zum Thema Medien werden für Kinder und
Jugendliche auch andere suchtgefährdende Themen in Projekten
angesprochen: „Spieletester“ (18. September/
Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium), „Spiel`rausch´“ mit dem
Improvisationsthe-ater „Emscherblut“ (22. September/Gesamtschule
Meiderich), „Alkoholparcours“ ( 23. bid 24. September/Gesamtschule Süd)
und „Raps gegen Qualm“ (23. Septem-ber/Frankenschule Walsum).
Das kostenlose Programmheft und weitere Infos gibt es bei der Fachstelle
für Suchtprophylaxe unter Telefon (0203) 283-7954 und im Internet unter
www.duisburg.de/suchtprophylaxe.
Apotheker begrüßen Terminverschiebung
von neuen Rabattverträgen
Die für das neue Jahr von den Ortskrankenkassen (AOK) ausgeschriebenen
Rabattverträge für 64 Wirkstoffe sind zunächst für drei Monate
verschoben. Vertragslaufzeit für die neuen Arzneimittelrabattverträge
ist nunmehr der 1. März 2009 bis zum 28. Februar 2011.
"Auch im Interesse der Patienten begrüßen wir diese Verschiebung. Denn
dadurch steigen die Chancen, dass Lieferengpässe, die bei einem früheren
Termin sicherlich eingetreten wären, minimiert werden können", so Thomas
Preis, Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein e.V.
Unabhängig von der Terminverschiebung kritisieren die Apotheker die
durch immer wieder neu ausgeschriebene Rabattverträge notwendige
Umstellung der Patienten auf neue Arzneimittel. Abgesehen von dem
enormen bürokratischen Aufwand in den Apotheken, sehen die Apotheker die
Therapietreue bei den Patienten durch den ständigen Wechsel der
Arzneimittel gefährdet.
"Wir fordern die Krankenkassen daher auf, bei der Gestaltung der
Rabattverträge nicht nur Einsparpotenziale zu berücksichtigen, sondern
auch dafür Sorge zu tragen, dass eine patientengerechte Versorgung
gewährleistet werden kann und der bürokratische Aufwand in den
öffentlichen Apotheken nicht noch weiter zunimmt", so Preis weiter. |
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Sportlicher Start ins Berufsleben: Erster Gesundheitstag für Azubis der
Stadtverwaltung Duisburg |
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DUISBURG, 4. September2008 - Unter dem Motto „Gesund starten“
erhielten 68 Nachwuchskräfte der Stadtverwaltung beim ersten
Gesundheitstag für Auszubildende am 3. September einen
abwechslungsreichen Einblick in die betriebliche Gesundheitsförderung.
Der Aktionstag im Jugendzentrum Parkhaus in Meiderich bot ein buntes
Programm von Ernährungsberatung über Suchtmittel-Quiz bis zum
Bewegungsparcours und sollte die Jüngsten im „Unternehmen
Stadtverwaltung“ für einen gesunden Start ins Berufsleben begeistern.
„Unser Ziel ist, dass schon die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
das Thema „Gesundheit“ frühzeitig zur eigenen Sache machen. Die
Beschäftigten für eine gesunde Lebensweise – gerade am
Arbeitsplatz
– zu gewinnen, kann nur im Interesse von Arbeitgebern sein,“ sagte
Barbara Lichte, eine der beiden Gesundheitsmanagerinnen bei „ProGesundheit“,
der betrieblichen Gesundheitsförderung der Stadt Duisburg. Mit
Präventionsangeboten von Gesundheitsexperten werden die Azubis auch
während ihrer Ausbildungszeit begleitet – damit sie gesund starten und
gesund bleiben.
