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Gemeinsam für den hausärztlichen Nachwuchs
11% mehr Fettsuchtbehandlungen in
Vorsorge- oder
Rehaeinrichtungen |
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11% mehr Fettsuchtbehandlungen in
Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen
Duisburg, 23. März 2010 -In den Vorsorge- oder
Rehaeinrichtungen in Deutschland mit mehr als 100 Betten
wurden im Jahr 2008 rund 20 900 Fälle von Adipositas (Fettsucht)
vollstationär behandelt. Im Vergleich zum Jahr 2004 stieg die Zahl
der Behandlungsfälle um 11%. Der Anteil weiblicher
Adipositas-Patienten lag dabei mit rund 54% höher als bei den
männlichen Patienten (46%). Am stärksten betroffen war die
Altersgruppe der unter 20-Jährigen mit einem Anteil von 44% (9 300
Fälle). In dieser Altersgruppe gibt es zwischen den Ländern große
Unterschiede bei der Zahl der Behandelten pro 100 000 Einwohner:
Patientinnen und Patienten aus Sachsen-Anhalt (90 Behandelte pro 100
000 Einwohner) nahmen fast viermal häufiger eine solche
Rehabehandlung in Anspruch als Patientinnen und Patienten aus Berlin
(23 Behandelte pro 100 000 Einwohner).
Gemeinsam für den hausärztlichen Nachwuchs
Niedergelassene Ärzte und Kliniken gründen Weiterbildungsverbund
Ruhr In vielen Gemeinden und Städten in den
Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf droht in den kommenden Jahren
ein akuter Mangel an Hausärzten. In Essen, Mülheim und Oberhausen
steuern niedergelassene Ärzte und Kliniken in Kooperation mit der
Ärztekammer Nordrhein in einem gemeinsamen Weiterbildungsverbund
jetzt gegen: Mit dem Hausärztlichen Weiterbildungsverbund Ruhr
wollen sie die Zahl der Allgemeinmediziner über eine strukturierte
und für angehende Ärzte interessante Weiterbildung deutlich
steigern. Bei der feierlichen Übergabe der Urkunden für
Weiterbildungsverbund dankte der Präsident der Bundesärztekammer,
Professor Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, den Beteiligten für ihr
Engagement. „Nach den Zahlen des Bundesarztregisters sind etwa 20
Prozent der niedergelassenen Hausärztinnen und Hausärzte über 60
Jahre alt“, erläuterte Hoppe, der auch Präsident der Ärztekammer
Nordrhein ist, die Notwendigkeit verstärkter Anstrengungen bei der
hausärztlichen Weiterbildung.
„Im Kammerbezirk Nordrhein müssten
bei circa 6.000 hausärztlich tätigen Kolleginnen und Kollegen
jährlich 200 neue Ärztinnen und Ärzte nachrücken, um diese Lücke zu
schließen.“ Derzeit liege die Zahl lediglich bei 100 Kolleginnen und
Kollegen pro Jahr. Umso wichtiger seien nachhaltige Programme wie
das des Weiterbildungsverbundes Ruhr. Der Hausärztliche
Weiterbildungsverbund Ruhr besteht derzeit aus sieben Teilverbünden:
Essen Nord-West (Philippusstift) Essen-Süd (Katholische Kliniken
Ruhrhalbinsel und Mediclin Fachklinik Rhein/Ruhr) Mülheim
(Evangelisches Krankenhaus und Marienhospital Mülheim) Oberhausen
(Katholische Kliniken Oberhausen) Oberhausen Mitte (Evangelisches
Krankenhaus Oberhausen) Oberhausen Nord (Clemens-Hospitale)
Oberhausen-Niederrhein (Johanniter-Krankenhaus). Neben den oben
genannten Krankenhäusern nehmen an jedem Teilverbund Hausärztinnen
und Hausärzte teil.
