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Gesetzliche Betreuung , Recht und Gerechtigkeit – Fremdwörter in Deutschland? Eine Gefahr nach fast vier Jahren Eine wahre Geschichte
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Bethesda Krankenhaus: Yoga für Schwangere |
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Duisburg, 21. Mai 2012 - Eine ideale Vorbereitung für die Geburt und die Zeit danach ist der Kurs „Yoga für Schwangere“, der in der Zeit vom 5. Juni bis zum 24. Juli, immer dienstags von 19.30 bis 21 Uhr, in der Elternschule im Bethesda Krankenhaus stattfindet. Spezielle Atemtechniken halten Körper und Geist im Gleichklang. Die Schwangeren finden zur nötigen Entspannung und Ruhe.
Yogapositionen und besondere Übungen stärken und entlasten den Rücken. Entspannung ermöglicht die Konzentration auf das Baby und den eigenen Körper. Mehr Infos und Anmeldung unter Tel. 0203 6008-1210 in der Elternschule oder per Mail an elternschule@bethesda.de.
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Knochenmarkspender sind Lebensretter - Auch ohne Pikser als Spender registrieren DKMS-Tag der Lebensspende am 28. Mai
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Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 11.000 Menschen, darunter viele Kinder und Jugendliche, an bösartigen Blutkrankheiten wie Leukämie. Obwohl die Therapien vielseitig sind, variieren die Heilungsaussichten. Für viele Patienten ist die Übertragung gesunder Blutstammzellen die einzige Hoffnung auf Leben. Als Spender kommen Menschen in Frage, deren HLA-Gewebemerkmale (Humane-Leukozyten-Antigene) vollständig mit denen des Kranken übereinstimmen. Damit die Chancen, einen
„genetischen Zwilling“ zu finden steigen, werden möglichst viele potenzielle Spender gebraucht. Dr. Wolfgang Reuter von der DKV Deutsche Krankenversicherung erklärt deshalb nicht nur, wie man Teil der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) wird. Er beschreibt auch, wie vergleichsweise „einfach“ eine solche Transplantation heute ist. Leider kommen nur selten Verwandte von Patienten als Spender in Frage. Die Kranken sind daher auf fremde Hilfe angewiesen – eine buchstäbliche Suche nach der Nadel im
Heuhaufen. Koordiniert werden die Suchen deshalb vom Zentralen Knochenmarkspender-Register Deutschland in Ulm (ZKRD). Hier laufen die Daten aller registrierten Stammzellspender zusammen. Das ZKRD bezieht seine Informationen von rund 30 Spenderdateien in Deutschland, die größte bildet mit circa 2,7 Millionen registrierten Spendern die DKMS, die Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Registrierung leicht gemacht Um die Anzahl der potenziellen Spender laufend zu erhöhen, organisiert die
DKMS bundesweit immer wieder öffentliche Registrierungsaktionen. Außerdem gibt es mittlerweile die Möglichkeit, sich online auf der Internetseite www.dkms.de vormerken zu lassen. Dort finden sich auch Informationen zu den Kosten einer Typisierung und Möglichkeiten zur Geldspende. Denn Geldspenden ermöglichen Menschen das Spenden von Knochenmark, auch wenn sie 50 Euro für den Typisierungsaufwand nicht selbst aufbringen können. „Wer sich im Internet registriert, erhält wenig später ein Registrierungsset
per Post“, weiß Dr. Wolfgang Reuter und erklärt: „Mit dem enthaltenen Wattestäbchen lässt sich dann ganz unkompliziert ein Abstrich der eigenen Wangenschleimhaut machen. Einfach per Post an die DKMS zurückschicken – und schon sind die eigenen Spenderdaten in der zentralen Datei gespeichert.“ Spender werden nur wenige Wer einmal seine Daten hinterlegt hat, bleibt bis zum 61. Lebensjahr in der Stammzellspenderdatei. Die Entscheidung zur Spende ist auch dann natürlich immer
freiwillig. Wer seine Meinung später ändert, kann sein Einverständnis jederzeit zurücknehmen. „Falls Sie für eine Spende in Frage kommen, wird ein ausführliches Gespräch mit Ihnen geführt und Sie werden gründlich untersucht. Sie haben dann die Gelegenheit, eine endgültige Entscheidung zu treffen“, weiß der DKV Experte. Doch ohnehin bleibt die Wahrscheinlichkeit, überhaupt einmal in die engere Auswahl als möglicher Spender zu kommen, verschwindend gering: Nur bei rund einem Drittel aller Spender kommt es
im Laufe der Jahre zu einer genaueren Nachuntersuchung – und lediglich ein Prozent der Spender, die in den Dateien registriert sind, werden jemals tatsächlich Blutstammzellen spenden. Knochenmarkspende ganz ohne Operation Anders als zumeist vermutet erfolgt die Entnahme der benötigten Stammzellen heute nur noch selten unter Zuhilfenahme eines Skalpells: „Bei der so genannten peripheren Entnahme bekommen Spender stattdessen einfach fünf Tage lang einen Wachstumsfaktor unter die
Haut gespritzt. Dieser bewirkt, dass die Stammzellen im Knochenmark vermehrt produziert und ins Blut ausgeschwemmt werden. Anschließend muss dann nur noch eine ausreichende Menge Blut – ähnlich wie beim Blutspenden – entnommen werden“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Der gesamte Vorgang dauert dabei meist nur wenige Stunden und ist in 80 Prozent der Fälle sofort erfolgreich. Ausnahmefall: Stammzellentnahme aus dem Beckenknochen Nur noch sehr selten erfolgt die Zellentnahme direkt aus
dem Knochenmark. Unter Vollnarkose werden dabei zwei kleine Schnitte im Bereich des hinteren Beckenknochens gemacht, über die das Knochenmark entnommen wird. Die Entnahme dauert knapp 60 Minuten. Nach zwei bis drei Tagen können die Spender das Krankenhaus wieder verlassen. Abgesehen von lokalem Wundschmerz beschränkt sich das Risiko in der Regel auf das übliche Narkoserisiko bei Operationen. Die entnommenen Stammzellen werden vom eigenen Körper zudem schnell wieder nachproduziert.
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Schön, gebräunt, Hautkrebs: Junge Frauen besonders
betroffen |
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Duisburg, 30. April 2012 - 30. April 2012. Gebräunte Haut
gilt immer noch als attraktiv. Obwohl die Risiken von
Sonnenbaden bekannt sind, setzen sich gerade junge Menschen
den Strahlen aus - mit brandgefährlichen Folgen. Immer mehr
Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen
(NRW) leiden unter Hautkrebs. Früher galt diese Erkrankung
als typisches Altersleiden. Darauf weist die Techniker
Krankenkasse (TK) in NRW hin.
Im Jahr 2010 mussten sich 110 Personen im Alter zwischen 15
und 25 Jahren mit dieser Diagnose stationär behandeln
lassen. In dieser Altersklasse sind besonders Frauen
betroffen. Bei ihnen stiegen die Hautkrebsfälle innerhalb
von vier Jahren um 40 Prozent, bei den Männern um 30
Prozent.