Der Nachwuchs unterzog sich jedoch nicht nur Gesundheits-Check-Ups oder
wurde selbst sportlich aktiv, in der „Zukunftswerkstatt Ausbildung“
erarbeiteten sie auch virtuell ihren gesunden Traumarbeitsplatz und mit
der Hip-Hop-Band „Poedra“ eigene Songtexte zu diesem Thema. Krönender
Abschluss des Gesundheitstages war eine Talkrunde mit sportlichen
„Urgesteinen“ aus der Verwaltung. Anschließend gab es einen kleinen
Sportwettbewerb zwischen ausgewählten Azubis und den Interviewpartnern
auf dem Ergometer.
Bereits seit 2003 nimmt die Stadtverwaltung Duisburg ihre
Fürsorgeverpflichtung gegenüber den Beschäftigten ernst und nimmt mit
dem „Programm zur betrieblichen Gesundheitsförderung und Verbesserung
der Anwesenheitsquote“ eine Vorreiterrolle in der kommunalen
betrieblichen Gesundheitsförderung ein. Die Ursachen arbeitsbedingter
Gesundheitsgefahren sollen vermindert und die gesundheitlichen
Ressourcen der Beschäftigten gestärkt werden. Dafür kooperiert das Team
von „ProGesundheit“ nicht nur mit internen Akteuren wie Betriebsärzte
und Sicherheitsingenieure, sondern setzt auch auf die Unterstützung von
Krankenkassen und die Bewegungs-Experten des Landes- und
Stadtsportbundes. Nicht nur die Beschäftigten profitieren davon: Gesunde
und fitte Beschäftigte sind leistungsfähigere und motiviertere
Dienstleiter.
Azubis am „Rudersimulator“. |
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AWOcura
will neue Stellen für Alltagsbegleiter schaffen |
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DUISBURG, 20.8.2008 - Seit dem 1. Juli gilt das neue
Pflege-Weiterentwicklungsgesetz. Es bietet die Möglichkeit, zusätzliche
Kräfte, so genannte Betreuungskräfte, innerhalb stationärer
Pflegeeinrichtungen einzustellen. Die Bundesanstalt für Arbeit geht von
möglichen 10.000 neuen Stellen in ganz Deutschland aus. Die AWO in
Duisburg trifft diese Initiative keineswegs unvorbereitet. „Wir rechnen
damit, zehn bis zwölf Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter für
Menschen mit Demenz in unseren Häusern einzurichten“, sagt Michael
Harnischmacher, Prokurist bei AWOcura. Möglicherweise werden es noch
mehr Stellen. Die Prüfung des Bedarfs sei noch nicht abgeschlossen.
Die Tochtergesellschaft AWOcura hat die Betreuung der fünf
AWO-Seniorenzentren in Wanheimerort, Rheinhausen, Duissern, Laar und
Walsum übernommen. Michael Harnischmacher sagt: „Wir sehen durch die
Gesetzesänderung gute Chancen, Gemeinwohl-Arbeiter, die über eine
entsprechende Ausbildung verfügen, in eine feste Anstellung zu
übernehmen.“
Für die entsprechende Ausbildung hat man ebenfalls bereits vorgesorgt.
In Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Arbeit und der ARGE in
Duisburg existiert bereits seit knapp zwei Jahren eine Bildungsmaßnahme
für angehende Alltagsbegleiter.
Die Alzheimer-Gesellschaft, deren Vorsitzende Bettina Vootz ist, schult
in Kooperation mit AWOcura Arbeitslose für diese neue und wichtige
Aufgabe.
18 Frauen und Männer nehmen derzeit dieses Angebot wahr. Sie werden
dabei zum Beispiel im neuen AWO-Seniorenzentrum Im Schlenk ausgebildet.
Ende August wird der derzeit laufende Kurs abgeschlossen sein. Durch die
verbesserten gesetzlichen Möglichkeiten, sieht Wolfgang Krause, der
Geschäftsführer der AWO-Duisburg, gute Chancen auf eine Übernahme in
eine feste Anstellung.