Weitere Kooperationen befinden sich in
den Startlöchern. Mit der nun eingegangenen Kooperation bekennen
sich Kliniken und niedergelassene Ärzte zu ihrer Verantwortung für
eine hoch stehende allgemeinmedizinische Weiterbildung zum Wohle der
Bürgerinnen und Bürger im Ruhrgebiet. „Der Weiterbildungsverbund
Ruhr ist der größte seiner Art“, sagte Hoppe, „ich hoffe, dass durch
diese qualitative und organisatorische Verbesserung der
Weiterbildungsbedingungen und in Verbindung mit den höheren
Förderzuschüssen mehr angehende Ärztinnen und Ärzte sich für den
Facharzt für Allgemeinmedizin entscheiden.“ Für Assistenzärzte,
die Allgemeinmediziner werden wollen, bietet die
Verbundweiterbildung im Herzen des Ruhrgebiets künftig eine Reihe
von Vorteilen: So verpflichten sich die Partner im Hausärztlichen
Weiterbildungsverbund Ruhr zu einem gemeinsamen, verbindlichen
Curriculum über die gesamten fünf Jahre der Weiterbildung. Damit
gewinnen die Ärzte in Weiterbildung Planungssicherheit. Feste
Ansprechpartner, ein Mentorenprogramm sowie eine über alle
Abschnitte gesicherte Vergütung sind weitere Aspekte, die für die
ärztliche Weiterbildung zum Hausarzt im Ruhrgebiet sprechen.
Schließlich wird durch das nun durchgehende Weiterbildungsangebot in
einer Region auch der sonst übliche häufige Wohnortwechsel unnötig.
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Krebsberatung in Duisburg |
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Duisburg, 17. März 2010 - Im Rahmen der Krebsberatung am Dienstag, 23.
März, sind noch Termine frei. Die Psychoonkologin Dr. Gisela Kremer
steht von 15 bis 16 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum (roter
kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte zur
Verfügung.
Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an
kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um eine
telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203)
283-3938 gebeten. |
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Aufklärung wichtig - Welt-Nierentag am 11. März |
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Apotheker in Nordrhein: Viele Diabetiker leiden auch an
Nierenerkrankungen
Duisburg, 6. März 2010 - Diabetiker sind Risikopatienten für
Nierenerkrankungen. Über diesen Zusammenhang klären viele Apotheker in
Nordrhein anlässlich des Welt-Nierentages am Donnerstag, 11. März 2010,
auf. Gegen eine geringe Schutzgebühr bieten die Apotheken außerdem einen
Blutzuckertest an. Das ist ein einfaches und schnelles Verfahren, um
mögliche Hinweise für eine eventuelle Diabeteserkrankung zu erhalten.
Sollten die Werte auffällig sein, raten die Apotheker in Nordrhein dann,
einen Arzt aufzusuchen.
"Die Dunkelziffer von Diabetes ist immer noch viel zu hoch", sagt Werner
Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. "Deshalb sind
Gesundheitstage wie der Welt-Nierentag auch so wichtig, um die Menschen
auf diese oft unterschätzte und zu spät erkannte Krankheit aufmerksam zu
machen." Viele ahnen nicht, dass sie Diabetes haben, weil diese
Erkrankung zu Beginn oft
symptomlos verlaufen kann. Wird Diabetes aber
nicht rechtzeitig ärztlich behandelt, können Folgeerkrankungen wie
Nierenversagen ungehindert entstehen. Etwa jeder Dritte Diabetiker
entwickelt im Laufe seines Lebens diese gefährlichen Nierenschäden. Eine
regelmäßige Kontrolle ist ebenfalls wichtig, weil auch
Nierenerkrankungen zu Beginn nicht immer schmerzhaft sind.
In Deutschland steigt die Zahl der Nierenerkrankungen Jahr für Jahr an.
Derzeit gibt es mehr als 90.000 Patienten mit einer
Nierenersatztherapie. Das heißt, sie sind dialysepflichtig oder warten
auf eine Spenderniere. Diese Patienten müssen regelmäßig, zwei bis
viermal in der Woche mehrere Stunden zur „Blutwäsche“. Ein großer Teil
der Betroffenen leidet an Diabetes mellitus.
