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Gesetzliche Betreuung , Recht und Gerechtigkeit – Fremdwörter in Deutschland?
Eine Gefahr nach fast vier Jahren
Eine wahre Geschichte

 
Bethesda Krankenhaus: Yoga für Schwangere

Duisburg, 21. Mai 2012 - Eine ideale Vorbereitung für die Geburt und die Zeit danach ist der Kurs „Yoga für Schwangere“, der in der Zeit vom 5. Juni bis zum 24. Juli, immer dienstags von 19.30 bis 21 Uhr, in der Elternschule im Bethesda Krankenhaus stattfindet.
Spezielle Atemtechniken halten Körper und Geist im Gleichklang. Die Schwangeren finden zur nötigen Entspannung und Ruhe.

Yogapositionen und besondere Übungen stärken und entlasten den Rücken. Entspannung ermöglicht die Konzentration auf das Baby und den eigenen Körper.
Mehr Infos und Anmeldung unter Tel. 0203 6008-1210 in der Elternschule oder per Mail an elternschule@bethesda.de.

 

Knochenmarkspender sind Lebensretter - Auch ohne Pikser als Spender registrieren
DKMS-Tag der Lebensspende am 28. Mai

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 11.000 Menschen, darunter viele Kinder und Jugendliche, an bösartigen Blutkrankheiten wie Leukämie. Obwohl die Therapien vielseitig sind, variieren die Heilungsaussichten. Für viele Patienten ist die Übertragung gesunder Blutstammzellen die einzige Hoffnung auf Leben. Als Spender kommen Menschen in Frage, deren HLA-Gewebemerkmale (Humane-Leukozyten-Antigene) vollständig mit denen des Kranken übereinstimmen. Damit die Chancen, einen „genetischen Zwilling“ zu finden steigen, werden möglichst viele potenzielle Spender gebraucht. Dr. Wolfgang Reuter von der DKV Deutsche Krankenversicherung erklärt deshalb nicht nur, wie man Teil der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) wird. Er beschreibt auch, wie vergleichsweise „einfach“ eine solche Transplantation heute ist.
Leider kommen nur selten Verwandte von Patienten als Spender in Frage. Die Kranken sind daher auf fremde Hilfe angewiesen – eine buchstäbliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Koordiniert werden die Suchen deshalb vom Zentralen Knochenmarkspender-Register Deutschland in Ulm (ZKRD). Hier laufen die Daten aller registrierten Stammzellspender zusammen. Das ZKRD bezieht seine Informationen von rund 30 Spenderdateien in Deutschland, die größte bildet mit circa 2,7 Millionen registrierten Spendern die DKMS, die Deutsche Knochenmarkspenderdatei.
Registrierung leicht gemacht
Um die Anzahl der potenziellen Spender laufend zu erhöhen, organisiert die DKMS bundesweit immer wieder öffentliche Registrierungsaktionen. Außerdem gibt es mittlerweile die Möglichkeit, sich online auf der Internetseite www.dkms.de vormerken zu lassen. Dort finden sich auch Informationen zu den Kosten einer Typisierung und Möglichkeiten zur Geldspende. Denn Geldspenden ermöglichen Menschen das Spenden von Knochenmark, auch wenn sie 50 Euro für den Typisierungsaufwand nicht selbst aufbringen können. „Wer sich im Internet registriert, erhält wenig später ein Registrierungsset per Post“, weiß Dr. Wolfgang Reuter und erklärt: „Mit dem enthaltenen Wattestäbchen lässt sich dann ganz unkompliziert ein Abstrich der eigenen Wangenschleimhaut machen. Einfach per Post an die DKMS zurückschicken – und schon sind die eigenen Spenderdaten in der zentralen Datei gespeichert.“
Spender werden nur wenige
Wer einmal seine Daten hinterlegt hat, bleibt bis zum 61. Lebensjahr in der Stammzellspenderdatei. Die Entscheidung zur Spende ist auch dann natürlich immer freiwillig. Wer seine Meinung später ändert, kann sein Einverständnis jederzeit zurücknehmen. „Falls Sie für eine Spende in Frage kommen, wird ein ausführliches Gespräch mit Ihnen geführt und Sie werden gründlich untersucht. Sie haben dann die Gelegenheit, eine endgültige Entscheidung zu treffen“, weiß der DKV Experte. Doch ohnehin bleibt die Wahrscheinlichkeit, überhaupt einmal in die engere Auswahl als möglicher Spender zu kommen, verschwindend gering: Nur bei rund einem Drittel aller Spender kommt es im Laufe der Jahre zu einer genaueren Nachuntersuchung – und lediglich ein Prozent der Spender, die in den Dateien registriert sind, werden jemals tatsächlich Blutstammzellen spenden.
Knochenmarkspende ganz ohne Operation
Anders als zumeist vermutet erfolgt die Entnahme der benötigten Stammzellen heute nur noch selten unter Zuhilfenahme eines Skalpells: „Bei der so genannten peripheren Entnahme bekommen Spender stattdessen einfach fünf Tage lang einen Wachstumsfaktor unter die Haut gespritzt. Dieser bewirkt, dass die Stammzellen im Knochenmark vermehrt produziert und ins Blut ausgeschwemmt werden. Anschließend muss dann nur noch eine ausreichende Menge Blut – ähnlich wie beim Blutspenden – entnommen werden“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Der gesamte Vorgang dauert dabei meist nur wenige Stunden und ist in 80 Prozent der Fälle sofort erfolgreich.
Ausnahmefall: Stammzellentnahme aus dem Beckenknochen
Nur noch sehr selten erfolgt die Zellentnahme direkt aus dem Knochenmark. Unter Vollnarkose werden dabei zwei kleine Schnitte im Bereich des hinteren Beckenknochens gemacht, über die das Knochenmark entnommen wird. Die Entnahme dauert knapp 60 Minuten. Nach zwei bis drei Tagen können die Spender das Krankenhaus wieder verlassen. Abgesehen von lokalem Wundschmerz beschränkt sich das Risiko in der Regel auf das übliche Narkoserisiko bei Operationen. Die entnommenen Stammzellen werden vom eigenen Körper zudem schnell wieder nachproduziert.

 
Schön, gebräunt, Hautkrebs: Junge Frauen besonders betroffen

Duisburg, 30. April 2012 - 30. April 2012. Gebräunte Haut gilt immer noch als attraktiv. Obwohl die Risiken von Sonnenbaden bekannt sind, setzen sich gerade junge Menschen den Strahlen aus - mit brandgefährlichen Folgen. Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen (NRW) leiden unter Hautkrebs. Früher galt diese Erkrankung als typisches Altersleiden. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) in NRW hin.
Im Jahr 2010 mussten sich 110 Personen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren mit dieser Diagnose stationär behandeln lassen. In dieser Altersklasse sind besonders Frauen betroffen. Bei ihnen stiegen die Hautkrebsfälle innerhalb von vier Jahren um 40 Prozent, bei den Männern um 30 Prozent.