„Der Standard unserer Ausbildung liegt über den Forderungen der
Pflegekassen“, so Wolfgang Krause. Die Pflegekassen sehen 160
Unterrichtsstunden vor. Die Alzheimer-Gesellschaft ermöglicht den
Kursteilnehmern 200 Ausbildungs-Stunden. Dazu gehört auch eine
hauswirtschaftliche Fortbildung. Von den Absolventen des ersten
Jahrgangs, der im Herbst 2007 die Ausbildung abgeschlossen hat, konnten
zehn Teilnehmer direkt in eine Festanstellung vermittelt werden.
Wolfgang Krause: „Wir begrüßen die neuen gesetzlichen Regelungen und die
Initiative der Bundesagentur. Zugleich können wir sagen, dass wir sehr
zeitig damit begonnen haben, die Voraussetzungen zu schaffen, damit
diese Maßnahme greift.“ Ohne eine entsprechende Fort- und Weiterbildung
sei eine Übernahme von Gemeinwohlarbeitern oder Arbeitslosen in
Beschäftigung nicht möglich. Krause lobt die sehr gute Zusammenarbeit
zwischen der Alzheimer-Gesellschaft und der ARGE in Duisburg. „Diese
Partnerschaft funktioniert. Und sie hilft allen: Den Menschen in den
Seniorenzentren, die zusätzliche Unterstützung im Alltagsleben erfahren
und den Arbeitslosen, denen sich die Chance auf eine hoch willkommene
Beschäftigung eröffnet.“ |
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Lebensqualität bei Prostatakrebs im Fokus der Forschung
HAROW-Studie sucht Prostatakrebs-Patienten |
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Duisburg, 22. Juli 2008 -
Die Stiftung Männergesundheit sucht für eine Online-Umfrage
deutschlandweit 1.500 Männer, die in den letzten sechs bis 18 Monaten
wegen einer Prostatakrebs-Erkrankung behandelt wurden. Die Patienten
werden gebeten, insgesamt 95 Fragen zu ihrer derzeitigen Lebensqualität,
ihrem körperlichen und seelischen Befinden sowie ihrer allgemeinen
Lebenssituation zu beantworten.
Die Umfrage erfolgt vollständig anonym. Zugangsdaten können bequem im
Internet unter www.harow.de angefordert werden.
Die Befragung ist ein Teilprojekt der HAROW-Studie zur Behandlung des
lokal begrenzten Prostatakarzinoms. Diese erste große Versorgungsstudie
zum Prostatakarzinom im deutschsprachigen Raum wird in den nächsten
Jahren die medizinische Versorgungssituation von Patienten mit einem neu
diagnostizierten Tumor ermitteln und beeinflussen. Initiiert wurde die
HAROW-Studie von der Stiftung Männergesundheit.
Versorgungsforschung im Sinne der Patienten
"Im Gegensatz zu den bisherigen klinischen Studien stellt die
HAROW-Studie den Patienten mit seiner medizinischen Versorgung und
seiner Lebensqualität in den Mittelpunkt. Die Stiftung Männergesundheit
erfüllt damit das wachsende Bedürfnis nach umfassenden und objektiven
Erkenntnissen zu den unterschiedlichen Therapieansätzen beim lokal
begrenzten Prostatakarzinom", so Professor Lothar Weißbach,
Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung und Leiter der HAROW-Studie.
"Die Ergebnisse der HAROW-Studie können Urologen mehr Sicherheit bei der
individuellen Beratung geben und ermöglichen dadurch eine größere
Orientierung an den Wünschen und an der Lebensqualität der Patienten."
Durch die Unterstützung der GAZPROM Germania GmbH, die die HAROW-Studie
mit insgesamt 5 Millionen Euro fördert, ist die Unabhängigkeit von der
pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie gewährleistet. Der
Bundesverband Prostatakrebshilfe e. V. (BPS) ist ein Partner der Studie.
