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Archiv
Medizinische Versorgung |
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Erste Hilfe für den Notfall Medizinschrank - Aktion Hausapotheken-Check vom 8. bis 13. Oktober |
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Düsseldorf/Duisburg, 28.
September 2007 - Die Hausapotheke sollte in keinem Haushalt fehlen. Sie
ist ein unverzichtbarer Aufbewahrungsort für den Notfall. Als Retter in
der Not hilft sie bei kleineren Unfällen oder wenn sich eine Erkältung
ankündigt. Vorausgesetzt, die Hausapotheke ist für diese und weitere
Notfälle gerüstet. Damit im Ernstfall die richtigen Arzneimittel zur
Hand sind, bieten die Apotheken in Nordrhein vom 8. bis 13. Oktober
unter dem Motto "Notfall Medizinschrank" einen kostenfreien
Hausapotheken-Check an. "Wir beraten zum Thema Arzneimittelvorräte, sortieren Unbrauchbares oder Abgelaufenes aus und geben Empfehlungen für in der Hausapotheke fehlende Arzneimittel", erklärt Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. Das Wichtigste: Die Hausapotheke muss immer den individiuellen Bedürfnissen der Nutzer angepasst sein. "Zur Grundausstattung gehören zum Beispiel Mullbinden und Pflaster, bestimmte Arzneimittel für den individuellen Gebrauch sowie Einmalhandschuhe", so Heuking. Ein Desinfektionsmittel für kleinere und größere Verletzungen sollte genauso wenig fehlen wie das Fieberthermometer oder Schmerzmittel. Sind Kinder im Haushalt sollten beispielsweise Fiebermittel nicht fehlen. Doch nicht nur der Inhalt der Hausapotheke ist wichtig, auch der Ort, an dem sie sich befindet. "Selbstverständlich muss die Hausapotheke für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden", sagt der Pressesprecher. Am besten eignet sich ein kleines Schränkchen, das abschließbar ist. Dieses sollte an einem kühlen und vor Licht geschützten Platz stehen, zum Beispiel im Schlafzimmer. "Die beliebten Aufbewahrungsorte Badezimmer und Küche sind wegen ihres feuchten und warmen Raumklimas eher ungeeignet." Hilfreich ist außerdem, eine Liste mit Notfalladressen und Telefonnummern, zum Beispiel der Giftnotrufzentrale, des Hausarztes und der Apotheke vor Ort, sowie eine Anleitung für Erste-Hilfe-Maßnahmen an der Innenseite der Schranktür zu befestigen. Damit man sicher sein kann, dass im Notfall schnell das richtige Mittel zur Hand ist, sollte die Hausapotheke keinesfalls als Abstellplatz für alles, was auch nur im entferntesten mit Chemie zu tun hat, herhalten, warnen die Apotheker in Nordrhein. Da stehen dann die Fläschchen mit undefinierbarem Inhalt neben Fleckenentfernern und Tablettenresten ohne Beipackzetteln. "Bei solch einem Sammelsurium kommt es im Ernstfall schnell zu Verwechslungen", warnt Werner Heuking. Allgemeine Informationen zum Medizinschrank: - Hausapotheke kühl, lichtgeschützt und außerhalb der Reichweite von Kindern lagern. - Medikamente in der Packung und mit Beipackzettel aufbewahren. - Keine Medikamenten-Reste einnehmen, die von einer früheren Behandlung übrig geblieben sind. - Bei mehreren Familienangehörigen auf der Packung den Namen, das Anwendungsgebiet und das Datum des Behandlungsbeginns notieren. - Aufbewahrungsvorschriften und Haltbarkeitshinweise des Herstellers beachten. Zum Beispiel dürfen Augentropfen nach dem Anbruch nur wenige Wochen lang angewendet werden. Was gehört alles in den Medizinschrank?http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=63698
Zahnersatz: Material und
Herstellung beeinflussen Verträglichkeit
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DStGB zum
Gesetzentwurf zur Pflegeversicherung |
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Duisburg, 24. September
2007 - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hält die Weiterentwicklung
der Pflegeversicherung und damit geplanten Verbesserungen für die
Pflegebedürftigen für dringend notwendig. "Die Situation der
pflegebedürftigen Menschen, die eines besonderen Schutzes bedürfen, muss
dringend verbessert werden", erklärte das Geschäftsführende
Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Dr.
