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Elternschule - Blutspende

Blutspendebus im Zoo Duisburg
Duisburg, 21. Juli 2011 -In Nordrhein-Westfalen werden durchschnittlich 3.000 Blutkonserven pro Werktag in Kliniken und Arztpraxen benötigt. Zur Abdeckung dieser Menge müssten täglich durchschnittlich 3.500 Menschen in NRW zu einer Blutspende bewegt werden. Der Deutsche Rote Kreuz-Blutspendedienst West organisiert dazu gemeinsam mit den lokalen Rotkreuzgemeinschaften täglich bis zu 45 Spendeaktionen in Städten und Gemeinden.
Doch der Bedarf steigt stetig weiter an. Grund dafür sind die immer älter werdende Bevölkerung und die Fortschritte in der modernen Medizin, die vielfach mit steigendem Blutbedarf einhergehen.
Das Deutsche Rote Kreuz bittet professionelle Blutspender und solche, die es werden wollen, in den Zoo Duisburg. Alle Blutspender erhalten vom DRK ein Lunchpaket
und vom Zoo eine Freikarte als Dankeschön. Blutspendetermin:
Samstag, der 23.07.2011, ab 11.00 Uhr.
Treffpunkt: Giraffenhaus am Haupteingang des Zoo Duisburg
Tragekurs

Im Tragekurs der Elternschule im Bethesda Krankenhaus erlernen Eltern die richtigen Hand-griffe und erhalten Informationen zum korrekten Tragen ihrer Babys. Sie können Tragehilfen und Tragetücher in Ruhe unter erfahrener Anleitung ausprobieren und erfahren Hintergründe zum Tragen in den verschiedenen Altersstufen der Kinder. Getragen zu werden fördert die körperliche, geistige und soziale Entwicklung und Ausgeglichenheit. Der Kurs findet statt am Samstag, 30. Juli, von 11 bis 14 Uhr in der Elternschule. Die Gebühr beträgt 20 Euro pro Person, 30 Euro pro Paar. Anmeldung und mehr Infos unter Tel. 0203 6008-1210 oder unter elternschule@bethesda.de
Informationen über das Stillen
Muttermilch ist in der Regel für Babys das Beste und für Mütter das Einfachste. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, Babys ein halbes Jahr lang voll zu stillen und danach teilweise, so lange wie Mutter und Kind dies wollen. Tatsächlich stillen in Deutschland aber gerade einmal 20% der Mütter ein halbes Jahr lang. Die Gründe dafür sind häufig Verunsicherung und Fehlinformationen.
Das Team der geburtshilflichen Abteilung im Evangelischen Krankenhaus Bethesda setzt sich seit langem engagiert dafür ein, dass das Stillen wieder eine Selbstverständlichkeit wird. Am Dienstag, 2. August, um 19 Uhr findet wieder ein Infoabend zu diesem Thema statt. Durch die Veranstaltung führt Hilla Theisen, Stillberaterin des Hauses. Nach einem Vortrag gibt sie im Gespräch ihre Erfahrungen, Tipps und Tricks weiter und beantwortet Fragen, da-mit das Stillen gut gelingt. Interessierte zukünftige Eltern sind herzlich eingeladen. Treffpunkt ist die Eingangshalle. Kosten: 5 Euro pro Person.

Weitere Laiendefibrillatoren im Gesundheitszentrum am Sittardsberg

Duisburg, Juli 2011 - Im November letzten Jahres startete die Aktion "defiDU kannst retten" der Stadtwerke Duisburg AG. Nun ist auch im Gesundheitszentrum am Sittardsberg ein Defibrillator installiert. Ziel der Aktion ist es, bis 2015 in Duisburg das flächendeckendste Netz an Laiendefibrillatoren deutschlandweit zu schaffen.