"Aufklärung und Vorsorge sind vor allem bei Diabetikern erforderlich",
erklärt der Apotheker. "Das Risiko, durch Diabetes die Nieren zu
schädigen, lässt sich drastisch senken, wenn der Blutzucker und der
Blutdruck optimal eingestellt sind und weitere mögliche Risikofaktoren
behandelt werden." Zusätzlich erhöht die Nierenschädigung das Risiko
eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls. |
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Krebsberatung in Duisburg
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Duisburg, 2. März 2010 -Im Rahmen der Krebsberatung sind am Dienstag, 9.
März, noch Termine frei. Die Psychoonkologin Ute
Griessl steht von 15
bis 17 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum, (roter kleiner Raum), auf
der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte zur Verfügung. Damit niemand
lange warten muss, wird um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9
bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.
Information zu Patientenrechten in der
Zentralbibliothek
Der Kneipp-Verein Duisburg lädt am Mittwoch, 10. März, zu einer weiteren
Informationsveranstaltung in den Vortragssaal der Zentralbibliothek an
der Düsseldorfer Straße ein. Eingeladen sind Mitglieder und auch
Nichtmitglieder. Heinz Wolfgang
Sowa, Mitglied des Verwaltungsrates der
BKK
Novitas-Präsentationskasse referiert zum Thema „Welche Rechte haben
Patienten heute im Gesundheitswesen?“. Beginn der Veranstaltung ist 17
Uhr. Der Eintritt ist frei. |
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Auch bei Naturmedizin nicht auf den Rat des Apothekers verzichten -
Risiken und Nebenwirkungen auch bei pflanzlichen Arzneimitteln |
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Duisburg, 24. Februar 2010 - Pflanzliche Arzneimittel erfreuen sich bei
den Patienten großer Beliebtheit: Vor allem bei Erkältungskrankheiten,
aber auch bei Magen-Darmbeschwerden, Schlafstörungen oder depressiven
Verstimmungen vertrauen die Menschen gerne auf die Heilkräfte der Natur.
Doch genau wie bei synthetisch hergestellten Medikamenten können auch
pflanzliche Arzneimittel Risiken und Wechselwirkungen haben, über die
sich Patienten persönlich in der Apotheke aufklären lassen sollten,
raten die Apotheker in Nordrhein.
"Risiken und Nebenwirkungen von pflanzlichen Arzneimitteln werden gerne
von Patienten unterschätzt", weiß Werner Heuking, Pressesprecher der
Apotheker in Nordrhein. Dabei können gerade auch Medikamente auf
pflanzlicher Basis unerwünschte Wirkungen hervorrufen, auf die die
Apotheker im persönlichen Beratungsgespräch aufmerksam machen. So
vertragen sich beispielsweise Johanniskrautpräparate nicht mit einem
intensiven Sonnenbad oder Solariumbesuch. Die Wirkstoffe im
Johanniskraut können die Haut sonnenempfindlicher machen, so dass
unangenehme Verfärbungen entstehen. Zu beachten ist ebenfalls, dass bei
der Einnahme von Johanniskraut Wechselwirkungen mit der Antibabypille
auftreten können. "Im Gegensatz zu anderen Bezugsquellen von
Naturmedizin, wie zum Beispiel Internet, Drogerien und Supermärkten,
werden die Patienten in den Apotheken darüber nicht nur entsprechend
aufgeklärt. Auf Wunsch werden die Patienten auch ganz individuell
beraten, ob ein bestimmter natürlicher Wirkstoff sich gegebenenfalls
nicht mit Medikamenten verträgt, die man bereits einnimmt", so der
Pressesprecher.