Gerd Landsberg, anlässlich der heutigen Anhörung zu dem Gesetzentwurf.
Die Anhebung der Leistungen der Pflegeversicherung für die ambulante und
stationäre Versorgung, die Einbeziehung der Demenzkranken sowie eine
bessere und effizientere Beratung der Pflegebedürftigen sind längst
überfällige Schritte. Allerdings sind nach Auffassung des DStGB die
Leistungsanpassungen unzureichend. Nach Auffassung des DStGB muss auf die in den vergangenen Jahren immer wieder angekündigte Absenkung der stationären Leistungen verzichtet werden. Ausdrücklich unterstützt der DStGB Überlegungen, die wohnortnahen Angebote besser aufeinander abzustimmen und zu vernetzen. "Wohnortnahe Pflegestützpunkte sind der richtige Weg. Die sollten bei den Städten und Gemeinden angebunden sein", erklärte Landsberg. Darüber hinaus sollte auf bestehende Strukturen aufgebaut werden. Die vorgesehenen Regelungen zu den Pflegestützpunkten sind allerdings aus Sicht des DStGB ein Beispiel für Überregulierung. Notwendig ist für den DStGB eine nachhaltige und verlässliche Finanzierung. Notwendig ist eine transparentere Kontrolle der Pflegeeinrichtungen. Es müssen zukünftig durch die Heimaufsicht oder den medizinischen Dienst unangekündigt Pflegeeinrichtungen geprüft und die Ergebnisse transparent gemacht werden. "Es bedarf nicht eines neuen bürokratischen Pflege-TÜV", erklärte Landsberg. Die bestehenden Prüfinstrumente müssten nur effizient ausgebaut werden. Nicht zuletzt auf Grund der demographischen Entwicklung warnt der DStGB allerdings davor, Glauben zu machen, dass die Pflege zukünftig ausschließlich über Pflegefachkräfte sichergestellt werden kann. Das bürgerschaftliche Engagement in der Pflege ist dringend notwendig. Dazu gehören auch die vielen Zivildienstleistenden in den Alteneinrichtungen. Dieser Dienst ist zwingend notwendig. Wer z.B. durch die Abschaffung der Wehrpflicht die Axt an den Zivildienst anlegen will, zerschlägt die gewachsenen Strukturen. Darüber hinaus begrüßt der DStGB die Absicht der Koalitionsfraktionen, der Schwarzarbeit im Pflegebereich zu begegnen. Der DStGB kritisiert allerdings, dass die bevorstehende Reform die zentrale Frage der Finanzierung nicht löst. Die vorgesehene Erhöhung der Beiträge der sozialen Pflegeversicherung um 0,25 %-Punkte ist unzureichend. Der DStGB fordert den Bundesgesetzgeber auf, bereits heute Regelungen hinsichtlich der Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung zu treffen, die nachhaltig die finanziellen Probleme auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung angehen. "Es darf nicht sein, dass allein wegen der Finanzgrundlagen der Pflegeversicherung alle zwei / drei Jahre ein neues Gesetzgebungsverfahren gestartet werden muss", betonte Landsberg abschließend. |
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Impfschutz
und Übergewicht bei Kindern |
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Duisburg, 19. September
2007 - Der im Sommer vorgestellte Bericht zur Kindergesundheit in
Duisburg machte deutlich, dass besonders bei den Themen "Impfen" und
"Übergewicht" dringender Handlungsbedarf besteht. In der Kommunalen
Gesundheitskonferenz, einem Zusammenschluss aus Vertretern der Stadt und
allen Einrichtungen des Gesundheitswesens, wurden jetzt
Handlungsempfehlungen zur Duisburger Kindergesundheit erarbeitet. Das