Dass man für die Schönheit einiges in Kauf nimmt, belegt auch eine amerikanische Studie unter Studentinnen. So ließen sich die jungen Frauen weniger von dem Argument schrecken, das häufiges Sonnenbaden zu Hautkrebs führen könne, als von dem Hinweis, dass die Haut schneller altert.
 

Medizinische Qualität mehr in den Fokus rücken

Berlin/Duisburg, 24. April 2012 - Rund die Hälfte der Verträge leitender Chirurgen enthalten bereits heute zielerreichungsabhängige Klauseln. In den meisten Fällen sind dies Bonuszahlungen für das Erreichen finanzieller Ziele. Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) warnt im Vorfeld seiner Pressekonferenz am 26. April in Berlin vor gefährlichen Fehlanreizen: Experten schätzen, dass wirtschaftliche Zwänge und die resultierenden Veränderungen auf administrativer Ebene zur Folge haben, dass Patientenwohl und optimale medizinische Versorgung zunehmend ökonomischen Betrachtungen untergeordnet werden müssen.

„Ärztliche Arbeit darf nicht vorrangig von wirtschaftlichen Kriterien geleitet werden“, warnt Professor Dr. med. Hans-Peter Bruch, Präsident des BDC und Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Besonders bedenklich werde es, wenn dies zur Einschränkung der ärztlichen Therapiehoheit führe und der Patient nicht entsprechend seiner Erkrankung sondern nach Finanzlage oder Bonisystem der Klinik versorgt werden muss.
Bruch fordert: „In den Zielvereinbarungen der Kliniken muss die medizinische Qualität der Leistungserbringung die größte Rolle spielen. Denn mangelnde medizinische Qualität ist der größte Verlustbringer in einer Klinikbilanz. Genauso wichtig ist die Weiterentwicklung des angebotenen Behandlungsspektrums, wie etwa die Etablierung neuer Behandlungsmethoden. „Auch die Sicherung der ärztlichen Weiterbildung, eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit oder die Förderung zukünftiger ärztlicher Führungskräfte sollten in Zeiten des Ärztemangels besonders wichtige Faktoren für Krankenhäuser sein“, sagt Bruch.
 

Ärztlicher Bereitschaftsdienst unter "116 117" - nicht mit Notruf verwechseln!

Berlin/Duisburg, 17. April 2012 - Ab dem 16. April gilt deutschlandweit die Telefonnummer 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Außerhalb der regulären Sprechzeiten können Patienten hier ärztliche Hilfe erhalten.
Die Rufnummer ist aus den Fest- und Mobilfunknetzen kostenfrei erreichbar. Sie steht allen Kassen- und Privatpatienten zur Verfügung. Jedes Jahr nehmen circa 3,9 Millionen Menschen den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen in Anspruch.

Bei schweren Unfällen oder lebensbedrohlichen Situationen wie Herzinfarkt oder Ohnmacht muss weiterhin die Telefonnummer 112 gewählt werden.
Bisher gab es in den Bundesländern mehr als 1.000 verschiedene Rufnummern für den Anruf beim Arzt außerhalb der Sprechzeit. Nun entfällt das mühsame Suchen nach der richtigen Nummer. Denn ob auf Rügen, in Köln oder im Harz: Patienten können überall den allgemeinen ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 erreichen.

Dass bundesweit nur noch eine Telefonnummer gelten soll, wurde im Versorgungsstrukturgesetz festgelegt. Es trat am 1. Januar in Kraft. Das Gesetz hat zum Ziel, in Regionen mit wenigen Ärzten die Versorgung zu sichern und den Patienten mehr Service zu bieten.


Medizinisch geschulte Ansprechpartner
Was passiert bei einem Anruf unter der neuen Nummer? Während der Anrufer von einer automatischen Stimme begrüßt wird, gelangt sein Anruf anhand der Vorwahlnummer an den jeweils zuständigen örtlichen oder regionalen Bereitschaftsdienst.
Kann der Anruf nicht automatisch zugeordnet werden - etwa bei Mobiltelefonen -, meldet sich ein Mitarbeiter des Service-Centers. Er nimmt die Adresse auf und stellt das Gespräch an einen Bereitschaftsarzt in der Nähe durch.

Die Mitarbeiter des Service-Center sind medizinisch geschult und können erkennen, ob ein Notfall vorliegt. Ist das der Fall informieren die Mitarbeiter sofort den Rettungsdienst.
Service bald auch im europäischen Ausland
Deutschland führt als erstes Land europaweit die einheitliche Telefonnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst ein. „Ich möchte, dass diese Nummer in absehbarer Zeit auch im europäischen Ausland zum Ziel führt. Wir gehen mit gutem Beispiel voran – die anderen werden hoffentlich schnell folgen“, betonte Wolfgang Zöller, Patientenbeauftragter der Bundesregierung.

Die Idee einer europaweiten Telefonnummer geht auf eine Initiative der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg zurück. Auch nach Einführung der 116 117 bleiben zur Sicherheit für einige Zeit die örtlichen Bereitschaftsdienstnummern bestehen.
 

Bärbel Bas zum Weltgesundheitstag am 7. April : "Wir müssen aktives und gesundes Altern stärker fördern."

Berlin/Duisburg, 5. April 2012 - Zum Weltgesundheitstag unter dem Motto "Altern und Gesundheit: Gesundheit erfüllt die Jahre mit Leben" am 7. April erklärt Bärbel Bas, Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit: "Der Weltgesundheitstag betont das wichtige Thema des Demographischen Wandels und wir müssen aktives und gesundes Altern stärker fördern. Jeder Mensch verdient ein erfülltes Leben im Alter."

Im Jahr 2030 wird mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland 65 Jahre und älter sein. Altern bedeutet längst nicht mehr automatisch Krankheit und Pflegebedürftigkeit, allerdings nimmt die Häufigkeit chronischer Erkrankungen mit dem Alter zu. "Viele dieser Erkrankungen können wir durch zielgenaue Prävention verzögern oder gar vermeiden helfen. Alle Menschen sollen bis ins hohe Alter gesund, selbstständig und aktiv leben können. Deshalb brauchen wir endlich ein Präventionsgesetz, ein ernsthaftes Konzept im Kampf gegen Altersarmut und natürlich schon heute faire Löhne", so Bärbel Bas.