Dass man für die Schönheit einiges in Kauf nimmt, belegt
auch eine amerikanische Studie unter Studentinnen. So ließen
sich die jungen Frauen weniger von dem Argument schrecken,
das häufiges Sonnenbaden zu Hautkrebs führen könne, als von
dem Hinweis, dass die Haut schneller altert.
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Medizinische Qualität mehr in den Fokus rücken |
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Berlin/Duisburg, 24. April 2012 - Rund die Hälfte der
Verträge leitender Chirurgen enthalten bereits heute
zielerreichungsabhängige Klauseln. In den meisten Fällen
sind dies Bonuszahlungen für das Erreichen finanzieller
Ziele. Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) warnt
im Vorfeld seiner Pressekonferenz am 26. April in Berlin vor
gefährlichen Fehlanreizen: Experten schätzen, dass
wirtschaftliche Zwänge und die resultierenden Veränderungen
auf administrativer Ebene zur Folge haben, dass
Patientenwohl und optimale medizinische Versorgung zunehmend
ökonomischen Betrachtungen untergeordnet werden müssen.
„Ärztliche Arbeit darf nicht vorrangig von wirtschaftlichen
Kriterien geleitet werden“, warnt Professor Dr. med.
Hans-Peter Bruch, Präsident des BDC und Direktor der Klinik
für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Besonders bedenklich
werde es, wenn dies zur Einschränkung der ärztlichen
Therapiehoheit führe und der Patient nicht entsprechend
seiner Erkrankung sondern nach Finanzlage oder Bonisystem
der Klinik versorgt werden muss.
Bruch fordert: „In den Zielvereinbarungen der Kliniken muss
die medizinische Qualität der Leistungserbringung die größte
Rolle spielen. Denn mangelnde medizinische Qualität ist der
größte Verlustbringer in einer Klinikbilanz. Genauso wichtig
ist die Weiterentwicklung des angebotenen
Behandlungsspektrums, wie etwa die Etablierung neuer
Behandlungsmethoden. „Auch die Sicherung der ärztlichen
Weiterbildung, eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit oder die
Förderung zukünftiger ärztlicher Führungskräfte sollten in
Zeiten des Ärztemangels besonders wichtige Faktoren für
Krankenhäuser sein“, sagt Bruch.
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Ärztlicher Bereitschaftsdienst unter "116 117" - nicht
mit Notruf verwechseln! |
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Berlin/Duisburg, 17. April 2012 - Ab dem 16. April gilt
deutschlandweit die Telefonnummer 116 117 für den ärztlichen
Bereitschaftsdienst. Außerhalb der regulären Sprechzeiten
können Patienten hier ärztliche Hilfe erhalten.
Die Rufnummer ist aus den Fest- und Mobilfunknetzen
kostenfrei erreichbar. Sie steht allen Kassen- und
Privatpatienten zur Verfügung. Jedes Jahr nehmen circa 3,9
Millionen Menschen den Bereitschaftsdienst der
Kassenärztlichen Vereinigungen in Anspruch.
Bei schweren Unfällen oder lebensbedrohlichen Situationen
wie Herzinfarkt oder Ohnmacht muss weiterhin die
Telefonnummer 112 gewählt werden.
Bisher gab es in den Bundesländern mehr als 1.000
verschiedene Rufnummern für den Anruf beim Arzt außerhalb
der Sprechzeit. Nun entfällt das mühsame Suchen nach der
richtigen Nummer. Denn ob auf Rügen, in Köln oder im Harz:
Patienten können überall den allgemeinen ärztlichen
Bereitschaftsdienst unter der 116 117 erreichen.
Dass bundesweit nur noch eine Telefonnummer gelten soll,
wurde im Versorgungsstrukturgesetz festgelegt. Es trat am 1.
Januar in Kraft. Das Gesetz hat zum Ziel, in Regionen mit
wenigen Ärzten die Versorgung zu sichern und den Patienten
mehr Service zu bieten.
Medizinisch geschulte Ansprechpartner
Was passiert bei einem Anruf unter der neuen Nummer? Während
der Anrufer von einer automatischen Stimme begrüßt wird,
gelangt sein Anruf anhand der Vorwahlnummer an den jeweils
zuständigen örtlichen oder regionalen Bereitschaftsdienst.
Kann der Anruf nicht automatisch zugeordnet werden - etwa
bei Mobiltelefonen -, meldet sich ein Mitarbeiter des
Service-Centers. Er nimmt die Adresse auf und stellt das
Gespräch an einen Bereitschaftsarzt in der Nähe durch.
Die Mitarbeiter des Service-Center sind medizinisch geschult
und können erkennen, ob ein Notfall vorliegt. Ist das der
Fall informieren die Mitarbeiter sofort den Rettungsdienst.
Service bald auch im europäischen Ausland
Deutschland führt als erstes Land europaweit die
einheitliche Telefonnummer für den ärztlichen
Bereitschaftsdienst ein. „Ich möchte, dass diese Nummer in
absehbarer Zeit auch im europäischen Ausland zum Ziel führt.
Wir gehen mit gutem Beispiel voran – die anderen werden
hoffentlich schnell folgen“, betonte Wolfgang Zöller,
Patientenbeauftragter der Bundesregierung.
Die Idee einer europaweiten Telefonnummer geht auf eine
Initiative der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg
zurück. Auch nach Einführung der 116 117 bleiben zur
Sicherheit für einige Zeit die örtlichen
Bereitschaftsdienstnummern bestehen.
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Bärbel Bas zum Weltgesundheitstag am 7. April : "Wir
müssen aktives und gesundes Altern stärker fördern." |
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Berlin/Duisburg, 5. April 2012 - Zum Weltgesundheitstag
unter dem Motto "Altern und Gesundheit: Gesundheit erfüllt
die Jahre mit Leben" am 7. April erklärt Bärbel Bas,
Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im
Ausschuss für Gesundheit: "Der Weltgesundheitstag betont das
wichtige Thema des Demographischen Wandels und wir müssen
aktives und gesundes Altern stärker fördern. Jeder Mensch
verdient ein erfülltes Leben im Alter."
Im Jahr 2030 wird mehr als ein Drittel der Menschen in
Deutschland 65 Jahre und älter sein. Altern bedeutet längst
nicht mehr automatisch Krankheit und Pflegebedürftigkeit,
allerdings nimmt die Häufigkeit chronischer Erkrankungen mit
dem Alter zu. "Viele dieser Erkrankungen können wir durch
zielgenaue Prävention verzögern oder gar vermeiden helfen.
Alle Menschen sollen bis ins hohe Alter gesund,
selbstständig und aktiv leben können. Deshalb brauchen wir
endlich ein Präventionsgesetz, ein ernsthaftes Konzept im
Kampf gegen Altersarmut und natürlich schon heute faire
Löhne", so Bärbel Bas.