Konzept wird in den nächsten Monaten umgesetzt. Es umfasst
Informationskampagnen an allen Schulen. Außerdem werden Impfungen vor
Ort angeboten. Um Übergewicht bei Kindern zu vermeiden, will man schon bei jungen Müttern mit der Aufklärung beginnen. Für den Bereich Bewegung wird in Zusammenarbeit mit Stadtsportbund und Jugendamt ein Mutter-Kind-Turnen, speziell für Mütter und Kinder aus bildungsferneren Schichten oder mit Migrationshintergrund, in den Familienzentren angeboten. Zusätzlich startet das Projekt "Klasse 2000" an fünf Grundschulen mit hohem Migrationsanteil. Ziel ist es, den Kindern eine positive Einstellung zur Gesundheit, Bewegung und Ernährung zu vermitteln. In einem Folgebericht zur Kindergesundheit in Duisburg sollen dann die Ergebnisse ausgewertet werden. Weitere Informationen gibt es unter www.duisburg.de. |
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Ausbeutung
junger Ärzte stoppen |
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Düsseldorf (ÄkNo) 14.
September 2007 - Die Ausbeutung junger Ärztinnen und Ärzte soll
gestoppt und der Arztberuf wieder attraktiver gemacht werden. Das hat
die Ärztekammer Nordrhein (ÄkNo) heute (Freitag, 14. September) in
Düsseldorf gefordert. Jeder fünfte junge Arzt fühlt sich bereits nach
wenigen Jahren im Beruf ausgebrannt, so eine neue Studie des Instituts
für Freie Berufe der Universität Erlangen-Nürnberg (IFB), deren
Ergebnisse das IFB gemeinsam mit der ÄkNo vorstellte. Wer das ärztliche
Ethos und die hohe Leistungsbereitschaft der jungen Kollegen weiter
ausnutzt, ruiniert die Zukunft unserer heute noch guten
Patientenversorgung in Deutschland“, sagte der Vizepräsident der
rheinischen Ärztekammer, Dr. Arnold Schüller. Er sprach von einer
regelrechten Flucht der jungen Ärzte vor der deutschen
Gesundheitspolitik in neue Berufsfelder, zum Beispiel die Industrie und
ins Ausland. Schüller äußerte sich im Vorfeld des Rheinischen
Ärztetages, der sich am Samstag in Düsseldorf mit der Berufssituation
junger Ärztinnen und Ärzte befassen wird. Die ÄkNo prangerte die „systematische Verletzung des Arbeitszeitgesetzes“ an, über die sich jeder zweite Klinikarzt beschwert. Die tarifvertraglichen Arbeitszeiten würden mitunter bis zum Doppelten überschritten, häufig ohne Vergütung. Auch entsprechen die Gehälter der deutschen Krankenhausärzte nach Auffassung der ÄkNo nicht der verantwortungs- vollen Tätigkeit und sollen auf das Niveau der international üblichen Arzteinkommen angehoben werden. Weiter fordert die ÄkNo die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch für Klinikärzte, zumal heute mehr Frauen als Männer Medizin studieren. Das Verhältnis beträgt rund 48.000 : 32.000. Schüller verlangte weiter, auch die Niederlassung als freiberuflich tätiger Arzt wieder attraktiver zu machen: „Zunehmende bürokratische Gängelung über das Sozialrecht inklusive entsprechender Papierflut, unzureichende Finanzmittel für die Patientenversorgung und die ärztliche Vergütung sorgen dafür, dass viele niedergelassene Ärzte den Spaß am Beruf verloren haben.“ |
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Kopfläuse -
Apotheker in Nordrhein informieren: Die Laus muss raus |
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Düsseldorf/Duisburg, 23.