In der Arbeitsgruppe Gesundheit und auch in der Arbeitsgruppe "Generationenpolitik" im Projekt Zukunft arbeitet die SPD-Bundestagsfraktion an Antworten für die Fragen der Zukunft. Konkreten Verbesserungsbedarf sieht Bas vor allem bei der Pflege: "Wir haben ein SPD-Konzept vorgelegt für die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Wir brauchen eine stärkere Entlastung pflegender Angehöriger, gute Arbeit und Ausbildung von Pflegefachkräften, den Ausbau der kommunalen Pflegeinfrastruktur sowie Verbesserung bei Reha und Prävention."

Der Weltgesundheitstag findet jedes Jahr am 7. April statt, in Deutschland seit 1954. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) legt immer ein Gesundheitsthema von globaler Relevanz fest, um dieses Thema ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken.
 

Bärbel Bas: Deutscher Präventionspreis 2012 sucht Vorbilder zur Hygiene in Kindertagesstätten

Berlin/Duisburg, 2. April 2012 - Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas macht auf den Deutschen Präventionspreis 2012 aufmerksam: In diesem Jahr wird bundesweit nach modellhaften Beispielen zur Förderung des Hygieneverhaltens in Kindertagesstätten gesucht. Bis zu 5000 Euro sind als Preis für vorbildliche Einrichtungen ausgelobt. Mitmachen können alle Einrichtungen, die Kinder zwischen 3 und 6 Jahren betreuen. Die Teilnahme und Information erfolgt über das Bewerbungsportal www.deutscher-praeventionspreis.de.

Bärbel Bas sagt: "Bei der Förderung des Hygieneverhaltens gibt es viel zu tun: Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, waschen sich weniger als die Hälfte aller Kinder vor dem Essen die Hände. Dabei ist richtiges Händewaschen zur Vorbeugung vor ansteckenden Keimen ausgesprochen wichtig. Die richtige Technik erfordert auch ein wenig Geduld und Geschick. Wenn Kinder dies von klein auf wissen, ist die Chance groß, dass sie dies ihr Leben lang tun und dieses Wissen an andere weitergeben." Unter dem Motto "Wasser, Seife, Handtuch her, Händewaschen ist nicht schwer" - Förderung des Hygieneverhaltens in Kindertagesstätten können sich bis zum 15. Juni 2012 Einrichtungen und Träger bewerben. "Ich würde mich sehr freuen, wenn bei der Preisverleihung im Dezember auch eine gute Idee aus meiner Heimatstadt dabei wäre", so Bas.

Der deutsche Präventionspreis wird seit 2004 jährlich vom Bundesministerium für Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und wechselnden Partnern ausgeschrieben. 2010 etwa wurden vorbildliche Ansätze der Gesundheitsförderung in der Sekundarstufe I gesucht und 2007 wurden besondere kommunale oder regionale Präventionsprojekte prämiert. 2011 gelang es dem FDP-geführten Gesundheitsministerium erstmals nicht, den Präventionspreis auszuschreiben.
 

Gesundheitsmesse mit einer Vielzahl
 von Informationen und Aktivitäten

Medizin zum Anfassen

Fotos von Manfred Schneider
 

Duisburg, 24/25. März 2012 - Die diesjährige 4. Duisburger Gesundheitsmesse informiert die interessierte Bevölkerung über neue Behandlungsmethoden und Entwicklungen im Gesundheitssektor und bietet gleichzeitig eine ganze Reihe kostenfreier Gesundheitschecks an.

Optiker Klaus Grah informiert einen Besucher über das Ergebnis des Augentests

 

Die Besucher konnten ihre Augen und ihr Gehör überprüfen und den Gleichgewichtssinn testen lassen, ihre Schilddrüse im Ultraschall überprüfen und das Schlaganfallrisiko bestimmen lassen lassen, den Blutzucker bestimmen und die Venen überprüfen lassen, den BMI (Body-Mass-Index) bestimmen lassen.

Beratung durch eine Mitarbeiterin des Sanitätshauses "Siegfried von Bültzingslöwen"

Informationen und Demonstrationen gibt es auch z.B. zum Hüft- und Kniegelenkersatz und zu neuen und schonenden Operationsverfahren.

In den Vortragsräumen der Gesundheitsmesse gibt es während der Messöffnungszeit verschiedenste Vorträge zu aktuellen medizinischen Themen. Eröffnet wird die Vortragsreihe von Prof. Dr. Werner Neuhaus, der das neue Gynäkologische Krebszentrum im Bethesda Krankenhaus vorstellt.

Unter Anleitung von Dr. Peter Michael Hax, stellv. Direktor der Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik, schraubt eine Besucherin eine Platte an eine künstlichen Knochen
 


Die DAK testete das Gleichgewicht der Messebesucher
 

Der März ist der Monat der Darmkrebsprophylaxe
Jährlich gibt es ca. 70.000 Darmkrebsneuerkrankungen in Deutschland. Umgerechnet für Duisburg sind das über 500 Personen. Diese Problematik greift auch die Gesundheitsmesse im Rahmen verschiedener Vorträge und Demonstrationen auf.

Die Gesundheitsmesse auf der Königstraße
Erstmalig fand auch ein Teil der Ausstellung der Gesundheitsmesse auf der Fußgängerzone vor dem Citypalais (Königstraße) statt. Dort befand sich der Tauchcontainer der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Duisburg, ein Promotion-Bus der Firma Kieser Training, das SchlaganfallMobil (Evangelisches und Johanniter Klinikum Niederrhein & Klinikum Duisburg) und das Beratungsmobil der Diakonie.

Die Podiumsdiskussionen
(Evangelisches und Johanniter Klinikum Niederrhein & Klinikum Duisburg)
Die Podiumsdiskussionen beschäftigen sich am Samstag mit dem Thema Schlaganfall und am Sonntag  mit dem Thema Wirbelsäule & Rücken. Hier diskutieren Fachärzte mit u.a. mit Vertretern von Selbsthilfegruppen und gaben praktische Hinweise im Umgang mit der jeweiligen Problematik.

Innovative Konzepte
Erstmalig stellte sich das Düsseldorfer Interdisziplinäre Kinderwunschzentrum (MVZ) der Duisburger Bevölkerung vor. Im Rahmen der Aktion Kids4NRW haben sich Ärzten und Spezialisten mit all ihrem Know-how der Behandlung von Kinderwunschpaaren verschrieben.

Viel Handgemachtes war am Stand von "Lobby für erkrankte Kinder" zu erwerben


Selbsthilfegruppen auf der Vivare
Verschiedene Selbsthilfegruppen präsentierten ihr Angebot auf der Gesundheitsmesse. Diese Aktion wurde von der Knappschaft und der DAK Gesundheit unterstützt.