In der Arbeitsgruppe Gesundheit und auch in der
Arbeitsgruppe "Generationenpolitik" im Projekt Zukunft
arbeitet die SPD-Bundestagsfraktion an Antworten für die
Fragen der Zukunft. Konkreten Verbesserungsbedarf sieht Bas
vor allem bei der Pflege: "Wir haben ein SPD-Konzept
vorgelegt für die Umsetzung des neuen
Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Wir brauchen eine stärkere
Entlastung pflegender Angehöriger, gute Arbeit und
Ausbildung von Pflegefachkräften, den Ausbau der kommunalen
Pflegeinfrastruktur sowie Verbesserung bei Reha und
Prävention."
Der Weltgesundheitstag findet jedes Jahr am 7. April statt,
in Deutschland seit 1954. Die Weltgesundheitsorganisation
(WHO) legt immer ein Gesundheitsthema von globaler Relevanz
fest, um dieses Thema ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit
zu rücken.
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Bärbel Bas: Deutscher Präventionspreis 2012 sucht
Vorbilder zur Hygiene in Kindertagesstätten |
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Berlin/Duisburg, 2. April 2012 - Die Duisburger
SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas macht auf den Deutschen
Präventionspreis 2012 aufmerksam: In diesem Jahr wird
bundesweit nach modellhaften Beispielen zur Förderung des
Hygieneverhaltens in Kindertagesstätten gesucht. Bis zu 5000
Euro sind als Preis für vorbildliche Einrichtungen
ausgelobt. Mitmachen können alle Einrichtungen, die Kinder
zwischen 3 und 6 Jahren betreuen. Die Teilnahme und
Information erfolgt über das Bewerbungsportal
www.deutscher-praeventionspreis.de.
Bärbel Bas sagt: "Bei der Förderung des Hygieneverhaltens
gibt es viel zu tun: Wie eine aktuelle Umfrage zeigt,
waschen sich weniger als die Hälfte aller Kinder vor dem
Essen die Hände. Dabei ist richtiges Händewaschen zur
Vorbeugung vor ansteckenden Keimen ausgesprochen wichtig.
Die richtige Technik erfordert auch ein wenig Geduld und
Geschick. Wenn Kinder dies von klein auf wissen, ist die
Chance groß, dass sie dies ihr Leben lang tun und dieses
Wissen an andere weitergeben." Unter dem Motto "Wasser,
Seife, Handtuch her, Händewaschen ist nicht schwer" -
Förderung des Hygieneverhaltens in Kindertagesstätten können
sich bis zum 15. Juni 2012 Einrichtungen und Träger
bewerben. "Ich würde mich sehr freuen, wenn bei der
Preisverleihung im Dezember auch eine gute Idee aus meiner
Heimatstadt dabei wäre", so Bas.
Der deutsche Präventionspreis wird seit 2004 jährlich vom
Bundesministerium für Gesundheit, der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung und wechselnden Partnern
ausgeschrieben. 2010 etwa wurden vorbildliche Ansätze der
Gesundheitsförderung in der Sekundarstufe I gesucht und 2007
wurden besondere kommunale oder regionale
Präventionsprojekte prämiert. 2011 gelang es dem
FDP-geführten Gesundheitsministerium erstmals nicht, den
Präventionspreis auszuschreiben.
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Gesundheitsmesse mit einer Vielzahl
von Informationen und Aktivitäten |
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Medizin zum Anfassen

Fotos von Manfred Schneider
Duisburg,
24/25. März 2012 -
Die diesjährige 4. Duisburger Gesundheitsmesse informiert
die interessierte Bevölkerung über neue Behandlungsmethoden
und Entwicklungen im Gesundheitssektor und bietet
gleichzeitig eine ganze Reihe kostenfreier Gesundheitschecks
an.

Optiker
Klaus Grah informiert einen Besucher über das Ergebnis des
Augentests
Die Besucher konnten ihre Augen und ihr Gehör überprüfen
und den Gleichgewichtssinn testen lassen, ihre Schilddrüse
im Ultraschall überprüfen und das Schlaganfallrisiko
bestimmen lassen lassen, den Blutzucker bestimmen und die
Venen überprüfen lassen, den BMI (Body-Mass-Index) bestimmen
lassen.

Beratung durch eine Mitarbeiterin des Sanitätshauses
"Siegfried von Bültzingslöwen"
Informationen und Demonstrationen gibt es auch z.B. zum Hüft-
und Kniegelenkersatz und zu neuen und schonenden
Operationsverfahren.
In den Vortragsräumen der Gesundheitsmesse gibt es während
der Messöffnungszeit verschiedenste Vorträge zu aktuellen
medizinischen Themen. Eröffnet wird die Vortragsreihe von
Prof. Dr. Werner Neuhaus, der das neue Gynäkologische
Krebszentrum im Bethesda Krankenhaus vorstellt.

Unter
Anleitung von Dr. Peter Michael Hax, stellv. Direktor der
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik, schraubt eine
Besucherin eine Platte an eine künstlichen Knochen

Die DAK testete das Gleichgewicht der Messebesucher
Der März ist der Monat der Darmkrebsprophylaxe
Jährlich gibt es ca. 70.000 Darmkrebsneuerkrankungen in
Deutschland. Umgerechnet für Duisburg sind das über 500
Personen. Diese Problematik greift auch die Gesundheitsmesse
im Rahmen verschiedener Vorträge und Demonstrationen auf.
Die Gesundheitsmesse auf der Königstraße
Erstmalig fand auch ein Teil der Ausstellung der
Gesundheitsmesse auf der Fußgängerzone vor dem Citypalais
(Königstraße) statt. Dort befand sich der Tauchcontainer
der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Duisburg, ein Promotion-Bus der Firma Kieser Training, das
SchlaganfallMobil (Evangelisches und Johanniter Klinikum
Niederrhein & Klinikum Duisburg) und das Beratungsmobil der
Diakonie.
Die Podiumsdiskussionen
(Evangelisches und Johanniter Klinikum Niederrhein &
Klinikum Duisburg)
Die Podiumsdiskussionen beschäftigen sich am Samstag mit dem Thema Schlaganfall und am Sonntag mit dem Thema Wirbelsäule & Rücken. Hier
diskutieren Fachärzte mit u.a. mit Vertretern von
Selbsthilfegruppen und gaben praktische Hinweise im Umgang
mit der jeweiligen Problematik.
Innovative Konzepte
Erstmalig stellte sich das Düsseldorfer Interdisziplinäre
Kinderwunschzentrum (MVZ) der Duisburger Bevölkerung vor. Im
Rahmen der Aktion Kids4NRW haben sich Ärzten und
Spezialisten mit all ihrem Know-how der Behandlung von
Kinderwunschpaaren verschrieben.

Viel
Handgemachtes war am Stand von "Lobby für erkrankte Kinder"
zu erwerben
Selbsthilfegruppen auf der Vivare
Verschiedene Selbsthilfegruppen präsentierten ihr Angebot auf
der Gesundheitsmesse. Diese Aktion wurde von der
Knappschaft und der DAK Gesundheit unterstützt.