August 2007 - Kurz nach den Sommerferien haben Kopfläuse wieder
Hochsaison. Denn dann treten erfahrungsgemäß die ersten Fälle in Schulen
und Kindergärten auf, wissen die Apotheker in Nordrhein. Zum Teil sind
ganze Kindergartengruppen und Schulklassen betroffen, denn enge
zwischenmenschliche Kontakte, zum Beispiel beim gemeinsamen Kuscheln und
Köpfe zusammenstecken, begünstigen die Verbreitung von Kopfläusen. |
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Betreute
Wohnformen für Behinderte in Duisburg |
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Richtige
Ernährung für Demenzerkrankte
Betreute Wohnformen für
Behinderte in Duisburg |
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GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz – Gesetzentwurf der Bundesregierung |
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Krafttraining mit 85 |
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Düsseldorf
, 8 August 2007 - Die Zahl von Hüftbrüchen bei alten Menschen ist in
Nordrhein-Westfalen nach einer Studie der Ärztekammer Nordrhein (ÄkNo)
in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 15 Prozent gestiegen. Um
diesen Trend zu brechen hat die ÄkNo jetzt ein neues Modellprojekt zur
Vermeidung von Stürzen und Hüftbrüchen bei zu Hause lebenden alten
Menschen aufgelegt − mit Beteiligung der Hausärzte und Unterstützung des
BKK-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, des BKK-Bundesverbandes und der
BKK Deutsche Bank. Die Kurse zum Training von Kraft und Balance laufen
zurzeit in Seniorenbegegnungsstätten in Düsseldorf und werden
überregional ausgeweitet. „Die Aufklärungs- und Trainingsprogramme von
ÄkNo und BKK verfolgen das Ziel, die Zahl der Stürze alter Menschen
zunächst um 10 bis 20 Prozent zu reduzieren“, sagte der Vizepräsident
der ÄkNo, Dr. Arnold Schüller, am Mittwoch (8. August) in Düsseldorf. |
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Erste-Hilfe-Kurs beim Bürgerverein Neudorf |
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Duisburg,
3. August 2007 - In Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund
(ASB), bietet der Bürgerverein Duisburg-Neudorf einen Erste-Hilfe-Kurs,
für Mitglieder und Bürger, gem. BGV A1 bzw. GUV-V A5 der
Unfallverhütungsvorschriften an. |
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Apothekerverband Nordrhein e.V.: Presseerklärung zur Durchsuchung der Geschäftsräume |
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Düsseldorf, 19. Juli 2007 - Die Geschäftsstelle des Apothekerverbandes Nordrhein e.V. in Düsseldorf ist am 18. Juli auf Anordnung des Amtsgerichtes Bonn auf Antrag des Bundeskartellamtes durchsucht worden. Nach Informationen des Bundeskartellamtes bestehe der Verdacht, so der Beschluss des Amtsgerichtes, dass verschiedene Landesapothekerverbände ihre Mitglieder zu einer Bezugssperre gegenüber dem bundesweit tätigen Pharmagroßhändler Celesio/Gehe aufgerufen haben sollen. Dazu erklärt ein Sprecher des Apothekerverbandes Nordrhein e.V.: "Wir distanzieren uns von dem Vorwurf. Im Rahmen des Verfahrens wird sich die Haltlosigkeit des Verdachts herausstellen." |
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10 Jahre TCM – Zentrum in Bad Füssing - Von Manfred Schneider |