"Arzneimittel auf pflanzlicher Basis sind auf jeden Fall eine wichtige
Alternative und sinnvolle Ergänzung", bestätigen die Apotheker in
Nordrhein. Das gilt vor allem aber, wenn sich die Patienten auch beraten
lassen. So können die Apotheker in Nordrhein zum Beispiel auf die
Vorteile der pflanzlichen Arzneimittel aufmerksam machen. Gerade bei der
Einnahme von Beruhigungsmitteln wie Baldrian oder Melisse zur
Verbesserung der Schlafqualität wird das deutlich. "Am nächsten Tag ist
das Reaktionsvermögen der Patienten nicht beeinträchtigt, im Gegensatz
zu vielen chemischen Beruhigungsmitteln, bei denen es sogar zu
Abhängigkeiten kommen kann", so Heuking. Auch bei Erkältungsbeschwerden
haben sich pflanzliche Wirkstoffe wie zum Beispiel Thymian und Efeu
gegen Husten bewährt. |
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Gesundheitstreff
Wedau/Bissingheim |
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Duisburg, 23. Februar 2010 -Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Montag, 1. März, von
17 bis 19 Uhr im Klinikum Duisburg, Hörsaal, Zu den Rehwiesen 9 zum
nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim mit dem Thema
„Herz-Kreislauf-Erkrankungen – Prävention und Rehabilitation“ ein.
Referent: Holger Sikorski, Leiter Therapiebereiche/Sozialdienst,
bietet Informationen zu präventiven Bewegungsmöglichkeiten, um
Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Es wird aufgezeigt, welche
rehabilitativen bewegungstherapeutischen Aspekte bei einer
chronischen Herzerkrankung zu beachten sind. Bewegungsübungen werden
angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Themen und Termine zum regelmäßig stattfindenden Angebot
finden sich unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de oder unter
der Rufnummer (0203) 283-3938 von der Geschäftsstelle der Kommunalen
Gesundheitskonferenz. |
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Ampelcheck gegen Ernährungsirrtümer |
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Verbraucherberatung und Institut für gesundheitlichen
Verbraucherschutz starten Aufklärungsaktion
Ampelcheck gegen Ernährungsirrtümer
Duisburg, 10. Februar 2010 -In Zusammenarbeit mit der
Verbraucherberatung Duisburg startet das Institut für gesundheitlichen
Verbraucherschutz der Stadt eine Aufklärungsaktion zur sinnvollen
Ernährung. In einer vierwöchigen Ausstellung in den Räumen der
Verbraucherberatungsstelle auf der Friedrich-Wilhelmstraße 5 in
Duisburg-Mitte werden Tipps für Verbraucher gegeben, die die Tricks der
Werbung entlarven. Die „Ampel“-Kennzeichnung der wichtigsten
Inhaltsstoffe soll Verbrauchern helfen, beim täglichen Einkauf die
richtige Auswahl zu treffen. Dazu bietet die Verbraucherberatungsstelle
Beispiele und eine „Ampelcheckkarte“ für die Geldbörse an.
Die Sachverständigen des Instituts für gesundheitlichen
Verbraucherschutz decken irreführende Webehinweise auf und geben Tipps
für kalorienbewusste Ernährung, ohne auf Genuss verzichten zu müssen.
So bietet Weight Watchers Schokopudding mit 16,5 Prozent Zucker an,
zuckerärmer ist der Optiwell von Campina mit nur 5,5 Prozent und dazu
noch preisgünstiger. „Der Cremige weniger Zucker“ von Weihenstephan
liefert immerhin 10,1 Prozent Zucker, der fettarme „Alpenländer
Apfel-Kiwi-Joghurt“ zwar 11,5 Prozent Zucker, aber ohne Werbehinweis
darauf.
Ein „Balisto Müsli-Mix“ geht mit 41,1 Prozent Zucker in die
Kalorienberechnung ein, die „Diät Schokolade 74 Prozent Kakao + Zimt“
liefert dagegen nur 26 Prozent Zucker und stillt dazu den
„Schokohunger“.