Vorführungen
Das Bethesda Krankenhaus war mit vier seiner großen Abteilungen bei der Gesundheitsmesse präsent. Ärztliche Vertreter der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie des Schilddrüsenzentrums boten die Möglichkeit eines Ultraschalls der Schilddrüse an. Ärzte des Darmkrebszentrums Bethesda informierten über ihr Heilkonzept im Team und auch das Gynäkologische Krebszentrum Bethesda stellt sich vor.

Fachärzte der Klinik für Orthopädie gaben Infos zum Thema „Arthrose“ und informierten über die Möglichkeiten der Endoprothetik - also den Gelenkersatz - für zum Beispiel Hüfte, Knie oder Schulter. Fachleute des Adipositas-Zentrums und des Diabetikerzentrums beantworteten Fragen zu Übergewicht und Diabetes, machen Blutzuckertests und maßen den BMI.triert eine Gelenkspiegelung am Handgelenk. Die Klinik für Urologie informiert über die Behandlung von Prostataerkrankungen und führt die Abhobelung einer Prostata vor.

 

Ärztekammern an sektorenübergreifender Versorgungsplanung für NRW beteiligen

Düsseldorf/Duisburg, 17. März 2012 - Die Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalens aufgefordert, den Ärztekammern des Landes Mitwirkungsmöglichkeiten im neuen Gemeinsamen Landesgremium nach § 90a SGB V einzuräumen. Das neue Gremium soll künftig Empfehlungen für eine sektorenübergreifende Versorgung der Patientinnen und Patienten in NRW aussprechen.
Neben den im Gesetz ausdrücklich genannten Beteiligten – Landesregierung, Kassenärztliche Vereinigung(en), Krankenkassen und Landeskrankenhausgesellschaft – kann die jeweilige Landesregierung weitere Beteiligte hinzuziehen. NRW lehnt dies für die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe bislang allerdings ab.
In einer Entschließung begrüßten die Delegierten heute (17. März) in Düsseldorf die mit § 90a SGB V verfolgte Zielsetzung: „Die dem Bedarf entsprechende Versorgung für unsere Patienten soll zwischen stationärem und ambulantem Bereich besser aufeinander abgestimmt werden.“ Umso unverständlicher sei es daher, dass das Land Nordrhein-Westfalen neben den Kostenträgern offenbar nur die sektorenspezifischen Organisationen an diesem Gremium beteiligen wolle.
Nach Ansicht der Kammerversammlung sprechen viele gute Gründe für eine Beteiligung der Ärztekammern am neuen Gremium: So seien diese schon heute unmittelbar an der Krankenhausplanung beteiligt. Darüber hinaus trügen sie in allen Bereichen ärztlichen Handelns durch ihre gesetzlichen Aufgaben in der ärztlichen Weiterbildung, der Qualitätssicherung, der Sicherstellung des Notfalldienstes und der Berufsaufsicht zum Teil seit Jahrzehnten strukturelle Verantwortung für das gesamte Versorgungsgeschehen.
„Deshalb gehören die Ärztekammern mit an den Tisch, wenn über die notwendige sektorenübergreifende Versorgung geredet werden soll – wer sie ausgrenzt, wird die Chance einer ausgewogenen Versorgung für unsere Patienten, unabhängig vom Wohnort, verpassen“, machten die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte ihre Position deutlich.

Nordrheinische Ärztinnen und Ärzte für konsequenten Nichtraucherschutz
Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, hat sich für ein konsequentes Rauchverbot in Bars, Kneipen und Diskotheken in Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. „Die nordrheinische Ärzteschaft tritt für einen strikten Schutz vor den gravierenden gesundheitlichen Gefahren durch das Passivrauchen ein“, sagte Henke heute (Samstag, 17. März) auf der Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein in Düsseldorf.
Gemeinsam mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe und sieben erstunterzeichnenden ärztlichen Fachgesellschaften wendet sich die Ärztekammer Nordrhein in einem Appell gegen die in NRW bestehenden Ausnahmeregelungen. Je konsequenter Nichtraucher im öffentlichen Raum geschützt würden, desto weniger werde auch in den Haushalten geraucht. Dies belegten Erfahrungen aus Bayern und vielen europäischen Staaten. Hiervon profitierten insbesondere Kinder und Jugendliche, denn die Konzentration vieler schädlicher Inhaltsstoffe sei in dem Rauch, der an die Umgebung abgegeben wird, höher als im aktiv inhalierten Tabakrauch.
Nach Ansicht von Ärztepräsident Henke sollte ein konsequenter Nichtraucherschutz flankiert werden durch Hilfen für entwöhnungswillige Raucher. Tabakabhängigkeit solle als Suchtkrankheit anerkannt und behandelt werden können. Die geschäftsführende Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens dankte den nordrheinischen Ärztinnen und Ärzten für die Unterstützung bei diesem Thema. Bei ihrer Rede vor den Delegierten der Kammerversammlung äußerte die Ministerin die Hoffnung, dass ein bereits vorliegender Gesetzentwurf nach der Neuwahl des NRW-Landtags am 13. Mai zügig auf den parlamentarischen Weg gebracht werden könnte.

Ärztekammer Nordrhein: Weg mit dem Hammerexamen, kein Zwang im Praktischen Jahr
Die Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein fordert die nordrhein-westfälische Landesregierung auf, den Weg für eine Abschaffung des Hammerexamens freizumachen.
„Die Studenten fordern, und wir fordern es heute mit ihnen: Das Hammerexamen muss weg!“, sagte der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, heute (Samstag, 17. März) in Düsseldorf.
Die im vergangenen Dezember vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegte Verordnung zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte wird derzeit im Bundesrat beraten. Sie sieht vor, den schriftlichen Teil des Zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung vor das Praktische Jahr (PJ) zu legen. Die Studentinnen und Studenten könnten dann vor dem PJ den Stoff wiederholen und sich während des PJ auf ihre klinisch-praktische Tätigkeit konzentrieren. „Für die Studentinnen und Studenten wäre dies ein echter Fortschritt“, so Henke.
Auf entschiedene Ablehnung unter den rheinischen Ärztinnen und Ärzten stößt ein Vorstoß im Bundesrat, der vorsieht, das Wahltertial im PJ zugunsten eines allgemeinmedizinischen Zwangstertials abzuschaffen. Zwar sei der gute Wille hinter der Idee erkennbar, sagte Henke. Eine solche Regelung würde sich aber als kontraproduktiv erweisen. „Der Mangel an Hausärzten lässt sich nur durch positive Anreize bekämpfen – in der Ausbildung, in der Weiterbildung sowie in der beruflichen Tätigkeit selbst“, sagte Henke. „Ein allgemeinmedizinisches Zwangstertial hingegen muss von den Studierenden als Einschränkung ihrer beruflichen Orientierungsmöglichkeiten begriffen werden.“
Die Kammerversammlung der nordrheinischen Ärzteschaft begrüßte die in der Verordnung vorgesehene Regelung, die es dem Ärztenachwuchs ermöglichen soll, ihr PJ künftig auch an „anderen geeigneten Krankenhäusern“ zu absolvieren. Bislang dürfen die Studentinnen und Studenten das PJ nur an ihrer jeweiligen Uniklinik oder kooperierenden Lehrkrankenhäusern ableisten. „Eine solche Einbeziehung weiterer Krankenhäuser erweitert den Horizont der angehenden Kolleginnen und Kollegen bereits während der Ausbildung über die universitäre Medizin hinaus und ist deshalb ein richtiger Schritt – zumal eine ausgewogene regionale Verteilung erreicht wird“, so Henke.
 