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Duisburg, 29. Juni 2007 – Das Deutsche Zentrum für die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in Bad Füssing, gab jetzt das Ergebnis seiner zehnjährigen Untersuchung bekannt. Danach dauert der Leidensweg von Patienten mit chronischen Schmerzen, durchschnittlich mehr als sieben Jahre, bevor sie sich zum erstenmal mit chinesischen Heilmethoden behandeln lassen. Laut dem Leiter des Deutschen Zentrum für die TCM, Dr. Weizhong Sun, in Bad Füssing, ist diese Therapie für viele Menschen die letzte Hoffnung, nach einer oft langen Odysee durch die konventionellen Therapieverfahren. In den 10 Jahren seit Gründung des Zentrums, wurden mehr als 100.000 Behandlungen an über 13.000 Patienten, von den zum Teil aus China stammenden TCM-Therapeuten durchgeführt. Der Erfolg der TCM sei angesichts der oft chronischen Krankheitssituation von Langzeitpatienten überraschend. So berichteten 92 Prozent von Ihnen, dass im Durchschnitt nach acht Therapieneinheiten eine deutliche Schmerzreduzierung statt gefunden hat. Gänzlich schmerzfrei waren nach ihren Aussagen 10 Prozent. Eine spürbare Verbesserung stellten 80 Prozent fest. Nur bei lediglich knapp acht Prozent wirkte die chinesische Therapie nicht. Mit einem Anteil von 44 Prozent ist die klassische Akupunktur im TCM-Zentrum Bad Füssing, die wichtigste Behandlungstechnik. Auf die übrigen Therapien der chinesischen Medizin, von der Elektroakupunktur, über die Tunia-Therapie, Kräutertherapie bis hin zum Schröpfen und Qi Gong entfallen insgesamt 56 Prozent der Behandlungen. Durch die Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums, Akupunktur in diversen Fällen als Kassenleistung zuzulassen, können nun auch in zunehmenden Maß die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen von den Jahrtausende alten Heilmethoden profitieren. Die Traditionelle Chinesische Medizin wird mittlerweile von rund einem Dutzend Behandlungszentren angeboten. Im Deutschen Zentrum für die TCM in Bad Füssing sind, so Dr. Sun, die häufigsten Gesundheitsprobleme der Patienten, Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen, Gelenkprobleme, Rheuma und Migräne. Bei einem Besuch in Bad Füssing testete Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt die Wirkung von Tunia, der „Akupunktur ohne Nadeln“. Die Ministerin sagte nach der Kurbehandlung überzeugt: „Wenn mehr Menschen das machen würden, könnten wir uns viel Geld sparen!“ |
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Was geschieht mit dem
Versorgungsamt? Gibt es bei Übertragung an die Kommunen Probleme für den
Bürger?"Der Duisburger wird es gar nicht bemerken", sagt
Versorgungsamtsleiter Frank-Herbert Striening |
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Duisburg, 6. Juni 2007 - Laut Entwurf der NRW-Landesregierung sollen die
elf Versorgungsämter in NRW aufgelöst, deren Aufgaben auf Kreise und
kreisfreie Städte bzw. Landschaftsverbände übertragen werden, so ähnlich
wird auch in Baden-Württemberg gedacht. Ist der Gesetzentwurf tatsächlich wie ver.di befürchtet eine Großoffensive der CDU/FDP Landesregierung zur Zerschlagung des öffentlichen Dienstes in NRW? Mehr als 1 000 Beschäftigte der Versorgungsämter und Mitglieder der Sozial- und Behindertenverbände aus ganz NRW protestierten am 30. Mai in Dortmund gegen den Kabinettsbeschluss zur Auflösung der Versorgungsämter und Kommunalisierung ihrer Aufgaben. Die NRW-Vorsitzende des Sozialverbandes Deutschlands, Marianne Saarholz, sagte dazu: der Entwurf der Landesregierung gefährdet die Qualität der Aufgabenwahrnehmung und die einheitliche Rechtsanwendung und Rechtssicherheit. Er widerspricht dem Willen vieler Bürgerinnen und Bürger in NRW. Schon 65.000 Bürgerinnen und Bürger, darunter auch viele behinderte Menschen, haben mit ihrer Unterschrift gegen die Auflösung der Versorgungsämter protestiert. Auch die SPD NRW will die Versorgungsverwaltung als eigenständige Landesverwaltung erhalten, da sie die Qualität ihrer Arbeit und die kostengünstige Aufgabenerledigung schätzt.