Vorführungen
Das Bethesda Krankenhaus war mit vier seiner großen
Abteilungen bei der Gesundheitsmesse präsent. Ärztliche Vertreter
der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie des
Schilddrüsenzentrums boten die Möglichkeit
eines Ultraschalls der Schilddrüse an. Ärzte des
Darmkrebszentrums Bethesda informierten über ihr Heilkonzept
im Team und auch das Gynäkologische Krebszentrum Bethesda
stellt sich vor.
Fachärzte der Klinik für Orthopädie gaben Infos zum Thema
„Arthrose“ und informierten über die Möglichkeiten der Endoprothetik - also den Gelenkersatz - für zum Beispiel
Hüfte, Knie oder Schulter. Fachleute des Adipositas-Zentrums
und des Diabetikerzentrums beantworteten Fragen zu Übergewicht
und Diabetes, machen Blutzuckertests und maßen den BMI.triert eine Gelenkspiegelung am Handgelenk.
Die Klinik für Urologie informiert über die Behandlung von
Prostataerkrankungen und führt die Abhobelung einer Prostata
vor.
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Ärztekammern an sektorenübergreifender Versorgungsplanung
für NRW beteiligen |
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Düsseldorf/Duisburg,
17. März 2012 - Die Kammerversammlung der Ärztekammer
Nordrhein hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalens
aufgefordert, den Ärztekammern des Landes
Mitwirkungsmöglichkeiten im neuen Gemeinsamen Landesgremium
nach § 90a SGB V einzuräumen. Das neue Gremium soll künftig
Empfehlungen für eine sektorenübergreifende Versorgung der
Patientinnen und Patienten in NRW aussprechen.
Neben den im Gesetz ausdrücklich genannten Beteiligten –
Landesregierung, Kassenärztliche Vereinigung(en),
Krankenkassen und Landeskrankenhausgesellschaft – kann die
jeweilige Landesregierung weitere Beteiligte hinzuziehen.
NRW lehnt dies für die Ärztekammern Nordrhein und
Westfalen-Lippe bislang allerdings ab.
In einer Entschließung begrüßten die Delegierten heute (17.
März) in Düsseldorf die mit § 90a SGB V verfolgte
Zielsetzung: „Die dem Bedarf entsprechende Versorgung für
unsere Patienten soll zwischen stationärem und ambulantem
Bereich besser aufeinander abgestimmt werden.“ Umso
unverständlicher sei es daher, dass das Land
Nordrhein-Westfalen neben den Kostenträgern offenbar nur die
sektorenspezifischen Organisationen an diesem Gremium
beteiligen wolle.
Nach Ansicht der Kammerversammlung sprechen viele gute
Gründe für eine Beteiligung der Ärztekammern am neuen
Gremium: So seien diese schon heute unmittelbar an der
Krankenhausplanung beteiligt. Darüber hinaus trügen sie in
allen Bereichen ärztlichen Handelns durch ihre gesetzlichen
Aufgaben in der ärztlichen Weiterbildung, der
Qualitätssicherung, der Sicherstellung des Notfalldienstes
und der Berufsaufsicht zum Teil seit Jahrzehnten
strukturelle Verantwortung für das gesamte
Versorgungsgeschehen.
„Deshalb gehören die Ärztekammern mit an den Tisch, wenn
über die notwendige sektorenübergreifende Versorgung geredet
werden soll – wer sie ausgrenzt, wird die Chance einer
ausgewogenen Versorgung für unsere Patienten, unabhängig vom
Wohnort, verpassen“, machten die nordrheinischen Ärztinnen
und Ärzte ihre Position deutlich.
Nordrheinische Ärztinnen und Ärzte für konsequenten
Nichtraucherschutz
Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, hat
sich für ein konsequentes Rauchverbot in Bars, Kneipen und
Diskotheken in Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. „Die
nordrheinische Ärzteschaft tritt für einen strikten Schutz
vor den gravierenden gesundheitlichen Gefahren durch das
Passivrauchen ein“, sagte Henke heute (Samstag, 17. März)
auf der Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein in
Düsseldorf.
Gemeinsam mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe und sieben
erstunterzeichnenden ärztlichen Fachgesellschaften wendet
sich die Ärztekammer Nordrhein in einem Appell gegen die in
NRW bestehenden Ausnahmeregelungen. Je konsequenter
Nichtraucher im öffentlichen Raum geschützt würden, desto
weniger werde auch in den Haushalten geraucht. Dies belegten
Erfahrungen aus Bayern und vielen europäischen Staaten.
Hiervon profitierten insbesondere Kinder und Jugendliche,
denn die Konzentration vieler schädlicher Inhaltsstoffe sei
in dem Rauch, der an die Umgebung abgegeben wird, höher als
im aktiv inhalierten Tabakrauch.
Nach Ansicht von Ärztepräsident Henke sollte ein
konsequenter Nichtraucherschutz flankiert werden durch
Hilfen für entwöhnungswillige Raucher. Tabakabhängigkeit
solle als Suchtkrankheit anerkannt und behandelt werden
können. Die geschäftsführende Landesgesundheitsministerin
Barbara Steffens dankte den nordrheinischen Ärztinnen und
Ärzten für die Unterstützung bei diesem Thema. Bei ihrer
Rede vor den Delegierten der Kammerversammlung äußerte die
Ministerin die Hoffnung, dass ein bereits vorliegender
Gesetzentwurf nach der Neuwahl des NRW-Landtags am 13. Mai
zügig auf den parlamentarischen Weg gebracht werden könnte.
Ärztekammer Nordrhein: Weg mit dem Hammerexamen, kein
Zwang im Praktischen Jahr
Die Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein fordert die
nordrhein-westfälische Landesregierung auf, den Weg für eine
Abschaffung des Hammerexamens freizumachen.
„Die Studenten fordern, und wir fordern es heute mit ihnen:
Das Hammerexamen muss weg!“, sagte der Präsident der
Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, heute (Samstag, 17.
März) in Düsseldorf.
Die im vergangenen Dezember vom Bundesgesundheitsministerium
vorgelegte Verordnung zur Änderung der Approbationsordnung
für Ärzte wird derzeit im Bundesrat beraten. Sie sieht vor,
den schriftlichen Teil des Zweiten Abschnitts der Ärztlichen
Prüfung vor das Praktische Jahr (PJ) zu legen. Die
Studentinnen und Studenten könnten dann vor dem PJ den Stoff
wiederholen und sich während des PJ auf ihre
klinisch-praktische Tätigkeit konzentrieren. „Für die
Studentinnen und Studenten wäre dies ein echter
Fortschritt“, so Henke.