Neu: Krankenkassen übernehmen Diabetes-Test für Schwangere

Duisburg, 14. März 2012 - Rund 4.100 Babys kommen in Duisburg jährlich zur Welt. In etwa vier Prozent der Schwangerschaften entwickelt die werdende Mutter einen Diabetes - oft unbemerkt. Und das ist tückisch, denn zu viel Zucker im Blut gefährdet Mutter und Kind. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) hin. Deshalb übernehmen ab sofort die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für einen Diabetes-Test.
Das Screening führt der Arzt in der Regel zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche durch. "Dafür trinken werdende Mütter eine Zuckerlösung und nach einer Stunde verrät eine Blutprobe, wie es um den Stoffwechsel steht. Liegt ein Verdacht auf Schwangerschaftsdiabetes vor, wird der Arzt zu einer weiteren Untersuchung dem Glukose-Toleranztest raten", erklärt Beate Hanak, Sprecherin der TK in Duisburg.
"Schwangere sollten ihre Erkrankung auf jeden Fall ernst nehmen", sagt Hanak weiter. Denn für die Mutter kann sich daraus eine lebensbedrohliche Krankheit entwickeln: die so genannte Schwangerschaftsvergiftung. Und auch für das Ungeborene bedeutet zu viel Zucker eine Gefahr. Oft werden solche Säuglinge sehr schwer, was zu Komplikationen bei der Geburt führen kann.
Schwangerschaftsdiabetes lässt sich leicht behandeln. Schon eine gesunde Ernährung - dazu gehören Gemüse, Fisch und Vollkornprodukte - hilft den Zucker in Schach zu halten. Nur etwa 15 Prozent der Frauen müssen zusätzlich Insulin spritzen. Nach der Geburt verschwindet diese Zuckerkrankheit meist von selbst.
 

4. Duisburger Gesundheitsmesse VIVARE im Foyer der Mercatorhalle/City-Palais

Duisburg, 13. Februar 2012 - Am 24. und 25. März 2012 findest die 4. Duisburger Gesundheitsmesse VIVARE im Foyer der Mercatorhalle/City-Palais in Duisburg statt. Eröffnet wird die Messe am Samstag. 24.03.2012 um 10.00 Uhr von unserer MdB Frau Bärbel Bas.

Mit dabei sind in diesem Jahr bereits rund 25 Aussteller aus allen Bereichen des Gesundheitswesens. Dazu zählen die großen Krankenhäuser und Fachklinken, mittelständische Dienstleister sowie Fachbetriebe und auch Vertreter der alternativen Medizin.
Neu: In diesem Jahr wird auch ein kleiner Ausstellungbereich auch auf der Königstraße vor dem Citypalais stattfinden. Dort wird u.a. das „Schlaganfallmobil“ des Klinikums Duisburg und des Evangelischen und Johanniter Klinikums Niederrhein sowie ein „Tauchcontainer“ der BGU einen Standplatz haben.

Ziel der Messe ist es:
• die Leistungsfähigkeit unserer regionalen medizinischen Gesundheitslandschaft darzustellen
• der Bevölkerung einen unkomplizierten und leicht verständlichen und Zugang zum medizinischen Fachwissen zu ermöglichen. Begleitet wird die Messe von einem umfangreichen Vortragsprogramm, welches von den Fachärzten der beteiligten Kliniken und weiteren Spezialisten im Gesundheitswesen dargestellt wird. Organisator Andreas Ocklenburg. „Wir werden bei freiem Eintritt die wichtigsten und interessantesten Teilbereiche des Gesundheits- und Wellnessmarktes abdecken und die Leistungsfähigkeit unserer medizinischen Versorger in Duisburg präsentieren.“

Im Rahmen der VIVARE findet auch die nationale Aktion „BG Kliniktour 2012“ ihren Platz in Duisburg. Mit dieser Aktion wird die BGU vor Ort zeigen, wie Spitzenmedizin und Reha-Sport nach einem Arbeits-, Schul- oder Wegeunfall neuen Lebensmut schaffen können. Schirmherrin dieser Aktion ist unsere Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel.

Ein weiteres Highlight auf der VIVARE:
Kreativwettbewerb 2012 für Schülerinnen und Schüler im Rahmen der BG-Kliniktour - Schlimme Unfälle können jeden jederzeit treffen! Daher hat die BGU im Rahmen der diesjährigen Kliniktour Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II dazu anreget, sich mit diesem Thema kreativ auseinanderzusetzen. Die beteiligten Schülergruppen werden am Samstag im kleinen Saal der Mercatorhalle ihre kreativen Ergebnisse auf der Bühne präsentieren. Auch hier wird kein Eintritt erhoben.

Ergänzt wird das Ausstellerangebot, das alle Altersgruppen vom Kleinkind bis zum Senior anspricht, durch eine Vielfalt an Gesundheitsdienstleistern. So können die Besucher an hochmodernen Geräten das individuelle Seh- und Hörvermögen testen. Ärzte der Klinik für Orthopädie des Bethesda Krankenhauses informieren über die Möglichkeiten des künstlichen Gelenkersatzes für z.B. Hüfte, Knie oder Schulter. Vertreterinnen des Adipositas-Zentrums und des Diabetikerzentrums im Bethesda beantworten Fragen zu Übergewicht und Diabetes.
„Duisburg, das Ruhrgebiet und der Niederrhein bilden eine medizinisch hoch erschlossene Versorgungs-, Vorsorge- und Betreuungslandschaft, über deren Gesamtheit sich die Wenigsten im Klaren sind“, erläutert Andreas Ocklenburg.
Die Duisburger Selbsthilfegruppen sind eingeladen sich auf der VIVARE 2012 kostenfrei zu präsentieren. Infos hierzu direkt von Andreas Ocklenburg, Tel.: 0203 3639 9955.
Interessierte Firmen, welche noch an der Messe teilnehmen wollen, können sich im Internet unter www.vivare-du.de oder unter der Telefonnummer 0203/3639 9955 melden.