Es wird auch massiv darauf
hingearbeitet, in Zukunft ohnehin mit IT-Technologie-Service wie
beim Finanzamt mit dem ELSTER-Programm zu arbeiten. Heißt, dass
Verlängerungen oder Anträge auch in der vereinfachten Form mit diesem
Service schnell und unbürokratisch abgewickelt werden.
Mit einem gewissen
Schmunzeln hat er übrigens jahrelang immer die Zuordnung seines Amtes
zur Stadt bei offiziellen Einladungen auch gar nicht mehr korrigiert.
"Die meisten wussten oder wollten es auch gar nicht so genau wissen, wo
wir eigentlich hingehören. Entscheidend war immer, dass wir in ihrem
Sinne etwas getan hatten. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts
ändern." Ist das also der Schritt in die Zukunft der Betroffenen? Was sagen die Alten oder gar Hochbetagten? "Das ist ein echtes Problem", sagen langjährige Versorgungsamt-Mitarbeiter, Sozialarbeiter und Pflegkräfte. Jede auch noch so kleine Änderung in diesem schwierigen Feld ist für die älteren Menschen schon ein echtes Problem, kann zu Irritationen führen. Hier gilt es die Sach- und Fachkompetenz der Sozialdienste verstärkt einzubeziehen. Ob nun mit Übertragung der Aufgaben an die Kommunen oder nicht. Der demografische Wandel und die älter werdende Gesellschaft verlangt auch hier nach bürgernahen Lösungen - dann sogar verstärkt. Nur wie teuer wird das und wer bezahlt? |
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10 Jahre TCM – Zentrum in Bad Füssing - Von Manfred Schneider |
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Duisburg, 29. Juni 2007 – Das Deutsche Zentrum für die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in Bad Füssing, gab jetzt das Ergebnis seiner zehnjährigen Untersuchung bekannt. Danach dauert der Leidensweg von Patienten mit chronischen Schmerzen, durchschnittlich mehr als sieben Jahre, bevor sie sich zum erstenmal mit chinesischen Heilmethoden behandeln lassen. Laut dem Leiter des Deutschen Zentrum für die TCM, Dr. Weizhong Sun, in Bad Füssing, ist diese Therapie für viele Menschen die letzte Hoffnung, nach einer oft langen Odysee durch die konventionellen Therapieverfahren. In den 10 Jahren seit Gründung des Zentrums, wurden mehr als 100.000 Behandlungen an über 13.000 Patienten, von den zum Teil aus China stammenden TCM-Therapeuten durchgeführt. Der Erfolg der TCM sei angesichts der oft chronischen Krankheitssituation von Langzeitpatienten überraschend. So berichteten 92 Prozent von Ihnen, dass im Durchschnitt nach acht Therapieneinheiten eine deutliche Schmerzreduzierung statt gefunden hat. Gänzlich schmerzfrei waren nach ihren Aussagen 10 Prozent. Eine spürbare Verbesserung stellten 80 Prozent fest. Nur bei lediglich knapp acht Prozent wirkte die chinesische Therapie nicht. Mit einem Anteil von 44 Prozent ist die klassische Akupunktur im TCM-Zentrum Bad Füssing, die wichtigste Behandlungstechnik. Auf die übrigen Therapien der chinesischen Medizin, von der Elektroakupunktur, über die Tunia-Therapie, Kräutertherapie bis hin