Auf entschiedene Ablehnung unter den rheinischen Ärztinnen
und Ärzten stößt ein Vorstoß im Bundesrat, der vorsieht, das
Wahltertial im PJ zugunsten eines allgemeinmedizinischen
Zwangstertials abzuschaffen. Zwar sei der gute Wille hinter
der Idee erkennbar, sagte Henke. Eine solche Regelung würde
sich aber als kontraproduktiv erweisen. „Der Mangel an
Hausärzten lässt sich nur durch positive Anreize bekämpfen –
in der Ausbildung, in der Weiterbildung sowie in der
beruflichen Tätigkeit selbst“, sagte Henke. „Ein
allgemeinmedizinisches Zwangstertial hingegen muss von den
Studierenden als Einschränkung ihrer beruflichen
Orientierungsmöglichkeiten begriffen werden.“
Die Kammerversammlung der nordrheinischen Ärzteschaft
begrüßte die in der Verordnung vorgesehene Regelung, die es
dem Ärztenachwuchs ermöglichen soll, ihr PJ künftig auch an
„anderen geeigneten Krankenhäusern“ zu absolvieren. Bislang
dürfen die Studentinnen und Studenten das PJ nur an ihrer
jeweiligen Uniklinik oder kooperierenden Lehrkrankenhäusern
ableisten. „Eine solche Einbeziehung weiterer Krankenhäuser
erweitert den Horizont der angehenden Kolleginnen und
Kollegen bereits während der Ausbildung über die
universitäre Medizin hinaus und ist deshalb ein richtiger
Schritt – zumal eine ausgewogene regionale Verteilung
erreicht wird“, so Henke.
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Neu: Krankenkassen übernehmen Diabetes-Test für
Schwangere |
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Duisburg,
14. März 2012 - Rund 4.100 Babys kommen in Duisburg jährlich
zur Welt. In etwa vier Prozent der Schwangerschaften
entwickelt die werdende Mutter einen Diabetes - oft
unbemerkt. Und das ist tückisch, denn zu viel Zucker im Blut
gefährdet Mutter und Kind. Darauf weist die Techniker
Krankenkasse (TK) hin. Deshalb übernehmen ab sofort die
gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für einen
Diabetes-Test.
Das Screening führt der Arzt in der Regel zwischen der 24.
und 28. Schwangerschaftswoche durch. "Dafür trinken werdende
Mütter eine Zuckerlösung und nach einer Stunde verrät eine
Blutprobe, wie es um den Stoffwechsel steht. Liegt ein
Verdacht auf Schwangerschaftsdiabetes vor, wird der Arzt zu
einer weiteren Untersuchung dem Glukose-Toleranztest raten",
erklärt Beate Hanak, Sprecherin der TK in Duisburg.
"Schwangere sollten ihre Erkrankung auf jeden Fall ernst
nehmen", sagt Hanak weiter. Denn für die Mutter kann sich
daraus eine lebensbedrohliche Krankheit entwickeln: die so
genannte Schwangerschaftsvergiftung. Und auch für das
Ungeborene bedeutet zu viel Zucker eine Gefahr. Oft werden
solche Säuglinge sehr schwer, was zu Komplikationen bei der
Geburt führen kann.
Schwangerschaftsdiabetes lässt sich leicht behandeln. Schon
eine gesunde Ernährung - dazu gehören Gemüse, Fisch und
Vollkornprodukte - hilft den Zucker in Schach zu halten. Nur
etwa 15 Prozent der Frauen müssen zusätzlich Insulin
spritzen. Nach der Geburt verschwindet diese Zuckerkrankheit
meist von selbst.
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4. Duisburger Gesundheitsmesse VIVARE
im Foyer der Mercatorhalle/City-Palais
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Duisburg, 13. Februar 2012 - Am 24. und 25. März 2012
findest die 4. Duisburger Gesundheitsmesse VIVARE im Foyer
der Mercatorhalle/City-Palais in Duisburg statt. Eröffnet
wird die Messe am Samstag. 24.03.2012 um 10.00 Uhr von
unserer MdB Frau Bärbel Bas.
Mit dabei sind in diesem Jahr bereits rund 25 Aussteller aus
allen Bereichen des Gesundheitswesens. Dazu zählen die
großen Krankenhäuser und Fachklinken, mittelständische
Dienstleister sowie Fachbetriebe und auch Vertreter der
alternativen Medizin.
Neu: In diesem Jahr wird auch ein kleiner Ausstellungbereich
auch auf der Königstraße vor dem Citypalais stattfinden.
Dort wird u.a. das „Schlaganfallmobil“ des Klinikums
Duisburg und des Evangelischen und Johanniter Klinikums
Niederrhein sowie ein „Tauchcontainer“ der BGU einen
Standplatz haben.
Ziel der Messe ist es:
• die Leistungsfähigkeit unserer regionalen medizinischen
Gesundheitslandschaft darzustellen
• der Bevölkerung einen unkomplizierten und leicht
verständlichen und Zugang zum medizinischen Fachwissen zu
ermöglichen. Begleitet wird die Messe von einem
umfangreichen Vortragsprogramm, welches von den Fachärzten
der beteiligten Kliniken und weiteren Spezialisten im
Gesundheitswesen dargestellt wird. Organisator Andreas
Ocklenburg. „Wir werden bei freiem Eintritt die wichtigsten
und interessantesten Teilbereiche des Gesundheits- und
Wellnessmarktes abdecken und die Leistungsfähigkeit unserer
medizinischen Versorger in Duisburg präsentieren.“
Im Rahmen der VIVARE findet auch die nationale Aktion „BG
Kliniktour 2012“ ihren Platz in Duisburg. Mit dieser Aktion
wird die BGU vor Ort zeigen, wie Spitzenmedizin und
Reha-Sport nach einem Arbeits-, Schul- oder Wegeunfall neuen
Lebensmut schaffen können. Schirmherrin dieser Aktion ist
unsere Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel.
Ein weiteres Highlight auf der VIVARE:
Kreativwettbewerb 2012 für Schülerinnen und Schüler im
Rahmen der BG-Kliniktour - Schlimme Unfälle können jeden
jederzeit treffen! Daher hat die BGU im Rahmen der
diesjährigen Kliniktour Schülerinnen und Schüler der
Sekundarstufen I und II dazu anreget, sich mit diesem Thema
kreativ auseinanderzusetzen. Die beteiligten Schülergruppen
werden am Samstag im kleinen Saal der Mercatorhalle ihre
kreativen Ergebnisse auf der Bühne präsentieren. Auch hier
wird kein Eintritt erhoben.

Ergänzt wird das Ausstellerangebot, das alle Altersgruppen
vom Kleinkind bis zum Senior anspricht, durch eine Vielfalt
an Gesundheitsdienstleistern. So können die Besucher an
hochmodernen Geräten das individuelle Seh- und Hörvermögen
testen. Ärzte der Klinik für Orthopädie des Bethesda
Krankenhauses informieren über die Möglichkeiten des
künstlichen Gelenkersatzes für z.B. Hüfte, Knie oder
Schulter. Vertreterinnen des Adipositas-Zentrums und des
Diabetikerzentrums im Bethesda beantworten Fragen zu
Übergewicht und Diabetes.
„Duisburg, das Ruhrgebiet und der Niederrhein bilden eine
medizinisch hoch erschlossene Versorgungs-, Vorsorge- und
Betreuungslandschaft, über deren Gesamtheit sich die
Wenigsten im Klaren sind“, erläutert Andreas Ocklenburg.
Die Duisburger Selbsthilfegruppen sind eingeladen sich auf
der VIVARE 2012 kostenfrei zu präsentieren. Infos hierzu
direkt von Andreas Ocklenburg, Tel.: 0203 3639 9955.