 

Caritas-Angebot „Hauskrankenpflegekurs“
So der selten verbalisierte Stoßseufzer von Menschen, die einen Angehörigen pflegen und dabei nicht selten selbst auf der Strecke bleiben:
Psychische und körperliche Überforderung, Familienkonflikte, Isolation, Urlaubsverzicht, fehlende Freizeit, Einschränkungen im finanziellen Bereich und in der Wohnsituation – das sind nur einige „Nebenwirkungen“, die an der eigenen Gesundheit zehren. Doch es gibt Unterstützung:
Ab dem 27.02.2012 bieten qualifizierte Mitarbeiter des Caritascentrums Nord eine Schulung für pflegende Angehörige an: An zehn Montagen, jeweils von 17:00 – 18:30 Uhr im Kardinal von Galen Haus in der Elisabethstraße (Duisburg-Walsum). Der Pflegekurs informiert umfassend zu den Themen fachbezogene häusliche Pflege, Betreuung und Umgang mit Demenzkranken. Außerdem können sich die Teilnehmer in einem geschützten Rahmen austauschen, um so Entlastung von vielfältigen Problemen zu finden.
Während der Schulungszeit besteht in den Räumen der Caritas-Sozialstation Walsum, Josefstr. 10, eine Betreuungsmöglichkeit für Menschen mit Demenz.
Die AOK Rheinland/Hamburg unterstützt diesen Pflegekurs, so dass er für die Teilnehmenden kostenfrei ist. Dies gilt auch für Interessenten, die nicht bei der AOK versichert sind. Anmeldungen nimmt die Caritas-Sozialstation Walsum entgegen (0203 – 47 48 48).

 

Messe „Spirit und Life“  im Steinhof  
Manfred Schneider

 

Bärbel Bas ruft anlässlich des morgigen Weltkrebstages zur aktiven Krebsvorsorge auf

Duisburg, 3. Februar 2012 - "In Deutschland sterben jährlich mehr als 200.000 Menschen an Krebs, jeder zweite könnte durch rechtzeitige Vorsorge gerettet werden", erklärt die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas anlässlich des Weltkrebstages am morgigen 4. Februar, der unter dem Motto steht: "Together it is possible".

"Schon kleine Veränderungen im Alltag können das Risiko einer Krebserkrankung erheblich senken und darauf müssen wir alle gemeinsam achten", erklärt Bärbel Bas, die im Deutschen Bundestag im Gesundheitsausschuss arbeitet. "Wirksame Vorbeugungsmaßnahmen sind eine gesunde Ernährung, viel Bewegung, weniger Alkohol oder ausreichender Sonnenschutz. Je früher Krebs erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen."
Bärbel Bas weist ausdrücklich auf die Welt-Krebsdeklaration hin, die unter http://www.worldcancerday.org/wcd-sign-declaration online unterzeichnet werden kann und ein weiteres Zeichen für mehr Krebsvorsorge setzen soll.

Der Weltkrebstag findet seit 2006 jährlich am 4. Februar statt und soll das Thema Krebs ins öffentliche Bewusstsein rücken. Die Union for International Cancer Control (UICC) koordiniert diesen Tag. Insgesamt sind fast 300 Organisationen aus 86 Ländern beteiligt - darunter die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum.

Jeder Vierte starb 2010 an Krebs
In Deutschland starben im Jahr 2010 insgesamt 218 889 Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung (Bösartige Neubildung), davon 118 202 Männer und 100 687 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar weiter mitteilt, war Krebs damit bei einem Viertel aller Todesfälle (858 768) die Todesursache.

Wie schon in den Vorjahren war Lungen- und Bronchialkrebs mit 42 972 Fällen die insgesamt am häufigsten festgestellte Krebsart mit Todesfolge. Danach folgte Brustkrebs mit 17 573 Gestorbenen. An dritter und vierter Stelle standen Krebserkrankungen des Dickdarms mit insgesamt 17 161 Fällen (2,0 %) und der Bauchspeicheldrüse mit 15 488 Fällen (1,8 %).
Die bei Männern häufigste Krebsart mit Todesfolge war Lungen- und Bronchialkrebs mit 29 357 Gestorbenen. Das waren insgesamt 7,2 % aller männlichen Sterbefälle. Bei den Frauen dominierten Brustkrebserkrankungen. 17 466 Frauen erlagen 2010 dieser Krebsart; 3,9 % aller weiblichen Gestorbenen.
Nahezu ein Viertel (23 %) aller an Krebs verstorbenen Personen war jünger als 65 Jahre. In der Altersgruppe der 45- bis 65-Jährigen war eine Krebserkrankung mit einem Anteil von 41,6 % an allen Sterbefällen die bedeutendste Todesursache. In der Altersgruppe der 1-bis unter 15-Jährigen war Krebs die häufigste natürliche Todesursache. 2010 erlagen 192 Kinder einem Krebsleiden; 16,5 % aller gestorbenen Kinder dieser Altersgruppe.
Im Jahr 2010 wurden bundesweit 1 483 992 an Krebs erkrankte Patientinnen (674 522) und Patienten (809 430) im Krankenhaus vollstationär aufgenommen und entlassen. 39,4 % dieser Patientinnen und Patienten waren zwischen 25 und 65 Jahre alt. Die häufigste Diagnose bei den Frauen war in 140 337 Fällen eine Krebserkrankung der Brust. Bei den Männern war der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt ein Lungen- und Bronchialkrebs mit 127 567 Fällen.

 

Geburt, Kind und Fitness

Fit mit Gerätetraining: Kurs startet in der Sportklinik
Duisburg, 1. Februar 2012 - Langes Sitzen im Büro, im Auto oder vor dem Fernseher: Bewegung kommt im Alltag viel zu kurz. "Die Muskeln nehmen sowas übel und bauen ab", erklärt Elmar Kappenberg, Gesundheitsberater der Techniker Krankenkasse (TK). Ein Grund für etliche Gesundheitsbeschwerden.
In dem neuen Fitnesskurs der TK können Teilnehmer ihre Muskeln durch Gerätetraining gezielt stärken. Los geht es am Freitag, 3. Februar, um 17.30 Uhr. Treffpunkt ist die Sportklinik, Dr. Alfred-Herrhausen-Allee 21. Mitmachen kann jeder. Gewichte und Wiederholungssätze werden nach der persönlichen Fitness zusammengestellt. Weitere Informationen gibt es bei dem Kursanbieter unter Tel. 020 65 - 422 01 03.
 