Bild von links: Kathrin Naß, PR-Referentin der Stadtwerke Duisburg AG, und Nina Wagner, Assistenz Service-Management des Gesundheitszentrums am Sittardsberg, freuen sich über die Installation des Defis. Foto Klaus Beier, Stadtwerke Duisburg AG

 

Bethesda: Tage der Arbeitssicherheit und der Hygiene

Duisburg, 14. Juli 2011 - Die Vorbeugung von Nadelstich- und Schnittverletzungen ebenso wie die hygienische Händedesinfektion und der Hautschutz stehen im Fokus der diesjährigen Unterweisung und Schulung aller Mitarbeiter des Bethesda Krankenhauses. Die Betriebsärztin und der Hygienefachpfleger informieren in anschaulichen Vorträgen und mit interessanten praktischen Übungen über Präventivmaßnahmen.
Zwischen den Vorträgen besteht die Möglichkeit, zum Beispiel Instrumente auszuprobieren oder Nadeln zu testen. Zwei weitere Schulungsreihen finden im August und im September statt. Die gesamte Belegschaft des Bethesda wird mindestens einmal jährlich in dieser Form geschult.

Carola Eckert von der Firma Braun Melsungen AG und Hygienefachkraft Frank Welbers in-formieren.

UDE: Transregio 60 ist den Viren auf der Spur Erfolge in der Hepatitis- und Aidsforschung

Duisburg, 6. Juli 2011 - Mehr als 500 Millionen Menschen sind weltweit mit HIV oder den Hepatitisviren B und C infiziert. Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) und aus Wuhan konnten nun entschlüsseln, wie Viren chronische Infektionen verursachen. Ein wichtiger Schritt, damit Impfstoffe und neue Therapien entwickelt werden können.

Seit 2009 untersucht der deutsch-chinesische Sonderforschungsbereich Transregio 60, wie es Viren gelingt, dem Abwehrmechanismus des Körpers zu entkommen. Nach nur anderhalb Jahren intensiver Studien geben die Virologen jetzt erste große Erfolge zur Bekämpfung von Hepatitis C und HIV bekannt.
Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jörg Timm erforscht, wie eine chronische Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) entsteht. Eine Krankheit, die häufig Leberentzündungen bis hin zu Leberversagen verursacht. Auf Basis von aufwendigen Blutproben langjährig Infizierter konnte sie jetzt den Nachweis erbringen, dass sich die Viren systematisch an das Immunsystem angepasst haben – und zwar schnell und bei jedem Patienten individuell.
Diese genetische Annäherung der HCV geht so weit, bis sie nahezu unsichtbar für die Körperpolizei werden. So bleibt der Kampf des Immunsystems gegen das Virus häufig erfolglos und die Infektion wird chronisch. Auch die Impfstoffentwicklung war deshalb bislang schwierig.
Die Forscher identifizierten jedoch auch Bereiche des Virus, die sich nicht ändern, da es sonst die Fähigkeit verliert, sich zu vermehren.
Diese neuen Erkenntnisse über die Virenstruktur können bei der künftigen Entwicklung von Impfstoffen gegen HCV eine entscheidende Rolle spielen.

Prof. Dr. Ulf Dittmer und Dr. Kirsten Dietze beschäftigen sich mit HIV, einer Virusinfektion, die erst im chronischen Zustand zur Krankheit, der Immunschwäche Aids, wird. In einer Studie mit Mäusen konnte ihre Arbeitsgruppe jetzt zeigen, dass das Virus bestimmte Zellen des Immunsystems, so genannte regulatorische T-Zellen, als Wirt missbraucht, um eine chronische Infektion zu etablieren. Diese Zellen unterdrücken die Abwehrfunktion von anderen Immunzellen und verhindern normalerweise Autoimmunerkrankungen. Das HI-Virus aber vermehrt solche T-Zellen und schaltet damit die Immunabwehr gegen sich selbst ab. In Mäusen ist es nun erstmals gelungen, während einer chronischen Infektion die regulatorischen T-Zellen zu zerstören und damit die körpereigene Abwehr gegen das Virus wiederherzustellen. Die Krankheitssymptome waren in der Folge dadurch deutlich abgeschwächt.
Die Forscher hoffen, dass diese neue Therapie schon bald bei Aids-Patienten eingesetzt werden kann. US-Forscher aus Maryland haben bereits ein Medikament entwickelt, das auch beim Menschen regulatorische T-Zellen abschaltet oder zerstört. Bisher wurden damit Leukämie-Patienten behandelt, bei chronischen Infektionen ist das Mittel aber noch nicht eingesetzt worden.
Die Forschungserkenntnisse des Transregio 60 sind in folgenden wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen:
Gastroenterology, 2011 Jun;140(7):2064-73, Artikel: "East German HCV Study Group. CD8(+) T-cell response promotes evolution of hepatitis C virus nonstructural proteins”.
 