Die Einteilung der Ampelfarben bei den jeweiligen Nährstoffen
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Ärzte wollen
Gesundheitserziehung für alle Grundschüler |
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Duisburg, 30. Januar 2010 -Angesichts
einer alarmierenden Zahl von psychischen Auffälligkeiten und eines weit
verbreiteten Bewegungsmangels bei Kindern und Jugendlichen hat sich
Ärztepräsi-dent Jörg-Dietrich Hoppe für eine konsequente
Gesundheitserziehung in allen Grundschulen ausgesprochen. Dazu brauche
kein eigenes Schulfach neu geschaffen zu werden, sagte der Präsident der
Bundesärztekammer und der Ärztekammer Nordrhein (ÄkNo) heute in
Düsseldorf. Problemlos ließen sich Themen wie Essen und Ernährung,
Bewegung und Entspannung oder Suchtvorbeugung in den ganz normalen
Schulalltag einschließlich der Nach-mittagsbetreuung einbauen, sagte
Hoppe bei einem Symposium der Ärztekammer zum Thema Prävention.
An 256 Grundschulen im Rheinland ist Gesundheitserziehung bereits
fest etabliert. Sie nehmen am Präventions-Programm „Gesund macht Schule“
von Ärztekammer Nordrhein und AOK Rheinland/Hamburg teil. „Mit 35.000
teilnehmenden Schülern erreichen wir in diesem Jahr eine neue
Rekordmarke“, sagte Hoppe, „damit sind wir bundesweit Vorreiter.“ Auch
in Hamburg und Sachsen-Anhalt läuft das Programm neuerdings.
Bei 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen − bei Jungen häufiger als
bei Mädchen − finden sich Anhaltspunkte für psychische Probleme, so eine
Studie des Robert Koch-Instituts. Bei Grundschulkindern handelt es sich
dabei vor allem um hyperaktives Verhalten und Aufmerksamkeitsstörungen.
Auch treten immer häufiger psychosomatische Erkrankungen auf − von
Kopfschmerzen bis hin zu Depressionen.
Das Programm
„Gesund macht Schule“
unterstützt die
Grundschulen dabei, Gesundheitsthemen im Schulalltag aufzugreifen. Die
Ärztekammer vermittelt Ärztinnen und Ärzte als Referenten für den
Unterricht und für Elternabende. Außerdem stehen Unterrichtsmaterialien
und Materialmappen mit Vorschlägen zur Elternarbeit zur Verfügung.
Bei dem Symposium heute unter dem Motto „Gesund – ein Leben lang.
Prävention als ärztliche Aufgabe“ zieht die Ärztekammer Nordrhein eine
Zwischenbilanz ihrer lang-jährigen Aktivitäten zu diesem Thema. Dabei
geht es neben der Kindergesundheit um Themen wie Gesundheit im Alter,
das Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“ und die lokalen Bündnisse
gegen Depression. |
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Duisburgs
SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas will sich für eine starke
Gesundheitsversorgung in sozial schwachen Stadtteilen einsetzen. |
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Duisburg,
25. Januar 2010 - „Wir
leisten uns für fast 30 Milliarden Euro eine qualitativ hochwertige
ambulante Versorgung. Wir sind aber offensichtlich nicht in der
Lage, diese immer zielgenau dort hin zu steuern, wo die Menschen sie
brauchen“, hatte Bas am vergangenen
Donnerstag wörtlich in ihrer ersten Rede im Deutschen Bundestag
gesagt und dabei auch die Situation in Duisburg konkret
angesprochen: „Auch Städte wie Duisburg haben laut Statistik der KV
eine ausreichende oder sogar Überversorgung mit Haus- und
Fachärzten. Trotzdem gibt es sozial schwache Stadtteile, in denen z.
B. kein Kinderarzt mehr zu finden ist“.
Am Wochenende hatte auch der Vorsitzende der Kassenärztlichen
Vereinigung Nordrhein in Duisburg, Helmut Gudat, kritisiert, dass in
Duisburg besonders in sozial schwachen Stadtteilen Ärztemangel
drohe. Dabei regte er auch ein Anreizprogramm für die Ansiedlung von
Ärzten in diesen Stadtteilen an. Für Bärbel Bas eine gern gesehene
Unterstützung:
„Ich werde mich dafür einsetzen, dass auch in Hochfeld oder
Hüttenheim ausreichend Ärzte für die Menschen zur Verfügung stehen.