Fit für die Geburt
Geburtsvorbereitungskurse für werdende Eltern in der Elternschule des Bethesda Krankenhauses
machen fit und sicher für die Geburt. Die sechswöchigen Kurse finden einmal pro
Woche statt. Sie sind für Frauen ab der etwa 30. Schwangerschaftswoche gedacht und werden
von Hebammen des Bethesda geleitet. Die Schwangeren machen sich mit den verschiedenen
Gebärpositionen vertraut und bauen in Gesprächen ihre Ängste und Unsicherheiten
ab. Entspannungs- und Atemübungen unterstützen das Erleben von Schwangerschaft
und Geburt. Der nächste Kurs geht vom 9. Februar bis zum 15. März, immer donnerstags ab
19.30 Uhr. Er kann von Paaren besucht werden, aber auch von Schwangeren in anderer Begleitung,
zum Beispiel die der Mutter oder einer Freundin.
Der nächste Wochenend-Intensivkurs für Paare findet am Freitag, 2. März, 18 bis 21 Uhr,
und am 3. März ab 10 Uhr statt. Die Frauenklinik des Bethesda ist mit über 1300 Geburten im Jahr die größte geburtshilfliche Klinik in Duisburg. Anmeldung und weitere Infos – auch für Wochend-Intensivkurse oder Geburtsvorbereitungskurse nur für Frauen – unter Tel. 0203 6008-1210 oder per Mail an elternschule@ bethesda.de.

Programme zum Abnehmen im Bethesda
Das Adipositas-Zentrum im Bethesda Krankenhaus startet am 22. Februar ab 17 Uhr das
Quadro-Therapieprogramm für leicht übergewichtige Erwachsene. Mit Hilfe einer Ernährungsberatung
und durch Sport lernen die Patienten ihr Gewicht zu reduzieren und langfristig
auch zu halten. Das Zentrum bietet ebenfalls Programme für schwer übergewichtige Erwachsene
sowie für Kinder und Jugendliche an. Mehr Informationen und Anmeldung unter Tel. 0203 6008-1375 im Bethesda, Heerstraße.

Homöopathie bei Kindern
In der Elternschule des Evangelischen Krankenhauses Bethesda hält die Heilpraktikerin Dorothea
Baumeister am Dienstag, 28. Februar, einen Vortrag über die Wirkungsweise von
Homöopathie bei Kindern. Leichte akute Beschwerden und Erkrankungen von Kindern lassen
sich mit homöopathischen Arzneimitteln auf natürliche und sanfte Weise behandeln.
Auch Plagegeistern wie Husten, Schnupfen, Hals- und Ohrenschmerzen kann man häufig
erfolgreich mit homöopathischer Hausapotheke und traditionellen Hausmitteln begegnen. Die
Gebühr für die Veranstaltung beträgt 5 Euro, Beginn ist um 19 Uhr. Treffpunkt ist die Eingangshalle.
Anmeldung und mehr Infos unter Tel. 0203 6008-1210 in der Elternschule oder per Mail an
elternschule@bethesda.de

 

Frauenärztin berät in Gesundheitsfragen

Duisburg, 20. Januar 2012 - Bei einer Informationsveranstaltung für Türkisch sprechende Frauen informiert am Freitag, 10. Februar, 10 bis 13 Uhr, die Duisburger Frauenärztin Meliha Gök in der Kontakt- und Beratungsstelle von Regenbogen Duisburg, Erlenstraße 63, in Wanheimerort über Frauenerkrankungen.
Dabei wird sie von den häufigsten Leiden und Beschwerden berichten und dabei auf Themen wie Wechseljahre, Jungfräulichkeit und Menstruation eingehen. Anschließend haben die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, Fragen zu stellen.  Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.

Landeswettbewerb ZukunftErfindenNRW Alzheimer sicher früh erkennen

Duisburg, 19. Januar 2012 - Zunehmende Vergesslichkeit, Orientierungsstörungen: Wer sich fragt, ob das bei Betroffenen schon die ersten Alzheimer-Warnsignale sind, kann künftig verlässlichere Antworten darauf bekommen. Mit 8.000 Euro zeichnet das Land ein Forschungsvorhaben der Universität Duisburg-Essen
(UDE) aus, das die Frühdiagnostik der Alzheimer-Demenz verbessert. Mit dem Preisgeld des Hochschulwettbewerbs ZukunftErfindenNRW soll ein Bluttest zur Marktreife gebracht werden, um ihn künftig in der Routinediagnostik einsetzen zu können.

Entwickelt wurde das Vorhaben von Prof. Dr. Jens Wiltfang und Dr. Hermann Esselmann am LVR-Klinikum Essen zusammen mit Kollegen der Psychiatrischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg. Prof. Wiltfang: „Bisher gibt es noch keinen zuverlässigen Bluttest für diese Demenzerkrankung. Stattdessen kann der behandelnde Arzt lediglich das Gedächtnis überprüfen, bildgebende Verfahren einsetzen sowie Demenzbiomarkern im Nervenwasser bestimmen.“

Die neue Methode wird voraussichtlich nur eine Blutprobe benötigen, um die Erkrankung schnell und zuverlässig schon in einem sehr frühen Stadium diagnostizieren zu können. Der Test basiert auf dem Verhältnis unterschiedlicher krankheitsspezifischer Eiweiße im Blut.

Der Hochschulwettbewerb ZukunftErfindenNRW wurde vom Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Patentvermarktungsgesellschaft PROvendis GmbH Anfang Juni 2011 ausgeschrieben. Bis Ende Juli hatten sich 140 Forscher beworben. Eine namhafte Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Wissenschaftsministerium entschied sich für vier Preisträger, die mit insgesamt 41.000 Euro für ihre innovativen Erfindungen mit hohem Marktpotenzial ausgezeichnet wurden.

Duisburger Gynäkologentag am 14. Januar

Duisburg, 12. Januar 2012 - Zum zweiten Mal laden die vier großen Duisburger Frauenkliniken in Kooperation mit dem Berufsverband der Frauenärzte zu einem gemeinsamen Gynäkologentag in das Kongresszentrum im Sportpark Duisburg ein, um aktuelle Entwicklungen in Gynäkologie, Senologie und
Geburtshilfe zu diskutieren.
Die Veranstaltung, die sich an die niedergelassenen Frauenärztinnen und -ärzte sowie an die im Krankenhaus tätigen Kolleginnen und Kollegen wendet, versteht sich als Forum der ambulanten und stationären Frauenheilkunde mit der Möglichkeit der Kommunikation, Diskussion und Fortbildung. Alle Frauenkliniken der Stadt arbeiten gemeinsam daran, die Betreuung in Duisburg zu optimieren.