Interessierte Firmen, welche noch an der Messe teilnehmen
wollen, können sich im Internet unter www.vivare-du.de oder
unter der Telefonnummer 0203/3639 9955 melden.
Caritas-Angebot
„Hauskrankenpflegekurs“
So der selten verbalisierte Stoßseufzer von Menschen, die
einen Angehörigen pflegen und dabei nicht selten selbst auf
der Strecke bleiben:
Psychische und körperliche Überforderung, Familienkonflikte,
Isolation, Urlaubsverzicht, fehlende Freizeit,
Einschränkungen im finanziellen Bereich und in der
Wohnsituation – das sind nur einige „Nebenwirkungen“, die an
der eigenen Gesundheit zehren. Doch es gibt Unterstützung:
Ab dem 27.02.2012 bieten qualifizierte Mitarbeiter des
Caritascentrums Nord eine Schulung für pflegende Angehörige
an: An zehn Montagen, jeweils von 17:00 – 18:30 Uhr im
Kardinal von Galen Haus in der Elisabethstraße (Duisburg-Walsum).
Der Pflegekurs informiert umfassend zu den Themen
fachbezogene häusliche Pflege, Betreuung und Umgang mit
Demenzkranken. Außerdem können sich die Teilnehmer in einem
geschützten Rahmen austauschen, um so Entlastung von
vielfältigen Problemen zu finden.
Während der Schulungszeit besteht in den Räumen der
Caritas-Sozialstation Walsum, Josefstr. 10, eine
Betreuungsmöglichkeit für Menschen mit Demenz.
Die AOK Rheinland/Hamburg unterstützt diesen Pflegekurs, so
dass er für die Teilnehmenden kostenfrei ist. Dies gilt auch
für Interessenten, die nicht bei der AOK versichert sind.
Anmeldungen nimmt die Caritas-Sozialstation Walsum entgegen
(0203 – 47 48 48).
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Messe „Spirit und Life“ im Steinhof
Manfred Schneider
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Bärbel Bas ruft anlässlich des
morgigen Weltkrebstages zur aktiven Krebsvorsorge auf
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Duisburg, 3. Februar 2012 - "In Deutschland sterben jährlich
mehr als 200.000 Menschen an Krebs, jeder zweite könnte
durch rechtzeitige Vorsorge gerettet werden", erklärt die
Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas anlässlich
des Weltkrebstages am morgigen 4. Februar, der unter dem
Motto steht: "Together it is possible".
"Schon kleine Veränderungen im Alltag können das Risiko
einer Krebserkrankung erheblich senken und darauf müssen wir
alle gemeinsam achten", erklärt Bärbel Bas, die im Deutschen
Bundestag im Gesundheitsausschuss arbeitet. "Wirksame
Vorbeugungsmaßnahmen sind eine gesunde Ernährung, viel
Bewegung, weniger Alkohol oder ausreichender Sonnenschutz.
Je früher Krebs erkannt wird, desto höher sind die
Heilungschancen."
Bärbel Bas weist ausdrücklich auf die Welt-Krebsdeklaration
hin, die unter http://www.worldcancerday.org/wcd-sign-declaration
online unterzeichnet werden kann und ein weiteres Zeichen
für mehr Krebsvorsorge setzen soll.
Der Weltkrebstag findet seit 2006 jährlich am 4. Februar
statt und soll das Thema Krebs ins öffentliche Bewusstsein
rücken. Die Union for International Cancer Control (UICC)
koordiniert diesen Tag. Insgesamt sind fast 300
Organisationen aus 86 Ländern beteiligt - darunter die
Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und das
Deutsche Krebsforschungszentrum.
Jeder Vierte starb 2010 an Krebs
In Deutschland starben im Jahr 2010 insgesamt 218 889
Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung (Bösartige
Neubildung), davon 118 202 Männer und 100 687 Frauen. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des
Weltkrebstages am 4. Februar weiter mitteilt, war Krebs
damit bei einem Viertel aller Todesfälle (858 768) die
Todesursache.
Wie schon in den Vorjahren war Lungen- und Bronchialkrebs
mit 42 972 Fällen die insgesamt am häufigsten festgestellte
Krebsart mit Todesfolge. Danach folgte Brustkrebs mit 17 573
Gestorbenen. An dritter und vierter Stelle standen
Krebserkrankungen des Dickdarms mit insgesamt 17 161 Fällen
(2,0 %) und der Bauchspeicheldrüse mit 15 488 Fällen (1,8
%).
Die bei Männern häufigste Krebsart mit Todesfolge war
Lungen- und Bronchialkrebs mit 29 357 Gestorbenen. Das waren
insgesamt 7,2 % aller männlichen Sterbefälle. Bei den Frauen
dominierten Brustkrebserkrankungen. 17 466 Frauen erlagen
2010 dieser Krebsart; 3,9 % aller weiblichen Gestorbenen.
Nahezu ein Viertel (23 %) aller an Krebs verstorbenen
Personen war jünger als 65 Jahre. In der Altersgruppe der
45- bis 65-Jährigen war eine Krebserkrankung mit einem
Anteil von 41,6 % an allen Sterbefällen die bedeutendste
Todesursache. In der Altersgruppe der 1-bis unter
15-Jährigen war Krebs die häufigste natürliche Todesursache.
2010 erlagen 192 Kinder einem Krebsleiden; 16,5 % aller
gestorbenen Kinder dieser Altersgruppe.
Im Jahr 2010 wurden bundesweit 1 483 992 an Krebs erkrankte
Patientinnen (674 522) und Patienten (809 430) im
Krankenhaus vollstationär aufgenommen und entlassen. 39,4 %
dieser Patientinnen und Patienten waren zwischen 25 und 65
Jahre alt. Die häufigste Diagnose bei den Frauen war in 140
337 Fällen eine Krebserkrankung der Brust. Bei den Männern
war der häufigste Grund für einen stationären
Krankenhausaufenthalt ein Lungen- und Bronchialkrebs mit 127
567 Fällen.
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Geburt, Kind und Fitness
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Fit mit Gerätetraining:
Kurs startet in der Sportklinik
Duisburg, 1. Februar 2012 -
Langes Sitzen im Büro, im Auto
oder vor dem Fernseher: Bewegung kommt im Alltag viel zu
kurz. "Die Muskeln nehmen sowas übel und bauen ab", erklärt
Elmar Kappenberg, Gesundheitsberater der Techniker
Krankenkasse (TK). Ein Grund für etliche
Gesundheitsbeschwerden.
In dem neuen Fitnesskurs der TK können Teilnehmer ihre
Muskeln durch Gerätetraining gezielt stärken. Los geht es am
Freitag, 3. Februar, um 17.30 Uhr. Treffpunkt ist die
Sportklinik, Dr. Alfred-Herrhausen-Allee 21. Mitmachen kann
jeder. Gewichte und Wiederholungssätze werden nach der
persönlichen Fitness zusammengestellt. Weitere Informationen
gibt es bei dem Kursanbieter unter Tel. 020 65 - 422 01 03.