Auch für viele ältere Menschen ist es einfach wichtig zu wissen,
dass der Hausarzt erreichbar ist“.
Die Bundestagsabgeordnete will dabei auch die Honorierung der Ärzte
aufgreifen, die sie schon in ihrer Rede am Donnerstag angesprochen
hatte: „Solange es die unterschiedliche Honorierung von Leistungen
für gesetzlich und privat Versicherte gibt, bleibt es für Ärzte
attraktiv, sich in wohlhabenderen Stadtteilen niederzulassen. Im
Ergebnis haben wir unterversorgte Gebiete in überversorgten
Regionen.“ |
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Krebsberatung in
Duisburg |
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Duisburg, 22.
Januar 2010 - Für eine
medizinische Fragestunde im Rahmen der Krebsberatung am
Dienstag, 26. Januar, sind noch zwei Termine frei. Dr. Michael
Schroeder, Internist und Onkologe, steht im Konferenz- und
Beratungszentrum auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte
zur Verfügung. Um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9
bis 13 Uhr wird unter (0203) 283-3938 gebeten. |
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Arzneimittelmissbrauch nicht unterschätzen
Apotheker und BKK klären mit Unterstützung der
Verbraucherzentrale NRW über gesundheitliche Risiken auf |
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Duisburg, 14.
Januar 2010 -
Düsseldorf/Essen. Fast zwei Millionen Deutsche sind abhängig von
Medikamenten. Die missbräuchliche Anwendung von Medikamenten im
Sinne von "Doping" hat die Grenzen des Sports verlassen und ist
auch im Berufsleben angekommen. Dabei werden Risiken und
Nebenwirkungen von Arzneimitteln stark unterschätzt - oft sogar
gesundheitliche Folgeschäden billigend in Kauf genommen.
Diese Besorgnis erregende Entwicklung haben der Apothekerverband
Nordrhein e.V. und der BKK Landesverband Nordrhein-Westfalen zum
Anlass genommen eine wichtige Verbraucherinformation zum Thema
"Arzneimittelmissbrauch" zu entwickeln. Das neue Internet-Video,
in dem auch der Gesundheitsexperte der Verbraucherzentrale
Nordrhein-Westfalen, Kai-Helge Vogel, wichtige Hinweise gibt,
kann kostenlos eingesehen werden unter www.bkk-webtv.de und
www.av-nr.de.
"Arzneimittel sind ein besonderes Gut. Sachgerecht angewendet,
helfen sie gesund zu werden oder Beschwerden zu lindern.
Unsachgemäß angewendet, wirken sie aber entweder gar nicht,
schaden der Gesundheit oder machen sogar seelisch oder
körperlich abhängig", erklärt Karin Hendrysiak, Sprecherin des
BKK Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. "In unserem neuen
Internet-Video werden daher die enormen Gefahren einer
missbräuchlichen Anwendung von Arzneimitteln aufgezeigt. Im
Sinne eines aktiven Patienten- und Verbraucherschutzes soll der
Beitrag sensibilisieren und wachrütteln", betont Thomas Preis,
Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein e.V. |
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Krebsberatung in
Duisburg wird im ersten Halbjahr 2010 fortgeführt |
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Duisburg, 8.
Januar 2010 - Auch im neuen Jahr wird die Krebsberatung jeweils
dienstags nachmittags in der Zeit von 15 bis 17 Uhr angeboten. Für eine
Sozialberatung am 12. Januar sind noch Termine frei.
Diplom-Sozialarbeiter Stephan Fromm steht im Konferenz– und
Beratungszentrum (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in
Duisburg-Mitte zur Verfügung.
Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an
kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um eine
telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 Uhr bis 13 Uhr unter (0203)
283-3938 gebeten.
Die Beratung ist ehrenamtlich und kostenlos. |