Programme zum Abnehmen im Bethesda - Fit für die Geburt

Programme zum Abnehmen im Bethesda
Duisburg, 3. Januar 2012 - Das Adipositas-Zentrum im Bethesda Krankenhaus startet am 24.01.2012 das Quadro-Therapieprogramm für leicht übergewichtige Erwachsene. Mit Hilfe einer Ernährungsberatung und durch Sport lernen die Patienten ihr Gewicht zu reduzieren und langfristig auch zu halten. Das Zentrum bietet ebenfalls Programme für schwer übergewichtige Erwachsene sowie
für Kinder und Jugendliche an. Mehr Informationen und Anmeldung unter Tel. 0203 6008-1375 im Bethesda, Heerstraße.

 

Fit für die Geburt
Geburtsvorbereitungskurse für werdende Eltern in der Elternschule des Evangelischen Krankenhauses
Bethesda machen fit und sicher für die Geburt. Die sechswöchigen Kurse finden einmal pro Woche statt. Sie sind für Frauen ab der etwa 30. Schwangerschaftswoche gedacht
und werden von Hebammen des Bethesda geleitet. Die Schwangeren machen sich mit
den verschiedenen Gebärpositionen vertraut und bauen in Gesprächen ihre Ängste und Unsicherheiten
ab. Entspannungs- und Atemübungen unterstützen das Erleben von Schwangerschaft
und Geburt.
Die Kurse können gemeinsam von Paaren besucht werden, aber auch von Schwangeren in
anderer Begleitung, zum Beispiel der Mutter oder einer Freundin. Die Frauenklinik des Bethesda
ist mit mehr als 1300 Geburten im Jahr die größte geburtshilfliche Klinik in Duisburg.
Anmeldung und weitere Infos – auch für Wochend-Intensivkurse oder Geburtsvorbereitungskurse
nur für Frauen – unter Tel. 0203 6008-1210.

 

UDE-Forschungsprojekt verbindet Mediziner und Ingenieure: Den Hüftkopf erhalten

Duisburg, 23. Dezember 2011 - Wenn ein Knochen nicht mehr ausreichend durchblutet wird, stirbt er ab. Diese schmerzende und bewegungsbeeinträchtigende Osteonekrose kann auch schon junge Erwachsene treffen. Ihre Gelenke können dabei soweit zerstört werden, dass ein künstlicher Gelenkersatz erforderlich wird. In einem interdisziplinären Forschungsprojekt der Universität Duisburg-Essen (UDE) wird in den kommenden drei Jahren untersucht, ob sich für gelenkerhaltende und regenerative OP-Verfahren spezielle Operationsinstrumente und optische bzw. bildgebende Systeme entwickeln lassen. Ziel ist, pathologische Prozesse innerhalb des Knochens gezielt und gewebeschonend ausräumen zu können.
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit 175.000 Euro.
Kooperationspartner sind Priv.-Doz. Dr. Stefan Landgraeber von der Orthopädischen Universitätsklinik Essen unter der Leitung von Prof. Dr. Marcus Jäger und Prof. Dr. Wojciech Kowalczyk vom Lehrstuhl für Mechanik und Robotik der UDE. Zusammen mit einem industriellen Kooperationspartner sollen Instrumente zur minimal-invasiven Behandlung von Knochenschädigungen entwickelt werden. Das mögliche Anwendungsspektrum umfasst neben Osteonekrosen auch die Diagnostik und Therapie gutartiger Tumore sowie Erkrankungen der Wirbelsäule.

Die Hüftkopfnekrose ist eine bedeutende orthopädische Erkrankung, deren genaue Ursache noch nicht abschließend geklärt ist. Sicher ist nur, dass sie für etwa ein Zehntel aller künstlichen Hüftgelenke verantwortlich ist. Mit den jetzigen Behandlungsmethoden kann selbst unter günstigsten Voraussetzungen nur bei maximal 70 bis 80 Prozent der Betroffenen das Gelenk erhalten werden, sofern die Diagnose rechtzeitig in symptomarmen Frühstadien gestellt wird. Deutlich bessere Heilungschancen versprechen sich die Wissenschaftler dadurch, dass die Nekrose gezielter und vollständiger ausgeräumt wird als bei den herkömmlichen OP-Methoden.

Im gemeinsamen Forschungsvorhaben soll deshalb ein neues Instrumentensystem für die minimal-invasive Therapie entwickelt werden, das erstmals über einen flexibel steuerbaren Fräskopf verfügt einschließlich integrierter Optik für die Online-Visualisierung und Kontrolle während des Eingriffs. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Modellierung und numerische Berechnung des Knochens neben der geometrischen Simulation des auszuräumenden Areals. Außerdem soll ein Software-Werkzeug erarbeitet werden, so dass der OP-Eingriff individuell für jeden Patienten im Vorfeld simuliert und optimiert werden kann.
 

Gut informiert mit neuem Elternschulheft

Duisburg, 8. Dezember 2011 - Die „Wegbegleitung für werdende Eltern“, das Elternschulheft für das Jahr 2012 des Evangelischen Krankenhauses Bethesda, ist erschienen und liegt ab Montag Nachmittag, 12. Dezember, an der Rezeption und in der Frauenklinik des Hauses aus. Das Programmheft stellt
die Frauenklinik vor und enthält alle Kurs- und Vortragsangebote rund um die Themen
Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach.
So machen Geburtsvorbereitungskurse im Bethesda fit für die Geburt. Sie können von Paaren, aber auch von Schwangeren in Begleitung, zum Beispiel der Mutter oder einer Freundin, besucht werden. Ebenso gibt es Kurse nur für Frauen, ohne Begleitung. Entspannungs- und Atemübungen unterstützen das Erleben von Schwangerschaft und Geburt. In Gesprächen werden Ängste und Unsicherheiten abgebaut.
Immer montags um 18 Uhr lädt das Kreißsaalteam werdende Eltern zum Informationsabend mit einer Kreißsaalführung ein. Neben der natürlichen Geburt und geburtserleichternden Maßnahmen werden auch Spezialthemen wie Beckenendlagen- und Zwillingsgeburten, Geburtsleitung nach vorausgegangenem Kaiserschnitt und die Möglichkeit der Wassergeburt besprochen.
Schwangerenschwimmen, Gymnastik für Schwangere, Säuglingspflegekurse für den sicheren Umgang mit dem Neugeborenen und interessante Vorträge über das Stillen oder die Möglichkeiten der Homöopathie bei Kindern runden das Angebot ab. Für die Zeit zusammen mit dem Baby gibt es das Babyschwimmen, Babymassage, Yoga und vieles mehr, das Kindern und Eltern Spaß macht und die gemeinsame Entwicklung fördert.
Das neue Programm ist auch im Internet unter www.bethesda.de zu finden. Näheres unter
Tel. 0203 6008-1210 in der Elternschule bei Hebamme Petra Schmitz.


Hebamme Petra Schmitz, hier mit dem kleinen Ibrahim, organisiert die Elternschule.

Schwangerenyoga für Fortgeschrittene…