Fit für die Geburt
Geburtsvorbereitungskurse für werdende Eltern in der
Elternschule des Bethesda Krankenhauses
machen fit und sicher für die Geburt. Die sechswöchigen
Kurse finden einmal pro
Woche statt. Sie sind für Frauen ab der etwa 30.
Schwangerschaftswoche gedacht und werden
von Hebammen des Bethesda geleitet. Die Schwangeren machen
sich mit den verschiedenen
Gebärpositionen vertraut und bauen in Gesprächen ihre Ängste
und Unsicherheiten
ab. Entspannungs- und Atemübungen unterstützen das Erleben
von Schwangerschaft
und Geburt. Der nächste Kurs geht vom 9. Februar bis zum 15.
März, immer donnerstags ab
19.30 Uhr. Er kann von Paaren besucht werden, aber auch von
Schwangeren in anderer Begleitung,
zum Beispiel die der Mutter oder einer Freundin.
Der nächste Wochenend-Intensivkurs für Paare findet am
Freitag, 2. März, 18 bis 21 Uhr,
und am 3. März ab 10 Uhr statt. Die Frauenklinik des
Bethesda ist mit über 1300 Geburten im Jahr die größte
geburtshilfliche Klinik in Duisburg. Anmeldung und weitere
Infos – auch für Wochend-Intensivkurse oder
Geburtsvorbereitungskurse nur für Frauen – unter Tel. 0203
6008-1210 oder per Mail an elternschule@ bethesda.de.
Programme zum Abnehmen im
Bethesda
Das Adipositas-Zentrum im Bethesda Krankenhaus startet am
22. Februar ab 17 Uhr das
Quadro-Therapieprogramm für leicht übergewichtige
Erwachsene. Mit Hilfe einer Ernährungsberatung
und durch Sport lernen die Patienten ihr Gewicht zu
reduzieren und langfristig
auch zu halten. Das Zentrum bietet ebenfalls Programme für
schwer übergewichtige Erwachsene
sowie für Kinder und Jugendliche an. Mehr Informationen und
Anmeldung unter Tel. 0203 6008-1375 im Bethesda, Heerstraße.
Homöopathie bei Kindern
In der Elternschule des Evangelischen Krankenhauses Bethesda
hält die Heilpraktikerin Dorothea
Baumeister am Dienstag, 28. Februar, einen Vortrag über die
Wirkungsweise von
Homöopathie bei Kindern. Leichte akute Beschwerden und
Erkrankungen von Kindern lassen
sich mit homöopathischen Arzneimitteln auf natürliche und
sanfte Weise behandeln.
Auch Plagegeistern wie Husten, Schnupfen, Hals- und
Ohrenschmerzen kann man häufig
erfolgreich mit homöopathischer Hausapotheke und
traditionellen Hausmitteln begegnen. Die
Gebühr für die Veranstaltung beträgt 5 Euro, Beginn ist um
19 Uhr. Treffpunkt ist die Eingangshalle.
Anmeldung und mehr Infos unter Tel. 0203 6008-1210 in der
Elternschule oder per Mail an
elternschule@bethesda.de
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Frauenärztin berät in Gesundheitsfragen
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Duisburg, 20. Januar 2012 - Bei einer
Informationsveranstaltung für Türkisch sprechende Frauen informiert
am Freitag, 10. Februar, 10 bis 13 Uhr, die Duisburger Frauenärztin
Meliha Gök in der Kontakt- und Beratungsstelle von Regenbogen
Duisburg, Erlenstraße 63, in Wanheimerort über Frauenerkrankungen.
Dabei wird sie von den häufigsten Leiden und Beschwerden berichten
und dabei auf Themen wie Wechseljahre, Jungfräulichkeit und
Menstruation eingehen. Anschließend haben die Teilnehmerinnen die
Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Teilnahme ist kostenlos
und ohne Voranmeldung möglich. |
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Landeswettbewerb ZukunftErfindenNRW
Alzheimer sicher früh erkennen
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Duisburg, 19. Januar 2012 - Zunehmende Vergesslichkeit,
Orientierungsstörungen: Wer sich fragt, ob das bei Betroffenen schon
die ersten Alzheimer-Warnsignale sind, kann künftig verlässlichere
Antworten darauf bekommen. Mit 8.000 Euro zeichnet das Land ein
Forschungsvorhaben der Universität Duisburg-Essen
(UDE) aus, das die Frühdiagnostik der Alzheimer-Demenz verbessert.
Mit dem Preisgeld des Hochschulwettbewerbs ZukunftErfindenNRW soll
ein Bluttest zur Marktreife gebracht werden, um ihn künftig in der
Routinediagnostik einsetzen zu können.
Entwickelt wurde das Vorhaben von Prof. Dr. Jens Wiltfang und Dr.
Hermann Esselmann am LVR-Klinikum Essen zusammen mit Kollegen der
Psychiatrischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg. Prof.
Wiltfang: „Bisher gibt es noch keinen zuverlässigen Bluttest für
diese Demenzerkrankung. Stattdessen kann der behandelnde Arzt
lediglich das Gedächtnis überprüfen, bildgebende Verfahren einsetzen
sowie Demenzbiomarkern im Nervenwasser bestimmen.“
Die neue Methode wird voraussichtlich nur eine Blutprobe benötigen,
um die Erkrankung schnell und zuverlässig schon in einem sehr frühen
Stadium diagnostizieren zu können. Der Test basiert auf dem
Verhältnis unterschiedlicher krankheitsspezifischer Eiweiße im Blut.
Der Hochschulwettbewerb ZukunftErfindenNRW wurde vom
Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der
Patentvermarktungsgesellschaft PROvendis GmbH Anfang Juni 2011
ausgeschrieben. Bis Ende Juli hatten sich 140 Forscher beworben.
Eine namhafte Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und
Wissenschaftsministerium entschied sich für vier Preisträger, die
mit insgesamt 41.000 Euro für ihre innovativen Erfindungen mit hohem
Marktpotenzial ausgezeichnet wurden. |
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Duisburger Gynäkologentag am 14.
Januar
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Duisburg, 12. Januar 2012 - Zum zweiten Mal laden die vier großen
Duisburger Frauenkliniken in Kooperation mit dem Berufsverband der
Frauenärzte zu einem gemeinsamen Gynäkologentag in das
Kongresszentrum im Sportpark Duisburg ein, um aktuelle Entwicklungen
in Gynäkologie, Senologie und
Geburtshilfe zu diskutieren.
Die Veranstaltung, die sich an die niedergelassenen Frauenärztinnen
und -ärzte sowie an die im Krankenhaus tätigen Kolleginnen und
Kollegen wendet, versteht sich als Forum der ambulanten und
stationären Frauenheilkunde mit der Möglichkeit der Kommunikation,
Diskussion und Fortbildung. Alle Frauenkliniken der Stadt arbeiten
gemeinsam daran, die Betreuung in Duisburg zu optimieren. |
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Programme zum Abnehmen im Bethesda - Fit für die Geburt
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Programme zum Abnehmen im Bethesda
Duisburg, 3. Januar 2012 - Das
Adipositas-Zentrum im Bethesda Krankenhaus startet am 24.01.2012 das
Quadro-Therapieprogramm für leicht übergewichtige Erwachsene. Mit
Hilfe einer Ernährungsberatung und durch Sport lernen die Patienten
ihr Gewicht zu reduzieren und langfristig auch zu halten. Das
Zentrum bietet ebenfalls Programme für schwer übergewichtige
Erwachsene sowie
für Kinder und Jugendliche an. Mehr Informationen und Anmeldung
unter Tel. 0203 6008-1375 im Bethesda, Heerstraße.