Die gemeinnützige Stiftung Männergesundheit will das
Gesundheitsbewusstsein bei Männern fördern. Dazu unterstützt und
entwickelt sie Vorsorgekampagnen, Früherkennungsprojekte und
Forschungsvorhaben zur Gesundheit des Mannes. Stifter und kaufmännischer
Vorstand ist der Weimarer Unternehmer Olaf Theuerkauf,
wissenschaftlicher Vorstand ist der Fürther Urologe Professor Lothar
Weißbach. Das Kuratorium ist mit anerkannten Experten medizinischer
Fachgebiete sowie gesellschaftlicher Lebensbereiche besetzt, darunter
auch der Vize-Olympiasieger von 1996, Frank Busemann. Weitere
Informationen unter www.stiftung-maennergesundheit.de," berichtet die
Stiftung Männergesundheit in einer aktuellen Pressemitteilung. Als
Ansprechpartnerin für Rückfragen ist AVISO gesundheit, Pressestelle der
HAROW-Studie, AVISO gesundheit, Pressestelle der HAROW-Studie, Frau
Juliane Dylus, Telefon 03643 8158-616, E-Mail juliane.dylus@aviso-gesundheit
angegeben.
"Die Stiftung Männergesundheit fördert die Durchführung, Finanzierung
und Veröffentlichung von Projekten und Forschungsvorhaben in allen
Bereichen der Männergesundheit.
Denn oft genug ist das starke Geschlecht das schwache: Der Mann stirbt
etwa sechs Jahre früher als die Frau, wird doppelt so häufig chronisch
krank, hält von Vorsorgeuntersuchungen eher wenig und geht nicht selten
an seine körperlichen und psychischen Grenzen...
Hauptziel der Stiftung Männergesundheit ist die Förderung des
Gesundheits- und Vorsorgebewusstseins bei Männern zwischen 25 und 65
Jahren. Zusätzlich trägt die Stiftung zur Sensibilisierung und
Weiterbildung der Ärzteschaft für eine optimale männerspezifische
Vorsorge und Therapie bei. Sie fördert eine geschlechterspezifische
Gesundheitsberichterstattung und rückt die gesundheitlichen Belange der
Männer stärker ins Blickfeld des öffentlichen Interesses. Für diese
Tätigkeit ist die Stiftung Männergesundheit als gemeinnützig anerkannt,"
stellt sich die Stiftung Männergesundheit auf ihrer Startseite im
Internet selbst vor.
?Mehr Lebensqualität trotz Prostatakrebs ist das Anliegen der ersten
großen urologischen Versorgungsstudie zum Prostatakarzinom im
deutschsprachigen Raum. Die HAROW-Studie wird in den nächsten fünf
Jahren anhand von 5.000 Patienten mit einem neu diagnostizierten Tumor
die medizinische Versorgungssituation in Deutschland ermitteln.
Zusätzlich werden die Patienten selbst ihr Krankheitserleben und ihre
Lebensqualität bewerten. Initiiert wurde die Studie von der
gemeinnützigen Stiftung Männergesundheit.?Im Gegensatz zu den bisherigen
klinischen Studien, stellt die HAROW-Studie den Patienten, seine
medizinische Versorgung und seine Lebensqualität in den Mittelpunkt. Die
Stiftung Männergesundheit erfüllt damit das wachsende Bedürfnis nach
umfassenden und objektiven Erkenntnissen zu den unterschiedlichen
Therapieansätzen beim lokal begrenzten Prostatakarzinom, so Professor
Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung und Leiter der
HAROW-Studie.
Professor Peter Alken, Direktor der Urologischen Klinik des
Universitätsklinikums Mannheim und designierter Vorsitzender des
Wissenschaftlichen Beirates der Studie erklärte darüber hinaus: ?Die
HAROW-Studie wird eine erhebliche integrative Kraft für das
Selbstverständnis der Urologen haben und den notwendigen
wissenschaftlichen Diskurs über die Therapie des Prostatakarzinoms
fördern.
Durch die Unterstützung der GAZPROM Germania GmbH, die die HAROW-Studie
mit insgesamt 5 Millionen Euro fördert, ist die Unabhängigkeit von der
pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie gewährleistet. Darüber
hinaus ermöglicht die Förderung auch eine Einbindung russischer
Urologen. So können Daten gewonnen werden, die auch einen
internationalen Vergleich ermöglichen.