zum Schröpfen und Qi Gong entfallen insgesamt 56 Prozent der Behandlungen. Durch die Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums, Akupunktur in diversen Fällen als Kassenleistung zuzulassen, können nun auch in zunehmenden Maß die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen von den Jahrtausende alten Heilmethoden profitieren. Die Traditionelle Chinesische Medizin wird mittlerweile von rund einem Dutzend Behandlungszentren angeboten. Im Deutschen Zentrum für die TCM in Bad Füssing sind, so Dr. Sun, die häufigsten Gesundheitsprobleme der Patienten, Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen, Gelenkprobleme, Rheuma und Migräne. Bei einem Besuch in Bad Füssing testete Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt die Wirkung von Tunia, der „Akupunktur ohne Nadeln“. Die Ministerin sagte nach der Kurbehandlung überzeugt: „Wenn mehr Menschen das machen würden, könnten wir uns viel Geld sparen!“ |
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Was geschieht mit dem
Versorgungsamt? Gibt es bei Übertragung an die Kommunen Probleme für den
Bürger?"Der Duisburger wird es gar nicht bemerken", sagt
Versorgungsamtsleiter Frank-Herbert Striening |
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Duisburg, 6. Juni 2007 - Laut Entwurf der NRW-Landesregierung sollen die
elf Versorgungsämter in NRW aufgelöst, deren Aufgaben auf Kreise und
kreisfreie Städte bzw. Landschaftsverbände übertragen werden, so ähnlich
wird auch in Baden-Württemberg gedacht. Ist der Gesetzentwurf tatsächlich wie ver.di befürchtet eine Großoffensive der CDU/FDP Landesregierung zur Zerschlagung des öffentlichen Dienstes in NRW? Mehr als 1 000 Beschäftigte der Versorgungsämter und Mitglieder der Sozial- und Behindertenverbände aus ganz NRW protestierten am 30. Mai in Dortmund gegen den Kabinettsbeschluss zur Auflösung der Versorgungsämter und Kommunalisierung ihrer Aufgaben. Die NRW-Vorsitzende des Sozialverbandes Deutschlands, Marianne Saarholz, sagte dazu: der Entwurf der Landesregierung gefährdet die Qualität der Aufgabenwahrnehmung und die einheitliche Rechtsanwendung und Rechtssicherheit. Er widerspricht dem Willen vieler Bürgerinnen und Bürger in NRW. Schon 65.000 Bürgerinnen und Bürger, darunter auch viele behinderte Menschen, haben mit ihrer Unterschrift gegen die Auflösung der Versorgungsämter protestiert. Auch die SPD NRW will die Versorgungsverwaltung als eigenständige Landesverwaltung erhalten, da sie die Qualität ihrer Arbeit und die kostengünstige Aufgabenerledigung schätzt.
Es wird auch massiv darauf
hingearbeitet, in Zukunft ohnehin mit IT-Technologie-Service wie
beim Finanzamt mit dem ELSTER-Programm zu arbeiten. Heißt, dass
Verlängerungen oder Anträge auch in der vereinfachten Form mit diesem
Service schnell und unbürokratisch abgewickelt werden.
Mit einem gewissen
Schmunzeln hat er übrigens jahrelang immer die Zuordnung seines Amtes
zur Stadt bei offiziellen Einladungen auch gar nicht mehr korrigiert.