Fit für die Geburt
Geburtsvorbereitungskurse für werdende Eltern in der Elternschule
des Evangelischen Krankenhauses
Bethesda machen fit und sicher für die Geburt. Die sechswöchigen
Kurse finden einmal pro Woche statt. Sie sind für Frauen ab der etwa
30. Schwangerschaftswoche gedacht
und werden von Hebammen des Bethesda geleitet. Die Schwangeren
machen sich mit
den verschiedenen Gebärpositionen vertraut und bauen in Gesprächen
ihre Ängste und Unsicherheiten
ab. Entspannungs- und Atemübungen unterstützen das Erleben von
Schwangerschaft
und Geburt.
Die Kurse können gemeinsam von Paaren besucht werden, aber auch von
Schwangeren in
anderer Begleitung, zum Beispiel der Mutter oder einer Freundin. Die
Frauenklinik des Bethesda
ist mit mehr als 1300 Geburten im Jahr die größte geburtshilfliche
Klinik in Duisburg.
Anmeldung und weitere Infos – auch für Wochend-Intensivkurse oder
Geburtsvorbereitungskurse
nur für Frauen – unter Tel. 0203 6008-1210.
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UDE-Forschungsprojekt verbindet
Mediziner und Ingenieure: Den Hüftkopf erhalten
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Duisburg, 23. Dezember 2011 - Wenn ein
Knochen nicht mehr ausreichend durchblutet wird, stirbt er
ab. Diese schmerzende und bewegungsbeeinträchtigende
Osteonekrose kann auch schon junge Erwachsene treffen. Ihre
Gelenke können dabei soweit zerstört werden, dass ein
künstlicher Gelenkersatz erforderlich wird. In einem
interdisziplinären Forschungsprojekt der Universität
Duisburg-Essen (UDE) wird in den kommenden drei Jahren
untersucht, ob sich für gelenkerhaltende und regenerative
OP-Verfahren spezielle Operationsinstrumente und optische
bzw. bildgebende Systeme entwickeln lassen. Ziel ist,
pathologische Prozesse innerhalb des Knochens gezielt und
gewebeschonend ausräumen zu können.
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit
175.000 Euro.
Kooperationspartner sind Priv.-Doz. Dr. Stefan Landgraeber
von der Orthopädischen Universitätsklinik Essen unter der
Leitung von Prof. Dr. Marcus Jäger und Prof. Dr. Wojciech
Kowalczyk vom Lehrstuhl für Mechanik und Robotik der UDE.
Zusammen mit einem industriellen Kooperationspartner sollen
Instrumente zur minimal-invasiven Behandlung von
Knochenschädigungen entwickelt werden. Das mögliche
Anwendungsspektrum umfasst neben Osteonekrosen auch die
Diagnostik und Therapie gutartiger Tumore sowie Erkrankungen
der Wirbelsäule.
Die Hüftkopfnekrose ist eine bedeutende orthopädische
Erkrankung, deren genaue Ursache noch nicht abschließend
geklärt ist. Sicher ist nur, dass sie für etwa ein Zehntel
aller künstlichen Hüftgelenke verantwortlich ist. Mit den
jetzigen Behandlungsmethoden kann selbst unter günstigsten
Voraussetzungen nur bei maximal 70 bis 80 Prozent der
Betroffenen das Gelenk erhalten werden, sofern die Diagnose
rechtzeitig in symptomarmen Frühstadien gestellt wird.
Deutlich bessere Heilungschancen versprechen sich die
Wissenschaftler dadurch, dass die Nekrose gezielter und
vollständiger ausgeräumt wird als bei den herkömmlichen
OP-Methoden.
Im gemeinsamen Forschungsvorhaben soll deshalb ein neues
Instrumentensystem für die minimal-invasive Therapie
entwickelt werden, das erstmals über einen flexibel
steuerbaren Fräskopf verfügt einschließlich integrierter
Optik für die Online-Visualisierung und Kontrolle während
des Eingriffs. Eine zentrale Rolle spielen dabei die
Modellierung und numerische Berechnung des Knochens neben
der geometrischen Simulation des auszuräumenden Areals.
Außerdem soll ein Software-Werkzeug erarbeitet werden, so
dass der OP-Eingriff individuell für jeden Patienten im
Vorfeld simuliert und optimiert werden kann.
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Gut informiert mit neuem
Elternschulheft
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Duisburg, 8. Dezember 2011 - Die
„Wegbegleitung für werdende Eltern“, das Elternschulheft für
das Jahr 2012 des Evangelischen Krankenhauses Bethesda, ist
erschienen und liegt ab Montag Nachmittag, 12. Dezember, an
der Rezeption und in der Frauenklinik des Hauses aus. Das
Programmheft stellt
die Frauenklinik vor und enthält alle Kurs- und
Vortragsangebote rund um die Themen
Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach.
So machen Geburtsvorbereitungskurse im Bethesda fit für die
Geburt. Sie können von Paaren, aber auch von Schwangeren in
Begleitung, zum Beispiel der Mutter oder einer Freundin,
besucht werden. Ebenso gibt es Kurse nur für Frauen, ohne
Begleitung. Entspannungs- und Atemübungen unterstützen das
Erleben von Schwangerschaft und Geburt. In Gesprächen werden
Ängste und Unsicherheiten abgebaut.
Immer montags um 18 Uhr lädt das Kreißsaalteam werdende
Eltern zum Informationsabend mit einer Kreißsaalführung ein.
Neben der natürlichen Geburt und geburtserleichternden
Maßnahmen werden auch Spezialthemen wie Beckenendlagen- und
Zwillingsgeburten, Geburtsleitung nach vorausgegangenem
Kaiserschnitt und die Möglichkeit der Wassergeburt
besprochen.
Schwangerenschwimmen, Gymnastik für Schwangere,
Säuglingspflegekurse für den sicheren Umgang mit dem
Neugeborenen und interessante Vorträge über das Stillen oder
die Möglichkeiten der Homöopathie bei Kindern runden das
Angebot ab. Für die Zeit zusammen mit dem Baby gibt es das
Babyschwimmen, Babymassage, Yoga und vieles mehr, das
Kindern und Eltern Spaß macht und die gemeinsame Entwicklung
fördert.
Das neue Programm ist auch im Internet unter www.bethesda.de
zu finden. Näheres unter
Tel. 0203 6008-1210 in der Elternschule bei Hebamme Petra
Schmitz.

Hebamme Petra Schmitz, hier mit dem kleinen Ibrahim,
organisiert die Elternschule.

Schwangerenyoga für Fortgeschrittene…
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