Der Name HAROW leitet sich aus den unterschiedlichen
Behandlungsstrategien des lokal begrenzten Prostatakarzinoms ab:
H = Hormontherapy
A = Active Surveillance
R = Radiotherapy
O = Operation
W = Watchful Waiting
Hintergrund-Information
Jedes Jahr erkranken etwa 49.000 Männer in Deutschland am
Prostatakarzinom, der am häufigsten diagnostizierten Krebserkrankung bei
Männern.
Die Behandlungsmethoden beim Prostatakarzinom sind vielfältig: Meist
wird eine operative Entfernung der Prostata (radikale Prostatektomie)
durchgeführt. Andere Verfahren sind die verschiedenen Methoden der
Strahlentherapie. Beide Vorgehensweisen heilen einen großen Teil der
Patienten. Oft müssen diese jedoch einen erheblichen Verlust ihrer
Lebensqualität in Kauf nehmen. Infolge einer Operation oder Bestrahlung
kommt es bei vielen Patienten zu Erektionsstörungen oder Blasenschwäche.
Aber nicht jeder Prostatakrebs ist gleich: Bei einem lokal begrenzten
Karzinom, das kleiner als 0,5 cm3 ist und keine aggressiven Anteile
enthält, kann es 20 Jahre dauern, bis daraus ein klinisch relevanter
Prostatakrebs wird. Das bedeutet, dass mehr als zwei Drittel dieser
Tumore die Erkrankten in ihrer zur erwartenden Lebensspanne nicht
bedrohen und sie nicht an dem Krebs sterben würden. Diese Patienten
hätten von einer Operation oder Bestrahlung keinen Vorteil und nähmen
erhebliche Belastungen und wesentliche Einschränkungen ihrer
Lebensqualität in Kauf.
Versorgungsforschung im Sinne des Patienten
Daher bieten sich bei wenig aggressiven Tumoren alternative Strategien
an. Mit der Aktiven Überwachung (Active Surveillance) oder dem
Beobachtenden Abwarten (Watchful Waiting) bei älteren Patienten bzw.
solchen mit Nebenerkrankungen stehen Überwachungsstrategien zur
Verfügung, die in der Versorgungsrealität jedoch bisher wenig zum Tragen
kommen.
Hier soll die Studie umfassende Daten zu den verschiedenen
therapeutischen Strategien auswerten. HAROW wird Ärzten und Patienten
Erkenntnisse für künftige Therapieverfahren an die Hand geben,"
bestätigt sie die oben erwähnte Anfrage auf ihrer Internetpräsenz. |
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Exklusiver
Zugang zur Cochrane Library für
nordrheinische Ärztinnen und Ärzte |
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Düsseldorf/Duisburg, 15.
Mai 2008 - Die Ärztekammer Nordrhein bietet ihren Mitgliedern ab
heute (15. Mai 2008) exklusiv einen Zugang zur renommierten Cochrane
Library an. Der kostenlose Service ist über die Internetseite der
Ärztekammer Nordrhein www.aekno.de für alle nordrheinische Ärztinnen und
Ärzte zu erreichen.
„Ich freue mich, dass mit Wiley InterScience, dem Herausgeber der
Cochrane Library, eine für unsere Mitglieder vorteilhafte Kooperation
getroffen werden konnte“, sagte Professor Dr. Jörg-Dietrich Hoppe,
anlässlich der offiziellen Vorstellung des neuen Dienstes. Der Präsident
der Ärztekammer Nordrhein und der Bundesärztekammer hob die Bedeutung
der Cochrane Library für wissenschaftlich aber auch für in Klinik und
Praxis tätige Mediziner hervor. Die Library biete eine wissenschaftlich
gesicherte und auf den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin
aufgebaute Informationsgrundlage, um den aktuellen Stand der Forschung
im klinischen Bereich zu überblicken. „Der kostenlose Zugang für unsere
Mitglieder bedeutet eine deutliche Verbesserung der
Fortbildungsmöglichkeiten, aber auch die Inanspruchnahme von Rat bei
Einzelfallentscheidungen und ist so eine Dienstleistung der Ärztekammer
zur Sicherung der medizinischen Qualität des nordrheinischen
Gesundheitswesens sowie des einfachen und transparenten Wissenstransfers
aus der klinischen Forschung in den praktischen Alltag“, sagte Hoppe.