Krebsberatung in Duisburg

Duisburg, 28. Juni 2011 - Im Rahmen der Krebsberatung sind am Dienstag, 5. Juli, noch Termine frei. Dr. Michael Schroeder (Internist und Onkologe) steht im Konferenz- und Beratungszentrum (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte zur Verfügung.
Damit niemand lange warten muss, wird auf jeden Fall um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.

Gesundheitstreff Wedau-Bissingheim

Duisburg, 24. Juni 2011 -Die Kommunale Gesundheitskonferenz lädt am Mittwoch, 29. Juni, von 15 bis 17 Uhr im Seniorenzentrum „Haus am See“ auf der Masurenallee 255 zum nächsten Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim mit dem Thema „Beckenbodengymnastik“ ein. Referentin ist Cecilia Neusen, Heilpraktikerin und Gesundheitspädagogin/-beraterin.
Weitere Themen und Termine zum regelmäßig stattfindenden Angebot gibt es unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de oder unter der Rufnummer (0203) 283-3938 von der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz.

Für Schwangere...

Fit für die Geburt
Duisburg, 22. Juni 2011 -Geburtsvorbereitungskurse für werdende Eltern in der Elternschule des Evangelischen Krankenhauses Bethesda machen fit und sicher für die Geburt. Die sechswöchigen Kurse finden einmal pro Woche statt. Sie sind für Frauen ab der etwa 30. Schwangerschaftswoche gedacht und werden von Hebammen des Bethesda geleitet. Die Kurse können von Paaren besucht werden, aber auch von Schwangeren in Begleitung, zum Beispiel der Mutter oder einer Freundin. Entspannungs- und Atemübungen unterstützen das Erleben von Schwangerschaft und Geburt. In Gesprächen werden Ängste und Unsicherheiten abgebaut. Die Schwangeren machen sich mit den verschiedenen Gebärpositionen vertraut.
Mehr Infos und Anmeldung – auch für Wochenend-Intensivkurse oder Geburtsvorbereitungs-kurse nur für Frauen – unter Tel. 0203 6008-1210 im Bethesda, Heerstraße.

Gymnastik für Schwangere
Die Elternschule des Bethesda Krankenhauses bietet werdenden Müttern regelmäßig Gym-nastikkurse an. Die Übungen dienen dazu, den Beckenboden und die Bauchmuskulatur auf die Geburt vorzubereiten und die bevorstehende Geburtsarbeit zu erleichtern. Außerdem lösen sie Verspannungen im Nacken und im Wirbelsäulenbereich, straffen das Bindegewebe und beugen Krampfadern vor. Die von Hebammen geleiteten Treffen finden immer dienstags von 18 bis 19 Uhr und freitags von 9.30 bis 10.30 Uhr statt. Sie kosten je sieben Euro, eine Zehnerkarte 60 Euro.
Der anmeldungsfreie, offene Kurs „Fit nach der Geburt“ findet immer freitags von 10.30 bis 11.30 Uhr statt, der geschlossene Kurs „Rückbildungsgymnastik“ immer dienstags von 19.15 bis 20.30 Uhr.
Schwimmen für Schwangere
Die Elternschule des Bethesda Krankenhauses bietet regelmäßig das Schwimmen für Schwangere an. Dieser Kurs findet immer montags von 17.30 bis 18.30 Uhr im großen, hel-len Schwimmbad der Physikalischen Therapie statt. Atem- und Entspannungsübungen und Gymnastik im warmen Wasser unter der Leitung von Hebamme Gertrud Reinberger tun gut und machen Spaß. Die Schwangeren sind dabei unter sich. Die Gebühr beträgt jeweils acht Euro, 5er-Karten kosten 38, 10er-Karten 70 Euro. Eine Anmeldung für das Schwimmen ist nicht erforderlich.