"Die meisten wussten oder wollten es auch gar nicht so genau wissen, wo
wir eigentlich hingehören. Entscheidend war immer, dass wir in ihrem
Sinne etwas getan hatten. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts
ändern." Ist das also der Schritt in die Zukunft der Betroffenen? Was sagen die Alten oder gar Hochbetagten? "Das ist ein echtes Problem", sagen langjährige Versorgungsamt-Mitarbeiter, Sozialarbeiter und Pflegkräfte. Jede auch noch so kleine Änderung in diesem schwierigen Feld ist für die älteren Menschen schon ein echtes Problem, kann zu Irritationen führen. Hier gilt es die Sach- und Fachkompetenz der Sozialdienste verstärkt einzubeziehen. Ob nun mit Übertragung der Aufgaben an die Kommunen oder nicht. Der demografische Wandel und die älter werdende Gesellschaft verlangt auch hier nach bürgernahen Lösungen - dann sogar verstärkt. Nur wie teuer wird das und wer bezahlt? |
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Impfaktion des Gesundheitsamtes gegen Masern, Mumps und Röteln |
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Duisburg, 6. Juni 2007 -
Nach dem vorläufigen Ende des Masernausbruchs im August
2006 sind im Verlauf dieses Jahres erneut
Masernerkrankungen aufgetreten. Insgesamt sind es in NRW
bis dato 178 Meldungen. Während Duisburg nur einen Fall
zu beklagen hat, sind es in der Nachbarstadt Düsseldorf
64 und im Kreis Mettmann 62. Es ist also jederzeit
möglich, dass auch Duisburg von einer neuen Masernwelle
erfasst werden könnte. Um dies zu vermeiden, bietet das Gesundheitsamt im Rahmen einer Sonderaktion kostenlos die Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln an für Personen, die zwischen 16 und 35 Jahren alt sind und keinen ausreichenden Immunschutz (zwei Impfungen oder eine natürliche Immunität nach durchgemachten Erkrankungen) besitzen. Die Aktion läuft ab sofort bis zum Ende der Sommerferien. Interessenten können zur Impfung in die Hauptstelle des Gesundheitsamtes an der Landfermannstraße 1 kommen, und zwar ohne Terminabsprache montags bis freitags zwischen 8 und 11 Uhr sowie mit Terminabsprache (Tel.: 0203/283-2756) donnerstags zwischen 14 und 15.30 Uhr. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sollten sich bei den Kinderärzten impfen lassen. An dieser Stelle wird zudem darauf hingewiesen, dass viele Urlaubsländer ebenfalls ein Maserninfektionsrisiko aufweisen. Auch die lokalen und regionalen Ferienfreizeiten (Stadtranderholung etc.) bergen ein Infektionsrisiko. Erkrankte werden zwar umgehend vom Besuch der Aktivitäten ausgeschlossen. Dennoch ist es sinnvoll, sich sogar noch wenige Tage vor Ferienbeginn impfen zu lassen, denn der Impfschutz tritt schneller ein als sich eine natürliche Infektion im Körper ausbreiten kann. |
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Herz-Kreislauf-System auf dem Prüfstand - Tag der Apotheke: Aktionswoche vom 14. bis 21. Juni |
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Düsseldorf/Duisburg, 6.
Juni 2007 - Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland
Todesursache Nummer eins. Noch immer geht fast jeder zweite Todesfall
auf eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems zurück. Darauf machen die
Apotheker in Nordrhein in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung
e.V. anlässlich des Tages der Apotheke am Donnerstag, 14. Juni,
aufmerksam. Der Tag der Apotheke ist zugleich Auftakt einer
Aktionswoche, die vom 14. bis 21. Juni unter dem Motto "Check Deine
Werte! Tage der Herzgesundheit" steht. |
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Kostenlose Mammographie - systematisch gegen den Brustkrebs vorgehen |
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Duisburg, 1. Juni 207 - Erstmals können Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren eine kostenlos Vorsorgeuntersuchung für Brustkrebs in Anspruch nehmen. Die dafür zuständige Screening-Einheit in Duisburg ist seit März in Betrieb. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Gesundheitsvorsorge bei Frauen getan.
Bisher
konnten Frauen die so genannte Mammographie, also eine
Röntgen-Untersuchung der Brust, nur
Das Foto zeigt Dr. Michael Hirning bei der Auswertung
In
Duisburg ist nun eine von insgesamt 89 Screening-Einheiten in ganz
Deutschland (23 Einheiten in NRW) eingerichtet und zertifiziert worden.
Alle Frauen in der entsprechenden Altersgruppe werden per Brief
angeschrieben und eingeladen, ihre Brust röntgen zu lassen. Die Ärzte in
der Duisburger Screening-Einheit sind außergewöhnlich gut geschult: Pro
Jahr müssen sie mindestens 5.000 Röntgenbilder lesen, damit sie genug
Erfahrung haben, um Tumore im Frühstadium zu erkennen; also auch dann,
wenn der Tastbefund erst wenige Millimeter groß ist.
Infokasten:
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