Die Cochrane Collaboration ist ein internationales Netzwerk von
Wissenschaftlern, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Fülle
international relevanter Studien und Forschungsergebnisse in
systematischen Übersichtsarbeiten zusammenzufassen, den „Cochrane
Reviews“. Sie stellen den Kern der Datenbank dar. Daneben bietet die
Cochrane Library auch weitere Datenbanken, wie eines der weltweit
größten Register zu randomisierten kontrollierten Studien, Informationen
zu neuen medizinischen Verfahren (HTA) oder zu methodischen
Gesichtspunkten der Reviewerstellung. Die Cochrane Library gilt als eine
der wichtigsten Quellen bei der Literatursuche in der evidenzbasierten
Medizin, die nun allen nordrheinischen Ärztinnen und Ärzten offen steht.
Der Zugang befindet sich unter
www.aekno.de/arztinfo/cochrane. |
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Warnung vor dubiosen
Verkaufsveranstaltungen
Hohe Preise für vermeintliche Wundermittel |
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Düsseldorf/Duisburg, 6. Mai
2008 - Aus aktuellem Anlass warnen die Apotheker in Nordrhein vor
Verkaufsveranstaltungen, bei denen dubiose Wundermittel zu überhöhten
Preisen angeboten werden. Die Veranstaltungen finden in der Regel in
Gaststätten statt. Gelockt werden die Besucher mit einem kostenlosen
Mittagessen sowie Einkaufsgutscheinen und Geschenken. Während der
mehrstündigen Veranstaltung werden die angeblichen Vorzüge des Mittels
ausgiebig angepriesen. "Teilnehmer berichten, dass das Präparat gegen
alles helfen soll - von Krebs bis zu diversen Alterserkrankungen",
informiert Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein.
Die Meldungen über solche Veranstaltungen häufen sich aktuell am
Niederrhein. Erfahrungsgemäß ist aber dringend davon auszugehen, dass
die Betrüger ihre Masche auch in anderen Regionen Nordrheins anwenden.
Besonders raffiniert ist, dass die Verkäufer das Wunderpräparat mit
einem irregulären Preisvergleich anbieten. Der Verkäufer erklärt dann,
dass die Gäste nur heute die einmalige Gelegenheit haben, das Mittel für
die Hälfte zu bekommen. Dieser "Sonderpreis" liegt aber in der Regel
immer noch um die 400 Euro. "Die Erfahrung zeigt leider, dass immer
wieder Menschen auf die Versprechungen hereinfallen und das
vermeintliche Wundermittel kaufen", berichtet Apotheker Heuking. Hier
würden Geschäfte auf Kosten Kranker und meist älterer Menschen gemacht.
Die Apotheker in Nordrhein raten dringend, sich nicht von den falschen
Versprechungen locken zu lassen und die angepriesenen Mittel keinesfalls
auf derart dubiosen Verkaufsveranstaltungen zu erwerben. "Niemand weiß
genau, was in den Präparaten enthalten ist", warnt Werner Heuking. Im
harmlosesten Fall hat das Mittel keine Wirkung, im schlimmsten ist es
gesundheitsschädlich. Das gleiche gilt auch für Arzneimittel aus anderen
unseriösen Quellen, denn immer mehr Anbieter betreiben einen
organisierten Handel mit gefälschten Arzneien. Daher empfehlen die
Apotheker in Nordrhein, Medikamente nur über die Apotheke des Vertrauens
zu beziehen. Hier werden Arzneimittel geprüft und man wird durch
pharmazeutisches Fachpersonal beraten. |