„DefiDU kannst retten“: Weitere Defibrillatoren in Duisburger Apotheken installiert

Duisburg, 8. Juni 2011 - Ein flächendeckendes Netz an Laiendefibrillatoren für Duisburg - das ist das Ziel, das sich die Stadtwerke Duisburg AG mit ihrer im November 2010 gestarteten Initiative „defiDU kannst retten“ gesetzt hat. Inzwischen hängen im Duisburger Stadtgebiet 19 Defis an öffentlichen Plätzen: unter anderem im Duisburger Zoo, Strandbad Wedau, Landschaftspark Nord, in Duisburger Sporthallen und christlichen/sozialen Einrichtungen.

Ein neuer Partner im Projekt ist jetzt der Duisburger Apothekerverband. Gemeinsam mit der Stadtwerke Duisburg AG werden nun sieben Defibrillatoren in Apotheken installiert - in Alt-Hamborn, Alt-Homberg, Buchholz, Innenstadt, Meiderich, Neudorf und Wanheimerort. „An der Aktion ‚defiDU kannst retten’ teilzunehmen, ist für uns eine Herzensangelegenheit und Selbstverständlichkeit“, erklärt Hans-Joachim Krings-Grimm, Inhaber der Rothe-Apotheke und Vorsitzender des Apothekerverbandes Duisburg/Niederrhein. „Mit den Stadtwerken Duisburg verbindet uns schon seit vielen Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die wir nun auch im Kampf gegen den plötzlichen Herztod fortsetzen.“

So wurden sieben Apotheken ausgewählt und mit den Lebensrettern ausgestattet. Das grün-weiße Herz, das offizielle AED-Symbol (AED steht für Automatisierte Externe Defibrillatoren), kennzeichnet den Standort eines Defis. Eine Übersicht über alle im Stadtgebiet angebrachten Defibrillatoren bietet die Webseite www.defidu.de und eine Lokalisierungs-App für Smartphones, im App-Store erhältlich zum Download.

„Der Energiedienstleister ist seit über 150 Jahren tief in Duisburg verwurzelt und trägt Verantwortung für die Stadt und ihre Bürger“, erklärt Dr. Hermann Janning, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG. „Mit der Aktion defiDU haben wir ein eigenes Projekt ins Leben gerufen, mit dem wir nachhaltig etwas Gutes für unsere Stadt und die Gesundheit der dort lebenden Menschen tun können.“

Hintergrund
Der plötzliche Herztod ist mit 130.000 Opfern die Todesursache Nummer eins in Deutschland. Öffentlich zugängliche AED zur Reanimation (Automatisierte Externe Defibrillatoren), beziehungsweise Defis, sind mit wenigen Handgriffen und für jeden einfach anzuwenden und können in den entscheidenden ersten Minuten bis zum Eintreffen des Notarztes Leben retten. Denn jeder Einzelne kann helfen. „Mit den leicht bedienbaren Geräten können – wie der Name schon sagt – auch Laien bei drohendem oder akutem Herzstillstand schnell Hilfe leisten“, weiß Dr. Frank Marx, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes in Duisburg, der die Aktion der Stadtwerke Duisburg AG fachlich unterstützt. Bislang gibt es in Duisburg nur vereinzelt Defis und genau dort soll das Projekt ansetzen. Das Ziel, ein flächendeckendes Netz an Defibrillatoren in Duisburg einzurichten, soll in den nächsten fünf Jahren erreicht werden.

Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) sind Geräte, die durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen beenden können. Hierzu werden zwei Elektroden auf dem Oberkörper des Betroffenen platziert und der Herzrhythmus analysiert. Bei einem Versagen der Herzfunktion bzw. dem sogenannten Kammerflimmern gibt der Defi zur Reanimation einen kontrollierten Stromstoß an die Person ab. Unterstützend sind dabei die lebensrettenden Sofortmaßnahmen - Erste Hilfe - anzuwenden. AED-Geräte sind einfach und von Jedermann überall und jederzeit zu bedienen. Alle Anwendungsschritte werden über Sprachanweisungen erklärt. Es besteht keine Gefahr, durch eine falsche Anwendung der betroffenen Person zu schaden.

Viel Vorsorge bei EHEC – Erster bestätigter Fall in Duisburg

Duisburg, 6. Juni 2011 - Da spanische Gurken nicht mehr als Verursacher der EHEC-Problematik angesehen werden, hat das Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz in Duisburg bereits am 31. Mai hiesige Hersteller von Schnittsalaten und das dort verwendete Wasser auf EHEC sowie Petersilie vom Großmarkt prüfen lassen. Alle Proben sind frei von EHEC. In dieser Woche stehen Mungo- und Sojasaat eines großen asiatischen Importeurs auf der Probenliste und Mungo-Keimlinge aus asiatischen Restaurants. Auch frische Kräuter vom Großmarkt sollen untersucht werden, da man diese ebenfalls meist roh verzehrt.
Weitere Probenahmen zur Untersuchung auf EHEC, auch bei anderen Produkten, sollen den Verbrauchern Sicherheit geben, rohes Gemüse unter Beachtung der üblichen Hygienevorgaben wieder mit Genuss verzehren zu können.
Bei einem der drei Patienten mit dem Krankheitsbild HUS (Hämolytisch-urämisches Syndrom), ein 73-jähriger Mann, wurden jetzt die für den aktuellen Ausbruch verantwortlichen EHEC-Bakterien des Serotyp O 104 nachgewiesen. Alle drei Patienten sind in stationärer Krankenhausbehandlung. Neue bestätigte HUS-Fälle wurden bislang nicht gemeldet.

Gesundheitsausschuss ließ sich über EHEC informieren

Düsseldorf/Duisburg, 1. Juni 2011 - Über den aktuellen Stand der EHEC-Infektionen, mögliche Vorbeugungsmaßnahmen und die derzeitigen Forschungsergebnisse ließ sich der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit, Soziales und Integration (Vorsitz Günter Garbrecht, SPD) des Landtags NRW unterrichten. Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) erläuterte, es gebe in NRW 200 Menschen, die positiv auf EHEC getestet worden seien. Davon seien 35 Personen an dem HUS (hämolytisch urämisches Syndrom) genannten akuten Nierenversagen erkrankt.
Im Zusammenhang mit EHEC seien bislang drei Menschen gestorben. Steffens informierte die Abgeordneten über die hiesigen Dialysekapazitäten sowie Blutplasmareserven. Versorgungsengpässe seien derzeit nicht zu befürchten. Nach wie vor sei nicht klar, wie der Erreger den Weg zum Menschen gefunden habe. Die Ministerin rief ebenso wie die im Landtag vertretenen Parteien dazu auf, bei Obst und Gemüse die empfohlenen Schutzmaßnahmen sowie die bekannten allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere das regelmäßige Händewaschen, zu beachten. Aus dem Ausschuss kam die Bitte, die Obleute der Fraktionen regelmäßig über den aktuellen Verlauf zu informieren.

Krebsberatung in Duisburg
Im Rahmen der Krebsberatung sind am Dienstag, 7. Juni, noch Termine frei. Marieluise Schmidt (Psychoonkologin) steht im Konferenz- und Beratungszentrum (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte zur Verfügung.
Damit niemand lange warten muss, wird auf jeden Fall um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.

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